Tresor  
Filo Rings

1. November 2025
Indian wildlife

Indian Wildlife – Eye to Eye
Canon 2,8/70-200 mm L IS II f:2,8
 
 
Willkommen!

Seit 16 Jahren ist Harrys Photo-Tagebuch online
24 Jahre war davor HarrysInFocus online. HarrysInFocus habe ich inzwischen still gelegt.
Über 930 Beiträge nur auf dieser Homepage.

Dank Dr. Tilo Seeger (www.drtseeger.de) konnte ich eine große Homepage aufbauen und mein vielfältiges Wissen zahllosen Fotografen vermitteln.
Ich bin seit mehr als 35 Jahren immer mit den neuesten Objektiven und Kameras unterwegs. Wenn ich es mir aussuchen kann, fotografiere ich am liebsten Tiere und alles was lebt und sich bewegt. Man vermutet bei mir gerne eine besondere Leidenschaft für Fotografie und Fotogeräte – das ist aber aus meiner Sicht nicht ganz richtig, denn meine wahre Leidenschaft brennt für meine Motive, für Tiere, für Natur, für Menschen – der Rest ist nur Technik.
Meine große Homepage “HarrysInFocus” wurde gerne mal zu bunt und zu verwirrend empfunden – sie ist aber eben auch so wie ich. Ein bunter Vogel, gerne mal chaotisch und zerstreut, oft knallig und manchmal zu viel auf einmal.
Ich bin nicht geradlinig und angepasst und farblos vielleicht auch nicht.
Ein Mensch hat viele Facetten, viele Gesichter, er kann vieles sein, je nach dem auf welche Seele er trifft… man muß es nur versuchen.
Ich versuche – ich mag grau nicht und bin immer auf der Suche nach Farben, nach Licht. Ich fotografiere spannende Tiere und Menschen – nicht nur einmal – immer wieder, mir fällt immer noch was ein. Mit einer Kamera kann ich zwar fast alles ablichten und doch verwende ich immer wieder andere Kameras und Objektive, und suche immer das Limit…
wie in meinem Lieblingsfilm „Blade Runner“ (1982) bin ich gerne auf Messers Schneide.
Ich bin “Berlin – Herz & Schnauze”, gewagt und schüchtern, modern und hektisch und zugleich altmodisch mit viel grün, Wasser und Ruhe.
2010 fiel die Entscheidung, es mal mit ruhigen Farben und streng geordnet zu versuchen.
Dafür haben mir hier Andreas Klotz (www.Tipp4.de), Katrin Scheid und Sebastian Tänzer (www.Taenzer.me) eine ganz neue Plattform errichtet. Es hat nicht lange gedauert und ich habe diese Seiten mit massenhaft Fotos und Text gefüllt.

Ich wünsche Ihnen trotzdem viel Vergnügen beim Stöbern, Entdecken und Lesen!

Per E-Mail (HarryPX@T-Online.de) bin ich jederzeit für Sie da und beantworte Fragen, Wünsche und Anregungen, biete Tests und
meinen Foto-Wissen auf USB-Stick. Rein ins Vergnügen…

Und bitte nichts mopsen und nichts ohne meine Zustimmung zitieren oder gar kopieren und ins Netz stellen!
Seien Sie lieber selbst kreativ!

Auf Anfrage – können Sie mich für eine Portrait-Session oder ihre Feierlichkeit buchen. Ich bin kein Freund von festen Preislisten, Preise ändern sich ständig.  Alles ist abhängig vom Aufwand, Nachbearbeitung und Zeit – deshalb einfach eine kleine Mail an mich und sie bekommen ein persönliches Angebot.

