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Filo Rings

Kategorie ‘General’

1. Januar 2013
2012 – Erfahrungen und Tests zusammen gefasst

Meine Mosel – Panasonic G5 mit Panasonic 4,0/7-14 mm

Erfahrungen 2012

Für Marken-Fanboys – Canon bleibt die größte Camera-Marke der Welt (19%), Bei der Gesamtmenge – also allen produzierten Kameras aller Arten dicht gefolgt von Nikon (18%) – Sony liegt nur noch wenige Prozentpunkte dahinter – 15% und dann kommt schon Samsung mit 14% – die sich offensichtlich in Asien sehr gut verkaufen – Fuji ist mit 10% viel bedeutender als vermutet – Panasonic mit 7% und Olympus mit 6% viel schwächer als erwartet und Casio (3%) und Pentax -Ricoh mit 1% haben nur kleine Marktanteile. Und wenn man den Markt schon lange aufmerksam beobachtet scheint fast klar, das Sony Nikon bald überholt und Fuji nicht zu unterschätzen ist – nur Samsung gehört da für mich bisher nicht hinein, mir ist von denen noch keine Kamera positiv aufgefallen.
Betrachtet man DSLR-Kameras alleine, sieht die Verteilung jedoch ganz anders aus:  Canon 44,5 %, Nikon 29,8 %, Sony 11,9 % (Quelle IDC). Canon hat hier Nikon wieder weit hinter sich gelassen und wieder eine marktbeherrschende Stellung. Doch das wird sich schnell ändern, wenn Canon weiter solche unausgereiften Früchtchen wie die EOS M präsentiert und nicht einmal deutliche Innovationen zeigt. Sony könnte rasch auf Nikon aufschließen und macht schon jetzt mit der größten Sensor-produktion der Welt mächtig Druck. Letztlich wird es da zwar immer an den Objektiven scheitern – aber so hoch sind die Ansprüche der meisten Nutzer gar nicht, daß sie die Qualitätsunterschiede deutlich merken.
Aus meinen Test kann ich im Substrat herausfiltern, daß die besten digitalen Objektive für Olympus FT gefertigt werden, gefolgt von Canon Eos EF, Nikon, Zeiss-Sony.
Für mich ist die Entscheidung DSLR-System ganz klar gegen Nikon, gegen Sony, gegen Pentax ausgefallen, weil mir die Objektive wichtiger sind als die Kameras.  Da sind Sony und Pentax weit abgeschlagen und auch Nikon kann weder die von mir benötigte Qualität-Schnelligkeit-Haltbarkeit-Leichtigkeit in Kombination bieten, noch ist Nikon in den letzten Jahren so gut verkauft worden, daß ein attraktiver Gebrauchtmarkt mit AF-Objektiven vorhanden wäre. Im für mich wichtigsten Vergleich: 2,8/70-200 mm – 4,0/300 mm – 2,8/300 mm – 2,8/400 mm und 4,0/500 mm verlieren einfach alle anderen Hersteller deutlich gegen Canon Eos. Das ist eigentlich bedauerlich – aber unübersehbar.
Olympus FT behalte ich weiterhin unter Beobachtung und halte die E-5 für ein sehr gutes Produkt – nur muß es entsprechend weiter gehen.
Und im Superweitwinkel bis hin zum leichten Telebereich verlieren für mich alle Hersteller gegen das was microFourThirds und Fuji und bald vielleicht auch Sony zu bieten haben – da sind die Vorteile einer DSLR einfach schon zu gering geworden, besonders unterwegs.

Die Systemkamera-Welt (Spiegelfrei) – die jetzt die DSLR-Welt in einigen Bereichen schnell verdrängen und überrunden wird, sieht noch ganz anders aus. Hier gibt es viel Bewegung, lieferten Olympus und Panasonic bisher mit weitem Abstand die meistverkauften Kameras – so hat sich inzwischen Sony mit neuen Produkten dazwischen gedrängt – Panasonic verliert mit den Kameras etwas an Boden und konzentriert sich auf professionelle Objektive. Ich hatte keine besonderen Erwartungen an die GH3 – weil ich die GH2 schon sehr gelungen finde – aber sie toppt die Olympus OM-D doch in vielen wichtigen Bereichen. Nikon spielt noch keine große Rolle, mit der 1 sollen neue Kunden erschlossen und neue Technik ausprobiert werden. Die Preise für die ersten Modelle sind inzwischen um fast 60% eingebrochen, für Kompaktkamera-Interessierte ist sie damit fast erschwinglich. Die BQ ist im Vergleich zu größeren Sensoren wie mFT und APS-C vor allem ab 400 ISO einfach noch zu schlecht und der Sensor klein und die Kameras unausgereift, Geschwindigkeit und AF reichen da kaum aus. Fuji drängt mit guten Objektiven und dem sehr guten Sensor in den Markt, Samsung sucht noch einen Kurs und verkauft sich außerhalb Asiens nicht wirklich gut, Pentax-Ricoh ist auch hier leider noch unbedeutende Nischenware. Canon sollte mit seiner Technikpower bald auf Sony aufschließen, braucht aber viel bessere Produkte.

