Tresor  
Filo Rings

1. November 2025
Indian wildlife

Indian Wildlife – Eye to Eye
Canon 2,8/70-200 mm L IS II f:2,8
 
 
Willkommen!

Seit 16 Jahren ist Harrys Photo-Tagebuch online
24 Jahre war davor HarrysInFocus online. HarrysInFocus habe ich inzwischen still gelegt.
Über 930 Beiträge nur auf dieser Homepage.

Dank Dr. Tilo Seeger (www.drtseeger.de) konnte ich eine große Homepage aufbauen und mein vielfältiges Wissen zahllosen Fotografen vermitteln.
Ich bin seit mehr als 35 Jahren immer mit den neuesten Objektiven und Kameras unterwegs. Wenn ich es mir aussuchen kann, fotografiere ich am liebsten Tiere und alles was lebt und sich bewegt. Man vermutet bei mir gerne eine besondere Leidenschaft für Fotografie und Fotogeräte – das ist aber aus meiner Sicht nicht ganz richtig, denn meine wahre Leidenschaft brennt für meine Motive, für Tiere, für Natur, für Menschen – der Rest ist nur Technik.
Meine große Homepage “HarrysInFocus” wurde gerne mal zu bunt und zu verwirrend empfunden – sie ist aber eben auch so wie ich. Ein bunter Vogel, gerne mal chaotisch und zerstreut, oft knallig und manchmal zu viel auf einmal.
Ich bin nicht geradlinig und angepasst und farblos vielleicht auch nicht.
Ein Mensch hat viele Facetten, viele Gesichter, er kann vieles sein, je nach dem auf welche Seele er trifft… man muß es nur versuchen.
Ich versuche – ich mag grau nicht und bin immer auf der Suche nach Farben, nach Licht. Ich fotografiere spannende Tiere und Menschen – nicht nur einmal – immer wieder, mir fällt immer noch was ein. Mit einer Kamera kann ich zwar fast alles ablichten und doch verwende ich immer wieder andere Kameras und Objektive, und suche immer das Limit…
wie in meinem Lieblingsfilm „Blade Runner“ (1982) bin ich gerne auf Messers Schneide.
Ich bin “Berlin – Herz & Schnauze”, gewagt und schüchtern, modern und hektisch und zugleich altmodisch mit viel grün, Wasser und Ruhe.
2010 fiel die Entscheidung, es mal mit ruhigen Farben und streng geordnet zu versuchen.
Dafür haben mir hier Andreas Klotz (www.Tipp4.de), Katrin Scheid und Sebastian Tänzer (www.Taenzer.me) eine ganz neue Plattform errichtet. Es hat nicht lange gedauert und ich habe diese Seiten mit massenhaft Fotos und Text gefüllt.

Ich wünsche Ihnen trotzdem viel Vergnügen beim Stöbern, Entdecken und Lesen!

Per E-Mail (HarryPX@T-Online.de) bin ich jederzeit für Sie da und beantworte Fragen, Wünsche und Anregungen, biete Tests und
meinen Foto-Wissen auf USB-Stick. Rein ins Vergnügen…

Und bitte nichts mopsen und nichts ohne meine Zustimmung zitieren oder gar kopieren und ins Netz stellen!
Seien Sie lieber selbst kreativ!

Auf Anfrage – können Sie mich für eine Portrait-Session oder ihre Feierlichkeit buchen. Ich bin kein Freund von festen Preislisten, Preise ändern sich ständig.  Alles ist abhängig vom Aufwand, Nachbearbeitung und Zeit – deshalb einfach eine kleine Mail an mich und sie bekommen ein persönliches Angebot.

Dies ist KEINE Fan-Page – KEINE Werbung, KEINE Suchmaschinen-Links und Optimierung

Auch wenn hier auf meiner Seite Markennahmen wie Canon, Nikon, Novoflex, Olympus, Panasonic, Pentax, Leica, Zeiss & Apple häufiger als vielleicht sonst gewohnt auftauchen – bitte ich Sie herzlich – das nicht als Fan-Page miss zu verstehen. Diese Marken sind hier präsent, aufgrund langjähriger, oft positiver Erfahrungen. Canon und Sony werden wohl am häufigsten besprochen, weil Sony die innovativste Firma hat und Canon noch das größte System und die meisten Kunden hat, nicht weil ich es für die beste Herstellerfirma halte. Grundsätzlich sind mir Marken-Namen und Firmen egal und ich übe da keine Solidarität – denn das wäre zu kurzlebig. Es sind alles Hersteller die Produkte vertreiben und offensiv versuchen Geld zu verdienen. Nachdem ich nun seit 30 Jahren „InFocus“ schreibe und 15 Jahre lang meine Info-News „BlitzLicht“ heraus gegeben habe, werde ich mich ab jetzt auf diese Homepage konzentrieren – mit meinem gesammelten Fotowissen seit 30 Jahren und meinen regelmäßigen Tests aktueller Objektive und Kameras. Da ich unbedingt unabhängig bleiben will von einflussnehmenden Redaktionen (die zumeist über wenig Praxis-Wissen verfügen) den Herstellern, den Vertreibern und der Werbe-Industrie und ein Abo-Preis wie bisher vermutlich immer weniger Menschen interessiert – stelle ich hier mein gesamtes Wissen ab jetzt jedem zur Verfügung. Ich biete jedoch noch viel mehr, intensive Beratung per Mail – speziell an die persönlichen Vorlieben und Bedürfnisse angepasste Objektive und Kameras und Zubehör, die ich zum fairen Preis gebraucht und neu beschaffe.
Als Honorierung erhoffe ich mir wie meine nordamerikanischen Kollegen eine jährliche Spende um diesen hohen Aufwand vor mir und meiner Familie zu rechtfertigen.
Sie können einen beliebigen Betrag ab 35 € HIER spenden.

Die vergangenen 30 Jahre haben gezeigt, dass meine Leser durch meine Beratung und Tests viel Geld einsparen konnten, da ich immer als preisbewusster Berater und nie als “Anpreiser” von Marken fungiere. Oft genug rate ich auch vom Kauf ab. Auf meine gezielte Fachberatung per E-Mail können Sie immer zurückgreifen!)

E-Mail-Kontakt – einfach hier auf Beratung- oder Bestellen-BonBons klicken.

 

1. Dezember 2014
USB-Stick & DVD

Seit 25 Jahren unabhängige Praxistests – für:
Fotografie draußen, NaturFoto, NaturBlick, FotoMagazin, Phototechnik International, Photographie, FotoPraxis, Markt&Technik, PhotoScala, HarrysInFocus, u.v.a.
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28. August 2026
Neue Super-Tele in der Praxis

Wichtig für Sony-Fotografen
Sony hat wieder ein Super-Tele-Zoom, denn das 200-600 mm war ja allmählich langweilig geworden.
Canon ist inzwischen Konkurrent im Teleobjektiv-Portfolio und hat ein 200-800 mm Ausziehzoom!
Nikon hat bessere Preise und die richtigen Alternativen bei Festbrennweiten, 4.5/400 mm und 6.3/800 mm..

