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Kategorie ‘News-Blitzlicht’

4. August 2018
Zukunft und Vergangenheit – Nikon – Canon – Sony

NIKON ist kein billiger Economy Anbieter

Solange ich zurück denken kann, ist der professionelle Glas und Kamera-Anbieter immer „gescheitert“ wenn er billig anbieten wollte.
Das war mit den E-Objektiven so und als Nikon in den 70iger/80iger/90iger Jahren gezwungen war preiswert für ein größeres Publikum anzubieten. Kameras wie Nikkormat, FG, EM, F401, F501, F601, F60, F70, Pronea, bis hin zur D600 und Nikon 1 Serie.

Nikon kann kein „Economy“ ist nicht gut bei Massenprodukten – beherrscht aber im Gegenzug dazu die Klasse “Profikamera”.
Nikon F2, F3, FA, F4 und später dann auch D2h, D2x, D3, D4, D700, D800, D810, D5, D500, D850 waren zu ihrer Zeit genau genommen konkurrenzlos und zuverlässig und sind es bis heute.
Schon die EM Kameras, vor allem nicht die APS-Pronea-Kameras und auch die Nikon Serie 1 hätten nie produziert werden dürfen. Das alles war eine Anbiederung an billige Märkte, die nicht funktionierte, weil Nikon nicht so preiswert produzieren kann wie andere Hersteller oder eben nicht so harte Kompromisse umsetzen kann.

CANON ist aus meiner Sicht das genaue Gegenteil.
Canon stand jahrzehntelang im Schatten von Nikon, selbst spannende Kameras wie F1, F1n, T90 wurden oft nicht ernst genommen – doch die T90 läutete bereits die Wende ein, wovon das erfolgreichste EOS-System bis heute profitiert.
Doch genau betrachtet, ist Canon immer dann am besten, wenn sie Kameras und Objektive billig produzieren müssen, Kameras wie die EOS 300D, 20D, 500D, 700D, 80D und Objektive wie 3.5-5.6/10-18 mm, 3.5-5,6/18-55 mm, 4,5-5,6/50-250 mm und viele mehr bekommt kein anderer Hersteller so preiswert in so guter Massenqualität gefertigt.

Dagegen enttäuscht Canon nicht selten bei den ambitionierten Profikameras, eine EOS 3, Eos 5, D30, D60, 1D, 1Ds, 10D, 5D, 1DIII, 5DII waren für mich eher grausame Flopps, alle kastriert und keine konnte so kompromisslos liefern, wie es Nikon konnte.
Da werden jetzt vielleicht viele Canon-Jünger wiedersprechen – aber ich hatte diese Kameras und habe immer zu Nikon geschielt, die Belichtungsmessung, AF und die Ausstattung immer besser beherrschten – die gar nicht erst den Vollformat-Wahnsinn mitmachen wollten und am Ende doch immer die besseren Sensoren hatten und die Schwierigkeiten mit den Objektiven immer wieder irgendwann in den Griff bekamen. Die besten Canon-Profi Kameras waren EOS 1V, EOS 5DIII und mit Abstrichen wieder EOS 1DXII und 5DIV.

Klar, der Vorteil von Canon lag immer bei der Objektiv-Technik: Fluorit, USM, IS, STM, Leichtbauweise, da waren sie immer einen Schritt voraus. Und genau deswegen und wegen der geringen Reparaturanfälligkeit (das war bei Nikons Bajonett zeitweise ganz anders!) mußte man immer eine Canon haben – aber kaum weil die Kameras und ihr AF so gut waren – wenn Sie mal ehrlich analysieren, werden Sie mir vielleicht zustimmen.

Minolta richtete sich mehr an technikaffine Amateure und wird heute von Sony ganz anders positioniert – von Minolta ist kaum noch ein Vermächtnis übrig.

Pentax kämpft auf einem ganz kleinen Posten und kann sich auch nur noch mit professionellen Kameras retten. K1 und 645Z sind gelungen.

Olympus hat es geschafft, trotz Schlafmützigkeit und Finanzskandalen die Kurve zu bekommen und sich eine eigene Käuferschaft zu erkämpfen, wer kapiert hat, dass Sensorgröße keine besseren Fotodateien bringt, wird bei mFT landen.

