Tresor  
Filo Rings

1. November 2025
Indian wildlife

Indian Wildlife – Eye to Eye
Canon 2,8/70-200 mm L IS II f:2,8
 
 
Willkommen!

Seit 16 Jahren ist Harrys Photo-Tagebuch online
24 Jahre war davor HarrysInFocus online. HarrysInFocus habe ich inzwischen still gelegt.
Über 930 Beiträge nur auf dieser Homepage.

Dank Dr. Tilo Seeger (www.drtseeger.de) konnte ich eine große Homepage aufbauen und mein vielfältiges Wissen zahllosen Fotografen vermitteln.
Ich bin seit mehr als 35 Jahren immer mit den neuesten Objektiven und Kameras unterwegs. Wenn ich es mir aussuchen kann, fotografiere ich am liebsten Tiere und alles was lebt und sich bewegt. Man vermutet bei mir gerne eine besondere Leidenschaft für Fotografie und Fotogeräte – das ist aber aus meiner Sicht nicht ganz richtig, denn meine wahre Leidenschaft brennt für meine Motive, für Tiere, für Natur, für Menschen – der Rest ist nur Technik.
Meine große Homepage “HarrysInFocus” wurde gerne mal zu bunt und zu verwirrend empfunden – sie ist aber eben auch so wie ich. Ein bunter Vogel, gerne mal chaotisch und zerstreut, oft knallig und manchmal zu viel auf einmal.
Ich bin nicht geradlinig und angepasst und farblos vielleicht auch nicht.
Ein Mensch hat viele Facetten, viele Gesichter, er kann vieles sein, je nach dem auf welche Seele er trifft… man muß es nur versuchen.
Ich versuche – ich mag grau nicht und bin immer auf der Suche nach Farben, nach Licht. Ich fotografiere spannende Tiere und Menschen – nicht nur einmal – immer wieder, mir fällt immer noch was ein. Mit einer Kamera kann ich zwar fast alles ablichten und doch verwende ich immer wieder andere Kameras und Objektive, und suche immer das Limit…
wie in meinem Lieblingsfilm „Blade Runner“ (1982) bin ich gerne auf Messers Schneide.
Ich bin “Berlin – Herz & Schnauze”, gewagt und schüchtern, modern und hektisch und zugleich altmodisch mit viel grün, Wasser und Ruhe.
2010 fiel die Entscheidung, es mal mit ruhigen Farben und streng geordnet zu versuchen.
Dafür haben mir hier Andreas Klotz (www.Tipp4.de), Katrin Scheid und Sebastian Tänzer (www.Taenzer.me) eine ganz neue Plattform errichtet. Es hat nicht lange gedauert und ich habe diese Seiten mit massenhaft Fotos und Text gefüllt.

Ich wünsche Ihnen trotzdem viel Vergnügen beim Stöbern, Entdecken und Lesen!

Per E-Mail (HarryPX@T-Online.de) bin ich jederzeit für Sie da und beantworte Fragen, Wünsche und Anregungen, biete Tests und
meinen Foto-Wissen auf USB-Stick. Rein ins Vergnügen…

Und bitte nichts mopsen und nichts ohne meine Zustimmung zitieren oder gar kopieren und ins Netz stellen!
Seien Sie lieber selbst kreativ!

Auf Anfrage – können Sie mich für eine Portrait-Session oder ihre Feierlichkeit buchen. Ich bin kein Freund von festen Preislisten, Preise ändern sich ständig.  Alles ist abhängig vom Aufwand, Nachbearbeitung und Zeit – deshalb einfach eine kleine Mail an mich und sie bekommen ein persönliches Angebot.

Dies ist KEINE Fan-Page – KEINE Werbung, KEINE Suchmaschinen-Links und Optimierung

Auch wenn hier auf meiner Seite Markennahmen wie Canon, Nikon, Novoflex, Olympus, Panasonic, Pentax, Leica, Zeiss & Apple häufiger als vielleicht sonst gewohnt auftauchen – bitte ich Sie herzlich – das nicht als Fan-Page miss zu verstehen. Diese Marken sind hier präsent, aufgrund langjähriger, oft positiver Erfahrungen. Canon und Sony werden wohl am häufigsten besprochen, weil Sony die innovativste Firma hat und Canon noch das größte System und die meisten Kunden hat, nicht weil ich es für die beste Herstellerfirma halte. Grundsätzlich sind mir Marken-Namen und Firmen egal und ich übe da keine Solidarität – denn das wäre zu kurzlebig. Es sind alles Hersteller die Produkte vertreiben und offensiv versuchen Geld zu verdienen. Nachdem ich nun seit 30 Jahren „InFocus“ schreibe und 15 Jahre lang meine Info-News „BlitzLicht“ heraus gegeben habe, werde ich mich ab jetzt auf diese Homepage konzentrieren – mit meinem gesammelten Fotowissen seit 30 Jahren und meinen regelmäßigen Tests aktueller Objektive und Kameras. Da ich unbedingt unabhängig bleiben will von einflussnehmenden Redaktionen (die zumeist über wenig Praxis-Wissen verfügen) den Herstellern, den Vertreibern und der Werbe-Industrie und ein Abo-Preis wie bisher vermutlich immer weniger Menschen interessiert – stelle ich hier mein gesamtes Wissen ab jetzt jedem zur Verfügung. Ich biete jedoch noch viel mehr, intensive Beratung per Mail – speziell an die persönlichen Vorlieben und Bedürfnisse angepasste Objektive und Kameras und Zubehör, die ich zum fairen Preis gebraucht und neu beschaffe.
Als Honorierung erhoffe ich mir wie meine nordamerikanischen Kollegen eine jährliche Spende um diesen hohen Aufwand vor mir und meiner Familie zu rechtfertigen.
Sie können einen beliebigen Betrag ab 35 € HIER spenden.

Die vergangenen 30 Jahre haben gezeigt, dass meine Leser durch meine Beratung und Tests viel Geld einsparen konnten, da ich immer als preisbewusster Berater und nie als “Anpreiser” von Marken fungiere. Oft genug rate ich auch vom Kauf ab. Auf meine gezielte Fachberatung per E-Mail können Sie immer zurückgreifen!)

E-Mail-Kontakt – einfach hier auf Beratung- oder Bestellen-BonBons klicken.

 

1. Dezember 2014
USB-Stick & DVD

Seit 25 Jahren unabhängige Praxistests – für:
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22. September 2026
Reise in die Vergangenheit – 80er Jahre – Nikon gegen Pentax 1.4/85 mm

 

Neben dem lichtstarken 35 mm Objektiv zählt fraglos ein 85 mm Tele zu den bis heute begehrtesten Objektiven der bildgebenden Kunst.

