Tresor  
Filo Rings

Kategorie ‘News-Blitzlicht’

10. Januar 2016
microfourthirds ab jetzt im Telebereich 300 mm & 400 mm

 

Leica 100-400LEICA – PANASONIC 4.0-6.3/100-400 mm DG OIS mFT Vario-Elmar

Alles kehrt irgendwann zurück – selbst die ausziehbare Sonnenblende!
Vielen Dank Leica & Panasonic und an Olympus: Schlaft ruhig weiter alle anderen!

LICHT:
– 985g leicht, 17 cm kurz
– schöner Brennweitenbereich (wobei ein Beginn ab 50 mm noch besser wäre)
– aufwendige Bildstabilisierung
– ausziehbare Sonnenblende
– abnehmbarer Stativ-Fuss
– sehr gute Naheinstellgrenze & Vergrößerung: 1:2 (bez. auf KB) aus 1.30 m
– Entfernungsbereiche einstellbar
– Staub- & Spritzwasserschutz
– realistischer Preis: 1800€
– schneller AF???

SCHATTEN:
– nur effektiv Blende f:6.3
– ausziehbare Sonnenblende ab 200 mm nicht lang genug

Es lässt sich natürlich am ehesten mit vorhandenen 4.5-5.6/100-400 mm IS und 4.5/80-400 mm VR oder 4.5-5.6/70-400 mm Zoom-Objektiven vergleichen.
Aber auch ein Vergleich mit den 5.0/150-600 mm Tele-Zooms von Tamron, Sigma und dem 5.6/100-500 mm VR von Nikon bieten sich an.
Die DSLR-Zooms bis 400 mm fallen 2-3 cm länger und gut 600g schwerer aus bei nur 1/3 Blende mehr Lichtstärke! Der Gewichtsunterschied und der Unterschied in der Kompaktheit sind beträchtlich. Auf 1/3 Blende lässt sich angesichts dessen sehr gut verzichten, zumal die spiegelfreien Systemkameras keine Probleme mit lichtschwächeren Objektiven mehr haben. Bei DSLR ist es nicht immer so, je lichtstärker ein Objektiv ist (im Idealfall f:2.8) desto schneller und genauer kann es fokussiert werden.
Also f:6.3 Nutzblende klingt erschreckend, weil wir alle f:5.6 bei langbrennweitigen Tele-Zooms noch gerade so akzeptieren  – aber der Unterschied ist in der Praxis absolut zu vernachlässigen.
Ich arbeite seit 2 Jahren intensiv mit dem Tamron 5.0-6.3/150-600 mm an Canon Kameras – es ist natürlich nicht so schnell wie ein 2.8/300 mm – selbst wenn ich dem einen 2x Konverter gönne, ist das noch schneller (weil Canon den AF besser beherrscht als Tamron und Sigma) – aber es lässt sich sehr gut damit arbeiten und die gewonnenen 600 mm sind Gold wert!
Denn den Bereich 200-800 mm – liefert es ja nur im Bildausschnitt mit dem kleineren mFT-Sensor – während auch ein Canon 100-400 mm an einer Halbformatkamera zum 160-640 mm mutiert und ein 150-600 mm gar zum: 240-960 mm Bildausschnitt!

Im Vergleich mit den 150-600 mm Konstruktionen fällt der Gewichtsunterschied und der Platzbedarf in der Fototasche noch viel krasser aus:
Die 150-600 mm Konstruktionen sind mit 2 Kilo rund doppelt so schwer und knapp 9 cm länger und deutlich dicker!

Wenn der Bildstabilisator auch bei 400 mm Brennweite und bis 1/125 Sekunde noch einwandfrei umverwackelte Fotos aus der freien Hand liefert – sind wir im Geschäft.
Und dann kann ich mit einer GH4 deutlich leichter reisen.
Und auch ein Olympus 4.0/300 mm ist dann allenfalls eine zusätzliche Alternative.