Jetzt stehen beide großen Fotohersteller am Scheideweg und müssen sich eine neue Zukunft auswählen.
Den Massenmarkt gibt es genau genommen nicht mehr. Erst brachte Pentax die kompakten Zoom-Kameras und heute nehmen Smartphones und GoPros die Massen für sich ein, Kameras mit Wechselobjektivsystem ziehen sich wieder auf weit weniger als 5% der Foto-Freunde zurück – so wie es auch in den 80iger Jahren zuletzt war.
Es ist heute eigentlich nicht mehr so wichtig Millionen Kameras für 500-800€ zu fertigen.
Ausgereifte, leistungsfähige Kameras kosten heute stolze 2000€ – mindestens, denn die professionelle Klasse stößt heute schon an die 4000€ Grenze.

Und auch die Objektivpreise sind deutlich gestiegen – der Käufermarkt schrumpft rapide, wieder auf das Niveau der 80iger und tolle Kameras werden wieder ein Luxusbegleiter.
So schlecht ist das nicht, sollen doch alle anderen mit dem Smartphone knipsen.
Die Preishürde liegt heute schnell bei 10.000€ – 20.000€ für ein neues Kamerasystem und da will der Einstieg gut überlegt sein.
Ich sage immer wieder, betrachten Sie dazu nicht die Kameras, sondern die teuersten Objektive, die Sie sich wünschen und vielleicht mal leisten können.
Wer sich ein Ultra-Weitwinkel leisten will, landet bei Canon, Sony oder wenn er etwas kompromissbereit ist, bei mFT –
wer sich ein 100-400 mm oder 2.8/300 mm wünscht landet bei Canon,
wer lichtstarke, moderne Festbrennweiten sucht, landet bei Fuji oder mFT,
wer alles aus dem Sensor herauskitzeln will, landet bei Nikon,
wer das leichteste 2.8/400 mm will oder höchste Auflösung mit modernster Objektivtechnik im Weitwinkelbereich verknüpfen will, landet bei Sony.

Da sich Dinge nie wirklich ändern, vermute ich, dass NIKON jetzt ein teures, professionelles Feuerwerk mit 2 neuen Kameras und einem neuen Systembajonett abfeuern wird.
Canon wird dagegen seine EOS M5II positionieren und auch im Vollformat versuchen den Anschluß (doppeldeutig!) zu finden.
Ich denke es wird sehr schwer für Canon an die alten Profi-Erfolge anzuknüpfen.
Und Sony kann außer der Alpha 7RIII, Alpha 9, dem 12-24 mm – dem 100-400 mm und dem 400 mm jetzt auch Yasuo Baba (ehemaliger Nikon NPS-Verantwortlicher) in die Waagschale werfen. Herrn Baba kenne ich als sehr ruhigen, verlässlichen Menschen, der bei Nikon beste Arbeit geleistet hat und immer sympathisch blieb – so jemand hat bei Sony  dringend gefehlt und fehlt heute noch dringender bei Canon und Nikon.
Das zeigt Insidern ganz deutlich – Sony ist gekommen um zu bleiben und meint es sehr ernst. Der Preis für die Alpha 9 wird nach der jüngsten Eintauschaktion mit CashBack jetzt deutlich weiter  gesenkt – 4200€ (anstatt 5400€ und zuletzt 4800€) wird sie jetzt kosten.
Das ist eine Ansage und daneben sehen die EOS 1DXII oder EOS 5DIV wahrlich sehr alt und langsam aus.

Es müßte schon ein kleines Wunder her, den kompletten Austausch der alten Führungsriege, damit Canon sich weiter mit den besten und beliebtesten Kameras behaupten kann. Ich bin da bei Canon weit skeptischer als bei Nikon.
Denn Nikon hat mit der D5, D500, D750, D850 sehr deutlich gezeigt was sie können und das sie mit jeder Kamera technisch deutlich vor Canon liegen.

Aber gegen Sony punkten, bedeutet jetzt, deutlich preiswerter anbieten, schnell viele spannende Objektive vorstellen, beste Adapterlösungen mit geringsten Kompromissen finden.

Ich brauche nur eben nicht wirklich Vollformat, wenn ich entsprechend lichtstärkere Objektive bekomme (wie Fuji 2.0/200 mm, Leica 2.8/200 mm mFT oder Olympus 2.8/40-150 mm) und deshalb warte ich, welche Objektivankündigungen die Photokina bereit hält.

