Tresor  
Filo Rings

1. November 2025
Indian wildlife

Indian Wildlife – Eye to Eye
Canon 2,8/70-200 mm L IS II f:2,8
 
 
Willkommen!

Seit 16 Jahren ist Harrys Photo-Tagebuch online
24 Jahre war davor HarrysInFocus online. HarrysInFocus habe ich inzwischen still gelegt.
Über 930 Beiträge nur auf dieser Homepage.

Dank Dr. Tilo Seeger (www.drtseeger.de) konnte ich eine große Homepage aufbauen und mein vielfältiges Wissen zahllosen Fotografen vermitteln.
Ich bin seit mehr als 35 Jahren immer mit den neuesten Objektiven und Kameras unterwegs. Wenn ich es mir aussuchen kann, fotografiere ich am liebsten Tiere und alles was lebt und sich bewegt. Man vermutet bei mir gerne eine besondere Leidenschaft für Fotografie und Fotogeräte – das ist aber aus meiner Sicht nicht ganz richtig, denn meine wahre Leidenschaft brennt für meine Motive, für Tiere, für Natur, für Menschen – der Rest ist nur Technik.
Meine große Homepage “HarrysInFocus” wurde gerne mal zu bunt und zu verwirrend empfunden – sie ist aber eben auch so wie ich. Ein bunter Vogel, gerne mal chaotisch und zerstreut, oft knallig und manchmal zu viel auf einmal.
Ich bin nicht geradlinig und angepasst und farblos vielleicht auch nicht.
Ein Mensch hat viele Facetten, viele Gesichter, er kann vieles sein, je nach dem auf welche Seele er trifft… man muß es nur versuchen.
Ich versuche – ich mag grau nicht und bin immer auf der Suche nach Farben, nach Licht. Ich fotografiere spannende Tiere und Menschen – nicht nur einmal – immer wieder, mir fällt immer noch was ein. Mit einer Kamera kann ich zwar fast alles ablichten und doch verwende ich immer wieder andere Kameras und Objektive, und suche immer das Limit…
wie in meinem Lieblingsfilm „Blade Runner“ (1982) bin ich gerne auf Messers Schneide.
Ich bin “Berlin – Herz & Schnauze”, gewagt und schüchtern, modern und hektisch und zugleich altmodisch mit viel grün, Wasser und Ruhe.
2010 fiel die Entscheidung, es mal mit ruhigen Farben und streng geordnet zu versuchen.
Dafür haben mir hier Andreas Klotz (www.Tipp4.de), Katrin Scheid und Sebastian Tänzer (www.Taenzer.me) eine ganz neue Plattform errichtet. Es hat nicht lange gedauert und ich habe diese Seiten mit massenhaft Fotos und Text gefüllt.

Ich wünsche Ihnen trotzdem viel Vergnügen beim Stöbern, Entdecken und Lesen!

Per E-Mail (HarryPX@T-Online.de) bin ich jederzeit für Sie da und beantworte Fragen, Wünsche und Anregungen, biete Tests und
meinen Foto-Wissen auf USB-Stick. Rein ins Vergnügen…

Und bitte nichts mopsen und nichts ohne meine Zustimmung zitieren oder gar kopieren und ins Netz stellen!
Seien Sie lieber selbst kreativ!

Auf Anfrage – können Sie mich für eine Portrait-Session oder ihre Feierlichkeit buchen. Ich bin kein Freund von festen Preislisten, Preise ändern sich ständig.  Alles ist abhängig vom Aufwand, Nachbearbeitung und Zeit – deshalb einfach eine kleine Mail an mich und sie bekommen ein persönliches Angebot.

Dies ist KEINE Fan-Page – KEINE Werbung, KEINE Suchmaschinen-Links und Optimierung

