Tresor  
Filo Rings

1. November 2025
Indian wildlife

Indian Wildlife – Eye to Eye
Canon 2,8/70-200 mm L IS II f:2,8
 
 
Willkommen!

Seit 16 Jahren ist Harrys Photo-Tagebuch online
24 Jahre war davor HarrysInFocus online. HarrysInFocus habe ich inzwischen still gelegt.
Über 930 Beiträge nur auf dieser Homepage.

Dank Dr. Tilo Seeger (www.drtseeger.de) konnte ich eine große Homepage aufbauen und mein vielfältiges Wissen zahllosen Fotografen vermitteln.
Ich bin seit mehr als 35 Jahren immer mit den neuesten Objektiven und Kameras unterwegs. Wenn ich es mir aussuchen kann, fotografiere ich am liebsten Tiere und alles was lebt und sich bewegt. Man vermutet bei mir gerne eine besondere Leidenschaft für Fotografie und Fotogeräte – das ist aber aus meiner Sicht nicht ganz richtig, denn meine wahre Leidenschaft brennt für meine Motive, für Tiere, für Natur, für Menschen – der Rest ist nur Technik.
Meine große Homepage “HarrysInFocus” wurde gerne mal zu bunt und zu verwirrend empfunden – sie ist aber eben auch so wie ich. Ein bunter Vogel, gerne mal chaotisch und zerstreut, oft knallig und manchmal zu viel auf einmal.
Ich bin nicht geradlinig und angepasst und farblos vielleicht auch nicht.
Ein Mensch hat viele Facetten, viele Gesichter, er kann vieles sein, je nach dem auf welche Seele er trifft… man muß es nur versuchen.
Ich versuche – ich mag grau nicht und bin immer auf der Suche nach Farben, nach Licht. Ich fotografiere spannende Tiere und Menschen – nicht nur einmal – immer wieder, mir fällt immer noch was ein. Mit einer Kamera kann ich zwar fast alles ablichten und doch verwende ich immer wieder andere Kameras und Objektive, und suche immer das Limit…
wie in meinem Lieblingsfilm „Blade Runner“ (1982) bin ich gerne auf Messers Schneide.
Ich bin “Berlin – Herz & Schnauze”, gewagt und schüchtern, modern und hektisch und zugleich altmodisch mit viel grün, Wasser und Ruhe.
2010 fiel die Entscheidung, es mal mit ruhigen Farben und streng geordnet zu versuchen.
Dafür haben mir hier Andreas Klotz (www.Tipp4.de), Katrin Scheid und Sebastian Tänzer (www.Taenzer.me) eine ganz neue Plattform errichtet. Es hat nicht lange gedauert und ich habe diese Seiten mit massenhaft Fotos und Text gefüllt.

Ich wünsche Ihnen trotzdem viel Vergnügen beim Stöbern, Entdecken und Lesen!

Per E-Mail (HarryPX@T-Online.de) bin ich jederzeit für Sie da und beantworte Fragen, Wünsche und Anregungen, biete Tests und
meinen Foto-Wissen auf USB-Stick. Rein ins Vergnügen…

Und bitte nichts mopsen und nichts ohne meine Zustimmung zitieren oder gar kopieren und ins Netz stellen!
Seien Sie lieber selbst kreativ!

Auf Anfrage – können Sie mich für eine Portrait-Session oder ihre Feierlichkeit buchen. Ich bin kein Freund von festen Preislisten, Preise ändern sich ständig.  Alles ist abhängig vom Aufwand, Nachbearbeitung und Zeit – deshalb einfach eine kleine Mail an mich und sie bekommen ein persönliches Angebot.