Objektive jenseits 8.000€ sind auch für mich eine fette Kröte, schwere und große Objektive sowieso, wenn aber Olympus ein 4.0/400 mm oder 2.8/300 mm und 2.0/150 mm wahr macht und das Fuji 2.0/200 mm auch mit beiden Konvertern noch liefert oder Canon und Nikon die Büchse öffnen und Tele-Konstruktionen der Zukunft zeigen – dann brauche ich kein Sony.
Es sei denn die Überraschen mit einer ambitionierten Halbformatkamera – das würde alles ändern – denn 24 MP im Halbformat sind mehr wert als 42-50 MP im Vollformat!
Nikon wird im zweiten Schritt eine neue ZX wagen im Halbformat und dieser spiegelfreie Nachfolger der D500 wird die eigentliche Kamerasensation. Ich fürchte, die kommt aber frühestens im Laufe 2019.

Auf Tamron und Sigma sehe ich da nicht wirklich, denn die müssen erst einmal die neuen Bajonette von Nikon und Canon abwarten und können dann erst versuchen Anschluß zu bekommen.

Mit den neuesten Kameras gehen wir komplett weg von der Mechanik – auch der Verschluss wird bald nur noch elektronisch existieren.
Was Canon und Nikon jetzt ändern müssen:
JPEG durch besseres Dateiformat ersetzen
besonders effektive Bildstabilisierung in der Kamera realisieren
elektronischer Verschluss ohne bisherige Nachteile
Sucher mit höchstem Dynamikumfang und Auflösung
Energieverorgung

es gibt viel zu tun!

 

Veröffentlicht in General, News-Blitzlicht

 

2. August 2018
Not-Groschen – Auf der hohen Kante

Die Berichte mit Warnungen der Kollegen nehmen zu – wir drohen ein weiteres Stück Freiheit und Unabhängigkeit bald zu verlieren – ein gewaltiges Stück.

Ich selbst erwische mich dabei, dass ich zuerst an der Tankstelle alles mit Kreditkarte bezahlte, es ist auch so verlockend, dank Guthabenkarten von Automobilvereinen oder speziellen Karten der Benzinanbieter. Gefolgt sind bei mir die Lebensmittel, die ich seit einer Weile am liebsten mit Karte zahle, nur um die lästigen Münzsammlungen zu vermeiden. Wenn ich dann immer die Frauen sehe, die ja in den meisten Fällen eine riesige Geldbörse wie einen Backstein aus einer noch größeren Umhängetasche ziehen. Darin haben sie ihr ganzes Leben, Karten ohne Ende, Geldscheine, Münzgeld und doch wird mit einer Karte kurz über das Erfassungsgerät gewischt.

Die armen Schweden, die das cool finden und unsere jungen Leute ja auch, in Zukunft – alles wusch mit dem Smartphone bezahlen und beim beliebtesten Händler geht alles nur bargeldlos.

Und trotzdem stimmt es, man könnte zwar seinen Geldfluss heute schnell und so bequem wie nie überprüfen – jeder Zeit auf dem mobilen Gerät sehen und die Kontrolle darüber behalten – aber – man tut es nicht!
Letztlich gibt jeder Geld immer leichter aus, wenn er mit Karte oder Smartphone bezahlen kann. Denn wenn Sie Scheine und Münzgeld haben, überlegen Sie, ob Sie es tatsächlich eintauschen, ob Sie etwas aus der Hand geben um etwas ganz anderes dafür zu bekommen. Oft genug haben Sie auch nicht den passenden Betrag dabei, das bremst Sie, zwingt Sie zur Bank und bringt Sie neu zum Überlegen – das ist in den allermeisten Fällen sehr gut so.