Ich bin in einer Welt aufgewachsen in der die Tele-Perspektive sehr begehrt und sehr starke Bildwinkel noch kaum möglich oder nur mit eingeschränkter Qualität realisierbar waren.
Heute sind Weitwinkel besonders wichtig, alles soll scharf sein und die eigene Person mittendrin.
Anfang der 80er Jahre kamen die zwei besten Kameras des Weltmarktes fraglos von Nikon: F3 (1980) und Pentax: LX (1980).
(Ja es gab auch bald eine Leica R4 (1980) und M6 (1984) mit sehr guten Summiluxen, beide teuer und trotzdem veraltet
es gab die Contax RTS II (1982) mit dem Planar, mir zu anfällig
die Canon F1N (1981) mit dem 1.2/85 mm L, mir zu altmodisch und grob
die Minolta XD7 (1977) mit dem 1.7/85 mm Rokkor ist einiges lichtschwächer,
Olympus OM4 (1983) mit lichtschwächeren 2.0/85mm, und später einem der wichtigsten OM-Objektive, dem 2.0/90 mm Macro – um nur die wichtigsten zu nennen.
Die waren alle spannend, aber sein wir doch ehrlich, damals wollte jeder eine F3 und die Aussenseiter träumten von der LX.

So weit zu den Kameras.
Bahnbrechend war die Entwicklung des hochlichtstarken Nikkor 1.4/85 mm, so dachte ich bisher. Doch ich mußte bei der Recherche einiges lernen, auch Leica hatte schon sehr früh hochlichtstarkes 1.5/85 mm für M39 Schraubgewinde, Canon hatte 52 noch sein S 1.5/85 mm fremd eingekauft, doch schon 1976 mit dem 1.2/85 mm S.S.C. für FD-Bajonett noch vor Nikon seine Bestmarke gesetzt. Zeiss hat sich schon 1975 für Contax und Rollei stark gemacht und 1981 auch Canon mit seinem 1.2/85 mm Paroli geboten.

Und dann gab es noch 1.0/50 mm L von Canon und das Zeiss 0.7/50 mm Planar!
Leica ging am liebsten eigene Brennweitenwege, wie mit dem M 1.4/75 mm.
Dann gab es hochlichtstarke f:1.2 Objektive für das halbe- und Viertel-Format:
Leica MFT 1.2/42,5 mm, Olympus MFT 1.2/45 mm, Fuji XT 1.2/56 mm, bei offener Blende unterscheiden sie sich jedoch in der Bildwirkung von Kleinbildobjektiven, denn sie würden bei MFT ein 0,7/45 und bei Halbformat ein 1.0/56 mm erfordern.
Immerhin gibt es Voigtländer (Cosima Japan) mit MFT 0,95/42.5 mm und 1.5/75 mm für Kleinbild.

Das 85er ist bis heute meine große Objektiv-Leidenschaft, auf alles könnte ich verzichten, aber darauf nicht.
Ich lasse sie alle schwärmen vom 50er, 35er oder gar 28er, nichts kommt meiner favorisierten Bildsprache eines 85er nah genug.
Nur das Nikon AF-S 1.4/105 mm hat mich schwach werden lassen und hätte ich gerne heute wieder als Z-Version.
Bei Blende f:1.4 im Porträt-Telebereich ist ein schneller Verfolgungs-Autofokus praktisch unverzichtbar oder man arbeitet mit sehr großer Ruhe und verlässt sich auf sein Glück. Sicherlich wurden auch vor Sony Alpha schon scharfe Aufnahmen bei offener Blende belichtet. Auch mir ist das schon gelungen. Aber sobald ich und das Modell ungezwungen, frei beweglich sein wollten, war ohne stärkeres Abblenden kaum ein scharfes Bild zu erzielen.

Was gab es nicht alles:
Canon S 1.5/85 mm (1952)
Canon FD 1.2/85 mm (1976)
Canon NFD 1.2/85 mm (1980)
Canon 1.2/85 mm L (1989)
Canon 1.2/85 mm L II (2006)
Canon 1.4/85 mm L (2017)
Canon R 1.2/85 mm L (2019)
Canon R 1.2/85 mm L DS (2019)
Leica 1.5/85 mm Summarex M39  (1943)
Leica R 1.4/80 mm Summilux
Leica M 1.4/75 mm Summilux
Leica 1.5/90 mm Summilux (2019)
Nikkor M 1.5/85mm (Anfang der 60er)
Nikkor AI-S 1.4/85 mm (1981)
Nikkor AF-D 1.4/85 mm (1995)
Nikkor AF-S 1.4/85 mm (2010)
Es handelte sich immer um die gleiche Version, bei der nur die Außenhülle, die Vergütung und beim AF-S die 9 Blendenlamellen abgerundet wurden.
Nikkor AF-S 1.4/105 mm (2016)
Nikkor Z 1.2/85 mm (2023)
Minolta AF 1.4/85 mm
Pentax A* 1.4/85 mm (1984)
Pentax FA 1.4/85 mm (1992)
Pentax DFA* 1.4/85 mm (2020)
Sigma 1.4/85 mm EX (2010)
Sigma 1.4/85 mm ART (2016)
Sigma 1.4/85 mm ART DN (2020)
Sony A 1.4/85 mm GM (2016)
Sony A 1.4/85 mm GM II (2024)
Zeiss – Contax 1.4/85 mm Planar (1975)
Zeiss – Contax 1.2/85 mm Planar (1981)
Zeiss 1.4/85 mm Milvus
Zeiss 1.4/85 mm Otus
Vivitar 1.4/85 mm
Meike AF 1.4/85 mm
TTArtisan 1.25/90 mm M

Einige habe ich vermutlich vergessen, aber die wichtigsten sind hier aufgelistet.

Heute gibt es vor allem eine Besonderheit, Nikon verzichtet auch in neueren Konstruktionen auf aspherische Linsenelemente, wie beim 1.4/85 mm (alle Versionen), beim 1.4/105 mm und sogar beim Z 1.8/85 mm. Erst das Z 1.2/85 mm S verfügt erstmals 2 aspherische Linsen – weil es alle machen und an den Bildrändern heute oft mehr Schärfe verlangt wird. Damit ist es jetzt auch vorbei mit dem einzigartigem Nikon-Look. Denn um absolute Schärfe über das komplette Bild, wie auch über komplette vignettierungs-freiheit ist es ja bei Porträts noch nie gegangen – also ich lehne das ab. Schon das Zeiss OTUS war viel zu scharf an den Rändern.

Doch das zielsichere Scharfstellen auf die Pupille mit f:1.4 war weit schwerer als erträumt. Bis heute ist es schwer an einer Spiegelreflex ohne elektronische Bildvergrößerung und farbigen Konturen ein superscharfes Bild bei offener Blende mit einem dieser Objektive einzufangen. Das liegt nicht alleine an der Blende, sondern daran, dass die Schärfentiefe aus 1-2 m Abstand so gering ist, dass schon kleinste Bewegungen von Modell oder Fotograf die exakte Schärfe zunichte machen. Da hilft nur, Stativ einsetzen und Modellkopf gegen eine Wand lehnen. Oder eben heute zur Not die Augenverfolgung bei Schärfennachführung und 5-10 BpSekunde verwenden. Oder auch das Bild am Monitor oder im Sucher so stark vergrößern, dass endlich auffällt wann die Schärfe nicht sitzt – trotzdem muss man dann unbeweglich bleiben.

