Tresor  
Filo Rings

1. November 2025
Indian wildlife

Indian Wildlife – Eye to Eye
Canon 2,8/70-200 mm L IS II f:2,8
 
 
Willkommen!

Seit 16 Jahren ist Harrys Photo-Tagebuch online
24 Jahre war davor HarrysInFocus online. HarrysInFocus habe ich inzwischen still gelegt.
Über 930 Beiträge nur auf dieser Homepage.

Dank Dr. Tilo Seeger (www.drtseeger.de) konnte ich eine große Homepage aufbauen und mein vielfältiges Wissen zahllosen Fotografen vermitteln.
Ich bin seit mehr als 35 Jahren immer mit den neuesten Objektiven und Kameras unterwegs. Wenn ich es mir aussuchen kann, fotografiere ich am liebsten Tiere und alles was lebt und sich bewegt. Man vermutet bei mir gerne eine besondere Leidenschaft für Fotografie und Fotogeräte – das ist aber aus meiner Sicht nicht ganz richtig, denn meine wahre Leidenschaft brennt für meine Motive, für Tiere, für Natur, für Menschen – der Rest ist nur Technik.
Meine große Homepage “HarrysInFocus” wurde gerne mal zu bunt und zu verwirrend empfunden – sie ist aber eben auch so wie ich. Ein bunter Vogel, gerne mal chaotisch und zerstreut, oft knallig und manchmal zu viel auf einmal.
Ich bin nicht geradlinig und angepasst und farblos vielleicht auch nicht.
Ein Mensch hat viele Facetten, viele Gesichter, er kann vieles sein, je nach dem auf welche Seele er trifft… man muß es nur versuchen.
Ich versuche – ich mag grau nicht und bin immer auf der Suche nach Farben, nach Licht. Ich fotografiere spannende Tiere und Menschen – nicht nur einmal – immer wieder, mir fällt immer noch was ein. Mit einer Kamera kann ich zwar fast alles ablichten und doch verwende ich immer wieder andere Kameras und Objektive, und suche immer das Limit…
wie in meinem Lieblingsfilm „Blade Runner“ (1982) bin ich gerne auf Messers Schneide.
Ich bin “Berlin – Herz & Schnauze”, gewagt und schüchtern, modern und hektisch und zugleich altmodisch mit viel grün, Wasser und Ruhe.
2010 fiel die Entscheidung, es mal mit ruhigen Farben und streng geordnet zu versuchen.
Dafür haben mir hier Andreas Klotz (www.Tipp4.de), Katrin Scheid und Sebastian Tänzer (www.Taenzer.me) eine ganz neue Plattform errichtet. Es hat nicht lange gedauert und ich habe diese Seiten mit massenhaft Fotos und Text gefüllt.

Ich wünsche Ihnen trotzdem viel Vergnügen beim Stöbern, Entdecken und Lesen!

Per E-Mail (HarryPX@T-Online.de) bin ich jederzeit für Sie da und beantworte Fragen, Wünsche und Anregungen, biete Tests und
meinen Foto-Wissen auf USB-Stick. Rein ins Vergnügen…

Und bitte nichts mopsen und nichts ohne meine Zustimmung zitieren oder gar kopieren und ins Netz stellen!
Seien Sie lieber selbst kreativ!

Auf Anfrage – können Sie mich für eine Portrait-Session oder ihre Feierlichkeit buchen. Ich bin kein Freund von festen Preislisten, Preise ändern sich ständig.  Alles ist abhängig vom Aufwand, Nachbearbeitung und Zeit – deshalb einfach eine kleine Mail an mich und sie bekommen ein persönliches Angebot.

Dies ist KEINE Fan-Page – KEINE Werbung, KEINE Suchmaschinen-Links und Optimierung

Auch wenn hier auf meiner Seite Markennahmen wie Canon, Nikon, Novoflex, Olympus, Panasonic, Pentax, Leica, Zeiss & Apple häufiger als vielleicht sonst gewohnt auftauchen – bitte ich Sie herzlich – das nicht als Fan-Page miss zu verstehen. Diese Marken sind hier präsent, aufgrund langjähriger, oft positiver Erfahrungen. Canon und Sony werden wohl am häufigsten besprochen, weil Sony die innovativste Firma hat und Canon noch das größte System und die meisten Kunden hat, nicht weil ich es für die beste Herstellerfirma halte. Grundsätzlich sind mir Marken-Namen und Firmen egal und ich übe da keine Solidarität – denn das wäre zu kurzlebig. Es sind alles Hersteller die Produkte vertreiben und offensiv versuchen Geld zu verdienen. Nachdem ich nun seit 30 Jahren „InFocus“ schreibe und 15 Jahre lang meine Info-News „BlitzLicht“ heraus gegeben habe, werde ich mich ab jetzt auf diese Homepage konzentrieren – mit meinem gesammelten Fotowissen seit 30 Jahren und meinen regelmäßigen Tests aktueller Objektive und Kameras. Da ich unbedingt unabhängig bleiben will von einflussnehmenden Redaktionen (die zumeist über wenig Praxis-Wissen verfügen) den Herstellern, den Vertreibern und der Werbe-Industrie und ein Abo-Preis wie bisher vermutlich immer weniger Menschen interessiert – stelle ich hier mein gesamtes Wissen ab jetzt jedem zur Verfügung. Ich biete jedoch noch viel mehr, intensive Beratung per Mail – speziell an die persönlichen Vorlieben und Bedürfnisse angepasste Objektive und Kameras und Zubehör, die ich zum fairen Preis gebraucht und neu beschaffe.
Als Honorierung erhoffe ich mir wie meine nordamerikanischen Kollegen eine jährliche Spende um diesen hohen Aufwand vor mir und meiner Familie zu rechtfertigen.
Sie können einen beliebigen Betrag ab 35 € HIER spenden.

Die vergangenen 30 Jahre haben gezeigt, dass meine Leser durch meine Beratung und Tests viel Geld einsparen konnten, da ich immer als preisbewusster Berater und nie als “Anpreiser” von Marken fungiere. Oft genug rate ich auch vom Kauf ab. Auf meine gezielte Fachberatung per E-Mail können Sie immer zurückgreifen!)

E-Mail-Kontakt – einfach hier auf Beratung- oder Bestellen-BonBons klicken.

 

1. Dezember 2014
USB-Stick & DVD

Seit 25 Jahren unabhängige Praxistests – für:
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22. September 2026
Reise in die Vergangenheit – 80er Jahre – Nikon gegen Pentax 1.4/85 mm

 

Neben dem lichtstarken 35 mm Objektiv zählt fraglos ein 85 mm Tele zu den bis heute begehrtesten Objektiven der bildgebenden Kunst.