Auch wenn hier auf meiner Seite Markennahmen wie Canon, Nikon, Novoflex, Olympus, Panasonic, Pentax, Leica, Zeiss & Apple häufiger als vielleicht sonst gewohnt auftauchen – bitte ich Sie herzlich – das nicht als Fan-Page miss zu verstehen. Diese Marken sind hier präsent, aufgrund langjähriger, oft positiver Erfahrungen. Canon und Sony werden wohl am häufigsten besprochen, weil Sony die innovativste Firma hat und Canon noch das größte System und die meisten Kunden hat, nicht weil ich es für die beste Herstellerfirma halte. Grundsätzlich sind mir Marken-Namen und Firmen egal und ich übe da keine Solidarität – denn das wäre zu kurzlebig. Es sind alles Hersteller die Produkte vertreiben und offensiv versuchen Geld zu verdienen. Nachdem ich nun seit 30 Jahren „InFocus“ schreibe und 15 Jahre lang meine Info-News „BlitzLicht“ heraus gegeben habe, werde ich mich ab jetzt auf diese Homepage konzentrieren – mit meinem gesammelten Fotowissen seit 30 Jahren und meinen regelmäßigen Tests aktueller Objektive und Kameras. Da ich unbedingt unabhängig bleiben will von einflussnehmenden Redaktionen (die zumeist über wenig Praxis-Wissen verfügen) den Herstellern, den Vertreibern und der Werbe-Industrie und ein Abo-Preis wie bisher vermutlich immer weniger Menschen interessiert – stelle ich hier mein gesamtes Wissen ab jetzt jedem zur Verfügung. Ich biete jedoch noch viel mehr, intensive Beratung per Mail – speziell an die persönlichen Vorlieben und Bedürfnisse angepasste Objektive und Kameras und Zubehör, die ich zum fairen Preis gebraucht und neu beschaffe.
Als Honorierung erhoffe ich mir wie meine nordamerikanischen Kollegen eine jährliche Spende um diesen hohen Aufwand vor mir und meiner Familie zu rechtfertigen.
Sie können einen beliebigen Betrag ab 35 € HIER spenden.

Die vergangenen 30 Jahre haben gezeigt, dass meine Leser durch meine Beratung und Tests viel Geld einsparen konnten, da ich immer als preisbewusster Berater und nie als “Anpreiser” von Marken fungiere. Oft genug rate ich auch vom Kauf ab. Auf meine gezielte Fachberatung per E-Mail können Sie immer zurückgreifen!)

E-Mail-Kontakt – einfach hier auf Beratung- oder Bestellen-BonBons klicken.

 

1. Dezember 2014
USB-Stick & DVD

Seit 25 Jahren unabhängige Praxistests – für:
Fotografie draußen, NaturFoto, NaturBlick, FotoMagazin, Phototechnik International, Photographie, FotoPraxis, Markt&Technik, PhotoScala, HarrysInFocus, u.v.a.
Hier finden Sie die
umfangreichste und ausführlichste Test-Sammlung
aller Autofokus-OBJEKTIVE
im Internet – Weltweit! 383 Tests!
Alle Berichte auf Deutsch und für jeden verständlich –
Alle bedeutenden Autofokus-Objektive in der Praxis getestet und beschrieben – unabhängig
und nicht erzwungen wirtschaftlich korrekt; alle Berichte ständig erweitert und ergänzt –
nur hier ungekürzt und klar!
& persönliche Beratung für jedes System und alle Objektive!

 

25. Juli 2026
USA 2024 Foto-Tagebuch

Liebe Leser, liebe Foto-Freunde,
Ich bin zurück, wenn auch noch aus der Zeit gefallen und etwas klimaanlagenkrank (der Unterschied Miami mit 33° zu 11° in Frankfurt und diesem harten Osterwetter hier, war dann doch zu krass).
Fast 4 Wochen durch: Nevada, Arizona, Utah, Californien, Florida

Hier die Karte des ersten Teils der Reise:

Nach einer vierwöchigen Reise mit den besten Kameras liegt jetzt vermutlich die Erwartung an “Klasse-Landschaftsfotos” an mich sehr hoch.
Das muß ich leider hier gleich entzaubern. Die habe ich nicht machen können.
DAS HAT VIELERLEI GRÜNDE.
Der erste gleich unumwunden vorweg, ich bin kein begnadeter Landschafts-Fotograf, war ich nie und werde ich nie.
 beeindrucken Landschaften sehr, aber ich brenne nicht dafür sie im spannendsten Licht unter größtmöglichen Strapazen festzuhalten. Und das muß man heute und vermutlich auch früher, wie ja am Beispiel A. Adams bekannt ist.
Ich brenne für Lebewesen und hauptsächlich für Säugetiere und die in einer tollen Landschaft gut abzulichten ist mein persönlicher Antrieb. Denn ihnen gehört zunächst einmal die Landschaft, Menschen treten da ja nur als oft zerstörerische Ordnungsgewalt auf.
Hinzu kommt, dass dort im Colorado-Plateau fast immer das gleiche Wetter mit sehr ähnliche Wolkenformationen vorliegen. Nicht ohne Grund sehen fast alle Fotos vom Grand Canyon, Bryce Canyon, Zion, Arches, Monument Valley, Canonlands meistens sehr gleich aus. Wenn da nicht gerade Sturm und besonderes Wetter vorliegen ist es fast unmöglich frische Bilder dieser jährlich millionenfach fotografierten Landschaften zu bekommen.
Selbst die Vermillion Cliffs und verstecktere Slot Canyons sind inzwischen gut bekannt und werden von fiten jungen “Entdeckern” ständig abgelichtet.
Deshalb erwartet da bitte von mir keine “Wunder”, dazu reichen eine Mittelformat und ein geschultes Auge nicht – da braucht es viel Zeit an jedem Ort, besondere Ortskenntnis, Fitness und extreme Wander- und Hitze-Begeisterung. Ich war froh wenn ich überhaupt irgendwo den Sonnenaufgang- oder Untergang mit bekam und meine Tiere entdeckt habe.