Womit hat alles angefangen?
Ich finde – die allermeisten von uns verstehen Geld völlig falsch, Geld ist keine Sammelware, kein Wert. Es ist eine Tauschware.
Sicher hat man uns allen beigebracht Geld auf der hohen Kante zu haben, den Not-Groschen (als es noch Mark, Groschen und Pfennige gab) – eine Geldreserve. Nicht nur für schlimme Zeiten, sondern auch wenn etwas Unvorhergesehenes passiert – so wie es jeden Tag, jede Stunde, jede Minute, jeden Augenblick passieren kann. Ich habe kürzlich meinen Vater noch einmal dazu befragt, er meint man solle auch heute zumindest 8.000-10.000 Euro auf der hohen Kante haben. Früher wohl auf dem Eichenschrank oder unter der Matratze, heute eher auf dem Girokonto – die stille Reserve.
Es können zu schnell Dinge geschehen, die schnell hohe Kosten verursachen und die könnten damit bezahlt werden, defekte Elektrogeräte, Schäden am Auto oder Haus, den Kindern aus einer Notlage helfen und anderes, was unmittelbar ersetzt werden muss.

Geld wurde erfunden um das Tauschen der benötigten Lebensmittel und Waren zu erleichtern. Und das funktioniert auch gut, jeder kennt und schätzt den Wert von Bargeld hoch ein, viele sogar höher als den Wert der meisten Waren.
Erst jetzt gerät alles in Schieflache. Reine Zahlen auf Monitoren sollen das Bargeld ersetzen.
Das ist von allen Banken, von allen Arbeitgebern, von allen Regierungen, von der Steuer letztlich genauso gewollt.
Denn wenn wir das mitmachen und auf Bargeld immer weiter verzichten, dann ist jeder Kauf/Tauschvorgang transparent und jederzeit abrufbar, alles perfekt besteuerbar, genau zu sehen wer wie viel hat und wofür er es wann ausgibt.
Dann werden nicht nur Drogenkonsum, Schuhticks, Bordellbesuche, Schwarzarbeit, Gefälligkeiten, Schenkungen an Kinder und Engel, Almosen für Kirchen und Bettler, Trinkgelder für Personal – sondern alles was wir tun offensichtlich und vieles sogar unmöglich.
Dann ist es auch für Krankenkassen, Versicherungen, Garantieleister, Polizei leicht möglich zu erfahren, was ihr Kunde tut und ihm Leistung zu kürzen oder zu verweigern.
Dann können nicht nur Computer-Hacker, sondern auch Privatpersonen, mächtige Firmen, Arbeitgeber, Polizei und vor allem Regierungen den Geldfluss stoppen, umleiten, vernichten und damit die Existenz jedes Einzelnen steuern.

Was ist in dem Zusammenhang wirklich von großem Übel und gehört abgeschafft?
Die letztlich betrügerische Auspreisung der Waren –
ein Produkt das 199€ kostet, suggeriert immer, dass es 100 und noch etwas mehr kostet und nur wenige Menschen würden sagen, dass sie 200€ für den Kauf aufwenden müssen – den der eine geschenkte Euro ist nur die satanische Verführung. Noch schlimmer an der Tankstelle, die Cent-Beträge werden gar nicht mehr mitgelesen, kaum noch registriert, der Liter kostet 1.45€ – dass er in Wahrheit ja immer praktisch 1.46€ kostet, weil da 1.4599 steht – wird selten klar.
Alle Beträge der Welt sollten endlich gerundet werden und damit auch das kleine Münzgeld abgeschafft werden. Dann zahlen wir alle gefühlt zwar etwas mehr, denn kaum ein Anbieter von Waren oder Leistungen wird diese Abrunden – aber das ist es wert.

Ich bin sofort dafür, 1 Cent, 2 Cent, 5 Cent und sogar 10 Cent und 50 Cent Münzen ab zu schaffen. Auch wenn Pfennigfuchser und Geizhälse mir das Gegenteil beweisen werden, mir bringen diese kleinen Beträge auch in großer Summe keine Vorteile. Sie belasten nur meine Taschen und mein Leben – sie sind absolut überflüssig. Die Produktion ist überflüssig.
Und damit schaffen wir auf einen Schlag viel mehr Transparenz und vereinfachen den Umgang als mit Geldabwicklungen über Smartphones – alle Beträge gehören gerundet.