Dies ist KEINE Fan-Page – KEINE Werbung, KEINE Suchmaschinen-Links und Optimierung

Auch wenn hier auf meiner Seite Markennahmen wie Canon, Nikon, Novoflex, Olympus, Panasonic, Pentax, Leica, Zeiss & Apple häufiger als vielleicht sonst gewohnt auftauchen – bitte ich Sie herzlich – das nicht als Fan-Page miss zu verstehen. Diese Marken sind hier präsent, aufgrund langjähriger, oft positiver Erfahrungen. Canon und Sony werden wohl am häufigsten besprochen, weil Sony die innovativste Firma hat und Canon noch das größte System und die meisten Kunden hat, nicht weil ich es für die beste Herstellerfirma halte. Grundsätzlich sind mir Marken-Namen und Firmen egal und ich übe da keine Solidarität – denn das wäre zu kurzlebig. Es sind alles Hersteller die Produkte vertreiben und offensiv versuchen Geld zu verdienen. Nachdem ich nun seit 30 Jahren „InFocus“ schreibe und 15 Jahre lang meine Info-News „BlitzLicht“ heraus gegeben habe, werde ich mich ab jetzt auf diese Homepage konzentrieren – mit meinem gesammelten Fotowissen seit 30 Jahren und meinen regelmäßigen Tests aktueller Objektive und Kameras. Da ich unbedingt unabhängig bleiben will von einflussnehmenden Redaktionen (die zumeist über wenig Praxis-Wissen verfügen) den Herstellern, den Vertreibern und der Werbe-Industrie und ein Abo-Preis wie bisher vermutlich immer weniger Menschen interessiert – stelle ich hier mein gesamtes Wissen ab jetzt jedem zur Verfügung. Ich biete jedoch noch viel mehr, intensive Beratung per Mail – speziell an die persönlichen Vorlieben und Bedürfnisse angepasste Objektive und Kameras und Zubehör, die ich zum fairen Preis gebraucht und neu beschaffe.
Als Honorierung erhoffe ich mir wie meine nordamerikanischen Kollegen eine jährliche Spende um diesen hohen Aufwand vor mir und meiner Familie zu rechtfertigen.
Sie können einen beliebigen Betrag ab 35 € HIER spenden.

Die vergangenen 30 Jahre haben gezeigt, dass meine Leser durch meine Beratung und Tests viel Geld einsparen konnten, da ich immer als preisbewusster Berater und nie als “Anpreiser” von Marken fungiere. Oft genug rate ich auch vom Kauf ab. Auf meine gezielte Fachberatung per E-Mail können Sie immer zurückgreifen!)

E-Mail-Kontakt – einfach hier auf Beratung- oder Bestellen-BonBons klicken.

 

1. Dezember 2014
USB-Stick & DVD

Seit 25 Jahren unabhängige Praxistests – für:
Fotografie draußen, NaturFoto, NaturBlick, FotoMagazin, Phototechnik International, Photographie, FotoPraxis, Markt&Technik, PhotoScala, HarrysInFocus, u.v.a.
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29. März 2026
Macro-Objektive 2025

 

Zuletzt habe ich mich nur noch um Super-Tel-Brennweiten bemüht und diese auch täglich verwendet.
Und auch vor allem mit den neuen Zoom-Objektiven für spiegelfreie Systeme viele Nahaufnahmen bis 1:2.6 und mit zusätzlichen Ausschnitten erarbeitet. Das ist wirklich oft ein tolles Arbeiten. Aber es gibt natürlich auch, inzwischen bei jedem Anbieter spezielle, neugerechnete Macro Objektive. Um die soll es hier heute gehen.

CANON
Ich liebe ja Objektive mir Mehrfachnutzen und so war vor allem das Canon RF 2.8/100 mm L IS mit SA-Kontrolle besonders spannend.
Ich habe darüber im letzten halben Jahr viele Testberichte gelesen und mußte bei fast allen einen besonders kritischen Beigeschmack zur SA-Kontroll-Möglichkeit lesen. Deshalb habe ich mich auf einigen Fotowanderungen besonders darum gekümmert, haben die Schreiber und Kollegen recht?

