Tresor  
Filo Rings

1. August 2019
Indian wildlife

Indian Wildlife – Eye to Eye
Canon 2,8/70-200 mm L IS II f:2,8
 
 
Willkommen!

10 Jahre Harrys Photo-Tagebuch,  20 Jahre HarrysInFocus online. HarrysInFocus habe ich jüngst still gelegt, ich bereite eine neue Test-Seite vor. 
Dank Dr. Tilo Seeger (www.drtseeger.de) konnte ich eine große Homepage aufbauen und mein vielfältiges Wissen zahllosen Fotografen vermitteln.
Ich bin seit mehr als 29 Jahren immer mit den neuesten Objektiven und Kameras unterwegs. Wenn ich es mir aussuchen kann, fotografiere ich am liebsten Tiere, alles was lebt und sich bewegt. Man unterstellt mir gerne eine besondere Leidenschaft für Fotografie und Fotogeräte – das ist aber aus meiner Sicht nicht ganz richtig, denn meine wahre Leidenschaft brennt für meine Motive, für Tiere, für Natur, für Menschen – der Rest ist nur Technik.
Meine große Homepage “HarrysInFocus” wurde gerne mal zu bunt und zu verwirrend empfunden – sie ist aber eben auch so wie ich. Ein bunter Vogel, gerne mal chaotisch und zerstreut, oft knallig und manchmal zu viel auf einmal.
Ich bin nicht geradlinig und angepasst und farblos vielleicht auch nicht.
Ein Mensch hat viele Facetten, viele Gesichter, er kann vieles sein, je nach dem auf welche Seele er trifft… man muß es nur versuchen.
Ich versuche – ich mag grau nicht und bin immer auf der Suche nach Farben, nach Licht. Ich fotografiere spannende Tiere und Menschen – nicht nur einmal – immer wieder, mir fällt immer noch was ein. Mit einer Kamera kann ich zwar fast alles ablichten und doch verwende ich immer wieder andere Kameras und Objektive, und suche immer das Limit…
wie in meinem Lieblingsfilm „Blade Runner“ (1982) bin ich gerne auf Messers Schneide.
Ich bin “Berlin – Herz & Schnauze”, gewagt und schüchtern, modern und hektisch und zugleich altmodisch mit viel grün, Wasser und Ruhe.
2010 fiel die Entscheidung, es mal mit ruhigen Farben und streng geordnet zu versuchen.
Dafür haben mir hier Andreas Klotz (www.Tipp4.de), Katrin Scheid und Sebastian Tänzer (www.Taenzer.me) eine ganz neue Plattform errichtet. Mal sehen, wie lange es geordnet bleibt, und wie schnell ich die Seiten mit massenhaft Fotos und Text fülle.

Ich wünsche Ihnen trotzdem viel Vergnügen beim Stöbern, Entdecken und Lesen!

Per E-Mail (HarryPX@T-Online.de) bin ich jederzeit für Sie da und beantworte Fragen, Wünsche und Anregungen, biete Tests und
meinen Foto-Wissen auf USB-Stick. Rein ins Vergnügen…

Und bitte nichts mopsen und nichts ohne meine Zustimmung zitieren oder gar kopieren und ins Netz stellen!
Seien Sie lieber selbst kreativ!

Auf Anfrage – können Sie mich für eine Portrait-Session oder ihre Feierlichkeit buchen. Ich bin kein Freund von festen Preislisten, Preise ändern sich ständig.  Eine Portrait-Session bei mir gibt es ab 150€ (plus Anfahrt, falls erforderlich). Alles ist abhängig vom Aufwand, Nachbearbeitung und Zeit – deshalb einfach eine kleine Mail an mich und sie bekommen ein persönliches Angebot.

Dies ist KEINE Fan-Page – KEINE Werbung, KEINE Suchmaschinen-Links und Optimierung

Auch wenn hier auf meiner Seite Markennahmen wie Canon, Nikon, Novoflex, Olympus, Panasonic, Pentax, Leica, Zeiss & Apple häufiger als vielleicht sonst gewohnt auftauchen – bitte ich Sie herzlich – das nicht als Fan-Page miss zu verstehen. Diese Marken sind hier präsent, aufgrund langjähriger, oft positiver Erfahrungen. Canon wird wohl am häufigsten besprochen, weil Canon das bei weitem größte System und die meisten Kunden hat, nicht weil ich es für die beste, innovativste Herstellerfirma halte. Grundsätzlich sind mir Marken-Namen und Firmen egal und ich übe da keine Solidarität – denn das wäre zu kurzlebig. Es sind alles Hersteller die Produkte vertreiben und offensiv versuchen Geld zu verdienen. Nachdem ich nun seit 25 Jahren „InFocus“ schreibe und 12 Jahre lang meine Info-News „BlitzLicht“ heraus gegeben habe, werde ich mich ab jetzt auf diese Homepage konzentrieren – mit meinem gesammelten Fotowissen seit 28 Jahren und meinen regelmäßigen Tests aktueller Objektive und Kameras. Da ich unbedingt unabhängig bleiben will von einflussnehmenden Redaktionen (die zumeist über wenig Praxis-Wissen verfügen) den Herstellern, den Vertreibern und der Werbe-Industrie und ein Abo-Preis wie bisher vermutlich immer weniger Menschen interessiert – stelle ich hier mein gesamtes Wissen ab jetzt jedem zur Verfügung. Ich biete jedoch noch viel mehr, intensive Beratung per Mail – speziell an die persönlichen Vorlieben und Bedürfnisse angepasste Objektive und Kameras und Zubehör, die ich zum fairen Preis gebraucht und neu beschaffe.
Als Honorierung erhoffe ich mir wie meine nordamerikanischen Kollegen eine jährliche Spende um diesen hohen Aufwand vor mir und meiner Familie zu rechtfertigen.
Sie können einen beliebigen Betrag ab 35 € HIER spenden.

Dafür gibt es dann meine Foto-Listen (220 Seiten) mit Kurz-Beurteilungen über alle Objektive und Kameras, ausführliche Praxis-Tests zu den aktuellsten Objektiven und die letzten Blitz-Licht Ausgaben per Mail.

Die vergangenen 20 Jahre haben gezeigt, dass meine Leser durch meine Beratung und Tests viel Geld einsparen konnten, da ich immer als preisbewusster Berater und nie als “Anpreiser” von Marken fungiere. Oft genug rate ich auch vom Kauf ab. Einzelne Praxistests zu Objektiven oder Kameras (derzeit 380 verschiedene! Siehe HarrysInFocus.de) Können Sie auch weiterhin bei mir für 5 € bestellen (natürlich inklusive meiner gezielten Fachberatung per E-Mail!)

E-Mail-Kontakt – einfach hier auf Beratung- oder Bestellen-BonBons klicken.

Mein USB-Stick-„HarrysInFocus“ mit allen gesammelten Tests ist für 89 €  und die Dateien für nur eine Marke für 59 € erhältlich.