 

Ich habe wieder versucht einiges anders zu machen. Ich kannte ja die Gegend von einigen früheren Besuchen, außer dem Death Valley und Santa Rosa war mir alles von früheren Reisen bekannt. So habe ich meine Tochter gerne Hotels und Versorgung anhand der groben Strecke suchen lassen. Denn es war mit großen Schwierigkeiten verbunden an den meisten Stellen preislich noch bezahlbare und freie Unterkünfte zu finden. Trotz dem März, der keineswegs eine Hauptreisezeit ist, die beginnt erst im Mai und oft sind im Juni erst wieder die Passstrassen frei. Aber wir hatten nicht mit “Spring Break” gerechnet, also 2 wilde Wochen für junge Leute, vergleichbar unseren Vor-Osterferien. Und wir hatten nicht wirklich im Bewusstsein wie sehr Corona dieses Land und seine Infrastruktur beschädigt hat. Doch dazu später mehr.

Es war ein wilder, sehr anspruchsvoller und teilweise wirklich schwieriger Tripp und er wurde im Verlauf am Pazifik nicht wirklich leichter.

Doch an dieser Stelle erst einmal ein fotografischer Einwurf, ich hatte folgendes dabei:
Und das bitte immer vor dem Hintergrund, das ich es nicht mag nur mit einem System unterwegs und davon abhängig zu sein, dass ich eben nicht über alle wichtigen Objektive in vier Systemen verfügen kann. Ich habe mir meinen Traum erfüllt und bin das erste Mal seit 25 Jahren wieder mit Mittelformat gereist.
 Fujifilm GFX 100SII mit 4.0/20-35 mm, 4.0/45-100 mm, 3.5/50 mm, 2.0/110 mm, 4.0/250 mm
 Canon EOS R5 mit 4.0/14-36 mm, 7.1/100-500 mm, 1.8/35 mm
 Olympus/OMDS OM-1 mit 4.0/8-25 mm, 2.8/12-40 mm, 2.8/40-150 mm, 4.5/150-400 mm, TC 1.4x
 Fujifilm X100VI

Am Ende habe ich die X100VI kaum benutzen können und auch für Fuji 3.5/50 mm, 2.0/110 mm blieb keine Zeit sie einzusetzen – Motive hätte es schon gegeben.
Wenig verwendet wurde die Canon mit dem 14-35 mm und das 1.8/35 mm hatte ich für schöne Sonnensterne geplant, dazu kam ich gar nicht.
Beim MFT System hätte ich 8-25 mm und 12-40 mm zu Hause lassen können.
Man weiss das vorher nicht. Ich bin diesmal nicht in einen Slot Canon gekommen, was ich sofort sehr bereut habe, aber Wetter und Zeitaufwand machten das sehr schwierig.
Außer bei plötzlichen Tierbegegnungen habe ich kaum Muse gehabt, weil einfach aufgrund von Zimmersuche, Preisvergleichen, langen Fahrstrecken, kaum gutes Essen vor Ort (alles schloß zum Sonnenuntergang) war meine Fotografie diesmal noch mehr vom Zufall abhängig.
Ich hätte sehen wollen mit wie wenig Strecke und Fotos, Menschen die alles wie besessen vorher planen, zurück gekommen wären…
Ich habe einfach intuitiv alles, was ging, aufgezogen und versucht immer schöne Fotos in die Kiste zu bekommen.
Alles andere hätte mich wirklich gestresst, oder ich hätte den 4-6 fachen Zeitaufwand vor Ort gebraucht.
Und letztlich habe ich sehr viel Glück gehabt, viel versäumt und vielleicht noch mehr entdeckt.