Meine Kritik am Canon RF 6.3-9.0/200-800 mm IS USM
Bei dem Verkaufspreis von 2500€ ist es keine L-Konstruktion, aber es wurde auch kein DO-Element verwendet. Es hat einen hochwirksamen Bildstabilisator und immerhin einen Nano-USM Antrieb.
Das klingt bei der Lichtstärke wenig verheißungsvoll, bietet aber dafür mehr Tele-Zoom.
Alle populären 150-600 mm und 180-600 mm Zooms mit f:6.3 sind genau doppelt so lichtstark – die Brennweite 800 mm zu erreichen kostet genau eine Blende Licht. Das ist viel!
Ich könnte jetzt gleich in den Ring werfen, OMDS mit seinem 4.5/150-400 mm kann das auch – 4x so lichtstark bei gleichem Gesamtgewicht von rund 2 Kilo. Allerdings bietet ja Canon auch die Option sein neues Telezoom an der R7 als 9/320-1280 mm bei 32 MP zu nutzen. Dabei darf nicht übersehen werden, dass mit der R7 bei spätestens 3200 ISO die Freude am rauscharmen Bild verblasst, während ich meine OM-1 oft bis 6400 ISO nutzen kann. Allerdings kostet es bei OM Systems auch 7500€ und bei Canon nur 2500€!
Zur Lichtstärke: Von 300-450 mm = F:7.1 – von 450-600 mm = F:8.0 und bei 700-800 mm dann F:9.0
Blendenöffnung:
Ich gebe zu bedenken, wenn sich ein Tier oder Vogel oder sonst ein Motiv im Schatten setzt, wie gestern das Rotkelchen um 9.45 Uhr an meinem Balkon, dann sind meine Belichtungsdaten 1/1000 sec bei f:7.1 und 12.800 ISO an einer R7! Ja es wäre schön das Motiv noch dichter und detaillierter zu zeigen, aber f:9 bei 800 mm führt selbst wenn ich die Zeit auf 1/500 sec senke nicht zu einem richtig guten Bild!
Ganz anders ist es, wenn bei gutem Sonnenschein die Vögel am Himmel kreisen oder Tiere in der Sonne sitzen, dann fotografiere ich auch gerne mal mit dem 11/800 mm.
Am Ende sind immer die kurzen Belichtungszeiten entscheidend für bessere Fotos und die sind praktisch nicht erreichbar mit einer Lichtstärke von f:6.3 und weniger. Da nützen mir auch Entrauschung und höchste Push-Empfindlichkeiten nicht wesentlich. Ich fotografiere Tiere selten unter 1/1000 Sekunde und oft brauche ich 1/3000 Sekunde (z.B. beim Abflug, oder bei Aktion). Deshalb nutze ich mein Olympus 4.5/150-400 mm so häufig erfolgreich und wenn ich näher heran kommen kann, auch immer das 2.8/40-150 mm oder eben ein 2.8/70-200 mm und 2.8/300 mm.
Canon RF 200-800 mm ist lang, gut 2 Kilo schwer, hat einen Auszug und ist nicht mehr so leicht und einfach zu händeln. Es ist immer schön auch ein Zoom dabei zu haben, aber wenn ich weiß, ich möchte den Eisvogel, Rotkelchen, Zaunkönige und andere scheue Motive ablichten, dann nehme ich gleich eine 800 mm Festbrennweite (6.3/800 mm) mit und brauche kein Zoom, das ich ohnehin nur bei 800 mm nutzen würde. Allerdings finde ich mit 400 mm meine Motive viel schneller und zoome dann erst auf 800 mm – wir kennen das vom Fernglas, da ist ein 8x auch immer am schnellsten am Motiv!
Konkurrent:
Das Sony 8.0/400-800 mm ist ganz offensichtlich als Konkurrent für  das RF Canon 9.0/200-800 mm, das Fujifilm 8.0/150-600 mm und eben das Olympus 4.5/150-400 mm gedacht. Und es reicht gar an einer A1 bis zum Ausschnitt bei 1200 mm, was Fuji (900 mm) und Olympus mFT (800 mm) nur mit TC leisten können. Wobei an der OM-1 eben auch 5.6/1000 mm Ausschnitt und sogar 2000 mm Ausschnitt bei sehr guter Qualität bei gutem Licht verfügbar sind!
OM-1 mit 4,5/150-400 mm + TC1,25 + TC14 = 8.0/375-1400 mm bei 20 MP!
R6II mit 9.0/200-800 mm + TC 14 = 12,6/280-1120 mm bei 24 MP
R6II mit 9.0/200-800 mm x 1.6 = 9/320-1280 mm bei 10 MP
R5, R5II mit 9.0/200-800 mm x 1.6 = 9/320-1280 mm bei 20 MP
mechanisch mit 9.0/200-800 mm x 1.6 = 9/320-1280 mm bei 32 MP
Ich sehe es häufiger, dass die R6II mit TC14 und späterem Ausschnitt am 9/200-800 mm verwendet wird.
Kann man machen, aber Lichtschwäche f: 12.6 hält mich fast immer davon ab!
Die R7 hat damit einfach Schwächen beim AF, beim Sucher und wegen des RS ist der elektronische Verschluss nur bei absolut ruhigen Motiven verwendbar.

Voll gezoomt erhalten wir ein sehr langes Objektiv! Und hier fehlt ja noch die 9 cm lange ET-101 Sonnenblende vom 11/800 mm, die diesmal endlich mitgeliefert wird! Somit wird das gesamte Super-Tele-Zoom gut 50 cm lang! (schwierig im Tarnzelt, im Auto  und auch erschreckend für Wild. Und man braucht unbedingt eine Tarnung!)

Das Sony 6.3-8.0/400-800 mm G OSS hat leider einige Schattenseiten:

SONY 6.3-8.0/400-800 mm G
Design, Aussehen und Handhabung sind dem bewährten Sony 200-600 mm zum verwechseln ähnlich. Nur das höhere Gewicht von rund 2.500g ist eine markante Änderung.
Doch letztlich sind das alles gute Amateur-Linsen, wo bleiben die GM PRO-Zooms?
Es sieht fast ein bisschen langweilig aus, dem 200-600 mm sehr ähnlich, nur länger, dicker und die Stativschelle ist zu meinem Ärger hier fest installiert. Hier sind auch wieder die deutlich zusammengezogene Nahgrenze und der Bessere Abbildungsmaßstab das besondere: 1.70m Minimalabstand bei 1:4.4!
Damit liegt es nicht nur weit besser im Rennen als das Canon RF 11/800 mm Fernobjektiv, sondern schlägt auch das geniale Nikon 6.3/800 mm und ist sogar dem Canon 200-800 mm Zoom im Vorteil. 

SCHATTEN:
– Lichtstärke f:8.0
– Gewicht 2780g
– nur bis 600 oder 700 mm richtig brillant
– Katzenaugen-Reflexe – starke Beugung an den Rändern

– nur Griff umständlich zu entfernen, Schelle nicht
– nur 3 gepresste UD-Linsen (100-500 mm = 1 SUD + 6x UD)
– f:7.1 nur bis 450 mm
– Abbildungsmaßstab variiert sehr je nach Brennweite
– keine Fluor-Beschichtung
– 10 cm dick und 31 cm lang
– keine Rastpunkte bei 90°

– keine Arca-Swiss-Schiene
– wird sehr lang: 31,4 cm für Reisen fast zu lang
– Entfernungsbereiche nicht zufriedenstellend
– mächtige, schwere Sonnenblende – nicht einbebaut und ausziehbar
– 95 mm Filtergewinde
– weiße Ausführung
– 3000€ teuer

LICHT
+ ideal für Vollformat
+ Innenzoom-Konstruktion
+ sehr schnelle und leichte Brennweitenveränderung
+ endlich ein Bereich von 400-800 mm (oder 600-1200 mm)
+ Immerhin Abbildungsmaßstab 1:4 aus 0,80 m ab Sensorebene

+ verträgt trotzdem beide Konverter (jeweils 1)
+ Sonnenblende schwarz und immerhin mitgeliefert
+ Ösen für Gurtbefestigung
+ 5,5 Stufen IS bei 800 mm
+ echter MF-Fokus-Ring zum sofortigen Eingreifen
+ Spritzwasserschutz

SPAßFAKTOR: von (******) = ****

Ihr lest, ich bin nicht komplett zufrieden oder sogar häufig eher unzufrieden mit dem Sony 400-800 mm. Konstruktion und vor allem Sonnenblende sind deutlich zu schwer geraten, um mir zu gefallen. Und auch sonst zeigt es viele kleine Mängel. Ich habe mir wie immer ein besseres Exemplar ausgesucht, optisch besser wird es also nicht. Ich vermute ich werde es nicht auf Dauer behalten, aus der Traum mit Sony Supertele-Aufnamen zu fertigen.
Wie ich schon öfter feststellte, hat Nikon als einziger bei 800 mm alles richtig gemacht; relativ leicht und noch handlich, beste Abbildungsleistung, schneller AF, schwarz und robust. Und wenn Motive weit entfernt sind, brauchen wir wahrlich kein Zoom.
Ich kaufe mir wohl lieber doch endlich das 2.8/300 mm, das ist dann wirklich ein G-Master.

