Tresor  
Filo Rings

1. November 2025
Indian wildlife

Indian Wildlife – Eye to Eye
Canon 2,8/70-200 mm L IS II f:2,8
 
 
Willkommen!

Seit 16 Jahren ist Harrys Photo-Tagebuch online
24 Jahre war davor HarrysInFocus online. HarrysInFocus habe ich inzwischen still gelegt.
Über 930 Beiträge nur auf dieser Homepage.

Dank Dr. Tilo Seeger (www.drtseeger.de) konnte ich eine große Homepage aufbauen und mein vielfältiges Wissen zahllosen Fotografen vermitteln.
Ich bin seit mehr als 35 Jahren immer mit den neuesten Objektiven und Kameras unterwegs. Wenn ich es mir aussuchen kann, fotografiere ich am liebsten Tiere und alles was lebt und sich bewegt. Man vermutet bei mir gerne eine besondere Leidenschaft für Fotografie und Fotogeräte – das ist aber aus meiner Sicht nicht ganz richtig, denn meine wahre Leidenschaft brennt für meine Motive, für Tiere, für Natur, für Menschen – der Rest ist nur Technik.
Meine große Homepage “HarrysInFocus” wurde gerne mal zu bunt und zu verwirrend empfunden – sie ist aber eben auch so wie ich. Ein bunter Vogel, gerne mal chaotisch und zerstreut, oft knallig und manchmal zu viel auf einmal.
Ich bin nicht geradlinig und angepasst und farblos vielleicht auch nicht.
Ein Mensch hat viele Facetten, viele Gesichter, er kann vieles sein, je nach dem auf welche Seele er trifft… man muß es nur versuchen.
Ich versuche – ich mag grau nicht und bin immer auf der Suche nach Farben, nach Licht. Ich fotografiere spannende Tiere und Menschen – nicht nur einmal – immer wieder, mir fällt immer noch was ein. Mit einer Kamera kann ich zwar fast alles ablichten und doch verwende ich immer wieder andere Kameras und Objektive, und suche immer das Limit…
wie in meinem Lieblingsfilm „Blade Runner“ (1982) bin ich gerne auf Messers Schneide.
Ich bin “Berlin – Herz & Schnauze”, gewagt und schüchtern, modern und hektisch und zugleich altmodisch mit viel grün, Wasser und Ruhe.
2010 fiel die Entscheidung, es mal mit ruhigen Farben und streng geordnet zu versuchen.
Dafür haben mir hier Andreas Klotz (www.Tipp4.de), Katrin Scheid und Sebastian Tänzer (www.Taenzer.me) eine ganz neue Plattform errichtet. Es hat nicht lange gedauert und ich habe diese Seiten mit massenhaft Fotos und Text gefüllt.

Ich wünsche Ihnen trotzdem viel Vergnügen beim Stöbern, Entdecken und Lesen!

Per E-Mail (HarryPX@T-Online.de) bin ich jederzeit für Sie da und beantworte Fragen, Wünsche und Anregungen, biete Tests und
meinen Foto-Wissen auf USB-Stick. Rein ins Vergnügen…

Und bitte nichts mopsen und nichts ohne meine Zustimmung zitieren oder gar kopieren und ins Netz stellen!
Seien Sie lieber selbst kreativ!

Auf Anfrage – können Sie mich für eine Portrait-Session oder ihre Feierlichkeit buchen. Ich bin kein Freund von festen Preislisten, Preise ändern sich ständig.  Alles ist abhängig vom Aufwand, Nachbearbeitung und Zeit – deshalb einfach eine kleine Mail an mich und sie bekommen ein persönliches Angebot.

Dies ist KEINE Fan-Page – KEINE Werbung, KEINE Suchmaschinen-Links und Optimierung

Auch wenn hier auf meiner Seite Markennahmen wie Canon, Nikon, Novoflex, Olympus, Panasonic, Pentax, Leica, Zeiss & Apple häufiger als vielleicht sonst gewohnt auftauchen – bitte ich Sie herzlich – das nicht als Fan-Page miss zu verstehen. Diese Marken sind hier präsent, aufgrund langjähriger, oft positiver Erfahrungen. Canon und Sony werden wohl am häufigsten besprochen, weil Sony die innovativste Firma hat und Canon noch das größte System und die meisten Kunden hat, nicht weil ich es für die beste Herstellerfirma halte. Grundsätzlich sind mir Marken-Namen und Firmen egal und ich übe da keine Solidarität – denn das wäre zu kurzlebig. Es sind alles Hersteller die Produkte vertreiben und offensiv versuchen Geld zu verdienen. Nachdem ich nun seit 30 Jahren „InFocus“ schreibe und 15 Jahre lang meine Info-News „BlitzLicht“ heraus gegeben habe, werde ich mich ab jetzt auf diese Homepage konzentrieren – mit meinem gesammelten Fotowissen seit 30 Jahren und meinen regelmäßigen Tests aktueller Objektive und Kameras. Da ich unbedingt unabhängig bleiben will von einflussnehmenden Redaktionen (die zumeist über wenig Praxis-Wissen verfügen) den Herstellern, den Vertreibern und der Werbe-Industrie und ein Abo-Preis wie bisher vermutlich immer weniger Menschen interessiert – stelle ich hier mein gesamtes Wissen ab jetzt jedem zur Verfügung. Ich biete jedoch noch viel mehr, intensive Beratung per Mail – speziell an die persönlichen Vorlieben und Bedürfnisse angepasste Objektive und Kameras und Zubehör, die ich zum fairen Preis gebraucht und neu beschaffe.
Als Honorierung erhoffe ich mir wie meine nordamerikanischen Kollegen eine jährliche Spende um diesen hohen Aufwand vor mir und meiner Familie zu rechtfertigen.
Sie können einen beliebigen Betrag ab 35 € HIER spenden.

Die vergangenen 30 Jahre haben gezeigt, dass meine Leser durch meine Beratung und Tests viel Geld einsparen konnten, da ich immer als preisbewusster Berater und nie als “Anpreiser” von Marken fungiere. Oft genug rate ich auch vom Kauf ab. Auf meine gezielte Fachberatung per E-Mail können Sie immer zurückgreifen!)

E-Mail-Kontakt – einfach hier auf Beratung- oder Bestellen-BonBons klicken.

