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Filo Rings

1. November 2025
Indian wildlife

Indian Wildlife – Eye to Eye
Canon 2,8/70-200 mm L IS II f:2,8
 
 
Willkommen!

Seit 16 Jahren ist Harrys Photo-Tagebuch online
24 Jahre war davor HarrysInFocus online. HarrysInFocus habe ich inzwischen still gelegt.
Über 930 Beiträge nur auf dieser Homepage.

Dank Dr. Tilo Seeger (www.drtseeger.de) konnte ich eine große Homepage aufbauen und mein vielfältiges Wissen zahllosen Fotografen vermitteln.
Ich bin seit mehr als 35 Jahren immer mit den neuesten Objektiven und Kameras unterwegs. Wenn ich es mir aussuchen kann, fotografiere ich am liebsten Tiere und alles was lebt und sich bewegt. Man vermutet bei mir gerne eine besondere Leidenschaft für Fotografie und Fotogeräte – das ist aber aus meiner Sicht nicht ganz richtig, denn meine wahre Leidenschaft brennt für meine Motive, für Tiere, für Natur, für Menschen – der Rest ist nur Technik.
Meine große Homepage “HarrysInFocus” wurde gerne mal zu bunt und zu verwirrend empfunden – sie ist aber eben auch so wie ich. Ein bunter Vogel, gerne mal chaotisch und zerstreut, oft knallig und manchmal zu viel auf einmal.
Ich bin nicht geradlinig und angepasst und farblos vielleicht auch nicht.
Ein Mensch hat viele Facetten, viele Gesichter, er kann vieles sein, je nach dem auf welche Seele er trifft… man muß es nur versuchen.
Ich versuche – ich mag grau nicht und bin immer auf der Suche nach Farben, nach Licht. Ich fotografiere spannende Tiere und Menschen – nicht nur einmal – immer wieder, mir fällt immer noch was ein. Mit einer Kamera kann ich zwar fast alles ablichten und doch verwende ich immer wieder andere Kameras und Objektive, und suche immer das Limit…
wie in meinem Lieblingsfilm „Blade Runner“ (1982) bin ich gerne auf Messers Schneide.
Ich bin “Berlin – Herz & Schnauze”, gewagt und schüchtern, modern und hektisch und zugleich altmodisch mit viel grün, Wasser und Ruhe.
2010 fiel die Entscheidung, es mal mit ruhigen Farben und streng geordnet zu versuchen.
Dafür haben mir hier Andreas Klotz (www.Tipp4.de), Katrin Scheid und Sebastian Tänzer (www.Taenzer.me) eine ganz neue Plattform errichtet. Es hat nicht lange gedauert und ich habe diese Seiten mit massenhaft Fotos und Text gefüllt.

Ich wünsche Ihnen trotzdem viel Vergnügen beim Stöbern, Entdecken und Lesen!

Per E-Mail (HarryPX@T-Online.de) bin ich jederzeit für Sie da und beantworte Fragen, Wünsche und Anregungen, biete Tests und
meinen Foto-Wissen auf USB-Stick. Rein ins Vergnügen…

Und bitte nichts mopsen und nichts ohne meine Zustimmung zitieren oder gar kopieren und ins Netz stellen!
Seien Sie lieber selbst kreativ!

Auf Anfrage – können Sie mich für eine Portrait-Session oder ihre Feierlichkeit buchen. Ich bin kein Freund von festen Preislisten, Preise ändern sich ständig.  Alles ist abhängig vom Aufwand, Nachbearbeitung und Zeit – deshalb einfach eine kleine Mail an mich und sie bekommen ein persönliches Angebot.

Dies ist KEINE Fan-Page – KEINE Werbung, KEINE Suchmaschinen-Links und Optimierung

Auch wenn hier auf meiner Seite Markennahmen wie Canon, Nikon, Novoflex, Olympus, Panasonic, Pentax, Leica, Zeiss & Apple häufiger als vielleicht sonst gewohnt auftauchen – bitte ich Sie herzlich – das nicht als Fan-Page miss zu verstehen. Diese Marken sind hier präsent, aufgrund langjähriger, oft positiver Erfahrungen. Canon und Sony werden wohl am häufigsten besprochen, weil Sony die innovativste Firma hat und Canon noch das größte System und die meisten Kunden hat, nicht weil ich es für die beste Herstellerfirma halte. Grundsätzlich sind mir Marken-Namen und Firmen egal und ich übe da keine Solidarität – denn das wäre zu kurzlebig. Es sind alles Hersteller die Produkte vertreiben und offensiv versuchen Geld zu verdienen. Nachdem ich nun seit 30 Jahren „InFocus“ schreibe und 15 Jahre lang meine Info-News „BlitzLicht“ heraus gegeben habe, werde ich mich ab jetzt auf diese Homepage konzentrieren – mit meinem gesammelten Fotowissen seit 30 Jahren und meinen regelmäßigen Tests aktueller Objektive und Kameras. Da ich unbedingt unabhängig bleiben will von einflussnehmenden Redaktionen (die zumeist über wenig Praxis-Wissen verfügen) den Herstellern, den Vertreibern und der Werbe-Industrie und ein Abo-Preis wie bisher vermutlich immer weniger Menschen interessiert – stelle ich hier mein gesamtes Wissen ab jetzt jedem zur Verfügung. Ich biete jedoch noch viel mehr, intensive Beratung per Mail – speziell an die persönlichen Vorlieben und Bedürfnisse angepasste Objektive und Kameras und Zubehör, die ich zum fairen Preis gebraucht und neu beschaffe.
Als Honorierung erhoffe ich mir wie meine nordamerikanischen Kollegen eine jährliche Spende um diesen hohen Aufwand vor mir und meiner Familie zu rechtfertigen.
Sie können einen beliebigen Betrag ab 35 € HIER spenden.

