Tresor  
Filo Rings

1. November 2025
Indian wildlife

Indian Wildlife – Eye to Eye
Canon 2,8/70-200 mm L IS II f:2,8
 
 
Willkommen!

Seit 16 Jahren ist Harrys Photo-Tagebuch online
24 Jahre war davor HarrysInFocus online. HarrysInFocus habe ich inzwischen still gelegt.
Über 930 Beiträge nur auf dieser Homepage.

Dank Dr. Tilo Seeger (www.drtseeger.de) konnte ich eine große Homepage aufbauen und mein vielfältiges Wissen zahllosen Fotografen vermitteln.
Ich bin seit mehr als 35 Jahren immer mit den neuesten Objektiven und Kameras unterwegs. Wenn ich es mir aussuchen kann, fotografiere ich am liebsten Tiere und alles was lebt und sich bewegt. Man vermutet bei mir gerne eine besondere Leidenschaft für Fotografie und Fotogeräte – das ist aber aus meiner Sicht nicht ganz richtig, denn meine wahre Leidenschaft brennt für meine Motive, für Tiere, für Natur, für Menschen – der Rest ist nur Technik.
Meine große Homepage “HarrysInFocus” wurde gerne mal zu bunt und zu verwirrend empfunden – sie ist aber eben auch so wie ich. Ein bunter Vogel, gerne mal chaotisch und zerstreut, oft knallig und manchmal zu viel auf einmal.
Ich bin nicht geradlinig und angepasst und farblos vielleicht auch nicht.
Ein Mensch hat viele Facetten, viele Gesichter, er kann vieles sein, je nach dem auf welche Seele er trifft… man muß es nur versuchen.
Ich versuche – ich mag grau nicht und bin immer auf der Suche nach Farben, nach Licht. Ich fotografiere spannende Tiere und Menschen – nicht nur einmal – immer wieder, mir fällt immer noch was ein. Mit einer Kamera kann ich zwar fast alles ablichten und doch verwende ich immer wieder andere Kameras und Objektive, und suche immer das Limit…
wie in meinem Lieblingsfilm „Blade Runner“ (1982) bin ich gerne auf Messers Schneide.
Ich bin “Berlin – Herz & Schnauze”, gewagt und schüchtern, modern und hektisch und zugleich altmodisch mit viel grün, Wasser und Ruhe.
2010 fiel die Entscheidung, es mal mit ruhigen Farben und streng geordnet zu versuchen.
Dafür haben mir hier Andreas Klotz (www.Tipp4.de), Katrin Scheid und Sebastian Tänzer (www.Taenzer.me) eine ganz neue Plattform errichtet. Es hat nicht lange gedauert und ich habe diese Seiten mit massenhaft Fotos und Text gefüllt.

Ich wünsche Ihnen trotzdem viel Vergnügen beim Stöbern, Entdecken und Lesen!

Per E-Mail (HarryPX@T-Online.de) bin ich jederzeit für Sie da und beantworte Fragen, Wünsche und Anregungen, biete Tests und
meinen Foto-Wissen auf USB-Stick. Rein ins Vergnügen…

Und bitte nichts mopsen und nichts ohne meine Zustimmung zitieren oder gar kopieren und ins Netz stellen!
Seien Sie lieber selbst kreativ!

Auf Anfrage – können Sie mich für eine Portrait-Session oder ihre Feierlichkeit buchen. Ich bin kein Freund von festen Preislisten, Preise ändern sich ständig.  Alles ist abhängig vom Aufwand, Nachbearbeitung und Zeit – deshalb einfach eine kleine Mail an mich und sie bekommen ein persönliches Angebot.

Dies ist KEINE Fan-Page – KEINE Werbung, KEINE Suchmaschinen-Links und Optimierung

Auch wenn hier auf meiner Seite Markennahmen wie Canon, Nikon, Novoflex, Olympus, Panasonic, Pentax, Leica, Zeiss & Apple häufiger als vielleicht sonst gewohnt auftauchen – bitte ich Sie herzlich – das nicht als Fan-Page miss zu verstehen. Diese Marken sind hier präsent, aufgrund langjähriger, oft positiver Erfahrungen. Canon und Sony werden wohl am häufigsten besprochen, weil Sony die innovativste Firma hat und Canon noch das größte System und die meisten Kunden hat, nicht weil ich es für die beste Herstellerfirma halte. Grundsätzlich sind mir Marken-Namen und Firmen egal und ich übe da keine Solidarität – denn das wäre zu kurzlebig. Es sind alles Hersteller die Produkte vertreiben und offensiv versuchen Geld zu verdienen. Nachdem ich nun seit 30 Jahren „InFocus“ schreibe und 15 Jahre lang meine Info-News „BlitzLicht“ heraus gegeben habe, werde ich mich ab jetzt auf diese Homepage konzentrieren – mit meinem gesammelten Fotowissen seit 30 Jahren und meinen regelmäßigen Tests aktueller Objektive und Kameras. Da ich unbedingt unabhängig bleiben will von einflussnehmenden Redaktionen (die zumeist über wenig Praxis-Wissen verfügen) den Herstellern, den Vertreibern und der Werbe-Industrie und ein Abo-Preis wie bisher vermutlich immer weniger Menschen interessiert – stelle ich hier mein gesamtes Wissen ab jetzt jedem zur Verfügung. Ich biete jedoch noch viel mehr, intensive Beratung per Mail – speziell an die persönlichen Vorlieben und Bedürfnisse angepasste Objektive und Kameras und Zubehör, die ich zum fairen Preis gebraucht und neu beschaffe.
Als Honorierung erhoffe ich mir wie meine nordamerikanischen Kollegen eine jährliche Spende um diesen hohen Aufwand vor mir und meiner Familie zu rechtfertigen.
Sie können einen beliebigen Betrag ab 35 € HIER spenden.

