Tresor  
Filo Rings

1. November 2025
Indian wildlife

Indian Wildlife – Eye to Eye
Canon 2,8/70-200 mm L IS II f:2,8
 
 
Willkommen!

Seit 16 Jahren ist Harrys Photo-Tagebuch online
24 Jahre war davor HarrysInFocus online. HarrysInFocus habe ich inzwischen still gelegt.
Über 930 Beiträge nur auf dieser Homepage.

Dank Dr. Tilo Seeger (www.drtseeger.de) konnte ich eine große Homepage aufbauen und mein vielfältiges Wissen zahllosen Fotografen vermitteln.
Ich bin seit mehr als 35 Jahren immer mit den neuesten Objektiven und Kameras unterwegs. Wenn ich es mir aussuchen kann, fotografiere ich am liebsten Tiere und alles was lebt und sich bewegt. Man vermutet bei mir gerne eine besondere Leidenschaft für Fotografie und Fotogeräte – das ist aber aus meiner Sicht nicht ganz richtig, denn meine wahre Leidenschaft brennt für meine Motive, für Tiere, für Natur, für Menschen – der Rest ist nur Technik.
Meine große Homepage “HarrysInFocus” wurde gerne mal zu bunt und zu verwirrend empfunden – sie ist aber eben auch so wie ich. Ein bunter Vogel, gerne mal chaotisch und zerstreut, oft knallig und manchmal zu viel auf einmal.
Ich bin nicht geradlinig und angepasst und farblos vielleicht auch nicht.
Ein Mensch hat viele Facetten, viele Gesichter, er kann vieles sein, je nach dem auf welche Seele er trifft… man muß es nur versuchen.
Ich versuche – ich mag grau nicht und bin immer auf der Suche nach Farben, nach Licht. Ich fotografiere spannende Tiere und Menschen – nicht nur einmal – immer wieder, mir fällt immer noch was ein. Mit einer Kamera kann ich zwar fast alles ablichten und doch verwende ich immer wieder andere Kameras und Objektive, und suche immer das Limit…
wie in meinem Lieblingsfilm „Blade Runner“ (1982) bin ich gerne auf Messers Schneide.
Ich bin “Berlin – Herz & Schnauze”, gewagt und schüchtern, modern und hektisch und zugleich altmodisch mit viel grün, Wasser und Ruhe.
2010 fiel die Entscheidung, es mal mit ruhigen Farben und streng geordnet zu versuchen.
Dafür haben mir hier Andreas Klotz (www.Tipp4.de), Katrin Scheid und Sebastian Tänzer (www.Taenzer.me) eine ganz neue Plattform errichtet. Es hat nicht lange gedauert und ich habe diese Seiten mit massenhaft Fotos und Text gefüllt.

Ich wünsche Ihnen trotzdem viel Vergnügen beim Stöbern, Entdecken und Lesen!

Per E-Mail (HarryPX@T-Online.de) bin ich jederzeit für Sie da und beantworte Fragen, Wünsche und Anregungen, biete Tests und
meinen Foto-Wissen auf USB-Stick. Rein ins Vergnügen…

Und bitte nichts mopsen und nichts ohne meine Zustimmung zitieren oder gar kopieren und ins Netz stellen!
Seien Sie lieber selbst kreativ!

Auf Anfrage – können Sie mich für eine Portrait-Session oder ihre Feierlichkeit buchen. Ich bin kein Freund von festen Preislisten, Preise ändern sich ständig.  Alles ist abhängig vom Aufwand, Nachbearbeitung und Zeit – deshalb einfach eine kleine Mail an mich und sie bekommen ein persönliches Angebot.

Dies ist KEINE Fan-Page – KEINE Werbung, KEINE Suchmaschinen-Links und Optimierung

Auch wenn hier auf meiner Seite Markennahmen wie Canon, Nikon, Novoflex, Olympus, Panasonic, Pentax, Leica, Zeiss & Apple häufiger als vielleicht sonst gewohnt auftauchen – bitte ich Sie herzlich – das nicht als Fan-Page miss zu verstehen. Diese Marken sind hier präsent, aufgrund langjähriger, oft positiver Erfahrungen. Canon und Sony werden wohl am häufigsten besprochen, weil Sony die innovativste Firma hat und Canon noch das größte System und die meisten Kunden hat, nicht weil ich es für die beste Herstellerfirma halte. Grundsätzlich sind mir Marken-Namen und Firmen egal und ich übe da keine Solidarität – denn das wäre zu kurzlebig. Es sind alles Hersteller die Produkte vertreiben und offensiv versuchen Geld zu verdienen. Nachdem ich nun seit 30 Jahren „InFocus“ schreibe und 15 Jahre lang meine Info-News „BlitzLicht“ heraus gegeben habe, werde ich mich ab jetzt auf diese Homepage konzentrieren – mit meinem gesammelten Fotowissen seit 30 Jahren und meinen regelmäßigen Tests aktueller Objektive und Kameras. Da ich unbedingt unabhängig bleiben will von einflussnehmenden Redaktionen (die zumeist über wenig Praxis-Wissen verfügen) den Herstellern, den Vertreibern und der Werbe-Industrie und ein Abo-Preis wie bisher vermutlich immer weniger Menschen interessiert – stelle ich hier mein gesamtes Wissen ab jetzt jedem zur Verfügung. Ich biete jedoch noch viel mehr, intensive Beratung per Mail – speziell an die persönlichen Vorlieben und Bedürfnisse angepasste Objektive und Kameras und Zubehör, die ich zum fairen Preis gebraucht und neu beschaffe.
Als Honorierung erhoffe ich mir wie meine nordamerikanischen Kollegen eine jährliche Spende um diesen hohen Aufwand vor mir und meiner Familie zu rechtfertigen.
Sie können einen beliebigen Betrag ab 35 € HIER spenden.

Die vergangenen 30 Jahre haben gezeigt, dass meine Leser durch meine Beratung und Tests viel Geld einsparen konnten, da ich immer als preisbewusster Berater und nie als “Anpreiser” von Marken fungiere. Oft genug rate ich auch vom Kauf ab. Auf meine gezielte Fachberatung per E-Mail können Sie immer zurückgreifen!)

E-Mail-Kontakt – einfach hier auf Beratung- oder Bestellen-BonBons klicken.

 

1. Dezember 2014
USB-Stick & DVD

Seit 25 Jahren unabhängige Praxistests – für:
Fotografie draußen, NaturFoto, NaturBlick, FotoMagazin, Phototechnik International, Photographie, FotoPraxis, Markt&Technik, PhotoScala, HarrysInFocus, u.v.a.
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28. August 2026
Neue Super-Tele in der Praxis

Wichtig für Sony-Fotografen
Sony hat wieder ein Super-Tele-Zoom, denn das 200-600 mm war ja allmählich langweilig geworden.
Canon ist inzwischen Konkurrent im Teleobjektiv-Portfolio und hat ein 200-800 mm Ausziehzoom!
Nikon hat bessere Preise und die richtigen Alternativen bei Festbrennweiten, 4.5/400 mm und 6.3/800 mm..