 

20. Juni 2012
MADOKA 180 by Yasuhara

Fotografieren mit dem 180° Fisheye – MADOKA 180 von Shin Yasuhara – Tokyo, Japan

hier in Deutschland exklusiv bei mir erhältlich:

einfach E-Mail an HarrysInFocus@T-Online.de

Yasuhara MADOKA 180°  – Das Auge für alle SONY NEX-Kameras (und bald auch für alle Olympus/Panasonic mFT – Kameras)!

200g leicht, keine Elektronik, alles rein mechanisch. Die Kamera sollte im Modus “ohne Objektiv auslösen’ aktiviert werden

MADOKA 180 Fisheye E
Aufnahmeformat APS-C Halbformatsensor (27-375 mm Kleinbild-Format)
Konstruktion 7 Elemente in 6 Gruppen
Anzahl Blendenlamellen 5
Kleinste Blende 22
Geringste Aufnahmeentfernung 0,04 m
Bildwinkel 180° zirkulares Fisheye
Brennweite 7,3 mm
Lichtstärke f: 4,0
Autofokus manueller Focus
Filtergewinde keines
Abmessungen 4,3 cm x 6,1 cm (max. Länge x Durchmesser)
Gewicht 200 g

 

Ganz gleich ob sie künstlerisch oder dokumentarisch fotografieren möchte – das MADOKA 180 erweitert Ihre Horizonte fast grenzenlos!

Lieferbar für alle  Sony-Nex-Kameras.
In der japanischen Objektiv-Fertigung wird in den meisten Fällen vor der Rechnung eines neuen Objektives die Frage gestellt: Wieviel Stück können wir davon verkaufen?
Erst wenn die realistisch beantwortet scheint, wird danach entschieden in welcher Art, aus welchem Glas, Polycarbonat und Metall, mit welcher Technik eine günstige Fertigung möglich ist. Erst dann wird produziert.
ShinYasuhara stellte sich eine andere Frage: Welches Objektiv kann uns Fotografen den Horizont noch erweitern, was fehlt noch und was lässt sich klein und handlich in bester Qualität realisieren? Und geboren wurde dieses Lupenobjektiv:

MADOKA 180 bietet kreisrunde Abbildung die mit Software problemlos gestreckt und entzerrt werden kann.
Es wird aus solider Metall-Legierung in Handarbeit gefertigt und ist kein übliches Industrieprodukt, es erfüllt höchste Ansprüche an Optik und Mechanik.
Mit dem MADOKA 180 ist es  ganz einfach möglich auch unterwegs die ganze Welt im Bild fest zu halten.
Es lässt sich manuell von 1mm ab Frontlinse an scharfstellen und braucht keinen Autofokus und hat keine elektronische Kontakte.

Hier bei mir bestellbar: 265 € – einfach E-Mail an HarrysInFocus@T-Online.de

zuzüglich 8 € Verpackung & versicherter Versand

auf Wunsch zuzüglich 9 € bei Paypal-Zahlung.
Bitte geben Sie bei Bestellung den Kamera-Anschluß an.

Leih- und Test-Exemplare auf Anfrage!

 

 

Veröffentlicht in General, Objektive im Test, Praxis-Tests

20. Juni 2012
Sigma Reise-Objektiv

Sigma wehrt sich.

Neues Reisezoom für Canon, Nikon, Pentax, Sigma und Sony.
Die Konkurrenz von Tamron und Nikon schläft nicht, also muß Sigma mit einem neuen 18-250 mm Super-Zoom wieder nachlegen. Canon hat in diesem Segment bisher ohnehin noch nichts Überzeugendes gezeigt. Die Preisempfehlung von rund 750€ wird der Handel sicher schnell zu Nichte machen und wohl unter 500€ anbieten. Tamron bietet sein 18-270 mm schon unter 470€ an.