 

1. Dezember 2014
USB-Stick & DVD

Seit 25 Jahren unabhängige Praxistests – für:
Fotografie draußen, NaturFoto, NaturBlick, FotoMagazin, Phototechnik International, Photographie, FotoPraxis, Markt&Technik, PhotoScala, HarrysInFocus, u.v.a.
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21. April 2026
Wald-Käuze 2024 – ROCHADE

Wir leben in der Versicherungs und Sicherheits-Blase – das sind alles nur Hirngespinste.
Wenn einer mit Macht und dicker Keule kommt, müssen wir uns bis auf’s Blut verteidigen.
In Wahrheit ist das Leben, unser aller Leben, in jeder Sekunde ein Überlebenskampf, ein Kampf um Stärke, einfaches Futter und Unversehrtheit!
Bei den Tieren ist das für geduldige Menschen auch jederzeit zu beobachten.
Weil ich den zappeligen Autofokus der Z9 leid war, habe ich sie auf manuelles Fokussieren eingestellt und zusätzlich die Farbe zurück genommen und nur das 6.3/800 mm verwendet. Allerdings lies das schwach Licht es nicht zu, wirklich kurze Zeiten zu wählen, meist mußte ich bei 1/500 oder maximal 1/1000 bleiben und RAW zusätzlich nutzen, um bei 20 BpS noch um 10.000 ISO zu bleiben.
Ich war früh um 5.30 Uhr bei den Wald-Käuzen und ihrem Nachwuchs, als sich folgendes entwickelte:

 

 

Ich habe mich an eins der schwierigsten Motive gewagt – Eulenvögel.
Nicht das sie meinen ich habe mich im Nordseestrand vergraben – ich habe ausgerechnet wieder ein neues Vogelprojekt begonnen, dem ich täglich bis zu 7 Stunden witme.
Nach Buntspecht, Grünspecht, Meise, Star, Bienenfresser, Rotkelchen, Haubentauchern, Eisvogel, Zaunkönig, Kleiber, Zwergtauchern, Austernfischer, Küstenseeschwalbe, Wasseramsel habe ich jetzt den Steinkauz im Visier.
Ausgerechnet ich, der mit Vögeln nie viel zu tun hatte und wie ein Pölking, Morris oder auch nur so gut wie die anderen Spitzen-Vogelfotografen, werde ich sicher nicht. Dafür weiß ich zu wenig, habe in der Jugend zu wenig über Vögel, Gesang, Reviere und Verhalten gelernt. Ich war immer Katzen- und jetzt auch Eichhörnchen-Mensch, das bleiben auch meine Lebens-Motive.
Aber ein Eulen-Vogel war immer ein Wunschprojekt.

Es ist vergleichsweise fotografisch gut zu aufzulösen, wenn wir bei wenig Licht fotografieren muss, immerhin stehen uns heute Teleobjektive mit f:1.2 und f:1.8 und dann noch f:2.8 und f:4.0 Lichtstärke und Empfindlichkeiten bis 6400 ISO plus Entrauschungssoftware zur Verfügung.
Und es ist auch nicht mehr so schwierig sehr lange Brennweiten für größere Distanzen zum Motiv zu verwenden, für gutes Licht gibt es 800 mm sogar schon unter 1000€. Nur jenseits 800 mm wird die Luft sehr dünn, dann helfen nur noch Konverter, Sensoren oder Spektive.
Jedoch die Kombination aus wenig Licht bei Entfernungen von 50-200m stellen eine weiterhin kaum überwindbare Hürde mit ständigen Kompromissen dar. Bewegungen sind fast gar nicht scharf einzufangen – außer mit Blitz oder Kunstlicht.

Extrem-Telefotografie
Wer noch denkt, 500-600 mm seien schon viel Brennweite und wer sich traut dann den Ausschnitt auf vergleichbar 900 mm zu nutzen, wähnt sich sicher am Ende der Telebrennweiten.
Doch trotz aller technischen Verbesserungen und hochauflösender Sensoren ist das Mitnichten das Ende der erhofften Reichweite.Auch 1200 mm, 1700 mm und sogar 2000 mm können bei kleinen Tieren mit hoher Fluchtdistanz durchaus wichtig werden – Ich sage nur Steinkauz!
Nur leider sind die Steigerungen der Vergrößerung und die sichtbaren Details keineswegs unbegrenzt steuerbar – zumindest nicht ohne Weltraum-Satelliten-Technik. Schon bei 600 mm kann kalte aufsteigende Luft, Fotos schnell unbrauchbar machen. Und auch die Unterschiede zwischen 1000 mm und 2000 mm sind vergleichsweise gering, viel geringer als die Zahlen vermuten lassen. Größtes Problem ist heute nicht mehr nur die ruhige Haltung der Kamera (da helfen IS, VR & IBIS sehr viel)sondern die vorhandene Lichtstärke, die noch kurze Belichtungszeiten und mittlere ISO-Push-Empfindlichkeiten zulässt. Ohne viel Licht gelingt meistens kein Telefoto. Nicht ganz umsonst werden die Objektive von Canon mit Anfangsöffnungen f:7.1, f:8 und f:11 so kritisch diskutiert und so oft als untauglich befunden. Das kommt aber zumeist von Fotomenschen, für die immer noch 800 ISO das Limit darstellt.
Trotzdem, für mein Projekt war die Canon R7 mit Canon 11/800 mm und erst recht mit 14x Konverter bei f:16 allenfalls an sehr klaren Tagen nach dem regen und sehr viel Licht brauchbar.
Denn bei der Kombination begegnen uns alle Hürden auf einmal. Die R7 rauscht wegen der 32 MP auf kleiner Fläche schon jenseits 1600 ISO stärker, f:11 lässt sehr wenig Licht durch und der RollingShutter der R7 kann durch Bewegungen des Objektivs oder Motivs schnell die Fotos verzerren.
Die anderen Eulenfreunde mussten mit 5.6/200-500 mm und 6.3/150-600 mm oft früher aufgeben, weil die Distanz von 60m bis 200m einfach zu groß war.
Ein 5.6/800 mm schien neben einem 4.0/600 mm plus TC die einzige Möglichkeit.

Ich hatte dann schnell die OM-1 zur Hand, denn bis zu 1600 mm bei f:4.5 sind konkurrenzlos. Aber nach ersten guten Fotos war ich trotzdem extrem limitiert durch fehlendes Licht, Abends nach 21.45 Uhr – da half dann auch irgendwann f:4.5 am kleinen MFT-Sensor nicht mehr und 800 mm sind noch deutlich zu wenig Brennweite um die scheuen und sehr kleinen Vögel nicht zu stören.
Weit entfernte Motive nah heran holen, klappt bestens, aber 16-20 cm kleine Vögel in mehr als 30-60 m Entfernung groß darzustellen und detailliert zu zeigen, ist etwas ganz anderes.
Deshalb wechselte ich notgedrungen auf Nikon Z9 mit 6.3/800 mm und 1.4x TC, Gleichzeitig eine gute Möglichkeit die Version 4.0 für die Z9 unter echten Wildlife-Bedingungen am Limit zu betreiben.
Eins wird sofort klar, ich weiß nicht, was die vielen anderen uns als Wildlife mit den tollen Nikon-Kameras verkaufen wollen, wo dann in Bildserien meist jedes Bild perfekt scharf auf dem Auge gespeichert wird – ich weiß nur, auch mit Version 4.0 habe ich weit mehr als 60% Ausschuss – wo der Fokus nicht sitzt. An schnelle Bildfolgen ist dabei gar nicht zu denken! Ganz oft wird ein Kauz gar nicht gefunden und erkannt, erst wenn ich auf Halbformat umschalte gelingt es etwas besser. Allerdings kein Vergleich zu OM-1 und erst recht nicht zu R7, R5 und 7RV, A1!
Wenn man an Menschen gewöhnte Vögel auf festgelegten Strecken abknipst, mag da mehr gehen – aber meine Steinkäuze geben einen Vogelschiss auf Internet, Nikon und Menschenvertrauen.
Mit allen 6.3/600 mm oder gar 7.1/500 mm Zoom-Objektiven braucht man da gar nicht anzutreten.
Somit bleiben für die Aufgabe aus meiner Sicht aktuell nur:
Sony A1 mit 4.0/600 mm +TC
Canon R5 mit 4.0/600 mm TC oder 5.6/800 mm – das 11/800 mm scheitert hier
Und das ist alles in der höchsten Preisschiene, da ist man mehr als 15-20.000 € los.
Deshalb kann hier nur die OM-1 mit 4.5/150-400 mm und die Nikon Z9 mit 6.3/800 mm in Frage kommen.
Die OM-1 zeigt Probleme bei 2x Digitalvergrößerung, wenn sich Motive schnell oder unregelmässig bewegen und wenn man jenseits 3200 ISO arbeitet – dann werden gute Fotos mehr zum Zufall. Und das Licht muß optimal sein.
Die Z9 zeigt immer wieder einmal seltsames AF-Verhalten, kann nicht folgen, bleibt nicht auf dem Motiv, findet die Augen nicht etc.
Wenn ich – wie sicher viele es tun – nur Vollformat nutze – dann versagt die Motiverkennung aus so grosser Distanz auf so kleine Motive häufig. Trotz der prägnanten Eulenaugen. Erst wenn ich in Halbformat wechsle und auch 1.4 x TC einsetze und das Motiv größer wird, ist der AF besser brauchbar – wenn auch weit entfernt von der “Werbe-Perfektion”.

