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Kategorie ‘News-Blitzlicht’

26. Januar 2017
Gerüchteküche für 2018

Nach einer 4500 km Tour mit einem Wohnmobil durch den Balkan und Österreich, die sehr entspannend und anregend war, fliegen mir hier im Büro wieder die Gerüchte wild um die Ohren. Da ich in anderen Foren darauf Antworte, will ich das hier meinen Lesern nicht vorenthalten.

FUJIFILM lässt durchblicken, dass bis zum Frühjahr eine X-H1 mit 5-Achsen-IBIS im Laden sein soll. Das ist ein sehr wichtiger Schritt und wird Fujifilm sehr aufwerten – wenn sie die Technik dann beherrschen, haben sie den besten Sensor und die besten Objektive im Halbformat und müssen sich vor kaum einem System geschlagen geben. Bei den Objektiven stockt es leider bei Fujifilm, man merkt dass dort alle Energien in das GFX-Mittelformat fließen. Das ist nicht gut, denn ein neues 2.8-3.5/18-50 mm sollte längst fertig sein, im Prinzip müssen alle Objektive der ersten und zweiten Generation überarbeitet werden, da sie einfach langsam im AF und mechanisch Fehlerhaft sind (Blendenringe, Sonnenblenden). Fuji wach auf! Das 2.0/200 mm ist angekündigt, es dauert aber vermutlich noch bis zur Photokina bis es lieferbar sein wird und dann ist sein Preis spannend, 6000€ oder noch mehr?
Das 2.8/8-16 mm erscheint hoffentlich noch bis zum Sommer:
Ein 3.5-5.6/15-45 mm wird jetzt bald lieferbar – eine schöne, kurze Ergänzung – hoffentlich ist es auch optisch gelungen.

CANON bereitet neben einigen kleinen Einsteiger-Kameras mit und ohne Spiegel auch eine neue 90D vor – Halbformat mit leicht gesteigerter Auflösung – die 7DIII ist vermutlich verschoben oder wird vielleicht auch ganz auf Eis gelegt. Was für mich auch absolut Sinn macht.
Von Canon sollten auch neue 2.8/24-70 mm L IS & 2.8/70-200 mm L IS Versionen vorgestellt werden, denn Canon hat da die ältesten (wenn auch keineswegs die schlechtesten) Objektive im Portfolio.

PENTAX – nach der silbernen K1 war absehbar, dass sie vom Markt verschwindet. Eine neue K2 oder K1II steht für Frühjahr in den Startlöchern und auch die K3II sollte schnell aufgewertet werden. 2018 müßte auch eine neue 645 Kamera erscheinen, aber Bürohersteller Ricoh geht es finanziell sehr schlecht, es ist wieder fraglich ob die Pentax-Kamerasparte so weiter entwickelt werden kann.

SIGMA verspricht einige kompakte Objektive für spiegelfreie VF-Kameras von Sony, die später wahrscheinlich auch für Nikon und Canon angeboten werden – wenn die mal so weit sind. Ein 1.4/35 mm ART ist in Produktion, weitere ART-Festbrennweiten werden folgen.
Das dürfte sich für Sony-Bajonett kaum lohnen – also wird es spannend zu sehen wie schnell Sigma auch bald für die neuen Generationen von Canon und Nikon anbietet.
Außerdem werden bald die neuen Tele-Zooms 2.8/70-200 mm Sport und 4.0/70-200 mm C vorgestellt.

Bei TAMRON ist alles ruhig, ich hoffe die arbeiten endlich wieder an einer Tele-Festbrennweite – ein 4.0/300 mm und ein 2.8/300 mm wären sehr willkommen! Aber der Erfolg bisheriger Festbrennweiten ist leider verhalten – sehr bedauerlich.

PANASONIC-LEICA: Der Technik-Konzern feiert 100jähriges Bestehen – da sind dieses Jahr vielleicht noch mehr Überraschungen drin als die G9 und GH5s!
Das Leica 2.8-4.0/50-200 mm OIS ist immer noch nicht erschienen, wird wohl es auch nicht vor Herbst in die Läden und zu mir schaffen. Dann ist diese Baureihe, mittlerer Lichtstärke mit allerbester Leistung – also eigentlich die Professional-Reihe, auch abgeschlossen. Panasonic hat dann noch eine Lücke, denn das Olympus 4/12-100 mm ist eingeschlagen wie eine Bombe und es ist nicht wirklich kompatibel und macht an Panasonic-Kameras wenig Sinn, da es nicht mit dem IBIS der Marke zusammen arbeitet – das und das 4.0/300 mm PRO IS und die besseren Farben sind die Hauptgründe warum ich doch eine E-M1II behalten habe.