Meine Kritik am Canon RF 6.3-9.0/200-800 mm IS USM
Bei dem Verkaufspreis von 2500€ ist es keine L-Konstruktion, aber es wurde auch kein DO-Element verwendet. Es hat einen hochwirksamen Bildstabilisator und immerhin einen Nano-USM Antrieb.
Das klingt bei der Lichtstärke wenig verheißungsvoll, bietet aber dafür mehr Tele-Zoom.
Alle populären 150-600 mm und 180-600 mm Zooms mit f:6.3 sind genau doppelt so lichtstark – die Brennweite 800 mm zu erreichen kostet genau eine Blende Licht. Das ist viel!
Ich könnte jetzt gleich in den Ring werfen, OMDS mit seinem 4.5/150-400 mm kann das auch – 4x so lichtstark bei gleichem Gesamtgewicht von rund 2 Kilo. Allerdings bietet ja Canon auch die Option sein neues Telezoom an der R7 als 9/320-1280 mm bei 32 MP zu nutzen. Dabei darf nicht übersehen werden, dass mit der R7 bei spätestens 3200 ISO die Freude am rauscharmen Bild verblasst, während ich meine OM-1 oft bis 6400 ISO nutzen kann. Allerdings kostet es bei OM Systems auch 7500€ und bei Canon nur 2500€!
Zur Lichtstärke: Von 300-450 mm = F:7.1 – von 450-600 mm = F:8.0 und bei 700-800 mm dann F:9.0
Blendenöffnung:
Ich gebe zu bedenken, wenn sich ein Tier oder Vogel oder sonst ein Motiv im Schatten setzt, wie gestern das Rotkelchen um 9.45 Uhr an meinem Balkon, dann sind meine Belichtungsdaten 1/1000 sec bei f:7.1 und 12.800 ISO an einer R7! Ja es wäre schön das Motiv noch dichter und detaillierter zu zeigen, aber f:9 bei 800 mm führt selbst wenn ich die Zeit auf 1/500 sec senke nicht zu einem richtig guten Bild!
Ganz anders ist es, wenn bei gutem Sonnenschein die Vögel am Himmel kreisen oder Tiere in der Sonne sitzen, dann fotografiere ich auch gerne mal mit dem 11/800 mm.
Am Ende sind immer die kurzen Belichtungszeiten entscheidend für bessere Fotos und die sind praktisch nicht erreichbar mit einer Lichtstärke von f:6.3 und weniger. Da nützen mir auch Entrauschung und höchste Push-Empfindlichkeiten nicht wesentlich. Ich fotografiere Tiere selten unter 1/1000 Sekunde und oft brauche ich 1/3000 Sekunde (z.B. beim Abflug, oder bei Aktion). Deshalb nutze ich mein Olympus 4.5/150-400 mm so häufig erfolgreich und wenn ich näher heran kommen kann, auch immer das 2.8/40-150 mm oder eben ein 2.8/70-200 mm und 2.8/300 mm.
Canon RF 200-800 mm ist lang, gut 2 Kilo schwer, hat einen Auszug und ist nicht mehr so leicht und einfach zu händeln. Es ist immer schön auch ein Zoom dabei zu haben, aber wenn ich weiß, ich möchte den Eisvogel, Rotkelchen, Zaunkönige und andere scheue Motive ablichten, dann nehme ich gleich eine 800 mm Festbrennweite (6.3/800 mm) mit und brauche kein Zoom, das ich ohnehin nur bei 800 mm nutzen würde. Allerdings finde ich mit 400 mm meine Motive viel schneller und zoome dann erst auf 800 mm – wir kennen das vom Fernglas, da ist ein 8x auch immer am schnellsten am Motiv!
Konkurrent:
Das Sony 8.0/400-800 mm ist ganz offensichtlich als Konkurrent für  das RF Canon 9.0/200-800 mm, das Fujifilm 8.0/150-600 mm und eben das Olympus 4.5/150-400 mm gedacht. Und es reicht gar an einer A1 bis zum Ausschnitt bei 1200 mm, was Fuji (900 mm) und Olympus mFT (800 mm) nur mit TC leisten können. Wobei an der OM-1 eben auch 5.6/1000 mm Ausschnitt und sogar 2000 mm Ausschnitt bei sehr guter Qualität bei gutem Licht verfügbar sind!
OM-1 mit 4,5/150-400 mm + TC1,25 + TC14 = 8.0/375-1400 mm bei 20 MP!
R6II mit 9.0/200-800 mm + TC 14 = 12,6/280-1120 mm bei 24 MP
R6II mit 9.0/200-800 mm x 1.6 = 9/320-1280 mm bei 10 MP
R5, R5II mit 9.0/200-800 mm x 1.6 = 9/320-1280 mm bei 20 MP
mechanisch mit 9.0/200-800 mm x 1.6 = 9/320-1280 mm bei 32 MP
Ich sehe es häufiger, dass die R6II mit TC14 und späterem Ausschnitt am 9/200-800 mm verwendet wird.
Kann man machen, aber Lichtschwäche f: 12.6 hält mich fast immer davon ab!
Die R7 hat damit einfach Schwächen beim AF, beim Sucher und wegen des RS ist der elektronische Verschluss nur bei absolut ruhigen Motiven verwendbar.

Voll gezoomt erhalten wir ein sehr langes Objektiv! Und hier fehlt ja noch die 9 cm lange ET-101 Sonnenblende vom 11/800 mm, die diesmal endlich mitgeliefert wird! Somit wird das gesamte Super-Tele-Zoom gut 50 cm lang! (schwierig im Tarnzelt, im Auto  und auch erschreckend für Wild. Und man braucht unbedingt eine Tarnung!)

Das Sony 6.3-8.0/400-800 mm G OSS hat leider einige Schattenseiten:

SONY 6.3-8.0/400-800 mm G
Design, Aussehen und Handhabung sind dem bewährten Sony 200-600 mm zum verwechseln ähnlich. Nur das höhere Gewicht von rund 2.500g ist eine markante Änderung.
Doch letztlich sind das alles gute Amateur-Linsen, wo bleiben die GM PRO-Zooms?
Es sieht fast ein bisschen langweilig aus, dem 200-600 mm sehr ähnlich, nur länger, dicker und die Stativschelle ist zu meinem Ärger hier fest installiert. Hier sind auch wieder die deutlich zusammengezogene Nahgrenze und der Bessere Abbildungsmaßstab das besondere: 1.70m Minimalabstand bei 1:4.4!
Damit liegt es nicht nur weit besser im Rennen als das Canon RF 11/800 mm Fernobjektiv, sondern schlägt auch das geniale Nikon 6.3/800 mm und ist sogar dem Canon 200-800 mm Zoom im Vorteil. 