Die vergangenen 30 Jahre haben gezeigt, dass meine Leser durch meine Beratung und Tests viel Geld einsparen konnten, da ich immer als preisbewusster Berater und nie als “Anpreiser” von Marken fungiere. Oft genug rate ich auch vom Kauf ab. Auf meine gezielte Fachberatung per E-Mail können Sie immer zurückgreifen!)

E-Mail-Kontakt – einfach hier auf Beratung- oder Bestellen-BonBons klicken.

 

1. Dezember 2014
USB-Stick & DVD

Seit 25 Jahren unabhängige Praxistests – für:
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22. September 2026
Reise in die Vergangenheit – 80er Jahre – Nikon gegen Pentax 1.4/85 mm

 

Neben dem lichtstarken 35 mm Objektiv zählt fraglos ein 85 mm Tele zu den bis heute begehrtesten Objektiven der bildgebenden Kunst.

Ich bin in einer Welt aufgewachsen in der die Tele-Perspektive sehr begehrt und sehr starke Bildwinkel noch kaum möglich oder nur mit eingeschränkter Qualität realisierbar waren.
Heute sind Weitwinkel besonders wichtig, alles soll scharf sein und die eigene Person mittendrin.
Anfang der 80er Jahre kamen die zwei besten Kameras des Weltmarktes fraglos von Nikon: F3 (1980) und Pentax: LX (1980).
(Ja es gab auch bald eine Leica R4 (1980) und M6 (1984) mit sehr guten Summiluxen, beide teuer und trotzdem veraltet
es gab die Contax RTS II (1982) mit dem Planar, mir zu anfällig
die Canon F1N (1981) mit dem 1.2/85 mm L, mir zu altmodisch und grob
die Minolta XD7 (1977) mit dem 1.7/85 mm Rokkor ist einiges lichtschwächer,
Olympus OM4 (1983) mit lichtschwächeren 2.0/85mm, und später einem der wichtigsten OM-Objektive, dem 2.0/90 mm Macro – um nur die wichtigsten zu nennen.
Die waren alle spannend, aber sein wir doch ehrlich, damals wollte jeder eine F3 und die Aussenseiter träumten von der LX.

So weit zu den Kameras.
Bahnbrechend war die Entwicklung des hochlichtstarken Nikkor 1.4/85 mm, so dachte ich bisher. Doch ich mußte bei der Recherche einiges lernen, auch Leica hatte schon sehr früh hochlichtstarkes 1.5/85 mm für M39 Schraubgewinde, Canon hatte 52 noch sein S 1.5/85 mm fremd eingekauft, doch schon 1976 mit dem 1.2/85 mm S.S.C. für FD-Bajonett noch vor Nikon seine Bestmarke gesetzt. Zeiss hat sich schon 1975 für Contax und Rollei stark gemacht und 1981 auch Canon mit seinem 1.2/85 mm Paroli geboten.

Und dann gab es noch 1.0/50 mm L von Canon und das Zeiss 0.7/50 mm Planar!
Leica ging am liebsten eigene Brennweitenwege, wie mit dem M 1.4/75 mm.
Dann gab es hochlichtstarke f:1.2 Objektive für das halbe- und Viertel-Format:
Leica MFT 1.2/42,5 mm, Olympus MFT 1.2/45 mm, Fuji XT 1.2/56 mm, bei offener Blende unterscheiden sie sich jedoch in der Bildwirkung von Kleinbildobjektiven, denn sie würden bei MFT ein 0,7/45 und bei Halbformat ein 1.0/56 mm erfordern.
Immerhin gibt es Voigtländer (Cosima Japan) mit MFT 0,95/42.5 mm und 1.5/75 mm für Kleinbild.

Das 85er ist bis heute meine große Objektiv-Leidenschaft, auf alles könnte ich verzichten, aber darauf nicht.
Ich lasse sie alle schwärmen vom 50er, 35er oder gar 28er, nichts kommt meiner favorisierten Bildsprache eines 85er nah genug.
Nur das Nikon AF-S 1.4/105 mm hat mich schwach werden lassen und hätte ich gerne heute wieder als Z-Version.
Bei Blende f:1.4 im Porträt-Telebereich ist ein schneller Verfolgungs-Autofokus praktisch unverzichtbar oder man arbeitet mit sehr großer Ruhe und verlässt sich auf sein Glück. Sicherlich wurden auch vor Sony Alpha schon scharfe Aufnahmen bei offener Blende belichtet. Auch mir ist das schon gelungen. Aber sobald ich und das Modell ungezwungen, frei beweglich sein wollten, war ohne stärkeres Abblenden kaum ein scharfes Bild zu erzielen.

