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Kategorie ‘Praxis-Tests’

22. Dezember 2011
Eine neue Foto-Zeit – die LEICA-Zeit

Leica hat es jetzt doch noch geschafft

Ich meine jetzt jedoch keine Leica Kameras, keine Leica S2, keine R, keine Leica Kompakt-Kameras und auch nicht die legendären Leica M Messsucherkameras!
Leica kann endlich durch die Hintertür tun, was ich immer verlangt habe, seine ungeschlagenen Leica M und Leica R Objektive für viele Kamera-Anschlüße zur Verfügung stellen.
Innerhalb der letzten 2 Jahre hat Leica seine Objektivproduktion der aktuellen M-Objektive mehr als verdoppelt und kann die Nachfrage damit noch nicht stillen. Häufig entstehen Wartezeiten von mehreren Monaten, bis der Kunde sein neues Objektiv in Händen hält. Und die Nachfrage nach den einzigartigen Summilux Konstruktionen wie dem 1,4/35 mm Asph. oder dem 1,4/24 mm Asph. und dem 1,4/50 mm kann schon gar nicht gestillt werden. Ein Großteil deutscher Konstruktion gehen gleich nach Fernost (China und Japan) und nach Nordamerika und deutsche Händler und Kunden brachen viel Geduld.

Es gab bisher zwei gute Gründe sich eine Messsucher-Leica-Kamera zu kaufen:

–       weil man das Messucherprinzip und seine mechanische Präzision schätzt

–       oder weil man mit den besten Objektiven der Welt arbeiten wollte

 

 

Die Objektive steigern deutlich die Abbildungs-Qualität eines Fotos – besonders wenn sie von Leica hergestellt werden.
Wenn wir über höchstmögliche optische Qualität reden, dann reden wir bitte nicht über Spiegelreflex, Vollformat, RAW, auch nicht über Canon oder Nikon und wir lassen auch Pentax 645D und Hasselblad aussen vor – dann reden wir von LEICA-Objektiven!

Es gibt kein Canon L, kein Nikon- und auch kaum ein Zeiss-Objektiv das an die optische Leistung eines LEICA.Objektivs heranreicht oder gar die mechanische Präzision und Langlebigkeit erreicht.

Wir reden von 18 mm bis 135 mm Brennweite, von Summilux,Summicron, Summarit, Elmarit. Noctilux und natürlich auch vom Tri-Elmar. Das sogar schon bei 16 mm beginnt.

Die beste Leistung dürfte meist vom Summicron erreicht werden, Summilux und Noctilux stehen für den Luxus der höchsten Lichtstärke, Summarit und Elmar für höchste Qualität bei gemäßigter Lichtstärke.

Da werden jetzt vielleicht die Zeiss-Fans nicht zu Unrecht meutern, weil natürlich auch Zeiss einige ganz herausragende optische Konstruktionen zu bieten hat (18mm; 25 mm; 50 mm).

Wer endlich die besten Objektive der Welt nutzen will, kann heute auch eine MicroFourThirds, Sony Nex oder Samsung-Kamera kaufen und die Objektive nutzen.
Da Leica bisher mit Objektiven fast nur auf Vollformatsensoren setzt, beginnen die möglichen Bildausschnitte erst mit einem Bildwinkel, vergleichbar 27 mm Brennweite. Voigtländer bietet mit seinem 12 mm Objektiv sogar schon vergleichbar 18 mm an Nex und Samsung Kameras.

Für microFourThirds sind alle M-Objektive auch einsetzbar, erreichen aber nur Bildausschnitte ab 36 mm wegen des kleineren Sensors mit Faktor 2,0x. Für Pen und Lumix-Fotografen gibt es aber auch bereits 29 verschiedene Objektive, von denen 10 Objektive optisch beinahe auf Leica-Niveau liegen.

Wenn Sie bereit sind auf Autofokus zu verzichten – bekommen Sie dafür hochpräzise Mechanik und wertvolle Gehäusefassungen von langer Haltbarkeit und dank Vergrößerung eine excellente Scharfstellhilfe.

Das Fokussieren der manuellen Objektive macht besonders an den Nex-Kameras aber auch an allen mFT und NX-Modellen erheblich mehr Spaß als mit dem alten Messsucherprinzip.