Jeder Steinkauz kann seinen Kopf um bis zu 360° drehen – vor allem aber, er kann das schneller als eine Kamera es bisher festhalten kann – im kleinsten Bruchteil einer Sekunde wechselt der Blick von hinten nach vorne bei 180° Drehung des Kopfes.

Die Fotografie der 6 Steinkäuze unter schwierigsten Bedingungen… haben mein Wissen vertieft.
Ich weiß jetzt wieder, das alle optischen Objektivtests praktisch oft wertlos sind. Entscheidend ist nur das Licht.
Und heute auch der Sensor – mehr noch als das eigentliche Glas.
Das viel gescholtene Canon RF 11/800 mm kann ein ganz erbärmliches Objektiv sein, vor allem in hellem Sonnenlicht an der R7. Aber in anderer Lichtsituation eben auch ein sehr gutes, das den Vergleich mit 20 mal teureren Objektiven optisch kaum zu scheuen braucht.

Die OMDS OM-1 mit 4.5/150-400 mm überzeugt manchmal einfach nicht, schon gar nicht mit äußerster Brennweite und Bildausschnitt. Es hängt davon ab wie das Licht ist, der Bildstabilisator arbeitet und wie das Motiv oder ich selbst mich bewege/verwackle – dann kann es auch mal Mist abliefern. Aber meistens ist es fantastisch.

Die vielverbreitete Aussage, das Vollformatkameras immer bessere Qualität abliefert stimmt so einfach nicht. Es kann so sein, muß aber nicht – ich habe genug Beispiele mit OM-1, R7, Fuji X-H1 wo es nicht so ist und sehe fast jeden Tag Fotos mit der Nikon D500, die Vollformat sogar überlegen sind.

Ich habe inzwischen auch kein wirkliches Verständnis mehr für Menschen, die Tele-Fotografie und bewegte Motive mit Einzelbildmodus oder auch nur mit 5 B/Sec betreiben. Sie verpassen so viele atemberaubende Momente…

 

Erst wenn wir Menschen drastisch reduziert sind, wird es wieder mehr Tiere geben – das ist meine Erkenntnis.
Wo sollen die Tiere denn hin? Wenn wir alles betonieren oder fällen oder vergiften? Sicher gibt es jetzt spannende Begegnungen direkt in den Städten oder um unsere Häuser – aber dort wo die gebaut sind haben vorher viele Tiere und Pflanzen gelebt und jetzt suchen sich die letzten anderen Lebewesen nur einen Platz wo sie noch bleiben können.
Darüber können wir nicht froh sein!
Die Tierarten und Exemplare werden jetzt so schnell weniger, dass sich an jedem scheinbar spektakulären Motiv gleich dutzende Fotografen mit langen Tüten einfinden.
Und zu den langen Tüten gleich noch eins, Tamron, Sigma und Canon haben dafür gesorgt das Brennweiten wie 500 mm, 600 mm und jetzt sogar 800 mm und 1200 mm für fast jeden erschwinglich sind, der sich eine neue spiegelfreie Systemkamera kauft. Leicht, handlich, schnell, verwicklungsarm, scharf und preiswert – ist nur um 1000€. Was dazu führt, das Menschen wie ich immer mehr in der Horde stehen müssen und jedes Lebewesen schnell “totfotografiert” ist.
Es ist auch fast egal, welche Kamera dahinter ist, heute wird alles stabilisiert, enttäuscht und geschärft und fertig ist das Supi-Bild.
Schön ist das alles nicht mehr!

 

 

4. September 2017
Kamerasystem-Positions-Rangelei

Technische Kamera-Auswahl:
Bisher stellte es sich für viele Fotografen so dar:
Canon EOS war mit Abstand das marktbeherrschende System – Nikon lies die Profis warten, Canon war meistens schneller mit Neuerungen.
Sony war noch nicht entscheidend, vor der Alpha 7RII und Alpha 9 war alles pillepalle.
Fujifilm bietet noch nicht für alle Gelegenheiten ausreichend Objektive und alle erwarten den Bildstabilisator in den kommenden Kameras.
MicroFourthirds sind für einige Fotoanwendungen mit zu kleinem Sensor ausgestattet (stärkeres Bildrauschen/Schärfeverluste ab 1600 ISO).
Pentax laboriert mit AF- und Objektiv-Schwächen, Leica bleibt unbezahlbar und technisch nicht auf der Höhe.

Doch dann haben sich 2016 drei entscheidende Dinge geändert:
Canon schläft ein und bringt nur kleine Änderungen, Sony pusht mit besten Sensoren und bringt Vollformat-Spiegelfrei und zahlreiche Objektive und Nikon bringt neuen Autofokus und beste Kameras und Objektive.

Und auch 2017 setzt es sich so fort, Nikon ist technisch die stärkste Marke und hat Objektiv-Vorteile – Sony pusht weiter und Canon trifft weiter Fehlentscheidungen.
Die Nikon D850 zeigt jetzt wieder sehr deutlich, wo Canon nicht mithalten kann und Sony sich noch stärker bemühen muss.
Auch wenn das die Verkaufszahlen so nicht hergeben – NIKON ist derzeit für mich das absolut beste Foto-System – selbst wenn sie in der Käufergunst von Sony schon teilweise überholt werden.

In der Gesamtheit betrachtet, fehlen Nikon nur spiegelfreie, lautlose Gehäuse mit schnellem AF und IBIS in Halb-/ & Voll-Format.

