Tresor  
Filo Rings

1. November 2025
Indian wildlife

Indian Wildlife – Eye to Eye
Canon 2,8/70-200 mm L IS II f:2,8
 
 
Willkommen!

Seit 16 Jahren ist Harrys Photo-Tagebuch online
24 Jahre war davor HarrysInFocus online. HarrysInFocus habe ich inzwischen still gelegt.
Über 930 Beiträge nur auf dieser Homepage.

Dank Dr. Tilo Seeger (www.drtseeger.de) konnte ich eine große Homepage aufbauen und mein vielfältiges Wissen zahllosen Fotografen vermitteln.
Ich bin seit mehr als 35 Jahren immer mit den neuesten Objektiven und Kameras unterwegs. Wenn ich es mir aussuchen kann, fotografiere ich am liebsten Tiere und alles was lebt und sich bewegt. Man vermutet bei mir gerne eine besondere Leidenschaft für Fotografie und Fotogeräte – das ist aber aus meiner Sicht nicht ganz richtig, denn meine wahre Leidenschaft brennt für meine Motive, für Tiere, für Natur, für Menschen – der Rest ist nur Technik.
Meine große Homepage “HarrysInFocus” wurde gerne mal zu bunt und zu verwirrend empfunden – sie ist aber eben auch so wie ich. Ein bunter Vogel, gerne mal chaotisch und zerstreut, oft knallig und manchmal zu viel auf einmal.
Ich bin nicht geradlinig und angepasst und farblos vielleicht auch nicht.
Ein Mensch hat viele Facetten, viele Gesichter, er kann vieles sein, je nach dem auf welche Seele er trifft… man muß es nur versuchen.
Ich versuche – ich mag grau nicht und bin immer auf der Suche nach Farben, nach Licht. Ich fotografiere spannende Tiere und Menschen – nicht nur einmal – immer wieder, mir fällt immer noch was ein. Mit einer Kamera kann ich zwar fast alles ablichten und doch verwende ich immer wieder andere Kameras und Objektive, und suche immer das Limit…
wie in meinem Lieblingsfilm „Blade Runner“ (1982) bin ich gerne auf Messers Schneide.
Ich bin “Berlin – Herz & Schnauze”, gewagt und schüchtern, modern und hektisch und zugleich altmodisch mit viel grün, Wasser und Ruhe.
2010 fiel die Entscheidung, es mal mit ruhigen Farben und streng geordnet zu versuchen.
Dafür haben mir hier Andreas Klotz (www.Tipp4.de), Katrin Scheid und Sebastian Tänzer (www.Taenzer.me) eine ganz neue Plattform errichtet. Es hat nicht lange gedauert und ich habe diese Seiten mit massenhaft Fotos und Text gefüllt.

Ich wünsche Ihnen trotzdem viel Vergnügen beim Stöbern, Entdecken und Lesen!

Per E-Mail (HarryPX@T-Online.de) bin ich jederzeit für Sie da und beantworte Fragen, Wünsche und Anregungen, biete Tests und
meinen Foto-Wissen auf USB-Stick. Rein ins Vergnügen…

Und bitte nichts mopsen und nichts ohne meine Zustimmung zitieren oder gar kopieren und ins Netz stellen!
Seien Sie lieber selbst kreativ!

Auf Anfrage – können Sie mich für eine Portrait-Session oder ihre Feierlichkeit buchen. Ich bin kein Freund von festen Preislisten, Preise ändern sich ständig.  Alles ist abhängig vom Aufwand, Nachbearbeitung und Zeit – deshalb einfach eine kleine Mail an mich und sie bekommen ein persönliches Angebot.

Dies ist KEINE Fan-Page – KEINE Werbung, KEINE Suchmaschinen-Links und Optimierung

Auch wenn hier auf meiner Seite Markennahmen wie Canon, Nikon, Novoflex, Olympus, Panasonic, Pentax, Leica, Zeiss & Apple häufiger als vielleicht sonst gewohnt auftauchen – bitte ich Sie herzlich – das nicht als Fan-Page miss zu verstehen. Diese Marken sind hier präsent, aufgrund langjähriger, oft positiver Erfahrungen. Canon und Sony werden wohl am häufigsten besprochen, weil Sony die innovativste Firma hat und Canon noch das größte System und die meisten Kunden hat, nicht weil ich es für die beste Herstellerfirma halte. Grundsätzlich sind mir Marken-Namen und Firmen egal und ich übe da keine Solidarität – denn das wäre zu kurzlebig. Es sind alles Hersteller die Produkte vertreiben und offensiv versuchen Geld zu verdienen. Nachdem ich nun seit 30 Jahren „InFocus“ schreibe und 15 Jahre lang meine Info-News „BlitzLicht“ heraus gegeben habe, werde ich mich ab jetzt auf diese Homepage konzentrieren – mit meinem gesammelten Fotowissen seit 30 Jahren und meinen regelmäßigen Tests aktueller Objektive und Kameras. Da ich unbedingt unabhängig bleiben will von einflussnehmenden Redaktionen (die zumeist über wenig Praxis-Wissen verfügen) den Herstellern, den Vertreibern und der Werbe-Industrie und ein Abo-Preis wie bisher vermutlich immer weniger Menschen interessiert – stelle ich hier mein gesamtes Wissen ab jetzt jedem zur Verfügung. Ich biete jedoch noch viel mehr, intensive Beratung per Mail – speziell an die persönlichen Vorlieben und Bedürfnisse angepasste Objektive und Kameras und Zubehör, die ich zum fairen Preis gebraucht und neu beschaffe.
Als Honorierung erhoffe ich mir wie meine nordamerikanischen Kollegen eine jährliche Spende um diesen hohen Aufwand vor mir und meiner Familie zu rechtfertigen.
Sie können einen beliebigen Betrag ab 35 € HIER spenden.