Das Canon 6.3-9.0/200-800 mm IS USM hat aber nicht weniger Schattenseiten:

SCHATTEN:
– Lichtstärke f:9.0
– Gewicht 2050g
– keine Innenfokus-Konstruktion
– keine L-Konstruktion
– Artefakte/Ringe der gepressten Asphären, besondern beim Abblenden
– Katzenaugen-Reflexe – starke Beugung an den Rändern
– kein echter MF-Fokus-Ring zum sofortigen Eingreifen! (programmierbar auf Einstellring ganz hinten!)
– Zoom-Weg relativ lang und etwas langsamer durch mehrmaliges Umgreifen

– Stativgondel nicht zu entfernen
– nur 3 gepresste UD-Linsen (100-500 mm = 1 SUD + 6x UD)
– f:7.1 nur bis 450 mm
– kein IS-Schalter mehr
– keine Fluor-Beschichtung
– 10 cm dick und 31 cm lang
– keine Rastpunkte bei 90°

– keine Arca-Swiss-Schiene
– wird sehr lang: 31,4 cm für Reisen fast zu lang
– Entfernungsbereiche nicht zufriedenstellend
– mächtige Sonnenblende ET-101 vom 11/800 mm
– 95 mm Filtergewinde
– 2500€ teuer

LICHT
+ fast ideal für Vollformat
+ endlich ein Bereich von 200-800 mm (oder 360-1280 mm)
+ Immerhin Abbildungsmaßstab 1:4 aus 0,80 m ab Sensorebene

+ verträgt trotzdem beide Konverter (jeweils 1)
+ Sonnenblende schwarz und immerhin mitgeliefert
+ Ösen für Gurtbefestigung
+ 5,5 Stufen IS bei 800 mm

+ Spritzwasserschutz

SPAßFAKTOR: von (******) = ***

 

 

Mein Olympus 150-400 mm habe ich seit gut einem Jahr immer bei mir, ich sehe da noch keine Gefahr. Erst wenn Canon bessere, schnellere Sensoren anbietet, könnte meine OM-1 ins rutschen kommen.
Eine R7 ist meiner OM-1 bei Sensor und Prozessor noch keineswegs ebenbürtig, allenfalls die R3/R5II. Trotz des kleinen MFT-Sensors sind mit der hohen Lichtstärke f:4.5 in der Praxis nie Nachteile zum Vollformat erkennbar und f:4.5 reicht mir oft noch nicht um schnelle Zeiten mit maximal 1600 ISO zu verbinden – das gelingt dann mit diesem Canon 200-800 mm erst recht schwierig. Denn entgegen allen Marktschreiern, müssen auch Canon-Kameras bisher bei 6400 ISO und spätestens 10.000 ISO eingefangen werden und außer bei der R3 kommt immer ein starker Rolling Shutter dazu. Einzige Ausnahme jetzt die R5II!
Der Preis 2500€ ist heiß und eindeutig eine Kampfansage an OMS, Fujifilm und Sony.
Ich lese überall das Feixen von Canon-Jüngern, die jetzt OMS eine lange Nase zeigen wollen, weil sie ja viel billiger an ihre Fotos kommen. Beim Rechnen sind die allerdings meist schwach. Um sich an die Leistung einer OM-1 mit 4.5/150-400 mm TC anzunähern, braucht es bei Canon mindestens die R5II oder R3 plus dieses Zoom – also 7500-8500€. Dafür bekommen Ihr eine ausgewachsene Kamera mit guten Features und ein Amateur-Super-Tele der Lichtstärke f:9! Ich finde daher weiterhin das Angebot von OMS fairer, Profi-Kamera, mit vielen Sonderfunktionen und Profi-Objektiv, dass seine Baulänge immer behält (31 cm) und von Hand gefertigt ist und noch einen Schärfe- und Brillanz-Gegner unter allen Tele-Zooms des Weltmarktes sucht!
Vergessen wird auch der 1.25x Konverter der eingebaut ist und ein 5.6/1000 mm ergibt. Also in der Praxis kann Canon da erst punkten wenn eine Stacked R7II erscheint, die viel leistungsfähiger ist oder die R5II Wünsche erfüllt.
Mal abwarten wie bald Sony und auch Nikon darauf reagieren! Oder Tamron könnte ja auch ein 200-800 mm bringen.
Mein Tipp für Canon Super-Tele-Fotografie:

Bei Canon das 7.1/100-500 mm mit der R5II kaufen und vielleicht auf eine schnelle R7II hoffen, als dieses 200-800 mm Tele-Zoom. Wer noch mehr braucht, kauft sich den sehr guten TC14 Konverter dazu, auch wenn das nervig ist, weil das 100-500 mm nicht mehr komplett zurückgezoomt werden kann und immer lang bleibt – das ergibt ein: 10/220-1120 mm mit schnellerem AF und besserem Gehäuse bei weniger Gewicht (1600g!).
Das 11/800 mm mit nur 1280g lohnt sich auch weiterhin bei gutem Licht! Leichter und schneller kann man mit keinem Super-Tele sein!

Das man keinen breiten Scharfstellring vorne am Objektiv hat, geht für die meisten gar nicht, ganz egal wie gut der AF-C inzwischen meistens funktioniert! Und dass man mit dem schmalen Ring ganz hinten fokussieren kann, den man kaum mit den Fingern erreicht, ist ein konstruktives Unding!
Auch das die nicht selten unerwünschte Stativgondel nicht entfernt werden kann – ist kaum zu verzeihen. Das Objektiv würde ohne vermutlich gut 250g leichter.
Die Schärfe ist da, doch der Microkontrast und die Detailzeichnung sinken ab 600 mm. Der Einsatz von Konvertern kann also nur Notbehelf bei sehr kontrastreichen Motiven bei bestem Licht sein!
Es ist nicht wirklich schnell beim Einstellen der Brennweite, denn es braucht fast 180° Drehung um von 200 auf 800 mm zu wechseln – das ist im Vergleich zu Nikon, Olympus, Sony sehr viel, die kommen meist mit 90° Drehung und weniger aus. Das macht uns erheblich schneller beim anpassen an das Motiv!
Also Kauftipp?
Ja für Vollformat, eher nein für Halbformat aber in beiden Fällen immer mit erheblichen Einschränkungen beim Komfort und Bedienung.
Ich nutzte trotzdem viel lieber mein Olympus 4.5/150-400 mm an der OM-1 und auch das Nikon Z 6.3/180-600 mm an der Z9!

Der Kampf zwischen Vollformat und dem spiegelfrei-Erfinder MFT geht jetzt in die nächste Runde, bei Allen SWW und WW Objektiven liegen die meisten Vorteile schon beim VF und jetzt schicken sich auch die Super-Tele an. Nur beim Macro sieht VF keinen Stich und auf Reisen ist jede VF-Kamera praktisch immer unterlegen.
1.8/8 mm – 4.0/8-25 mm – 4.0/12-100 mm – 2.8/12-40 mm – 2.8/40-150 mm oder noch kleiner oder lichtstärkere Festbrennweiten sprechen da eine klare Sprache Zugunsten MFT.