Macro mit Tele-Zooms?
Canon verkauft uns ein RF 100-400 mm mit praktisch f:5.6 und dazu 100 mm mehr – also 500 mm mit f:7.1 und bleibt trotzdem sehr kompakt und leicht – nur der Preis schießt etwas durch die Decke.
Wenn man es länger verwendet, denkt man nicht mehr über 7.1 nach und nutzt einfach den Zoom, wie man ihn braucht und sogar an der R7 mit 800 mm Bildausschnitt bei 33 MP oder an der R5 mit 17 MP.

Man kann sogar auf 1/2 Blendenwerte begrenzen – was ich immer mache, dann taucht f:7.1 gar nicht mehr auf.
Ganz ähnlich ist es auch mit dem 8.0/100-400 mm – das nutze ich hauptsächlich für Schmetterlinge, Insekten, Frösche, Eidechsen etc. Es ist superleicht und schnell und die F:8 brauche ich meistens sowieso um zu mehr Schärfentiefe zu kommen und es kannn eben 1:2.4 aus größerem Abstand 0,88 m ab Sensor, als alle anderen Zooms. Es wiegt 640g! Schärfefans werden vielleicht bei 300 mm stoppen, denn bei 400 mm verliert es etwas, aber beim fliegenden Schmetterling spielt das für mich keine Rolle.

Und selbst das 2.8/150 mm Macro von Sigma (Daten: 900g, 0,38 m bei 1:1) kommt mir dagegen fast wie eine „Mogelpackung“ vor, denn es verliert die Brennweite im Nahbereich, man sollte es auch abblenden und man muß ziemlich nah heran. Wenn ich 400 mm im Ausschnitt nutze, also 640 mm komme ich auch schon auf 1:1,5 und bleibe theoretisch 90 cm weit entfernt (weil ich real die Sonnenblende und die Baulänge abziehen muß – also rund 40 cm – bleiben noch 50 cm realer Abstand zum Motiv.
Und selbst das RF 2.8/100 mm Macro SAC macht mir mehr Freude als jedes andere Macro auf dem Markt – Canon versteht mehr von innovativen Objektiven (wobei mir alle Sony GM Objektive haptisch noch einmal viel lieber sind). So weit aus meiner Praxis.

SONY

NIKON

FUJIFILM

Ein noch größerer Sensor als Kleinbild-Vollformal ist meistens für den Nahbereich kaum zielführend, deshalb lasse ich hier die GFX-Kameras von Fuji einmal außen vor.

OM-Systems

Für die tolle OM-1 gibt es leider nichts neues. Das 2.8/60 mm Plaste-Konstruktion finde ich heute eher umständlich und peinlich.
Auch die 35 mm können mich nicht begeistern.

 

PANASONIC-LEICA

 

SIGMA

 

TAMRON

Mir vergeht fast die Lust,
jetzt fühlen sich wieder viele bemüßigt etwas über Macro-Objektive zu schreiben und alles hat dabei so große Lücken wie der Grand Canyon.
Aber die Situation ist zur Zeit so, das ich täglich weit mehr Fotos speichere, als ich Abends auswählen und verarbeiten kann – ist schlimmer als im tollsten Urlaub.

