Tresor  
Filo Rings

1. November 2025
Indian wildlife

Indian Wildlife – Eye to Eye
Canon 2,8/70-200 mm L IS II f:2,8
 
 
Willkommen!

Seit 16 Jahren ist Harrys Photo-Tagebuch online
24 Jahre war davor HarrysInFocus online. HarrysInFocus habe ich inzwischen still gelegt.
Über 930 Beiträge nur auf dieser Homepage.

Dank Dr. Tilo Seeger (www.drtseeger.de) konnte ich eine große Homepage aufbauen und mein vielfältiges Wissen zahllosen Fotografen vermitteln.
Ich bin seit mehr als 35 Jahren immer mit den neuesten Objektiven und Kameras unterwegs. Wenn ich es mir aussuchen kann, fotografiere ich am liebsten Tiere und alles was lebt und sich bewegt. Man vermutet bei mir gerne eine besondere Leidenschaft für Fotografie und Fotogeräte – das ist aber aus meiner Sicht nicht ganz richtig, denn meine wahre Leidenschaft brennt für meine Motive, für Tiere, für Natur, für Menschen – der Rest ist nur Technik.
Meine große Homepage “HarrysInFocus” wurde gerne mal zu bunt und zu verwirrend empfunden – sie ist aber eben auch so wie ich. Ein bunter Vogel, gerne mal chaotisch und zerstreut, oft knallig und manchmal zu viel auf einmal.
Ich bin nicht geradlinig und angepasst und farblos vielleicht auch nicht.
Ein Mensch hat viele Facetten, viele Gesichter, er kann vieles sein, je nach dem auf welche Seele er trifft… man muß es nur versuchen.
Ich versuche – ich mag grau nicht und bin immer auf der Suche nach Farben, nach Licht. Ich fotografiere spannende Tiere und Menschen – nicht nur einmal – immer wieder, mir fällt immer noch was ein. Mit einer Kamera kann ich zwar fast alles ablichten und doch verwende ich immer wieder andere Kameras und Objektive, und suche immer das Limit…
wie in meinem Lieblingsfilm „Blade Runner“ (1982) bin ich gerne auf Messers Schneide.
Ich bin “Berlin – Herz & Schnauze”, gewagt und schüchtern, modern und hektisch und zugleich altmodisch mit viel grün, Wasser und Ruhe.
2010 fiel die Entscheidung, es mal mit ruhigen Farben und streng geordnet zu versuchen.
Dafür haben mir hier Andreas Klotz (www.Tipp4.de), Katrin Scheid und Sebastian Tänzer (www.Taenzer.me) eine ganz neue Plattform errichtet. Es hat nicht lange gedauert und ich habe diese Seiten mit massenhaft Fotos und Text gefüllt.

Ich wünsche Ihnen trotzdem viel Vergnügen beim Stöbern, Entdecken und Lesen!

Per E-Mail (HarryPX@T-Online.de) bin ich jederzeit für Sie da und beantworte Fragen, Wünsche und Anregungen, biete Tests und
meinen Foto-Wissen auf USB-Stick. Rein ins Vergnügen…

Und bitte nichts mopsen und nichts ohne meine Zustimmung zitieren oder gar kopieren und ins Netz stellen!
Seien Sie lieber selbst kreativ!

Auf Anfrage – können Sie mich für eine Portrait-Session oder ihre Feierlichkeit buchen. Ich bin kein Freund von festen Preislisten, Preise ändern sich ständig.  Alles ist abhängig vom Aufwand, Nachbearbeitung und Zeit – deshalb einfach eine kleine Mail an mich und sie bekommen ein persönliches Angebot.

Dies ist KEINE Fan-Page – KEINE Werbung, KEINE Suchmaschinen-Links und Optimierung