Was gab es nicht alles:
Canon S 1.5/85 mm (1952)
Canon FD 1.2/85 mm (1976)
Canon NFD 1.2/85 mm (1980)
Canon 1.2/85 mm L (1989)
Canon 1.2/85 mm L II (2006)
Canon 1.4/85 mm L (2017)
Canon R 1.2/85 mm L (2019)
Canon R 1.2/85 mm L DS (2019)
Leica 1.5/85 mm Summarex M39  (1943)
Leica R 1.4/80 mm Summilux
Leica M 1.4/75 mm Summilux
Leica 1.5/90 mm Summilux (2019)
Nikkor M 1.5/85mm (Anfang der 60er)
Nikkor AI-S 1.4/85 mm (1981)
Nikkor AF-D 1.4/85 mm (1995)
Nikkor AF-S 1.4/85 mm (2010)
Es handelte sich immer um die gleiche Version, bei der nur die Außenhülle, die Vergütung und beim AF-S die 9 Blendenlamellen abgerundet wurden.
Nikkor AF-S 1.4/105 mm (2016)
Nikkor Z 1.2/85 mm (2023)
Minolta AF 1.4/85 mm
Pentax A* 1.4/85 mm (1984)
Pentax FA 1.4/85 mm (1992)
Pentax DFA* 1.4/85 mm (2020)
Sigma 1.4/85 mm EX (2010)
Sigma 1.4/85 mm ART (2016)
Sigma 1.4/85 mm ART DN (2020)
Sony A 1.4/85 mm GM (2016)
Sony A 1.4/85 mm GM II (2024)
Zeiss – Contax 1.4/85 mm Planar (1975)
Zeiss – Contax 1.2/85 mm Planar (1981)
Zeiss 1.4/85 mm Milvus
Zeiss 1.4/85 mm Otus
Vivitar 1.4/85 mm
Meike AF 1.4/85 mm
TTArtisan 1.25/90 mm M

Einige habe ich vermutlich vergessen, aber die wichtigsten sind hier aufgelistet.

Heute gibt es vor allem eine Besonderheit, Nikon verzichtet auch in neueren Konstruktionen auf aspherische Linsenelemente, wie beim 1.4/85 mm (alle Versionen), beim 1.4/105 mm und sogar beim Z 1.8/85 mm. Erst das Z 1.2/85 mm S verfügt erstmals 2 aspherische Linsen – weil es alle machen und an den Bildrändern heute oft mehr Schärfe verlangt wird. Damit ist es jetzt auch vorbei mit dem einzigartigem Nikon-Look. Denn um absolute Schärfe über das komplette Bild, wie auch über komplette vignettierungs-freiheit ist es ja bei Porträts noch nie gegangen – also ich lehne das ab. Schon das Zeiss OTUS war viel zu scharf an den Rändern.

Doch das zielsichere Scharfstellen auf die Pupille mit f:1.4 war weit schwerer als erträumt. Bis heute ist es schwer an einer Spiegelreflex ohne elektronische Bildvergrößerung und farbigen Konturen ein superscharfes Bild bei offener Blende mit einem dieser Objektive einzufangen. Das liegt nicht alleine an der Blende, sondern daran, dass die Schärfentiefe aus 1-2 m Abstand so gering ist, dass schon kleinste Bewegungen von Modell oder Fotograf die exakte Schärfe zunichte machen. Da hilft nur, Stativ einsetzen und Modellkopf gegen eine Wand lehnen. Oder eben heute zur Not die Augenverfolgung bei Schärfennachführung und 5-10 BpSekunde verwenden. Oder auch das Bild am Monitor oder im Sucher so stark vergrößern, dass endlich auffällt wann die Schärfe nicht sitzt – trotzdem muss man dann unbeweglich bleiben.

Nur mit wenigen dieser Objektive habe ich bis heute nicht fotografiert.
Früher war die Farbzeichnung sehr wichtig, vor allem Zeiss Objektive und auch Canon Objektive waren eher ausgesprochene “Kaltzeichner” und überzeugten mich weit weniger als die optischen Konstruktionen von Nikon, Pentax, Minolta und Leica. Besonders mit Canon, deren Kameras mich jetzt seit immerhin fast 40 Jahren begleiten, war ich aufgrund der Farbsäume immer sehr unglücklich. Heute lassen sie sich endlich herausrechnen, doch Canon hat mir mit seinen Asphären und f:1.2 nie beim fotografieren die benötigte Sicherheit gegeben. Wenn es auf jeden Millimeter ankommt brauche ich die beste Linsenkonstruktion, die machbar ist. Zeiss war mit OTUS, der erste der eine neue Qualität brachte, sogar Sigma hat sich mit der ART-Serie angestrengt

Wenn ich mir für 2025 ein einziges Objektiv auswählen müßte, wäre es zweifelsfrei das 640g leichte und wunderbar abbildende Sony A 1.4/85 mm GM II. Denn Sony verfügt auch über den besten Pupillen-Erkennungs-AF aller modernen Kameras. Alle Objektive mit Lichtstärke f:1.2, die nur ½ Blende mehr Licht bringen und erheblich schwerer und dicker sind, führen aus meiner Sicht in die falsche Richtung.
Tatsächlich fotografiere ich am liebsten mit einer Fujifilm GFX 100II und dem 2.0/110 mm Menschen. Das ist das bei weitem beste Objektiv, die Kamera hat den besten Sucher aller Kameras und bittet mit 100 MP Sensor, was kein anderer so überzeugend bieten kann.

Was fällt im direkten Vergleich auf?
– Nikon baut deutlich dicker: 7,3cm und schwerer: 608g nackt
– Pentax bleibt schlank: 6,6cm und mit 545g nackt spürbar leichter
– Nikon verzichtet auf f: 22 und hat aber 9 Blendenlamellen
– Pentax kann auch f:22 und hat auch die 9 Lamellen
– beide verwenden eine gerundete 9 Lamellen-Blende, die vermutlich zugekauft wurde
– Nikon größter Glasdurchmesser: 8,0cm
– Pentax größter Glasdurchmesser: 7,32cm
– Nikons Hinterlinse ist etwas kleiner als die von Pentax
– Nikon nimmt sich 4 mm Platz für seinen Namen und die Bezeichnung NIKKOR 85mm 1:1.4 plus Seriennummer
– Pentax gravierte alles auf den Fokussierung: SMC PENTAX-A* 1:1.4 85 mm
– Nikon braucht 72 mm Filter und Pentax kommt mit 67mm Filtern aus
– Nikon verwendet eine schöne, kompakte Einschschraub-Sonnenblende
– Pentax verwendete leider eine gut 2 cm breitere, lange Metallblende, die die ganze Erscheinung hässlich machte
– Nikon Hartplastik Blendenring nur in ganzen Stufen
– Pentax Metallring in halben Stufen

Hier erklärt sich auch, das ich die Bezeichnung oft anders angebe als heute oft praktiziert wird. Mit Pentax aufgewachsen, kommt bei mir immer zuerst die Lichtstärke un danach erst die Brennweite, Nikon graviert es umgekehrt.
– beide fokussieren zum Glück anders als Canon in die gleiche Richtung – Drehung nach links für mehr Naheinstellung!
Deshalb haben mich Canon, Tamron, Sigma und Co meistens genervt!