Dies ist KEINE Fan-Page – KEINE Werbung, KEINE Suchmaschinen-Links und Optimierung

Auch wenn hier auf meiner Seite Markennahmen wie Canon, Nikon, Novoflex, Olympus, Panasonic, Pentax, Leica, Zeiss & Apple häufiger als vielleicht sonst gewohnt auftauchen – bitte ich Sie herzlich – das nicht als Fan-Page miss zu verstehen. Diese Marken sind hier präsent, aufgrund langjähriger, oft positiver Erfahrungen. Canon und Sony werden wohl am häufigsten besprochen, weil Sony die innovativste Firma hat und Canon noch das größte System und die meisten Kunden hat, nicht weil ich es für die beste Herstellerfirma halte. Grundsätzlich sind mir Marken-Namen und Firmen egal und ich übe da keine Solidarität – denn das wäre zu kurzlebig. Es sind alles Hersteller die Produkte vertreiben und offensiv versuchen Geld zu verdienen. Nachdem ich nun seit 30 Jahren „InFocus“ schreibe und 15 Jahre lang meine Info-News „BlitzLicht“ heraus gegeben habe, werde ich mich ab jetzt auf diese Homepage konzentrieren – mit meinem gesammelten Fotowissen seit 30 Jahren und meinen regelmäßigen Tests aktueller Objektive und Kameras. Da ich unbedingt unabhängig bleiben will von einflussnehmenden Redaktionen (die zumeist über wenig Praxis-Wissen verfügen) den Herstellern, den Vertreibern und der Werbe-Industrie und ein Abo-Preis wie bisher vermutlich immer weniger Menschen interessiert – stelle ich hier mein gesamtes Wissen ab jetzt jedem zur Verfügung. Ich biete jedoch noch viel mehr, intensive Beratung per Mail – speziell an die persönlichen Vorlieben und Bedürfnisse angepasste Objektive und Kameras und Zubehör, die ich zum fairen Preis gebraucht und neu beschaffe.
Als Honorierung erhoffe ich mir wie meine nordamerikanischen Kollegen eine jährliche Spende um diesen hohen Aufwand vor mir und meiner Familie zu rechtfertigen.
Sie können einen beliebigen Betrag ab 35 € HIER spenden.

Die vergangenen 30 Jahre haben gezeigt, dass meine Leser durch meine Beratung und Tests viel Geld einsparen konnten, da ich immer als preisbewusster Berater und nie als “Anpreiser” von Marken fungiere. Oft genug rate ich auch vom Kauf ab. Auf meine gezielte Fachberatung per E-Mail können Sie immer zurückgreifen!)

E-Mail-Kontakt – einfach hier auf Beratung- oder Bestellen-BonBons klicken.

 

1. Dezember 2014
USB-Stick & DVD

Seit 25 Jahren unabhängige Praxistests – für:
Fotografie draußen, NaturFoto, NaturBlick, FotoMagazin, Phototechnik International, Photographie, FotoPraxis, Markt&Technik, PhotoScala, HarrysInFocus, u.v.a.
Hier finden Sie die
umfangreichste und ausführlichste Test-Sammlung
aller Autofokus-OBJEKTIVE
im Internet – Weltweit! 383 Tests!
Alle Berichte auf Deutsch und für jeden verständlich –
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und nicht erzwungen wirtschaftlich korrekt; alle Berichte ständig erweitert und ergänzt –
nur hier ungekürzt und klar!
& persönliche Beratung für jedes System und alle Objektive!

 

25. Juli 2026
USA 2024 Foto-Tagebuch

Liebe Leser, liebe Foto-Freunde,
Ich bin zurück, wenn auch noch aus der Zeit gefallen und etwas klimaanlagenkrank (der Unterschied Miami mit 33° zu 11° in Frankfurt und diesem harten Osterwetter hier, war dann doch zu krass).
Fast 4 Wochen durch: Nevada, Arizona, Utah, Californien, Florida

Hier die Karte des ersten Teils der Reise:

Nach einer vierwöchigen Reise mit den besten Kameras liegt jetzt vermutlich die Erwartung an “Klasse-Landschaftsfotos” an mich sehr hoch.
Das muß ich leider hier gleich entzaubern. Die habe ich nicht machen können.
DAS HAT VIELERLEI GRÜNDE.
Der erste gleich unumwunden vorweg, ich bin kein begnadeter Landschafts-Fotograf, war ich nie und werde ich nie.
 beeindrucken Landschaften sehr, aber ich brenne nicht dafür sie im spannendsten Licht unter größtmöglichen Strapazen festzuhalten. Und das muß man heute und vermutlich auch früher, wie ja am Beispiel A. Adams bekannt ist.
Ich brenne für Lebewesen und hauptsächlich für Säugetiere und die in einer tollen Landschaft gut abzulichten ist mein persönlicher Antrieb. Denn ihnen gehört zunächst einmal die Landschaft, Menschen treten da ja nur als oft zerstörerische Ordnungsgewalt auf.
Hinzu kommt, dass dort im Colorado-Plateau fast immer das gleiche Wetter mit sehr ähnliche Wolkenformationen vorliegen. Nicht ohne Grund sehen fast alle Fotos vom Grand Canyon, Bryce Canyon, Zion, Arches, Monument Valley, Canonlands meistens sehr gleich aus. Wenn da nicht gerade Sturm und besonderes Wetter vorliegen ist es fast unmöglich frische Bilder dieser jährlich millionenfach fotografierten Landschaften zu bekommen.
Selbst die Vermillion Cliffs und verstecktere Slot Canyons sind inzwischen gut bekannt und werden von fiten jungen “Entdeckern” ständig abgelichtet.
Deshalb erwartet da bitte von mir keine “Wunder”, dazu reichen eine Mittelformat und ein geschultes Auge nicht – da braucht es viel Zeit an jedem Ort, besondere Ortskenntnis, Fitness und extreme Wander- und Hitze-Begeisterung. Ich war froh wenn ich überhaupt irgendwo den Sonnenaufgang- oder Untergang mit bekam und meine Tiere entdeckt habe.

 

Ich habe wieder versucht einiges anders zu machen. Ich kannte ja die Gegend von einigen früheren Besuchen, außer dem Death Valley und Santa Rosa war mir alles von früheren Reisen bekannt. So habe ich meine Tochter gerne Hotels und Versorgung anhand der groben Strecke suchen lassen. Denn es war mit großen Schwierigkeiten verbunden an den meisten Stellen preislich noch bezahlbare und freie Unterkünfte zu finden. Trotz dem März, der keineswegs eine Hauptreisezeit ist, die beginnt erst im Mai und oft sind im Juni erst wieder die Passstrassen frei. Aber wir hatten nicht mit “Spring Break” gerechnet, also 2 wilde Wochen für junge Leute, vergleichbar unseren Vor-Osterferien. Und wir hatten nicht wirklich im Bewusstsein wie sehr Corona dieses Land und seine Infrastruktur beschädigt hat. Doch dazu später mehr.

Es war ein wilder, sehr anspruchsvoller und teilweise wirklich schwieriger Tripp und er wurde im Verlauf am Pazifik nicht wirklich leichter.

Doch an dieser Stelle erst einmal ein fotografischer Einwurf, ich hatte folgendes dabei:
Und das bitte immer vor dem Hintergrund, das ich es nicht mag nur mit einem System unterwegs und davon abhängig zu sein, dass ich eben nicht über alle wichtigen Objektive in vier Systemen verfügen kann. Ich habe mir meinen Traum erfüllt und bin das erste Mal seit 25 Jahren wieder mit Mittelformat gereist.
 Fujifilm GFX 100SII mit 4.0/20-35 mm, 4.0/45-100 mm, 3.5/50 mm, 2.0/110 mm, 4.0/250 mm
 Canon EOS R5 mit 4.0/14-36 mm, 7.1/100-500 mm, 1.8/35 mm
 Olympus/OMDS OM-1 mit 4.0/8-25 mm, 2.8/12-40 mm, 2.8/40-150 mm, 4.5/150-400 mm, TC 1.4x
 Fujifilm X100VI