Die vergangenen 30 Jahre haben gezeigt, dass meine Leser durch meine Beratung und Tests viel Geld einsparen konnten, da ich immer als preisbewusster Berater und nie als “Anpreiser” von Marken fungiere. Oft genug rate ich auch vom Kauf ab. Auf meine gezielte Fachberatung per E-Mail können Sie immer zurückgreifen!)

E-Mail-Kontakt – einfach hier auf Beratung- oder Bestellen-BonBons klicken.

 

1. Dezember 2014
USB-Stick & DVD

Seit 25 Jahren unabhängige Praxistests – für:
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22. September 2026
Reise in die Vergangenheit – 80er Jahre – Nikon gegen Pentax 1.4/85 mm

 

Neben dem lichtstarken 35 mm Objektiv zählt fraglos ein 85 mm Tele zu den bis heute begehrtesten Objektiven der bildgebenden Kunst.

Ich bin in einer Welt aufgewachsen in der die Tele-Perspektive sehr begehrt und sehr starke Bildwinkel noch kaum möglich oder nur mit eingeschränkter Qualität realisierbar waren.
Heute sind Weitwinkel besonders wichtig, alles soll scharf sein und die eigene Person mittendrin.
Anfang der 80er Jahre kamen die zwei besten Kameras des Weltmarktes fraglos von Nikon: F3 (1980) und Pentax: LX (1980).
(Ja es gab auch bald eine Leica R4 (1980) und M6 (1984) mit sehr guten Summiluxen, beide teuer und trotzdem veraltet
es gab die Contax RTS II (1982) mit dem Planar, mir zu anfällig
die Canon F1N (1981) mit dem 1.2/85 mm L, mir zu altmodisch und grob
die Minolta XD7 (1977) mit dem 1.7/85 mm Rokkor ist einiges lichtschwächer,
Olympus OM4 (1983) mit lichtschwächeren 2.0/85mm, und später einem der wichtigsten OM-Objektive, dem 2.0/90 mm Macro – um nur die wichtigsten zu nennen.
Die waren alle spannend, aber sein wir doch ehrlich, damals wollte jeder eine F3 und die Aussenseiter träumten von der LX.

So weit zu den Kameras.
Bahnbrechend war die Entwicklung des hochlichtstarken Nikkor 1.4/85 mm, so dachte ich bisher. Doch ich mußte bei der Recherche einiges lernen, auch Leica hatte schon sehr früh hochlichtstarkes 1.5/85 mm für M39 Schraubgewinde, Canon hatte 52 noch sein S 1.5/85 mm fremd eingekauft, doch schon 1976 mit dem 1.2/85 mm S.S.C. für FD-Bajonett noch vor Nikon seine Bestmarke gesetzt. Zeiss hat sich schon 1975 für Contax und Rollei stark gemacht und 1981 auch Canon mit seinem 1.2/85 mm Paroli geboten.

Und dann gab es noch 1.0/50 mm L von Canon und das Zeiss 0.7/50 mm Planar!
Leica ging am liebsten eigene Brennweitenwege, wie mit dem M 1.4/75 mm.
Dann gab es hochlichtstarke f:1.2 Objektive für das halbe- und Viertel-Format:
Leica MFT 1.2/42,5 mm, Olympus MFT 1.2/45 mm, Fuji XT 1.2/56 mm, bei offener Blende unterscheiden sie sich jedoch in der Bildwirkung von Kleinbildobjektiven, denn sie würden bei MFT ein 0,7/45 und bei Halbformat ein 1.0/56 mm erfordern.
Immerhin gibt es Voigtländer (Cosima Japan) mit MFT 0,95/42.5 mm und 1.5/75 mm für Kleinbild.

Das 85er ist bis heute meine große Objektiv-Leidenschaft, auf alles könnte ich verzichten, aber darauf nicht.
Ich lasse sie alle schwärmen vom 50er, 35er oder gar 28er, nichts kommt meiner favorisierten Bildsprache eines 85er nah genug.
Nur das Nikon AF-S 1.4/105 mm hat mich schwach werden lassen und hätte ich gerne heute wieder als Z-Version.
Bei Blende f:1.4 im Porträt-Telebereich ist ein schneller Verfolgungs-Autofokus praktisch unverzichtbar oder man arbeitet mit sehr großer Ruhe und verlässt sich auf sein Glück. Sicherlich wurden auch vor Sony Alpha schon scharfe Aufnahmen bei offener Blende belichtet. Auch mir ist das schon gelungen. Aber sobald ich und das Modell ungezwungen, frei beweglich sein wollten, war ohne stärkeres Abblenden kaum ein scharfes Bild zu erzielen.

