Tresor  
Filo Rings

1. November 2025
Indian wildlife

Indian Wildlife – Eye to Eye
Canon 2,8/70-200 mm L IS II f:2,8
 
 
Willkommen!

Seit 16 Jahren ist Harrys Photo-Tagebuch online
24 Jahre war davor HarrysInFocus online. HarrysInFocus habe ich inzwischen still gelegt.
Über 930 Beiträge nur auf dieser Homepage.

Dank Dr. Tilo Seeger (www.drtseeger.de) konnte ich eine große Homepage aufbauen und mein vielfältiges Wissen zahllosen Fotografen vermitteln.
Ich bin seit mehr als 35 Jahren immer mit den neuesten Objektiven und Kameras unterwegs. Wenn ich es mir aussuchen kann, fotografiere ich am liebsten Tiere und alles was lebt und sich bewegt. Man vermutet bei mir gerne eine besondere Leidenschaft für Fotografie und Fotogeräte – das ist aber aus meiner Sicht nicht ganz richtig, denn meine wahre Leidenschaft brennt für meine Motive, für Tiere, für Natur, für Menschen – der Rest ist nur Technik.
Meine große Homepage “HarrysInFocus” wurde gerne mal zu bunt und zu verwirrend empfunden – sie ist aber eben auch so wie ich. Ein bunter Vogel, gerne mal chaotisch und zerstreut, oft knallig und manchmal zu viel auf einmal.
Ich bin nicht geradlinig und angepasst und farblos vielleicht auch nicht.
Ein Mensch hat viele Facetten, viele Gesichter, er kann vieles sein, je nach dem auf welche Seele er trifft… man muß es nur versuchen.
Ich versuche – ich mag grau nicht und bin immer auf der Suche nach Farben, nach Licht. Ich fotografiere spannende Tiere und Menschen – nicht nur einmal – immer wieder, mir fällt immer noch was ein. Mit einer Kamera kann ich zwar fast alles ablichten und doch verwende ich immer wieder andere Kameras und Objektive, und suche immer das Limit…
wie in meinem Lieblingsfilm „Blade Runner“ (1982) bin ich gerne auf Messers Schneide.
Ich bin “Berlin – Herz & Schnauze”, gewagt und schüchtern, modern und hektisch und zugleich altmodisch mit viel grün, Wasser und Ruhe.
2010 fiel die Entscheidung, es mal mit ruhigen Farben und streng geordnet zu versuchen.
Dafür haben mir hier Andreas Klotz (www.Tipp4.de), Katrin Scheid und Sebastian Tänzer (www.Taenzer.me) eine ganz neue Plattform errichtet. Es hat nicht lange gedauert und ich habe diese Seiten mit massenhaft Fotos und Text gefüllt.

Ich wünsche Ihnen trotzdem viel Vergnügen beim Stöbern, Entdecken und Lesen!

Per E-Mail (HarryPX@T-Online.de) bin ich jederzeit für Sie da und beantworte Fragen, Wünsche und Anregungen, biete Tests und
meinen Foto-Wissen auf USB-Stick. Rein ins Vergnügen…

Und bitte nichts mopsen und nichts ohne meine Zustimmung zitieren oder gar kopieren und ins Netz stellen!
Seien Sie lieber selbst kreativ!

Auf Anfrage – können Sie mich für eine Portrait-Session oder ihre Feierlichkeit buchen. Ich bin kein Freund von festen Preislisten, Preise ändern sich ständig.  Alles ist abhängig vom Aufwand, Nachbearbeitung und Zeit – deshalb einfach eine kleine Mail an mich und sie bekommen ein persönliches Angebot.

Dies ist KEINE Fan-Page – KEINE Werbung, KEINE Suchmaschinen-Links und Optimierung

Auch wenn hier auf meiner Seite Markennahmen wie Canon, Nikon, Novoflex, Olympus, Panasonic, Pentax, Leica, Zeiss & Apple häufiger als vielleicht sonst gewohnt auftauchen – bitte ich Sie herzlich – das nicht als Fan-Page miss zu verstehen. Diese Marken sind hier präsent, aufgrund langjähriger, oft positiver Erfahrungen. Canon und Sony werden wohl am häufigsten besprochen, weil Sony die innovativste Firma hat und Canon noch das größte System und die meisten Kunden hat, nicht weil ich es für die beste Herstellerfirma halte. Grundsätzlich sind mir Marken-Namen und Firmen egal und ich übe da keine Solidarität – denn das wäre zu kurzlebig. Es sind alles Hersteller die Produkte vertreiben und offensiv versuchen Geld zu verdienen. Nachdem ich nun seit 30 Jahren „InFocus“ schreibe und 15 Jahre lang meine Info-News „BlitzLicht“ heraus gegeben habe, werde ich mich ab jetzt auf diese Homepage konzentrieren – mit meinem gesammelten Fotowissen seit 30 Jahren und meinen regelmäßigen Tests aktueller Objektive und Kameras. Da ich unbedingt unabhängig bleiben will von einflussnehmenden Redaktionen (die zumeist über wenig Praxis-Wissen verfügen) den Herstellern, den Vertreibern und der Werbe-Industrie und ein Abo-Preis wie bisher vermutlich immer weniger Menschen interessiert – stelle ich hier mein gesamtes Wissen ab jetzt jedem zur Verfügung. Ich biete jedoch noch viel mehr, intensive Beratung per Mail – speziell an die persönlichen Vorlieben und Bedürfnisse angepasste Objektive und Kameras und Zubehör, die ich zum fairen Preis gebraucht und neu beschaffe.
Als Honorierung erhoffe ich mir wie meine nordamerikanischen Kollegen eine jährliche Spende um diesen hohen Aufwand vor mir und meiner Familie zu rechtfertigen.
Sie können einen beliebigen Betrag ab 35 € HIER spenden.

Die vergangenen 30 Jahre haben gezeigt, dass meine Leser durch meine Beratung und Tests viel Geld einsparen konnten, da ich immer als preisbewusster Berater und nie als “Anpreiser” von Marken fungiere. Oft genug rate ich auch vom Kauf ab. Auf meine gezielte Fachberatung per E-Mail können Sie immer zurückgreifen!)

E-Mail-Kontakt – einfach hier auf Beratung- oder Bestellen-BonBons klicken.

 

1. Dezember 2014
USB-Stick & DVD

Seit 25 Jahren unabhängige Praxistests – für:
Fotografie draußen, NaturFoto, NaturBlick, FotoMagazin, Phototechnik International, Photographie, FotoPraxis, Markt&Technik, PhotoScala, HarrysInFocus, u.v.a.
Hier finden Sie die
umfangreichste und ausführlichste Test-Sammlung
aller Autofokus-OBJEKTIVE
im Internet – Weltweit! 383 Tests!
Alle Berichte auf Deutsch und für jeden verständlich –
Alle bedeutenden Autofokus-Objektive in der Praxis getestet und beschrieben – unabhängig
und nicht erzwungen wirtschaftlich korrekt; alle Berichte ständig erweitert und ergänzt –
nur hier ungekürzt und klar!
& persönliche Beratung für jedes System und alle Objektive!

 

28. August 2026
Neue Super-Tele in der Praxis

Wichtig für Sony-Fotografen
Sony hat wieder ein Super-Tele-Zoom, denn das 200-600 mm war ja allmählich langweilig geworden.
Canon ist inzwischen Konkurrent im Teleobjektiv-Portfolio und hat ein 200-800 mm Ausziehzoom!
Nikon hat bessere Preise und die richtigen Alternativen bei Festbrennweiten, 4.5/400 mm und 6.3/800 mm..