Ich weiß schon jetzt, was die Niederländer schon vor langem umgesetzt haben, wird hier in Deutschland wohl nie eine Zustimmung bekommen. Der Deutsche gilt als „geldgeil“ und wird die kleinen Centbeträge um keinen Preis aufgeben. Sicher, der gute Deutsche kann die kleinen Beträge gleich an der Kasse an „Bedürftige“ oder die Belegschaft spenden – nur bin ich da nicht gut genug, weil ich in den meisten Fällen nicht sehen kann wo diese Münzen landen und was damit gemacht wird. Und ob sie nicht letztlich gegen mich und meine Interessen verwendet werden und ich somit mit meinen Mitteln gegen mich selbst kämpfe.

Und die Menschen die nichts „Böses“ tun – sich immer nur korrekt verhalten – sind – verzeihen Sie die deutliche Wortwahl: DEPPEN!
Sie sind eigentlich gar nicht existent, allenfalls in ihrer eigenen Fantasywelt. Denn das ist kaum real.

Ich habe eine eigene Lösung, ich habe praktisch nichts auf der hohen Kante, keine Bank arbeitet mit meinem Geld. Ich halte Konten im schwarzen Bereich und mehr nicht. Mein Notgroschen sind meine Objektive – Kameras taugen dazu nur wenig. Und Objektive auch nur dann, wenn man begehrte Stücke hat, die sich schnell ohne große Verluste verkaufen lassen. Dazu gehört auch, selbst ausgezeichnete Objektive im richtigen Moment zu verkaufen, Neuankündigungen schmälern meist beträchtlich den Wert.
Für mich sind letztlich auch Objektive nur eine Tauschware, alle sind ersetzbar und neuere Kameras erfordern häufig auch neue Objektive.
Reiche Menschen sammeln heute Oldtimer, mechanische Uhren und Immobilien, Gold, Platin und Diamanten vielleicht noch.
Ich sammle am liebsten Erfahrungen, aber auch Zeitschriften, Bücher, Filme, Comics finden bei mir platz in Regalen und überdauernd dort die Zeit, wenn sie mir viel Freude machen.

Kämpfen wir dagegen an – Bezahlung ist auf einem Smartphone denkbar schlecht aufgeboben, die Beschneidung oder gar Abschaffung von Bargeld ist nicht diskutabel.
Schon die beschlossene Abschaffung und Vernichtung der 500€ Scheine ist kritisch. Es gibt kaum 200€ Banknoten. Das alles führt dazu, das wir teure Dinge mit einem Stapel Bargeld bezahlen müßten.

Als zusätzliche Alternative, wenn man gerade kein Kleingeld mitführt oder es für einen größeren Betrag mal nicht ausreicht – ist für junge Menschen die Zahlung per Smartphone oder mit Karten sicherlich bestechend und werde auch ich vielleicht einmal nutzen. Doch das darf für mich nicht zur Überwachung und zum Kontroll- oder gar Freiheits-Verlust führen!
Das kann nur eine Alternative sein, aber die Geldscheine und jede Form von Bargeld möchte ich davon nicht abgelöst wissen!

 

Veröffentlicht in General, News-Blitzlicht

 

26. Juli 2018
Freiheit, die ich meine…


Wird aufgehoben – nicht durch Flüchtlinge und nicht durch Gesetze und Regeln, denen wir uns zu beugen haben – sondern durch Technik.

Die Kamera war ein künstlerisches Hilfs-Gerät und dann wurde die Fotografie für jeden möglich und eine eigene Mitteilungssprache, wenn auch eine sehr missverständliche und schwer zu interpretierende, doch jetzt ist genau die Fotografie auf dem besten Wege uns selbst zum Sklaven zu machen und ich meine nicht die Schmalspurdenker und Kleingeister die Selfies machen und durch die Welt schicken sondern die Daten (GPS, Zeit, KI, Gesichtserkennung) die uns jederzeit unseres Lebens verfolgen, einsortieren, bestimmen.

Und wer wirklich so dämlich ist und meint er macht ja nie etwas schlimmes – dem ist nicht mehr zu helfen.
Die Freiheit, die ich meine, die hört hier und jetzt auf.
Und wir können uns vielleicht nur dagegen wehren, indem wir Smartphones wegwerfen und wieder auf Kameras ohne Datenbestimmung und Speicher verwenden und uns gegen jegliche Fotografie (Gesichtserkennung) durch Staat und alle anderen auflehnen.
Das scheint fast unmöglich.
Denn wer von uns ein Bild hat oder macht und unseren Namen dazu schreibt – beraubt uns unserer Freiheit!

