Tresor  
Filo Rings

1. November 2025
Indian wildlife

Indian Wildlife – Eye to Eye
Canon 2,8/70-200 mm L IS II f:2,8
 
 
Willkommen!

Seit 16 Jahren ist Harrys Photo-Tagebuch online
24 Jahre war davor HarrysInFocus online. HarrysInFocus habe ich inzwischen still gelegt.
Über 930 Beiträge nur auf dieser Homepage.

Dank Dr. Tilo Seeger (www.drtseeger.de) konnte ich eine große Homepage aufbauen und mein vielfältiges Wissen zahllosen Fotografen vermitteln.
Ich bin seit mehr als 35 Jahren immer mit den neuesten Objektiven und Kameras unterwegs. Wenn ich es mir aussuchen kann, fotografiere ich am liebsten Tiere und alles was lebt und sich bewegt. Man vermutet bei mir gerne eine besondere Leidenschaft für Fotografie und Fotogeräte – das ist aber aus meiner Sicht nicht ganz richtig, denn meine wahre Leidenschaft brennt für meine Motive, für Tiere, für Natur, für Menschen – der Rest ist nur Technik.
Meine große Homepage “HarrysInFocus” wurde gerne mal zu bunt und zu verwirrend empfunden – sie ist aber eben auch so wie ich. Ein bunter Vogel, gerne mal chaotisch und zerstreut, oft knallig und manchmal zu viel auf einmal.
Ich bin nicht geradlinig und angepasst und farblos vielleicht auch nicht.
Ein Mensch hat viele Facetten, viele Gesichter, er kann vieles sein, je nach dem auf welche Seele er trifft… man muß es nur versuchen.
Ich versuche – ich mag grau nicht und bin immer auf der Suche nach Farben, nach Licht. Ich fotografiere spannende Tiere und Menschen – nicht nur einmal – immer wieder, mir fällt immer noch was ein. Mit einer Kamera kann ich zwar fast alles ablichten und doch verwende ich immer wieder andere Kameras und Objektive, und suche immer das Limit…
wie in meinem Lieblingsfilm „Blade Runner“ (1982) bin ich gerne auf Messers Schneide.
Ich bin “Berlin – Herz & Schnauze”, gewagt und schüchtern, modern und hektisch und zugleich altmodisch mit viel grün, Wasser und Ruhe.
2010 fiel die Entscheidung, es mal mit ruhigen Farben und streng geordnet zu versuchen.
Dafür haben mir hier Andreas Klotz (www.Tipp4.de), Katrin Scheid und Sebastian Tänzer (www.Taenzer.me) eine ganz neue Plattform errichtet. Es hat nicht lange gedauert und ich habe diese Seiten mit massenhaft Fotos und Text gefüllt.

Ich wünsche Ihnen trotzdem viel Vergnügen beim Stöbern, Entdecken und Lesen!

Per E-Mail (HarryPX@T-Online.de) bin ich jederzeit für Sie da und beantworte Fragen, Wünsche und Anregungen, biete Tests und
meinen Foto-Wissen auf USB-Stick. Rein ins Vergnügen…

Und bitte nichts mopsen und nichts ohne meine Zustimmung zitieren oder gar kopieren und ins Netz stellen!
Seien Sie lieber selbst kreativ!

Auf Anfrage – können Sie mich für eine Portrait-Session oder ihre Feierlichkeit buchen. Ich bin kein Freund von festen Preislisten, Preise ändern sich ständig.  Alles ist abhängig vom Aufwand, Nachbearbeitung und Zeit – deshalb einfach eine kleine Mail an mich und sie bekommen ein persönliches Angebot.

Dies ist KEINE Fan-Page – KEINE Werbung, KEINE Suchmaschinen-Links und Optimierung

