Tresor  
Filo Rings

1. November 2025
Indian wildlife

Indian Wildlife – Eye to Eye
Canon 2,8/70-200 mm L IS II f:2,8
 
 
Willkommen!

Seit 16 Jahren ist Harrys Photo-Tagebuch online
24 Jahre war davor HarrysInFocus online. HarrysInFocus habe ich inzwischen still gelegt.
Über 930 Beiträge nur auf dieser Homepage.

Dank Dr. Tilo Seeger (www.drtseeger.de) konnte ich eine große Homepage aufbauen und mein vielfältiges Wissen zahllosen Fotografen vermitteln.
Ich bin seit mehr als 35 Jahren immer mit den neuesten Objektiven und Kameras unterwegs. Wenn ich es mir aussuchen kann, fotografiere ich am liebsten Tiere und alles was lebt und sich bewegt. Man vermutet bei mir gerne eine besondere Leidenschaft für Fotografie und Fotogeräte – das ist aber aus meiner Sicht nicht ganz richtig, denn meine wahre Leidenschaft brennt für meine Motive, für Tiere, für Natur, für Menschen – der Rest ist nur Technik.
Meine große Homepage “HarrysInFocus” wurde gerne mal zu bunt und zu verwirrend empfunden – sie ist aber eben auch so wie ich. Ein bunter Vogel, gerne mal chaotisch und zerstreut, oft knallig und manchmal zu viel auf einmal.
Ich bin nicht geradlinig und angepasst und farblos vielleicht auch nicht.
Ein Mensch hat viele Facetten, viele Gesichter, er kann vieles sein, je nach dem auf welche Seele er trifft… man muß es nur versuchen.
Ich versuche – ich mag grau nicht und bin immer auf der Suche nach Farben, nach Licht. Ich fotografiere spannende Tiere und Menschen – nicht nur einmal – immer wieder, mir fällt immer noch was ein. Mit einer Kamera kann ich zwar fast alles ablichten und doch verwende ich immer wieder andere Kameras und Objektive, und suche immer das Limit…
wie in meinem Lieblingsfilm „Blade Runner“ (1982) bin ich gerne auf Messers Schneide.
Ich bin “Berlin – Herz & Schnauze”, gewagt und schüchtern, modern und hektisch und zugleich altmodisch mit viel grün, Wasser und Ruhe.
2010 fiel die Entscheidung, es mal mit ruhigen Farben und streng geordnet zu versuchen.
Dafür haben mir hier Andreas Klotz (www.Tipp4.de), Katrin Scheid und Sebastian Tänzer (www.Taenzer.me) eine ganz neue Plattform errichtet. Es hat nicht lange gedauert und ich habe diese Seiten mit massenhaft Fotos und Text gefüllt.

Ich wünsche Ihnen trotzdem viel Vergnügen beim Stöbern, Entdecken und Lesen!

Per E-Mail (HarryPX@T-Online.de) bin ich jederzeit für Sie da und beantworte Fragen, Wünsche und Anregungen, biete Tests und
meinen Foto-Wissen auf USB-Stick. Rein ins Vergnügen…

Und bitte nichts mopsen und nichts ohne meine Zustimmung zitieren oder gar kopieren und ins Netz stellen!
Seien Sie lieber selbst kreativ!

Auf Anfrage – können Sie mich für eine Portrait-Session oder ihre Feierlichkeit buchen. Ich bin kein Freund von festen Preislisten, Preise ändern sich ständig.  Alles ist abhängig vom Aufwand, Nachbearbeitung und Zeit – deshalb einfach eine kleine Mail an mich und sie bekommen ein persönliches Angebot.

Dies ist KEINE Fan-Page – KEINE Werbung, KEINE Suchmaschinen-Links und Optimierung

Auch wenn hier auf meiner Seite Markennahmen wie Canon, Nikon, Novoflex, Olympus, Panasonic, Pentax, Leica, Zeiss & Apple häufiger als vielleicht sonst gewohnt auftauchen – bitte ich Sie herzlich – das nicht als Fan-Page miss zu verstehen. Diese Marken sind hier präsent, aufgrund langjähriger, oft positiver Erfahrungen. Canon und Sony werden wohl am häufigsten besprochen, weil Sony die innovativste Firma hat und Canon noch das größte System und die meisten Kunden hat, nicht weil ich es für die beste Herstellerfirma halte. Grundsätzlich sind mir Marken-Namen und Firmen egal und ich übe da keine Solidarität – denn das wäre zu kurzlebig. Es sind alles Hersteller die Produkte vertreiben und offensiv versuchen Geld zu verdienen. Nachdem ich nun seit 30 Jahren „InFocus“ schreibe und 15 Jahre lang meine Info-News „BlitzLicht“ heraus gegeben habe, werde ich mich ab jetzt auf diese Homepage konzentrieren – mit meinem gesammelten Fotowissen seit 30 Jahren und meinen regelmäßigen Tests aktueller Objektive und Kameras. Da ich unbedingt unabhängig bleiben will von einflussnehmenden Redaktionen (die zumeist über wenig Praxis-Wissen verfügen) den Herstellern, den Vertreibern und der Werbe-Industrie und ein Abo-Preis wie bisher vermutlich immer weniger Menschen interessiert – stelle ich hier mein gesamtes Wissen ab jetzt jedem zur Verfügung. Ich biete jedoch noch viel mehr, intensive Beratung per Mail – speziell an die persönlichen Vorlieben und Bedürfnisse angepasste Objektive und Kameras und Zubehör, die ich zum fairen Preis gebraucht und neu beschaffe.
Als Honorierung erhoffe ich mir wie meine nordamerikanischen Kollegen eine jährliche Spende um diesen hohen Aufwand vor mir und meiner Familie zu rechtfertigen.
Sie können einen beliebigen Betrag ab 35 € HIER spenden.