SCHATTEN:
– Lichtstärke f:8.0
– Gewicht 2780g
– nur bis 600 oder 700 mm richtig brillant
– Katzenaugen-Reflexe – starke Beugung an den Rändern

– nur Griff umständlich zu entfernen, Schelle nicht
– nur 3 gepresste UD-Linsen (100-500 mm = 1 SUD + 6x UD)
– f:7.1 nur bis 450 mm
– Abbildungsmaßstab variiert sehr je nach Brennweite
– keine Fluor-Beschichtung
– 10 cm dick und 31 cm lang
– keine Rastpunkte bei 90°

– keine Arca-Swiss-Schiene
– wird sehr lang: 31,4 cm für Reisen fast zu lang
– Entfernungsbereiche nicht zufriedenstellend
– mächtige, schwere Sonnenblende – nicht einbebaut und ausziehbar
– 95 mm Filtergewinde
– weiße Ausführung
– 3000€ teuer

LICHT
+ ideal für Vollformat
+ Innenzoom-Konstruktion
+ sehr schnelle und leichte Brennweitenveränderung
+ endlich ein Bereich von 400-800 mm (oder 600-1200 mm)
+ Immerhin Abbildungsmaßstab 1:4 aus 0,80 m ab Sensorebene

+ verträgt trotzdem beide Konverter (jeweils 1)
+ Sonnenblende schwarz und immerhin mitgeliefert
+ Ösen für Gurtbefestigung
+ 5,5 Stufen IS bei 800 mm
+ echter MF-Fokus-Ring zum sofortigen Eingreifen
+ Spritzwasserschutz

SPAßFAKTOR: von (******) = ****

Ihr lest, ich bin nicht komplett zufrieden oder sogar häufig eher unzufrieden mit dem Sony 400-800 mm. Konstruktion und vor allem Sonnenblende sind deutlich zu schwer geraten, um mir zu gefallen. Und auch sonst zeigt es viele kleine Mängel. Ich habe mir wie immer ein besseres Exemplar ausgesucht, optisch besser wird es also nicht. Ich vermute ich werde es nicht auf Dauer behalten, aus der Traum mit Sony Supertele-Aufnamen zu fertigen.
Wie ich schon öfter feststellte, hat Nikon als einziger bei 800 mm alles richtig gemacht; relativ leicht und noch handlich, beste Abbildungsleistung, schneller AF, schwarz und robust. Und wenn Motive weit entfernt sind, brauchen wir wahrlich kein Zoom.
Ich kaufe mir wohl lieber doch endlich das 2.8/300 mm, das ist dann wirklich ein G-Master.

Das Canon 6.3-9.0/200-800 mm IS USM hat aber nicht weniger Schattenseiten:

SCHATTEN:
– Lichtstärke f:9.0
– Gewicht 2050g
– keine Innenfokus-Konstruktion
– keine L-Konstruktion
– Artefakte/Ringe der gepressten Asphären, besondern beim Abblenden
– Katzenaugen-Reflexe – starke Beugung an den Rändern
– kein echter MF-Fokus-Ring zum sofortigen Eingreifen! (programmierbar auf Einstellring ganz hinten!)
– Zoom-Weg relativ lang und etwas langsamer durch mehrmaliges Umgreifen

– Stativgondel nicht zu entfernen
– nur 3 gepresste UD-Linsen (100-500 mm = 1 SUD + 6x UD)
– f:7.1 nur bis 450 mm
– kein IS-Schalter mehr
– keine Fluor-Beschichtung
– 10 cm dick und 31 cm lang
– keine Rastpunkte bei 90°

– keine Arca-Swiss-Schiene
– wird sehr lang: 31,4 cm für Reisen fast zu lang
– Entfernungsbereiche nicht zufriedenstellend
– mächtige Sonnenblende ET-101 vom 11/800 mm
– 95 mm Filtergewinde
– 2500€ teuer

LICHT
+ fast ideal für Vollformat
+ endlich ein Bereich von 200-800 mm (oder 360-1280 mm)
+ Immerhin Abbildungsmaßstab 1:4 aus 0,80 m ab Sensorebene

+ verträgt trotzdem beide Konverter (jeweils 1)
+ Sonnenblende schwarz und immerhin mitgeliefert
+ Ösen für Gurtbefestigung
+ 5,5 Stufen IS bei 800 mm

+ Spritzwasserschutz

SPAßFAKTOR: von (******) = ***

 

 

Mein Olympus 150-400 mm habe ich seit gut einem Jahr immer bei mir, ich sehe da noch keine Gefahr. Erst wenn Canon bessere, schnellere Sensoren anbietet, könnte meine OM-1 ins rutschen kommen.
Eine R7 ist meiner OM-1 bei Sensor und Prozessor noch keineswegs ebenbürtig, allenfalls die R3/R5II. Trotz des kleinen MFT-Sensors sind mit der hohen Lichtstärke f:4.5 in der Praxis nie Nachteile zum Vollformat erkennbar und f:4.5 reicht mir oft noch nicht um schnelle Zeiten mit maximal 1600 ISO zu verbinden – das gelingt dann mit diesem Canon 200-800 mm erst recht schwierig. Denn entgegen allen Marktschreiern, müssen auch Canon-Kameras bisher bei 6400 ISO und spätestens 10.000 ISO eingefangen werden und außer bei der R3 kommt immer ein starker Rolling Shutter dazu. Einzige Ausnahme jetzt die R5II!
Der Preis 2500€ ist heiß und eindeutig eine Kampfansage an OMS, Fujifilm und Sony.
Ich lese überall das Feixen von Canon-Jüngern, die jetzt OMS eine lange Nase zeigen wollen, weil sie ja viel billiger an ihre Fotos kommen. Beim Rechnen sind die allerdings meist schwach. Um sich an die Leistung einer OM-1 mit 4.5/150-400 mm TC anzunähern, braucht es bei Canon mindestens die R5II oder R3 plus dieses Zoom – also 7500-8500€. Dafür bekommen Ihr eine ausgewachsene Kamera mit guten Features und ein Amateur-Super-Tele der Lichtstärke f:9! Ich finde daher weiterhin das Angebot von OMS fairer, Profi-Kamera, mit vielen Sonderfunktionen und Profi-Objektiv, dass seine Baulänge immer behält (31 cm) und von Hand gefertigt ist und noch einen Schärfe- und Brillanz-Gegner unter allen Tele-Zooms des Weltmarktes sucht!
Vergessen wird auch der 1.25x Konverter der eingebaut ist und ein 5.6/1000 mm ergibt. Also in der Praxis kann Canon da erst punkten wenn eine Stacked R7II erscheint, die viel leistungsfähiger ist oder die R5II Wünsche erfüllt.
Mal abwarten wie bald Sony und auch Nikon darauf reagieren! Oder Tamron könnte ja auch ein 200-800 mm bringen.
Mein Tipp für Canon Super-Tele-Fotografie:

Bei Canon das 7.1/100-500 mm mit der R5II kaufen und vielleicht auf eine schnelle R7II hoffen, als dieses 200-800 mm Tele-Zoom. Wer noch mehr braucht, kauft sich den sehr guten TC14 Konverter dazu, auch wenn das nervig ist, weil das 100-500 mm nicht mehr komplett zurückgezoomt werden kann und immer lang bleibt – das ergibt ein: 10/220-1120 mm mit schnellerem AF und besserem Gehäuse bei weniger Gewicht (1600g!).
Das 11/800 mm mit nur 1280g lohnt sich auch weiterhin bei gutem Licht! Leichter und schneller kann man mit keinem Super-Tele sein!