Was gab es nicht alles:
Canon S 1.5/85 mm (1952)
Canon FD 1.2/85 mm (1976)
Canon NFD 1.2/85 mm (1980)
Canon 1.2/85 mm L (1989)
Canon 1.2/85 mm L II (2006)
Canon 1.4/85 mm L (2017)
Canon R 1.2/85 mm L (2019)
Canon R 1.2/85 mm L DS (2019)
Leica 1.5/85 mm Summarex M39  (1943)
Leica R 1.4/80 mm Summilux
Leica M 1.4/75 mm Summilux
Leica 1.5/90 mm Summilux (2019)
Nikkor M 1.5/85mm (Anfang der 60er)
Nikkor AI-S 1.4/85 mm (1981)
Nikkor AF-D 1.4/85 mm (1995)
Nikkor AF-S 1.4/85 mm (2010)
Es handelte sich immer um die gleiche Version, bei der nur die Außenhülle, die Vergütung und beim AF-S die 9 Blendenlamellen abgerundet wurden.
Nikkor AF-S 1.4/105 mm (2016)
Nikkor Z 1.2/85 mm (2023)
Minolta AF 1.4/85 mm
Pentax A* 1.4/85 mm (1984)
Pentax FA 1.4/85 mm (1992)
Pentax DFA* 1.4/85 mm (2020)
Sigma 1.4/85 mm EX (2010)
Sigma 1.4/85 mm ART (2016)
Sigma 1.4/85 mm ART DN (2020)
Sony A 1.4/85 mm GM (2016)
Sony A 1.4/85 mm GM II (2024)
Zeiss – Contax 1.4/85 mm Planar (1975)
Zeiss – Contax 1.2/85 mm Planar (1981)
Zeiss 1.4/85 mm Milvus
Zeiss 1.4/85 mm Otus
Vivitar 1.4/85 mm
Meike AF 1.4/85 mm
TTArtisan 1.25/90 mm M

Einige habe ich vermutlich vergessen, aber die wichtigsten sind hier aufgelistet.

Heute gibt es vor allem eine Besonderheit, Nikon verzichtet auch in neueren Konstruktionen auf aspherische Linsenelemente, wie beim 1.4/85 mm (alle Versionen), beim 1.4/105 mm und sogar beim Z 1.8/85 mm. Erst das Z 1.2/85 mm S verfügt erstmals 2 aspherische Linsen – weil es alle machen und an den Bildrändern heute oft mehr Schärfe verlangt wird. Damit ist es jetzt auch vorbei mit dem einzigartigem Nikon-Look. Denn um absolute Schärfe über das komplette Bild, wie auch über komplette vignettierungs-freiheit ist es ja bei Porträts noch nie gegangen – also ich lehne das ab. Schon das Zeiss OTUS war viel zu scharf an den Rändern.

Doch das zielsichere Scharfstellen auf die Pupille mit f:1.4 war weit schwerer als erträumt. Bis heute ist es schwer an einer Spiegelreflex ohne elektronische Bildvergrößerung und farbigen Konturen ein superscharfes Bild bei offener Blende mit einem dieser Objektive einzufangen. Das liegt nicht alleine an der Blende, sondern daran, dass die Schärfentiefe aus 1-2 m Abstand so gering ist, dass schon kleinste Bewegungen von Modell oder Fotograf die exakte Schärfe zunichte machen. Da hilft nur, Stativ einsetzen und Modellkopf gegen eine Wand lehnen. Oder eben heute zur Not die Augenverfolgung bei Schärfennachführung und 5-10 BpSekunde verwenden. Oder auch das Bild am Monitor oder im Sucher so stark vergrößern, dass endlich auffällt wann die Schärfe nicht sitzt – trotzdem muss man dann unbeweglich bleiben.

Nur mit wenigen dieser Objektive habe ich bis heute nicht fotografiert.
Früher war die Farbzeichnung sehr wichtig, vor allem Zeiss Objektive und auch Canon Objektive waren eher ausgesprochene “Kaltzeichner” und überzeugten mich weit weniger als die optischen Konstruktionen von Nikon, Pentax, Minolta und Leica. Besonders mit Canon, deren Kameras mich jetzt seit immerhin fast 40 Jahren begleiten, war ich aufgrund der Farbsäume immer sehr unglücklich. Heute lassen sie sich endlich herausrechnen, doch Canon hat mir mit seinen Asphären und f:1.2 nie beim fotografieren die benötigte Sicherheit gegeben. Wenn es auf jeden Millimeter ankommt brauche ich die beste Linsenkonstruktion, die machbar ist. Zeiss war mit OTUS, der erste der eine neue Qualität brachte, sogar Sigma hat sich mit der ART-Serie angestrengt

Wenn ich mir für 2025 ein einziges Objektiv auswählen müßte, wäre es zweifelsfrei das 640g leichte und wunderbar abbildende Sony A 1.4/85 mm GM II. Denn Sony verfügt auch über den besten Pupillen-Erkennungs-AF aller modernen Kameras. Alle Objektive mit Lichtstärke f:1.2, die nur ½ Blende mehr Licht bringen und erheblich schwerer und dicker sind, führen aus meiner Sicht in die falsche Richtung.
Tatsächlich fotografiere ich am liebsten mit einer Fujifilm GFX 100II und dem 2.0/110 mm Menschen. Das ist das bei weitem beste Objektiv, die Kamera hat den besten Sucher aller Kameras und bittet mit 100 MP Sensor, was kein anderer so überzeugend bieten kann.

