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Kategorie ‘News-Blitzlicht’

4. August 2015
3x neue Objektive von NIKON

NIKKOR-200-500mm

die gute und wichtige Baureihe der Lichtstärke f:1.8 wird vervollständigt mit dem :

Nikkor 1.8/24 mm G ED

Das ist sicher eine der wenigen Festbrennweiten, die ich mir bei Nikon kaufen würde. Dazu das 1.4/58 mm und 1.8/85 mm… was jetzt noch dringend fehlt ist das 1.8/135 mm – go Nikon go!

Der Preis ist mit rund 850€ bei weitem kein Schnäppchen und wo Canon auf IS setz, lässt Nikon weiterhin den VR vermissen. Die Blende hat 7 Elemente, nicht weltmeisterlich, aber ind dem Brennweitenbereich üblich.

NIKKOR_24mm

Nikkor 2.8/24-70 mm VR ED

Danach haben alle geschrien, warum kein Reporter-Zoom mit VR? Da ist es und jetzt werden alle schreien – warum so lang, so schwer, so teuer…

1070g Netto – also Kampfgewicht mit Sonnenblende gut 1200g
15,5 cm lang – ohne Sonnenblende – das ist enorm lang, wie ein Tele-Zoom
1:3,7 Abbildungsmaßstab, das ist gut.
Der Bereich ist mit nur 70 mm Endbrennweite wie immer zu knapp.
9 Blendenlamellen sind zu begrüßen.
Aber die Verwendung einer Asphäre wird zeigen – das die Hintergründe und Bokeh recht unruhig werden – wirklich schöne Bilder sind damit nur schwer möglich.
82 mm Filter – leider sehr dick.
rund 2500€ teuer.
Die Baulänge von 15,5 cm ist noch einmal 2 cm länger als die bisherige Version und 4 cm länger als das anerkannt beste 2.8/24-70 mm L II von Canon. Also da bleibt nur zu hoffen, dass Sigma für dieses wichtige Presseobjektiv eine kompaktere, leichtere und preiswertere Lösung einfällt.Sigma ist verdächtig still, hat zwar gerade ein 2.0/24-35 mm gezeigt, aber das kann kaum ein Ersatz sein – es sollte noch ein 3.2/24-90 mm OIS folgen – wenn es als f:2.8 zu schwer wird. 
Wer sich jetzt fragt wie Tamron das gleiche Zoom für 900€ verkaufen kann… mit lahmen AF, der häufiger zum manuellen Fokussieren zwingt, aber optisch ist es so gut wie es sein kann.

Die unpraktische Grenze bei 70 mm muss endlich fallen – Canon und Nikon wollen das ja nicht verstehen, bzw. ihr Kunden immer schön unzufrieden halten. Ein 4.0/24-120 mm ist leider kein vollwertiger Ersatz, optisch schwächer bei halbierter Lichtstärke kann es wahrlich nicht jeden überzeugen.

NIKKOR_ 24-70mm

Und noch eine ungewöhnliche Überraschung:

Nikkor 5.6/200-500 mm VR ED

4.5 Stufen VR
2300g schwer
27 cm lang
95 mm Filterdurchmesser – keine Filterschublade
“nur” 1600€ teuer

doch wer soll das kaufen? Die die bereits sehr zufrieden mit Tamron/Sigma 6.3/150-600 mm fotografieren? Oder mit dem Nikkor 5.6/80-400 mm VR II oder gar die mit dem Nikkor 4.0/200-400 mm VRII?
Irgendwo sieht Nikon dafür Käuferpotential – in Europa wohl kaum.
Ein 5.6/50-500 mm wäre spannend gewesen, ein 5.6/100-600 mm ebenfalls – aber ein 200-500 mm kommt Jahre zu spät.

Das war es dann für dieses Jahr bei Nikon – die Objektive sind durch – immerhin hat Nikon jetzt die neueren, leichten Supertele – zum verrückten Preis.

Nächstes ja sind dann einige Oldies dringend fällig:

Nikkor 2.8/70-200 mm VRIII oer wie wäre es mal mit 2.8/50-200 mm VR?
Nikkor 1.8/135 mm VR
Nikkor 3.5/180 mm Micro
Nikkor 4.0/14-24 mm VR
Nikkor 2,8/15-30 mm VR

aber bisher nur Wunschdenken von mir.