Am Ende habe ich die X100VI kaum benutzen können und auch für Fuji 3.5/50 mm, 2.0/110 mm blieb keine Zeit sie einzusetzen – Motive hätte es schon gegeben.
Wenig verwendet wurde die Canon mit dem 14-35 mm und das 1.8/35 mm hatte ich für schöne Sonnensterne geplant, dazu kam ich gar nicht.
Beim MFT System hätte ich 8-25 mm und 12-40 mm zu Hause lassen können.
Man weiss das vorher nicht. Ich bin diesmal nicht in einen Slot Canon gekommen, was ich sofort sehr bereut habe, aber Wetter und Zeitaufwand machten das sehr schwierig.
Außer bei plötzlichen Tierbegegnungen habe ich kaum Muse gehabt, weil einfach aufgrund von Zimmersuche, Preisvergleichen, langen Fahrstrecken, kaum gutes Essen vor Ort (alles schloß zum Sonnenuntergang) war meine Fotografie diesmal noch mehr vom Zufall abhängig.
Ich hätte sehen wollen mit wie wenig Strecke und Fotos, Menschen die alles wie besessen vorher planen, zurück gekommen wären…
Ich habe einfach intuitiv alles, was ging, aufgezogen und versucht immer schöne Fotos in die Kiste zu bekommen.
Alles andere hätte mich wirklich gestresst, oder ich hätte den 4-6 fachen Zeitaufwand vor Ort gebraucht.
Und letztlich habe ich sehr viel Glück gehabt, viel versäumt und vielleicht noch mehr entdeckt.

 

10. September 2012
Profi – Anbieter

Gedanken:

Was macht einen Foto-Könner oder gar einen Berufs-Fotografen = PROFI – aus?

Sein Wissen und seine Erfahrung.
Mit Kameras und Objektiven und Stativen und anderer Ausrüstung hat das zuerst einmal gar nichts zu tun.
Weder ein solides Stativ, noch die Verwendung von RAW-Dateien, noch eine bestimmte Kamera oder ein Objektiv geben Aufschluß darüber ob jemand eine professionelle Einstellung zur Fotografie hat.

So viel ist sicher, seit es die ersten Kameras gibt.

Inzwischen ist praktisch genauso sicher warum Firmen wie Pentax-Ricoh, Sony, Sigma, Samsung, Panasonic, Olympus etc. kaum jemals professionellen Erwartungen gerecht werden können.

Hier einige Gründe:

– auch ein großes System und tolle Kameras reichen nicht aus – es braucht einen schnelles, hochprofessionelles Service-Netz weltweit

– alle Anbieter haben große Schwierigkeiten technisch immer auf dem neuesten Stand zu sein, das verlangt aber ein Profi

– Objektive von Pentax, Sony und Olympus sind letztlich erheblich teurer, weil die verkauften Stückzahlen viel geringer sind

– es dauert viele Jahre bis Jahrzehnte um ein vollständiges professionelles System auf zu bauen

– eine hohe Zuverlässigkeit ist sehr schwer zu erreichen

Olympus ist zuletzt mit dem tollen E-System gescheitert, Sigma hatte keine Chance und auch Sony wird mit seinen neuesten Ambitionen keinen Erfolg haben.

Deshalb sind Canon und Nikon die einzigen professionellen Anbieter – abgesehen von Mittel- und Großformat-Systemen und der Leica-M-Serie.

