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Filo Rings

Kategorie ‘General’

5. Januar 2017
Sigma 1.4/85 mm ART

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Die meisten Fotos werden vermutlich von Menschen und Landschaften gemacht und besonders bei Porträts sind selbst im Selfie-Wahn lichtstärkste Festbrennweiten im Bereich 85-135 mm Vergnügen pur.

Endlich echte Gesichter und keine verzeichneten Fratzen.
Da mich alle Bekannten gefragt haben, ob sich das Sigma zu kaufen lohnt… habe ich ausgiebig ausprobiert und verglichen mit:
Canon 1.2/85 mm II, 2.0/100 mm, Nikon 1.4/85 mm, 1.4/105 mm, 2.0/105 mm DC, 2.0/135 mm DC und Fujifilm 1.2/56 mm und 2.0/90 mm.
Das Zeiss Otus hatte ich mal für einige Sessions, doch sein manuelles Handling ist mir zu langsam, das ist gut für Filmer, aber kaum für Menschen bei Offenblende – nicht für mich. Außerdem gefällt mir die Bildsprache nicht.
Ich nutze seit 20 Jahren die Canon 1.2/85 mm Konstruktionen – doch ich will die Version II los werden, die CA sind grausam, der AF ist langsam und es wird demnächst ohnehin eine Neurechnung erscheinen müssen.

Tamron, Sigma und Tokina haben sich bisher kaum um diesen wichtigsten fotografischen Bereich verdient gemacht.
Deshalb sind diese Porträts-Brennweiten ein guter Indikator um sich für das beste System zu entscheiden, da es praktisch keine Alternativen gibt. Will ich unauffälliger und weniger bedrohlich arbeiten, verwende ich Fujifilm oder mFT, aber für die optimale Leistung verwende ich Vollformat mit sehr hoher Auflösung bis Mittelformat sich neu positioniert hat.

Sigma hatte ein ganz gutes 1.4/85 mm, das einige Fotografen recht beliebt gemacht haben, ich hatte aber immer AF-Probleme an Canon, mit mehreren Exemplaren. Jetzt also das neue im ART-Finish.

Die erste Berührung auf der Photokina gefiel mir gar nicht, viel zu dick, zu lang, zu schwer, die Sonnenblende zu gewaltig – das müßte ein 1.8/135 mm sein oder zumindest ein langes 1.2/85 mm – die tatsächlichen Werte: 1.4/85 mm wirken wie ein Versehen.

12,6 cm lang, 9,5 cm dick, 86 mm Filterdurchmesser – Sigma wollte hier wirklich auffallen und nicht kleckern.
Seine optische Höchstleistung erreicht es ab f:2.8 bis f: 5.6 – danach verliert es stetig. Bei f:1.4 bis f: 2.4 arbeitet es wie gewünscht etwas weicher.

LICHT:
+ scheinbar solide Konstruktion
+ sehr scharf – ab f:2.8 auch bis an den Bildrand
+ schöne Hintergrundzeichnung bei Offenblende
+ 9 Blendenlamellen, die sich aber nur beim tatsächlichen Abblenden auswirken
+ CA gut kontrolliert, aber nicht völlig frei
+ mit Sonnenblende wenig Überstrahlung
+ echte Innenfokussierung
+ 2 FLD-Gläser zur Minimierung von Farbfehlern
+ leiser AF Antrieb

SCHATTEN:
– keine Dichtungen gegen Regen und Staub
– wirkt riesig und auffällig
– keine Konverter nutzbar (Canon, Nikon, Sigma)
– keine Bildstabilisierung wie alle Mitbewerber auch
– kein blitzschneller Autofokus
– kein spannender Abbildungsmaßstab – nur 1:8.3
– kein Blendenring am Objektiv
– Leider mal wieder nicht verfügbar für Pentax
– für Sigma verrückt hoher Preis

 

Für 800€ gekauft und für den Einsatz im Gartenstudio oder Park ist das Gewicht und die Größe auch nicht so problematisch.
Aber für 1250€ finde ich es überzogen kostspielig. Klar Sigma baut endlich bessere Gehäuse und gibt sich viel Mühe vom Billig-Anbieter-Image weg zu kommen – trotzdem ist mir die Preissteigerung zum Vorgänger-Modell zu heftig.
Mir gelingen schönere Fotos mit dem Nikon 1.4/105 mm – das auch wahnsinnig teuer ist – aber wenn schon Luxus, dann wenigstens richtig und sicher kein Sigma an einer Nikon oder Canon.