 

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27. Juli 2015
Unterschiede zelebrieren

CANON EOS 5D3 mit Canon EF 2,8/300 mm L IS II + 1,4x III

Wir alle leben von den Unterschieden.

Wir sind alle unterschiedlich – verschieden:

Kameras sind alle unterschiedlich und doch sind die Unterschiede oft zu gering um daraus eine Kaufabwägung herzuleiten. Daher werden sie von Hersteller, von Marketing, von Foto-Händler, vom Foto-Heften, von Internet-Plattformen, von Fotografen zelebriert – Unterschiede überhöht.

Teilweise minimiert, um das alte Gerät noch loszuwerden oder verstärkt um schon das neue Gerät zu verkaufen.
Es ist nicht so häufig, dass komplett neue Kameras erscheinen wie zuletzt: Canon 1DX, Canon 70D; Nikon D800; Sony Alpha 99; Sony Alpha 7; Fuji X-T1; Olympus E-M1; Panasonic GH3…

Kommt eine neue Technik – wie die DIGITALE FOTOGRAFIE – versuchen alle Hersteller neue Wege, versuchen sich mit ihrer Technik, ihrer Idee durchzusetzen. Ist die Technik etabliert, nähern sie sich wieder sehr aneinander an. So ist es jetzt mit digitalen Kameras. Anfangs haben Kodak, Sony, Olympus, Canon, Nikon und sogar Leica viel Neues gewagt. Inzwischen benutzen viele Hersteller baugleiche Sensoren, es werden allenfalls Unterschiede durch eine Firmware-Abstimmung erzeugt. Erst gab es ein Pixel-Rennen – dann wurde die Empfindlichkeit gepusht und die Kameras entstaubt und abgedichtet. Der neueste Trend ist gerade der Verzicht auf den AA-Filter vor dem Sensor, ein dünner Filter der bisher half Moiree und Farbfehler zu unterdrücken. Doch jede Schicht vor dem Sensor reduziert auch geringfügig die erreichbare Auflösung des Sensors. So wie der Translucent-Spiegel in den Sony SLT-Kameras, wie jedes Objektiv, jeder Filter vor und sogar die Luft in der Kamera – für mich gilt es um höchste THEORETISCHE Bildqualität zu erzielen, jede zusätzliche Glas + Luft-Fläche, jede Folie, jeden Filter zu vermeiden. Zumindest so lange, wie die Foto-Bedingungen nicht dagegen sprechen.

Wenn ich nach Indien in den Dschungel reise – habe ich selbstverständlich Filter vor jedem Objektiv! Denn verstaubte und verdreckte Objektive möchte ich keinesfalls riskieren.

CANON EOS 5D3 mit Canon EF 2,8/300 mm L IS II + 1,4x III

BILDQUALITÄT ist immer Theorie und immer abhängig vom Moment, vom Fotograf und in erster Linie vom Licht.

Deshalb sind die Kamerawertungen solcher Plattfirmen wie DxO und anderer Testwahnsinnigen kompletter Blödsinn – nur unter perfekten Studiobedingungen überhaupt erreichbar – und was ist schon perfekt?

Lassen Sie sich bitte nicht andauernd Sand in die Augen streuen und Schmalz in die Ohren schmieren – alle wollen nur verkaufen – Unterschiede werden nur zelebriert.

Der einzige echte Unterschied sind SIE – nur SIE selbst können bessere – schönere – hochauflösendere -Inhaltsstärkere – beeindruckendere FOTOGRAFIEN und FILME abliefern!

Doch wir alle werden beeinflusst und das bremst oder beflügelt unsere FOTOGRAFIE und deshalb ist es doch relativ wichtig mit welcher Kamera, welchem Objektiv wir ein tolles Motiv beim fantastischsten Licht ablichten.
Eine Kamera/Objektiv kann nerven, kann total ausbremsen oder total lösen, entspannen, anspannen und wenn die Harmonie stimmt, auch das “perfekte” fast von selbst zaubern.  Eine Kamera muss zu Ihnen passen, oder Sie müssen bereit sein, sich an die Kamera zu gewöhnen.
Kamera/Objektiv können inspirieren, das Fotografieren erleichtern und beschleunigen oder eben auch das Glückliche Foto verhindern.