Ich bin in einer Welt aufgewachsen in der die Tele-Perspektive sehr begehrt und sehr starke Bildwinkel noch kaum möglich oder nur mit eingeschränkter Qualität realisierbar waren.
Heute sind Weitwinkel besonders wichtig, alles soll scharf sein und die eigene Person mittendrin.
Anfang der 80er Jahre kamen die zwei besten Kameras des Weltmarktes fraglos von Nikon: F3 (1980) und Pentax: LX (1980).
(Ja es gab auch bald eine Leica R4 (1980) und M6 (1984) mit sehr guten Summiluxen, beide teuer und trotzdem veraltet
es gab die Contax RTS II (1982) mit dem Planar, mir zu anfällig
die Canon F1N (1981) mit dem 1.2/85 mm L, mir zu altmodisch und grob
die Minolta XD7 (1977) mit dem 1.7/85 mm Rokkor ist einiges lichtschwächer,
Olympus OM4 (1983) mit lichtschwächeren 2.0/85mm, und später einem der wichtigsten OM-Objektive, dem 2.0/90 mm Macro – um nur die wichtigsten zu nennen.
Die waren alle spannend, aber sein wir doch ehrlich, damals wollte jeder eine F3 und die Aussenseiter träumten von der LX.

So weit zu den Kameras.
Bahnbrechend war die Entwicklung des hochlichtstarken Nikkor 1.4/85 mm, so dachte ich bisher. Doch ich mußte bei der Recherche einiges lernen, auch Leica hatte schon sehr früh hochlichtstarkes 1.5/85 mm für M39 Schraubgewinde, Canon hatte 52 noch sein S 1.5/85 mm fremd eingekauft, doch schon 1976 mit dem 1.2/85 mm S.S.C. für FD-Bajonett noch vor Nikon seine Bestmarke gesetzt. Zeiss hat sich schon 1975 für Contax und Rollei stark gemacht und 1981 auch Canon mit seinem 1.2/85 mm Paroli geboten.

Und dann gab es noch 1.0/50 mm L von Canon und das Zeiss 0.7/50 mm Planar!
Leica ging am liebsten eigene Brennweitenwege, wie mit dem M 1.4/75 mm.
Dann gab es hochlichtstarke f:1.2 Objektive für das halbe- und Viertel-Format:
Leica MFT 1.2/42,5 mm, Olympus MFT 1.2/45 mm, Fuji XT 1.2/56 mm, bei offener Blende unterscheiden sie sich jedoch in der Bildwirkung von Kleinbildobjektiven, denn sie würden bei MFT ein 0,7/45 und bei Halbformat ein 1.0/56 mm erfordern.
Immerhin gibt es Voigtländer (Cosima Japan) mit MFT 0,95/42.5 mm und 1.5/75 mm für Kleinbild.

Das 85er ist bis heute meine große Objektiv-Leidenschaft, auf alles könnte ich verzichten, aber darauf nicht.
Ich lasse sie alle schwärmen vom 50er, 35er oder gar 28er, nichts kommt meiner favorisierten Bildsprache eines 85er nah genug.
Nur das Nikon AF-S 1.4/105 mm hat mich schwach werden lassen und hätte ich gerne heute wieder als Z-Version.
Bei Blende f:1.4 im Porträt-Telebereich ist ein schneller Verfolgungs-Autofokus praktisch unverzichtbar oder man arbeitet mit sehr großer Ruhe und verlässt sich auf sein Glück. Sicherlich wurden auch vor Sony Alpha schon scharfe Aufnahmen bei offener Blende belichtet. Auch mir ist das schon gelungen. Aber sobald ich und das Modell ungezwungen, frei beweglich sein wollten, war ohne stärkeres Abblenden kaum ein scharfes Bild zu erzielen.

Was gab es nicht alles:
Canon S 1.5/85 mm (1952)
Canon FD 1.2/85 mm (1976)
Canon NFD 1.2/85 mm (1980)
Canon 1.2/85 mm L (1989)
Canon 1.2/85 mm L II (2006)
Canon 1.4/85 mm L (2017)
Canon R 1.2/85 mm L (2019)
Canon R 1.2/85 mm L DS (2019)
Leica 1.5/85 mm Summarex M39  (1943)
Leica R 1.4/80 mm Summilux
Leica M 1.4/75 mm Summilux
Leica 1.5/90 mm Summilux (2019)
Nikkor M 1.5/85mm (Anfang der 60er)
Nikkor AI-S 1.4/85 mm (1981)
Nikkor AF-D 1.4/85 mm (1995)
Nikkor AF-S 1.4/85 mm (2010)
Es handelte sich immer um die gleiche Version, bei der nur die Außenhülle, die Vergütung und beim AF-S die 9 Blendenlamellen abgerundet wurden.
Nikkor AF-S 1.4/105 mm (2016)
Nikkor Z 1.2/85 mm (2023)
Minolta AF 1.4/85 mm
Pentax A* 1.4/85 mm (1984)
Pentax FA 1.4/85 mm (1992)
Pentax DFA* 1.4/85 mm (2020)
Sigma 1.4/85 mm EX (2010)
Sigma 1.4/85 mm ART (2016)
Sigma 1.4/85 mm ART DN (2020)
Sony A 1.4/85 mm GM (2016)
Sony A 1.4/85 mm GM II (2024)
Zeiss – Contax 1.4/85 mm Planar (1975)
Zeiss – Contax 1.2/85 mm Planar (1981)
Zeiss 1.4/85 mm Milvus
Zeiss 1.4/85 mm Otus
Vivitar 1.4/85 mm
Meike AF 1.4/85 mm
TTArtisan 1.25/90 mm M

Einige habe ich vermutlich vergessen, aber die wichtigsten sind hier aufgelistet.

Heute gibt es vor allem eine Besonderheit, Nikon verzichtet auch in neueren Konstruktionen auf aspherische Linsenelemente, wie beim 1.4/85 mm (alle Versionen), beim 1.4/105 mm und sogar beim Z 1.8/85 mm. Erst das Z 1.2/85 mm S verfügt erstmals 2 aspherische Linsen – weil es alle machen und an den Bildrändern heute oft mehr Schärfe verlangt wird. Damit ist es jetzt auch vorbei mit dem einzigartigem Nikon-Look. Denn um absolute Schärfe über das komplette Bild, wie auch über komplette vignettierungs-freiheit ist es ja bei Porträts noch nie gegangen – also ich lehne das ab. Schon das Zeiss OTUS war viel zu scharf an den Rändern.

