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Kategorie ‘News-Blitzlicht’

24. September 2018
Photokina-Start zur Weihnachtsparty

Canon. liefert demnächst die EOS R, Nikon Z7, Z6, Fujifilm X-T3 – die Messe steht endlich im Zeichen der elektronischen Kameras ohne Spiegel und Lärm.
Nur die Fixierung auf Vollformat macht mir etwas Sorge – mir werden die Vorteile von kleineren Sensoren zu einfach weg gewischt. Mir scheint es sehr dumm, wenn Kameras wie das mFT-System, die Fujifilm XF, die Nikon D500, die Alpha 6000 und auch die Canon EOS 80D nicht mehr den Platz in Zukunft einnehmen, der ihnen zusteht – den Spitzenplatz.
Das ist ähnlich wie bei den Autos, der SUV bringt einen vermeintlich sicherer ans Ziel, man eckt aber überall an, hat Platznot, höheren Verbrauch, erheblich höhere Folgekosten und es ist eben nur ein Gefühl von Sicherheit.
Besonders die Taktik von Canon missfällt mir in Hinsicht EOS-M sehr, das ist ein drittklassiges System ohne Zugang zum EOS RF System – eine Sackgasse.
Wie Nikon in der Frage entscheidet ist noch völlig offen – hier fehlen offensichtlich die Mittel und die Kapazitäten.
Auch wenn Panasonic jetzt Vollformat ankündigt, wird das eher ein teures Zusatz-System für Filmer – als eine Universallösung und mFT wird sicherlich erhalten bleiben.
Auch Sigma und Tamron haben die Vollformat-Objektive unsinniger Weise gepusht – weil damit mehr Geld zu verdienen ist. Was wir bekommen sind Standard-Objektive mit knapp 1 Kilo Gewicht und Kosten von rund 700€ – das sollte jedem eine Warnung sein.
Wenn Canon und Nikon jetzt vollmundig neue, besonders große Bajonette bewerben, mit denen dann bessere Objektiv-Rechnungen und höhere Lichtstärken möglich sind – heißt das im Klartext nur: Extrem teuer und extrem schwer – siehe Canon 2.0/28-70 mm – für mich schon jetzt das unsinnigste Objektiv des Jahrzehnts (wir fotografieren heute problemlos mit 6400 ISO und haben die besten Festbrennweiten mit f:1.4 – welchen Sinn sollte ein solches Monsterzoom machen?).

Es wird keinen wundern, wenn bis Jahresende auch noch:
Canon EOS 850D
Canon EOS 90D
Canon EOS 7DIII
Canon EOS 5DSII
Canon EOS 5DV
Canon EOS M5II
Nikon D550
Nikon D760
Sony Alpha 7SIII
Sony Alpha 7000
Sony Alpha 77III
Pentax K3S
Pentax 645Z100

mal schauen was noch kommt, klar scheint nur, die besten Kameras gibt es bereits.
Was es bei Canon und Nikon bisher nicht gibt, sind entschieden bessere Objektive mit weniger Volumen und Gewicht.
Mit Panasonic oder auch Olympus, Fujifilm und Sony habe ich die Nüsse schon im Sack.

realisiert mit Panasonic G9 & Leica 2.8/200 mm plus 2x Konverter

 

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21. September 2018
Panasonic-Leica-Sigma SL Bajonett

Panasonic schließt sich Leicas SL-Bajonett an, das war keine so große Überraschung.

Nur das SIGMA da mitmischen will und seine Kameraambitionen noch nicht aufgegeben hat – ist spannend. Allerdings sind die vielen neuen Festbrennweiten und Zooms, die SIGMA in den letzten Jahren als Art oder Sport Version entwickelt hat zwar hochauflösend aber nicht für spiegelfreie Kameras entworfen. Diese jetzt einfach mit längerem Tubus zu bringen finde ich keine brauchbare Lösung. Da müssen spezielle Objektive kommen.

Die drei Fotoanbieter wollen sich jetzt gegen Sony, Canon und Nikon positionieren.

Sigma und Leica verstehen gar nichts davon, wie Kameras heute gebaut und zu bedienen sein müssen. Aus meiner Sicht haben sie die letzten 20 Jahre nur peinliches abgeliefert. Ganz im Gegenteil dazu PANASONIC, die hier eine G9 mit Vollformatsensor beisteuern wollen – die verstehen wie Kameras heute sein müssen weit besser als Sony und Canon – Olympus und Fuji und Nikon können noch weitgehend überzeugen.

Leica und Sigma haben dafür die Objektivleistung im Griff, wenn Panasonic die Power für den AF sicher stellt – wird das eine spannende Alternative.

Wir dürfen jetzt mehr als neugierig sein auf die erste Kamera, die da im Frühling von Panasonic vorgestellt wird und die ersten spiegelfreien Objektive von Sigma dazu.

Ich frage mich nur was aus Olympus wird?

wenn sich jetzt alle zum Vollformat retten wollen und es genug Käufer mit viel Geld gibt, die das kaufen…

 

 

 

 

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18. September 2018
SIGMA Objektive 2018

SIGMA neue Objektive

wie erwartet erscheint ein neues 2.8/70-200 mm OS Sport für Canon, Nikon und vermutlich auch Sony FE.

Ebenfalls erwartet wurde ein 1.4/28 mm Art.

Spannender ist da ein 1.4/56 mm für mFT (112 mm Ausschnitt) und Sony E (85 mm Bildausschnitt).

Spannend sind für mich die Gewichte & erreichbare Abbildungsmassstäbe – beste BQ setze ich voraus.