So war es in INDIEN bei mir – die Canon EOS 5D3 ist eine der allerbesten Kameras, die man heute für Geld kaufen kann und für die EOS 70D gilt das auch, mit kleinerem Sensor. Trotzdem, wenn sie RAW fotografieren müssen, sind Sie mit beiden Kameras sehr schnell am Limit, nach 3-6 Sekunden ist schon Pause – so ist es schwer Tiger oder Löwen in Serie zu fotografieren, von fliegenden Vögeln, Affen, Zebramangusten, Eichhörnchen ganz abgesehen.
Mit den meisten anderen kleinen Fehlern und Faux-Pas der Kameras konnte ich weitgehend leben.
Daneben war eine Panasonic GH4/Olympus E-M1 immer schneller – sehr selten mal am Limit und in Bildserien praktisch gar nicht (50 RAW&JPEG Dateien in Folge). Beide sind aber wenige gut einsetzbar in der Dämmerung, denn ab 3200 ISO nimmt das Bildrauschen zu und bisher gibt es nur FT-Superteles mit Adapter und ohne schnellsten AF.

Wenn Sie Kameras vergleichen und abwägen, welche etwas für sie sein könnte,
entscheiden heute fast nur noch Gefühl, Bedienung und eigene Befindlichkeiten im Umgang mit dem Gerät und dann die verfügbaren Objektive.

Und fast immer gilt, die neuesten Modelle merzen mehr Fehler aus und liefern zumindest theoretisch eine noch bessere Performance.
Ich würde jetzt keine Nikon D800 mehr haben wollen, keine Sony Alpha 77, keine Canon 7D, keine Fuji E-X2, keine Olympus E-M5, Keine Pentax K5II, keine Pentax 645D und schon gar keine Leica.
Die wurden alle durch bessere Technik ersetzt und auch einer Sony Alpha 99; Pentax K3; Canon Eos 6D; Canon Eos 5D3, Nikon D7100; Fuji X-T1 wird es bald so gehen.

Wenn Sie das Gefühl haben, Ihre Kamera ist Ihren Ansprüchen nicht mehr gewachsen oder sie werden einfach nicht eins, nicht warm mit ihr, sie ist zu schwer, zu leicht, zu unhandlich – dann wird es Zeit für ein anderes, neueres Modell.
Aus meiner Sicht die mit Abstand besten Kameras mit aktueller Technik sind:
Canon EOS 5DSR
Nikon D5
Canon EOS 1D2
Pentax 645Z
Nikon D810
Panasonic GH4
Olympus E-M1
Canon EOS 7D2
Canon Powershot G5X
Panasonic FZ1000
Panasonic LX100
Olympus tough TG860

Leica SL und T beginnen gerade erst, Sony krankt am System und am Service, Pentax hat bei APS-C noch nicht den Anschluß gefunden, Sigma = grausam; Fujifilm macht das meiste richtig, Samsung ist bestenfalls ein Geheimtipp)

Machen Sie es sich nicht zu schwer!
Das lange Tragen einer schweren Ausrüstung führt selten zu besseren Fotos. Machen Sie sich die modernen, spiegelfreien Kameras zu nutze!
Arbeiten Sie mit Sucher.
Fotografieren am langen Arm, führt trotz Bildstabilisierung häufig zu unscharfen und schlecht komponierten Fotos.
Überfrachten Sie Ihre Fototasche nicht mit Festbrennweiten.
Festbrennweiten nützen fast nur, wenn sie besonders lichtstark oder besonders kompakt sind und dadurch Ihre Möglichkeiten erweitern. Festbrennweiten wie 1,4/24 mm; 2,0/12mm; 1,4/35 mm; 1,7/17 mm; 1,8/50 mm klingen meist verführerisch, helfen aber nicht so oft zu besseren Fotos.
Suchen Sie nicht länger nach der perfekten Kamera!
Es gibt sie nicht und wird sie nie geben.
Bleiben Sie nicht bei einem System, um jenen Preis.
Im Tele-Bereich ist Canon unschlagbar, beim Blitzen gelingen mit Nikon oft bessere Aufnahmen, am schnellsten mit höchster Bildausbeute ist derzeit Panasonic, die innovativsten, besten Zooms baut Olympus.
Lichtstärke ist auch weiterhin nicht zu ersetzen, weder bei der Kamera noch beim Objektiv.
Eine Kamera, die bis 12.800 ISO noch rauscharm fotografiert (Canon EOS 1DX; Sony Alpha 7s) ist Gold wert. Ein Objektiv der Lichtstärke f:2,8 ist kaum verzichtbar.
Neue Kameras bieten viel schnellere Reaktionen – schnelle Motive können Sie damit viel treffsicherer festhalten!

