Tresor  
Filo Rings

1. November 2025
Indian wildlife

Indian Wildlife – Eye to Eye
Canon 2,8/70-200 mm L IS II f:2,8
 
 
Willkommen!

Seit 16 Jahren ist Harrys Photo-Tagebuch online
24 Jahre war davor HarrysInFocus online. HarrysInFocus habe ich inzwischen still gelegt.
Über 930 Beiträge nur auf dieser Homepage.

Dank Dr. Tilo Seeger (www.drtseeger.de) konnte ich eine große Homepage aufbauen und mein vielfältiges Wissen zahllosen Fotografen vermitteln.
Ich bin seit mehr als 35 Jahren immer mit den neuesten Objektiven und Kameras unterwegs. Wenn ich es mir aussuchen kann, fotografiere ich am liebsten Tiere und alles was lebt und sich bewegt. Man vermutet bei mir gerne eine besondere Leidenschaft für Fotografie und Fotogeräte – das ist aber aus meiner Sicht nicht ganz richtig, denn meine wahre Leidenschaft brennt für meine Motive, für Tiere, für Natur, für Menschen – der Rest ist nur Technik.
Meine große Homepage “HarrysInFocus” wurde gerne mal zu bunt und zu verwirrend empfunden – sie ist aber eben auch so wie ich. Ein bunter Vogel, gerne mal chaotisch und zerstreut, oft knallig und manchmal zu viel auf einmal.
Ich bin nicht geradlinig und angepasst und farblos vielleicht auch nicht.
Ein Mensch hat viele Facetten, viele Gesichter, er kann vieles sein, je nach dem auf welche Seele er trifft… man muß es nur versuchen.
Ich versuche – ich mag grau nicht und bin immer auf der Suche nach Farben, nach Licht. Ich fotografiere spannende Tiere und Menschen – nicht nur einmal – immer wieder, mir fällt immer noch was ein. Mit einer Kamera kann ich zwar fast alles ablichten und doch verwende ich immer wieder andere Kameras und Objektive, und suche immer das Limit…
wie in meinem Lieblingsfilm „Blade Runner“ (1982) bin ich gerne auf Messers Schneide.
Ich bin “Berlin – Herz & Schnauze”, gewagt und schüchtern, modern und hektisch und zugleich altmodisch mit viel grün, Wasser und Ruhe.
2010 fiel die Entscheidung, es mal mit ruhigen Farben und streng geordnet zu versuchen.
Dafür haben mir hier Andreas Klotz (www.Tipp4.de), Katrin Scheid und Sebastian Tänzer (www.Taenzer.me) eine ganz neue Plattform errichtet. Es hat nicht lange gedauert und ich habe diese Seiten mit massenhaft Fotos und Text gefüllt.

Ich wünsche Ihnen trotzdem viel Vergnügen beim Stöbern, Entdecken und Lesen!

Per E-Mail (HarryPX@T-Online.de) bin ich jederzeit für Sie da und beantworte Fragen, Wünsche und Anregungen, biete Tests und
meinen Foto-Wissen auf USB-Stick. Rein ins Vergnügen…

Und bitte nichts mopsen und nichts ohne meine Zustimmung zitieren oder gar kopieren und ins Netz stellen!
Seien Sie lieber selbst kreativ!

Auf Anfrage – können Sie mich für eine Portrait-Session oder ihre Feierlichkeit buchen. Ich bin kein Freund von festen Preislisten, Preise ändern sich ständig.  Alles ist abhängig vom Aufwand, Nachbearbeitung und Zeit – deshalb einfach eine kleine Mail an mich und sie bekommen ein persönliches Angebot.

Dies ist KEINE Fan-Page – KEINE Werbung, KEINE Suchmaschinen-Links und Optimierung

Auch wenn hier auf meiner Seite Markennahmen wie Canon, Nikon, Novoflex, Olympus, Panasonic, Pentax, Leica, Zeiss & Apple häufiger als vielleicht sonst gewohnt auftauchen – bitte ich Sie herzlich – das nicht als Fan-Page miss zu verstehen. Diese Marken sind hier präsent, aufgrund langjähriger, oft positiver Erfahrungen. Canon und Sony werden wohl am häufigsten besprochen, weil Sony die innovativste Firma hat und Canon noch das größte System und die meisten Kunden hat, nicht weil ich es für die beste Herstellerfirma halte. Grundsätzlich sind mir Marken-Namen und Firmen egal und ich übe da keine Solidarität – denn das wäre zu kurzlebig. Es sind alles Hersteller die Produkte vertreiben und offensiv versuchen Geld zu verdienen. Nachdem ich nun seit 30 Jahren „InFocus“ schreibe und 15 Jahre lang meine Info-News „BlitzLicht“ heraus gegeben habe, werde ich mich ab jetzt auf diese Homepage konzentrieren – mit meinem gesammelten Fotowissen seit 30 Jahren und meinen regelmäßigen Tests aktueller Objektive und Kameras. Da ich unbedingt unabhängig bleiben will von einflussnehmenden Redaktionen (die zumeist über wenig Praxis-Wissen verfügen) den Herstellern, den Vertreibern und der Werbe-Industrie und ein Abo-Preis wie bisher vermutlich immer weniger Menschen interessiert – stelle ich hier mein gesamtes Wissen ab jetzt jedem zur Verfügung. Ich biete jedoch noch viel mehr, intensive Beratung per Mail – speziell an die persönlichen Vorlieben und Bedürfnisse angepasste Objektive und Kameras und Zubehör, die ich zum fairen Preis gebraucht und neu beschaffe.
Als Honorierung erhoffe ich mir wie meine nordamerikanischen Kollegen eine jährliche Spende um diesen hohen Aufwand vor mir und meiner Familie zu rechtfertigen.
Sie können einen beliebigen Betrag ab 35 € HIER spenden.

Die vergangenen 30 Jahre haben gezeigt, dass meine Leser durch meine Beratung und Tests viel Geld einsparen konnten, da ich immer als preisbewusster Berater und nie als “Anpreiser” von Marken fungiere. Oft genug rate ich auch vom Kauf ab. Auf meine gezielte Fachberatung per E-Mail können Sie immer zurückgreifen!)

E-Mail-Kontakt – einfach hier auf Beratung- oder Bestellen-BonBons klicken.

 

1. Dezember 2014
USB-Stick & DVD

Seit 25 Jahren unabhängige Praxistests – für:
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22. September 2026
Reise in die Vergangenheit – 80er Jahre – Nikon gegen Pentax 1.4/85 mm

 

Neben dem lichtstarken 35 mm Objektiv zählt fraglos ein 85 mm Tele zu den bis heute begehrtesten Objektiven der bildgebenden Kunst.

