Tresor  
Filo Rings

1. November 2025
Indian wildlife

Indian Wildlife – Eye to Eye
Canon 2,8/70-200 mm L IS II f:2,8
 
 
Willkommen!

Seit 16 Jahren ist Harrys Photo-Tagebuch online
24 Jahre war davor HarrysInFocus online. HarrysInFocus habe ich inzwischen still gelegt.
Über 930 Beiträge nur auf dieser Homepage.

Dank Dr. Tilo Seeger (www.drtseeger.de) konnte ich eine große Homepage aufbauen und mein vielfältiges Wissen zahllosen Fotografen vermitteln.
Ich bin seit mehr als 35 Jahren immer mit den neuesten Objektiven und Kameras unterwegs. Wenn ich es mir aussuchen kann, fotografiere ich am liebsten Tiere und alles was lebt und sich bewegt. Man vermutet bei mir gerne eine besondere Leidenschaft für Fotografie und Fotogeräte – das ist aber aus meiner Sicht nicht ganz richtig, denn meine wahre Leidenschaft brennt für meine Motive, für Tiere, für Natur, für Menschen – der Rest ist nur Technik.
Meine große Homepage “HarrysInFocus” wurde gerne mal zu bunt und zu verwirrend empfunden – sie ist aber eben auch so wie ich. Ein bunter Vogel, gerne mal chaotisch und zerstreut, oft knallig und manchmal zu viel auf einmal.
Ich bin nicht geradlinig und angepasst und farblos vielleicht auch nicht.
Ein Mensch hat viele Facetten, viele Gesichter, er kann vieles sein, je nach dem auf welche Seele er trifft… man muß es nur versuchen.
Ich versuche – ich mag grau nicht und bin immer auf der Suche nach Farben, nach Licht. Ich fotografiere spannende Tiere und Menschen – nicht nur einmal – immer wieder, mir fällt immer noch was ein. Mit einer Kamera kann ich zwar fast alles ablichten und doch verwende ich immer wieder andere Kameras und Objektive, und suche immer das Limit…
wie in meinem Lieblingsfilm „Blade Runner“ (1982) bin ich gerne auf Messers Schneide.
Ich bin “Berlin – Herz & Schnauze”, gewagt und schüchtern, modern und hektisch und zugleich altmodisch mit viel grün, Wasser und Ruhe.
2010 fiel die Entscheidung, es mal mit ruhigen Farben und streng geordnet zu versuchen.
Dafür haben mir hier Andreas Klotz (www.Tipp4.de), Katrin Scheid und Sebastian Tänzer (www.Taenzer.me) eine ganz neue Plattform errichtet. Es hat nicht lange gedauert und ich habe diese Seiten mit massenhaft Fotos und Text gefüllt.

Ich wünsche Ihnen trotzdem viel Vergnügen beim Stöbern, Entdecken und Lesen!

Per E-Mail (HarryPX@T-Online.de) bin ich jederzeit für Sie da und beantworte Fragen, Wünsche und Anregungen, biete Tests und
meinen Foto-Wissen auf USB-Stick. Rein ins Vergnügen…

Und bitte nichts mopsen und nichts ohne meine Zustimmung zitieren oder gar kopieren und ins Netz stellen!
Seien Sie lieber selbst kreativ!

Auf Anfrage – können Sie mich für eine Portrait-Session oder ihre Feierlichkeit buchen. Ich bin kein Freund von festen Preislisten, Preise ändern sich ständig.  Alles ist abhängig vom Aufwand, Nachbearbeitung und Zeit – deshalb einfach eine kleine Mail an mich und sie bekommen ein persönliches Angebot.

Dies ist KEINE Fan-Page – KEINE Werbung, KEINE Suchmaschinen-Links und Optimierung