Meine Kritik am Canon RF 6.3-9.0/200-800 mm IS USM
Bei dem Verkaufspreis von 2500€ ist es keine L-Konstruktion, aber es wurde auch kein DO-Element verwendet. Es hat einen hochwirksamen Bildstabilisator und immerhin einen Nano-USM Antrieb.
Das klingt bei der Lichtstärke wenig verheißungsvoll, bietet aber dafür mehr Tele-Zoom.
Alle populären 150-600 mm und 180-600 mm Zooms mit f:6.3 sind genau doppelt so lichtstark – die Brennweite 800 mm zu erreichen kostet genau eine Blende Licht. Das ist viel!
Ich könnte jetzt gleich in den Ring werfen, OMDS mit seinem 4.5/150-400 mm kann das auch – 4x so lichtstark bei gleichem Gesamtgewicht von rund 2 Kilo. Allerdings bietet ja Canon auch die Option sein neues Telezoom an der R7 als 9/320-1280 mm bei 32 MP zu nutzen. Dabei darf nicht übersehen werden, dass mit der R7 bei spätestens 3200 ISO die Freude am rauscharmen Bild verblasst, während ich meine OM-1 oft bis 6400 ISO nutzen kann. Allerdings kostet es bei OM Systems auch 7500€ und bei Canon nur 2500€!
Zur Lichtstärke: Von 300-450 mm = F:7.1 – von 450-600 mm = F:8.0 und bei 700-800 mm dann F:9.0
Blendenöffnung:
Ich gebe zu bedenken, wenn sich ein Tier oder Vogel oder sonst ein Motiv im Schatten setzt, wie gestern das Rotkelchen um 9.45 Uhr an meinem Balkon, dann sind meine Belichtungsdaten 1/1000 sec bei f:7.1 und 12.800 ISO an einer R7! Ja es wäre schön das Motiv noch dichter und detaillierter zu zeigen, aber f:9 bei 800 mm führt selbst wenn ich die Zeit auf 1/500 sec senke nicht zu einem richtig guten Bild!
Ganz anders ist es, wenn bei gutem Sonnenschein die Vögel am Himmel kreisen oder Tiere in der Sonne sitzen, dann fotografiere ich auch gerne mal mit dem 11/800 mm.
Am Ende sind immer die kurzen Belichtungszeiten entscheidend für bessere Fotos und die sind praktisch nicht erreichbar mit einer Lichtstärke von f:6.3 und weniger. Da nützen mir auch Entrauschung und höchste Push-Empfindlichkeiten nicht wesentlich. Ich fotografiere Tiere selten unter 1/1000 Sekunde und oft brauche ich 1/3000 Sekunde (z.B. beim Abflug, oder bei Aktion). Deshalb nutze ich mein Olympus 4.5/150-400 mm so häufig erfolgreich und wenn ich näher heran kommen kann, auch immer das 2.8/40-150 mm oder eben ein 2.8/70-200 mm und 2.8/300 mm.
Canon RF 200-800 mm ist lang, gut 2 Kilo schwer, hat einen Auszug und ist nicht mehr so leicht und einfach zu händeln. Es ist immer schön auch ein Zoom dabei zu haben, aber wenn ich weiß, ich möchte den Eisvogel, Rotkelchen, Zaunkönige und andere scheue Motive ablichten, dann nehme ich gleich eine 800 mm Festbrennweite (6.3/800 mm) mit und brauche kein Zoom, das ich ohnehin nur bei 800 mm nutzen würde. Allerdings finde ich mit 400 mm meine Motive viel schneller und zoome dann erst auf 800 mm – wir kennen das vom Fernglas, da ist ein 8x auch immer am schnellsten am Motiv!
Konkurrent:
Das Sony 8.0/400-800 mm ist ganz offensichtlich als Konkurrent für  das RF Canon 9.0/200-800 mm, das Fujifilm 8.0/150-600 mm und eben das Olympus 4.5/150-400 mm gedacht. Und es reicht gar an einer A1 bis zum Ausschnitt bei 1200 mm, was Fuji (900 mm) und Olympus mFT (800 mm) nur mit TC leisten können. Wobei an der OM-1 eben auch 5.6/1000 mm Ausschnitt und sogar 2000 mm Ausschnitt bei sehr guter Qualität bei gutem Licht verfügbar sind!
OM-1 mit 4,5/150-400 mm + TC1,25 + TC14 = 8.0/375-1400 mm bei 20 MP!
R6II mit 9.0/200-800 mm + TC 14 = 12,6/280-1120 mm bei 24 MP
R6II mit 9.0/200-800 mm x 1.6 = 9/320-1280 mm bei 10 MP
R5, R5II mit 9.0/200-800 mm x 1.6 = 9/320-1280 mm bei 20 MP
mechanisch mit 9.0/200-800 mm x 1.6 = 9/320-1280 mm bei 32 MP
Ich sehe es häufiger, dass die R6II mit TC14 und späterem Ausschnitt am 9/200-800 mm verwendet wird.
Kann man machen, aber Lichtschwäche f: 12.6 hält mich fast immer davon ab!
Die R7 hat damit einfach Schwächen beim AF, beim Sucher und wegen des RS ist der elektronische Verschluss nur bei absolut ruhigen Motiven verwendbar.

Voll gezoomt erhalten wir ein sehr langes Objektiv! Und hier fehlt ja noch die 9 cm lange ET-101 Sonnenblende vom 11/800 mm, die diesmal endlich mitgeliefert wird! Somit wird das gesamte Super-Tele-Zoom gut 50 cm lang! (schwierig im Tarnzelt, im Auto  und auch erschreckend für Wild. Und man braucht unbedingt eine Tarnung!)

Das Sony 6.3-8.0/400-800 mm G OSS hat leider einige Schattenseiten:

SONY 6.3-8.0/400-800 mm G
Design, Aussehen und Handhabung sind dem bewährten Sony 200-600 mm zum verwechseln ähnlich. Nur das höhere Gewicht von rund 2.500g ist eine markante Änderung.
Doch letztlich sind das alles gute Amateur-Linsen, wo bleiben die GM PRO-Zooms?
Es sieht fast ein bisschen langweilig aus, dem 200-600 mm sehr ähnlich, nur länger, dicker und die Stativschelle ist zu meinem Ärger hier fest installiert. Hier sind auch wieder die deutlich zusammengezogene Nahgrenze und der Bessere Abbildungsmaßstab das besondere: 1.70m Minimalabstand bei 1:4.4!
Damit liegt es nicht nur weit besser im Rennen als das Canon RF 11/800 mm Fernobjektiv, sondern schlägt auch das geniale Nikon 6.3/800 mm und ist sogar dem Canon 200-800 mm Zoom im Vorteil. 

SCHATTEN:
– Lichtstärke f:8.0
– Gewicht 2780g
– nur bis 600 oder 700 mm richtig brillant
– Katzenaugen-Reflexe – starke Beugung an den Rändern

– nur Griff umständlich zu entfernen, Schelle nicht
– nur 3 gepresste UD-Linsen (100-500 mm = 1 SUD + 6x UD)
– f:7.1 nur bis 450 mm
– Abbildungsmaßstab variiert sehr je nach Brennweite
– keine Fluor-Beschichtung
– 10 cm dick und 31 cm lang
– keine Rastpunkte bei 90°

– keine Arca-Swiss-Schiene
– wird sehr lang: 31,4 cm für Reisen fast zu lang
– Entfernungsbereiche nicht zufriedenstellend
– mächtige, schwere Sonnenblende – nicht einbebaut und ausziehbar
– 95 mm Filtergewinde
– weiße Ausführung
– 3000€ teuer

LICHT
+ ideal für Vollformat
+ Innenzoom-Konstruktion
+ sehr schnelle und leichte Brennweitenveränderung
+ endlich ein Bereich von 400-800 mm (oder 600-1200 mm)
+ Immerhin Abbildungsmaßstab 1:4 aus 0,80 m ab Sensorebene

+ verträgt trotzdem beide Konverter (jeweils 1)
+ Sonnenblende schwarz und immerhin mitgeliefert
+ Ösen für Gurtbefestigung
+ 5,5 Stufen IS bei 800 mm
+ echter MF-Fokus-Ring zum sofortigen Eingreifen
+ Spritzwasserschutz

SPAßFAKTOR: von (******) = ****

Ihr lest, ich bin nicht komplett zufrieden oder sogar häufig eher unzufrieden mit dem Sony 400-800 mm. Konstruktion und vor allem Sonnenblende sind deutlich zu schwer geraten, um mir zu gefallen. Und auch sonst zeigt es viele kleine Mängel. Ich habe mir wie immer ein besseres Exemplar ausgesucht, optisch besser wird es also nicht. Ich vermute ich werde es nicht auf Dauer behalten, aus der Traum mit Sony Supertele-Aufnamen zu fertigen.
Wie ich schon öfter feststellte, hat Nikon als einziger bei 800 mm alles richtig gemacht; relativ leicht und noch handlich, beste Abbildungsleistung, schneller AF, schwarz und robust. Und wenn Motive weit entfernt sind, brauchen wir wahrlich kein Zoom.
Ich kaufe mir wohl lieber doch endlich das 2.8/300 mm, das ist dann wirklich ein G-Master.

Das Canon 6.3-9.0/200-800 mm IS USM hat aber nicht weniger Schattenseiten:

SCHATTEN:
– Lichtstärke f:9.0
– Gewicht 2050g
– keine Innenfokus-Konstruktion
– keine L-Konstruktion
– Artefakte/Ringe der gepressten Asphären, besondern beim Abblenden
– Katzenaugen-Reflexe – starke Beugung an den Rändern
– kein echter MF-Fokus-Ring zum sofortigen Eingreifen! (programmierbar auf Einstellring ganz hinten!)
– Zoom-Weg relativ lang und etwas langsamer durch mehrmaliges Umgreifen

– Stativgondel nicht zu entfernen
– nur 3 gepresste UD-Linsen (100-500 mm = 1 SUD + 6x UD)
– f:7.1 nur bis 450 mm
– kein IS-Schalter mehr
– keine Fluor-Beschichtung
– 10 cm dick und 31 cm lang
– keine Rastpunkte bei 90°

– keine Arca-Swiss-Schiene
– wird sehr lang: 31,4 cm für Reisen fast zu lang
– Entfernungsbereiche nicht zufriedenstellend
– mächtige Sonnenblende ET-101 vom 11/800 mm
– 95 mm Filtergewinde
– 2500€ teuer

LICHT
+ fast ideal für Vollformat
+ endlich ein Bereich von 200-800 mm (oder 360-1280 mm)
+ Immerhin Abbildungsmaßstab 1:4 aus 0,80 m ab Sensorebene

+ verträgt trotzdem beide Konverter (jeweils 1)
+ Sonnenblende schwarz und immerhin mitgeliefert
+ Ösen für Gurtbefestigung
+ 5,5 Stufen IS bei 800 mm

+ Spritzwasserschutz

SPAßFAKTOR: von (******) = ***

 

 

