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Kategorie ‘Objektive im Test’

1. Dezember 2012
Kamera & Objektiv – Weihnachtseinkäufe 2012

realisiert mit: Sony Nex 6 & Sony 4,0/10-18 mm OSS – f:4,0 in Düsseldorf

Über 150 neue Kameras und immerhin 48 Objektive wurden bisher im laufenden Jahr 2012 vorgestellt.

Was lohnt sich davon besonders? Ich habe mir die letzten Monate mit zahlreichen Tests einen genaueren Einblick verschafft. Wenn Sie sich Weihnachten etwas Neues leisten wollen, hier meine Tipps – ausgewählt aus den Neuheiten des Jahres und den schon seit langem bewährten Kameras und Objektiven. Es macht für mich überhaupt keinen Sinn über Bildqualität zu reden, wenn wir dabei nur über Kamerasensoren reden – ohne Objektive – sind Kameras nicht zu guten Bilder im Stande! Trotzdem fange ich mal mit den Kamera-Systemen an, weil ja fast alle immer noch den falschen Weg über eine neue Kamera wählen – anstatt über das Objektiv-System.

DSLR-Systeme:

Nachdem ja Olympus, Pentax und Sigma dieses Jahr kaum noch mitspielen, bzw. keine wirklich wichtigen Kameras vorgestellt haben, sind Sie hier weiterhin am besten mit einer Olympzs E-5; Pentax K-5 oder K-30 ausgestattet. Zum Kauf einer Sigma-Kamera kann ich ohnehin nicht raten.
Bleiben nur noch 3 klassische Spiegelreflexanbieter übrig: Canon, Nikon und Sony. Die Hersteller haben uns auf der Photokina vor allem die Nase lang gemacht, denn vieles was dort gezeigt wurde wird erst 2013 langsam lieferbar sein. Es fehlen einfach die Ressourcen, das Personal und die Kapazität um schnell in großen Serien fertigen zu können. Und selbst Leica und Zeiss, die nur kleine Serien fertigen, kündigen 6 Monate im Voraus Produkte an.

Mir geht es immer zuerst um das Motiv und welche Kamera und welches Objektiv und welchen Sensor/Film ich benötige um es perfekt fest zu halten.
Spiegelreflextechnik war die letzten 60 Jahre die universelle Lösung und in Zukunft werden es spiegelfreie Systemkameras, Bridgekameras mit fest eingebautem Super-Zoom-Objektiv  und sogar Handys sein, die uns dieses Ziel erreichen lassen.

2012 war gemessen an den letzten 10 Jahren ein sehr starkes Neuheiten Jahr – doch die Auswirkungen der japanischen Katastrophe sind noch immer deutlich spürbar.

2012 war auch ganz offensichtlich das Jahr der großen Kamera-Sensoren – noch nie erschienen so viele Kameras mit Sensoren in Kleinbildgröße.
Spannend ist auch, wie dreist die Industrie und selbst meine Kollegen von der Presse, die hohen Preise rechtfertigen oder wie normal hin nehmen. Kameras wie D600 und 6D sind vielleicht 1500€ wert, mehr aber sicher nicht und eine Sony Alpha 99 für mehr als 2500€ anbieten zu wollen ist schon mutig.

Damit ist absehbar, dass 2013 das Jahr der Halbformatsensoren werden wird. Kameras wie die Canon Eos 650D; 60D; 7D – Nikon D5100 – D7000 – D300s – Olympus E-5 werden sicherlich ab Frühjahr durch neuere Modelle ersetzt.

Der für mich beste Weihnachts-Kamera-Kauf unter 3000€ – Canon Eos 5D3

Als Canon-Fotograf (17 neue Kameras)

spannend find ich davon jedoch allenfalls die kompakte IXUS 240 HS, die Einsteiger Eos 650D und vor allem die Profi-Kameras Eos 5D3 und 1DX – letztere versöhnen endlich wieder mit Canon und machen praktisch alles richtig.
Die Behauptungen, eine Eos 5D MK II reicht aus um tolle Fotos zu machen, weise ich weit zurück, weder Bedienung noch der lahme AF konnten mich je überzeugen – ein Sensor alleine macht noch keine Kamera.
Die neue EOS 6D ist nicht Fisch – nicht Fleisch und deutlich zu teuer. Sie ist nur ein Lockmittel um teure EF-Objektive verkaufen zu können, fotografisch bringt sie keine echten Vorteile. Wenn Sie schon Canon-Ausrüstung besitzen, ist eine Canon Eos 7D immer noch die beste, preiswerte Kamera, sie wird wohl erst im Frühjahr 2013 durch eine andere Kamera ersetzt. Wenn Ihnen der Autofokus nicht so wichtig ist und Sie gerne Nah-Fotografie betreiben, dann ist auch die Eos 60D eine gute Wahl, bleibt zu hoffen, das endlich alle künftigen Canon Kameras einen beweglichen Monitor und auch Touch-Screen-AF bekommen. Und das Canon endlich eine Lösung für einen schnellen AF für Live-View findet, wie sie bisher nur Sony und Olympus bieten.
Denn beides ist besonders in der Nah- & Macro-Fotografie ein echter Segen, der das Fotografieren völlig neu definiert (Panasonic Lumix & Olympus Pen).
Sehr wünschenswert wären gute kompakte Weitwinkel-Objektive und Festbrennweiten mit guter Lichtstärke. Die bei Canon bisher fehlen! Die Canon Eos 1DX ist ein hoffnungsvoller Neuanfang – aber sie ist fast ausschließlich für Fotografen interessant, die jeden Monat viel Geld mit der Fotografie verdienen. Viel wichtiger ist daher die neue Eos 5D3, die aber auch schon fast 3000€ kostet. Canon trennt Film und Foto konsequent und verschafft sich auch hier wieder einen Wettbewerbsvorteil von Nikon. Auch im Druckerbereich kann kein anderer Hersteller wirklich konkurrieren. Das ist für Profis eine wichtige Entwicklung! Canon wird viele Objektive neu überarbeiten, im Weitwinkel- und Normalbereich ist das auch dringend notwendig.
Das Experiment der Eos M erschließt sich mir nicht. Solange Canon bei der Aussage bleibt, dass es keine spiegelfreie Kamera mit Sucher geben wird – ist jedes Wort darüber sinnlos. Eine Eos ohne Sucher ist eben keine Eos und keinen Cent wert für mich, schon gar nicht 850€! Die Eos M ist letztlich eine Powershot mit Bajonett – nur ist sie falsch benannt. Wenn Sie an der EOS M  mit dem Adapter EOS-Objektive ansetzen, fokussieren diese langsamer als es bei EOS je der Fall war – deshalnb besser Finger weg, solange Canon kein ausgereiftes Produkt vorstellt.

Die Entwicklung bei den Canon G Kameras wird laut bejubelt, eine G1X mit großem Sensor und auch noch eine G15 – beide Produkte sind aus meiner Sicht höchst überflüssig und völlig überteuert. Und ohne Option auf einen elektronischen Sucher kann man damit nicht ernsthaft fotografieren.

Welche Kameras könnten Sie durch spürbar bessere ersetzen:
Canon Eos 500D; 550D; 50D; 5D; 5D II; 1D MK III; 1D MK IV

Besonders lohnenswert – bessere Bildqualität & Kameraeigenschaften:
Canon Eos 5D3 – Canon Eos 1DX & Firmware Update auf Eos 7D II

Überflüssige Kameras:
Canon Eos 1100D – Eos 6D – GX1 – G15 – SX500 – D20 etc.

Canon Eos 5D3 – günstigster Preis: 3000€
Canon Eos 6D   – günstigster Preis: 2000€
Canon Eos 7D   – günstigster Preis: 1200€
Canon Eos 60D – günstigster Preis:   750€
Canon Eos 650D – günstigster Preis: 600€

Fuji hat 21 neue Kameras in den Handel gebracht, zunächst waren die die X100 und X10 sehr beliebt.

Bei anspruchsvollen Fotografen finden jetzt auch die X-E1, F800 und XF1 größeres Interesse.
Ich mag die XF1 Kompaktkamera nicht, zu lichtschwach, zu wackelig, mehr Design als Sein. Die F800 mit 25-500 mm Zoom wird sich gegen die Panasonic und anderen Produkte hierzulande schwer tun. Die X-S1 Super-Zoomkamera hat noch keinen Nachfolger, sie ist mit 905g einfach zu schwer und kann sich nicht gegen eine Panasonic FZ200 behaupten. Die von mir ungeliebte X-Pro 1 ist fast vergessen, denn die neue E-X1 kann alles besser und preiswerter. Ich bin gespannt wie schnell Fuji sein Angebot hier ausbauen kann um sich hinter mFT und NEX dauerhaft positionieren zu können. Schon jetzt würde ich die X-E1 jeder Sony Nex Kamera vorziehen.

