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Kategorie ‘News-Blitzlicht’

21. September 2016
Die LIMITS bei der Fotografie

_1120479-bsklJede Kamera ist ein Rohling in Ihren Händen! 

Schlendere ich über die weltgrößte Fotomesse zeigt heute mehr denn je, jeder Hersteller am Stand, technisch absolut erstaunliche Fotos, schwierige Lichtsituationen, gigantische Auflösungen und blitzschnelle Motive, die perfekt eingefangen wurden. Jeder Hersteller, ganz gleich ob es GoPro mit Mini-Sensoren, Leica oder Hasselblad, Phase One und Linhof sind, ob mit Sigma, Tamron, Tokina, Zeiss oder Pentax Objektiven aufgenommen wurde – überall perfekte Fotos.
Blättere ich dann Abends durch die vielen Hochglanzprospekte muss ich sofort feststellen, das offensichtlich auch mit Kameras und Objektiven die ich nicht mag, denen ich größere Schwächen unterstelle, ganz irre und sehr gute Aufnahmen möglich sind.

Wenn diese nicht gemogelt sind, beim genauen Betrachten der Prospekte fallen da schon mal Ungereimtheiten auf und da wird gerne mal mit Vollformatbildern für eine Kompaktkamera geworben und das Licht mit viel Studiolicht optimiert und natürlich sowieso – werden alle Fotos am Ende vor dem Druck von Photoshop-Spezialisten auf den Aussagewunsch hin perfektioniert.
Dennoch, ich werde immer wieder damit konfrontiert, was ich denn neuerdings gegen Sony habe, warum ich Nikon so kritisiere, kaum ein gutes Haar an Sigma lasse, den Stellenwert von Leica und Zeiss scheinbar nicht anerkenne…
Ich antworte: Ich bin da sehr flexibel, habe mit jedem System gearbeitet und mit den allermeisten Objektiven schon Motive versucht ins rechte Licht zu rücken.
Besonders toll sind dann natürlich immer die Kameras und Systeme die meine Arbeitsweise unterstützen und zu akzeptablen Preisen eine sehr gute Leistung bieten. Und Firmen die nicht durch schwachen Service und schlechte Betreuung auffallen – wenn man sie dringend braucht. Kameras, Objektive und Zubehör, das nicht nach einigen Jahren intensiver Nutzung ausfällt, versagt oder auch nur übermäßig gebraucht aussieht.
Wenn Kameras nach einem halben Jahr deutliche Abnutzung zeigen wie zuletzt die von Olympus, dann kritisiere ich das und ich beginne die Produkte zu meiden. Wenn man mich mehrmals im Service verarscht wie Sony und mich nicht in meinem Bemühen unterstützt, wie lange Nikon und Leica – ja was bleibt mir übrig – dann kaufe ich von denen nichts mehr.
Wenn Firmen einfach nicht das anbieten, was ich will, was gebraucht wird und was offensichtlich schwach ist, nicht beseitigen, wie unlängst Canon, Pentax, Sigma – dann sehe ich mich nach Alternativen um.

Wenn Unterschiede im Bild offensichtlich werden – dann wechsle ich Systeme und optimiere Objektive – ich lebe nicht gerne mit Schwächen des Equipments.

Wenn Preise gefordert werden, für die es eigentlich keinen spürbaren Gegenwert gibt, Sony, Leica, Olympus und Zeiss sollten sich hier besonders angesprochen fühlen, aber auch Canon und Nikon sind davon nicht frei – dann suche ich preis-werte Alternativen.
Wenn Firmen Systeme einführen, die offensichtlich zum scheitern verurteilt und hochpreisig sind – Nikon und Leica sind hier beste Beispiele – dann rate ich davon nachhaltig ab.
Wenn viel Staub in die Objektive gelangt, ohne das ich die Objektive in Fabrikhallen und im Sturm einsetze, wie Tamron, Sigma, Canon und Olympus – dann nervt mich das. Erst recht wenn dann Hersteller nicht rasch und kulant Abhilfe schaffen, so wie Tamron das tut.
Und die Erkenntnisse von Ihnen, meinen Lesern und vielen Kollegen fließen da immer mit ein. Wenn jemand zufrieden ist mit seinen Fotos und seiner Ausrüstung, dann werde ich nie zum Wechsel raten, und der möge sich auch bitte nicht von meinen kritischen Anmerkungen verunsichern lassen – jeder macht letztlich seine eigenen Erfahrungen, es soll nur ein Querschnitt sein und Sie aufmerksam machen, für Probleme, die auftreten könnten.