OLYMPUS: sollte bald auch wieder eine innovativere E-M5III zeigen, sie braucht den neuen Sensor, am besten sogar ohne Tiefpassfilter. Denn was mir an der E-M1II am meisten aufstößt ist neben dem schwammigen Auslöser, dem sehr bescheuert platziertem Hauptschalter (links – wozu es dann 2 Hände braucht – anstatt rechts, wo das der Daumen mit erledigen kann wie bei Panasonic) und der Tiefpassfilter vor dem 20 MP Sensor.
Olympus baut seine professionelle Objektivbaureihe mit festen Brennweiten weiter aus: 1.2/17 mm und 1.2/45 mm sind bald zu kaufen. Ich finde allerdings die Preise zu abgehoben und den echten Nutzen dieser hohen Lichtstärke bei mFT zu gering. Denn auch ein 1.2/45 mm kann einem preiswerten 1.8/85 mm am Vollformat keine Bokeh-Konkurrenz machen, vom 25 mm und 17 mm ganz zu schweigen. Olympus sollte sowohl das 2.8/12-40 mm als auch das 2.8/40-150 mm verbessern und als PRO IS mit eingebautem Stabi aufwerten, aber ich fürchte, das dauert noch. Ein Pendant zum 6.3/100-400 mm fehlt Olympus und ein 2.0/150 mm und 4.5/400 mm sollten endlich produziert werden.

SONY hat schon wieder eine neue Alpha 7RIII in den Handel gebracht – immerhin endlich mal haptisch ausgereifter. Jetzt ist endlich auch eine neue Alpha 7000/8000/9000 denkbar. Ich habe festgestellt, dass sich zwar eine Alpha 6000 immer noch sehr gut verkauft und sogar Canon-Fotografen in meiner Bekanntschaft inzwischen die Kamera als kleine Zweitkamera angeschafft haben. So viel noch aktuelle Kameratechnik gibt es sonst kaum unter 500€. Dagegen sieht eine neuere Canon M5 einfach alt aus und ihr Preis von 1150 € mit kleinem Zoom oder 850€ nackt, ist einfach absurd. Beide haben die gleichen Probleme, wenig Griffigkeit, einfache Verarbeitung, hoher Stromverbrauch-geringe Akku-Kapazität, unausgereifte Sucher.
Für mich sind das eher Spielzeuge und noch Generationen entfernt von dem was Fujifilm, Olympus und Panasonic schon

LEICA ist kaum der Rede wert, die Marke hat sich mit der TL und SL bei mir völlig ins Aus geschossen, mit so hässlichen Gehäusen, unsinniger Bedienung möchte ich nicht arbeiten, eine Systemkamera ist eben doch kein Smartphone.

Tatsächlich ist der Kameramarkt so angegriffen vom Smartphone und von einer Übersättigung mit sehr guten Kameras, dass es für die Hersteller so schwierig ist wie nie, neue Konzepte und Verkaufserfolge zu kreeiren. Auch die Flucht in höchste Preisregionen kann den Markt nicht heilen – im Gegenteil, wenn jetzt Preise jenseits 2000€ für die Kamera und sehr gute Objektive weit mehr als 1000€ kosten, werden sich nur noch mehr Menschen mit Software beschäftigen – denn letztlich kostet ein neues Kamerasystem mit ein paar wichtigen Objektiven schnell 5000-10000€ – das ist viel zu teuer.

Die letzten Jahre haben alle Hersteller den Fotomarkt mit neuen Weitwinkel und Ultraweitwinkel-Konstruktionen geflutet. Unbearbeitet blieb der Markt für Tele-Festbrennweiten und Makro-Objektive.
Eins ist offensichtlich, Canon und Nikon werden ganz neu beginnen, ohne Spiegel und mit neuen Objektiv-Konstruktionen. Besonders Sigma und Tamron waren in den letzten Jahren sehr fleissig.

WÜNSCHE:
2018 sollte von nahezu allen Herstellern ein Klassiker neu definiert werden:
Nikon, Canon, Sigma, Fujifilm sollten neue 2.8/300 mm Supertele bringen.
Fujifilm hat als erster schon angekündigt, dass ein 2.0/200 mm in Konstruktion ist, von Canon ist bisher nur ein 4.0/600 mm DO in Planung.
Das Nikkor 2.8/300 mm ist sehr gut, aber veraltet und wird als FL Version mit neuem VR kommen. Sigma bleibt seit langem ein neues, leichtes 2.8/300 mm ART schuldig.