Das Material:
Beide Objektive sind sehr, sehr wenig gebraucht und man sieht nur kleinste Gebrauchsspuren und etwas feinen Staub zwischen den Linsen. Beide wurden offensichtlich bewegt, denn auch nach gut 40 Jahren ist kein Verschleiß, kein Ruckeln, kein Stocken und erst recht keine Verharzung feststellbar!
Beide Lichtriesen verwenden viel Metall (eine Aluminium- oder Magnesiumlegierung vermute ich).
Der Rand des inneren Tubus bei Nikon wirkt dicker und solider, er fährt aber nur 1,0cm aus und die schnell Drehung legt nur rund 120° zurück.
Pentax hingegen fährt um 1,8cm aus und vollzieht eine rund 160° Drehung.
Daraus lässt sich schließen, das dieses Pentax Objektiv sich genauer und etwas feinfühliger fokussieren lässt.
Speziell den Pentax Takumaren mit Schraubbajonett sagen Experten einen besonders seidenweichen Lauf nach. Ich habe ein SMC Takuma 2.5/135 mm da und gefühlt fährt dieses 1.8/85 mm A* noch zeitiger, noch flüssiger zur Schärfelinie. Dagegen läuft das Nikkor mit leichter “Delle” im letzten Drittel der Naheinstellung und in den ersten beiden Drittel weniger weich und gar nicht seidig.
Zum manuellen Fokussieren ziehe ich das Pentax A* in jedem Fall dem Nikon und allen anderen Pendants dieser Lichtstärke und Brennweite vor.

Nikon nimmt sich weiterhin 4 mm Platz für seinen Namen und die Bezeichnung NIKKOR 85mm 1:1.4 plus Seriennummer, alles ist vorne im Objektiv zu sehen, auch von jedem Modell. Pentax hatte früher genauso innen graviert, doch seit den M-Objektiven ist das anders. Alles wird auf den Fokussierung: SMC PENTAX-A* 1:1.4 85 mm graviert. Vom Modell aus gesehen ist kein Schriftzug mehr zu sehen, nichts kann reflektieren.

Beide verwenden einen genarbten, dicken Gummi anstelle der früher üblichen aus metall gefrästen Fokussierhilfe. Bis heute kann ich die Metall-Fokussierringe nicht leiden, auch nicht am modernen Voigtlönder. Sie zerkratzen zu schnell und sehen schnell gebraucht aus. Auch wenn Viele das reine Metall mehr schätzen, ich brauche meinen Gummiring!
Ganz anders sieht es mit dem Blendenring selbst aus. Pentax verwendete ihn noch sehr lange, Sony hat ihn wieder eingeführt, obwohl er Ende der 80er von Minolta und Canon verdammt wurde. Nikon mußte spät nachziehen und das zählt zu den Dingen, die einen gegen Nikon aufbringen können. Der heutige, programmierbare und gefühllose (knickfreie) Ring am Objektiv, den uns Canon und Nikon schön reden wollen, hat alles vom Charme eines Blendenrings, einer Präzision verloren! Hier noch mal ein Hoch auf Sony und Panasonic/Leica – die wissen wie es geht!
Schon damals waren Blendenringe häufig aus Hartplastik, Canon, Minolta und auch an diesem 85er Nikkor ist er plante und relativ gefühllos. Er rastet nur in ganzen Stufen ein – peinlich!
Pentax lässt außer beim größten und kleinsten Wert alle Blenden halbstufig einrasten – nur so kann es sein. (⅓ Stufen finde ich schon wieder lästig, man kommt nicht so schnell manuell auf den gewollten, richtigen Wert!). Nikon liefert hier keine Präzision, die Blende ratscht einfach laut hörbar durch. Der Plendenring am Pentax Objektiv lässt sich sanft, präzise und deutlich leiser einstellen. Auch verfügt Pentax über einen satten Stift, der die Blende in A-Stellung bringt. Bei Nikon “gilt” f:16 als A-Stellung und bei späteren Modellen kam ein kleiner Plasteschieber hinzu.
Aber Nikkor hat den von vielen geliebten Chromring, so ist es auffällig und leicht als Nikkor zu identifizieren. Das Pentax bleibt unauffällig und verzichtet auf jeden Chrom, nur der kleine grüne Stern mußte sein.
Zu den verwenden Farben:
Bei Pentax ist auch das gravierte A am Blendenring grünend ft und m Skalen haben unterschiedliche Farben, Ft in hellblau und m in zartem sandgelb. Im gleichen Farbton ist eine Halbkugel 2cm rechts von der orangeroten, sehr gut sichtbaren Arretierung angebracht. Die sandgelbe Knubbel (früher weiß) rechts am Objektiv dient der Orientierung des Daumens beim Ansetzen des Objektives. Mit ihm kann man sich bei wenig Licht orientieren, beim Ansetzen muß er auf einer Höhe mit dem Entriegelungsknopf rechts an der Kamera sein! Pentax lässt hier gar keinen Zweifel wo und wie das Objektiv an der Kamera arretiert werden soll, absolute Liebe zu Detail.
Nikon hat nur einen kleinen weißen Punkt zum ansetzen, sehr spartanisch.