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Also wenn jeder Hersteller die besten Fotografien zeigen kann und kompetente Fotografen an vielen Ständen auf der Messe für Geld erzählen warum sie gerne mit dem System, der Kamera, dem Objektiv fotografieren – dann ist auch klar wo die tatsächlichen Limits oft liegen: Beim Fotografen selbst.
Bei dem der mit der Technik nicht gut zurecht kommt, der eine Kamera nicht motivgerecht nutzen kann, nicht die richtigen Objektive, Bearbeitung und Zubehör zur Perfektionierung einer Aufnahme findet.
Eine Kamera ist heute ein Luxusartikel wie ein Sportwagen, denn mit jedem Smartphone und jeder alten Kamera lassen sich heute die meisten Motive ablichten. Dieser Luxusartikel kostet einen Haufen Geld und er soll dafür viel Spaß machen und mich letztlich wenig in meinen fotografischen Ideen einschränken.

Ich denke schon lange, das ein System nicht alle Bedürfnisse annähernd befriedigen kann, das liegt an der Auswahl der Objektive und immer stärker auch an den spezialisierten Kameras – die Prospekte und Vertreter wollen uns natürlich das Gegenteil vorgaukeln. Doch mit Erscheinen des Vollformats ist offensichtlich – die Hersteller wollen das wir mehrere Kameras kaufen, nicht nur zwei…

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Canon EOS M5 mit Supermacro 3.5/35 mm

Wenn ich jetzt mit dem Geldkoffer über die Messe gehen könnte und von allen hofiert werde – was würde ich mir Ende 2016 von den existierenden Produkten kaufen?

 

An erster Stelle:
Eine Fujifilm X-T2 mit nahezu allen Fujinon Objektiven für Reise- und allgemeine Fotografie. Die besondere Stärke liegt in der Porträt- und Studiofotografie, Objektive wie: 1.4/16 mm; 1.4/23 mm; 1.2/56 mm; 2.0/90 mm sind absolut unverzichtbar.
Beschränkungen sehe ich da nur für die Macro- und die Tier-Fotografie, weil da einfach nicht die optimalen AF-Objektive zur Verfügung stehen. Das 5.6/100-400 mm ist ein guter Anfang, aber eine hochlichtstarke Festbrennweite wie 2.0/200 mm oder 2.8/300 mm ist trotzdem zwingend notwendig.
Und selbst die Fuji GFX50S würde mich für die Porträt- und Landschafts-Fotografie reizen.
Warum, weil die Objektive mich überzeugen und Fujifilm eine schnelle Lernkurve hingelegt hat und öfter auch Kundenwünsche erhört und verwirklicht. Ob das dann so deutlich besser wird als meine EOS 5DSR mit 4.0/16-35 mm und 2.8/24-70 mm muss sich in der Praxis zeigen – der Sensor dürfte mehr Plastizität, weniger Rauschen und höhere Dynamik liefern – im Frühjahr bin ich da schlauer.

Es würde mir schwer fallen die Pentax 645Z dafür links liegen zu lassen, denn Pentax hat den besten Glassucher der Welt und ein absolut tolles Objektiv-Portfolio, wozu Fuji noch einige Jahre brauchen wird. Aber die Hasselblad kommt nach ersten Berührungen nicht wirklich als Alternative für mich in Frage.

Aus alter Liebe würde ich trotzdem an dritter Stelle zu PENTAX gehen und eine K1 mit einigen Objektiven kaufen, das 1.8/31 mm; 1.7/43 mm und 1.8/77 mm habe ich immer geliebt und auch das 5.6/150-450 mm würde in meinem Rucksack verschwinden.

Mit Canon bin ich ja gut eingedeckt, da würde ich derzeit nur den Kauf der 5DSR und vielleicht der EOS M5 oder 80D empfehlen.

Ich würde an zweiter Stelle bei NIKON vorstellig werden und mir die D500 mit 4.0/300 mm PF VR und 4.0/500 mm FL und die Konverter unter den Nagel reißen.

Weder D810, noch D750 noch eine andere Nikon Kamera würde mich da zum Kauf reizen. Die D500 ist aber derzeit die spannendste und schnellste Kamera für Tier- und Sport-Fotografie, für die es besonders gute Objektive gibt. Sony und Pentax können da einfach nicht punkten.

Mit PANASONIC bin ich gut eingedeckt, GH5, GX8 und die Leica Objektive wie 1.7/15 mm, 6.3/100-400 mm sind vorhanden.