Welche Kameras könnten Sie durch spürbar bessere ersetzen:
X-Pro 1

Besonders lohnenswert – bessere Bildqualität & Kameraeigenschaften:
X-E1 (900€ Gehäuse – 1300€ mit 18-55 mm)

Als Nikon Fotograf (17 neue Kameras)

wirklich wichtig finde ich keine der neueren Nikon-Kameras. Das werden systemgeblendete Nikon-Fotografen sicher anders sehen, doch weder die D800 noch die aufgebohrte Wer sich eine Nikon D800 kaufen will, sollte auf jeden Fall bedenken, dass er künftig meistens mit Stativ arbeiten sollte – die VR-Bildstabilisierung reicht in vielen Momenten nicht um Kernscharfe Fotos zu erhalten. Außerdem sind die neuesten und besten Objektive notwendig und letztlich auch die Abkehr von Zoom-Objektiven – denn sie können nicht auf gleichem Leistungslevel wie der 36 MP Sensor mithalten. Besonders das 2,8/70-200 mm VR II ist eher schwach. Das gilt genauso auch für das 14-24 mm – 16-35 mm – 18-35 mm – 24-85 mm – 24-120 mm – 28-300 mm – 70-300 mm – 80-400 mm !
Mit Offenblende können Sie praktisch keines der Zooms mehr verwendet, erst ab f:5,6 und f:8 zeigen dann einige noch Potential.
Festbrennweiten sollten Sie von Zeiss und Leica (R) bevorzugen – wenn Sie die Bildqualität wirklich sehen wollen.
Und selbst dann reicht die D800 nur im ISO Bereich ab ISO 800 an Mittelformat heran – wer die höchste Bildqualität will, sollte lieber für eine Pentax 645D oder Hasselblad oder gar Leica S sparen.
Eine D800 brauchen allenfalls stationäre Fotografen, die sich keine Mittelformat leisten wollen und gar nicht so genau auf BQ schauen.
D600 mit 24 MP kann mich zu den geforderten Höchstpreisen ebenfalls kaum überzeugen. Der Handel hat das verstanden und inzwischen sind die Preise schon um 20% gefallen und somit halbwegs interessant. Die neue D600 will nun schließlich die D700 ersetzen und der Preis ist schon auf 1800€ gefallen – für Nikon also derzeit die wichtigste Kamera im Portfolio. Aber auch für sie gilt, kaum ein Zoom-Objektiv ist wirklich noch gut geeignet, oft sind sie nur abgeblendet wirklich brauchbar. Ich sehe in der D700 immer noch die bessere Kamera, allerdings verschwindet sie jetzt rasch aus den Lagern und ist bald nur noch gebraucht zu bekommen (um 1400€). 
Die D4 ist nur ein kleines Update und hat schwer zu kämpfen gegen die leistungsfähigeren Eos 1DX und Alpha 99. Auch intern tut sie sich schwer gegen die D3 Kameras – doch Sport- und Pressefotografen werden sie vielleicht trotzdem haben wollen. 
Das Update für die D5100 – die D5200 ist bald lieferbar, aber dann auch mit dem 24 MP-Sensor-Wahnsinn, der die meisten Objektive weit überfordert. Die D7000 bleibt weiter teuer, hat aus meiner Sicht heute neben der D4 den besten Sony-Sensor und ist kein echter Ersatz für eine D300s – die aber heute keiner mehr will. Hier wird hoffentlich bis April Abhilfe geschaffen mit neuen Gehäusen und neuen Sensoren. Hoffentlich wird dafür eine neuere 24 MP Sensor-Generation verwendet, die Kamera sollte höllisch schnell werden und gleich mit neuem 4,0/24-90 mm VR III – 2,8/70-200 mm VR III – 2,8-4,0/50-300 mm VR III – 2,8/300 mm VR III – 4,0/500 mm VR III erscheinen. Die D5100 und D7000 haben den zur Zeit besten Sensor-Kompromiss mit 16 MP. Die D5100 DSLR wäre schön, wenn sie nicht technisch so beschnitten wäre. Eine Nikon D3200 mit 24 MB finde ich völlig am Markt vorbei. Die beste digitale Nikon ist bis heute ganz klar die Nikon D3s, aber sie ist immer noch sehr kostspielig.
Wenn Nikon den beweglichen Monitor und andere Erleichterungen weglässt und nur auf Megapixel setzt – wird Nikons Marktanteil weiter schwinden.

Es ist ganz einfach – Nikon (wie Sony) lockt die Fans ins Vollformat und hat jedoch kaum Objektive die dafür gut genug sind und schon gar nicht preiswert. Das könnte man jetzt auch Canon vorwerfen, aber erstaunlicherweise werden viele Canon Objektive gar nicht so sehr überfordert und die 22 MP Sensoren liefern bisher für mich am einfachsten wirklich erstklassige BQ.
 Mir ist klar, dass kaum jemand der schon lange Nikon-Objektive hat wechselt – zumal es da ja auch praktisch nur noch Canon gäbe und sich das nicht gut verträgt – es sind unterschiedliche Foto-Welten – wenn auch beide extrem gute Fotos ermöglichen, wenn man als Fotograf alles beachtet.

Die 1 Kameras als Ersatz für die Kompaktkameras, werden weitgehend abgelehnt und nur über die halbierten Preise an Knipser verkauft – sie sind keine Konkurrenz – weder für DSLR noch für microFourThirds-, Fuji X oder Sony Nex-Systemkameras. Bei der V2 hat Nikon endlich einige der wichtigsten Fehler beseitigt, aber die beiden Haupt-Schwächen bleiben, der zu kleine Sensor und der viel zu hohe Preis. Sie würde sich gut verkaufen für 500€ – aber keineswegs für 950€!

Die Kompaktklasse P7700 lässt jetzt auch den optischen Sucher weg und vergisst wieder den elektronischen zum Aufsetzen – ich weiß nicht welcher Mensch eine solche Kamera wirklich braucht – Spielzeug. Sie macht sich toll auf dem Schreibtisch oder im Handschuhfach der Langeweile. Fotografisch ist sie gut, aber es gibt in der Klasse besseres.
Die P510 Superzoom konnte mich optisch gar nicht überzeigen.
Da muss Nikon noch viel lernen. Die Kameras sind zu groß, zu unhandlich, zu modisch, haben einen zu kleinen Sensor, zu langsamen AF und die Prospekte tragen viel zu dicke Marketinglügen auf. Sorry liebe Nikon-Fans – aber von den Kamera-Produkten der Marke Nikon bin ich so weit entfernt wie noch niemals zuvor – die gemachten Erfahrungen und die Enttäuschung sitzt zu tief – Nikon verliert gegen Canon, Panasonic, Sony und Olympus auf ganzer Bandbreite und sogar Fuji hat spannendere Neuheiten. Nikon kann nur neue Käufer finden, wenn sie endlich die Tele-Zooms überarbeiten und die Objektivlücken mit innovativen Ideen schließen. Und bitte argumentiere mir jetzt keiner mit den lächerlichen DXO-Mark Bewertungen, wo Nikon immer einen Hauch besser abschneiden will – die sind haarsträubend und überhaupt nicht praxisrelevant. Auch wenn das die Nikon Freunde nicht freut – von Nikon erwarte ich einfach viel bessere Kameras – das Nikon keine eigenen Sensoren mehr produziert und völlig am Tropf von Sony hängt, ist schmerzlich genug – doch die unverschämten Preise, die extrem verdummende Propaganda und der aus meiner Sicht unzureichende Service, lassen meinen Geldbeutel für Nikon-Produkte verschlossen.
Ich hatte zuletzt die V1, J2 und D600 Kameras zum Testen, keines der Produkte konnte mich auch nur annähernd überzeugen bzw. gegen die verfügbare Konkurrenz bestehen.
Also sehen Sie es mir bitte nach, es gab Zeiten, da habe ich auf Canon, Sony und andere genauso geschimpft und derzeit stehen eben Nikon, Sigma und Olympus in meinen Fokus.
Die Fotos machen Sie und nicht der Firmenname, beschaffen Sie sich nur die bestmöglichen Objektive.

Welche Kameras könnten Sie durch spürbar bessere ersetzen:

Nikon D5000

Überflüssige Kameras:
Nikon D4 – D3200 – D600 – D300s – P7700 – P510 etc.

Besonders lohnenswert – bessere Bildqualität & Kameraeigenschaften:
keine der Neuheiten! Vielleicht die D800 – wenn entsprechend gute Objektive und ein Stativ vorhanden sind. Beim aktuellen Preisgefüge würde ich jedenfalls die D800 allen anderen vorziehen – wenn sie mir auch haptisch gar nicht liegt.