Doch die Erwartungen an eine 13,9 fach Gummilinse sollten nicht zu hoch sein. Wie schon bei vergleichbaren Konstruktionen dürfte die Verzeichnung deutlich sichtbar werden und die Abbildungsleistungen ab 135 mm sichtbar in die Knie gehen – ohne bewusste Nachbearbeitung wird da vermutlich keine Bildquakität sichtbar – aber lassen wir uns überraschen. Die Daten zeigen einen großen Abbildungsmaßstab von 1: 2,9 bei relativ geringem Gewicht (470g), allerdings schafft es Tamron beim 18-270 mm noch 20g leichter. Mich stört gewaltig die Lichtschwäche im Telebereich, f:6,3 und trotzdem sind die Objektive alle überhaupt nur mit f:8 zu gebrauchen. Sowohl auf, als auch Abblenden verschlechtern die Bildqualität. Genau genommen ist es verwunderlich, daß in diese Objektive überhaupt eine Blende integriert wird. Wählen Sie f:8 und vergessen Sie am besten die Blende. Es wurden neue Materialien verwendet um das Objektiv besser an schwankende Temperaturen und Dauerbelastungen anzupassen, ob sie in der Praxis etwas bewirken wissen wir erst nächstes Jahr…
Es verfügt natürlich über OS-Bildstabilisierung und lautlosen HSM Autofokus. Jedoch ist der OS im Teilbereich oft nicht sehr wirksam und die AF-Geschwindigkeit hängt sehr von der verwendeten Kamera und den Kontrasten im Motiv ab. Speziellen Dichtungen gegen Sand, Staub und Spritzwasser sind leider nicht vorhanden. Die Vergangenheit hat gezeigt, das Sigma Objektive besonders an Canon-Kameras nicht besonders gut und sicher arbeiten, doch genau für Canon wäre dieses Objektiv spannend. Es hat sicherlich einen gewissen Spaß- und Nutz-Faktor auf Reisen, wenn die Ansprüche an die  Fotos nicht zu hoch sind.Aus meinen Tests weiß ich, das beste Reisezoom ist das Leica FT 3,5-5,6/14-150 mm OIS – das kann ich uneingeschränkt empfehlen. Für Nikon Kameras würde ich ein 18-200 mm VR Nikkor kaufen, für Canon weiterhin das Tamron 18-270 mm und Sigma für Pentax und Sony Kameras.

 

SIGMA DC 3,5-6,3/18-250 mm OS HSM Macro
Aufnahmeformat APS-C Halbformatsensor (27-375 mm Kleinbild-Format)
Konstruktion 16 Elemente in 13 Gruppen
Anzahl Blendenlamellen 7, runde Blendenöffnung
Kleinste Blende 22
Geringste Aufnahmeentfernung 0,35 m
Abbildungsmaßstab max. 1:2,9
Entfernungs-Information ja
Bildstabilisierung maximal 4 Stufen
Autofokus SWM Silent Wave
Filtergewinde 62
Abmessungen 7,4 cm x 8,9 cm (Durchmesser max. x Länge)
Gewicht 470 g
Zubehör Objektivdeckel, Sonnenblende HB-58, Beutel CL-1120

 

 

Veröffentlicht in General, Objektive im Test

19. Juni 2012
Grenzen

Over the Top – sind viele derzeitige Spiegelreflexkameras.
Grenzen, nicht nur meine Tests, auch die meiner Kollegen weltweit zeigen jetzt die Grenzen der praktikablen Auflösung der Sensoren und der Fotos. Sicher hört die Welt bei aktuellen 36 MP auf Kleinbild-Sensor noch nicht auf, 50 MP und wohl auch 100 MP werden möglich. Doch um den Auflösungsvorteil zu sehen und nutzen zu können, braucht es nicht nur beste Objektive, sondern auch Stativ und viel Know-How. Besonders deutlich wird das durch die Tests der Objektive an der Sony Nex 7 im Vergleich zur sensortechnisch viel besseren Sony Nex5n und auch bei den Alpha 77 & 65 Modellen im Vergleich zu den 16 MP Modellen wie Alpha 57; 55; 580 etc.
Alle meine Sony Objektive und das 18-200 mm Zoom von Tamron bieten an der Nex5n bessere Bild-Auflösung bis zum Rand als an der Nex7. An der Nex 7 würde ich derzeit nur das Zeiss 1,8/24 mm einsetzen wollen, mit allen anderen sind die Verluste zu hoch.
Nikon bereitet sicherlich noch hochauflösendere Festbrennweiten vor und kann inzwischen mit den Zooms an der D800 nicht jeden überzeugen.
KB-Vollformat – 24 MP sind ein guter Wert – 36 MP sind möglich, führen aber mit vielen Objektiven freihand schon zu Verlusten.