InFocus Shop

 

1. Dezember 2014
USB-Stick & DVD

Seit 25 Jahren unabhängige Praxistests – für:
Fotografie draußen, NaturFoto, NaturBlick, FotoMagazin, Phototechnik International, Photographie, FotoPraxis, Markt&Technik, PhotoScala, HarrysInFocus, u.v.a.
Hier finden Sie die
umfangreichste und ausführlichste Test-Sammlung
aller Autofokus-OBJEKTIVE
im Internet – Weltweit! 383 Tests!
Alle Berichte auf Deutsch und für jeden verständlich –
Alle bedeutenden Autofokus-Objektive in der Praxis getestet und beschrieben – unabhängig
und nicht erzwungen wirtschaftlich korrekt; alle Berichte ständig erweitert und ergänzt –
nur hier ungekürzt und klar!
& persönliche Beratung für jedes System und alle Objektive!

 

30. Oktober 2020
Canon R5 & Canon R 2.8/70-200 mm L IS

Canon RF 2.8/70-200 mm L IS im Praxistest

Canon hat mit seinen 2.8/80-200 mm L & 2.8/70-200 mm L Konstruktionen vor 30 Jahren schnell Nikon überrumpelt, den schnelleren Autofokus, bessere Naheinstellgrenzen, Mechanik und bald auch den Bildstabilisator eingeführt. Noch vor 5 Jahren war dieses Reportagezoom wirklich in jeder Fototasche. Und wenn nicht von Canon, dann zumindest von Sigma, Tamron oder Nikon.
Brauchen wir 2020 noch ein lichtstarkes Reportage-Zoom? Die Antwort fällt mir nach einer Weile fotografie mit dem neuesten Canon R-Zoom für 2800€ leicht.
Canon hat hier etwas anderes ausprobiert, in der Kürze liegt die Würze, 15 cm Baulänge zusammen gedreht auf 70 mm, anstatt wie sonst üblich 20 cm und komplett innenfokussiert. Das war bei Vorstellung erst einmal ein Hingucker – ob die 5cm, die ja dann um 200 mm zu erreichen wieder heraus gedreht werden müssen und 340g weniger Gewicht, dann so einen Transportvorteil bedeuten?

Mechanik und Belastbarkeit:
Der gesamte Plaste-Mantel fühlt sich so weit gut an und auch der ausdrehbare Innentubus ist aus einem Polycarbonat. Er hat aber kein Spiel und sitzt angenehm fest. Die Bedienung ist fremd. Ein klickender Ring ist vorhanden, er bewegt aber nicht nur Blende, sondern auf Wunsch auch +/- Belichtungskorrektur oder andere Parameter. Es ist knapp 9 cm dick, wird aber mit notwendiger Sonnenblende fette 11,5 cm dick.
Unterschiedliche Fokussierbereiche sind nur bei 2,5m bis unendlich und komplett vorgesehen.
Auch mit Plaste-Fertigung bleibt es 1150g schwer und nimmt durch seine Dicke viel Platz weg. Da Konverter nicht einsetzbar sind, kann es auch kein Ersatz für ein 100-400 mm Zoom sein. Es liegt Nahe, dass Canon auch deshalb sein bisheriges 100-400 mm jetzt so lichtschwach als 7.1/100-500 mm platziert, um die Kunden davon zu überzeugen, das ein FOTOGRAF beide Zooms braucht.
Die manuelle Fokussierung geschieht immer motorisch und gelingt nur wenn man vorher den kleinen MF-Schalter umstellt.
Man könnte mit der aufgesetzten Sonnenblende das Objektiv in ein zügiges Schiebezoom verwandeln – nur leider geht das nicht wirklich schneller, als es das langsame Drehen erlaubt. Da sollten sich alle einmal bei Sigma anschauen, wie es viel besser geht!
Mein Tipp, sofort bei Lifeguard eine LensSkin-Folierung bestellen, damit das ekelhafte Plastegefühl weniger auffällig wird und die Objektivoberfläche etwas geschützt ist.

Optische Eigenschaften, Kontrast, Auflösung und Vignettierung, Verzeichnung und Gegenlichtverhalten:
Optisch gibt es daran nur eins auszusetzen – keine Konverter!
Sonst ist es bei 70 mm vergleichbar scharf wie bei 200 mm und hat erstaunlicherweise keinen prägnanten Leistungshöhepunkt, auch nicht bei 135 mm wie viele andere dieser Zooms.
Mir missfällt der fühlbare mechanische Konstruktionsaufwand. Es dreht sich schwer Richtung 200 mm. Die Limits sehe ich hier weniger in seinen optischen Eigenschaften, Vignettierung und Verzeichnung werden hier kaum jemals auffallen und werden im JPEG sowieso ausgefiltert. Was auffällt, sind die geringen chromatischen Aberrationen – da diese L-Konstruktion dafür besonders anfällig sind

Bildstabilisierungs-Technik:
Hier kann der IBIS in Zusammenarbeit mit dem Objektiv IS einiges mehr als alle anderen Vollformat-Anbieter und reicht fast an mFT heran. Ich konnte falgende Flußaufnahmen mehrheitlich verwacklungsfrei mit ½ Sekunde realisieren!

 

Einsatz mit Konverter:
Nicht möglich. Ob es später einmal mit Fremd-Konvertern möglich sein wird, ist noch sehr fraglich, da die meisten modernen Gläser aus dem Konverter herausragen.

Hintergrundfreistellung:
Gelingt mit f:2.8 so lala, wenn man nahe am Motiv dran ist: Gut, wenn man 5m und mehr entfernt ist nicht mehr so toll. Da bleiben feste Brennweiten mit noch höherer Lichtstärke eben deutlich überlegen. Es kann sich weder mit 2.0/135 mm noch mit 2.0/200 mm oder 1.8/135 mm und auch nicht mit 1.4/85 mm messen. Wer Freistellung und Bokeh sucht wird hier nicht lange glücklich.

Nahkorrektur:
Die Naheinstellgrenze von 0,70 cm bleibt zum Glück bei jeder Brennweite erhalten. Abbildungsmaßstab 1:4.3 aus 0,70 m Distanz zum Sensor, das ist ok aber nicht besonders gut. Denn im Gegensatz zu anderen, die einen besseren Maßstab aus 1m Entfernung erreichen, muß man mit Canon immer dichter heran. Immerhin erlaubt die R5 den 1.6x Ausschnitt und dann kann sich die Vergrößerung durchaus sehen lassen.

Zubehör:
Die Sonnenblende wirkt trotz Verschraubungen, Feststellknopf und Filter-Schublade sehr billig. Sie vergrößert den Durchmesser auf stolze 11,5 cm und ist leider nicht integriert. Ein Weichbeutel liegt bei, aber nicht mehr der bisher bekannte Umhängebeutel, der so robust war.

In der Praxis:
Für mich wirkt es an den R-Kameras trotzdem schwer und nicht gut in der Balance. Außerdem fallen die nicht seltenen Belichtungssprünge und Änderungen des Weißabgleichs in Automatik mal wieder sehr unangenehm auf – das ist schon seit langem bei Nikon kaum so ausgeprägt und bei Sony auch nicht. Beim Vergleich gegen das Sony fällt auf, dass im Bereich 1,50 bis 3-4m die Vergrößerung erheblich schwächer ausfällt und hier nicht annähernd 200 mm geliefert werden.
Das früher übliche Sichtfenster für die Entfernung in m/ft und den Abbildungsmaßstab wurde in den Sucher und auf den Monitor verlagert und wird bei manueller Fokussierung automatisch eingeblendet. Das ist ok, aber es begeistert mich nicht. AF-Stopp-Tasten und weiteren Komfort sucht man vergeblich. Das die manuelle Fokussierung nur mit Strom und dem USM-Motor möglich ist, muß man wissen – mir machte hier das Umschalten und dann manuelle Scharfstellung kaum Freude. Da gibt es weit bessere Lösungen von fast allen anderen Herstellern.
Die Filterschublade der Sonnenblende klebt man am besten gleich ab, denn sie rutscht ständig auf und lässt fremdlicht in das Foto. Außerdem sollte man die Blende immer so anbringen, das die Schublade nach unten weist. Das sind Kleinigkeiten – aber Angesichts des Preises werden sie ärgerlich.