Meine liebsten und besten Systemkameras: (Stand 2013-01) Mal alle mit Standard-Objektiv betrachtet – sonst wird es unfair gegen Canon, Nikon, Sony, Fuji, Pentax

1. Panasonic GH3 – 2,8/12-35 mm
2. Panasonic G5 – 5,6/14-42 mm PZ
3. Fuji X-E1 mit 4,0/18-55 mm
4. Olympus OM-D E-M5 – 6,3/12-50 mm
5. Sony Nex 6 – 5,6/12-50 mm PZ
6. Panasonic GX1 – 5,6/14-42 mm PZ + Sucher
7. Olympus E-PL5 mit 5,6/14-42 mm
8. Nikon V2 mit 5,6/10-30 mm
9. Sony Nex 7 – 5,6/18-55 mm
10. Canon Eos M – 5,6/18-55 mm

Vollformat-Kamera kaufen?

Die großen Foto-Elektro-Läden und der Internethandel haben längst erkannt, Canon, Nikon, Sony träumen von Preisen, die am Markt für Vollformat nicht erreichbar sind.
Die Nikon D800 sehe ich öfter schon für 2200€, die Nikon D600 geht auf Kampflinie für 1600€  – auch Canon wird als dominierender Marktführer von seinen Fantasiepreisen abrücken, eine Eos 6D für 2000€ ist eine Illusion (1500 € kommen mir als Maximalpreis plausibel vor); die Eos 5D3 wird jetzt für 2850€ angeboten, aber sie ist auch eine ganz andere Kamera und nicht einmal die D800 kann sich wirklich mit ihr messen, aber auch sie sollte sich Richtung 2500€ bewegen. Sony Alpha 99 wird trotz der Innovativen Technik und dem erstmals brauchbaren Sensor kaum jemand für stolze 2800€ kaufen – schon gar nicht ohne Profi-Objektive und Profi-Service.
Nicht zu vergessen – wenn Sie erstmals eine Vollformat-Kamera mit mehr als 20 MP Auflösung anschaffen, werden Sie Ihren Objektiv-Park & Ihre Software großen Teils erneuern müssen und das kostet weit mehr als die Kameras. Nur eine Vollformatkamera kaufen reicht bei weitem nicht aus um technisch bessere Bildqualität zu erreichen.

Den neueren Halbformatkameras wie Pentax K5II; Nikon D7000; Canon Eos 7D, Olympus E-5 bleiben nur Preise bis 1000€ – mehr werden die Kunden dafür nicht mehr zahlen wollen.

Meine liebsten Vollformat- & Halbformat-Kameras:

1.  Canon Eos 5D3 – 4,0/24-105 mm L IS
2.
Canon Eos 1DX – 4,0/24-105 mm L IS
3.
Nikon D800 – 4,0/24-120 mm VR
4. Nikon D700 – 4,0/24-120 mm VR
5. Nikon D600 – 4,0/24-120 mm VR

6. Nikon D4 – 4,0/24-120 mm VR
7. Sony Alpha 99 – 2,8/28-75 mm

1. Nikon D7000 – 2,8/17-55 mm
2.
Olympus E-5 – 2,8-4,0/12-60 mm
3. Canon Eos 7D – 5,6/15-85 mm IS
4.  Sony Alpha 77 – 2,8/16-50 mm

Kompakte System-Welten:

Die Eos M ist ein Flopp, der AF indiskutabel und ohne Sucher sowieso keine ernsthafte Kamera und ich verliere darüber keine weiteren Worte. Canon Powershot – Canon IXUS
die Accus sind so unterdimensioniert und die Kameras so stromhungrig – da fotografiere ich lieber mit dem IPhone – ehrlich!

