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Filo Rings

13. Februar 2014
Neue Olympus mFT-PRO-Objektive & Fummelkurs mit OM-D E-M10

das 4,0/300 mm wird dringend gebraucht, ein weiteres Jahr warten ist da schon fast eine Zumutung.Doch die Entscheidung jst goldrichtig – Hauptsache tragbar mit einem Gewicht um 1000g und dazu dann bitte wieder zwei exzellente Konverter.Spannend wird, ob der Olympus AF, der ja stark lichtabhängig ist, das Objektiv dann bei bewegten Motiven auf gleichem Niveau wie EOS fokussieren kann.


Übermütig kommt mir das 2,8/7-14 mm vorklar wollte Olympus nicht einfach noch ein 4,0/7-14 mm wie Panasonic präsentieren – deshalb hatte ich auf ein 4,0/6-12 mm gehofft,die Anwendungen für die hohe Lichtstärke im Ultraweitwinkel-Bereich halte ich für sehr gering, zumal die Abbildungsleistung erst bei f:5,6 – wie sonst auch – richtig gut sein dürfte.Diese Renommier-Blende für Abendaufnahmen macht das Objektiv extrem teuer, schwerer und den Durchmesser groß -wie beim Nikon 2,8/14-24 mm Koloss – so etwas brauche ich nicht in der Fototasche und auf Reisen ist das keine Freude.Wenn man sieht, dass Panasonic schon gut 1000€ für sein 7-14 mm berechnet, kann man das Olympus vermutlich bei 1500-1800€ ansiedeln und ob es optisch besser sein kann… vermutlich nicht.

kommt erst zur zweiten Jahreshälfte 2014: Olympus PRO 2,8/40-150 mm und damit zu spät für meine Saison.

OLYMPUS ist damit als erster Hersteller komplett. Wie schon bei Fourthirds legt Olympus jetzt endlich auch für mFT ein komplettes, professioness Objektiv-Portfolio vor:

2,8/7-14 mm PRO
2,8/12-40 mm PRO
2,8/40-150 mm PRO
4,0/300 mm PRO

Mit nur vier Objektiven von vergleichbar 14 mm bis 600 mm. Es fehlen nur noch die passenden Konverter und idealerweise ein längeres Tele-Zoom.

Panasonic hat:
4,0/7-14 mm
2,8/12-35 mm OIS
2,8/35-100 mm OIS

das geplante 2,8/150 mm ist offensichtlich gestoppt, wenn Panasonic clever agiert, bereiten sie ein 4,5/50-300 mm vor und setzen eine Option mit einem 4,5/400 mm Supertele und denken an Konverter.

Zwei Fisheyes sind vorhanden, lichtstarke Festbrennweiten gibt es, Porträt-Objektive sind auch vorhanden, nur ein 2,5/80 mm Macro oder gar 2,0/80 mm Macro fehlt noch.

Die APS-C – Anbieter, Sony, Canon, Samsung und Fuji sind noch längst nicht so weit. Sony scheint auf seine Alpha-Teles zu setzen und außer dem 4,0/70-200 mm G vorerst nichts anbieten zu wollen. Canon behandelt das ohnehin halbherzig, mit lichtstarken Zooms ist so bald nicht zu rechnen.
Fujifilm hat immerhin 2,8er von 16 mm bis 140 mm in Konstruktion, wann und ob noch längere Brennweiten kommen ist offen, aber hier werden schon 400 und 500 mm Brennweite gebraucht.
Samsung hat den Bedarf erkannt und bringt sogar ein 2,0-2,8/16-50 mm.
Ebenfalls neu:

Ein weiteres 1,8/25 mm Olympus – leider ohne Metallfassung und aufwendige Mechanik – der Scharfstellring lässt sich nicht zum manuellen Fokussieren zurück ziehen. Für mich passt das nicht – mir wäre ein 1,4/20 mm wichtig gewesen – in der Fassung eines 1,8/17 mm. Und der Preis von 400€ ist auch alles andere als günstig.

Ein weiteres schlankes Kit.-Objektiv mit langweiligem Brennweitenbereich: 3,5-5,6/14-42 mm – gähn!

und noch ein Objektivdeckel – 8,0/9 mm Fisheye für stolze 100€ – vielleicht eine nette Spielerei.

Eine neue Fummelkiste von Olympus – aber immerhin diesmal mit Blitz.

Wenn ich eine mFT-Kamera will, kaufe ich eine GH3 oder E-M1 oder GX7 oder G6 – aber nicht solche Gehäuse!
Schon die E-M5 war letztlich ein Krampf in der Hand und diese hier ist nicht besser.
Man kann Systemkameras nicht sinnvoll immer weiter verkleinern – die Funktionen brauchen Platz.


Veröffentlicht in General, News-Blitzlicht