Auch wenn hier auf meiner Seite Markennahmen wie Canon, Nikon, Novoflex, Olympus, Panasonic, Pentax, Leica, Zeiss & Apple häufiger als vielleicht sonst gewohnt auftauchen – bitte ich Sie herzlich – das nicht als Fan-Page miss zu verstehen. Diese Marken sind hier präsent, aufgrund langjähriger, oft positiver Erfahrungen. Canon und Sony werden wohl am häufigsten besprochen, weil Sony die innovativste Firma hat und Canon noch das größte System und die meisten Kunden hat, nicht weil ich es für die beste Herstellerfirma halte. Grundsätzlich sind mir Marken-Namen und Firmen egal und ich übe da keine Solidarität – denn das wäre zu kurzlebig. Es sind alles Hersteller die Produkte vertreiben und offensiv versuchen Geld zu verdienen. Nachdem ich nun seit 30 Jahren „InFocus“ schreibe und 15 Jahre lang meine Info-News „BlitzLicht“ heraus gegeben habe, werde ich mich ab jetzt auf diese Homepage konzentrieren – mit meinem gesammelten Fotowissen seit 30 Jahren und meinen regelmäßigen Tests aktueller Objektive und Kameras. Da ich unbedingt unabhängig bleiben will von einflussnehmenden Redaktionen (die zumeist über wenig Praxis-Wissen verfügen) den Herstellern, den Vertreibern und der Werbe-Industrie und ein Abo-Preis wie bisher vermutlich immer weniger Menschen interessiert – stelle ich hier mein gesamtes Wissen ab jetzt jedem zur Verfügung. Ich biete jedoch noch viel mehr, intensive Beratung per Mail – speziell an die persönlichen Vorlieben und Bedürfnisse angepasste Objektive und Kameras und Zubehör, die ich zum fairen Preis gebraucht und neu beschaffe.
Als Honorierung erhoffe ich mir wie meine nordamerikanischen Kollegen eine jährliche Spende um diesen hohen Aufwand vor mir und meiner Familie zu rechtfertigen.
Sie können einen beliebigen Betrag ab 35 € HIER spenden.

Die vergangenen 30 Jahre haben gezeigt, dass meine Leser durch meine Beratung und Tests viel Geld einsparen konnten, da ich immer als preisbewusster Berater und nie als “Anpreiser” von Marken fungiere. Oft genug rate ich auch vom Kauf ab. Auf meine gezielte Fachberatung per E-Mail können Sie immer zurückgreifen!)

E-Mail-Kontakt – einfach hier auf Beratung- oder Bestellen-BonBons klicken.

 

1. Dezember 2014
USB-Stick & DVD

Seit 25 Jahren unabhängige Praxistests – für:
Fotografie draußen, NaturFoto, NaturBlick, FotoMagazin, Phototechnik International, Photographie, FotoPraxis, Markt&Technik, PhotoScala, HarrysInFocus, u.v.a.
Hier finden Sie die
umfangreichste und ausführlichste Test-Sammlung
aller Autofokus-OBJEKTIVE
im Internet – Weltweit! 383 Tests!
Alle Berichte auf Deutsch und für jeden verständlich –
Alle bedeutenden Autofokus-Objektive in der Praxis getestet und beschrieben – unabhängig
und nicht erzwungen wirtschaftlich korrekt; alle Berichte ständig erweitert und ergänzt –
nur hier ungekürzt und klar!
& persönliche Beratung für jedes System und alle Objektive!

 

24. Dezember 2025
Dezember 2025


Mainhattan im schönsten Dezemberlicht
für alle treuen Leser ein wundervolles Weihnachtsfest!

Wo fange ich an?
Ich war nicht völlig untätig die letzten Wochen, nur passt es mir gar nicht in den Kram, dass US-Konzerne meine Worte & Fotos rauben, nichts dafür zahlen und damit selbst Geld verdienen.
Kann es noch schlimmer werden?
Einen Schutz von unserem Staat darf man nicht erwarten, zumal der mit Datenschutz und Fotografier-Verboten von Menschen völlig über die Ziele hinaus geschossen ist.
Bei mir geht ein sehr schlimmes Jahr zu Ende, abgesehen von schönen Aufenthalten in Spanien und noch schöner in Portugal, bin ich jetzt schon 18 Monate ausser mir. Und es werden noch 1-2 Jahre folgen, bis ich mein Leben vielleicht wieder intensiver leben und genießen kann. Also ich brauche einen langen Atem.
TROTZDEM: Bitte holt mich da raus und schreibt mir gerne Emails mit fotorelevanten Fragen, dass lenkt mich ab und fordert meinen Kopf.