Mein Olympus 150-400 mm habe ich seit gut einem Jahr immer bei mir, ich sehe da noch keine Gefahr. Erst wenn Canon bessere, schnellere Sensoren anbietet, könnte meine OM-1 ins rutschen kommen.
Eine R7 ist meiner OM-1 bei Sensor und Prozessor noch keineswegs ebenbürtig, allenfalls die R3/R5II. Trotz des kleinen MFT-Sensors sind mit der hohen Lichtstärke f:4.5 in der Praxis nie Nachteile zum Vollformat erkennbar und f:4.5 reicht mir oft noch nicht um schnelle Zeiten mit maximal 1600 ISO zu verbinden – das gelingt dann mit diesem Canon 200-800 mm erst recht schwierig. Denn entgegen allen Marktschreiern, müssen auch Canon-Kameras bisher bei 6400 ISO und spätestens 10.000 ISO eingefangen werden und außer bei der R3 kommt immer ein starker Rolling Shutter dazu. Einzige Ausnahme jetzt die R5II!
Der Preis 2500€ ist heiß und eindeutig eine Kampfansage an OMS, Fujifilm und Sony.
Ich lese überall das Feixen von Canon-Jüngern, die jetzt OMS eine lange Nase zeigen wollen, weil sie ja viel billiger an ihre Fotos kommen. Beim Rechnen sind die allerdings meist schwach. Um sich an die Leistung einer OM-1 mit 4.5/150-400 mm TC anzunähern, braucht es bei Canon mindestens die R5II oder R3 plus dieses Zoom – also 7500-8500€. Dafür bekommen Ihr eine ausgewachsene Kamera mit guten Features und ein Amateur-Super-Tele der Lichtstärke f:9! Ich finde daher weiterhin das Angebot von OMS fairer, Profi-Kamera, mit vielen Sonderfunktionen und Profi-Objektiv, dass seine Baulänge immer behält (31 cm) und von Hand gefertigt ist und noch einen Schärfe- und Brillanz-Gegner unter allen Tele-Zooms des Weltmarktes sucht!
Vergessen wird auch der 1.25x Konverter der eingebaut ist und ein 5.6/1000 mm ergibt. Also in der Praxis kann Canon da erst punkten wenn eine Stacked R7II erscheint, die viel leistungsfähiger ist oder die R5II Wünsche erfüllt.
Mal abwarten wie bald Sony und auch Nikon darauf reagieren! Oder Tamron könnte ja auch ein 200-800 mm bringen.
Mein Tipp für Canon Super-Tele-Fotografie:

Bei Canon das 7.1/100-500 mm mit der R5II kaufen und vielleicht auf eine schnelle R7II hoffen, als dieses 200-800 mm Tele-Zoom. Wer noch mehr braucht, kauft sich den sehr guten TC14 Konverter dazu, auch wenn das nervig ist, weil das 100-500 mm nicht mehr komplett zurückgezoomt werden kann und immer lang bleibt – das ergibt ein: 10/220-1120 mm mit schnellerem AF und besserem Gehäuse bei weniger Gewicht (1600g!).
Das 11/800 mm mit nur 1280g lohnt sich auch weiterhin bei gutem Licht! Leichter und schneller kann man mit keinem Super-Tele sein!

Das man keinen breiten Scharfstellring vorne am Objektiv hat, geht für die meisten gar nicht, ganz egal wie gut der AF-C inzwischen meistens funktioniert! Und dass man mit dem schmalen Ring ganz hinten fokussieren kann, den man kaum mit den Fingern erreicht, ist ein konstruktives Unding!
Auch das die nicht selten unerwünschte Stativgondel nicht entfernt werden kann – ist kaum zu verzeihen. Das Objektiv würde ohne vermutlich gut 250g leichter.
Die Schärfe ist da, doch der Microkontrast und die Detailzeichnung sinken ab 600 mm. Der Einsatz von Konvertern kann also nur Notbehelf bei sehr kontrastreichen Motiven bei bestem Licht sein!
Es ist nicht wirklich schnell beim Einstellen der Brennweite, denn es braucht fast 180° Drehung um von 200 auf 800 mm zu wechseln – das ist im Vergleich zu Nikon, Olympus, Sony sehr viel, die kommen meist mit 90° Drehung und weniger aus. Das macht uns erheblich schneller beim anpassen an das Motiv!
Also Kauftipp?
Ja für Vollformat, eher nein für Halbformat aber in beiden Fällen immer mit erheblichen Einschränkungen beim Komfort und Bedienung.
Ich nutzte trotzdem viel lieber mein Olympus 4.5/150-400 mm an der OM-1 und auch das Nikon Z 6.3/180-600 mm an der Z9!

Der Kampf zwischen Vollformat und dem spiegelfrei-Erfinder MFT geht jetzt in die nächste Runde, bei Allen SWW und WW Objektiven liegen die meisten Vorteile schon beim VF und jetzt schicken sich auch die Super-Tele an. Nur beim Macro sieht VF keinen Stich und auf Reisen ist jede VF-Kamera praktisch immer unterlegen.
1.8/8 mm – 4.0/8-25 mm – 4.0/12-100 mm – 2.8/12-40 mm – 2.8/40-150 mm oder noch kleiner oder lichtstärkere Festbrennweiten sprechen da eine klare Sprache Zugunsten MFT.

Canon hat als erster begonnen microFourThirds vom Vollformat-Tele-Bereich aus zu torpedieren. Nachdem das vorher Fuji vergeblich versucht hatte (mit 8.0/140-600 mm) hat Canon erst  11/800 mm, 11/600 mm und dann ein 9.0/200-800 mm speziell gegen die Daseinsberechtigung von MFT platziert.
Jetzt kommt Sony und bald sicher auch Tamron und vielleicht auch Sigma und Nikon mit Zoom-Objektiven die bis 800 mm am Vollformat erreichen.
Doch wir sollten vor unserer Trennung oder Missachtung von MFT beachten: Ein Zoom-Objektiv besteht aus weit mehr als aus Brennweite und Lichtstärke!
Wer die Gelegenheit hat, ein 4.5/150-400 mm auf den Naturfoto-Festivals in die Hand zu nehmen, sollte dies tun. Ja es ist mit rund 7500€ sehr kostspielig, fast der dreifache Preis des Canon 9/200-800 mm.
Aber es ist auch ein Ausnahmezoom und das Canon ist nicht einmal eine L-Konstruktion.
Vorteile Olympus:
+ eingebauter Konverter

Ich würde an Stelle von OMD eine günstiger Version ohne zuschaltbarem Konverter anbieten, die braucht nicht mehr als 4000€ zu kosten. Oder ich würde das Zoom bei gleicher Qualität in ein 4.5/150-400 x TC1.5 – also ein 5.0/225-900 mm – das dem Bildwinkel eines 450-1800 mm entspricht.
Aber der Vergleich zwischen Olympus 4.5/150-400 mm und Canon 9/200-800 mm ist total unfair – Canon kann da in keiner Disziplin, außßsser beim Preis mithalten. Vergleichbar ist das Canon nur mit dem Olympus 6.3/100-400 mm IS II und das ist 800g leichter und kostet 1100€ weniger. Und es ist erheblich kompakter.

 

Sony ist fast immer der erste, der mit leichteren Neu-Konstruktionen an den Markt tritt. Hier wär mal Canon der Herausforderer und bekommt dann auch jetzt den kompletten Arschtritt. Im Vergleich verliert das Canon 9/200-800 mm (außer bei Brennweitenbereich) praktisch in jedem Punkt. Bei Canon wird man immer auf 5 stelligen Kosten durch PRO-Zooms angewiesen sein.
Allenfalls das neue Sigma 4.0/300-600 mm könnte interessanter sein, aber es ist sehr schwer.
Nur, welche Sony Kamera kaufen? Für Normal-Fotografen ist alles vorhanden, aber wer es sehr schnell will wird einen sehr hohen Preis bezahlen müssen. Alternativ können nur die Sony-Objektive auf die besseren und preiswerteren Nikon-Kameras adaptiert werden.
Außer Sony A1, A1II, A9III ist keine schnelle Kamera verfügbar.

Es geht ja doch:
SIGMA stellt ein 4.0/300-600 mm OS Sports vor!

LICHT – Sigma 4.0/300-800 mm:



+ Innenzoom
+ 1.4x TC nur von Sigma für L-Anschluß
+ gut sitzende Sonnenblende
+ abschraubbarer Handgriff
+ mit 7.500€ noch moderater Preis
+ Arca-Swiss-Führung im Fuß eingebaut

+ AF-Stopp-Tasten
+ Gurtbefestigung
+ sehr gute Abdichtung

SCHATTEN:
– schwer und dick, wie gewohnt sehr unhandlich
– Bildstabilisierung bisher nur an A1II und A9III
– langsame, schwergängige Änderung des Brennweitenbereichs
– sehr kopflastig
– etwas kleiner Bereich, 300-800 mm oder 200-800 mm wären willkommener

SPAßFAKTOR: von (******). **

Doch bei aller Freude, haben sie es beim Gewicht auch etwas zu gut gemeint, knapp 4 Kilo ist tatsächlich heftig.
Aber es stimmt eben auch, ein solches Objektiv gab es bisher nie (es gab ein Pentax 5.6/250-600 mm und ein Sigma 5.6/300-800 mm, die jeweils schwerer waren) und auch die 4.0/200-400 mm xTC14 wogen knapp 4 Kilo und hatten den aufwendigen, internen Konverter um auf 560 mm zu kommen. Von denen möchte ich heute schon längst keins mehr haben. Ich besass das Canon und bin froh, das ich es für gutes Geld los wurde.
Bei 3 kg muß man schon ganz schön schleppen und es ist fast nur gut nutzbar, wenn man sein Auto motivnah parken kann, bei 4 kg ist es noch heftiger.
Trotzdem bei einem Preis um 7.000€ reizt es schon sehr. Das ist allerdings etwas heftig, 1000€ Aufschlag zur USofT (United States of Trump).
Bei 300 mm wird es abgesehen vom Sony 2.8/300 mm Spitzenklasse sein, aber schon die MTFs verraten, das es bei mehr Brennweite wie 500mm bis 600mm Auflösung verliert. Deshalb vermute ich, es wird sich kaum mit Nikon, Sony oder Canon 4.0/600 mm Festbrennweiten messen können und die sind rund 1 Kilo leichter.
Es wird für L-Bajonett angeboten, doch bisher gibt es keine schnelle Kamera mit Stacked-Sensor! Immerhin passen dann 2 Sigma Konverter.
Es wird auch für Sony angeboten, aber dann sind alle Konverter tabu – bzw passen weder Sigma noch Sony Konverter.