 

Resümee:
Sehen Sie es mir bitte nach, wenn ich hier zu pingelig über Plaste-Material und Plaste-Feelings Beschwerde führe – doch ich denke, für 2800€ darf das nicht sein!
Das Objektiv wirkt in vielen Details wie eine Billig-Version bisheriger Canon Reporter-Zooms. Das passt nicht zum geforderten Preis und findet sich so weder bei Sony, Panasonic oder Nikon – das ist eigentlich Tamron-Niveau.
Die optische Leistungsfähigkeit steht selbstredend immer im Vordergrund – aber das ist zu kurz gedacht. Denn nur eine gute, ausgewogene Mechanik und Bedienung gewährt dauerhafte Freude an einem so teuren Objektiv.
Wofür brauchen wir 2020 noch ein lichtstarkes Reportage-Zoom?
Es ist zwar doppelt bis 4x so lichtstark wie andere Tele-Zoom-Konstruktionen und bisher vor der Erfindung spiegelfreien Kameras, wurde das unbedingt für schnelleren Autofokus und ein helleres Sucherbild benötigt, das fällt heute beides als Grund weg. Die modernen Sensoren liefern für mich allenfalls noch akademische Unterschiede zwischen 100 und 6400 ISO Push-Empfindlichkeit und selbst 20.000 ISO sehen oft noch sehr brauchbar aus. Also warum sollte man dem einst wichtigen Reportage-Zoom für Porträts, Hochzeiten, Events und allgemeine Fotografie heute noch nachhängen? Mir fällt kein Grund ein. Ein 4.0/70-200 mm oder besser ein 4.5/50-300 mm kann heute bevorzugt werden und Canon hat bereits ein 2.0/70-135 mm in Aussicht gestellt, dass dann für diese Motive mehr Nutzen bringt. Knapp 3.000 € ansammeln und ausgeben für ein letztlich eher lieblos produziertes Objektiv – nein Danke! Ich würde mich auf ein 100-500 mm beschränken und für Situationen mit sehr wenig Licht, in denen mir ein Zoom wichtig ist, auf eine Konstruktion mit doppelter Lichtstärke warten.

Vergleich & Kaufempfehlung:

Nikon hat mehr als 25 Jahre gebraucht, um mit der letzten DSLR-Konstruktion AF-S 2.8/70-200 mm E FL ED dann endlich Canon und alle anderen Anbieter zu überholen. Doch jetzt mit dem R-Bajonett hat Canon gleich wieder eine Keule ausgepackt und bringt wie Tamron eine Kurzbauweise mit spürbar reduziertem Gewicht. 2800 € wollen die Händler noch dafür haben. Nikon bekommt mit seiner gewohnt langen und eben auch schwereren Z-Version kaum genug Stückzahlen in den Handel. Erste Labortests zeigen bisher auch schwächere Auflösung als bei Canon R.
Das Sony 2.8/70-200 mm GM ist nicht so beliebt, ich habe es trotzdem gekauft und es gefällt mir optisch und mechanisch weit besser als die neuen Versionen von Canon und Nikon.
Kaufen für 2800€? Niemals! Da dürfte das 100-500 mm der wesentlich spannender Begleiter sein und dann kauft man sich sogar als Canon-Fan besser eine Alpha 7RIII und ein Tamron 2.8/70-180 mm dazu – daran hat man mehr spaß und Leistung für das Geld.

Seriennummer: 8620001334

LICHT:

+ kurz (15cm – 22 cm mit Sbl) & leichter 1150g mit Sonnenblende
+ optisch ausgewogen und sehr gut
+ schneller, lautloser Autofokus
+ leichter Stativring mitgeliefert (130g)
+ programmierbarer, klickender Blendenring
+ vollständig abgedichtet (aber Luftpumpe bei Zoomen)
+ Gerade geführt, fester Abstand bei allen Brennweiten
+ Zoom-Verriegelungsschalter (nur bei 70 mm)
+ 2 Bohrungen (1 Gewinde) im Stativring
+ Made in Japan

 

SCHATTEN:

 – sehr glattes, hautunsympathisches Plaste-Material
– mechanisch angeblich beeindruckend & wegweisend gefertigt (lensrent)
– Voll-Plaste-Konstruktion – auch der innere Tubus ist jetzt Polycarbonat
– kein Sichtfenster für Entfernung und Abbildungsmaßstab
– wirkt nicht gut balanciert an einer R5/R6
– keine Fokus-Stopp- oder Speicher-Tasten
– Zoomen etwas schwergängig und deutlich langsamer als gewohnt
– Stativring rastet nicht in Quer- und Hoch-Format

– Sonnenblende 90g mit Filterschublade die sich ständig öffnet
– keine eingebaute Sonnenblende
– keine große Abbildung im Bereich 1,50m bis 3,0m
– nur noch einfache Weich-Tasche mitgeliefert

 

 



 

Was ich hier gemacht habe ist verrückt und man erreicht mit Stativ und speziellen Techniken sicher bessere Fotos – allerdings sicher nicht so leicht, in sei kurzer Zeit – denn ich verwende meine Tage lieber für Tiere und Natur und nicht um Stative aufzubauen, Kameras einzustellen und Equipment zu schleppen. Ich habe einfach versucht das beste aus der Canon und dem leichteren 70-200 mm bei bewegtem Wasser heraus zu holen. Die allermeisten Fotos hier entstanden bei f:32 und 0,5 Sekunden – freihat – mit IS. Warum so verrückt? Weil Olympus mir beigebracht hat das es geht! Olympus kann sogar 1 Sekunde und manchmal – je nach Objektiv (12-100 mm) auch 2 Sekunden ohne Verwacklung. Ich habe einige Versuche mit Nikon Z7, die ein Kollege dabei hatte, Nikon D850 und Sony 7RIV gemacht – die schaffen alle bis zu 30 Sekunden, wenn man das Licht weit genug reduziert (schafft Canon nur mechanisch, aber nicht elektronisch!!!) – aber keine dieser Kameras kann bei 0,5 Sekunde weitgehend verwacklungsfreie Fotos liefern.