Canon hat als erster begonnen microFourThirds vom Vollformat-Tele-Bereich aus zu torpedieren. Nachdem das vorher Fuji vergeblich versucht hatte (mit 8.0/140-600 mm) hat Canon erst  11/800 mm, 11/600 mm und dann ein 9.0/200-800 mm speziell gegen die Daseinsberechtigung von MFT platziert.
Jetzt kommt Sony und bald sicher auch Tamron und vielleicht auch Sigma und Nikon mit Zoom-Objektiven die bis 800 mm am Vollformat erreichen.
Doch wir sollten vor unserer Trennung oder Missachtung von MFT beachten: Ein Zoom-Objektiv besteht aus weit mehr als aus Brennweite und Lichtstärke!
Wer die Gelegenheit hat, ein 4.5/150-400 mm auf den Naturfoto-Festivals in die Hand zu nehmen, sollte dies tun. Ja es ist mit rund 7500€ sehr kostspielig, fast der dreifache Preis des Canon 9/200-800 mm.
Aber es ist auch ein Ausnahmezoom und das Canon ist nicht einmal eine L-Konstruktion.
Vorteile Olympus:
+ eingebauter Konverter

Ich würde an Stelle von OMD eine günstiger Version ohne zuschaltbarem Konverter anbieten, die braucht nicht mehr als 4000€ zu kosten. Oder ich würde das Zoom bei gleicher Qualität in ein 4.5/150-400 x TC1.5 – also ein 5.0/225-900 mm – das dem Bildwinkel eines 450-1800 mm entspricht.
Aber der Vergleich zwischen Olympus 4.5/150-400 mm und Canon 9/200-800 mm ist total unfair – Canon kann da in keiner Disziplin, außßsser beim Preis mithalten. Vergleichbar ist das Canon nur mit dem Olympus 6.3/100-400 mm IS II und das ist 800g leichter und kostet 1100€ weniger. Und es ist erheblich kompakter.

 

Sony ist fast immer der erste, der mit leichteren Neu-Konstruktionen an den Markt tritt. Hier wär mal Canon der Herausforderer und bekommt dann auch jetzt den kompletten Arschtritt. Im Vergleich verliert das Canon 9/200-800 mm (außer bei Brennweitenbereich) praktisch in jedem Punkt. Bei Canon wird man immer auf 5 stelligen Kosten durch PRO-Zooms angewiesen sein.
Allenfalls das neue Sigma 4.0/300-600 mm könnte interessanter sein, aber es ist sehr schwer.
Nur, welche Sony Kamera kaufen? Für Normal-Fotografen ist alles vorhanden, aber wer es sehr schnell will wird einen sehr hohen Preis bezahlen müssen. Alternativ können nur die Sony-Objektive auf die besseren und preiswerteren Nikon-Kameras adaptiert werden.
Außer Sony A1, A1II, A9III ist keine schnelle Kamera verfügbar.

Es geht ja doch:
SIGMA stellt ein 4.0/300-600 mm OS Sports vor!

LICHT – Sigma 4.0/300-800 mm:



+ Innenzoom
+ 1.4x TC nur von Sigma für L-Anschluß
+ gut sitzende Sonnenblende
+ abschraubbarer Handgriff
+ mit 7.500€ noch moderater Preis
+ Arca-Swiss-Führung im Fuß eingebaut

+ AF-Stopp-Tasten
+ Gurtbefestigung
+ sehr gute Abdichtung

SCHATTEN:
– schwer und dick, wie gewohnt sehr unhandlich
– Bildstabilisierung bisher nur an A1II und A9III
– langsame, schwergängige Änderung des Brennweitenbereichs
– sehr kopflastig
– etwas kleiner Bereich, 300-800 mm oder 200-800 mm wären willkommener

SPAßFAKTOR: von (******). **

Doch bei aller Freude, haben sie es beim Gewicht auch etwas zu gut gemeint, knapp 4 Kilo ist tatsächlich heftig.
Aber es stimmt eben auch, ein solches Objektiv gab es bisher nie (es gab ein Pentax 5.6/250-600 mm und ein Sigma 5.6/300-800 mm, die jeweils schwerer waren) und auch die 4.0/200-400 mm xTC14 wogen knapp 4 Kilo und hatten den aufwendigen, internen Konverter um auf 560 mm zu kommen. Von denen möchte ich heute schon längst keins mehr haben. Ich besass das Canon und bin froh, das ich es für gutes Geld los wurde.
Bei 3 kg muß man schon ganz schön schleppen und es ist fast nur gut nutzbar, wenn man sein Auto motivnah parken kann, bei 4 kg ist es noch heftiger.
Trotzdem bei einem Preis um 7.000€ reizt es schon sehr. Das ist allerdings etwas heftig, 1000€ Aufschlag zur USofT (United States of Trump).
Bei 300 mm wird es abgesehen vom Sony 2.8/300 mm Spitzenklasse sein, aber schon die MTFs verraten, das es bei mehr Brennweite wie 500mm bis 600mm Auflösung verliert. Deshalb vermute ich, es wird sich kaum mit Nikon, Sony oder Canon 4.0/600 mm Festbrennweiten messen können und die sind rund 1 Kilo leichter.
Es wird für L-Bajonett angeboten, doch bisher gibt es keine schnelle Kamera mit Stacked-Sensor! Immerhin passen dann 2 Sigma Konverter.
Es wird auch für Sony angeboten, aber dann sind alle Konverter tabu – bzw passen weder Sigma noch Sony Konverter.

 

27. Dezember 2017
Leserbrief 2017-12

Sehr geehrter Herr Wirtz,

ein Jahr mit wenigen spannenden Neuerungen nähert sich dem Ende und noch fehlen die konkreten Anzeichen, dass sich ein Wandel in der Fotoindustrie vollziehen könnte. Haben Canon und Nikon (Pentax) noch das Potenzial und deren Shareholder die Bereitschaft ihre Stammkunden zurück zu gewinnen, die sie z.T. an die vermeintlich Kleinen verloren (besonders im APS- und 4/3-Sektor),
oder kassieren sie nur noch mit ihren überteuerten Altbeständen das restliche Kapital ab, bevor die Karavane zu anderen Pfründen weiterzieht?
Haben Panasonic und Fuji den Organic-Sensor nur auf Eis gelegt, weil sie die Wärmeentwicklung – anders – nicht in den Griff bekommen?
Erbärmlich finde ich den Trend zu immer mehr Neuobjektiven, die nicht mehr wirklich optisch auskorrigiert werden, sonderen das der Software überlassen, was dann aber wenige Spielräume bei der Nachbearbeitung mit anderen Parametern zulässt.
Haben wir überhaupt noch Aussicht auf einen reinen “Fotoapparat” ohne Videofunktionen?
Wenn Sie schon die eine oder andere Anwort kennen, lassen Sie mich oder Ihre Leserschaft das wissen.
Mit diesem “Auftrag” entlasse ich sie in das neue Kalenderjahr, nicht ohne Ihnen für die viele Anregungungen im Laufe des / der Jahre zu danken.
Frohe und zufriedene Feiertage wünscht

Also wer solche Leser hat – dem fehlt glaube ich nichts. Ich habe mich köstlich amüsiert und mir natürlich Gedanken gemacht! Super Anfrage – herzlichen Dank dafür!
Dann hole ich mal ein bisschen aus
“ein Jahr mit wenigen spannenden Neuerungen nähert sich dem Ende und noch fehlen die konkreten Anzeichen, dass sich ein Wandel in der Fotoindustrie vollziehen könnte”
20 Kameras sind 2017 erschienen – zumindest mit Bajonett für Wechselobjektive plus eine Fujifilm X100F

Was kann man davon ernst nehmen?