Sony fehlen viele Objektive, bessere Akkus, bessere Speicherkarten, ein besserer AF, bessere Bedienung und nicht zuletzt: marktgerechte Preise.
Canon fehlt mehr Mut, neue Objektive mit IS oder IBIS in den Kameras, viel bessere Sensoren, bessere Farbabstimmung und professionelle, spiegelfreie Kameras.

 

Wichtigste Eigenschaften der Kamera-Systeme:

Objektive
Autofokus (NIKON)
High-ISO (NIKON)
große Dynamik (SONY)
hohe Auflösung (NIKON)
Exzellenter Sucher (NIKON)
Schnelle Bildserien (NIKON)
einwandfreie Farbabstimmung (FUJIFILM/OLYMPUS)
einprägsame, schnelles Bedienlayout (FUJIFILM/PANASONIC)
Griffigkeit (NIKON/PANASONIC)
Bildstabilisator (OLYMPUS)
Leise & lautlose Auslösung
leistungsstarker Akku
schneller, hochwertiger Speicher
großer Pufferspeicher
leichtes Gewicht
ansetzbarer Akkugriff
schneller Live-View
Filmfunktionen (PANASONIC)

In klammern die jetzige Bestleistung.

Ich habe die Nikon D850 bestellt, zum Lieferbeginn kommende Woche werden nur NPS-Mitglieder in den Genuss kommen und auch längst nicht alle.
Ich brauche sie vermutlich nicht, aber ein Freund will sie unbedingt haben, dann habe ich Zeit zum Testen.
Nikon gibt an von der Auftragsmenge überrascht zu sein – faktisch scheint aber dahinter zu stecken, dass Nikon gar nicht genug Kapital hat um gleichzeitig viele Kameras fertig zu stellen, sie werden in Tranchen fertigen, nach Auftragseingang. Denn die Auftragslage und Probleme der letzten Jahre haben bei Nikon tiefe Spuren hinterlassen.

 

Sensor Empfindlichkeit:
Bisher war es so, dass Sensoren mit geringerer Auflösung – also mit 12-16 Megapixel – deutlich weniger Bildrauschen und Bildstörungen bei höchstmöglicher Schärfe zu liesen.
Das hat sich geändert. Seit der Nikon D850 gibt es keinen wichtigen Grund mehr auf hohe Auflösung zu verzichten. Man muß zumindest für geringes Bildrauschen keine D5, DF, D4s, 1DXII, 5DIV, 7SII, X-T1 mehr kaufen.

Eine Sony Alpha 7R machte den Anfang mit 42 MP und trotzdem zeigte sie geringes Bildrauschen – blieb aber relativ langsam — die Canon EOS 5DSR konterte mit 51 MP, aber bei ISO 3200 war das Farbrauschen schon übermächtig – die Nikon D850 bietet erstmals 46 MP bei maximal 9 Bildern pro Sekunde, schnellstem AF und bei geringstem Bildrauschen bis 12.800 ISO.
Eigentlich reicht auch der Kauf einer Nikon D500 mit 20 MP, sie wird allenfalls von der Fujifilm X-T2/X-Pro2 mit 24 MP etwas unterboten im Bildrauschen und Sony schafft in der Alpha 6500 oder Alpha 7II sowie Pentax mit der KP & K1 mit 24 MP ähnlich gute Werte.
Doch wenn ich – auch bei wenig Licht – fotografiere, kann ich aus der D850 den gleichen Bildausschnitt bei praktisch gleichem Bildrauschen und vergleichbarer Auflösung heraus schneiden.
Die D850 liefert 46 MP im DX-Halbformat rund 19,4 MP und rauscht nicht entscheidend mehr als die D500 oder andere Halbformatkameras!
Mit der D850 stehen Empfindlichkeiten von 64 bis 25.600 ISO zur Verfügung!
(Zusätzlich kann gepusht werden auf 32 ISO sowie auf 51.200 und 102.400 ISO)
Ich würde jetzt meine D500 nicht verkaufen – sie kann aber neben der D850 zur Zweitkamera degradiert werden. Denn wenn ich Landschaften, Porträts, Architektur ebenfalls mit einer Kamera in höchster Qualität ablichten will, ist die D850 im Vollformat etwas überlegen – ohne wesentlich schwerer oder größer zu sein.
Ich kann die Objektive so nutzen, wie sie bezeichnet sind und ein 2.8/70-200 mm ist auf Wunsch zusätzlich ein 2.8/105-300 mm, ein 4.0/500 mm wird zum 4.0/750 mm etc.
Das hat vor allem in der Tier und Porträt-Fotografie den Vorteil, das man seinen Ausschnitt einfach später am PC festlegt und lieber etwas weiter weg bleiben kann oder eben immer deutlich mehr Umgebung mit auf das Bild bekommt. Ich beschwere mich ja sonst gerne, dass ein 5.6/200-500 mm für eine DX-Kamera bei spätestens 100 mm oder besser 50 mm beginnen müßte, um wirklich universell zu sein (da der Bildausschnitt immer erst bei vergleichbar 300 mm beginnt) – an der D850 ist es besser einsetzbar.
Nikon D850 und den DX-Faktor habe ich trotzdem immer dabei!
Das hat natürlich seinen Preis, der sich fast verdoppelt, da ich um die 9 Bilder pro Sekunde zu bekommen, auch den Griff und den großen Akku brauche – und dann habe ich auch wieder eine Kamera die größer und schwerer ist als eine D5 und nicht ganz so schnell.
Deshalb ist die Kombination der D500 mit der D850 eine sehr gute Lösung.
Die D5 braucht der Extremsportler und die D750 ist für den preisorientierten Käufer.

Wer seien Foto-Schwerpunkt nicht auf Weitwinkelfotografie und Porträts legt, kommt mit der D500 weiterhin am besten zurecht.

 

Veröffentlicht in General, News-Blitzlicht

29. August 2017
Canon EF 1.4/85 mm L IS USM


Canon 1.4/85 mm L IS
Hurra schreien die einen, endlich ein Porträt-Tele mit Bildstabilisator – ich hingegen bin gelangweilt.
Canon ist wieder der erste, der ein 1.4/85 mm mit Bildstabilisator bringt und ja, IS wird für immer höher auflösende Sensoren auch zwingend notwendig.

Den Bildstabilisator im Porträt-Tele hat Tamron im 1.8/85 mm VC schon seit einem Jahr für unter 700€. Ein schweres, fettes, teures 1.4/85 mm ohne Bildstabilisator gibt es bei Sigma auch schon seit einem Jahr.
Nikon hat seit einiger Zeit ein extrem schön zeichnendes 1.4/105 mm ohne Bildstabi und Sigma ein sehr spannendes 1.8/135 mm.
Ich habe mein Canon 1.2/85 mm L II schon lange nicht mehr verwendet, weil mich die CAs einfach zu sehr nerven und ich nicht gewillt bin da Nachbearbeitung (und dadurch letztlich reduzierte Dateigröße) vor zu nehmen.
Es hatte eine wunderbare Zeichnung, wird aber vom Nikon 1.4/105 mm deklassiert.
So wie alle anderen heute erhältlichen Porträt-Tele im Bereich 85-135 mm vom Nikon deklassiert werden. Das galt früher für das Canon 1.2/85 mm – denn es hatte früher, wie heute Nikon eine ganz eigene, wunderbare Bildzeichnung.