Auch wenn hier auf meiner Seite Markennahmen wie Canon, Nikon, Novoflex, Olympus, Panasonic, Pentax, Leica, Zeiss & Apple häufiger als vielleicht sonst gewohnt auftauchen – bitte ich Sie herzlich – das nicht als Fan-Page miss zu verstehen. Diese Marken sind hier präsent, aufgrund langjähriger, oft positiver Erfahrungen. Canon und Sony werden wohl am häufigsten besprochen, weil Sony die innovativste Firma hat und Canon noch das größte System und die meisten Kunden hat, nicht weil ich es für die beste Herstellerfirma halte. Grundsätzlich sind mir Marken-Namen und Firmen egal und ich übe da keine Solidarität – denn das wäre zu kurzlebig. Es sind alles Hersteller die Produkte vertreiben und offensiv versuchen Geld zu verdienen. Nachdem ich nun seit 30 Jahren „InFocus“ schreibe und 15 Jahre lang meine Info-News „BlitzLicht“ heraus gegeben habe, werde ich mich ab jetzt auf diese Homepage konzentrieren – mit meinem gesammelten Fotowissen seit 30 Jahren und meinen regelmäßigen Tests aktueller Objektive und Kameras. Da ich unbedingt unabhängig bleiben will von einflussnehmenden Redaktionen (die zumeist über wenig Praxis-Wissen verfügen) den Herstellern, den Vertreibern und der Werbe-Industrie und ein Abo-Preis wie bisher vermutlich immer weniger Menschen interessiert – stelle ich hier mein gesamtes Wissen ab jetzt jedem zur Verfügung. Ich biete jedoch noch viel mehr, intensive Beratung per Mail – speziell an die persönlichen Vorlieben und Bedürfnisse angepasste Objektive und Kameras und Zubehör, die ich zum fairen Preis gebraucht und neu beschaffe.
Als Honorierung erhoffe ich mir wie meine nordamerikanischen Kollegen eine jährliche Spende um diesen hohen Aufwand vor mir und meiner Familie zu rechtfertigen.
Sie können einen beliebigen Betrag ab 35 € HIER spenden.

Die vergangenen 30 Jahre haben gezeigt, dass meine Leser durch meine Beratung und Tests viel Geld einsparen konnten, da ich immer als preisbewusster Berater und nie als “Anpreiser” von Marken fungiere. Oft genug rate ich auch vom Kauf ab. Auf meine gezielte Fachberatung per E-Mail können Sie immer zurückgreifen!)

E-Mail-Kontakt – einfach hier auf Beratung- oder Bestellen-BonBons klicken.

 

1. Dezember 2014
USB-Stick & DVD

Seit 25 Jahren unabhängige Praxistests – für:
Fotografie draußen, NaturFoto, NaturBlick, FotoMagazin, Phototechnik International, Photographie, FotoPraxis, Markt&Technik, PhotoScala, HarrysInFocus, u.v.a.
Hier finden Sie die
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aller Autofokus-OBJEKTIVE
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nur hier ungekürzt und klar!
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25. Juli 2026
USA 2024 Foto-Tagebuch

Liebe Leser, liebe Foto-Freunde,
Ich bin zurück, wenn auch noch aus der Zeit gefallen und etwas klimaanlagenkrank (der Unterschied Miami mit 33° zu 11° in Frankfurt und diesem harten Osterwetter hier, war dann doch zu krass).
Fast 4 Wochen durch: Nevada, Arizona, Utah, Californien, Florida

Hier die Karte des ersten Teils der Reise:

Nach einer vierwöchigen Reise mit den besten Kameras liegt jetzt vermutlich die Erwartung an “Klasse-Landschaftsfotos” an mich sehr hoch.
Das muß ich leider hier gleich entzaubern. Die habe ich nicht machen können.
DAS HAT VIELERLEI GRÜNDE.
Der erste gleich unumwunden vorweg, ich bin kein begnadeter Landschafts-Fotograf, war ich nie und werde ich nie.
 beeindrucken Landschaften sehr, aber ich brenne nicht dafür sie im spannendsten Licht unter größtmöglichen Strapazen festzuhalten. Und das muß man heute und vermutlich auch früher, wie ja am Beispiel A. Adams bekannt ist.
Ich brenne für Lebewesen und hauptsächlich für Säugetiere und die in einer tollen Landschaft gut abzulichten ist mein persönlicher Antrieb. Denn ihnen gehört zunächst einmal die Landschaft, Menschen treten da ja nur als oft zerstörerische Ordnungsgewalt auf.
Hinzu kommt, dass dort im Colorado-Plateau fast immer das gleiche Wetter mit sehr ähnliche Wolkenformationen vorliegen. Nicht ohne Grund sehen fast alle Fotos vom Grand Canyon, Bryce Canyon, Zion, Arches, Monument Valley, Canonlands meistens sehr gleich aus. Wenn da nicht gerade Sturm und besonderes Wetter vorliegen ist es fast unmöglich frische Bilder dieser jährlich millionenfach fotografierten Landschaften zu bekommen.
Selbst die Vermillion Cliffs und verstecktere Slot Canyons sind inzwischen gut bekannt und werden von fiten jungen “Entdeckern” ständig abgelichtet.
Deshalb erwartet da bitte von mir keine “Wunder”, dazu reichen eine Mittelformat und ein geschultes Auge nicht – da braucht es viel Zeit an jedem Ort, besondere Ortskenntnis, Fitness und extreme Wander- und Hitze-Begeisterung. Ich war froh wenn ich überhaupt irgendwo den Sonnenaufgang- oder Untergang mit bekam und meine Tiere entdeckt habe.