Was fällt im direkten Vergleich auf?
– Nikon baut deutlich dicker: 7,3cm und schwerer: 608g nackt
– Pentax bleibt schlank: 6,6cm und mit 545g nackt spürbar leichter
– Nikon verzichtet auf f: 22 und hat aber 9 Blendenlamellen
– Pentax kann auch f:22 und hat auch die 9 Lamellen
– beide verwenden eine gerundete 9 Lamellen-Blende, die vermutlich zugekauft wurde
– Nikon größter Glasdurchmesser: 8,0cm
– Pentax größter Glasdurchmesser: 7,32cm
– Nikons Hinterlinse ist etwas kleiner als die von Pentax
– Nikon nimmt sich 4 mm Platz für seinen Namen und die Bezeichnung NIKKOR 85mm 1:1.4 plus Seriennummer
– Pentax gravierte alles auf den Fokussierung: SMC PENTAX-A* 1:1.4 85 mm
– Nikon braucht 72 mm Filter und Pentax kommt mit 67mm Filtern aus
– Nikon verwendet eine schöne, kompakte Einschschraub-Sonnenblende
– Pentax verwendete leider eine gut 2 cm breitere, lange Metallblende, die die ganze Erscheinung hässlich machte
– Nikon Hartplastik Blendenring nur in ganzen Stufen
– Pentax Metallring in halben Stufen

Hier erklärt sich auch, das ich die Bezeichnung oft anders angebe als heute oft praktiziert wird. Mit Pentax aufgewachsen, kommt bei mir immer zuerst die Lichtstärke un danach erst die Brennweite, Nikon graviert es umgekehrt.
– beide fokussieren zum Glück anders als Canon in die gleiche Richtung – Drehung nach links für mehr Naheinstellung!
Deshalb haben mich Canon, Tamron, Sigma und Co meistens genervt!

Das Material:
Beide Objektive sind sehr, sehr wenig gebraucht und man sieht nur kleinste Gebrauchsspuren und etwas feinen Staub zwischen den Linsen. Beide wurden offensichtlich bewegt, denn auch nach gut 40 Jahren ist kein Verschleiß, kein Ruckeln, kein Stocken und erst recht keine Verharzung feststellbar!
Beide Lichtriesen verwenden viel Metall (eine Aluminium- oder Magnesiumlegierung vermute ich).
Der Rand des inneren Tubus bei Nikon wirkt dicker und solider, er fährt aber nur 1,0cm aus und die schnell Drehung legt nur rund 120° zurück.
Pentax hingegen fährt um 1,8cm aus und vollzieht eine rund 160° Drehung.
Daraus lässt sich schließen, das dieses Pentax Objektiv sich genauer und etwas feinfühliger fokussieren lässt.
Speziell den Pentax Takumaren mit Schraubbajonett sagen Experten einen besonders seidenweichen Lauf nach. Ich habe ein SMC Takuma 2.5/135 mm da und gefühlt fährt dieses 1.8/85 mm A* noch zeitiger, noch flüssiger zur Schärfelinie. Dagegen läuft das Nikkor mit leichter “Delle” im letzten Drittel der Naheinstellung und in den ersten beiden Drittel weniger weich und gar nicht seidig.
Zum manuellen Fokussieren ziehe ich das Pentax A* in jedem Fall dem Nikon und allen anderen Pendants dieser Lichtstärke und Brennweite vor.

Nikon nimmt sich weiterhin 4 mm Platz für seinen Namen und die Bezeichnung NIKKOR 85mm 1:1.4 plus Seriennummer, alles ist vorne im Objektiv zu sehen, auch von jedem Modell. Pentax hatte früher genauso innen graviert, doch seit den M-Objektiven ist das anders. Alles wird auf den Fokussierung: SMC PENTAX-A* 1:1.4 85 mm graviert. Vom Modell aus gesehen ist kein Schriftzug mehr zu sehen, nichts kann reflektieren.