 

Auch wenn Ihnen die Leica M-Kameras und die Ableger von Voigtländer und Contax bisher nicht zusagten oder zu teuer waren – jetzt gibt es eine neue Zeit – eine neue Leica-Zeit

Was kann vom Kauf eines Leica-Objektives abhalten?

Der Preis?

Leica hat feste Preise – was ich persönlich gut finde – denn dadurch ist es Unsinn über Leica-Preise zu diskutieren und der leidige Preisvergleich und die zeitraubende Suche entfallen = geschenkte Lebenszeit.

Es hat einen großen Vorteil, sich gleich das beste Equipment zu kaufen, man braucht nie wieder über die mögliche optische und mechnische Qualität nachzudenken, denn man hält sie in Händen. Auch andere Produkte interessieren schlagartig nicht mehr. Ich habe das bei dem Kauf eines Apple Handys erlebt, seit 3 Jahren habe ich keine Tests und Vergleiche mehr zu Handys gelesen und Preise und alle Angebote interessieren mich einfach nicht mehr.

So ist es auch mit Leica-Objektiven, wenn Sie sich ein 24 mm; 35 mm oder 50 mm Leica Objektiv leisten, dann könnten Sie allenfalls die Lichtstärke optimieren, wenn Sie sich nicht gleich ein Summilux geleistet haben.
Leica bietet im Wesentlichen drei Serien an mit unterschiedlicher Lichtstärke und Abmessungen:

Summilux = f: 1,4
Summicron = f: 2,0
Summarit = f: 2,5
Der Preisunterschied beträgt stolze 2400 Euro zwischen Summilux und Summarit beim 35 mm.
Das Summarit ist etwas kompakter und leichter als das Summicron und optisch meist mindestens ebenbürtig und nur 2/3 Blendenwert lichtschwächer, aber es wird kaum gesucht, die meisten Leica-Fotografen kaufen lieber ein gebrauchtes, älteres Summicron oder Summilux als ein neues Summarit, selbst wenn das gebrauchte teurer ist. Ergo ist es auch schwieriger den zukünftigen “Wert” eines Summarit abzuschätzen und es zu verkaufen.

Leica ist nicht billig – es geht überhaupt erst ab 1100 € los – aber Leica ist preis-wert – denn Leica ist wertstabil – im Gegensatz zu fast allen anderen Objektiven sind Leica Objektive auch gebraucht noch sehr gesucht.

Der zweite Grund, das Preisverhältnis scheint nicht zu stimmen…
ein gutes Canon 1,4/24 mm L II ist für rund 2000 € zu haben – das Summilux M 1,4/24 mm Aspherical will mit 5000 € bezahlt werden. Das geniale Summilux 1,4/35 mm Asph. will mit 3750 € ausgelöst werden, Nikon und Canon haben recht gute 1,4/35 mm AF-Objektive im Sortiment für 1500€ bis 1800€. Das relativ neue Nikon G 1,4/35 mm AF-S wiegt 600g und ist 9 cm lang – das optisch deutlich bessere Summilux wiegt nur 307g und ist 4,6 cm kurz!
Wenn Sie nur einige Male im Jahr fotografieren, sind sicher beide Summen um ein Vielfaches zu hoch, schließlich bekommen Sie schon mit Digicam-Superzoomkameras 24 mm Bildwinkel für unter 400 € und es gibt lichtschwächere Objektive die auch nicht mehr kosten und gute Bildqualität liefern.
Leica lohnt sich nur wenn Sie viel und gerne fotografieren und dann zeigt sich auch die Beständigkeit, Haltbarkeit und die Extraklasse der Leica-Objektive. (bezieht man die ganzen Autofokusprobleme und Bildfehler mit in die Rechnung mit ein, lohnen sich Canon, Nikon und Sony-Objektive für 1/3 des Preises kaum jemals.)