Doch das zielsichere Scharfstellen auf die Pupille mit f:1.4 war weit schwerer als erträumt. Bis heute ist es schwer an einer Spiegelreflex ohne elektronische Bildvergrößerung und farbigen Konturen ein superscharfes Bild bei offener Blende mit einem dieser Objektive einzufangen. Das liegt nicht alleine an der Blende, sondern daran, dass die Schärfentiefe aus 1-2 m Abstand so gering ist, dass schon kleinste Bewegungen von Modell oder Fotograf die exakte Schärfe zunichte machen. Da hilft nur, Stativ einsetzen und Modellkopf gegen eine Wand lehnen. Oder eben heute zur Not die Augenverfolgung bei Schärfennachführung und 5-10 BpSekunde verwenden. Oder auch das Bild am Monitor oder im Sucher so stark vergrößern, dass endlich auffällt wann die Schärfe nicht sitzt – trotzdem muss man dann unbeweglich bleiben.

Nur mit wenigen dieser Objektive habe ich bis heute nicht fotografiert.
Früher war die Farbzeichnung sehr wichtig, vor allem Zeiss Objektive und auch Canon Objektive waren eher ausgesprochene “Kaltzeichner” und überzeugten mich weit weniger als die optischen Konstruktionen von Nikon, Pentax, Minolta und Leica. Besonders mit Canon, deren Kameras mich jetzt seit immerhin fast 40 Jahren begleiten, war ich aufgrund der Farbsäume immer sehr unglücklich. Heute lassen sie sich endlich herausrechnen, doch Canon hat mir mit seinen Asphären und f:1.2 nie beim fotografieren die benötigte Sicherheit gegeben. Wenn es auf jeden Millimeter ankommt brauche ich die beste Linsenkonstruktion, die machbar ist. Zeiss war mit OTUS, der erste der eine neue Qualität brachte, sogar Sigma hat sich mit der ART-Serie angestrengt

Wenn ich mir für 2025 ein einziges Objektiv auswählen müßte, wäre es zweifelsfrei das 640g leichte und wunderbar abbildende Sony A 1.4/85 mm GM II. Denn Sony verfügt auch über den besten Pupillen-Erkennungs-AF aller modernen Kameras. Alle Objektive mit Lichtstärke f:1.2, die nur ½ Blende mehr Licht bringen und erheblich schwerer und dicker sind, führen aus meiner Sicht in die falsche Richtung.
Tatsächlich fotografiere ich am liebsten mit einer Fujifilm GFX 100II und dem 2.0/110 mm Menschen. Das ist das bei weitem beste Objektiv, die Kamera hat den besten Sucher aller Kameras und bittet mit 100 MP Sensor, was kein anderer so überzeugend bieten kann.

Was fällt im direkten Vergleich auf?
– Nikon baut deutlich dicker: 7,3cm und schwerer: 608g nackt
– Pentax bleibt schlank: 6,6cm und mit 545g nackt spürbar leichter
– Nikon verzichtet auf f: 22 und hat aber 9 Blendenlamellen
– Pentax kann auch f:22 und hat auch die 9 Lamellen
– beide verwenden eine gerundete 9 Lamellen-Blende, die vermutlich zugekauft wurde
– Nikon größter Glasdurchmesser: 8,0cm
– Pentax größter Glasdurchmesser: 7,32cm
– Nikons Hinterlinse ist etwas kleiner als die von Pentax
– Nikon nimmt sich 4 mm Platz für seinen Namen und die Bezeichnung NIKKOR 85mm 1:1.4 plus Seriennummer
– Pentax gravierte alles auf den Fokussierung: SMC PENTAX-A* 1:1.4 85 mm
– Nikon braucht 72 mm Filter und Pentax kommt mit 67mm Filtern aus
– Nikon verwendet eine schöne, kompakte Einschschraub-Sonnenblende
– Pentax verwendete leider eine gut 2 cm breitere, lange Metallblende, die die ganze Erscheinung hässlich machte
– Nikon Hartplastik Blendenring nur in ganzen Stufen
– Pentax Metallring in halben Stufen

Hier erklärt sich auch, das ich die Bezeichnung oft anders angebe als heute oft praktiziert wird. Mit Pentax aufgewachsen, kommt bei mir immer zuerst die Lichtstärke un danach erst die Brennweite, Nikon graviert es umgekehrt.
– beide fokussieren zum Glück anders als Canon in die gleiche Richtung – Drehung nach links für mehr Naheinstellung!
Deshalb haben mich Canon, Tamron, Sigma und Co meistens genervt!

Das Material:
Beide Objektive sind sehr, sehr wenig gebraucht und man sieht nur kleinste Gebrauchsspuren und etwas feinen Staub zwischen den Linsen. Beide wurden offensichtlich bewegt, denn auch nach gut 40 Jahren ist kein Verschleiß, kein Ruckeln, kein Stocken und erst recht keine Verharzung feststellbar!
Beide Lichtriesen verwenden viel Metall (eine Aluminium- oder Magnesiumlegierung vermute ich).
Der Rand des inneren Tubus bei Nikon wirkt dicker und solider, er fährt aber nur 1,0cm aus und die schnell Drehung legt nur rund 120° zurück.
Pentax hingegen fährt um 1,8cm aus und vollzieht eine rund 160° Drehung.
Daraus lässt sich schließen, das dieses Pentax Objektiv sich genauer und etwas feinfühliger fokussieren lässt.
Speziell den Pentax Takumaren mit Schraubbajonett sagen Experten einen besonders seidenweichen Lauf nach. Ich habe ein SMC Takuma 2.5/135 mm da und gefühlt fährt dieses 1.8/85 mm A* noch zeitiger, noch flüssiger zur Schärfelinie. Dagegen läuft das Nikkor mit leichter “Delle” im letzten Drittel der Naheinstellung und in den ersten beiden Drittel weniger weich und gar nicht seidig.
Zum manuellen Fokussieren ziehe ich das Pentax A* in jedem Fall dem Nikon und allen anderen Pendants dieser Lichtstärke und Brennweite vor.

Nikon nimmt sich weiterhin 4 mm Platz für seinen Namen und die Bezeichnung NIKKOR 85mm 1:1.4 plus Seriennummer, alles ist vorne im Objektiv zu sehen, auch von jedem Modell. Pentax hatte früher genauso innen graviert, doch seit den M-Objektiven ist das anders. Alles wird auf den Fokussierung: SMC PENTAX-A* 1:1.4 85 mm graviert. Vom Modell aus gesehen ist kein Schriftzug mehr zu sehen, nichts kann reflektieren.