Auch wenn hier auf meiner Seite Markennahmen wie Canon, Nikon, Novoflex, Olympus, Panasonic, Pentax, Leica, Zeiss & Apple häufiger als vielleicht sonst gewohnt auftauchen – bitte ich Sie herzlich – das nicht als Fan-Page miss zu verstehen. Diese Marken sind hier präsent, aufgrund langjähriger, oft positiver Erfahrungen. Canon und Sony werden wohl am häufigsten besprochen, weil Sony die innovativste Firma hat und Canon noch das größte System und die meisten Kunden hat, nicht weil ich es für die beste Herstellerfirma halte. Grundsätzlich sind mir Marken-Namen und Firmen egal und ich übe da keine Solidarität – denn das wäre zu kurzlebig. Es sind alles Hersteller die Produkte vertreiben und offensiv versuchen Geld zu verdienen. Nachdem ich nun seit 30 Jahren „InFocus“ schreibe und 15 Jahre lang meine Info-News „BlitzLicht“ heraus gegeben habe, werde ich mich ab jetzt auf diese Homepage konzentrieren – mit meinem gesammelten Fotowissen seit 30 Jahren und meinen regelmäßigen Tests aktueller Objektive und Kameras. Da ich unbedingt unabhängig bleiben will von einflussnehmenden Redaktionen (die zumeist über wenig Praxis-Wissen verfügen) den Herstellern, den Vertreibern und der Werbe-Industrie und ein Abo-Preis wie bisher vermutlich immer weniger Menschen interessiert – stelle ich hier mein gesamtes Wissen ab jetzt jedem zur Verfügung. Ich biete jedoch noch viel mehr, intensive Beratung per Mail – speziell an die persönlichen Vorlieben und Bedürfnisse angepasste Objektive und Kameras und Zubehör, die ich zum fairen Preis gebraucht und neu beschaffe.
Als Honorierung erhoffe ich mir wie meine nordamerikanischen Kollegen eine jährliche Spende um diesen hohen Aufwand vor mir und meiner Familie zu rechtfertigen.
Sie können einen beliebigen Betrag ab 35 € HIER spenden.

Die vergangenen 30 Jahre haben gezeigt, dass meine Leser durch meine Beratung und Tests viel Geld einsparen konnten, da ich immer als preisbewusster Berater und nie als “Anpreiser” von Marken fungiere. Oft genug rate ich auch vom Kauf ab. Auf meine gezielte Fachberatung per E-Mail können Sie immer zurückgreifen!)

E-Mail-Kontakt – einfach hier auf Beratung- oder Bestellen-BonBons klicken.

 

1. Dezember 2014
USB-Stick & DVD

Seit 25 Jahren unabhängige Praxistests – für:
Fotografie draußen, NaturFoto, NaturBlick, FotoMagazin, Phototechnik International, Photographie, FotoPraxis, Markt&Technik, PhotoScala, HarrysInFocus, u.v.a.
Hier finden Sie die
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21. April 2026
Wald-Käuze 2024 – ROCHADE

Wir leben in der Versicherungs und Sicherheits-Blase – das sind alles nur Hirngespinste.
Wenn einer mit Macht und dicker Keule kommt, müssen wir uns bis auf’s Blut verteidigen.
In Wahrheit ist das Leben, unser aller Leben, in jeder Sekunde ein Überlebenskampf, ein Kampf um Stärke, einfaches Futter und Unversehrtheit!
Bei den Tieren ist das für geduldige Menschen auch jederzeit zu beobachten.
Weil ich den zappeligen Autofokus der Z9 leid war, habe ich sie auf manuelles Fokussieren eingestellt und zusätzlich die Farbe zurück genommen und nur das 6.3/800 mm verwendet. Allerdings lies das schwach Licht es nicht zu, wirklich kurze Zeiten zu wählen, meist mußte ich bei 1/500 oder maximal 1/1000 bleiben und RAW zusätzlich nutzen, um bei 20 BpS noch um 10.000 ISO zu bleiben.
Ich war früh um 5.30 Uhr bei den Wald-Käuzen und ihrem Nachwuchs, als sich folgendes entwickelte:

 

 

Ich habe mich an eins der schwierigsten Motive gewagt – Eulenvögel.
Nicht das sie meinen ich habe mich im Nordseestrand vergraben – ich habe ausgerechnet wieder ein neues Vogelprojekt begonnen, dem ich täglich bis zu 7 Stunden witme.
Nach Buntspecht, Grünspecht, Meise, Star, Bienenfresser, Rotkelchen, Haubentauchern, Eisvogel, Zaunkönig, Kleiber, Zwergtauchern, Austernfischer, Küstenseeschwalbe, Wasseramsel habe ich jetzt den Steinkauz im Visier.
Ausgerechnet ich, der mit Vögeln nie viel zu tun hatte und wie ein Pölking, Morris oder auch nur so gut wie die anderen Spitzen-Vogelfotografen, werde ich sicher nicht. Dafür weiß ich zu wenig, habe in der Jugend zu wenig über Vögel, Gesang, Reviere und Verhalten gelernt. Ich war immer Katzen- und jetzt auch Eichhörnchen-Mensch, das bleiben auch meine Lebens-Motive.
Aber ein Eulen-Vogel war immer ein Wunschprojekt.