Beide verwenden einen genarbten, dicken Gummi anstelle der früher üblichen aus metall gefrästen Fokussierhilfe. Bis heute kann ich die Metall-Fokussierringe nicht leiden, auch nicht am modernen Voigtlönder. Sie zerkratzen zu schnell und sehen schnell gebraucht aus. Auch wenn Viele das reine Metall mehr schätzen, ich brauche meinen Gummiring!
Ganz anders sieht es mit dem Blendenring selbst aus. Pentax verwendete ihn noch sehr lange, Sony hat ihn wieder eingeführt, obwohl er Ende der 80er von Minolta und Canon verdammt wurde. Nikon mußte spät nachziehen und das zählt zu den Dingen, die einen gegen Nikon aufbringen können. Der heutige, programmierbare und gefühllose (knickfreie) Ring am Objektiv, den uns Canon und Nikon schön reden wollen, hat alles vom Charme eines Blendenrings, einer Präzision verloren! Hier noch mal ein Hoch auf Sony und Panasonic/Leica – die wissen wie es geht!
Schon damals waren Blendenringe häufig aus Hartplastik, Canon, Minolta und auch an diesem 85er Nikkor ist er plante und relativ gefühllos. Er rastet nur in ganzen Stufen ein – peinlich!
Pentax lässt außer beim größten und kleinsten Wert alle Blenden halbstufig einrasten – nur so kann es sein. (⅓ Stufen finde ich schon wieder lästig, man kommt nicht so schnell manuell auf den gewollten, richtigen Wert!). Nikon liefert hier keine Präzision, die Blende ratscht einfach laut hörbar durch. Der Plendenring am Pentax Objektiv lässt sich sanft, präzise und deutlich leiser einstellen. Auch verfügt Pentax über einen satten Stift, der die Blende in A-Stellung bringt. Bei Nikon “gilt” f:16 als A-Stellung und bei späteren Modellen kam ein kleiner Plasteschieber hinzu.
Aber Nikkor hat den von vielen geliebten Chromring, so ist es auffällig und leicht als Nikkor zu identifizieren. Das Pentax bleibt unauffällig und verzichtet auf jeden Chrom, nur der kleine grüne Stern mußte sein.
Zu den verwenden Farben:
Bei Pentax ist auch das gravierte A am Blendenring grünend ft und m Skalen haben unterschiedliche Farben, Ft in hellblau und m in zartem sandgelb. Im gleichen Farbton ist eine Halbkugel 2cm rechts von der orangeroten, sehr gut sichtbaren Arretierung angebracht. Die sandgelbe Knubbel (früher weiß) rechts am Objektiv dient der Orientierung des Daumens beim Ansetzen des Objektives. Mit ihm kann man sich bei wenig Licht orientieren, beim Ansetzen muß er auf einer Höhe mit dem Entriegelungsknopf rechts an der Kamera sein! Pentax lässt hier gar keinen Zweifel wo und wie das Objektiv an der Kamera arretiert werden soll, absolute Liebe zu Detail.
Nikon hat nur einen kleinen weißen Punkt zum ansetzen, sehr spartanisch.

Die Optik:

 

 

Keine Sorge, ich werde jetzt nicht alle 80er Jahre Objektive vergleichen und jüngere aus den 90ern oder vor Sony GM schon gar nicht, ab da wurde alles nur schlechter. Auch bei Pentax folgte nach der A-Serie, von den Limited-Objektiven abgesehen, nur noch Plaste. Und auch bei Canon, Minolta, Nikon und Co wurde es eher gruselig. AIS und A waren die mechanische Krone der manuellen SLR-Objektive.
Es lohnt sich auch nur selten noch ältere Objektive zu suchen, oft sind die Linsenrechnungen identisch, aber die Vergütung erheblich schlechter. Also begann gut auszusehen mit Pentax Takuma Super Multi Coating, davon war weitgehend Lichtverlust bis sogar neben im Sumpf. Das kann mal schön aussehen, erreicht man aber auch durch anhauchen, wie schon Herr Hamilton wußte.

 

31. März 2012
Canon Vollformat – Die Objektive

Für alle die jetzt ins Canon Vollformat (Kleinbild- 24×26 mm Sensor) einsteigen oder mit den neuen Kameras Canon Eos 5D Mark III oder Canon Eos 1DX aufsteigen wollen,

ist eine Frage entscheidend – welche Objektive lohnen sich?
Mit 20 MP-Sensoren ist einiges anders als früher. Heute zählt die Brillanz – der Kontrast eines Bildes weniger stark, da er nachbearbeitet werden kann. Auch die Farbfehler (chromatische Aberrationen) waren bis 2011 ein großes Thema, sie werden aber mit den neuesten Gehäusen inzwischen endlich in der Kamera eliminiert. Was zählt ist die Auflösung, die empfundene Detailschärfe oder die schöne Schärfe, die Verzeichnungsfreiheit, eine geringe Vignettierung, eine hohe Schärfe im Nahbereich, eine wunderschöne Hintergrund-Trennung.
Dazu muß man wissen, ein Objektiv bietet bei Offenblende + 1 Blende immer die höchste Auflösung (Bildmitte). Stärker abgeblendet, ab f: 11 oder auch schon ab f: 8 lässt sie durch die Beugung stark nach! Vor allem die Bildränder leiden durch starkes Abblenden sehr.
Ich nutze Objektive häufig mit geöffneter Blende und blende nur für größere Schärfentiefe bis auf f: 8 oder maximal f: 11 ab. F: 16; f:22 und f: 32 nutze ich digital praktisch gar nicht mehr.
Jedes Abblenden kann die Auflösung im Bildzentrum verringern, verbessert jedoch bis f:8 die Schärfe/Auflösung an den Bildrändern. Hier müssen Sie den idealen Kompromiss passend zum Motiv und zur Bildaussage finden.

Von Canon gibt es 142 (Stand 2012-02) verschiedene Objektive nur für das volle Format.
Davon scheiden viele aus, weil sie nicht mehr dem Stand der Technik entsprechen.
32 Festbrennweiten und Macro-Objektive

14 Zoom-Objektive (einige einfache Konstruktionen ausgenommen)

= 46 verschiedene Objektive
So viele sind das gar nicht.