Die vergangenen 30 Jahre haben gezeigt, dass meine Leser durch meine Beratung und Tests viel Geld einsparen konnten, da ich immer als preisbewusster Berater und nie als “Anpreiser” von Marken fungiere. Oft genug rate ich auch vom Kauf ab. Auf meine gezielte Fachberatung per E-Mail können Sie immer zurückgreifen!)

E-Mail-Kontakt – einfach hier auf Beratung- oder Bestellen-BonBons klicken.

 

1. Dezember 2014
USB-Stick & DVD

Seit 25 Jahren unabhängige Praxistests – für:
Fotografie draußen, NaturFoto, NaturBlick, FotoMagazin, Phototechnik International, Photographie, FotoPraxis, Markt&Technik, PhotoScala, HarrysInFocus, u.v.a.
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21. April 2026
Wald-Käuze 2024 – ROCHADE

Wir leben in der Versicherungs und Sicherheits-Blase – das sind alles nur Hirngespinste.
Wenn einer mit Macht und dicker Keule kommt, müssen wir uns bis auf’s Blut verteidigen.
In Wahrheit ist das Leben, unser aller Leben, in jeder Sekunde ein Überlebenskampf, ein Kampf um Stärke, einfaches Futter und Unversehrtheit!
Bei den Tieren ist das für geduldige Menschen auch jederzeit zu beobachten.
Weil ich den zappeligen Autofokus der Z9 leid war, habe ich sie auf manuelles Fokussieren eingestellt und zusätzlich die Farbe zurück genommen und nur das 6.3/800 mm verwendet. Allerdings lies das schwach Licht es nicht zu, wirklich kurze Zeiten zu wählen, meist mußte ich bei 1/500 oder maximal 1/1000 bleiben und RAW zusätzlich nutzen, um bei 20 BpS noch um 10.000 ISO zu bleiben.
Ich war früh um 5.30 Uhr bei den Wald-Käuzen und ihrem Nachwuchs, als sich folgendes entwickelte:

 

 

Ich habe mich an eins der schwierigsten Motive gewagt – Eulenvögel.
Nicht das sie meinen ich habe mich im Nordseestrand vergraben – ich habe ausgerechnet wieder ein neues Vogelprojekt begonnen, dem ich täglich bis zu 7 Stunden witme.
Nach Buntspecht, Grünspecht, Meise, Star, Bienenfresser, Rotkelchen, Haubentauchern, Eisvogel, Zaunkönig, Kleiber, Zwergtauchern, Austernfischer, Küstenseeschwalbe, Wasseramsel habe ich jetzt den Steinkauz im Visier.
Ausgerechnet ich, der mit Vögeln nie viel zu tun hatte und wie ein Pölking, Morris oder auch nur so gut wie die anderen Spitzen-Vogelfotografen, werde ich sicher nicht. Dafür weiß ich zu wenig, habe in der Jugend zu wenig über Vögel, Gesang, Reviere und Verhalten gelernt. Ich war immer Katzen- und jetzt auch Eichhörnchen-Mensch, das bleiben auch meine Lebens-Motive.
Aber ein Eulen-Vogel war immer ein Wunschprojekt.

Es ist vergleichsweise fotografisch gut zu aufzulösen, wenn wir bei wenig Licht fotografieren muss, immerhin stehen uns heute Teleobjektive mit f:1.2 und f:1.8 und dann noch f:2.8 und f:4.0 Lichtstärke und Empfindlichkeiten bis 6400 ISO plus Entrauschungssoftware zur Verfügung.
Und es ist auch nicht mehr so schwierig sehr lange Brennweiten für größere Distanzen zum Motiv zu verwenden, für gutes Licht gibt es 800 mm sogar schon unter 1000€. Nur jenseits 800 mm wird die Luft sehr dünn, dann helfen nur noch Konverter, Sensoren oder Spektive.
Jedoch die Kombination aus wenig Licht bei Entfernungen von 50-200m stellen eine weiterhin kaum überwindbare Hürde mit ständigen Kompromissen dar. Bewegungen sind fast gar nicht scharf einzufangen – außer mit Blitz oder Kunstlicht.

Extrem-Telefotografie
Wer noch denkt, 500-600 mm seien schon viel Brennweite und wer sich traut dann den Ausschnitt auf vergleichbar 900 mm zu nutzen, wähnt sich sicher am Ende der Telebrennweiten.
Doch trotz aller technischen Verbesserungen und hochauflösender Sensoren ist das Mitnichten das Ende der erhofften Reichweite.Auch 1200 mm, 1700 mm und sogar 2000 mm können bei kleinen Tieren mit hoher Fluchtdistanz durchaus wichtig werden – Ich sage nur Steinkauz!
Nur leider sind die Steigerungen der Vergrößerung und die sichtbaren Details keineswegs unbegrenzt steuerbar – zumindest nicht ohne Weltraum-Satelliten-Technik. Schon bei 600 mm kann kalte aufsteigende Luft, Fotos schnell unbrauchbar machen. Und auch die Unterschiede zwischen 1000 mm und 2000 mm sind vergleichsweise gering, viel geringer als die Zahlen vermuten lassen. Größtes Problem ist heute nicht mehr nur die ruhige Haltung der Kamera (da helfen IS, VR & IBIS sehr viel)sondern die vorhandene Lichtstärke, die noch kurze Belichtungszeiten und mittlere ISO-Push-Empfindlichkeiten zulässt. Ohne viel Licht gelingt meistens kein Telefoto. Nicht ganz umsonst werden die Objektive von Canon mit Anfangsöffnungen f:7.1, f:8 und f:11 so kritisch diskutiert und so oft als untauglich befunden. Das kommt aber zumeist von Fotomenschen, für die immer noch 800 ISO das Limit darstellt.
Trotzdem, für mein Projekt war die Canon R7 mit Canon 11/800 mm und erst recht mit 14x Konverter bei f:16 allenfalls an sehr klaren Tagen nach dem regen und sehr viel Licht brauchbar.
Denn bei der Kombination begegnen uns alle Hürden auf einmal. Die R7 rauscht wegen der 32 MP auf kleiner Fläche schon jenseits 1600 ISO stärker, f:11 lässt sehr wenig Licht durch und der RollingShutter der R7 kann durch Bewegungen des Objektivs oder Motivs schnell die Fotos verzerren.
Die anderen Eulenfreunde mussten mit 5.6/200-500 mm und 6.3/150-600 mm oft früher aufgeben, weil die Distanz von 60m bis 200m einfach zu groß war.
Ein 5.6/800 mm schien neben einem 4.0/600 mm plus TC die einzige Möglichkeit.