Das man keinen breiten Scharfstellring vorne am Objektiv hat, geht für die meisten gar nicht, ganz egal wie gut der AF-C inzwischen meistens funktioniert! Und dass man mit dem schmalen Ring ganz hinten fokussieren kann, den man kaum mit den Fingern erreicht, ist ein konstruktives Unding!
Auch das die nicht selten unerwünschte Stativgondel nicht entfernt werden kann – ist kaum zu verzeihen. Das Objektiv würde ohne vermutlich gut 250g leichter.
Die Schärfe ist da, doch der Microkontrast und die Detailzeichnung sinken ab 600 mm. Der Einsatz von Konvertern kann also nur Notbehelf bei sehr kontrastreichen Motiven bei bestem Licht sein!
Es ist nicht wirklich schnell beim Einstellen der Brennweite, denn es braucht fast 180° Drehung um von 200 auf 800 mm zu wechseln – das ist im Vergleich zu Nikon, Olympus, Sony sehr viel, die kommen meist mit 90° Drehung und weniger aus. Das macht uns erheblich schneller beim anpassen an das Motiv!
Also Kauftipp?
Ja für Vollformat, eher nein für Halbformat aber in beiden Fällen immer mit erheblichen Einschränkungen beim Komfort und Bedienung.
Ich nutzte trotzdem viel lieber mein Olympus 4.5/150-400 mm an der OM-1 und auch das Nikon Z 6.3/180-600 mm an der Z9!

Der Kampf zwischen Vollformat und dem spiegelfrei-Erfinder MFT geht jetzt in die nächste Runde, bei Allen SWW und WW Objektiven liegen die meisten Vorteile schon beim VF und jetzt schicken sich auch die Super-Tele an. Nur beim Macro sieht VF keinen Stich und auf Reisen ist jede VF-Kamera praktisch immer unterlegen.
1.8/8 mm – 4.0/8-25 mm – 4.0/12-100 mm – 2.8/12-40 mm – 2.8/40-150 mm oder noch kleiner oder lichtstärkere Festbrennweiten sprechen da eine klare Sprache Zugunsten MFT.

Canon hat als erster begonnen microFourThirds vom Vollformat-Tele-Bereich aus zu torpedieren. Nachdem das vorher Fuji vergeblich versucht hatte (mit 8.0/140-600 mm) hat Canon erst  11/800 mm, 11/600 mm und dann ein 9.0/200-800 mm speziell gegen die Daseinsberechtigung von MFT platziert.
Jetzt kommt Sony und bald sicher auch Tamron und vielleicht auch Sigma und Nikon mit Zoom-Objektiven die bis 800 mm am Vollformat erreichen.
Doch wir sollten vor unserer Trennung oder Missachtung von MFT beachten: Ein Zoom-Objektiv besteht aus weit mehr als aus Brennweite und Lichtstärke!
Wer die Gelegenheit hat, ein 4.5/150-400 mm auf den Naturfoto-Festivals in die Hand zu nehmen, sollte dies tun. Ja es ist mit rund 7500€ sehr kostspielig, fast der dreifache Preis des Canon 9/200-800 mm.
Aber es ist auch ein Ausnahmezoom und das Canon ist nicht einmal eine L-Konstruktion.
Vorteile Olympus:
+ eingebauter Konverter

Ich würde an Stelle von OMD eine günstiger Version ohne zuschaltbarem Konverter anbieten, die braucht nicht mehr als 4000€ zu kosten. Oder ich würde das Zoom bei gleicher Qualität in ein 4.5/150-400 x TC1.5 – also ein 5.0/225-900 mm – das dem Bildwinkel eines 450-1800 mm entspricht.
Aber der Vergleich zwischen Olympus 4.5/150-400 mm und Canon 9/200-800 mm ist total unfair – Canon kann da in keiner Disziplin, außßsser beim Preis mithalten. Vergleichbar ist das Canon nur mit dem Olympus 6.3/100-400 mm IS II und das ist 800g leichter und kostet 1100€ weniger. Und es ist erheblich kompakter.

 

Sony ist fast immer der erste, der mit leichteren Neu-Konstruktionen an den Markt tritt. Hier wär mal Canon der Herausforderer und bekommt dann auch jetzt den kompletten Arschtritt. Im Vergleich verliert das Canon 9/200-800 mm (außer bei Brennweitenbereich) praktisch in jedem Punkt. Bei Canon wird man immer auf 5 stelligen Kosten durch PRO-Zooms angewiesen sein.
Allenfalls das neue Sigma 4.0/300-600 mm könnte interessanter sein, aber es ist sehr schwer.
Nur, welche Sony Kamera kaufen? Für Normal-Fotografen ist alles vorhanden, aber wer es sehr schnell will wird einen sehr hohen Preis bezahlen müssen. Alternativ können nur die Sony-Objektive auf die besseren und preiswerteren Nikon-Kameras adaptiert werden.
Außer Sony A1, A1II, A9III ist keine schnelle Kamera verfügbar.

Es geht ja doch:
SIGMA stellt ein 4.0/300-600 mm OS Sports vor!

