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22. Juni 2014
CANON – was kaufen & was besser nicht

CANON


so langsam stellt sich auch bei mir der Frust ein – Canon steht bei neuen Kameras auf der Bremse und wartet immer mal schön ab was Sony und Nikon so zusammen schrauben.
Beide Konkurrenten setzen inzwischen unverhohlen auf höchste Auflösungen, auch wenn die kaum eine Fotograf sinnvoll nutzen kann, aber 36 MP sind gut zum protzen und gut für die PC-Industrie.
Ich denke Canon sollte endlich mal den Deckel drauf machen und 48 MP bringen – auf Vollformat.
Wenn es sich bewahrheitet das Sony und Nikon auch ins Mittelformat mit dem 44×33 mm 50 MP CMOS-Sensor von Sony vordringen – sollte Canon etwas zum kontern haben.
Eine rein elektronische, spiegelfreie Mittelformat von Sony mit festem Objektiv halte ich für sehr wahrscheinlich.

Powershot / IXUS Kameras

sind fast immer der Zeit hinter her und zeigen nicht das Potential und die Technik von Panasonic (seit langem Marktführer und technischer Innovator bei den Kompaktkameras) und auch selten das Potential von Sony, Olympus oder Fuji – das sagt vermutlich alles. Canon ruht sich hier auf seinem Namen aus.
Es gibt keinen echten Grund sich hier eine Canon Kompaktkamera zu kaufen, außer man ist EOS und Powershot gewohnt. Leider ist die Powershot 1GX Mark II ein komisches Produkt, das automatisch verkannt wird – schwer, dick, unhandlich,  mittelprächtiger Sucher für horrendes Geld (350€). Die Accus zu klein, der Stromverbrauch oft zu hoch – Canon überzeugt bei keinem Exemplar dieser Kompakt-Kamera-Armada. Erst die BQ mit dem neuen Sensor in Viertelformat und dem schönen 2,8-3,9/24-120 mm lässt die Kamera dann in der Praxis anders aussehen und setzt sie für mich weit von einer Sony RX100 ab. Mit diesem Objektiv und Sensor kann man kreativ sein und braucht auch erstmals bei 1600 ISO keine Angst vor Bildrauschen zu haben.
Ich würde sonst noch die Canon D30 Strand/Action/Unterwasser-Kamera empfehlen, sie ist schnell, robust und preiswert. (bei mir derzeit auch als kurz verwendetes Testmodell erhältlich).
Die G1X II ist für Fans von guten Objektiven und hoher BQ im kleineren Kameraformat vielleicht spannend (auch sie habe ich derzeit als Testmodell abzugeben).

EOS-M System
Das viel zu teuer und sehr schlecht gestartete neue EOS-M System, spiegelfrei mit Wechselobjektiven und sehr hoher optischer Leistung in sehr angenehmen. Die Gehäuse und Objektive sind sehr präzise gefertigt und aus bestem Material. Sie ist jetzt bei unter 350€ angelangt, wo es schon zum Start hingehört hätte. Aber die neueste Ankündigung des vierten Objektives 4,5-6,3/55-200 mm IS STM zeigt mir deutlich, dass Canon seine Marken-Fans nicht ernst nimmt. Denn es zeigt, dass Canon weiter an alter Technik festklammern will (DSLR) und auch die Objektive bewusst unattraktiv hält, zu lichtschwach, zu leicht, zu wenig Brennweite.
Canon 4,0-5,6/11-22 mm IS STM – lichtschwach, 11 mm Start, immerhin IS – aber es müsste ein 4,5/10-22 mm IS STM sein!
Canon 3,5-5,6/18-55 mm IS STM – langweilig, 18 mm Start – es sollte ein 5,6/15-60 mm IS STM sein
Canon 4,5-6,3/55-200 mm IS STM – fast unbrauchbar, ein 4,0-5,6/55-250 mm IS STM wäre Pflicht gewesen
Canon 2,0/22 mm STM – langsamer AF, kein IS und ein 2,0/25 mm IS STM wäre der bessere Kompromiss.
Canon EOS-M System – solange kein eingebauter Sucher und keine spannenden Objektive da sind, besser nicht kaufen – das ist nur etwas für Liebhaber, ich habe es nur weil ich die Verarbeitung und den Look der roten Kamera mit den dunkelgrauen Metall-Objektiven sehr mag.
Canon hat wenigstens auf die richtige Sensor-Größe gesetzt und seinen 1,6x Faktor beibehalten – trotzdem müsste rasch eine moderne Kamera mit Vollformat-Sensor folgen – Canon kann hier Sony nicht alleine die >Zukunft überlassen.