Ich habe in jüngster Zeit alle Macros des Marktes erneut ausprobiert.
Die Zeiten für Stativ, manuelle Fokussierung, Einstellschlitten, Lichtzelt und f:22 sind noch nicht vorbei – nur mich interessiert es wenig so zu fotografieren.
Ich möchte immer flüchtige Momente und Lebewesen einfangen, das gelingt freihand mit Bildstabi und Nachfahr-Autofokus bei fast offener Blende viel besser.
Ich selbst fotografiere in der Nähe zum Motiv seit langem ganz anders, ich habe zwar immer ein 90 mm der 100 mm Macro, aber ich muß damit zu dicht an die Motive heran und bekomme oft nicht den Tele-Effekt, die Reduzierung, die ich mir wünsche. Deshalb verwende ich meistens ein Tele-Objektiv ab 300 mm mit einem besonders guten Abbildungsmaßstab, also größer als 1:4 oder vergrößere noch zusätzlich stark aus hochaufgelösten Fotos heraus. Es missfällt mir sehr, das die Industrie weitgehend unsere Wünsche ignoriert und kaum die Nutzung von Konvertern in Verbindung mit Makro-Objektiven zu lässt. Noch kann man die Brennweite verändern, nach Nikon hat sich nur noch Olympus an Objektive gewagt die große Abbildungsmaßstäbe und das Zoomen zulassen (Nikkor 5.6/70-180 mm 1:1,3 – Olympus 2.8/12-40 mm PRO 1:3.4 – Olympus 6.3/12-200 mm 1:2.2 – Olympus 4.0/12-45 mm 1:2 – Panasonic 4.0/24-105 mm 1:2). Und bei mFT verdoppelt sich der Abbildungsmaßstab ja dann noch einmal – ohne den Verlust von Auflösung!
Deshalb realisiere ich besonders gerne mit dem 2.8/12-40 mm und dem 6.3/12-200 mm meine Nahaufnahmen.
Wenigstens Fujifilm hat das verstanden und auch Sigma bietet öfter die Möglichkeit und Nikon hatte es auch für sein 2.8/105 mm Micro VR umgesetzt. Nur ist der AF meist sehr langsam (Sigma, Nikon) und das macht die Benutzung, wie ich sie mag, praktisch unmöglich.
Canon, Nikon, Sony, Panasonic sind bisher solche Verweigerer – ich hoffe sie lernen mal dazu. Denn für kleine Lebewesen brauchen wir Abstand und Brennweite.
Die 50-60 mm Macros sind ja eher für Still-Leben, Studio und Repro, wie Dias scannen gedacht. Die 90 mm, 100 mm und 105 mm sind die Macros der Massen, aber sie gaukeln auch leicht etwas falsches vor, die Zahlen sind entscheidend und die sehen fast immer so aus:
Das Objektiv ist 12 cm lang, lässt einen Abstand von 31 cm zu, gerne vergessen wird dabei eine 10 cm lange Sonnenblende – daraus ergibt sich dann: 31 cm minus 12 cm Baulänge, minus 2 cm bis zum Sensor oder bei DSLR sogar -4 cm und zusätzlich minus 10 cm Sonnenblende = bestenfalls 7 cm Abstand zwischen Motiv und Sonnenblende.
Also sehr wenig Platz für Licht und Bewegung des Motives.
Daher sind Konverter und 180 mm – 200 mm Tele-Macro so wichtig!
Nikkor 4.0/200 mm Micro = 50 cm Abstand minus 19 cm Baulänge und 2 cm bis zum Sensor und 10 cm Sonnenblende = 19 cm immerhin.

Die Sonnenblende ist ein echtes Macro-Problem, das man meist besser mit selbst gebastelten Lösungen umgeht.Denn die hufdrehbare Sonnenblende ist praktisch immer zu kurz, zu lang und kann nie an Motiv und Licht angepasst werden. Früher gab es einmal ausziehbare Blenden aus dem Objektivtubus selbst. Die waren zwar meist auch nicht zu Ende gedacht, weil nicht in jeder Position arretierter aber immerhin flexibler, wenn auch meistens zu kurz.