Beide verwenden einen genarbten, dicken Gummi anstelle der früher üblichen aus metall gefrästen Fokussierhilfe. Bis heute kann ich die Metall-Fokussierringe nicht leiden, auch nicht am modernen Voigtlönder. Sie zerkratzen zu schnell und sehen schnell gebraucht aus. Auch wenn Viele das reine Metall mehr schätzen, ich brauche meinen Gummiring!
Ganz anders sieht es mit dem Blendenring selbst aus. Pentax verwendete ihn noch sehr lange, Sony hat ihn wieder eingeführt, obwohl er Ende der 80er von Minolta und Canon verdammt wurde. Nikon mußte spät nachziehen und das zählt zu den Dingen, die einen gegen Nikon aufbringen können. Der heutige, programmierbare und gefühllose (knickfreie) Ring am Objektiv, den uns Canon und Nikon schön reden wollen, hat alles vom Charme eines Blendenrings, einer Präzision verloren! Hier noch mal ein Hoch auf Sony und Panasonic/Leica – die wissen wie es geht!
Schon damals waren Blendenringe häufig aus Hartplastik, Canon, Minolta und auch an diesem 85er Nikkor ist er plante und relativ gefühllos. Er rastet nur in ganzen Stufen ein – peinlich!
Pentax lässt außer beim größten und kleinsten Wert alle Blenden halbstufig einrasten – nur so kann es sein. (⅓ Stufen finde ich schon wieder lästig, man kommt nicht so schnell manuell auf den gewollten, richtigen Wert!). Nikon liefert hier keine Präzision, die Blende ratscht einfach laut hörbar durch. Der Plendenring am Pentax Objektiv lässt sich sanft, präzise und deutlich leiser einstellen. Auch verfügt Pentax über einen satten Stift, der die Blende in A-Stellung bringt. Bei Nikon “gilt” f:16 als A-Stellung und bei späteren Modellen kam ein kleiner Plasteschieber hinzu.
Aber Nikkor hat den von vielen geliebten Chromring, so ist es auffällig und leicht als Nikkor zu identifizieren. Das Pentax bleibt unauffällig und verzichtet auf jeden Chrom, nur der kleine grüne Stern mußte sein.
Zu den verwenden Farben:
Bei Pentax ist auch das gravierte A am Blendenring grünend ft und m Skalen haben unterschiedliche Farben, Ft in hellblau und m in zartem sandgelb. Im gleichen Farbton ist eine Halbkugel 2cm rechts von der orangeroten, sehr gut sichtbaren Arretierung angebracht. Die sandgelbe Knubbel (früher weiß) rechts am Objektiv dient der Orientierung des Daumens beim Ansetzen des Objektives. Mit ihm kann man sich bei wenig Licht orientieren, beim Ansetzen muß er auf einer Höhe mit dem Entriegelungsknopf rechts an der Kamera sein! Pentax lässt hier gar keinen Zweifel wo und wie das Objektiv an der Kamera arretiert werden soll, absolute Liebe zu Detail.
Nikon hat nur einen kleinen weißen Punkt zum ansetzen, sehr spartanisch.

Die Optik:

 

 

Keine Sorge, ich werde jetzt nicht alle 80er Jahre Objektive vergleichen und jüngere aus den 90ern oder vor Sony GM schon gar nicht, ab da wurde alles nur schlechter. Auch bei Pentax folgte nach der A-Serie, von den Limited-Objektiven abgesehen, nur noch Plaste. Und auch bei Canon, Minolta, Nikon und Co wurde es eher gruselig. AIS und A waren die mechanische Krone der manuellen SLR-Objektive.
Es lohnt sich auch nur selten noch ältere Objektive zu suchen, oft sind die Linsenrechnungen identisch, aber die Vergütung erheblich schlechter. Also begann gut auszusehen mit Pentax Takuma Super Multi Coating, davon war weitgehend Lichtverlust bis sogar neben im Sumpf. Das kann mal schön aussehen, erreicht man aber auch durch anhauchen, wie schon Herr Hamilton wußte.

 

14. März 2020
Kamera-Neuheiten Frühjahr 2020 – im Test – wird daher ständig ergänzt!

Olympus 4.5/150-400 mm PRO IS 1.25x  – zum ersten Mal wird über das Gewicht geschrieben, “angeblich” wiegt das Super-Tele-Zoom nur 1.850g und mit Stativadapter 2.000g – das wäre eine Sensation
und dann ist es mir auf jeden Fall 8.000€ wert, wenn es optisch sehr gut ist.

Das würde Olympus neue Flügel geben und das mFT System sehr spannend machen. Die E-M1III habe ich jetzt im Test und kann ich auch an einige wenige Leser liefern, bevor Covid-19 die Lieferung wieder stoppt.
Bei Interesse bitte kurze E-Mail.

Olympus neue Road-Map für die Entwicklung des Objektiv-Systems:
4.0/12-45 mm PRO bereits erschienen
4.0/8-18 mm PRO ist wahrscheinlich
4.0/45-150 mm PRO dürfte kommen
5-6.3/100-400 mm kommt demnächst
4.5/150-400 mm + 1.25x PRO IS wird ab Herbst ausgeliefert
Was die beiden anderen Tele-Zooms konkret werden wollen bleibt nebulös. Sie können sich ja allenfalls in der Lichtstärke und PRO oder PRO IS unterscheiden.

Olympus E-M1III
liefert endlich neue Power im kleinen, bewährten mFT-Format.
Da meine Forderungen bis auf einen verbesserten, hochauflösenden Sucher und zwei schnelle SD-Schächte weitgehend umgesetzt wurden, habe ich das neue Modell bestellt.
Ich habe nicht wirklich geglaubt, dass Olympus wirklich seine Bedien-Architektur und sein Menü anpasst an professionelle Bedürfnisse – da ist alles beim alten Chaos und wenig überlegter Tasten-Verteilung, geblieben.

Trotzdem ist die Neue III mit dem leistungsfähigeren Prozessor, mit bis zu einer Stufe versprochenem reduziertem Bildrauschen bei 20 MP, eine gute Verbesserung. (Die X schaffte gesehen ½ Stufe weniger Bildrauschen).
Die Kamera ist doppelt so schnell hoch gefahren in Bereitschaft, kann endlich den AF schneller und präziser steuern, schafft 6-7 Stufen Bildstabilisierung, hat den neuen Live-Graufilter an Bord, kann auf alle Sterne scharf stellen und übernimmt im Wesentlichen alles, außer der grausamen Größe und dem bleischweren Gewicht, aus der E-M1X.
Frische Gedanken zu OLYMPUS:
Vorteil X:

Der Vorteil der X bleibt – die wesentlich längere Serientauglichkeit. Sie verfügt über ZWEI Prozessoren (VIII) – die 1III nur über einen neueren Prozessor (IX) der das nicht komplett aufwiegt.
Das zeigt sich auch daran, dass die Kamera über 2 schnelle Speicherkartenschächte verfügt und ein “Dauerfeuer” viel länger durchhält – das wird durch die größere Gehäusekonstruktion erreicht. Denn die E-M1III kann Hitze nicht so gut abführen. Also für den risikobereiten Sport-Fotografen bleibt die X die bessere Wahl. Für den reisenden Naturfotografen sieht das dann wieder anders aus – da ist meistens Flexibilität gewünscht – auch beim Verwenden mit oder ohne Hochformatgriff. Ich war ja aus diesem Grund komplett gegen die X, der Preis hat mich hingegen nie gestört, sie bietet ja 2 Prozessoren, bessere Abdichtung, mehr Power für den Aufpreis.
Ich habe die älteren Objektive der E-Serie an der X ausprobiert, trotz Prozessor-Power bleibt die Autofokus-Geschwindigkeit deutlich unterlegen, da die AF-Motoren in den Objektiven nicht schnell genug arbeiten. Für mich sind 2.8/300 mm, 2.8/90-180 mm, 2.0/150 mm heute leider keine guten Optionen mehr – optisch sehr wohl, aber beim AF nicht.
Jetzt aus etwas Abstand betrachtet – ärgert mich die X hauptsächlich durch den schwachen Sucher, das sie nicht gleich auch CFast-Karten verwenden kann und das Medienlayout lieblos ist.