EOS-System
wenn die Objektive nicht wären, wäre Canon längst nicht mehr so begehrt. Überall fehlt es an Innovation. Gerade einmal die EOS 70D ist leidlich innovativ und kann sich auch ein bisschen gegen spiegelfreie Systeme behaupten – wenn sie auch im LiveView zu langsam ist.
Die Einsteigermodelle EOS 1200D und EOS 100D und EOS 700D verkaufen sich überall auf der Welt immer noch wie geschnitten Brot, der Markenname lockt, Schrittchen für Schrittchen werden sie jedes Jahr ein bissen verändert – erneuert will ich kaum sagen.
Die EOS 70D hat ein zumindest spannendes technisches Potential, bis 1600 iSO und vielleicht noch bei 3200 ISO lässt sie sich auch für hohe Ansprüche und bei wenig Licht gut nutzen. Der Lifeview ist endlich mit dem voll beweglichen Monitor sogar mit Touch-Screen realisiert – aber künstlich verlangsamt – nach jedem Bild herrscht eine Pause.
Die EOS 7D war bei ihrem Erscheinen spannend, doch schon seit 2 Jahren ist sie es nicht mehr, sie zeigt deutliches Farbrauschen ab 1600 ISO, der bewegliche Monitor fehlt und sie ist in allem veraltet. Heute besser nicht mehr kaufen, auch nicht gebraucht, da man in der 70D mehr Leistung und bessere Bildqualität für weniger Geld bekommt.
Die EOS 6D ist irgendwie nicht Fisch, nicht Fleisch, einerseits leichter, aber trotzdem noch 700g schwer, andererseits billiger aber kaum wirklich preiswert. Die Kamera ist in vielen technischen Dingen abgespeckt, AF, Geschwindigkeit, Serienbilder, Blitz, 96% Sucher, starrer Monitor etc. Und dafür sind dann auch 1400€ noch zu viel Geld. Eine kurz Gebrauchte für 1100€ kann man sich zulegen – aber mehr ist sie kaum wert. Und auch nur dann wenn man nicht den schnellsten, flexibelsten AF benötigt und eher Landschaften fotografiert. Ich finde sie trotz Gewichtsersparnis von knapp 200g, kaum ideal auf Reisen – da ist die 70D die spannendere Kamera.
Die EOS 5D3 ist in die Jahre gekommen, obwohl es sie erst 2 Jahre gibt. Nur 17 mögliche RAW-Dateien in Folge nerven, ganz zu schweigen vom fehlenden Blitz, dem fehlendem voll beweglichen Monitor mit schnellem Lifeview. Die blaßen JPEGs nerven, die Farbverschiebungen und die Helligkeitsunterschiede bei Serienbildern können ärgern und 22 MP reißen heute keinen mehr vom Hocker. Der AF ist sehr vielfältig und meist auch schnell – aber kompliziert zu bedienen. Das Bildrauschen wird auch bei Tageslichtfotos bereits ab 6400 ISO sichtbar. Hier erwarte ich heute für 3000€ mehr Kamera und auch mehr Pixel und weniger Bildrauschen und 50 Bilder RAW-Speicher – hier müssen einfach zu dem Preis 40-50 MP möglich sein, ein voll beweglicher Monitor und Blitz müssen an Bord sein. Abgesehen vom Blitz zeigt hier eine Sony Alpha 99 was möglich ist und auch die frische Nikon D810 wird viele Kunden neugierig machen.
Wenn Canon hier nicht zur Photokina 2014 kräftig nachlegt, muss ich mir überlegen, ob ich nicht auch mit Sony- oder Nikon-Objektiven leben kann. Aber nach meinen Quellen kommt vor Ende 2015 hier nichts Neues.
Die wichtigsten Vollformat-Objektive: 4,0/16-35 mm – 4,0/24-105 mm – 1,4/85 mm – 2,8/70-200 mm – 2,8/300 mm plus 2x Konverter sind auch bei Sony und Nikon inzwischen in professioneller und schneller Abstimmung erhältlich – wenn auch teurer.
Die EOS 1DX war mir von Anfang an zu teuer, 18 MP für 6000€ in einer Kamera mit technischer Höchstleistung aber schmaler Innovation – ist eine Kombination die mich wenig lockt. Größere, inkompatible Accus, nur CF-Karten-Schlitze, kein Blitz, fester Monitor, kein erheblich schnellerer AF und dafür 3000€ Aufpreis sind heftig.
Die Eos 1DX will die Profi-Kamera für alle Motive sein mit Schwerpunkt Sport-, Tier- & Reportage-Fotogrfaie. Tiere in schneller Bewegung kann sie dank großem RAW-Speicher und schnellerer Bildserie noch sicherer festhalten, nur die geringere Auflösung von 18 MP irritieren da noch und der wichtige, bewegliche Monitor mit LifeView fehlt schmerzlich.
Sicher, den Monitor kann man fast ersetzen durch einen großen Videobildschirm, einen EX90 Miniblitz draufsetzen und Gewicht, dieser langlebige Accu und die robusteren CF-Karten haben natürlich auch Vorteile.
Trotzdem würde ich mir einmal eine komplette, innovative Kamera von Canon wünschen, vor allem zu dem Preis.
Die Auflösung von 18 MP zeigt theoretisch 50% weniger Bildinformation als eine Nikon D810 mit 36 MP – aber wer einmal mit der Nikon D800/D810 fotografiert hat, kennt den Preis: Stativ, langsames Arbeiten, trotz VR deutlich mehr verzitterte-unscharfe Aufnahmen, ISO 1600 Empfindlichkeit die kaum noch überzeugt…
Deshalb zeigen Canon EOS 1DX und Nikon D4s unterm Strich trotzdem was derzeit an Bildqualität bei anspruchsvollen Motiven machbar ist und das extrem schnell.
Andererseits sind diese Kameras für mich, gemessen an einer Panasonic GH3/GH4 & Soli Alpha 99 schon seit Erscheinen etwas veraltet.