Ich hatte die letzten Jahre schon versucht mir eine Pentax Vollformat Ausrüstung zusammen zu kaufen.
Jetzt im Dezember hatte ich das Glück endlich in Deutschland an das extrem gesuchte FA* 2.8/80-200 mm SMC in Champagner zu kommen. Das FA* 2.8/28.70 mm und viele andere Schätze von Pentax, wie A* 1.4/85 mm; A* 1.2/50 mm hatte ich schon längst. Ich könnte jederzeit einen Film und die LX einlegen und ganz analog mit besten Objektiven zu fotografieren. Das könnte ich auch mit der Nikon FA und vielen Nikkoren, nur die Olympus OM-3Ti hatte ich letztes Jahr mit allen Objektiven aufgegeben.
Es folgte also ein Versuch zurück zu meinen fotografischen Wurzeln: Pentax.
Ich besorgte mir eine K-1 II und war gleich enttäuscht.
Kamera sauschwer, Bedienung sehr fremdartig; offener Spiegel und Staub im Sucher; alles laut und rappelig.
Vor allem der laute und raue AF – das bin ich nicht mehr gewöhnt und da will ich auch nie mehr hin. Speziell mit dem 2.8/70-200 mm ergibt sich ein sauschweres Kamerakonzept, das ich heute nicht mehr bereit bin lange zu tragen.
Also dann lieber gleich die Fuji GFX 100II mit Tele und die ist auch optisch meilenweit entfernt.
Also das Experiment ist gleich komplett gescheitert, Pentax nur manuell, oder wenn die es schaffen eine wirklich handliche, leichtere Vollformat ohne Spiegel anzubieten.
Ich habe alle neuen Teile gleich wieder verkauft.

Es gibt reichlich Fotointeressierte mit wenig Geld, die nur Bilder und Filme machen ohne Sucher kennen,
die bekommen für nur 850€ plus Objektiv ein ungeschlagenes Angebot: Die Panasonic S9 im Vollformat. Also nicht diese verkrüppelten Kameras mit kleinem Sensor von Fuji, Canon, Nikon, Sony!
Aber auch hier hat die Panasonic LUMIX einen schmerzenden Pferdefuss, die Objektive!
Klasse: Alle Objekive von Leica, Sigma, Lumix und einiger Chinesen passen alle : L-Mount
Nur bei den Objektiven sollte man genaue Überlegungen anstellen, was man vorhat und braucht.
Die L-Objektive von Leica kann man gleich vergessen, weil sie irrsinnig teuer sind ohne eine bessere Leistung zeigen zu können. Einzig das L 2.8/28-70 mm (2000€) kann für manchen interessant sein. Es ist aber, wie die meisten Zooms created und craftet by Sigma.
Sigma selbst fühlt sich inzwischen wohl auch wie Leica-Fernost. Vieles im Portfolio ist weder schlecht, noch deutlich überteuert. Aber trotzdem klobig, lang, schwer und oft verrückt lichtstark oder lichtschwach – mir fehlt da unbedingt die Mitte, was soll ich jemals mit einem 1.4/14 mm, 1.2/35 mm oder gar 1.4/135 mm anfangen?
Wir könnten zunächst einmal nur mit kleinen Festbrennweiten beginnen: 8.0/26 mm Panasonic; 2.0/40 mm TTArtisan, 1.8/85 mm Panasonic, 1.4/85 mm Sirui.
Oder darf es auch das kleinste, leichteste Zoom für Vollformat sein? Das Panasonic 6.3/18-40 mm wird sogar relativ günstig im Kit angeboten. Auch 5.6/20-60 mm; 4.0/24-70 mm klingen durchaus reizvoll; das 2.8/24-60 mm wiegt 500 gr. und das 4.0/24-105 mm lässt Abbildungsmaßstab 1:2 zu. Optisch zählen die letzten beiden Zoom-Objektive zum besten für die Kamera.