 

30. Oktober 2020
Canon R5 & Canon R 2.8/70-200 mm L IS

Canon RF 2.8/70-200 mm L IS im Praxistest

Canon hat mit seinen 2.8/80-200 mm L & 2.8/70-200 mm L Konstruktionen vor 30 Jahren schnell Nikon überrumpelt, den schnelleren Autofokus, bessere Naheinstellgrenzen, Mechanik und bald auch den Bildstabilisator eingeführt. Noch vor 5 Jahren war dieses Reportagezoom wirklich in jeder Fototasche. Und wenn nicht von Canon, dann zumindest von Sigma, Tamron oder Nikon.
Brauchen wir 2020 noch ein lichtstarkes Reportage-Zoom? Die Antwort fällt mir nach einer Weile fotografie mit dem neuesten Canon R-Zoom für 2800€ leicht.
Canon hat hier etwas anderes ausprobiert, in der Kürze liegt die Würze, 15 cm Baulänge zusammen gedreht auf 70 mm, anstatt wie sonst üblich 20 cm und komplett innenfokussiert. Das war bei Vorstellung erst einmal ein Hingucker – ob die 5cm, die ja dann um 200 mm zu erreichen wieder heraus gedreht werden müssen und 340g weniger Gewicht, dann so einen Transportvorteil bedeuten?

Mechanik und Belastbarkeit:
Der gesamte Plaste-Mantel fühlt sich so weit gut an und auch der ausdrehbare Innentubus ist aus einem Polycarbonat. Er hat aber kein Spiel und sitzt angenehm fest. Die Bedienung ist fremd. Ein klickender Ring ist vorhanden, er bewegt aber nicht nur Blende, sondern auf Wunsch auch +/- Belichtungskorrektur oder andere Parameter. Es ist knapp 9 cm dick, wird aber mit notwendiger Sonnenblende fette 11,5 cm dick.
Unterschiedliche Fokussierbereiche sind nur bei 2,5m bis unendlich und komplett vorgesehen.
Auch mit Plaste-Fertigung bleibt es 1150g schwer und nimmt durch seine Dicke viel Platz weg. Da Konverter nicht einsetzbar sind, kann es auch kein Ersatz für ein 100-400 mm Zoom sein. Es liegt Nahe, dass Canon auch deshalb sein bisheriges 100-400 mm jetzt so lichtschwach als 7.1/100-500 mm platziert, um die Kunden davon zu überzeugen, das ein FOTOGRAF beide Zooms braucht.
Die manuelle Fokussierung geschieht immer motorisch und gelingt nur wenn man vorher den kleinen MF-Schalter umstellt.
Man könnte mit der aufgesetzten Sonnenblende das Objektiv in ein zügiges Schiebezoom verwandeln – nur leider geht das nicht wirklich schneller, als es das langsame Drehen erlaubt. Da sollten sich alle einmal bei Sigma anschauen, wie es viel besser geht!
Mein Tipp, sofort bei Lifeguard eine LensSkin-Folierung bestellen, damit das ekelhafte Plastegefühl weniger auffällig wird und die Objektivoberfläche etwas geschützt ist.

Optische Eigenschaften, Kontrast, Auflösung und Vignettierung, Verzeichnung und Gegenlichtverhalten:
Optisch gibt es daran nur eins auszusetzen – keine Konverter!
Sonst ist es bei 70 mm vergleichbar scharf wie bei 200 mm und hat erstaunlicherweise keinen prägnanten Leistungshöhepunkt, auch nicht bei 135 mm wie viele andere dieser Zooms.
Mir missfällt der fühlbare mechanische Konstruktionsaufwand. Es dreht sich schwer Richtung 200 mm. Die Limits sehe ich hier weniger in seinen optischen Eigenschaften, Vignettierung und Verzeichnung werden hier kaum jemals auffallen und werden im JPEG sowieso ausgefiltert. Was auffällt, sind die geringen chromatischen Aberrationen – da diese L-Konstruktion dafür besonders anfällig sind

Bildstabilisierungs-Technik:
Hier kann der IBIS in Zusammenarbeit mit dem Objektiv IS einiges mehr als alle anderen Vollformat-Anbieter und reicht fast an mFT heran. Ich konnte falgende Flußaufnahmen mehrheitlich verwacklungsfrei mit ½ Sekunde realisieren!

 

Einsatz mit Konverter:
Nicht möglich. Ob es später einmal mit Fremd-Konvertern möglich sein wird, ist noch sehr fraglich, da die meisten modernen Gläser aus dem Konverter herausragen.

Hintergrundfreistellung:
Gelingt mit f:2.8 so lala, wenn man nahe am Motiv dran ist: Gut, wenn man 5m und mehr entfernt ist nicht mehr so toll. Da bleiben feste Brennweiten mit noch höherer Lichtstärke eben deutlich überlegen. Es kann sich weder mit 2.0/135 mm noch mit 2.0/200 mm oder 1.8/135 mm und auch nicht mit 1.4/85 mm messen. Wer Freistellung und Bokeh sucht wird hier nicht lange glücklich.

Nahkorrektur:
Die Naheinstellgrenze von 0,70 cm bleibt zum Glück bei jeder Brennweite erhalten. Abbildungsmaßstab 1:4.3 aus 0,70 m Distanz zum Sensor, das ist ok aber nicht besonders gut. Denn im Gegensatz zu anderen, die einen besseren Maßstab aus 1m Entfernung erreichen, muß man mit Canon immer dichter heran. Immerhin erlaubt die R5 den 1.6x Ausschnitt und dann kann sich die Vergrößerung durchaus sehen lassen.

Zubehör:
Die Sonnenblende wirkt trotz Verschraubungen, Feststellknopf und Filter-Schublade sehr billig. Sie vergrößert den Durchmesser auf stolze 11,5 cm und ist leider nicht integriert. Ein Weichbeutel liegt bei, aber nicht mehr der bisher bekannte Umhängebeutel, der so robust war.

In der Praxis:
Für mich wirkt es an den R-Kameras trotzdem schwer und nicht gut in der Balance. Außerdem fallen die nicht seltenen Belichtungssprünge und Änderungen des Weißabgleichs in Automatik mal wieder sehr unangenehm auf – das ist schon seit langem bei Nikon kaum so ausgeprägt und bei Sony auch nicht. Beim Vergleich gegen das Sony fällt auf, dass im Bereich 1,50 bis 3-4m die Vergrößerung erheblich schwächer ausfällt und hier nicht annähernd 200 mm geliefert werden.
Das früher übliche Sichtfenster für die Entfernung in m/ft und den Abbildungsmaßstab wurde in den Sucher und auf den Monitor verlagert und wird bei manueller Fokussierung automatisch eingeblendet. Das ist ok, aber es begeistert mich nicht. AF-Stopp-Tasten und weiteren Komfort sucht man vergeblich. Das die manuelle Fokussierung nur mit Strom und dem USM-Motor möglich ist, muß man wissen – mir machte hier das Umschalten und dann manuelle Scharfstellung kaum Freude. Da gibt es weit bessere Lösungen von fast allen anderen Herstellern.
Die Filterschublade der Sonnenblende klebt man am besten gleich ab, denn sie rutscht ständig auf und lässt fremdlicht in das Foto. Außerdem sollte man die Blende immer so anbringen, das die Schublade nach unten weist. Das sind Kleinigkeiten – aber Angesichts des Preises werden sie ärgerlich.