Canon hat natürlich noch viel mehr spannende Objektive, aber die sind dann entweder nicht einzigartig, oder es gibt sie mit gleicher oder gar besserer Leistung von anderen Herstellern. Objektive wie das 1,4/24 mm L II; 1,2/50 mm L; 1,2/85 mm L II – von denen ich früher begeistert war, gibt es inzwischen besser oder die Farbsäume sind bei großen Blendenöffnungen so stark, das mir der Einsatz erst wieder ab der Eos 5D Mark III Spaß macht.

Welche Objektive brauchen Sie um die beste Canon Qualität auch auszureizen?

Canon FEST-BRENNWEITEN-Objektive:

Objektive mit einer festen Brennweite kommt bei den hohen Auflösungen wieder eine besondere Bedeutung zu. Legendäre Konstruktionen wie die Leica Summilux; Summicron; Zeiss Tessare; Distagone schlagen jetzt wieder jedes Zoom sichtbar, vor allem am Bildrand und bei Offenblende. Aber auch die Festbrennweiten von Canon haben wieder eine neue Berechtigung für alle die höchste Bildqualität auch sehen wollen.
EF 4,0/8-15 mm Fisheye
EF 2,8/14 mm L II
T-SE 4,0/17 mm L
EF1,4/24 mm L II
EF 2,8/24 mm IS
TS-E 3,5/24 mm L II
EF 2,8/28 mm IS
TS-E 2,8/45 mm
EF 1,2/50 mm L
EF 1,4/50 mm
EF 1,8/50 mm II
MP-E 2,8/65 mm Lupe
EF 1,2/85 mm L II
TS-E 2,8/90 mm
EF 2,0/100 mm
EF 2,8/100 mm L IS USM Macro
EF 2,8/100 mm USM Macro
EF 2,0/135 mm L
EF 2,8/135 mm Soft
EF 2,0/200 mm L IS
EF 2,8/300 mm L IS II
EF 4,0/300 mm L IS
EF 2,8/400 mm L IS II
Canon EF 4,0/400 mm DO IS
EF 4,0/500 mm L IS II
EF 4,0/600 mm L IS II
EF 5,6/800 mm L IS

Canon ZOOM-Objektive:

Zoom Objektive sind ein optischer Kompromiss. Diese Erkenntnis ist bei manchem in den letzten 20 Jahren etwas ignoriert worden, jetzt an den großen, hochauflösenden Sensoren wird von einem Objektiv wieder alles verlangt, auch in den Randbereichen und da wird die Tatsache wieder schmerzhaft bewußt, dass Zoom-Objektive zwar sehr praktisch aber keineswegs immer optisch zufriedenstellend scharf sind.
Presse- und Hobbyfotografen vertrauen auf die Konstruktionen 2,8/16-35 mm; 2,8/24-70 mm; 2,8/70-200 mm und 5,6/100-400 mm.
Damit lässt sich fast alles abdecken – aber nicht alles zufriedenstellend.
Die beste Leistung aus diesem Quartett sehe ich beim neuen 2,8/70-200 mm L IS II – sowohl unvergleichlich schnell als auch einwandfrei scharf und auch an den Rändern noch gut.
Das bisherige 24-70 mm würde ich heute nicht mehr haben wollen.

EF 4,0/17-40 mm L USM (kritisch auswählen!)
EF 2,8/724-70 mm L II USM
EF 4,0/24-105 mm L IS USM (kritisch auswählen!)
EF 2,8/70-200 mm L IS II
EF 4,0/70-200 mm L IS
EF 5,6/70-300 mm L IS
EF 5,6/100-400 mm L IS USM (kritisch auswählen!)

Objektive die optisch gut bis sehr gut sind, aber nicht mehr Stand-der-Technik:

EF 1,4/35 mm L; 3,5/50 mm Macro; EF 3,5/180 mm L USM Macro; EF 2,8/200 mm L II USM; EF 2,8/300 mm L IS USM; EF 4,0/300 mm L IS USM; EF 2,8/400 mm L IS USM; EF 4,0/500 mm L IS USM; EF 4,0/600 mm L IS USM;
EF 2,8/16-35 mm L USM; 4,0/17-40 mm L USM; 4,0/24-105 mm L IS USM; EF 3,5-5,6/28-300 mm L IS USM; EF 2,8/70-200 mm L; EF 2,8/70-200 mm L IS

Welche Objektive können ein Kompromiss aus Preis und Leistung sein?

EF 2,0/35 mm; EF 1,8/50 mm II; EF 1,8/85 mm USM; EF 2,8/200 mm L II USM; EF 4,0/300 mm L IS USM;
EF 4,0/70-200 mm L USM; EF 4-5,6/70-300 mm IS USM;

Welche Canon-Objektive gehören in eine Vitrine?

Von den 142 Objektiven aus 25 Jahren sind sicherlich nicht mehr als 1/4 aller Objektive gut an den neuesten Eos-Vollformat-Kameras nutzbar. Vieles war einmal gut, besonders zu Zeiten der Diafilme und ist heute allenfalls noch für einen besonderen “Look” im Foto interessant oder ein schöner Blickfang in der Vitrine.