Ich finde es bitter, dass die heutigen Sensoren mit gigantischer Auflösung jetzt unweigerlich fette, lange und schwere Festbrennweiten fordern – Zeiss hat es mit Otus begonnen, Sony und Sigma haben in die gleiche Kerbe gehauen und jetzt auch Canon.

Noch bitterer stößt mir auf, dass diese Neuentwicklung zeigt, dass sich Canon der besseren Technik verweigert – das Weltmarktführer Canon keinen InBodyImageStabiliser (IBIS) bauen will!
Inzwischen sind Olympus und Panasonic, Sony, Pentax meilenweit voraus und Fujifilm arbeitet daran. Dann bleiben am Ende Canon und Nikon und Leica links liegen.
Canon hat den IS erfunden und verbreitet und er war bis vor 3 Jahren auch Stand der Technik – führt aber alle paar Jahre zu neuen Objektivkäufen – wenn man hohe Auflösungen bedienen will und sich die 3 Beine sparen will.
Seit Olympus den Stabi in der Kamera mit dem Stabi in PRO-Objektiven vereint und kombiniert ist das eine nie dagewesene Revolution – die man gar nicht nützlich genug einschätzen kann. Mit 2 Sekunden und mehr Belichtungszeit absolut unverwackelte Fotos herzustellen war bisher praktisch undenkbar und selbst Stative hatten ihre Grenzen und erfordern sehr viel Know-How.
Auch wenn ein IBIS seine Vorzüge im Glas-Sucher nicht komplett entfallen kann, im Bild bringt es eine Menge.
Und an alle die Sigma ART-Fans sage ich – das ist wie das öffnen der Kiste der Pantorra – man weiß nie was einen erwartet, vor allem mit hochlichtstarken Tele-Objektiven.
1600€ soll der 950g schwere Glass-Brocken kosten – ab November, also gerade noch rechtzeitig zur Saison 2018 😛

Außerdem neu am Spätherbst – 3 TS-E Objektive mit Macro-Eigenschaft bis 1:2. Alle kosten 2500€

 

Veröffentlicht in General, News-Blitzlicht

28. August 2017
Worauf ich mich 2019 in der Foto-Branche freue!

Überarbeitet: 2017-08

Bei meiner persönlichen Foto-Ausrüstung kämpfen letztlich 2 grundverschiedene Systeme um die besten Fotoerfolge. Canon ist für mich trotz der Objektive unattraktiv geworden. Zu laut, zu kastriert in den Möglichkeiten und irgendwie auch langweilig. Das müßte ich jetzt auch von Nikon sagen, aber die D500 und D850 liefern mit den 5 Teleobjektiven die ich habe (1,8/50 mm – 1.4/105 mm – 4.0/300 mm PF – 5.6/28-300 mm – 5.6/200-500 mm) so oft eine Ausnahmebildqualität, das ich damit viel zufriedener bin, als ich mit Canon zuletzt war. Natürlich ärgert mich bei Nikon der lahme, fast unbrauchbare Live-View und die Lautstärke und auch der Akku hat nicht so gute Ausdauer wie bei Canon. Aber auf der Habenseite ist der beste AF der Branche, das beste Speichermedium von allen (XQD), moderne Objektive, die jetzt im Telebereich Canon die Stirn bieten und der sehr gute Sensor.
Trotzdem kämpfen 2 ganz andere Systeme um meine Gunst, denn spiegelfreie Systeme bringen für meine Fotografie weitgehend Vorteile: Fujifilm X-H1 gegen Olympus E-M1II/Panasonic G9.
Bei Fujifilm fehlen noch Objektive, es fehlt ein viel ausdauernder Akku und ein besserer NachführAF und mFT wird immer einen Sensornachteil bei wenig Licht oder bei hohen Kontrasten behalten – leider.
2018 wird es im September wieder eine Photokina geben und dann im Mai 2019 eine verkürzte Photokina von Mittwoch bis Samstag. Ich finde den Mai-Termin sehr unglücklich, aber immerhin findet sie jetzt jährlich statt.
Kameras und Objektive im Fotohandel anschauen und in die Hand nehmen gelingt bald nur noch in den Großstädten – da werden Messen und Fotoveranstaltungen immer wichtiger, das erkennen wohl gerade auch die deutschen Niederlassungen der japanischen Hersteller.
Doch die Herrschaft von Canon und Nikon wackelt, Pentax steht wieder einmal am Abgrund und Sony ist noch lange nicht aus dem Schattendasein heraus.
Die Zahlen der verkauften Kameras sind jetzt wieder auf dem Niveau 2003, als die digitale Fotografie erst so langsam begann. Also genau genommen hatten wir über 10 Jahren einen Boom und jetzt kehren Kameras mit Wechselobjektiven wieder dahin zurück, wo sie immer waren. Smartphones, Actioncams, Drohen und demnächst vielleicht auch Photo-Smartwatches und Brillen haben den bei weitem größten Teil der Menschen erreicht. Kleine kompakte Kameras sind zu Nischenmodellen geworden und heute für viele kaum noch interessant.
Heute muß man immer noch für eine gut ausgestattete Systemkamera mehr als 1000€ mit einem lichtschwachen Einsteiger-Zoom ausgeben. Und der Sprung zu mehr Format oder schnelleren Leistungen liegt dann mindestens weitere 1000€ entfernt. Wer sich professionell mit Kameras ausstatten will, muss heute oft 3500€ und mehr für ein Gehäuse und einige tausend Euro für Objektive ausgeben.
Und deshalb ist Beratung essentiell, alle Seiten im Internet können keine Erfahrungen ersetzen, 

  1. CANON muß mal zeigen, dass sie mehr können als die besten Objektive und hohe Preise, dass sie auch Kameras bauen können, die der Markt will und bezahlen kann. Die letzte Kamera, die von Canon weitgehend überzeugt hat war die EOS 5DIII – alles was danach erschien waren kastrierte, faule Kompromisse. Ich nutze heute fast nur noch die 80D und wenn notwendig die 5DSR.
  2. Fujifilm sollte rasch weitere Teleobjektive bringen, ein 2.0/180 und ein 2.8/300 mm sowie ein 4.5/500 mm sind Pflicht. Und Fujifilm braucht die schnellere, größere Pro-Kamera mit besserem AKKU, IBIS und schnellerem AF.
  3. Das Leica rasch aufhört diese scheußlichen Kameras im Label “Made in Germany” anzubieten oder endlich von seiner Apple-Kopie wegrückt und eine schnelle, scharfe, schöne., gut zu bedienende, mit schönem Sucherbild arbeitende Kamera vorstellt. Die Tri-Elmare waren ein wichtiger Schritt – alles andere ist nicht akzeptabel.
  4. Das NIKON die Gerüchte wahr macht und ein 100. Geburtstagsjahr fulminant feiert und füllt – eine besondere Kamera, die noch erheblich weniger Bildrauschen zeigt und auch bei ISO 25 fotografieren kann und unter 3000€ kostet – einen schnellen, D810-Nachfolger mit über 50 MP Auflösung – eine schnellere D750 mit mehr BackUp-Speicher und für die, die es unbedingt wollen, eine spiegelfreie Kamera im Vollformat.
  5. Pentax macht mir eine Freude, wenn sie den großen Unterschied zwischen dem schnellen Nikon-AF und dem eigenen, dramatisch verkürzen. Und wenn sie es schaffen eine kleine “K1” im Halbformat nach zu schieben. Auch die 645Z verdient eine deutliche Überarbeitung mit neuem Sensor. Und Pentax braucht Objektive, Objektive, Objektive – wie lichtstarke Festbrennweiten.
  6. Ich wünschte mehr Menschen würden erkennen, das fast alle Selfies irre uncool sind und das Smartphones, Tablets und GoPros keine Fotos zu lassen, sondern allenfalls Abbildungen. Und das an der Nutzung von Software-Apps kaum etwas kreativ ist.