Eine wichtige Sache treibt Macro-Freunde seit den ersten tollen Nikkor-Macros – Micro – genannt um, die vor allem auch Nikon selbst verbockt hat:
Fehlende oder gar falsch und unzulänglich produzierte Stativ-Adapter. Denn sie sollten eine Kamera-Objektiv-Kombination in der Balance halten und voll beweglich einsetzbar machen.Von einer Arca-Swiss Schwalbenschwanz-Gestaltung einmal ganz abgesehen – denn auch die halte ich heute für zwingend notwendig – wer will schon eine zusätzliche Stativkopf-Adapterplatte verwenden?
Sie sollen eine stabile Verbindung Objektiv und Stativkopf gewährleisten – damit der Fotograf unabhängiger den Ausschnitt neu wählen und die Kamera besser platzieren kann.
Schon ab 90 mm für das Vollformat ist das unabdingbar für die Arbeit vom Stativ mit weit geschlossenen Blenden und Nikon und die meisten anderen versagen bis heute. Jetzt reden sich die Firmen darauf hinaus, das die Objektive dank Bildstabilisierung ja für die freihändige Nutzung ohne Stativ geeignet sind. Das tue ich auch meistens, aber für echte Macro-Fotografen ist das wie ein Schlag ins Gesicht, denn für größte Schärfentiefe, für Stacking, Retro-Verwendung und jede Drehmöglichkeit in der optischen Achse. Auch Wechsel von Quer- auf Hochformat wird so praktisch absolut unzufriedenstellend. Also deshalb haben geschätzte Leser natürlich recht, wenn sie sagen, ein Macro ohne Stativanschluß (zumindest optional) ist für die Tonne produziert!

Für mich sind das immer unleugbare Indizien dafür, dass Objektiv-Konstrukteure (und Marketingabteilungen, die ein Produkt absegnen), nicht selbst fotografieren – denn sonst wären ihnen diese Probleme sofort klar und ihnen wären in 100 Jahren längst Lösungen eingefallen.

Welche Hersteller haben sich um die Macro-Fotografie – einmal abgesehen von diesen immer wieder kehrenden Problemen verdient gemacht und welche nicht:
1. Nikon mit Micro-Nikkoren von 60 mm bis 200 mm und innovativen Ideen (70-180 mm Micro)
2. Olympus mit Weitwinkel-, Lupen- und leichten Tele-Macros
3. Pentax und Minolta mit besten optischen Rechnungen (und versagen beim AF) von 50 mm bis 200 mm
4. Sigma mit vielen spannenden und preiswerten Rechnungen und Exoten von 50 mm bis 180 mm und Zooms mit großem Abbildungsmaßstab
5. Tamron mit einigen sehr guten (AF langsam) Festbrennweiten von 90-180 mm und Zooms mit großem Abbildungsmaßstab
6. Laowa-Venus

Aus meiner Sicht wenig verdient gemacht haben sich:
1. Leica, obwohl sie für damalige Verhältnisse in den 90iger Jahren das beste 2.8/100 mm Macro für R produziert haben
2. Canon, weil der Schwerpunkt meist auf anderen Objektiven lag
3. Zeiss
4. Fujifilm hat sich bisher kaum angestrengt, erst das 2.8/80 mm überzeugt
5. Panasonic, 2.8/30 mm und 2.8/45 mm sind nicht genug
6. Vivitar – Elicar

Berühmte Macro-Objektive und ihre Nachteile:
Deren Kauf ich nur noch im Ausnahmefalle empfehlen würde (bei spezieller, andauernder Anwendung).
Nikon 2.8/105 mm VR Micro-Nikkor hatte das erste VR-Macro mit Bildstabilisator, das sogar den Einsatz der Konverter erlaubte. Aber es ist Innenfokussiert und eher langsam und wird mit Autofokus und Konverter praktisch unbrauchbar.
Canon 3.5/180 mm L fokussiert halbwegs flott im Fernbereich, hat aber eine dumme Einteilung der Fokusbereiche, hohe CA, nur 48cm Naheinstellgrenze ab Sensor
Olympus 2.8/60 mm: sehr filigran, einfach verarbeitet, blöder Mini-Drehschalter für 1:1, keinen Stativanschluß – dafür aber innovative Auszieh-Blende
Sigma 2.8/180 mm Macro OS – mit 1,5 Kilo extrem schwer, hohe CA, blöde Stativ-Adapter-Klammer, 86 cm Filter, nur 47cm Naheinstellgrenze ab Sensor

Ich erwarte von einem Macro-Objektiv weit mehr als nur einen breiten Scharfstellring. Ich erwarte perfekt schnellen Autofokus im AFC-Modus, damit ich auch eine Blume im Wind ohne Stativ scharf abspeichern kann. Sanftes und präzises, manuelles Scharfstellen ist eine Mindestvoraussetzung. Scharf sind sie alle, was vor mehr als 10 Jahren konstruiert wurde leidet deutlich unter CA – die Fotos müssen aufwendig bearbeitet werden – was natürlich zu Einbußen bei der Gesamtauflösung führt!

