Tresor  
Filo Rings

1. November 2025
Indian wildlife

Indian Wildlife – Eye to Eye
Canon 2,8/70-200 mm L IS II f:2,8
 
 
Willkommen!

Seit 16 Jahren ist Harrys Photo-Tagebuch online
24 Jahre war davor HarrysInFocus online. HarrysInFocus habe ich inzwischen still gelegt.
Über 930 Beiträge nur auf dieser Homepage.

Dank Dr. Tilo Seeger (www.drtseeger.de) konnte ich eine große Homepage aufbauen und mein vielfältiges Wissen zahllosen Fotografen vermitteln.
Ich bin seit mehr als 35 Jahren immer mit den neuesten Objektiven und Kameras unterwegs. Wenn ich es mir aussuchen kann, fotografiere ich am liebsten Tiere und alles was lebt und sich bewegt. Man vermutet bei mir gerne eine besondere Leidenschaft für Fotografie und Fotogeräte – das ist aber aus meiner Sicht nicht ganz richtig, denn meine wahre Leidenschaft brennt für meine Motive, für Tiere, für Natur, für Menschen – der Rest ist nur Technik.
Meine große Homepage “HarrysInFocus” wurde gerne mal zu bunt und zu verwirrend empfunden – sie ist aber eben auch so wie ich. Ein bunter Vogel, gerne mal chaotisch und zerstreut, oft knallig und manchmal zu viel auf einmal.
Ich bin nicht geradlinig und angepasst und farblos vielleicht auch nicht.
Ein Mensch hat viele Facetten, viele Gesichter, er kann vieles sein, je nach dem auf welche Seele er trifft… man muß es nur versuchen.
Ich versuche – ich mag grau nicht und bin immer auf der Suche nach Farben, nach Licht. Ich fotografiere spannende Tiere und Menschen – nicht nur einmal – immer wieder, mir fällt immer noch was ein. Mit einer Kamera kann ich zwar fast alles ablichten und doch verwende ich immer wieder andere Kameras und Objektive, und suche immer das Limit…
wie in meinem Lieblingsfilm „Blade Runner“ (1982) bin ich gerne auf Messers Schneide.
Ich bin “Berlin – Herz & Schnauze”, gewagt und schüchtern, modern und hektisch und zugleich altmodisch mit viel grün, Wasser und Ruhe.
2010 fiel die Entscheidung, es mal mit ruhigen Farben und streng geordnet zu versuchen.
Dafür haben mir hier Andreas Klotz (www.Tipp4.de), Katrin Scheid und Sebastian Tänzer (www.Taenzer.me) eine ganz neue Plattform errichtet. Es hat nicht lange gedauert und ich habe diese Seiten mit massenhaft Fotos und Text gefüllt.

Ich wünsche Ihnen trotzdem viel Vergnügen beim Stöbern, Entdecken und Lesen!

Per E-Mail (HarryPX@T-Online.de) bin ich jederzeit für Sie da und beantworte Fragen, Wünsche und Anregungen, biete Tests und
meinen Foto-Wissen auf USB-Stick. Rein ins Vergnügen…

Und bitte nichts mopsen und nichts ohne meine Zustimmung zitieren oder gar kopieren und ins Netz stellen!
Seien Sie lieber selbst kreativ!

Auf Anfrage – können Sie mich für eine Portrait-Session oder ihre Feierlichkeit buchen. Ich bin kein Freund von festen Preislisten, Preise ändern sich ständig.  Alles ist abhängig vom Aufwand, Nachbearbeitung und Zeit – deshalb einfach eine kleine Mail an mich und sie bekommen ein persönliches Angebot.

Dies ist KEINE Fan-Page – KEINE Werbung, KEINE Suchmaschinen-Links und Optimierung