Leica 100-400 mm

Leica 100-400_IMG_570159

Leica 100-400 mm

Leica 100-400

 

Leica 100-400

leica 100-400

Oly 300 mmOLYMPUS 4.0/300 mm PRO IS mFT 

Olympus mußte seine ursprüngliche Konstruktion ohne Bildstabilisator verwerfen und unmittelbar vor Einführung alles neu berechnen. Denn ohne eingebauten Bildstabilisator macht ein Super-Teleobjektiv bei der Pixeldichte der Sensoren keinen Sinn mehr – bzw. liefert nicht überwiegend verwacklungsfreien Aufnahmen!
Da hilft auch der beste InBodyStabilisator (IBIS) letztlich nichts, der ist gut bis 100-150 mm Brennweite – aber mit steigender Auflösung – Pixeldichte – verstärkt sich das Problem. Die neueren Sensoren werden 20MP auf dem kleinen Sensor Auflösung und in ein paar Jahren sicher auch noch mehr.
Olympus sagt: Das 4.0/300 mm ist das schärfste, hochauflösendste (beste) Teleobjektiv was der Hersteller je gerechnet hat. Ob es sich bei f:4.0 gegen das legendäre 2.8/300 mm TopPRO behaupten kann, wird erst die Praxis zeigen – der Verlust der hohen Lichtstärke ist auf jeden Fall schmerzlich, je nach Motiv.

Der gerne vollzogene Vergleich zu einem 4.0/600 mm ist gänzlich unseriös!
Es ist ein 4.0/300 mm und mutiert an kleineren Sensoren zum Bildausschnitt 600mm!
Das ist jedoch so auch mit jedem Canon, Nikon, Sony, Sigma Objektiv 4.0/300 mm möglich – aber ein Canon/Nikon 4.0/600 mm – wird dann zum 4.0/1200 mm!
Mit Metabones-Adapter (490€) sind sogar alle Objektive mit Canon-Anschluß mit AF und IS an mFT-Kameras voll nutzbar.
Dieser Fakt wird permanent von Olympus und den eifrigen Schreiberkollegen falsch dargestellt.
Der echte Vergleich zum Canon 4.0/300 mm L IS (das allerdings vor 19 Jahren 1997 das erste bildstabilisierte Tele auf dem Weltmarkt war) zeigt ganz anderes:
Canon:      1190g bei 22,1 cm Länge – Sonnenblende eingebaut – 1400€
Olympus: 1475g bei 22,7 cm Länge – ausziehbare Sonnenblende als Zubehör – 2600€

Das ist eine saftige Preissteigerung!
Ich finde man darf hier als Kenner der Fotobranche den Firmen nicht nach dem Mund reden – ein Bildausschnitt durch kleineren Sensor ist eben keine tatsächliche Brennweite. Was ich da heute morgen auf den meisten Homepages lese, macht mich wütend – da machen sich angebliche Journalisten zum Megaphon der Marketing-Abteilungen!

Das Gewicht gibt noch Rätsel auf, denn Olympus gibt ein Netto-Gewicht von nur 1270g an – ohne Stativadapter – genaues wird erst meine Waage zeigen.
Auch die schöne Naheinstellung für Tele-Macro-Aufnahmen relativiert sich, denn Canon schaffte vor 19 Jahren schon 1:4.2 – was an mFT 1:2.1 entspricht, aus 1.50m Abstand (Vorteil Canon!)  – so wie jetzt das Olympus-Tele!
Ich finde den Preis sehr hoch, ich hatte mit rund 2000€ gerechnet – der Bildstabi hat es so teuer werden lassen.

Erste Fotos zeigen ein sichtbar unruhigeres, härteres Bokeh – das fällt natürlich vor allem mit Festbrennweiten wie dem f:2.8/300 mm auf.
Aus kurzer Distanz zeigt sich ebenfalls ein sichtbarer Verlust an Brennweite, auch hier schneiden 2.8/300 mm mit einem kleineren Bildwinkel besser ab.
Der mechanische Verschluss ist auf dem Stativ immer wieder kritisch, das 4.0/300 mm sollte besser mit elektronischem Verschluss verwendet werden, wenn höchste Auflösung erwartet wird. Freihand ist das kein Problem.
Wie vermutet, ist das 2.8/300 mm optisch nicht zu schlagen – entgegen den vollmundigen Behauptungen vom Olympus-Marketing. Aber das 2.8 ist mit 3.6 Kilo sauschwer und praktisch ohne Einbeinstativ nicht händelbar.