Also wer Fragen hat, gerne an mich.

Solange in Kürze:
Das innovativste Makro-Objektiv 2022:

Canon RF 2.8/100 mm L IS bis 1,4:1, schnellem AF, sehr wirksamer Bildstabilisierung und SA-Controll – allerdings wieder ohne Konverter-Nutzung

Fujinon 2.8/80 mm R LM OIS WR bis 1:1 und endlich mit Konverternutzung und sehr schnellem AF, fast  frei von CA – teuer aber saugut und zur Zeit konkurrenzlos!
Nachteile hat es auch: die Skalen fehlen, kein Stativadapter, nur lange Sonnenblende, kein so tolles Bokeh wie Nikkor-Sony Vollformat
Zumal kleinere Sensoren mehr Schärfentiefe bieten und alle Vorteile auf ihrer Seite haben (mal von 61 MP VF abgesehen).

Das beste Tele-Macro der Welt:
1. Pentax 4.0/200 mm FA* 1:1 – leider nur sehr selten gebraucht zu bekommen, keine Herstellung mehr
2. Nikkor 4.0/200 mm Micro ED AF-D 1:1 – wird weiterhin hergestellt

Das beste Allround-Macro der Welt:
1. Sony 2.8/90 mm G 1:1
2. Canon 2.8/100 mm IS USM

Die Mogelpackung:
Sigma 2.8/150 mm OS bis 1:1
aber nur wenige Zentimeter mehr Abstandsgewinn gegenüber allen 90-105 mm Macro-Objektiven – die 150 mm klingen toll, bringen aber im Nahbereich praktisch keinen wirklichen Vorteil – sondern eben nur im Fernbereich.

Was fehlt am dringensten?
Olympus/Leica 2.0/100 mm Macro 1:1 für mFT
3.5/180 mm Macro für Vollformat bis 1:1 von Sony, Nikon, Canon, Panasonic! Leicht und schnell und scharf!

Und bitte nie wieder Macro-Konstruktionen, die nicht mit Konvertern harmonieren!!!

 

 

28. Dezember 2019
Gedanke zum Ausklang des Jahrzehnts:

Was ist Kunst?
Wenn das, was man mit Leidenschaft und Hingabe tut,
Fremden besonders gefällt.

 

Kunst wird geschaffen aus eigenem kreativen Ansporn und nicht um Aufsehen, Macht, Reichtum zu erlangen.
Kunst will zuerst einmal dem Künstler gefallen und ihm Ausdruck geben.
Mit Fertigkeiten oder gar Massenverbreitung hat das gar nichts zu tun.
Sehr viel, was heute als Kunst anerkannt wird missfällt mir sehr, ich vermisse eben Leidenschaft und Hingabe.
Kunst wird NICHT durch Kunstexperten, Redakteure, Adelige und Prominente bestimmt, noch durch das Begehren oder Kaufverhalten von Menschen.