Die vergangenen 30 Jahre haben gezeigt, dass meine Leser durch meine Beratung und Tests viel Geld einsparen konnten, da ich immer als preisbewusster Berater und nie als “Anpreiser” von Marken fungiere. Oft genug rate ich auch vom Kauf ab. Auf meine gezielte Fachberatung per E-Mail können Sie immer zurückgreifen!)

E-Mail-Kontakt – einfach hier auf Beratung- oder Bestellen-BonBons klicken.

 

1. Dezember 2014
USB-Stick & DVD

Seit 25 Jahren unabhängige Praxistests – für:
Fotografie draußen, NaturFoto, NaturBlick, FotoMagazin, Phototechnik International, Photographie, FotoPraxis, Markt&Technik, PhotoScala, HarrysInFocus, u.v.a.
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21. April 2026
Wald-Käuze 2024 – ROCHADE

Wir leben in der Versicherungs und Sicherheits-Blase – das sind alles nur Hirngespinste.
Wenn einer mit Macht und dicker Keule kommt, müssen wir uns bis auf’s Blut verteidigen.
In Wahrheit ist das Leben, unser aller Leben, in jeder Sekunde ein Überlebenskampf, ein Kampf um Stärke, einfaches Futter und Unversehrtheit!
Bei den Tieren ist das für geduldige Menschen auch jederzeit zu beobachten.
Weil ich den zappeligen Autofokus der Z9 leid war, habe ich sie auf manuelles Fokussieren eingestellt und zusätzlich die Farbe zurück genommen und nur das 6.3/800 mm verwendet. Allerdings lies das schwach Licht es nicht zu, wirklich kurze Zeiten zu wählen, meist mußte ich bei 1/500 oder maximal 1/1000 bleiben und RAW zusätzlich nutzen, um bei 20 BpS noch um 10.000 ISO zu bleiben.
Ich war früh um 5.30 Uhr bei den Wald-Käuzen und ihrem Nachwuchs, als sich folgendes entwickelte:

 

 

Ich habe mich an eins der schwierigsten Motive gewagt – Eulenvögel.
Nicht das sie meinen ich habe mich im Nordseestrand vergraben – ich habe ausgerechnet wieder ein neues Vogelprojekt begonnen, dem ich täglich bis zu 7 Stunden witme.
Nach Buntspecht, Grünspecht, Meise, Star, Bienenfresser, Rotkelchen, Haubentauchern, Eisvogel, Zaunkönig, Kleiber, Zwergtauchern, Austernfischer, Küstenseeschwalbe, Wasseramsel habe ich jetzt den Steinkauz im Visier.
Ausgerechnet ich, der mit Vögeln nie viel zu tun hatte und wie ein Pölking, Morris oder auch nur so gut wie die anderen Spitzen-Vogelfotografen, werde ich sicher nicht. Dafür weiß ich zu wenig, habe in der Jugend zu wenig über Vögel, Gesang, Reviere und Verhalten gelernt. Ich war immer Katzen- und jetzt auch Eichhörnchen-Mensch, das bleiben auch meine Lebens-Motive.
Aber ein Eulen-Vogel war immer ein Wunschprojekt.

Es ist vergleichsweise fotografisch gut zu aufzulösen, wenn wir bei wenig Licht fotografieren muss, immerhin stehen uns heute Teleobjektive mit f:1.2 und f:1.8 und dann noch f:2.8 und f:4.0 Lichtstärke und Empfindlichkeiten bis 6400 ISO plus Entrauschungssoftware zur Verfügung.
Und es ist auch nicht mehr so schwierig sehr lange Brennweiten für größere Distanzen zum Motiv zu verwenden, für gutes Licht gibt es 800 mm sogar schon unter 1000€. Nur jenseits 800 mm wird die Luft sehr dünn, dann helfen nur noch Konverter, Sensoren oder Spektive.
Jedoch die Kombination aus wenig Licht bei Entfernungen von 50-200m stellen eine weiterhin kaum überwindbare Hürde mit ständigen Kompromissen dar. Bewegungen sind fast gar nicht scharf einzufangen – außer mit Blitz oder Kunstlicht.