Nur mit wenigen dieser Objektive habe ich bis heute nicht fotografiert.
Früher war die Farbzeichnung sehr wichtig, vor allem Zeiss Objektive und auch Canon Objektive waren eher ausgesprochene “Kaltzeichner” und überzeugten mich weit weniger als die optischen Konstruktionen von Nikon, Pentax, Minolta und Leica. Besonders mit Canon, deren Kameras mich jetzt seit immerhin fast 40 Jahren begleiten, war ich aufgrund der Farbsäume immer sehr unglücklich. Heute lassen sie sich endlich herausrechnen, doch Canon hat mir mit seinen Asphären und f:1.2 nie beim fotografieren die benötigte Sicherheit gegeben. Wenn es auf jeden Millimeter ankommt brauche ich die beste Linsenkonstruktion, die machbar ist. Zeiss war mit OTUS, der erste der eine neue Qualität brachte, sogar Sigma hat sich mit der ART-Serie angestrengt

Wenn ich mir für 2025 ein einziges Objektiv auswählen müßte, wäre es zweifelsfrei das 640g leichte und wunderbar abbildende Sony A 1.4/85 mm GM II. Denn Sony verfügt auch über den besten Pupillen-Erkennungs-AF aller modernen Kameras. Alle Objektive mit Lichtstärke f:1.2, die nur ½ Blende mehr Licht bringen und erheblich schwerer und dicker sind, führen aus meiner Sicht in die falsche Richtung.
Tatsächlich fotografiere ich am liebsten mit einer Fujifilm GFX 100II und dem 2.0/110 mm Menschen. Das ist das bei weitem beste Objektiv, die Kamera hat den besten Sucher aller Kameras und bittet mit 100 MP Sensor, was kein anderer so überzeugend bieten kann.

Was fällt im direkten Vergleich auf?
– Nikon baut deutlich dicker: 7,3cm und schwerer: 608g nackt
– Pentax bleibt schlank: 6,6cm und mit 545g nackt spürbar leichter
– Nikon verzichtet auf f: 22 und hat aber 9 Blendenlamellen
– Pentax kann auch f:22 und hat auch die 9 Lamellen
– beide verwenden eine gerundete 9 Lamellen-Blende, die vermutlich zugekauft wurde
– Nikon größter Glasdurchmesser: 8,0cm
– Pentax größter Glasdurchmesser: 7,32cm
– Nikons Hinterlinse ist etwas kleiner als die von Pentax
– Nikon nimmt sich 4 mm Platz für seinen Namen und die Bezeichnung NIKKOR 85mm 1:1.4 plus Seriennummer
– Pentax gravierte alles auf den Fokussierung: SMC PENTAX-A* 1:1.4 85 mm
– Nikon braucht 72 mm Filter und Pentax kommt mit 67mm Filtern aus
– Nikon verwendet eine schöne, kompakte Einschschraub-Sonnenblende
– Pentax verwendete leider eine gut 2 cm breitere, lange Metallblende, die die ganze Erscheinung hässlich machte
– Nikon Hartplastik Blendenring nur in ganzen Stufen
– Pentax Metallring in halben Stufen

Hier erklärt sich auch, das ich die Bezeichnung oft anders angebe als heute oft praktiziert wird. Mit Pentax aufgewachsen, kommt bei mir immer zuerst die Lichtstärke un danach erst die Brennweite, Nikon graviert es umgekehrt.
– beide fokussieren zum Glück anders als Canon in die gleiche Richtung – Drehung nach links für mehr Naheinstellung!
Deshalb haben mich Canon, Tamron, Sigma und Co meistens genervt!

Das Material:
Beide Objektive sind sehr, sehr wenig gebraucht und man sieht nur kleinste Gebrauchsspuren und etwas feinen Staub zwischen den Linsen. Beide wurden offensichtlich bewegt, denn auch nach gut 40 Jahren ist kein Verschleiß, kein Ruckeln, kein Stocken und erst recht keine Verharzung feststellbar!
Beide Lichtriesen verwenden viel Metall (eine Aluminium- oder Magnesiumlegierung vermute ich).
Der Rand des inneren Tubus bei Nikon wirkt dicker und solider, er fährt aber nur 1,0cm aus und die schnell Drehung legt nur rund 120° zurück.
Pentax hingegen fährt um 1,8cm aus und vollzieht eine rund 160° Drehung.
Daraus lässt sich schließen, das dieses Pentax Objektiv sich genauer und etwas feinfühliger fokussieren lässt.
Speziell den Pentax Takumaren mit Schraubbajonett sagen Experten einen besonders seidenweichen Lauf nach. Ich habe ein SMC Takuma 2.5/135 mm da und gefühlt fährt dieses 1.8/85 mm A* noch zeitiger, noch flüssiger zur Schärfelinie. Dagegen läuft das Nikkor mit leichter “Delle” im letzten Drittel der Naheinstellung und in den ersten beiden Drittel weniger weich und gar nicht seidig.
Zum manuellen Fokussieren ziehe ich das Pentax A* in jedem Fall dem Nikon und allen anderen Pendants dieser Lichtstärke und Brennweite vor.

Nikon nimmt sich weiterhin 4 mm Platz für seinen Namen und die Bezeichnung NIKKOR 85mm 1:1.4 plus Seriennummer, alles ist vorne im Objektiv zu sehen, auch von jedem Modell. Pentax hatte früher genauso innen graviert, doch seit den M-Objektiven ist das anders. Alles wird auf den Fokussierung: SMC PENTAX-A* 1:1.4 85 mm graviert. Vom Modell aus gesehen ist kein Schriftzug mehr zu sehen, nichts kann reflektieren.

Beide verwenden einen genarbten, dicken Gummi anstelle der früher üblichen aus metall gefrästen Fokussierhilfe. Bis heute kann ich die Metall-Fokussierringe nicht leiden, auch nicht am modernen Voigtlönder. Sie zerkratzen zu schnell und sehen schnell gebraucht aus. Auch wenn Viele das reine Metall mehr schätzen, ich brauche meinen Gummiring!
Ganz anders sieht es mit dem Blendenring selbst aus. Pentax verwendete ihn noch sehr lange, Sony hat ihn wieder eingeführt, obwohl er Ende der 80er von Minolta und Canon verdammt wurde. Nikon mußte spät nachziehen und das zählt zu den Dingen, die einen gegen Nikon aufbringen können. Der heutige, programmierbare und gefühllose (knickfreie) Ring am Objektiv, den uns Canon und Nikon schön reden wollen, hat alles vom Charme eines Blendenrings, einer Präzision verloren! Hier noch mal ein Hoch auf Sony und Panasonic/Leica – die wissen wie es geht!
Schon damals waren Blendenringe häufig aus Hartplastik, Canon, Minolta und auch an diesem 85er Nikkor ist er plante und relativ gefühllos. Er rastet nur in ganzen Stufen ein – peinlich!
Pentax lässt außer beim größten und kleinsten Wert alle Blenden halbstufig einrasten – nur so kann es sein. (⅓ Stufen finde ich schon wieder lästig, man kommt nicht so schnell manuell auf den gewollten, richtigen Wert!). Nikon liefert hier keine Präzision, die Blende ratscht einfach laut hörbar durch. Der Plendenring am Pentax Objektiv lässt sich sanft, präzise und deutlich leiser einstellen. Auch verfügt Pentax über einen satten Stift, der die Blende in A-Stellung bringt. Bei Nikon “gilt” f:16 als A-Stellung und bei späteren Modellen kam ein kleiner Plasteschieber hinzu.
Aber Nikkor hat den von vielen geliebten Chromring, so ist es auffällig und leicht als Nikkor zu identifizieren. Das Pentax bleibt unauffällig und verzichtet auf jeden Chrom, nur der kleine grüne Stern mußte sein.
Zu den verwenden Farben:
Bei Pentax ist auch das gravierte A am Blendenring grünend ft und m Skalen haben unterschiedliche Farben, Ft in hellblau und m in zartem sandgelb. Im gleichen Farbton ist eine Halbkugel 2cm rechts von der orangeroten, sehr gut sichtbaren Arretierung angebracht. Die sandgelbe Knubbel (früher weiß) rechts am Objektiv dient der Orientierung des Daumens beim Ansetzen des Objektives. Mit ihm kann man sich bei wenig Licht orientieren, beim Ansetzen muß er auf einer Höhe mit dem Entriegelungsknopf rechts an der Kamera sein! Pentax lässt hier gar keinen Zweifel wo und wie das Objektiv an der Kamera arretiert werden soll, absolute Liebe zu Detail.
Nikon hat nur einen kleinen weißen Punkt zum ansetzen, sehr spartanisch.