Was ist eigentlich mit den Makro-Objektiven los?
Warum findet hier keine Innovation oder zumindest Rückbesinnung statt? Wo bleibt ein neues Tele-Makro-ZOOM? Warum geht kaum ein Anbieter über 1:1 hinaus?
Was ist mit den klassischen 3.5/180 iger Macros oder einer Neuauflage des Sigma 2.8/150 mm Macro mit Bildstabilisator?
Gerüchteweise kommt ein neues 2.8/60 mm VR von Nikon – aber sonst ist Stille auf der japanischen Insel.

Olympus könnte uns gefallen, wenn bisherige mFT-Objektive noch mal optimiert und aktualisiert würden: 2.8/12-40 mm PRO IS – 2.8/40-150 mm PRO IS und ein 2.0/150 mm PRO IS sowie ein 2x Extender fehlen noch im Anschluß an das geniale 4.0/12-100 m PRO IS wäre ein 4.0/100-250 mm Pro IS ein Knüller!

 

 

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19. Januar 2017
Lieblings-Photos im letzten Licht des Tages

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Rotkelchen im letzten Licht des Tages
mit Fujifilm X-T2 plus Fujifilm 5.6/100-400 mm plus 1.4x Extender – freihat bei Offenblende und 12.800 ISO

Vergessen Sie bitte die Vögel nicht – auch wenn ich nicht als ausgesprochener Vogelfreund bekannt bin – so ist doch unübersehbar, dass es in vielen Gegenden nur wenige gibt und die großen Hunger haben und sich nahe an Menschen heran wagen – die Böden sind schon lange gefroren und Futter ist Mangelware – dazu kommt die Vogelgrippe.

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18. Januar 2017
Manuelle Objektive im AF-Zeitalter

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OBJEKTIVE – Die Welt durch den Sucher
Über Objektive schreibe ich ja am liebsten. Und über die wichtigsten und allermeisten habe ich schon geschrieben. Mancher fragt sich warum ich nicht auf die vielen manuellen Objektive – eingehe: Samyang, Walimex, Voigtländer, Zeiss, HandeVision, Laowa, Meyer-Optik Görlitz, TH Swiss Irix, Mitagon, Lomo, Lensbaby, Dörr Kowa, Yasuhara und wie sie alle heißen.
Aus dem Grund, weil es oft zu nostalgische und vor allem manuelle Objektive sind. Manches ist besonders spannend für Filmer, um sich vom Einerlei in der Bildsprache unterscheiden zu können.
Sicher ist es heute viel einfacher als je zu vor, sogar einfacher als zur Zeit der bedeutenden Leica M, manuell präzise auf den Millimeter zu fokussieren. Vielfältige elektronische Anzeigen helfen vor allem in allen spiegelfreien Kameras dabei.
Das ist dann ein gemütliches Präzisions-Fotografieren – was ich so nur sehr selten betreibe. Sicher ziehe ich auch mal mit meinem manuellen Tokina 6.3/300 mm oder 0,95/25 mm Voigtländer los und neuerdings auch wieder mit alten Nikkoren, wie dem 2.8/55 mm Micro.
Da ich aber häufig mit voller Öffnung fotografiere, ist mir der Autofokus trotzdem meistens eine willkommene Hilfe.

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Vor allem der Trend zu extremer Lichtstärke und auch zu hohen Preisen stört mich eher, als das ich ihn begrüße. Ich sage ganz offen, manuelle 1.4/85 mm oder auch nur 1.4/50 mm Objektive machen für mich weniger Sinn und Freude.

Schon ab 50 mm will ich spätestens einen Autofokus und präzise Elektronik im Objektiv – sonst sind viele meiner flüchtigen Motive allenfalls durch stärkstes Abblenden etwas scharf zu bekommen.
Und ich würde mir nie ein Objektiv mit Lichtstärke f:0,95 kaufen, wenn ich nicht auch diese offene Leistung verwenden wollte. Genauso wenig macht es Sinn sich ein 2.8/300 mm oder gar 1.4/105 mm zu zu legen, wenn man damit nicht die Mehrheit der Aufnahmen mit größter Blendenöffnung realisiert.