So viele Systeme und alle suchen Käufer.
Früher mussten Kameras hauptsächlich lichtdicht sein, man brauchte einen guten Film und vor allem die besten, flexibelsten Objektive.
Zuletzt ging es leider fast nur noch um neue Kameras, neue Sensoren, jetzt rücken endlich wieder ganze Systeme in den Vordergrund. Es gibt neben DSLR-Vollformat und DSLR-Halbformat (APS-C) noch microFourThirds (genau genommen Viertelformat), Nikon 1 Zoll Format und wieder aufgefrischt die Mittelformate. Sony hat sich mit seinem Alpha FE Vollformat eine kleine Nische gesucht, kleine, schlanke Gehäuse ohne Spiegel mit großen Objektiven und hohem Akkuhunger. Manche betrachten das als bahnbrechend, vergessen aber offensichtlich, dass die Revolution bereits 2008 stattfand mit der Panasonic G1 und 2009 mit der GH1. Sony hat nur den großen Sensor in ein kleines Bajonett gequetscht und jetzt seine liebe Not mit Softwaretricks das Beste aus den Objektiven heraus zu holen. Die Randbereiche sind mit den meisten älteren Objektiven und selbst den neuen Zeiss-Zooms noch nicht voll zufriedenstellend – letztlich kann man bisher nur die Fläche eines mFT-Sensors an der Sony Alpha 7rII einwandfrei nutzen – bemerkenswert!

Aber immerhin  hat Sony früh die Notwendigkeit für ein neues Kamera-System erkannt, für neue Möglichkeiten und wichtige Verbesserungen, wenn Canon und Nikon doch noch los legen, hat Sony schon ein komplette System mit Zeiss-Objektiven und seinen Sensor vermutlich im Griff.
Sony ist jetzt technisch noch längst nicht auf dem Stand der mFT-Kameras von heute (GH4 & E-M1II) und verlangt einen höheren Preis.

Ich denke, dass es in Zukunft noch mehr unterschiedliche Aufnahmeformate geben wird, das ist für die Hersteller ein einfaches Mittel um Fremdanbieter von Objektiven und Zubehör fern zu halten. Denn, wie sollten Sigma oder Tamron da für alle Sensoren spezielle Linsen anbieten?
Der Trend ist bereits absehbar, dass sich beide Hersteller auf Vollformat und Halbformat konzentrieren. Und Sigma hat erkannt, dass mit immer neuen Kameras das Nutzen von Fremdobjektiven immer stärker disqualifiziert wird. Es ist also weniger eine revolutionäre Neuerung, dass sich Sigma und neuerdings auch Tamron-Objektive per Software anpassen lassen, sondern absolute Notwendigkeit zum Überleben. Auch die plötzliche Notwendigkeit wieder verstärkt Festbrennweiten anzubieten gehört zur neuen Taktik.

Und dennoch werden die Kamerahersteller den Fremden immer weiter das Wasser abgraben und der Trend ist ganz klar: Die Masse der echten Fotofans kauft heute eine Kamera mit 1-2 Objektiven vom Hersteller – und wenn eine neue Kamera gewünscht wird, werden die Objektive mit verkauft. Und genau das ist auch heute sinnvoll. Denn die Zeit, wo man seine älteren Objektive brav weiter nutzen kann, geht zu ende. Sicher kauft man die Profi-Objektive ab 1500€ aufwärts nur einmal alle 5-10 Jahre und kann sie an zukünftigen Kameras noch gut nutzen. Doch alle günstigeren Objektive verkauft man am besten immer gleich mit der Kamera, denn es wird neue und besser angepasst Objektive geben. Für Sigma, Tamron und Tokina sehe ich da immer weniger Spiel-Raum. Ich persönlich kaufe von diesen Herstellern nur, wenn sie eine Brennweite/Lichtstärke bieten, die ich brauche und es sie nicht von meinem Kamerahersteller gibt.

Wie z.B. Sigma 150-600 mm; 8-16 mm; 8 mm, 15 mm; 150 mm Macro –
Tamron: 1.8/35mm VC Macro, 1.8/85 mm VC , 6.3/16-300 mm VC. Wie die Hersteller davon leben wollen, weiß ich nicht.

Den für viele Nutzer besten Weg haben Panasonic und Olympus mit ihrem offenen mFT-Format eingeschlagen und nur so waren in kürzester Zeit mehr als 40 verschiedene Objektive möglich. Ich finde diese Aufnahmegröße der Bildsensoren wird immer noch verzerrt dargestellt. Man glaubt zu leicht, dass mit größeren Sensoren die besseren Fotos gelingen.
Mit den Mittelformaten stimmt das sogar häufiger, Sensoren von 33×44 mm, bis hin zu 40×54 mm Baugröße lassen viel Platz für Pixel, Farben und Helligkeitsabstufungen. Nur bei hohen Empfindlichkeiten sind besonders Vollformat-Sensoren bis 30 MB dank CMOS-Technik sichtbar überlegen. Mittelformat taugt leider bisher nur bis 800 und maximal 1600 ISO. Mittelformat ist außerdem bisher langsam. Dafür werden 60 bis sogar 100 MP Auflösung angeboten. Doch für die allermeisten Fotografen ist ein Einstiegspreis jenseits 9.000 € wenig attraktiv.

Das Seitenverhältnis ist noch häufig 2:3, was für viele Motive eher ungünstig wirkt. Obwohl das schönere Format: 4:3 in vielen Digicam-Kameras und Handys verbaut ist, ist es doch heute geadelt und wird wieder im Mittelformat (Hasselblad, Fujifilm, Pentax) und im mFT-System verwendet. Es ist dichter am Quadrat und erlaubt leichter Ausschnitte, passt viel besser bei Porträts-, Tier-, Macro- und Alltags-Fotografie.
Es gilt nicht umsonst seit den 70iger Jahren in der Profi-Fotografie als Ideal-Format. Nur Leica, Canon, Pentax, Sony und Nikon haben den Schuss noch nicht gehört.