Und das ist genau der Eindruck den ich heute von den meisten Canon/Nikon-Kameras habe und das kann sich Canon eigentlich nicht mehr leisten. Auch nicht das Sony und Nikon sichtbar mehr Auflösung bei fast vergleichbarem Bildrauschen bis 1600 ISO haben. Canon müsste hier viel tun, traut sich aber nicht einmal an einen hoch auflösenden Sensor für die Landschafts- und Studio-Fotografen. Canon wird weiter Kunden verlieren und junge Fotografen werden sich mit Sony und Panasonic anfreunden.

Canon kauft man wegen der Objektive!
Die Objektive, die man wirklich zwingend benötigt, sind von Canon immer noch einen sichtbaren Hauch schärfer, fokussieren etwas schneller und vertragen sich weit besser mit den Konvertern.
Canon punktet vor allem im Teilbereich ab 85 mm mit einer praktisch lückenlosen und überlegenen Objektivauswahl.
Canon hat Innovationen, die andere nicht haben: 4,0/8-15 mm Fisheyezoom; 4,0/17 mm TS-E; 1,2/50 mm; 1,2/85 mm; 4,0/400 mm DO; 4,0/200-400 mm & 1,4 x Ext – es wird weniger, Nikon hat stark aufgeholt und endlich ein 5,6/800 mm  (zum bekloppten Preis) und überarbeitet auch seine lichtstarken Superteles und auch Sony schläft nicht.