Die LUMIX S9 ist eine der kleinsten und tatsächlich die preiswerteste Kamera im spiegelfreien Vollformat, von ehemals 1400€ wird sie jetzt schon für 900€ verkauft. Die Lumix S5II zieht dir rund 500€ mehr von der Bank. Sie wird ohne Sucher eben besonders für Hobbyfilmer und Aufstiegsfotofans (vom SP kommend) angeboten. Sie wiegt knapp über 400g und bleibt auch mit solidem Akku unter 500g. Sie ist heute die Kamera für “Creators” also a-soziale Medien getriebene, die mehr als ein SP suchen. Einen mechanischen Verschluss sucht man vergebens. Immerhin ist ein älterer 5-Stufen-Bildstabilisator und gleichzeitig Staubrüttler eingebaut.Sie ist technisch der S5II ähnlich, verzichtet aber auf den Sucher, sie kann mit eigenen Farbabstimmungen und schneller Bearbeitungssoftware in rund 1 Minute ein Bild bearbeiten und an das SP zum Veröffentlichen weiter leiten. 30 B/p/Sec mit AF klingen erst einmal toll.
Der AF ist endlich verbessert, aber für Tierfilmer taugt er trotzdem angesichts der Konkurrenz, kaum.
Die S9 ist wegen des fehlenden Griffes kaum eine Einhandkamera, dazu ist der bei Filmen und Stativfotomenschen ohnehin beliebte L-Bügel mit kleinem Griffstück notwendig. Dann wird aber die Kamera wieder rund 100g schwerer und kostet gut 40€ mehr.
Abgesehen von Größe, Gewicht und vor allem Preis, ist die Lumix S5II für mich weiterhin das beste L-Bajonett-Angebot.
Und wer jetzt die Sigma BF vorzieht, dem ist kaum zu helfen. Immerhin werden die Sigma-Objektive jetzt nach weihnachten wieder mitCashBack angeboten.
Die Nikon ZR ist am ehesten Konkurrenz, kostet aber 2350€. Und wer eine ausgewachsene, haptisch besonders gute Kamera sucht, kommt nicht an der Nikon Z5II vorbei. Für 1500€ bietet sie wirklich mehr und hat ein viel ausgewogeneres Objektivsystem.
Und so stirbt das Panasonic Lumix L-Bajonett schon wieder den Gnadentot, es ist technisch weder Nikon noch Sony gewachsen.
Und den zögerlichen AF braucht nun wirklich keiner, da hilft auch der kleinste Preis nichts.

Kameras des Jahres 2025:
Da haut mich wirklich nichts um. Die teuren Pro-Kameras von Sony und Nikon beherrschen den Markt und Canon hat Schwierigkeiten mit einer R5II zu folgen.
Bei der neuen “Einsteigerklasse” um 2000€ hat sich Canon wieder den Schneid abkaufen lassen und Sony 7V gefolgt von Nikon Z5II haben die besseren Konzepte und bieten mehr für’s Geld.
Das eine Hasselblad (DJI) X2DII besonders beliebt sein soll, wage ich sehr zu bezweifeln. Ich kenne niemanden der sie nutzt und habe nie jemanden mit der Kamera getroffen.
Um Fuji gab es das meiste Geschrei – ich war maßlos enttäuscht und kann von allen neueren Kameras nichts empfehlen.

Objektive 2025:
Warum Canon 1.2/45 mm und Nikon 1.2/35 mm so durch die Decke gehen und von jedem begehrt werden? Schickt mir die Antwort – ich weiß sie nicht. Ob man in den Reportage Brennweiten Objektive mit f:1.2 oder 1.4 nutzt ist letztlich kaum jemals zu sehen. Besser ist man geht näher ans Motiv, dann reicht auch ein f:2.0 Glas.
Auf ein Sigma 1.4/135 mm oder gar 2.0/200 mm hat bisher hoffentlich keiner gewartet, ich sehe den Nutzen für das Mehrgewicht und den Mehrpreis einfach nicht.
Dagegen war ein 2.8/100 mm GM Macro längst überfällig bei Sony.
ZOOM-Objektive:
Sony hat mit dem 2.0/50-150 mm jeden Vogel abgeschossen, jedes Lächeln eingefangen, jeden Hintergrund aufgelöst. Zweifelsfrei schon jetzt das Zoom des Jahrhunderts.
Das OMSystems 2.8/50-200 mm PRO-IS kam viel zu spät, ist sehr teuer, aber trotzdem hat sich das Warten gelohnt!
Kaum jemanden vom Hocker gerissen hat das Sigma 4.0/300-600 mm. Sehr schade, aber die schwere Bauart kann nicht überzeugen.

ALLES in Allem war 2025 aus meiner Sicht ein sehr langweiliges Jahr für Fotogeräte. Und wenn man nicht berührende Fotomotive hatte, noch schlimmer.
Für 2026 können wir dann wieder einiges mehr erwarten, kaum von Leica, Panasonic, Sigma und auch Canon könnte weiter Schwächen, wenn keine ambitionierte R7II erscheint.
Nikon wird eine Z7III zum guten Preis bringen und eine Z9II als High-End Bolide und auch sie brauchen eine sehr schnell, gut ausgestattete Z50 im kleineren Format.
OMSystems könnte eine neue Pen bringen.
Fujifilm wird hoffentlich über X-T6, X-H3, GFX100III nachdenken.

Der nächtliche Fuchs, der lautlos das Katzenfutter stiehlt,
ist keine tolle Aufnahme. Trotzdem war ich sehr froh das IP17Pro in der Hand zu haben und den Augenblick mit dem schneebedeckten Fuchs dokumentieren zu können! Einfach ein toller Moment 2025!