Auch wenn hier auf meiner Seite Markennahmen wie Canon, Nikon, Novoflex, Olympus, Panasonic, Pentax, Leica, Zeiss & Apple häufiger als vielleicht sonst gewohnt auftauchen – bitte ich Sie herzlich – das nicht als Fan-Page miss zu verstehen. Diese Marken sind hier präsent, aufgrund langjähriger, oft positiver Erfahrungen. Canon und Sony werden wohl am häufigsten besprochen, weil Sony die innovativste Firma hat und Canon noch das größte System und die meisten Kunden hat, nicht weil ich es für die beste Herstellerfirma halte. Grundsätzlich sind mir Marken-Namen und Firmen egal und ich übe da keine Solidarität – denn das wäre zu kurzlebig. Es sind alles Hersteller die Produkte vertreiben und offensiv versuchen Geld zu verdienen. Nachdem ich nun seit 30 Jahren „InFocus“ schreibe und 15 Jahre lang meine Info-News „BlitzLicht“ heraus gegeben habe, werde ich mich ab jetzt auf diese Homepage konzentrieren – mit meinem gesammelten Fotowissen seit 30 Jahren und meinen regelmäßigen Tests aktueller Objektive und Kameras. Da ich unbedingt unabhängig bleiben will von einflussnehmenden Redaktionen (die zumeist über wenig Praxis-Wissen verfügen) den Herstellern, den Vertreibern und der Werbe-Industrie und ein Abo-Preis wie bisher vermutlich immer weniger Menschen interessiert – stelle ich hier mein gesamtes Wissen ab jetzt jedem zur Verfügung. Ich biete jedoch noch viel mehr, intensive Beratung per Mail – speziell an die persönlichen Vorlieben und Bedürfnisse angepasste Objektive und Kameras und Zubehör, die ich zum fairen Preis gebraucht und neu beschaffe.
Als Honorierung erhoffe ich mir wie meine nordamerikanischen Kollegen eine jährliche Spende um diesen hohen Aufwand vor mir und meiner Familie zu rechtfertigen.
Sie können einen beliebigen Betrag ab 35 € HIER spenden.

Die vergangenen 30 Jahre haben gezeigt, dass meine Leser durch meine Beratung und Tests viel Geld einsparen konnten, da ich immer als preisbewusster Berater und nie als “Anpreiser” von Marken fungiere. Oft genug rate ich auch vom Kauf ab. Auf meine gezielte Fachberatung per E-Mail können Sie immer zurückgreifen!)

E-Mail-Kontakt – einfach hier auf Beratung- oder Bestellen-BonBons klicken.

 

1. Dezember 2014
USB-Stick & DVD

Seit 25 Jahren unabhängige Praxistests – für:
Fotografie draußen, NaturFoto, NaturBlick, FotoMagazin, Phototechnik International, Photographie, FotoPraxis, Markt&Technik, PhotoScala, HarrysInFocus, u.v.a.
Hier finden Sie die
umfangreichste und ausführlichste Test-Sammlung
aller Autofokus-OBJEKTIVE
im Internet – Weltweit! 383 Tests!
Alle Berichte auf Deutsch und für jeden verständlich –
Alle bedeutenden Autofokus-Objektive in der Praxis getestet und beschrieben – unabhängig
und nicht erzwungen wirtschaftlich korrekt; alle Berichte ständig erweitert und ergänzt –
nur hier ungekürzt und klar!
& persönliche Beratung für jedes System und alle Objektive!

 

25. Juli 2026
USA 2024 Foto-Tagebuch

Liebe Leser, liebe Foto-Freunde,
Ich bin zurück, wenn auch noch aus der Zeit gefallen und etwas klimaanlagenkrank (der Unterschied Miami mit 33° zu 11° in Frankfurt und diesem harten Osterwetter hier, war dann doch zu krass).
Fast 4 Wochen durch: Nevada, Arizona, Utah, Californien, Florida

Hier die Karte des ersten Teils der Reise:

Nach einer vierwöchigen Reise mit den besten Kameras liegt jetzt vermutlich die Erwartung an “Klasse-Landschaftsfotos” an mich sehr hoch.
Das muß ich leider hier gleich entzaubern. Die habe ich nicht machen können.
DAS HAT VIELERLEI GRÜNDE.
Der erste gleich unumwunden vorweg, ich bin kein begnadeter Landschafts-Fotograf, war ich nie und werde ich nie.
 beeindrucken Landschaften sehr, aber ich brenne nicht dafür sie im spannendsten Licht unter größtmöglichen Strapazen festzuhalten. Und das muß man heute und vermutlich auch früher, wie ja am Beispiel A. Adams bekannt ist.
Ich brenne für Lebewesen und hauptsächlich für Säugetiere und die in einer tollen Landschaft gut abzulichten ist mein persönlicher Antrieb. Denn ihnen gehört zunächst einmal die Landschaft, Menschen treten da ja nur als oft zerstörerische Ordnungsgewalt auf.
Hinzu kommt, dass dort im Colorado-Plateau fast immer das gleiche Wetter mit sehr ähnliche Wolkenformationen vorliegen. Nicht ohne Grund sehen fast alle Fotos vom Grand Canyon, Bryce Canyon, Zion, Arches, Monument Valley, Canonlands meistens sehr gleich aus. Wenn da nicht gerade Sturm und besonderes Wetter vorliegen ist es fast unmöglich frische Bilder dieser jährlich millionenfach fotografierten Landschaften zu bekommen.
Selbst die Vermillion Cliffs und verstecktere Slot Canyons sind inzwischen gut bekannt und werden von fiten jungen “Entdeckern” ständig abgelichtet.
Deshalb erwartet da bitte von mir keine “Wunder”, dazu reichen eine Mittelformat und ein geschultes Auge nicht – da braucht es viel Zeit an jedem Ort, besondere Ortskenntnis, Fitness und extreme Wander- und Hitze-Begeisterung. Ich war froh wenn ich überhaupt irgendwo den Sonnenaufgang- oder Untergang mit bekam und meine Tiere entdeckt habe.