Ob die Olympus E-M1II mich überzeugen könnte? Ich weiß es nicht, da sind mir zu viele tolle Zahlen im Spiel und in der Hand fühlt sich eine GH5 einfach viel besser an.

Von LEICA brauche ich nichts und will ich nichts, die SL gefällt mir gar nicht, die S und T sowieso nicht und die M hatte ich lange genug. Das ist für mich alles zu beschränkt – auch mit Geld im Überfluss würde ich da nicht mehr heimisch werden.

Um SONY würde ich einen Umweg machen, die haben auch nichts was ich brauche oder was mich voran bringt.

Dafür würde ich mich gerne nochmal bei Tamron mit aktuellen SP-Objektiven eindecken:

1.8/35 mm VC Macro – 1.8/85 mm VC – 2.8/90 mm VC Macro – 2.8/70-200 mm VC G2 und 6.3/150-600 mm VC G2 gefallen mir allesamt ausgesprochen gut und würde ich alle kaufen.
Sogar TOKINA könnte mir wieder ein Superweitwinkel-Zoom verkaufen wie das 2.0/14-20 mm oder das 2.8/11-16 mm für Halbformat.

Die SIGMA ART Objektive sind mir meist zu groß, zu teuer und ich würde das lieber mit Fujinon abdecken.

Klar die Blitzanlage von Hensel müsste noch sein und eine Yuneec Typhoon Drohne würde ich dann auch gleich kaufen.

Also Wünsche hören nie auf und jeder Hersteller hat seine Stärken und seine Schwächen.

 

Die LIMITS auf dem Weg zu besonders tollen Fotografien liegen unzweifelhaft beim Fotografen und dessen Können und an den Objektiven und ein bisschen an der Kamera-Technik.

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20. September 2016
PHOTOKINA – Ersteindruck

Photokina 2016

 

Erlebtes und Begriffenes – leider wieder ohne Fotos – das schaffe ich heute Abend nicht auch noch, sorry…

Bevor alles wieder verwischt im allgemeinen Geplapper, hier meine Eindrücke vom ersten Messetag:

Ich war in 6 Stunden einmal durch alle Hallen durch und an jedem Stand vorbei und einige Versuche und Gespräche – das gab es so noch nie.
Gefühlt war die Messe 2014 erheblich geschrumpft und jetzt fühlt sie sich im Vergleich noch einmal um 1/3 weniger an.
Einige große Fehlen, Samsung (sehr bedauerlich – erst jetzt weiß man wie innovativ und stark die NX1 war!), Leica (vor 2 Jahren mit fulminantem Stand ist zur kleinen Profiklitsche in Halle 2.2 unten verkommen und stellt in der Halle ein auf halbierter Fläche nur seltsam kleine, belanglose und extrem scheußliche Fotos aus – Beispiele erspare ich Ihnen lieber), Hama war diesmal nicht auffällig, die Rahmen-Anbieter und Finisher ziehen sich mehr und mehr zurück und auch die feinen, kleinen Anbieter findet man dort nicht mehr alle, Eddycam ist nicht da und viele US-Anbieter fehlen und selbst die Asiaten sind nicht alle da, Yasuhara und anderen war die Messe nicht wichtig genug – sehr schade.

Inzwischen passen alle vertretenen Hersteller auf einen einfachen, gefalteten Flyer.
Der Fotobranche geht es nicht mehr gut! Die Fetten Jahre sind vorbei!

Die Messeplakate und Kampagne sind diesmal extrem scheußlich und Ideenlos, die Raubvögel sind verschwunden, dafür steht jetzt draußen eine große Kirmes-Menschenschleuder. Also ganz ehrlich, liebes Photokina-Orga-Team – so geht es nicht weiter. Schließt euch endlich komplett mit der IFA zusammen oder veranstaltet jährlich. Und bitte macht die Messe Dienstags, Mittwochs und Donnerstags zur Fachmesse und schließt das normale Kiddy- und Rentner-Publikum aus – denn so sind echte Fachgespräche, Verhandlungen und vertiefte Kenntnisse nicht möglich. Das Publikum kann sich dort an 3 Tagen austoben, das sollte reichen. Die Eintrittspreise immer weiter zu erhöhen ist keine Lösung!