Ich hatte dann schnell die OM-1 zur Hand, denn bis zu 1600 mm bei f:4.5 sind konkurrenzlos. Aber nach ersten guten Fotos war ich trotzdem extrem limitiert durch fehlendes Licht, Abends nach 21.45 Uhr – da half dann auch irgendwann f:4.5 am kleinen MFT-Sensor nicht mehr und 800 mm sind noch deutlich zu wenig Brennweite um die scheuen und sehr kleinen Vögel nicht zu stören.
Weit entfernte Motive nah heran holen, klappt bestens, aber 16-20 cm kleine Vögel in mehr als 30-60 m Entfernung groß darzustellen und detailliert zu zeigen, ist etwas ganz anderes.
Deshalb wechselte ich notgedrungen auf Nikon Z9 mit 6.3/800 mm und 1.4x TC, Gleichzeitig eine gute Möglichkeit die Version 4.0 für die Z9 unter echten Wildlife-Bedingungen am Limit zu betreiben.
Eins wird sofort klar, ich weiß nicht, was die vielen anderen uns als Wildlife mit den tollen Nikon-Kameras verkaufen wollen, wo dann in Bildserien meist jedes Bild perfekt scharf auf dem Auge gespeichert wird – ich weiß nur, auch mit Version 4.0 habe ich weit mehr als 60% Ausschuss – wo der Fokus nicht sitzt. An schnelle Bildfolgen ist dabei gar nicht zu denken! Ganz oft wird ein Kauz gar nicht gefunden und erkannt, erst wenn ich auf Halbformat umschalte gelingt es etwas besser. Allerdings kein Vergleich zu OM-1 und erst recht nicht zu R7, R5 und 7RV, A1!
Wenn man an Menschen gewöhnte Vögel auf festgelegten Strecken abknipst, mag da mehr gehen – aber meine Steinkäuze geben einen Vogelschiss auf Internet, Nikon und Menschenvertrauen.
Mit allen 6.3/600 mm oder gar 7.1/500 mm Zoom-Objektiven braucht man da gar nicht anzutreten.
Somit bleiben für die Aufgabe aus meiner Sicht aktuell nur:
Sony A1 mit 4.0/600 mm +TC
Canon R5 mit 4.0/600 mm TC oder 5.6/800 mm – das 11/800 mm scheitert hier
Und das ist alles in der höchsten Preisschiene, da ist man mehr als 15-20.000 € los.
Deshalb kann hier nur die OM-1 mit 4.5/150-400 mm und die Nikon Z9 mit 6.3/800 mm in Frage kommen.
Die OM-1 zeigt Probleme bei 2x Digitalvergrößerung, wenn sich Motive schnell oder unregelmässig bewegen und wenn man jenseits 3200 ISO arbeitet – dann werden gute Fotos mehr zum Zufall. Und das Licht muß optimal sein.
Die Z9 zeigt immer wieder einmal seltsames AF-Verhalten, kann nicht folgen, bleibt nicht auf dem Motiv, findet die Augen nicht etc.
Wenn ich – wie sicher viele es tun – nur Vollformat nutze – dann versagt die Motiverkennung aus so grosser Distanz auf so kleine Motive häufig. Trotz der prägnanten Eulenaugen. Erst wenn ich in Halbformat wechsle und auch 1.4 x TC einsetze und das Motiv größer wird, ist der AF besser brauchbar – wenn auch weit entfernt von der “Werbe-Perfektion”.

Jeder Steinkauz kann seinen Kopf um bis zu 360° drehen – vor allem aber, er kann das schneller als eine Kamera es bisher festhalten kann – im kleinsten Bruchteil einer Sekunde wechselt der Blick von hinten nach vorne bei 180° Drehung des Kopfes.

Die Fotografie der 6 Steinkäuze unter schwierigsten Bedingungen… haben mein Wissen vertieft.
Ich weiß jetzt wieder, das alle optischen Objektivtests praktisch oft wertlos sind. Entscheidend ist nur das Licht.
Und heute auch der Sensor – mehr noch als das eigentliche Glas.
Das viel gescholtene Canon RF 11/800 mm kann ein ganz erbärmliches Objektiv sein, vor allem in hellem Sonnenlicht an der R7. Aber in anderer Lichtsituation eben auch ein sehr gutes, das den Vergleich mit 20 mal teureren Objektiven optisch kaum zu scheuen braucht.

Die OMDS OM-1 mit 4.5/150-400 mm überzeugt manchmal einfach nicht, schon gar nicht mit äußerster Brennweite und Bildausschnitt. Es hängt davon ab wie das Licht ist, der Bildstabilisator arbeitet und wie das Motiv oder ich selbst mich bewege/verwackle – dann kann es auch mal Mist abliefern. Aber meistens ist es fantastisch.

Die vielverbreitete Aussage, das Vollformatkameras immer bessere Qualität abliefert stimmt so einfach nicht. Es kann so sein, muß aber nicht – ich habe genug Beispiele mit OM-1, R7, Fuji X-H1 wo es nicht so ist und sehe fast jeden Tag Fotos mit der Nikon D500, die Vollformat sogar überlegen sind.

