Tresor  
Filo Rings

1. August 2021
Indian wildlife

Indian Wildlife – Eye to Eye
Canon 2,8/70-200 mm L IS II f:2,8
 
 
Willkommen!

10 Jahre Harrys Photo-Tagebuch,  23 Jahre HarrysInFocus online. HarrysInFocus habe ich jüngst still gelegt.
Dank Dr. Tilo Seeger (www.drtseeger.de) konnte ich eine große Homepage aufbauen und mein vielfältiges Wissen zahllosen Fotografen vermitteln.
Ich bin seit mehr als 32 Jahren immer mit den neuesten Objektiven und Kameras unterwegs. Wenn ich es mir aussuchen kann, fotografiere ich am liebsten Tiere, alles was lebt und sich bewegt. Man unterstellt mir gerne eine besondere Leidenschaft für Fotografie und Fotogeräte – das ist aber aus meiner Sicht nicht ganz richtig, denn meine wahre Leidenschaft brennt für meine Motive, für Tiere, für Natur, für Menschen – der Rest ist nur Technik.
Meine große Homepage “HarrysInFocus” wurde gerne mal zu bunt und zu verwirrend empfunden – sie ist aber eben auch so wie ich. Ein bunter Vogel, gerne mal chaotisch und zerstreut, oft knallig und manchmal zu viel auf einmal.
Ich bin nicht geradlinig und angepasst und farblos vielleicht auch nicht.
Ein Mensch hat viele Facetten, viele Gesichter, er kann vieles sein, je nach dem auf welche Seele er trifft… man muß es nur versuchen.
Ich versuche – ich mag grau nicht und bin immer auf der Suche nach Farben, nach Licht. Ich fotografiere spannende Tiere und Menschen – nicht nur einmal – immer wieder, mir fällt immer noch was ein. Mit einer Kamera kann ich zwar fast alles ablichten und doch verwende ich immer wieder andere Kameras und Objektive, und suche immer das Limit…
wie in meinem Lieblingsfilm „Blade Runner“ (1982) bin ich gerne auf Messers Schneide.
Ich bin “Berlin – Herz & Schnauze”, gewagt und schüchtern, modern und hektisch und zugleich altmodisch mit viel grün, Wasser und Ruhe.
2010 fiel die Entscheidung, es mal mit ruhigen Farben und streng geordnet zu versuchen.
Dafür haben mir hier Andreas Klotz (www.Tipp4.de), Katrin Scheid und Sebastian Tänzer (www.Taenzer.me) eine ganz neue Plattform errichtet. Es hat nicht lange gedauert und ich habe diese Seiten mit massenhaft Fotos und Text gefüllt.

Ich wünsche Ihnen trotzdem viel Vergnügen beim Stöbern, Entdecken und Lesen!

Per E-Mail (HarryPX@T-Online.de) bin ich jederzeit für Sie da und beantworte Fragen, Wünsche und Anregungen, biete Tests und
meinen Foto-Wissen auf USB-Stick. Rein ins Vergnügen…

Und bitte nichts mopsen und nichts ohne meine Zustimmung zitieren oder gar kopieren und ins Netz stellen!
Seien Sie lieber selbst kreativ!

Auf Anfrage – können Sie mich für eine Portrait-Session oder ihre Feierlichkeit buchen. Ich bin kein Freund von festen Preislisten, Preise ändern sich ständig.  Eine Portrait-Session bei mir gibt es ab 150€ (plus Anfahrt, falls erforderlich). Alles ist abhängig vom Aufwand, Nachbearbeitung und Zeit – deshalb einfach eine kleine Mail an mich und sie bekommen ein persönliches Angebot.

Dies ist KEINE Fan-Page – KEINE Werbung, KEINE Suchmaschinen-Links und Optimierung

Auch wenn hier auf meiner Seite Markennahmen wie Canon, Nikon, Novoflex, Olympus, Panasonic, Pentax, Leica, Zeiss & Apple häufiger als vielleicht sonst gewohnt auftauchen – bitte ich Sie herzlich – das nicht als Fan-Page miss zu verstehen. Diese Marken sind hier präsent, aufgrund langjähriger, oft positiver Erfahrungen. Canon wird wohl am häufigsten besprochen, weil Canon das bei weitem größte System und die meisten Kunden hat, nicht weil ich es für die beste, innovativste Herstellerfirma halte. Grundsätzlich sind mir Marken-Namen und Firmen egal und ich übe da keine Solidarität – denn das wäre zu kurzlebig. Es sind alles Hersteller die Produkte vertreiben und offensiv versuchen Geld zu verdienen. Nachdem ich nun seit 25 Jahren „InFocus“ schreibe und 12 Jahre lang meine Info-News „BlitzLicht“ heraus gegeben habe, werde ich mich ab jetzt auf diese Homepage konzentrieren – mit meinem gesammelten Fotowissen seit 28 Jahren und meinen regelmäßigen Tests aktueller Objektive und Kameras. Da ich unbedingt unabhängig bleiben will von einflussnehmenden Redaktionen (die zumeist über wenig Praxis-Wissen verfügen) den Herstellern, den Vertreibern und der Werbe-Industrie und ein Abo-Preis wie bisher vermutlich immer weniger Menschen interessiert – stelle ich hier mein gesamtes Wissen ab jetzt jedem zur Verfügung. Ich biete jedoch noch viel mehr, intensive Beratung per Mail – speziell an die persönlichen Vorlieben und Bedürfnisse angepasste Objektive und Kameras und Zubehör, die ich zum fairen Preis gebraucht und neu beschaffe.
Als Honorierung erhoffe ich mir wie meine nordamerikanischen Kollegen eine jährliche Spende um diesen hohen Aufwand vor mir und meiner Familie zu rechtfertigen.
Sie können einen beliebigen Betrag ab 35 € HIER spenden.

Dafür gibt es dann meine Foto-Listen (220 Seiten) mit Kurz-Beurteilungen über alle Objektive und Kameras, ausführliche Praxis-Tests zu den aktuellsten Objektiven und die letzten Blitz-Licht Ausgaben per Mail.

Die vergangenen 20 Jahre haben gezeigt, dass meine Leser durch meine Beratung und Tests viel Geld einsparen konnten, da ich immer als preisbewusster Berater und nie als “Anpreiser” von Marken fungiere. Oft genug rate ich auch vom Kauf ab. Einzelne Praxistests zu Objektiven oder Kameras (derzeit 380 verschiedene! Siehe HarrysInFocus.de) Können Sie auch weiterhin bei mir für 5 € bestellen (natürlich inklusive meiner gezielten Fachberatung per E-Mail!)

E-Mail-Kontakt – einfach hier auf Beratung- oder Bestellen-BonBons klicken.

Einzelne Tests oder Testreihen für nur eine Marke können Sie bei mir bestellen.

InFocus Shop

 

1. Dezember 2014
USB-Stick & DVD

Seit 25 Jahren unabhängige Praxistests – für:
Fotografie draußen, NaturFoto, NaturBlick, FotoMagazin, Phototechnik International, Photographie, FotoPraxis, Markt&Technik, PhotoScala, HarrysInFocus, u.v.a.
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25. Januar 2022
JANUAR: Systeme 2022 – Aus für Pentax – Preisalarm – Tests Canon RF – Leica M11 – Zäsur bei Gerüchten – Nikon


JANUAR – Ergänzt:
Ich weiß morgen mehr, oder mache mir andere Gedanken als heute,
daher werde ich hier immer neue Gedanken und Erkenntnisse einpflegen.
Bei Interesse für ein Thema, bitte hier gerne nachlesen oder mir schreiben.
Wissen steht niemals still – “endgültiges” Wissen existiert nirgendwo.
Alles Leben und Wissen ist stetig im Fluß.

Sie sehen, ich bin noch immer für Sie am Ball und würde mich sehr über eine Spende freuen!
Spenden bitte an – Achtung neues Konto:  IBAN DE97550905000008477027

Der König vom Zaune – Canon R5 & 100-500 mm L IS

Marktanteile in Japan verschoben:

Wir bekommen leider nur konkrete Zahlen über Kameraverkäufe aus Japan – das ist für uns aber schon deshalb interessant, weil immer noch fast jeder Kamerahersteller in Japan seine Wurzeln hat und ja auch zuerst einmal für den Heimatmarkt entwickelt und verkauft. Alle haben schwache Jahre, der Kameramarkt ist implodiert. Trotzdem hat Sony das genutzt um sich seit 2 Jahren an der Spitze der DSLM-Verkäufe zu halten und Canon abzulösen. Zwar ist der Abstand im vergangenen Jahr, dank Canon Aufholjagd wieder kleiner geworden, aber Sony verkauft rund 4% Kameras mehr und liegt bei 32% Anteil am Gesamtmarkt.
Olympus war bis 2018 zweitstärkste Kraft in Japan, doch jetzt haben sie in nur 3 Jahren ihren Marktanteil halbiert. Nikon ist immer noch nicht wieder bei den Top 3 und steht mit sehr kleinem Anteil hinter Olympus, zusammen mit Fuji, Panasonic und Pentax.
Bei den Kameras mit Spiegel dominiert Canon weiter deutlich vor Nikon, die auch hier sehr eingebüßt haben und Ricoh hat mit Pentax seine Verkäufe auf kleinem Niveau immerhin fast verdoppelt (6% Anteil). Das ist es wohl was denen Hoffnung gibt, sie können es mit einer kleineren Manufaktur-Fertigung mit hohen Preisen doch noch eine Weile schaffen.
Nur bei den Videokameras dominiert Panasonic, gefolgt von Sony und Canon spielt da bisher noch gar nicht in der Oberliga. Wir haben hier ein verzerrtes Bild und denken Canon ist auch die Video-Firma – dem ist nicht so. Und die Kollegen die für TV und Film arbeiten, schätzen Canon sehr selten, da sind Panasonic, JVC, Sony und natürlich Arri die großen Namen, immer schon gewesen.

Zu den Objektiven: Man könnte auch attestieren, dass Sigmas ART/SPORT/C Strategie bisher bei DSLM scheitert. Die Objektive nicht mehr so preiswert sind und längst nicht mehr häufige technische Vorteile haben. Sigma scheint sich unwohl damit zu fühlen, nur noch für Sony zu produzieren und am „eigenen“ Bajonett beteiligt zu sein, dem kein Erfolg vergönnt ist.
Tamron agiert viel freier und hat in der Präsenz und Wahrnehmung vielleicht sogar schon Sigma überholt.
Canon versucht geschickt neben L (extremerer) auch relativ preiswert geschickt zu platzieren und für Sigma und Tamron gar keine Lücke mehr zu lassen.
Und Sony und Nikon wachen vielleicht bald auf und machen das gleiche…
Es war ein kurzer Hype, dass nicht wenige Sigma Art anstatt C/N gekauft haben. Und das überschwere und große Konzept, ist jetzt kaum noch zeitgemäß.
Allerdings dem 1.4/85 mm DG DN kann man schon Respekt zollen, das schlägt mechanisch und optisch gut rein, wo sich andere mit f:1.2 versteigen.

System-Kameras werden halbwegs preisstabil bleiben
aber das Zubehör, vor allem Akkus, Sonnenblenden, Taschen, Stative werden erheblich teurer. 
Wir jammern jetzt alle über die Preise… von einem Leser der als Pilot bei Lufthansa Cargo fliegt, weiß ich, die Frachtkosten sind um Faktor 10 gestiegen.
Also die Preislawine rollt gerade erst an… besser heute kaufen, als von günstigen Preisen morgen träumen!
Die Objektive werden nie wieder so “billig” wie heute und auch das Zubehör nicht.