CANON EOS 5D3 mit Canon EF 2,8/300 mm L IS II + 1,4x III

 

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25. Juli 2015
Die Podiums-Plätze: Die wichtigsten KAMERAS 2015

Ab jetzt regelmäßig – die aus meiner Praxis und meiner Fotografie technisch besten und wichtigsten System-Kameras – mit denen der Fotograf keine Ausreden mehr hat und nur noch tolle Motive suchen muss.

Da die erreichbare Bildqualität in der Hauptsache vom Fotografen, dem Licht, dem Objektiv, der Bildstabilisierung oder Stativ und letztlich erst danach vom Sensor abhängt – werte ich nicht nach theoretischer Sensor-Auflösung oder gar Sensor-Größe.
Entscheidend sind für mich die Gesamt-Abstimmung – Gesamt-Geschwindigkeit – das Gesamt-System.
Die Preise spielen eine untergeordnete Rolle, vergleichbare Technik zum günstigeren Preis – gewinnt (solange eine einfache und logische, nicht zu fummelige Bedienung sicher gestellt ist).

Marken-Namen und Sponsoring spielen bei dieser Wertung nicht mit.

Panasonic-Lumix-DMC-FZ1000-lens

Kompakte Alltags- und Reise-Kameras mit Zoom:

1. Panasonic LX100 – Leica D-Lux = mit weitem Abstand vor den Mitbewerbern!

2. Sony RX100 IV

3. Canon G7X

4. Olympus TG4 (tauchtauglich)

Bisher war hier eine flache, leichte und möglichst kompakte Bauweise am wichtigsten, weil die erreichbare Bildqualität ohnehin durch die winzigen 2/3 ” Sensoren begrenzt war. Wenn Sie heute noch so etwas suchen, dann ist die Panasonic LX7 die kleinste, lichtstärkste und schnellste Kamera.
Seit Canon und Panasonic zeigen, was mit einem großen Sensor möglich ist (mFT), zählen heute neben Kompaktheit besonders der eingebaute elektronische Sucher und die beinahe gleichwertige Bildqualität zu Halbformat-DSLR-Kameras zum wichtigsten Kriterium!
Endlich sind kompakte Kameras nicht nur kompakt, sondern eben auch sehr lichtstark, schnell, präzise, rauscharm und scharf. Allerdings haben sich die Preise auch verdoppelt – gut 750€ sollten Sie ansparen. Aber dafür bekommen Sie weit mehr als jedes Smartphone bieten kann und selbst gemessen an einer mFT oder gar Halbformatkamera – ist eine Panasonic LX100 sehr preiswert mit 1,8-2,8/24-75 mm Objektiv.

Superzoom-Kameras (Bridge):

1. Panasonic FZ 1000 – mit weitem Abstand am Besten!

2. Panasonic FZ 300

3. Sony RX10II

4. Canon Powershot GX3 – SX60

5. Olympus Stylus 1

Es gibt mindestens 100 aktuelle Kompaktkameras mit fest eingebautem Zoom oder Festbrennweite, wirklich herausragende Eigenschaften, Ausstattung und Bildqualität bieten aber sonst nur sehr wenige, wie:
Canon S120 – Fujifilm X100S – Fujifilm X20 – Olympus XZ-3 – Olympus TG3 UW – Olympus Stylus TG850 UW – Panasonic LX100 – Panasonic TZ61 – Ricoh GR – Sony RX100 III – Sony HX 400
Alles andere und vor allem Kameras die nicht mindestens einen Sensor in der große 1″ haben, kann ich heute nicht mehr empfehlen!
Dann sind sie mit den meisten Smartphones fast besser beraten.