Nikon 1 senkt massiv die Preise für die Kameras, kein Wunder, haben sie doch im DSLR-Kamera-Bereich wieder mehr als 10% auf Canon verloren. Und Nikon versucht es bei der 1 auch wieder mit Accu-Chaos – drei Kameras: V1; V2; J2 = 3 verschiedene Accus – dass nenne ich klassische Nikon-Systemtreue – so kennen die eingeweihten die Marke Nikon.
Nikon Coolpix – immer noch im Telebereich alle zu lichtschwach – machen keinen Spaß,

Meine positiven Olympus Erfahrungen haben einen gewaltigen Dämpfer bekommen – FT-System – es sieht jetzt doch so aus, als stirbt das E-System den frühen, unverdienten Gnadentod – es wird eine Lösung für die FT-Objektive geben, aber die Zukunft heißt hier vermutlich nur noch mFT.
OM-D verpatze Urlaubsfotos und immer wieder Staubprobleme in den Objektiven, ein problematischer Bildstabilisator, der öfter nicht hält, was er verspricht und eine unzureichende Bedienqualität und Funktion bei der OM-D haben mich unvorbereitet getroffen. Ich habe aber ganz schnell auf Panasonic umgebaut – eine Kamera über 1000€ die nicht hält, was sie verspricht, ist bei mir ganz schnell weg. Aber ich bin nicht der alleinige Maßstab – sehr viele sind sehr zufrieden und Olympus konnte mit der OM-D erstmals zahlreiche Neukäufer gewinnen und begeistern. Die Schärfe und Dynamik sind Top, keine Frage und die Festbrennweiten sind es auch. Wenn man ab und zu damit fotografiert ist sie vielleicht super, aber täglich 200-500 Auslösungen und meine Liebe war nach 2 Monaten erloschen.
PEN – die Pen kann die gleiche BQ wie die OM-D nur kompakter und inzwischen auch griffig – aber insgesamt finde ich die Preise für die Pen’s zu hoch und Kameras ohne Sucher machen nicht wirklich spaß. Mal sehen wann eine Pen P-5 kommt.

Panasonic ist anscheinend bei vielen nicht so attraktiv, ich verstehe aber rein technisch gar nicht warum. Vermutlich ist heute ein Image und LifeStyle viel wichtiger als die Technik dahinter und genau da tut sich Panasonic schwer gegen Sony, Nikon, Canon und sogar gegen Olympus. Aber die Technik und die Bildausbeute die ich mit Panasonic gerade aktuell mit der G5, GX1 oder GH3 erreiche – ist mit keiner der anderen Kameras ohne Klimmzüge erreichbar – selbst Vollformat-Bildergebnisse holt die GH3 mühelos bis 1600 ISO ein und zeigt sogar mehr Dynamikumfang und einen schnellen Single-AF (nicht Serien-AF!). Und das zum Preis von 1200€. Und auch die G5 ist eine absolut klasse Kamera für relativ kleines Geld – so dass ich sie sogar der OM-D und der Nex 6 vorziehe.

Leica M-Summilux – ich habe einige der Leica-M Objektive höchster Lichtstärke für mich ausprobiert an Olympus Pen, Panasonic G und Sony Nex-Kameras. Ich habe alle wieder verkauft. Mechanisch toll, aber trotzdem auch sehr empfindlich. Nur wer sich auskennt blickt durch die vielen verschiedenen Versionen durch. Die ganz neuen sind immer die besten und meistens nur nach monatelanger Wartezeit zu bekommen. Die Vorgänger sind meist weniger gesucht und selbst wenn man günstig gebraucht kauft, ist es schwierig das Geld wieder zu bekommen. Trotz Scharfstellhilfen, das manuelle Scharfstellen damit macht mir keine Freude. Auch Leica kocht nur mit Wasser und muß ständig Verbesserungen machen und nimmt sehr viel Geld dafür, wenn ein etwas älteres Objektiv an neueste Kameras angepasst werden soll.
Wenn manuell, dann nehme ich gerne die Nex-Kameras und alte Olympus OM, Nikkor F oder Pentax K-Objektive.