 

 

13. November 2023
Kameras, Objektive und Ferngläser an einem Gurt


PeakDesign

Die US-Marke aus  San Franzisco. 2010 fühlte ein Peter Dearing nach einem Fototrip um die Welt, dass es keine gute, kompakte Lösung gab, um Gurte an Kameras anzubringen und schnell zu entfernen oder zu wechseln. Ist dann durch Kickstarter Kampagnen schnell durch die Decke gegangen und auch bei uns sehr schnell bekannt geworden durch ihre einfachen aber effektiven Kamera-Anker. Roter Rand um schwarzes Rund sind sie mit verstärkten Seil um jede zweite Kamera zu sehen.

Ich hatte sie auch, aber die Phase hat bei mir nur 4-6 Monate gedauert, dann fand ich geeigneteres.

Ich bin sehr speziell wenn es um Kameras und Gurte geht. Ich kenne reichlich Fotografen, denen das alles egal ist und die einfach den mitgelieferten Primitiv-Gurt mit Marken-und Kamera-Namen anbringen. Und die anderen, denen Gurte immer lästig sind.

Ich habe meist mehrere Kameras, ich brauche Gurte. Ich will unauffällig bleiben, Kameras vor der Brust sind für mich untragbar. Schon von 35 Jahren, mit meiner ersten Pentax LX habe ich mir angewöhnt, alle Kameras an der linken Seite zu tragen, Griff frei nach unten.

Das hat für mich den Vorteil sie schnell greifen und ohne Gurt-Wurst in der rechten Hand auslösen zu können.

Für mich die falsche Befestigung: Weder rechts noch unter der Kamera finde ich den Gurt hilfreich:

Nach Pentax war keiner mehr so genial zwei Verbindungspunkte links an der Kameraseite anzubringen(Boden und Deckel). Heute muss ich deshalb Beute Gurtenden an der linken Oberkante befestigen. Dabei wird dann eins entscheidend für mich, der Gurt sollte sich nicht verdrehen.

Und dass passiert leider praktisch immer, vor allem mit 2 PeakDesign Ankern, die sich leicht um sich selbst winden.

Also suchte ich bald nach einer anderen Lösung und wurde diesmal auch überraschend schnell fündig.

PGYTECH heisst der chinesische Anbieter, dem offensichtlich sofort der Fehler der PeakDesign Erfindung aufgefallen war. Und der sich mit ähnlichen Produkten im Foto-Zubehör positionieren möchte. Taschen und Gurte, wie auch Stativ und Plattensysteme versprachen schon immer sehr hohe Gewinne!

Jeder braucht die Produkte und so fängt man oft Kunden für viele Jahre oder Jahrzehnte- früher zumindest.

PeakDesign ist heute für mich kein Thema mehr, die Preise sind dreist wie meistens bei Amerikanern und die Produkte oft nicht ausgereift. Weder das Stativ, noch die Fingerschlaufe und Ähnliches kann ich wirklich empfehlen. Alles ist ein bisschen mit heißer Nadel gestrickt.

PGYTECH hat es da einfacher, sie brauchen nur die Fehler der anderen zu beseitigen und die Produkte zu optimieren.

Es gehört nicht so viel dazu sich vorzustellen, dass eine Kugel einen Teller immer überlegen sein wird, solange sie sich sicher befestigen lässt. PGYTECH hat das mit etwas dickeren Gurtbefestigungen, in denen die Kugel des Ankers sicher eingeklinkt und durch Metall gehalten wird, bravourös gelöst.

Die Kugel kann sich im Anker drehen und dadurch verdreht sich der Gurt nicht wie bei den Mitbewerbern.

Die Kugel gibt es in rot und schwarz, genau genommen braucht man jetzt nur noch einen stabilen, bequemen Gurt. Bei mir sind das trotzdem 4 verschiedene von Eddycam. Bisher gibt es schlicht nichts besseres als dieses hochwertige Elchleder. Die Gurte gibt es in verschiedenen Längen, Breiten und Farben, was auch ja nach Kamera und Objektiv Sinn macht. Ich trage keine Objektive, die schwerer als 1 Kilo sind an dem Kameragurt, sondern klicke den Gurt schnell um an Ösen am Objektiv.

Wenn ich Objektive mit 2 und mehr Kilo Gewicht verwende, nutze ich einen breiten, langen Ledergurt, der gut federt und das Gewicht bestens verteilt. An der MFT nutze ich einen anderen, leichteren Gurt als an der Canon oder Sony oder am Fernglas.