Panasonic ist der Meister bei Kompakt- / Super-Zoom-Kameras und gibt technisch seit langem den Ton an.
Olympus baut die besten Strand/Action-Unterwasserkameras
Canon hat gute Bedienung, verliert aber sehr den Anschluß.
Nikon und Pentax scheinen desorientiert.
Fuji ist sehr auf höchste Abbildungsleistung und klassische Bedienung fixiert, vergisst aber Schnelligkeit, Präzision und Gesamtkonzept.
Sony baut die besten kleinen Sensoren aber leider selten griffige Kameras.
Leica lässt bei Panasonic bauen.

OM-D M1kl

 

Spiegelfreie System-Kameras

I. Panasonic GH4 (GH3)
– sehr schnell, sehr ausbaufähiges System guter AF – die Reporterkamera für Fotografen und Filmer

2. Olympus E-M5II / E-M1
– noch sehr schnell, großes System, eingebauter 5 Achsen Stabi, Blitz nicht eingebaut, AF nicht ausgereift, verworrene Bedienung

3. Fujifilm X-T1
– Top Sensor aber eher langsam in der Bedienung, nicht ausgereift einiges nervt an der Fuji, schnelles Einstellen auf eine Fotosituation ist nicht möglich

4. Panasonic GM5
– wirklich kompakt, großes System, etwas unbefriedigender Sucher

5. Sony Alpha 6000
– schnell, preiswert, etwas abgespeckt, nicht wirklich rauscharm, AF unausgereift, schwache Objektive

6. Sony Alpha 7RII
– endlich gute Haptik, einigermaßen schnell, sehr guter Sensor mit 42 MP und Vollformat, wenig Objektive, kein 14 Bit-RAW, Bildstabi & AF nicht ausgereift

7. Samsung NX1
Technisch sehr spannend, fast komplett ausgestattet, sehr schnell, sehr teuer, AF-Verfolgung  nicht ausgereift, Systemabstürze, Staubprobleme

8. Sony Alpha 7S
– beste Lichtempfindlichkeit & geringstes Bildrauschen dank 12 MP Vollformat-Sensor – kein Bildstabi, schwache Haptik, unsicherer AF, kein 14 Bit-RAW, wenig Objektive

9. Nikon V3
– sehr schnell, aber kostspielig, kleiner Sensor mit höherem Bildrauschen, wenig Objektive

Die spiegelfreien Kameras haben sich gut entwickelt. Das einzige was auf der Strecke bleibt, sind bisher lichtstarke Teleobjektive. Diese sind allerdings mit keiner kleinen Kamera gut zu handhaben, ein 2,8/300 mm macht allenfalls an einer Panasonic GH4 oder Samsung NX1 und auf dem Stativ sinn. Es sieht so aus, als bleibt der lange Tele-Bereich einstweilen verbaut.
Denn bisher plant nur Samsung ein 2,8/300 mm Supertele.

Kompaktheit ist Trumpf, aber trotzdem sollten Kameras so groß und griffig bleiben, das sie gut und schnell zu handhaben sind. Das mussten zuletzt Sony mit seiner Alpha-7-Serie, Fujifilm mit all seinen Kameras und Olympus mit der Pen-Serie einsehen.
Das Vorbild ist und bleibt die Bauweise der DSLR mit großem Griff, abstehendem, mittigen Sucher und klaren, nicht zu kleinen Drehrädern und Knöpfen – Die Panasonic GH3 und GH4 treffen das Ideal am besten und die Fuji X-T1 und Sony Alpha 7II versuchen sich anzupassen.


Wertung betrachtet aus Sicht eines Reise-, Natur & Tier-Fotografen – wer mehr im Studio und auf der Strasse, Architektur und Landschaft ablichtet wird der Nikon D810 und Pentax 645Z den Vorzug geben.