Nicht mehr empfehlen an den neuen EOS-Kameras würde ich folgende EOS-Objektive:
(Die lichtschwachen Kit-Objektive mit Brennweiten wie 35-80 mm; 35-105 mm; 28-70 mm; 80-200 mm und 70-300 mm sind schon längst nicht mehr gut genug und waren es vielleicht nier)
EF 2,8/20 mm; EF 1,8/28 mm USM; EF 3,5-4,5/20-35 mm USM; EF 3,5-4,5/24-85 mm USM; EF 3,5-5,6/28-80 mm; EF 3,5-5,6/28-105 mm: EF 4,0/35-135 mm; EF 3,5-4,5/50-200 mm; EF 4,5-5,6/55-200 mm; EF 3,5-4,5/70-210 mm; EF 4-5,6/75-300 mm IS USM; EF 4,5-5,6/90-300 mm; EF 4,5-5,6/100-300 mm;

Mit größeren Kompromissen vor allem beim Komfort, bei IS, USM und Konstruktion aber auch bei der optischen Randschärfe nur eingeschränkt zu gebrauchen:
EF 2,8/14 mm L USM; EF 1,4/24 mm L USM; EF 2,8/24 mm; EF 2,8/28 mm; EF 2,0/35 mm; EF 2,5/50 mm Compact Macro; EF 1,2/85 mm L USM; EF 2,8/100 mm Macro; EF 2,8/135 mm SOFT; EF 1,8/200 mm L USM; EF 2,8/200 mm L USM; EF 2,8/300 mm L; 2,8/400 mm L USM; EF 5,6/400 mm L; EF 4,5/500 mm L USM; EF 4,0/600 mm L USM; EF 2,8/16-35 mm L USM; EF 2,8/17-35 mm L USM;  EF 2,8/20-35 mm L; EF 2,8/24-70 mm L USM; EF 2,8/28-70 mm L USM; EF 2,8-4/28-80 mm L USM; EF 3,5-5,6/28-135 mm USM; EF 2,8/80-200 mm L; EF 3,5-5,6/35-350 mm L USM; EF 3,5-4,5/50-200 mm L; EF 4,5/5,6/70-300 mm DO IS USM; 5,6/100-300 mm L;
= diese Objektive unterliegen alle auch dem besonderen Risiko, dass sie nicht mehr repariert werden können! Besonders wenn der USM-Motor einen Defekt hat, ist keine Fokussierung mehr möglich, auch nicht mehr manuell.

Welche Objektive von Canon gibt es nicht mehr und sind trotzdem eine Versuchung und begehrt?
EF 2,8/15 mm Fisheye;  TS-E  3,5/24 mm L; EF 1,0/50 mm L USM; EF 1,8/50 mm; EF 5,6/1200 mm L USM

Welche Canon Objektive habe ich für meine Motive ausgewählt?

Für den unteren Brennweitenbereich nutze ich bevorzugt Leica, Olympus und Zeiss Objektive anderer Systeme (mFT & NEX), da würde ich Canon-Objektive nicht mehr mitschleppen wollen und da brauche ich kein High-ISO und keine großen Sensoren mit kleiner Schärfentiefe und auch keine Sensor-Auflösungen von 18 MP und mehr.
Auch den unteren Zoom-Bereich für Reise-Fotografie und sogar Porträt- und Hochzeitsfotografie decke ich viel lieber mit dem kompakteren und lichtstärkeren Olympus FT-System ab. Das Canon 4,0/24-105 mm ist mir letztlich nicht mehr gut genug bei Offenblende und zu voluminös.
EF 1,2/85 mm L II
Wenn Canon mit der Eos 5D Mark III die Farbfehler beseitigt, ist es das Porträt-Meisterglas mit Autofokus schlechthin.
EF 2,0/100 mm
Zwar schon reichlich betagt, aber optisch besser als 1,8/85 mm und es gibt keine echte Alternative.
EF 2,8/100 mm L USM Macro
Für Macro-Fotografie mit geringer Schärfentiefe oder Nah-Fotografie mit wenig Licht und schnellem AF.
EF 2,8/400 mm L IS II
Für die Lichtstärke so wunderbar leicht – so unglaublich detailscharf, mit dem schnellsten Autofokus aller Objektive, sogar mit Konvertern an der Eos 1DX ungeschlagen.
EF 4,0/400 mm DO IS
Es ist unvergleichlich leicht und handlich – dabei trotzdem scharf und schnell und mit Konvertern einsetzbar, das Super-Tele mit dem ich dank hohen ISO-Empfindlichkeiten viele Fotomotive aus freier Hand festhalten kann. Weder Nikon, noch Sony, noch Olympus, Sigma oder sonst ein Hersteller hat etwas vergleichbares im Sortiment.
EF 2,8/70-200 mm L IS II
Ein solches lichtstarkes Reportagezoom gibt es zwar praktisch von jedem Hersteller – doch keins ist so scharf, so schnell, so gut bei Offenblende und Konverternutzung wie dieses neue Canon-Zoom.
EF 5,6/100-400 mm L IS
Es ist unvergleichlich schnell, sowohl im Focus als auch im Bildausschnitt wählen und bleibt trotzdem kompakt. Auch wenn ich immer Angst vor mangelnder Dichtigkeit bei Regen und Staub habe und den Verriegelungsmechanismus für die Brennweite immer behutsam behandeln muß und ich viele Exemplare hatte, die bei 400 mm nichts getaugt haben, ich habe jetzt ein gutes und das tausche ich allenfalls gegen den Nachfolger.