Eine gewisse Verzögerung beim Einschalten bleibt, da immer erst der Staub vom Sensor geschüttelt wird – was in dieser Form so keine andere Firma realisiert.
Apropos einschalten, Olympus hat mir geholfen mein Dauerärgernis zu beseitigen, ich habe jetzt den Hauptschalter nach rechts auf die Wippe verlegt, ein kurzer Klick nach unten mit meinem Daumen und die Kamera ist an und nach oben ist sie sofort wieder aus. Die AEL/AFL Taste, die ich so nie brauche erlaubt jetzt die schnelle Wahl des Weißabgleich oder der ISO-Push-Empfindlichkeit. Hurra – damit kann ich weit besser leben.

Noch eine Info: die X und die 1III sind so konfiguriert, das der Autofokus mit 9 ausgewählten AF-Feldern am schnellsten reagiert, schneller als mit einem, mit 5 oder allen! Gut zu wissen.
Also ich denke, mit der 1III kann ich jetzt wieder 3-4 Jahre gut arbeiten und sie wird mir neben der Sony Vollformat gute Dienste leisten.

Ab jetzt bei mir bestellbar für 1800€ – ich rechne auch hier mit deutlichen Lieferverzögerungen für spätere Bestellungen.
Und wer das nicht ausgeben mag, dem kann ich den Vorgänger E-M1II gepflegt gebraucht mit 2.8/12-40 mm anbieten für 1350€.

Auch mit Griff deutlich kleiner und leichter als die E-M1X – endlich!

Die VOR-teile von microfourthirds bleiben ganz klar folgende:
– große Schärfentiefe
– effektivste Bildstabilisierung
– bester Schutz vor Staub auf dem Sensor
– größtes, modernes Objektivangebot
– viele Sonderfunktionen
– Zwei sehr bemühte Hersteller
– hochlichtstarke Objektive verfügbar
– 11 Jahre Erfahrung – mehr als alle anderen


Meine Objektiv-Tipps 2020 für eine moderne, leichte Fotoausrüstung im mFT-Format:
Olympus 1.8/8 mm Fisheye
Olympus 1.2/17 mm PRO
Olympus 2.8/12-40 mm PRO – immer noch ein Muss
Olympus 4.0/12-100 mm PRO IS
Olympus 3.5-6.3/12-200 mm – macht einfach Spaß
dazu:
Leica 2.8/200 mm plus beide Konverter
Leica 1.7/15 mm
Panasonic 1.7/42,5 mm 
Leica 2.8-4.0/8-18 mm
und auf:
Olympus 4.0/45-200 mm PRO IS warten
(weder das im Preis erhöhte 4.0/300 mm PRO IS, noch das staubempfindliche 2.8/40-150 mm oder das zu fette 2.8/7-14 mm, 1.2/25 mm, 1.2/45 mm braucht man unbedingt)

Fujifilm X-T4

1800€ scheinen fair für die vielen Verbesserungen und Änderungen, die Fuji vorgenommen hat – denn aus etwas Distanz betrachtet waren weder X-T2, noch X-T3 oder auch X-H1 wirklich konkurrenzfähig. Sie überzeugten durch Design – jetzt müssen sie technisch überzeugen. Sie sieht weiter stark aus wie eine Contax – die beste Baureihe von Fujifilm – die X-T in der vierten Generation. Langsam wird sie erwachsen.
Leider ist sie frühestens Ende April lieferbar und damit praktisch zu spät für die erste Fotosaison des Jahres – denn für den heißen Sommer brauche ich die nicht.
Fuji hat offensichtlich in der vierten ernstgemeinten Halbformatkamera die vier wichtigsten Problemzonen entschärft:
Mehr Akku-Reichweite, schnellere AF-Ansprechzeit, voll beweglicher Monitor und integriertem Bildstabi.
Vielleicht hat sie auch den superleisen und angenehmen Verschluß der X-H1 geerbt, immerhin wird von 30% leiser und 300.000+ mechanische Auslösungen möglich als X-T3 gesprochen.
Für mich sind damit ausnahmslos alle vorherigen Fujikameras obsolet – ich habe die bisherigen Kameras immer nur 6-12 Monate verwendet. Mehrere Akkus mitschleppen, der zögerliche AF, die lange Einschaltzeit und der Klapp-Monitor waren für mich immer wieder KO-Kriterien – da halfen auch beste Festbrennweiten und eine altmodische Bedienung nichts.
Der Griff ist noch ein paar Millimeter gewachsen, aber für Tele-Fotografie und Objektive ab 500g immer noch zu winzig.
Sie schafft immerhin 15 B/Sekunde mit AF mechanisch (das kann Sony bisher mit keiner Kamera) und 20 B/sek elektronisch und das bei 26 MP – denn mFT-Kameras tun sich da mit nur 20 MP leichter.

Ich bin gespannt ob Fujifilm das mittelmäßige 4.0/16-80 mm in den Griff bekommt und die Serie verbessern kann. Denn das Zoom ist die einzige Option um gegen Olympus, Panasonic und Sony zu bestehen – die alle deutlich bessere Reise-Zooms haben.
Zur X-T4 kann ich erst genauere Erfahrungen liefern, wenn sie Ende April lieferbar wird. Und selbst das ist derzeit zweifelhaft.

 

Meine Objektiv-Tipps 2020 für eine moderne, leichte Fotoausrüstung im Fujifilm-Halbformat:
Fujifilm 1.4/16 mm
Fujifilm 1.4/23 mm
Fujifilm 1.2/56 mm
Fujifilm 1.8/90 mm
Fujifilm 4.0/10-24 mm
Fujifilm 2.8-4.0/18-55 mm oder 4.0/16-80 mm
Fujifilm 2.8/50-140 mm
Fujifilm 4.5-5.6/100-400 mm + 1.4x
Super-Tele und Fisheye fehlen bisher.
dazu:
Samyang 2.8/8mm Fisheye
Samyang 2.0/12 mm 

(weder das  2.8/8-16 mm noch 2.8/16-55 mm oder 18-135 mm und die Objektive der ersten Generation finde ich besonders gut und kann ich kaum empfehlen.)