Die wichtigsten Leica-Brennweiten an Leica M-Kameras und anderen Vollformat-Digital-Kameras sind:

21 mm
35 mm
90 mm
24 mm; 28 mm; 50 mm und 75 mm sind letztlich nur “Lückenfüller”
Wenn Sie aber 50 mm brauchen, ergänzen Sie am besten mit 21 mm 28 mm und 90 mm

Somit stehen an einer Sony NEX- und Samsung- Kamera folgende Leica Brennweiten in verschiedenen Lichtstärken zur Verfügung:

Vergrößerungs-Faktor: 1,5x

Leica   18 mm Bildausschnitt = Sony 27 mm

Leica   21 mm Bildausschnitt = Sony 31 mm

Leica   24 mm Bildausschnitt = Sony 36 mm

Leica   28 mm Bildausschnitt = Sony 42 mm

Leica   35 mm Bildausschnitt = Sony 52 mm

Leica   50 mm Bildausschnitt = Sony 75 mm

Leica   75 mm Bildausschnitt = Sony 112 mm

Leica   90 mm Bildausschnitt = Sony 135 mm

Leica 135 mm Bildausschnitt = Sony 202 mm

 

Zeiss   15 mm Bildausschnitt = Sony 22 mm

Zeiss   25 mm Bildausschnitt = Sony 37 mm

Voigtländer   12 mm Bildausschnitt = Sony 18 mm

Voigtländer   40 mm Bildausschnitt = Sony 60 mm

 

Es lohnen sich besonders:

Zeiss 15 mm   == 22 mm Bildausschnitt

Leica 21 mm  == 31 mm Bildausschnitt

Leica 28 mm  == 42 mm Bildausschnitt

Leica 35 mm  == 52 mm Bildausschnitt

 

Für microFourThirds stehen folgende Leica Brennweiten in verschiedenen Lichtstärken zur Verfügung:

Vergrößerungs-Faktor: 2,0x

 

Leica   36 mm Bildausschnitt (18 mm)

Leica   42 mm Bildausschnitt (21 mm)

Leica   48 mm Bildausschnitt (24 mm)

Leica   56 mm Bildausschnitt (28 mm)

Leica   70 mm Bildausschnitt (35 mm)

Leica 100 mm Bildausschnitt (50 mm)

Leica 150 mm Bildausschnitt (75 mm)

Leica 180 mm Bildausschnitt (90 mm)

Leica 270 mm Bildausschnitt (135 mm)

 

Zeiss   30 mm Bildausschnitt (15 mm)

Zeiss   50 mm Bildausschnitt (25 mm)

 

Voigtländer   24 mm Bildausschnitt (12 mm)

Voigtländer   80 mm Bildausschnitt (40 mm)

 

Es lohnen sich besonders:

Leica 24 mm  ==   48 mm Bildausschnitt

Leica 50 mm  == 100 mm Bildausschnitt

Leica 90 mm  == 180 mm Bildausschnitt

 

Als Kamera-Adapter kommen letztlich nur die Produkte von Novoflex in Frage, die sie hier direkt bei mir bestellen können, E-Mail an : HarrysInFocus@T-Online.de genügt.
Alle anderen Adapter die ich ausprobieren konnte, hatten Spiel, das Objektiv hat gewackelt, der Entsperrhebel hat gestört, waren aus billigem Metall und schlimmeres.
Deshalb besser gleich Novoflex, bevor Sie sich ärgern.  Die Novoflex-Preise liegen je nach Anschluß zwischen 119 € und 165 € je nach Anschluß

 

Warum Spiegelreflex-Technik ausgereizt am Produktions-ENDE steht:

– weil die elektronischen Sucher und Monitore sie nicht mehr notwendig machen

– weil der Autofokus durch die SLR-Technik immer wieder zu Fehlfokussierungen führt

– weil es Leica M-Objektive jetzt für jede Systemkamera gibt aber nicht für DSLR

– weil Kameras mit kürzerem Auflagemaß ganz neue und bessere Objektive ermöglichen

– weil die meisten Menschen kompaktere, leisere, leichtere und unauffälligere Kameras bevorzugen

– weil endlich die Erschütterung und Geräusche von Spiegel und Verschluß eliminiert werden können

 

 

Veröffentlicht in Objektive im Test, Praxis-Tests

 

20. Dezember 2011
Objektiv – Bindungen

Alle schwärmen immer von Kameras –
da schwärme ich lieber von Objektiven und den Fotos die mir nur mit  ihrem Einsatz damit gelingen konnten.