LICHT – Sigma 4.0/300-800 mm:



+ Innenzoom
+ 1.4x TC nur von Sigma für L-Anschluß
+ gut sitzende Sonnenblende
+ abschraubbarer Handgriff
+ mit 7.500€ noch moderater Preis
+ Arca-Swiss-Führung im Fuß eingebaut

+ AF-Stopp-Tasten
+ Gurtbefestigung
+ sehr gute Abdichtung

SCHATTEN:
– schwer und dick, wie gewohnt sehr unhandlich
– Bildstabilisierung bisher nur an A1II und A9III
– langsame, schwergängige Änderung des Brennweitenbereichs
– sehr kopflastig
– etwas kleiner Bereich, 300-800 mm oder 200-800 mm wären willkommener

SPAßFAKTOR: von (******). **

Doch bei aller Freude, haben sie es beim Gewicht auch etwas zu gut gemeint, knapp 4 Kilo ist tatsächlich heftig.
Aber es stimmt eben auch, ein solches Objektiv gab es bisher nie (es gab ein Pentax 5.6/250-600 mm und ein Sigma 5.6/300-800 mm, die jeweils schwerer waren) und auch die 4.0/200-400 mm xTC14 wogen knapp 4 Kilo und hatten den aufwendigen, internen Konverter um auf 560 mm zu kommen. Von denen möchte ich heute schon längst keins mehr haben. Ich besass das Canon und bin froh, das ich es für gutes Geld los wurde.
Bei 3 kg muß man schon ganz schön schleppen und es ist fast nur gut nutzbar, wenn man sein Auto motivnah parken kann, bei 4 kg ist es noch heftiger.
Trotzdem bei einem Preis um 7.000€ reizt es schon sehr. Das ist allerdings etwas heftig, 1000€ Aufschlag zur USofT (United States of Trump).
Bei 300 mm wird es abgesehen vom Sony 2.8/300 mm Spitzenklasse sein, aber schon die MTFs verraten, das es bei mehr Brennweite wie 500mm bis 600mm Auflösung verliert. Deshalb vermute ich, es wird sich kaum mit Nikon, Sony oder Canon 4.0/600 mm Festbrennweiten messen können und die sind rund 1 Kilo leichter.
Es wird für L-Bajonett angeboten, doch bisher gibt es keine schnelle Kamera mit Stacked-Sensor! Immerhin passen dann 2 Sigma Konverter.
Es wird auch für Sony angeboten, aber dann sind alle Konverter tabu – bzw passen weder Sigma noch Sony Konverter.

 

7. Februar 2025
Neuheiten 2025: OM-3 – Fuji Instax EVO Wide

OMD OM-3 Neuvorstellung plus 3 überarbeitete Olympus Objektive
Vorab muß ich noch mal ganz klar bestätigen, wenn ich diese OM-3 sehe, ich bin kein “Retro-Fan” und habe silberne oder sonst anders Farbige (anders als schwarz) Kameras immer verachtet. Auch die ersten Kameras, die ich in die Hand bekam: Pentax ME Super und über deren Kauf mein Vater entschied, waren 2 farbig, die Ränder silbern. Der obere Gehäusedeckel bestand aus matt verchromten Kunststoff. In den Siebzigern hat man ja noch vieles verchromt um ihm Glanz zu verleihen. Aber professionelle Kameras von Nikon, Canon, Contax waren ausnahmslos schwarz. So wie die Fotografie immer bewußt versuchte alles helle, alle Reflexe, alle Auffälligkeiten zu vermeiden. Fotografen waren schwarz gekleidet um nicht als heller Lichtfleck in den Pupillen ihres Fotomotives zu erscheinen.
So halte ich es bis heute, Kameras mit silbernen oder gar farbigen Anteilen sind für mich gruselig und niemals Arbeitsgerät.
Schon wird wieder von zeitloser Eleganz geschwafelt, das mag vielleicht noch für Leica M durchgehen, aber sicher nicht für eine Oly OM-3!
OMD schießt die Kaufinteressenten hier offensichtlich in das siebziger Jahre Kameradesign. Sogar die klassischen 450g Gewicht stimmen.
Anders als die Kamera auf Werbe-Anzeigen wirkt, scheint sie aus einem leichten Alu-Druck-Guss und nicht aus Plaste zu bestehen. Immerhin etwas.

Solche scheußlichen 2 oberen Gurtanschlüsse, der Hauptschalter wieder einmal falsch nach links gelegt, kein Monitorfenster oben…
Ein grober Fehler für mich ist auch das bisher fehlende Griffstück oder eine Art Windergriff zum darunter schrauben (siehe Pentax).
Und dann 2000€ – trotz der Technik wäre sie sicher bei 1500€ richtiger ausgepresst gewesen.

Retro geht auch anders, OMD und Nikon können es nicht, Canon und Sony versuchen es bisher gar nicht und nur Fujifilm hat teilweise ein Händchen dafür, die ersten XT-Kameras waren offensichtlich den Contax-Kameras nachempfunden und selbst heute in der X-H erkennt man eine Contax.
Die neue OM-3 von hinten und oben:


Der Vorfahre vor gut 50 Jahren, OM1 – Maitani lag damals im Wettstreit mit Pentax um die kleinste, handlichste Kamera.
Doch erst hier wurde zu Ehren dann in der schönen OM-3 TI Gunmetall vieles wieder gut und schön gemacht:


Sogar an ein kleines Griffstück hatte man gedacht…

Meine erste Spiegelreflex: Pentax ME Super, leider auch in Silberchrome:

OMD 4.0-6.3/100-400 mm IS II
Besonders ist die überraschend optimierte Version das 6.3/100-400 mm IS. Der Vorgänger schien erst 2020 und war gut, besser als das Panasonic Tele-Zoom, aber eben auch nicht so umwerfend wie das teure 4.5/150-400 mm. Es fehlt eine Menge Licht – eine volle Blende, mit f: 5.6 hätten wir hier besser leben können.
OMD hat daran die Elektronik verändert, so das es jetzt mit dem Kamera IBIS synchron arbeitet und 7 Blendenstufen schafft. Das ist viel und sehr zu begrüßen.
Außerdem wird das Frontglas jetzt Fluorit beschichtet, damit wird das Glas noch etwas klarer und weiss Feuchtigkeit und Wasser besser ab.
Das Zoom bekam neue und zusätzliche Dichtungen um sie in feuchter Natur besser zu bewähren.
Es wiegt nur 1130g ohne Stativschelle (mit Arca-Führung!), ist aber auch nur 25g leichter geworden.
Es kursieren noch viele falsche Angaben, aber ich vermute der Abbildungsmaßstab von maximal 1:3,4 bei 400 mm Tele oder 1:1,7 800 mm Ausschnitt sind gleich geblieben.
Allerdings gibt es auch hier einen saftigen Preisanstieg auf 1500€ (vorher 1300€).


Neu überarbeitet, gegen Spritzwasser & Feuchtigkeit geschützt und verteuert wurden auch diese Objektive:
1.8/17 mm und 1.8/25 mm.