Ricoh zieht Pentax immer stärker vom Markt
In Japan wurde bekannt, das Pentax Kameras und Objektive dort nur noch Online von Ricoh selbst angeboten werden. In Europa soll vorerst alles bleiben wie es ist, die Zentrale in Paris versendet an einige wenige Händler und vertreibt online.
Die PENTAX 645 Baureihe ist Geschichte, seit Anfang 2022 werden keine 645Z Kameras mehr gefertigt und das System begraben.
Damit bleibt genau genommen nur noch Fujifilm übrig (Hasselblad und Leica kann man kaum noch ernsthaft zählen).
Pentax, ich habe lange und ausgiebig damit fotografiert, von der MESuper, SuperA, LX, 645, 67, SFX, Z1.
Aber mit Autofokus hat es Pentax irgendwie aus der Spur geworfen, spätestens mit der an sich gelungenen Z1 war die Luft raus, was Canon zu der Zeit zeigte konnte Pentax nicht umsetzen.
Die MZ kam noch und war kein gelungenes Design, PowerZoom kam zu früh, 1.4x AF-Konverter 25 Jahre  zu spät, Pentax Q war Unsinn und bald passte nichts mehr richtig zusammen, bis dann die K1 und 645Z erschienen. Aber ich weiß von denen, die noch mit dem System arbeiten, dass es auch Servicemängel und technische Mängel gibt, mit dem Bajonett und Kontakten vor allem. Sie waren damals fast die letzten, die mit K-Bajonett auf den Markt kamen und sind heute wieder die letzten, die ihr Bajonett und System nicht modernisieren.
Und jetzt wollen sie “Japans Leica” werden – nichts anders lese ich aus dieser Pressemitteilung.
Pentax ist in Japan bei den gestandenen Fotografen sehr beliebt, vielleicht nicht weniger beliebt als Nikon – also eine Manufakturfertigung wird dort sicher einige Menschen begeistern.
Aber in Europa hat Pentax immer stärker abgebaut und ist ja beinahe nur noch in Frankreich gut präsent.
In den USA hatten früher “alle” Fotografen eine Pentax 67 zusätzlich zur Nikon dabei – aber auch das ist lange her und heute füllt Fujifilm die Lücke viel geschickter.
Die K1 wird vielleicht noch einen Manufaktur-Nachfolger finden.
Eine individuellere Kamera-Anpassung wünsche ich mir schon lange – nur wer kann und will das dann für Pentax noch bezahlen? Die Modul-Bauweise sollte kommen, Wechselgriffe, Wechselsucher etc – aber vielleicht kommt auch nur Manufaktur-Belederung… schade um eine große, wichtige Fotomarke.

Entwicklung Foto-Grafie und Video-Grafie:
Höchst unfassbar was wir heute mit Smartphone und DJI-Gimbal alles anstellen können – bisher praktisch undenkbar. Bald wird unser Smartphone selbstständig zum Motiv fliegen… es kann nicht mehr lange dauern.
Trotzdem hier noch etwas Fotowissen – bevor alles ineinander verschmilzt und nur noch ein Bilderklumpen übrig bleibt:
Wird endlich wichtiger: Der Bildwinkel des Objektives
Kenner wissen, die Brennweite eines Objektives ist praktisch eine unsinnige Angabe – denn die Bezugsgröße ist wichtig – so lange man beim alten Kleinbildformat in 2:3 bleibt ist alles stimmig.
Aber sowohl im Mittelformat, wie auch im Großformat, im Halbformat, MFT, bei Kompaktkameras, Drohnen, Wildkameras, Überwachungskameras und vielem mehr ist der Bildwinkel entscheidend. Denn nur er ist losgelöst von der Umrechnung Brennweite und Aufnahmeformat! Vor allem MFT hat sich das in der Kundenwerbung gerne zu nutzen gemacht, dass sie ja aus jedem 150 mm Objektiv ein 300 mm zaubern und aus jedem 300 mm ein 600 mm bei erheblich kleinerer Baugröße, Baulänge. Das war schon immer Quatsch, weil sie sich auf ein ganz anderes Sensorformat bezogen.
Wir haben ja alle gelernt was 360° bedeutet, den kompletten Rundumblick und das 180° alles ist was vor uns liegt, 90° einen rechten Winkel beschreibt und unser Blickfeld etwas größer als 53° beträgt. Wir sehen nur 1/8 der Welt ohne unsere Augen oder unseren Kopf zu bewegen.
12 mm entsprechen am Halbformat anstatt 122° nur noch 99° Grad! Und durch Konzentration sehen wir auch Bewegungen in großer Entfernung. Doch erst ein Fern-Glas oder ein Tele-Objektiv ermöglichen eine detailliertere Sicht auf ferne Dinge.
Hier die wichtigesten Grad-Kennzahlen im Bezug auf Kleinbild-Brennweiten (gerundet):

12 mm = 122°
14 mm = 114°
16 mm = 107°
20 mm = 94°
24 mm = 84°
28 mm = 75°
35 mm = 63°
40 mm = 57°
50 mm = 46°
85 mm = 28°
105 mm = 23°
135 mm = 18°
200 mm = 12°
300 mm = 8°
400 mm = 6°
500 mm = 5°
600 mm = 4°
800 mm = 3°

Doch wer braucht das Wissen noch?
Es ist absehbar, dass unsere gewohnten Brennweiten immer mehr überflüssig werden. Schon jetzt werden Bildausschnitte (Bildwinkel) am Smartphone aus mehreren Linsen, die verschiedene Bilder liefern zusammen gestellt – also praktisch simuliert. Den langen Telebereich erreicht man doch höher auflösende Sensoren als notwendig und Berechnungen des Bildes, so sind selbst Ausschnitte um vergleichbare 260 mm heute schon akzeptabel und werden immer besser, sobald etwas größere 1“ Sensoren mit hoher Auflösung hinter den Linsen arbeiten.
Sicher, alles das kann sich nicht annähernd mit der Qualität einer Hochleistungslinse für über 1000€ an einer hochauflösenden Kamera mit Kleinbild-Sensor messen. Doch immer weniger Menschen wollen und brauchen diese Ausrüstung und immer mehr profitieren einfach von berechneten Fotos, die sofort teilbar um die Welt rasen. Wie Fotos und sogar Filne auszusehen haben (von der Mode geprägt) wird einfach in die KI der Geräte einprogrammiert und kann auf Wunsch sofort entsprechend simuliert werden.
Besonders krass ist das bei Videofilmen zu beobachten, da wird alles angepasst, verändert und auf Geschmack getrimmt, was nur möglich scheint. Da kann gleich eine dudelige Musik dazu drüber gelegt werden, Zoom oder Flugeffekte dazu berechnet werden und so vieles mehr. Und unsere altbewährten Kamerahersteller spielen da bisher praktisch noch nicht mit – hier ist immerhin noch Kreativität verlangt. Doch wie lange noch? Wir haben es an der Musik und bei Büchern und anderen Künsten erlebt, jeder „kann“ plötzlich alles und die schönste, erfüllendste Art zu leben, die eigene Gedankenkraft in der Kunst zum Ausdruck zu bringen wird immer stärker unterdrückt. Wir sitzen dann nur noch vor Bildschirmen und konsumieren ausschließlich und warten auf freundliche Kommentare. Schöne neue Video- & Foto-Welt.

Kunden-Retouren:
Im vergangen Jahr waren Laowa-Venus Objektive aus China, einsamer Weltmeister bei den Retouren,  verfolgt von Tamron, Canon (STM & DO), Panasonic, Fujifilm.
Also da gab es wohl vermehrt unzufriedene Kunden – die Kluft zwischen Werbeaussagen/Erwartungen und Leistung war wohl zu gross.

Preise mit Raketenantrieb:
Auch in der Fotobranche ziehen die Preise jetzt stark an. Firmen wie Sigma und Sony halten sich noch zurück, sagen aber, dass sei unvermeidlich.
Tamron hat praktisch alle Objektive verteuert. Canon hat schon einige RF-Objektive, viele EF-Objektive und DSLR Kameras für den Handel im Preis erhöht. Ich beziehe mich immer auf die UvPs der Hersteller – was der Handel dann daraus macht ist wieder etwas ganz anderes, aber auch der wird jetzt die Preise nach oben anpassen müssen.
Beispiele:
Canon RF 1.2/50 mm L  + 500€ = 2.700€
Canon RF 1.2/85 mm L DS + 200€ = 3.650€
Canon RF 1.2/85 mm L DS + 200€ = 3.200€
Canon RF 11/600 mm DO + 100€ = 900€
Canon RF 11/800 mm DO + 50€ = 1.150€
Canon RF 4.0/14-35mm L IS + 120€ = 1.820€
Canon RF 4.0/24-105 mm IS + 250€ = 1.450€
Canon RF 7.1/24-105 mm IS + 85€ = 485€
Canon RF 2.0/28-70 mm L + 150€ = 3450€
Canon RF 4.0/70-200 mm L IS + 100€ = 1.800€
Canon RF 5-7.1/100-500 mm L IS + 100€ = 3.100€
Canon EF 1.2/50 mm L + 100€ = 1.550€
Canon EF 1.4/85 mm L IS + 200€ = 1.800€
Canon EF 2.8/100 mm L IS + 400€ = 1.150€
Canon EF 4.0/16-35 mm L IS + 400€ = 1.450€
Canon EF 4.0/24-105 mm L IS II + 250€ = 1.450€
Nikon zieht mit, auch wenn sie nicht liefern können:
Nikon Z 2.8/14-24 mm S + 400€ = 2.700€
Nikon Z 1.2/50 mm S + 100€ = 2.500€

ICH HOFFE IHNEN IST NICHT ZU SCHWINDELIG GEWORDEN!
Besonders auffällig sind die Erhöhungen bei den Spezialisten wie dem 100 mm Macro, den hochlichtstärksten Objektiven und dem 24-105 mm. Letzteres konnte man bisher immer um 800€ kaufen und jetzt liegt sein Richtpreis jenseits 1400€. Auf der anderen Seite sind Canon und Nikon bisher noch zurückhaltend bei den 3 lichtstarken F: 2,8 Zooms, die werden einstweilen noch nicht weiter deutlich im Preis erhöht.
Canon testet wohl aus, wieviel uns die Fotografie noch wert ist und holt sein CB jetzt volle Pulle wieder rein. Ich glaube nicht, das sich das Nikon, Sony, Fuji, Panasonic, OMSystems und Co lange anschauen – sie werden alle die Preise mächtig anheben!
Einen positiven Punkt gibt es, damit werden endlich auch die kurz gebrauchten Objektive wieder etwas wert, sobald die Dummen ihre Sachen zu billig verkauft haben, werden auch hier die Preise steigen.
Die Zubehör-Anbieter haben fast ausnahmslos erhöht. Wie schnell die Preiserhöhungen dann im Handel an Endverbraucher weiter gegeben werden müssen wir abwarten. Da aber viele Händler kaum große Lagermengen der Neuheiten  (aufgrund schlechter Liefersituation) bilden konnten. Wie ich schon im Spätherbst sagte, besser jetzt kaufen, es wird nicht preiswerter!
Auch wenn es so aussieht, als sei einiges aus den vergangenen Jahren deutlich unter ehemaligem Listenpreis zu haben – so sind doch die Listenpreise oft nur ein absichtlich überzogenes Preisprodukt um den Kaufwilligen vorzugaukeln, dass sie mit CashBack und Reduktionen viel einsparen – Weltmeister darin ist Tamron. Das ist aber Augenwischerei – genauso wie die ätzenden 9,99 – 3.999€  Preise = Leute Verdummung. Da könnten sich Politiker mal profilieren und den Mist untersagen, glatte, transparente Preise! Der Cent gehört genauso abgeschafft wie der eine Euro bei großen Beträgen und endlich mal ehrliche Preise an Tankstellen. Das ist ein Beschiss, über den sich leider sonst keiner aufregt, entweder sind alle so doof oder so tiefenentspannt.

Wo ist noch ein “Macker” und wer hat an meinem Äpfelchen gekaut?


Mittleres Bild, auch schnell mal unscharf im Nahbereich – trotz Augenerkennung – typisch Canon

Hier noch mehr, erst ab dem 4.Bild wieder scharf – wo bleibt ein wichtiges Firmware-Update womit ihr endlich zu Sony ausschließt?

Dachse hausen
Eine Dachsfamilie hat offensichtlich einen Bahndamm in Rheinland-Pfalz beschädigt. Was ist der erste Gedanke der Bahn-Angestellten: Abknallen!
Wir Menschen haben uns nie verändert, wir denken weiterhin zuerst mit Faust und Waffe und nicht selten ausschließlich. Ich frage mich, bezieht sich das nur auf Männer oder wie reagieren Frauen im Bahn-Vorstand? Inzwischen haben wir Frauen überall als Chefs, in Vorständen in Porsches, SLs und GTIs, in Regierungen, bei der Jagd und sie bestimmen aller Orten mit. Doch hat sich viel am gewaltsamen Vorgehen gegen Natur, Tiere, Umwelt verändert? Ich weiß es nicht oder kann es nicht erkennen. Immerhin wurden die “Dachse-Mörder” jetzt darauf hingewiesen, dass die Tiere einer Schonzeit unterstehen und immerhin versucht man jetzt erst einmal die seltenen Tiere mit Geruchsstoffen zu vertreiben.
Aber ich fürchte es wird enden wie bei Bären, Füchsen, Wölfen – was im Weg ist, wird geschossen und gefressen.