 

Ich habe wieder versucht einiges anders zu machen. Ich kannte ja die Gegend von einigen früheren Besuchen, außer dem Death Valley und Santa Rosa war mir alles von früheren Reisen bekannt. So habe ich meine Tochter gerne Hotels und Versorgung anhand der groben Strecke suchen lassen. Denn es war mit großen Schwierigkeiten verbunden an den meisten Stellen preislich noch bezahlbare und freie Unterkünfte zu finden. Trotz dem März, der keineswegs eine Hauptreisezeit ist, die beginnt erst im Mai und oft sind im Juni erst wieder die Passstrassen frei. Aber wir hatten nicht mit “Spring Break” gerechnet, also 2 wilde Wochen für junge Leute, vergleichbar unseren Vor-Osterferien. Und wir hatten nicht wirklich im Bewusstsein wie sehr Corona dieses Land und seine Infrastruktur beschädigt hat. Doch dazu später mehr.

Es war ein wilder, sehr anspruchsvoller und teilweise wirklich schwieriger Tripp und er wurde im Verlauf am Pazifik nicht wirklich leichter.

Doch an dieser Stelle erst einmal ein fotografischer Einwurf, ich hatte folgendes dabei:
Und das bitte immer vor dem Hintergrund, das ich es nicht mag nur mit einem System unterwegs und davon abhängig zu sein, dass ich eben nicht über alle wichtigen Objektive in vier Systemen verfügen kann. Ich habe mir meinen Traum erfüllt und bin das erste Mal seit 25 Jahren wieder mit Mittelformat gereist.
 Fujifilm GFX 100SII mit 4.0/20-35 mm, 4.0/45-100 mm, 3.5/50 mm, 2.0/110 mm, 4.0/250 mm
 Canon EOS R5 mit 4.0/14-36 mm, 7.1/100-500 mm, 1.8/35 mm
 Olympus/OMDS OM-1 mit 4.0/8-25 mm, 2.8/12-40 mm, 2.8/40-150 mm, 4.5/150-400 mm, TC 1.4x
 Fujifilm X100VI

Am Ende habe ich die X100VI kaum benutzen können und auch für Fuji 3.5/50 mm, 2.0/110 mm blieb keine Zeit sie einzusetzen – Motive hätte es schon gegeben.
Wenig verwendet wurde die Canon mit dem 14-35 mm und das 1.8/35 mm hatte ich für schöne Sonnensterne geplant, dazu kam ich gar nicht.
Beim MFT System hätte ich 8-25 mm und 12-40 mm zu Hause lassen können.
Man weiss das vorher nicht. Ich bin diesmal nicht in einen Slot Canon gekommen, was ich sofort sehr bereut habe, aber Wetter und Zeitaufwand machten das sehr schwierig.
Außer bei plötzlichen Tierbegegnungen habe ich kaum Muse gehabt, weil einfach aufgrund von Zimmersuche, Preisvergleichen, langen Fahrstrecken, kaum gutes Essen vor Ort (alles schloß zum Sonnenuntergang) war meine Fotografie diesmal noch mehr vom Zufall abhängig.
Ich hätte sehen wollen mit wie wenig Strecke und Fotos, Menschen die alles wie besessen vorher planen, zurück gekommen wären…
Ich habe einfach intuitiv alles, was ging, aufgezogen und versucht immer schöne Fotos in die Kiste zu bekommen.
Alles andere hätte mich wirklich gestresst, oder ich hätte den 4-6 fachen Zeitaufwand vor Ort gebraucht.
Und letztlich habe ich sehr viel Glück gehabt, viel versäumt und vielleicht noch mehr entdeckt.

 

8. April 2019
Frühling 2019

Panasonic G9 & 2.8/200 mm + TC2.0x — 1.8/8 mm — 2.8-4.0/8-18 mm
BITTE erstes Bild anklicken um alle Fotos richtig zu sehen – Danke!