Die allerbesten Objektive zu finden ist eigentlich sehr einfach – die neuesten Leica Summiluxe, Summicrone und Elmare!
Da brauchen wir dann nicht über Zeiss, Olympus, Canon, Nikon, Sony, Pentax und Co zu sprechen.
Wer es sich leisten kann, kauft einmal im Leben Leica Objektive und braucht sich nie wieder über Objektiv-Qualität Gedanken zu machen, sondern nur darüber, wie er selbst seine Technik verbessern kann.
Nur verzichtet man dann auf schnellen Autofokus und Leica bietet seine Objektive derzeit nicht für jeden Aufnahmezweck an.
Man bekommt die mechanisch besten und kleinsten Objektive des weltmarktes die meist lange wertstabil sind.

Heute komme ich nicht ohne Canon-EOS-Kamera aus, weil ich nicht auf 2 einzigartige Objektive versichten kann und will:

Canon EF 4,0/400 mm DO IS

Es ist unvergleichlich leicht und handlich – dabei trotzdem scharf und schnell und mit Konvertern einsetzbar, das Super-Tele mit dem ich dank hohen ISO-Empfindlichkeiten viele Fotomotive aus freier Hand festhalten kann. Weder Nikon, noch Sony, noch Olympus, Sigma oder sonst ein Hersteller hat etwas vergleichbares im Sortiment.

Canon EF 5,6/100-400 mm L IS

Es ist unvergleichlich schnell, sowohl im Focus als auch im Bildausschnitt wählen und bleibt trotzdem kompakt. Auch wenn ich immer Angst vor mangelnder Dichtigkeit bei Regen und Staub habe und den Verriegelungsmechanismus für die Brennweite immer behutsam behandeln muß und ich viele Exemplare hatte, die bei 400 mm nichts getaugt haben, ich habe jetzt ein gutes und das tausche ich allenfalls gegen den Nachfolger. Weder Nikon noch Sigma können ein Objektiv in dieser Schnelligkeit und Performance liefern. Das Sony 70-400 mm klingt zwar reizvoller, ist aber wesentlich langsamer im Fokus und billiger verarbeitet.

Canon EF 2,8/70-200 mm L IS II

Ein solches lichtstarkes Reportagezoom gibt es zwar praktisch von jedem Hersteller – doch keins ist so scharf, so schnell, so gut bei Offenblende und Konverternutzung wie dieses neue Canon-Zoom.

Wer noch mehr einzigartige Objektive von Canon braucht, sollte sich folgende Objektive zulegen:

EF 4,0/8-15 mm Fisheye

T-SE 4,0/17 mm L

MP-E 2,8/65 mm Lupe

EF 2,0/135 mm

EF 2,0/200 mm L IS

EF 4,0/300 mm L IS

EF 2,8/400 mm L IS II

EF 4,0/600 mm LIS II

EF 5,6/800 mm L IS II

EF 4,0/70-200 mm L IS

EF 5,6/70-300 mm L IS

Canon hat natürlich noch viel mehr spannende Objektive, aber die sind dann entweder nicht einzigartig, oder es gibt sie mit gleicher oder gar besserer Leistung von anderen Herstellern. Objektive wie das 1,4/24 mm L II; 1,2/50 mm L; 1,2/85 mm L II – von denen ich früher begeistert war, gibt es inzwischen besser oder die Farbsäume sind bei großen Blendenöffnungen so stark, das mir der Einsatz keinen Spaß mehr macht.

Analog war die Canon Eos 1V zweifelsohne die Krone der Fototechnik, digital ist für mich derzeit die Eos 7D der geeigneteste Kompromiss.

 

Ich brauche immer eine Olympus-Kamera. Denn so kompakte, farbechte und scharfzeichnende Objektive bietet kein anderer Hersteller:

2,0/12 mm mFT

1,8/45 mm mFT

5,6/9-18 mm mFT

 

2,0/50 mm Macro FT

2,0/150 mm FT

2,8/300 mm FT

4,0/7-14 mm FT

5,6/9-18 mm FT

2,8-3,5/11-22 mm FT

2,8-4,0/12-60 mm FT

2,0/14-35 mm FT

2,0/35-100 mm FT

2,8-3,5/50-200 mm FT

2,8/90-250 mm FT

und beide Konverter funktionieren mit praktisch allen Objektiven gleich schnell und zuverlässig.