D800 inside

DSLR-Kameras mit Glassucher:

1Canon EOS 7D2 – top Canon-AF, konkurrenzlos schnell – kein WiFi, starrer Monitor

2. Canon EOS 5DSR – sehr hochauflösend, geringstes Bildrauschen, 14 Bit RAW, universell verwendbar – aber langsamer & teuer

3. Nikon D750 – 24 MP, top AF, wenig Rauschen, 14 Bit-RAW, leicht, leise, Klappmonitor – teuer, nur 1/4000 Sek.

4. Pentax 645Z – 50 MP, bis 50.000 ISO nutzbar, 3VB/Sek – AF eher sehr langsam.

5. Nikon D810 – schneller und leise – hoher Preis, anspruchsvoll ans Objektiv

6. Canon EOS 70D – beweglicher Monitor, Touchscreen, sehr schnell, WiFi und preiswert

7. Canon EOS 5D3 – ein guter Kompromiss, 22 MP – aber teuer

8. Sony Alpha 99 (kein Glassucher) – innovativ, 24 MP, aber teures System

9. Sony Alpha 77 II (kein Glassucher) – schnell, 24 MP, geringes Rauschen, teures System

10. Canon Eos 6D – Nischenmodell für 1400€, leise – leider langsam

11. Nikon D4s – unausgewogen – extrem teuer

12. Nikon D7200 – eher langsam, nicht ausgereift

13. Pentax K3 – schnell und ohne Gimmicks – AF wenig präzise, langsam

14. Nikon D610 – Nischenmodell

 

Wer sich über die Reihenfolge wundert – hier ein paar Erklärungen.

NIKON D750 und D810 kommen, langsam, aber stetig erobern sie sich ihren Platz. Bis zu 25% mehr Auflösung als andere Profikameras und inzwischen auch schnell und leise, mit zupackendem AF. Doch wieder den beweglichen Monitor mit Touch-Screen an der D810 und den schnellen Verschluss an der D750 einzusparen sind schwere Fehler. Immerhin haben sie aber einen Blitz und sind etwas leichter geworden.
Die D810 ist die einzige Kamera, die Canon-Fotografen etwas neidisch machen kann. Nur das Objektivportfolio und auch die Objektivpreise kann Nikon längst nicht bieten.
Ich war immer ein Fan der PENTAX 645,wenn Qualität an erster Stelle steht. Jetzt endlich auch High-ISO- (bis 25.000) – Serienbild- (bis 3/Sek in RAW – 12 Bilder in Folge) – Film- und Outdoor-tauglich (beweglicher Monitor und Abdichtungen)! Es gibt 17 AF-Objektive, Superweitwinkel, Tele, viele Zooms – alles dabei und der Preis ist mit 8500€ günstig kalkuliert für so viel technische Möglichkeiten. Dennoch keine Kamera für alle Motive, kaum geeignet für Tele-Motive und Sport und auf der Strasse nicht gerade unauffällig.Der AF bleibt im Vergleich sehr langsam und unsicher.
Die Sony Alpha 99 konnte ich mit den neuesten Objektiven testen, der AF ist jetzt weitgehend Canon-Niveau und die Alpha hat einfach das modernste Konzept mit elektronischem Sucher und voll beweglichem Life-View-Monitor, sehr guten Sensor und hoher Schnelligkeit. Sie rauscht etwas stärker und die Farben sind gewöhnungsbedürftig aber technisch zeigt sie einen eigenen Weg mit hoher Präzision. Nur die SLT-Folie mag ich nicht wirklich. Besser abwarten, bis Sony die Technik in eine spiegelfreie Alpha 9 packt. Das Alpha Objektiv System hinkt hinter her und wird nicht mehr wesentlich erweitert.

Canon EOS 1DX und Nikon D4s sind technisch zwar spitze, aber die Preise im Vergleich deutlich zu hoch. Canon Eos 700D; Eos 100D; Nikon D5300; Sony Alpha 58; Pentax K50 etc. sind letztlich stark abgespeckt und nur geringfügig preiswerter bei schlechterer Haltbarkeit und Haptik und lohnen sich aus meiner Sicht nicht einmal als Zweitkameras sondern nur für sehr preisbewusste Einsteiger.