 

Veröffentlicht in General, News-Blitzlicht

7. April 2019
Kamera – Kastraten

Auch diesen Monat wieder neu – abgespeckte, kastrierte Kameras für den Frühling.
Wer interessiert sich nur für diese kastrierten Kameras, die auch kaum wirklich preiswerter sind?

Panasonic G91 – wenn ich eine mFT-Bajonett-Kamera will, spare ich für eine G9 oder E-M1II – kann ich mir das nicht leisten gibt es die letzten Kompaktkameras oder eben die unseligen Smartphones.

Fujifilm X-T30, X-T100 – will ich Fuji-Objektive nutzen, kaufe ich eine X-T2 gebraucht oder eben eine neue X-T3, X-H1

Canon EOS RP – Canon kaufe ich gar nicht, so lange sie die Kunden so verarschen

Diese neueren, wie viele hundert andere Kameras der letzten Jahre sind wohl komplett sinnfreie Verschwendung von Ressourcen. Inzwischen unterscheiden sich nur noch Software, Größe und Bedienung, denn Bildqualität kann mit allen Kameras erreicht werden. Sie taugen nicht einmal gut als Zweit-Kamera, da sie ja entscheidend begrenzt sind. Sie sind einfach für andere Märkte entwickelt und um die vielen Sensoren, CPUs und Objektive an den Mann zu bringen. Wer nicht superschnell fotografieren will, und 100g Gewicht sparen will, kann die Nummer kleiner ja kaufen – wird sich aber meistens nach der ausgereiften Kamera sehnen – kauft also durch die genähten Zweifel nicht selten 2 mal.
Ich werde mich nur noch intensiver mit diesen Kamera-Kastraten beschäftigen, wenn sie sich wirklich durch etwas besonderes auszeichnen. Sonst kann ich nur jedem raten 6-12 Monate zu warten bis eine G9, X-T3, E-M1II, Z6, 7RIII preiswerter ist und die zu kaufen. Es gibt jetzt schon so viele gute Gebrauchtkameras ohne Spiegel, da darf es eben auch eine Fuji X-T1 sein, die immer noch Spaß macht.

Die wichtigsten Innovationen müssen aber alle Kameras noch lernen: TEILEN der Bilddateien, Diebstahlsicherung, erheblich verbesserte Bilddatei-Algorithmen, den Gesamt-Verschlug (Global Shutter).

Von allen Neuvorstellungen bieten nur folgende etwas besonderes: Sony Alpha 6400 – Fujifilm X-T3 & X-H1 – Nikon D850 – Sony Alpha 9 & Alpha 7RIII – Panasonic G9 & GH5

 

Veröffentlicht in General, News-Blitzlicht

2. April 2019
Etwas Besonderes – neu

Jedes System braucht etwas Besonders – neu ergänzt!

Heute, wo alle jederzeit mit kleinen, tragbaren Smartphones überall unentdeckt fotografieren und Filmen und noch wichtiger, diese Bildeindrücke überall hin auf dem Planeten teilen können – ist es wichtiger denn je – das unsere Photographie, unsere Berufung, unser schönstes Hobby etwas besonderes, außergewöhnliches ist. Und da jetzt ein Kamerasystem mit aktuellen Objektiven sehr schnell 2000€ und weit mehr kostet, realistisch sogar leicht >5000€ überschreitet, ist das System weit entscheidender als die Kamera. Um sich ein 4.0/24-105 mm oder ein Sigma Art Objektiv oder profaner ein 4.0/24-70 mm oder 5.6/28-70 mm oder ein Superzoom zu kaufen, braucht man sich keine neue Systemkamera zu zu legen – man wird nichts BESONDERES bekommen.

Ob Sie ein Sony 4.0/24-105 mm oder eines von Canon, Nikon, Panasonic, Sigma kaufen, spielt keine große Rolle, die Unterschiede werden minimal ausfallen. Sony kann es etwas leichter und handlicher, die anderen üben noch. Klar ist auch, dass ein solches, gehobenes Standard-Zoom 1000€ und mehr kosten wird. Selbst mit einem 2.8/24-70 mm in Kombination mit 2.8/70-200 mm und gar 2.8/16-35 mm kann man sich heute kaum von zigtausenden anderen Fotografen unterscheiden.
Diese Objektive werden auch für das kommende Jahrzehnt von jedem Hersteller zur Verfügung stehen – typisch Japaner – bloß nichts Neues wagen – immer so weiter.
Doch abgesehen davon, finde ich es sehr wichtig und wertvoll, dass es für das anvisierte System wirklich besondere Objektive gibt – die man sich leisten kann und will.