Es ist vergleichsweise fotografisch gut zu aufzulösen, wenn wir bei wenig Licht fotografieren muss, immerhin stehen uns heute Teleobjektive mit f:1.2 und f:1.8 und dann noch f:2.8 und f:4.0 Lichtstärke und Empfindlichkeiten bis 6400 ISO plus Entrauschungssoftware zur Verfügung.
Und es ist auch nicht mehr so schwierig sehr lange Brennweiten für größere Distanzen zum Motiv zu verwenden, für gutes Licht gibt es 800 mm sogar schon unter 1000€. Nur jenseits 800 mm wird die Luft sehr dünn, dann helfen nur noch Konverter, Sensoren oder Spektive.
Jedoch die Kombination aus wenig Licht bei Entfernungen von 50-200m stellen eine weiterhin kaum überwindbare Hürde mit ständigen Kompromissen dar. Bewegungen sind fast gar nicht scharf einzufangen – außer mit Blitz oder Kunstlicht.

Extrem-Telefotografie
Wer noch denkt, 500-600 mm seien schon viel Brennweite und wer sich traut dann den Ausschnitt auf vergleichbar 900 mm zu nutzen, wähnt sich sicher am Ende der Telebrennweiten.
Doch trotz aller technischen Verbesserungen und hochauflösender Sensoren ist das Mitnichten das Ende der erhofften Reichweite.Auch 1200 mm, 1700 mm und sogar 2000 mm können bei kleinen Tieren mit hoher Fluchtdistanz durchaus wichtig werden – Ich sage nur Steinkauz!
Nur leider sind die Steigerungen der Vergrößerung und die sichtbaren Details keineswegs unbegrenzt steuerbar – zumindest nicht ohne Weltraum-Satelliten-Technik. Schon bei 600 mm kann kalte aufsteigende Luft, Fotos schnell unbrauchbar machen. Und auch die Unterschiede zwischen 1000 mm und 2000 mm sind vergleichsweise gering, viel geringer als die Zahlen vermuten lassen. Größtes Problem ist heute nicht mehr nur die ruhige Haltung der Kamera (da helfen IS, VR & IBIS sehr viel)sondern die vorhandene Lichtstärke, die noch kurze Belichtungszeiten und mittlere ISO-Push-Empfindlichkeiten zulässt. Ohne viel Licht gelingt meistens kein Telefoto. Nicht ganz umsonst werden die Objektive von Canon mit Anfangsöffnungen f:7.1, f:8 und f:11 so kritisch diskutiert und so oft als untauglich befunden. Das kommt aber zumeist von Fotomenschen, für die immer noch 800 ISO das Limit darstellt.
Trotzdem, für mein Projekt war die Canon R7 mit Canon 11/800 mm und erst recht mit 14x Konverter bei f:16 allenfalls an sehr klaren Tagen nach dem regen und sehr viel Licht brauchbar.
Denn bei der Kombination begegnen uns alle Hürden auf einmal. Die R7 rauscht wegen der 32 MP auf kleiner Fläche schon jenseits 1600 ISO stärker, f:11 lässt sehr wenig Licht durch und der RollingShutter der R7 kann durch Bewegungen des Objektivs oder Motivs schnell die Fotos verzerren.
Die anderen Eulenfreunde mussten mit 5.6/200-500 mm und 6.3/150-600 mm oft früher aufgeben, weil die Distanz von 60m bis 200m einfach zu groß war.
Ein 5.6/800 mm schien neben einem 4.0/600 mm plus TC die einzige Möglichkeit.