Ich bin in einer Welt aufgewachsen in der die Tele-Perspektive sehr begehrt und sehr starke Bildwinkel noch kaum möglich oder nur mit eingeschränkter Qualität realisierbar waren.
Heute sind Weitwinkel besonders wichtig, alles soll scharf sein und die eigene Person mittendrin.
Anfang der 80er Jahre kamen die zwei besten Kameras des Weltmarktes fraglos von Nikon: F3 (1980) und Pentax: LX (1980).
(Ja es gab auch bald eine Leica R4 (1980) und M6 (1984) mit sehr guten Summiluxen, beide teuer und trotzdem veraltet
es gab die Contax RTS II (1982) mit dem Planar, mir zu anfällig
die Canon F1N (1981) mit dem 1.2/85 mm L, mir zu altmodisch und grob
die Minolta XD7 (1977) mit dem 1.7/85 mm Rokkor ist einiges lichtschwächer,
Olympus OM4 (1983) mit lichtschwächeren 2.0/85mm, und später einem der wichtigsten OM-Objektive, dem 2.0/90 mm Macro – um nur die wichtigsten zu nennen.
Die waren alle spannend, aber sein wir doch ehrlich, damals wollte jeder eine F3 und die Aussenseiter träumten von der LX.

So weit zu den Kameras.
Bahnbrechend war die Entwicklung des hochlichtstarken Nikkor 1.4/85 mm, so dachte ich bisher. Doch ich mußte bei der Recherche einiges lernen, auch Leica hatte schon sehr früh hochlichtstarkes 1.5/85 mm für M39 Schraubgewinde, Canon hatte 52 noch sein S 1.5/85 mm fremd eingekauft, doch schon 1976 mit dem 1.2/85 mm S.S.C. für FD-Bajonett noch vor Nikon seine Bestmarke gesetzt. Zeiss hat sich schon 1975 für Contax und Rollei stark gemacht und 1981 auch Canon mit seinem 1.2/85 mm Paroli geboten.

Und dann gab es noch 1.0/50 mm L von Canon und das Zeiss 0.7/50 mm Planar!
Leica ging am liebsten eigene Brennweitenwege, wie mit dem M 1.4/75 mm.
Dann gab es hochlichtstarke f:1.2 Objektive für das halbe- und Viertel-Format:
Leica MFT 1.2/42,5 mm, Olympus MFT 1.2/45 mm, Fuji XT 1.2/56 mm, bei offener Blende unterscheiden sie sich jedoch in der Bildwirkung von Kleinbildobjektiven, denn sie würden bei MFT ein 0,7/45 und bei Halbformat ein 1.0/56 mm erfordern.
Immerhin gibt es Voigtländer (Cosima Japan) mit MFT 0,95/42.5 mm und 1.5/75 mm für Kleinbild.

Das 85er ist bis heute meine große Objektiv-Leidenschaft, auf alles könnte ich verzichten, aber darauf nicht.
Ich lasse sie alle schwärmen vom 50er, 35er oder gar 28er, nichts kommt meiner favorisierten Bildsprache eines 85er nah genug.
Nur das Nikon AF-S 1.4/105 mm hat mich schwach werden lassen und hätte ich gerne heute wieder als Z-Version.
Bei Blende f:1.4 im Porträt-Telebereich ist ein schneller Verfolgungs-Autofokus praktisch unverzichtbar oder man arbeitet mit sehr großer Ruhe und verlässt sich auf sein Glück. Sicherlich wurden auch vor Sony Alpha schon scharfe Aufnahmen bei offener Blende belichtet. Auch mir ist das schon gelungen. Aber sobald ich und das Modell ungezwungen, frei beweglich sein wollten, war ohne stärkeres Abblenden kaum ein scharfes Bild zu erzielen.

Was gab es nicht alles:
Canon S 1.5/85 mm (1952)
Canon FD 1.2/85 mm (1976)
Canon NFD 1.2/85 mm (1980)
Canon 1.2/85 mm L (1989)
Canon 1.2/85 mm L II (2006)
Canon 1.4/85 mm L (2017)
Canon R 1.2/85 mm L (2019)
Canon R 1.2/85 mm L DS (2019)
Leica 1.5/85 mm Summarex M39  (1943)
Leica R 1.4/80 mm Summilux
Leica M 1.4/75 mm Summilux
Leica 1.5/90 mm Summilux (2019)
Nikkor M 1.5/85mm (Anfang der 60er)
Nikkor AI-S 1.4/85 mm (1981)
Nikkor AF-D 1.4/85 mm (1995)
Nikkor AF-S 1.4/85 mm (2010)
Es handelte sich immer um die gleiche Version, bei der nur die Außenhülle, die Vergütung und beim AF-S die 9 Blendenlamellen abgerundet wurden.
Nikkor AF-S 1.4/105 mm (2016)
Nikkor Z 1.2/85 mm (2023)
Minolta AF 1.4/85 mm
Pentax A* 1.4/85 mm (1984)
Pentax FA 1.4/85 mm (1992)
Pentax DFA* 1.4/85 mm (2020)
Sigma 1.4/85 mm EX (2010)
Sigma 1.4/85 mm ART (2016)
Sigma 1.4/85 mm ART DN (2020)
Sony A 1.4/85 mm GM (2016)
Sony A 1.4/85 mm GM II (2024)
Zeiss – Contax 1.4/85 mm Planar (1975)
Zeiss – Contax 1.2/85 mm Planar (1981)
Zeiss 1.4/85 mm Milvus
Zeiss 1.4/85 mm Otus
Vivitar 1.4/85 mm
Meike AF 1.4/85 mm
TTArtisan 1.25/90 mm M

Einige habe ich vermutlich vergessen, aber die wichtigsten sind hier aufgelistet.

Heute gibt es vor allem eine Besonderheit, Nikon verzichtet auch in neueren Konstruktionen auf aspherische Linsenelemente, wie beim 1.4/85 mm (alle Versionen), beim 1.4/105 mm und sogar beim Z 1.8/85 mm. Erst das Z 1.2/85 mm S verfügt erstmals 2 aspherische Linsen – weil es alle machen und an den Bildrändern heute oft mehr Schärfe verlangt wird. Damit ist es jetzt auch vorbei mit dem einzigartigem Nikon-Look. Denn um absolute Schärfe über das komplette Bild, wie auch über komplette vignettierungs-freiheit ist es ja bei Porträts noch nie gegangen – also ich lehne das ab. Schon das Zeiss OTUS war viel zu scharf an den Rändern.

Doch das zielsichere Scharfstellen auf die Pupille mit f:1.4 war weit schwerer als erträumt. Bis heute ist es schwer an einer Spiegelreflex ohne elektronische Bildvergrößerung und farbigen Konturen ein superscharfes Bild bei offener Blende mit einem dieser Objektive einzufangen. Das liegt nicht alleine an der Blende, sondern daran, dass die Schärfentiefe aus 1-2 m Abstand so gering ist, dass schon kleinste Bewegungen von Modell oder Fotograf die exakte Schärfe zunichte machen. Da hilft nur, Stativ einsetzen und Modellkopf gegen eine Wand lehnen. Oder eben heute zur Not die Augenverfolgung bei Schärfennachführung und 5-10 BpSekunde verwenden. Oder auch das Bild am Monitor oder im Sucher so stark vergrößern, dass endlich auffällt wann die Schärfe nicht sitzt – trotzdem muss man dann unbeweglich bleiben.