Nikon D800 – günstigster Preis:   2400€
Nikon D600 – günstigster Preis:   1800€
Nikon D300s – günstigster Preis:  1200€
Nikon D7000 – günstigster Preis:   790€
Nikon D5100 – günstigster Preis:   460€  (Nachfolger in Sicht: D5200)

Als Olympus-Fotograf (18 neue Kameras)

Olympus war innovativ bei der OM-D – doch alles andere stockt. Doch die OM-D finde ich gemessen an der Lumix G5 und Sony Nex 6 zu teuer und wenig geeignet für Vielfotografierer. Inzwischen sind alle Olympus-Zoom-Objektive bis auf das 9-18 mm bei mir im Dauertest durchgefallen und ich habe alle verkauft. Staub in den Objektiven und die billigen Fassungen haben mir die leichten Zooms verleidet. Ganz anders die Festbrennweiten – die wirklich spitze sind (abgesehen davon daß sie meist nur silbern sind und ohne Sonnenblende verkauft werden!).
Die XZ-2; E-PM2 und E-PL5 sind nicht wirklich innovativ und nur leicht verbessert. Die muß man nicht zwingend kaufen, wenn man eins der Vorgänger-Geräte hat.
Dafür ist Olympus bei der TG-1 Allwetter-Kamera ein starker Durchbruch gelungen, der das Produkt an die Spitze aller Hersteller bringt.
Auch die neuen Objektive: 1,8/17 mm, 1,8/75 mm, 8/15 mm und 2,8/60 mm Macro sind gelungen. Allerdings sind 4 neue Objektive schon eine eher schwache Vorstellung und das FT-System liegt weiterhin brach, wenn nicht gar im Sterben. Wenn ich sehe wie viele Objektive verkauft werden, frage ich mich, wie Olympus das in unserer schnelllebigen Zeit wieder beleben will. Also 2013 muss da entschieden besser werden. Sony hat sich bei Olympus beteiligt – doch ob das reicht um gegen Panasonic aufbegehren zu können – ich habe große Zweifel.

Welche Kameras könnten Sie durch spürbar bessere ersetzen:
Olympus E-3 – E-30 – E-P1 – E-P2 – E-PL1 – E-PL2

Besonders lohnenswert – bessere Bildqualität & Kameraeigenschaften:
Olympus E-5 – OM-D – E-PL3 – E-PL5

Olympus E-5 – günstigster Preis:    1400€
Olympus OM-D – günstigster Preis: 1000€
Olympus E-PL5 – günstigster Preis:   700€ (mit 14-42 mm)

Als Panasonic-Fotograf (19 neue Kameras)

Die GH2 ist immer noch eine gute Kauf-Entscheidung, bei der G3 stimmte das Bedienkonzept weit weniger. Panasonic ist der 1. Systemkamera-Hersteller und Olympus hat mit der OM-D vor reinigen Monaten die bisher beste spannendste System-Fotokamera vorgelegt. Deren Sensor (16 MB Sony) etwas schärfer, detailreicher und rauschärmer zeichnet als der in der GH2. Aber mit der GH3 überholt Panasonic jetzt wieder und setzt die Bestmarke. Auch wenn die Bilddateien aus OM-D & Gh3 sich sehr ähneln, nur der Look vom Panasonic scheint farbig etwas weniger natürlich – doch in Sachen Videoqualität hat die GH3 ganz klar alle Vorteile auf ihrer Seite.
Panasonic hat mit der G5 eine Kamera für jedermann, die wirklich Freude macht und gut in der Hand liegt. Wer es kompakter mag, greift zu der besser verarbeiteten GX1 aus Metall und kauft sich den derzeit besten Sucher dazu. Die GF-5 ist eher für Einsteiger.

Welche Kameras könnten Sie durch spürbar bessere ersetzen:
Panasonic GH1 – G1 – G10 – G3 – GF-3

Besonders lohnenswert – bessere Bildqualität & Kameraeigenschaften:
Panasonic G5 – GH2 – GH3

Panasonic G5 – günstigster Preis:          630€
Panasonic GH-2 – günstigster Preis:    700€
Panasonic GH-3 – günstigster Preis:  1300€
Panasonic GX-1 – günstigster Preis:    800€ (incl PZ 14-42 mm)

Bei Pentax sehe ich noch nicht wo es hin geht. (6 neue Kameras)

Die K-5 ist eine schöne und gute Kamera, wenn Sie keine Höchstleistungen im AF erwarten. Der Preis ist inzwischen auf rund 750 € gefallen. Und die neuere K-5II mit gleichem Sensor ist lieferbar, große Vorteile bringt sie aber nicht. Auch die K-30 wird inzwischen preiswert angeboten, sie soll voll abgedichtet sein, aber mir liegen auch wieder Informationen über Qualitätsmängel vor. Die Pentax K-r scheint nicht mehr produziert zu werden… – wer höhere Ansprüche hat, sollte also warten. Das Pentax Angebot ist also wieder sehr schmal, keine echte Einsteiger-Kamera und bisher keine Vollformat-Kamera. Aber dafür den Überhammer, die 645D mit richtig großem Sensor und allem was man sich wünscht. Ich mag die Kamera sehr und sie ist ihr Geld wert.
Die Pentax 645D bedient nur einen kleinen Nischenmarkt, ist aber sehr gut angekommen. K-01 heißt ein misslungenes Design-Experiment – eine Kamera ohne Spiegel, ohne Sucher und mit feststehendem Monitor – total misslungen. Daher wird sie schon unter 450€ angeboten. Die Pentax Q und Q10 – auch zwei Kompakte mit Bajonett, sind mehr  tolle Funkamera, denn allzu hohe Bildqualität (vergleichbar MFT und Vollformat) sollte man von den kleinen Schätzchen nicht erwarten – dennoch finde ich sie gelungener als die Nikon 1 Kameras! Pentax wird eine spiegellose Kamera mit APS-C-Sensor, ähnlich einer Sony Nex entwickeln und sicher 2013 zeigen und vermutlich ist jetzt doch auch eine Kamera mit Vollformat-Sensor für 2013 geplant. Nur macht das für mich alles wenig Sinn, ohne entsprechende Objektive und da könnte ich mich kaum für Pentax entscheiden.

Welche Kameras könnten Sie durch spürbar bessere ersetzen:
keine

Besonders lohnenswert – bessere Bildqualität & Kameraeigenschaften:
Pentax 645D

Pentax 645D – günstigster Preis: 9000€
Pentax K-5 – günstigster Preis:        750€
Pentax K-5II – günstigster Preis:  1000€
Pentax K-30 – günstigster Preis:     680€

Für Sony-Fans war es ein gutes Jahr, viele Neuheiten. (22 neue Kameras)

Die Alpha Serie überzeugt mich bis heute jedoch nicht, daran ändert auch die neue Sony Alpha 77 letztlich nichts, sie kann einfach nicht mit Canon konkurrieren und auch gegen Nikon und Olympus tut sich Sony aus meiner Sicht sehr schwer. Die Sony Alpha Kameras führen bei mir zu Krämpfen in der Hand, wenn ich sie bedienen muß – da verzichte ich lieber! Die Alpha 65 finde ich unattraktiv, dann lieber gleich die Alpha 77. Wer weniger ausgeben möchte bekommt mit der Alpha 57V eine gute, schnelle Kamera. Alle anderen sind Einsteigermodelle oder schon nicht mehr aktuell.

Angetan bin ich von der raschen Entwicklung der Nex-Kameras, wenn jetzt noch spannende Objektive folgen würden… Die Sony Alpha 99 mit Vollformat, mit elektronischem Sucher und ohne Spiegel muß sich erst einmal einen Platz im Markt erobern. Mit 3000€ ist sie alles andere als ein Schnäppchen, aber wenigstens Innovativ.

Das erste Sony-Super-Tele 4,0/500 mm ist wichtig, aber optisch nicht wirklich auf einer Höhe mit Canon und auch etwas schwächer als Nikon. Zeiss sind 1,4/50 mm; 4,0/24-120 mm und 2,8/70-200 mm zu erwarten. Sony krankt weiterhin sehr an den Objektiven. Das gilt sowohl für die alte Alpha-Serie, die aber immerhin von einigen Zeiss Vollformatobjektiven profitiert und noch stärker für die neue Nex-Serie. Auch das neueste Nex 3,5-5,6/16-50 mm ist optisch und mechanisch leider wieder ein flopp. Es bleibt optisch noch hinter dem 18-55 mm Zoom zurück und die Mechanik ist so wackelig und empfindlich, dass man es wie ein rohes Ei behandeln sollte.
Ich fürchte fast auch 4,0/10-18 mm und 1,8/35 mm werden nicht überzeugen.
Die Nex 5F und Nex 6 Kameras werden ein Hit – denn die allermeisten wollen ein cooles Produkt und schauen ohnehin nicht wirklich nach Bildqualität und scharfen Fotos. Beides kann Sony bisher fast nur mit manueller Fokussierung und adaptierten Objektiven v

on Leica und Zeiss liefern. Die bisherigen Sony Nex-Objektive sind ein schlechter Witz – nur das Zeiss 1,8/24 mm hebt sich wohltuend ab.