 

Polaroid – Sofortbild
heute Fujifilm Instax
Mich interessiert diese Kamera einfach.
Die gesamten Modelle vorher fand ich grässlich, die Bilder viel zu winzig und das ganze System viel zu teuer.
Auch die Instax EVO Wide ist mit 380€ Kamerapreis und rund 0,90 cent pro Bild noch verrückt teuer.
Denn wenn man sich den quadratischen Klotz genau ansieht, handelt es sich um eine leere Plasteschachtel mit Fix-Focus Objektiv, Mini-Sensor dahinter und Monitor plus eingebautem Akku und einiger Einstellungen-Rädchen. 
Trotzdem habe ich die aus Neugier gleich bestellt und sie war früh lieferbar und ist jetzt wieder weitgehend ausverkauft,
Die Meisten von uns suchen ja das einmalige – das können sie hier finden, die Fotos werden allerdings auf micro-SD aufgezeichnet und können wiederholt ausgedruckt oder auf den PC oder Smartphone übertragen werden. Immerhin können Fotos auf rund 11x9cm mit 318 Dpi auf Sofortbild ausgedruckt werden. Mit modernen Smartphone-Auflösungen kann sie sich jedoch keineswegs messen.
Das Linsensystem ist nicht besonders scharf und der Bildaufzeichnung-Sensor eben nur sehr niedrig auflösend.
Daher sind 380€ auch um mindestens 230€ überzogen, zumal ja das Geld mit den Fotos verdient wird. Diese sind übrigens immer noch mit eingelagerter Chemie, die über Walzen auf die besonderen Schichten verteilt wird.
Aber seis drum, ich betrachte sie als Spassmache und werde ausgiebig mit ihr spielen.
Es gibt ja sonst kaum etwas neues und die Sensoren könnten jetzt 3-5 Jahre in ihrer Entwicklung stoppen.

Instax Wide Evo
Licht:
+ feines Design und Belehrung der GFX100II
+ Speicherfähigkeit und bearbeiten der Fotos vor Ausdruck möglich
+16 mm Weitwinkel und auflösungsreduziertes Normal-Bild
+ Fokussierung ab 10 cm

Schatten:
– teures Vergnügen
– lange Reaktionszeit
– kein guter Sensor, schwaches Objektiv
– Kurbel zum Drucken des Bildes
– kein Sucher, eher schlechter Monitor
– Bild-Entwicklung extrem langsam
– großes, klobiges Gehäuse
– 

 

Veröffentlicht in General, News-Blitzlicht

31. Januar 2025
Bessere Zeiten – 2025


Hier ein Still-Leben an Weihnachten mit Sony 1.4/85 mm GM, da passt für mich das Bokeh ohne Zwiebelringe

Die Fotos der letzten Monate kann ich wahrlich zählen. Nicht nur das ich in schlechter körperlicher Verfassung war, ich wußte auch gar nicht was ich noch ablichten sollte.
Für mich kann es 2025 nur besser werden.

Foto:
Die Fotografie , wie ich sie kannte und über 45 Jahre praktiziert habe ist praktisch nicht mehrsinnvoll möglich.
Ich komme mir vor, wie ein Dachdecker, dem alle sagen, das niemand mehr, Dächer in der alten Bauweise braucht. Und sie schon gar nicht bezahlen will.
Heute gibt es beinahe kostenlose Klappdächer aus Industriefertigung, die einfach auf ein Gebäude gesetzt werden.
Es wabern jetzt ja nur noch Gerüchte, Wünsche und Vorstellung durch das Netz – grausam – ein jeder versucht eine Meinung abzusetzen – denn mehr ist das alles nicht.
Auch die sogar politischen Diskussionen um die FAKTENkontrolle ist ja absurd und bekloppt.
Denn dabei wird ja versucht glaubhaft zu machen, das FAKTEN überhaupt existieren. Doch was soll das sein?
Alles existiert ja nur im Moment und setzt sich idealerweise davon ab, was man bisher glauben wollte. So lange ich etwas beschriebenes nicht mit allen Sinnen “begreifen” kann, existiert es auch nur in einer Vorstellung. Also Vorsicht vor den sogenannten Fakten!

Ich habe kaum ein Foto in den vergangenen 4 Monaten gemacht und nur eine Kamera gekauft, R5II, nachdem ich 2 Kameras von Canon verkauft habe.
Doch selbst die ist für mich keine Lösung und ich bin nicht gerne damit unterwegs.
Bei der Betrachtung der Fotogeräte und Käufe 2024 sehe ich viele auf dem Holzweg.
Wie kann Fujifilm ein großer Gewinner, dank winzigen Sofortbildern und schneckenlahmen, unpräzisem AF in der X100VI die wichtigste Firma sein?
Für mich ist die X100VI der Flop des Jahres, die Sofortbildkameras mit den sinnlose Mini-Bildchen sind der Klimakiller seit Jahren. Und auch der 40 MP Halbformatsensor in X-T5 und X-H2 zeichnet sich durch stärkeres Bildrauschen aus, als jede andere Systemkamera.
Wie lässt sich die Objektiv-Lawine aus China und Südkorea noch aufhalten?
Ich denke nicht das 2024 ein gutes Jahr war, daran ändern auch OM1II, Z50II, R5II nichts.

Bei CANON brennt schon wieder die Hütte, sie werden so schnell wie möglich, preiswertere und kompakte Objektive (die keiner braucht) heraushauen und sich mit Macht eine bessere Stellung für Video-Anwendungen erkämpfen.
Ein neues Tele-Makro-Objektiv scheint bald absehbar.
NIKON ist bei den Tele-Objektiven weitgehend Champion, hat längst 400 und 600 mm Super-Teles, die Sony bis Ende des Jahres renovieren wird und auch Canon wird mit Hochdruck daran arbeiten. Denn beide sind gewaltig zu kurz gesprungen. Ich wünschte nur, jemandem würde einfallen, wie wir von dem unsäglichem Faktor 1.4x wegkommen.

SIGMA, auch wenn sie es nicht zugeben werden, für den Objektivhersteller war 2024 ein herber Rückschritt. TAMRON hat sie in der Käufergunst ganz deutlich deklassiert.

Mit meinen Ausrüstung-Abwägungen bin ich in einer Sackgasse.
CANON ist nicht das richtige System, weil die bezahlbare Mitte fehlt.
NIKON misstraue ich weiter beim Autofokus.
SONY A1II heißt das Mittel der Wahl, aber hier fehlen wichtige Tele-Objektive jenseits 200 mm.
OM Digital, zeigt nicht wohin der Weg führt und hat weiter wichtige Objektive nicht überarbeitet.
FUJIFILM interessiert mich hauptsächlich wegen seines Mittelformats.
PANASONIC/LEICA, dazu fällt mir noch immer kaum etwas positives ein.

OMDigital OM-3 ist im Anflug
Sie soll ein besseres Metallgehäuse plus zusätzlichem Drehrad vorne für die Farbsättigung, mit LCD mit der Technik der OM-1II vereinen. Wird preislich wohl ähnlich starten, wie die OM-1II, also 2200€.
CANON plant tatsächlich wieder die Veröffentlichung einer Kompaktkamera, Powershot V1.

