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Kategorie ‘News-Blitzlicht’

29. April 2013
Canon Eos 700D & Eos 100D… viel Neues?

was dem größten und meistgekauften Fotohersteller des Planeten Erde – als Antwort auf die erfolgreichen und innovativen spiegelfreien (Mirrorless) – Kameras einfällt…

Canon führt eine noch kleinere EOS-Spiegelreflexkamera für Einsteiger – die Eos 100D (ST1 in Übersee) und eine weitere neue Eos 700D ein.
Mit optimiertem 18 MP Sensor, der eine gute Stufe weniger Bildrauschen bringt (als bei der Eos 60D und 650 D) und zwei Stufen besser als bei der 7D und einen Bereich von ISO 100 bis ISO 12.800 (gepusht auch ISO 25.600 ISO) nutzbar macht. Und das obwohl Canon erst letzten Herbst die EOS M mit neuer Technik ohne Spiegel und Prisma eingeführt hatte.

Die Eos 700D wurde etwas aufgewertet, nachdem die Eos 650D und 600D eher Rückschritte waren. Sie hat ein anderes Finish bekommen, ist angenehmer gummiert und hat eine etwas veränderte Bedienung.
Leider ist sie immer noch aufgeraut, was mir missfällt.
Nach der ersten Enttäuschung der Presseankündigung, konnte ich inzwischen etwas mit der Kamera arbeiten. Ich möchte jetzt keine 650D, 600D, 60D oder 7D mehr haben – die 7D vielleicht wegen dem Geschwindigkeitsvorteil und der besseren Griffigkeit – aber technisch ist die 700D jetzt schon deutlich überlegen.
Sie schafft 5 Bilder pro Sekunde hat jetzt endlich 9 AF-Kreutz-Sensoren, einen beweglichen Monitor mit Touch-Screen-Bedienung in der Größe 3″.
Wer jetzt denkt, die 700D ist nur ein kleines Update – der liegt nicht ganz richtig, denn in einem Punkt – dem für mich entscheidenden ist Canon jetzt endlich zu mFT aufgeschlossen – der Live-View AF mit Auslösung über den Monitor ist jetzt sauschnell. Selbst mit dem billigen 5,6/18-55 mm IS STM oder dem beliebten 18-135 mm IS STM stellt die Kamera blitzartig scharf, gefühlt sogar schneller als mit USM-Technik im Sucher.
Der Knoten scheint geplatzt – Canon beherrscht jetzt auch Kontrast-Autofokus – zumindest mit STM-Objektiven.
Ich denke wir werden bald neue EOS M-Kameras mit Sucher und sehr schnellem AF erleben, eine tolle EOS 70D und EOS 7D mit sehr schnellem und brauchbarem Liv-AF über den Monitor!
Das wurde aber auch Zeit.
Canon setzt jetzt verstärkt auf die Stepping-Motor (STM) Antriebstechnik im Objektiv, sie ist besser für Videos und Live-View geeignet als die USM-Technik. Beide Kameras werden erstmals mit 3,5-5,6/18-55 mm IS STM oder die 700D auch alternativ mit dem 3,5-5,6/18-135 mm IS STM ausgeliefert.
Nach mehr als 5 Jahren erkennt nun auch Canon – dass programmierte Filter in der Kamera durchaus Spaß machen und von vielen Fotofans erwünscht sind (Danke an Olympus für die kreative Idee!).

Canon wird jetzt schnell aus den Fehlern mit der EOS M lernen und eine EOS MF (Finder) mit Sucher bringen und den Autofokus schnell auf das Niveau des Jahres 2013 zu heben.