 

Welche Kameras könnten Sie durch spürbar bessere ersetzen:
Sony Alpha 700 – Alpha 800 – Alpha 900

Besonders lohnenswert – bessere Bildqualität & Kameraeigenschaften:
Alpha 77 – Alpha 57 – Alpha 99 – Nex 6

 

Samsung (12 neue Kameras)

orientiert sich an Panasonic, ist aber noch weit von deren technischer Qualität entfernt. Weder Sensoren, noch AF noch die Objektive konnten bisher wirklich überzeugen. Der Marktanteil an Samsung-Kameras bleibt in Europa verschwindend gering. Samsung bleibt nur die Flucht nach nach vorne zur Android-Handy-Kamera – die viele Junge Fotofans zum Spielen animieren wird.
So könnte dann bald die schöne, neue Kamera-Welt aussehen:

SYSTEM – Kameras mit Bajonett:

Nach 29 Jahren Praxistests mit allen möglichen Kameras und Objektiven bin ich  froh mit den modernen System-Kameras – endlich klein, leicht, handlich und trotzdem Bajonett und Objektive von 7,5 bis 300 mm Brennweite (15 mm bis 600 mm Bildausschnitt Kleinbild!) möglich, ideal für Macro-Fotografie; unglaublich für Fotografie mit großen Bildwinkeln; ideal auf Reisen und in Städten; ideal zum Filmen und für Schnapp-Schüsse zuhause und das ganze je nach Objektiv in LEICA-Qualität.
Jetzt weine ich auch der mechanischen Leica M7 nicht mehr nach, vermisse Kameras wie die Pentax LX; Nikon F3; Canon Eos 1V nicht mehr!
Was Olympus, Panasonic zusammen mit Leica, Voigtländer und Samyang auf die Beine gestellt haben übertrifft die allermeisten Erwartungen die ich je an Fotogeräte hatte. bei weitem.
Sicher gibt es auch Einschränkungen: noch extremere Lichtempfindlichkeit und geringeres Bildrauschen eines größeren Sensors; AF-Geschwindigkeit bei bewegten Motiven; mögliche Sensor-Auflösung; Regen- und Kälte-Resistenz; Griffigkeit beim Dauereinsatz… doch dafür gibt es ja als Ergänzung eine Canon Eos 5D3; oder Nikon D800; Sony Alpha 77 oder Olympus E-5!
Inzwischen ist die Panasonic G5 mein Basis-System für viele Anwendungen und Canon Eos/Olympus  FT sind die Ergänzung für lange Telebrennweiten, Theater/Konzert-Fotografie; Porträt-Sessions; Tier- und Sport-Fotografie!
Sony ist in aller Munde, so viele Kameras in kurzer Zeit, Minolta und Sony Fans profitieren von der Alpha 77 und Alpha 99 und für alle anderen gibt es mit einer Sony Nex-Kamera eine schöne, kleine Ergänzung. Das Sony Nex-System entwickelt sich, aber nicht gut – die Nex 6 sollte ein Hit werden, aber die Objektive sind es weiterhin nicht! Fuji bietet tolle Kameras/Sucher/Sensoren an, Samsung bemüht sich und Canon und Nikon haben erste Weichen gestellt – müssen sich aber bald anpassen.
Nikon und Pentax bedienen absichtlich nur die Kompakt-Kamera-Kundschaft und hoffen da viel Geld für ihre unausgegorenen Test-Produkte zu bekommen.
Ein DSLR-System wird nur noch für einen Teil der fotografischen Motive benötigt. Ich habe 2011-2012 einen großen Teil meiner Fotos und sogar etliche Auftragsarbeiten mit System-Kameras der neuen Generation abgelichtet. Die Problematik mit Vollformat ist, wenn Sie genau hinschauen, finden Sie kaum ein Weitwinkel- oder Normal-Zoom-Objektiv das gut genug ist. Sie bekommen tatsächlich bessere Bildergebnisse auf dem kleineren Sensor mit den neuesten Objektiven. Bei Vollformat brauchen Sie ein Zeiss, ein Leica oder eine ganz aktuelle Festbrennweite bei idealer Blende und ein Stativ um hervorragende Bildergebnisse zu bekommen.

System-Adapter und Kompatibilität:

Ganz ehrlich, nur alte mechanische Schätzchen, extrem lichtstarke Festbrennweiten, Edel-Objektive von Leica und Zeiss – sowie Macro- und Tele-Objektive machen an den ganzen, kleinen Systemkameras spaß.
Alle üblichen 18-55 mm; 24-70 mm; 16-35 mm; 18-200 mm und 28-300 mm Zooms wirken groß und unhandlich an den kleinen Kameras und untergraben den eigentlichen Sinn – Leichtigkeit und Kompaktheit.
Sony, Nikon, Pentax, Olympus und Canon bewerben ihre Objektiv-Adapter für ihre neuen System-Kameras sehr deutlich. Doch mit Ausnahme von Sony haben alle adaptierten DSLR-Objektive an spiegelfreien Systemkameras einen deutlichen Hacken – die Fokussierung ist oft langsam oder sehr eingeschränkt.

Sony hat eine brauchbare, aber sehr aufwendige Lösung.
Olympus kann alle Objektive außer den 3 SWD -Linsen relativ flott an den Pen-Kameras betreiben.
Aber ausgerechnet 2 der 3 SWD-Objektive sind besonders spannend an einer Pen. Doch da Olympus keine weiteren neuen FT-Objektive mehr vorgestellt hat, bleibt vielen keine andere Lösung als die mFT Objektive zu kaufen – insgesamt ist das sehr unbefriedigend.
Pentax meint es nicht so wirklich ernst mit seinen Q-Kameras – denn daran Objektive der DSLR-Baureihen zu adaptieren ist allenfalls witzig.
Nikon hat einen teuren Adapter (269€) und bietet schnellen Autofokus. Ich habe z.B. das spannendste Nikkor-Zoom 2,8/70-200 mm an der Nikon V1 ausprobiert – das ergibt ein 2,8/190-540 mm – allerdings nur mit 10 Millionen Pixeln Auflösung und allenfalls bis 800 ISO nutzbar. Der AF ist bei 70-120 mm überraschend schnell doch im längeren Telebereich braucht er erheblich länger um sein Ziel genau zu finden. Trotzdem ist die Leistung überraschend gut. Das Ganze hat aber einen weiteren Nachteil, AF-Nachführung ist nicht möglich. Also in der Summe ist der Adapter uninteressant und zu teuer – das ändert sich auch an der V2 mit 14 MP nur wenig.
Canon hat seine Eos M ausgeliefert und bietet einen preiswerten Adapter für alle EOS-Objektive (EF-s und EF) an. Doch die Fokussierung ist schon mit einem modernen 5,6/15-85 mm sehr langsam und wird auch mit einem 2,8/70-200 mm nicht wirklich flott. Canon wird noch 1-2 Kameragenerationen brauchen um diese Technik in den Griff zu bekommen, bzw. eigene Objektive für die EOS M zu entwickeln.
Canon streitet bisher Pläne für eine spiegelfreie Kamera mit Sucher ab – solange darf man die EOS M getrost als Spielzeug betrachten.

Denn – ganz ehrlich – Kameras ohne Sucher sind allenfalls Knipskisten – aber keine ernsthaften Fotokameras.

Bisher ist deutlich sichtbar, daß nur Panasonic, Olympus, Samsung, Sony und Fuji verstanden haben wie der Hase läuft – diese Firmen setzen ganz auf die modernen Systemkameras und bieten inzwischen zahlreiche Brennweiten dafür an.

Der für mich beste Weihnachts-Kamera-Kauf unter 1000€ – Panasonic G5

Kameras -Highlights um Weinhachtsfest 2012 – aus meiner Sicht:

Die handliche Systemkamera:
1. Panasonic G5 oder Panasonic GX1 (plus Sucher) oder
2. Olympus OM-D oder E-PL5 (plus Sucher) oder
3. Fuji E-X1

Besser nicht:
Sony Nex Kameras – da es dafür kaum ein gutes Objektiv gibt.
Wenn dann nur die Nex 6 (wird geliefert ohne Accu-Ladegerät und das 16-50 mm enttäuscht auf ganzer Linie!)
Nikon 1 Kameras – letztlich viel zu teuer und optische wie Abbildungsqualität enttäuschen.
Samsung NX-Kameras können sich nicht technisch durchsetzen, hinken hinter her.