 

Panasonic kann’s auch – unentbehrlich sind:

3,5/8 mm Fisheye mFT

1,4/25 mm Leica mFT

2,8/45 mm Macro Leica mFT

4,0/7-14 mm mFT

 

1,4/25 mm Leica FT

5,6/14-150 mm Leica FT

 

Voigtländer:

0,95/25 mm mFT

 

Früher musste ich Pentax-Gehäuse haben um folgende außergewöhnlich gute Objektive einsetzen zu können:

1,8/31 mm FA*

1,9/43 mm FA*

1,8/77 mm FA*

1,4/85 mm A*

4,0/200 mm Macro FA*

4,0/300 mm DA*

2,8/80-200 mm FA*

5,6/250-600 mm FA*

 

Auch Nikon Kameras brauchte ich um einige einzigartige Objektive einsetzen zu können:

AF 2,8/14 mm

AF 2,0/105 mm DC

AF-S 2,8/17-35 mm

AF-S 5,6/18-200 mm VR II

AF-S 4,0/200-400 mm

Die Nikon-Tele-Objektivwelt fand ich je doch die letzten 30 Jahre fast immer unterlegen, das 4,0/200-400 mm war anfangs toll, aber letztlich nicht praktisch und gut genug, die Super-Teles waren Canon technisch immer unterlegen und selbst optisch nie wirklich besser. Auch jetzt ist die aktuelle Serie viel schwerer als die von Canon.

 

Mit Sony fällt mir die Auswahl noch am schwersten, ich konnte die Alpha 900 mit den meisten wichtigen Objektiven testen und danach war sie für mich nicht mehr spannend.

Ich würde von Sony allenfalls haben wollen:

Zeiss 3,5-4,5/16-80 mm  (Zeiss 2,8/16-35 mm wenn unbedingt Vollformat)

Zeiss 1,8/135 mm

Sony 5,6/70-400 mm Apo

 

Sigma war neben Canon und Olympus fraglos der innovativste Objektiv-Anbieter der letzten 20 Jahre. Sieht man einmal von der weniger Belastbaren Mechanik, den höheren Produktions-Schwankungen und Offenblendunterschieden ab, sind folgende Objektive heute besonders herausragend:

DG 1,4/50 mm EX

DG 1,4/85 mm EX

DG 2,8/150 mm Macro OS EX

DG 4,5/500 mm EX

DG 3,5/10-20 mm EX

DG 2,8/120-300 mm OS EX

DG 6,3/50-500 mm OS EX

DG 5,6/300-800 mm EX

 

 

Foto Copyright by: Canon Europe

Früher war alles ganz einfach, Objektive aus Metall ohne Autofocus und Elektronik zauberten aus jedem Motiv ein scharfes und schönes Foto. Doch halt, so einfach war es nicht, wenn Sie mit Objektiven der Lichtstärke f:2,8 oder lichtstärker arbeiteten, hatten Sie vielleicht häufig keine präzise scharfen Fotos. Da halfen auch nur Einstellhilfen, die beste bot Leica mit dem Mess-Sucher Prinzip.

Dann “erfanden” Canon und Sigma die Scharfstell-Probleme – Backfocus-Frontfocus – Kameras und Objektive harmonieren oft nicht, schon gar nicht bei großen Blendenöffnungen.

Heute gibt es eine Lösung – wieder manuell auf dem Monitor fokussieren, mit Luper-Vergrößerung oder mit Kantenschärfung am Motiv – das ist präzise und gelingt relativ schnell. sowohl beim Supertele, beim Lichtriesen und auch beim Macro-Objektiv. Dazu eignen sich am besten und am angenehmsten die wirklich manuellen Objektive, wie sie meist vor 1985 vorgestellt wurden und die neueren Konstruktionen von Leica, Zeiss und Voigtländer.
Die modereren AF-Objektive lassen häufig durch einen zu kurzen Schneckengang und fummelige Bedienung keine angenehme manuelle Fokussierung zu.
Besonders Canon, Nikon, Minolta und Olympus FT-Objektive fallen hier oft unangenehm auf.
Die aktuellen Zoom-Konstruktionen sowie die modenen Superteles über 135 mm sind heute viel besser als früher. Deshalb lohnen manuelle Objektive nur von 15-200 mm eine Anschaffung!
Die Objektive für den Einsatz an System-Kameras haben idealerweise noch einen Blendenring!