Ich habe inzwischen auch kein wirkliches Verständnis mehr für Menschen, die Tele-Fotografie und bewegte Motive mit Einzelbildmodus oder auch nur mit 5 B/Sec betreiben. Sie verpassen so viele atemberaubende Momente…

 

Erst wenn wir Menschen drastisch reduziert sind, wird es wieder mehr Tiere geben – das ist meine Erkenntnis.
Wo sollen die Tiere denn hin? Wenn wir alles betonieren oder fällen oder vergiften? Sicher gibt es jetzt spannende Begegnungen direkt in den Städten oder um unsere Häuser – aber dort wo die gebaut sind haben vorher viele Tiere und Pflanzen gelebt und jetzt suchen sich die letzten anderen Lebewesen nur einen Platz wo sie noch bleiben können.
Darüber können wir nicht froh sein!
Die Tierarten und Exemplare werden jetzt so schnell weniger, dass sich an jedem scheinbar spektakulären Motiv gleich dutzende Fotografen mit langen Tüten einfinden.
Und zu den langen Tüten gleich noch eins, Tamron, Sigma und Canon haben dafür gesorgt das Brennweiten wie 500 mm, 600 mm und jetzt sogar 800 mm und 1200 mm für fast jeden erschwinglich sind, der sich eine neue spiegelfreie Systemkamera kauft. Leicht, handlich, schnell, verwicklungsarm, scharf und preiswert – ist nur um 1000€. Was dazu führt, das Menschen wie ich immer mehr in der Horde stehen müssen und jedes Lebewesen schnell “totfotografiert” ist.
Es ist auch fast egal, welche Kamera dahinter ist, heute wird alles stabilisiert, enttäuscht und geschärft und fertig ist das Supi-Bild.
Schön ist das alles nicht mehr!

 

 

25. November 2019
Beste Objektive 2020

Wir befinden uns im Umbruch, die herkömmlichen AF-Objektive für Spiegelreflexkameras sind zwar nicht selten noch gut genug, jedoch die neueren Konstruktionen liefern im direkten Vergleich erheblich bessere Schärfe und Kontrast und die Software ermöglicht heute eine Fehlerkorrektur, die noch vor 6 Jahren undenkbar war. Und dazu kommen immer mehr manuelle Objektive aus China und Asien, die preiswerte Alternative sein wollen. Doch letztere taugen immer nur für eine sehr bedachte Fotografie, vor allem die lichtstarken wollen sehr pingelig mit Kontrast- und Lupenfunktion fokussiert werden. Dies gelingt letztlich jedoch nur vom Stativ mit unbewegten Objekten. Das ist nicht meine Fotografie – deshalb halte ich mich da mit Vergleichen und Äußerungen zurück, zumal ganz einfach die neueren AF-Objektive immer leistungsfähiger sind. Doch die Preise sind teilweise so verrückt, dass immer mehr Fotografen eine Flucht in dieses preiswerte Lager wagen. (doch die kommen zurück, es ist wie vor 30 Jahren mit Tokina und Sigma – am Ende wollten alle Nikon oder Pentax Objektive)
Der Umbruch ist für Manchen noch nicht so offensichtlich, weil er argumentier,t dass er dank Adapter seine bisherigen DSLR.Objektive weiter verwenden kann. Das stimmt mechanisch und macht auch Vergnügen. Doch es ist nur eine Werbeaussage der Hersteller, die ihre Kunden fesseln und ausquetschen wollen.
Denn wenn ich optisch ein beliebtes 4.0/24-105 mm Canon gegen das neue für das R-Bajonett an der R teste – ist der Unterschied leicht zu sehen und dann wird niemand mehr (außer aus Geldnot) das alte Objektiv weiter verwenden. Und wenn man sich daneben noch die Versionen von Sony, die von Panasonic ansieht – fällt die Kaufentscheidung gut möglich, ganz gegen Canon aus. Und ein Sony zeigt auch an 61 MP Fotos noch Wirkung. Also der allmächtige, weiße Riese ist nicht mehr. Mit jedem neuen Objektiv kaufen ihm Sony und sogar Sigma, Panasonic und Nikon den Schneid ab.
Nikon schlägt einen ganz eigenen Weg ein, will zuerst preiswerte Festbrennweiten für Z liefern – die aber genau genommen alles andere als preiswert sind. Auch Panasonic ist viel zu teuer eingestiegen ins Vollformat und jetzt warten wieder Viele auf Sigma und Tamron – damit die Preise sich normalisieren. Das werden sie auch, Nikon kann die Vollformat-Preise nicht halten und Panasonic wird so allenfalls kleine Stückzahlen verkaufen.
Und auch Sony ist viel zu teuer und als Alternative gibt es letztlich nur die kleineren Sensoren von Fuji, Sony und mFT. Dabei ist frappierend wie sehr Fuji plötzlich mit neuen Objektiven verliert und wie auch hier Sony eine optische Dominanz ausbaut und sich Olympus und Panasonic noch gut verteidigen.

Nikon, Olympus, Pentax, Leica, Zeiss, und heute auch Canon, Fujifilm, Sigma, Tamron, Tokina Voigtländer (Cosina) sind die klassischen Glashersteller.
Sony und Panasonic sind das nicht – umso spannender ist es zu sehen, wie sie die Glashersteller ausbremsen und vorbei ziehen. Ich frage mich nur immer, wo lassen die fertigen – denn es braucht heute mehr Know-How denn je um ein nahezu perfektes Objektiv zu erschaffen. Beide bedienen sich offensichtlich nicht bei Sigma, Tamron, Tokina – wie das andere tun. Leica und Zeiss sind da nur Label, da wird aber nichts in Europa hergestellt, außer Glas-Rohlinge aus Spezialglas von Schneider-Kreuznach, Schott und Co.