Nur mit wenigen dieser Objektive habe ich bis heute nicht fotografiert.
Früher war die Farbzeichnung sehr wichtig, vor allem Zeiss Objektive und auch Canon Objektive waren eher ausgesprochene “Kaltzeichner” und überzeugten mich weit weniger als die optischen Konstruktionen von Nikon, Pentax, Minolta und Leica. Besonders mit Canon, deren Kameras mich jetzt seit immerhin fast 40 Jahren begleiten, war ich aufgrund der Farbsäume immer sehr unglücklich. Heute lassen sie sich endlich herausrechnen, doch Canon hat mir mit seinen Asphären und f:1.2 nie beim fotografieren die benötigte Sicherheit gegeben. Wenn es auf jeden Millimeter ankommt brauche ich die beste Linsenkonstruktion, die machbar ist. Zeiss war mit OTUS, der erste der eine neue Qualität brachte, sogar Sigma hat sich mit der ART-Serie angestrengt

Wenn ich mir für 2025 ein einziges Objektiv auswählen müßte, wäre es zweifelsfrei das 640g leichte und wunderbar abbildende Sony A 1.4/85 mm GM II. Denn Sony verfügt auch über den besten Pupillen-Erkennungs-AF aller modernen Kameras. Alle Objektive mit Lichtstärke f:1.2, die nur ½ Blende mehr Licht bringen und erheblich schwerer und dicker sind, führen aus meiner Sicht in die falsche Richtung.
Tatsächlich fotografiere ich am liebsten mit einer Fujifilm GFX 100II und dem 2.0/110 mm Menschen. Das ist das bei weitem beste Objektiv, die Kamera hat den besten Sucher aller Kameras und bittet mit 100 MP Sensor, was kein anderer so überzeugend bieten kann.

Was fällt im direkten Vergleich auf?
– Nikon baut deutlich dicker: 7,3cm und schwerer: 608g nackt
– Pentax bleibt schlank: 6,6cm und mit 545g nackt spürbar leichter
– Nikon verzichtet auf f: 22 und hat aber 9 Blendenlamellen
– Pentax kann auch f:22 und hat auch die 9 Lamellen
– beide verwenden eine gerundete 9 Lamellen-Blende, die vermutlich zugekauft wurde
– Nikon größter Glasdurchmesser: 8,0cm
– Pentax größter Glasdurchmesser: 7,32cm
– Nikons Hinterlinse ist etwas kleiner als die von Pentax
– Nikon nimmt sich 4 mm Platz für seinen Namen und die Bezeichnung NIKKOR 85mm 1:1.4 plus Seriennummer
– Pentax gravierte alles auf den Fokussierung: SMC PENTAX-A* 1:1.4 85 mm
– Nikon braucht 72 mm Filter und Pentax kommt mit 67mm Filtern aus
– Nikon verwendet eine schöne, kompakte Einschschraub-Sonnenblende
– Pentax verwendete leider eine gut 2 cm breitere, lange Metallblende, die die ganze Erscheinung hässlich machte
– Nikon Hartplastik Blendenring nur in ganzen Stufen
– Pentax Metallring in halben Stufen

Hier erklärt sich auch, das ich die Bezeichnung oft anders angebe als heute oft praktiziert wird. Mit Pentax aufgewachsen, kommt bei mir immer zuerst die Lichtstärke un danach erst die Brennweite, Nikon graviert es umgekehrt.
– beide fokussieren zum Glück anders als Canon in die gleiche Richtung – Drehung nach links für mehr Naheinstellung!
Deshalb haben mich Canon, Tamron, Sigma und Co meistens genervt!

Das Material:
Beide Objektive sind sehr, sehr wenig gebraucht und man sieht nur kleinste Gebrauchsspuren und etwas feinen Staub zwischen den Linsen. Beide wurden offensichtlich bewegt, denn auch nach gut 40 Jahren ist kein Verschleiß, kein Ruckeln, kein Stocken und erst recht keine Verharzung feststellbar!
Beide Lichtriesen verwenden viel Metall (eine Aluminium- oder Magnesiumlegierung vermute ich).
Der Rand des inneren Tubus bei Nikon wirkt dicker und solider, er fährt aber nur 1,0cm aus und die schnell Drehung legt nur rund 120° zurück.
Pentax hingegen fährt um 1,8cm aus und vollzieht eine rund 160° Drehung.
Daraus lässt sich schließen, das dieses Pentax Objektiv sich genauer und etwas feinfühliger fokussieren lässt.
Speziell den Pentax Takumaren mit Schraubbajonett sagen Experten einen besonders seidenweichen Lauf nach. Ich habe ein SMC Takuma 2.5/135 mm da und gefühlt fährt dieses 1.8/85 mm A* noch zeitiger, noch flüssiger zur Schärfelinie. Dagegen läuft das Nikkor mit leichter “Delle” im letzten Drittel der Naheinstellung und in den ersten beiden Drittel weniger weich und gar nicht seidig.
Zum manuellen Fokussieren ziehe ich das Pentax A* in jedem Fall dem Nikon und allen anderen Pendants dieser Lichtstärke und Brennweite vor.

Nikon nimmt sich weiterhin 4 mm Platz für seinen Namen und die Bezeichnung NIKKOR 85mm 1:1.4 plus Seriennummer, alles ist vorne im Objektiv zu sehen, auch von jedem Modell. Pentax hatte früher genauso innen graviert, doch seit den M-Objektiven ist das anders. Alles wird auf den Fokussierung: SMC PENTAX-A* 1:1.4 85 mm graviert. Vom Modell aus gesehen ist kein Schriftzug mehr zu sehen, nichts kann reflektieren.