 

Resümee:
Sehen Sie es mir bitte nach, wenn ich hier zu pingelig über Plaste-Material und Plaste-Feelings Beschwerde führe – doch ich denke, für 2800€ darf das nicht sein!
Das Objektiv wirkt in vielen Details wie eine Billig-Version bisheriger Canon Reporter-Zooms. Das passt nicht zum geforderten Preis und findet sich so weder bei Sony, Panasonic oder Nikon – das ist eigentlich Tamron-Niveau.
Die optische Leistungsfähigkeit steht selbstredend immer im Vordergrund – aber das ist zu kurz gedacht. Denn nur eine gute, ausgewogene Mechanik und Bedienung gewährt dauerhafte Freude an einem so teuren Objektiv.
Wofür brauchen wir 2020 noch ein lichtstarkes Reportage-Zoom?
Es ist zwar doppelt bis 4x so lichtstark wie andere Tele-Zoom-Konstruktionen und bisher vor der Erfindung spiegelfreien Kameras, wurde das unbedingt für schnelleren Autofokus und ein helleres Sucherbild benötigt, das fällt heute beides als Grund weg. Die modernen Sensoren liefern für mich allenfalls noch akademische Unterschiede zwischen 100 und 6400 ISO Push-Empfindlichkeit und selbst 20.000 ISO sehen oft noch sehr brauchbar aus. Also warum sollte man dem einst wichtigen Reportage-Zoom für Porträts, Hochzeiten, Events und allgemeine Fotografie heute noch nachhängen? Mir fällt kein Grund ein. Ein 4.0/70-200 mm oder besser ein 4.5/50-300 mm kann heute bevorzugt werden und Canon hat bereits ein 2.0/70-135 mm in Aussicht gestellt, dass dann für diese Motive mehr Nutzen bringt. Knapp 3.000 € ansammeln und ausgeben für ein letztlich eher lieblos produziertes Objektiv – nein Danke! Ich würde mich auf ein 100-500 mm beschränken und für Situationen mit sehr wenig Licht, in denen mir ein Zoom wichtig ist, auf eine Konstruktion mit doppelter Lichtstärke warten.

Vergleich & Kaufempfehlung:

Nikon hat mehr als 25 Jahre gebraucht, um mit der letzten DSLR-Konstruktion AF-S 2.8/70-200 mm E FL ED dann endlich Canon und alle anderen Anbieter zu überholen. Doch jetzt mit dem R-Bajonett hat Canon gleich wieder eine Keule ausgepackt und bringt wie Tamron eine Kurzbauweise mit spürbar reduziertem Gewicht. 2800 € wollen die Händler noch dafür haben. Nikon bekommt mit seiner gewohnt langen und eben auch schwereren Z-Version kaum genug Stückzahlen in den Handel. Erste Labortests zeigen bisher auch schwächere Auflösung als bei Canon R.
Das Sony 2.8/70-200 mm GM ist nicht so beliebt, ich habe es trotzdem gekauft und es gefällt mir optisch und mechanisch weit besser als die neuen Versionen von Canon und Nikon.
Kaufen für 2800€? Niemals! Da dürfte das 100-500 mm der wesentlich spannender Begleiter sein und dann kauft man sich sogar als Canon-Fan besser eine Alpha 7RIII und ein Tamron 2.8/70-180 mm dazu – daran hat man mehr spaß und Leistung für das Geld.

Seriennummer: 8620001334

LICHT:

+ kurz (15cm – 22 cm mit Sbl) & leichter 1150g mit Sonnenblende
+ optisch ausgewogen und sehr gut
+ schneller, lautloser Autofokus
+ leichter Stativring mitgeliefert (130g)
+ programmierbarer, klickender Blendenring
+ vollständig abgedichtet (aber Luftpumpe bei Zoomen)
+ Gerade geführt, fester Abstand bei allen Brennweiten
+ Zoom-Verriegelungsschalter (nur bei 70 mm)
+ 2 Bohrungen (1 Gewinde) im Stativring
+ Made in Japan

 

SCHATTEN:

 – sehr glattes, hautunsympathisches Plaste-Material
– mechanisch angeblich beeindruckend & wegweisend gefertigt (lensrent)
– Voll-Plaste-Konstruktion – auch der innere Tubus ist jetzt Polycarbonat
– kein Sichtfenster für Entfernung und Abbildungsmaßstab
– wirkt nicht gut balanciert an einer R5/R6
– keine Fokus-Stopp- oder Speicher-Tasten
– Zoomen etwas schwergängig und deutlich langsamer als gewohnt
– Stativring rastet nicht in Quer- und Hoch-Format

– Sonnenblende 90g mit Filterschublade die sich ständig öffnet
– keine eingebaute Sonnenblende
– keine große Abbildung im Bereich 1,50m bis 3,0m
– nur noch einfache Weich-Tasche mitgeliefert

 

 



 

Was ich hier gemacht habe ist verrückt und man erreicht mit Stativ und speziellen Techniken sicher bessere Fotos – allerdings sicher nicht so leicht, in sei kurzer Zeit – denn ich verwende meine Tage lieber für Tiere und Natur und nicht um Stative aufzubauen, Kameras einzustellen und Equipment zu schleppen. Ich habe einfach versucht das beste aus der Canon und dem leichteren 70-200 mm bei bewegtem Wasser heraus zu holen. Die allermeisten Fotos hier entstanden bei f:32 und 0,5 Sekunden – freihat – mit IS. Warum so verrückt? Weil Olympus mir beigebracht hat das es geht! Olympus kann sogar 1 Sekunde und manchmal – je nach Objektiv (12-100 mm) auch 2 Sekunden ohne Verwacklung. Ich habe einige Versuche mit Nikon Z7, die ein Kollege dabei hatte, Nikon D850 und Sony 7RIV gemacht – die schaffen alle bis zu 30 Sekunden, wenn man das Licht weit genug reduziert (schafft Canon nur mechanisch, aber nicht elektronisch!!!) – aber keine dieser Kameras kann bei 0,5 Sekunde weitgehend verwacklungsfreie Fotos liefern.

 

30. Oktober 2020
Neue Kameras von Apple, Nikon, Fuji, Pentax und Canon

Apple will anscheinend seine Kunden in den Wahnsinn treiben, das dritte Jahr in Folge will Apple im IPhone PRO deutliche Verbesserungen der Kamera vorgenommen haben.
Zu dem wird die neuesten Generation 12 dann auch unterschiedliche Kameraeinheiten im 12 PRO und 12 PRO Max haben. Doch wer verfügt alle Jahre über 1200-1500€ extra um da mit zu halten und die bessere BQ dann auch zu genießen?

Das 2.4/13 mm wurde angeblich entschieden verbessert, mehr Auflösung, vor allem an den Bildrändern, durch eine neue Linsenkonstruktion von Sony.Und genau das fehlte beim 11 PRO, die Fotos sehen leidlich scharf aus aber nicht zufriedenstellend bis in die Ränder.