Ich habe mit den meisten Sigma-Objektiven die letzten 20 Jahren zu viel Fehlfokus erlebt, besonders an Canon Kameras – ich habe da mein Vertrauen noch nicht wieder gewinnen können. Es gibt zwar das Sigma Dock, mit dem sich sogar mehrere Ebenen justierter sind, nur macht man als Kunde dann damit die Arbeit der Hersteller. Tamron und Sigma haben aber heute gar keine andere Chance mehr, Probleme zu beseitigen.
Nichts desto trotz, optisch und mechanisch gibt es daran nicht viel aus zu setzen und wenn man auffallen will, ist man damit genau richtig.
Alternativ gibt es auch die 1.8/85 mm Konstruktionen, eine halbe Blende weniger Licht und ⅓ des Preises – das Nikon kann man ohne Bedenken kaufen, das Canon heute nicht mehr wirklich (CA) – die beste Wahl ist das 800€ teure Tamron 1.8/85 mm VC mit Bildstabilisator – eine überzeugende Leistung!

Und Canon muss endlich neue Porträt-Linsen auflegen, die sind alle zu alt und an einer 5DSR weniger überzeugend. Nikon hat es richtig vor gemacht.

Für sich alleine genommen ist das Sigma klasse, doch gegen das Nikon 1.4/105 mm wirkt es fast langweilig und überzeugt mich optisch weniger. Aber 1000€ Preisunterschied sind natürlich ein starkes Argument gegen Nikon.

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Veröffentlicht in General, Objektive im Test

 

5. Januar 2017
Ultra-Weitwinkel-Objektive

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Ultra-W e i t w i n k e l – Zoom Objektiv:
Inzwischen gibt es mehr Anwendungen für die Ultraweitwinkel-Fotografie und sie erfreut sich in unseren Tagen großer Beliebtheit.
Der Begriff Ultra klingt extrem, aber genau das sind eben die Objektive unter 100° Bildwinkel, also unter 18 mm ja auch. Bis etwa 18 mm reicht der Super-Weitwinkelbereich und heute sind sogar 11 mm im Zoom für Kleinbild-Vollformat verfügbar.
Viele Sportarten, Unterwasser-Welten, Himmelsgalaxien, enge Landschaften in Stadt und Land, Panoramen, extreme Architektur, alle engen Räume, Reportage-Fotografie – um nur die augenfälligsten Motive zu nennen, können alle vom extrem großen Bildwinkel jenseits 94° (20 mm) profitieren.
Waren vorher meistens Fisheye-Konstruktionen mit 180° Bildwinkel und mehr gefragt, scheint die Kategorie weitgehend abgegrast. Heute schwirren Drohnen und 360° Kameras mit Fisheye-Objektiven umher, sie werden auch für Panoramen und schlichte Effekte genutzt.

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Ganz anders die Ultra-Weitwinkel – die ein Vielfaches kosten und auskorrigiert sind, die alle gebogenen Linien am Bildrand vermeiden sollen – so lange der Fotograf seine Kamera in der Waage hält.