 

Veröffentlicht in General, News-Blitzlicht, Praxis-Tests

6. September 2012
Fuji X-E1

Fujifilm ist jetzt auf bestem Wege!
Wie immer bei den Systemkameras war auch Fujis erstes Modell, die X-Pro 1 alles andere als ausgereift und vielmehr ein Versuchsballon. Fuji hat schnell gelernt und sich der meisten Kritik angenommen.
(Panasonic, Olympus, Sony, Samsung haben meist mehr als 2 Jahre gebraucht, was Fujifilm jetzt in 6 Monaten verbessert hat)

Nach der schwerfälligen X-Pro 1 für stolze 1600€ erscheint jetzt eine aufs Wesentlich konzentrierte X-E1 für 900€ oder mit 2,8-4,0/18-55 mm OIS für 1300€!
Der Autofokus wurde deutlich optimiert und ist auch erheblich verbessert für die X-Pro 1 als Firmware erhältlich. Die Verarbeitung in der Kamera ist schneller und die Objektive lassen sich jetzt endlich präziser und ohne schwammiges Gefühl fokussieren und es können mehr Dateien, schneller gespeichert werden.
Die X-E1 verzichtet auf den aufwendigen Hybrid-Sucher, mit dem die X-Pro 1 so viel Aufsehen erzeugen konnte. Dieser ist jedoch mit 1,4 MP und geringerem Kontrast noch kein so toller elektronischer Sucher. Das hat Fuji jetzt an der X-E1 mit dem spannenden neuen Sucher geändert, er zeigt Bilder mit schnellem Bildaufbau bei 2,4 MP und einem Kontrastverhältnis bis zu 1:5000. Bisher haben die Olympus OM-D und Panasonic G5/GX1 die besten Sucher – ich bin gespannt ob Fuji in der Praxis da noch besser überzeugen kann.

Ich hoffe auch, Fuji hält seine Preispolitik mit dem festen Preis und die Bindung an den Fachhandel noch lange durch, denn damit behalten die Kameras auch ihren Wert und werden nicht verramscht.

Designfehler:

einige Fehler & Nachteile bleiben:

– blödsinnigerweise ist das Zeitenrad nicht mehr durch den Knopf gegen unabsichtliches Verdrehen gesichert
– diese Gurtaufhängung sorgt seit 50 Jahren für Kratzer, verdrehte Gurte und Frust
– 1/3 Stufen bei Zeit und Blende sind des Guten zuviel – sie werden ohnehin elektronisch und noch viel präziser geregelt, die Einstellung auf 1/2 Werte ist wichtig und richtig und gestaltet die Einstellung schneller und sicherer!
– kein echtes Griffstück – der Zusatzgriff ist noch zu klein und behindert Speicherkarte und Akku
– starrer Monitor mit reduzierter Auflösung
– der Micro-Blitz hat keine Leistung
– Akku ist unterdimensioniert
– Sucher am linken Rand, nicht für jeden optimal
– mit aufgesetztem Blitz, entsteht Enge auf der Kamera
– gut nutzbarer ISO-Bereich nur 200-6400 ISO
– nur 460.000 Pixel Auflösung auf dem Monitor

Was eine zukünftige X-Pro 2 zusätzlich noch braucht:

– elektronischer Verschluß
– Zebra-Scharfeinstellung für manuelles Einstellen
– mindestens 1/8000 Sekunde Verschlußzeit
– 25 ISO

Vorbildlich gelöst:

– Zeiten und Blende klassisch wählbar und jederzeit ablesbar!
– der Sucher zeigt die wichtigsten Informationen unterhalb des Bildes
– schnelle Wahl des Fokus-Modes vorne an der Kamera
– Abblend-Schieber am Objektiv
– Zoom-Objektive mit OIS-Bildstabilisator
– excellenter 16 MP Sensor
– bisher alles Made in Japan, von hoher Fertigungsqualität
– 6 Bilder pro Sekunde
– Ein/Aus-Schalter am Auslöser oben auf der Kamera
– sinnvoll altmodische Bedienung
– Feste Preise und damit Werterhalt
– Beide Kameras in schwarz und silber
– Objektive nur in schwarz
– geringes Gewicht: X-E1 = 350g; X-Pro 1 = 450g
– Bajonettentrigelung rechts, also mit der Kamerahand schnell bedienbar

 

 

Die Objektivreihe:

Lichtstark: 2,8/14 mm – 2,0/18mm – 1,4/35 mm – 2,4/60 mm – 2,8-4,0/18-55 mm OIS

Entspricht FF-KB Brennweiten von:
21 mm – 28 mm – 50 mm – 90 mm

Ich bin kein Fan des 50 mm und arbeite lieber mit 35-40 mm.