Die Optik:

 

 

Keine Sorge, ich werde jetzt nicht alle 80er Jahre Objektive vergleichen und jüngere aus den 90ern oder vor Sony GM schon gar nicht, ab da wurde alles nur schlechter. Auch bei Pentax folgte nach der A-Serie, von den Limited-Objektiven abgesehen, nur noch Plaste. Und auch bei Canon, Minolta, Nikon und Co wurde es eher gruselig. AIS und A waren die mechanische Krone der manuellen SLR-Objektive.
Es lohnt sich auch nur selten noch ältere Objektive zu suchen, oft sind die Linsenrechnungen identisch, aber die Vergütung erheblich schlechter. Also begann gut auszusehen mit Pentax Takuma Super Multi Coating, davon war weitgehend Lichtverlust bis sogar neben im Sumpf. Das kann mal schön aussehen, erreicht man aber auch durch anhauchen, wie schon Herr Hamilton wußte.

 

5. April 2011
Nikon D5100

Nikon durchbricht die Stille und präsentiert mit der D5100 die fürchterlichen Nachrichten aus Japan, die seit dem Erdbeben durch die Medien geistern.

Die Kamera ist aber „Made in Thailand“ und deshalb gibt es keine Entwarnung für Japan selbst – denn die Werke in Sendai und Umgebung stehen nach wie vor still.
Aus Sendai kamen bisher die Profikameras von Nikon. In nächster Zeit ist vielleicht kein D700 oder D300 Nachfolger und erst recht keine D4 in Sicht, zumindest nicht aus Sendai.
Für rund 700 wird mit der D5100 nach 2 Jahren ein deutlich verbessertes Kameramodell der Einstiegsklasse vorgestellt.
Und sie hat, wie schon die spannende D5000 zuvor, als einzige Nikon den beweglichen Monitor. Aufgrund von Kritik bei der Stativnutzung, hat Nikon jetzt dem Monitor wie meist üblich ein Gelenk an der linken Kameraseite verpasst.
Sie verfügt über den 16 MP Sensor der D7000, der nach Nikon-Maßgabe bei Sony hergestellt wird und hohe Auflösung mit sensationell niedrigem Bildrauschen verbindet. Besonders gut ist das bisher in der Pentax K5 zu sehen, die wirklich rauscharme Fotos bis ISO 12.800 liefert. Nikon gibt ISO-Empfindlichkeiten von 100 bis 25.600 ISO an. In der Praxis sind rauscharme und Detailreiche Fotos bei 6400 ISO schon ein echter Gewinn und genau das wird die D5100 ähnlich wie schon die D7000 auch ermöglichen.
Der bewegliche Monitor ist größer (3“) und liefert jetzt sogar die hohe Auflösung von 921.000 Punkten, die von anspruchsvollen Fotografen immer wieder als Minimum zur Beurteilung der Schärfe gefordert wird.
Die D5100 ist ungewöhnlich rund geworden, Nikon folgt hier auffällig der immer runderen Canon Eos Form. Nur Pentax setzt sich derzeit markant und wohltuend vom Kameradesign ab. Diese geschwungenen Linien und die runden Kanten wollen auf den ersten Blick wenig zu einer Nikon-Kamera passen.
Sonst ist die Bedienung auf den ersten Blick auf Einsteiger-Niveau, leider wurde der praktische Live-View und Film-Knopf der D3100 und D7000 hier nicht umgesetzt. Für Live-View ist jetzt ein mit LV gekennzeichneter Hebel auf der Kamera, seitlich vom Menü-Rad erfunden worden. Und wer in FullHD filmen möchte muß zusätzlich die rote Taste auf dem Oberdeck betätigen.
Einen Glasprismen-Sucher gibt es nicht, dafür einen dunkleren, weniger exakten Spiegelsucher der nicht einmal 95% des Bildes zeigt. Er hat den Vorteil das Gewicht und den Preis deutlich zu senken (Ein Glasprisma würde die Kamera um mehr als 100 Euro verteuern).

Rund 300 € preiswerter als die D7000 und dazu den beweglichen Monitor, werden der überambitionierten D7000 das Leben schwer machen. Der Käufer bekommt den gleichen Sensor und somit letztlich die gleiche Bildqualität, einzig am Material und Bedienung, sowie Sucherprisma und einigen Sonderfunktionen wurde gespart. Außerdem fehlt der D5100 der aufwendigere 39 Feld-Autofokus (11 Felder), die drahtlose Blitzsteuerung und der zweite SD-Schacht und sie schafft nur 4 Bilder pro Sekunde – anstatt 6.
Ich finde, daß werden die meisten Käufer verschmerzen können, der bewegliche Monitor ist allemal mehr wert. Sie ist 50g leichter und kompakter als der Vorgänger, durch das neue Monitorgelenk konnte die Kamera fast 1 cm weniger hoch konstruiert werden. Das Gewicht von 610g mit Batterie und Karte kann sich sehen lassen. Weniger Knöpfe und ein übergroßer Monitor mit 3 Zoll.

Es ist ein schwerer Weg für die beiden Platzhirsche – Canon und Nikon – zu erkennen und umzusetzen, was ein Fotograf in einer Digitalkamera wirklich will.
Ich frage mich warum.
Erst brauchte man keine Staubentfernung, dann keine Live-Vorschau, dann keine Film-Funktion, so langsam wird begriffen – wie attraktiv ein beweglicher Monitor ist
und das eine Bildstabilisierung auch in die Einsteiger-Kameras gehört, das haben sie heute noch nicht erkannt.