Allerdings könnte man aus Kostengründen auch nur einen Gurt verwenden.

Ich habe dann noch das Kunststück geschafft beide Gurtenden in einen Befestigungshafen zu bekommen, was bei PD nicht klappt. So brauche ich nur eine Ankerkugel pro Kamera u Fernglas und der Gurt ist mit seltener Verdrehung am besten zu tragen.

Also ich bin jetzt seit einem halben Jahr sehr zufrieden. Von PeakDesign brauche ich jetzt nichts mehr.

Jetzt haben wir alle Vorteile in einem Tragesystem vereint.

Meine Lösung:

 

 

Veröffentlicht in General, News-Blitzlicht

11. November 2023
Sony Revolutionen für 2024

Aus dem Krankenhaus erst einmal keine Produktbilder, aber ich habe die Präsentation und das Geschwätz und die Ängste der Canon-Fans aufmerksam verfolgt.


Sony Neuheiten 2024:

Jetzt sind die wichtigen Neuheiten endlich aus der Pistole raus. Man sollte erst etwas abwarten bis sich der Rauch der vielen Jubelperser und Angstbeisser verzogen hat.

Sony kann die Foto- und Videowelt begeistern. Viel deutlicher als es heute Canon und Nikon können.

Mit echten Revolutionen- auch wenn die meisten von uns die jetzt noch nicht brauchen, geschweige denn bezahlen können.

Zum wichtigsten: Das erste 2.8/300 mm GM

für spiegelfreie Kameras ist erschienen, sein Gewicht ist eine Sensation, die selbst mich umhaut. Mit 1470g ist es nicht 500g leichter als Canon bisher, sondern sogar 1 Kilo. Von Nikon ganz zu schweigen. Und die beiden Oldies setzen auch heute auf sehr schwere, unhandliche Zoom-Konstruktionen.

Das lange erwartete kostet 6700€ in Germany!
2m Naheinstellgrenze klingt erst einmal nicht so gut, wichtiger ist wie immer der erreichbare Abbildungsmassstab!!! Die Angabe der Entfernung ist wie immer da eben fast irrelevant! Aber der steht noch nicht final fest, das es erst im Februar erscheint.

Ich würde es normalerweise sofort kaufen, aber ich habe ein 4.5/400 mm – das leichter ist, als wenn ich das 2.8/300 mm mit TC einsetze.
daher kommt es für mich etwas zu spät! Aber es schlägt für mich ein schweres, unhandliches 2.8/100-300 mm mit Leichtigkeit!
Das 2.8 Zoom ist auch heute am besten im 70-200 mm aufgehoben.
Ein Zoom ist oft sinnvoll, aber nicht bei dem Gewicht des 2.8/100-300 mm!
Spätestens jenseits 2 Kilo hört ohne Stativ jeder Spaß mit Objektiven schlagartig auf. Ich hatte das erste Sigma, habe mit dem Nikkor und zuletzt mit dem Canon fotografiert. Alle untauglich.
Der Unterschied zwischen 200 mm u 300 mm ist nicht mehr so entscheidend, dass ich dafür 1 Kilo mehr mit herum schleppe, plus Einbein und Kopf.
Mancher findet 300 mm heute nicht mehr wichtig, vor allem angesichts der Zooms. Aber Pro’s sehen das ganz anders. Man bedenke, bisher wurden fast alle Modeaufnahmen, viele Portraits dürrer Mädchen, in USA, Canada, Indien, Afrika, R u China und sehr viele Tieraufnahmen damit realisiert. (Immer wenn Tiere nicht so bejagd, totgesportet und gescheucht werden, wie bei uns).
Es war immer das wichtigste Säugetier-Objektiv in den meisten Teilen der Welt.
Und im Sport ist es schwer weg zu denken!
Mir ist nur 4.5/400 mm lieber, weil noch leichter und in Europa besser einsetzbar. Und dazu 1.8/135 mm oder 70-200 mm

Fixe Brennweiten gibt es ja praktisch nicht mehr – auf Knopfdruck ist es ein 2.8/450 mm oder etwas gedehnt mit TC wird es zum 4/420 oder 5.6/600 mm.
Wer braucht da ein Zoom?
Nur wer im Hallensport oder Konzert einen festen Platz zugewiesen bekommt, wo er sich nicht rühren darf.
Wir können bis zu  1,70m dicht heran an jede Schöne und zaubern.