Der für mich beste Weihnachts-Kamera-Kauf unter 500€ – Panasonic FZ200 SuperZoom

Die handliche, preiswerte Super-Zoom Kamera mit viel Tele-Brennweite für jeden Tag:

Das A und O bei diesen Kameras ist: Ein hochauflösender Sucher.
Kameras ohne Sucher machen für Tele-Aufnahmen aus freier Hand nicht wirklich Sinn. Hohe ISO-Empfindlichkeiten rauschen ab ISO 1600 schon zu sehr – am langen Arm kann eine Kamera nie so verwacklungsfrei gehalten werden, wie stabilisiert am Kopf. Bisher sind die Sucher praktisch aller Kameras mehr oder weniger nur zum anvisieren geeignet – nur die Panasonic FZ200 / Leica V-Lux 4 besitzen 1,3 MP Auflösung – alle anderen nur mickrige 0.2 MP Sucherauflösung. Die Sensoren haben alle die gleiche Größe und verhalten sich ähnlich. Die Objektive protzen teilweise von 24 mm bis 1200 mm (Canon SX50) – doch das ist letztlich sinnlos, wenn die Fotos unterwegs nicht verwacklungsfrei scharf werden. 25-600 mm Brennweite in einem kompakten aber griffigen Gehäuse mit beweglichem Monitor und erstmals gutem Sucher und schnellem AF (auch im Tele-Bereich) bieten nur die Panasonic FZ200 & Leica V-Lux 4. Jede andere Kamera wäre hier herausgeschmissenes Geld.

1. Panasonic FZ200 / Leica v-Lux 4 (Leica incl Adobe Lightroom 4)
2. Panasonic FZ150 – bescheidener Sucher
3. Canon SX 50 HS – aber sehr bescheidener Sucher!

Der für mich beste Weihnachts-Kamera-Kauf – Kompakte unter 500€ – Panasonic LX7

Kleine Kompaktkamera für die Jackentasche mit hoher Lichtstärke:

1. Panasonic LX7 / Leica D-Lux6 (mit Adobe Lightroom)
2. Olympus XZ-2 oder XZ-1

Beste Strand und Unterwasser-Kamera:

1. Olympus TG-1

Spiegelreflexkamera für das größte Objektiv-System:
1. Canon Eos 650D – Eos 7D – Canon Eos 5D3
2. Nikon D800 – D7000 – D600  (D800 derzeit preiswert!)
Sony Alpha 57 – Alpha 77 – Alpha 99

realisiert mit: Olympus Pen 3 & Samyang 3,5/7,5 mm Fisheye – f:5,6 in Frankfurt

Es überrascht mich jetzt selbst, daß Panasonic dieses Jahr in fast jeder Kamera-Kategorie dominiert – aber der Hersteller hat sich auch fast alleine getraut alle Kameras wesentlich zu überdenken und neu zu definieren. Die GH3 ist noch gar nicht lieferbar, sie wird Panasonic ganz neue Kunden – Profis – bescheren. Bei den Kompakten und den Superzoom-Kameras ist Panasonic ja schon seit vielen Jahren technisch überlegen und die G5 ist bis auf kleine Schwächen praktisch jeder anderen Systemkamera weit überlegen. Auch die OM-D reicht in keiner Disziplin an sie heran – die OM-D ist letztlich zu teuer und verspricht viel, was in der Praxis nicht immer gehalten wird, dazu kommen mangelhaft verarbeitete Zoom-Objektive und eine schnelle Abnutzung der Kamera.

Canon-Fans machen mit der 5D3 keinen Fehler und Nikon Fans müssen letztlich auf die D800 und beste Objektive sparen – erst nächstes Jahr wird es neue Alternativen mit besseren Halbformatsensoren geben.

Objektivempfehlungen zum Weihnachtsfest 2012:

Olympus – Panasonic – Leica mFT Kameras:
Olympus 2,0/12 mm
Olympus 1,8/45 mm
Olympus 1,8/75 mm
Olympus 3,5-6,3/12-50 mm Macro
Panasonic 4,0/7-14 mm
Panasonic 2,8/12-35 mm
Panasonic 2,8/35-100 mm
Panasonic 4-5,8/14-140 mm OIS
Panasonic 3,5-5,6/14-42 mm PX
Panasonic 1,7/20 mm
Leica 1,4/25 mm Summilux mFT
Leica 2,8/45 mm Macro-Elmar mFT
Voigtländer 0.95/25 mm mFT
Samyang 3,5/7,5 mm Fisheye mFT

Canon Eos EF-s Kameras: (sehr gute Auswahl!)
EF-s 3,5-4,5/10-22 mm
EF-s 3,5-5,6/15-85 mm
EF-S 2,8/60 mm Macro
EF 4,0-5,6/70-300 mm IS

Canon Eos EF Kameras: (Beste Auswahl!)
EF 4,0/8-15 mm L
EF 4,0/17-40 mm L
EF 2,8/24-70 mm L II
EF 4,0/24-70 mm IS Macro 1:1,2
EF 4,0/24-105 mm L IS
EF 4,0/70-200 mm L IS
EF 2,8/70-200 mm L IS II
EF 4,0-5,6/70-300 mm L IS
EF 4,5-5,6/100-400 mm L IS
TS-E 4,0/17 mm L
Zeiss 3,5/18 mm Distagon
EF 1,4/24 mm L II
EF 1,2/50 mm L
EF 2,0/100 mm
EF 2,8/100 mm Macro L IS
EF 2,0/135 mm
EF 2,8/300 mm L IS II
EF 2,8/400 mm L IS II
EF 4,0/400 mm DO IS
EF 4,0/500 mm L IS II
EF 5,6/800 mm L IS

Sigma 4,5-6,3/50-500 mm OS
Sigma 1,4/50 mm
Sigma 2,8/150 mm OS
Tamron 2,8/24-70 mm VC

oder sparen auf:

Canon 4,0/200-400 mm L IS 1,4x Ext

Sony NEX: (insgesamt ist die Auswahl excellenter Objektive immer noch sehr dünn!)
Tamron Nex 3,5-6,3/18-200 VC
Samyang 2,8/8 mm Fisheye
Zeiss 1,8/24 mm
Sony Nex 1,8/50 mm
(Sony Nex  1,8/35 mm ?)
(Sony Nex 4,0/10-18 mm ?)

Sony Alpha: (insgesamt ist die Auswahl excellenter Objektive immer noch sehr dünn!)
Zeiss 2,0/24 mm SSM
Zeiss 2,8/16-35 mm SSM
Zeiss 2,8/24-70 mm SSM
Sony Alpha 3,5-5,6/70-400 mm SSM

Tamron 2,8/24-70 mm VC
Sony Alpha DT 2,8/16-50 mm SSM

 

Nikon DX: (sehr gute Auawahl!)
AF-S 1,8/35 mm
AF-S 3,5-4,5/10-24 mm
AF-S 3,5-5,6/16-85 mm
AF-S 3,5-5,6/18-200 mm II

Sigma 3,5/10-20 mm

Nikon FX: (gute Auawahl!)
AF-S 4,0/16-35 mm VR
AF-S 4,0/24-120 mm
AF-S 2,8/70-200 mm VR II
AF-S 4,0/70-200 mm VR
Zeiss 3,5/18 mm Distagon
AF-S 1,8/28 mm
AF-S 1,4/35 mm
AF-S 2,8/105 mm Micro
AF-S 4,0/500 mm VR
AF-S 5,6/800 mm (bald erhältlich)

Sigma 4,5-6,3/50-500 mm OS
Sigma 4,5-5,6/120-400 mm OS
Sigma 1,4/50 mm
Sigma 1,4/85 mm
Sigma 2,8/150 mm OS
Tamron 2,8/24-70 mm VC

Fuji film XF-Kameras:

XF 2,8/14 mm
XF 1,4/35 mm
XF 2,4/60 mm Macro
XF 2,8-4,0/18-55 mm OIS


Olympus FT:

Zuiko 4,5-5,6/9-18 mm
Zuiko 2,8-4,0/12-60 mm SWD
DC 3,5-5,6/14-150 mm Vario-Elmar Leica
Zuiko 2,8-3,5/50-200 mm SWD
DC 1,4/25 mm Summilux Leica
Zuiko 2,0/50 mm Macro
Zuiko 2,0/150 mm
Zuiko 2,8/300 mm

Sigma stellt sich ganz neu auf, von den bisherigen Objektiven, würde ich außer den Macro-Objektiven und einzelnen Zooms – je nach System – SONST KEINS MEHR EMPFEHLEN.
Tamron zeigt nach dem 2,8/24-70 mm VC für nächstes Jahr auch schon 2,8/90 mm VC und 2,8/70-200 mm VC – doch besonders gute Alternativen scheinen beide nicht zu werden.
Tokina dümmelt vor sich hin und hat nichts wirklich Neues.