Canon RF-Objektive
Ich teste derzeit jeden Tag mit brauchbarem Licht das Canon RF 8.0/100-400 mm und 2.8/16 mm.
Das RF 2.8/16 mm STM ist mit 340€ noch bezahlbar, aber sein langsamer Schrittmotor und dadurch lauter, zuckeliger AF schreckt mich genauso ab, wie bei dem 2.0/85 mm Macro – das macht einfach heute keinen Spaß mehr.  Optisch sind beide gut nutzbar. (Canon verwendet bisher bei 2.8/60 mm, 1.8/35 mm; 1.8/50 mm und 2.0/90 mm den einfachen, veralteten Schrittmotor – doch beim 90 mm stört er am meisten und beim 35 mm am wenigsten).
Überall ist zu lesen, dass es zu dem Preis und bei der Leistung ein Objektiv für Gehirnlose ist, eins, dass man selbstverständlich immer klein und kompakt in der Fototasche dabei haben kann. Schwer dem zu widersprechen, so lange man nicht auch beste Qualität erwartet.
Ich würde aber immer das schweineteure RF 4.0/14-35 mm vorziehen.



Das RF 6.7-8.0/100-400 mm IS löst praktisch die alten 70-300 mm Konstruktionen ab, denn die braucht man angesichts dieses Teles nicht mehr. Der Preis ist die geringe Lichtstärke von f:8.0, aber immerhin wird bis 220 mm f:6.7 gehalten, erst dann geht es schnell Richtung f:8.0. Mich verleitet das dazu meist mit Faktor 1.6x an der R5 zu fotografieren und dafür bei diesem Wolkenwetter nicht über 220 mm hinaus zu zoomen. So erreiche ich den Bildausschnitt 350 mm bei f:6.7 und immer noch 17 MP. Und zusätzlich gewinne ich eine viel schneller reagierende Kamera!
Das neue Telezoom ist superleicht und kompakt, fast vergleichbar dem 6.3/70-350 mm Sony, das aber nur für Halbformat berechnet wurde. Das Sony lässt sich an jeder VF Alpha Kamera einsetzen, wenn man die Kamera auf HF umstellt (Faktor 1.5x). Das gelingt beim neuen Canon mangels Kamera leider noch nicht.
Dafür erlaubt  es einen sensationellen Abbildungsmaßstab für ein Tele-Zoom  von 1:2.4 aus rund 65 cm Abstand zum Motiv vom Rand der Sonnenblende gemessen. Achtung, der Abstand wird offiziell mit 0,88 cm angegeben, das gilt jedoch nur bei 180 mm Brennweite, sonst steigt er laut Anzeige auf 1,10 m vom Sensor aus bemessen. Der Abstand ist hier auch fließend, aber der beste Abbildungsmaßstab wird immerhin bei 400 mm und nicht bei kurzen Brennweiten erreicht!
Im Vergleich mit 100-500 mm und Sony 70-350 mm & 2.8/70-200 mm GM II mit 2x Konverter fällt auf, das es weniger Detailauflösung bietet, vor allem das GM II Sony ist trotz Konverter sichtbar überlegen. Nur dafür zahlt man den 5fachen Preis – optische Leistung sind immer mit der Mechanik und dem verlangten Preis verknüpft – da sollten besser keine Wunder erwarten werden!
Aber, wenn Licht/Motiv vorhanden und Kontrastreich sind liefert es sehr gute Bildergebnisse, fast spielend leicht. So etwas haben weder Nikon, Panasonic noch Sigma oder Tamron zu bieten.
Das die Sonnenblende als teures Zusatzteil bestellt werden muß (Wartezeit – nicht lieferbar!) ist besonders ärgerlich und unverständlich.
Den Stativadapter vermisse ich nicht, da ich es ausschließlich aus der Hand verwenden werde.
Wer nicht so häufig fotografiert und auch beim längeren Fußweg  oder auf Reisen noch ein sattes Tele-Zoom dabei haben will ist mit dem leichten 100-400 mm gut beraten. Die echten Telefons werden aber immer das teure RF 7.1/100-500 mm bevorzugen.

LICHT:
+ 640g leicht
+ 730€ noch relativ günstig
+ fast lautlose, sehr schnelle Fokussierung

SCHATTEN:
– optisch gut, aber nicht dem 100-500 mm ebenbürtig
– Sonnenblende nicht mitgeliefert
– fließende Naheinstellgrenze ab 0,88 cm
– lichtschwach f:6.7 bis 220 mm, danach f:8.0
– keine Fokus-Einstellbereiche wählbar
– keine Fokus-Speicher-Taste
– keine Stativhalterung
– empfindliche Fassung

Hörnchen-SAUSE mit RF 100-400 mm IS: unter schwachem Licht, da hätte ich mir schon das Sony 2.8/70-200 mm mit Konvertern oder 2.8/400 mm gewünscht.


Canon und Tamron haben vor 2 Jahren den Tele-Zoom-Markt aufgemischt
Das Canon RF 2.8/70-200 mm und das Tamron 2.8/70-180 mm haben die Waage kurz ausgehebelt und mit Leichtbauweise und ausfahrendem Tubus diese Konstruktion erheblich erleichtert und verkürzt. Im zweiten Schritt haben beide Hersteller sich auch die beliebte 100-400 mm Zooms vorgenommen und sie bis auf 500 mm bei geringerer Lichtstärke erweitert. Canon RF 4.5-7.1/100-500 mm L IS und Tamron 5.0-6.7/150-500 mm VXD haben hier auch wieder den Markt aufgemischt und noch hat keiner darauf gekontert. Trotzdem war das eher Strohfeuer, die beiden Tamron’s konnten mich an Sony nicht überzeugen und das Canon 2.8/70-200 mm sieht jetzt schon wieder “alt” aus. Das teure Canon 100-500 mm L habe ich aber fast täglich in Benutzung.

Trotzdem wurde die Messlatte 2021 deutlich erhöht, das leichte
Sony 2.8/70-200 mm GMII stellt alle bisherigen Tele-Zoom-Konstruktionen ausnahmslos in den Schatten.
Das beste Tele-Zoom seit es Kameras gibt:
LICHT:
exzellente, unerreichte Abbildungsleistung
+ 1150g leicht mit Sonnenblende

+ beide Konverter arbeiten schnell lautlos und optisch unvergleichlich
+ lautlose, extrem schnelle Fokussierung
+ praktisch keine Ausschnitt-Veränderung beim Zoomen
+ schnelle, sehr leichte Brennweitenverstellung
+ sehr guter Abbildungsmaßstab 1:3,3 (allerdings bei 70mm)
+ solide Gegenlichtblende mit Polfilterfach
+ sehr hochwertige Fassung
+ Blendenring mit und ohne Klick
+ 3 Fokus-Speicher-Tasten

 

SCHATTEN:
– fließende Naheinstellgrenze 40-90cm
– Fokus-Einstellbereiche nur für die Ferne (Voll & 0 bis 3m)
– keine Rastung der Stativgondel
– leider weiße Fassung, zum Schutz besser Folie kaufen

Ich nutze es jeden Tag und würde nie mehr gegen eins der vorhandenen Zooms von Canon, Nikon, Fuji, Panasonic, Tamron tauschen. Optisch am dichtesten dran ist der Vorgänger Sony 2.8/70-200 mm GM gefolgt vom Nikon 2.8/70-200 mm S und Canon RF 2.8/70-200 mm L IS.
Durch die Nutzung beider Konverter – je nach vorhandenem Licht und benötigter Belichtungszeit – entzieht es sich jedem vergleich.
Nikon und Panasonic bauen viel zu altbacken und schwer und überzeugen mit TC20 nicht mehr so, Canon und Tamron erlauben keine Konverter.

Leica M11 – 2022
Zweifelsfrei die wichtigste Kamera des Jahres – für Sammler!
Cool ist, dass die Sammlerkamera in silber noch 100g schwer ausfällt, als die schwarze Version für echte Strassen-Fotografen (540g).
Leica hat jetzt auch endlich rückseitig belichteten 60MP und USB 3.0, SD-III Karten-Schacht und einen mehr als doppelt so starken Akku (bzw. weniger Verbrauch). Damit werden die Deutschen langsam wieder den Japanern gefährlich, kann man doch jetzt mit dem Leica von 16 mm bis 270 mm Bildschnitt fotografieren – wenn man aus der Datei mit 135mm aufgenommen einen Ausschnitt 2.0x anfertigt (es bleibt dann noch eine 13 MP Datei!) – also in Zukunft wird es spannend, wenn wir über 100 MP verfügen – dann bleiben 21 MP.
8.350€ kostet das Schätzchen, allerdings nackt – mit 2 Objektiven geht es schnell jenseits 15.000€ – also wer es vorher anderen weggenommen hat, kann dann richtig zuschlagen.
Derzeit kosten Leica Objektive ab 3.000€.
Die Einschaltzeit – die Zeit bis zur ersten möglichen Aufnahme liegt bei mindestens 2 Sekunden – das ist sehr lang für spontane Fotografie.
Höhere Empfindlichkeiten als 6400 ISO und kürzere Zeiten als 1/4000 Sec sowie längere Zeiten bis 1 Stunde können nur im Menü aber nicht mit den Einstellrädern abgerufen werden.
Leica hat endlich das zweistufige Kontrollrad, das einst Panasonic eingeführt und dann wieder verworfen hat, wieder entdeckt. Durch drücken des Drehrades kommt man auf eine zweite Ebene und kann so die Belegung ändern und dann damit auch die ISO auswählen.
In Serie sind 15 Aufnahmen mit DNG (RAW) und immerhin 100 in JPEG möglich – für diese Art von Kamera ist das sicher ok.
Die Empfindlichkeit beginnt schon bei 64 und ist brauchbar bis 10.000 ISO.
Der Monitor ist jetzt höher auflösend und berührungsempfindlich ausgelegt.
Im Blitzschuh sind zusätzliche elektronische Kontakte für den neuen, ebenfalls höher auflösenden Sucher. 3,7 MP sind heute ein guter werd, nur seine eckige Form wird wohl den wenigsten gefallen, ganz abgesehen vom Zusatzpreis 700€. Aber durch ihn dann man die M-Kamera losgelöst vom Messsucher auch im Nah und Telebereich verwenden, wenn es das Objektiv zulässt.
Großer Fehler: Weiter keine Bildstabilisierung! Es wird schwer, wirklich scharfe Fotos freihand bei 60 MP zu erhalten. Bei 35 mm und kurzen Zeiten mag das noch gelingen.
Von Autofokus ganz zu schweigen – obwohl, Autofokus und Bildstabilisierung gelingen sehr gut – Fotodiox (400€) – die Schärfe wird durch den Hub im Adapter automatisch fokussiert, allerdings ist für kurze Entfernungen ein Vorfokussierten am Leica M Objektiv unerlässlich, aber der Adapter macht den Rest schnell und zuverlässig. (Gibt es auch als MEGAKAP für Leica M an Nikon Z)
Leica will offensichtlich weg von Wechselspeichern und auch da seinem großen Design-Vorbild Apple nacheifern. Anders ist es nicht zu erklären, dass erst der Akku entnommen werden muß um an den einen SD-Speicherkartenschacht neben dem Akku zu gelangen. Die Kamera hat 64GB Festspeicher für Fotos zusätzlich integriert. Man kann also über den schnelleren USB3 die Kamera nicht nur am Strom rascher laden und gleichzeitig betreiben, sondern angeschlossen am PC auch gleich seine Fotos auf dem internen oder externen Speicher auf den PC kopieren. Ich fürchte, dahin werden sich bald auch alle anderen Kameras entwickeln. Und wer das dann gleich in eine Klaut lädt… also ich freue mich über jeden Tag an dem ich noch schnelle Wechselspiel her verwenden darf. Der Zusatzspeicher in der Kamera ist aber trotzdem positiv zu sehen, so lange ein Schacht bleibt.
Das ist ein großes Überarbeitung für die M-Fotografie von Leica, zumal es mittlerweile eine riesige Auswahl an aktuellen M-Objektiven in allen Preislagen zu kaufen gibt.
Trotzdem bleibt das Gesamtkonzept bei mir unbeliebt: Zwingend mit rechtem Auge durch Glas-Messsucher fotografieren, kein eingebauter Griff, kein Zusatzgriff mit Substanz, Form wie ein gerundeter Backstein, eher langsame Fotografie.
Welche Leica Objektive sind besonders empfehlenswert? Und was wird angeboten:
(16-18-21 mm F: 4.0 Trimar) nur gebraucht
(28-35-50 mm F: 4.0 Primar) nur gebraucht
18 mm F:3.8
21 mm F:1.4 / F:3.4
28 mm F:1.4 / F: 2.0 / F: 2.8 / F:5.6
35 mm F:1.4 / F:2.0 / F:2.4
50 mm F:0,95 / F:1.4 / F: 2.0 / F:2.4
75 mm F:1.4 / F:2.4
90 mm F:1.5 / F:2.0 / F: 2.2 / F:2.4 / (F:4.0 Macro)
135 mm F:3.4
Noch mehr M Objektive ab 10 mm Brennweite und auch in höchsten Lichtstärken gibt es von Zeiss, Voigtländer, MeyerGörlitz, 7Artisans, Laowa Venus und weiteren Chinesischen anbieten. Und wer wie ich keine 8.000€ teure Leica M kaufen möchte, kann alle diese Objektive an Sony E oder auch an Nikon Z mit Adapter verwenden