SYSTEMKAMERAS 2017:

Wenn ich den 100% Kuchen nehme, der alle System-Kameras mit Wechselobjektiven vereinigt, dann muss folgendes klar sein:

2% entfällt auf die großen Mittelformat-Sensoren von Hasselblad, Leica, Pentax und demnächst Fujifilm

1% hält noch die Nikon 1

16% entfallen auf Vollformat-DSLR Sensoren von Canon, Nikon, Sony, Pentax und Leica

23% entfallen bisher erst auf APS-C Systemkameras von Sony, Fujifilm, Canon, Leica

22% haben sich mFT Systemkameras erobert von Olympus und Panasonic

36% werden von APS-C DSLR-Kameras gehalten: Canon, Nikon, Sony, Pentax

Da Vollformat-Kameras noch lange über 1500€ kosten, wenn sie etwas taugen und technisch auf neuestem Stand sind und die notwendigen Objektive leicht noch einmal 5000€ verschlingen, wird der Anteil dieser Kameras kaum auf über 15% wachsen.

Derzeit sind die Canon Eos 6D für 1500€ und die Sony Alpha 7 für 1400€ zu haben – ohne Objektiv.

Die bisherigen APS-C DSLR Kameras werden Zug um Zug durch spiegelfreie Systeme abgelöst. Die Sensorgrößen werden sich noch deutlicher aufweiten, es ist kaum noch wirklich notwendig und zweckmäßig sich am Vollformat zu orientieren, das macht die Ausrüstung zuerst einmal teuer und sehr schwer. Und die Bilder noch längst nicht besser, sondern kostet mehr Aufwand und Sorgfalt beim Fotografieren. Vollformat lohnt sich allenfalls im Extrembereich der Weitwinkel-Fotografie und der lichtstarken, langen Brennweiten. Und das aber auch nur, weil es noch kaum angepasste Objektive für APS-C und mFT-Kameras in diesen Bereichen gibt. Wenn Zeiss und Leica in den Markt springen und Tele-Konstruktionen von Olympus, Panasonic und Sony gerechnet werden – ändert sich das.

Den maximalen Vorteil sehe ich heute in der Eos 5DSR mit 51 MB und einer Nikon D5 mit einem sehr geringen Bildrauschen bis rd. 25.000 ISO. Eine Nikon D810 oder Sony Alpha 7rII könnte man bei 36/42 MB bis 3200 ISO sehr gut nutzen, bei etwas gesteigerter Auslösung und langsamerer Bildverarbeitung.

Vollformatkameras sehe ich mehr als Ergänzung, denn APS-C und mFT-Kameras spielen immer mehr die Führungsrolle. Dank 16 – 24MP auf kleinen Hochleistungs-Sensoren bieten sie ohnehin mehr Auflösung auf geringem Raum als größere Sensoren und sind am absoluten Limit konstruiert. Vollformat kann noch ein bisschen einen Vorteil herauskitzeln oberhalb 6400 ISO und bei der manchmal besseren, differenzierteren Farb- und Helligkeits-Darstellung.

Die Diskussionen um Tonwertstufen halte ich letztlich für Übertrieben, denn die gehen in den allermeisten Fällen in der Bildbearbeitung schnell verloren und beim Endresultat hat weder eine Nikon, noch eine Fuji-Kamera – mit 11-12 Stufen Tonwertumfang echte Vorteile, gegen eine Canon, die mit weniger Kontrastumfang ins Rennen geht. Hier wird ein Unterschied herbei geredet – den es im fertigen Foto dann nicht mehr gibt. Wer mehr Tonwertreichtum will, muss auf Mittelformat setzen und sich eine ganz besondere Bearbeitung aneignen. Der Unterschied Canon – Nikon – Sony ist tatsächlich im RAW nicht gravierend – bzw. nur durch den Anwender und die Objektivauswahl. Im JPEG sehe ich allerdings sofort, ob ich mit Nikon, Sony, Pentax oder nur mit Canon, Leica oder mFT fotografiert habe.

Der Unterschied mFT und APS-C ist geschmolzen, für mFT sind meist die besseren Objektive verfügbar. So lange man nicht mit geringster Schärfentiefe arbeiten möchte, verwischt auch der Unterschied zwischen mFT und Vollformat, genauso wie der von APS-C zu Vollformat, weil die APS-C Sensoren viel öfter neu entwickelt werden, als die Vollformat-Sensoren. Am Ende zählt nur das Licht, das Objektiv und wie gut der Fotograf die Kamera und das Motiv beherrscht – das war schon immer so und wird auch hoffentlich immer so bleiben.

Eine neue, tolle Lieblingskamera kann jedoch inspirieren und die persönliche Auseinandersetzung mit dem Motiven voran bringen und so die Bildergebnisse sichtbar verbessern. So ist es bei mir gerade mit der Nikon D500 und Fujifilm X-T2 – sie stellen mir so viel neues Potential zur Verfügung, das ich alles neu und anders ablichten kann.

Das ist wobei es bei neuen Kameras geht – um mehr nicht.

 

UMDENCKEN

Wir sollten hier umdenken, die Sensorgröße ist genauso wie das Rauschverhalten nicht mehr Maßgabe für eine bessere Kamera,  heute geht es wieder um Bedienung, um Sucher um die AnfassQualität, um Akkus und die Geschwindigkeit des Scharfstellens und Abspeicherns.

Und in Zukunft geht es hoffentlich endlich auch mal um neue Dateiformate, neue Sensor-Architektur. Wer damit liebäugelt eine Vollformat zu kaufen, braucht überwiegend neue Objektive und dann ist er frei vom bisherigen Systemzwang, er kann Sony Alpha, Canon, Eos; Nikon FX; Olympus mFT; Panasonic mFT; FujiFilm XR oder sogar Pentax kaufen. Weg mit dem System-Zwang – dem Kompatibilitäts-Zwang – neue Kameras brauchen neue Objektive und nur die besten der älteren können bleiben.

Digicams spielen kaum noch eine Rolle, nur einige Modelle mit lichtstarken Zoom-Objektiven und besonderen Super-Zoom-Linsen werden noch Käufer finden.

1. Olympus versucht mit dem M Zuiko 1.2/25 mm Pro eine neue Nische zu besetzen. Wichtig wird für Olympus auch ein besseres 14-150 mm Reisezoom und ein Tele-Macro, das seit langem versprochen ist, ein 2,0/150 mm. Olympus hat für FT das Kamerapotential zu langsam ausgeschöpft und mit mFT, mit den Pen-Kameras keine Arbeitstiere geschaffen. Und die ganzen Olympus MSC-Zoom-Objektive haben mich am Anfang sehr geschockt, die waren so weit weg von Zuiko wie man sich nur vorstellen kann. Die PRO-Baureihe mildert das ab.

2. Pentax hat eine neue K1 mit frischem Sensor. Jetzt fehlt eine 645 mit mindestens 100MB, am liebsten wäre mir ein Gehäuse mit Bildstabilisierung, damit ich auch einmal auf das lästige Stativ verzichten kann. Spannend ist die Möglichkeit, die große Mittelformat-Systemkamera zu schrumpfen und den Spiegelklapperatismus weg zu lassen und den besten Sucher der Fotowelt durch einen elektronischen zu ersetzen – aber ich mag den Pentax-Sucher sehr und ich denke Ricoh wird diesen Schritt noch nicht gehen. Spannend wäre auch einen 4,5×4,5 cm Sensor zu verwenden und endlich auf das heute besonders sinnvolle Quadrat zu setzen. Doch auch hier vermute ich, das ist ein Schritt zu früh und es beim Verhältnis 4:3 bleiben wird.