 

ALSO die Reden, das heute ja alle Kameras auf genial hohem Niveau sind und man deshalb keine neuen mehr kaufen braucht sind ja wunderbar – aber tatsächlich ist es eher so, als alle Hersteller winzige Trippelschritttchen machen und Fujifilm bisher keine ausgereifte Kamera zustande gebracht hat und die X-T4 könnte die erste sein.
Bei Olympus betrifft das weniger die Technik als viel mehr Bedienung und Sucher. Sicher sollte man als normaler Fotofreund nicht jede Kamera kaufen, wer in der Frühphase gekauft hat, vor 4-6 Jahren, wird jetzt in diesen Kameras erhebliche Fortschritte sehen und fühlen. So war es auch bei Sony in der 3. und 4. Generation und so wird es auch bei Canon und nikon sein – deren R, RP, Z6, Z7 werden bald vergessen sein – da es in 2-3 Jahren deutlich bessere Geräte gibt.

DIE MEISTERLEISTUNG dieser beiden Kameras besteht einfach darin, den schnellsten, stärksten Prozessor und diese großartige Bildstabilisierung in so ein kompaktes, letztlich professionelles Gehäuse einzubauen!
Davon sind Canon und Nikon noch “weit” entfernt. Denn eine Canon Eos 1DX III oder Olympus E-M1X oder auch eine Nikon D6 kann jeder Hersteller bauen – aber speziell bei Olympus besteht die Leistung darin, die Power und das Potential einer E-M1X jetzt auch im kleinen Paket anzubieten.
Sony hat es vor gemacht mit der Alpha 9 und jetzt folgen mit 2 ½ Jahren Abstand auch Fujifilm und Olympus – alle anderen träumen noch.
Besonders Panasonic ist verblüffend ruhig, alles auf die S-Serie und das neue Bajonett gesetzt, aber die überfälligen Verbesserungen beim Autofokus lassen auf sich warten.

Mich interessieren diese Kameras und Systeme sehr – denn ich  will nach der Aufgabe von Canon-Material und der Reduzierung von Nikon-Geräten keinesfalls in Abhängigkeit nur einer Marke (Sony) stürzen und brauche ein Reise-System. MicroFourThirds war meistens eine sehr gute Alternative, den Fuji-Vorteil sehe ich hauptsächlich in der Studio- und Porträt-Fotografie und für Street-Aufnahmen bei wenig Licht. 

 

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13. März 2020
Canon bringt R5 Animal AF + R6 – & Gedanken

Canon bringt Häppchenweise neue Appetizer für seine kommende R5 Kamera:

– Zwei Speicherkarten

– 12 B/Sec mechanisch, 20 B/Sec elektronisch, lautlos

– neuer IBIS, der mit IS zusammen arbeitet

– 8K Video bei 30P

– voll beweglicher Monitor mit Touch-Funktion

– neues Blitz-System

– Weitergabe von Bilddateien an eine Canon-Klaut

-Animal AF – der sich nicht nur an den Augen der Tiere orientiert und nicht nur bei Hunde, Katzen, Vögeln bessere Schärfeverfolgung bringen soll.

das ist eine Verteidigung gegen Sony und auch Nikon, die hier vorheizt sind. Fast schon eine ängstliche Fieberreaktion, das nicht noch mehr Kunden, wie ich, Canon den Rücken kehren.
Das liest sich immer toll, aber de facto hat ja Canon bisher kein einziges brauchbares Objektiv dafür in Aussicht und ich bereits 4 Sony Tele und der Sony AF kann weit mehr als nur Augen suchen. Deshalb erst einmal ist das Maketing-Getöse.

UND welches Preisschild soll dieser Kamera anhaften?
Ich vermute weiterhin das der echte Schwerpunkt bei Video liegt. Und das Canon eine R6 so weit abspeckt, das sie uninteressant wird. Ich zahle aber nicht für Videofunktionen und schon gar nicht für 8K. Und auch eine R6 könnte bei mindestens 2500€ landen…
Bei Speicher und beim Speichermanagement wird Canon zweifellos Sony überholen und auch mit voll beweglichen Monitor wird Canon Sony zeigen wie man eine Kamera-Hardware besser baut.

Canon vergessen
Was die Schreiber und dummschwäzer heute gerne vergessen – Canon ist keineswegs Marktführer geworden, weil sie so ausnahmslos super Produkte haben und alle Profis wie Amateure zufrieden stellen.
Sondern weil die Marketingabteilung meist hervorragend arbeitet.
Weil sie ganz neu mit EOS angefangen haben.
Weil Nikon 1985 zu arrogant und überheblich war, weil Minolta technisch und im Service einfach keine Profis zufrieden stellen konnte, weil Pentax sich weiter verzettelt hat und keine spannenden AF-Objektive gebracht hat, weil Olympus praktisch nicht mehr präsent war bei SLR, weil Contax und Leica sowieso chancenlos waren, weil Praktika und Co niemanden mehr interessierte.
Weil Canon früh neue Technologie brachte, mit dem Bajonett, USM, IS viel richtig gemacht hat.
Heute ist eine ganz andere Situation.
Sony, Leica, Panasonic haben neben Nikon ganz neu begonnen. Canon nicht. Sony hat heute neben Olympus die wichtigste, Innovative Technologie. Canon wird mit Marketing, Demut gegenüber seinen Fotografen und besonderen Objektiven sicher wieder gut verkaufen, auf viel kleinerem Level. Canon muß vor allem seinen letzten Händlern mal wieder etwas zu verdienen geben.

Kameras müssen wenigstens in Stückzahlen ab 100.000 Exemplaren gefertigt werden, um sich zu rentieren. Die großen Stückzahlen werden nie wieder erreicht, also mit 5-8% Jahresbonus ist da keiner mehr zu locken. Wenn an einem 1000€ Objektiv keine 150€ mehr verdient werden können,  warum dann noch verkaufen?
Bisher haben die nur 30-50€ verdient und über große Stückzahlen dann Gewinn machen können – das ist vorbei. Canon und Nikon waren da zuletzt besonders regide – nur große Händler haben etwas verdienen können und dazu Knebelverträge – aus die Maus!

Welche Canon-Objektive sind denn noch besonders?

(4.0/11-24 mm L aber wer will den 1,2 Kilo-Klopper denn mit schleppen, sehr scharf aber von Neukonstruktionen ab 12 mm schon überholt)

8-15 mm, 16-35 mm, 24-70 mm,  24-105 mm, 28-135 mm, 28-300 mm etc. Sind alles optisch und technisch überholte Konstruktionen.