LICHT:
– angeblich bestes Teleobjektiv von Olympus
– aufwendige Bildstabilisierung mit Kamera zusammen 6 Stufen
– abnehmbarer Stativ-Fuss mit Arca-Swiss Führung!
– manueller Fokus durch zurückziehen des Fokusrings, gut gedämpft
– sehr gute Naheinstellgrenze & Vergrößerung: 1:2,1 (bez. auf KB) aus 1.40 m
– Entfernungsbereiche einstellbar (1,4-4,0m – 4.0m bis unendlich – komplett)
– programmierbare Funktionstaste
– ausziehbare Sonnenblende – eingebaut mit Rastung!
– Staub- & Spritzwasserschutz
– schneller AF???

SCHATTEN:
– 1475g schwer, 22,7 cm lang – nicht wirklich kompakt
– empfindliche Olympus-Gehäuseoberfläche
– Sonnenblende nicht lang genug
– unruhigeres Bokeh, härtere Zeichnung als 2.8/300 mm
– Achtung: das Objektiv ist nicht kompatibel mit der Panasonic GX8 Stabilisierung und letztlich nur mit schwacher Stabilisierung an Panasonic Kameras einsetzbar.
– Achtung, das Tele ist nicht kompatibel mit der E-M10 oder allen älteren Olympus Kameras
– hoher Preis: 2600€

Wenn der Bildstabilisator bei 300 mm Brennweite und bis 1/60 Sekunde noch einwandfrei umverwackelte Fotos aus der freien Hand liefert – ist es brauchbar – aber nur an den neuesten Kameras von Olympus, der E-M1 und der E-M5II – diese Einschränkung ist aus meiner Sicht schon fast das Todesurteil – denn ich fotografiere lieber mit Panasonic-Kameras.
Rechnerische Zeiten wie 1/10 und 1/15 Sekunde als perfekt verwacklungsfreies Ziel heraus zu geben, halte ich für ziemlichen Blödsinn – so arbeitet man auch freihändig nicht mit einem Teleobjektiv.
Der Verlust von f:2.8 ist sehr schmerzlich, zumal die kleineren Sensoren auch nur 1/4 der Lichtempfindlichkeit aufweisen – daher entspricht es im Schärfeverhalten einem 8.0/600 mm.
Und auch Halbformatkameras wie eine EOS 7DII sind mit Faktor 1.6x weiterhin mindestens ebenbürtig, beim AF und Sucher und Akku sogar im Vorteil.
Ein Olympus 4.0/300 mm ist dann allenfalls eine zusätzliche Alternative.

Oly 300 mmOly 300 mmOly 300 mmOly 300 mm



 
 

6. Januar 2016
Spiegelreflexkameras 2016 – NIKON D500

3705708940
DSLR – Spiegelreflex-Kameras sind keineswegs am Ende und schon gar nicht tot!
Nach Canon und bald auch Pentax zeigt heute Nikon deutlich Flagge

Endlich erscheint eine neue NIKON D500 im DX-Halbformat –
ein Mitbewerber zur professionellen Canon EOS 7D II!
Es hat wieder fast 1 Jahr gedauert um Canon zu Folgen, doch die Entscheidung ist absolut richtig und wichtig. Canon-Fotografen werden sogar vielleicht etwas indisch auf den Klappmonitor mit Touchscreen und den Autofokus mit 153 AF Sensoren schauen.

D500 DX

– 55 auswählbare AF-Felder (153 gesamt), davon 99 Kreuz-Sensoren
– AF bis -4 EV!
– 21 MP
– Klappmonitor mit Touchscreen!!!
– Solides Gehäuse, teilweise aus Carbon
– Joystick-Taste für den AF
– AF-Gesichtserkennung (Augenerkennung?)
– runder 100% Sucher mit 1.0x Vergrößerung bei 50 mm und Verschluss
– 10 Bilder pro Sekunde sind möglich
– 79 RAW-JPEG Bilder in Folge möglich (200 JPEG)
– schneller Verschluss bis 1/8000 Sek und 1/250 Blitzsynchro
– 100-50.000 ISO – erweiterbar auf 50-1.500.000 ISO
– 4K Video & Fotos beim Filmen möglich
– beleuchtete Drucktasten
– AF und Auslösung auf dem Klapp-Monitor möglich!
– 860g leicht mit Akku
– 1.3x Ausschnitt wählbar
– wieder neuer Handgriff
– schnellere Bluetooth-Anbindung + WiFi
– 3.2″ Monitor mit doppelter Auflösung 2.3 MP
– keine gute Custom-Speicherung
– kein eingebauter Blitz!
– nur 1SD Karten-Schacht und 1 XQD Schacht
– EN-EL15 Akku – vertraut und bewährt
– Blendenring und AF der ersten Generation kann wieder verwendet werden
– 2330€ teuer
– Made in Thailand
– ab März 2016 im Laden oder bei mir