Extrem-Telefotografie
Wer noch denkt, 500-600 mm seien schon viel Brennweite und wer sich traut dann den Ausschnitt auf vergleichbar 900 mm zu nutzen, wähnt sich sicher am Ende der Telebrennweiten.
Doch trotz aller technischen Verbesserungen und hochauflösender Sensoren ist das Mitnichten das Ende der erhofften Reichweite.Auch 1200 mm, 1700 mm und sogar 2000 mm können bei kleinen Tieren mit hoher Fluchtdistanz durchaus wichtig werden – Ich sage nur Steinkauz!
Nur leider sind die Steigerungen der Vergrößerung und die sichtbaren Details keineswegs unbegrenzt steuerbar – zumindest nicht ohne Weltraum-Satelliten-Technik. Schon bei 600 mm kann kalte aufsteigende Luft, Fotos schnell unbrauchbar machen. Und auch die Unterschiede zwischen 1000 mm und 2000 mm sind vergleichsweise gering, viel geringer als die Zahlen vermuten lassen. Größtes Problem ist heute nicht mehr nur die ruhige Haltung der Kamera (da helfen IS, VR & IBIS sehr viel)sondern die vorhandene Lichtstärke, die noch kurze Belichtungszeiten und mittlere ISO-Push-Empfindlichkeiten zulässt. Ohne viel Licht gelingt meistens kein Telefoto. Nicht ganz umsonst werden die Objektive von Canon mit Anfangsöffnungen f:7.1, f:8 und f:11 so kritisch diskutiert und so oft als untauglich befunden. Das kommt aber zumeist von Fotomenschen, für die immer noch 800 ISO das Limit darstellt.
Trotzdem, für mein Projekt war die Canon R7 mit Canon 11/800 mm und erst recht mit 14x Konverter bei f:16 allenfalls an sehr klaren Tagen nach dem regen und sehr viel Licht brauchbar.
Denn bei der Kombination begegnen uns alle Hürden auf einmal. Die R7 rauscht wegen der 32 MP auf kleiner Fläche schon jenseits 1600 ISO stärker, f:11 lässt sehr wenig Licht durch und der RollingShutter der R7 kann durch Bewegungen des Objektivs oder Motivs schnell die Fotos verzerren.
Die anderen Eulenfreunde mussten mit 5.6/200-500 mm und 6.3/150-600 mm oft früher aufgeben, weil die Distanz von 60m bis 200m einfach zu groß war.
Ein 5.6/800 mm schien neben einem 4.0/600 mm plus TC die einzige Möglichkeit.

Ich hatte dann schnell die OM-1 zur Hand, denn bis zu 1600 mm bei f:4.5 sind konkurrenzlos. Aber nach ersten guten Fotos war ich trotzdem extrem limitiert durch fehlendes Licht, Abends nach 21.45 Uhr – da half dann auch irgendwann f:4.5 am kleinen MFT-Sensor nicht mehr und 800 mm sind noch deutlich zu wenig Brennweite um die scheuen und sehr kleinen Vögel nicht zu stören.
Weit entfernte Motive nah heran holen, klappt bestens, aber 16-20 cm kleine Vögel in mehr als 30-60 m Entfernung groß darzustellen und detailliert zu zeigen, ist etwas ganz anderes.
Deshalb wechselte ich notgedrungen auf Nikon Z9 mit 6.3/800 mm und 1.4x TC, Gleichzeitig eine gute Möglichkeit die Version 4.0 für die Z9 unter echten Wildlife-Bedingungen am Limit zu betreiben.
Eins wird sofort klar, ich weiß nicht, was die vielen anderen uns als Wildlife mit den tollen Nikon-Kameras verkaufen wollen, wo dann in Bildserien meist jedes Bild perfekt scharf auf dem Auge gespeichert wird – ich weiß nur, auch mit Version 4.0 habe ich weit mehr als 60% Ausschuss – wo der Fokus nicht sitzt. An schnelle Bildfolgen ist dabei gar nicht zu denken! Ganz oft wird ein Kauz gar nicht gefunden und erkannt, erst wenn ich auf Halbformat umschalte gelingt es etwas besser. Allerdings kein Vergleich zu OM-1 und erst recht nicht zu R7, R5 und 7RV, A1!
Wenn man an Menschen gewöhnte Vögel auf festgelegten Strecken abknipst, mag da mehr gehen – aber meine Steinkäuze geben einen Vogelschiss auf Internet, Nikon und Menschenvertrauen.
Mit allen 6.3/600 mm oder gar 7.1/500 mm Zoom-Objektiven braucht man da gar nicht anzutreten.
Somit bleiben für die Aufgabe aus meiner Sicht aktuell nur:
Sony A1 mit 4.0/600 mm +TC
Canon R5 mit 4.0/600 mm TC oder 5.6/800 mm – das 11/800 mm scheitert hier
Und das ist alles in der höchsten Preisschiene, da ist man mehr als 15-20.000 € los.
Deshalb kann hier nur die OM-1 mit 4.5/150-400 mm und die Nikon Z9 mit 6.3/800 mm in Frage kommen.
Die OM-1 zeigt Probleme bei 2x Digitalvergrößerung, wenn sich Motive schnell oder unregelmässig bewegen und wenn man jenseits 3200 ISO arbeitet – dann werden gute Fotos mehr zum Zufall. Und das Licht muß optimal sein.
Die Z9 zeigt immer wieder einmal seltsames AF-Verhalten, kann nicht folgen, bleibt nicht auf dem Motiv, findet die Augen nicht etc.
Wenn ich – wie sicher viele es tun – nur Vollformat nutze – dann versagt die Motiverkennung aus so grosser Distanz auf so kleine Motive häufig. Trotz der prägnanten Eulenaugen. Erst wenn ich in Halbformat wechsle und auch 1.4 x TC einsetze und das Motiv größer wird, ist der AF besser brauchbar – wenn auch weit entfernt von der “Werbe-Perfektion”.