Die Optik:

 

 

Keine Sorge, ich werde jetzt nicht alle 80er Jahre Objektive vergleichen und jüngere aus den 90ern oder vor Sony GM schon gar nicht, ab da wurde alles nur schlechter. Auch bei Pentax folgte nach der A-Serie, von den Limited-Objektiven abgesehen, nur noch Plaste. Und auch bei Canon, Minolta, Nikon und Co wurde es eher gruselig. AIS und A waren die mechanische Krone der manuellen SLR-Objektive.
Es lohnt sich auch nur selten noch ältere Objektive zu suchen, oft sind die Linsenrechnungen identisch, aber die Vergütung erheblich schlechter. Also begann gut auszusehen mit Pentax Takuma Super Multi Coating, davon war weitgehend Lichtverlust bis sogar neben im Sumpf. Das kann mal schön aussehen, erreicht man aber auch durch anhauchen, wie schon Herr Hamilton wußte.

 

7. März 2020
Carnevale di Venezia 2020 II O

Italien – Die Autostradas Richtung Schweiz waren leer. Warum? Was will man denn woanders, wenn man in Italien ist?
Ich sage nur Carbonara und Rotwein. Spliff hatte 100% recht. Ich habe mehrmals Carbonara für 9€ gedreht – große Portion mit viel Speck u Ei.

Der erste Blick von oben auf die Lagunenstadt, Kampanile, Marktplatz und Dogenpalast – alles liegt zur Adria hin.

Linke der vorgelagerte Lido auf einer Insel und rechts die Mündung des Canale Grande.

Die meisten Fotos habe ich bei gutem Licht mit Olympus E-M1II und 6.3/12-200 mm realisiert.

Versuch am klassischen, 1000x gesehenen Motiv, hier ohne ideales Licht und es fällt schwer die Kamera ohne Stativ und idealen Standpunkt gut ausrichten zu können. Von diesem Turm wurde die vorherigen Fotos gemacht.

Hier plus Gondel, die immer von den Holz-Pfählen gebrochen wird.

Noch mit Weihnacht-Lichterhimmel – extra für uns?


Alles natürliches Licht, ohne Filter, ohne Nachbearbeitung der Farben!

 

Veröffentlicht in General, News-Blitzlicht

20. Februar 2020
NÜCHTERN

Das könnte ein hartes Fotojahr werden, besonders für die asiatische Fotoindustrie.

Die Saison beginnt jetzt, Olympus wird immerhin bald liefern – aber kaum wirklich zwingend notwendiges und inspirierendes.
Auch Fujifilm kann bald eine X-T4 für 1800€ liefern, endlich mit größerem Akku, IBIS, voll beweglichem Monitor und noch mal verbessertem Autofokus.
Doch aufgrund des Fuji-Objektiv-Programmes, das ich schon lange ausgeschöpft habe, ist da nichts neu oder besonders gut, 16-80 mm und 8-16 mm zeigen eher Schwächen und locken mich keineswegs.
Ich habe Fujifilm aufgrund dessen bei mir in den begehrten Foto-Systemen deutlich abgewertet, nicht so schwach wie EOS M, Nikon Z und auch Sony E – aber deutlich schwächer als mFT und Vollformat.
Auch Nikon habe ich für mich selbst deutlich abgewertet – weil selbst mir die Preissteigerungem bei den Objektive viel zu teuer sind, mich dir Aufbau der Objektive mechanisch eher irritiert, die Bauart und die erreichbaren Abbildungsmaßstäbe sich verschlechtert haben und auch das jüngste Update für Z6 und Z7 noch keinen Autofokus auf Augenhöhe mit Sony verspricht. Nein, von Nikon brauche ich aus dem Z-System bisher nichts und das 4.0/14-30 mm ist mir für meine bevorzugten Motive nicht wichtig genug, obschon ich es gerne hätte, aber dafür kaufe ich keine 2500€ teure Z7. Bei Nikon DSLR hatte ich vieles, was ich je wollte, zum auch schon hohen Preis – also Nikon und ich werden unsere Verbindung wohl 2020 nicht weiter vertiefen.
Nikon Z50 habe ich gerade durch – mit dem Sensor bringt mich die Kamera nicht weiter, sie ist nur klein.
Canon
ist ein sehr schwieriger Kandidat, ich habe auch da jedes DSLR-Objektiv im Einsatz gehabt und sehe heute mehr Schwächen als Vorteile. Dazu kommt, daß selbst die inzwischen preiswerteren Kameras RP und R letztlich Mogelpackungen sind, die keinen wirklcih zufrieden machen werden. Da gehe ich kein Risiko ein, Canon wird voraussichtlich 2020 kein Geld an mir verdienen und auch mit Empfehlungen bleibe ich da zurückhaltend, die RF-Objektive sind noch viel zu hochpreisig. Die EOS R5 kann zwischen 4000-5000€ kosten, aber dank wirksamen IBIS fallen dann Canon wenigstens keine Ausreden mehr ein, und alle 5-8 Jahre die gleichen Objektivrechnungen mit stärkerem IS zu verkaufen… aber ich bin zuversichtlich, das sie sich eine andere “Ablocke” ausgedacht haben 😛
Pentax, keine Frage – so nicht interessant– Leica sowieso nicht– EOS M auch nicht –Panasonic zeigt noch nichts, und da die Preise in den letzten 2 Jahren massiv abgestürzt sind – werde ich mich auch bei Panasonic mit Kaufzurückhaltung zeigen. Eine G9II oder G10 braucht einen packenderen AF-C, sonst ist da nur der Sensor zu verbessern.
Olympus, tja die E-M1III ist für mich nicht das geworden, was ich mir erhofft habe, mit dem schwachen Sucher gewinne ich praktisch nur den Joystick und einen etwas besseren Prozessor und Software Spielereien. Dafür gebe ich vielleicht irgendwann mal Geld aus, aber zur Zeit eher nicht.
Bei Sony könnte ich nur noch auf eine Alpha 9II und das 4.0/600 mm sparen – aber beides wären extreme Luxus-Ausgaben – die ich nicht brauche. Zuletzt habe ich noch 1.4/24 mm und 6.3/200-600 mm angeschafft, beim 1.8/135 mm bremst mich die fehlende Konverternutzung aus. Also hier ist mein Bedarf erst einmal gestillt. Einzig eine besondere Überarbeitung einer RX10V könnte mich reizen.