Panasonic GH5 – aber mehr für Filmbegeisterte
Leica M10 – für ewig Gestrige oder Reportage-Fans die Fujifilm nicht kennen
Nikon D7500 – für Menschen mit Faible für Sucher und gute Qualität
Sony Alpha 9 – für gedopte Hochleistungssportler
Leica TL2 – für alle die noch Hoffnung haben
Canon EOS 6DII – für alle die keine Verbesserung wünschen
Sony Alpha 7RIII – für alle die endlich mal eine Sony in die Hand nehmen wollen
Panasonic G9 – für alle die neue Konzepte wollen
Nikon D850 – für alle die noch den besten Sucher mit der höchsten Bildqualität und Schnelligkeit verbinden wollen

“Haben Canon und Nikon (Pentax) noch das Potenzial…”

Darauf bin ich auch gespannt. Es sieht sehr schlecht aus um Ricoh/Pentax. Bisher hat Pentax immer irgendwie die Kurve noch bekommen. Doch Ricoh bricht die Bürosparte weg, da wird wenig Geld vorhanden sein um Pentax Mittelformat zu renovieren (denn Fuji und Hasselblad machen da jetzt mächtig Konkurrenz!) und für weitere K1-Modelle im Vollformat wird es auch eng. Allerdings denke ich, das die K1 bald ausläuft und zumindest ein Nachfolger mit neuerem Sensor in Konstruktion ist. Nur damit wurden wenig neue Fotografen ins System gelockt und mehr die vorhandenen Pentax-Fans zufrieden gestellt, aber alle Hersteller brauchen heute frische, junge Fotografen.
Pentax hat gute Ideen – siehe KP mit Wechselgriffen und gute interne Signalverarbeitung und holt alles aus den Sensoren heraus. Die Objektive haben sich auch merklich verbessert. Nur am Autobus hapert es immer noch, da ist man nicht auf Schlagdistanz zu Canon und Nikon.
Canon hat Innovationen eingeführt, clever verzögert und abgewartet bis Technik wirklich reif ist – aber viele Fotografen haben das nicht verstanden und nicht honoriert und haben sich inzwischen eine Fuji, Olympus, Panasonic oder sogar Sony Ausrüstung dazu gekauft. Manche sind sogar frustriert zu Nikon gewechselt – weil da seit 2 Jahren geboten wird was bei Canon fehlt – moderne Kameras und Objektive für Voll- und Halbformat.
Canon kann sich nur mit einem großen Paukenschlag aus der Umklammerung befreien und einem Würgegriff von Sony entgehen.
Dieser Schlag muß bezahlbar sein – also nicht solche Sperenzchen wie mit der 5DIV, der M5 – er muß konsequent digital mit unverändertem Bajonett/Auflagemaß und ganz neuen Objektiven auf der ganzen Bandbreite kommen.
2017 war es beängstigend still um Canon, außer einem 1.4/85 mm und der 6DII war da nichts geboten. 2018 muss Innovation kommen. Das werden aber kaum eine neue 7DIII oder 5DSRII sein – die werden sowieso mit beweglichem Touch-Screen und besseren Sensoren erwartet und hier ist Nikon schon fast uneinholbar enteilt. Da kann nur eine Kamera ohne Spiegel zum fairen Preis (günstiger als Sony) und modernster Technik helfen. Canon kann mit neustem DO-Glas und leichter Bauweise überzeugen – aber nur wenn die Preise auf dem Boden bleiben. Nikon zeigt ja bereits wie man MFT in die Sachgasse scheucht – denn ein 4.0/300 mm PF ist halb so schwer und erheblich kompakter wie ein Olympus 4.0/300 mm PRO IS!
Nikon hat in jedem Segment (von Nikon 1 mal abgesehen – das wird gerade aufgegeben) die besten DSLR-Kameras – doch darauf darf man sich nicht ausruhen – clever wäre jetzt die D500 und D850 ohne Spiegel anzubieten – gleich 2 Schläge setzen, wo Canon vermutlich nur auf Vollformat setzt – zudem hat Canon ja schon seine M-Baureihe – wenn auch wenig versprechend und erfolgreich.
Nikon hat nicht diese großen Objektivlücken wie die Konkurrenz und im Gegenteil viele wichtige Objektive auf dem neuesten Stand.
Ich denke es wird schwerer für Canon zu Punkten und erst recht für Pentax und Nikon kann es leichter schaffen.
Alle müssen sich neue Gebiete erschließen – nur hochpreisige Kameras und Objektive können das Ruder nicht herum reißen, das verpufft bald – wer kann schon mehr als 3000€ für eine Kamera ausgeben und mit Objektiven mehr als 10.000€?
Wo bleiben moderne Nikon-Scanner? Wo die besseren Canon-Ferngläser und Drucker? Wo wären die anderen Pfründe? die sind nicht in Sicht, alle drei haben die Smartphones verpasst, warum gibt es nicht einmal Canon/Nikon Linsensätze für die Smartphones? Geschweige denn Sensoren und Software oder gar eigene Produkte? ALLES VERSCHLAFEN. Wann kommen endlich die ersten Canon/Nikon Drohen, U-Boote und Buggys die fernsteuerbar sind? Wo bleibt die VR-Technik?
Es wird höchste Zeit, bevor Sony alle jungen Fotoweiden abgegrast hat.
Doch egal was da 2018 vielleicht – hoffentlich Tolles von Canon und Nikon kommt… es wird nur eine erste Generation sein und noch längst nicht so ausgereift, wie das was alle anderen derzeit bieten… das schafft heute keiner mehr aus dem Stand. Deshalb habe ich mir noch eine D850 bestellt.

“Haben Panasonic und Fuji den Organic-Sensor nur auf Eis gelegt, weil sie die Wärmeentwicklung – anders – nicht in den Griff bekommen?”

Offensichtlich ist die Technik noch ein gutes Stück von einer Serienfertigung entfernt. Es ist wie mit der Akkutechnik – die wird auch seit Jahren beschworen – nur der große Durchbruch lässt auf sich warten. Die Wärmeentwicklung ist tatsächlich ein großes Problem aller neuen Kameras und eben auch die Akkus.

“Erbärmlich finde ich den Trend zu immer mehr Neuobjektiven, die nicht mehr wirklich optisch auskorrigiert werden, sonderen das der Software überlassen, was dann aber wenige Spielräume bei der Nachbearbeitung mit anderen Parametern zulässt.”

Das hat wie immer 2 Seiten.
Ja ich gebe dem grundsätzlich recht, es ist schon ein Witz, das unterkorrigierte Objektive heute teurer denn je verkauft werden.
Trotzdem, sind sie mit den Software-Korrekturen in der Lage 24-100 MP aufzulösen und somit besser als alle Objektive, die bisher gerechnet wurden. Heute braucht man kein Summicron oder Nikkor oder Canon L mehr als Referenz zu nehmen – die Referenz sind die neuesten Objektive an den neuesten Kameras, mit der besten Softwarekorrektur und dem effektivsten Bildstabilisator – alles muß heute Hand in Hand zusammen arbeiten. Nicht umsonst hat sich Olympus jetzt einen wesentlichen Vorsprung erarbeitet – weil ab 20 MP einfach auch der Bildstabilisator die entscheidende Rolle spielt um höchste Detailschärfe zu erreichen.
Das müssen endlich auch Canon, Nikon, Sony und Co kapieren und auch Tamron und Sigma machen da mehr kaputt, als sie wieder gut machen können.
Wenn Objektive hochgenau zentriert und gefertigt wurden und das Gesamtkonzept der bevorzugten Anwendung Rechnung trägt, können auch sensationelle Ausnahme-Fotos entstehen.
Deshalb veröffentliche ich heute nicht mehr so viele ausführliche Objektivtests – alles ist abhängig vom Zusammenspiel, Kamera, Software und Objektiv. Sicher bleibt ein exzellentes Objektiv auch an der neuesten Kamera eine Bestleistung – aber neue Rechnungen können schon 3-5 Jahre alte Objektive deutlich deklassieren. Und es ist heute auf hohem Niveau praktisch kaum noch möglich mit älteren Objektiven (vor allem Zooms und WW-Konstruktionen) weiter zu fotografieren.
Dafür sind die Auflösungen der Sensoren zu gewaltig. Heute ist es so wichtig wie nie zuvor, das geeignete System für seine gewollte Bildsprache und sein erwünschtes Handling auszusuchen. Auch wenn es manche auf die Palme bringt – ich weiß genau warum ich Systeme wie Leica und Sony in den Schatten stelle – die Systeme an sich sind schwach, da bringen eine einzelne tolle Kamera, toller Sensor oder einzelne tolle Objektive – kein überragendes Gesamtergebnis. Jeder kann aber gerne glauben was er möchte – aber bitte – ausprobieren und vergleichen nicht vergessen!
Ich weiß auch genau warum ich mir so viel Arbeit mit Vergleichen mache.
Und die Profi-Fotografen die bei mir bestellen, wissen auch, dass sie so dem mehrmaligen Retournieren und dem Frust entgehen können. Egal wie viel man zu wissen glaubt – nichts ersetzt eine genaue Anamnese was erreicht werden soll und wie fotografiert wird um zur bestmöglichen Ausrüstung zu kommen – machen auch Sie davon gebraucht – Mailen Sie mir – ich rufe auch an, wenn es ins Eingemachte geht (ich kann nur nicht grundsätzlich alles am Telefon besprechen – das hatte ich schon – dann habe ich kein Leben mehr).