Jeder Steinkauz kann seinen Kopf um bis zu 360° drehen – vor allem aber, er kann das schneller als eine Kamera es bisher festhalten kann – im kleinsten Bruchteil einer Sekunde wechselt der Blick von hinten nach vorne bei 180° Drehung des Kopfes.

Die Fotografie der 6 Steinkäuze unter schwierigsten Bedingungen… haben mein Wissen vertieft.
Ich weiß jetzt wieder, das alle optischen Objektivtests praktisch oft wertlos sind. Entscheidend ist nur das Licht.
Und heute auch der Sensor – mehr noch als das eigentliche Glas.
Das viel gescholtene Canon RF 11/800 mm kann ein ganz erbärmliches Objektiv sein, vor allem in hellem Sonnenlicht an der R7. Aber in anderer Lichtsituation eben auch ein sehr gutes, das den Vergleich mit 20 mal teureren Objektiven optisch kaum zu scheuen braucht.

Die OMDS OM-1 mit 4.5/150-400 mm überzeugt manchmal einfach nicht, schon gar nicht mit äußerster Brennweite und Bildausschnitt. Es hängt davon ab wie das Licht ist, der Bildstabilisator arbeitet und wie das Motiv oder ich selbst mich bewege/verwackle – dann kann es auch mal Mist abliefern. Aber meistens ist es fantastisch.

Die vielverbreitete Aussage, das Vollformatkameras immer bessere Qualität abliefert stimmt so einfach nicht. Es kann so sein, muß aber nicht – ich habe genug Beispiele mit OM-1, R7, Fuji X-H1 wo es nicht so ist und sehe fast jeden Tag Fotos mit der Nikon D500, die Vollformat sogar überlegen sind.

Ich habe inzwischen auch kein wirkliches Verständnis mehr für Menschen, die Tele-Fotografie und bewegte Motive mit Einzelbildmodus oder auch nur mit 5 B/Sec betreiben. Sie verpassen so viele atemberaubende Momente…

 

Erst wenn wir Menschen drastisch reduziert sind, wird es wieder mehr Tiere geben – das ist meine Erkenntnis.
Wo sollen die Tiere denn hin? Wenn wir alles betonieren oder fällen oder vergiften? Sicher gibt es jetzt spannende Begegnungen direkt in den Städten oder um unsere Häuser – aber dort wo die gebaut sind haben vorher viele Tiere und Pflanzen gelebt und jetzt suchen sich die letzten anderen Lebewesen nur einen Platz wo sie noch bleiben können.
Darüber können wir nicht froh sein!
Die Tierarten und Exemplare werden jetzt so schnell weniger, dass sich an jedem scheinbar spektakulären Motiv gleich dutzende Fotografen mit langen Tüten einfinden.
Und zu den langen Tüten gleich noch eins, Tamron, Sigma und Canon haben dafür gesorgt das Brennweiten wie 500 mm, 600 mm und jetzt sogar 800 mm und 1200 mm für fast jeden erschwinglich sind, der sich eine neue spiegelfreie Systemkamera kauft. Leicht, handlich, schnell, verwicklungsarm, scharf und preiswert – ist nur um 1000€. Was dazu führt, das Menschen wie ich immer mehr in der Horde stehen müssen und jedes Lebewesen schnell “totfotografiert” ist.
Es ist auch fast egal, welche Kamera dahinter ist, heute wird alles stabilisiert, enttäuscht und geschärft und fertig ist das Supi-Bild.
Schön ist das alles nicht mehr!

 

 

7. April 2019
Kamera – Kastraten

Auch diesen Monat wieder neu – abgespeckte, kastrierte Kameras für den Frühling.
Wer interessiert sich nur für diese kastrierten Kameras, die auch kaum wirklich preiswerter sind?

Panasonic G91 – wenn ich eine mFT-Bajonett-Kamera will, spare ich für eine G9 oder E-M1II – kann ich mir das nicht leisten gibt es die letzten Kompaktkameras oder eben die unseligen Smartphones.