Beide verwenden einen genarbten, dicken Gummi anstelle der früher üblichen aus metall gefrästen Fokussierhilfe. Bis heute kann ich die Metall-Fokussierringe nicht leiden, auch nicht am modernen Voigtlönder. Sie zerkratzen zu schnell und sehen schnell gebraucht aus. Auch wenn Viele das reine Metall mehr schätzen, ich brauche meinen Gummiring!
Ganz anders sieht es mit dem Blendenring selbst aus. Pentax verwendete ihn noch sehr lange, Sony hat ihn wieder eingeführt, obwohl er Ende der 80er von Minolta und Canon verdammt wurde. Nikon mußte spät nachziehen und das zählt zu den Dingen, die einen gegen Nikon aufbringen können. Der heutige, programmierbare und gefühllose (knickfreie) Ring am Objektiv, den uns Canon und Nikon schön reden wollen, hat alles vom Charme eines Blendenrings, einer Präzision verloren! Hier noch mal ein Hoch auf Sony und Panasonic/Leica – die wissen wie es geht!
Schon damals waren Blendenringe häufig aus Hartplastik, Canon, Minolta und auch an diesem 85er Nikkor ist er plante und relativ gefühllos. Er rastet nur in ganzen Stufen ein – peinlich!
Pentax lässt außer beim größten und kleinsten Wert alle Blenden halbstufig einrasten – nur so kann es sein. (⅓ Stufen finde ich schon wieder lästig, man kommt nicht so schnell manuell auf den gewollten, richtigen Wert!). Nikon liefert hier keine Präzision, die Blende ratscht einfach laut hörbar durch. Der Plendenring am Pentax Objektiv lässt sich sanft, präzise und deutlich leiser einstellen. Auch verfügt Pentax über einen satten Stift, der die Blende in A-Stellung bringt. Bei Nikon “gilt” f:16 als A-Stellung und bei späteren Modellen kam ein kleiner Plasteschieber hinzu.
Aber Nikkor hat den von vielen geliebten Chromring, so ist es auffällig und leicht als Nikkor zu identifizieren. Das Pentax bleibt unauffällig und verzichtet auf jeden Chrom, nur der kleine grüne Stern mußte sein.
Zu den verwenden Farben:
Bei Pentax ist auch das gravierte A am Blendenring grünend ft und m Skalen haben unterschiedliche Farben, Ft in hellblau und m in zartem sandgelb. Im gleichen Farbton ist eine Halbkugel 2cm rechts von der orangeroten, sehr gut sichtbaren Arretierung angebracht. Die sandgelbe Knubbel (früher weiß) rechts am Objektiv dient der Orientierung des Daumens beim Ansetzen des Objektives. Mit ihm kann man sich bei wenig Licht orientieren, beim Ansetzen muß er auf einer Höhe mit dem Entriegelungsknopf rechts an der Kamera sein! Pentax lässt hier gar keinen Zweifel wo und wie das Objektiv an der Kamera arretiert werden soll, absolute Liebe zu Detail.
Nikon hat nur einen kleinen weißen Punkt zum ansetzen, sehr spartanisch.

Die Optik:

 

 

Keine Sorge, ich werde jetzt nicht alle 80er Jahre Objektive vergleichen und jüngere aus den 90ern oder vor Sony GM schon gar nicht, ab da wurde alles nur schlechter. Auch bei Pentax folgte nach der A-Serie, von den Limited-Objektiven abgesehen, nur noch Plaste. Und auch bei Canon, Minolta, Nikon und Co wurde es eher gruselig. AIS und A waren die mechanische Krone der manuellen SLR-Objektive.
Es lohnt sich auch nur selten noch ältere Objektive zu suchen, oft sind die Linsenrechnungen identisch, aber die Vergütung erheblich schlechter. Also begann gut auszusehen mit Pentax Takuma Super Multi Coating, davon war weitgehend Lichtverlust bis sogar neben im Sumpf. Das kann mal schön aussehen, erreicht man aber auch durch anhauchen, wie schon Herr Hamilton wußte.

 

1. August 2018
Leica 2.8-4.0/50-200 mm OIS Panasonic mFT

Leica – In der Kürze liegt auch Würze!

Das Objektiv

Panasonic hat eine konsequente Leica-Serie aufgelegt, zu den Festbrennweiten jetzt die Vario-Zooms mit 8-18 mm, 12-60 mm und 50-200 mm. Um kompakter bleiben zu können und so die Vorgaben von mFT besser einzuhalten hat man sich entschlossen die Lichtstärke etwas zu beschneiden, f:2.8-4.0. Faktisch ist das aber für alle Tele-Konstruktionen ein echter Nachteil, da letztlich nur f:4.0 sinnvoll genutzt werden kann. Nicht umsonst gibt es viele gestandene Fotografen die solche variablen Lichtstärken meiden wie der Teufel das Weihwasser. Genau genommen scheint mir f:2.8 heute angesichts der extrem flexiblen Sensoren mit pushbarer Empfindlichkeit auch kaum mehr zwingend notwendig. Doch bei kleineren Sensoren dreht sich das um, bei mFT mit nur rund ¼ der Größe vom Vollformat scheint mir dann f:2.8 doch oft wieder zwingend notwendig. Außerdem beschränken Objektive mit nur f:4.0 oder gar f:5.6 deutlich die Kreativität und deshalb behalten sie für mich immer einen schalen Beigeschmack.

Nur 713g Gewicht inklusive Sonnenblende – wo mit mehr Lichtstärke sonst leicht 900g und mehr zu schleppen sind, klingt da schon reizvoll. Auch die kurze Baulänge von nur 13cm und der schlanke Filterdurchmesser von nur 67mm, sind auf Reisen günstig.

Mich ärgert ein bisschen die Inkonsequenz – hier fehlt wieder der Blendenring. Also wenn Leica, dann bitte mit Blendenring, wie bei den Festbrennweiten. AF- oder Programmierbare Tasten wurden ebenfalls eingespart. Die Sonnenblende ist auch hier wieder sehr sauber und sehr präzise gefertigt. Die äußeren Einstellringe sind aus Metall, fein gefräst, was leider dem Staub viel Platz gibt, alles darunter ist wieder Polycarbonat. Anders als das Olympus 2.8/40-150 mm handelt es sich nicht um eine innenfokussierte Version, es wird bei Brennweite 200 mm rund 5 cm länger, das Olympus bleibt kurz, ist aber im Transport gut 3 cm länger.
Ärgerlich finde ich auch, das die mFT Hersteller beim Konverter wieder extra Wege gehen : der Olympus 1.4x lässt sich nicht mit dem Leica-Objektiv verbinden und umgekehrt passt der Panasonic Konverter nicht auf die Olympus Objektive.
Lichtstärke: F:2,8 büßt es leider sofort bei Drehung des Zoom-Ringes ein. Bei 90mm ist nur noch f: 3.5 möglich und ab 170 mm sitzt man dann auf f:4.0. Wer es kauft sollte es im Bewußtsein eines 4.0/50-200 mm kaufen!

„Made in China“ ist inzwischen nicht mehr preiswert und oft auch kein Indiz mehr für schwächere Fertigungsqualität.

Optische Performance:
Auch wenn das gerne behauptet wird, ich kenne kein Tele-ZOOM-Objektiv, das nicht im längsten Telebereich einen Leistungseinbruch von Schärfe und Brillanz erlebt (auch nicht für 12.000€). Es kann also nur darum gehen, wie stark der Einbruch gegenüber dem mittleren oder gar dem Anfangs-Bereich ausfällt.
Und hier gefällt das Leica 50-200 mm sehr gut, der Verlust ist nicht gewaltig und mit f:4.5 oder f:5.6 bekommt man fast uneingeschränkte Objektivleistung. Weiteres abblenden ist kaum notwendig und ab f: 11 schlägt die Beugung dann wieder begrenzend zu.
Es zeigt etwas Vignettierung bei 200 mm, im Seitenlicht ist die Sonnenblende gut wirksam und sonst habe ich keine gravierenden optischen Fehler entdeckt.