Eins bleibt unweigerlich beim alten, die optische Leistung eines Objektives kann nur so gut sein wie seine Mechanik und auch nur bei exzellenter Verarbeitung ist die Leistung dauerhaft. Sigma hat hier den Anstoß gegeben um Canon und Nikon endlich auch in der Haltbarkeit Paroli bieten zu können und Tamron folgt dem mit seinen neusten SP Objektiven, Sony hat gewaltige Anstrengungen unternommen um von den behäbigen Zeiss-Konstruktionen den Weg zu modernen, präzisen, stabilen und schnellen G und GM Objektiven zu meistern.
Pentax und Fuji machen mir Sorgen, Tamron überzeugt mich mechanisch noch selten, Sigma nehme ich nur, wenn sie alternativlos sind.

Eine Festbrennweite braucht für mich Lichtstärke!
Nicht zwingend f:1.4 und selten f:1.2 oder gar f:0,95 – aber Objektive die unterhalb 200 mm Brennweite nicht zumindest f:2.0 oder besser f:1.8 bieten, sind (außer im Makrobereich) für mich kaum akzeptabel. Ich frage mich wo Tamron mit seinen leichten f:2.8 Brennweiten hin will. Ja so können sie preiswert und mit wenig Materialaufwand anbieten und zu den Preisen von einstigen f:1.8 Konstruktionen zurück – es wird eine Einstiegsdroge geschaffen, denn später will die Mehrheit dann ohnehin f:1.4 oder zumindest f:1.8. Besser gleich länger sparen – es sei denn, Sie nutzen solche Blenderöffnungen nicht häufig – aber dann könnten sie auch Zooms kaufen, die bei f:4.0 bis f: 11 nicht schwächer sind.

Altes Praxiswissen erstaunt viele junge Fotografen:
Ein Vario-Objektiv oder modern gesprochen “Zoom-Objektiv” – kann nur bei einer Brennweite seine besten Leistungen erreichen!

Das ist wahrlich nicht neu, aber offenbar bei vielen Fotografen in Vergessenheit geraten, durch pausenlose Bewerbung überschattet oder einfach noch unbekannt.
Egal wie oft man ein Objektiv einsendet und einstellen lässt, es kann nur bei einer Brennweite und sogar nur bei einer Entfernungseinstellung seine beste Leistung offenbaren.
Derzeit sind ja Ultraweitwinkel-Zoom-Objektive extrem gefragt und “in” – deshalb werden jetzt speziell bei den UWW-Neuheiten permanent unzufriedene Fotofans aufgeklärt.
Ein 12-24 mm wird niemals bei 24 mm oder auch nur bei 20 mm so scharf und brillant abbilden, wie bei 12 mm. Es ist in fast allen Fällen auf die kürzeste Brennweite optimiert.
Das gilt für alle Zoom-Objektive im WW-Bereich:
11-24 mm – 12-24 mm – 14-24 mm – 14-30 mm – 16-35 mm – 18-35 mm und natürlich für 7-14 mm – 8-18 mm – 9-18 mm – 10-24 mm etc.
alle sind ausnahmslos bei der kürzesten Brennweite am besten.
Bei der längsten Brennweite sind sie unterschiedlich schwächer. Sie bilden dann weicher ab und die Auflösung sinkt.
Wer einen großen Bildwinkel braucht, kaufte gestern:
Canon 4.0/11-24 mm L – Canon 4.0/16-35 mm L IS – Canon 2.8/16-35 mm L III – Nikon 2.8/14-24 mm – Sigma 4.0/12-24 mm (in dieser Reihenfolge)
und heute: 
Leica mFT 2.8-4.0/8-18 mm – Nikon S 4.0/14-30 mm – Canon R 2.8/15-35 mm – Sony 4.0/12-24 mm

Bei der Endbrennweite 24 mm oder 35 mm ist jedes 2.8/24-70 mm, 4.0/24-105 mm etc. entschieden besser!

Bei Tele-Zooms verhält es sich etwas anders.
Sie werden meistens für die Endbrennweite gekauft – also um bei 200 mm – 300 mm – 400 mm – 500 mm oder gar 600 mm Brennweite eingesetzt zu werden.
Doch leider sind sie fast immer dann nicht auch am besten. Auch wenn das gerne anders vermutet und immer wieder so beschrieben wird. Der Aufwand, ein Zoom am Tele-Ende am besten aussehen zu lassen ist extrem, eigentlich gilt das heute nur für das Canon 4.0/200-400 mm +1.4x & Nikon 4.0/180-400 mm VR ED FL – die beide sogar noch mit Extender berechnet wurden.
Die Anderen bieten höchste Schärfe und Auflösung  bei mittleren Brennweiten, bei 135 mm – 200 mm – 300 mm – 400 mm – je nach Endbrennweite.
Und sie vertragen meistens keine zusätzlichen Konverter! Nicht ohne sichtbar an Auflösung und Kontrast einzubüßen.
Ich nutze trotzdem zwei Zooms von Sony (100-400 mm und 200-600 mm)  und das Fujifilm 100-400 mm – die bei etwa 300-350 mm am besten sind – bei 400 mm verträgt das Sony sogar den 1.4x Extender – denn am Ende zählt nur ein scharf fokussiertes Bild.
Sony hat auch eine Geheimwaffe, das neue 5.6-6.3/200-600 mm G – das alles im Bereich bis 500 und 600 mm auf die Plätze verweist (auch Nikkor 5.6/200-500 mm!).
Aber ein 2.8/300 mm oder gar 2.8/400 mm und 4.0/600 mm sind von einem Zoom optisch nicht einzuholen und das gilt für alle Super-Tele-Festbrennweiten.
Allerdings können neueste Zooms wie Sony 6.3/70-300 mm und 5.6/100-400 mm weit schneller fokussieren als alle Super-Tele.