Ich hatte dann schnell die OM-1 zur Hand, denn bis zu 1600 mm bei f:4.5 sind konkurrenzlos. Aber nach ersten guten Fotos war ich trotzdem extrem limitiert durch fehlendes Licht, Abends nach 21.45 Uhr – da half dann auch irgendwann f:4.5 am kleinen MFT-Sensor nicht mehr und 800 mm sind noch deutlich zu wenig Brennweite um die scheuen und sehr kleinen Vögel nicht zu stören.
Weit entfernte Motive nah heran holen, klappt bestens, aber 16-20 cm kleine Vögel in mehr als 30-60 m Entfernung groß darzustellen und detailliert zu zeigen, ist etwas ganz anderes.
Deshalb wechselte ich notgedrungen auf Nikon Z9 mit 6.3/800 mm und 1.4x TC, Gleichzeitig eine gute Möglichkeit die Version 4.0 für die Z9 unter echten Wildlife-Bedingungen am Limit zu betreiben.
Eins wird sofort klar, ich weiß nicht, was die vielen anderen uns als Wildlife mit den tollen Nikon-Kameras verkaufen wollen, wo dann in Bildserien meist jedes Bild perfekt scharf auf dem Auge gespeichert wird – ich weiß nur, auch mit Version 4.0 habe ich weit mehr als 60% Ausschuss – wo der Fokus nicht sitzt. An schnelle Bildfolgen ist dabei gar nicht zu denken! Ganz oft wird ein Kauz gar nicht gefunden und erkannt, erst wenn ich auf Halbformat umschalte gelingt es etwas besser. Allerdings kein Vergleich zu OM-1 und erst recht nicht zu R7, R5 und 7RV, A1!
Wenn man an Menschen gewöhnte Vögel auf festgelegten Strecken abknipst, mag da mehr gehen – aber meine Steinkäuze geben einen Vogelschiss auf Internet, Nikon und Menschenvertrauen.
Mit allen 6.3/600 mm oder gar 7.1/500 mm Zoom-Objektiven braucht man da gar nicht anzutreten.
Somit bleiben für die Aufgabe aus meiner Sicht aktuell nur:
Sony A1 mit 4.0/600 mm +TC
Canon R5 mit 4.0/600 mm TC oder 5.6/800 mm – das 11/800 mm scheitert hier
Und das ist alles in der höchsten Preisschiene, da ist man mehr als 15-20.000 € los.
Deshalb kann hier nur die OM-1 mit 4.5/150-400 mm und die Nikon Z9 mit 6.3/800 mm in Frage kommen.
Die OM-1 zeigt Probleme bei 2x Digitalvergrößerung, wenn sich Motive schnell oder unregelmässig bewegen und wenn man jenseits 3200 ISO arbeitet – dann werden gute Fotos mehr zum Zufall. Und das Licht muß optimal sein.
Die Z9 zeigt immer wieder einmal seltsames AF-Verhalten, kann nicht folgen, bleibt nicht auf dem Motiv, findet die Augen nicht etc.
Wenn ich – wie sicher viele es tun – nur Vollformat nutze – dann versagt die Motiverkennung aus so grosser Distanz auf so kleine Motive häufig. Trotz der prägnanten Eulenaugen. Erst wenn ich in Halbformat wechsle und auch 1.4 x TC einsetze und das Motiv größer wird, ist der AF besser brauchbar – wenn auch weit entfernt von der “Werbe-Perfektion”.

Jeder Steinkauz kann seinen Kopf um bis zu 360° drehen – vor allem aber, er kann das schneller als eine Kamera es bisher festhalten kann – im kleinsten Bruchteil einer Sekunde wechselt der Blick von hinten nach vorne bei 180° Drehung des Kopfes.

Die Fotografie der 6 Steinkäuze unter schwierigsten Bedingungen… haben mein Wissen vertieft.
Ich weiß jetzt wieder, das alle optischen Objektivtests praktisch oft wertlos sind. Entscheidend ist nur das Licht.
Und heute auch der Sensor – mehr noch als das eigentliche Glas.
Das viel gescholtene Canon RF 11/800 mm kann ein ganz erbärmliches Objektiv sein, vor allem in hellem Sonnenlicht an der R7. Aber in anderer Lichtsituation eben auch ein sehr gutes, das den Vergleich mit 20 mal teureren Objektiven optisch kaum zu scheuen braucht.

Die OMDS OM-1 mit 4.5/150-400 mm überzeugt manchmal einfach nicht, schon gar nicht mit äußerster Brennweite und Bildausschnitt. Es hängt davon ab wie das Licht ist, der Bildstabilisator arbeitet und wie das Motiv oder ich selbst mich bewege/verwackle – dann kann es auch mal Mist abliefern. Aber meistens ist es fantastisch.

Die vielverbreitete Aussage, das Vollformatkameras immer bessere Qualität abliefert stimmt so einfach nicht. Es kann so sein, muß aber nicht – ich habe genug Beispiele mit OM-1, R7, Fuji X-H1 wo es nicht so ist und sehe fast jeden Tag Fotos mit der Nikon D500, die Vollformat sogar überlegen sind.

Ich habe inzwischen auch kein wirkliches Verständnis mehr für Menschen, die Tele-Fotografie und bewegte Motive mit Einzelbildmodus oder auch nur mit 5 B/Sec betreiben. Sie verpassen so viele atemberaubende Momente…

 