Ich erkenne noch nicht wo Nikon wirklich eingespart hat – doch beim eingebauten Blitz – es scheint sonst ein rundes Modell zu sein ohne große Fehler und Nachlässigkeit. Das der Monitor bei Live-View nur im Querformat nutzbar ist, sei einmal verziehen – allemal besser als unbeweglich (wie bei D5 oder Canon).
Ob der Live-View auch endlich schneller möglich ist – wird sich zeigen.
Also als Nikon-gebranntes Kind – könnte ich hier trotzdem in Versuchung kommen, ich bin allerdings noch nicht froh mit den Tele-Objektiven. Das 2.8/70-200 mm VR II & 2.8/300 mm VR II und selbst die ganz neuen Super-Tele-Konstruktionen sind allesamt nicht ganz so gut wie das Canon und verlieren etwas mit Konverter. Ein Superweitwinkel-Zoom mit hoher Leistung fehlt, immerhin ist das neue 2.8-4.0/16-80 mm VR ein guter Kompromiss. Das 4.0/300 mm PF VR hat mich total enttäuscht. Also es bleibt schwierig bei Nikon – für mich zumindest.

Hurra – Nikon hat es endlich erkannt!
Die vielen AF-Sensoren haben trotzdem keine breitere Streuung bekommen als sie Canon in der EOS 7D2 besitzt und wie gut und wie schnell sich die Datenmenge verarbeiten lässt, kann erst die Praxis zeigen.

4115865510

1331990516

Neuer aufwendiger AF

Außerdem wird passend zur Sommerolympiade schon die Nikon D5 vorgestellt

und auch Canon wird bald die gründlich überarbeitete EOS 1DX II zeigen.

9296203143

2088488006 0076889783
3845845915

D5 FX

– 55 auswählbare AF-Felder (153 gesamt), davon 99 Kreuz-Sensoren
– AF bis -4 EV!
– 21 MP
kein Klappmonitor mit Touchscreen!!!
– Joystick-Taste für den AF
– AF-Gesichtserkennung (Augenerkennung?)
– 100% Sucher mit 1.0x Vergrößerung bei 50 mm
– 12 Bilder pro Sekunde sind möglich
– 200 RAW-JPEG Bilder in Folge möglich
– schneller Verschluss bis 1/8000 Sek und 1/250 Blitzsynchro
– 100-100.000 ISO – erweiterbar auf 50-3.500.000 ISO
– 4K Video & Fotos beim Filmen möglich
– 1.3x Ausschnitt wählbar
– schnellere Bluetooth-Anbindung + WiFi
– 3.2″ Monitor mit doppelter Auflösung 2.3 MP
– keine gute Custom-Speicherung
kein eingebauter Blitz!
– nur 1SD Karten-Schacht und 1 XQD Schacht
– Blendenring und AF der ersten Generation kann wieder verwendet werden
– 1415g mit Akku EN-EL4a – 225 g schwerer als D4s
– Preis: 7000€ ab März
– ab März 2016 im Laden oder bei mir

Wer sie braucht, wird sie kaufen. Das trifft fast nur auf erfahrene Nikon-Fotografen zu. Der Amateur braucht sie nicht. Sie ist wie schon die EOS 1DX deutlich schwerer geworden und jetzt im Leica-Preisniveau. Ich brauche sie nicht.

NEUER Blitz: Nikon SB5000

Beim Blitzen ist Nikon etwas komfortabler und weiter entwickelt als Canon und da muß jetzt auch endlich bei Canon ein neues System vorgestellt werden. Er wird rund 600€ kosten.