Wie zu erwarten:
“Panasonic Kamerageschäft ist an einem kritischen Punkt angelangt, der Videobereich ist der Weg in die Zukunft!”
lautet eine Pressemitteilung aus Japan heute. Genau genommen hätte man auch den Markennamen Panasonic weglassen und durch “Das” ersetzen können.
Panasonic war ja schon “immer” im Videogeschäft – also wo ist das Problem?
Panasonic hat nur noch maximal 8% am neuen spiegelfreien Markt, obwohl sie ihn (von Leica M mal abgesehen) erfunden haben und mit 100% gestartet sind und dann wegen Olympus und Sony sich auf 38% zunächst eingependelt hatten. Heute haben wir 7 große Hersteller.
Nach der blamablen Aufgabe von Olympus, dem Ausschleichen vom KonicaMinolta-Bajonett (Sony A), dem schwierigen Start von Nikon Z, dem Versagen von Nikon 1, steht zu befürchten, daß Panasonic nun Microfourthirds auslaufen lässt, bzw. sich auf dem Videobereich (Also GH6 und vielleicht noch 1-2 kleine Video-Blogger-Kameras) zurückzieht. Und auch das Panasonic Engagement im L-Bajonett steht unter Kometenbeschuß und verfehlt seine Zündung weiterhin – allerdings werden dann trotzdem noch die Objektive als Plattform gebraucht für künftige Video-Pro-Geräte.
Nicht anders verhält es sich bei Canon, auch die verlagern ihren Schwerpunkt unheimlich Richtung Video, Sony ist da sowieso besser aufgestellt als jeder andere japanische Anbieter. Aber was wird dann aus Nikon, von Pentax und Leica ganz zu schweigen? Sigma, Canon, Fuji pflegen eine Cinè-Linie, Irix und weitere Chinesen ebenfalls. Da wird noch viel mehr verdient, denn so viel mehr Aufwand als heute bei Foto-Objektiven sind die Konstruktionen auch nicht.
Warum filme ich nicht schon lange, obwohl ich das ja mal richtig gelernt habe (S8, 16mm, Beta, 8DV etc.) – genau aus dem Grund: Weil ich es gelernt habe und genau weiß wieviel mehr Aufwand dahinter steckt. Und das dabei dann jedes Motiv kürzer tritt – es braucht den Software & Hardware-Kampf – den Ton – Stative, Köpfe und vieles, vieles mehr und es ist keine Aufgabe für Ein-Mann-Unternehmen. Klar wenn man sich eine Kamera auf das Tischstativ stellt, Mikro dazu und dann da rein quasselt oder rumrennt mit dem Smartphone und quasselnd aufnimmt – das könnte ich auch – aber das hat nichts mit Film zu tun! Und Natur- Tier-Dokumentationen sind monatelang vorbereitet und dauern jahrelang und da gibt es viel versierte Konkurrenz und auch kaum noch das solide Geld zu verdienen.
Ja die Hochzeiten und Events wollen alle gefilmt werden, das kann aber jedes Apple-Smartphone sehr gut, da sehe ich keinen wirklich gewinnbringenden Markt für viele.
Und ein Film ist eben ein Film, prima wenn er in YT geschaut werden kann – in der ganzen Welt, wenn man ihn auf englisch  macht – aber sonst wird alles gefilmte 2-3x angesehen und verschwindet dann. Weder in Büchern, noch auf Kalendern oder auch nur an der Wand hat er sich bisher durchsetzen können. Er erlaubt nicht die Konzentration auf Details.

Grüner deutscher Quatsch im Quadrat – Windkraft
Überall die dämlichen Diskussionen über Windkraft und immer wird das wichtigste vergessen:
Es geht nicht NUR um Vögel, Frösche, Pflanzen, Lärm, Elektrosmog, Vibrationen, Kopfschmerzen, Schatten, Hässlichkeit der Windkraft…
es wird auch wieder eine Industrie befeuert, die sich auf lange Sicht mit ständigen Neu- und Erweiterung-Windrädern dumm und dämlich verdient.
Sicherlich bin ich, seit ich klar denken kann gegen Atomkraft!
Und auch Braunkohle wie auch Gas bewähren sich nicht weiterhin.
Aber was hier wie in fast allen Sendungen völlig verkannt wird:
Wieviel Boden bis zum letzten Tage auf dieser Erde für Windkraft kaum jemals wiederbringlich zerstört wird!
Keiner traut sich über eben Zuleitungen, Zuwegungen und vor allem dem Betonsockel zu reden. Auf dem Land werden für Windräder gut 15 m und im Meer über 30 m tiefe (je nach Bodenbeschaffenheit) und mehr Betonfundamente im Boden im Wald, auf Feldern und im Meer verankert! (Im Netz leicht nachzulesen)
2% der Flasche Deutschlands soll dauerhaft versiegelt werden, klingt schön wenig, ist aber in Wahrheit sehr, sehr viel. Wie soll da noch Leben im Boden und drumherum möglich sein, was bedeutet das für alle Vögel, sollte sich jeder mal fragen. Wer soll das jemals wieder aus der Erde entfernen?
Das ist am Ende kaum besser als das Entsorgungsproblem der Atomkraft!
Denn wo Erde einmal verdichtet ist – mal Peter Wohlleben dazu lesen!
Eine echte Lösung ist nicht verfügbar – bis dahin kann es nur heißen, jeder muß dramatisch weniger verbrauchen, die Industrie weniger dummes Zeug produzieren und vielleicht sollten auch erheblich weniger Menschen auf engem Raum leben und neue geboren werden.
Der Mensch ist eben nicht das einzig wahre und nicht das wichtigste Geschöpf auf diesem Planeten!
Windkraft? Nein Danke!
Dann lieber aus Streaming, “Klauts” und Co verzichten! Verzicht und modernste, durchdachte Lösungen können alleine helfen!

Nachführ-Autofokus mit bewegten Objekten:
Die neuesten, nachvollziehbaren Versuche zeigen ein klares Bild:
1. Sony A1
mit gut ⅓ bis ½ reduzierter Trefferquote bei schnellen Bildserien (10-30 Bps):
2. Canon R3 – Canon R5
3. Nikon D850
4. Nikon Z9
danach kommt lange nichts mehr, auch MFT kann seinen Format-Vorteil und die größere Schärfentiefe bisher nicht nutzen.
Fujifilm ist noch mit keiner Kamera konkurrenzfähig, Leica, Panasonic und Pentax ebenfalls nicht.
Der neue Canon R3 Augen-Einstell-AF bewährt sich nicht bei schneller bewegten Motiven, nicht unter unterschiedlichen Lichtbedingungen, Canon hat da noch viel Optimierungsbedarf. Die Kamera besonders für diese Ausstattung zu kaufen, ist verfrüht. Auch die Z9 lässt schnell Federn und kann vielleicht nur überzeugen, wenn man eine A9II, A1, R5 nicht kennt.
Es dauert eben weiterhin Jahre, bis Systeme in vielen Situationen wie erhofft funktionieren.

Objektive oder was sich alles ändert

Es gab bisher nicht wenige Foto-Menschen, die die automatischen Objektivkorrekturen an ihren Kameras deaktiviert hatten und noch mehr, die ihre Fotos fast ausschließlich in RAW abspeicherten und anschließend entwickelten.
Das erste Verhalten fand ich schon mit Einführung erster Panasonic und Canon-Korrekturen unsinnig, da der Hersteller am allerbesten weiß, wie seine Objektive korrigiert werden sollten und die Fotos „richtig“ aussehen sollen. Für mich gilt daher schon seit mehr als 10 Jahren, Kamerakorrekturen für Objektive immer aktivieren. Und jetzt haben dass auch einige Test-Seiten endlich erkannt und passen nach langer Weigerung endlich auch ihre Tests/Versuche an.
Was ich von dem Verhalten mit RAW zu „entwickeln“ halte, habe ich hier oft genug beschrieben, außer in gezielten Licht- und Kontrast-Situationen“ halte ich davon gar nichts. Denn es verlangsamt die Kamera und später auch den „Entwicklungs-Prozess“ erheblich. Wenn mich jemand teuer für Fotos bezahlt und ich Zeit habe, soll es darauf nicht ankommen. Für das ruhige Landschaftsbild, oder das eine Hochzeitsbild ist das sicher sinnvoll, für die allermeisten anderen Aufnahmen aus meiner Sicht jedoch nicht.

Etwas mehr Vertrauen in die letzten 5 großen System-Kamerahersteller ist hilfreich.
Nicht ganz umsonst habe ich meinen Schwerpunkt bei den Objektivtests noch stärker auf Mechanik, fühlbare Präzision, Langlebigkeit und Autofokus-Aspekte gelegt, denn auf maximale Auflösung, Schärfe und die Aufzählung von Bildfehlern.
Es bleibt seit meinen ersten Tokina Vario-Objektiven, über meine ersten Erfahrungen mit Leica M-Objektiven, bis heute zu Voll-Polycarbonat-Objektiven, einfach die bisher unverrückbare Feststellung: Nur eine mechanisch aufwendige und präzise Objektivfassung, kann eine optische Leistungsfähigkeit auch über das erste Jahr hinaus sicher stellen. (Ausnahme: Ich verwende meine Kamera nur wenige Tage im Jahr, im Urlaub und behandle sie wie ein rohes Ei)
Heute gehört die Software-Korrektur in Kameras leider zu den besten Objektiven dazu. Vignettierungen, Verzeichnungen, Randabfälle spielen heute nach Kamerakorrektur praktisch nur noch eine Nebenrolle und sprechen kaum noch jemals gegen eine Anschaffung. CA sehe ich weiterhin sehr kritisch, vor allem bei hochlichtstarken, bei Tele- und bei Zoom-Objektiven.
Allerdings führen starke Korrrekturen per Software immer zu weniger Bildinformation und oft zu stärkerem Bildrauschen, als es früher der Fall war. Deshalb ist es auch heute noch genauso wichtig, sein Foto gleich vor Ort so präzise wie möglich zu belichten und an das gewünschte Resultat anzupassen.

Deshalb, wenn ich nach höchster optischer Leistungsfähigkeit strebe, bleibt es kritisch Objektive zu adaptieren, fremde Objektive ohne Korrekturprofil im Kamerasystem zu verwenden.
Das mag spitzfindig klingen, doch wer nach dem Gipfel strebt, kann das technisch kaum mit Tamron, Sigma, Tokina, Venus, Zeiss und Co erreichen.
ABER, ein tolles Motiv im „besten“ Licht, wird davon abgesehen immer ein gerne gesehenes und gezeigtes Foto bleiben.
Denn keiner der fotografiert, wird häufig die am besten geeignete Kamera mit dem bestmöglichen Objektiv und den ideal passenden Kamera-Einstellungen zur Verfügung haben.
Geübte Fotografen bekommen das vielleicht oft besser vereint, für alle anderen ist es eher ein Spiel mit dem Glück.