3. Wohin Canon sich entwickelt ist noch sehr ungewiss. Spannend wäre für mich endlich eine schnelle, professionellere EOS M mit Sucher – natürlich in bester Qualität – die etwas größer und griffiger ist und neueste Technik einfließen lässt, nur sie könnte meiner X-T2 irgendwann gefährlich werden, denn die Canon EOS M-Objektive sind bisher allesamt gelungen, aber 6 sind bei weitem noch zu wenige. Es werden also noch Jahre vergehen, bis Canon bei spiegelfreien Systemen richtig mitmischt. Aber der APS-C-Sensor mit 1,6x Faktor hat weiterhin ein großes Potential, solange die Objektive so gut sind. Canon wird sein DSLR-System umbauen müssen, die Sony Alpha 7RII finde ich zwar keineswegs gereift noch wirklich gut brauchbar, aber es wird in diese Richtung gehen und das bedeutet auch beim Vollformat komplett neue Objektive. Oder eine Idee wie man den Adapter spart. Klar sind heute keine 70 verschiedenen Objektive mehr notwendig, aber es wird Canon Mühe kosten 30-40 eigene neue Objektive auf den Weg zu bringen. Eine 5D4 ist langweilig, aber ein neueres Modell mit beweglichem Monitor, leichter und noch leistungsfähiger, wäre wünschenswert. Canon braucht einige neu-gerechnete Objektive, vor allem Weitwinkel-Zooms für APS-C, ein 4.0/50-300 mm muss endlich kommen.

4. Es wird spannend wie sich Panasonic entwickelt. Da eine spezielle, professionelle Video-Foto 4K-Kamera für mehr als 2500€ kommen soll, müsste da Panasonic einiges an neuer Technik bieten und die Auslesezeit des elektronischen Verschlusses verzögerungsfrei im Griff haben. Die Leica’s: 1,2/42,5 mm und 1,7/15 mm sind die reine Freude. Panasonic braucht aber bessere Tele-Zooms und auch mal eine mutige 2,4/200 mm oder 4,0/400 mm Festbrennweite und Konverter dazu.

5. Auf Nikon-Neuheiten freue ich mich inzwischen auch wieder. Nikon Fans profitieren von einem neuen AF-S 2.8/300 mm VR was hoffentlich bald erscheint. Nikon braucht auch wieder realistische Preise.

6. Ich freue mich, Fujifilm feiert mit der X-T2 mit dem neuen Sensor und mit zentralem Sucher neue Erfolge. Im Tele-Bereich muss Fujifilm noch beweisen, dass sie es ernst meinen und der AF muss noch  schneller werden. Ein Vollformat-Kamera-System ist nicht geplant, aber Mittelformat zum fairen Preis wird sicher auf viel Interesse stoßen. Bei den Objektiven hat Fuji ein glücklicheres Händchen, 2.0er Festbrennweiten werden bald erscheinen.

7. Sony hat viel Neues gezeigt, trotzdem freue ich mich über die Fortentwicklung der vierstelligen 1000er-Kameraserie, eine 6300 kommt und eine 8000 werden bald erscheinen und sicherlich auch neue, bessere Halb-Format-Objektive dazu. Sony hätte jetzt eigentlich konsequent sein müssen und sein erfolgloses Alpha-SLT-System APS-C und SLT-Vollformat stilllegen müssen. Doch sie machen trotzig weiter, obwohl auch Zeiss sie da nicht retten kann, Berufsfotografen kaufen so etwas nicht. Sony braucht zuerst einmal einen professionellen und sehr guten Service, der fehlt völlig. Sony würde besser schnell die spiegelfreien Systeme ausbauen, denn 2 teure Kameras mit nur 2 Objektiven vor zu stellen war schon frech und wirft sie wieder um ein Jahr zurück, denn wer soll das kaufen? Von Sony würde ich mir eine spiegelfreie Alpha 9000 mit sattem Griff und modernster Technik wünschen, für maximal 2000€.

8.

9.Leica hat sich in eine winzige Nische geflüchtet, dort verdienen sie gut, aber Erwartungen und Wünsche habe ich zu diesen Produkten keine mehr – das sind keine Kameras mehr, mit denen ich gerne fotografiere.

10.Von Sigma wünsche ich mir für Vollformat: ein 4,0/50-300 mm OS in leichter Bauweise, ein 4,0/16-35 mm OS, ein 1,8/135 mm OS und ein neues 2.8/300 mm OS und für APS-C ein 4,0/15-85 mm. Ich wünsche mir auch, dass Sigma endlich die Finger von Sensoren und Kameras lässt – damit haben sie genug Schaden angerichtet.

11.An Tamron und Tokina habe ich eigentlich keine Wünsche, beide sollten ihre Serienfertigungen besser in den Griff bekommen und mehr kontrollieren, dann wäre schon viel geholfen. Sie werden nur überleben, wenn sie eigene, bessere Objektiv-Rechnungen vorstellen, die sonst keiner hat.

Was ich 2017 vorhabe:

Ich werde in Zukunft wieder mehr Fernreisen unternehmen, jetzt wo die Fotoausrüstungen so deutlich geschrumpft und verbessert sind.

Auch weiterhin wird es 2-3 Workshops mit mir geben, Helgoland im Winter ist für Jahresende fest geplant.

Von den Verlagen habe ich jetzt die Nase gestrichen voll (außer von Mondberge) und die vielleicht auch von mir. Ich bin schwer in ein Schema zu pressen und denke nicht gewinnorientiert und verrate mich nicht selbst. Nach dem ich wieder mehr als sein halbes Jahr Arbeit in ein Buchprojekt gesteckt habe, die sich nicht annähernd ausgezahlt hat, werde ich weitermachen wie früher, ich mache alles selbst, auch wenn es dann nicht annähernd eine Perfektion erreicht – aber ich bleibe ich.

Neben Blitzlicht und der Homepage – werde ich Ihnen zukünftig wieder mehr Objektiv-Berichte bieten und mich um neue Kameras weniger kümmern. Die Kameras sind heute gut genug. Aber es geht um geeignete Objektive. Ich werde die Praxisberichte anders gewichten, demnächst geht es hier los.

Da jetzt microFourThirds kaum noch ignoriert werden kann und ein fester Innovations-Motor in der Fotobranche ist und auch Fujifilm XF und Sony Alpha sich etablieren, schreibe ich neben Canon & Nikon Praxisberichten und zu allen wichtigen Objektiven dieser 3 Systeme.
Dafür werde ich mich nicht mehr jedem Objektiv der Fremdhersteller widmen.
Weiterhin gilt, wenn Sie Erfahrungen aus erster Hand brauchen, zu was auch immer, mailen Sie mir!

 

Auf ein spannendes 2018!

 

Veröffentlicht in General, News-Blitzlicht