Erst wenn wir Menschen drastisch reduziert sind, wird es wieder mehr Tiere geben – das ist meine Erkenntnis.
Wo sollen die Tiere denn hin? Wenn wir alles betonieren oder fällen oder vergiften? Sicher gibt es jetzt spannende Begegnungen direkt in den Städten oder um unsere Häuser – aber dort wo die gebaut sind haben vorher viele Tiere und Pflanzen gelebt und jetzt suchen sich die letzten anderen Lebewesen nur einen Platz wo sie noch bleiben können.
Darüber können wir nicht froh sein!
Die Tierarten und Exemplare werden jetzt so schnell weniger, dass sich an jedem scheinbar spektakulären Motiv gleich dutzende Fotografen mit langen Tüten einfinden.
Und zu den langen Tüten gleich noch eins, Tamron, Sigma und Canon haben dafür gesorgt das Brennweiten wie 500 mm, 600 mm und jetzt sogar 800 mm und 1200 mm für fast jeden erschwinglich sind, der sich eine neue spiegelfreie Systemkamera kauft. Leicht, handlich, schnell, verwicklungsarm, scharf und preiswert – ist nur um 1000€. Was dazu führt, das Menschen wie ich immer mehr in der Horde stehen müssen und jedes Lebewesen schnell “totfotografiert” ist.
Es ist auch fast egal, welche Kamera dahinter ist, heute wird alles stabilisiert, enttäuscht und geschärft und fertig ist das Supi-Bild.
Schön ist das alles nicht mehr!

 

 

25. März 2012
Praxis-Test: Canon 2,8/400 mm L IS USM


zum Download bitte Abbildung anklicken.

 

Foto-Listen-2012-03-EndK

Harrys Foto-Listen-2012-03

 

 

Veröffentlicht in Praxis-Tests

25. März 2012
Praxis-Test: Canon EF 2,0/135 mm L USM

zum Download bitte Abbildung anklicken.

Foto-Listen-2012-03-EndK

Harrys Foto-Listen-2012-03


 

 

Veröffentlicht in Praxis-Tests

12. März 2012
Objektiv – Ankündigungen & Neuheiten 2012

“Neue Objektive braucht die digitale Foto-Welt” – es hat den Anschein als würden das jetzt endlich auch die fernöstlichen Kamerahersteller und Zulieferer begreifen, in den letzten 20 Jahren wurden nicht mehr so viele verschiedene Objektive vorgestellt, von ganz kleinen und von alteingesessenen Firmen. Es wird auch Zeit das nach Olympus und Pentax sich endlich wieder alle anderen Kamera-Anbieter um ihr veraltetes, analoges Objektiv-Programm kümmern. Sony und Nikon haben da immer noch große Lücken.

Spiegel-Tele-Konstruktionen werden von Kenko-Tokina wieder entdeckt

die Lupenfotografie bekommt von Yasuharas Nanoha endlich wieder ein Werkzeug

fast unglaublich, Pentax plant wieder ein Super-Tele und sogar einen Konverter

Sony zeigt endlich sein langerwartetes Supertele mit 500 mm Brennweite

Zeiss baut munter sein manuelles Programm aus

Tamron ist mit neuen Zooms und moderner VC-Technik dabei

Sigma profiliert sich als Macro-Spezialist

Canon erneuert mehr als 10 Jahre alte Konstruktionen

Panasonic zeigt lichtstarke Profi-Zooms für mFT

Nikon plant lichtstarke Festbrennweiten und ruht sich auf Pixel-Boliden aus

Es ist heute weit weniger wichtig, das uralte Objektive noch auf neueste Kameras passen, das erledigen heute hochwertige Adapter von Novoflex, fast alles ist möglich – nur auf den Autofokus muß verzichtet werden, was aber auch zu einer neuen Besinnung zur Schärfe führt. Es ist plötzlich gar nicht mehr wichtig, dass Nikons alte F-Objektive noch auf das aktuelle digitale F-Bajionett passen, denn sie lassen sich jetzt auch auf arktisch jede andere Kameramarke adaptieren. Besonders Leica, Zeiss, Olympus, Pentax und Nikon bieten hier ein reichhaltiges, begehrtes manuelles Objektivangebot.

Die Hersteller haben teilweise erkannt, dass sie mit Objektiven und Zubehör schneller und leichter Geld verdienen, als mit Kameras, die kaum noch weltbewegend neues bieten können und letztlich ja nur schwarze Kisten mit lichtempfindlicher Schicht – ohne Objektiv – wertlos.

Bedauerlicherweise werden viele Objektive nur als Modell gezeigt und bis zur Auslieferung vergehen noch viele Monate.

Es sieht nach einem sehr arbeitsreichen Test- Jahr für mich aus!

Olympus mFT – Objektiv-Vorstellungen:

Lieferbar leider erst ab der zweiten Jahreshälfte oder gar Ende des Jahres 🙁
Da macht und Olympus die Nase lang und es dauert noch so lange. Leider gibt es wohl auch dieses Jahr kein neues FT-Objektiv und anscheinend auch sonst keine weiteren Objektiv-Neuheiten. Zum Glück gibt es noch Panasonic, Voigtländer und Tokina mit frischen Objektiven!