Die wichtigsten Fotofirmen 2022
Es  klingt vielleicht seltsam, jedoch wenn ich bereit bin mehrere kostspielige Objektive für ein Bajonett zu kaufen und mehrere tausend Euro auszugeben, muß ich der Marke vertrauen. Ich kann und will mir nicht mehrere Reparaturen, immer wieder Einsendungen zur Kontrolle/Justierung leisten (wie in der Vergangenheit vor allem Nikon, Olympus, Leica, Canon). Ich mag Firmen überhaupt nicht, die mit gewaltigem Cash-Back oder anderen Aktionen (Objektive und teures Zubehör dazu verschenken) meine Werte verbrennen – wie bei Olympus, Fujifilm, Panasonic und teilweise Canon.
Vertrauen ist alles im Leben. Wird es missbraucht, werde ich sehr, sehr vorsichtig und deshalb vertraue ich die letzten 3 Jahre, in denen ich alles umgestellt habe nur Sony und Canon. Alle anderen sind für mich Wackelkandidaten die noch einige Jahre ohne Tadel brauchen, um es sich vielleicht wieder zu verdienen.

1. SONY
Vielleicht nicht immer, überall am verkaufsstärksten, wenn man bedenkt, sie kamen durch die Hintertür über kalte Flure von Minolta, KonicaMinolta über SLT- und RX-Kameras, stellten erst Panasonic kalt, ganz mFT, dann Sigma, dann Nikon und Fuji, machen für fast alle, außer Canon, die Sensortechnik und haben schneller als Canon ein großes, differenziertes Objektiv-System aufgebaut.
7C – 7IV – 7RIV – A9 – A1 suchen noch ähnlich versierte Konkurrenz.
2022 zu erwarten: 7RV und 2 weitere Kameras. Die A9III erwarte ich eher zum Jahresende oder 2023.
2. CANON
Zwei Jahrzehnte Marktbeherrschung haben Canon müde gemacht, sie haben zu lange gewartet und erst mit der R5 im Herbst 2020 gepunktet, aber sie haben durch 2 Jahrzehnte L, USM, IS, DO Objektivtechnik die meisten treuen Systemnutzer hinter sich.
2022 zu erwarten: C Videocam – neue RP – R1 zum Jahresende
(neue Halbformat im RF-System und R5S -70+MP sind sehr spekulativ aber möglich)
3. NIKON
Hat noch länger gepennt als Canon und zu viele kostspielige Fehler gemacht (Serie 1/ActionCams/Scanner/veraltete Objektive) und wußte, sie haben immernoch viel zu verlieren, da sie ein neues Bajonett einführen mußten. Erst Z5 und Z9 sind die einzigen gut positionierten Kameras.
2022 zu erwarten: ? (Klug wären Z500, Z8)
4. FUJIFILM
Kämpft mit GFX und FX Kameras und Objektiven gegen Nikon um Platz 3. Allerdings werfe ich Fuji vor, dass sie den AF, Teleobjektive und Handgriffe bisher nie so wichtig genommen haben und das sie mit Instax Sofortbild unsere Welt extrem zerstören und die Jugend verblöden – das ist Sondermüll vom schlimmsten.
2022 zu erwarten: ab Juni GH2, zum Jahresende eine X-Pro4

Erst mit großem Abstand folgen dann noch:

PANASONIC L und MFT
OMSystems MFT
Pentax K
Leica SL – M – S

Zum Abschied winken können wir:
Sony Alpha A-Bajonett – da ist außer der A99II nichts mehr lieferbar
Pentax 645Z – es sind zwar noch 7 von 17 Objektiven lieferbar, aber das System ist seit Jahren totgeweiht ohne neue bessere Technik.
Pentax K – Ich hören von den Nutzern mehr Bajonett-Kontakt-Probleme und schwachem Service, trotz den Fans sehe ich nicht wie lange das mit DSLR-Technik noch auf gutem Niveau weiter gehen soll. Die K1II, K-3III, K70 und KP werden im Westen kaum noch nach gefragt.

Leica TL-Bajonett? Da tut sich seit 2017 nichts mehr!
Canon M-Bajonett? Ebenfalls seit 2018 keine wichtigen Neuheiten mehr.
Sigma L-Bajonett Kameras sind im Westen erfolglos.
Es mehren sich die Stimmen, die sagen, dass auch Panasonic seine reine Fotosparte killt und sich ganz in den Videobereich zurückzieht.

Jeder darf mir gerne fundiert wiedersprechen, ich denke es gibt nur noch 4 relevante Kamera-Systeme.
Leica M hat sich seit vielen Jahren auf Sammler-Produkte zurückgezogen, Leica S und Leica SL führen nur ein winziges Nischendasein – hier kann jeder nur Geld verbrennen.
Panasonic wird es mit dem L-System nicht schaffen und auch Microfourthirds wackelt auf einer Vulkanspitze, die jederzeit implodieren kann, wie ja Olympus gezeigt hat. Auch OMSystems traue ich keinen großen Verkaufserfolg mehr zu. Da könnten zwar noch einige innovative Kameras erscheinen, aber ob die noch in größeren Stückzahlen gekauft und viele junge Leute in das System ziehen werden, wage ich sehr zu bezweifeln.
Canon M ist bei uns auch längst kein Hit mehr und so lange Canon sich nicht offen dazu bekennt oder es beendet, ist der Kauf hier reines Harakiri.
Sigma kämpfte mit Kameras schon immer auf verlorenem Posten, da half auch kein Foveon-Sensor und jüngst auch kein L-Bajonett von Leica und Panasonic.

So kommen wir von 17 verschiedenen Bajonetten auf letztlich jetzt nur noch 4, die wirkliche Marktbedeutung haben.
Denn alle DSLR-Systeme bluten jetzt stetig weiter aus.
Spiegelfrei verfolgen nur Sony und Nikon die einzig sinnvolle Strategie – EIN Bajonett für Voll- und Halbformat! Fujifilm ist noch erfolgreich auf Abwegen mit dem etwas größeren 1.7x Mittelformat und Canon wird sich festlegen müssen.
Smartphones und Drohnen fressen langsam alle Kameras mit kleineren Sensoren als MFT.

Meinungen zu 2022:
schon sehr seltsam – was Menschen die alle paar Wochen mit neuen Kameras und Objektiven und Fototechniken zu tun haben, für eine Meinung öffentlich vertreten.
Ich würde fast nichts von dem was da in Filmchen verbreitet wird (dpr, T.N. etc) aus meiner Erfahung so bestätigen/vermuten wollen.

Eine noch höher auflösende Kamera 2022 kann ja nur von Canon oder Sony kommen und die müßten sich mit Apple, Adobe und anderen absprechen und noch viel schnellere PC-Technik und Software entwickeln.
Ich sehe auch nicht das eine Sony Alpha 7RV mit noch mehr als 61 MP kommt – denn sie bekommen ja schon jetzt den Rolling Shutter nur mit großem Aufwand bei 50 MP (A1) in den Griff. Und inzwischen ist fast jeder auf das Problem aufmerksam geworden, daher frage ich mich wirklich, wer da noch gerne Bewegung mit einer Sony 7IV, 7R, Fujifilm, Canon R, R6, R5, Nikon Z6, Z7 oder gar Panasonic oder mFT einfängt?
Trotzdem könnte ich eine 100MP Kamera gut einsetzen bei meinen Fotos, wenn das RS-Problem beseitigt ist. Aber noch wichtiger wäre mir eine 40 MP Kamera im Halbformat ohne RS – denn die kann günstiger angeboten werden und bringt gleich den Tele-Vorteil.
Ansonsten wird da viel Quatsch vorgeschlagen, den wir hoffentlich nicht erleben. Das 2022 neue Einsteigerkameras kommen werden und sich vielleicht auch der Preis vom Vollformat ab 1000€ verfestigt – allerdings werden das auch lahme, kastrierte Kameras, die mich nicht interessieren.
Das Ende des mechanischen Verschlusses wird so schnell nicht durchgreifend kommen, denn es ist eine teure, schnelle Kamera notwendig, um den Verschluss durch schnellste Elektronik abzulösen.

Gerüchte
Die wichtigste Quelle für Gerüchte aus der japanischen Fotoindustrie, die meistens auch sehr konkret waren und zutrafen,  ist mit dem ersten Januar erloschen.

Über den Grund ist nichts Konkretes bekannt, die Twitterseite mit der schwarzen Katze existiert plötzlich nicht mehr. Ich war mir immer sicher, daß sie ihre Neuigkeiten immer legal von den Marketingabteilungen hatten – denn nichts ist schlimmer für jeden Hersteller, als das nicht über ihn gesprochen wird. Damit wurde die stimmung in vielen Seiten die letzten 5 Jahre immer aufgeheizt. Trotzdem kann ich mir nicht vorstellen, dass die Firmen nicht im Gespräch bleiben wollen und auf den Gossip verzichten wollen.
Viel besser wäre natürlich, wenn sich alle japanischen Fotofirmen bei ihrem allmonatlichen, gemeinsamen Sake, dazu durchringen könnten konkrete Kundenbefragungen für Kamera-Ausstattung und Objektiv-Kennzahlen durchzuführen und davon die meist genannten auch produzieren und sie 6-12 Monate vorher auch ankündigen.
Das bisherige Verhalten passt nicht mehr in die heutige Welt. Offene Kommunikation mit den Kaufinteressenten sollte das Ziel sein. Aber das werde ich wohl nicht mehr erleben, vorher sind Systemkamera-Produktionen eingestellt.
Ich will weniger Gerüchte und mehr konkrete, öffentliche Abfragen!

NIKON Z9
Die Z9 wird überall als Kamera-Innovation des Jahres 2021 gefeiert.
Die A1 scheint dabei schon fast vergessen auf Platz zwei, obwohl Nikon nur die Kamera groß aufgeblasen und mit Blei vollgepumpt hat, sich an einen Klapp-und Drehbaren Monitor heran traut und den mechanischen Sucher einspart.
Genau genommen sind sie mit 2 Jahren Verspätung auf dem Niveau einer Canon R5, allerdings fast doppelt so schwer und erheblich größer.
Machen wir uns alle bitte nichts vor, trotz aller Bemühungen um Superlative, auch Nikon brennt nur mit dem gleichen Licht, wie alles Kamer(LEBEN) auf diesem Planeten.

Ein sehr gutes Produkt vorzustellen reicht heute nicht aus, angesichts einer starken Konkurrenzsituation hat das nie ausgereicht. Heute erwarte ich ein exquisites, bahnbrechendes, innovatives Produkt. Das kann die Nikon Z9 wohlmöglich für manchen erfüllen. Doch kann das auch das Nikon Z-Objektivsystem?
Und das ist wichtig, da eine Kamera alleine nichts wert ist und es ist toll, wenn alte Objektive (wie bei jedem Fotosystem) ohne bedeutenden Leistungsverlust adaptiert werden können. Da es bisher kaum ernstzunehmende Alternativen mit Autofokus für Nikon  Z gibt, muß sich jeder Kaufinteressent doch die Frage stellen: Was ist mit den Z-Objektiven?
Reicht es aus, eine digitale Anzeige auf einem Mini Fenster zu zeigen (wie Zeiss es vorgemacht hat) und die sonst überall verbreiteten Gravuren und Aufdrucke zu ersetzen?
Mitnichten, denn dieses Zusatz-Display an ZS-Objektiven birgt neben schnell ablesbarer Information auch den Nachteil, dass es schnell verkratzen oder beschädigt werden kann.

Hier nehme ich mir einmal einige wichtigen Z-Objektive ins Gebet, es wird sich zeigen, wie gut sie sich mechanisch gegen die Konkurrenz schlagen.
4/24-120 mm und 5.6/100-400 mm scheinen endlich gelungener und neben dem 4.0/14-30 mm sind sie ja fast schon eine komplette Foto-Ausstattung.