Besonderen Wert lege ich immer auf einen großen Abbildungsmaßstab aus vernünftiger Distanz, hier wird 1:4 aus 0,75 m ab Sensorebene erreicht. Das schaffen vergleichbare Sony- und Fuji-Objektiv-Konstruktionen bei weitem nicht. Nikon war der erste der 1:4 schaffte, inzwischen haben Tokina und ganz aktuell auch Canon den Wert ihrer 4.0/70-200 mm auf 1:3,7 und Tamron sogar auf 1:3,1 unterboten. Ich finde das ist leider ein wenig beachteter Zahlenwert, der in der Praxis sehr nützlich ist, auch zum Freistellen.
Leica ist hier auch klar im Vorteil vor Olympus, die ausnahmsweise durch die IF-Konstruktion hier nur 1:5 schaffen und bezogen auf Vollformat kann der Wert ja auch noch um Faktor 2x noch vorteilhafter – Leica: 1:2.0 – Vollformat maximal 1:3,1 – meisten.

Autofokus:
Wo andere noch lautstark mit dem schnellsten und besten AF werben müssen, ist Panasonic längst voraus und liefert. An G9 und GH5 sind Teleobjektive spürbar schneller und präzise scharf fokussiert als an jeder DSLR und Panasonic verweist hier auch Olympus, Sony, Leica, Canon und Fujifilm auf die weiteren Plätze. Das Zusammenspiel mit den neuen Kameras ist erstklassig und auch ältere Modelle können noch etwas von dem RuckZuck-AF des Objektives profitieren. Kein Vergleich mehr zum 5.6/100-300 mm oder den älteren Zooms bis 200 mm. Beim Nachführ-AF ist man stark abhängig vom Licht und Motiverkennung, hier bleibt Nikon DSLR weiterhin ungeschlagen.

Bildstabilisierung:
Sehr effektiv, vor allem mit G9 und GH5 konkurrenzlos

 

LICHT:

+ mechanisch eindrucksvoll, viel Metall, sehr angenehm flüssige Zoom-Bewegung
+ komplettes Zubehör, mit Sonnenblende, Deckeln, Beschreibung, Schutzbeutel
+ 2 Konverter nutzbar (allerdings sehr kostspielig)
+ sehr schneller AF mit G9 und GH5
+ optisch mit geringem Einbruch ab 150 mm
+ nur 710g schwer
+ 67 mm Filterdurchmesser
+ Abbildungsmaßstab 1:4 aus 75 cm Sensor-Entfernung
+ extrem leistungsfähige Bildstabilisierung mit neuesten Kameras

 

SCHATTEN:

– sehr ambitionierter Preis
– keine ausziehbare Sonnenblende (sind leider aus der Mode)
– eher sehr lichtschwach, f:2.8 reicht nur bis 70 mm – danach schnell Richtung f:4.0
– KEIN Konverter mitgeliefert
– mFT Konverter nicht austauschbar
– kein Blendenring vorhanden

 

Besonders geeignet für:
Reisen und um die Tasche klein zu halten und für alle die hohe Leistungsfähigkeit in dem Bereich erwarten. Denn alle 14-150 mm oder lichtschwächere Objektive bis 200 mm oder 300 mm verfehlen diese Leistungsklasse eindeutig.

Eher ungeeignet für:

Tier-Fotografie und schnellen Sport – es ist schnell an neuen Kameras, trotzdem ist es schon wieder eher lichtschwach. Bei Blende f:4.0 für 300-400 mm Bildausschnitt ist das aus meiner Sicht wenig spannend und führt spätestens in der Dämmerung zu Problemen. Hier führt an f:2.8 kein Weg vorbei und hier behalten größere Sensoren und lichtstarke Super-Tele ihre Berechtigung.
Ein Zoom stellt sich flexibler dar – vor allem wenn sich der Fotograf kaum bewegen kann oder im Tierpark oder Sportstadion einen geeigneten Bildausschnitt festlegen will.
Wobei heute der Trend eher dahin geht, kürzere Brennweiten zu nehmen, auch um die Action nicht zu verpassen und den Bildausschnitt aus den Reserven des Bildsensors zu schöpfen.
Im Tierpark ist ein 100-400 mm sehr nützlich, aber wenn dann auch das mit der echten Brennweite, also die Version mit f:6.3 – denn mehr Brennweite schadet nie und ein 50-200 mm ist heute nicht mehr wirklich wichtig oder gar spektakulär.

Im VERGLEICH:

Für mFT gibt es einige Tele-Objektive zur Auswahl. Die Zoom-Objektive sind bis auf eins alle lichtschwächer

Der Vergleich zu Kleinbild-Objektiven mit 100-400 mm Brennweite verbietet sich für mich, auch wenn der kleine Sensor genau diesen Bildausschnitt aufzeichnet – doch die Objektivkonstruktion ist eine völlig andere – die eines 50-200 mm!
Andere 4.0/70-200 mm Konstruktionen von Nikon, Canon, Sony, Tamron & Tokina sind allesamt sehr gut und kaum sichtbar schwächer – allerdings nicht selten deutlich preiswerter.
Bleibt letztlich ein einziger Konkurrent im mFT-System: Das Olympus 2.8/40-150 mm.
Das ist nicht nur deutlich preiswerter, sondern Olympus hat die Brennweiten-Aufteilung für mich wesentlich geschickter vorgenommen. Die Trennung von 2.8/12-40 mm und 2.8/40-150 mm ist praxisnäher, leider fehlt auch hier eine gewollte Überschneidung. Dem lässt sich aber durch Kombination mit dem 4.0/12-100 mm heute leicht abhelfen.

Für mich ist in der Praxis, ganz gleich ob auf Reisen, oder bei Tier-Motiven in der Heimat die Blende f:2.8 erheblich wertvoller als die 50 mm Brennweitengewinn bei Leica – auch dann wenn es faktisch 100 mm mehr sind. Die erreiche ich auf gleichem Niveau beim Olympus auch mit dem 1.4x Konverter – den es auf Wunsch sogar im Kit mit dazu gibt.
Trotzdem gibt es auch zu dem Olympus 40-150 mm Kritik, die dicke Sonnenblende zum Ausziehen kann nicht jeden begeistern und macht das Objektiv fett und die schöne Hintergrund-Trennung leidet selbst bei Offenblende etwas, wegen der verwendeten Glassorten.
Leica zeichnet anders, wenn nicht gar schöner – aber das kommt auf Licht, Motiv, Hintergründe, Abstände und den Fotografen an.