SONY 2.8/300mm GM

1470g, 26,5 cm lang
2,0m Naheinstellgrenze. 1:6.7
40,5 mm Filterschublade
Super leicht, aber mit TC14 dann doch 1700g schwer

NIKON  Z4.5/400 mm

1250g, 23,5 cm kurz
2,5m Naheinstellgrenze, 1:6.7
Der leichte Weltmeister. Arbeitet mit beiden Konvertern.

Die Arca-Swiss-Führung wurde wie immer eingespart, auch einen Blendenring hat es nicht und die Sonnenblende ist kurz.
Aber es muss mehr von Sony kommen: Sony 6.3/800, 4.5/100-400 mm & 4.5/500 mm.



Sony Alpha A9III die Fotorecolution?

Technisch spannend – aber bei der Haptik immer noch nicht verstanden was viele Pro’s wollen und brauchen.

Es wird geworben mit bis zu 120 BpS bei voller Auflösung, doch die währen nur 1,5 Sekunden…. Da ist dann wieder ein Limit, dass wehtut, genauso wie nur 25 MP und damit der Zwang zu längsten Brennweiten.
Mehr Nachteile werden sich erst rauskristallisieren… ein ISO-Bereich von 125-50.000 lässt erahnen das sie nicht ganz an A9II und A1 heran reicht, stärker rauscht und die Dynamik nicht voll ausschöpft.

Aber dafür dann kein Verschluss mehr und die volle Belichtung des gesamten Sensors im Bruchteil einer Sekunde. Erstmals Blitzmöglichkeiten wie nie zuvor, keine flackernden Kunstlichtquellen mehr und ganz neue Möglichkeiten.

Ich wüsste nicht wie sich Canon und Nikon in den kommenden Jahren dagegen behaupten wollen.
Die R1 KÖNNTE tot sein bevor sie erscheint.
Seit 10 Jahren ist Sony technisch Leader of the pack und nicht Canon.
Trotzdem werden mehr Teles gebraucht wie 4.5/400 – 4.5/500 – 6.3/800 und 4/100-400 mm TC!

Mit Griff ist sie leider weiter deutlich größer und schwerer als das Kilo der R3. Ich bin trotzdem froh die R3 nicht gekauft zu haben, wenn ich deren Objektive sehe und wo es hinführt. Und der augengesteuerte AF funktioniert bei mir nicht einwandfrei. Canon wird weiter viel, viel Geld verdienen, aber technisch und bei den Objektiven sehe ich da eher eine Sackgasse für Fotografen.

Technisch und bei Objektiven ist Sony seit 10 Jahren der Innovationsführer!
Womit sollte man das bestreiten?
Ich rede nicht von Kameraverkäufen, die sind für uns völlig uninteressant!
Und ich sehe und beschreibe Sony hier auch durchweg kritisch!
Wieso wird eine R1 trotzdem sehnsüchtig erwartet? Weil sie viele alte Fans aus drei Jahrzehnten haben, die sich nicht auf ein neues System einlassen wollen/können!
Vor 10 Jahren war Canon 2 Jahrzehnte führend u oft alternativlos – das ist lange her!
Gerade im Sporttelebereich ist Canon sehr spät, extrem überteuert und steht weit hinter Nikon!
Agenturen könnten ihren Mitgliedern sauteuere und schwere Objektive wie ein 100-300 in die Hand drücken. Aber 2024 nehmen sie viel lieber 2.8/70-200 u 2.8/300 von Sony.

Perfekte Kameras gab es nie u wird es nie geben!
Hier fehlen schon mal mindestens 20 MP oder endlich andere Technik als Bayer-Anordnung!
Auch die Gurtaufhängung ist Steinzeit. Immerhin haben sie jetzt mal den Monitor auf 3.2“ und 2 MP und sinnvoll beweglich gelagert u hoffentlich auch den Sucher grieselfrei!
Die 25MP zwingen häufiger zu 800 mm plus Konverter und sind dann immer noch OM-1 unterlegen für Ausschnitte.
Bisher waren alle Sonys zu eng gebaut, wer mal 1.4/85 mm, 1.8/135 mm etc nutzt, weiss das sofort, da hilft auch kein Zusatzgriff. Es hat sich da was getan, denn es ist ja endlich Platz für eine Zusatztaste für Mittelfinger!
Trotzdem hätte sie die Bauart der R3 kopieren müssen u 1Kg gegen 750g bringt keinen ins Krankenhaus!
Und das Arm verrenken im Hochformat bliebe auch aus!