Beim 1.6/26 mm Weitwinkel hat das 12 PRO Max den größeren Sensor und erlaubt sogar eine Sensor-Verschiebung.
Das Teleobjektiv” ist beim 12 PRO nur ein 2.0/52 mm – also weit weg vom Tele, aber im Max wird daraus ein 2.2/65 mm – noch längst kein echtes 85 mm Porträt-Tele – aber immerhin näher dran. 85 mm würde auch einen deutlich längeren Arm erfordern…

NIKON Z – ob das ausreicht?
Nikon Z6II und Z7II sind erschienen.
Eine neue Generation ist das jedoch nicht. Sie gleichen nur die deutlichen Versäumnisse der beiden ersten Kameras aus – 2 Kartenschächte (1x SD zusätzlich plus kombiniert XQD/CFE) – verdoppelte Prozessorleistung, 1 EV empfindlicher, verbesserter AF mit Nachverfolgung, mehr Akku-Effizients, Laden mit USB-C, und wieder einen Hochformat-Akku-Griff als teures Zubehör. Sensoren (24 MP – 45 MP), Sucher, Monitor, Haptik, 5 Stufen IBIS und Menü bleiben gleich.
Insgesamt sind jetzt geringfügig schnellere Bildserien möglich (10/14).
Das sind alles Dinge, die schon vor 2 Jahren hätten angeboten werden müssen.
Die Preise wurden gesenkt, 2140€ oder 3300€ sind jetzt gefordert. Damit wird vor allem die Z7II deutlich preiswerter, denn die sollte bei Vorstellung 3850€ kosten, immerhin 550€ zu teuer.
Und Nikon bleibt jetzt trotz grundsätzlich vergleichbarer Ausstattung gut 1000€ unter dem Canon R5 Preis! Ja die R5 bietet dafür doppelt so schnelle Serienbilder und beinahe auch doppelt so effektiven AF, mehr Performence beim IBIS wird versprochen, 8K Hitzefilme, höhere Sucherauflösung, voll beweglicher Monitor – aber auch Canon hat seine Schattenseiten, schlechtere Haptik, Hauptschalter falsch platziert, das linke Gelenk für den Monitor gefällt längst nicht allen.
Die Z6 war für mich von vorne herein keine echte Option, 24 MP Sensoren sind für meine Fotografie von gesten – da hilft auch mehr Schnelligkeit beim Daten abspeichern und bearbeiten nichts. Ich brauche schon mindestens 45 MP bei Höchstleistung um Ausschnitte festlegen zu können ohne zu viele Details einzubüssen.
Ich hatte die Gelegenheit günstig noch ein 5.6/500 mm PF dazu zu kaufen und wußte ja das die Z7II kommt. Ich habe mich trotz meiner anderen, superben Nikon-Linsen (1.4/105 mm – 2.8/70-200 mm – 4.0/300 mm PF) weiter gegen das Z-System entschieden. Die arbeiten weiter an der D850 und würden durch den Adapter an der Z7II trotzdem für mich einen Teil ihres Charmes ein. Nicht optisch, nicht zwingend beim AF und nicht beim VR, aber der Adapter macht sie länger und schwerer und es sind zwei zusätzliche Kontaktflächen und Risiken vorhanden.
Canon gewinnt für mich, trotz des irren Preises, weil ein leichtes 11/800 mm bei ebenfalls 45 MP zur Verfügung steht. Mit dem 5.6/500 mm käme ich allenfalls mit langsamen, unsicherem AF auf 11/1000 mm oder auf 8/700 mm, oder 9,5/850 mm – da macht wieder allenfalls der ältere TC 1.7x II Konverter Sinn, der auch den AF etwas bremst und rund 200g Gewicht und weitere Kontaktrisiken hinzu fügt. Das sind dann 1600g plus 150g plus 200g = rund 2 Kilo und ein dickeres, auffälliges Objektiv als das 11/800 mm Canon mit rund 1300g – der Unterschied ist deutlich – wenn man viel Brennweite braucht! Und da Nikon auch noch keinen 60 MP Sensor in Aussicht stellt und Sony da alleine auf weiter Flur mit dem am weitesten entwickelten Autofokus agiert, bietet sich Nikon nicht gerade besonders an.
Die Preise sind jetzt so weit fair, die alten Kameras werden zusätzlich noch günstiger abverkauft. Realistisch bekommt man eine gute Nikon jetzt also für 2000€ (Z6II) oder 3000€ (Z7II) oder Z5 für 1500€. Doch wenn man neue Z-Objektive will, wird das ein teurer Spaß.

Ich sehe nicht, dass Nikon mit diesen beiden neu überarbeiteten Kameras viele frische Kunden gewinnt – das sieht bei Sony mit dem riesigen Objektivangebot in allen Preissparten und den Gebrauchtangeboten, ganz anders aus. Und auch Canon wird sich da mit günstigeren Objektiven besser behaupten. Nikon ist wieder zu teuer eingestiegen, wer zwischen 700-950€ für neue 1.8/35 mm, 1.8/50 mm oder 1.8/85 mm aufruft – darf sich da nicht wundern – der Sprung ist einfach zu gewaltig von den AF-S FX Objektiven, die auch nie Grund zum meckern gaben.
Ich bin gespannt ob dieses bemühen von Nikon dann am Ende reicht um sich gut an dritter Position gegen Panasonic, Leica, Sigma zu verteidigen. Sony und Canon könnten weiter in der Käufergunst davon eilen.
Ich hätte an Nikon’s Stelle längst die Z500 mit neuem 32 MP Sensor in den Läden.
Nikon bringt zusätzlich ein 1.2/85 mm S – vermutlich auch für gut 2500€ und ohne VR.

Die Olympiade braucht Tele-Objektive, inzwischen stellt auch Nikon für 2021 konkret ein 5.6/100-400 mm VR, 6.3/200-600 mm VR und 400 mm VR plus 600 mm VR in Aussicht. Die Lichtstärken der beiden Super-Tele werden noch nicht konkretisiert, aber es ist vermutlich das sie wie bisher auch um ein 2.8/400 mm und 4.0/600 mm handelt – denn leichtere 3,4/400 mm und 5.6/600 mm sind derzeit wenig wahrscheinlich.

Canon bringt die unvermeidliche EOS M50II, eine Einsteigerkamera mit Sucher und beweglichem Monitor für Einsteiger – kein IBIS, kein toller AF, für Videos auch nicht besonders geeignet – überflüssig! Canon beerdige endlich deine M-Baureihe und das Bajonett. M-Geräte und Objektive würde ich jetzt verkaufen!
ABER es kommt endlich 2021 auch eine Halbformat-Kamera mit R-Bajonett, das ist beschossene Sache, seit Sony, Leica und Nikon das liefern! Wir können uns also so langsam auf eine R90 oder R70 freuen, mit 32 MP?

Fremde Tests:
Im Fotomagazin will man herausgefunden haben, dass der Autofokus bei der Sony Alpha 9II am besten in allen Situationen ist und der in der R5/R6 dicht dahinter ist – Leute, macht doch mal wochenlang richtige Fotoserien – dann sieht das ganz anders aus und der Abstand vergrößert sich von Woche zu Woche!
Im Objektiv-Vergleich zwischen Canon R2.8/70-200 mm in Kurz- und Leichtbauweise gegen das konventionellere Nikon Z 2.8/70-200 mm S will das Canon optisch deutlich besser sein, aber dafür schneidet das Nikon mechanisch besser ab. Bloß keinem weh tun. Faktisch weiß ich von Kollegen, das das Canon optisch superb ist und es mechanisch rein gar nicht zu meckern gibt. Nikon will zwar die Leistung weiter gepusht haben, leistet sich aber Offenblendschwächen.