SONY, wirklich?
Man wird ja schnell systemmüde, wenn man ein Kamerasystem gekauft hat und “zufrieden” ist. Das kann man auch bei Kraftfahrzeugen, Kleindermarken und vielem anderen beobachten.
Ich wurde jüngst aufgeschreckt durch die Kollegen in der Chasseur D’ Image und anderen eher klassisch testenden. Sie sind oft Kamerafans einer bestimmten Marke – überproportional Canon, weil die Marke fast 40 Jahre vieles richtig und vorangebracht hat – die kritisch auf die neuesten Zooms und Festbrennweiten schauen.
Also habe ich versucht anhand der für mich wichtigsten Objektiv-Baureihen (24 mm; 35 mm; 85 mm; 400 mm; 600 mm; 14-35 mm; 24-105 mm; 24-70 mm; 70-200 mm; 200-600 mm) nachzuvollziehen, wo wir stehen. also alles gehobene Klasse, besondere Lichtstärken Objektive am Limit der optischen Kunst – sonst kann ich heute immer mehr gleich das Smartphone verwenden.
Nicht einfach wer am Besten ist, sondern wer, wo die stärksten Schwächen hat und wer die “schönsten” Dateien liefert.
Mit “schön” beziehe ich mich explizit auf ein besonderes Bokeh, auf Farben, Tiefenwirkung, Reflexe, Hintergrundzeichnung.
Also die hässlichen Zwiebenringe wie häufig bei Canon, will ich heute im Nahbereich bei großer Blende nicht mehr sehen!

Es ist leicht erkennbar, wie sehr die Markendominanz, vor allem auch bei neuesten und teuersten Objektiv-Konstruktionen eingebrochen ist.
Um es ganz deutlich vorweg zu nehmen, Sigma und Canon erreichen nur selten noch eine Position auf dem Treppchen.
Der Nimbus Leica tut sich sehr schwer, aber sie zeichnen oft schön.
Nikon lässt Federn und konstruiert öfter auch mal lieblos, trotz hohem Preis.
Meine Wahl ist auch heute noch meistens richtig: SONY GM.
Das ist kein gewolltes Urteil, sondern nüchterne Feststellung und den Kollegen geht das ganz genauso und sie kommen meist doch zu gleichen Schlüssen.
Das neueste Canon RF 2.8/70-200 mm L ist nicht einmal mehr auf dem hohen Niveau des kurzen RF 2.8/70-200 mm L, geschweige denn auf dem des sehr schön zeichnenden EF 2.8/70-200 mm

OBJEKTIVE für 2025
Endlich tut sich auch wieder spannendes bei den Objektiven.
Denn, wie ihr wisst, interessieren mich die immer neu erscheinenden Superweitwinkel, Weitwinkel, Normal und inzwischen auch die kurzen Telebrennweiten kaum noch.
Hier haben chinesische Anbieter zu viel totes Glas zurück gelassen. Und außer 2.0/40 mm Nikon Z, 1.4/85 mm GM II Sony und 1.8/135 mm Canon L IS und 1.8/24 mm Canon ist mir da kaum etwas positiv in Erinnerung geblieben.
OMDigital wird seit lichtstarkes Telezoom erneut verschieben (Ende 2025?) und es könnte wieder ein mutloses 2.8/40-150 mm ProIS werden, anstatt dem gewünschten 2.8/50-200 mm ProIS.
Sigma und Tamron sind hier viel zu ruhig, seltsam das Tamron nicht endlich ein Zoom bis 800 mm anbietet. SIGMA will ein neuartiges Telezoom präsentieren, wir können alle nur hoffen, das es das 1.8/50-120 oder gar 2.0/70-135 mm wird.
CANON soll ein neues Macro-Objektiv bringen. das wäre auch wichtig, vor allem nach so belanglosen 2.8/16-28 mm IS und 2.8/28-70 mm IS Rechnungen.
Auch ein 5.6/200-500 mm L soll bald bestellbar sein – da wird der Preis entscheidend, es müßte um 7000€ bis maximal 8000€ kosten.
SONY wird ein 1.8/16 mm bringen um alle Nische hin zu füllen und ein aufregendes 6.3-8.0/400-800 mm. Letzteres habe ich sofort bestellt. Auch wenn der Bereich von 400-800 mm im Vergleich zum 200-800 mm unattraktiv erscheint, so ist er doch sehr wichtig für Sony, die bisher kein 800 mm Objektiv haben. Es soll leicht, also vermutlich erheblich leichter als das lange, 2,1 Kilo schwäre Canon 9,0/200-800 mm. Wenn es um 1500g liegt – ist alles prima. Optisch dürfte es das Canon schlagen. Ich bin gespannt. Es scheint relativ dick zu werden.
Wenn ich mich zurück erinnere an das Sigma 5.6/300-800 mm mit 6 Kilo Gewicht, dann tut sich jetzt endlich wichtiges. Und nach MFT, Canon und Sony werden bald auch Nikon und Tamron folgen.
NIKON hat ein Z 1.2/35 mm im Zulauf, wer das allerdings kaufen soll? Früher, als bei 400 ISO die Empfindlichkeit ausgereizt war, wäre das ein wichtiges Objektiv geworden, heute wird es allenfalls interessant wenn es bis 1:2 Abbildungsmaßstab erreicht.

Alles ist Mist und keiner hat eine Lösung
Die zweite Hälfte 2024 hat mich in einer Heftigkeit und Dauer gebeutelt, wie noch kein Jahr zuvor und das nicht nur körperlich. Das Leben war beinahe nur noch Angst und Schmerz, beides in einer völlig unbekannten Dimension und zu Sylvester verstarb plötzlich mein Vater nach einem Sturz.
Er lebte seit gut 2 Jahren im Pflegeheim (zuletzt 6400€ ± Kosten). Das Verhältnis zur Pflegeleitung wurde zusehends schlimmer bis zur Androhung des Rausschmisses meines Vaters. Er ist dort mehrfach bestohlen, belogen und eigentlich nie gepflegt worden. Sicher wird die Leitung des Heims und die Pflegekräfte noch eine ganz andere Geschichte erzählen – letztlich war eine wirkliche Leistung für die Gesamtsumme jedoch nie erkennbar. Alles wurde immer abgewiegelt, seine Goldkette wurde ihm irgendwann abgenommen und ab dann gab es keine Spur mehr von ihr. Alle Menschen die sich nicht weitgehend selbstständig bewegen können, wurden dort allein gelassen, starrend auf leere Zimmerwände. Zuwendungen gab es nur wenig in der Anfangszeit und durch Verwandte. Nach seinem Ableben mußte dann auch wieder unter Drohungen das Zimmer geräumt werden (binnen eines Tages) und es würde mich keinesfalls wundern, wenn jetzt noch der gesamte Monat doppelt berechnet würde.
Ich habe einige Pflegeanstalten kennen gelernt – ich kann nur feststellen, das ist für alte Menschen der völlig falsche Weg sind. Und auch Familien können es nicht leisten, wenn jemand unbeweglich und dement wird. Also eine Lösung kenn ich auch nicht. Aber das die Steuerzahler in diesem Land eine so extrem hohe Zeche zahlen, geht nicht. Ich kann keinem raten irgendein Pflegeheim als letzten Hafen zu verwenden. Man sollte in privater Pflege in seiner Wohnung bleiben können. Auch das ist nicht günstig und anstrengend.