NIKKOR-Objektive
Die wichtigsten und besten Objektive für die D500 DX sind dann:
AF 3.5/10-20 mm Sigma
AF-S 1.8/35 mm
AF-S 1.8/85 mm
AF-S 2.8-4.0/16-85 mm VR oder AF-S 3.5-5.6/18-200 mm VR II
AF-S 2.8/105 mm Micro VR
AF-S 2.8/70-200 mm VR II
AF-S 5.6/80-400 mm VR II o. 6.3/150-600 mm VC Tamron
AF-S 2.8/300 mm VR
AF-S 4.0/500 mm VR II
AF-S 5.6/800 mm VR II

Enttäuscht bin ich vom:

AF-S 4.0/300 mm PF VR
AF-S 3.5-5.6/18-300 mm VR
AF-S 4.5-5.6/70-300 mm VR

Ausgesuchte Exemplare bitte bei mir bestellen: 

E-Mail-Kontakt – einfach hier auf Beratung- oder Bestellen-BonBons klicken.

Logo Welt-d-F-001-12-03a

 HarrysInFocus-Beratung HarrysInFocus-Bestellen

 

Veröffentlicht in General, News-Blitzlicht

 

1. Januar 2016
2 0 1 5

Sylvester 15 - Urknall IMG_1492 kl

2015 war ein tolles, ein volles, ein lebendiges Jahr für mich – viel mehr als man erträumen kann.
Nur der Fotobereich, das Berichte schreiben, die Tests – waren schwierig und auf manchen Plattformen gab es viel zu ärgerliches Feedback.

Ich hoffe Sie haben 2015 glücklich erlebt und schöne Erinnerungen gespeichert! Und wenn doch leere Löcher geblieben sind…
2016 ist da – schauen Sie nach vorn, schauen Sie auf HEUTE und ich wünsche Ihnen von Herzen – das sie 2016 zufriedener, glücklicher, gesünder, geliebter sind!

 

Für mich war das ein Jahr an das ich noch gerne und lange positiv zurück denken werde.

Wie so oft, lag die Ursache weniger in dem was zu einem kommt – sondern viel mehr im eigenen Blick auf die Welt, in der eigenen Öffnung für Menschen, für die Natur der Dinge!

Man wünscht sich Gewinne, Geld, Liebe, Gesundheit – doch all das kommt fast nie zu einem, wenn man selbst es nicht in die Hand nimmt und etwas dafür tut!

 

2015 war mein Jahr der vielen Reisen:

Florida: Key, West, Sanibel Island, Miami

Spanien: Barcelona, Gaudi

Tschechien – Deutschland: Prag – Dresden

England: London, Cornwall, Brighton

Wilhelmshaven – Bremerhaven – Osnabrück

Frankreich: Bordeaux – Biarritz

Spanien: Bilbao

Münsterland: Münster – Herford – Rheine

Deutschland, Österreich, Schweiz, Lichtenstein: Feldkirch – Bregenz – Lindau – Zürich – Chur – St. Gallen – Vaduz – Eschen – Schaan

 

MUSIK 2015:
(gute Musik ist für mich Power und Melancholie, mir sind Texte sehr wichti

Für mich sind das zuerst einmal:

Sarah Connor “MUTTERSPRACHE”
Anspieltipp: Deutsches Liebeslied – Bedingungslos

und dann ADELE mit ihren grandiosen “25”
Anspieltipp: Million Years Ago & Water Under The Bridge

Alben, auf denen fast alle Songs großartig sind. Richtig laut auf Kopfhörer.
Mein all time favorite: Billy Joel – An Innocent Man

FILME 2015:
(gute Filme sind für mich: Thriller, Agenten, Science Fiction, Melancholische Dramen)

1. KINGSMAN

2. Codename UNCLE

3. Dritte Person

4. The Bridge America Serie

5. Ein Tag in Middlton

6. Der große Trip – Wild

7. Ex Machina

8. Blackhat

9. LUTHER  Serie

Der Fortsetzungswahn setzt sich fort, an Mad Max Furt Road konnte ich mich gewöhnen, Mission Impossible 5 war einer der besten Filme der Reihe, Star Wars war eine peinliche Zeitverschwendung, SPECTRE hat einfach nicht richtig funktioniert, war zu lang, hatte einen entsetzlich schwachen Christoph Walz und noch blassere Lea Seydoux.