Normal-Zoom-Objektiv
wer nicht immer mit einem 1.8/35er oder 1.4/50er (ideal: Tamron 1.8/35 mm VC oder Sigma 1.4/50 mm ART) auskommt, wird sich für ein lichtstärkeres Zoom entscheiden.
In dem Bereich gibt es viele Objektiv-Neuheiten. Der wichtigste fotografische Zoom-Bereich ist für die meisten Fotografen, der von 24-200 mm. Leider gibt es nur ein einziges Objektiv, das den voll zufriedenstellend abdeckt, denn das gut gemeinte Tamron 6.3/16-300 mm ist optisch ein größerer Kompromiss. Dieser wichtigste Bereich wird deshalb meistens mit 2 Zoom-Objektiven abgedeckt oder der Fotofreund verzichtet auf 24 mm und ergänzt im Weitwinkelbereich durch ein Super-Weitwinkel-Objektiv. Dann muss er aber schon 3 Zoom Objektive mit nehmen.

Ich habe alle genau unter die Lupe genommen, genaue Erkenntnisse gerne auf Anfrage.

CANON:
R:
Canon versucht sein Zoom-Dreigestirn neu zu beleben, jetzt von 15-200 mm und 2020 kommt dann das 100-400 mm dazu. Auch die lichtstarken f: 1.2 Objektive werden rasch ausgebaut, ein 1.2/35 mm und vielleicht sogar ein 1.2/24 mm sollten folgen. Auch an einem 1.8/135 mm wird Canon nicht vorbei kommen und das 300 mm und 500 mm lassen schon zu lange auf sich warten.
Trotzdem, besser warten, die Preise fallen noch und erst einmal soll Canon eine gute Kamera bauen…
EF:
Für Vollformat wählen die meisten das 4.0/24-105 mm mit knapp unter 1000€ ist es noch bezahlbar. Hier ist die erste Version heute keine Empfehlung mehr, die Version II ist etwas besser. Eine echte Alternative gibt es nicht. Das Sigma überzeugt nicht wirklich. Besser ist es in vielen Fällen das Canon 2.8/24-70 mm L II anzuschaffen, auch wenn es noch keinen Bildstabi hat und schon bei 70 mm endet. Es ist optisch ganz klar eines der besten Normal-Zooms auf dem Weltmarkt, vor Nikon, Pentax und Sony.
Sigma hat mit einem 2.8/24-70 mm OS geantwortet, bildstabilisiert.  Tamron hat als erster 2.8/24-75 mm mit VC eingeführt, es ist gut, aber sein AF ist sehr behäbig und zumindest für mich zu langsam.

Halbformat ist praktisch tot und auch EOS M ist eine Totgeburt, wenn man Ansprüche hat und nicht nur knipsen will.

NIKON:
Z:
Nikon kämpft – aber bisher überzeugen die vorgestellten Brennweiten (nicht die optische Leistung!) weniger – ja das 14-30 mm braucht man – aber alles andere?
FX:
Im Vollformat kauften die Meisten das 4.0/24-120 mm für rund 1000€ ist es noch bezahlbar. Es ist gut, aber nicht wirklich herausragend. Eine echte Alternative gibt es auch bei Nikon nicht. Das Sigma 24-105 mm überzeugt nicht wirklich. Zwei verschiedene 2.8/24-70 mm mit und ohne VR überzeugen mich beide nicht völlig. Mit VR wird es sehr schwer, extrem teuer und optisch nicht überragend.
Nikon hat das beste Superweitwinkel 2.8/14-24 mm und das beste Tele-Zoom: 2.8/70-200 mm VR FL.
Sigma hat mit einem 2.8/24-70 mm OS geantwortet, bildstabilisiert.  Tamron hat als erster 2.8/24-75 mm mit VC eingeführt, es ist gut, aber sein AF ist sehr behäbig und zumindest für mich zu langsam.
Für Halbformat sah es besser aus, als bei Canon, aber praktisch alle DX-Objektive sind jetzt auch alter Schnee.

 

BESONDERE OBJEKTIVE

Alle reden über Kameras, ich probiere lieber neue Objektive aus und schaue wo sie meinen fotografischen Horizont erweitern können. Wir alle versuchen uns heute zu unterscheiden, die meisten wollen als einzelne Person und nicht als einer von vielen wahrgenommen werden. Besonders auch mit dem liebsten Hobby oder der größten Leidenschaft – der Fotografie:
Deshalb hier einmal – markenübergreifend alle Objektive, die aus meiner Sicht etwas sehr Besonderes haben und aus der Masse deutlich heraus ragen.
Das gilt für die optische Leistung, für die Konstruktion, oder eines der vielen anderen Merkmale, lassen Sie sich überraschen:

Die Karten sind neu gemischt – das Full House haben nur Sony und mFT – alle anderen versuchen Joker zu setzen, was derzeit gegen die Übermacht von Sony vergeblich ist.
Es geht nicht mehr um Spiegelreflex-Objektive – sie können im Weitwinkelbereich gar nicht mit den DSLM-Konstruktionen für spiegelfreie Kameras mithalten (die sind näher am Sensor) und tun sich auch schon im Tele-Bereich sehr schwer.

SONY: 6 neue 2019
ich wüßte gerne wie Sony das schafft, auch die beiden neuesten Zooms für das Halbformat 16-55 mm und 70-350 mm sind besser als alles, was die Konkurrenz bietet. Sony hat vor 2 Jahren irgendwo eine Büchse gefunden und sie geöffnet – was Sony hier jedes Jahr an Objektiven zeigt, die bis 61 MP beste Leistungen transportieren, ist sagenhaft. 2019 erschienen 6 Spitzenobjektive ohne Schwächen!
Dagegen sehen die ersten Zeiss-Konstruktionen heute fast alle alt aus und auch die 70-200 mm Versionen sind nicht mehr wirklich zufrieden stellend.
1.8/24 mm E
1.4/24 mm GM
1.8/35 mm G
1.8/55 mm G
1.4/85 mm GM
1.8/85 mm G
2.8/90 mm G
2.8/100 mm GM
1.8/135 mm GM
2.8/400 mm GM
4.0/600 mm GM
2.8/16-55 mm G
4.0/12-24 mm G
4.0/24-105 mm G
4.5-6.3/70-350 mm G
4.5-5.6/100-400 mm GM
5.6-6.3/200-600 mm G