Ab 10.20 sind die wichtigsten Stände belagert und man kommt nicht mehr an Objektive oder gar an Kameras heran – das ist kein spaß, und jeder ältere Herr möchte dann in epischer Breite seine Fotogeschichten erzählen – kann er ja, aber bitte von Freitags bis Sonntags J
GoPro, Rollei und andere Action-Cam-Anbieter, wie neuerdings auch Nikon trumpfen dafür größer auf und überall fungieren laute, große Drohnen als Windmaschinen.

Aus Instinkt habe ich diesmal den Rundgang nach der Presseakkreditierung ganz andere begonnen, nicht wie sonst in Halle eins früher bei Kodak oder Leica, auch nicht bei Canon, sondern, nachdem ich sah, dass um 9 Uhr bei Panasonic noch abgesperrt war, bei Nikon.

Als frischgebackener Nikon D500 Besitzer gab es viele Objektive aktuell auf das Gehäuse zu setzen und zu schauen wie sie an der D500 reagieren.
Die ganzen 18mm bis irgendwas interessierten mich dabei gar nicht, sondern 50 mm; 58mm, 70-200mm, 300mm, 500mm und vor allem die drei Konverter.
Verblüffende Erkenntnis, alle 3 50iger fokussieren unterschiedlich schnell, jetzt macht wieder der 1,7x Konverter Sinn, denn das 4.0/300 mm PF ist mit 2x Konverter schon überfordert, sprich eher langsam und überwiegend sollte nur der mittlere Sensor eingesetzt werden – aber der 1.4x Konverter ist sehr schnell und auch der 1.7x ist gefühlt nur etwas langsamer.
Die Nikon 1 steht verstohlen und einsam in einer Ecke, mit ein paar Objektiven, die V3 wird gar nicht mehr ausgestellt, nur die 1J – das sagt alles.
Die D3400 wird beworben, die D5 und die D500 und drei neue Action-Kameras – das war es dann bei Nikon – ein eher schwacher Auftritt – aber letztlich nur, weil die echten Innovationen schon einige Monate im Handel sind.
Dann zu Canon, da war es auch noch ruhig, gleich ran an die M5 – liegt etwas verloren in der Hand, Sucher gut, Bedienung logisch, AF schnell, Akku zu schwach, Klappmonitor ok, Touch-Screen sehr gut und dann mit Adapter: Auch dann sind die EOS EF Objektive weitgehend gut uns schnell zu fokussieren – endlich!
Besonders rasant sind das 18-135 mm STM und das brandneue 5.6/70-300 mm IS II USM – das ist wirklich solide verarbeitet und sauschnell – also da braucht man fast kein teures 100-400 mm mehr, das 300 mm ist schneller, selbst an der EOS M5 und an der EOS 5D IV sowieso – hier besteht Canon auch den Live-View-Test vor Nikon und Sony, Nikon kann es dank Double CMOS jetzt richtig schnell.
Also ich revidiere meine ersten Eindruck, das neue 70-300 mm lohnt sich auf jeden Fall, für rund 500€ bekommt man hier ein Objektiv mit modernster Technologie, dass auch bei 300 mm noch sehr scharf abbildet.
Die 5D4 ist überall lieferbar und kaum einer will sie – sie ist die Canon Kamera die nicht gebraucht wird, von ein paar Filmern vielleicht – aber ich denke die geht mit 4000€ baden, das könnte ein veritabler Flop werden. Aber vielleicht regelt das der Preis und Canon holt sie im Sommer 2017 auf unter 3000 – wo sie hin gehört.

2.8/16-35 mm und 4.0/24-105 mm II machen wie erwartet einen sehr guten, sehr robusten Eindruck. Nur teuer sind sie. Das M 18-150 mm ist sehr schnell, kompakt und außen gut verarbeitet, aber eben lichtschwach.

Nichts Neues zur Entwicklung des 4.0/600 mm DO – das dauert offensichtlich noch.

Weiter, endlich zu Panasonic, die ein richtiges Neuheiten-Feuerwerk, wie sonst kein Anbieter gezündet haben: LX10 (ehemals LX100), G80, GH5 sind deutlich verändert aus, dicker, größer, großer Sucherkopf, FZ2000 und 3 neue Leica-Zoom-Objektive.
Das kann sich alles sehen lassen, aber die Preise sind leider zu stolz – wer soll das bezahlen – aber schuld ist Sony, die den Wahnsinn angezettelt haben!
Die Gh5 wird noch dauern – der Stand ist groß und protzt vor Kraft und steht Canon in nichts nach.