 

Veröffentlicht in General, News-Blitzlicht

28. Dezember 2019
Fotogeräte in 2020

Was alle Kameras 2020 noch brauchen:

– unbedingt neuer JPEG Algorithmus – viel besser und moderner
– Modulare Gehäuse mit austauschbarer Sensor/Processor-Einheit (wechselbar vom Hersteller)
– endlich völlige Anpassung an die individuellen Bedürfnisse des Fotografen
– Austauschbare, Unterschiedliche Griffe für unterschiedliche Menschen und Anwendungen
– schnelle Bild-Entwicklung in der Kamera und auf jedem Tablett/PC ohne Beteiligung von Adobe (Zerschlagung von Adobe-Abo Bezahlsystem!)
– noch bessere Auflösung im Sucher und Monitor
– Zurück zum Info-Display auf jeder Kamera
– Diebstahl-Schutz in jeder Kamera
– viel bessere Gurt-Befestigung und Gurte (Eddycam!) -Pentax LX (mit 4 Punkten an jeder Gehäuse-Ecke)
– neue bessere Blitze – neue Lichtquelle

Machen wir uns nichts vor – Sony ist technisch in allen Bereichen führend.
Pentax, Sigma und teilweise Canon bilden das Schlusslicht.
Während Canon und Nikon jetzt ein volles Jahrzehnt herumgetrödelt haben, sich alte Technik teuer bezahlen lassen haben sind Panasonic, Olympus, Sony mutig weiter gegangen und haben weiter einen großen Vorsprung. 

Was SONY 2020 noch verbessern sollte:

– Schacht für XQD/CFast und SD-Karten
– Alpha 7000 Gehäuse mit mistigem Sucher und mehr Power und stabiler

Was NIKON 2020 noch verbessern sollte:

– kürzere Einschaltzeit
– verbesserte AF-Auswahl
– größerer Speicher, schnellere Auslesezeiten
– Schacht für X-QD und SF-Karten
– Z500 Kameragehäuse (D500 Ergänzung)
– Z8 mit viel mehr Geschwindigkeit

Was CANON 2020 verändern muß:

– Fast alles, denn eine R oder Rp befriedigen bisher gar nicht ich würde derzeit kein einziges Canon-Produkt kaufen oder gar empfehlen.
– EOS RS1 (schnell und neue Bedienung und neuer Sensor)
– EOS R10 (Halbformat mit R-Bajonett)
– EOS R100 (Einsteiger-Halbformat mit R-Bajonett)

Was PANASONIC 2020 verändern muß:

– Neue G10 mit neuem AF-C (Kontrast AF) und neuem Sensor
– 1.8/135 mm
– 4.5/400 mm
– 5.6/500 mm

Was OLYMPUS 2020 verändern muß:

– E-M1III bit besserem Sensor, Augen-AF und Tier-AF
– Hauptschalter rechts
– Multi-Format-Sensor – quadratisch – der Objektive komplett ausnutzt
– verbessertes 2.8/40-150 mm PRO
– leichtes 2.0/150 mm PRO
– leichtes 2.8/300 mm PRO

Was FUJIFILM 2020 verändern muß:

– X-H2 mit verbessertem Sensor, schnellerer Einschalt und Reaktionszeit
– X-T4 mit IBIS
– endlich neu konstruierte Festbrennweiten

Was PENTAX 2020 verändern muß:

– eine K-01 mit Sucher und genialer Bedienung – also eine spiegelfreie Kamera mit großem Auflagemaß für alle jetzigen Pentax-K-Objektive
– eine spiegelfreie Pentax 645 D2 mit großem Auflagemaß für alle jetzigen Pentax-645-Objektive

Was SIGMA 2020 verändern muß:

– endlich mit Volldampf Objektive für spiegelfreie Kameras produzieren
– sich nicht mit L-Kameras verirren
– neue, bessere Blitzgeräte

Was LEICA 2020 verändern muß:

– Alles!
– Hybrid M-Sucher

 

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24. Dezember 2019
Weihnachtsgrüße 2019

ich hoffe ihr habt liebe Menschen – gut gelaunte Tiere und lebende Bäume um euch  und habt viel Freude beim schenken – fröhliche Weinachten
Harry

(ich kämpfe noch ein paar Tage mit einem großen, aktualisierten BlitzLicht, das in wenigen Tagen hier erscheint –
Bitte an alle Spender/Kalenderkäufer –  das Passwort per Mail an HarryPX@T-Online.de anfragen! – Dankeschön für eure Treue!)

 

 

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