Warum eine EOS 100D sein muss verstehe ich trotzdem nicht, nach Pentax hat jetzt Canon die kleinste DSLR-Kamera, da werden Ressourcen und Personal verschwendet um eine kleine EOS-DSLR herzustellen und jetzt mit Trommelwirbel zu vermarkten. Was soll die Welt damit? Junge und alte Menschen fotografieren längst mit Smart-Phones und neugierige Experten haben sich mit der spiegelfreien Technik angefreundet. Wer soll heute noch eine kleine DSLR kaufen? Wo sollen ihre Vorteile sein?
Ein Sucherprisma mit echt ellem und fantastischen Sucherbild gibt es erst ab Kameras über 800 € – die Spiegelsucher der preiswerten Kameras waren noch nie sonderlich überzeugend.

Mit der neuen STM-AF-Technik wird Canon jetzt wieder Sony und Olympus und Samsung das Leben schwer machen.

Wann es eine 7D II geben wird, steht in den Sternen, eine 70D soll kurz vorm Sommer kommen (frühestens Juni/Juli) – dann brauche ich sie nicht mehr – dann reise ich definitiv nur mit Panasonic GH3 und Eos 700D.

Der Preis:

Canon Eos 700D = 750€ – 50 € CashBack
Canon Eos 700D mit 5,6/18-55 mm IS STM = 850€ – 50 € CashBack
Canon Eos 100D Gehäuse = 650€
Canon EOS 100D mit 5,6/18-55 mm IS STM = 800€

Objektive:

Sehr schade, dass Canon nicht endlich auch für die neueren EOS-Objektive das gelungene Metallfinish der EOS M Objektive verwendet. Das neue 18-55 mm ist länger in der neuen STM-Ausrührung und ganz aus Polycarbonat, einschließlich Bajonett.
Sonst wird viel geschwätzt, aber es kommt nichts konkret Neues – vielleicht wird ja endlich einmal das legendäre EF 4,0/200-400 mm L IS 1,4x lieferbar und bekommt sogar einen Preis?
Ein verbessertes 5,6/100-400 mm wird Canon vermutlich nicht im gleichen Jahr vorstellen und wenn wird man sich an Nikon orientieren und weit über 2000€ haben wollen.
Neue 1,4/35 mm; 1,4/50 mm; 1,8/85 mm; 2,0/135 mm wären schöne Nischenobjektive, aber auch die werden alle sehr, sehr teuer.
Ein 2,8/14-24 mm oder gar 2,8/12-20 mm brauche ich nicht wirklich, wenn dann allenfalls ein richtig gutes 4,0/15-30 mm.
Die TS-E Objektive stehen wohl auch vor der Überarbeitung – erstaunlich, dass sich damit noch Geld verdienen lässt, wo doch heute so viel mit Software möglich ist.

Was jetzt fehlt sind kreative Objektive – auch für Halbformat:

EF-s 2,8/15-55 mm STM IS
EF-s 4,0/9-20 mm STM
EF-s 1,4/17 mm STM
EF-s 1,8/27 mm STM
EF-S 1,4/60 mm STM IS
EF-S 2,8/31-85 mm STM IS

Also Canon, überrascht mich mal!

 

 

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24. April 2013
Neues Reisezoom – Panasonic 3,5-5,6/14-140 mm mFT

Kein Motorzoom? erstaunlich! Für die Amateur-Filmer wäre das doch spannend. Und auch für Fotografen kann Motorzoom spaß machen.Panasonic will offensichtlich Tamron und Olympus nicht die günstigeren und leichteren Superzooms alleine überlassen und kontert hier wirksam. Die MTF sieht nicht berauschend aus, aber wenn der Preis um 400€ liegt ist es trotzdem eine Überlegung wert. Das beste Superzoom aller bisherigen bleibt für mich das Leica FT 3,5-5,6/14-150 mm – groß, schwer, Metall und scharf und mit Adapter auch an einer GH3 immer noch ein Referenz-Zoom-Objektiv.Weder die teuren Canon Zooms (28-300 mm L IS) noch Nikon (18-200 mm; 28-300 mm) noch Olympus, Sigma, oder Tamron kommen an seine Schärfe heran.Es ist leider für den Amateur-Markt zu teuer und alle anderen nutzen zu wenig FT.Mal sehen wie sich diese Leichtbauweise von Panasonic in der Praxis schlägt…so schlimm und so schlecht und so undicht wie das Olympus 14-150 mm mFT wird es hoffentlich nicht sein.