2.8/70-200 mm L IS III – Bewährt gut, aber von RF und Nikon in den Schatten gestellt.

4.0/70-200 mm L IS II – Abbildungsmaßstab 1:3.7 und unübertroffene Schärfe bei 780g Gewicht.

4.0-5.6/70-300 mm IS II STM – Schnellste Fokussierung, 710g, sehr preiswert, elektronische Anzeige

4.5-5.6/100-400 mm L IS II  – Besser als Nikon, Sigma – aber etwas schwächer als Sony. Konvertertauglich, noch preiswert, 1:3.2

17 mm, 24 mm, 50 mm, 90 mm TS-E sind alle noch sehr gut, wenn man sie denn braucht!

2.8/65 mm Lupe – Spannend, gibt es aber inzwischen preiswerter von Chinesischen Herstellern

Alles von 14 mm bis 100 mm ist optisch und mechanisch von anderen überholt!

Einzig das 1.4/35 mm L II BR hat noch eine Daseinsberechtigung.

2.8/100 mm L IS Macro, 2.0/200 mm LIS, 2.8/300 mm L IS, 2.8/400 mm L IS III, 4.0/400 mm DO IS II, 4.0/500 mm LIS II, 4.0/600 mm L IS III – Sind alle noch sehr gut weiter nutzbar.

17 maximal 20 Objektive bleiben von den 70 EOS EF Objektiven übrig. Alles andere kann an neueren Sensoren, Kameras und gegen die Konkurrenz nicht mehr bestehen.
Es war einmal – das größte AF-Objektivsystem der Welt.

Ob Canon jetzt das Rolex-Spiel (Verknappung und Extreme Preise) spielt oder sich doch an Swatch (gute Basisfunktionen zum scheinbar günstigen Preis in Massen) orientiert?
Die R5 & R6 in sehr kleinen Stückzahlen im Juni & Juli einführen und so letztlich den Preis bis nach Weihnachten zu halten oder sogar Preise über den UVPs. zulassen oder bis Oktober/November die Erwartungen anheizen und dann erst zum Weihnachtsgeschäft voll auszuliefern. Abwarten. Bisher lese ich nur Hinhalte-Taktik!

Canon R5 – alles hängt am Preis.
Wenn wir hier ernsthaft über einen Startpreis von 5000+€uro reden – plus früher oder später neue RF-Objektive – dann wird das eine kleine Stückzahl. Ich fand ja schon die Vorgabe von Sony vor 2 ½ Jahren mit 5400€ für eine Alpha 9 extrem frech und habe gewartet bis ich sie neu um 3000€ bekomme – alles andere ist ja verrückt. Letztlich könnte es ja nur eine etwas schnellere Z7 oder S1L mit EOS-Bajonett werden. Für mich müßte da zu dem Preis mindestens ein 4.0/24-105 mm L dabei sein. Bei Kameras ist ein rascher Wertverlust von 50% heute nicht mehr selten. Canon sollte die 5DIV für 2000€ und die 5DIII für 1000€ anrechnen. Selbst dann ist der Verlust  der Frühkäufer noch bei 50%. Anders als bei der A9 oder A7III, A7IV sehe ich noch längst nicht, daß mit eine R5 Motive besser eingefangen werden. Für mich sind Preise für solche Systemkameras jenseits 3500€ nicht hinnehmbar.

Canon fällt durch
Für mich ist faszinierend wie sich Fotografen mit der Technik oft gerne selbst reinlegen.

Bildrauschen
Wer erhöhtes Bildrauschen bei höchstauflösende Sensor befürchtet, vergisst dabei gerne zwei wichtige Fakten.
Bei ISO 100-800 und sogar bis 1600 tritt kein sichtbar erhöhtes Rauschen auf. Wer Teleleistung braucht, erhält mit dem 61 MP Sensor ja kein schlechteres Bildergebnisse als mit 42-47 MP Sensor. Denn er gewinnt ja Faktor 1.5x Telewirkung und wenn er das 43-48 MP Bild entsprechend beschneidet, wird es sogar bei letztlich weniger Auflösung stärkeres Bildrauschen zeigen.
Also bitte nicht zu kurz denken – der größte Sensor-Hersteller – Sony Semiconductor weiß was er tut und beherrscht die Physik und Mathematik.
Beim Kamerakauf haben wir jetzt drei Auflösungen zur Verfügung:

20-24 MP (26-32 MP Halbformat)
42-48 MP
51-61 MP

Als Natur- und Tele-Fotograf und auch für alle anderen Motive, gebe ich immer dem Sensor mit der höchsten Auflösung den Vorzug. Da gibt es außer finanziellen Gründen (länger sparen) keinen echten Grund der dagegen bestehen kann. Da kaufen sich Fotografen im Alter leichtes Olympus „Tele-Spielzeug“ – das abgesehen vom Preis im langen Tele-Bereich meist nur Nachteile bringt. Denn eine 61 MP Kamera leistet kaum weniger als die 20 MP einer mFT-Kamera auf 2:3 beschnitten. Zugegeben die Ausrüstung wird teurer.
Aber – das wird oft falsch gedacht – die Objektive werden bei VF nicht schwerer, denn sogar ein 630g leichtes 4.5-6.3/70-350 mm ist verfügbar an VF. Und es liefert 6.3/105-525 mm bei 26 MP. Das Leica mFT 6.3/100-400 mm ist optisch bei 400 mm eher schwächer und wiegt ein Kilo, und das ebenfalls schwächere 5.6/100-300 mm wiegt auch 520g bei weniger Brennweite, vom lichtschwachen Plaste-Zoom Olympus 6.7/75-300 mm ganz zu schweigen.

Die andere Seite:
Ich bin versaut von der Tele- und Offenblend-Fotografie.
Das habe ich sehr deutlich in Venedig gesehen. Alle waren mit einem Dutzend Objektiven und am liebsten mit 70-200 mm unterwegs.
Mir zu langweilig, ich nutzte sehr viel das Olympus 12-200 mm – das mir immer die Bandbreite von 24-400 mm bei noch guter Schärfentiefe f:8 gibt – Blende fast immer ½ Blende abgeblendet und fertig. Ich war dadurch viel flexibler und überall am Motiv. Dazu die Sony mit 1.4/85 mm, das ich per Knopfdruck in ein 1.4/135 mm verwandle – das ist dann richtig extrem um nur die Augen und Farben zu betonen – da wird nicht viel sonst scharf.
Mit einem 2.8/70-200 mm muß ich schon dicht heran, kann f:2.8 sowieso oft nicht nutzen, weil die Schärfentiefe zu gering ist.

SOFTWARE
Von einigen wird ernsthaft die Meinung vertreten, dass Software wichtiger ist, als Kameras und Objektive und weiter, das auch ältere und sogar schwächere Spiegelreflexobjektive problemlos optimiert und mit bester Performance an spiegelfreien Kameras eingesetzt werden können.