Die wichtigsten Unterschiede zwischen D5100 und D5000:

D5000 D5100
Sensor 12,3 Megapixel 16,2 Megapixel
ISO-Empfindlichkeit 200 bis 3200 100 bis 6400
ISO erweiterbar bis 6.400 25.600
Sucher Pentaspiegel, 0,78x, 95%
Fokusmessfelder 11 Messfelder
Serienbildrate 4 B/s
Monitor 6,9 cm (2,7“) / 230.000 Pixel / neigbar, drehbar 7,5 cm (3“) / 921.000 Pixel / schwenkbar, drehbar
Video 720p @ 24 B/s; Motion-Jpeg 1080p @ 30 B/s; H.264
Stereo-Mikrofoneingang – Ja
Verschlusszeiten 1/4000 s – 30 s
Belichtungs-Messsensor 420 Pixel RGB
Bildprozessor EXPEED EXPEED 2
Motivprogramme 19 16 (+ Effekte)
Effektprogramme – 7
HDR-Funktion – Ja
Gehäusematerial Polycarbonat
AF-Motor fehlt!
Multifunktionshandgriff Nicht erhältlich
Zwei Einstellräder Nein
Doppeltes SD-Fach Nein

Nikon ME-1 für stolze 150 €

Jetzt auch Nikon mit Stereo-Anschluss und Stereo-Zusatz-Micro – wie bisher so konsequent nur von Panasonic umgesetzt.
Dieses Micro passt natürlich auch an die Nikon D3 Kameras und ist sicher allen Reportern und Filmern willkommen.

 

Veröffentlicht in General, Kameras im Test

8. Februar 2011
Olympus XZ-1 Die Taschen-Eule

Olympus XZ-1 Taschen-Eule

Ich bin ein Fan von lichtstarken Objektiven, denn Licht hat man nie genug.
Ganz egal wie hoch einige Kameras die Empfindlichkeit der ISO-Zahlen noch ziehen,

es wird immer Situationen geben in denen das alleine nicht reicht.
Nicht nur bei wenig Licht und um schnelle Bewegungen einzufangen (= kurze Zeit erforderlich) sondern auch zum herauslösen eines Motives aus seiner Umgebung sind hochlichtstarke Objektive eine wahre Freude.
Olympus hat sich hier schon immer stark gemacht, hatte schon in den siebziger Jahren zu OM-Zeiten, 2,0/24 mm; 2,0/50 mm Macro; 2,0/90 mm Macro und andere Exoten, die heute heiß begehrt sind, im Fortfolio.Für das FourThirds-System gibt es gar Lichteulen wie: 2,0/14-35 mm – 2,0/35-100 mm – 2,0/150 mm.
Auch für die digitale Fotografie hat Olympus schon früh (2000) Kameras wie die C-3040 mit 1,8-2,5/35-105 mm Objektiv heraus gebracht und die bis heute begehrte C-5050 war dann erst einmal die letzte hochtlichtstarke Kompaktkamera ihrer Art.

Erst mit der Panasonic LX 3/Leica Digilux-Baureihe wurde die Lichtstärke f: 2,0 zumindest im Weitwinkelbereich wieder entdeckt. Samsung, Canon und Sony haben eigene Konzepte vorgelegt. So wirklich glücklich gemacht hat mich keins davon.

Die Canon S95 macht einfach spaß, doch der letzte Rest an Bildschärfe, 24 mm Brennweite und f: 4,9 ist eine sehr schwache Lichtstärke bei 105 mm. Nikon bleibt traditionell lichtschwach, vor allem im Telebereich.

Die Panasonic LX 5 hat eine sehr angenehme Brennweite, 24-90 mm vergleichbar, aber auch im Telebereich ist sie mit 3,3/ lichtschwach und das Bildrauschen lässt zu wünschen übrig.

Olympus hat sich seit 2003 zeit gelassen und hat jetzt die optische Rechnung für die berühmte Zuiko-Werkstatt fertig:

Olympus XZ-1 mit 1,8-2,5/28-112 mm Zuiko-Zoom-Objektiv.

Was spicht sonst für die kleine Taschen-Eule?

– Ihre Kompaktheit: 11,1 x 6,4 x 4,2

– Ihre Leichtigkeit: 275 g

– Ihr Objektiv: Lichtstärke f: 2,2 bei 100 mm!

– Ihre Empfindlichkeit – bis ISO 6400 kann sie auch – bleibt sogar bis 1600 ISO ungewöhnlich rauscharm
(nur die Canon S95 rauscht noch weniger, zeigt aber auch weniger Details!)

– Ihr Graufilter mit Faktor 3x wenn 1/2000 Sekunde mal nicht ausreicht

– Ihre Schnelligkeit – sehr schneller AF in dieser Klasse, 2 Bilder pro Sekunde möglich.

– ein großes Einstellrad am Objektiv für Blende, Zeit, Belichtung oder ART-Filter

– Ihre wirksame Bildstabilisierung bis 3 Stufen

– Ihre Zuiko-Farbbrillanz – einzigartige Farbwiedergabe schon im JPEG – auch im RAW

– Ihr 3 Zoll OLED Monitor mit 410.000 Pixel Auflösung

– Ihre sinnvolle Auflösung von 10 MegaPixel

– Ihre Anschlüsse – für externen Monitor oder Blitz

– Ihre ART-Filter

Noch wünsche?

Aber sicher… ein 1,8-2,5/24-110 mm Objektiv & ein kleines, genarbtes Griffstück!!!!!
Und ein kompakterer EVIL-Sucher! Und frei in der Wirklung programmierbare ART-Filter,
die auch am vorhandenen Foto noch angewendet werden können!