Die ganzen Tsunamis, die jetzt ungebremst auf unsere Gesellschaft in Deutschland zurollen, reißen alles mit.
Das ist nicht nur alles nicht zu bezahlen, es wird auch in Jahrzehnten keinen Schutz davor und erst recht keine Lösung dagegen geben.
Für mich begann alles mit einem Menschen, der verkündete, die Grenzen seien ab sofort offen, einem Kanzler, der alle Menschen belog und tausenden, skrupellosen Geschäftemachern, die sich an dieser Wende noch weit mehr bereichert haben, als schon das Terrorregime der DDR. Aber auch davor ist mit den großen Kriegen in Europa, den Sklaven aus Afrika, der Aufteilung Amerikas, der Neuteilung Asiens  ein nicht mehr wieder gut zu machender Schaden für alle Lebewesen dieses Planeten Erde, entstanden.
Wir werden immer verarscht, in Deutschland hat uns die “schwarze” Partei immer tiefer hinein geritten, sehenden Auges, die “Roten” hatten kaum einen Tag die Mehrheiten oder den echten Willen viel zu ändern, die “Grünen” haben manche richtige Idee, setzen aber nichts durch, die “Gelben” sind der Höllenschlund der Verhöhnung und alle “Rechten”- schweigen wir lieber davon.
Die Grundfehler sind fehlende Mitbestimmung des steuerzahlendes Volkes, ein total aufgeblähter Staat und die fehlenden Visionen.
Geld war nie das Problem, ist es auch jetzt nicht, wie die hochverschuldete USA deutlich zeigt.

Es wird jetzt so rasent schnell unbewohnbar auf der Erde – alle Macht- und reichen Geldinhaber müßten sofort ausradiert werden, alle Gelder zur Verhinderung des schnellen Klima-Kippens aufgewendet werden. Es wird nichts passieren, egal wie positiv man das Gesamte betrachten mag. Es geht überhaupt nicht um Arbeitsplätze, Industrie, Rohstoffe, Nahrungsmittel etc. Es braucht jetzt wilde, radikale Überlegungen, wie schnell die Menschheit halbiert und danach geviertelt werden kann und wie alle dazu gebracht werden können, nicht mehr für Machtmenschen zu arbeiten sondern nur noch für die Natur. Die Apokalypse ist da, EGAL WIE SCHNELL JETZT JEMAND REITET.

 

WALD.

Stürme gab es zuletzt nicht viele und Bäume tragen Mitte November noch ihr bunter Laubdach. Eichhörnchen, die ich beobachten kann sind stark reduziert, von einst 11 Exemplaren sind nur 3 sehr selten zu sehen. 2022 war ein sehr gutes Nussjahr, 2023 waren viele Nüsse blind, klein oder weniger wohlschmeckend. Und auch 2024 waren die Haselnüsse und Walnüsse schnell abgeerntet. Das ist alle paar Jahre normal. Nach den Dürrejahren, hoffe ich das auch die großen Bäume jetzt wieder mehr Wasser aufnehmen konnten. Obwohl auch 2023 und 2024 wieder sehr warme Jahre waren, fiel trotzdem auch immer wieder lange Regen.

Pilze gibt es dafür um so mehr. Ich sehe sie überall schon an den Wegrändern.

Sehr dunkle Wälder sind mir nicht so lieb, ich kenne die Tannen und Fichtenwälder aus meiner Jugend und aus dem Schwarzwald. Dort zieht es mich nie hin. Ein Buchen- und Eichenwald ist dagegen ein phantastisches Wunder. Ich habe nur bisher solche bei Koblenz noch kaum entdeckt. Begeistert hat mich auf dem Bonner Venusberg der Buchenwald. Dort sind viele der folgenden Fotos entstanden. Es ist sehr schwer einen Wald und Besonderheiten auch toll zu vermitteln. Es reicht keine MFT-, Halbformat- und oft auch keine Vollformat-Kamera. Da ich Mittelformat noch nicht zur Verfügung habe und krankheitsbedingt außer dem Smartphone oft nichts bei mir habe, mußte ich Improvisieren.

Wie bringe ich auch nur den Zauber eines Baumes in einen einzige. Foto unter? Sein Äste, Blätter und Stämme, seinen unfassbaren Blätterhimmel, alles an einem großen Baum scheint  einen beschützend zu umspannen. Das will ich in Bildern sehen.

Und die Tiefe, die Farben, die Feinheiten des Wunders Wald. Da sind Kameras mit sehr kleinen Sensoren und sehr großer Schärfentiefe schnell beeindruckend. Und bei Smartphone bietet immerhin vergleichbar 13 bis 77 mm mit gigantischer Schärfentiiefe schon bei f:1.7 Lichtstärke.

Mit Voll- und Mittelformat sind noch ganz andere Fotos möglich, aber diese Tiefe, diese Perspektiven eben nicht, erst recht nicht bei wenig Licht.

 

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25. Dezember 2024
Weihnachts-Fest und Jahresende 2024

 

auf das genug wertvolles zum Wünschen übrig bleibt. 
mit besten Grüßen 
Harry

Für mich ist seit ich denken kann jede Kamera spannend. Die Auseinandersetzung mit Licht, Farben, Formen, Zeit und Endlosigkeit.

ich finde Smartphones sind auch Kameras und deutlich unterbewertet. Sie werden ja nur missbraucht zur Selbstabbildung. Tatsächlich können sie, was sonst keine Wechselsystemkamera kann, sie können eine enorme Schärfenausdehnung darstellen. Sie zeichnen in den meisten Fällen Bilddateien ohne begrenzende Blende auf. Nichts begrenzt die riesige Schärfentiefe. Das ist hier an den beiden Leucht-und Glitzerbildern sehr leicht zu sehen. Diese sind mit keiner anderen Kamera möglich und selbst mit vielen verrechneten Belichtungen und extrem abgeblendet, machen alle größeren Sensoren diese Fotos unmöglich. Mit dem Smartphone sind auch die Hintergründe des Motivs am wichtigsten, auch hier zerstören zu viele Details im Untergrund jedes gute Bild. Wir sollten das Smartphone nutzen, wo es Sinn macht.

Schon bald werden wir mehr 1“ Sensoren in SPs nutzen können und dann brauchen wir auch wieder eine Blende um die Schärfentiefe zu reduzieren.

 

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