Schöne neue Welt!

Ich glaube nicht, dass es so kommt wie in dem Film Terminator, zumindest nicht, dass Menschen gegen die Technik noch eine Chance hätten, ein Film wie „Des Teufels Saat“ zeigt eher wo es hin geht.

Freiheit ist – keineswegs ein Megadatenvolumen – das ist viel eher der Killer der Freiheit!
Wenn sich in Indien sogar Menschen zur Lynchjustiz per Whats-App aufrufen lassen – dann sehen wir die unmittelbaren Auswirkungen der Sklaverei durch Technik.
Wenn man mit geteilten Falsch-Nachrichten clever genug agiert, würde so etwas auch hier bei uns geschehen – wir sind alle manipulierbar und das geschieht ohnehin jeden Tag. Nur die Technik und das Smartphone machen das heute so einfach wie noch nie.
Heute kann jeder Religionsfanatiker, jeder Politiker, ja sogar jeder Privatmann Einfluss auf andere ausüben. Da wird Technik erfunden und zur Verfügung gestellt und keiner hat Lösungen für die Gefahren die dadurch für uns alle entstehen. Da kann man fast verstehen das Webseiten in China zensiert und kontrolliert werden.

Wir neigen alle dazu Zahlen zu vertrauen, „offiziellen Stellen“ zu vertrauen, selbst die gut Gebildeten fallen darauf rein. Die Japanische und Chinesische Technik versteht es wunderbar uns mit Zahlen das Hirn so voll zu kleistern, das wir freiwillig Unsummen für neue Technik ausgeben – auch wenn sie uns keinen deutlichen Nutzen bringt.
Ich eiere seit Jahren damit herum mir einen neuen Fernseher zu kaufen, weil mein Plasma-Gerät viel Strom verbraucht, Bedienung und Größe nicht mehr meinen Wünschen entsprechen und inzwischen die doppelte Auflösung für Filme geliefert wird.
Doch die Geräte sind heute alle „Smart“ und das heißt, sie sind mit allem verbunden, darauf läuft entweder Google Android (was ich für mich komplett ablehne!) oder eine eigene Hersteller-Plattform.

Kein Mensch weiß ob der Fernseher nicht auch in mich und mein Leben hineinschaut – denn das ist technisch möglich.
Doch wenn ich mit dem Kauf noch lange warte, wird diese Schatten-Technik noch viel weiter perfektioniert.

Genauso beim Auto, Gesetzgeber haben entschieden, dass Autos Notrufsignale im Falle eines Unfalls absetzen – klingt erst mal positiv – aber der Schatten ist doch, das die Daten wo ich mich wann in meinem Leben mit dem Auto aufhalte für jeden nachvollziehbar und speicherbar sind. So wie jedes Navigationsgerät, das natürlich weiß, wo ich wohne, wen ich wo und wann besuche… mein jetziges Navi funktioniert nur mit Karte, die ich nicht im Gerät habe, wenn ich bei mir in der Gegend herum fahre, dann brauche ich kein Navi und die Technik muß nicht wissen, wo ich wann bin.
Zukünftig erfahren dann Autohersteller, Werkstätten und wohlmöglich auch Versicherungen und Staat, was ich wann, wie oft, wie schnell tue – wie ich lebe und welche Verkehrsregeln ich nicht perfekt einhalte.
Und da soll ich noch ein neues Auto kaufen?

Von einer Industrie, die uns wie keine andere verarscht und betrügt?
Ich hatte nie einen VW und auch irgendein anderes Fahrzeug aus diesem Konzern würde ich in Zukunft nie wieder anschaffen – da ist es mir auch ganz egal ob dadurch deutsche Arbeitsplätze vernichtet werden. Ein Konzern der so agiert (Diesel), sowieso immer zu teuer verkauft kann das tollste Auto der Welt bauen – ohne mich.
Abgesehen davon sind VW-Fahrzeuge sowieso nie nach meinem Design-Geschmack und selbst Porsche fährt heute jeder Angeber. Meine Audi-Zeit hat mir auch bewiesen, das die Technik keinesfalls besser oder langlebiger ist – sondern nur teurer und es befeuert die Angeber.