Fujifilm X-T30, X-T100 – will ich Fuji-Objektive nutzen, kaufe ich eine X-T2 gebraucht oder eben eine neue X-T3, X-H1

Canon EOS RP – Canon kaufe ich gar nicht, so lange sie die Kunden so verarschen

Diese neueren, wie viele hundert andere Kameras der letzten Jahre sind wohl komplett sinnfreie Verschwendung von Ressourcen. Inzwischen unterscheiden sich nur noch Software, Größe und Bedienung, denn Bildqualität kann mit allen Kameras erreicht werden. Sie taugen nicht einmal gut als Zweit-Kamera, da sie ja entscheidend begrenzt sind. Sie sind einfach für andere Märkte entwickelt und um die vielen Sensoren, CPUs und Objektive an den Mann zu bringen. Wer nicht superschnell fotografieren will, und 100g Gewicht sparen will, kann die Nummer kleiner ja kaufen – wird sich aber meistens nach der ausgereiften Kamera sehnen – kauft also durch die genähten Zweifel nicht selten 2 mal.
Ich werde mich nur noch intensiver mit diesen Kamera-Kastraten beschäftigen, wenn sie sich wirklich durch etwas besonderes auszeichnen. Sonst kann ich nur jedem raten 6-12 Monate zu warten bis eine G9, X-T3, E-M1II, Z6, 7RIII preiswerter ist und die zu kaufen. Es gibt jetzt schon so viele gute Gebrauchtkameras ohne Spiegel, da darf es eben auch eine Fuji X-T1 sein, die immer noch Spaß macht.

Die wichtigsten Innovationen müssen aber alle Kameras noch lernen: TEILEN der Bilddateien, Diebstahlsicherung, erheblich verbesserte Bilddatei-Algorithmen, den Gesamt-Verschlug (Global Shutter).

Von allen Neuvorstellungen bieten nur folgende etwas besonderes: Sony Alpha 6400 – Fujifilm X-T3 & X-H1 – Nikon D850 – Sony Alpha 9 & Alpha 7RIII – Panasonic G9 & GH5

 

Veröffentlicht in General, News-Blitzlicht

2. April 2019
Etwas Besonderes – neu

Jedes System braucht etwas Besonders – neu ergänzt!

Heute, wo alle jederzeit mit kleinen, tragbaren Smartphones überall unentdeckt fotografieren und Filmen und noch wichtiger, diese Bildeindrücke überall hin auf dem Planeten teilen können – ist es wichtiger denn je – das unsere Photographie, unsere Berufung, unser schönstes Hobby etwas besonderes, außergewöhnliches ist. Und da jetzt ein Kamerasystem mit aktuellen Objektiven sehr schnell 2000€ und weit mehr kostet, realistisch sogar leicht >5000€ überschreitet, ist das System weit entscheidender als die Kamera. Um sich ein 4.0/24-105 mm oder ein Sigma Art Objektiv oder profaner ein 4.0/24-70 mm oder 5.6/28-70 mm oder ein Superzoom zu kaufen, braucht man sich keine neue Systemkamera zu zu legen – man wird nichts BESONDERES bekommen.

Ob Sie ein Sony 4.0/24-105 mm oder eines von Canon, Nikon, Panasonic, Sigma kaufen, spielt keine große Rolle, die Unterschiede werden minimal ausfallen. Sony kann es etwas leichter und handlicher, die anderen üben noch. Klar ist auch, dass ein solches, gehobenes Standard-Zoom 1000€ und mehr kosten wird. Selbst mit einem 2.8/24-70 mm in Kombination mit 2.8/70-200 mm und gar 2.8/16-35 mm kann man sich heute kaum von zigtausenden anderen Fotografen unterscheiden.
Diese Objektive werden auch für das kommende Jahrzehnt von jedem Hersteller zur Verfügung stehen – typisch Japaner – bloß nichts Neues wagen – immer so weiter.
Doch abgesehen davon, finde ich es sehr wichtig und wertvoll, dass es für das anvisierte System wirklich besondere Objektive gibt – die man sich leisten kann und will.

Canon konnte lange dominieren, wegen USM, wegen IS, wegen bestens funktionierender Elektronik und zuletzt wegen: 1.4/35 mm – 1.2/50 mm – 1.2/85 mm – 2.8/100 mm L IS Macro – 4.0/400 mm DO IS II – TS-E – 2.8/60 mm Lupenobjektiv und Super-Teleobjektiven.

Nikon hatte 1.8er Festbrennweiten, wie 1.8/20 mm – DC Objektive – 1.4/105 mm – 4.0/300 mm PF – 2.8/14-24 mm – 4.0/200-400 mm – 5.6/70-180 mm Micro

Das ist heute fast alles Schnee von Gestern – aber
CANON weiß genau was es braucht und hat schon für das neue EOS R System sowohl ein erstaunliches 2.0/28-70 mm L als auch das 1.2/50 mm wieder aufgelegt und 1.2/85 mm & sogar 1.2/85 mm DS folgen. Ein hochlichtstarkes Normalzoom 28-70 mm halte ich zwar für ausgemachten Blödsinn – weil ich 100x lieber ein 1.4/24 mm und 1.4/40 mm & 1.4/85 mm mit nehme und immer bessere Ergebnisse bekomme – aber es ist mutig. Das 1.2/50 mm ist endlich gut, aber es bringt nur ½ Blende – das ist wenig um sich vom 1.4/50 mm Sigma ab zu setzen. Am spannendsten finde ich das 1.8/35 mm Macro – zwar kein L-Objektiv, aber dafür mit rund 500€ fast schon preiswert. Dank 1:2 Abbildungsmaßstab würde ich es sogar dem 1.2/50 mm vorziehen, denn in der Nähe lässt sich noch viel besser frei stellen als mit f:1.2 und es bringt einem immer doppelten Nutzen, Lichtstärke und Nähe!