Mein all time favorite: “Blade Runner” von Ridley Scott

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Was hat das Jahr 2015 gebraucht und welche Aussichten haben wir?

Welche Kameras haben mich angeregt? Womit habe ich gerne fotografiert 2015?

Begleitet haben mich als wichtigste Kameras:
Canon EOS 5DSR – Canon EOS 7D2 – Canon G5X -Leica T – Fujifilm X-T1 – Nikon D7200 – Nikon D750 – Olympus E-M5II – Olympus E-M1 – Panasonic FZ1000 – Panasonic LX100 – Panasonic GH4 –
Samsung NX 1 – Sony Alpha 7II – Sony Alpha 6000

Welche davon haben mich sehr beeindruckt und habe ich behalten?
1. Canon EOS 5DSR
2. Canon EOS 7D2
3. Panasonic FZ1000
4. Panasonic GH4
5. Canon G5X
6. Fujifilm X-T1

Letztere (Fuji X-T1) mit etwas Bauchschmerzen, weil ich drei Ausfälle (Speicherkarte 2x nicht beschreibbar, einmal Fotos nicht aufgezeichnet) hatte – Fuji habe ich nur behalten wegen der unglaublich guten Objektiven und weil ich Lichtstärke will, wo andere verrückte Preise fordern oder schwere Glasblöcke anbieten oder nicht überzeugen – da kann Fujifilm mit 1.4/16 mm – 1.4/23 mm – 1.2/54 mm – 2.0/90 mm punkten.

Die Canon G5X hat letztlich als kleinere, leichter verstaubter Kamera mit 1.8-2.8/24-100 mm auf 20 MP 1″ Sensor mit eingebautem Blitz, voll beweglichem Touch-Screen und Objektiv-Verschluß noch mehr überzeugt als die haptisch bessere Panasonic LX100, die dank größerem Sensor ab 800 ISO weniger rauscht und mit einem helleren, besseren Sucherbild überzeugender ist.
Die Panasonic GH4 ist mir einfach in Hand und ans Herz gewachsen, ein sehr verlässliches Kamerawerkzeug, das immer spaß macht. Ich vermisse hier noch lichtstarke Teleobjektive und noch überzeugendere Sensoren.
Die FZ1000 ist weiter konkurrenzlos und immer dabei – zwar nicht klein und nicht für die Jackentasche, aber so rasend schnell habe ich mit keiner Kamera 800 mm Bildausschnitt scharf gestellt und in guter Qualität verfügbar.
Die Canon 7D2 ist einfach klasse und schnell, sicher ist sie ab 3200 ISO wieder limitiert und Sony Sensoren sind einen Hauch besser und haben etwas mehr Spreizung in der Dynamik bis 400 ISO – aber who cares – wenn ich Canon Objektive einsetzen kann. (dann nehme ich freiwillig keine von Zeiss, keine von Nikon und erst recht keine von Sony)
Die EOS 5DSR war für mich die Überraschung des Jahres, die mich selbst Lügen straft – einen solchen Sensor mit dieser Bildqualität hat es noch nie gegeben – da können Sony/Nikon-Anhänger jetzt so laut schreien wie sie wollen. Und seltsamerweise arbeitet Sony seit Sommer fieberhaft an einem 50+ Sensor mit verträglicheren Eigenschaften – warum wohl – weil Canon hier einfach die Nase zu weit vorne hat – von den EOS-Objektiven einmal ganz abgesehen.