“Haben wir überhaupt noch Aussicht auf einen reinen “Fotoapparat” ohne Videofunktionen?”

Es sieht fast nicht so aus – Panasonic ist bei der G9 nicht konsequent und noch nicht einmal Fujifilm ist es, weder bei der X100 noch bei der GFX50s – die ja nun beide sicher keine Videofunktion brauchen. Das ist so wie mit den SUV – man kann Autos höher und teurer bauen, also tut man es – die Sensoren ermöglichen die Videoauslesung und es wird gemacht. Das Problem hierbei ist nur, dass Firmen wie Panasonic und Sony eine neue Form der Fotografie forcieren – sprich Filmen und daraus automatisch einzelne Fotos heraus lösen. Das mag im Einzelfall bei sehr schnellen Bewegungen mal wertvoll sein – aber insgesamt bin ich da sehr dagegen – das will ich nicht. Aber auf mich hören die da nicht. Asiaten bauen immer als ein, egal ob das jemand will oder nicht!

So und jetzt schreibe ich endlich mal einige Objektiv-Berichte zu Ende und will endlich auch meine vergangenen 24 Monate fotografisch auswerten 🙂

Ich wünsche einen guten Start  und bleiben Sie neugierig und besonnen!


 

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24. Dezember 2017
Weihnachten 2017…

Ich habe leider viel aufzuarbeiten, auf meinem Sofa tummeln sich die D850, G9, X100F, 2.8/200 mm, 14-24 mm und vieles mehr.
Ich muß den Kamin noch verschließen, damit nicht irgendwelche Amerikaner im CocaCola-Dress durchrutschen…

ich will aber nicht versäumen euch allen ein wunder-volles Weihnachtsfest 2017 zu wünschen!
Bleibt alle friedlich, kümmert euch liebevoll um alle Lebewesen und tragt Sorge, dass es nicht so schlimm bleibt!

Beachtet die Katze…

und hier mein unverzichtbarer Weihnachtseindruck – der Baum-Schmuck

realisiert mit: Fujifilm X100F – f:2.0/23 mm

 

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24. Dezember 2017
Gedanken… & Geständnisse…

Puszta-Schatten
Ich stand 2017/2018 vier Mal am Neusiedler See im geliehenen Wohnmobil. Auf der Herbsttour wurde ich vor Sonnenaufgang aufgeschreckt: Knallen und Donnern, aber kein Gewitter, es klang eher wie Schüsse und Böller…
“Sind die Türken schon da? Ist jetzt Mitte September schon Jagdsaison in Ungarn?” fragte ich mich.
Das Ballern ging weiter, den ganzen Morgen, verstummte eine Weile und dann auch am Mittag und Nachmittag. In der kommenden Frühe das gleiche – den ganzen Tag. Abends traf ich Ortsansässige und Dauercamper, die mich ganz lieb zur Gulaschsuppe eingeladen hatten und wurde endlich meine Frage los – der erste meinte, “Das sind die Italiener, die schießen und essen alles was sich bewegt” im Bezug auf Vögel war mir das wohlbekannt, in Italien werden mit Netzen jeden Tag Millionen von Singvögeln gefangen und gegessen – aber Schüsse? Die anderen schauten etwas mitleidig und erklärten dann, dass die Bauern Selbstschussanlagen aufgebaut haben um die Vogelschwärme von den Feldern zu vertreiben.
Das musste ich mir ansehen. Unweit vom Campingplatz wird Wein angebaut. Ab und zu ein Glas Wein ist ok, der Hype, der darum gemacht wird, gefällt mir jedoch gar nicht. Ich habe im bekannten Weinort: Winningen an der Mosel, lange gewohnt. Jahrelang wurde ich von Frühling bis Herbst um 4.30 Uhr vom Hubschrauber aus dem Bett gesprengt – damit werden Pestizide über den Weinbergen großflächig versprüht. Seitdem hat meine Lust auf Wein noch deutlich mehr nach gelassen.
Am Neusiedler See wird prämierter Wein in der bevorzugten, warmen Seelage in der Puszta-Graslandschaft angebaut. Ich hielt an und lauschte, plötzlich Fluglärm von einem Jet, knallen, Fahrzeugturbinen und es klang alles etwas blechern und es war kein Flugplatz in der Nähe, schon gar keiner für Jets – der Lärm kam aus Lautsprechern. Und überall in den Weinfeldern sind kleine Rohre installiert, von dort werden die lauten Schüsse mit starker Rauchentwicklung ausgelöst, sobald ein Schwarm Vögel sich niederlassen will und eine Lichtschranke durchfliegt. Das geht permanent so, den ganzen Tag, bis in die Dunkelheit und es knallt sehr oft irgendwo – die Vögel versuchen also immer wieder ihren Hunger zu stillen – auf dem Weg nach Afrika – verkehrte Welt!
Und das alles, weil die Menschheit ihre schlechten Gedanken und Taten im Wein ertränken will…
Klar, ich kenne das als Wildgartenbesitzer auch, wenn man seine Beeren-Sträucher im Frühjahr nicht mit Netzen abdeckt, ist plötzlich von einem Tag auf den anderen, keine einzige Beere mehr da. Wie von Zauberhand haben alle Sträucher plötzlich alle Früchte verloren – geraubt von Vögeln. Doch was hier geschieht, was weltweit in der industriellen Landwirtschaft geschieht – das ist der Wahnsinn.
Wir sollten uns einfach alle immer wieder klar machen welcher Unfug – welcher brutale Raubbau an diesem Planeten betrieben wird – nur damit wir billig konsumieren können – sei es Wein, Fleisch, Gemüse, Eier, Milch, Brot, Kleidung, Schuhe, Taschen, Handys, Smartphones, Kameras, Internet – eigentlich alles!
Nur weil wir uns extremst vermehren und jeder seine Cheeseburger, seinen Salat, seinen Wein will – wird die Tierwelt konsequent vernichtet und ausgerottet oder so geschädigt, dass sie Krankheiten übertragen, zeugungsunfähig werden etc.
Mensch denk mal nach – von allem weniger und eine strikte Geburtenkontrolle – der Gedanke die Umwelt zu retten ist vermutlich viel zu klein gedacht, wir Menschen in der Masse 7.800.000.000 Milliarden, die immer älter werden sind das Kernproblem. Dazu kommen dann Profitgier, unausrottbare Dummheit, extreme Abenteuerlust und Ignoranz.