Sony Nex-System wird langsam interessant. Es gibt noch kein gutes Tele, aber das neue 4,0/10-18 mm Superwide ist klasse und mit Tamron 18-200 mm und 1,8/24 mm Zeiss gelingt problemlos beste BQ. Die Nex 7 brauche ich nicht, die Nex 6 hat jetzt auch den wichtigen Sucher, leider fehlt ihr der Touch-Screen und der komplett klappbare Monitor der Nex 5R – trotzdem auch wenn der Trend weiterhin Richtung Monitor-Nutzung geht, eine 5R ohne Sucher ist für mich auf Reisen unbrauchbar.
Alle Sony-Sucher haben zwar eine schöne, feine Auflösung, aber sobald wenig Licht vorhanden ist, rauschen und verzerren sie wie verrückt – das können alle anderen Hersteller erheblich besser. Auch die Farbgenauigkeit ist nicht wirklich gut. Mein 12-50 mm PZ war gleich defekt, es ist sehr anfällig und sehr billig konstruiert – dann besser das größere 18-55 mm kaufen, daß auch optisch besser ist.

Leica R – ich habe die legendären R-Macros ausprobiert 2,8/60 mm und 2,8/100 mm – beide sind bis heute sicherlich die Könige in der Macro-Klasse und unerreicht. Doch das Handling der alten R-Konstruktionen ist eher erschreckend, extrem schwergängiger und steiler Schneckengang – also Fotos unterwegs ohne Stativ waren damit für mich kaum angenehm machbar. Vom Stativ ganz ruhig – wunderbar wie scharf und schön Fotos damit aussehen können. Doch letztlich habe ich mich für manuelle Micro-Nikkore entschieden, die optisch auch zum Besten gehören, leichter und angenehmer sind und sich schnell und präzise fokussieren lassen.
Am Leica-Virus gesundet man sehr schnell wenn man sich danach die Ebbe im Geldbeutel ansieht.

Fuji – das X-System braucht noch eine Weile zum ausreifen – leider! Während ich die X-Pro1 noch technisch sehr unreif fand (nicht den Bildsensor) ist die E-X1 ein gutes Stück reifer. Aber auch hier ist der Autofokus noch nicht in der Neuzeit angekommen und fällt deutlich hinter mFT und sogar hinter Sony und Nikon zurück, aber immerhin schneller als Canon EOS M. Das ist aber zu verschmerzen, zumal bisher keine längeren Telebrennweiten angeboten werden und sie ja weniger als Action-Kamera – denn als hochwertiges Lifestyle Produkt vorgestellt wird. Nur, daß es Fuji von der Photokina bis zur Auslieferung nicht mehr gelungen ist, den optisch bisher besten elektronischen Sucher auch zu beschleunigen ist sehr schade. Denn er zeigt schon bei geringen Bewegungen Unruhe und Mitzieheffekte – das Bild wird einfach noch viel zu langsam aufgebaut, erst beim Auslösen steht es still. Das macht keinen Spaß. Auch das 18-55 mm scheint mir eher eine Notlösung, denn für Unterwegs sollte ein 4,0/16-60 mm möglich sein. Ich hätte hier gerne eingekauft, aber ich denke es dauert noch 1-2 Jahre und so viel schlechter ist die BQ der mFT und Sony-Sensoren nicht und einige Objektive von mFT können durchaus gut mit Fuji mithalten.

Sigma könnte wieder interessanter werden, das 1,4/35 mm für 900€ ist jedenfalls optisch das Beste in dem Bereich und hat wieder eine bessere Mechanik. Wenn in dieser Art mehr kommt, dürfen wir uns alle freuen, denn von Sigma kann ja fast jeder Foto-Amateur profitieren.

Samsung – ist bisher einfach nicht meine Marke, nicht bei Fernsehern, nicht bei Handys, nicht mehr bei Monitoren und noch weniger bei allen Arten von Kameras – da überzeugt mich wirklich gar nichts. Und warum sich jemand auf Google und Android und Samsung einlässt bleibt mir ein Rätsel. Letztlich ist zwar keine Firma den Kunden wohlgesonnen, weil alle nur das eine wollen, schnell viel Geld verdienen und trotzdem gibt es für mich in der Wahrnehmungen und den Service-Erfahrungen große Unterschiede.

Sun-Sniper-Pro Umhängegurt für den Stativanschluss
Zunächst fand ich das gut und brauchbar, dann hat sich, trotz richtiger Anwendung und genauer Beobachtung meine Kamera mit 400 mm Tele losgedreht und fiel zu Boden – damit ist das Produkt für mich erledigt und ich habe es gleich aus meinem Shop geworfen. Wenn Sie so einen Gurt haben, beobachten Sie Ihre Kamera genau. Ich finde ihn außerdem viel zu teuer.