 

Ich habe wieder versucht einiges anders zu machen. Ich kannte ja die Gegend von einigen früheren Besuchen, außer dem Death Valley und Santa Rosa war mir alles von früheren Reisen bekannt. So habe ich meine Tochter gerne Hotels und Versorgung anhand der groben Strecke suchen lassen. Denn es war mit großen Schwierigkeiten verbunden an den meisten Stellen preislich noch bezahlbare und freie Unterkünfte zu finden. Trotz dem März, der keineswegs eine Hauptreisezeit ist, die beginnt erst im Mai und oft sind im Juni erst wieder die Passstrassen frei. Aber wir hatten nicht mit “Spring Break” gerechnet, also 2 wilde Wochen für junge Leute, vergleichbar unseren Vor-Osterferien. Und wir hatten nicht wirklich im Bewusstsein wie sehr Corona dieses Land und seine Infrastruktur beschädigt hat. Doch dazu später mehr.

Es war ein wilder, sehr anspruchsvoller und teilweise wirklich schwieriger Tripp und er wurde im Verlauf am Pazifik nicht wirklich leichter.

Doch an dieser Stelle erst einmal ein fotografischer Einwurf, ich hatte folgendes dabei:
Und das bitte immer vor dem Hintergrund, das ich es nicht mag nur mit einem System unterwegs und davon abhängig zu sein, dass ich eben nicht über alle wichtigen Objektive in vier Systemen verfügen kann. Ich habe mir meinen Traum erfüllt und bin das erste Mal seit 25 Jahren wieder mit Mittelformat gereist.
 Fujifilm GFX 100SII mit 4.0/20-35 mm, 4.0/45-100 mm, 3.5/50 mm, 2.0/110 mm, 4.0/250 mm
 Canon EOS R5 mit 4.0/14-36 mm, 7.1/100-500 mm, 1.8/35 mm
 Olympus/OMDS OM-1 mit 4.0/8-25 mm, 2.8/12-40 mm, 2.8/40-150 mm, 4.5/150-400 mm, TC 1.4x
 Fujifilm X100VI

Am Ende habe ich die X100VI kaum benutzen können und auch für Fuji 3.5/50 mm, 2.0/110 mm blieb keine Zeit sie einzusetzen – Motive hätte es schon gegeben.
Wenig verwendet wurde die Canon mit dem 14-35 mm und das 1.8/35 mm hatte ich für schöne Sonnensterne geplant, dazu kam ich gar nicht.
Beim MFT System hätte ich 8-25 mm und 12-40 mm zu Hause lassen können.
Man weiss das vorher nicht. Ich bin diesmal nicht in einen Slot Canon gekommen, was ich sofort sehr bereut habe, aber Wetter und Zeitaufwand machten das sehr schwierig.
Außer bei plötzlichen Tierbegegnungen habe ich kaum Muse gehabt, weil einfach aufgrund von Zimmersuche, Preisvergleichen, langen Fahrstrecken, kaum gutes Essen vor Ort (alles schloß zum Sonnenuntergang) war meine Fotografie diesmal noch mehr vom Zufall abhängig.
Ich hätte sehen wollen mit wie wenig Strecke und Fotos, Menschen die alles wie besessen vorher planen, zurück gekommen wären…
Ich habe einfach intuitiv alles, was ging, aufgezogen und versucht immer schöne Fotos in die Kiste zu bekommen.
Alles andere hätte mich wirklich gestresst, oder ich hätte den 4-6 fachen Zeitaufwand vor Ort gebraucht.
Und letztlich habe ich sehr viel Glück gehabt, viel versäumt und vielleicht noch mehr entdeckt.