APS-C Halbformat – 18 MP sind zunächst das Limit, dagegen sind 16 MP ein sehr guter Wert , der die meisten Objektive freihand noch nicht überfordert.

mft/FT – Sensor – 16 MP sind realisiert – aber letztlich das Limit für bezahlbare Objektive

kleinere Sensoren – 10MP sind prima aber Sony rockt sogar schon 20MP bei guter Qualität.

Die Idee von Nokia ein Handy mit 43 MP auszustatten ist wichtig und positiv, wenn man die vielen Pixel so nutzt wie Nokia es tut.
In Zukunft werden viele Handys und Kameras mit Bildsensoren mit riesigen Auflösungen erscheinen und zukünftig wird es Zoom-Objektive im Bereich unter 100 mm kaum noch geben, denn es wird direkt auf dem Sensor in die hohe Auflösung hinein gezoomt.  Diese Scenario droht sogar künftigen Systemkameras, wenn erst die Grenzen über 36 MP geknackt sind, können Kameras mit 1,8/15 mm oder gar 1,8/13 mm angeboten werden und bis 200 mm KB-Brennweite gezoomt werden. Auch hier steht die Mechanik und die vielen Glas-Elemente vor dem Aus. Und wir werden uns ein weiteres Stück von unserer Bekannten “Fotografie” entfernen. Wenn Sensoren erst 100 MP und mehr Auflösungen bieten sind auch Super-Teleaugfnahmen vom Stativ mit kleinen, flachen Kameras möglich. Doch eins muß immer sicher gestellt werden, absolute Verwacklungsfreiheit. Aber auch da könnte zukünftige Software helfen verwackelte Fotos richtig scharf zu speichern.

Canon und Nikon haben bisher 30 verschiedene Kameragehäuse vorgestellt, Sony holt auf und hat 23 Modelle und Pentax und Olympus geht bei 17 Modellen langsam die Puste aus und man spürt die Hinwendung zu spiegelfreien Systemen.

Sony Alpha 65 und Sony Alpha 77 haben 24 MP auf dem kleinen Halbformatsensor – das ist sichtbar zu viel.
Eine bessere Wahl ist die neue Alpha 57 und die älteren Modelle mit 16 MP.

Pentax setzt in seinen jüngsten Modellen ebenfalls den Sony-Sensor mit 16 MP Auflösung ein und bietet eine ausgezeichnete Leistung. Nur die 645D bietet 40 MP auf einem großen Sensor – da wo die Auflösung absolut Sinn macht und die Objektive auch die geforderte Auflösung besitzen.

Auch NIkon ist auf Sony abonniert, setzt jetzt in der D800 auf den ganz neuen 36 MP Vollformatsensor und überreizt viele Fotografen. Die D4 bleibt mit 16MP etwas hinter den Möglichkeiten zurück und die D5100 und D7000 nutzen den Sony 16 MP Halbformat-Sensor voll aus. Bleibt zu hoffen, das auch eine zukünftige D400 auf diesen rauscharmen 16 MP Sensor setzt und nicht mit dem 24 MP Sensor verliert.

Olympus setzt auf Sony oder Panasonic Sensoren und lässt sich da auch in Richtung 16 MP treiben, die E-5 hat noch sichere 12 MP, doch die neue E-M5 geht ans Limit mit 16 MP.

Canon hat gereizt und ist mit Eos 7D; 60D und 600D ans Limit der meisten Objektive heran gegangen – noch mehr wäre schmerzhaft. Mit den Profikameras verhält sich Canon zurückhaltend, 18 MP in der Eos 1DX auf vollem Format liefern sehr rauscharme und schnelle Fotos und 22 MP auf Vollformat in der Eos 5D Mark III sind sehr klug unter dem Limit angesiedelt.

 

Sony und Nikon verzocken mit 24 MP Halbformat- und 36 MP-Vollformat-Sensoren hier die Leistung ihrer Objektive, bremsen die Computer und Software aus und verschlingen Terrabyte Festplatten.

Canon, Pentax und Olympus haben sich ans Limit heran getastet und liefern mehr Auflösung als für ein großes Poster gebraucht wird.

40 MegaPixel und mehr sind auf größeren Mittelformat-Sensoren gut aufgehoben – auf Vollformat-Sensoren derzeit noch nicht – oder nur unter Studiobedingungen!

 

Veröffentlicht in General, News-Blitzlicht