 

28. März 2018
meine Oster-Kamera-Neuheit 2018

Während alle von Sony Vollformat träumen und schon im Geiste Bankautomaten-Sprengungen planen, einige wenige sich auf eine Fujifilm X-H1 freuen, andere geduldig auf Canon/Nikon warten und alle mFT-Fotografen fleissig den Frühling ablichten – habe ich mir etwas gelangweilt eine ganz andere Kamera für die Osterzeit heraus gesucht.
Wer mich kennt, weiß, dass ich zu ungern im Strom schwimme und wann immer es geht in meinem eigenen Bach unterwegs bin, also habe ich meine Akku-Bedenken und meine AF-Begeisterung mal gebremst und mir eine Kamera zum besten Preis gesucht, deutlich unter 1000€, etwas kleines, leichtes, das einfach spaß machen soll und mit dem richtigen Adapter auch Potential haben soll.

Sony weigert sich eine Halbformat mit dem Sucher in der Mitte zu bauen, Leica ist komplett abgedreht, Fuji verärgert etwas mit diesem Kamerakoloss X-H1 und mich besonders, da ich die gute, kompakte X-T2 zu früh verkauft habe – bei mFT läuft alles rund und G9, wie E-M1II sind konkurrenzlos bei allem was kleiner ist als Vollformat.
Also blieb nur eine Wahl:
Canon EOS M50 ist mein Osterei – eben habe ich sie abgeholt. Mit 3.5-6,3/15-45 mm Objektiv kommt sie bald in den Handel für 700€
Ich werde sie jetzt intensiv ausprobieren.
Auf den ersten Blick fällt der riesige, voll bewegliche Monitor auf, der fast die Größe der Kamera hat. Sie ist wie immer leicht zu Verstehen und logisch zu bedienen. Naturgemäß hat man bei so einer kompakten Kamera nicht viel in der Hand und der winzige Akku (LP-E12) ist noch der gleiche wie in meiner 6 Jahre alten EOS M – immerhin konsequent wenig Leistung 🙁
Die EOS M5 konnte ich wegen des gewaltigen Preises nicht ernst nehmen und M10, wie M6 fehlte das wichtigste, der Sucher. Deshalb habe ich mit meiner wunderschönen M in knallig rot ausgehalten. Das war eine haptisch sehr innovative Kamera. Nur eben Sensor, AF, Akku und die meiste Technik war mit gezogener Handbremse entwickelt.
Endlich gönnt mir Canon einen Sucher und einen beweglichen Monitor und 24 MP anstatt 18 MP, denn das waren die Schwachpunkte der M.
Die ersten Berührungen mit der M50 sind rau, denn dass wunderbar gelackte Gehäuse der originalen M hat sie nicht, es fühlt sich alles billig und empfindlich an – Hauptsache die Technik stimmt jetzt – man kann bei Canon nie alles haben.

Ich werde berichten wie sich Canon entwickelt hat und ob die kleine vielleicht doch spaß macht.
Das Einschalten mit dem rechten Daumenschalter gestaltet sich schwierig, einhändig ist es kaum sicher zu bewältigen. Das Einschalten dauert gut 2 Sekunden, nach jedem Einzelbild erfolgt eine knapp 2 sekündige schwarze Pause auf dem Monitor. (bei der M waren es gut 3 Sekunden Pause).
Das Einsatzgewicht der Kamera mit 15-45 mm beträgt rund 515g mit Akku und SD-Speicherkarte. (Meine GX5 wiegt nur 380g, die M ebenfalls 515g mit 18-55 mm)
Ich bin heilfroh, dass Canon noch nicht auf microSD Karten setzt.
Das Objektiv muss – wie schon der 18-55 mm Vorgänger, versenkt werden und ist damit im Transport rund 2cm kürzer.
Der Sucher ist im Vergleich zur Powershot G5x – die ich immer dabei habe – ebenso klein und relativ dunkel. Die Nuancen zwischen hell und dunkel sind nicht so wirklich gut zu erkennen. Er wirkt insgesamt etwas kühler abgestimmt. Gemessen am EOS 80D Sucher ist er ein dunkles, kleines Loch und auch mit einem EOS 6D oder 5D Sucher besteht keinerlei Ähnlichkeit. Es ist eben nur ein Motivsucher und dient weniger zur Beurteilung eines Fotos. Dafür scheint der große Monitor unzweifelhaft besser geeignet.
Auch der kleine, manuell hoch zu klappende Miniblitz scheint noch aus der G5X entliehen zu sein und sogar der große 3,2″ Monitor haben die gleiche Bauart und Abmessungen.
Nach dem Einstellen von Uhrzeit und Datum, was aufgrund eines fehlenden, zweiten Drehrades relativ umständlich gelingt, schnell die Spracheinstellung ändern und den zu lauten Piepton beseitigen. Das quer angelegte Menü mit einzelnen Karten findet vor weißgrauem Hintergrund statt und ist sehr hell und im Dunklen sicher störend. Sobald man die Kamera unter den Schreibtisch (in eine dunklere Umgebung) hält, beginnt das feine Rauschen und Flackern des Monitors und des Suchers – das erinnert mich sofort an die gruseligen Sony-Sucher/Monitore, die waren vor 2 Jahren noch schlimmer. (Monitore und Sucher kommen jedoch alle von Epson)
Der AF ist wirklich superleise und auch der IS ist kaum zu vernehmen – aber das täuscht darüber hinweg, das mit dem 15-45 mm nicht wirklich schnell fokussiert wird.
Also da sind alle aktuellen mFT-Kameras erheblich und sogar Fuji deutlich schneller.
Das 15-45 mm hat auch kein Metallbajonett und wirkt weniger wertig als das 18-55 mm M. Mein mit Canon-Adapter angesetztes 2.8/300 mm kann nur poltern und zögerlich fokussieren….
Also hier kann man schon festhalten – die AF-USM-Motoren der Canon-Objektive kommen nicht mit der AF-Technik der M-Baureihe zurecht! Das wird erst recht für Sigma und Tamron Objektive gelten. Wenn es Canon nach 6 Jahren noch nicht geschafft hat, das in den Griff zu bekommen – wird das auch nicht mehr gelingen.
Damit scheidet die kleine M50 an diesem Punkt für den Einsatz der EOS-Objektive aus.
Allenfalls die neueren STM-Motoren (Stepping-Technik) können gute AF-Performance liefern (1,8/50 mm, 18-135 mm, 55-250 mm & 70-300 mm).

Panasonic, Olympus und Fujifilm hatten auch keinen leichten Start, aber sie boten von Anfang an mehr Schnelligkeit und Leistung als Canon heute, sie hatten es letztlich leichter ganz neu an zu fangen.

 

 

NEWS:

FUJIFILM senkt ab 1.April den Preis für die Fuji X-T2 per CashBack um satte 300€
Das schafft wieder Abstand zur X-H1 und die X-T2 wird bisher um 1550€ (Gehäuse alleine) angeboten und kostet dann wohl nur noch 1250€ – dass ist die Antwort auf Sony.
Eine X-T3 oder X-Pro 3 sind erst zur Photokina zu erwarten und werden keinen internen Bildstabilisator haben, der bleibt der X-H Baureihe vorbehalten.
Zur Photokina soll dann auch das 2.8/8-16 mm lieferbar sein, es ist mit einem Preis von 2000€ zu rechnen und es wird weder leicht, noch kompakt.
Das 2.0/200 mm wird geschätzt um 2,5 Kilo wiegen und vermutlich jenseits 6000€ kosten und soll auch zum Herbst geliefert werden.
Sigma und Tamron werden keine Objektive für Fujifilm anbieten, da lässt sich gegen Fuji relativ günstige und oft besonders gute Objektive kaum Geld verdienen.

CANON hat noch nicht entschieden ob ein neues Vollformat-Bajonett kommt.
Laut letztem Interview, weiß Canon bisher selbst noch nicht, ob ein neues Bajonett kommt oder nicht, sie diskutieren mit wichtigen Fotografen darüber… bei dem letzten Wechsel vor 30 Jahren war ein neues Bajonett zwingend, weil die Elektronik einen deutlichen Nutzen versprach und brachte. Das ist jetzt so nicht der Fall.
Es ist gut möglich, das nach EF-s und EF-m noch ein neues EF Bajonett für Vollformat kommt, aber Sigma und Tamron sollten bei der Entscheidung vermutlich kaum involviert sein.
Tamron, wie Sigma müssen taktieren. Eigene Objektive für Sony rentieren sich nicht, so sehr das Fans auch herbei schreiben. Es wird für die beiden Objektivspezialisten erst lohnenswert und spannend, wenn Canon sich entschieden hat ernsthaft mit zu mischen und auch Nikon ins Boot kommt – denn dann können sie zukünftig für Canon, Nikon, Sony anbieten.
Für mFT und Sony E wird es nur ab und an Nischenobjektive geben, für Fujifilm gar keine. Nicht nur weil sich das nicht auszahlt, sondern auch, weil OlyPanaLeica und Fuji ihr Sortiment so geschickt und differenziert anbieten, das da kaum Luft bleibt, um preiswerter oder gar besser anzubieten.
Das Tamron ein 2.8/28-75 mm für Sony bringt, ist ein Versuchsballon und noch nicht der Start einer Sony-Objektivlinie – die wird es ohne Canon und Nikon so nicht geben.