Allein fehlt mit der Glaube und noch mehr der sichtbare Beweis.

Für mich und viele andere Erfahrene Fotografen ist diese These schon physikalisch Unsinn, wer eines der neuen DSLM-Objektive gegen ein adaptiertes DSLR-Objektiv ausprobieren konnte – sieht, das die neuen optischen Rechnungen viel mehr leisten, je größer der Bildwinkek, desto stärker der Unterschied. Es sind immer alles nur Meinungen, die auf mehr oder weniger ausgeprägten Erfahrungen beruhen – Eine Canon EOS 5DIII, 5DIV, 6D II, Nikon D750, Df, D810 und alle älteren Digitalkameras könnte man jetzt günstiger kaufen – sollte man aber aus meiner Sicht besser nicht.

Mehr Gedanken:

Erkenntnisse
Nicht wenige Foto-Menschen sind häufig schockiert, wie „einfach“ ich mir die Fotografie mache. Es beginnt bei, „mal eben das System komplett wechseln“ – aber, wenn ich doch damit schneller und weitgehend besser zurecht komme?
Kein RAW verwenden.
Kein Stativ.
ISO-Automatik.
Offenblende.
Alles schön bunt.
Keine neuen “Ideen”.

Einfach nur dem Motiv so schnell wie möglich folgen. Das meiste einfach mit langem Super-Tele aufnehmen und verdichten oder ganz offenen Blenden. Bei mir bestimmt der Augenblick und nicht die Planung. Man kann Tierfotografie nicht planen. Was soll ich mit der ganzen HDR – 4K – 8K – Sternenhimmel – Fotografie, wenn sie mir nicht gefällt und keinen Spaß macht?
Nur weil es alle machen?

KEEP IT SIMPLE
War aus meiner Sicht schon immer das Beste was Menschen tun konnten.

Mein Projekt schreitet voran, nahezu alles vom Hersteller Canon bei mir ausmerzen. Gerade die 5DSR, das 4/200-400 mm LIS und vieles mehr verkauft. Es hat mich alles gelangweilt, oder sogar geärgert und genervt. Ganz ehrlich, es gibt im Moment nicht ein einziges Produkt der Firma Canon, was ich gerne hätte. Selbst auf Drucker und IS-Fernglas könnte ich verzichten.
Aber auch Nikon sehe ich auf Schlingerkurs, ist mir biel zu wenig konsequent und die verlangten Preise stimmen einfach nicht.
Fujikameras habe ich abgegeben und auch Olympus-Kameras nerven mich seit dem letzten Trip immer mehr. Dennoch weiß ich auch, das für mich der eine Hersteller, der fast alles richtig macht, nie existieren wird.

WIR SOLLTEN alle für uns selbst und die Welt ausloten, wo noch Freude ist, wo man helfen kann.
Das immer mehr, immer weiter, immer höher geht nicht mehr – keinen Tag mehr. Kaufen ist keine Lösung – Besitz macht nicht froh – Liebe ist schwer zu haben und noch schwerer zu halten.
Schnelligkeit – mehr sehen als meine Augen – ist für mich der größte Nutzen bei den heutigen Kameraausrüstungen – wer den schnellsten Prozessor, die schnellsten Kameras-Objektive hat – gewinnt – bekommt mein Geld. Canon ist das schon lange nicht mehr. 

Mal sehen was die EOS R5 und R6 wirklich leisten und welche Objektive dann kommen. Ich denke auch 2020 ist das Canon RF-System noch für die allermeisten Fotofans uninteressant.  Das muss sich alles erst setzen, die Preise vor allem. Und dann, wenn es vielleicht 2021 Teleobjektive gibt und sie die R etwas bewährt hat, sind längst die weiter verbesserten Sony und Nikon-Kameras verfügbar- ich sehe noch nicht wie Canon das einholen sollte.

 

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12. März 2020
Nikon Neuigkeiten

Ich werde häufiger gefragt, was ich von der Nikon D780 halte.
Dann muß ich zuerst zugeben das es mich wütend macht, wenn ich den Preis lese und das Nikon immer noch an dem Klapp-Monitor festhält. Und wer Nikon kennt und professionelle Kameras schätzt, weiß schon am eckigen Sucherokular, das hier ist nur ein teures Amateurprodukt. Und das muß man dann leider auch von Z6 & Z7 sagen – eckiger Sucher – Nikon kann es noch weit besser.

Sicher ist die D780 trotzdem eine sehr gut verarbeitete Kamera, ein logisches Update zur D750 – nur wäre mir eine neue D550 mit ganz neuem 30 MP Sensor erheblich lieber gewesen. (nur gebt es eben keine neuen Sensoren, Fuji hat den neuesten und Sony selbst –  (Olympus, Panasonic, Pentax, Nikon darben).
Ich bin auf D850 Niveau und würde nie wieder auf 24 MP zurück gehen – ich weiß nicht was diese Kamera soll, sie hätte zumindest mit 42 MP kommen müssen (der in der 7RIII weniger rauscht als jeder 24 MP Sensor!).
Wir nähern uns jetzt schnell 100 und mehr MP – zum Glück für uns Tierfotografen.
Die Frage, ob man das braucht stellt sich da erst gar nicht, was man nicht braucht sind 24 MP oder weniger – außer der Sensor ist klein.
Wenn man die Ergebnisse von 1“ Sensoren mit 20 MP sieht – dann wird klar, das ist nicht optimal jenseits 1000 ISO und für Abends braucht man lichtstarke Objektive und VF ist 8x größer –
also verträgt VF bei gleicher BQ locker 160 MP und sieht bei 100 MP noch richtig gut aus – so wie ja auch bei 61 MP.
Die Leute denken da alle falsch und die Objektive in Verbindung mit der Software können das.
Und wenn man dann sieht, das der 20 MP Sensor 5-6 Jahre alt ist…
Was Nikon gut gemacht hat, die Z6 und Z7 stark aufgewertet (oder eben nur auf Niveau der DSLR-Kameras plus Augenerkennung gebracht) – der AF war angesichts der Konkurrenz von Sony schwach – jetzt ist er immerhin auf D850, D500 Niveau. Leider sind es aber die Bildfrequenzen und der interne Speicher noch längst nicht – da hat Nikon unsinnigerweise bei der Z7 gespart. Deshalb bleibt Nikon-Fans die etwas Geschwindigkeit brauchen nur abwarten auf die Z8 oder eben Fuji X-T4 kaufen oder Sony 7RIV.
Für bessere Fototechnik sitzen jetzt alle die Nikon, Canon, Fujifilm, Panasonic wollen im Wartebahnhof und keiner weiß genau wann was in diesem verflixten 2020 kommt.
 

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