Erfahrungen mit Canon & Sony:
Ich denke, nach diesen ersten Erfahrungen werden die R5 und 11/800 mm meine ständigen Begleiter bei Ausflügen – knapp 2 Kilo und Möglichkeiten die so kein anderer bietet. Sie löst dann meine RX10IV und mFT-System im langen Telebereich ab. Nur wenn es noch kompakter und unauffälliger bleiben muß, nicht so viele Fotos gemacht werden, ist die RX10IV weiter die beste Wahl, denn 4.0/600 mm auf 20 MP Sensor können sich sehen lassen.
Die R6 wäre die spannendere, schnellere Variante, aber sie hat nur bei bestem Licht etwas Reserven und ist für mich nicht variabel genug für Ausschnitte.
Auch die Olympus 1III mit 6.3/100-400 mm kann die Alternative mit Zoom und Nahbereich sein, aber auch sie taugt kaum für Bildausschnitte und ihr geht bei bedecktem Himmel zu schnell die Puste aus. Dazu kommt, dass der Autofokus, die Bedienung und die Motiverkennung doch deutlich hinter Canon zurück bleiben, genauso wie Canon in diesen drei Disziplinen hinter Sony zurück bleibt. Nikon kann ich da noch nicht einsortieren, weil sie die Z7II erst einmal mit ensprechendem Objektiv anbieten müssen. Panasonic hat in dem bereich nichts Vergleichbares. Und bei Sony wird es einfach schwerer, da bleiben ja nur 5.6/100-400 mm oder 6.3/200-600 mm mit Konverter.

Jetzt ist klar, dass Sony (und sicher auch Nikon) aus meiner Sicht unbedingt auf Canon reagieren sollte – ein 11/800 mm DO IS sollte da auch möglich sein!

NAMEN:
Da regt sich einer mal wieder im Internet über die Namen der Kameras auf.
Und recht hat er, warum muss eine Canon EOS 5DIV und EOS 1DXIII oder noch schlimmer Olympus E-M1III heißen?
Dabei wäre es so einfach.
Denn die Entwickler wissen ja genau für welchen Hauptanwendungszweck eine solche Kamera entwickelt wurde.
Bevor der Wahnsinn mit dem R, Z, EF und L Bajonett-Kameras weiter geht, warum also nicht gleich nach ihrer Hauptbestimmung benennen?
Canon EOS R 1SP (Sport/Presse)
Canon EOS R 5MV (Medien/Video)

Fujifilm mit X-S10
Diese ist praktisch eine abgespeckte, preiswertere X-T4. Denn sie hat nicht nur den 26 MP Sensor der teureren Kameras übernommen sondern gleich auch den IBIS – also praktisch die ganze Sensoreinheit – allerdings wurde der IBIS um 30% weiter geschrumpft. Wir gehen wirklich Zeiten entgegen, wo der Bildstabilisator nur noch in wenigen Macro- und Super-Tele-Objektiven notwendig scheint – alles andere kann die Kamera ausgleichen. Und ja auch die Smartphone-Scene schläft da nicht – ich warte nur noch auf fliegende SP-Drohnen, die ich mit Fotoauftrag los schicken kann und die wie im Film “Blade Runner 2049” die Gegend voraus erkunden oder alles in der Gegend um einen herum. Unsere neueren Autos ersetzen ja die Spiegel mit Kameras und mit 5G kommt dann auch die totale Kontrolle.

Warum Fuji gleichzeitig ein 4/10-24 mm mit IS vorstellt ist mir noch nicht einleuchtend – vielleicht weil die Linsenkonstruktion vom Vorgänger unverändert übernommen wurde und das einfacher und konstengünstiger war. Oder auch nur weil Zooms IS brauchen… Die X-S10 schafft dann bis zu 6 Stufen Stabilisierung
Nur die Prozessorleistung wird hier natürlich nicht erbracht. Das ist gut für alle, die keine schnellen Motive haben. Fuji wagt hier mit der S10 ein neues Gehäusedesign, die Fuji-typischen Einstellräder für Belichtungskorrektur und ISO fehlen, der Griff ist für Fuji ausgesprochen groß und gut ausgeformt, 470g bringt sie nur auf die Waage, aber der fette Rotstift wurde bei den Kartenschächten angelegt, es gibt nur einen langsamen (UHS-1) SD-Schacht, Damit ist die Kamera für mich und die meisten Leser dann praktisch gleich „Sondermüll“ – denn das will und braucht heute keiner mehr! Auf der Habenseite sind aber ein eingebauter Mini-Blitz!!!, vollbeweglicher Monitor, k8 Bilder pro Sekunde, Filmfilter und Speicherplätze für verschiedene Fotosituationen und ein Preis knapp unter 1000€ ohne Objektiv.

Pentax K3III
im Halbformat kommt 2021, leider nur mit 26 MP-Sensor von Sony. Mal sehen ob vielleicht der Monitor beweglich gelagert wird?
Immerhin bleibt Pentax weiter bei der Spiegelreflexkonstruktion.

Tamron 
hat jetzt seinen hauseigenen Tester MK kann sich da ja so mit den Jahrzehnten auf ein besseres Fotowissen vorbereiten. Und nie das Loben von Tamron vergessen.
So wollte ich nie werden – da ist mir zum Glück gelungen, sogar bei Sigma.

 

Veröffentlicht in General, News-Blitzlicht

30. Oktober 2020
Kameras & Bild-Ausschnitte 2020-2021

Aktuelle Kameras und die Schwerpunkte:

BEDIENUNG:
Für mich ganz klar Sony –
so lange man für Hochformat keinen beweglichen Monitor braucht und man nicht alles durch tippen und wischen auf dem Monitor bedienen will.

HANDGEFÜHL:
Für mich genauso klar: Sony oder Nikon
Denn der warme, konturlose Canon-Griff gibt mir wenig Vertrauen. Und Panasonic ist einfach zu schwer & klobig.

AUTOFOKUS:
Ich habe noch keine Situation gefunden, wo Canon, Nikon oder sonst wer besser oder auch nur gleichwertig war.
SONY!

BILDSTABILISIERUNG:
Ganz klar: Canon
Sony ist hier mit dem IBIS zu schwach. Auch Nikon und vor allem Olympus bringen hier bessere Performance.

BILDQUALITÄT:
Das ist nicht ganz fair – 61 gegen 45-48 MP – aber eindeutig immer Sony!

FARBWIEDERGABE:
Bei JPEGs ganz eindeutig: Sony.
Und für RAW bekomme ich bei allen die Farben, die ich brauche, mit mehr Aufwand.

SCHNELLIGKEIT:
Wenn der AF mithalten könnte – vielleicht Canon – aber ab 8 B/Sec wird mir das Motiv nicht mehr in Echtzeit angezeigt! Bei Sony klappt das bis 10 B/Sec! Nikon und Panasonic können bisher nicht mithalten.

OBJEKTIV-QUALITÄT UND MÖGLICHKEITEN:
Nachdem mich 2.0/28-70 mm – 4.0/24-105 mm – 7.1/24-105 mm – 2.0/85 mm Mac – 6.3/24-240 mm bitter enttäuscht haben, ganz klar Sony!
Und da Nikon so billig wirkende “Klangkonstruktionen” der Z-Objektive vorgestellt hat, kann mich da nur das 4/14-30 mm begeistern. Nikon – so sehe ich zwar eine sehr gute BQ, aber die haben andere auch – doch sonst keinen Nutzen der langen Objektive.