Warum sind die anderen Kameras nicht geblieben?
Sie Sony-Kameras sind für mich immer noch Mogelpackungen, die Alpha 6000 ist nett und behauptet den schnellsten AF zu haben, doch es gibt ja kein brauchbares Tele dafür – also sind alle Behauptungen geschenkt und das APS-C System letztlich langweilig. Sony hat auch hier radikal abgebremst, kein Nachfolger, keine neuen Objektive und volle Konzentration auf Alpha 7.
Und was Sony hier seinen Fans und Kaufinteressenten zumuten ist schon ein starkes Stück: 7 Kameras in rund 1 Jahr…. alle Vollformat, keine davon wirklich einwandfrei ausgestattet, alle mit zu kleinem Akku und alle mehr Geschrei als Lieferung von BQ.
Die Alpha 7S ist allenfalls für Filmer interessant, die Alpha 7 – 7II sind Einstiegskameras – den Preis beileibe nicht wert. Nur die Alpha 7RII für 3500€ kann etwas punkten – aber für den Preis kann ich nur jedem die EOS 5DSR raten.
Immerhin gab es einige neue Objektive, auch sehr gute von Zeiss – nur damit steigen auch die Kosten für ein System sehr schnell auf 10.000€ und zu dem Preis, warte ich dann lieber auf Fujifilm Mittelformat oder kaufe eine Pentax 645Z. Sony hat seinen Käuferkreis erweitert und macht Druck – das ist gut für alle Canon, Nikon, Pentax-Fotografen – denn dann kommen da auch wieder Innovationen. Aber für mehr – ist Sony für mich nicht gut. Keine Alpha 7 würde mich auch nur annähernd zufrieden stellen

Mit Olympus habe ich ein Problem, die mFT-Objektive hauen mich nicht vom Hocker (wie das alle FT-Objektive taten)

LÄSTIGES CASHBACK überall. Was Canon, Nikon, Pentax, Olympus und Co da ständig anbieten, dient letztlich mehr der Kundenbeschäftigung und Kundenbildung – als das es zu irgendwas gut ist. Ungleich fairer wird man mit echtem Rabatt bei Fujifilm versorgt, 100€ gleich beim Kauf abgezogen – das ist verführerisch.

 

Welche Kameras und Objektiven lohnen den Kauf?

Ich kaufe und verkaufe viele Kameras und Objektive und beobachte den Gebrauchtmarkt seit 25 Jahren sehr intensiv. Ich habe mir da keine Listen gemacht, denn ich finde Listen mit erzielten oder erzielbaren Verkaufspreisen sehr irreführend und dumm. Das es ein Angebot wie folgendes gab: Canon Eos 5D3 – wie neu für 1700€ heißt eben nicht, das wenn das Angebot verschwindet, die Kamera auch für den Preis verkauft wurde, den Preis wert war, oder ob nicht der Anbieter erkannt hat, dass das Angebot viel zu günstig war und er auch problemlos 2100€ hätte bekommen können. Natürlich gibt es Notverkäufe und auch einfältige Menschen, aber die können ja nicht als Maßstab für einen Preis gelten. Dafür lässt sich nur der aktuelle Neupreis heran ziehen – davon 1/3 sollte jedes brauchbare Foto-Equipment im guten Zustand wert sein.

Wer sich da aber an Fujifilm, oder Sony, oder Samsung oder Nikon 1 bindet, kann mit dem Angebot, den Preisen, der Zusammenarbeit mit Kamera, der Objektive bisher kaum zufrieden werden.

Und selbst bei Olympus ist es so, dass viele der bisherigen mFT-Objektive den klangvollen Namen Olympus gar nicht und die hohen Preise noch weniger, verdient haben – vor allem dann nicht, wenn man sie nicht ganz gezielt und aufwendig aussucht. Ich habe so viele Olympus-Pro-Objektive retourniert wie noch nie zuvor, nur um ein paar sehr gute zu finden. Olympus versucht jetzt mit den PRO-Objektiven wieder mehr Qualität zu liefern, aber die Preise bleiben im Verhältnis sehr hoch. Ich bin auch da insgesamt bisher enttäuscht.
Anders bei Panasonic und Canon, beide liefern überwiegend sehr gute Objektivkonstruktionen zum noch akzeptablen Preis und verfolgen offensichtlich bisher eine ganz andere Strategie.

Es ist heute am klügsten, eine neue Kamera gleich mit neuen Objektiven zu kaufen. Sicher Exoten wie Superteles, Macros und hochlichtstarke Festbrennweiten brauchen nicht unbedingt neu gekauft werden, aber alle Zooms und Weitwinkelobjektive profitieren sehr von neuesten Entwicklungsstandards – da sehen selbst 3-5 Jahre alte Objektive meistens sehr blass aus.