TROTZDEM – DSLR-Technik ist am Limit und kann nur noch etwas überleben mit schnellem, LifeView vom flexiblen Monitor und durch innovative Vollformat-Sensoren und dank der Teleobjektive ab 85 mm, die es in allen Variationen und höchsten Lichtstärken gibt. Auch für Landschafts-, Studio, und Porträt-Auftrags-Fotografie ist der Vollformat-Sensor unentbehrlich, vor allem wenn man kein Mittelformat kaufen will – was aber sicher sinnvoller wäre und zu noch besseren Fotos führt – siehe Pentax 645Z.

Mit dem Kauf einer neuen Kamera würde ich bei fast allen Modellen jetzt das zweite Halbjahr/Photokina abwarten. Die EOS 70D kann man ohne Überlegung kaufen und wer eine EOS 1DX braucht, wird auch dieses Jahr keinen Nachfolger sehen. Doch die 5D3 wird wohl nicht vor ende 2015 abgelöst sein, ein 7D Nachfolger wird im Herbst kommen und zahlreiche Objektiv-Neuheiten sind in der Produktion. Die 6D wird sicher irgendwann etwas überarbeitet, nach Nikons Vorbild…

 

AUFRÜSTUNG – Canon EOS Digital

nach der unerfreulichen Begegnung mit der ersten Canon D30 – das war ein Alptraum für Schnecken konnte ich mich 2001 von der Canon EOS 1V – meiner liebsten analogen Autofokus-Kamera nur auf eine Canon EOS 1D retten.

Denn alle anderen Canon D-SLR Kameras der ersten Jahren waren grausam langsam.
Erst die Canon EOS 20D bot einen Lichtblick und bewährte sich. Doch die EOS 1D verlor schnell an Wert und die Angst um den hochgezüchtet Verschluss (1/16.000 Sekunde – 4 MP CCD – 1,3x Faktor – 1585g schwer) fotografierte immer mit, bis die Lamellen dann wirklich rissen und Canon kostenlos austauschte.
Die Powershot-Kompaktkameras G2,G3 und G5 mussten aushelfen und waren noch bezahlbar, wobei die G5 die gelungenste Kompaktkamera von Canon war.
D60 und 10D waren auch eher unerfreulich, die Canon EOS 1Ds (11 MP CMOS KB-Vollformat) wäre dann die Erlösung gewesen, aber sie war zu kostspielig und der Verlust mit der 1D zu hoch – die Kameras auch insgesamt zu schwer zum Reisen.
Auch die Mark II Geräte waren zu schwer und zu teuer und brachten zu wenig Innovation. Die Canon EOS 5D wird heute noch gefeiert und ich fand sie für meine Fotografie völlig ungeeignet, weil viel zu langsam.
Es wurde Zeit zu Nikon zu wechseln, wo mit D200; D300; D2, D3 die weit besseren und schnelleren Kameras gebaut wurden. Erst die Canon EOS 1D MK III in 2007 versöhnte mich dann wieder (10 MP CMOS – 1,3x Faktor – 1330g), auch EOS 30D und 50D waren durchaus brauchbar. Die 7D war aber dann endlich mal schneller und lies die 5D2 im Staub zurück. Zur richtigen Hochform lief Canon erst 2012 auf: Canon EOS 5D3; Canon EOS 1DX und Canon EOS 7D sind allesamt gelungen, wenn auch wenig innovativ. Canon hatte endlich ein sehr gutes 2,8/24-70 mm L II – wenn auch dummerweise wieder ohne IS!
Daraus abgeleitet ist auch 2014 nicht mit besonderen Canon-Kameras zu rechnen – erst 2015 wird wieder ein starkes Innovationsjahr, wenn Canon die Weichen für Profi-Fotografie versucht neu zu stellen.