SONY kann auch besonders: 1.4/24 mm – 2.8/100 mm STF – 1.8/135 mm – 4.0/12-24 mm – 4.0/28-135 mm PZ – 2.8/400 mm
das sind allesamt die besten Objektivrechnungen des Weltmarktes, an denen müssen sich alle anderen künftig messen lassen. Ich weiß nicht wie sie es machen, aber seit Zeiss im Hintergrund steht, ist der Knoten geplatzt und Sony kann plötzlich selbst fantastische Objektive konstruieren, die sogar Canon, Sigma und Nikon das fürchten leeren!

LEICA versucht es mit teuren Objektiven: 2.8-4.0/16-35 mm – 2.8-4.0/24-90 mm – 2.8-4.0/90-280 mm
aber eben zu Preisen jenseits 5000€ – damit bleiben sie Außenseiter. Einzige Lösung, die Objektive an einer Panasonic S1.

NIKON hat das noch nicht verstanden und mit den Objektiven für Z einen Fehlstart hingelegt, selbst die Ankündigungen für die kommenden 2 Jahre verheißen wenig Besonderes. Nicht das die Objektive nicht herausragend scharf sind, aber es wird nichts neues, nichts Besonderes gewagt. Und wen soll ein manuelles 0.95/58 mm Noct zur Bank treiben? Aber das 4.0/14-30 mm ist das erste wirklich spannende und konstruktionsbedingt besondere Objektiv! Mehr davon!

Auch PANASONIC startet mit den üblichen Zoom-Objektiven und der exorbitant teuren 50 mm Festbrennweite.Immerhin erreicht das 4.0/24-105 mm einen sensationellen Maßstab von bis zu 1:2 – allerdings zu einem absurden Preis von 1700€ – also hier sind hauptsächlich die Preise besonders – unverschämt.

FUJIFILM hat sein Profil klar geschärft, lichtstarke Festbrennweiten vom Feinsten und etwas lichtschwächere Brennweiten und Zooms – meist wurde die beste BQ und eine schöne, tiefe Bild-Darstellung angepeilt. Nur außer dem neuen 2.0/200 mm mit TC 1.4x und einem fetten 2.8/8-16 mm sind da nur Standards im Portfolio. Schade.

OLYMPUS hat eine Reihe besondere Zooms und jetzt auch hochlichtstarke Festbrennweiten geschaffen. Der Ausblick auf das 4.5/150-400 mm ist sehr verheißungsvoll, wenn Gewicht und Preis stimmen (<2.500g – <7000€).
Von allen hat Olympus aber am besten Verstanden, wie man Kunden mit tollen Objektiven ködert: 1.8/8 mm – 1.2/17 mm – 1.2/45 mm – 2.8/12-40 mm – 4.0/12-100 mm – 2.8/40-150 mm suchen ihren Rivalen! Bei kleineren Sensoren können da Panasonic, Fuji, Canon und Sony keinesfalls mithalten.

Für altes Glas – was manche beschönigend Vintage nennen – muss man keine neue Sony-Kamera kaufen – es lässt sich an jeder spiegelfreien Vollformatkamera einwandfrei einsetzen.

Aus meiner Sicht sitzen jetzt alle Sony A, Nikon F und Canon EF, EFs, EFm Besitzer auf Alt-Geräten und Gläsern fest.
Die zwar weiterhin einwandfreie Fotos zulassen – aber die technischen Möglichkeiten bleiben verwehrt. Da nützt auch Canon’s Double-CMOS nichts.
Alle Kameras die jetzt noch mit Hilfs-Spiegel erscheinen, sind zwar gewohnt gut, aber technisch zweite Wahl. Und das zeigt sich schon deutlich beim Kaufverhalten, DSLR-Technik hat Bleigewichte bekommen.2018 gingen die Verkaufszahlen für neue Kameras um 30% zurück und 2019 bisher sogar um 35% – DSLR-Technik wird von den allermeisten Neukäufern nicht mehr akzeptiert. Und Canon und Nikon werden mit D1XIII und D6 ganz üble Bauchklatscher hinlegen.

Ich würde heute kein Sigma-Objektiv für DSLR mehr kaufen und Tamron und Tokina schon zweimal nicht – wenn es keine wirklich besondere Brennweite/Lichtstärke oder Eigenschaft besitzt!