Deshalb sollten noch erscheinen:

15 mm – 18 mm – 24 mm – 41 mm – 135 mm – 300 mm

Die Zoom-Objektiv-Baureihe startet erst im Winter mit OIS-Bildstabilisator und setzt zum Glück auch auf etwas mehr Lichtstärke:

2,8-4,0/18-55 mm OIS (27-82 mm FF-KB)

Nächstes Jahr folgen dann:

4,0/10-24 mm OIS (15-36 mm FF-KB)
3,5-4,8/55-200 mm OIS  (82-300 mm FF-KB)

Leider ist auch Fuji nicht clever genug – zu erkennen – daß sich Brennweitenbereiche überlappen müssen, das Telezoom hätte bei 35 mm beginnen müssen!

 

Veröffentlicht in General, Kameras im Test, News-Blitzlicht

1. September 2012
Fotografie & Technik – WIFI

Nach den Revolutionen mit Belichtungsautomatik, Autofokus, Ultraschall-AF, Bildstabilisator, digitaler Fotografie und zuletzt spiegelfreier SystemKameras… kommen JETZT offensichtlich die WIFI-Kameras und die APP-Fotografie.

Das bedeutet, Kameras bekommen nach und nach alle WIFI Verbindungen

zuerst werden die Knipserkameras hinten aussehen wie Handys – dann kommen die Systemkameras (Sony hat es schon in der Nex 5R) und dann sind die Profikameras auch nicht mehr weit. Ich sehe das jetzt sicher wieder zu eng und zu apokalyptisch – aber es ist nicht aufzuhalten, die Handys machen es vor und die Kameratechnik wird mit gerissen.

Samsung Galaxy – Verschmelzung von Handy und Kamera – Hauptsache gut geklaut
wer diese Konzerne nicht kritisch sieht, kann einem nur leid tun, weder Apple, noch Samsung, noch Sony, Nokia, LG, Nikon, Canon, Panasonic, Olympus, Sigma und Co tun für die Menschen, die Fotografie hier irgendetwas Gutes – sie wollen alle nur Geld schaufeln – sie haben alle das Dagobert Duck Syndrom.

WIFI bedeutet:

– schnell und leicht, ohne nachzudenken der Stand-Ort lokaliesieren

– jederzeit schnell und einnfach seine Fotos auf einen Rechner oder Festplatte übertragen

– und ebenso schnell auf die sozialen Netzwerke zugreifen und Fotos teilen oder auf der eigene Homepage präsentieren

– jederzeit Kamera-Updates und neue Funktionen und Kameraanleitungen etc. verfügbar

es bedeutet aber ferner:

– man ist jederzeit zu orten – zusätzlich zum Handy

– jeder könnte weltweit wissen, wo ich gerade was fotografiere

– meine Kamera ist angreifbar für Viren und Trojaner

– im schlimmsten Falle kann ich selbst über meine Kamera auspioniert und beobachtet werden

– oder gar,  meine Fotos oder Filme könnten gleich nach Aufzeichnung geklaut werden

 

ENTZÜCKENDE Aussichten – damit stirbt für mich die Fotografie als Kunst und wird reine Kommunikation.

WIFI – angezettelt von Apple, Samsung und jetzt sogar von Nikon und natürlich vom Elektronikkonzern Sony. – Panasonic, Canon, Olympus und alle anderen werden folgen.

Hinzu kommen Apps – einige sicherlich kostenlos vom Hersteller, aber dann auch unzählige zum bezahlen, alles wird möglich.
Objektive korrigieren, kein Problem, Bilder bearbeiten und verfremden, gleich in der Kamera – ganz easy , Motive suchen und finden, per Tastendruck und weiß der Kuckuck was noch alles.