1,8/75 mm

Lichtstärke F: 1,8
Brennweite: 75 mm mFT
Besonders: Staub- & Spritzwasserschutz
Kamera-Anschlüsse: microFourThirds

 

 

2,8/60 mm Macro

Lichtstärke F: 2,8
Brennweite: 60 mm Macro mFT
Kürzeste Einstellentfernung: 0,19 m
Max. Abbildungsmaßstab: 1:1
Besonders: Staub- & Spritzwasserschutz
Kamera-Anschlüsse: microFourThirds


CANON – Objektiv Neuheiten:


erstaunliches und lange erwartetes Futter für die Vollformatkameras:

Canon EF 2,8/24-70 mm L II USM – Vollformat aber ohne IS – schade. Dafür aber leichter und hochauflösender = 2300€ (erst ab April)!

Lichtstärke F: 2,8
Brennweite: 24-70 mm Vollformat
Linsenkonstruktion: 18 Elemente in 13 Gruppen
Sondergläser:

Kürzeste Einstellentfernung: 0,38m
Max. Abbildungsmaßstab: 1:4,8
Filterdurchmesser: 82 mm
Länge: 11,3 cm (bisher 12,3cm)
Durchmesser: 8,9 cm
Gewicht: 805g  (bisher 950g)
Anzahl Blendenlamellen: 9 gerundet
Standardzubehör: Deckel & Sonnenblende
Besonders: Staub- & Spritzwasserschutz
Kamera-Anschlüsse: Canon EF-Vollformat

Das 2,8/24-70 mm hätte mit IS ein wichtiges Zeichen gesetzt – wo bei Sony und Olympus alles schon lange bildstabilisiert ist. Außerdem ist der Bereich von 24-70 mm absolut unattraktiv – es muß endlich 2,8/24-90 mm möglich sein. Für 2300 Teuro brauchen es nur wenige – dann ja lieber höhere Empfindlichkeit wählen… sogar Tamron hat jetzt ein 2,8/24-70 mm VC mit Bildstabilisator und vergleichbaren Abmessungen!

Canon EF 2,8/24 mm IS USM – ja sie sehen richtig, ein vernünftiges 24 mm für Vollformat mit IS und sicherlich hoher Auflösung – 830€ ab Juni!
Ich habe dafür keine Verwendung, ein EF 2,0/24 mm L IS wäre spannend gewesen – wo das 1,4/24 mm zu schwer, zu teuer und zu groß ist und kaum Offenblendtauglich an hochauflösenden Sensoren. Für ein 2,8/24 mm IS finde ich den Preis völlig überzogen und warum sollte ich einzelne AF-Festbrennweiten zu solchem Preis kaufen? Also dann lieber gleich ein Leica Summicron oder Summilux – da stimmen dann auch die Bildgüte und die Mechanik für lange Zeit.

Lichtstärke F: 2,8

Brennweite: 24 mm Vollformat
Linsenkonstruktion: 11 Elemente in 9 Gruppen
Sondergläser:
Kürzeste Einstellentfernung: 0,20m
Max. Abbildungsmaßstab: 1:4,3
Filterdurchmesser: 58 mm
Länge: 5,6 cm
Durchmesser: 6,8 cm
Gewicht: 280g
Anzahl Blendenlamellen: 7 gerundet
Standardzubehör: Deckel
Besonders: 4 Stufen IS
Kamera-Anschlüsse: Canon EF-Vollformat

Canon EF 2,8/28 mm IS USM – ein eher lichtschwaches 28 mm für Vollformat mit IS und sicherlich hoher Auflösung 800€!
Ich habe dafür keine Verwendung, ein EF 2,0/28 mm L IS wäre spannend gewesen – wo das 1,4/35 mm zu schwer, zu teuer und zu groß ist und kaum Offenblendtauglich an hochauflösenden Sensoren. Für ein 2,8/28 mm IS finde ich den Preis völlig überzogen und warum sollte ich einzelne AF-Festbrennweiten zu solchem Preis kaufen? Also dann lieber gleich ein Leica Summicron oder Summilux – da stimmen dann auch die Bildgüte und die Mechanik für lange Zeit.