Foto-Betrachtung
Gestern wurde ich von einem Fotoverkäufer auf eins meiner Fotos im aktuellen Mondberge-Magazin angesprochen – er habe so ein Bild kürzlich auch von einem Freund gesehen, da konnte man jedes Haar sehen, superscharf – was er dann deutlich sagte – es gefiel ihm besser als mein Foto, das ihm nicht scharf, nicht detailreich genug ist.
Ich hatte es, eines meiner Lieblingsfotos 2017, auch nicht klassisch mit Makro-Objektiv am Vollformat – sondern mit Fujifilm X-T1 und 5.6/100-400 mm Telezoom bei längster Brennweite plus 1.4x Extender – also vergleichbar 840 mm Bildausschnitt – aufgenommen.
Mir war es dabei gar nicht um Schärfe gegangen, sondern um Farben, Formen, Plastizität, um das Erlebnis diese Brennweite aus freier Hand. gebückt über den beweglichen Monitor zu beherrschen. Ich war nie ein Zeiss Mensch – genauso wie ich heute den extrem überschärften, manchmal inhaltsleeren Fotos die mit Sony-Kameras und Zeiss Objektiven häufig erzeugt werden, nichts abgewinnen kann. Ich war immer ein Leica Mensch, einer dem Emotionen im Bild viel wichtiger sind, was wir mit Brillanz, mit Klarheit, Farbtiefe und Plastizität beschreiben können. Jeder wie er mag – mir gefällt mein Bild so wie es ist.

Ich bringe heute von meinen Urlauben auch fast ausschließlich Fotos mit. Ich kaufe keine Andenken, schleppe keinen Wein oder Speise-Genüsse mit zu meinem Wohnort – denn der Geschmack & der Zauber gehen verloren – wenn die regional unterschiedlichen Getränke und Speisen nicht in ihrer Region genossen werden.
Ich verschenke fast ausschließlich Bücher oder meine Fotos – ich spreche durch meine Fotos und alles was für mich bedeutsam scheint bilde ich irgendwie mit Fotogeräten ab.

Was für ein Fotograf bin ich eigentlich geworden?

Fernab von Auftragsarbeiten, technischer Fotografie, Macros, Porträts, Feste, Hochzeiten, Reise-Fotografie stelle ich bei mir immer mehr fest, das ich zwar öfter schöne Landschaften im tollen Licht erlebe, mich aber selten darum bemühe, dem Zeit zu widmen. Ich mag kein Stativ aufbauen, keine Sterne runter holen und auch nicht 10 Mal hinfahren oder gar irgendwelche Apps bemühen. Noch weniger mag ich mit RAWs rumbasteln oder irgendwelche Effekte in die Bilder einbauen.
Ich habe solche Sachen als junger Mann gemacht, wenn kein netter Mensch für Porträts zur Verfügung stand.
Es ist nicht wirklich meine Welt. Wenn sich nichts vor meiner Kamera bewegt und ich mich oder die Kamera nicht bewegen kann, bin ich nicht wirklich glücklich. Gerade jüngst war ich in der faszinierenden Landschaft des Pfälzer Waldes, wo ich noch nie zuvor war. Die roten Sandstein-Skulpturen in den Wäldern würde man eher in Utah/USA vermuten, als in Deutschland.
Und da ist noch kein extremer Fototourismus, ab und an baut jemand sein Stativ auf und wartet auf ein besonderes Licht. Aber viel mehr fallen Extremsportler unangenehm auf, die dort ihre Langeweile bekämpfen, Herausforderungen meistern wollen oder einfach ihren Körper malträtieren wollen. Doch gleichzeitig werden mit Rädern, Autos, Motorrädern, Seilen, Fluggerät die Natur malträtiert. Ein beängstigendes und trauriges Schauspiel was sich Menschen da liefern – finde ich.
Alle Lebewesen müssen in Angst leben vor diesem rastlosem, sich selbst überschätzenden Menschen auf der Suche nach irgendwas.
Ich selbst war das erste Mal mit Wohnmobil unterwegs und auf dem Campingplatz. Ich bin etwas gewandert und hoch zu den beliebtesten Felsen gekraxelt, ich habe einige 1000 Auslösungen mit der frischen Panasonic GH5 getätigt und mir nach Rückkehr die Fotos angesehen. Die Landschaften und Felsen sind toll, aber mein Herzblut gehört auch jetzt wieder den tollen Katzen, die ich dort getroffen habe – von denen habe ich auch die besten Fotos gemacht.
Also Landschaften gut und schön – ich brauche Lebewesen in den Fotos.
In Nordamerika, Indien, Afrika ist das gänzlich anders, da laufen ständig Tiere herum, sind sie ständig im Bild, das belebt die Landschaften ungemein. Was bei uns fehlt sind wirklich angstfreie Tiere.

 

25 Jahre Gesellschaft Deutscher Tierfotografen in Lünen

Ich war 1992 in Lünen mit im Publikum als das große Dia-Festival der Natur-Fotografie aufgeführt wurde. Damals noch mit Fritz Pölking. Und schon 1 Jahr später hatte ich mit meiner Publikation: “Harrys InFocus” gedruckt und auf Diskette einen eigenen Stand in Lünen.
Ich entdeckte die Wildpferde im Mehrfelder Bruch, bin bis heute begeistert vom Naturzoo in Rheine und vom gesamten Münsterland! Am Rande des Ruhrgebiets liegt Lünen in einer wunder-vollen Landschaft die mich immer wieder lockt.
Die Vereinsmeierei in Lünen bei der GDT hat mir weniger gefallen. Noch weniger das da Viele in grüner Jägerkluft oder Schlappen herum liefen. Und als man mir nahe legte, keine Haustiere zu fotografieren und herum zu zeigen, keine Tiere von hinten und schon gar keine Popmusik mit Naturfotos zu verbinden – lies ich mich nicht beirren.
Entweder sind alle Tiere auch Fotomotiv oder ich brauche nicht in einen solchen Verein. Heute scheint alles etwas lockerer, allerdings auch viel überlaufener und größer, heute geht es noch stärker um Kommerz – um das eigene Licht, das heller erstrahlen soll – trotzdem, die Bildvorträge, heute als supertolle Beamer-Projektion sind immer wieder sehenswert.

Scheideweg
Ich denke der Zenith ist mehrfach überschritten. Die DSLR-Technik ist über den Höhepunkt und wird durch spiegelfreie Technik ergänzt und abgelöst.
Trotzdem hat die Spiegelreflextechnik einen nicht zu leugnenden Sex-Appeal, auch auf jüngste, fotointeressierte Menschen. Wenn ich meiner Tochter vor 8 Jahren zwei Kameras, eine mit und eine ohne Spiegel, also mit oder ohne Klarglas-Sucher angeboten habe, wollte sie immer die mit dem echten Sucherbild. Und das ist auch heute noch so. Junge Menschen Anfang 20 fragen bei mir immer nach DSLR.
Was ich an spiegelfreien Kameras so schätze, lautlos, schnell, unauffällig, gleich das fertige Bild beurteilen, etwas kleiner und leichter, alle möglichen Objektive nutzen können – zählt für sie oft nicht.
Sie sind mit Smartphones aufgewachsen und – wen wundert es – sie finden Knöpfe, Schalter und Drehräder cool.
Eine Leica SL oder TL finden wir alle bedenklich. Minimalisierte Bedienung mag leichter und billiger herzustellen sein und einem viel mehr Optionen bieten, aber sie führt auch zur Verirrung – zu fehlendem “begreifen”. Wir verlieren uns allzuleicht in Funktionen und erfassen und berühren dann keine Fotomaschine mehr. Für mich ist Leica auf einem fatalen Irrweg und Gestensteuerung nur eine kurzlebige Mode.
Heute gelten mechanische Uhren, Oltimer-KFZ und von Hand geschneiderte Kleidung als besonders wertvolle Statusymbole und hier werden sich außer rein mechanischen Kameras auch DSLR-Kameras einreihen.
Selbst Sony produziert ja noch Kameras wie die SLT 99II, die zwar ein komischer Zwitter ist, aber die das Erfassen der Technik ermöglicht.
Ich hoffe das Canon & Nikon noch lange 2-3 DSLR-Kameras und entsprechende Objektive im Portfolio behalten und das beide Systemtechniken (mit und ohne Spiegel) zusammen existieren und sich ergänzen!
Das kann nur gelingen, wenn Canon & Nikon jetzt nicht erneut ihre Bajonette – Auflagenmaß verändern.
Andererseits fürchte ich jedoch, dass jede hochgezüchtete 1DX, 5D, D5, D850, D500 die letzte ihrer Art sein könnte.