Nicht meine Fotowelt, weil mir Brennweite oder Lichtstärke oder Konstruktion nicht gefallen, aber trotzdem für viele Fotografen sehr wichtig:
EF 4,0/17-40 mm L
Mit Abstrichen im Randbereich, es gibt Serienstreuung, aber auch zweifellos sehr gute Exemplare. Mir ist es zu groß, mit riesiger Sonnenblende – passt nicht mehr in meinen Fotorucksack, da habe ich viel lieber ein leichtes 9-18 mm oder 7-14 mm – die für die bessere Bildqualität bringen.
EF 2,8/24-70 mm L  II
Endlich ist Canon hier Up-to-Date und sogar besser als die Mitbewerber, die Version II ist schweineteuer, aber auch richtig knackscharf und handlich. Mir ist im Telebereich zu wenig Brennweite – ich brauche 2,8/24-90 mm – mindestens!

DIE  A L T E R N A T I V E N:

Auch Sigma, Tamron und Tokina haben in den letzten Jahren nicht nur geschlafen und bieten auch für Voll-Format einige spannende Alternativen an:

SIGMA:

EX 2,8/24-70 mm HSM
preiswert und oft besser als erwartet, aber kritisch aussuchen!

EX 2,8/70-200 mm HSM OS
nicht wirklich preiswert und optisch schwächer als die neue Canon Version II

EX 2,8/120-300 mm HSM OS
sehr preiswert, aber auch unhandlich und an den Rändern nicht wirklich scharf

EX 4,5-6,3/ 50-500 mm HSM OS
toller Bereich, aber sehr schwer und teuer, ein guter Kompromiss.

EX 4,5-5,6/120-400 mm HSM OS
ein preiswerte Telezoom mit sehr guten Leistungen und sicherer Dreh-Zoom-Mechanismus

EX 5,6/300-800 mm HSM
teuer, lang und schwer, aber sehr gute Leistungen und unvergleichlich flexibel für Vogelfotografen.

EX 3,5/8 mm Fisheye
teuer – doch konkurrenzlos durch kreisrunde Abbildung, relativ scharfe Festbrennweite

EX 2,8/15 mm Fisheye
teuer –  relativ scharfe Festbrennweite – gute Alternative

EX 1,4/50 mm HSM
sehr gutes, aber teures Normalobjektiv, besser als das 1,4/50 mm Canon

EX 1,4/85 mm HSM
schnelles, schönes und bezahlbares Porträt-Tele – eine sehr gute Alternative

EX 2,8/150 mm Macro HSM OS
schnelles, excellentes Tele-Macro – konkurrenzlos

EX 2,8/300 mm HSM
leider noch ohne Bildstabi, dafür angenehm leicht und preiswert

EX 4,5/500 mm HSM
leicht und handlich und noch preiswert, aber ohne Bildstabi

andere Zooms und Festbrennweiten von Sigma erwähne ich hier nicht, weil sie entweder veraltete Rechnungen sind oder nicht von durchweg hoher Qualität.

TAMRON:

SP 2,8/24-70 mm VC
erscheint noch, könnte ein Knüller werden…

SP 3,5/180 mm Macro
langsamer AF, aber preiswert und optisch ausgezeichnet

alle anderen Tamron Objektive sind derzeit keine Empfehlung für Canon Vollformat.

TOKINA:

AT-X 2,8/16-28 mm PRO
groß, schwer, lichtstark und scharf zum fairen Preis

AT-X 4,0/17-35 mm PRO
erscheint noch, könnte ein Knüller werden…

alle anderen Tokina Objektive sind derzeit keine Empfehlung für Canon Vollformat.

ZEISS:

ZE Distagon 2,8/15 mm
erscheint noch, das Ultraweitwinkel wird ein Knüller werden…

ZE Distagon 3,5/18 mm
ist die Alternative für Detailscharfe Landschaftsaufnahmen!

ZE Distagon 2,8/21 mm
schönes, manuelles Superweitwinkel

ZE Distagon 2,8/25 mm
schönes, manuelles Superweitwinkel

ZE Distagon 2,0/28 mm
schönes, lichtstarkes manuelles Weitwinkel

ZE Distagon 1,4/35 mm
schönes, lichtstarkes manuelles Weitwinkel

ZE Distagon 2,0/35 mm
schönes, lichtstarkes manuelles Weitwinkel

Die vier Planare finde ich weniger attraktiv und optisch nicht so herausragend. Die Macro-Planare sind zwar lichtstark, aber erlauben nur Maßstab 1:2.

 

Veröffentlicht in General, Objektive im Test

25. März 2012
Praxis-Test: Canon 2,8/400 mm L IS USM


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Harrys Foto-Listen-2012-03

 

 

Veröffentlicht in Praxis-Tests

25. März 2012
Praxis-Test: Canon EF 2,0/135 mm L USM

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Harrys Foto-Listen-2012-03


 

 

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