Lichtstärke F: 2,8

Brennweite: 28 mm Vollformat
Linsenkonstruktion: 9 Elemente in 7 Gruppen
Sondergläser:
Kürzeste Einstellentfernung 0,20m
Max. Abbildungsmaßstab 1:4,3
Filterdurchmesser 58 mm
Länge: 5,2 cm
Durchmesser: 6,8 cm
Gewicht: 260g
Anzahl Blendenlamellen: 7 gerundet
Standardzubehör: Deckel
Besonders: 4 Stufen IS

Kamera-Anschlüsse: Canon EF-Vollformat

hinzu kommen ja bei den Festbrennweiten ohne L noch die Sonnenblenden mit 20-40 Teuro!
Die Preise für Fotogeräte und Objektive explodieren – oder richtet sich Canon auf sehr kleine Stückzahlen ein, denn wer braucht noch Vollformat-DSLR-Technik?
CANON das ist peinlich! Für den Preis hätten die Festbrennweiten L-Konstruktionen mit Abdichtungen sein müssen & mit Sonnenblende aus Metall!!!
Außerdem wären 2,0/24 mm und 2,0/28 mm wichtig gewesen.Und wo bleibt das 2,0/20 mm – das schon lange nicht mehr digitaltauglich ist?
Wo ein 3,5/18 mm?
4,0/300 mm L IS II
4,0/24-135 mm L IS
4,0/16-35 mm L IS
2,8/14-30 mm L fehlen viel dringender!

4,5-5,6/100-400 mm L IS II Schiebezoom


Tamron Objektive:

Tamron DI III 2,8/24-70 mm VC USD

das für mich langweilige 2,8/24-70 mm scheint wohl immer noch viele Abnehmer zu finden, nach Canon, Nikon, Sony und Sigma hat jetzt auch Tamron eins ausgebrütet. Warum ich diese Objektive nicht mag? f:2,8 brauche ich in dem Bereich nicht häufig und 70 mm ist einfach deutlich zu knapp für formatfüllende Porträts und Nahaufnahmen – für mich müßte es ein 2,8/24-90 mm sein – schade. Das Zoom lässt wieder AF-Präzision und gleichmäßige Schärfe vermissen, behaupten einige, ich werde es ausprobieren.


Brennweite: 24-70 mm
Lichtstärke F: 2,8
Linsenkonstruktion: 17 Elemente in 12 Gruppen
Kürzeste Einstellentfernung: 0,38m
Max. Ab
bildungsmaßstab: 1:5 bei f=70 mm
Filterdurchmesser: 82 mm
Länge: 10,9 cm
Gesamtlänge: 11,7 cm
Durchmesser: 8,8 cm
Gewicht: 825g
Anzahl Blendenlamellen: 9 gerundet
Standardzubehör: Blütenförmige Sonnenblende, Deckel
Kamera-Anschlüsse: Canon, Nikon, Sony Vollformat

Tamron 3,5-6,3/18-200 mm VC Di III für Sony Nex

absolut prima, wertig, stabil, optisch sehr gut!

Voigtländer – Cosina

Nokton 0,95/17,5 mm microFourThirds

genial, wieder ein tolles, mechanisches Objektiv für mFT, ich liebe das 25 mm Nokton und das 17,5 mm wird vielleicht noch unentbehrlicher. Leider ist die Preisempfehlung von 1300€ schon heftig.

Brennweite: 17,5 mm
Lichtstärke F: 0,95
Linsenkonstruktion: 13 Elemente in 9 Gruppen
Kürzeste Einstellentfernung: 0,15m
Max. Abbildungsmaßstab: 1:4
Filterdurchmesser: 58 mm
Länge: 8 cm
Durchmesser: 6,3 cm
Gewicht: 540g
Anzahl Blendenlamellen: 10 gerundet
Standardzubehör: Deckel & Sonnenblende
Kamera-Anschlüsse: microFourThirds

Zeiss Neuheiten:

Zeiss Distagon 2,0/25 mm
Zeiss Distagon 2,8/15 mm

Kenko-Tokina Objektive:

meldet sich mit Spiegel-Tele-Objektiven zurück:

Kenko-Tokina 8,0/400 mm Spiegel für Sony NEX & Nikon F

Brennweite: 300 mm
Lichtstärke F: 6,3
Linsenkonstruktion: 13 Elemente in 9 Gruppen
Kürzeste Einstellentfernung: 0,8 m
Max. Abbildungsmaßstab: 1:
Filterdurchmesser:
Länge: 6,6 cm
Durchmesser: 6,6 cm
Gewicht: 300g
Anzahl Blendenlamellen:
Standardzubehör: Deckel & Sonnenblende
Kamera-Anschlüsse: microFourThirds

Brennweite: 400 mm
Lichtstärke F: 8,0
Linsenkonstruktion:
Kürzeste Einstellentfernung: 1,15 m
Max. Abbildungsmaßstab: 1:
Filterdurchmesser: 67 mm
Länge:  cm
Durchmesser: 7,4 cm
Gewicht: 340g
Anzahl Blendenlamellen:
Standardzubehör: Deckel & Sonnenblende
Kamera-Anschlüsse: Sony Nex T2

Kenko-Tokina 6,3/300 mm Spiegel für microFourThirds

 

Kenko-Tokina AF FXPro 4,0/70-200 mm für Nikon und Canon könnte Realität werden, mit Ultraschall auf und Bildstabilisator – derzeit gibt es leider nur eine Produktions-Studie…
und bei Tokina muß man da abwarten, ob es auch wirklich erscheint. Also nicht zu früh freuen.