Praktisch alle bisherigen Objektive sind für neue Sensoren mit höchster Auflösung immer weniger geeignet.
Tamron ist zu neuer, seit den 80iger Jahren nicht mehr gekannter Stärke erwachsen. Optisch, mechanisch und in der Dichtigkeit haben sie sich sehr verbessert.
Doch 2 Punkte bleiben schwächer als die Objektive von Canon und Nikon – etwas schwächer arbeitet die Bildstabilisierung, aber deutlich schwächer und unpräziser arbeitet der Autofokus. Das gilt insbesondere auch für neueste Kameras.
Sigma steht scheinbar innovativ und fest am Markt, doch optisch und auch mechanisch kauft Ihnen Tamron oft den Schneid ab. Auch in der Bildstabilisierung und dem AF weisen SIGMA Objektive deutlich mehr Schwächen als Canon und Nikon auf. Teilweise arbeitet der AF etwas präziser als der von Tamron (2.8/24-70 mm, 6.3/150-600 mm).
Deshalb – der Umgang mit den Fremdobjektiven bleibt schwierig. Wer mit hohen Auflösungen und großen Blendenöffnungen fotografiert, bleibt meist mit Original-System-Objektiven besser beraten.

Neue Generationen Objektive wachsen heran – einerseits immer lichtstärkere Hochleistungs-Objektive mit einer festen Brennweite und auf der anderen Seite kompaktere Zoom-Objektive mit etwas geringerer Lichtstärke.
Die jahrzehntealten Anfangsöffnungen wie f: 4.5-5.6 werden zu f: 5-6.3.

Animal Crimes

Ein sehr bewegender Vortrag von Britta Jaschinski auf der GDT in Lünen
Es ist sehr mutig und sehr wichtig. Es erschüttert, das es in China ein gigantisches Tiger-KZ gibt mit über 1600 Tigern die unter grausamsten Bedingungen gehalten, vorgeführt und zu Tigerwein, Pillen, Pulver und anderen perversen Konsumgütern geschlachtet werden. Da kann nicht nur jüdischen Menschen speiübel werden, sondern muss uns alle zum Aufbegehren und Umdenken zwingen!
Und auch unsere Tier-Nutzung ist ein Elend, nicht nur für Haribo-Süssgift (Gelatine wird meist aus Schweineschwarte gewonnen – siehe ARD Markencheck) sondern auch für die tägliche Wurst und Fleisch und Fastfood.
Es läuft so gigantisch viel falsch auf der Erde – auf der 4x so viel Menschen leben wie überhaupt verträglich sind –
Plastikindustrie
Chemieindustrie
Kfz-Schiffs-Flugzeug-Industrie
Akku und Elektronik-Industrie
um nur einige der schlimmsten zu nennen aber noch viel entsetzlicher ist unserer Landvernichtungs und Lebensmittel-Industrie!
Die Landwirtschaft und Tierhaltung in dieser Form gehört sofort auf den Mond geschossen!
Menschen, die sich mit ausgestopften Tieren brüsten und fröhlich Jagdinstinkte an bedrohten Tieren austoben, gehören genauso gejagt und in die Falle. Schmuggler die bewusst aus Profitgier solche Waren aus Tieren an jeden Ort der Welt bringen müßte man umprogrammieren können – dazu die Welt zu beschützen! Denn das kann nur unserer einziger Auftrag und Sinn in diesem Leben sein – entdecken, bewahren, beschützen.

Fotolocations
Ich war immer dagegen meine “Modelle” oder meine Orte zu verraten. Wenn diese heute gar veröffentlicht werden, sind sie anschließend kaum noch nutzbar. Selbst Wissenschaftler begreifen langsam, das sie ihre Erkenntnisse und Orte nicht mehr verraten dürfen – denn sonst sind Plünderung, Wissensdiebstahl und Vernichtung sofort die Folge.
Wir haben heute besonders auffällig einen so großen Überhang an faulen Individuen, die nichts lieber tun als andere zu bestehlen, zu enteignen und zu hintergehen. Sicher, es gehört keinem Menschen jemals etwas – aber der Unkehrschluss – es gehört allen, ohne sinnvolles teilen, nutzen, ohne Entbehrung und “Arbeit im Sinne Aller” alles – ist fatal!

Die jetzt beste Kamera der Welt – Nikon D850 – darf im Umkehschluss nicht zur abenteuerlichen Meinung führen, dass damit auch in vielen Händen die besten – die beeindruckendsten Fotos möglich wären, mit denen man Massen begeistern kann. Eine Kamera muß man sich mühsam erarbeiten und nur die kreativsten können etwas Potential davon auch nutzen und in die besten Fotos verwandeln.

Belanglose Motive
Mich schockiert immer wieder, wie wenig Motive dauerhaft sind.
Mich langweilen Sachfotos, es sei denn sie sind von Menschen, die diese Dinge selbst hergestellt und eine Beziehung dazu haben. Ganz entsetzlich finde ich die Fotografie von Essen.
Sport-Fotografie ist oft nur im Sportmoment interessant oder bei neuen Höchstleistungen dank Doping oder Wahnsinnsmotivation, sehr kurzlebig.
Selbst Landschafts-Fotografie, die oft nicht atmet, nicht lebt – ist schnell vergänglich.

Sport-Idioten
Die meinen überall mit Fahrrädern, Seglern, Kletterseil, Booten & Brettern, Motorrädern, 4WD, Leichtflugzeugen und auch mit Wanderschuhen alles platt machen müssen und bedrohen – nur aus Bewegungsdrang und um sich oder sonst wem etwas zu beweisen – lehne ich auch ab. Wir müssen Freiheit und Raum für Natur, Pflanzen, Bäume und Tiere lassen!

22% SUV Anteil in Deutschland.
Vor 20 Jahren waren es 2% – Landwirte, Jäger, Bauingenieure,
Heute werden aus völlig falschem Sicherheitsdenken die Umwelt, die Resourcen und die Mitbürger, (zu Fuß, auf dem Fahrrad, in normalen Autos) riskiert.
Jeder der in einem SUV durch die Städte dieselt, muss sich klar machen, dass er DIE Bedrohung auf der Straße ist – fett, aggressiv, drängelnd, parkplatzraubend, spritvernichtend, rissvergiftend und er muss kapieren, das er keineswegs sicherer unterwegs ist – nur protziger.
WEG mit großen SUV – bzw. zurück zu 2-10% Anteil! Mit den fetten Diesel-SUV meiner Kollegen brauche ich leicht 9.0 Liter – ein Hybrid fährt die gleichen Strecken unter 5 Liter und bietet viel mehr Platz (Kombi).
Dasselbe gilt für Diesel, heute mehr als 43% Anteil an allen Motoren – vor 20 Jahren waren es weniger als 20%.
Diesel ist auch weiter notwendig, bei großer Kälte, bei schweren Lasten, bei Langstrecken ist er noch teilweise optionslos, bis die Elektromotoren mit Wasserstoff diesen Mist ablösen können!
Europäer zurück zum Kleinwagen oder zum Kombi – am besten mit Gas- oder Elektroantrieb. Und der Diesel muß endlich höher besteuert werden als Super – dann löst sich das Problem ganz schnell von selbst.
Was ich fahre? Seit 5 Jahren Toyota Auris Kombi Hybrid oder Daelim S300 Roller.

 

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