Canon konnte lange dominieren, wegen USM, wegen IS, wegen bestens funktionierender Elektronik und zuletzt wegen: 1.4/35 mm – 1.2/50 mm – 1.2/85 mm – 2.8/100 mm L IS Macro – 4.0/400 mm DO IS II – TS-E – 2.8/60 mm Lupenobjektiv und Super-Teleobjektiven.

Nikon hatte 1.8er Festbrennweiten, wie 1.8/20 mm – DC Objektive – 1.4/105 mm – 4.0/300 mm PF – 2.8/14-24 mm – 4.0/200-400 mm – 5.6/70-180 mm Micro

Das ist heute fast alles Schnee von Gestern – aber
CANON weiß genau was es braucht und hat schon für das neue EOS R System sowohl ein erstaunliches 2.0/28-70 mm L als auch das 1.2/50 mm wieder aufgelegt und 1.2/85 mm & sogar 1.2/85 mm DS folgen. Ein hochlichtstarkes Normalzoom 28-70 mm halte ich zwar für ausgemachten Blödsinn – weil ich 100x lieber ein 1.4/24 mm und 1.4/40 mm & 1.4/85 mm mit nehme und immer bessere Ergebnisse bekomme – aber es ist mutig. Das 1.2/50 mm ist endlich gut, aber es bringt nur ½ Blende – das ist wenig um sich vom 1.4/50 mm Sigma ab zu setzen. Am spannendsten finde ich das 1.8/35 mm Macro – zwar kein L-Objektiv, aber dafür mit rund 500€ fast schon preiswert. Dank 1:2 Abbildungsmaßstab würde ich es sogar dem 1.2/50 mm vorziehen, denn in der Nähe lässt sich noch viel besser frei stellen als mit f:1.2 und es bringt einem immer doppelten Nutzen, Lichtstärke und Nähe!

SONY kann auch besonders: 1.4/24 mm – 2.8/100 mm STF – 1.8/135 mm – 4.0/12-24 mm – 4.0/28-135 mm PZ – 2.8/400 mm
das sind allesamt die besten Objektivrechnungen des Weltmarktes, an denen müssen sich alle anderen künftig messen lassen. Ich weiß nicht wie sie es machen, aber seit Zeiss im Hintergrund steht, ist der Knoten geplatzt und Sony kann plötzlich selbst fantastische Objektive konstruieren, die sogar Canon, Sigma und Nikon das fürchten leeren!

LEICA versucht es mit teuren Objektiven: 2.8-4.0/16-35 mm – 2.8-4.0/24-90 mm – 2.8-4.0/90-280 mm
aber eben zu Preisen jenseits 5000€ – damit bleiben sie Außenseiter. Einzige Lösung, die Objektive an einer Panasonic S1.

NIKON hat das noch nicht verstanden und mit den Objektiven für Z einen Fehlstart hingelegt, selbst die Ankündigungen für die kommenden 2 Jahre verheißen wenig Besonderes. Nicht das die Objektive nicht herausragend scharf sind, aber es wird nichts neues, nichts Besonderes gewagt. Und wen soll ein manuelles 0.95/58 mm Noct zur Bank treiben? Aber das 4.0/14-30 mm ist das erste wirklich spannende und konstruktionsbedingt besondere Objektiv! Mehr davon!

Auch PANASONIC startet mit den üblichen Zoom-Objektiven und der exorbitant teuren 50 mm Festbrennweite.Immerhin erreicht das 4.0/24-105 mm einen sensationellen Maßstab von bis zu 1:2 – allerdings zu einem absurden Preis von 1700€ – also hier sind hauptsächlich die Preise besonders – unverschämt.

FUJIFILM hat sein Profil klar geschärft, lichtstarke Festbrennweiten vom Feinsten und etwas lichtschwächere Brennweiten und Zooms – meist wurde die beste BQ und eine schöne, tiefe Bild-Darstellung angepeilt. Nur außer dem neuen 2.0/200 mm mit TC 1.4x und einem fetten 2.8/8-16 mm sind da nur Standards im Portfolio. Schade.