Nur Tamron und Sigma könnten mir jetzt noch etwas für 2020 bieten.
Auf das 2.8/70-180 mm bin ich gespannt, Sigma wird auch aus dieser Richtung angreifen – gut für Sony-Bajonett.

Rechte
Die Älteren und auch ich scheuen sich ihre Fotos auf Internetz-Plattformen zu stellen, sie scheuen das, weil sie fürchten ihre Urheberrechte am Bild zu verlieren, an Geldhaie abzutreten – wobei diese Angst ja nicht wirklich begründet ist. Denn Foto-Menschen wie Art Wolfe, Salgado und alle nutzen Facebook, Instagramm, Youtube und viele andere Plattformen und die sind ganz sicher nicht so „dumm“ ihre Rechte und Einnahmequellen zu gefährden. Sicher laden die nur stark verkleinerte Fotos hoch, nutzen ihr Copyright im Bild und andere Schutzmaßnahmen.

Ich frage mich nur, gehören die Rechte an Fotos, die Einnahmen, die damit erzielbar sind, nicht zum wesentlichen Teil den Motiven?
Einmal ganz abgesehen von den Menschen, die wir ablichten – die eine Veröffentlichung zumindest hier in Europa untersagen und Honorare fordern können.
Den Landschaften, die wir dafür zertreten, den Tieren, denen wir nachstellen, dem Planet den wir verwüsten?
Müssen wir den Landschaften, Tiere, dem Planeten nicht etwas zurück geben? Können wir alles nur an unserer Profitgier oder unserem Geltungsdrang messen?

Canon’s Lichtschwäche
Jetzt geht der Wahnsinn in die nächste Runde:
Seit 10 Jahren beschweren sich Vollformat-Fotografen, dass man ja microFourThirds nicht ernst nehmen könne, weil ein 2.8/12-40 mm ja nur einem 5.6/24-80 mm entspricht, der Sensor zu klein, die Schärfentiefe immer zu groß und die Preise zu hoch sind. Das ist teilweise richtig.
Im Gegenzug hat vor allem Olympus eine Marketing-Lügen-Kampagne losgedrehten, das ein 4.0/300 mm ja einem 4.0/600 mm entspricht (lächerlich!) und ein 2.8/40-150 mm ja jedem 2.8/70-200 mm überlegen ist (teilweise). Ich bin immer versucht da die tatsächliche, technischen Begebenheiten heraus zu filtern.
Und jetzt spielt plötzlich auch Canon mit und Nikon ist auch nicht ganz unbeteiligt…

Warum stellen Firmen kleinere Aufnahmeformate-Sensoren her?
Weil sie technisch häufig günstiger zu realisieren sind und mehr Geld verdient werden kann, weil man aus dem Vergleich heraus ist. Aber niemand hat je festgeschrieben, das ein olles Leica-KLEINbild-Format für immer das „perfekte“ Aufnahmeformat ist.
Doch erste Versuche mit Pen-Halbformat, Minox, Pocket, Pack, Disk, APS-C, FT sind alle gescheitert. Heute haben wir aber Smartphones mit noch viel winzigeren Aufnahmesensoren, die Fotos ermöglichen, die meistens mehr als ausreichend gut genug sind. Das Smartphone hat alle kleinen Formate außer 1“ und mFT abgelöst und kann inzwischen mit vergleichbaren Brennweiten wie 12 mm bis 60 mm und sogar 100 mm dienen. Als nächstes werden sich die Auflösungen der Sensoren weit über 100 MP aufschwingen (108 MP bei Samsung aktuell) und so den Tele-Effekt auch nachahmen.

Die Größe des Sensors hat direckten Einfluß auf die Lichtstärke des Objektives.
Ein 1.2/85 mm an Vollformat ist schon sehr besonders lichtstark – ob und wie oft das heute noch gebraucht wird – eine ganz andere Frage – aber ein 1.2/45 mm an mFT ist zwar genauso lichtstark, aber seine Bildwirkung an dem kleinen Sensor im Vergleich zum VF eine komplett andere – denn die Fotos sehen so aus, als ob man das 1.2/85 mm auf f:2.4 abblendet. Was ja kein Fehler ist – denn damit steigt die Schärfentiefe, die Abbildungsleistungen am VF-Objektiv werden deutlich verbessert und die Chance auf nahezu perfekt scharfe Fotos steigt erheblich.
Beim mFT sieht das ganz anders aus, bei f:1.2 lassen sich ebenfalls die Abbildungsleistungen durch Abblenden auf f:2.8 noch deutlich zum Bildrand steigern, doch durch die schon bei f:1.2 deutlich größere Schärfentiefen-Ausdehnung muß der AF weniger leisten und die Chancen auf scharfe Fotos steigen erheblich, schon bei offener Blende.

Wer allerdings den besonderen Kick mit geringster Schärfentiefe sucht, wird hier nicht glücklich, denn mehr als f:2.4 im Vergleich kann er nicht aufblenden.

Ganz anders verhält es sich aber am Abend und in schwach beleuchteten Räumen, Theatern, Konzerten etc. – da spielt plötzlich mFT seinen Vorteil aus – denn die Lichtstärke bei größerer Schärfentiefe steht ja zur Verfügung. Allerdinge, ein Hacken bleibt, wenn die Lichtmenge zu gering wird und man trotz f:1.2 auf höhere Empfindlichkeiten als 800-1600 ISO ausweichen muß – wird man vom kleineren Sensor berauscht – wo jeder VF-Sensor mindestens bei 6400-12.800 ISO noch bessere BQ mit weniger Bildrauschen (24-42 MP) zeigt.

Früher gab es Spiegel-Tele-Objektive, die nur f:8 und weniger aufweisen konnten, da die Lichtumlenkung im Spiegel viel Licht verschlang. Tamron hat dann neben Sigma früh damit begonnen uns Zooms mit Lichtstärke f:6.3 anzubieten, Olympus ging sogar auf 6.7 mit 2 Zooms, die beide nicht besonders waren und wohl auch von Sigma für mFT entwickelt und gefertigt wurden. Die waren schon beide eine besondere Zumutung!
Zurück zu Canon, die jetzt f:7.1 einführen (also 2/3 Blenden weniger Licht als schon f:5.6), da Zooms sonst für die neuen Bajonette zwangsläufig groß und teuer werden.
Es geht also wieder nur um das billiger produzieren. Denn ein 4.5-7.1/24-105 mm IS, dass für scheinbar günstige 400€ und im Kit vermutlich für 250-300€ angeboten wird, lässt sich sicherlich für deutlich unter 100€ produzieren, vermarkten und versenden.