Nikon baut nur 3500 Stück dieser Z9 Kamera pro Monat, also 42.000 Stück. Klingt viel, weltweit gesehen ist es das aber nicht.
Insgesamt liefert Nikon 250.000 spiegelfreie Kameras im Jahr aus, Canon und Sony mehr als 1 Million.
Aber wir brauchen alle Nikon, damit die drei Hersteller sich den Kuchen teilen.
Am Ende zeigt Nikon aber eines positiv auf am Kameramarkt – Nikon ist der Herausforderer und Sony (A1) und Canon (R3, R5) haben mit ihren Preisforderungen deutlich zu hoch gegriffen. Realistisch einsortiert, darf eine R5 3500€ kosten, die R3 maximal 5000€ und eine Sony A1 maximal 6000€ – eher 5500€ (weil der Preis ja ohne zweiten Akku und Zusatzgriff gilt). Nikon hat aus meiner Sicht sicher nicht das beste Kamerapaket geschnürt, aber beim Preis mehr Realitätssinn gezeigt.

 

Nikon Z9 Autofokus?
„99% vollends zufrieden” – liest man bisweilen – für mich eine problematische Aussage.
Internationale Fotografen, die keine ausgesprochenen Nikon-Fans sind, beurteilen die Z9 AF  Trefferquote bei Bewegungen und Motiverkennung, als noch nicht auf dem gleichen Niveau wie bei Canon und Sony. Das kommt aber darauf an, womit man das intensiv ausprobiert, hier spielt das Objektiv die entscheidende Rolle und da Nikon noch kein 2.8/400 mm Z Supertele hat – ist da immer noch ein kleines Fragezeichen.
Trotz aller Begeisterung für die Motiverkennung und Verfolgung bei den neuesten Kameras mit deutlich gestiegener Trefferquote – wird diese nach jahrelanger Praxis eher nur im Serienmodus erreicht, wer mit Einzelaufnahmen oder Serienbildern unter 10 B/S fotografiert, verpasst weiter viele Situationen und hat weiter bei Bewegung nicht wenige unscharfe Fotos.
Eins könnte vielleicht auch den Markenfans einmal klar werden – Ein adaptiertes Objektiv (trotz schnellstem Datenübertragungs-Hokus-Pokus) bedeutet immer, ein Objektiv mit älterem AF-Motor an neueste Kameratechnik anschließen. Darin liegt die Bremse.
Da Nikon bis auf 180-400 mm und 2 PF Tele bisher nur alte AF-Objektive mit alter Motortechnik im Sortiment hat – sind sie logischerweise, immer Canon und vor allem Sony unterlegen.
Da helfen alle Updates nichts. Deutlich kann man das auch am neuen Sony 2.8/70-200 mm GMII feststellen, dagegen ist jedes andere Telezoom dieser Bauart schon fast sehr langsam.
Deshalb, der AF kommt nicht aus der Kamera alleine.
Ich habe immer noch bei schnellen Tierbewegungen (nicht Vögel am Himmel – die sind relativ einfach) eine deutliche Ausfallquote und bei Canon eine noch mal höhere als bei Sony. Wenn Tiere rasch nahe kommen, haben alle Kameras weiter ein Problem, vor allem auch, wenn die Kamera aktiviert wird und sich ein Tier unterhalb von 10m befindet, wird meist zu lange gesucht – in der Ferne ist es meist kein Problem. Es ist eben nichts so einfach wie es scheint.

Nikon Z 2.8/400 mm TC
Nikon soll noch diesen Monat erste Exemplare seines neueartigen Super-Teles mit eingebautem 1.4x Konverter zeigen. Der Konstruktionsaufwand ist ja mit einschwenkbarem Konverter erheblich höher, deshalb kann es kein preisgünstiges Objektiv unter 14.000€ werden, eher noch deutlich teurer. Und Nikon mußte und konnte die Z9 ja nur etwas günstiger anbieten, weil sie das Geld mit teureren Objektiven wieder herein zu holen hofen…
Wie schon mal gesagt, nur das Gewicht wird entscheiden, ob es für meine Praxis tauglich ist.
Die Vorteile, der genau abgestimmten TC-Gläser und die Schnelligkeit des Einschwenkens liegen ja auf der Hand – also an sich eine schöne Erfindung, aber Preis und Gewicht müssen passen.
Trotzdem ist eine Z9 für mich noch keine passende Kamera.

 

9. Januar 2021
Januar Gedanken

Mit den Hörnchen Augen in Auge
Canon EOS R5 & RF 7.1/100-500 mm L – so langsam bekomme ich das Biest in den Griff.

Beharrlichkeit zahlt sich  im Leben, wie in der Fotografie,  immer aus.

SUCHER
Mal wieder eines meiner Lieblingsthemen.
Das vergangene Jahr wurde sehr viel über DSLR – Spiegelreflex gegen DSLM Spiegelfrei diskutiert.
Und natürlich gibt es die, die unbedingt an DSLR festhalten wollen, oder müssen (Menschen mit weniger Geld für dieses Hobby, Konzerne wie Pentax und vielleicht sogar Nikon) und die mit den besonderen Ansprüchen.
Doch welchen Grund könnte es jetzt, im Januar 2021 noch geben, eine DSLR neu oder gebraucht anzuschaffen?
Wegen der automatischen Fokussierung ganz sicher nicht – denn die hat uns alle weit öfter verzweifeln lassen, als jetzt mit DSLM – also ich möchte nie wieder zur EOS DSLR zurück – egal zu welcher, auch nicht zur Sony SLT und selbst nicht mehr zur Nikon D850/D500/D5. Denn sobald Sie verschiedene Objektive, auch lichtschwächere Zooms nutzen, vielleicht auch fremde Objektiv-Hersteller mit AF nutzen wollen (Sigma, Tamron etc) oder gar mit offener Blende im Telebereich superscharfe Fotos brauchen – geraten Sie immer wieder an Grenzen, stehen Sie im Dunklen, bekommen Probleme mit nicht einwandfrei fokussierten Fotos.
Also der Autofokus, die Belichtungsautomatik und alle Sensoren und Prozessoren, alle Elektronik kann kein Grund sein, um eine Zeitreise rückwärts zu machen oder gar heute noch eine aktuelle DSLR neu zu kaufen.
Die Seriengeschwindigkeit und überhaupt die Schnelligkeit können es heute auch nicht mehr sein – zwar wird behauptet, dass 1DXIII und D6 da noch einen kleinen Reaktionsvorsprung haben sollen und die Einschaltgeschwindigkeit ist bei den besten DSLM-Kameras noch minimal gebremst.
Also einmal abgesehen von der Liebe zur Mechanik – die man weiterhin in einer Leica M geboten bekommt und auch eine Pentax K1 verstömt da noch ein bischen Zauber – welchen Grund könnte es geben heute noch eine Nikon DSLR zu kaufen, bei Pentax muss man es wohl?

Die Objektive können es nicht sein, denn sie können unter Beibehaltung ihrer bisherigen Eigenschaften auch an modernen DSLM-Gehäuse ohne Spiegel verwendet werden, insbesondere bei Canon, Nikon, Sony.
Es ist DER SUCHER!
Der dreidimensionale echte Blick auf das Motiv fehlt.
Mir ist das gar nicht mehr weiter wichtig – aber vielen geht das anders, sie nehmen gerne deutliche Nachteile in Kauf, wenn sie nur ihren geliebten Spiegelreflex-Sucher behalten können. Am Sucher scheitert besonders Olympus schon seit der E-1 bis hin zur E-MX1 – der Sucher ist zu klein und schlichtweg schlecht – im Vergleich.
Hier scheitert jede Sony der Alpha 6000 Baureihe – die 7RIII, die 7III und alle Vorgänger, Panasonic hält sich gerade noch so, aber begeistern tut mich da kein Sucher, Leica hat für mich schon seit Jahrzehnten ein Sucherproblem bei praktisch allen Kameras, davon hat seit der R7 nichts mehr überzeugt. Fujifilm ist für die kleineren Sensoren bemerkenswert gut in den neuesten Kameras und Sony, Nikon, Canon zeigen im Vollformat heute einfach jedem wie es geht. Einen Nachfolger für eine D850 oder D500 – wie es Gerüchte teilweise vermelden, würde ich nicht kaufen und nicht empfehlen – das ist rückwärts gewandtes Denken.
Es ist wie bei der Schallplatte, wie bei Büchern – Die Schallplatte wurde durch die CD, MiniDisk, DVD, MP3 ersetzt – trotzdem gibt es Verfechter der Venyl-Schallplatte für ihren speziellen Klang – das gibt es bei Fotogerät auch, dann verwendet man Filme! Etwas haptisches wie ein Buch wird sich schwerlich durch E-Books und Dateien ersetzen lassen. Doch bei Fotogeräten ist es letztlich nur der Sucher.

Immer wieder lese ich schlichtweg falsche Argumente für die Spiegelreflex-Konstruktion. Helligkeit, Schärfe, Farbbrillanz, Ectheit, Schärfentiefe und mehr.
Vergessen werden nur zu gerne:
Die Kamera wird 100-200 g schwerer und mit echten Sucherprisma auch teurer.
Die Helligkeit und Farbbrillanz sind sehr abhängig von der Lichtstärke des Objektives – es gilt eigentlich nur für Objektive der Lichtstärken 0,95 bis maximal f:2.8.
Sie vergessen den Staub, der sich häufig einen Weg in den Sucher sucht und dort nervt.
2 Argumente muß ich gelten lassen, ein etwas höherer Stromverbrauch, je nach Kamera bis zu 1/3 mehr und keiner weiß wie sich das schauen auf einen kleinen Monitor letztlich auf unsere Augen auswirkt.
Selbst der 3D-Effekt und die Schärfentiefe können heute schon mit den besten Suchern/Findern der aktuellen Kameras besser dargestellt werden (Canon R5, Nikon Z7, Sony Alpha 9, 9II, 7SIII, 7RIV, Fujifilm X-T-4, GFX100).
Nachdem vor 12 Jahren die ersten DSLM-Kameras von Panasonic erschienen haben die elektronischen Sucher gewaltige Fortschritte gemacht. Und wir müßten heute schon die teuersten DSLR-Kameras & lichtstärksten Objektive kaufen um irgendwie mit einigen Eigenschaften der spiegelfreien Kameras konkurrieren zu können (Nikon D850, D780, D6, Pentax K1, Pentax 645Z, Canon Eos 1DXIII). Dazu kommt, Sie sehen Ihr Sofortbild in JPEG, vor der Aufnahme in Farben, Dynamik und Brillanz, Sie können Schwarz-Weiß und viele elektronische Farb-Filter sofort im Sucher beurteilen.

Der nächste Kümmerer meint dann:
Die Spiegelreflexkamera ist nicht gestorben…
Hallo Kollege!
Dies ist Deine Meinung und ich respektiere sie!
Sei sicher die Spiegelreflexkamera ist nicht gestorben; Nikon wird die D880 bringen und ich und viele warten darauf! Auch Pentax kann ohne Spieglose Kamera leben!
Ein elektronischer Sucher ist nie so hell und klar wie ein optischer und der optische verbraucht immer Null Strom.
Viellicht fragst Dich warum der Akku bei einer Speigelosen Kamera nur für 440 Bilder reicht; bei der Nikon D 850 für 1800.
Alle reden von Unwelt und Strom sparen, bei Spieglosen Kamera ist es umgekehrt.

Ich finde, Meinungen respektieren ist gut und wichtig – nur sollte man auch Tatsachen ins Auge sehen und sie nicht verdrehen.
Ein DSLR-Sucherbild ist nur hell mit lichtstärksten Festbrennweiten – und auch dann in Helligkeit und Erkennen jedem neueren DSLM-Elektro-Sucher weit unterlegen, man braucht die Kamera nur einmal in eine schattige Ecke zu halten um das zu erkennen – da braucht es noch gar nicht die Dämmerung.
Und an der “Klarheit” wird fieberhaft gearbeitet, wir sind bei über 9 Millionen Pixel Auflösung – aber schon bei 5 Millionen Pixel wird kaum noch ein Auge zum Glassucher greifen wollen.
Wie sich das später auf unsere Netzhaut auswirkt ist eine ganz andere Sache – aber dann sollten wir zuerst alle Smartphones und Computer entsorgen!!!
Sicher, soll Nikon eine D880 bringen – aber es glaubt doch keiner ernsthaft, dass die dann unter 4000€ zu haben sein wird? Während eine Z7II jetzt schon um 3000€ angeboten wird…
Und klar kann Ricoh/Pentax irgendwie noch mit hohen Objektivpreisen, die DSLR-Kameras noch etwas am Leben erhalten – Pentax hatte 2012 mit der K-01 eine gute aber unausgegorene Lösung um die Objektive weiter nutzen zu können, es braucht nur eine DSLM mit verlängertem Auflagemaß – allerdings sollten sie sich nicht nur in den Glassucher verbeißen.
Am elektronischen Sucher führt kein Weg vorbei – das hat selbst Leica eingesehen und das will etwas heißen – bietet aber für Nostalgiker und alle die anders sein wollen, weiter seine Messsucherkameras an.