BlackRapid ist auch nicht viel preiswerter, aber durchdachter, ich nutze ihn für leichtere Kameras und achte auch hier besonders darauf, daß die Kamera feste auf der Schraube sitzt, immerhin hat hiermit noch nichts den Abflug gemacht. Also wenn einen solchen Gurt, dann einen von BlackRapid.

LED-Videoleuchten habe ich verschiedene ausprobiert – die Produkte sind noch total überteuert und die erreichbare Lichtausbeute ist für viele fotografische Einsatzzwecke zu gering um einen Systemblitz zu ersetzen. Außerdem sind sie schwer und unhandlich. Im Studio, als Aufheller oder Farbgeber (mit Filtern) sind sie aber schon jetzt eine spannende Sache. Litepanel Micro Pro ist für unter 300€ derzeit wahrscheinlich die lohnenswerteste Variante. Nur bis sie die Blitzlichter ablösen wird es noch dauern. Für Videofilmen sind sie allerdings jetzt schon ziemlich unentbehrlich.

 

Immer wieder gut – Wallace & Gromit – für mich der Beste Film 2012: Dark night rises –
Teelichter gibt es jetzt preiswert auch als LED – die Lumix GX1 wird unterschätzt und
das IPAD Mini braucht eine schöne Hülle

Unterm Weihnachtsbaum landete bei mir das Apple IPAD Mini – endlich leicht und endlich eine Größe – die sich angenehmer handeln lässt und auch im Bett oder auf dem stillen Örtchen noch spaß macht und wer sich mal den Stern als EMagazine gönnt, der erlebt wie veraltet Zeitschriften und Zeitungen sind und daß man sie eigentlich sofort nicht mehr braucht – das Magazin ist so gelungen und macht spaß mit seinen Fotos, Videos, Links, Comics – einfach klasse.Für die Zukunft wünsche ich allen Verlagen und Redaktionen, daß sie sich hier inspirieren lassen – ich habe nicht umsonst schon sehr früh Blitzlicht als Datei heraus gegeben, nur so lassen sich Inhalte schnell anpassen. Den Stern gibt es für den Computer auch als pdf-Datei – aber der ist dagegen echt langweilig. Nur leider wird in Zukunft auch die Werbung immer öfter dazwischen Funken und die Seiten lassen sich dann nicht mehr rausreißen 🙁

Das Vollformat-Jahr geht zu Ende und wir schlittern in das Jahr der APS-C Halbformat-Kameras – Sony und Pentax haben ihre Arbeit schon gemacht, Canon und Nikon müssen hier Neues zeigen und Olympus muß zeigen was aus FourThirds wird.

Vor allem bei den Objektiven sind innovative Zooms mit mittlerer Lichtstärke gefragt:

4,0/50-300 mm muss kommen

2,8/35-150 mm

4,0/15-30 mm

4,0/300 mm

4,5/400 mm

5,6/600 mm

 

Veröffentlicht in General, Kameras im Test, News-Blitzlicht

 

1. Januar 2013
Weihnachts – Lesebuch/Reader = Pad

Pad Erfahrungen:

Ich habe die etwas preiswerteren von Medion, die Plastik-Brettchen von Samsung und Asus und die Originale von Apple in den letzten 3 Jahren vielfältig ausprobiert.

Keines hat mich wirklich zufriedengestellt – doch jetzt wird es besser.

Wer unbedingt mit Google und Android kämpfen will und mit seinem Geld lieber Asien als die USA unterstützt, soll sich Samsung kaufen. Meine Welt ist es bisher nicht. Und es passt natürlich auch nicht in meine professionelle Arbeitskette aus IMac und IPhone.

Buch-Reader

Sind eigentlich oft Blödsinn. Klar sie sind billiger, sie sind leichter und handlich und die Schrift ist aber nur dann gut zu erkennen wenn viel Umgebungslicht da ist. Das Blättern ist sehr langsam, die Speicher sind sehr klein, farbige Darstellungen sind nicht möglich – also wer nur Bücher liest, da kann das eine kurze Zwischenlösung sein – aber auf Dauer kann nur ein echtes Farb-Pad überzeugen und die gibt es ja inzwischen auch in handlicher 7“ und 8“ Größe. Wenn Reader – dann aus meiner Sicht nur den von Sony, alle anderen sind noch viel schlechter oder mit Knebelverträgen und Werbung verbunden (Kindle und Co.).