Was bedeutet f:7.1?
Der AF wird nicht darunter leiden, selbst bei dem 4.5-7.1/100-500 mm Tele-Zoom sollten sogar die Konverter bei gutem Licht noch fokussieren können – Sony macht das ja vor – beim 6.3/200-600 mm funktioniert sogar der 2x Konverter tadellos. Es ist aber trotzdem wir heute hohe ISO-Push-Empfindlichkeiten nutzen können, schon sehr lichtschwach und für schnelle Motive praktisch ungeeignet. Für stille Motive bei gutem Licht ist es aber sicher ein spannendes Zoom – vor allem wenn es unter 1000€ kostet und um 1 Kilo wiegt. Also mal schauen was uns Canon da für Kuckuckseier ins Nest legt.

Was kommt denn noch:
Canon
soll wohl ein neues DO-Objektiv für RF-Bajonett in Vorbereitung haben. Was könnte das heute im Tele-Zoom-Zeitalter noch sein?
Ein leichtes 5.6/300 mm, 5.6/400 mm machen wenig Sinn, Nikon das 5.6/500 mm nachzumachen, halte ich ebenfalls für zu kurz gesprungen. Allerdings wäre ein mutiges 5.6/600 mm in Kurzbauweise oder gar ein 8/800 mm vielleicht spannend. Warum nicht lichtstärker? Ich vermute das Canon einen noch größeren DO-Linsendurchmesser scheut, das wird zu teuer und die entscheidende Frontlinse ist gefährdeter. Es könnte allenfalls ein 2.8/300 mm DO, 4.0/300 mm DO oder ein 4,8/500 mm DO erscheinen.
Es wird Zeit für ein neues DO-Glas – schon um Sony damit eine lange Nase zu drehen und Nikon und mFT und Fuji auf Abstand zu halten.
Ein innovatives DO-Glas von Canon, könnte sogar mich zum umdenken zwingen… zur Ergänzung mit einer schwachen Kamera…
Das Fotojahr 2020 beginnt ohne technische Inspiration und verspricht sich auch nicht gut zu entwickeln, auch wenn das Canon-Freunde noch anders sehen (Aber wenn die R5 jenseits 5000€ erscheint, kühlt sich das schnell ab).

Was hat Bestand?
Die Erinnerung? Leider auch nicht.

Gold seltsamerweise immer noch – aber zum neuen Höchstpreis kaufen wir das besser auch nicht mehr, zumal fehlende Dividete, Lagerkosten und Rückkaufwert.

Gestern bin ich meinen letzten „Kampfläufer“ los geworden, Canon EOS 1DX, nach 5 Jahren brachte die nur noch ¼ des Neupreises, ohne das sie besonders strapaziert wurde. Immerhin fragen Viel-Fotografierer nicht nach mechanischen Verschlußauslösungen, Rechnungen und Zubehör – denn das ist bei den anderen Foto-Interessierten extrem nervig, vermutlich fragen die noch nach Auslösezahlen, wenn längst keine mechanischen Verschlüße mehr eingebaut sind.
Meine 1/3 Regel (eine Kamera/Objektiv verliert in den ersten 1-3 Jahren 1/3 des Listenpreises an Wert, bei bestem Zustand) stimmt leider auch nur noch bei besonders gefragten Modellen.
Insbesondere zerstören heute völlig unrealistische Listenpreise (allen voran Sigma, Leica, Nikon, Panasonic, Tamron) und durchgeknallte Cash-Back-Aktionen (die natürlich vorher schon in den hohen Listenpreis eingepreist sind) und die vielfältigen Verkaufsmöglichkeiten durch Internetz-Foren und Verkaufsplattformen für permanenten Druck auf den Preis – es ist ein Elend wie die „Dummen“ und Uninformierten ihren Fotokram verramschen und sich an einem einmal gesehenen kleinsten Preis orientieren – Dummheit ist eben nicht auszurotten und hat in dem Fall leider Auswirkungen auf alle anderen, die auch Werte noch schätzen und hoch halten.
Ich fürchte das ganze wird seit den Vollformat-DSLM-Systemen noch schlimmer, denn wenn Nikon 700€ für ein 1.8/50 mm, 1200€ für ein 1.8/20 mm und 800€ für das begehrte 1.8/85 mm aufruft – also teilweise mehr als den doppelten Preis, der bisher für vergleichbar lichtstarke Brennweiten gefordert wurde – dann ist das völlig GaGa!

Wer Leica oder Hasselblad-Preis akzeptiert und bezahlt hat – dem war ja noch nie zu helfen, denn auch Sammlerleidenschaft kann da seit 30 Jahren keinen Preis mehr auf realistischem Niveau erhalten. Auch ein scheinbar begehrtes Leica M-Objektiv wird allenfalls durch kleinste Auflagen und das Fehlen von Nachfolgemodellen (z.B. Tri-Elmare) „wertvoll“.
Allerdings sind auch alle M-Objektive heute an modernsten Sensoren überfordert, deshalb ist der Kauf reine Liebhaberei.

Die Japaner machen mit Kameras und Objektiven etwas grundsätzlich falsch, „alle“ bringen die gleichen Kenndaten und unterscheiden sich viel zu wenig.
Schaut man sich die Uhrenindustrie in der Schweiz an, von der ein winziges Bergvolk, zu nicht unerheblichem Teil noch sehr gut lebt – fällt auf, wie sehr jeder Hersteller um Differenzierung, um einen eigenen Markenkern ringt. Das vermisse ich bei Objektiven, außer Sigma und Leica tut das keiner mehr. Sony hat mit den GM-Objektiven immerhin begonnen sich eine besondere Stellung zu erobern, mal sehen ob sie durchhalten.
Canon und Nikon machen schon dadurch ihr Portfolio kaputt, dass sie alte Berechnungen jahrzehntelang nicht pflegen und einfach im Sortiment belassen. Ich verstehe auch die Forderungen von Nikon-Anhängern gar nicht, die jetzt ihre alten Schraubendreher-AF-Objektive noch mit speziellem Adapter an neuen Z-Objektiven nutzen wollen – das ist so wie ein Weißwandreifen am neuen Aston Martin.

Mit dem neuen Bajonett ist die „alte Welt“ tot – das war bei den Schraub-Bajonetten so, bei Minolta MD, bei Canon FD und das wird jetzt auch Nikon F und Canon EOS EF treffen.
Einzig Olympus konnte durch besondere Objektive (2.0/20 mm Macro – 2.0/21 mm – 1.2/55 mm – 2.0/90 mm Makro – 2.0/250 mm – 2.8/350 mm) kleine Serien mit auch heute noch beachtlicher, optischer Leistungsfähigkeit, attraktiv bleiben.
Nikon hat die 2 Noct-Objektive und Canon einige hochlichtstarke L-Objektive – doch die fallen heute durch sehr hohe CA auf. Canon FD – also alles vor EOS ist heute praktisch uninteressant, Nikon hat immerhin damals in den 60iger bis 80iger Jahren eine bequeme Markt-Dominanz gehabt, wer Nikon nicht hatte, wollte die Produkte der Marke haben und ist daher auch heute noch bei älteren Fotografen beliebt.
Ich muss aber gestehen, alles außer Pentax K, Pentax 645, Nikkor, Olympus OM, Leica M war mir schon wegen der Objektivkonstruktion oder der verwendeten Materialien nie sonderlich sympathisch.