Deshalb mein Rat, wenn der Kauf einer Eos 7D2; Nikon D750, Alpha 77II ansteht, kalkulieren Sie bitte auch die aktuellen Zoom Objektive mit ein. Sonst laufen Sie Gefahr unzufrieden zurück zu bleiben.

Ich rate ja gerne auch mal vom Kauf ab – denn ich erkenne oft, wenn ein Produkt noch unausgereifter ist, wie andere. Das traf im letzte Jahr auf folgende Kameras zu, die alle inzwischen schon veraltet oder gar kurz vor der Ablösung stehen:

– Alle Nikon 1 Kameras (bis auf V3 – die einfach nur zu teuer ist)
– fast alle Fujifilm Kameras, selbst die X-T1 hält nicht wirklich für jeden, was sie verspricht
– Nikon D7100
– Nikon Df
– Nikon D610
– Canon EOS 6D
– Canon EOS 1DX
– Canon EOS 5D3
– alle Samsung NX-Kameras
– Panasonic GM5
– fast alle Pentax Kameras bis auf K3 und 645Z
– alle Olympus Pen-Kameras + E-M5
– alle Sony Alpha 7 Kameras
– Leica T

Die sind alle nicht ausgereift, teilweise schon durch Nachfolgemodelle disqualifiziert und mit dem Erwerb haben die Käufer meist viel Geld verbrannt – wenn sie die Kameras nicht wenigstens 4 Jahre einsetzen.

26 Kameras für Wechselobjektive sind 2015 erschienen.

Kamera: Wer nicht nur tolle Bilqualität erwartet, sondern auch eine wunderbare Kamera für die Jackentasche mit Wechselobjektiven will: PANASONIC GM5 –  Man glaubt es kaum, woran Olympus Pen, Nikon 1, Pentax Q und unzählige andere zuvor gescheitert sind, der GM5 gelingt es scheinbar mühelos. Sie müssen Sie in die Hand nehmen um zu begreifen wie sie klein sogar mit Sucher ist. Die Baby-Panasonic mit 12-32 mm Objektiv und optionalem Handgriff macht einfach Spaß. “Die Perfektion ist den Göttern vorbehalten” sagen die Japaner demütig und der Hersteller verweigert mir hier leider den beweglichen Monitor und vor allem den Touch-Screen. Das ist der einzige Pferdefuß, die kleine Kamera lässt sich nur wie ein Smartphone über den starren Monitor nutzen. Außerdem hat sie starke Konkurrenz durch die hauseigene LX100.

KALENDER: Ich mag den Tisch-REISE-Kalender mit täglich neuen Fotos und Tipps von Harenberg, den habe ich seit vielen Jahren auf dem Schreibtisch.

BUCH: Art Wolfe EDEN – ein Highlight in leuchtenden Farben – man mag es oder wird blind.

KAMERAGURT: einen Eddycam aus Elchleder – den sollten Sie haben, sie können ihn gleich per Mail bei mir bestellen, in vielen Farben und drei verschiedenen Breiten und Längen verfügbar.
Jetzt auch in Gelb/schwarz und rot/schwar für Nikon oder Canon.

FOTOGESCHÄFT des Jahres 2015: Vielen Dank nach Worms für die gute Zusammenarbeit an Foto Oehling und nach Bad Laapse an M. Achatzi!

FOTOTASCHE: Für Systemkameras mit vielen kleinen Objektiven: LowePro Messanger 250, schmal am Körper sicher und groß genug für alles, auch auf Reisen.

SPEICHER: Hat man nie genug und werden endlich auch richtig schnell. Mein Tipp: Sandisk Pro
und Sie sollten wichtige Foto-Sessions und Reisen immer auf der Speicherkarte belassen und dieser zur dauerhaften Speicherung verwenden. Keine Festplatte, keine DVD, keine Blu-Ray, kein USB-Stick und auch kein anderes Speicherverfahren ist derzeit so Datensicher wie die CF oder SD-Speicherkarte! Verwenden Sie Speicherkarten wie früher die Filme, sie sind sehr preiswert geworden, es lohnt sich nicht sie zu überschreiben.

SPEICHER-LESEGERÄT: Lexar USB 3.0

 

 

Veröffentlicht in General, News-Blitzlicht