Größe

Ich finde die 10“ Geräte zwar wunderbar zum Fotos zeigen, besonders mit Retina-Display – aber sonst sind sie sehr unpraktisch. Immer zu groß zum transportieren, immer zu schwer zum längeren Lesen (600-700g ohne Schutz-Hülle), stromhungriger und einfach zu unförmig und wenig griffig zum entspannten halten.

Durch das Gewicht, neigen sie auch schneller zu Stürzen und dann zu Schäden. Mir wäre ein Pad zum zusammenklappen in Form eines dünnen Taschenbuchs am liebsten – doch der Aufwand 2 Bildschirme permanent zu synchronisieren, ist noch zu hoch, bisher hat sich nur Sony an diese Technik gewagt und ist auch gescheitert.

Apple hat auch hier wieder als einziger richtig erkannt (entgegen der Prognose von Steve Joobs – auch Genies irren!) wie groß und wie schwer ein Pad sein sollte – so daß es noch von einer Hand im Hochformat mit Mittelfinger und Daumen gehalten werden kann – also knapp 8“. Und das Gewicht sollte 300g keinesfalls überschreiten – was aber noch kaum möglich ist, da die Schutz-Umschläge meist schon 200g und mehr wiegen.

Zahlen de Facto:

Apple IPad Retina (2013)  24 x 18,6 x 0,94 cm groß & wiegt 660g — Monitor = 20 x 15 cm (2048 x 1536 Pixel) – 64GB = 660€
Apple IPad AIR (2014)       24 x 16,9 x 0,75 cm groß & wiegt 480g — Monitor =  20 x 15 xm (2048 x 1536 Pixel) – 64GB = 660€
Samsung Note 10″ (2014)  24 x 16,9 x 0,75 cm groß & wiegt 550g — Monitor =  21,5 x 13,5 cm (2048 x 1536 Pixel) – 16GB – 3GB RAM= 660€ /64GB SDmini-Karte = 50€
MacBook Air 13″ (2014)     32,5 x 22,7 x 1,7 cm groß & wiegt 1350g – Monitor = 28,6 x 17,8 cm (1440 x 900 Pixel) – 256GB – 4GB RAM = 1300€

IPad Mini (2012):                 20,0 x 13,5 x 0,72 cm groß & wiegt 312g/320g – Monitor= 16×12 cm
IPad Mini Retina (2014):   20,0 x 13,5 x 0,75 cm groß & wiegt 330g/340g – Monitor= 16×12 cm

Das heißt, ein IPad Mini mit 8“ zeigt bei halbiertem Gewicht nur 1/3 kleine Bilder und seine Darstellung ist mehr als 4x so groß wie die des IPhone 5.

Das IPad 10“ verschenkt viel Bildfläche durch den breiten Rand von gut 2 cm, das IPad Mini kommt mit deutlich weniger Geräterand aus.

Schutz

Alle IPads außer dem Samsung Note sind sehr empfindlich, daher ist es nicht empfehlenswert die Rückseite ohne Schutz zu verwenden und die Frontseite ohne Abdeckung zu transportieren.

Die Faltbaren, magnetischen Abdeckungen sind bestenfalls witzig – aber sonst extrem teuer und schützen nicht die Rückseite. Da gibt es weit bessere und preiswertere Lösungen zum Aufklappen mit Rückschale.

Speicher – besser deutlich mehr als 16 GB!

Für jedes Pad gilt – wenn Sie Fotos, Musik, Bücher, Zeitschriften, Dateien, Apps darauf laden wollen – entweder freunden Sie sich mit einer Cloud an und lagern die Dateien aus oder nutzen zuhause ihren Hauptrechner als Daten-Parkplatz – (wichtige App: PhotoSync – klappt schnell und problemlos zum übertragen aller Fotos!) oder besser sie kaufen gleich Versionen mit mindestens 64 GB Speicher. Sonst ärgern Sie sich rasch, weil schon die Apps (Zeitschriften, Bücher, Musik) und die immer neuen Betriebssysteme von 16 GB schnell nur noch 6 GB übrig lassen.
Bei Auslieferung sind von 16GB meist nur noch 10-11 GB frei, 5-6 GB benötigt das Betriebssystem.