Also was hat heute noch bleibenden Wert?
Von den Foto-Herstellern erschreckend wenig.
Selbst in der Uhrenindustrie der Nachbarn bleiben von den wohlklingenden Namen nur sehr wenige Modelle übrig, die vielleicht auch noch in Zukunft von jemandem bewundert und begehrt werden. Das ganze ist zu sehr Moden unterworfen. Rolex versteht es zwar sehr geschickt durch Verknappung einen künstlichen Wert für einige Modelle zu schaffen – aber wenn ich mir die kleinen Stahluhren (deren Stahl schnell und leicht verkratzt) heute ansehe, dann scheint mir ein Wert von weder 8.000€ noch 15.000€ praktisch nie real.

Fujifilm hat seine fünfte Kompakt-Kamera mit 2.0/35 mm heraus gebracht die X100V.
Sie wiegt mit fest eingebautem Objektiv nur 430g (13 x 5 x 7,5) bei praktisch gleichen optischen Möglichkeiten, durch den identischen Sensor. Sie will jetzt auch die 11 Bilder mechanisch und 20 B/Sek pro Sekunde elektronisch schaffen, die schon die X-Pro3 liefern kann. Das Sucherkonzept und der mechanische Ansatz faszinieren immer wieder. Größe, Sucher, Objektiv und die Bedienung mit Rädern, jetzt endlich auch Joystick und Klappmonitor passen. Doch zur Jackentaschen Leica-M-Kamera fehlen trotzdem zwei ganz wichtige Dinge, die sie erst Schnapp-Schuss-Tauglich machen würden – ein wirklich schneller Zt-Peng Autofokus und eine blitzschnelle, verzögerungsfreie Auslösung.
beides nervt mich seit der ersten Kamera, einmal ganz davon abgesehen das für mich der Sucher falsch angeordnet ist und ich nicht wirklich verstehe, warum man so eine Kamera ohne Wechselbajonett bevorzugen sollte.
1500€ mit Objektiv sind trotzdem ein gesalzener Preis.
Erstaunlich das Fuji hier noch auf Dura-Schwarz und Dura-Silber – was ja eine Titanlegierung sein will, verzichtet. Die bleibt der X-Pro 3 vorbehalten. Die –Pro 3 verlangt für das Bajonett dann gut 700€ extra, denn das 2.0/32 mm Objektiv gibt es ja für 500€ zu kaufen und die X-Pro kostet ab 1850€ und wiegt 500g plus (14 x 8,3 x 4,6 cm) das 2.0/23 mm – was leider nicht versenkbar ist wiegt 180g bei 6 cm Baulänge. Ich sehe in solchen Kameras immer so ein bischen die zwanghafte Rechtfertigung zur Produktion und später bei den Kunden zur zwanghaften Geldausgabe für ein eigentlich sinnloses Produkt. Fujifilm ist mir da ohnehin ein Dorn im Auge, durch seine komplett schwachsinnige Produktion von winzigen Sofortbildern und völlig überteuerten Kameras dazu. So sind auch X100 und für die allermeisten Fälle auch GFX-Mini-Mittelformat genau genommen kompletter Unsinn. Die Vorteile sind einfach nicht vorhanden. Besser dieser ganze Kram würde gar nicht erst produziert, aber wenn ich da ansetze, sind 90% aller Fotokameras heute Unsinn.

Die Sony 7RIV ist deswegen so genial, weil keiner mehr eine Halbformatkamera braucht – denn eine Halbformatkamera mit 26 MP ist gleichzeitig eingebaut!
Zusätzlich kann man mehr von der Scene sehen, später in Ruhe das Bild beschneiden oder aber gleich in der 7RIV und dadurch eine deutlich länger ausdauernde Bildserie realisieren, als es mit 61 MP möglich wäre.

Speicherkarten
Ab jetzt existieren nur noch CFexpress-Karten – sie können Schreibgeschwindigkeiten bis 1480 MB/s erreichen – SD steckt bei bestenfalls 300 MB/s fest.
Vergessen Sie SD und CF und auch XQD ist bald veraltet. Trotzdem werden die neuen Karten in die bisherigen Schächte der XQD und SD Karten passen! Der Geiz zahlt sich nie aus!
Hier ist Nikon absoluter Vorreiter und weder Sony, noch Panasonic, Canon (außer 1DX) oder Fuji , Olympus, Pentax, Leica haben es kapiert.


Ich mache die kommenden Tage erst einmal eine kurze Reise, wie ich sie noch nie gemacht habe, Olympus und Sony begleiten mich – mehr dazu bei gelungenen Fotos…

 

Veröffentlicht in General, News-Blitzlicht

18. Februar 2020
Eichhörnchen-Sonne Canon 100-500 mm in der Praxis

nur kaum dreht sich der freche Racker um – ist die Schärfe bei Canon futsch und kommt auch über dutzende Bilder nicht wieder – das Auge wird nicht erkannt – aussichtslos:

Das ist der Sony-Unterschied – die Alpha 9 verliert ihn auch kurz, wenn das Tier das Auge zusammenkneift und umdreht, aber dann sitzt die Augenanalyse automatisch wieder.
Das ist nur ein Beispiel, ich kann Canon hunderte Beispiele aus den letzten Wochen liefern, mit den schnellsten Objektiven…
Der Fairnis halber sei erwähnt – mit Nikon Z, Panasonic L, Leica L Vollformat oder gar mit Fuji, Olympus, Panasonic mFT probiere ich das längst nicht mehr – aussichtslos, da kämen allenfalls Glückstreffer zu Stande. Jetzt muß man ja nicht unbedingt Bildserien mit 10 Bildern pro Sekunde machen, aber dann bekommt man auch die Zunge nie ins Bild und verpasst sehr viele Details.


Zwischen diesen Fotos waren hunderte unscharfe Fotos – die will ich Ihnen hier nicht zumuten… wer skeptisch ist, kann es aber an den Bildnummern nachvollziehen…
Jede Fotosituation mit Tieren ist auch abhängig von Glück – wer meint, man könne da alles planen, lebt auf einem anderen Planeten als ich und stellt eben alles – nicht mein Stil.
Nur wenn ich mich dann nicht ein bisschen auf meine Kamera-Technik verlassen kann – bin ich verloren. Deshalb brauche ich auch nicht über Kosten zu lamentieren (was kompletter Unsinn ist, wenn man etwas mit solcher Passion betreibt – denn man kauft einfach das beste Werkzeug. Punkt), die spielen nur eine Nebenrolle, die Technik muß sitzen, der Hersteller ist schnurz, bei einem solchen Motiv im besten Licht muss die Schärfe exakt sitzen – ich kaufe und behalte nur das beste System.
Sicher kann man mit Mehraufwand die Canon-Kameratechnik überlisten und verbiegen und gute Fotos und auch immer wieder mal scharfe in diesen Situationen hin bekommen – aber will ich das?
Jedenfalls liefert das “alte” Sony 2.8/70-200 mm GM weit mehr scharfe Fotos und bleibt länger am Motiv – immer!
Und genau das bestätigen die kritischsten Kollegen auch unisono weiterhin.