Resümee:
Leica hat hier ein präzises, kompaktes, schnelles Objektiv mit modernster Technik und schöner Zeichnung realisiert. Trotzdem haut es mich nicht um und ich finde es deutlich zu hochpreisig.
Mit den Schwächen des Olympus-Zooms kann ich besser leben, als mit der fehlenden Lichtstärke von Leica, dass letztlich nur bei 50 mm auch f:2.8 liefert.
Rein optisch kann das Leica bei f:4.0 und 200 mm einen Hauch mehr Schärfe liefern als das Olympus bei f:2.8/150 mm. Das gilt erst recht, wenn ich den 1,4x Konverter ansetze und dann ein f:4.0/56-210 mm erhalte. Doch wenn ich beide bei Offenblende und längster Brennweite einsetze, zeichnet das Olympus den Hintergrund noch deutlich unschärfer und braucht sich keinesfalls zu verstecken.
Selbst das 2.8/12-60 mm Zoom hat mich nicht so überzeugt wie die Angebote von Olympus, nur das Leica 2.8-4.0/8-18 mm hat das Ass im Ärmel.

Für mich müsste hier eine Preiskorrektur auf 1300€ erfolgen oder der 1.4x Konverter mitgeliefert werden (im Kurztest der PHOTOGRAPHIE wird genau das behauptet – das stimmt jedoch nicht – es wird ohne Konverter ausgeliefert!).
Ein 2.8/200 mm Leica-Panasonic ist ganz klar der bessere, schärfere und optisch schöner zeichnende Kauf – wenn auch noch einmal teurer (das schlägt mit Konverter sogar das Olympus 4.0/300 mm ProIS).

Optische Qualität: 4 Sterne
Mechanik: 4-5 Sterne
Autofokus: 4 Sterne
Preis-Wert: 3 Sterne
Spaß-Faktor: 3-4 Sterne


 

Veröffentlicht in General, Objektive im Test

26. Juli 2018
Freiheit, die ich meine…


Wird aufgehoben – nicht durch Flüchtlinge und nicht durch Gesetze und Regeln, denen wir uns zu beugen haben – sondern durch Technik.

Die Kamera war ein künstlerisches Hilfs-Gerät und dann wurde die Fotografie für jeden möglich und eine eigene Mitteilungssprache, wenn auch eine sehr missverständliche und schwer zu interpretierende, doch jetzt ist genau die Fotografie auf dem besten Wege uns selbst zum Sklaven zu machen und ich meine nicht die Schmalspurdenker und Kleingeister die Selfies machen und durch die Welt schicken sondern die Daten (GPS, Zeit, KI, Gesichtserkennung) die uns jederzeit unseres Lebens verfolgen, einsortieren, bestimmen.

Und wer wirklich so dämlich ist und meint er macht ja nie etwas schlimmes – dem ist nicht mehr zu helfen.
Die Freiheit, die ich meine, die hört hier und jetzt auf.
Und wir können uns vielleicht nur dagegen wehren, indem wir Smartphones wegwerfen und wieder auf Kameras ohne Datenbestimmung und Speicher verwenden und uns gegen jegliche Fotografie (Gesichtserkennung) durch Staat und alle anderen auflehnen.
Das scheint fast unmöglich.
Denn wer von uns ein Bild hat oder macht und unseren Namen dazu schreibt – beraubt uns unserer Freiheit!

Schöne neue Welt!

Ich glaube nicht, dass es so kommt wie in dem Film Terminator, zumindest nicht, dass Menschen gegen die Technik noch eine Chance hätten, ein Film wie „Des Teufels Saat“ zeigt eher wo es hin geht.

Freiheit ist – keineswegs ein Megadatenvolumen – das ist viel eher der Killer der Freiheit!
Wenn sich in Indien sogar Menschen zur Lynchjustiz per Whats-App aufrufen lassen – dann sehen wir die unmittelbaren Auswirkungen der Sklaverei durch Technik.
Wenn man mit geteilten Falsch-Nachrichten clever genug agiert, würde so etwas auch hier bei uns geschehen – wir sind alle manipulierbar und das geschieht ohnehin jeden Tag. Nur die Technik und das Smartphone machen das heute so einfach wie noch nie.
Heute kann jeder Religionsfanatiker, jeder Politiker, ja sogar jeder Privatmann Einfluss auf andere ausüben. Da wird Technik erfunden und zur Verfügung gestellt und keiner hat Lösungen für die Gefahren die dadurch für uns alle entstehen. Da kann man fast verstehen das Webseiten in China zensiert und kontrolliert werden.

Wir neigen alle dazu Zahlen zu vertrauen, „offiziellen Stellen“ zu vertrauen, selbst die gut Gebildeten fallen darauf rein. Die Japanische und Chinesische Technik versteht es wunderbar uns mit Zahlen das Hirn so voll zu kleistern, das wir freiwillig Unsummen für neue Technik ausgeben – auch wenn sie uns keinen deutlichen Nutzen bringt.
Ich eiere seit Jahren damit herum mir einen neuen Fernseher zu kaufen, weil mein Plasma-Gerät viel Strom verbraucht, Bedienung und Größe nicht mehr meinen Wünschen entsprechen und inzwischen die doppelte Auflösung für Filme geliefert wird.
Doch die Geräte sind heute alle „Smart“ und das heißt, sie sind mit allem verbunden, darauf läuft entweder Google Android (was ich für mich komplett ablehne!) oder eine eigene Hersteller-Plattform.

Kein Mensch weiß ob der Fernseher nicht auch in mich und mein Leben hineinschaut – denn das ist technisch möglich.
Doch wenn ich mit dem Kauf noch lange warte, wird diese Schatten-Technik noch viel weiter perfektioniert.

Genauso beim Auto, Gesetzgeber haben entschieden, dass Autos Notrufsignale im Falle eines Unfalls absetzen – klingt erst mal positiv – aber der Schatten ist doch, das die Daten wo ich mich wann in meinem Leben mit dem Auto aufhalte für jeden nachvollziehbar und speicherbar sind. So wie jedes Navigationsgerät, das natürlich weiß, wo ich wohne, wen ich wo und wann besuche… mein jetziges Navi funktioniert nur mit Karte, die ich nicht im Gerät habe, wenn ich bei mir in der Gegend herum fahre, dann brauche ich kein Navi und die Technik muß nicht wissen, wo ich wann bin.
Zukünftig erfahren dann Autohersteller, Werkstätten und wohlmöglich auch Versicherungen und Staat, was ich wann, wie oft, wie schnell tue – wie ich lebe und welche Verkehrsregeln ich nicht perfekt einhalte.
Und da soll ich noch ein neues Auto kaufen?

Von einer Industrie, die uns wie keine andere verarscht und betrügt?
Ich hatte nie einen VW und auch irgendein anderes Fahrzeug aus diesem Konzern würde ich in Zukunft nie wieder anschaffen – da ist es mir auch ganz egal ob dadurch deutsche Arbeitsplätze vernichtet werden. Ein Konzern der so agiert (Diesel), sowieso immer zu teuer verkauft kann das tollste Auto der Welt bauen – ohne mich.
Abgesehen davon sind VW-Fahrzeuge sowieso nie nach meinem Design-Geschmack und selbst Porsche fährt heute jeder Angeber. Meine Audi-Zeit hat mir auch bewiesen, das die Technik keinesfalls besser oder langlebiger ist – sondern nur teurer und es befeuert die Angeber.