3G Internet Verbindung mit Sim-Karte

waren in vielen Fällen Unsinn, da ja die meisten ein Handy mit Bluetooth besitzen und darüber eine Datenverbindung leicht und schnell aufbauen können – die 130€ Aufpreis konnten Sie sich sparen und dafür lieber mehr Speicher kaufen. Es sei denn Sie möchten das IPAD unterwegs mit GPS nutzen – denn wenn der Sim-Kartenschacht fehlt – fehlt auch der GPS-Chip im IPAD. Mittlerweile steuern wir aber auf das LTE-Zeitalter zu – dann ist ein deutlich schnelleres LTE-Netz verfügbar und die Geräte sollten LTE-Fähig sein.

Bedenken sie:

Sie können alle Bluetooth-Tastaturen bequem mit dem Pad nutzen, Apple Nutzer haben meist bereits eine.

Siri Spracherkennung kann eine große Hilfe sein und wird immer besser, in Zukunft wird man auch lange Texte einfach und schnell diktieren können und muß nicht mehr selbst schreiben.

Sie können ein IPad auch auf den Schreibtisch stellen und als Bildhalter mit Diashow-Funktion verwenden.

Weiß ist in und zeigt Fingerabdrücke nicht so deutlich – aber auf einem schwarzen Pad wirken Fotos viel brillanter und schärfer.

Kamera: sehr praktisch für Facetime – telefonieren und den anderen dabei sehen können, aber wenig praktisch für Fotos, schon gar nicht unterwegs.

Ergebnis:

Trotz etwas weniger Fenster-Platz für schöne Fotos (1/3 weniger im 4:3 Format) ist für mich das IPad Mini der beste Kompromiss und auch noch gut um bei Kunden Fotos zu zeigen oder meine Fotos auf dem Schreibtisch zu genießen. Der Spaß kostet allerdings mit 32 GB Speicher auch 430€.

Noch kleinere Pads mit nur 7“ Diagonale finde ich uninteressant und so lange es keine schnelle Technik gibt um es faltbar zu gestalten ist das Mini mit knapp 8 Zoll Diagonale und geringem Rand die bisher gelungenste Umsetzung der Pad-Idee.

 

 

Veröffentlicht in General, News-Blitzlicht, Praxis-Tests

 

18. Dezember 2012
Sony 4,0/10-18 mm OSS NEX

Sony China-Ware

oder doch gefertigt von Tamron? Letztlich Nebensache, wenn die Qualität stimmt. Mit 850€ ist es nicht wirklich leicht zu bezahlen, doch vergleicht man mit Olympus 5,6/9-18 mm (600€) und Panasonic 4,0/7-14 mm (1100€) – dann scheint der Preis durchaus angemessen.

Das ist der Sprung – den Sony gebraucht hat – ein knackscharfes, schnelles, bildstabilisiertes und kompaktes Superweitwinkel-Zoom = 4,0/15-27 mm (KB).

Sony zeigt nach Panasonic (7-14 mm) und Olympus (9-18 mm) sein erstes Super-Weitwinkel-Zoom-Objektiv für spiegelfreie Kameras. Sony schöpft aus dem vollen, denn 18 mm Auflagemaß ermöglichen ganz neuartige Bauweisen und Kompaktheit. Es ist noch etwas kompakter und deutlich leichter als das 4,0/7-14 mm Panasonic.
Superweitwinkel-Zooms und Fisheye-Objektive sind der Tabasco in der Fototasche.

Ich bin bei Super-Weitwinkel-Objektiven sehr verwöhnt. Früher war nur ein Schneider-Kreuznach an der Großforamt-Kamera gut genug. Dann war ich unterwegs mit 14 mm Canon; 18 mm Zeiss und 7-14 mm Olympus. Bisher waren sie sehr groß und schwer und Sigma setzte seit mehr als 15 Jahren die Bestmarken mit 3,5-4,5/15-30 mm und 4,5-5,6/12-24 mm und 4,5-5,6/8-16 mm Halbformat.
Canon hat ein 16-35 mm und ein 17-40 mm und für’s Halbformat das 3,5-4,5/10-22 mm. Nikon bietet mit Verspätung: 14-24 mm; 17-35 mm und 16-35 mm und für Halbformat ein 10-24 mm.
Sony war in dem Bereich außer mit dem 16-35 mm Zeiss bisher nicht wirklich präsent und Pentax hatte ein Fisheye-Zoom 10-17 mm und ein 12-12 mm für Halbformat. Tamron bietet 10-24 mm und Tokina 11-16 mm und 12-24 mm für Halbformat.
Mit 670g und 12 cm Baulänge hält sigma den Bildwinkel-Rekord mit dem 12-24 mm.
Ich mag diese Extreme, sie setzen Ideen frei und wenn einem nichts mehr einfällt – damit geht immer noch etwas neues.
Die beste Bildqualität liefert bisher Olympus mit dem gewaltigen 4,0/7-14 mm FT.
Doch auch sein leichteres Panasonic Pendant muß sich keineswegs verstecken. Doch beide haben eine stark gewölbte Frontlinse, die schwer zu reinigen ist und jedes Staubkorn wird scharf im Foto abgebildet. Starke Krümmung der Frontlinse bedeutet auch immer Filterverzicht und Stummel-Sonnenblenden.