Demnächst Fotos mit Praxis-Test und mehr Infos im neuen Blitz-Licht

 

Veröffentlicht in General, Kameras im Test

8. Februar 2011
Sigma – neue OS Zoom-Objektive mit Bildstabilisierung

Sigma will auch noch mit spielen:

Sigma DG 4,5-5,6/12-24 mm II für Ultra-Weitwinkel-Zoom für Vollformat ohne OS, hoffentlich optisch erheblich verbessert! Aber letztlich sehr extremes Weitwinkel, dass an den Bildrändern nie wirklich befriedigen kann. Ich fände ein wirklich herausragend gutes 4,0/16-35 mm von Sigma erheblich wichtiger… der Preis von 1150 Euro wird vielen zu hoch sein, für so ein spezielles Objektiv.

SIGMA CORPORATION PRESSE-INFORMATION
Ein SLD Glaselement sowie vier FLD Glaselemente sorgen für eine effektive Korrektur von Farbfehlern und liefern eine hervorragende Bildqualität über den gesamten Zoombereich.
Drei blankgepresste Glaslinsen und eine asphärische Linse stehen für fortschrittliche Leistung und ermöglichen die kompakte und leichte Bauweise.
Die Super Multi Layer Vergütung mindert Reflexe und Geisterbilder. Das Objektiv hat eine hervorragende Rand-Helligkeit und liefert scharfe und kontrastreiche Bilder bereits bei offener Blende.
Der HSM (Hyper Sonic Motor) Antrieb sorgt für den schnellen und nahezu geräuschlosen Autofokus, in den jederzeit manuell eingegriffen werden kann.
Das Objektiv hat eine Naheinstellgrenze von 28cm über den gesamten Zoombereich und liefert einen maximalen Abbildungsmaßstab von 1:6,4. Das Sigma 12-24mm F4.5-5.6 II DG HSM ist spritzwassergeschützt für den Einsatz unter raueren Bedingungen.

Sigma DG 2,8/105 mm Macro OS – Macro-Festbrennweite für Vollformat endlich mit schnellerem, leisen HSM
aber dafür jetzt auch mit innenfokussierter Bauweise, Frontlinse ungeschützt und Sonnenblende immer notwendig!
SIGMA CORPORATION PRESSE-INFORMATION
SIGMA MAKRO 105mm F2.8 EX DG OS HSM

Das beliebte lichtstarke Makro-Teleobjektiv bietet in dieser Neuauflage neben der gewohnt überragenden Leistung zahlreiche Ausstattungsmerkmale, die das Handling des Objektivs erheblich erleichtern.
Dank Sigmas OS (Optischer Stabilisator) wird die Freihandfotografie um bis zu 4 Zeitstufen erweitert, was bei den in der Makrofotografie üblichen kleinen Blenden hilft, Verwacklungen zu vermeiden.
Ein SLD (speziell niedrige Dispersion)
Glaselement und ein SLD Glaselement mit hohem Brechungsindex sorgen für die exzellente Korrektur aller Abbildungsfehler und der Verzeichnung. Das Floating Focusing System bewegt beim Scharfstellen 2unterschiedliche Linsengruppen auf der optischen Achse in verschiedene Positionen. Dieses System kompensiert wirkungsvoll Astigmatismus sowie die sphärische Aberration und liefert so die überragende optische Leistung von Unendlich bis zum Maßstab 1:1. Die Baulänge des Objektivs ändert sich dank dieser Technik beim Scharfstellen nicht, was den Einsatz des Makroblitzes vereinfacht und die Verwendung der SIGMA Telekonverter ermöglicht, wodurch sogar ein Maßstab bis 2:1 erzielt werden kann.
Der HSM (Hyper Sonic Motor) Antrieb sorgt für den schnellen und nahezu geräuschlosen Autofokus, in den jederzeit manuell eingegriffen werden kann. Durch den Einsatz von 9 Blendenlamellen entsteht eine nahezu runde Blendenöffnung, die außerhalb der Schärfeebene für ein sehr angenehmes Bokeh sorgt. Das Gehäuse des Objektivs ist spritzwassergeschützt und somit für den Einsatz unter raueren Bedingungen bestens ausgerüstet.


Sigma DC 2,8/50-150 mm OS II – leichtes Tele-Zoom für APS-C/Halbformat – hoffentlich optisch deutlich kontrastreicher, war bisher nicht sonderlich beliebt, die meisten verwenden lieber gleich das 2,8/70-200 mm obwohl das doppelt so schwer und viel länger ist.

SIGMA CORPORATION PRESSE-INFORMATION
SIGMA APO 50-150mm F2.8 EX DC OS HSM
Das beliebte lichtstarke Teleobjektiv, das speziell für digitale SLR-Kameras mit Aufnahmesensoren bis zum APS-C Format entwickelt wurde, ist jetzt auch mit der SIGMA OS Technologie (OS = optische Stabilisator)
ausgestattet, die bis zu 4 Stufen längere Verschlusszeiten ermöglicht, als sonst aus freier Hand möglich wären. 6 SLD Glaselemente kompensieren chromatische Aberrationen und sorgen für eine hohe Bildqualität über
den gesamten Zoombereich. Die Super Multi Layer (SML) Vergütung mindert Geisterbilder und Reflexe und sorgt für scharfe und kontrastreiche Bilder bereits bei offener Blende. Das Objektiv ist innenfokussiert und der
HSM (Hyper Sonic Motor) Antrieb gestattet den schnellen und geräuscharmen Autofokus, in den jederzeit manuell eingegriffen werden kann. Das Objektiv hat eine Naheinstellgrenze von 80cm und einen maximalen
Abbildungsmaßstab von 1:6.3. Aufgrund der der 9 Blendenlamellen entsteht eine nahezu runde Blendenöffnung, die außerhalb der Schärfeebene für ein sehr angenehmes Bokeh sorgt. Durch die Kombination mit dem SIGMA 1,4x EX DG APO oder 2x EX DG APO Telekonverter entsteht ein 70-210mm F4 AF oder gar ein 100-300mm F5.6 AF Tele-Zoomobjektiv.