Sigma und Tamron sind teuer geworden und haben sich mechanisch und optisch stark verbessert – aber ob Canon und Nikon denen dann wirklich genug Luft (geld zu verdienen) lassen, oder gleich auch „preiswert“ und kompakt anbieten, was der Markt will – wird sich zeigen.
Das sind meine Eindrücke nach Gesprächen mit Firmenbeschäftigten aus der Fotobranche.

 

Veröffentlicht in General, Kameras im Test, News-Blitzlicht

28. März 2018
Welches Standard-Zoom wählen?

Hier im Bild: Nikon D850 mit AF-S 3.5-4.5/24-85 mm
Olympus E-M1II mit 4.0/12-100 mm PRO IS – 24-200 mm

Nikon D500 mit 2-8-4-0/16-80 mm VR – 24-120 mm


Ein paar frische Zoom-Gedanken.

Für Viele, die gerne mit Systemkameras fotografieren, steht die Frage im Raum, mit welchem Zoom komme ich bei jetzigen DSLR- oder künftigen spiegelfreien Kameras am besten zurecht.
Denn es hat sich etwas geändert. Nicht nur, dass viele Fotografen jetzt mit dem Gedanken spielen sich vom Spiegel zu befreien, es sind auch ganz neue Super-Reise-Zooms entstanden. Was ist die beste Wahl?
Auch die heute geforderten – letztlich astronomischen Preise für Kameras und Objektive – zwingen manchen dazu mit weniger Objektiven auszukommen als sie es früher getan haben.
Vorab zur Erinnerung: Gleichgültig was wilde Schreiber im Internet, im Video und Zeitschriften beschwören – ein Zoom ist immer ein großer Kompromiss.

Das wird heute so deutlich wie nie zuvor! Der Monitor und die gigantischen Auflösungen der Sensoren von mehr als 16 MP bringen es ans Licht. Objektive mit variabler Brennweite sind doch letztlich nur für eine Brennweite berechnet und selbst da müssen noch Kompromisse eingegangen werden. Die Arbeitszone der Zooms liegst meistens bei einer mittleren Brennweite und 2 Blenden abgeblendet bis maximal f: 11.

Keine Sorge, ich will jetzt keinen zur Festbrennweite drängen, denn es bleibt fast nie bei einer und dann geht das jonglieren damit wieder los. Wir haben alle Standard-Zooms – und das ist auch gut so und hilfreich.

Was gibt es?
Unterschiedliche Lichtstärken, mit den Kameras werden oft lichtschwache Zooms einfacher Bauweise geliefert die f:3.5-5.6 bieten – nicht schlecht, aber selten wirklich verheißungsvoll und auch rasch nicht mehr gut genug.
Alles was lichtschwächer als f:4.0 ist, würde ich in dem Bereich unter 135 mm meiden.
Auf der anderen Seite werden gerade durch die neuen, lichtstarken und hochauflösenden Sensoren die Zoom-Objektive mit Lichtstärke f:2.8 immer länger, dicker und schwerer – heute sind 15 cm Baulänge, 8 cm Durchmesser und 1 Kilo Gewicht schon fast die Regel.

Brennweiten:

Für KB-Vollformat:
24-70 mm – 24-85 mm – 24-105 mm – 24-120 mm – 24-240 mm – 28-75 mm – 28-135 mm

Zooms die bei 28 mm beginnen sind heute preiswert aber dafür auch wenig attraktiv. Denn der größere Bildwinkel des 24 mm ist immer wieder wichtiger als einige Millimeter mehr Brennweite im Telebereich. Zumal fast alle Weitwinkel-Zooms bei der Anfangs-Brennweite optisch am besten sind. Ich gehe mit der neuesten Kamerageneration so gar so weit, daß ich alles jenseits 85 mm bis fast hin zu 150 mm problemlos heraus beschneiden kann, ohne das die Bildqualitäts-Verluste zu dramatisch werden. Ein 24-105 mm oder 24-120 mm war mit niedrigeren Auflösungen lange spannend und die durchgehend reduzierte Lichtstärke mußte akzeptiert werden. Heute sind auch die neuesten Versionen (Canon 4.0/24-105 m L IS II) nicht besonders gut, schwer, groß und teuer – so hat sich für mich dieser Objektivtyp überlebt, ganz gleich ob von Canon, Nikon, Sony oder Sigma.
2.8/24-70 mm sind optisch deutlich besser, bleiben aber schwerer und wesentlich teurer und 70 mm ist für mich ein sehr ungünstiger Objektivabschluß – nicht Fisch nicht Fleisch. Zumal sich ein 70-200 mm oder 70-300 mm genau daran anschießt und immer zum Wechseln zwingt, noch schlimmer beim 100-400 mm oder anderen Super-Tele-Zooms.

Ich finde den Preis von gut 2000€ für 2.8 bei 24-70 mm einfach viel zu hoch.
Das Sigma 24-70 mm OS Art ist auch wieder nur eingeschränkt gut und das Tamron ist für 1400€ auch nicht total zufriedenstellend und im AF und Bildstabi ausgebremst.

Für Canon gibt es ein 24-70 mm mit Macro-Einstellung, 600g – über 700€ – außer das es schön kurz ist, war es für mich immer besonders unattraktiv und optisch nicht gut genug.
Das neue 24-105 mm kann an hohen Auflösungen nicht überzeugen.

Canon-Fotografen können aus meiner Sicht nur das 2.8/24-70 mm L Canon ohne IS kaufen, bis ein neues noch größeres mit IS demnächst erscheint. Einzige Alternative, das vergleichbare Tamron mit VC, auch wenn ich das noch zu teuer finde.
Canon Fotografen sind hier beim Standard-Zoom schon deutlich eingeengt.
Nikon war in dem Bereich immer stärker.

Dem Nikon Fotografen werden neben 2.8/24-70 mm mit und ohne VR (beide in extremer langbauweise) immerhin auch 2.8-4.0/24-85 mm ohne VR und 3.5-4.5/24-85 mm mit VR geboten. Das 24-120 mm kann an der D850 gar nicht überzeugen und auch an der D750 ist es nur Mittelmaß. Optisch etwas besser ist das neuere 3.5-4.5/24-85 mm VR – das ich auch als einzige gute, handliche und bezahlbare Version empfehlen möchte. Daneben kann sich nur noch das neue Tamron mit Lichtstärke 2.8 behaupten, zum fast 3fachen Preis – was es nicht wert ist.
Wann brauche ich noch mehr Lichtstärke als 4.5?
Für Porträts und Hochzeiten und abendliche Reportage-Fotos – doch dafür lohnt sich in jedem Fall ein 1.8/35 mm – 1.8/50 mm – 1.8/85 mm oder noch lichtstärkere Festbrennweiten. Wer sich auf Fotografie im Dunklen, auf Offenblendfotografie oder auf Sternenhimmel und andere lichtscheue Motive spezialisiert, wird ohnehin ein 1.8/20 mm oder 1.8/24 mm anschaffen – dann tut der Unterschied von f:2.8 zu f:3.5 nicht mehr weh.
Da mir die langen Konstruktionen des 24-70 mm nicht gefallen und zu viel Platz rauben, ganz abgesehen vom Preis – mein Tipp – 24-85 mm VR oder Tamron 24-70 mm G2 (Pentax Entwurf).
Was fehlt ist ein sehr gutes 4.5/24-200 mm – aber das wäre auch schwer, lang und sauteuer.

Pentax-Fotografen haben keine Wahl, es gibt ein 2.8/24-70 mm für die K1 – Vogel friss oder stirb – das ist für mich schon der Hauptgrund keine K1 zu kaufen, schade! Der interne Bildstabi verhindert hier Eigenkonstruktionen für Pentax und Sony. Allerdings ist das eine sehr gute Konstruktion, die auch die Grundlage für das Tamron G2 Pendant ist.

Sony-Fotografen haben endlich ein 4.0/24-105 mm bekommen – doch schon wünsche ich mir das kompakte und damals gute 3.5-4.5/24-105 mm zurück, was Minolta als einziger anbot. Immerhin gibt es ein gutes Zeiss 4.0/24-70 mm und das 2.8/24-70 mm ART von Sigma ist neben dem teuren, schweren GM von Sony lieferbar. Insgesamt auch keine Auswahl die einen froh macht – ich würde das 4.0/24-70 mm Zeiss kaufen.
Es gibt noch ein FE 28-70 mm – das würde ich als schlechtestes aller hier beschriebenen Zooms bezeichnen. Und immerhin ein innovatives 3.5-6.3/24-240mm in Kompaktbauweise – das kann auf Reisen spannend sein – aber optisch ist es ein großer Kompromiss und ohne zusätzliche Lichtstärken bringt es einem kaum über den ganzen Foto-Tag. Aktuell hinzu gekommen ist ein Tamron FE 2.8/28-75 mm – nur optisch ist es auch nicht beeindruckend.

Sigma-Fans sehen noch eine Sonderlösung: 2.0/24-35 mm (940g) schwere und teure Konstruktion, die eine Höchstleistung bringen soll. Ich sehe keinen Sinn in dem kleinen Brennweitenbereich, da verwende ich erheblich lieber Festbrennweiten als ein solches Zoom.