Auch das Sony 4,0/10-18 mm OSS ist gewölbt, aber nicht so dramatisch. Filter lassen sich mit nur 62 mm Durchmesser leicht einschrauben und die Sonnenblende ist relativ groß und bietet guten Schutz. Die Fassung ist mit glattem Aluminium verkleidet und das Zoom ändern seine Baulänge je nach gewählter Brennweite.
Mit diesem neuen Superweitwinkel ergeben sich endlich ganz neue Möglichkeiten für die Reisefotografie –  Sony 4/10-18 mm OSS + Tamron 6,3/18-200 mm VC + Zeiss 1,8/24 mm + Samyang 2,8/8 mm Fisheye – was braucht man mehr?

Was definitiv noch besser werden muß – bei allen Nex Kameras ist der Sucher – denn er rauscht bei weniger Licht schon sehr dramatisch – daß muß nicht mehr sein, wie Panasonic, Olympus und Fuji aktuell beweisen.
6,3 cm lang (9,5 cm mit Sonnenblende)  – 7 cm Durchmesser – 225 g leicht  (Panasonic 4,0/7-14 mm = 8,3 lang – 7 cm Dm – 300g leicht)

LICHT:
+ OSS Bildstabilisator
+ 62 mm Filter-Gewinde
+ leicht und handlich
+ große, wirksame Sonnenblende
+ nicht völlig überteuert
* durchgängige, hohe Lichtstärke
+ flotter, lautloser Autofokus
+ kaum CA
+ kaum Vignettierung

 

SCHATTEN:
– etwas kurzer Brennweitenbereich
– dem Panasonic 7-14 mm etwas im Bildwinkel unterlegen
– hoher Preis 850€
–

WIRD weiter ergänzt!

UMsehen
nachdem Olympus jetzt endlich einen sehr guten Sensor verwendet (von Sony) und nach seinem großen Misserfolg und teuren Investment für FT und dem gigantischen Finanzskandal jetzt preislich die Sau raus lässt – ist es nur logisch, daß sich bisherige Olympus-Fotogrfaen nach den Alternativen umsehen. Die Preise für Zubehör, für fehlende Sonnenblenden, für metallverkleidete Festbrennweiten, für wenig haltbare Retro-Kameras sind einfach sehr unverschämt und haltlos.Ich hatte die erste Sony Nex 5 – dann die 5N mit Sucher und jetzt die Nex 6 – da die Sensoren alle von Sony kommen – hat Sony den Vorteil des rund doppelt so großen Sensors wie mFT. Bei den bisherigen Objektiven war das aber auch von Nachteil, die Konstruktionen deutlich größer. Doch jetzt ändert sich das Blatt, mit 1,8/35 mm; 5,6/16-50 mm Pan und 4,0/10-18 mm – die alle sehr kompakt und sogar handlicher als die mFT-Pendants sind.
Bei Sony-Nex fehlt noch einiges: ein viel besserer Sucher, ein voll beweglicher Monitor und einige wichtige Objektive:

2,8/16-55 mm
2,8/40-135 mm
4,0/55-200 mm
5,6/60-266 mm
2,0/60 mm Macro 1:1

Doch schon jetzt ist absehbar, Sony Nex wird sich neben mFT durchsetzen und noch länger vor Samsung, Fuji, Nikon, Pentax und Canon positioniert sein.
Insgesamt ist Sony bisher knapp hinter Olympus die Nummer 2 im Segment der DSLMirrorless-Kameras.
Dicht gefolgt von Panasonic.