KLEINIG-keiten zu Weihnachten:

– Einbeinstativ: Manfrotto Neotec 685 oder Monostat Einbein RS-16K (ab 200€)
– Zwischenringe von Kenko (ab 120€)
– Akku-Kamera-Griff von Delamax/Meike (90€)
– Blitz-Diffussor von Sto-Fen oder Delamax (15€)
– I-Phone Fisheye-Weitwinkel-Macro-Objektiv von Olioclip (70€)
– schnelles Sandisk USB 3.0 Kartenlesegerät (30€)
– schnelle Panasonic Gold SD-Karte 10
– Gepe Card Safe – Speicherkarten Aufbewahrung – wasserdicht und Druckfest (20€)
– Nexto Photo Storage mit 500 GB Speicher für unterwegs (200 €)
– Sanyo Eneloop XX Accus für Blitz etc. (4 St. – 15€)
– Display-Schutz-Glas von GGS (15€)
– Sony elektronischer Bilderrahmen (120€)
– Metall-Posterschiene zum schnellen Aufhängen von Fotos (www.Digiprinz.de – 11€)
– HarrysInFocus Ratgeber 2013 (ab 25€)

COMPUTER: Das Apple IPAD 4.0 und alle vergleichbaren Darstellgeräte mit denen man nur wenig arbeiten und kreativ sein kann, war mir viel zu langsam und zum reinen Lesen noch deutlich zu schwer: Ich habe es mit hohem Verlust verkauft und werde sobald keines mehr kaufen. Wer auf Reisen viel schmöckern will, dem kann ich den neuen Sony E-Reader für 140 € empfehlen (vom Kindle halte ich nicht viel, weil man abhängig ist). Den IPad Mini habe ich derzeit im Test, er ist wenigstens leicht und handlich und zeigt gute Bild- und Lese-Qualität, wenn auch noch nicht mit Retina-Auflösung – nur der Preis ist völlig unrealistisch. Solche Geräte unter 300€ werden gebraucht!
Ich finde auch weiterhin ein Notebook mit 13″ oder 15″ Monitor ideal, derzeit hat da das Apple MacBook Air noch keine echte Konkurrenz – es ist teuer, aber es gibt einem auch viele Möglichkeiten bei wenig Gewicht. Ich finde die Computer entwickeln sich nicht richtig; die Pads und Netbooks haben viel zu wenig Leistung; die Desktop-PCs sind meist immer noch in der alten Form und superunpraktisch – auf dem Schreibtisch möchte ich eigentlich nichts anderes als ein IMac und Tastatur und Maus und unterwegs ist ein modernes Handy eine gute Hilfe und für Fotos letztlich ein Notebook mit 13″ unentbehrlich. Letztlich gibt es große Entwicklungen nur beim IPhone-Handy.

Überraschungen des Jahres 2012:

Panasonic f:2,8 mFT Zooms

Olympus OM-D

Panasonic FZ 200

Fuji E-X1

IMac 27″ in Hauchdünn und mit FusionDrive

Enttäuschungen des Jahres 2012:

Olympus OM-D (Verarbeitung)

Olympus mFT Zoom-Objektive (Verarbeitung und Material)

Nikon 1 V2 & 1 J2 Kamerasysteme

Nikon D3200

Pentax Q-System

Pentax DSLR-System

Olympus FT-System

Preis: Apple IPad Mini

Ich kann mit allen Kameras und vielen Objektiven unter den meisten Bedingungen sehr gute Fotos realisieren.
Trotzdem würde ich Einsteigern derzeit weder eine Nikon-, noch eine Sony-DSLR-Kamera empfehlen. Meist ist der Einsteiger besser beraten in das umfangreichste Objektiv-System einzusteigen: Canon oder sich die Systemkameras von Panasonic, Olympus und Sony genauer anzusehen – da bekommt er mehr moderne Technik für’s Geld. Berufsfotografen bevorzugen Canon und einige auch Nikon, weil sie dort den entsprechend schnellen Service und die Unterstützung auf Veranstaltungen bekommen, weil sie von ihren Agenturen/Auftraggebern mit entsprchenden Marken ausgerüstet werden. Mit Bildqualität per se hat das nichts zu tun. Kenner und Fotografen mit hohen Ansprüchen an die Objektive fotografieren häufig auch mit Olympus und Pentax 645D und Leica und finden das neue Fujifilm RX-System sehr spannend.

 

15. November 2012
Volle Auswahl – mFT Objektive mit Festbrennweite – Olympus 1,8/17 mm MSC und die anderen

24 Festbrennweiten gibt es jetzt für MicroFourThirds und fünf weitere erscheinen bald. Braucht man die heute noch wirklich, wo doch zu jeder Kamera ein Standardzoom und ein Telezoom geliefert wird?

Ja einige schon sehr, denn zwischen f:5,6 und f:1,8 liegen Welten – mehr als 3 Blendenstufen Licht und Kreativität. Sogar 5 Stufen sind bei mFT möglich, denn Lichtstärke 1:0,95 wird ebenfalls angeboten, wenn auch bisher nur mit manuellem Focus.

Soeben erschien ein lange ersehntes und wohl für viele wichtiges Objektiv: das Olympus 1,8/17 mm in Metallfassung.

Die Vollformat-Anhänger werden denken – witzig das Menschen für ein f:3,6/34 mm 550€ ausgeben wollen. Denn die erreichbare Beschränkung der Schärfentiefe entspricht auf dem Papier eben nur einem f:3,6/34 mm an einer Vollformat-Kamera. In der Praxis ist das Verhältnis in Wahrheit nicht so schlimm und tatsächlich werden ja die allermeisten Aufnahmen mit Festbrennweiten nur im Bereich f: 4,0-f:8,0 fotografiert. Wer aber tatsächlich die geringe Schärfentiefe im Weitwinkelbereich erreichen will, muß sehr dicht ans Motiv gehen und wirklich f:1,4 oder f:2,0 aufbieten und selbst dann lässt sich mit jedem 50 mm, 85 mm oder gar 200 mm eine viel bessere Freistellung erreichen. Also im Bereich unter 50 mm – bzw. 25 mm bei mFT wird die erreichbare Freistellung sicher überschätzt. Die reine Lichtstärke um entweder bei sehr wenig Licht noch rauscharme Bildergebnisse zu bekommen oder schnelle Bewegungen noch scharf festhalten zu können, sind eine ganz andere Sache.
Der Ausflug ins Vollformat-Angebot zeigt im Bereich 35 mm jedoch auch nur 1,4/35 mm oder 2,0/35 mm – also entweder rund 600g schwer und groß bei Kosten über 1300€ oder 300g schwer und groß bei Kosten bis 800€. Für Objektive die wahrscheinlich nur selten mit großer Öffnung verwendet werden. Beim Preis von rund 800€ für das neue 2,0/35 mm IS wird aber auch sofort offensichtlich, das von Material und Technik (IS) her betrachtet, das Olympus 1,8/17 mm deutlich zu teuer ist.
Das 2,0/12 mm ist eigentlich wunderbar, doch letztlich wird man die große Blendenöffnung bei dem Bildwinkel nur höchst selten wirklich kreativ einsetzen können, zumal damit kein wirklich guter Abbildungsmaßstab (1:12,5) erreichbar ist.

Aber die Lichtstärke eines 17-25 mm kann man in alltäglichen Situationen, auf Reisen und nach der Dämmerung immer gebrauchen, denn mit f:3,5-5,6 Zoomobjektiven kann man doch viele Motive dann nicht schön und scharf einfangen.

Für mFT werden zur Zeit 8 verschiedene Objektive mit Lichtstärken zwischen f:0,95 und f:2,8 angeboten. Man muß nicht unbedingt 550€ für das neue Olympus 1,8/17 mm und passende Sonnenblende ausgeben und kann auch leicht einiges mehr ausgeben.

Die beiden Sigma Objektive 2,8/19 und 2,8/30 mm mag ich nicht sonderlich, sie zeichnen zwar sehr scharf, sind mir aber nicht lichtstark genug. Voigtländer bietet Lichtweltmeister 0,95/17,5 mm und 0,95/25 mm in solider Metallbauweise und manuellem Fokus.  Ich habe das 25iger und möchte es auch nicht mehr hergeben. Ich fotografiere nicht jeden Monat damit, aber sein Zauber, besonders im Nahbereich ist unbeschreiblich und an Panasonic oder Olympus Kameras lässt sich damit sogar bei Offenblende die Schärfe noch ohne Stativ l

Beide bieten 1:3,8 oder 1:4 und lassen den Fotografen 10 cm dicht ans Motiv. Das sind sicher Objektive für Spezialisten und sie sind eben für rund 1000€ auch nicht billig zu haben. Das 2,8/17 mm Olympus fokussiert sehr langsam und hat einen preiswerten Aufbau und ist für mich genauso uninteressant wie die beiden Sigma-Objektive.