Fototester und alle anderen Schreiberlinge werden dann in Zukunft Apps besprechen oder gar selbst erstellen.
Ich finde Apps in meinem Handy auch faszienierend und einige sind auch selh hilfreich und ich wünschte ich hätte InFocus und Blitzlicht schnell, einfach und preiswert übersetzen und als Apps umsetzen können – doch die Hürden sind viel zu groß.

Doch an dieser Stelle steige ich aus – ich brauche keine Kameras mit WIFI und ich will nicht in Zukunft über Apps schreiben, die nach Minuten vielleicht schon wieder nicht mehr aktuell sind.
Ich werde weiter fotografieren, mit und ohne Auftrag und ich werde weiter anspruchsvolle Kameras und Objektive testen – aber diesen neuen Zirkus mache ich nicht mit.
Das ist das Ende von Etwas!

Ich bedanke mich vor allem bei Nikon, Samsung und Sony – für immer schnellere, unsinnigere Produkte mit immer geringerer Haltbarkeit, die immer mehr Ressourcen -Natur, Tiere, Luft und Erde und Menschen verschlingen!
Das tolle einzelne Foto erstickt heute in einer wahnsinnigen Bilderflut – so wie auch die Musik und die Bücher – zu viele Menschen – zu viele Möglichkeiten zu viel Industrie!

Eine Industrie ohne Sinn und Zweck und Verantwortung – nur noch geldgeil!

 

Ich lege großen Wert auf haltbare Produkte, die bei sorgfältiger Behandlung auch nach Jahren nach fast neuwertig aussehen und dadurch einen Wert haben.
Zuletzt haben mich die Produkte von Olympus und Sony sehr ernüchtert, die schon nach sehr wenigen Wochen stark benutzt aussehen, billig gefertigt sind, ohne Sonnenblenden ausgeliefert werden und offensichtlich billigst produziert werden. Wer hinter die Produktion blickt – die heute für Milliarden von Menschen unter alptraumhaften Bedingungen läuft – dem kann nur schlecht werden. Ganz egal ob das Kameras, Jeans oder gar Lebensmittel sind, alles wird nur auf Masse produziert und selbst Qualitätsprodukte sind oft keine und kommen aus der selben verheerenden Massenfertigung unter schlimmsten Bedingungen.

Wir können das nur verlangsamen durch weniger Konsum.

Es lohnt sich ja heute kaum noch eine Kamera zu kaufen, denn schon wenige Monate später gibt es verbesserte Modelle.
NEIN! – Sony, Olympus, Panasonic, Samsung – es macht keinen Spaß spätestens alle 9-12 Monate mit ganz neuen Kameras konfrontiert zu werden, die dann viel besser sind.

Ich bin da wirklich froh mit einer Canon Eos 5D3 noch einige Jahre am Limit fotografieren zu können, wie ich es gelernt habe und es mir Freude macht.

Und für alle die eine Nikon D700; Pentax K5; Olympus E-5 oder gar Leica haben gilt sicher das gleiche.Nikon hat das begonnen mit der MATRIX-Messung und Minolta mit seinen intelligenten Kameras – begonnen das Wissen der Fotografen, das Wissen wie die besten Bilder entstehen, in die Kameras einzubauen – Heute können digitale Kameras fast selbstständig Motive suchen, bestimmen, scharf und unscharf und Belichtung und Farben regeln, auf der Olympiade wurden sie schon komplett ferngesteuert und erfaßten jeden Sekundenbruchteil dicht dran und scharf. Doch wo bleibt der Mensch, der lernen, der sich entwickeln will, der erfahren will, Misserfolge und Erfolge braucht, Anerkennung für sein Schaffen… wo bleibt der?

Spielt keine Rolle mehr – ausgemuustert in einer technischen Welt ohne Sinn.