Was haben die japanischen Foto-Hersteller zu bieten?
Die Geschichte der Ultra-Weitwinkel-Zoom-Objektive wurde maßgeblich voran getrieben durch Sigma und später auch durch Tokina. Während Nikon und Canon und Minolta sich nicht jenseits 18 mm wagten, bot Sigma Japan bereits ein 3.5-4.5/15-30 mm Zoom an. Wir sprechen wohlgemerkt von Kleinbild-Vollformat. Dem folgte dann rasch ein 4.5-5.6/12-24 mm nach und für das aufkommende Halbformal folgten dann 10-20 mm, 10-24 mm und zuletzt sogar 8-16 mm Objektive. Die ganzen früheren Zoom-Objektive wären heute nicht mehr gut genug an hochauflösenden Kameras. An digitalen Vollformat-Sensoren werden heute kleinste Kleinigkeiten sichtbar, entsprechend gigantisch sind die Erwartungen an ein solches Objektiv.
Das Canon 11-24 mm zeigt unangefochten die besten Leistungen. Die Unterschiede im engen Raum zwischen 11 mm – 12 mm – 14 mm – 15 mm und 16 mm mögen frappierend sein, doch so lange der Fotograf nicht mit dem Rücken an der Wand steht oder die extreme Himmels-Fotografie oder Unterwasser-Fotografie sein Hobbys sind, gelingen durch ein wenig Fußarbeit meistens mit 16-35 mm Objektiven bessere, schärfere Fotos. Selbst die Bildwinkel zwischen 11 mm und 14 mm kann man letztlich vernachlässigen. Himmels-Fotografen werden immer Lichtstärke bevorzugen, Landschafts- und Architektur-Fans wird immer Blende f:4.0 – f:8.0 dienlicher sein.
Auch für die Halbformat-Sensoren hat Sigma neue Bestmarken gesetzt, das 4.5-5.6/8-16 mm ist definitiv eine, die ich den anderen erhältlichen Objektiven vorziehen würde.
Diese Objektive werden mit kurzer Brennweite schnell sehr dick, die Frontlinsen sind stark gekrümmt, sehr empfindlich für Staub (der dann scharf abgebildet wird) und sehr schwer.
Filter können nicht sinnvoll eingesetzt werden. Deshalb will die Anschaffung besonders gut überlegt sein. So reizvoll ein 11-24 mm klingt, oder ein 12-24 mm – ist es meistens besser ein 14-24 mm oder 16-35 mm zu kaufen. Dazwischen liegen 2000€ und 600g Gewicht.
Wissenswert:
Ein Weitwinkel-Zoom-Objektiv hat seine bestmögliche Leistung immer im stärksten Weitwinkelbereich, also bei 11 mm – 12 mm – 14 mm – 15 mm – 16 mm
Die Unterscheidung nach Lichtstärke erscheint mir auch hier wichtiger als die Brennweite und ob es sich um ein bildstabilisiertes (BS) Exemplar mit mehr Linsen handelt oder eines ohne.
Polfilter zeigen ihre polarisierende Wirkung schon unterhalb 28 mm Brennweite nicht mehr auf dem kompletten Bild – deshalb ist es eigentlich vergebliche Mühe einen Polfilter zur Farboptimierung bei Brennweiten wie 16 mm und mehr anzuwenden.

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KB-Vollformat:
wird die Domäne dieser Zoom-Objektive bleiben, Mittelformat-Festbrennweiten werden höher auflösen, aber es wird kein noch kompaktes Zoom geben. Alle kleineren Sensorformate sind ein Kompromiss bei Auflösung und Schärfe.

4.0/11-24 mm Canon L – schlicht das einzig beste Ultrawide auf dem Weltmarkt
……………………………..3000€ – 1180g – 13,2 cm lang – 10,8 cm dick – 1:6.2 – gewölbtes Glas – kein BS
4.0/12-24 mm Sigma ART – für Canon & Nikon, leidlich scharf, AF-Probleme, schwer und teuer
…………………………….. 1700€ – 1150g – 13,2 cm lang – 10,2 cm dick – 1:6.4 – gewölbtes Glas – kein BS

2.8/14-24 mm Nikkor ED – für Sternengucker und andere Foto-Leidenschaften sehr gut
…………………………….. 1900€ – 1000g – 13,2 cm lang – 9,8 cm dick – 1:6,7 – gewölbtes Glas – kein BS
2.8/15-30 mm Pentax VC (Baugleich Tamron) – sehr teuer, scharf, sehr guter Abb.maßstab
…………………………….. 1700€ – 1040g – 14,4 cm lang – 9,9 cm dick – 1:5 – gewölbtes Glas – BS
2.8/15-30 mm Tamron VC für Canon & Nikon – Sony in Vorbereitung – günstig, scharf, sehr guter Abb.maßstab, AF-Probleme, Bildstabilisator
…………………………….. 1000€ – 1100g – 14,2 cm lang – 9,9 cm dick – 1:5 – gewölbtes Glas – BS
4.5-5.6/12-24 mm Sigma DG für Canon & Nikon & Sony – scharf aber lichtschwach
…………………………….. 800€ – 670g – 12 cm lang – 8,7 cm dick – 1:6,4 – gewölbtes Glas – kein BS