Sigma und Olympus FT werte ich hier absichtlich nicht mehr – die Systeme sind tot.
Nikon hat das bessere Blitz-System, Canon das bessere Gesamt-System und ein viel größeres AF-Gebrauchtangebot und war technisch mit USM, IS, DO, digitalem Kleinbildformat, Rauscharmut, leichten Super-Teles, Dual-Pixel-AF immer als erster im Ziel, daher sehe ich Nikon und Sony in den letzten 10 Jahren nie vor Canon. Auch bei den wichtigsten Objektiven ist Canon im Vorteil: 4,0/16-35 mm L IS – 2,8/24-70 mm L II – 2,8/70-200 mm L IS II – 2,8/300 mm L IS II – 4,0/400 DO IS II überzeugen allesamt mehr als die vergleichbaren von Nikon oder gar Sony. Bei Sony werden die Objektive immer wegen der kleinen Verbreitung des Systems deutlich teurer sein.

 

Das vielfältigste, beste System:

I. CANON                        für TiereSport – Reisen – Avaliable Light – Porträt

2. NIKON                        für Porträt – Studio – Tiere – Sport

3. PANASONIC MicroFourThirds       für Reisen – Macro

4. FUJIFILM XR                                         für Reisen, Portrait, Street 

5. Olympus MicroFourThirds              für Reisen – Macro

6. Sony Alpha                                            für Alltag

7. Samsung NX                                        für Technik-Fans

8. Pentax 645 AF                                      für Studio – Werbung – Landschaft

9. Pentax K AF

10. Canon EOS M                                       für Canon-Fans

11. Nikon 1                                                   für Nikon-Fotofans

12. Leica T                                                   für Vitrinen

13. Leica M

 

Hier taucht CANON an erster und hinterer Stelle auf, das sagt eigentlich alles über die Zerrissenheit am Fotomarkt. Denn bei EOS M spiegelfrei fehlt noch alles, da müssen dieses Jahr mal eine ernsthafte Kamera mit Sucher und eine Reihe lichtstarke Festbrennweiten und spannende Zooms kommen.
Und Canon EOS ist dank der vielen, modernen Objektive einfach überragend.
Pentax Q werte ich hier nicht ernsthaft. Sigma ebenfalls nicht.
Olympus kann von FT-Objektiven profitieren, aber nur an der E-M1 und auch da machen nur wenige Teles wirklich Sinn – daher sehe ich hier keinen echten System-Vorteil, lichtstarke Festbrennweiten unter 50 mm sind zwar gerade in, aber nicht immer wirklich praktisch.

Software bestimmt heute wesentlich unsere Kameratechnik mit.

Kameras bestehen heute nicht mehr nur aus einem haltbaren, abgedichteten Gehäuse mit modernster Technik, hochauflösendem Sensor mit schnellstem Prozessor und Hochleistungs-Objektiven – programmierte Software bestimmt immer mehr was Kameras wirklich können und geben dem Fotografen neue Möglichkeiten.
Das Bildaufnahme-Medium, der Bildspeicher, der Sucher, alle Einstellungen, die Objektivsteuerung, der Autofokus und bald auch der Verschluss alles elektronisch.
Eine professionelle Kamera kann jetzt nur noch eine sein, die sich voll an meine Ideen und Bedürfnisse anpassen lässt.
Ich erwarte, dass alle Kamerahersteller, denen die Fotografen wichtig sind, für kleines Geld uns allen genau die Software schreiben und anbieten, die wir wirklich brauchen.
Ich will keine Kameras mehr mit 6 oder mehr Belichtungsprogrammen, mit 25 Scenenprogrammen, die sich nicht sehr fein von mir abstimmen lassen.
Ein Programm wie M reicht mir, dass es mir erlaubt Zeit, Blende und eine Belichtungskorrektur gleichzeitig einzustellen und dazu passend die notwendige ISO-Empfindlichkeit oder ISO zu begrenzen und genau in diesen Grenzen Zeit und Blende auszuwählen.
Wir brauchen endlich Kameras die sich mit Code oder sensorisch absichern lassen!
Es muss endlich Schluss sein mit der Verarschung.

 

 

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