 

Yasuhara Nanoha X5


Exclusiv hier bei HarrysInFocus zu bestellen zum Preis von nur 490 €

Hier bei mir bestellbar: 490 € – einfach E-Mail an HarrysInFocus@T-Online.de


SONY NEX – Objektive:

Sony NEX – wann kommt endlich das Weitwinkelzoom und wie groß wird es, welche weiteren Zeiss Brennweiten kommen?

4,5-5,6/10-24 mm in der Größe des Zeiss 1,8/24 mm

Ein gutes Standard-Zoom 4,0/16-60 mm in G-Ausführung ist uns Sony ja auch noch schuldig,
ein Zeiss 2,0/90 mm sollte auch dieses Jahr noch erscheinen
und Sony braucht auch ein gutes Tele-Zoom – ein 4,0/35-150 mm


Sony Alpha – interessiert mich kaum noch

 

Sony Überflieger AF 4,0/500 mm G – 13.000 € ab April dann doch endliche Realität!

Lichtstärke F: 4,0
Brennweite: 500 mm Sony Alpha
Linsenkonstruktion:  Elemente in  Gruppen
Sondergläser:
Kürzeste Einstellentfernung: 4,0 m
Max. Abbildungsmaßstab: 1:
Filterdurchmesser:  42 mm
Länge: 36,8 cm
Durchmesser: 14 cm
Gewicht: 3460g
Anzahl Blendenlamellen: 9 gerundet
Standardzubehör: Deckel & Sonnenblende
Besonders: Staub- & Spritzwasserschutz
Kamera-Anschlüsse: Sony Alpha

Marktführer Canon schafft es noch 170g (3290g) leichter und kann fokussieren ab 3,7 m – der Preis = 10.000€ – Sony halt also die Möglichkeiten nicht komplett ausgeschöpft, hat ja auch keine Bildstabilisierung an Bord und ist fast 1/3 teurer…  verzichtet  unverständlicherweise auf die Zeiss Mitarbeit – schlechte Vorzeichen für einen Erfolg!

Ein Me-too Super-Tele reicht hier nicht aus! Eine Wiederauflage des sehr beliebten 4,5/400 mm als 3,5/400 mm wäre sicher wesentlich Klüger gewesen und auch Pentax legt mit dem 5,6/560 mm ein kluges , leichtes Super-Tele auf. Sony ist im Teilbereich weiterhin kaum präsent, das 70-400 mm im Autofokus nicht wirklich superschnell und das Zeiss 2,8/70-200 mm lässt noch auf sich warten und ein neues 2,8/300 mm mit Hochleistungs-AF hängt auch noch in der Schwebe.

Sony tut sich mit neuen Objektiven einfach sehr schwer – das muß sich ändern!

Alpha Objektive ERWARTET:
2,8/70-200 mm II (Zeiss?)
4,5-5,6/70-400 mm G II

Pentax K-DA Objektive:

– 50mm DA Standard Objektiv (2012) für Halbformat wenig interessant
– 3,5-6,3/18-200 DA Super-Zoom-Objektiv (2012) wird höchste Zeit
– 12-28mm DA Weitwinkel-Zoom (2013) seltsamer Bereich
– 24-38mm DA Limited-Zoom Objektiv (2013) könnte spannend sein
– 120-380mm DA Tele-Zoom Objektiv (2013) interessiert mich
– 18-85mm DA Zoom-Objektiv (2013) wenn lichtstark, dann spannend
– DA AF RC 1.4x Telekonverter (2013) da glaube ich nicht mehr dran!

Pentax DA 5,6/560 mm – endlich mal eine sehr spannende Telebrennweite von Pentax – vergleichbar: 5,6/840 mm Bildausschnitt KB
wenn dann richtig – Danke Pentax!
Preis und Gewicht werden richtig spannend. Es sollte zwischen 2,0 und 2,5 Kilo leicht sein und nicht mehr als 3800€ kosten… mal sehn…

Pentax DA Telefoto-Zoom – weiteres noch unbekannt

Pentax 645D DA 2,8/90 mm Mittelformat!

Pentax DA 1,8/50 mm

Pentax DA Standard-PAN-Festbrennweite

Pentax Q Adapter für Pentax K

 

 

Nikon bessert nach;  Griff für V1 und J1

Nikon Objektive in Planung:

AF-S 1,8/28 mm G
AF-S 1,8/135 mm G

 

 

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