Bei Fotokameras ist keine Erholung in Sicht. Ich hoffe nur, das sich diese Entwicklung bei den Smartphones mindestens genauso zeigt.
Generell sind Preise von gut 900€ für ein SP oder 2000-4000€ für Kamerakisten ohne Objektiv einfach utopisch.
Das kann nicht funktionieren, die Menschen in den Industrieländern haben viele Hobbys und die Fotografie ist schnell eines der teureren.

Das Perverse ist aber doch eigentlich, als Panasonic, Olympus, Sony mit spiegelfreien Kameras antraten – hätten sie – wenn sie nicht so gierig auf schnelle Entwicklungskosten-Einnahmen, gewesen wären – diese DSLMs ⅓ preiswerter verkaufen müssen. Denn ein Glassucher und entsprechende Spiegelreflexmechanik sind teuer (Sucher 150-200€) und sehr aufwendig – das alles fällt weg – ich sehe das sicher nicht komplett genug, aber man kann sich auch betrogen vorkommen. Und bedenkt man dann noch, dass die Auflösungen weit jenseits 20 MP getrieben wurden und jetzt die neueren Objektive nicht selten für 30-100 MP gerechnet und dadurch oft 50-100% mehr kosten – dann ist das eine Preislawine, die dazu führt, dass immer weniger Systemkameras verkauft werden.

Und die Taktik, nur noch Vollformat – kann dann eben gleich doppelt nicht aufgehen. Es ist nicht von der Hand zu weisen, das Fotofans Kameras für 500€ – 1000€ und 1500€ fordern, die nicht brutal kastriert oder so haltbar wie Bananen sind und für die es passende, leistungsfähige Objektive gibt.
Deshalb ich habe zwar sehr teure Kameras und eine erst letztes Jahr erworben, aber jetzt ist auch schluß mit lustig.
Und Handel und Hersteller müssen endlich ihr Geschäftsmodell umstellen:

Handel: Beratung muß Geld kosten – 50-200€ – die nur beim Kauf angerechnet werden!
Hersteller: Es muß Individualisierungen und regelmäßige Firmware geben – auch gegen Aufpreis – es muss Kameras in Modulbauweise geben – die ich meinen Motiven anpassen kann – ohne ständig neue Gehäuse kaufen zu müssen. Sensor, CPU sollten gegen faire Kosten beim Hersteller austauschbar sein. Das klingt utopisch, aber es ist ein Wahnsinn ständig neue Komplettgehäuse zu verkaufen.
Selbst IKEA will auf das Leasing von Möbeln umstellen – das muß irgendwie auch die Kameraindustrie schaffen.
Ressourcen vermehren sich nicht mehr und die Bevölkerung explodiert.

 

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26. März 2019
Sony Alpha 6400 in der Praxis – 2019 wird das Jahr der Halbformat-Kameras

Die japanischen Hersteller können nicht ausschließlich sauteure Vollformatkameras verkaufen.
Sony hat die Alpha 6400 ins Rennen geschickt und offiziell verlautbaren lassen, dass 2019 der Schwerpunkt auf der Entwicklung weiterer Halbformatkameras und neuen Objektiven liegt.
Ich hoffe eine Alpha 7000 kommt vor den Sommerferien.
Die 6400 habe ich gerade im Test.
Ja, ihr fehlt der IS für Objektive die keinen an Bord haben. Sie ist winzig und ohne Handgriff aus dem Zubehör ist sie praktisch nicht angenehm in der Hand zu halten. Über fehlende Größe kann man meckern oder erfinderisch werden – aber zu große und zu schwere Kameras (M1X, Eos 1DX, Nikon D5) kann man eben nicht verkleinern! Damit ich die 6400 überhaupt mit Teles und lichtstarken Objektiven nutzen kann, habe ich schon den Sony GP-X1EM darunter geschraubt. Der passt natürlich nicht einwandfrei, aber er gibt viel mehr Halt.

Ich habe die letzten Tage Vögel, Mäuschen, Blumen etc. abgelichtet. Der bessere, schnellere AF ist sofort spürbar bei Menschen.
Bei Tieren ist er jedoch nicht besser als in der 7R3, hier fehlt noch das Update.
Auch muß man bedenken, wenn man die Alpha 7R3 hat, ist eine 6400 praktisch eingebaut (Ausschnittvergrößerung) und die Kamera ist genau genommen doppelt so lichtstark und solider gefertigt.
Es liegen ja auch 2000€ Preisunterschied zwischen den Kameras, das sieht man gleich im Sucher, aber sonst wird man die Unterschiede nicht so schnell feststellen.
Für meine Ansprüche ist die 6400 zu “billig”. Der neue Tracking-AF klebt nicht am Motiv, bei Serien sind keine 2 Bilder gleich scharf. Ich habe alle Modi durchprobiert und erhalte mit der 7R3 weitaus mehr scharfe Serienbilder – im Sinne von präzise fokussiert. Die 6400 ist zu klein, zu fummelig, der Sucher links ist störend, der Akku hält nicht lange.
Positiv überrascht war ich von der Serienspeicherung, ich bin mit JPEG nie an das Limit gekommen und konnte immer fotografieren.
Für Porträts und Alltags-Fotos würde ich sie sofort empfehlen, an Sport- & Tier-Motiven scheitert sie bisher kläglich, richtig fokussierte Fotos sind Glückssache. Da liefert sogar die durch den AF-C in Verruf geratene Panasonic G9 mehr scharfe Serienbilder und auch eine Fuji X-H1 und X-T3 können viel mehr und die teuren Vollformat-Masachienen von Sony sowieso. Unter 2000€ bleibt die Nikon D500 unangefochten!
Schade, Sony – das reicht bei weitem nicht.