Auch was mit Elektro-Fahrzeugen auf uns zu rollt – sehe ich sehr kritisch, es ist wie mit der Atom-Kraft – keiner macht sich Gedanken über die Entsorgung und den Verbleib der Millionen von Akkus und das die Schäden für die Natur am Ende noch viel verheerender sein könnten.
Alle reden über Diesel-Abgase, das Diesel-Fahrzeuge der Gesundheit nicht zuträglich sind, weiß jeder, der in der Stadt hinter einem herfahren muß – das aber letztlich der Reifenabtrieb mindestens genauso gefährlich und zum globalen Feinstaub mit giftigen Gummimischungen beiträgt, wird oft nicht bedacht.
Ernsthaft durchdacht, müssen wir viel weniger fahren, viel weniger Reisen und viel weniger transportieren!
Und Afrika, Indien und China sind ja noch gar nicht richtig motorisiert – das beginnt ja gerade erst. Irgendjemand muß doch endlich die explosionsartige Vermehrung der Menschheit stoppen – fürchte ich. Alle Probleme potenzieren sich ins Gigantische durch die Bevölkerungsdichte.

Und dann träumen so viele von Frieden und Freiheit und werfen mir so gerne vor, das ich zu negativ sei – diese Denk-Abstinenzler und Kleingeister können sich ja gerne als besonders positiv und schön denkend darstellen – sie lügen sich damit aber in die eigene Tasche und – viel schlimmer noch – die sind es die an der Situation auf der Welt und in ihrem Umkreis rein gar nichts ändern oder gar verbessern werden – weil ja alles so schön, so friedlich ist und die Freiheit so gut schmeckt.

Ich hatte gerade Geburtstag – bin viel älter geworden als ich je werden wollte – und solche Gedanken treiben mich dann um. Die Menschheit ist nicht zu retten, ich versuche nur ein bisschen Tierwelt und Natur zu bewahren – denn das sehe ich eigentlich als Kernaufgabe der Menschheit an. Wir Menschen nehmen uns viel zu wichtig und haben nicht den Mut die richtigen Entscheidungen – oder überhaupt nur mal Entscheidungen – zu treffen.

Ein gesunder, lösungsorientierter Blick auf die Schattenseiten des Lebens kann das Leben verbessern helfen – ist meine Überzeugung – ein positiver, verträumter und Tatsachen ignorierender Blick kann das nicht.

Wir leben in einer Zeit in der alles gefälscht und von echtem nicht mehr zu erkennen ist (FakeApp) und andere Programme können Gesichter und Sprache austauschen, was bei erotischen Filmchen vielleicht noch witzig ist, kann bei Politikern für jeden im Krieg enden.
Wir geben heute unsere gesamte Physionomie und unsere Daten einer KI-Technikwelt und weiß der Teufel was die irgendwann damit anstellt. Wird der Mensch überhaupt noch gebraucht, kann er nicht bald von denkenden, lernenden Programmen abgelöst und ausgerottet werden?
Das Scenario wird immer wahrscheinlicher und Fotografie, Film, Ton und unsere phantasielose Dummheit leisten dem Vorschub. Es fängt beim Smartphone, beim Fernseher, beim Auto, bei Siri, bei Alexa-Boxen an – das Ende der Freiheit.
Ich bin gegen Gesichtserkennung, gegen Datensammeln, gegen alles, was mein Leben ausmacht und ich nicht mehr selbst kontrollieren kann und darf. Ich will nicht teilen und mich dabei selbst auflösen.

Und Sie sollten es auch sein!

 

Bei dem größten Online-Händler wird deutlich manipuliert. Das merke ich immer dann, wenn ich versuche neue Foto-Ausrüstung dort für alle sichtbar zu beschreiben und rezensieren.
Da ich kritisch bin, gibt es offensichtlich Filter, die mich bei teuren, bei besonders neuen Geräten oder nach anderen Kriterien blockieren.
Es ist mir unmöglich etwas zur Sony Alpha 7III zu schreiben – ich versuche das bereits seit Wochen immer wieder, mit allen Tricks, aber selbst wenn ich volle Sterne antippe, komme ich keinen Schritt weiter. Also bitte seien Sie besonders kritisch bei diesem Online-Händler – da ist mehr FAKE als Wahrheit!

 

Veröffentlicht in General, News-Blitzlicht

26. Juli 2018
Firmware – Katastrophen

Ich weiß nicht wie es allen Anderen geht, ich finde Firmware-Aktualisierungen der Kameras und Objektive extrem lästig und bisweilen auch sehr schwierig.
Da wird bewußt das Einstellen der Ventile und alle lebenswichtigen Teile auf den Käufer und Benutzer abgewälzt. Nicht selten kommen heute Kameras von FIAT (Fehler in allen Teilen) und der Kunde kann sich damit herum ärgern.

Doch das alleine ist nicht das schlimme.
Die Asiaten sind nicht in der Lage sich an einem Tisch zu knien, einen Sacke zu schlürfen, hoch zu ziehen, auszuspucken und sich auf eine Art der Firmware-Aktualisierung zu einigen. Genauso wie sie sich nie über Stecker-Verbindungen, Fernbedienungen oder gar Blitzanschlüsse und Bajonette einigen. Normierungen sind ihnen nicht nur unbekannt, sie werden offensichtlich auch nur zu gerne bekämpft – bloß nichts Gemeinsames – jeder kämpft für sich und sein System.
Das ist extrem dumm und ärgerlich.

Kameras werden vom Handel im Zustand 1.00 ausgeliefert, da gibt es auch höchst selten den Verkäufer, der sich gerne bereit erklärt zu helfen oder gar die Kamera vor dem Zählen des Geldes in einen Gebrauchsfertigen Zustand zu bringen.
Auch die deutschen Niederlassungen der Kamera-Weltkonzerne fühlen sich dafür noch viel weniger verantwortlich.
In meinem Verständnis müsste jede Kamera in jedem Land mit der derzeit zur Verfügung stehenden Firmware an den Kunden ausgeliefert werden und außerdem mit einer Bedienungsbeschreibung ausschließlich in Landessprache. Zumal heute ja nicht selten Premium-Preise von häufig über 1500€ verlangt werden. Das passt nicht zusammen.
Allerdings beschweren sich auch die doofen Kunden nicht!
Kein Mensch würde ein Auto mit Fehlfunktionen vom Händler übernehmen, warum tun wir das bei Kameras? (Gut die Nutzung von Kameras bedroht selten unser Leben)

Mit DSLM-Kameras werden die Fehlerquellen keineswegs weniger, sondern deutlich mehr und Updates umso wichtiger. Wir halten da inzwischen Datencomputer in Händen, die mit Kameras nur noch die Öffnung für das Licht durch ein Objektiv gemeinsam haben.