Ja der Strom ist ein Aspekt und viele Sucher brauchen zu viel, vor allem Canon, Fuji, Olympus und Nikon – Sony und Panasonic haben es weit besser im Griff. Aber die Rechnung mit DSLR-Kameras die Null-Strom brauchen für den Sucherdurchblick geht so nicht auf. Wer einmal durch eine ausgeschaltete DSLR geschaut hat, weiß genau was ich meine, der Sucher ist zwar da, aber relativ dunkel – erst durch Strom geht da ein Licht an, wird ein scharfes Bild erzeugt und die DSÖLR-Mechanik braucht auch Strom um nur 1 Bild zu speichern. Das Thema wird auch bald zu Ungunsten der DSLR laufen.

Wirklich Strom sparen sollten wir vielleicht alle weit besser hier am Internet und permanentem Online-Sein, als an den Kameras.

Na ja, die Mehrheit schnallt es eben immer erst wenn der Zug längst eine Stadt weiter ist – das war bei AF so, bei IS, bei Vollformat, bei spiegelfrei etc.
Wir sehen doch schon, das neue DSLR-Kameras von Nikon extreme Preisschilder haben – der Aufwand die ganze Mechanik, Prismen etc noch zu fertigen steigt und es werden ab jetzt keine großen Stückzahlen mehr laufen…
wer den Glassucher will, sollte seine Kameras pflegen, billiger werden sie nie wieder und viel besser auch nicht.

DPReview Meinungen zu Neuheiten…
Das ist für mich alles Kaffeesatzleserei mit wenig Logik und beweißt, das die auch kaum wirklich mehr wissen als alle Fotografen mit gesundem Menschenverstand. Manches scheint mir sogarkomplett unrealistisch.
Ich setze bei den Marken, die mich interessieren dagegen.
Canon wird mit R7 und R1 das Feld aufräumen und mit lichtstarken L-Objektiven weiter machen, Halbformat mit RF bringen.
Nikon wird Z500 bringen müssen und die Z8 muß ein Erfolg werden, für eine Z9 ist die Luft noch zu dünn. DSLR ist so tot wie der Kassettenrekorder und hat einzig den Vorteil des dreidimensionalen Glassuchers für lichtstärkste Objektive – sonst letztlich nur noch Nachteile.
Sony wird sicher mehr von einer 7IV verkaufen als von seinen anderen Vollformatkameras, aber wichtig ist die deshalb trotzdem nicht – die Imagebringer sind die 9X eine RX10V und muß eine Alpha 7000 werden.Die Drohne nicht zu vergessen.
Fuji kann ja bringen was sie wollen, ohne moderne Objektive – wird das nur einen kleinen Teil der verbliebenen Fotogemeinde interessieren und wenn die anderen 3 ihre Karten im Halbformat endlich ausspielen, wird die Luft für Fuji sehr dünn – abgesehen von der GFX – die aber auch nur von der Modulbauweise wirklich profitieren könnte. Letztlich ist der Sensorvorsprung nicht groß genug.
Wenn Japan stattfindet, wird es ein Sportjahr mit Sport-Objektiven und Kameras und duellieren werden sich Canon und Sony. Da sehe ich weder Nikon, noch Fuji, noch Panasonic oder Olympus in den Rängen.

Es braucht zwingend innovative Objektiv-Ideen.

Rotzlöffel meinen dann:
Na gott sei dank besteht die Welt nicht nur als Tele-Tüten-Fotografen…

Gibt es Gott? Wenn ja welcher?
Und was gibt es sonst? Wofür es sich noch lohnt eine 10-20.000€ Fotoausrüstung zu kaufen?
Ich wüßte kein Weitwinkel oder Normal-Objektiv, was das wert wäre.
Systemkameras überleben vielleicht nur im Macro- und Super-Telebereich – den Rest kann heute schon das Smartphone erschreckend gut. Ich meine wovon reden wir? Ein richtig gutes Smartphone kostet locker 1400€ und die richtig guten Kameras gibt es ohne Objektiv erst ab frühestens 3500€.
Klar soll auch jemand den langsamen, kastrierten, unausgereiften Kram kaufen – aber lohnt es sich darüber breit zu reden?

C&J sitzen so tief drin im Technikdschungel und haben für mich den Überblick verloren – die machen Unterhaltung, wissen aber genauso wenig wie die Marketingchargen in Japan, was kommen muß um gute Mengen zu verkaufen. Ich weiß es auch nicht, aber ich weiß was ich haben will. Und wenn Leute wie ich es nicht kaufen und empfehlen – wer soll es dann tun? Die virtuell programmierten Selbstdarsteller im Internet?

Oh da wird zu gerne geträumt…  dass die bei DPReview Monate im Voraus wissen, was kommt, es überhaupt wissen und Influenza mit Kamera- und Objektiv-Geschenken gelockt werden.
Diese Meinung verkennt die japanischen Marketing- und Entwicklungs-Menschen – die lassen alle nur heraus was sie dürfen und wenn es ihnen nutzt und haben in 40 Jahren keinen wirklich bevorzugt – für die ist DPR auch nur eine Werbeplattform, wie früher Colorfoto, Fotomagazin und alle großen internationalen Fachzeitschriften – nur ist DPR heute weltumspannend und gehört Amazon – ist also schon Marktmacht, Einfluss und Power, die besänftigt werden will. Da gibt es sicher keine Sonderbehandlung. Kameras und Objektive bekommen die Tage oder mal auch Wochen früher – das war es dann auch.
Und wer so fabuliert und meistens versucht niemandem weh zu tun wie C&J, ist längst brav angepasst und eingepreist und weiß auch nicht wirklich mehr, was aus der Industrie kommt – das zeigt ja dieser inhaltslose Beitrag sehr schön. Gerüchte werden gezielt lanciert – da gibt es nur alle Jubeljahre mal einen James Bond, der geheimes Wissen ohne Zutun der Firma nach aussen leitet – sie wie beim Olympus-Management und dann hat das erdbebenartige Folgen. Also für so dumm sollte man keinen Japaner halten, bei den Gerüchten ist fast alles bewusst gesteuert.
Nikon wird Halbformat Z ganz sicher nicht aufgeben – eher verkaufen sie komplett. Das war auch die beste Idee, die sie seit vielen Jahren hatten – nach dem Marketingdesaster mit der zu teuren 1.
Sicher könnten sie die ein oder andere Nikon F Kamera noch bringen, aber der Schwerpunkt liegt logischerweise beim viel leichter zu produzierenden Z. Das mit F noch so viel Umsatz gemacht wird, liegt an den hohen Preisen von Z und Gewohnheiten von Käufern.

Da wird behauptet, DSLR-Kameras machen seit erscheinen von spiegelfreien Kameras keine schlechteren Fotos…
das kann ich leicht widerlegen –
denn für Sony E, Canon RF, Nikon Z gibt es weit bessere Objektive – die nicht an DSLRs passen – also selbst ein talentfreier Knipser liefert damit die bessere, technische Bildqualität! Und manches ältere DSLR-Objektiv lässt an DSLM ganz schön die Ohren hängen – von AF und IS einmal ganz abgesehen.
Klar kann man heute noch mit dem Pferd durch die Strassen reiten und sitzt höher als im SUW – nur muß man dann Zeit haben, den Dreck weg machen und regelmäßig die Hufe anpassen…

Auch wird behauptet, das böse Elektro-Konzerne wie Sony und Panasonic (was ist denn dann Canon?) die Influenza alle mit Kameras gekauft haben.
Das wüßte ich aber, wenn Sony oder sonst einer etwas zu verschenken hätte… was Sony gemacht hat sind Pannenservice und gute Service-Leute von den anderen abgeworben. Also Vorsicht mit dem eigenen Neid und den Rechtfertigungen, warum man kein Geld in moderne Technik stecken will.

Amateurlinse
bekomme ich jetzt immer häufiger zu hören, wenn ich vom 11/800 mm Canon, oder 6.3/100-400 mm Olympus, oder 6.3/200-600 mm Sony spreche. Und das sind Menschen, die glauben ernsthaft, dass ingenieure am PC optische Berechnungen absichtlich schlechter berechnen, daß das Marketing dieser Produktion sagt: „Bitte nicht so genau fertigen – ist nur eine Amateurlinse!“
Lustig – welche Vorstellungen die Menschen so haben.
Größerer Aufwand führt nicht zwingend zum besseren Ergebnis!
Höhere Lichtstärke bringt nicht automatisch bessere BQ, sogar meistens im Gegenteil!
Vereinfachung ist nicht automatisch schlecht – meist sogar besser!
Der Rest ist Marketing – die reden den unbedarften Kaufinteressenten dann ein, sie müssen mehr Geld ausgeben um als professionell wahrgenommen und anerkannt zu werden.
Nicht ausschließlich das Bildergebnis zählt – sondern auch wie mühsam oder leicht es mir gelungen ist!
Leichter ist bei Super-Teles praktisch immer = besser!

Ein paar Wahrheiten zur Fototechnik 2021 – denen auch ich mich stellen muß:

Das Smartphone löst normale Objektiv-Brennweiten ab und fängt langsam normale Fotografen ein – vor allem diejenigen, die heute sagen, ich brauche nicht mehr als 20-24 MP – die werden unweigerlich bald mit dem Smartphone höchst zufrieden sein – könnten sie jetzt schon. Und von vergleichbar zu Kleinbild 13 mm bis 100 mm wird alles geboten.
Das SP ist weit besser geeignet für Sonnenauf- & Untergänge und bewältigt Kontraste viel schneller
SP-Sensoren werden rasch schneller und größer (Iphone 12 Max).
Dazu kommt, Filme verdrängen immer stärker Fotos!
Die besten Systemkameras müssen aber viel mehr bieten, bald wird ein Gehäuse mit 45 MP die „Einstiegsklasse“ sein – eine die sich nicht mehr jeder leisten kann – die ab 3000€ beginnt. Auch die Fotografen sterben jetzt weg, es waren auch viel zu viele und es wurde viel zu wenig Geld mit Fotos verdient. Nicht umsonst haben die meisten zuletzt Workshops gemacht, Filmchen gedreht und versucht überall präsent zu sein und alles Geld abzugreifen was nur geht. Sie waren nie echte Fotografen, die ihre eigene Arbeit auch geschätzt und teuer verkauft haben, jeder Euro war ihnen recht.
Microfourthirds hat seine Blütezeit hinter sich
Olympus hat erst beschissen und die Menschen mit seiner Gehirnwäsche maltretiert und hat sich jetzt schnell verpisst, die Folgefirma wird es schwer haben.
Sony und Canon Vollformat werden den verbliebenen Systemkamera-Markt dominieren
Pentax, Fujifilm, Leica, Zeiss und jetzt auch Nikon verkriechen sich in die Nische
Kleines Mittelformat wird weit überschätzt
Hohe ISO-Empfindlichkeiten werden zu oft verdammt
Sony hat weiterhin den bei weitem sichersten Autofokus in allen Situationen
Die Bildstabilisierung von Canon und Olympus ist allen anderen voraus
Reisen wird schwierig und teuer, dass Leben wird teuer (50€ Minus pro Monat alleine durch private KV)
Dummschwätzende, sich selbst produzierende und vermarktende Menschen sind inzwischen keine Randerscheinung mehr
Tiere – abgesehen von Hauskatzen, Hunden und Ratten – werden und sind schon selten
Immer mehr Stromverbrauch, auch für Streaming, Internet, Versand, Elektrofahrzeuge werden unseren Fall noch stark beschleunigen
Es gibt in Deutschland zu viele Menschen, zu viele alte Menschen und zu viele schlecht migrierte Kinder
Wir werden schon bald unser Leben und was wir für Besitz halten, mit Gewalt verteidigen müssen.
Die Schere zwischen Reich und Arm ist messerscharf, weit geöffnet – das wird ab jetzt noch schneller und krasser.
Reiche kaufen sich noch häufiger und deutlicher das, was sie für ihr Recht halten.
Die Umwelt wird uns immer feindlicher gesonnen werden.
Wir müssen beinahe alle weniger essen und viel weniger konsumieren, wir müssen teilen und wertschätzen neu lernen.
Wissenschaft & Forschung werden beileibe nicht genug Probleme, schnell genug lösen können.
Sichere Erkenntnisse und Superlative haben eine umso kürzere Halbwertzeit.
Perfektion, Freiheit, Sicherheit, Wahrheit, Gleichheit, Gerechtigkeit werden nie erreicht werden, das Streben danach ist sinnlos.