CANON: 6 neue 2019
Canon hat gemerkt, dass sie mit der Adapterlwösung kaum zufrieden stellen können, daher kommen jetzt schnell begehrte R-Objektive. Was viele Canon-Fans noch nicht gemerkt haben – damit sind ihre EF-Objektive wertlos und die Leistung der R-Objektive erheblich besser und wenn es jetzt Richtung 80 MP geht – braucht keiner mehr etwas außer Makro zu adaptieren.
R:
1.8/35 mm Macro
1.2/50 mm L
1.2/85 mm L DS
2.8/15-35 mm L IS
2.8/24-70 mm L IS
4.0/24-105 mm L IS
2.8/70-200 mm L IS
4.5-5.6/100-400 mm L IS (2020)

EF: Das alte Glas ist noch nicht kaputt:
1.4/24 mm L II USM
1.4/35 mm L II USM – Schärfeweltmeister bei 35 mm
2.8/40 mm STM – besonders kleines Pancake 130g, knackscharf
1.2/50 mm L USM
1.4/85 mm L IS USM
2.0/135 mm L USM
2.0/200 mm L IS USM
2.8/300 mm L IS II USM
4.0/400 mm DO IS II USM
4.0/8-15 mm Fish-Eye
4.0/11-24 mm L USM
4.0/70-200 mm L IS II
2.8/70-200 mm L IS III
4-5.6/70-300 mm nUSM IS II
4.5-5.6/100-400 mm L IS II USM
4.0/200-400 mm x1.4x L IS USM

NIKON:6 neue 2019 (2 angekündigt – 0,95/58 mm Z & 2.8/120-300 mm FX)
Nikon wird sich in seinem Spagat zwischen F und Z Bajonett die Kronjuwelen quetschen – das kann nicht gut gehen. Was soll das jetzt noch ein 5.6/500 mm und ein 2.8/120-300 mm für FX zu präsentieren? Das ist Unfug! Solche Power wird für Z gebraucht und der Adapter ist da keine sinnige Lösung – auch wenn er bisher besser arbeitet als bei Canon. Das 4.0/24-70 mm ist sehr gut, aber nur ein teures Kit-Zoom, das keinen auf Dauer zufrieden stellen wird. Es muß jetzt bald ein 4.0/24-120 mm in meisterlicher Qualität kommen.
Z:

1.8/24 mm S
2.8/24-70 mm S
4.0/14-30 mm S

FX:
1.8/20 mm
1.8/24 mm
1.8/35 mm
1.4/58 mm
1.4/105 mm
2.0/135 mm DC
2.0/200 mm  VR
4.0/300 mm VR PF
4.0/500 mm VR FL
4.0/600 mm VR FL
5.6/800 mm VR FL
2.8/14-24 mm VR
2.8/70-200 mm VR FL
4.0/180-400 mm +1.4x VR FL

OLYMPUS: 1 neues Objektiv 2019
Olympus ist sehr geschwankt hat am Anfang von mFT fast nur “schrottige” Sigma Konstruktionen geliefert und erst mit der PRO-Serie begonnen zu überzeugen. Auch das neue 12-200 mm ist weit besser als erwartet.
Ich hoffe Olympus gibt 2020 mal richtig Gas, nicht weil viel fehlt, aber weil die Konkurrenz nicht schläft.
1.8/8 mm Fish-Eye PRO
2.0/12 mm PRO
1.2/17 mm PRO
1.2/45 mm PRO
2.8/60 mm Macro
1.8/75 mm PRO
4.0/300 mm PRO
2.8/12-40 mm PRO
2.8/40-150 mm PRO
4.0/12-100 mm PRO IS
3.5-6.3/12-200 mm

PANASONIC:
konzentriert sich leider auf sein neues L-Vollformat – das ist sehr bedauerlich, denn die leisen Updates einiger Objektive verändern die optische Leistung nicht gravierend.
1.7/12 mm Leica
1.7/15 mm Leica
1.2/42,5 mm Leica
2.8/200 mm OIS Leica
1.7/10-25 mm OIS Leica

FujiFilm: 2 + 2 neue Objektive
Zeigt erhebliche Schwäche, die Preise sind hoch und die optische Leistung im Vergleich nicht überzeugend.
1.4/16 mm
1.4/23 mm
1.2/56 mm
2.0/90 mm
2.0/200 mm
2.8/50-140 mm
4.5-5.6/100-400 mm


SIGMA: nur 4 neue Objektive

Sigma liefert jetzt viele Varianten ganz unterschiedlich je nach Bajonett. Ich hoffe sie blicken da selbst noch durch… die bisherigen Art-Objektive in verlängerter Version an die neuen Bajonette zu setzen ist dummes Zeug, die Objektive werden noch schwerer, noch länger und die optische Leistung steigt nicht. Die ganze Art-Serie ist ja nur ein Derivat der Cine-Serie – ich kann das bisher nicht wirklich ernst nehmen.Sigma träumt jetzt wieder davon “sein” L-Bajonett durch zu setzen, nur sehe ich die geringsten Chancen für L. Kommendes Jahr werden dann mehr Objektive für Sony E und Canon R erscheinen – Sigma muß sich ganz neu aufstellen.
1.8/14 mm
1.8/20 mm
1.2/35 mm Art
1.8/135 mm Art
4.0/500 mm Sport
1.8/50-100 mm
2.8/120-300 mm
6.3/150-600 mm

TAMRON: 3 neue Objektive + 4 in Aussicht
(2.8/70-180 mm ?)
2.8/17-28 mm und 2.8/28-75 mm überzeugen mich mechanisch nicht.