Auch was mit Elektro-Fahrzeugen auf uns zu rollt – sehe ich sehr kritisch, es ist wie mit der Atom-Kraft – keiner macht sich Gedanken über die Entsorgung und den Verbleib der Millionen von Akkus und das die Schäden für die Natur am Ende noch viel verheerender sein könnten.
Alle reden über Diesel-Abgase, das Diesel-Fahrzeuge der Gesundheit nicht zuträglich sind, weiß jeder, der in der Stadt hinter einem herfahren muß – das aber letztlich der Reifenabtrieb mindestens genauso gefährlich und zum globalen Feinstaub mit giftigen Gummimischungen beiträgt, wird oft nicht bedacht.
Ernsthaft durchdacht, müssen wir viel weniger fahren, viel weniger Reisen und viel weniger transportieren!
Und Afrika, Indien und China sind ja noch gar nicht richtig motorisiert – das beginnt ja gerade erst. Irgendjemand muß doch endlich die explosionsartige Vermehrung der Menschheit stoppen – fürchte ich. Alle Probleme potenzieren sich ins Gigantische durch die Bevölkerungsdichte.

Und dann träumen so viele von Frieden und Freiheit und werfen mir so gerne vor, das ich zu negativ sei – diese Denk-Abstinenzler und Kleingeister können sich ja gerne als besonders positiv und schön denkend darstellen – sie lügen sich damit aber in die eigene Tasche und – viel schlimmer noch – die sind es die an der Situation auf der Welt und in ihrem Umkreis rein gar nichts ändern oder gar verbessern werden – weil ja alles so schön, so friedlich ist und die Freiheit so gut schmeckt.

Ich hatte gerade Geburtstag – bin viel älter geworden als ich je werden wollte – und solche Gedanken treiben mich dann um. Die Menschheit ist nicht zu retten, ich versuche nur ein bisschen Tierwelt und Natur zu bewahren – denn das sehe ich eigentlich als Kernaufgabe der Menschheit an. Wir Menschen nehmen uns viel zu wichtig und haben nicht den Mut die richtigen Entscheidungen – oder überhaupt nur mal Entscheidungen – zu treffen.

Ein gesunder, lösungsorientierter Blick auf die Schattenseiten des Lebens kann das Leben verbessern helfen – ist meine Überzeugung – ein positiver, verträumter und Tatsachen ignorierender Blick kann das nicht.

Wir leben in einer Zeit in der alles gefälscht und von echtem nicht mehr zu erkennen ist (FakeApp) und andere Programme können Gesichter und Sprache austauschen, was bei erotischen Filmchen vielleicht noch witzig ist, kann bei Politikern für jeden im Krieg enden.
Wir geben heute unsere gesamte Physionomie und unsere Daten einer KI-Technikwelt und weiß der Teufel was die irgendwann damit anstellt. Wird der Mensch überhaupt noch gebraucht, kann er nicht bald von denkenden, lernenden Programmen abgelöst und ausgerottet werden?
Das Scenario wird immer wahrscheinlicher und Fotografie, Film, Ton und unsere phantasielose Dummheit leisten dem Vorschub. Es fängt beim Smartphone, beim Fernseher, beim Auto, bei Siri, bei Alexa-Boxen an – das Ende der Freiheit.
Ich bin gegen Gesichtserkennung, gegen Datensammeln, gegen alles, was mein Leben ausmacht und ich nicht mehr selbst kontrollieren kann und darf. Ich will nicht teilen und mich dabei selbst auflösen.

Und Sie sollten es auch sein!

 

Bei dem größten Online-Händler wird deutlich manipuliert. Das merke ich immer dann, wenn ich versuche neue Foto-Ausrüstung dort für alle sichtbar zu beschreiben und rezensieren.
Da ich kritisch bin, gibt es offensichtlich Filter, die mich bei teuren, bei besonders neuen Geräten oder nach anderen Kriterien blockieren.
Es ist mir unmöglich etwas zur Sony Alpha 7III zu schreiben – ich versuche das bereits seit Wochen immer wieder, mit allen Tricks, aber selbst wenn ich volle Sterne antippe, komme ich keinen Schritt weiter. Also bitte seien Sie besonders kritisch bei diesem Online-Händler – da ist mehr FAKE als Wahrheit!

 

Veröffentlicht in General, News-Blitzlicht