Olympus macht auf dunkel und verwinkelt, etwas läuft da schief, da werden Fans gebündelt und Frauen mit Farbe übergossen um zu beweisen wie schnell die Kameras dann doch endlich sein können – Tja Olympus, jahrelang zu viel versprochen – jetzt wird es schwieriger glaubhaft zu bleiben. Die E-M5II hat nicht beeindruckt, die Pen F ist nur was für ein paar Fans und auch die PL-8 wird baden gehen und die E-M1II ist noch nicht fertig – da wird wieder viel versprochen, was alles erst überprüft werden muss – darauf gehe ich später ein. Die drei neuen Objektive sind gut, aber wer braucht ein teures, schweres 1.2/25 mm? Das 12-100 mm ist etwas länger und dicker und mit 1200€ noch nicht zu teuer. Das 3.5/30 mm Macro ist leider wieder ein doofer Kompromiss, denn ihm fehlt der zurückziehbare manuelle Fokusring, den die beiden anderen haben – beim Macro wäre der Pflicht. Sehr schade. Preiswert alleine reicht nicht. Trotzdem Olympus ist im Bereich Macro ungeschlagen – da kommt kein Anbieter mit, vor allem wenn man die Panasonic GX8 mit den Olympus-Macro-Linsen verwendet.

Pentax ist wieder unter Ricoh mit herrlichem Understatement vertreten – die K1 ist aber ein Knüller und die 645Z sowieso und die Objektive sind endlich wieder super verarbeitet. Nur der AF ist eben 2 Generationen hinter her – und damit zu langsam für mich, schade!

Hasselblad, wieder ein elitärer Stand, der Leica zeigt wie es geht, alle gesittet in schwarz gekleidet und wirklich vornehm höflich, die Schweden. Nur die neue Mittelformatkamera kommt wieder nicht aus der Garage heraus. Der Erste Eindruck ist sehr schwer, obwohl es doch die erste handliche Digital-Mittelformat-Kamera ist. Vom Drücken der Taste bis zum ersten Flimmern des Suchers vergehen gut 12 Sekunden, der AF geht, die Bedienung ist gut, die Kamera wird bei Dauernutzung ordentlich warm.

Also leider wieder nichts für mich – Hasselblad hätte zwingend wieder das quadratische Format einführen müssen!

Ganz anders Fujifilm – einer der ganz großen Player, es ist schon unheimlich wie schnell die Marke wieder erstarkt ist. Erst die besten Kompaktkameras, dann ambitionierte APS-C-Kameras, dann die besten Objektive des Marktes, dann die X-T2 – eine Klasse für sich und jetzt die GFX Mittelformat, die schon im Dezember ab 11.000€ out Objektiv ausgeliefert wird. – Also da fließen Saft und Honig und vieles läuft einfach gut, auch für den Handel und im Fotostudio sowieso.
Die haben den großen Schritt gemacht, denn sich Canon, Nikon und Pentax einfach nicht trauen und die verweisen Sony auf ihren Platz, zumindest optisch und technisch. Die Produkte begeistern einfach.

Tamron hat einen klasse Stand, offen, freundlich, kompetent und das neue 150-600 mm ist kräftig überarbeitet worden und lohnt sich jetzt noch mehr. Das 1.8/85 mm VC macht total spaß und ist schnell, das 2.8/90 mm Macro ebenso und auch das 2.8/70-200 mm scheint mir jetzt aus Sicht eine Nikon-Fotografen das beste Objektiv am Markt zu sein, schneller AF, wirksamer VC, solide Verarbeitung zum Preis von nur 1200€ – da kaufe ich doch weder Sigma noch Nikon und Sony sowieso nicht – nur das Canon steht dagegen und gewinnt etwas.

 

Sigma behauptet weiterhin, wir haben die dicksten, ach nee, die Besten… Sigma zeigt stolz sein langes, schweres 4.0/500 mm OS, dass besser sein soll als Canon und Nikon und deshalb auch stolze 7000€ kosten will – als ich gekünzelt hüstelte wurde ich sogar verbal angemacht – also das wäre zu beweisen – ich kann mir nicht vorstellen, dass es gegenüber Canon oder gar dem noch neueren Nikon an Boden gewinnt – ich werde es unbedingt tasten. Das 1.4/85 mm ist bestimmt sehr gut – zeigt aber CR, ist aber ein Brocken und auch nicht mehr preiswert. Das 4.0/12-24 mm ist leider auch ein Glasklotz mit gefährdeter Frontlinse geworden – Also von Sigma brauche ich weiterhin erst einmal nichts – das 150-600 mm C war sein Geld wert.