Was mich nervt…
Sind solche Bezeichnungen wie NIFTY-Fifty, Bigma, Croppen und solcher anglizistischer Mist.
Nifty-Fifty für ein 1.8/50 mm Objektiv – das ist weder schön, noch besonders schön zeichnend, so bald man abblendet, sieht man, dass es allenfalls sieben Blendenlamellen hat und Hintergründe nicht besonders toll wiedergibt, auch nicht weit geöffnet.

Warum argummentiere ich gerne auch 2021 weiterhin mehr gegen Canon als gegen Sony?
Und das obwohl alle Canon-Schreiber, Vilmer-, – Fans und praktisch alle Internet-Seiten und Tests die Canon R5 und die Canon R6 zu den Kameras des Jahres 2020 gekührt haben?
Weil Sony gar keine neue aufsehenerregende Kamera in 2020 gebracht hat.
Weil Sony heute noch in vielen wichtigen Details führt und weil es einfach nicht stimmt, das eine R5 oder R6 eine bessere Bildausbeute, bei vergleichbarem Teleobjektiv mit Menschen- oder Tier-Erkennung liefert – denn da ist Sony weiterhin der Status-Quo.
Richtig ist, das Canon erstmals IBIS liefert und eine oft gut taugliche Mensch/Tier-Erkennung und das in einer schnellen Kamera verpackt. Und damit auch Nikon, Fujifilm, Olympus, Panasonic – in genau der Reihenfolge – übertrifft.
Weil Canon jetzt nicht wieder einschlafen darf und zumindest das Niveau von Sony erreichen muß, der AF noch einmal deutlich verbessert werden sollte und auch Gehäusehaptik und Form noch verbessert werrden muß, weil AF-Cases und zuschaltbare Motiverkennung ein Irrweg sind, den Sony weit besser realisiert.
Weil mehr bahnbrechende Objektive kommen müssen und auch Sigma und Tamron an dem RF-Bajonett beteiligt werden müssen.
Weil endlich wieder Aufhellblitze und Steuerung extrener Blitzgeräte in die EOS-Kameras müssen.
Weil endlich die Farben im JPEG lebendiger und echter werden müssen.
Canon hat viel zu tun und ich warte jetzt schon auf die R5II.
Die Innovationskraft des MicroFourthirds-Bajonetts, mit dem alles erst begann, sehe ich durch die Aufgabe von Olympus erheblich geschwächt und auch Panasonic muß erst einmal komplett neue Sensoren, Prozessoren und neuen Autofokus bringen:
Fujifilm engagiert sich bisher fast nur unter 100 mm Brennweite und bringt den Telebereich nicht voran, viele Details bremsen auch eine X-T4 in der Praxis immer noch aus, so dass die scharfe Bildausbeute vor allem bei bewegten Motiven noch einmal hinter mFT zurück bleibt.
Nikon hat viel verloren und humpelt zu langsam hinter Sony und Canon her, da muß mehr selbstständige Innovation kommen, nur ein haptisch besonderes Gehäuse reicht einfach nicht. Es dauert zu lange bis endlich Objektive lieferbar und bezahlbar sind.

Vor genau 20 Jahren habe ich meine erste ernsthafte Digitalkamera gekauft, die DC4800 von Kodak für 1000 DM plus Photoshop 6.0 für 500 DM.
Ein jahr später folgte die Canon G2 für 980€ und für 240€ den 1 GB Microdrive. Im Herbst kam die Canon D60 dazu. Und 2003 folgte dann die Canon EOS 1D für 4300€, Minolta A1 und Olympus E-1…
In nur 20 Jahren hat die digitale Kamera die Fotografie zur Weltsprache gebracht und die Kunstform der Photographie (durch Smartphones und Fotos teilen) praktisch ausgelöscht.
Seit 2020 halte ich mehr als 9000 Bildeindrücke pro Jahr mit dem Smartphone fest – Tendenz stark steigend.

Mein guter fotografischer RAT für 2021:

Wenn Sie noch liebgewonnene Canon EF-Objektive aus den jüngsten Jahrzehnt besitzen:
Sofort verkaufen (vor allem fast alles von Tamron und Sigma etc) und Sony kaufen – der Technologieführer wird das auch bleiben.
Oder zur Not und wenn geld für andere wichtige Dinge gebraucht wird, eine Canon EOS R mit Adapter kaufen. (Besser nicht die RP! – ich mag die R nicht – aber der Sensor ist gut und der AF klappt besser als in jeder Canon DSLR) –
oder EOS R6 – wenn der Schwerpunkt auf Weitwinkel bis leichtes Tele liegt, auf Porträts und Events und Landschaften bis Architektur. Aber nicht wenn er auf Macro- oder Tele-Fotografie liegt – dann werden Sie nie froh und behalten immer das Gefühlt etwas zu vermissen – Auflösung!
Dann brauchen Sie die R5 – so bitter, wie die Kosten sind.
Ich helfe Ihnen gerne beim beschaffen neuer Geräte oder beim Verkauf von gebrauchtem Gerät.
Nikon und Fujifilm oder Panasonic, Leica oder mFT sind dann keine gute Option.

Wenn Sie eine aktuelle Sony-Kamera haben –
bleiben sie dabei und bauen Sie ihre Objektive aus – alle GM und neueren G-Objektive lehren Canon, Nikon, Panasonic das fürchten. Und es gibt die größte Auswahl für jeden Geldbeutel und 2021 kommen viele Neuheiten dazu. Eine spannende Ergänzung ist die Sony RX10IV!

Wenn Sie eine gerne verwendete Nikon-F-Ausrüstung haben:
Bleiben Sie am besten dabei, die Nikon Z5, Z6II, Z7II liefern, was sie brauchen. Nikon wird Kosten reduzieren und ab jetzt in Vietnam produzieren, spannende Neuheiten wie Z8 und weitere stehen in Aussicht.
Preiswerter kommen Sie auf längere Sicht vermutlich mit dem Sony- oder Fujifilm-System zu tollen Aufnahmen – aber das erfordert ein Umdenken. Wenn Sie eine D850 haben – behalten, auch wenn ein Nachfolger kommen sollte, viel besser und preiswerter wird es nicht werden. Die Z Kameras sind bisher besser für Landschaften und Porträts geeignet als für Tier-Fotografie.

Wenn Sie gerne ihre MFT-Ausrüstung verwenden:
Behalten Sie sie auch, Objektive können kleiner und leichter gefertigt werden und bieten besondere Eigenschaften. Schwachpunkt sind eher die Kameras. Auch das jüngste Update der X bringt keine sprunghafte Verbesserung für Vögel- oder Tier-Fotografie. Trotz vollmundiger Versprechungen und köstlicher Lügen der Influenza ist Olympus weit hinter Nikon und noch weiter von Sony und Canon entfernt und etwa gleich schwach wie Fujifilm und Panasonic L. Man kann mFT gut für Tiermotive einsetzen, aber wenn diese flink sind wird es sehr, sehr mühsam. Auch das Bildrauschen friert sehr gute Ergebnisse schon bei 1600 ISO ein.
Es geht einiges, ist aber deutlich mühsamer. Deshalb ist es wichtig die jeweiligen Systeme und Sensorgrößen optimal zu verwenden.  Olympus war einmal einmalig für Macro- und Tele-Fotografie, doch inzwischen stimmt das so für letzteres nicht mehr. Wir sollten alle abwarten wie sich die neue Firma mit Olympus-Geräten aufstellt und welche Anstrengungen Panasonic unternimmt.

Wer noch gerne mit Fujifilm fotografiert:
Hier hilft auch nur abwarten. Fuji schafft es nicht mehr wirklich mit seinen Objektiven zu überzeugen. Das 4.0/16-80 mm, wie zuvor das 2.8/8-16 mm, 2.8/16-55 mm sind optisch international durchgefallen. Und auch das 2.0/200 mm haben trotz mitgeliefertem Konverter nur sehe wenige Fotografen überzeugt. Die Ursache liegt aber hier weniger an optischer Performance als an einer fehlenden, schnellen Kamera – da kann erst eine X-H2 Abhilfe schaffen. Eine X-T4 würde mir nicht reichen. Fujifilm fing so stark an mit den Objektiven, aber heute muß ich sagen, dass die meisten Zooms nicht überzeugen können und auch bei den Festbrennweiten gibt es Lücken und sind Überarbeitungen notwendig. Fuji hat zu viele Baustellen. Auch das Mittformat ist betroffen, schön wenn da jetzt eine kompaktere GFX100 kommt, wohl auch um 7000€ – aber sie wird sich bei nur kleinem Detailgewinn kaum mit der Schnelligkeit und Präzision der modenen spiegelfreien Vollformatkameras messen können. Es bleibt eine Kamerareihe für Spezialisten.

Ich habe mit Jahreswechsel einigen Lesern eine neue Canon R Ausrüstung oder Sony Alpha Ausrüstung vermitteln können und alle sind jeweils sehr überrascht von dem neuen Möglichkeiten mit Autofokus und Schnelligkeit der Motiv- und Augenerkennung und bei Canon kommt noch der besondere IBIS dazu. Nur eine neue Nikon Z konnte ich nicht vermitteln, da habe ich nur meine D850 verkaufen können und auch nicht meine ausgesucht superben Nikkor-Objektive.
Bei Canon und Sony geht immer etwas, bei Nikon sowie Fujifilm und MFT geht derzeit eher nicht viel.
Das erstaunt mich. Offensichtlich bietet auch die Nikon Z7II keinen ausreichenden Anreiz, beziehungsweise Nikon und Fuji haben die konservativsten Anhänger, die bei Nikon eher auf Spiegelreflex zu greifen und bei Fujifilm abwarten, oder gut versorgt sind.
Bei mFT tut sich erst wieder mit neuen Kameras/Sensoren etwas und wenn das Reisen wieder freizügiger möglich ist.

Schnelligkeit & Schwierigkeiten mit der Canon EOS R5
Die Serienbilder werden nur wirklich schnell auf CFE Karten abgespeichert.
Verwende ich die schnellsten SD Karten und ziehe einen Vergleich zu Sony 7RIV und 9 und 9II fällt auf, das Canon wie der 7RIV schnell die Puste ausgeht – bei JPEG und hächster Auflösung. Beide werden erst schnell und damit gut brauchbar, wenn man die Auflösung auf das Bildzentrum, also auf rund 26 MP bei Sony und 18 MP bei Canon reduziert.
Selbst dnan halten sie aber nicht mit Alpha 9 und 9II mit.
Was mich an der R5 wirklich nervt:
Einschalter, hoher Stromverbrauch, Objektivdeckel, Fenster von Sonnenblenden, AF-Felder zu groß, kein Menü-Speicher für die wichtigsten Funktionen, nur mit CFE-Karte oder im 1.6x Modus richtig schnell

Und dann fragen mich immer wieder welche – wenn ich doch sowieso nur mit 17 MP aus der R5 oder 26 MP aus der 7RIV fotografiere – warum ich nicht gleich eine Olympus mFT mit 20 MP und 100-400 mm verwende?
Wegen dem Sucher – wegen der Schnelligkeit – wegen dem Autofokus – wegen Bildern ab 1600 ISO – wegen der besseren Dynamik & Schärfe – weil 1300 mm Bildausschnitt bei mFT schon eher peinlich aussehen etc…

Nie kann mann von seinem Baum – mist Ausgangssperre (doofer Fotomensch)

 

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2. Januar 2021
Frisches Jahr – neue Chancen

Liebe Leser & Freunde – ich hoffe, ihr konntet das vergangene Jahr auch so gut abschütteln wie meine Eichhörnchen…
wenn nicht, gebt euch mehr Mühe und bleibt oder werdet gesund!

 

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1. Januar 2021
Eine Chance für Lichtorgien

Ich fotografiere noch – also bin ich noch.

 

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