Bleibt eine excellente Auswahl von 3 Objektiven übrig: 1,8/17 mm Olympus – 1,7/20 mm Panasonic – 1,4/25 mm Leica. Leica und Olympus liegen beide preislich über 500€ und das 1,7/20 mm ist schon 200 € preiswerter zu haben. Das 20 mm ist seit erscheinen extrem beliebt und sicherlich die am häufigsten benutze Festbrennweite bei mFT. Es ist wunderbar klein und mit 100g Federleicht. Es ist robust konstruiert, hat aber doch den Nachteil des gebremsten AF – der auch an den neuesten Kameras nicht wirklich schnell wird. Sein Abbildungsmaßstab ist mit 1:7,7 annehmbar. Das Leica Summilux 1,4/25 mm ist rund doppelt so lang und doppelt so schwer (200g), sein AF ist merklich schneller und seine solide, eckige Sonnenblende sehr angenehm. Es zeichnet wunderbar warm und scharf, ein echtes Leica. Mit f:1,4 ist es noch einmal 2/3 Blende lichtstärker als das 1,8/17 mm Olympus und erlaubt eine sichtbar schönere Freistellung bei Offenblende. Sein Abbildungsmaßstab ist mit 1:9 nicht berauschend aber allemal besser als die 1:12,5 von Olympus. Olympus bietet Metallfassung (allerdings nur im auffälligen Silber), 80g Gewichtsersparnis und 2 cm kürzere Bauweise und ebenfalls sehr schöne Abbildungsleistungen.

Fazit:

Wer sich mit seinen Fotos von der Masse absetzen will, braucht ein Voigtländer mit der Weltmeister-Lichtstärke f: 0,95 und stellt eben manuell scharf. Wer Mit kleinem Geldbeutel zu Abstrichen bereit ist, braucht weiterhin das Panasonic 1,7/20 mm und wer beste Abbildungsleistung mit Kompaktheit und hoher Lichtstärke kombinieren will und gut 550€ übrig hat, kann sowohl das 1,8/17 mm von Olympus als auch das 1,4/25 mm Leica Summilux wählen. Ich gebe kein Geld für silberne Objektive aus wenn ich schwarze bekommen kann und zahle nicht extra für Sonnenblende und Beutel, daher ist meine persönliche Wahl sehr leicht.

 

Das neue Olympus 1,8/17 mm ist ein klassisches Reportage-Objektiv mit hoher Lichtstärke. Olympus hat es mit sogenanntem Schnappschuss-Fokusmechanismus (MSC-Technologie – Movie & Still Compatible) für nahezu geräuschloses Fokussieren bei Film- und Fotoaufnahmen ausgestattet. Es verfügt über eine neuartige Linsenmehrfachbeschichtung (ZERO – ZUIKO Extra-low Reflection Optical). Durch Zurückschieben und Drehen des Fokusrings kann die Entfernung manuell eingestellt werden. Dabei lässt sich der jeweilige Schärfebereich bequem auf der Schärfentiefeskala ablesen. Und die spezielle Mehrfachbeschichtung der Linsenoberflächen ZERO (Zuiko Extra-low Reflection Optical) minimiert das Auftreten von Geisterbildern, Gegenlichtreflexen sowie anderen störenden Artefakten. Das M.ZUIKO DIGITAL 17 mm 1:1.8 ist ab Dezember 2012 zu einem Preis von 549,00 €

Welche mFT-Festbrennweiten sind sonst noch besonders vorteilhaft?
Meine erste Festbrennweite wird immer das tolle kleine 1,8/45 mm von Olympus sein und dazu ein lichtstarkes Macro. Anders als die Olympus-Fans sehe ich hier keinen eindeutigen Vorteil für das neue 2,8/60 mm Macro von Olympus. Das Leica 2,8/45 mm scheidet in keinem Bereich schwächer ab und hat die robustere Bauweise mit Sonnenblende. Olympus verwendet wieder eine einfache Polycarbonat-Fassung und verlangt für die wichtige Sonnenblende hohe Zusatzkosten (56€) und kann bisher nicht liefern.
Ein Fisheye macht an den kleinen Kameras immer mächtig Spaß, das sehr gute 3,5/8 mm Panasonic ist nur leider auch mit gut 700€ sehr kostspielig, da ist das manuelle3,5/7.,5 mm für rund 300€ erheblich preiswerter kaum schlechter und bieten einen noch etwas größeren Bildwinkel. Das Stereoobjektiv finde ich uninteressant und auch das 2,8/14 mm reizt mich wenig. Das ganz einfache Plastik-Deckel mit Linse und Umschalter für Nah und Fernbereich, das 8,0/15 mm Olympus ist eine nette Spielerei. Doch enthält es keine Elektronik, keine Blende, keine manuelle Scharfeinstellung, es ist ein reines Fix-Focus Objektiv. Aber dafür wunderbar flach und leicht und für rund 80€ auch noch erschwinglich. Eine nette Idee.
Die Objektive von LensBaby und SLRMagic sagen mir bisher wenig zu und auch das manuelle 6,3/300 mm Tokina Spiegel-Tele ist nichts was man wirklich braucht und häufiger einsetzen wird. Das Yasuhara X5 Nanoha Super-Macro ist interessant für Sammler  und Macro-Begeisterte, es ist preiswert und in seiner Ausführung einzigartig, fast ein Taschenmikroskop.
Bisher gibt es erst 1 echtes Tele-Objektiv, das teure 1,8/75 mm von Olympus. Nur der Bildwinkel gefällt mir nicht wirklich, ich bin also sehr gespannt auf das kommende 2,8/150 mm von Panasonic, daß mir genau wie das avisierte 1,2/42,5 mm neue Bildideen bescheren könnte.Es gibt bei microFourThirds fast nichts mehr was es nicht gibt.
Wenn jetzt noch ein 4,0/300 mm erscheint, Konverter vorgestellt werden und vielleicht ein 4,0/25-150 mm und ein moderneres 4,0/12-60 mm und 5,6/12-100 mm entwickelt wird sind alle Träume erfüllt. In Zukunft wird es sicher mehr Super-Zooms mit Powerzoom für die Filmer geben. Auch ein 25-250 mm ist nicht undenkbar.

 

Veröffentlicht in General, Objektive im Test, Praxis-Tests

 

12. Juli 2012
Nikons neue Objektive

Nikon kanns doch und strengt sich an!

viereinhalb Jahre nach Canon (Jan. 2008) gibt jetzt auch Nikon bekannt bald ein dringend benötigtes AF-S 5,6/800 mm ED VR einzuführen.

Was uns ungefähr erwartet, hier die Canon Daten zum Vergleich, da Nikon noch keine Daten genannt hat.

Ich rechne mit einer Baulänge von rund 46 cm und Nikon könnte es vielleicht etwas leichter als 4,3 Kilo schaffen.
Es darf mit einem Preis jenseits 12.000€ gerechnet werden…
Um im internationalen Wettbewerb als Profimarke neben Canon zu bestehen (Canon aktuell = 65 verschiedene Objektive)  muß Nikon in den meisten Bereichen zumindest mit Canon gleich ziehen (Nikon = 58 verschiedene Objektive). Damit füllt Nikon eine der wichtigsten Lücken, die jahrelang im Sortiment klaffte, denn Supertele sind weiterhin sehr gefragt. Jetzt kann man endlich auch bei Nikon die sinnvollste Tele-Kombination einsetzen: 2,8/70-200 mm VR & 2,8/400 mm VR & 5,6/800 mm VR. Damit werden 2,8/300 mm; 4,0/500 mm und 4,0/600 mm aus meiner Sicht unattraktiver. 300 mm reicht heute kaum noch um im Vergleich und bei den wichtigsten Tiermotiven zu bestehen und 500 mm ist nur interessant, wenn man nur mit einem Tele reisen will, obwohl es nicht so wesentlich leichter ist wie ein 2,8/400 mm – daß mit den Konvertern deutliche Vorteile bringt und eben auch ein 5,6/800 mm zur Verfügung stellt.
Nikon muß jetzt dringend die Konverter verbessern und deren AF beschleunigen.
Auch ist Nikon aus meiner Sicht noch nicht aus dem Schneider, denn die Supertele-Konstruktionen sind alle 3-4 Jahre jünger und erheblich leichter, schneller im Autofokus und im Bildstabilisator optimiert. Nikon braucht also in Kürze neue 2,8/300 mm; 2,8/400 mm; 4,0/500 mm und 4,0/600 mm und lässt weiterhin schmerzlich ein leichteres 3,5/400 mm oder 4,0/400 mm für Reisen vermissen.
Nikon hat zum Vorteil vor Canon sein 4,0/200-400 mm VR – was bei einigen immer noch recht beliebt ist, denn Canon wird sein 4,0/200-400 mm VR x 1,4x erst im Herbst endlich zeigen.