Klüger finde ich in jedem Fall, nicht der Vollformat-Hysterie zu verfallen:

Für Halbformat APS-C:
15-85 mm – 16-50 mm – 16-80 mm – 16-300 mm – 17-50 mm – 17-70 mm – 18-55 mm – 18-110 mm – 18-135 mm – 18-200 mm – 18-250 mm – 18-300 mm – 18-400 mm

Die APS-C Formate wurden lange sehr stiefmütterlich behandelt und auch gut gemeinte Konstruktionen wie Nikon 2.8/17-55 mm oder Canon 3.5-5.6/15-85 mm oder 2.8/17-55 mm waren nur mit geringeren Sensor-Auflösungen ein kurzes Vergnügen. Tamron und Sigma haben sich hier leider bis heute nicht wirklich bemüht und nicht überzeugt. Tamron hat sich an Reisezooms ausgetobt was aktuell in 3.5-6.3/16-300 mm und 3.5-6.3/18-400 mm Erfindungen mit langsamen AF und bescheidener Trefferquote mündet. Man kann oder meistens muss man damit zufrieden sein und das löst auch das Verlangen nach Vollformat bei vielen aus, weil die kleineren Sensorformate einfach nicht wie vom Kunden gewünscht mit hochwertigen und angepassten Objektiven unterstützt wurden.

Canon-Fotografen müssen letztlich das 3.5-5.6/15-85 mm akzeptieren, denn es gibt keine echte und keine gute Alternative.

Nikon-Fotografen finden immerhin ein gutes 2.8-4.0/16-80 mm – damit lässt sich leben, nur ist der Preis völlig überzogen.

Sony-Fotografen sind heute auch nicht mehr komplett zufrieden mit einem 3.5-4.5/16-80 mm Zeiss und für die spiegelfreien gibt es das gute 4.0/16-70 mm Zeiss und das preiswertere 4.0/18-110 mm Sony mit brauchbarer Lichtstärke. Sigma hat hier einige Alternativen gelistet: 2.8/17-50 mm – 2.8-4.0/17-70 mm – 1.8/18-35 mm sowie die Zooms mit 18-200mm – 18-250 mm – 18-300 mm.

Pentax-Fotografen sollten auf ein 2.8/16-50 mm sparen, alles andere kann gar nicht zufrieden stellen. Immerhin bietet hier Sigma Alternativen an: 2.8/17-50 mm – 2.8-4.0/17-70 mm – 1.8/18-35 mm sowie die Zooms mit 18-200mm – 18-250 mm – 18-300 mm.

Ich könnte schwören, es bestehen Absprachen die verhindern, dass es hier gute Alternativen von Tamron, Tokina und Sigma gibt – alle sollen Richtung Vollformat gedrängt werden.

Fujifilm-Fotografen mussten auch bittere Pillen schlucken, Alternativen gibt es gar nicht und was Fujifilm hier bisher anbietet, will nicht wirklich zufrieden stellen. Klar, das frühe 2.8-3.5/18-55 mm ist optisch gelungen – aber erst ab 18 mm und das spannendere 3.5-5.6/16-55 mm hat eine einfache, kurzlebige Fassung und lässt die Lichtstärke vermissen. Das 2.8/16-50 mm patzt ohne Bildstabs, ist ein großer Trümmer und stellt nicht immer perfekt scharf und das 3.5-5.6/18-135 mm ist das optisch schwächste Zoom im ganzen Fuji-Portfolio.
Neuerdings ist ein  3.5-5.6/15-45 mm als Motorzoom für unter 300€ lieferbar, die unpräzise Brennweiteneinstellbarkeit macht viele unglücklich, die lieber auf das 16-50 mm ausweichen.
2019 soll dann endlich ein 4.0/18-80 mm erscheinen – hoffe es wird optisch ein Durchbruch.

Sigma-Fans sehen noch eine Sonderlösung: 1.8/18-35 mm & 1.8/50-100 mm (810g & 1490g) schwere und teure Konstruktionen, die eine Höchstleistung bringen. Beim 18-35 mm mag ich den Brennweitenbereich gar nicht, da verwende ich erheblich lieber Festbrennweiten als ein solches Zoom. Das 1.8/50-100 mm ist seine 1000€ auf jeden Fall wert und macht Spaß.

Für Viertelformat mFT:
12-35 mm – 12-40 mm – 12-50 mm – 12-60 mm – 12-100 mm – 14-42 mm – 14-150 mm
Die Auswahl für mFT ist einfach überwältigend und es gibt kaum eine nennenswerte Schwäche. Das 4.0/12-100 mm PRO IS von Olympus kristallisiert sich für die meisten, die kein Mehr-Gewicht scheuen, schnell als Königs-Linse heraus. Aber auch das frische Leica 12-60 mm ist super, sogar etwas schärfer und an der G9 oder GH5 ähnlich gut bildstabilisiert. Bis 6.5 Stufen – also 1-2 Sekunden Belichtungszeit sind bei Brennweiten bis 40 mm außerhalb des extremen Nahbereichs für niemanden ein Problem.
Das können alle anderen nicht.
Aber auch das 2.8/12-40 mm PRO Olympus gehört keinesfalls zum alten Eisen, erlaubt es doch einen extrem tollen Nahbereich.

Schon alleine wegen der Auswahl an exzellenten mFT Objektiven lohnt sich eine Ausrüstungsergänzung mit einer mFT-Kamera.

GEWICHT:
bei Olympus bekommen wir den Bereich von 24-200 mm 560g leicht;
an der Nikon D500 wiegt ein 24-120 mm = 480g
an der Nikon D850 wiegt ein 24-85 mm = 470g
ein 2.8/24-70 mm wiegt auf jeden Fall mindestens 1000g!

ÜBERLEGENHEIT:
So lange man nicht denkt, dass man unbedingt Vollformat braucht – sind die Kameras Olympus E-M1II und Panasonic G9 (GH5, GH5s) hier überlegen – schon durch die besseren Objektive.
Da kann vor allem keine Canon Aps-C-EOS mithalten.
Nikon schlägt sich noch tapfer, profitiert aber am stärksten beim Vollformat.
Pentax steht auf verlorenem Posten, Fujifilm muß nachlegen und Sony präsentiert sich für Fans mit dicker Geldklammer.

 

15. März 2018
Fujifilm X-H1 – Profi-Kamera


Fujifilm hatte 2017 ein unglaubliches Fotojahr, hat so viel mehr Kameras verkauft wie kein anderer. Natürlich noch auf anderem Niveau als Canon, Nikon, Sony, doch das ändert sich schnell. Besitzer vom Fujifilm-XF-System freuen sich schon auf die erste Kamera mit IBIS (InBodyImageStabilisator) – die X-H1. Der Hersteller macht nicht viel Federlesens und der neueste Kamera-Renner  – die X-H1 – wird noch oberhalb aller bisherigen XF-Kameras angesiedelt. Sie soll Filmer und professionell orientierte Fotografen zufrieden stellen. Sie verfügt erstmals über die interne  5-Achsen Bildstabilisierung (zusammenarbeit mit Fuji-OIS-Objektiven um auf eine Stabi-Leistung ähnlich Olympus zu kommen).
Der Sensor dürfte nur geringfügig verbesserte Ergebnisse liefern, bleibt bei 24 MP ohne Tiefpassfilter – was einige bedauern, die auf einen rauschärmeren 16 MP Sensor oder einen höher auflösenden 30 MP-Sensor hofften. Vermutlich wird Fuji daran erst für 2019/2020 arbeiten – denn sie brauchen ja einen Sensorlieferanten!

nackt – das Magnesium-Verbund-Gehäuse ist 25% dicker verarbeitet und komplett abgedichtet

Der Klappmonitor ist auch im Hochformat einsetzbar, aber optimal ist diese Lösung keineswegs

Griff und Sucher stehen jetzt weit ab vom Gehäuse – gut für schwere Objektive
– eingeschränkt beim Transport

großes Display wird seit der G9 wieder IN – braucht man das wirklich?

wirkt aufgeräumt, etwas größere Tasten, Joystick
aber: Bild-Frequenz und AF-Mode sehr umständlich zu erreichen – optimal geht anders!

Sie sieht aus wie eine etwas verkleinerte GFX50s (die Fuji-Mitelformat) und mit deutlich größerem Griff als die X-T2. Sie hat das Display von der GFX anstelle des altmodischen, aus meiner Sicht auch überflüssigen Belichtungskorrekturrades. Die Korrektur wird jetzt wie bei allen anderen auch mit einer Taste rechts vom Auslöser möglich.
Auslöser und zentraler Einschalter sind jetzt ganz nach vorne auf den Griff gewandert. Leider ist der kleine, fummelige AF-Modus-Schalter vorne links neben dem Bajonett geblieben, der Joystick ist auch hier präsent und die Bild-Frequenz ist leider links unter das große ISO-Rad gequetscht. Das sollte Fujifilm anderes herum lösen, ISO unten und Serien-Modus oben.

Wer etwas mehr Schnelligkeit und eine bessere interne Bildstabilisierung braucht – der sollte jetzt rasch seine Fujifilm X-T1 – X-T2 – X-Pro 2 verkaufen.
Zum fairen Preis um 1900€ kommt da die tolle Neuheit.
Die Neue, X-H1 getauft, wird alle Sony-Kameras blass aussehen lassen und auch der vielleicht erste harte Gegner für die Nikon D500 im Kampf um die beste, schnelle Kamera.
Ich bekomme eine der ersten und wer noch eine will, bitte Mail an mich.
Nur wer unbedingt eine kleine, klassische Kamera will, sollte bei der X-T-Baureihe bleiben.
Griff und Abmessung orientieren sich anscheinend an der Panasonic G9 – was ich sehr positiv werte.