1.4/35 mm
1.8/35 mm
1.8/85 mm VC

VOIGTLÄNDER:
0.95/10,5 mm
0.95/25 mm

Was konkret für 2020 kaufen?
Von Canon gar nichts, denn es gibt noch keine brauchbare R-Kamera.
Von Pentax leider auch nichts, zumal Tamron viele neuere Objektive für Pentax fertigt.
Von Sigma auch nicht viel, DSLR ist Schnee von gestern. Und DSLM beginnt gerade erst, immerhin scheint das 2.8/24-70 mm für Sony und L gelungen zu sein.
Von Olympus gibt es außer dem empfehlenswerten 12-200 mm nichts Neues.
Panasonic sitzt verkehrt herum auf einem schweren Vollformat-Pferd, und auch das ambitionierte 1.7/10-25 mm kann kaum locken.
Fujifilm hat sein ganzes Können und Power ins Mittelformat verlagert, im Halbformat schwächeln sie, weder 16-80 mm, noch 80 mm Macro, noch 8-16 mm noch die 2.8er Festbrennweiten sind sonderlich gelungen!
Vom genialen Start ist nichts mehr übrig – wegen der Objektive würde ich Fuji XF tatsächlich jetzt nicht mehr empfehlen. Peinlich ist sogar auch das 2.0/200 mm – nicht optisch, aber es ist viel zu auffällig.
Von Nikon vielleicht das 5.6/500 mm PF und wer es noch nicht hat, das 4.0/300 mm PF, sowie immer noch das 1.4/105 mm oder 1.8/20 mm/1.8/24 mm sonst besser die Z7 mit 4/14-30 mm
Von Sony fast alles was G oder GM im Namen trägt!

DSLR-Glas zur Erinnerung:
Nikon hat zuletzt überzeugt mit:
Nikon hat bessere 1.8/20 mm – 1.8/24 mm – 1.8/35 mm
Nikon kann 1.4/85 mm und 1.8/85 mm in besserer Qualität liefern
Nikon hat als erster ein superscharfes 1.4/105 mm
Nikon hat ein leichtes 4.0/300 mm VR PF & ein 5.6/500 mm VR PF
Nikon hat die leichtesten, besten Supertele: 2.8/400 mm FL – 4.0/500 mm FL – 4.0/600 mm FL – 5.6/800 mm FL
Nikon hat das schärfste 4.0/14-30 mm und das 2.8/14-24 mm
Nikon hatte das erste 2.8/24-70 mm VR
Nikon hat das schärfere und bessere 2.8/70-200 mm VR FL
Nikon hatte das schärfere und bessere 4.0/70-200 mm VR
Nikon hat ein gutes, preiswertes 5.6/200-500 mm VR

Wo hatte Canon lange Oberwasser:
Canon hat das weltweit schärfste und beste 1.4/35 mm L II
Canon hat das einzige MP-E 2.8/65 mm Lupenobjektiv
Canon 1.2/50 mm L – 1.2/85 mm L – 2.0/135 mm L
Canon hatte das schärfste 2.8/100 mm L IS Macro
Canon hat das weltweit beste 2.8/300 mm L IS II
Canon hat das 4.0/400 mm IS DO
Canon microUSM (schnellster AF weltweit: 3.5-5.6/18-135 mm IS & 4.0-5.6/70-300 mm IS)
Canon hat ein 4.0/8-15 mm L Fisheye
Canon hat das schärfste 4.0/11-24 mm L
Canon führte lange bei 2.8/16-35 mm L III und 4.0/16-35 mm L IS
Canon hatte das schärfste 2.8/24-70 mm
Canon hatte das schnellste und beste 4.5-5.6/100-400 mm L IS II
Canon hat das einzigartige 4.0/200-400 mm L IS x 1,4x

Es ist häufig der Umgang mit dem neuen Gerät der zu Frust führt – und seltener die Technik selbst.

Es war einmal das beste und wichtigste Zoom für mich: Canon EF 4.5-5.6/100-400 mm L IS II

 

 

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24. November 2019
Achtung es blitzt wieder 2020

He, liebe Leser, etwas Großes ist nach intensiven Tests und Recherchen fertig, HarrysBlitz-Licht.
Die Photokina lockt mit ungewohnt vielen neuen Kameras und Objektiven – und das BlitzLicht ist voll gepackt mit Informationen und Vergleichen – Harry hat unermüdlich alle Informationen zusammen getragen und gibt einen Überblick und Vergleiche aller Kameras und AF-Objektive.

Ab jetzt können Sie das Passwort für das neue HarrysBlitzLicht anfordern!
Wie gewohnt als PDF – über 200 Seiten geballtes Wissen und Vergleiche.

Kostenfrei für alle die dieses Jahr etwas gespendet (ab 39€) oder bei Harry gekauft haben oder dies jetzt noch nachholen.
Zusätzlich wird es nach der Photokina ein umfangreiches Update kostenlos dazu geben!

Spenden bitte an (Harry Wirtz – Spardabank Südwest – IBAN: DE44 5509 0500 0108 477027 – BlitzLicht) – die sind herzlich willkommen.

Anfragen für das Passwort bitte per Mail an: HarryPX@T-Online.de

Hier die große Datei zum Download – Passwortgeschützt und nicht zur Weitergabe!

Foto-Listen-2018-08 END-Ken

 

und bitte retten Sie die letzten Eichhörnchen, stellen Sie täglich frisches Wasser und geeignetes Futter (Sonnenblumenkerne, Nüsse etc.) zur Verfügung!

 

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17. November 2019
Kalender 2020

BAUMTÄNZER – Fotokalender in bester Foto-Qualität – mit mehr als 70 meiner besten Motive aus 2019
(also kein einfacher, jede Seite ein Bild-Kalender – sondern Bildserien! Leider hat das Jahr nur 12 Monate und ein Wochen oder gar Tageskalender in schöner Größe ist nicht machbar)
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Das ist einer der Gründe warum ich weniger geschrieben habe – ich habe weit mehr als 500 druckreife Eichhörnchen-Fotos in 2019 realisiert. Und alles Herzblut in die Gestaltung dieses Kalenders und die Bearbeitung der Fotos gesteckt.

 

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