 

NIKON AF-S 5,6/800 mm VR ED
Aufnahmeformat FX-Vollformat
Konstruktion 18 Elemente in 14 Gruppen (Canon)
Anzahl Blendenlamellen 9, kreisrunde Blendenöffnung
Kleinste Blende 22 – 32 (36 bei 1/3-Stufen-Einstellung)
Geringste Aufnahmeentfernung…. 6,0 m (Canon)
Abbildungsmaßstab max. 1:7,1 (Canon)
Entfernungs-Information ja
Bildstabilisierung maximal 4 Stufen
Autofokus SWM Silent Wave
Filtergewinde 52 mm
Abmessungen 16,3 cm x 46,1 cm (Durchmesser max. x Länge) (Canon)
Gewicht 4300 g  (Canon)
Zubehör Objektivdeckel, Sonnenblende HB-, Beutel CL-

 

Nikon wehrt sich
Die Konkurrenz von Tamron und Sigma, die mit 18-250 mm und sogar 18-270 mm Super-Zooms protzen wollte Nikon offenbar locker in den Schatten stellen. Außerdem hat Rivale Canon bisher nicht einmal ein kompaktes und gleichwertiges 18-200 mm im Programm. Canon zeigt fast zeitgleich nur ein erneuertes 3,5-5,6/18-135 mm IS… Also war es Nikon ein Ansporn auch für Halbformatsensoren ein 3,5-5,6/18-300 mm ED VR zu entwickeln – daß den großen Brennweitenbereich von vergleichbar 27-450 mm in einem Zoom bietet. Doch die Erwartungen an eine 16,6 fach Gummilinse sollten nicht zu hoch sein. Wie schon bei vergleichbaren Konstruktionen dürfte die Verzeichnung deutlich sichtbar werden und die Abbildungsleistungen ab 135 mm sichtbar in die Knie gehen – ohne bewusste Nachbearbeitung wird da vermutlich keine Bildqualität sichtbar – aber lassen wir uns überraschen.

Das 3,5-5,6/28-300 mm VR für Vollformat kann ja erstaunlicherweise auch einige Fotografen zufrieden stellen, obwohl es mir im Telebereich viel zu schwach wäre. Diese neue Konstruktion ähnelt der Vollformat-Version sehr, die Anzahl der Linsen ist gleich und der Linsenaufbau ist leicht abgeändert.
Die Daten verraten, es ist noch einmal 260 g schwerer als das 18-200 mm (830g Gewicht) und hat 77 mm Filterdurchmesser und stolze 12 cm Transportlänge. 19 Linsenelemente sind sehr viel. Es verfügt natürlich über VR-Bildstabilisierung und lautlosen Silent-Wave Autofokus. Seine Geschwindigkeit hängt sicher von der verwendeten Kamera und den Kontrasten im Motiv ab. Sehr gut gefällt mir der mögliche Abbildungsmaßstab von 1:3,2 bei 300 mm Brennweite aus 45 cm Entfernung. Auch die Verwendung einer speziellen Blende mit 9 Lamellen ist wichtig und sinnvoll. Es ist mit speziellen Dichtungen gegen Sand, Staub und Spritzwasser geschützt – prima Nikon! Die Preisempfehlung liegt bei 1000€ – damit dürfte es nur für einen kleineren Kundenkreis interessant sein, denn die meisten Hobbyfotografen werden eine Tamron/Sigma Variante für unter 500€ kaufen oder das Nikkor 18-200 mm für rund 700€.
Es hat sicherlich einen gewissen Spaß- und Nutz-Faktor auf Reisen, wenn die Ansprüche an die  Fotos nicht zu hoch sind.

NIKON AF-S 3,5-5,6/18-300 mm VR ED
Aufnahmeformat APS-C Halbformatsensor (27-450 mm Kleinbild-Format)
Konstruktion 19 Elemente in 14 Gruppen
Anzahl Blendenlamellen 9, kreisrunde Blendenöffnung
Kleinste Blende 22 – 32 (36 bei 1/3-Stufen-Einstellung)
Geringste Aufnahmeentfernung…. 0,45 m
Abbildungsmaßstab max. 1:3,2
Entfernungs-Information ja
Bildstabilisierung maximal 4 Stufen
Autofokus SWM Silent Wave
Filtergewinde 77
Abmessungen 8,3 cm x 12 cm (Durchmesser max. x Länge)
Gewicht 830 g
Zubehör Objektivdeckel, Sonnenblende HB-58, Beutel CL-1120

Weit weniger spektakulär fällt das neue 24-85 mm AF-S Objektiv aus, das jetzt für rund 620€ in den Handel kommt. Es löst wahrscheinlich die betagte Konstruktion AF-D 2,8-4,0/24-85 mm ab. Schade das Nikon nicht bei dieser Lichtstärke geblieben ist. Ich habe die alte Version immer sehr gerne empfohlen und viele Fotografen waren sehr angetan davon. Ohne AF-S Antrieb scheint es aber nicht mehr wirklich zeitgemäß, Nikon hat jetzt in relativ kurzer Zeit die meisten Objektive mit Silent-Wave Motor neu berechnet. Dumm nur, dass damit auch der tolle Abbildungsmaßstab von 1:2  nicht mehr erreicht werden kann, die neue Konstruktion bringt es nur auf unspektakuläre 1:4,5. Das Gewicht wurde um 120g reduziert und der Preis fällt von 700€ auf 620€. Ich denke nicht, dass es eine wichtige Alternative zum 4,0/24-120 mm VR ist.

NIKON AF-S 3,5-4,5/24-85 mm VR ED
Aufnahmeformat Kleinbild / Vollformat
Konstruktion 16 Elemente in 11 Gruppen
Anzahl Blendenlamellen 7, gerundete Blendenöffnung
Kleinste Blende 22-29
Geringste Aufnahmeentfernung…. 0,38 m
Abbildungsmaßstab max. 1:4,5
Entfernungs-Information vorhanden
Bildstabilisierung 4 Stufen
Autofokus SWM Silent Wave
Filtergewinde 72
Abmessungen 7,8 cm x 8,2 cm (Durchmesser max. x Länge)
Gewicht 470 g
Zubehör Objektivdeckel, Sonnenblende HB-63, Beutel CL-1118

 

FX Nikon Vollformat, welche Objektive bieten aktuell den besten Kompromiss:

AF-S Nikkor 4,0/16-35 mm VR ED oder 2,8/17-35 mm

AF-S Nikkor 4,0/24-120 mm VR ED

AF-S Nikkor 2,8/70-200 mm VR II ED

AF-D Nikkor 2,0/35 mm

AF-S Nikkor 1,4/85 mm

AF-S Nikkor 2,8/105 mm Micro VR

AF-S Nikkor 2,8/300 mm VR II ED

AF-S Nikkor 4,0/500 mm VR II ED

Im unmittelbaren Vergleich überzeugen mich jedoch nur 4,0/24-120 mm, 1,4/85 mm und 2,8/105 mm.

FX Nikon Vollformat, günstige Objektivwahl:

AF-S Nikkor 3,5-4,5/18-35 mm VR ED

AF-S Nikkor 4,0/24-120 mm VR ED

AF-S Nikkor 4,5-5,6/70-300 mm VR ED

AF-D Nikkor 2,0/35 mm

AF-S Nikkor 1,8/85 mm

AF-S Nikkor 3,5/85 mm Micro VR

AF-S Nikkor 4,0/300 mm ED

 

DX Nikon Halbformat, welche Objektive bieten aktuell den besten Kompromiss:

AF-S Nikkor 3,5-4,5/10-24 mm ED

AF-S Nikkor 3,5-5,6/16-85 mm VR ED oder

AF-S Nikkor 3,5-5,6/18-200 mm VR II ED

AF-S Nikkor 1,8/35 mm

AF-S Nikkor 2,8/300 mm VR II ED

 

DX-Nikon Halbformat, günstige Objektivwahl:

AF-S Nikkor 3,5-5,6/18-105 mm VR ED

AF-S Nikkor 4,5-5,6/70-300 mm VR ED

AF-S Nikkor 1,8/35 mm

 

 

Veröffentlicht in General, Objektive im Test, Praxis-Tests