KUNDENUNFREUNDLICH
Die japanische Kameraindustrie ist extrem kundenunfreundlich geworden, die einfachsten Sachen werden nicht zur Erleichterung angepasst.

Denn auf die Idee, eine solche Download-Datei „Canon/Nikon/Fujifilm/Olympus/Sony/Panasonic – Firmware Update G9“ zu nennen, kommt der Hersteller natürlich nicht

(was übrigens meist auch bei Prospekten und Bedienungsanleitungen misslingt – da wird nicht selten der Markenname verschluckt und der Kunde kann suchen gehen und umbenennen!)

 

PANASONIC
Zuletzt habe ich im wilden Osten die G9 auf den aktuellen Gebrauchszustand bringen müssen. Ein Alptraum.
Nicht nur, dass man eine leere, formatierte Speicherkarte braucht…
Auf englischen Seiten muß nach vielen Schritten, Anweisungen und Einverständniserklärung eine Datei herunter geladen werden – diese ist eigentlich dann nur im DOWNLOAD-Ordner des Rechners zu finden, wenn man das Verzeichnis auf das aktuelle Datum anpasst – denn auf die Idee, eine solche Datei „Panasonic Firmware Update G9“ zu nennen, kommt der Hersteller natürlich nicht.
Diese muß geöffnet und entpackt werden und in einem neuen Ordner befindet sich dann eine .bin-Datei.

Diese wird gebraucht und muß auf die Speicherkarte, aber ganz so einfach darf das natürlich nicht sein. Panasonic beschreibt, dass die SD-Karte in der Kamera formatiert werden soll. Also entweder eine jungfräuliche neue Karte oder vorher unbedingt alle Bilddateien von der Karte auf den heimischen Computer kopieren und sichern!
Die Suche nach der aktuellen Firmware in der Kamera führt leider nur zu einer Anzeige 1.00 – aber dort lässt Panasonic dummerweise keine Aktualisierung zu. Dort können sie drücken, wie sie wollen – das ist eine Sackgasse.
Deshalb müssen Sie dann die .bin-Datei auf die Speicherkarte kopieren, aber nicht in die dort verbleibenden Verzeichnisse (DCIM, MISC oder PRIV) sondern unmittelbar gleichberechtigt zu den anderen Ordnern auf das „Laufwerk“.

Diese Karte kommt dann in die ausgeschaltete G9. Die Kamera braucht zwingend einen mehr als halb gefüllten Akku oder eine Energieverbindung.
Dann die Kamera einschalten, die wenig empfindliche „Play“ – Taste zur Wiedergabe von Fotos drücken und dann soll die Firmware sich selbstständig installieren.

Das gelang uns nicht. Also wieder die Speicherkarte formatiert, die Datei neu herunter geladen, dabei versucht sie sofort auf die Speicherkarte zu entpacken – trotzdem zeigt die Kamera nur die Meldung, das auf der Speicherkarte keine Bilddateien zu finden sind. Ich versuche also mit immer neuen Ideen die Kamera dazu zu bewegen die Firmware auch zu finden.
In der beiliegenden Bedienungsanleitung steht übrigens gar nichts zur Firmware Aktualisierung – geniale Idee Panasonic!
Und auch das Herunterladen der kompletten Bedienungsanleitung bringt keine Erkenntnisse zur Firmware – ein Super-Rätsel was die Firma da seinen Kunden mit gibt.

Da ich das ja nicht zum ersten Mal mache und das schon öfter auch gelungen ist, gebe ich nach einer halben Stunde und zahllosen Versuchen auf und lasse mich zur Lumix-Hotline durchstellen.
Dort wird mir gleich das Einsenden der Kamera empfohlen und sie kümmern sich um alles. Nein, das will ich nicht, eine neue Kamera einsenden, so weit kommt es noch.
Schließlich werde ich gefragt, wie ich was probiert habe, der Mann erkennt, das ich mich auskenne, mit Kameras und Computern und fragt dann ganz nebenbei, wo ich die Karte formatiert habe – in der Kamera – wie von Panasonic vorgeschrieben.
Falscher Fehler – denn sie sollte besser im Computer als FAT32 oder dem jeweiligen Standard formatiert werden.
Das kann nicht deren Ernst sein – ich mache es, kopiere die .bin-Datei erneut auf die Karte, Karte einlegen, Kamera einschalten und Wiedergabe drücken und schwupp, nach über einer Stunde bekomme ich eine Firmware aufgespielt!
Vielen Dank Panasonic und die nächste Kamera bitte gleich um 200€ für meine verlorene Lebenszeit und Aufregung reduzieren!!!

Also da muß bei Panasonic vieles besser werden!

Beides, englische Beschreibungen und erst recht Fehler in den Beschreibungen sind UNZUMUTBAR.

Nach der Firmware-Installation entstehen plötzlich Geisterbilder in allen Programmen ausser der Vollautomatik – gemeint sind Bilder, die falsch zusammengesetzt sind oder sich gegenseitig überlagern.
Ein weiterer Anruf bei Panasonic klärt mich auf, ein Einsenden ist nicht notwendig, wohl aber ein weiterer Reset der kompletten Kameraeinstellungen.

 

OLYMPUS
Verlangt die Installierung einer eigenen Software auf dem privaten Rechner. Nur mit der können die Firmware und die Kameraeinstellungen aktualisiert werden.
Das ist ein viel besserer und logischer Weg – die Kamera in direkter Verbindung mit dem Computer und die firmeneigene Software kontrolliert das Update und gibt auf Wunsch Einstellparameter auf der Kamera frei.

Nach meiner Vorstellung und nach so viel Erfahrungen mit Kameras, muß es ein einheitliches Verfahren geben.
Kamera einschalten, auf den letzten Punkt im Menü gehen – Firmware aktualisieren –

dann kommt die Aufforderung, stellen Sie bitte eine Verbindung – drahtlos oder per Kabel mit Ihrem Computer her – und dann wird nach einem „OK“ die Firmware automatisch aktualisiert!
Alles andere, liebe japanische Freunde – ist NICHT akzeptabel!

Jetzt ist mir erst einmal die Lust vergangen, die Einstellungen, Fallgruben und Folterbedingungen der anderen Hersteller folgen…

 

Ich finde es weiterhin extrem lästig. Auch wenn Fujifilm, Olympus und mancher Andere „tolle“ Ideen und Verbesserungen per Firmware bringt – die Verfahren und Komplikationen bei der Firmware-Installation sind viel zu vielfältig und immer lästig.
Auch hier zeigt sich wieder das unverzeihliche Versäumnis der Fotoindustrie in den Kameras keine drahtlose Datenübertragung zu zu lassen.

 

Veröffentlicht in General, News-Blitzlicht