2.8/16-35 mm Canon L IS III – gut verbessert, aber letztlich dem 4/16-35 mm allenfalls ebenbürtig
2.8/17-35 mm Nikon AF-S ohne BS, massives Schwergewicht, nicht mehr perfekt
4.0/16-35 mm Canon L IS – die vernünftigste und schärfste Wahl auf dem Weltmarkt, mit IS
4.0/16-35 mm Nikon ED VR – höhere Verzeichnung, aber sonst scharf und gut, mit VR
3.5-4.5/18-35 mm Nikon ED – ohne BS, günstig und leicht
2.8/16-35 mm Zeiss Sony A – so lala 2700€, nicht wirklich konkurrenzfähig
4.0/16-35 mm Zeiss Sony FE – scharf, aber auch nicht voll überzeugend
2.8/16-28 mm Tokina – ohne Bildstabilisator – AF-Probleme, Randschärfe schwach

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APS-C Halbformat, mFT, 1:
4.5-5.6/10-18 mm Canon S IS – lichtschwach aber optisch sehr gut
3.5-4.5/11-23 mm Leica T – nicht gut genug für den Preis
4.0/10-24 mm Fuji OIS – leichte Schwäche bei 10 mm – Sonnenblende & Deckel sind Murks – sonst top
4.0-5.6/11-22 mm Canon M IS STM
2.8/7-14 mm Olympus – zu groß und schwer
4.0/7-14 mm Panasonic – guter Kompromiss
4.0-5.6/8-16 mm Sigma – sehr gut im gesamten Bereich
2.8/11-20 mm Tokina DX – überzeugt mich nicht
4.0/12-28 mm Tokina DX – gut
2.0/14-20 mm Tokina DX – nicht gut genug am Rand, langsamer AF

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SIMPLY the BEST:
4.0/16-35 mm L IS Canon oder 4.0/11-24 mm Canon L an Canon 5DSR
4.0-5.6/8-16 mm Sigma, lichtschwach aber sein Geld wert – es kann überzeugen
4.0/10-24 mm Fujifilm an X-T2 – von allen anderen Halbformat-Zooms noch das Beste, aber bei weitem nicht fehlerfrei.
Tatsächlich könnte das Sigma 8-16 mm als einziges Objektiv im Halbformat die besten Ergebnisse liefern, aber eben erst ab f:5.6, auch das Canon 10-18 mm ist nur wenig schwächer und dafür viel leichter – aber auch lichtschwach. Deshalb gewinnt Sigma vor Fuji das Rennen bei f:4.0, nur bei 10 mm brauchen beide wirklich die f:5.6. Trotzdem kann das sichtbar beste Bildergebnis nur mit dem Canon 16-35 mm oder 11-24 mm an der 5DSR erreicht werden!
Doch wer preislich unter 6500€ bleiben will, kann bei Canon als einziger Firma auch schon für 1300€ froh werden.

Das jetzt gerade viel gehypte Sigma 4.0/12-24 mm wie auch das 2.8/15-30 mm Tamron können mich nicht überzeugen. Der Autofokus von beiden sollte besonders an Canon-Kameras deaktiviert werden. Die Performance des Bildstabilisators bei Tamron ist nicht umwerfend und kaum ein Kaufgrund.

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5. Januar 2017
Portrait-Sessions mit Harry

Susi – Sunshine!

“Ich verzaubere die Welt mit einer Kamera – will dass ihr unvergänglich seit – eure Aura immer weiter brennt – ich will Unsterblichkeit – die schönste Erinnerung – ich lasse jeden wie er ist ”
Harry

Sie können mich für eine Portrait-Session oder ihre Feierlichkeit buchen.
Ich bin kein Freund von festen Preislisten, Preise sind variabel, je nach Vorstellungen und Situation.  Eine Portrait-Session bei mir gibt es ab 150€
(plus Anfahrt, falls erforderlich).

Ich kann tolle Fotos im Freien oder im Studio realisieren. Bewerbungs-/Pass-Fotos können dabei auch angefertigt werden.
Alles ist abhängig vom Aufwand, Nachbearbeitung und Zeit – deshalb einfach eine kleine Mail an mich, mit Ihren Vorstellungen und Sie bekommen ein persönliches Angebot.

E-Mail-Kontakt – einfach hier auf Beratung klicken.


 

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