 

3. Mai 2017
Baum-Tänzer

Alle Bildrechte & Copyrights nur mit Genehmigung des Fotografen: Harry P.Lux

 

2. Mai 2017
Neues Werkzeug Fujifilm GFX50

Sie wollen
nicht länger über die beste Bildqualität diskutieren, sondern sie verfügbar haben?
Sie wollen
eine intuitive Bedienung, die keine Rätsel aufgibt?
Sie wollen
nicht zu schwer tragen, wollen leise und unauffällig ihrer liebsten Tätigkeit nachgehen?
Sie wollen
den besten Schutz bei allen Witterungen, Nässe, Regen, Frost?
Sie wollen
höchstmögliche Auflösung, geringstes Bildrauschen, höchste Dynamik?
Sie wollen mit wenigen, erstklassigen Objektiven auskommen?
Sie wollen ein neues fotografisches Werkzeug?
Hier ist meine Antwort: Fuji GFX 50S
Nicht für jeden – aber für Landschaften, Porträts, Hochzeiten, Mode, Architektur, Studio – auf jeden Fall die Alternative.
Mit 4.0/23 mm – 4.0/32-64 mm – 2.0/110 mm ergibt sich eine kaum vergleichbare Ausrüstung von 18 mm bis 87 mm vergleichbar Kleinbild-Vollformat.
Schwächen gibt es natürlich auch, der Autofokus ist bisher nicht für Windhunde gedacht, mit 3 Serienbildern pro Sekunde müssen Sie sich begnügen.
Bei mir können Sie die neueren GFX Kameras – die Objektive bekommen und den Umgang vertiefen.


 

Veröffentlicht in General, News-Blitzlicht

27. April 2017
Sensor – Größen


Überblick behalten… extremer Ausschnitt
Fujifilm X-T2 mit 100-400 mm und 1.4x 1/2000 Sekunde bei 500 ISO

Ursprungs-Foto bei vergleichbar 840 mm Brennweite

Früher war alles einfach, es gab Kleinbildfilme, man mußte auf die Empfindlichkeit und den Hersteller achten und fertig.
Doch stopp, so war das gar nicht.
Es gab weit mehr als Kleinbild-Filmrollen: Minox, Pocket, Pack, Disk, APS-C, 6×4,5, 6×6, 6×7, 6×9 und Großformat und Sofortbild nicht zu unterschlagen.
Sicher, einiges davon war nur dazu gedacht es Kunden einfacher mit der Kamera zu machen, wirklich wichtige waren nur Kleinbild, 6×4,5 und 6×7 oder 6×9.

Also sollten wir uns heute über die Vielzahl der Sensor-Formate besser nicht wundern, es hat sich nicht viel geändert.

Doch es reicht nicht die Sensorgröße zu wählen, oder anders gesagt, das beste Kamerasystem lässt sich erst festlegen, wenn man die Limits seiner Motive kennt.
Es ist sehr wichtig zu beachten, wieviel Auflösung man wirklich braucht. Und in der Tele-Fotografie hat man nie genug Brennweite oder Lichtstärke – das verleitet dazu später am PC Ausschnitte vor zu nehmen. Doch damit sinkt die Auflösung drastisch und wenn mit zu hoher ISO-Einstellung fotografiert wurde, sind kaum Ausschnitte möglich.

Mit den neuesten Kameras, die jetzt 20 MP – 24 MP – 30 MP – 36 MP – 42 MP – 51 MP auflösen wird es immer schwieriger sich zu entscheiden.

Es gibt: die winzigen Handy-Sensoren, 1 ⅔ Zoll, 1 Zoll, 4/3, APS-C – Halbformat, Vollformat-KB, kleines Mittelformat 4,4×3,3 und großes Mittelformat.
– Mit dem Handy/Smartphone kann man eigentlich nicht fotografieren, nicht gestalten und nur unzureichend verschiedene Brennweiten einsetzen oder bei der Aufnahme Änderungen vornehmen – es kommen Bilder dabei heraus, die millionenfach um die Welt fliegen – Fotos würde ich die in den seltensten Fällen nennen.
– ⅔ Zoll ist gut für die sehr kompakten Reise-Zoom-Kameras und sogar für Super-Tele-Kameras – jedoch mit sehr eingeschränkter Qualität bis maximal 800 ISO nutzbar.
– 1 Zoll hat sich mächtig gemausert und bietet mit 20 MP eine hohe Auflösung und gute Qualität bis 800 ISO.
– 4/3 mFT kann sich inzwischen gut behaupten, die neuesten Sensoren haben 20 MP und arbeiten sogar schon filterlos (bisher nur Panasonic GH5) – doch bei 1600 ISO wird es bei wenig Licht/Kontrast schon eng.
– APS-C Halbformat ist doppelt so groß wie 4/3 und Halb so groß wie Vollformat und hat da seine wichtige Berechtigung und ist sehr gut brauchbar auch bei hohen Empfindlichkeiten.
– Vollformat schließlich kommt uns universell vor und ist es für die meisten sicher auch. Aber in Wahrheit ist es für Tele-Motive keineswegs ideal.