Nach Zeiss, Voigtländer und Tamron (45 mm) könnte SIGMA wohl auch nicht auf ein 1.4/40 mm verzichten. Für mich ein idealer, echter Kompromiss zwischen 35 mm und 50 mm. Die Formatdiagonale vom Vollformat beträgt ja rund 43 mm und nicht wie viele meinen 50 mm.

vielleicht ebenfalls spannend:

Sports 4.5-6.3/60-600 mm, es soll dann den mäßigen Erfolg des 150-600 mm Sports ablösen um sich auch deutlicher vom 150-600 mm C zu unterscheiden!

Dieser Brennweitenbereich ist jedenfalls sehr willkommen, ich fürchte nur es bleibt nicht unter 2 Kilo…

Aber spannende News.

Ein 28iger brauche ich nicht, ein 56iger vielleicht für mFT oder Sony wenn da mal eine ernstzunehmende, schnelle Kamera erscheint.

Ein 70-200 mm möchte ich ausschließlich vom Kamerahersteller. Da hätte SIGMA schon ein 2.8/50-200 mm oder 4.5/50-300 mm ausreizen können.

was fehlt?

Immer noch kein 2.8/300 mm?

Nicht mal ein 4.0/300 mm…

Kein 5.6/600 mm in Leichtbauweise?

Schade. Ich bin sehr interessiert zu erfahren, in welche Richtung sich Sigma positioniert.

Bisher ist das weder zu deutlich in Richtung Sony erfolgt und auf die beiden neuen Bajonette erst recht nicht. Nur verlängerte Objektive sind für mich kein echtes Bekenntnis zu Sony FE.

Wie ich schon sagte, SIGMA hat viel zu verlieren und kann kaum auf kurze Sicht für alle neuen Bajonette anbieten und DSLR ist jetzt eigentlich komplett ausgereizt. Wenn Sigma auf Sony setzt, können daraus vielleicht noch Versionen für Canon werden, aber Nikon wird dann schon sehr schwierig und umgekehrt, fällt bei Konzentration auf das große, kurze Nikon Bajonett Sony durch. Alle drei Anbieter machen Sigma gerade das Leben sehr schwer. Und man kann nicht davon ausgehen, dass sich die jetzigen Marktanteile nicht verschieben – im Gegenteil, ich vermute, sie werden sich deutlich zu Gunsten von Sony und vielleicht auch Panasonic verschieben.

 

Immer mehr – Festbrennweiten

Ich kann Sigma ja verstehen, dass sie wie ein bonner Süsswaren-Folterknecht alles an Festbrennweiten anbieten wollen, bevor die zwei DSLR-Anschlüsse von Canon und Nikon immer unbedeutender werden.

Das sollte für uns Fotografen jedoch nicht in Sammellaune und Nicht-Verwendung enden.

1.8/14 mm – 1.4/20 mm – 1.4/28 mm – 1.4/35 mm – 1.4/40 mm – 1.4/50 mm – 1.4/56 mm – 1.4/85 mm – 1.4/105 mm – 1.8/135 mm

10 Stück!

Mit etwas Erfahrung wird klar, wenn man kein sehr gutes Zoom wie bei mFT bekommt, können mit 24 mm und 90 mm fast alle Motive meisterhaft abgelichtet werden. 90 mm wird kaum angeboten, deshalb setze 85 mm oder 105 mm.

Ob das zwingend die extreme Lichtstärke f:1.4 sein muss, ist eine andere Frage. Am Vollformat sind f:1.8 oder auch noch f:2.0 deutlich handlicher und preiswerter zu fertigen und oft auch optisch sogar besser.

Weniger ist auf jeden Fall mehr. Keiner wechselt unterwegs oder gar im Urlaub gerne Festbrennweiten durch.

Wer neben 24 und 85 mm noch ein Objektiv für die ruhige, normale, verzeichnungsfreie Perspektive braucht, kann ein 43 mm gut einsetzen. Diese echte Formatdiagonale wird so gut wie nie angeboten (Pentax) – hier sind die neuen von Zeiss und Sigma mit 40 mm oder Tamron mit 45 mm sehr gute Ergänzungen.

Ein 28 mm, 35 mm und 50 mm zusammen braucht sicher kaum jemand, denn meisst hat man ja Füße um sich zu nähern und zu entfernen.

Wer das 28 mm mag, wird das 24 mm kaum brauchen und dann eher zum 20 mm greifen.

Wer ein 50iger liebt, wird ein 35iger kaum je vermissen und umgekehrt.

Deshalb, schön wenn Sigma jetzt seinen BonBon-Laden für DSLR-Kameras komplett hat – nur mit Adapter an spiegelfreie Kameras machen die mir nur wenig Freude und ich brauche allenfalls 2-3 Objektive davon.

Wenn das neue 1.4/40 mm gelungen ist, dann ist es für mich die spannendste Ergänzung zum 1.4/105 mm (ich würde allerdings das Nikkor bevorzugen).

Das 1.8/135 mm ist meistens bereichernd und erspart ein 2.0/200 mm, das dann wieder sehr schwer und dick wird.

Das haben auch Zeiss und Sony jüngst erkannt.

Ein 1.4/20 mm ist schon sehr speziell und für mich allenfalls durch einen großen Abbildungsmassstab interessant (Nikkor 1.8/20 mm). Noch extremer für Himmelfotografie, Unterwasser, Spezialeffekte und einige Sportmotive ist dann das 1.8/14 mm – wobei ich das Olympus 1.8/8 mm klar vorziehe.

Bewusste Auswahl ist hör wichtig.

 

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