Das ist jetzt im Extrem betrachtet, aber wir leben alle im Extrem und wenn die Entscheidung ansteht 10.000+€ für ein Canon-, Nikon- oder Sony Kamera-System auszugeben – dann ist man schon an der Obergrenze für fotografische Geräte und warum sollte man dann explizit sagen, ich nehme Canon, da kenne ich alles und die bekommen das schon hin – wenn ein anderer Anbieter es besser kann?
Es gibt Schwerpunkte – und wer keinen Bedarf für High-Speed-Serien und schnell bewegte Motive hat, für den ist Canon bei weitem gut genug, aber auch Nikon, Panasonic, Leica, dann tut es auch eine Fuji, eine Olympus etc.
Wer die beste Bildstabilisierung auf Reisen sucht, kauft “natürlich” eine Olympus und schleppt sich nicht mit Canon EOS R oder Nikon Z, oder Panasonic L ab.
Ich zeige nur auf, wenn Behauptungen in der Praxis nicht standhalten.

Canon 7.1/100-500 mm in der Praxis: Maximal 6 Stufen Bildstabilisierung und 800 mm bei 1.6x Ausschnitt

oberes Bild 500 mm bei offener Blende und 6400 ISO
unteres Bild 500 mm x 1.6x = 800 mm durch Kamera-Vergrößerungsfaktor bei 8000 ISO
Ja auch der kamerainterne Bildausschnitt schluckt nicht selten Licht, was über ISO-Empfindlichkeit ausgeglichen werden muß – weil das Motiv im Detail-Ausschnitt mehr Licht benötigt!
Trotzdem, ab jetzt kann man bei solchen Objektiven ohne Konverter leben – wenn man keine 45 MP-Datei braucht… und mit 19 MP auskommt. An den Zahlen wird auch klar, welchen Gewinn die R5 gegenüber der R6 bringt – 300 mm “Brennweite” = Bildausschnitt 1.6x ohne Verlust – weswegen ich für meine Motive die R6 sofort wieder zurück gegeben habe, mit 20 MP kann ich nicht arbeiten.
Also der Schärfe-Fan wird hier gleich die fehlende Detailschärfe ankreiden, auch bei 500 mm – sie wird auch durch die 6400 ISO hervorgerufen.
Der Nahbereich 2-10 m ist allerdings auch der schwächste Bereich bei einem Super-Tele-Objektiv.

So sieht die Realität aus: Drei Fotos nur Sekundenbruchteile nacheinander: Canon R5 & 7.1/100-500 mm bei 500 mm und 1/125 Sec, 1000 ISO
Die Auflösung des ersten Fotos ist ganz klar besser und hier sieht man auch den Vorteil von “nur” 1000 ISO – jedoch in zweiten Fotos ist dann alles wieder matsch, weil der Fokus einen Millimeter gewandert ist.
Auf dem dritten Fotos sehen wir das Ergebnis mit 12.800 ISO bei 1.500 Sekunde, es ist scharf, aber es hat Detailschärfeverluste und die Farben leiden etwas.
Also für mich haben “Experten” wie Tony N. & Co ganz klar unrecht, wenn sie Canon R5 den besseren Autofokus oder gar den besseren Tierautofokus attestieren – diese Micro-Ausrutscher gibt es bei Sony nicht, entweder ist es scharf oder eben die Schärfe liegt daneben aber nicht scharf, scharf, unscharf scharf, unscharf, unscharf, unscharf, scharf etc.
Und das passiert sowohl in der AF-Einstellung alle Felder (Vollautomatik mit Motiv-Erkennung) als auch kleines Einzelfeld-AF.

UND: Verwacklungsunschärfe ist beim 7.1/100-500 mm bei 500 mm und 1000 ISO bei nur 1/125 Sekunde nicht mehr auszuschließen!
Trotz des “tollen” IBIS und IS beim neuesten Canon-Objektiv – 500 mm freihand sind für mich mit 1/125 mm ein deutliches Risiko und das bedeutet nur 2 Stufen Stabilisierung – als Gegner dahinter steckt die hohe Auflösung von 45 MP. Also wenn Canon 6 Stufen für dieses Objektiv angibt – dann sollte jedes Foto auch bei 1/8 noch verwacklungsfrei sein – also das muß ich weiter testen.


Und hier der Canon-Klassiker – schwups, ohne geändertes Licht oder andere Kameraeinstellungen ist plötzlich die Farbe komplett anders – ja ich weiß ich hatte automatischen Weißabgleich aktiviert – und um auf Nummer sicher zu gehen, sollte man das bei Bildserien nie tun – aber ich will eben wissen, was die Automatiksysteme bei den Kameras taugen. Bei Sony passiert das auch schon mal – nur eben lange nicht so häufig, Nikon konnte das immer am besten, Weißabgleich und Belichtungsautomatik und ich vermute, das es auch in der Z7II noch so ist.
Ich habe dann einige umverwackelte Fotos mit 1/90 Sekunde machen können, allerdings ist deutlich sichtbar bei 1/90 bis 1/250 Sekunde, dass dann die Kaubewegungen des Tieres schon häufig zu unscharfen Kopf-Aufnahmen führen – Bewegungsunschärfe.
Also wir brauchen bestes Licht (das hatte ich) ein sehr lichtstarkes Objektiv (2.8/400 mm oder mindestens 4.0/400 mm) kürzere Zeiten als 1/250 Sekunde und den besten Kamera-AF, den wir bekommen können und noch 2 Hände voll Glück um schöne, scharfe Fotos in Serie zu realisieren. Hohe ISO-Empfindlichkeiten können abträglich sein, müssen es aber nicht.
Was mich bisher noch irritiert, das ich mit Canon 7.1/100-500 mm weit weniger perfekt scharfe Fotos, als mit dem deutlich schwereren Sony 6.3/200-600 mm hin bekomme. Aber das ist nur ein erster Eindruck. Wesentlich ist für mich auch, das ich mit dem 200-600 mm sehr viel schneller und müheloser die Brennweite verändern kann und auch das Sony 100-400 mm ist schneller, als das lang übersetzte Canon 100-500 mm. Leider hat Canon hier auch nicht an die Möglichkeit gedacht, es so zu realisieren wie jüngere Sigma-Tele-Zooms. Denn Sigma erlaubt das schnelle Zoomen durch ausziehen und eindrücken der Sonnenblende, kann also Dreh- und Schiebe-Zoom! Diese Mechanik sollten sich alle endlich einmal abschauen.

Mir hat aber die EIN-Kamerasystem-Strategie, die so viele Fotoleute verfolgen, nie gefallen – sie ist für mich einfach gegen die Möglichkeiten und beschränkt, so wie Monogamie oder lebenslang die gleichen Autos, die gleichen Urlaubsziele etc. Deshalb schaue ich, was mir R oder Z Objektive bieten können, auch wenn ich nur eins gleichzeitig einsetzen kann.

Und wenn du denkst diese Aufnahmen sind einfach… dann los… ich will Beweise…
und wenn du sie dann doch nicht hin bekommst – bestell den Kalender … zur 
Inspiration!

 

Veröffentlicht in General, Objektive im Test