Im Vergleich:

 

 
 

22. April 2013
Sigma sucht Käufer – 1,8/18-35 mm DC ART Halbformat


Alles für Halbformat – APS-C!
28iger – 35iger und 50iger in einem – es wäre ja vielleicht spannend wenn es bei 16 mm beginnt und dann zweifachen Zoombereich bei hoher Leistung bietet – aber hierfür sehe ich keine wichtige Anwendung.
A gehen ambitionierte Nutzer oft lieber mit Kleinbildformat fotografieren – die brauchen es nicht und können es nicht nutzen
B wenn ich ein lichtstarkes 35iger oder 50iger habe, reicht meistens das eine Objektiv für fast alles, den Rest machen die Füße.
Sicher spielen Perspektive und Gestaltung eine Rolle, doch letztlich sind die Unterschiede nicht so gewaltig und mir persönlich sind dann extremere Brennweiten wie 16 mm oder 12 mm lieber.

Es erntet viel Anerkennung – denn es ist ja ein Schritt in eine neue Richtung, den die anderen Kamerahersteller bisher nicht gewagt haben – Canon bietet ja nicht einmal ein 1,8/35 mm für Halbformat an. Und Sigma setzt ja immer sehr gerne bei Canons Versäumnissen oder Schwachstellen an. Nach dem neu gerechneten 1,4/30 mm sind im nächsten Schritt sind dann auch 1,4/24 mm; 1,4/56 mm und 1,8/135 mm denkbar. Das 1,8/135 mm ist sicher auch im Vollformat willkommen, hier haben Nikon und Canon alte – wenn auch sehr gute – Konstruktionen (2,0/135 mm).

Sigma ist gezwungen die Nischen zu besetzen.

Also prima wenn Sigma wieder innovativ ist und sich neue Nischen überlegt und besetzen will – aber doof wenn die echten Notwendigkeiten dabei noch übersehen werden:
– ein 2,0/35-105 DG mm wäre doch weine Wucht
– ein 4,0/50-300 mm OS DG wird dringend gebraucht
– 3,5-5,6/16-200 mm OS DC
– 3,5-5,6/24-200 mm OS DG
– 5,6/200-600 mm OS
– 1,8/135 mm OS
– 4,0/400 mm OS
– 4,5/500 mm OS
– 5,6/600 mm OS

wären begehrte Objektive, wenn hochauflösend, leicht und bezahlbar.

Was Sigma auch anbieten sollte, sind Motorzoom-Objektive mit großen Zoombereich – die sind nicht nur für Filmer spannend.
Ein 5,6/16-160 mm für APS-C muß doch in guter Qualität machbar sein.

Ein 4,0/15-85 mm sicher auch.

28iger – 35iger und 50iger in einem – es wäre ja vielleicht spannend wenn es bei 16 mm beginnt und dann zweifachen Zoombereich bei hoher Leistung bietet – aber hierfür sehr ich keine wichtige Anwendung.Es entspricht damit praktisch optisch einem 2,6/27-52 mm Kleinbild-Vollformat-Objektiv.Der Preis dürfte sehr hoch liegen, bestimmt gut 4 stellig – ich tippe auf 1500€, oder es wird ein ganz fauler KOMPROMISS bei großer Öffnung.

Nur bei 810g, 12 cm Länge und 72 mm Durchmesser – könnte ich auch die 3 Festbrennweiten im Vollformat mit nehmen. Und wer in dem Bereich nicht mit den Füssen Zoomen kann, der ist echt arm dran 🙂

starkes 35iger oder 50iger habe, reicht meistens das eine Objektiv für fast alles, den Rest machen die Füße.

 

 

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