OLYMPUS hat eine Reihe besondere Zooms und jetzt auch hochlichtstarke Festbrennweiten geschaffen. Der Ausblick auf das 4.5/150-400 mm ist sehr verheißungsvoll, wenn Gewicht und Preis stimmen (<2.500g – <7000€).
Von allen hat Olympus aber am besten Verstanden, wie man Kunden mit tollen Objektiven ködert: 1.8/8 mm – 1.2/17 mm – 1.2/45 mm – 2.8/12-40 mm – 4.0/12-100 mm – 2.8/40-150 mm suchen ihren Rivalen! Bei kleineren Sensoren können da Panasonic, Fuji, Canon und Sony keinesfalls mithalten.

Für altes Glas – was manche beschönigend Vintage nennen – muss man keine neue Sony-Kamera kaufen – es lässt sich an jeder spiegelfreien Vollformatkamera einwandfrei einsetzen.

Aus meiner Sicht sitzen jetzt alle Sony A, Nikon F und Canon EF, EFs, EFm Besitzer auf Alt-Geräten und Gläsern fest.
Die zwar weiterhin einwandfreie Fotos zulassen – aber die technischen Möglichkeiten bleiben verwehrt. Da nützt auch Canon’s Double-CMOS nichts.
Alle Kameras die jetzt noch mit Hilfs-Spiegel erscheinen, sind zwar gewohnt gut, aber technisch zweite Wahl. Und das zeigt sich schon deutlich beim Kaufverhalten, DSLR-Technik hat Bleigewichte bekommen.2018 gingen die Verkaufszahlen für neue Kameras um 30% zurück und 2019 bisher sogar um 35% – DSLR-Technik wird von den allermeisten Neukäufern nicht mehr akzeptiert. Und Canon und Nikon werden mit D1XIII und D6 ganz üble Bauchklatscher hinlegen.

Ich würde heute kein Sigma-Objektiv für DSLR mehr kaufen und Tamron und Tokina schon zweimal nicht – wenn es keine wirklich besondere Brennweite/Lichtstärke oder Eigenschaft besitzt!

Bei Fotokameras ist keine Erholung in Sicht. Ich hoffe nur, das sich diese Entwicklung bei den Smartphones mindestens genauso zeigt.
Generell sind Preise von gut 900€ für ein SP oder 2000-4000€ für Kamerakisten ohne Objektiv einfach utopisch.
Das kann nicht funktionieren, die Menschen in den Industrieländern haben viele Hobbys und die Fotografie ist schnell eines der teureren.

Das Perverse ist aber doch eigentlich, als Panasonic, Olympus, Sony mit spiegelfreien Kameras antraten – hätten sie – wenn sie nicht so gierig auf schnelle Entwicklungskosten-Einnahmen, gewesen wären – diese DSLMs ⅓ preiswerter verkaufen müssen. Denn ein Glassucher und entsprechende Spiegelreflexmechanik sind teuer (Sucher 150-200€) und sehr aufwendig – das alles fällt weg – ich sehe das sicher nicht komplett genug, aber man kann sich auch betrogen vorkommen. Und bedenkt man dann noch, dass die Auflösungen weit jenseits 20 MP getrieben wurden und jetzt die neueren Objektive nicht selten für 30-100 MP gerechnet und dadurch oft 50-100% mehr kosten – dann ist das eine Preislawine, die dazu führt, dass immer weniger Systemkameras verkauft werden.

Und die Taktik, nur noch Vollformat – kann dann eben gleich doppelt nicht aufgehen. Es ist nicht von der Hand zu weisen, das Fotofans Kameras für 500€ – 1000€ und 1500€ fordern, die nicht brutal kastriert oder so haltbar wie Bananen sind und für die es passende, leistungsfähige Objektive gibt.
Deshalb ich habe zwar sehr teure Kameras und eine erst letztes Jahr erworben, aber jetzt ist auch schluß mit lustig.
Und Handel und Hersteller müssen endlich ihr Geschäftsmodell umstellen:

Handel: Beratung muß Geld kosten – 50-200€ – die nur beim Kauf angerechnet werden!
Hersteller: Es muß Individualisierungen und regelmäßige Firmware geben – auch gegen Aufpreis – es muss Kameras in Modulbauweise geben – die ich meinen Motiven anpassen kann – ohne ständig neue Gehäuse kaufen zu müssen. Sensor, CPU sollten gegen faire Kosten beim Hersteller austauschbar sein. Das klingt utopisch, aber es ist ein Wahnsinn ständig neue Komplettgehäuse zu verkaufen.
Selbst IKEA will auf das Leasing von Möbeln umstellen – das muß irgendwie auch die Kameraindustrie schaffen.
Ressourcen vermehren sich nicht mehr und die Bevölkerung explodiert.

 

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