Der AF wurde entscheidend verbessert, ist deutlich empfindlicher (bis -1 LW) und arbeitet jetzt sogar bis Blende f:11! Also auch mit 5.6/100-400 mm plus 2x Konverter – bravo!
Der Sucher hat jetzt die hohe 3.7MP Auflösung und wird mehr Energie verbrauchen (0,74x Vergrößerung).
Das Tastatur-Layout wurde vergrößert und das Material des abgedichteten Gehäuses ist um 1/4 dicker.
Mit dem neuen 3.5-5.6/15-45 mm Powerzoom entsteht trotzdem mit jeder Fuji eine klasse Kombination zum fairen Preis.
Keiner kann 22-67 mm Bildwinkel auf so kleinem Niveau mit so leistungsfähigem Sensor verbinden und keiner hat so gute Festbrennweiten wie Fuji – schon gar nicht zu dem Preisniveau.
Mit 2.8/14 mm – 1.4/24 mm – 1.2/56 mm und 2-3 Zooms sind Sie bestens ausgerüstet: 10-24 mm – 15-45 mm – 50-140 mm – 100-400 mm.

Was jetzt fehlt sind bezahlbare Macros, denn das 2.8/80 mm ist sehr kostspielig, auch über den Ausbau durch: 2.0/10 mm – 2.0/14 mm – 2.0/24 mm – 2.5/200 mm – 4.0/300 mm – 4.0/400 mm sollte Fuji schnell nachdenken.

Bis zu 14 Bilder pro Sekunde (aber nur 27 RAW oder 40 JPEG in Folge!) sind mit elektronischem Verschluss möglich.
Mit Booster Schaft die Kamera mit mechanischen Verschluss immerhin 11 B/Sek (28 RAW – 70 JPEG).

Preis Gehäuse: 1900€
mit Booster-Griff: 2200€ (und 2 weiteren Akkus)
Jetzt macht auch das 2.8/16-55 mm mehr Sinn, weil es mit dieser Kamera in den Genuss der Bildstabilisierung kommt – für 3200€ als Gesamtpaket mit Griff.

Erste Einschränkungen:
– Akku wie bisher
– Display anstelle vom Korrrekturrad wird nicht jedem Fuji-Freund gefallen
– 670g mit Akku
– der Monitor schafft weiterhin nur 1,04 Millionen Bildpunkte Auflösung
– wieder gibt es einen Bobster-Griff mit Netzteil für 2 Akkus – das macht die Kamera gut 350€ teurer
– 5.5 Stufen Bildstabilisierung wird mit den älteren Zooms nicht erreicht: 10-24 mm – 18-55 mm – 55-200 mm – also besser rasch verkaufen

Je länger ich darüber nachdenke, desto unzufriedener werde ich mit der Positionierung der Fujifilm X-H1.
Sie ist weder der superschnelle Profi-Bolide geworden, noch die ambitionierte Filmkamera – Fuji testet hier im Wesentlichen ein neues größeres Gehäuse mit richtigem Griff aus und versucht sich erstmals in der Sensor-Bildstabilisierung. Letztere wird vermutlich in allen künftigen Kameras zu finden sein.
Der IBIS – wenn er vergleichbar zuverlässig funktioniert, würde Fuji auf eine Stufe mit mFT-Kameras setzen – aber einen echter Vorteil ist damit noch nicht geboten.

„Fujifilm hat gerade noch die Kurve bekommen“ ODER „Fujifilm macht alles richtig“
Ich tendiere zu der ersten Meinung.
Nachdem das mit der X-Pro Reihe nicht so richtig geklappt hat, soll die X-H1 jetzt professionelle Fotografen und auch Filmer ansprechen.
Für letztere werden dann auch im Sommer zwei Fujinon-Zooms angeboten (T2.9/18-55 mm & T2.9/50-135 mm).
Fuji hat gerade noch rechtzeitig erkannt, das der Bildstabilisator in das Fotogehäuse gehört – zusätzlich. Denn sonst erobern sich Olympus und Panasonic und Sony im VF hier weiter Wettbewerbsvorteile und Fujifilm verliert Kunden. Denn Fuji steht mit seinem ganzen XF-System im harten Wettbewerb zu allen anderen. Fujifilm ist Tradition und trotzdem der Frischling in diesem Geschäft – im Buhlen um die Wettbewerbsstärksten DSLM – Systemkameras.
Für mich der Schock:
Obwohl man angeblich auf viele Profis gehört hat und deren Änderungswünsche umgesetzt und 19 Punkte optimiert haben will, wurde eines der wichtigsten Probleme nicht beseitigt:
Der Akku NP-W126s.
310 Aufnahmen im standardisierten Vergleich sind ein schlechter Witz, vor allem wenn Olympus und Panasonic das doppelte schaffen, von DSLR-Kameras einmal ganz abgesehen.
Sicher will Fujifilm auch seinen neuen Zusatz-Booster verkaufen, in den ja weitere 2 Akkus passen und es soll auch eine Wohltat sein, dass der Akku unverändert geblieben und kompatibel zu allen anderen Fuji-Kameras ist. Zum Booster muß ich anerkennend sagen, dass er zwar zum horrenden Preis von rund 350€ angeboten wird, aber dafür ist ein Netzteil mitgeliefert und die beiden Akkus können in dem Booster in nur 2 Stunden aufgeladen werden – Akkus brauchen nicht in das Ladegerät.
Also das ist auch alles Mummenschanz.
Denn ich soll ein kleineres, leichteres System – das jetzt extra auch mit großem Griff und besserer Ergonomie für schwere Objektive ausgestattet wurde – mit dem großen, schweren Booster unterfüttern oder alternativ jedes Mal 2 Akkus in die Hosentasche zum Smartphone legen – na vielen Dank!
Also Fujifilm – bei dem jungen System geht es nicht um Kompatibilität zu kleineren Amateurkameras – sondern um einen leistungsfähigen Akku, der mindestens 500 Auslösungen oder 1 Stunde Betriebsdauer zur Verfügung stellt; der in der Kälte besser durchhält, der sich logisch und schnell einlegen und aufladen lässt und der auch den gestiegenen Energieverbrauch des hochauflösenden Suchers, des neuen Displays und Monitors auffängt!
Was hier gemacht wurde ist inkonsequent und dumm.
Sicher ist Hitze ein Problem und die gestiegenen Energieanforderungen durch Sucher und IBIS – aber das hätte man lösen können und müssen!
So wiederholt man nur die Fehler von Olympus, Sony, Canon, Leica – anstatt sich gleich anzuschauen wie es Panasonic gut gelöst hat.
Da ist das Gehäuse bis -10° kältetauglich – wie lange?
Ohne Akku geht gar nichts – und mit diesem kleinen schwachen Akku geht auch nicht viel.
Professionell ist anders.

Kleinlaut wird erwähnt, dass der rückwärtige Monitor über 1,04 Millionen Bildpunkte verfügt – auch da wird von den Mitbewerbern deutlich mehr geboten.

Canon hat trotz eigentlich schwacher Ausstattung und Performance Verkaufshits mit EOS-M Kameras gelandet und lässt sich als umsatzstärkster Fotokonzern nicht so einfach vertreiben. Pentax schläft noch und Nikon versucht einen Neustart, Sony ist schon ein Jahr länger dabei und Olympus und Panasonic, der Wegbereiter der spiegelfreien Technik haben mächtig technischen Vorsprung und mehr Erfahrung.

Nach X-Pro – X-E – X-A – X-M – X-T, jetzt also eine weitere Kamera-Baureihe – die X-H1