Tokina langweilt.

Samyang hat so viel neu, da blicke ich noch kaum durch, muss ich alles mal ausprobieren.

Ach ja, den hellen Sony-Stand habe ich natürlich auch noch besucht, die Alpha 99II sieht schon im Sucher grell bunt aus und der AF reißt mich nicht vom Sitz – eine Kamera die ich nicht brauche.

Das sich Schneider-Kreuznach (viel versprochen, wenig gehalten) noch her traut… und Zeiss immer den gleichen langweiligen Stand mit den gleichen doofen Prospekten rausgibt – das ist auch nicht meine Welt, für mich einfach nicht brillant genug.

 

Mehr zum Zubehör … die nächsten Tage – jetzt muss ich erst mal lesen!

 

 

 

 

 

 

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19. September 2016
Photokina Messe-Sensationen

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Die Canon EOS 5D Mark IV ist es nicht,

die Nikon Vollformat ohne Spiegel kommt sicher (noch) nicht,
die Canon Eos M5 ist sicher auch keine echte Sensation, sondern lange überfällig,
die Fujifilm X-T2 geistert ja schon länger durch die Seiten,
die Hasselblad wird einfach nicht lieferbar,
die Olympus E.M1II wird vor 2017 nicht kommen,
die Panasonic GH5 ist absehbar, aber auch erst für 2017,
Pentax hat mit der K1 gut zu tun

kommen also echte Sensationen?
Aus mehreren Quellen weiß ich jetzt: JA

Fujifilm Mittelformat GFX mit 51 MP, Wechselsucher und 6 neuen Objektiven befindet sich jetzt offiziell in der Entwicklung!
Angeboten werden ab 2017:
4.0/23 mm WR ( 18 mm KB)
2.8/45 mm WR (35 mm KB)
2.8/63 mm WR (50 mm KB)
2.0/110 mm WR (87 mm KB)
4.0/120 mm WR OS Macro  (95 mm KB)
4.0/32-64 mm WR (25-51 mm KB)

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Sigma wird endlich ein 4.0/500 mm OS – 3300g und nur Abbildungsmaßstab 1:6-3 – das macht mich jetzt nicht wirklich an und hoffentlich kommt bald auch ein 2.8/300 mm OIS – aber es muss bezahlbar bleiben, sonst kaufen alle lieber die ältere Version von Canon/Nikon! 6500€ sind hoch gegriffen – 5000€ sind vielleicht erzielbar.
ein 4.0/12-24 mm
– ohne OS, wieder dick und 1,1 Kilo schwer, aber anscheinend gibt es Käufer für die schweren Klötze und wie erwartet zum Preis von 1600€.
das 1.4/85 mm ART ohne OS
dafür 1200€

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Ob Nikon mit neuen Action-Cams nicht viel zu spät dran ist, wird der Markt zeigen.
Eine neue Kamera ohne Spiegel ist jedenfalls nicht fertig…

SONY bringt eine Alpha 99 mit SLT-Folie und dem beliebten 42 MP Sensor – also alle Gerüchte, das man jetzt schon Canon’s Supersensor mit 51 MP Konkurrenz machen wird, haben sich mal wieder nicht bewahrheitet.
Der Sensor von Sony ist sehr gut, keine Frage – aber die Kameras sind extrem teuer. 3600€ will Sony dafür haben – die Technik ist weitgehend mit der 7RII vergleichbar.
Ganz neuer Autofokus und 12 Bilder pro Sekunde sind möglich.

OLYMPUS – neue Objektive:

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PANASONIC!
Die Filmer sollen fester gebunden werden und mit allem versorgt werden, mit GH5 im tragbaren microFourthirds und dann mit 6K und bald 8K.
Eine GH5 kommt 2017 mit 6K – das bedeutet 18 MP bei 30 Bildern pro Sekunde oder 8 MP bei 60 Bildern pro Sekunde – für Tier- und Sport-Fotografen steht damit die Kamerawahl praktisch fest.
Außerdem wurden 3 weitere Leica-Zoom-Objektive vorgestellt:
2.8-4.0/8-18 mm (16-36 mm KB)
2.8-4.0/12-60 mm (24-120 mm KB)
2.8-4.0/50-200 mm (100-400 mm KB)
Das sind beste Aussichten, wenn die Preise moderat bleiben – aber es wird erst 2017 so weit sein.

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All das ab morgen auf der Photokina!
Zu kaufen wird es das meiste erst im Laufe des Jahres 2017 geben…

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Lumix

 

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