Erfahrungen EOS 5D3
Zum satten Preis von 3000€ gleich im April 2012 hatte ich sie erstanden. Obwohl ihr einiges fehlte, was mir wichtig war (u.a.: Blitz, beweglicher Monitor, schnelle Bildvorschau, schneller RAW-Speicher) konnte sie durch den anspruchsvollen, schnellen Autofokus überzeugen. Die Schwachstellen sind nach 2 Jahren für mich das empfindliche Gehäuse. Es bekommt zu schnell Kratzer und abgeriebene Eloxierung und sieht rasch gebraucht aus. Da kann man das Gehäuse noch so sehr hüten.
Der Weißabgleich ist bei Bildserien wenig zuverlässig, Sie sollten unbedingt mit fester Einstellung arbeiten. Auch die Belichtungsgenauigkeit hat Aussetzer, immer wieder kann die 5D3 völlig überbelichtete Einzelbilder in Serien produzieren, der AF ist gut, aber bei weitem nicht perfekt, die ersten Fotos einer Serie sind häufig nicht perfekt scharf. Die 5D3 kann Serien bis 6 Bilder pro Sekunde, jedoch nur 3 Sekunden lang mit RAW Dateien.
Alles in allem wurde es für mich Zeit mich nach Alternativen umzusehen.
Sony Vollformat-Sensoren mit 24 MP und 36 MP führen zu frühem und ausgeprägtem Bildrauschen – das ist meinen Fotos kaum zuträglich – daher scheidet auch Nikon, trotz spannender Kameras aus.
Zurück auf 12 MP möchte ich jedoch auch nicht, das wäre ja beinahe eine Reduktion um 50% Auflösung. Nein eine Auflösung um 20MP scheint mir seit 2012 der richtige Kompromiss.

Der Unterschied zwischen 18, 20 und 22 MP ist dabei nicht wirklich entscheidend.
Was braucht man zur Canon EOS 1DX?

– kleiner Aufsteckblitz wie das Speedlite EX90 (100€)
– die schnellsten CompactFlash-Karten von SanDisk, Transcend oder Lear
– zweiter Accu – ein Patona für 35€ reicht aber auch
– stabiler Leder-Gurt von Eddycam

 

Die richtigen Objektive:

Canon hat endlich seine deutliche Schwachstelle überwunden. Bisher war es nicht selten notwendig für hohe BQ ein manuelles Zeiss-Objektiv oder gar ein Nikkor-Zoom an den hochauflösenden Canon-EOS-Vollformatkameras zu verwenden. Das ist vorbei.
Das neue Zoom: EF 4,0/16-35 mm L IS bringt Leistung satt und stellt sogar aktuelle Zooms von Nikon und Zeiss/Sony erstmals in den Schatten. Nur wer im Pressebereich auf Action setzt oder oft bei wenig Licht fotografiert, ist mit dem deutlich weniger hochauflösenden 2,8/16-35 mm L II besser beraten.
Bisherige Zooms von Canon wie 3,5-5,6/20-35 mm; 4,0/17-40 mm sind ebenfalls deutlich schwächer.
Selbst das EFs 4,0-5,6/11-22 mm IS für das Halbformat liefert hervorragend scharfe Bildergebnisse, wenn auch bei relativ wenig Lichtstärke. Dafür ist sein Preis mit 280€ einmalig unter allen SuperWeitwinkel-Zooms!

Das Canon EF 2,8/24-70 mm L II ist ebenfalls ausgezeichnet scharf, dennoch hier fehlt der Bildstabi in einigen Fotosituationen sehr – daher bevorzuge ich klar das halb so teuere Tamron 2,8/24-70 mm VC mit Bildstabi und etwas weniger schnell ansprechendem AF. Optisch sind beide auf vergleichbar hohem Niveau und das Schielen zu Nikon oder gar Sony lohnt hier auch nicht.

Das dritte sehr wichtige Zoom EF 2,8/70-200 mm L IS II mit beiden Konvertern hat ebenfalls praktische keine gleichwertige Konkurrenz.
Auch bei 300 mm; 400 mm; 500 mm; 600 mm; 800 mm und dem 4,0/200-400 mm x 1,4x ist Canon Innovationsführer und marktbeherrschend.
Die preiswerteren und lichtstarken Festbrennweiten werden sicher jetzt Zug um Zug verbessert.

 


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