Für den nicht eingeweihten sind die Namenskürzel schwer zu entwirren dass H soll für Hyper-Hybrid stehen.
Die X-Pro erschien 2011 mit besonderem Hybrid-Sucher an der linken Seite. Die Bezeichnung PRO ist verwirrend und kaum sinnvoll, sie folgt genau genommen der Leica-M-Baureihe. Für mich ist das eher eine Ergänzungs- oder gar Sammler-Kamera, denn ein wichtiges fotografisches Werkzeug.
Die X-E mit Elektro-Sucher an der linken Seite, ist die Antwort auf Sony, möglichst kompakt und flach zu bauen. Für mich kein gelungenes Konzept, zumal es alle Menschen die mit dem linken Auge durch den Sucher schauen düpiert.
Die X-A will noch kompakter und für Aufsteiger vom Smartphone sein und verzichtet auf den Sucher. Nett, aber eben kein echtes fotografisches Instrument.
Die X-M war bisher nur eine Eintagsfliege, die vorerst keinen Platz mehr hat.
Die X-T folgt der beliebten Spiegelreflexbauweise – Sucher in der Mitte, Drehräder und wurde schnell die beliebteste Baureihe. Sie wird durch die X-T10, X-T20 nach unten abgerundet und wirkt da aber deutlich hässlicher und eben zusammen gestrichen.
Was will jetzt die X-H1 sein?
Der Name suggeriert High – eine Oberklasse die alles kann, aber dafür größer und schwerer wird. Deshalb hätte ihr eigentlich der X-PRO Begriff gehört – aber das hat Fuji ja vermasselt und die X-Pro besser als X-Classic eingeführt.
Bisher fand ich alle Fuji-Kameras ausser der X-T verzichtbar.
Die X-H muss also einen deutlichen Mehrwert zur X-T liefern.
Der 5 Achsen IBIS wird vermutlich auch in der kommenden X-T3, X-Pro3 und weiteren Kameras zu finden sein.
Betrachtet man die restliche Abstimmung und Ausstattung, ist sie deutlich größer und schwerer, also viel besser für Tele-Fotografie und alle lichtstarken Objektive geeignet.
Sie ist die erste Kamera von Fuji mit ausgewachsenem Handgriff und deutlich verbessertem Sucher. Doch sechs wichtige Dinge hat Fujifilm hier nicht umgesetzt und die Kamera gleich vom Start weg etwas kastriert:
1. Sie hat keinen neuen Sensor, verwendet weiterhin 24 MP Auflösung.
Der 24 MP Sensor ist sehr gut, aus meiner Sicht sogar mit dem D500-Sensor der beste des Marktes. Aber bei dieser Kamera hätten trotzdem viele einen grundlegend neuen Sensor erwartet. Die 30 MP-Sensoren stehen vor der Tür und auch ein 16 MP Sensor mit neuester Architektur und geringstem Bildrauschen wäre heute eine wichtige Rückbesinnung.
2. Sie ist nicht wesentlich schneller als die X-T2
Aber genau das hatte ich gehofft und erwartet. Ich brauche selten 18-20 B/Sek, wie sie inzwischen von Olympus, Panasonic und Sony geboten werden. Aber damit wird auch die ganze Abstimmung und der Autofokus schneller und das vermisse ich an der X-H1.
3. Sie verwendet weiterhin den kleinen Akku
Jetzt höre ich schon die Stimmen, die sagen, dass zum Glück der Akku und das Ladegerät nicht verändert wurden, alle die sich aus der Not zwei Zusatz-Akkus zugelegt haben freuen sich. So kann man denken, aber ich finde es sehr hinderlich mit 2 Akkus in der Hosentasche herum zu laufen und dann immer fleißig zu wechseln oder gar den großen, schweren Booster unter der Kamera zu montieren. Ich finde die Performance des bisherigen NP-W126s Akkus einfach schlecht – 300-400 Auslösungen sind für mich viel zu wenig und bringen mich selten über den Tag. Erst recht nicht über einen kühlen oder gar frostigen Tag. Die Wintertauglichkeit einer Kamera wird nicht zuletzt durch den Akku bestimmt – das scheinen einige zu vergessen.
Außerdem ist der NP-W126 sowieso eine Fehlkonstruktion, weil man ihn allzuleicht falsch einlegt, wenn man nicht auf die Markierung achtet. Ein Akku sollte sich für mich blind einlegen lassen.

4. Sie setzt weiterhin auf unprofessionelle SD-Speicherkarten, die sind meist weder besonders schnell noch besonders haltbar und sind auch schnell kaputt oder verloren. XQD-Karten wären bei dieser Kamera zwingend notwendig.

5. Sie übernimmt das dreifach Schwenkbare Display von der X-T2. Brauchbar – aber nicht gut genug. Wenn man sich anschaut wie Sony oder Pentax das Problem mit dem verflixten Hochformat lösen, fällt gleich auf was Fuji falsch macht. Also wenn der Hersteller schon blöderweise rechteckige Sensoren verwendet, dann muß eine schnelle, leichte und einwandfreie Nutzung im Hochformat möglich sein.

6.Das Belichtungskorrekturrad wurde aufgegeben – an sich nicht schlimm, da es ohnehin nicht selten auf C gestellt werden musste um auch +/-5 erreichen zu können. Die Einteilung in Drittelstufen war ohnehin Unsinn. Doch für viele ist dieses Rad an der rechten Kamerakante ein Erkennungssymbol für eine Fuji-Kamera geworden und das große Display aus der GFX macht hier nur begrenzt Sinn – das wird vielen nicht gefallen.

Die X-T2 war eine gute Verbesserung. Ich hatte sie 9 Monate viel im Einsatz, doch mit Erscheinen der Oly E-M1II nutzte ich sie dann immer weniger. Der Akku nervte, die Einschalt- und teilweise AF-Verzögerung kosteten mich schnelle Fotos und auch das Handling war mit großem Zusatzgriff keineswegs voll zufriedenstellend. Mit so einem Zusatzgriff bleibt der Auslöser auf der Kamera und rückt nicht wie bei der neuen X-H1 um 1-2 cm nach vorne auf den Griff – wo er eigentlich hin gehört um die Kamera gut und sicher halten zu können. Klar die X-T2 ist schön klein, schlank und leicht wie früher meine Pentax ME-Super. Doch das macht sie für mich bestenfalls zur spannenden Zweitkamera.

Ich frage mich jetzt, nach der neuerlichen Enttäuschung, ob ich überhaupt mit Fujifilm weiter machen soll. Wozu ein drittes, großes System?
Gelingen mir mit Fuji aufnahmen, die mir mit mFT und Nikon nicht gelingen? Oder gar bessere?
Dazu muss man das gesamte System und nicht nur den Sensor und die Kamera betrachten.
Die X-T2 war keineswegs die X-Serie in Perfektion, wie uns die Werbung glauben machen wollte.
Argumente wie X-Trans Sensor und Film-Simulation und eine klassische Bedienung mit excellenten Objektiven sollen die Fujifilm aus dem Einheitsbrei herausragen lassen.
Der X-Trans-Sensor mit 24 MP rauscht deutlich weniger als mFT-Kameras und Canon EOS HF-Kameras und sogar noch etwas weniger als Nikon, Sony, Pentax Kameras im Halbformat. Aber bei letzteren ist der Unterschied keineswegs kaufentscheidend.
Die Augenerkennung funktioniert hervorragend – besser als bei fast allen anderen.

Im Studio, mit Mischlicht oder Blitzlicht zeigt nur die Fuji problemlos sofort das echte Bild und erleichtert enorm die richtige Belichtung.

Für Porträts mag man entweder die Fuji-Farben oder findet sie grässlich. Ohne Vergleich sind sie sehr angenehm, aber im vergleich mit Nikon können sie letztlich nicht bestehen.

Für 1900€ kann sie jetzt auch bei mir bestellt werden. Für weitere 1000€ mehr gibt es ein jetzt auch an der X-H1 bildstabilisiertes 2.8/16-55mm LM WR dazu. Das ist immerhin weniger als halb so viel wie Vollformatfotografen für ein stabilisiertes 2.8/24-70 mm ausgeben müssen und bietet immerhin vergleichbare Leistungen eines 4.0/24-82 mm!
Hohe Lichtstärke von f:2.8 plus gesteigerte Schärfentiefe, entsprechend f:4.0 an KB.
Nikon braucht eine viel bessere Kamera als die EOS M5 und auch eine deutlich bessere Kamera als die Alpha 7 um neues Käuferpotential zu wecken. Einfach nur vergleichbare Kameras interessieren kaum jemanden!
Und eine diskutierte Vollformatkamera mit gebogenem Sensor und speziell berechnetem 2.0/35 mm Objektiv wird kein Hit – ich würde so einen Kauf nicht einmal in Erwägung ziehen – ganz egal was bildmäßig dabei heraus kommt. Es wäre einfach ein teures, langweiliges Produkt.
Leica kann so was verkaufen, Nikon nicht. Auch Sony schafft es ja nicht die seltsame RX1 zu verkaufen.

Ärgere ich mich jetzt, meine X-T2 vorschnell verkauft zu haben?
Ja irgendwie schon, da sie nur noch 1200€ eingebracht hat und ich für die schwere X-H1 jetzt 700€ drauf zahlen soll. Deshalb überlege ich mir immer wieder ob ich Fujifilm noch brauche und wenn ja, welche Objektive für mich einzigartig und unersetzlich sein könnten.
Fujifilm XF-Objektive:

2.8/14 mm – langsam, mit 21 mm unattraktiv
1.4/16 mm WR
2.0/18 mm – langsam
1.4/23 mm – etwas langsam
2.0/23 mm WR
2.8/27 mm – langsam, lichtschwach
1.4/35 mm – sehr langsam, veraltet
2.0/35 mm WR – langsam
2.0/50 mm WR – langsam mit 75 mm unattraktiv
1.2/56 mm
2.4/60 mm Macro – extrem langsam
2.8/80 mm Macro WR OIS LM
2.0/90 mm WR LM
2.0/200 mm WR OIS LM
2.8/8-16 mm WR OIS LM
4.0/10-24 mm OIS – nicht optimal
3.5-5.6/15-45 mm OIS PZ
2.8/16-55 mm WR LM – schwer
3.5-5.6/16-50 mm OIS
2.8-4.0/18-55 mm OIS LM – langsam, veraltet
3.5-5.6/18-135 mm WR OIS LM – nicht optimal
2.8/50-140 mm WR OIS LM
4.5-6.7/50-230 mm OIS
3.5-4.8/55-200 mm OIS LM – langsam, veraltet
4.5-5.6/100-400 mm WR OIS LM
plus 1.4x und 2.0x Telekonverter die mit 2.8/80 mm – 2.0/200 mm – 2.8/50-140 mm und 4.5-5.6/100-400 mm eingesetzt werden können.

Fast alle Festbrennweiten und das 2.8/16-55 mm profitieren vom IBIS der X-H1-
Was fehlt bei Fujifilm:

2.8/10 mm Fisheye (Alternative Samyang)
2.0/9 mm Ultraweitwinkel
2.0/12 mm
2.0/16 mm
1.4/27 mm
2.0/60 mm Macro OIS
1.8/135 mm OIS
2.8/300 mm OIS
4.5/500 mm OIS
5.6/12-24 mm OIS
4.0/16-135 mm OIS
2.8/40-100 mm OIS
4.0/40-200 mm OIS

 

Veröffentlicht in General, News-Blitzlicht