Getestet mit Sony 5.6/100-400 mm GM und teilweise mit TC 2x Konverter gegen Nikon D500 + 4.0/300 mm PF + TC1.7x gegen Sony 7R3
Also wer normale Ansprüche hat, bekommt mit der Alpha 6400 tatsächlich die derzeit preiswerteste, beste Kamera. Und das auch vor einer Fujifilm X-T3, Canon M oder Leica. Und auch mFT hält da eigentlich nur mit exzellenter Objektivauswahl, dem IBIS und der besseren Bedienung dagegen. Für rund 1000€ macht man hier nichts falsch.
Die Sony FE-Objektive haben deutliche Schwächen, aber alle E-Objektive und 6 sehr gute Festbrennweiten von Sigma sind voll nutzbar.

Was werden die anderen Hersteller bringen?

SPANNEND:
Hier der neue micro-FourThirds-Objektiv-Katalog:
https://harrys-fototagebuch.de/wp-content/uploads/2019/03/MFT-Olympus-Panasonic-catalog2019_en.pdf

Pentax wird bald eine neue APS-C Kamera der gehobenen Klasse vorstellen.
Fujifilm ist die X-Pro 3 noch schuldig.
Canon wird eine M5II liefern und vielleicht doch noch die EOS 7DIII.
Nikon arbeitet sicherlich mit voller Anstrengung an einer Halbformat-Kamera für das neue Bajonett und wird auch seine D500-Fans beliefern müssen.
Nikon sollte am ehesten seine DSLR-Fans weiter bedienen und wird sicher neue Kameras mit Spiegel produzieren.

Ich bin gespannt wie Olympus und Panasonic beim mFT reagieren.
Olympus hat eine E-M5III für den Sommer angekündigt,
Panasonic den Nachfolger der G81 – mit sinnvoller Bezeichnung – also G90, sie kommt in einigen Tagen als abgespeckte G9 mit gleichem Sensor.
Alle Firmen müssen etwas im Preisregal unter 1000€ und auch unter 2000€ anbieten können.

Das kommende 4.5/150-400 mm Olympus PRO IS (oder ist es auch wieder ein Sigma-Konstruktion?) scheint noch leichter zu werden als erhofft, denn es weist eine ähnliche optische Konstruktionsart wie Sony 2.8/400 mm und die beiden Canon Supertele 400 mm 600 mm auf:

Hier zum Vergleich die Glasmenge des Nikkor 4.0/180-400 mm x1.4x:

und hier das Canon 4.0/200-400 mm x1.4x


Warum ist mir das so wichtig?
Man sieht, das Olympus nur eine große Glaslinse verwendet wo Canon und Nikon vorne drei große Linsen brauchen. Bei der Neukonstruktion des Sony 2.8/400 mm und Canon 2.8/400 mm & 4.0/600 mm wurden 25% Gewicht eingespart durch die Reduzierung der großen Glaslinsen im vorderen Bereich und die Balance wurde erheblich verbessert.
Also diese PRO IS Konstruktion von Olympus (oder doch Sigma?) könnte also durchaus um 2.500g wiegen – und wenn sie verfügbar wäre, hätte ich trotzdem sofort eine E-M1X mit 1 Kilo Gewicht gekauft. So werden ich 2020 schauen wie leicht Sony ein 5.6/250-600 mm konstruieren kann und Olympus könnte wieder verlieren.
Das Canon habe ich gehabt und mein Kollege hat es noch, es ist zu schwer und mit dem Konverter-Hebel an der linken Seite ungünstig konstruiert. Das Nikkor ist nicht leichter, aber die Konstruktion ist verbessert, aber optisch ist es nicht ohne Schwächen. Jetzt sind Olympus und Sony an der Reihe und vielleicht fällt ja auch Fuji noch etwas ein.
Dank den Sport-Fotografen kommen auch wir Tier-Fotografen in den Genuss solcher Konstruktionen mit eingebautem Konverter, ich hoffe wir erleben auch noch 2.0x Konverter in einer 2.8/50-300 mm Konstruktion.
Sony und Canon haben da etwas ins Rollen gebracht mit ihren extraleichten und gut ausbalancierten Super-Teles!

 

Hier einige Fotos mit Sony. Bitte immer bedenken, alle entstehen ohne Stativ oder Hilfsmittel und mit 400-800 mm Brennweite, freihand.

 

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