Aus der Praxis gesprochen, kann ich mit 51 MP den Ausschnitt von APS-C Halbformat oder sogar 4/3 heraus holen – wenn das Objektiv hochauflösend genug ist und ich kernscharfe, umverwackelte Bild-Dateien habe.

Aber auch dann gibt es Grenzen, schon bei 800 ISO nimmt das Bildrauschen zu und bei 1600 ISO wird es bei einem so hochauflösenden Sensor schon grenzwertig – vor allem wenn das Motiv wenig Kontrast bietet.
Also 3200 ISO sehen dann oft nicht mehr gut aus und im Ausschnitt erst recht nicht.

Deshalb, wenn Sie mit langen Brennweiten arbeiten, oder mit kurzen Belichtungszeiten fotografieren müssen, brauchen Sie zwangsläufig Empfindlichkeiten von 1600 ISO bis sogar 10.000 ISO und mehr.
Damit verbieten sich dann aber Ausschnitte aus Bildern, die mit Sensoren der 51 MP oder 42 MP oder auch 36 MP Vollformat-Kameras entstanden sind!
Dann stecken Sie bei maximal 30 MP fest, meistens sogar bei 24 MP oder 20 MP.

Jetzt kommt die große Stunde vom Halbformat – die halbierte Sensorfläche wird mit 24 MP und 20 MP angeboten (Samsung hatte auch 28 MP) und kann bis 10.000 ISO ausgereizt werden und sogar Ausschnitte sind möglich.
Also das beste erreichbare Bildmaterial für Motive die ein Tele-Objektiv erfordern.

Fujifilm X-T2 mit 100-400 mm und 1.4x 1/1000 Sekunde bei 10.000 ISO

Vollformat kann seine Trümpfe nur mit Weitwinkel-, Normal- und Porträt-Tele-Objektive ausspielen.

Deshalb ist das Geschrei nach universellem Vollformat grundfalsch und die Sony Alpha 9 oder Canon EOS 5DSR sicher keine alleinige Ideallösung.
Doch darüber kommt dann gleich 4,4×3,3 Mittelformat mit 51 MP und das sieht auch bei höheren Empfindlichkeiten meistens besser aus als Vollformat.
Deshalb ist eigentlich die Taktik von Fujifilm die bestmögliche und was Pentax mit der sehr tollen K1 macht – Harakiri.
Denn der Unterschied zwischen Halb- und Vollformat ist nicht so gewaltig groß, aber der Unterschied zwischen Halbformat und kleinem Mittelformat ist erheblich. Deshalb werden sich auch nicht viele, zusätzlich zum Vollformat noch Mittelformat anschaffen – das lohnt sich allenfalls wegen eines besonderen Objektives und wenn Geld damit verdient werden kann.
Wenn Sie die Fotografie und viele Motive lieben, kaufen Sie sich bestmögliche Objektive und schaffen Sie sich ein kleineres Sensor-Format an: 4/3 oder Halbformat – das Vollformat bringt nur wenigen Motiven Vorteile.
Leider haben Sigma und Tamron die Halbformate in den letzten Jahren etwas zu Gunsten des Vollformats vernachlässigt, genauso wie die Kamerahersteller – denn sie versprechen sich größere Gewinne vom Vollformat – nur sind die eben nicht oft im Bild auch sichtbar.

Die allermeisten können und wollen nicht so viel Geld für ihr Hobby ausgeben und sich nicht Mittelformat und Halbformat anschaffen und werden es allenfalls bei Vollformat bewenden lassen.
Ich wollte nur, dass Sie mehr Durchblick haben.


Der ewige Eiertanz mit den Sensorformaten…

 

Veröffentlicht in General, News-Blitzlicht