Und genau dann zeigen diese ganzen manuellen Rechnungen, bis auf wenige Ausnahmen, doch deutlich störende Bildfehler, wie chromatische Aberrationen, Verzeichnungen, Farbflecken, matschige Bildwiedergabe und einiges mehr, die ich heute in den allermeisten Fällen nicht toleriere. Und die ich auch selten in einer RAW-Software versuche zu korrigieren, was letztlich dann ja wieder Auflösung kostet.
Ich bleibe dabei, keine zusätzliche Software-Korrektur gibt es umsonst, auch wenn alle von Bild-Entwicklung und Optimierung sprechen – letztlich geht Leistung verloren.
ich will mein Bild in der Kamera mit dem Objektiv und dem Licht gestalten und nicht an einem Computer.

Die größte Freude meiner Fotografie findet ihren Ursprung im Moment des Festhaltens einer Idee, des Lichts, eines Motives.
Weder dem Bearbeiten, noch dem Vergrößern, noch dem Teilen oder dem Ausstellen oder den Ansichten anderer Menschen darüber, kann ich so viel abgewinnen, wie dem Vorgang des Gestaltens und Auslösens – dem Moment wo alles stimmt und von mir bewahrt wird.

Ich bin eben am kreativsten mit der Kamera in der Hand – ich sehe die Welt am liebsten durch den Sucher!

Und genau deshalb sind mir auch Autofokus, Bildstabilisierung und vor allem Objektive & Sucher so wichtig.
Ich möchte mich lösen von Fesseln wie Stativen, launigen Kameras mit hohem Stromverbrauch, langsamen Prozessen in und um die Kamera. Alles was sich unpräzise anfühlt macht mir wenig Freude.
Wenn ich immer wieder beobachte, das klapprige Stative, oder teure Stative mit wenig geeigneten Köpfen und Stativplatten eingesetzt werden, gruselt es mich. Also dann lieber die Empfindlichkeit und Blende ausnutzen und scharf bekommen, was geht – aus meinen Händen.
Ein elektronischer Sucher ist praktisch und ist eine wichtige Entwicklung, er hilft bei wenig Licht, er zeigt Filterwirkung, SW-Kontraste, Schärfenverlauf und das entstehende Foto bereits im voraus. Doch seine Auflösung ist mir immer noch viel zu gering, das Zittern und Zappeln bei bewegten Motiven oder bewegter Kamera ist mir noch viel zu nervig. Bei Serienbildern kommen die Sucher oft noch nicht gut mit der Darstellung mit.
Deshalb ist ein großer Spiegelreflexsucher auch weiterhin wichtig und schön für mich.
Und er braucht keinen Strom und reagiert unmittelbar auf alles, auf das Objektiv, das Licht und jedes Motiv.
Die kleinen Fernseher sind inzwischen sehr gut geworden, Fujifilm X-T2, X-Pro-2, Olympus E-M1II, Leica SL und Panasonic GX8 und GH5 haben sich sehr bemüht – doch da steckt noch sehr viel Potential, was nicht ausgeschöpft wird.

Sie lösen die Leica-M Fotografie praktisch ab. Sicher wird der aufwendige Messbild-Sucher für einige immer besonders attraktiv bleiben, aber fotografisch hat er spätestens heute jegliche Berechtigung verloren. Allenfalls in den Fujifilm-Kameras X100 und X-Pro findet er eine moderne, intelligente Umsetzung. Er ist ja letztlich auf 35-50 mm Objektive beschränkt. Sicher zeigt er mehr Umgebung als tatsächlich ins Bild passt, aber auch das ist heute kein Alleinausstattungsmerkmal mehr. Er braucht keinen Strom und war bisher die präziseste Technik. Doch mir hat die Beschränkung auf wenige sinnvolle Brennweiten nie gefallen.

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Zurück zu den bald unüberschaubar vielen manuellen Objektiven. Glas und Metallfassung kommen zu allermeist aus China oder Südkorea und der Riese Samyang beginnt jetzt auch mit Elektronik und Autofokus in seinen Objektiven und vielleicht werden da bald Tamron und Sigma abgelöst.

Trotzdem ich mag die allermeisten dieser manuellen Objektive nicht, nur Adapter mag ich noch weniger. Oft sitzen sie mit Bewegungsspiel am Bajonett und verschleudern ihr Potential schon beim Ansetzen, in dem das Auflagemaß nicht präzise eingehalten wird.
Mit Adapter wird es dann fast immer noch viel schlimmer.

Welche dieser Objektive sind vielleicht trotzdem reizvoll?