Wie erreiche ich heute die stärkste Tele-Vergrößerung ohne das die Kombination zu schwer und zu lichtschwach oder zu berrauschend wird?

Man wird nicht jünger und eine Kamera-Objektivkombination mit 2000g und deutlich mehr wird aus der freien Hand schon für die meisten sehr problematisch.
Ein Einbein-Stativ ist für die Verfolgung von Motiven schon schwierig. Also was ist wirklich leicht?
Jeweils die beste Kamera bei vernünftigem Gewicht der Hersteller:

Sony RX10IV mit 2.4-4.0/24-600 mm – stärkster Bildausschnitt: entspricht 600 mm KB-Brennweite bei f:4.0 LS
20 MP – Rauscht verstärkt ab 1600 ISO
AF & Prozessor: Super *****
Gewicht: 1100g Super *****
Empfehlung: Problematisch sind Akku-Kapazität, lange Einschaltverzögerung, Sucher

Olympus E-M1III mit 4.0/300 mm – stärkster Bildausschnitt: entspricht 800 mm KB-Brennweite + 1.4x Konverter bei f:5,6 LS
20 MP – Rauscht verstärkt ab 1600 ISO
AF & Prozessor: Gut ***
Gewicht: 2100g – Sehr gut ***
Empfehlung: Problematisch sind feste Brennweite, Sucher, Akku-Kapazität, Einschaltverzögerung, Motiverkennung, Rolling Shutter

Panasonic G9 mit 2.8/200 mm – stärkster Bildausschnitt: entspricht 800 mm KB-Brennweite + 2x Konverter bei f:5.6 LS
20 MP – Rauscht verstärkt ab 1600 ISO
AF & Prozessor: Zufriedenstellend **
Gewicht: 1900g – Sehr gut ***
Empfehlung: Der Kontrast-AF ist häufiger untauglich, Motiverkennung, Rolling Shutter

Fujifilm X-T4 mit 5.6/100-400 mm – stärkster Bildausschnitt: entspricht 840 mm KB-Brennweite + 1.4x Konverter bei f:8.0 LS
26 MP – Rauscht ab 3200 ISO
AF & Prozessor: Sehr Gut ***
Gewicht: 2100g – Sehr gut ***
Empfehlung: Problematisch sind Einschaltverzögerung, AF-Verfolung, Motiverkennung, Rolling Shutter

Sony Alpha 7RIV mit 6.3/70-350 mm – stärkster Bildausschnitt: entspricht 525 mm KB-Brennweite bei f:6,3 LS
61 MP – Rauscht ab 20.000 ISO
AF & Prozessor: Super ****
Gewicht: 1400g Sehr gut ****
Empfehlung: Problematisch sind Einschaltverzögerung, Dateimanagment, Rolling Shutter

Sony Alpha 7RIII mit 6.3/200-600 mm – stärkster Bildausschnitt: entspricht 840 mm KB-Brennweite + 1.4x Konverter bei f:6,3 LS
42 MP – Rauscht ab 25.000 ISO
AF & Prozessor: Super *****
Gewicht: 1400g Sehr gut ****
Empfehlung: Problematisch sind Haptik, Einschaltverzögerung, Sucher, Rolling Shutter

Sony Alpha 9II mit 6.3/200-600 mm – stärkster Bildausschnitt: entspricht 840 mm KB-Brennweite + 1.4x Konverter bei f:6,3 LS
24 MP – Rauscht ab 25.000 IS
AF & Prozessor: Super *****
Gewicht: 2600g nicht leicht **
Empfehlung: Problematisch sind Dateimanagement:mit 24 MP kleiner Datensatz

Sony Alpha 7RIV mit 6.3/200-600 mm – stärkster Bildausschnitt: entspricht 840 mm KB-Brennweite + 1.4x Konverter bei f:9.0 LS
61 MP – Rauscht ab 20.000 IS
AF & Prozessor: Super- ****
Gewicht: 2600g nicht leicht **
Empfehlung: Problematisch sind Einschaltverzögerung, Dateimanagement, Rolling Shutter

Nikon Z6 mit 5.6/500 mm PF (1400g) oder 5.6/200-500 mm (2100g)  – stärkster Bildausschnitt: entspricht 750 mm KB-Brennweite + 1.4x Konverter bei f:8.0 LS
24 MP – Rauscht ab 12.800 IS
AF & Prozessor: noch Gut **
Gewicht: 2100g – Sehr gut ***
Empfehlung: Problematisch sind Einschaltverzögerung, AF-Verfolgung, Motiverkennung, kleiner Serienspeicher, Rolling Shutter

Nikon Z7 mit 5.6/500 mm PF (1400g) oder 5.6/200-500 mm (2100g)  – stärkster Bildausschnitt: entspricht 840 mm KB-Brennweite + 1.4x Konverter bei f:8.0 LS
45 MP – Rauscht ab 12.800 IS
AF & Prozessor: noch Sehr Gut ***
Gewicht: 2100g – Sehr gut ***
Empfehlung: Problematisch sind Einschaltverzögerung, AF-Verfolgung, Motiverkennung, kleiner Serienspeicher, Rolling Shutter

Canon R5 mit 11/800 mm DO (1260g)  – stärkster Bildausschnitt: entspricht 1280 mm KB-Brennweite x 1,6x Faktor
45 MP – Rauscht ab 20.000 IS
AF & Prozessor: Supert ****
Gewicht: 1900g – Super  ***** (für 800mm!)
Empfehlung: Problematisch sind AF-Verfolgung, Motiverkennung, Rolling Shutter

Für die Panasonic S und Leica S Baureihen gibt es noch kein Tele-Objektiv.

 

Neue Kamera, vielleicht sogar zum ersten Mal eine Spiegelfreie?
Da endet ja die Anschaffung nicht mit der Kamera.

Sony-Käufer haben es einfach, es gibt kaum Altlasten an Objektiven und man kann sogar sehr gut und schnell Canon- oder Nikon-Objektive adaptieren.

Von Canon rate ich generell eher ab, es ist zu früh sich eine R zu kaufen und zu spät sich eine M zu kaufen. Die R ist nicht ausgereift und allenfalls mit neuen R-Objektiven interessant, also:
4.0/24-105 mm – 2.8/70-200 mm – 1.8/35 mm
Für die M gibt es fast nur schwache Objektive, die sich kaum mit 32 MP vertragen.
Sigma 1.4/16 mm – 1.4/30 mm – 1.4/56 mm

Nikon Z FX
4.0/14-30 mm – 4.0/24-70 mm – AF-P 5.6/70-300 mm o. 2.8/70-200 mm FL o 4.0/300 mm PF

Nikon Z DX
AF-P 5.6/10-20 mm – 6.3/16-50 mm – 6.3/50-250 mm o AF-P 5.6/70-300 mm o 4.0/300 mm PF
Vielleicht gibt es ja später auch die drei lichtstarken Sigma Festbrennweiten dazu, bisher für Z nicht lieferbar.

Panasonic S1
4.0/24-105 mm

Fujifilm X-T3, X-Pro3, X-H1:
4.0/10-24 mm – 2.8-4/18-55 mm – 2.8/50-140 mm – 5.6/100-400 mm

 

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