Bald lieferbar: Sigma DG 2,8/120-300 mm OS HSM für Vollformat – das wird eine spannende Linse im Vergleich zu dem 4,0/200-400 mm Super-Tele-Zooms…
die Preisempfehlung von 4500 Euro klingt hoch – besonders weil die bisherige Version auch offenblend-scharf war und schon für unter 2500 € verkauft wurde… da bin ich sehr gespannt wie scharf es in der Praxis ist…
demnächst im Test in Harrys Blitz-Licht!

Jetzt sollten als nächstes neue Konstruktionen mit OS vom 4,5/500 mm und 2,8/300 mm folgen….

SIGMA CORPORATION PRESSE-INFORMATION

SIGMA APO 120-300mm F2.8 EX DG OS HSM
Der Nachfolger des APO 120-300mm F2.8 EX DG HSM (Markteinführung im Juli 2005) beinhaltet nun den
SIGMA-eigenen optischen Bildstabilisator, der die Möglichkeiten der Freihandfotografie um bis zu 4
Belichtungsstufen erweitert. Darüber hinaus wurde das Objektiv nach den neuesten Erkenntnissen der optischen Technologie entwickelt.
Dieses lichtstarke Tele-Zoomobjektiv besitzt ein witterungsbeständiges Design und kann auch unter rauen Bedingungen eingesetzt werden. Ein SLD (speziell niedrige Dispersion) Glaselement und zwei FLD
(„F“ niedrige Dispersion) Glaselemente, deren Abbildungsleistung mit der von Fluoridglas gleichzusetzen ist, sorgen für die maximale Korrektur chromatischer Aberrationen. Die Super Multi Layer (SML) Vergütung
reduziert Streulicht und Geisterbilder. Das Objektiv ist sowohl innenfokussiert als auch innengezoomt, wodurch sich weder beim Scharfstellen noch beim Brennweitenwechsel Veränderungen in der Baulänge
ergeben. Die gesteigerte optische Leistung liefert die hervorragende Korrektur der sagittalen Koma und sorgt für eine extrem hohe Auflösung über den gesamten Zoombereich, die mit der einer Festbrennweite
vergleichbar ist. Der HSM (Hyper Sonic Motor) sorgt für einen schnellen und nahezu lautlosen Autofokus, in den jederzeit manuell eingegriffen werden kann. 9 Blendenlamellen, die eine nahezu runde Blendenöffnung ergeben, lassen außerhalb der Schärfeebene ein sehr angenehmes Bokeh entstehen. Die Einsatzmöglichkeiten dieses Tele-Zoomobjektives lassen sich durch die Kombinationsfähigkeit mit den SIGMA EX DG
Tele-Konvertern noch steigern.

Das Sigma 2,8/150 mm Macro ist sehr schnell zu einem meiner Lieblingsobjektive geworden, optisch über jeden Zweifel erhaben.
Ich nutze es weiterhin am microFourThirds-System und der Olympus E-5. Ich brauche daher kein OS!
Der Preis von 1300 Euro klingt zunächst sehr hoch, doch gut 1000 Euro ist es sicherlich wert…demnächst im Test in Harrys Blitz-Licht!

SIGMA CORPORATION PRESSE-INFORMATION
SIGMA APO MAKRO 150mm F2.8 EX DG OS HSM
Das beliebte Sigma Makro-Teleobjektiv APO Makro 150mm F2.8 EX DG OS HSM ist nun mit dem SIGMA-eigenen optischen Bildstabilisator ausgestattet, der die Möglichkeiten der Freihandfotografie um bis
zu 4 Belichtungsstufen erweitert. Der Nachfolger des APO Makro 150mm F2.8 EX DG HSM (Markteinführung im Oktober 2004) bietet darüber hinaus neueste optische Technologie und ein
witterungsbeständiges Design für den Einsatz unter rauen Bedingungen. Das Floating Fokussystem bewegt zwei verschiedene Linsengruppen im Strahlengang an unterschiedliche Positionen und ermöglicht
hierdurch die effektive Korrektur des Astigmatismus sowie der sphärischen Aberration und sorgt für eine extrem hohe optische Leistung von unendlich bis zum Maßstab 1:1. Drei SLD (speziell niedrige Dispersion)
Glaselemente sorgen für die exzellente Korrektur aller Arten von Aberrationen und die Super Multi Layer (SML) Vergütung reduziert Streulicht und Geisterbilder. Das Objektiv liefert scharfe und kontrastreiche Bilder bis in die Bildecken bereits bei Offenblende. Der HSM (Hyper Sonic Motor) sorgt für einen schnellen und nahezu lautlosen Autofokus, in den jederzeit manuell eingegriffen werden kann. 9 Blendenlamellen, die
eine nahezu runde Blendenöffnung erlauben, lassen außerhalb der Schärfeebene ein sehr angenehmes Bokeh entstehen. Die Einsatzmöglichkeiten lassen sich durch die Kombinationsfähigkeit mit den SIGMA EX
DG Tele-Konvertern sogar noch steigern.


Zusätzlich wurde der langweilige Prototyp eines 2,8/30 mm in Sony-Nex-Fassung gezeigt.

Das zählt für mich zu den Objektiven, die die Welt nicht braucht.
Wenn Festbrennweite unter 200 mm dann doch bitte mindestens Blende f: 2,0!

 

Veröffentlicht in General, Objektive im Test