Für mich an erster Stelle stehen hier die drei VOIGTLÄNDER Konstruktionen für das mFT-Bajonett:
0.95/10.5 mm – 0.95/17,5 mm – 0.95/25 mm
Das 0.95/42,5 mm finde ich schon wieder sehr unpraktisch für lebendige Porträts.
Das 25iger hat eine einzigartige Naheinstellgrenze und auch mit dem 10er lassen sich spannende Schärfeverläufe realisieren. Die Haptik ist sehr altmodisch und gefällt mir genau genommen gar nicht – aber alles ist aus Metall, keine Gummi-Ringe und keine Plaste-Verarbeitung – die Objektive sind kalt und zeichnen warm. Sie kosten alle um 1000€ und man muß schon spezielle Bildideen dafür im Sinn haben, das sie sich lohnen.
An einer der besseren Kameras machen sie auf jeden fall eine gute Figur, denn sie sind ja nicht leicht und machen an den auf leicht&klein getrimmten Kameras oder gar denen ohne Sucher, kein Vergnügen.

Voigtländer-Objektive für das M-Bajonett lassen sich wohl immer noch irgendwo in Asien gut verkaufen, an alle die sich kein Leica-Objektiv leisten können.
Das Sony-Alpha FE-Vollformat-Bajonett wird jetzt auch unterstützt – auch wieder für Menschen die herum spielen wollen.
Auch wenn ein 5.6/10 mm noch so scharf ist, klein und handlich – die wirkliche Notwendigkeit erschließt sich mir nicht und 1200€ sind kein kleiner Betrag.

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WALIMEX-Objektive sind meistens die B-Produktion von Samyang – Walimex ist nur ein Name der auf das Produkt von Samyang geschrieben wird und da ist mir dann das Original immer lieber.

SAMYANG ist ein Aufstiegs-Kandidat, der vermutlich bald Sigma den japanischen Boden heiß macht. Was aus dieser südkoreanischen Schmiede an Neuheiten kommt, habe ich auf jeden fall im Focus.

Besonders die Fisheye und lichtstarken Objektive sind hier sehr spannend und lohnen sich in vielen Fällen auch als manuelle Version.

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HANDEVISION – immerhin eine deutsche Entwicklung mit chinesischer Fertigung in Shanghai, versucht mit Lichtstärke f:2.4 für Vollformat und Metallkonstruktion zu begeistern – mich nicht. Und für Halbformat und mFT wird ein 0.85/40 mm fleissig beworben – 1800€. Nur was soll ich damit? Klar die Bildsprache könnte interessant sein, aber das ist und bleibt ein Exot, der bisher nicht einmal die Sammlerherzen begeistert.

1480374750000_IMG_398190LAOWA aus China vertreibt exotischere Objektive, alle ohne Elektronik. Ein 2.8/60 mm Macro bis 2:1 für rund 500€ klingt immerhin interessant. Ein 4.0/15 mm mit Macro-Einstellung bis 1:1 und Shift-Funktion für 600€ wird sicher auch einige Fans finden. Ein 2.0/105 mm STF Porträt-Objektiv mit regelbarem Apodisationsfilter folgt den Vorbildern Minolta und Fuji – doch für 900€ ohne AF finde ich das wieder nicht praxisgerecht.

MEYER-OPTIK Görlitz hat wohl auch irgendwo zu viel Metall und Glas herum liegen und versucht mit höchsten Preisen, Freunde dieser lichtstarken Objektive von 35 mm bis 100 mm zu finden. Da wird mit bis zu 14 Blendenlamellen geworben – und mehr Augenwischerei als Fotografie ermöglicht.

TH SWISS Irix ist ein Schweizer, der in Asien fertigen lässt und Ultra-Weitwinkel und eine Normalbrennweite zum hohen preis anbietet. Ein 2.4/15 mm oder ein 1.4/45 mm sind sicher für ein paar Käufer interessant.

Und dann natürlich noch ZEISS – die bei der Objektiv-Produktion aus China (bei Cosina) wieder volle Power fahren – offensichtlich wird da endlich wieder Geld verdient.
Otus, Batis, Loxia und Touit heißen die Vögel, die kaufkräftige Kunden anlocken sollen.
Otus für die verwöhnten Filmer, die mal was anderes ausprobieren wollen, aber nach allen Tests die ich bisher mit den Objektiven machen konnte, brauche ich nicht ein einziges davon. Zu viele Design-Entscheidungen von Zeiss finde ich einfach nur seltsam.

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