Deshalb besser die MF-Festbrennweiten-Konstruktionen, aber von denen nur die BESTEN:

 

Die BESTEN Olympus OM-Objektive:

2,0/21 mm

2,0/28 mm

2,0/35 mm

1,2/50 mm

2,0/50 mm Macro (1:2)

3,5/35 mm Macro

2,0/90 mm Macro (1:2)

2,0/100 mm

 

Die BESTEN Pentax K-Objektive:

4,0/20 mm

2,8/24 mm

2,0/35 mm

1,8/85 mm

1,8/135 mm

4,0/200 mm Macro

 

Die BESTEN Nikon AF-S Nikkore:

4,0/20 mm

1,4/28 mm

1,4/35 mm

2,0/35 mm

2,8/55 mm Micro

2,0/85 mm

1,4/85 mm

2,8/105 mm Micro

4,5-5,6/70-180 mm Micro

4,5/80-200 mm

 

 

 

Veröffentlicht in General, Objektive im Test, Praxis-Tests

 

27. November 2011
Ein falscher Gedanke – die Photographie

Ein falscher Gedanke geistert heute noch viel stärker durch die Köpfe der Menschen als zu allen früheren Zeiten.

Es ist uns klar, daß wir mit dem Kauf eines Pinsels, (Farbe & Leinwand) kein Bild malen können, wir haben erfahren, daß wir keine wohlklingende Melodie aus einer Gitarre oder einem anderen Instrument entlocken können und kein moderner Computer tolle Texte schreiben kann – aber immer mehr Menschen glauben allen Ernstes, daß sie mit einer neuen Kamera plötzlich und einfach bessere Fotos schaffen.
Entschuldigung, aber das ist kompletter Blödsinn.

Ja es gibt den Trend, daß speziell Kameras und Computer selbst immer “kreativer” und “intelligenter” werden, uns Arbeit abnehmen und scheinbar selbst etwas tolles zaubern… siehe IPad oder Nikon 1 – als jüngste und schlimmste Beispiele (denn diese Geräte sind allenfalls in der Hand eines Könners – der erst alles mögliche abschaltet und sich eigene Gedenken macht – zu etwas tollem im Stande. Noch vor 20 Jahren haben wir uns empört über jede Werbung, die uns versprochen hat, das Gerät sei intelligent und mache tolle Fotos (Minolta) und heute ist genau das plötzlich cool – ich nehme das Handy und schon kann ich ein supertolles Foto überall in die Welt schicken – ziemlich naiv.

Und selbst wenn ein Samsung Galaxy, ein IPhone, eine Nikon 1 oder Sony Nex oder Canon Powershot und wie sie alle heißen, “ganz einfach” tolle und “intelligente” Fotos hervorbringen – wo bitte bleibt denn dann die eigene – die erfüllende kreative Phase?
Denn die ist es doch hauptsächlich – die so einen großen Spaß an der Photographie macht und nicht das fertige Bild – das ist ganz nett und schnell vergessen – aber der Weg dahin, das Auseinandersetzen mit Kamera, Objektiv, Zubehör, Technik, Licht und vor allem mit dem MOTIV macht uns doch erst zum Photographen – zum Lichtzauberer.

Darum bitte – bei aller tollen Technik für “Spielkinder” – vergesst die neuesten Kameras und Funktionen erst einmal und geht raus, Motive und Licht ansehen und überlegt wie ihr aus der schwarzen Kiste (Kamera) mit Objektive das bestmögliche Ergebnis entlocken könnt!

 

Und, die, die mich kennen – sagen zu Recht – das sage ausgerechnet ich, Harry – der mit mehr als 500 verschiedenen Objektiven und noch mehr Kameras Fotos belichtet hat – unzählbare Mengen von Fotos die letzten 3 Jahrzehnte belichtet hat.
Ja – ich war immer auf der Suche nach dem bestmöglichen Arbeitsgerät, dem Gerät – dem Objektiv – das mich zu noch spannenderen Bilder inspiriert – Kameras und neue Objektive können keine besseren Fotos machen, aber sie können inspirieren, sich besser mit Technik, Licht und Motiv auseinander zu setzen.

Aber auch nicht mehr – ich will nicht das Kameras und Computer meine Bilder machen – dann wäre alles sinnlos.
Und vielbeachtete Fotografen haben recht, es dauert meist mehr als 10 Jahre, bis man soweit ist, wirklich herausragende Fotos zu schaffen.

 

Veröffentlicht in General, Kameras im Test, Praxis-Tests