 

Foto-Revolutionen:
Wirklich bedeutend waren doch fotografisch nur:(beste Lösung, nicht erste)

SLR Sucher (Pentax)
Nikon F-Bajonett
Autofokus ((Canon)
Bildstabilisator in Kam+Obj (Olympus)
MFT + LiveView u Staubentf (Olympus)
Spiegelfrei u 1 Bajonett (Sony)
Staked-Sensor (Sony)
GM Objektive (Sony)
GS-Ganzbelichtung (Sony)

Letztere wird von vielen noch nicht als echte Revolution erkannt. Dazu ist er zu neu. Es wird in 5-10 Jahren keine Kameras mehr ohne GS geben, wenn man die Technik preiswert realisieren kann.

Zuerst werden Sport-Olympia-Filmer u Fotografen bedient. Und dann langsam zum Sonmer hin alle anderen. Ich denke nicht, dass sie diesen besonderen Sensor so schnell in großen Serien liefern können, für Fans wird es eher Spätsommer 24 werden und nur wenn sie vorbestellt haben und im SPS sind.

Viele Zahlen verwirren:

Es sind nur Zahlen. Ich nutze heute längst ab und zu 50-60 BpS für Vögel u Eichhörnchen.

Für kurze Zeiten jenseits 1/8000 Sec muß man ja erst einmal genug Licht haben!

Wichtiger wären mir auf jeden Fall auch 12 ISO gewesen um blöde Filter zu vermeiden, aber die OM-1 kann das ja zum Glück elektronisch ohne die BQ des Objektivs zu zerstören.

Zum GS, auch bei Belichtungsautomatik, Autofokus, Digital und Spiegelfrei habe ich Mehrheiten schreien hören: „was soll das und brauch ich nicht“. Kurze Zeit später haben es alle genutzt.

So wird es auch, wenn GS in 2000€ Kameras kommt, bis dahin hat es für jeden nur Vorteile und keinen Nachteil mehr. Endlich keinen Verschluss mehr!!!

Es gibt immer mehr Bestrebungen, den Fotomodus abzuschaffen. Sony zeigt bei den 120 aufgenommenen Bildern ein Video in der Rückschau, aus der schneller genau das spannendste Bild ausgewählt werden kann. So etwas gab es auch schon bei Canon und Panasonic.

Wer fotografieren will, wird das auch in Zukunft wie gewohnt tun.
Zwischen Foto und Video bestehen schon technisch gewaltige Unterschiede.
Und letztlich sind nur wenige Motive und erzählte Stücke oder Sport den Aufwand für Video, samt Schnitt u Ton wert.
Und da tut man sich oft mit dem Smartphone – wenn man es schafft es horizontal waagerecht auszurichten – viel leichter!

Also was da in Sport, Krieg und Berichterstattung gemacht wird und vielleicht bei einigen Tierfilmen, soll nicht Problem von uns Fotografen werden!
Ein Foto ist bis heute fast immer viel schärfer, detaillierter und aussagekräftiger als jedes Video (Auch in endlos Dauerschleife) es zeigen kann.

Ein Foto kann jeder an die Wand hängen und jederzeit bestaunen, ein Video rauscht vorbei. Es ist besser für Bewegungen und Handlungen zu zeigen, aber eben zu allermeist nicht in der Qualität von Serienfotos!
Aber mag sein das die Technik sich da noch ändert.
Das war doch immer so, dass die erste Vorstellung neuer Technik nicht besonders ausgereift war. Erinnert euch an den ersten AF von Minolta, Pentax, Nikon – grausam.
Die ersten Staubbilder vom digitalen Sensor, bis Olympus es gefixt hat.
Es wird 2-3 Generationen brauchen und erheblich preiswerter werden müssen, bis es sich durchsetzt.

Selbst ich werde die 9III nicht bestellen – schon gar nicht, so lange da kein sinnvoller Speicherschacht mit 2x CFE B oder erheblich schnellerem anderen Speicher verbaut ist! Fuji macht es in der GFX richtig, 2x CFE B oder SSD Platte.

Die 7000€ teure Kamera ist gebaut für Reportage, Presse und Eventfotografie (einschließlich Sport). Dem Tier- und Naturfotograf wird sie so kaum Vorteile bringen!

LICHT:

+ endlich Global Shutter
+ endlich noch mal 7 mm breiter als A1 und Platz zwischen Objektiv u Fingern
+ 617g (120g leichter als A1) durch fehlenden mechanischen Verschluss
+ bester AF – nochmals erheblich optimiert
+ 1 sec Pre-Shooting
+ Taste für 120BpS bei voller Auflösung
+ Monitor 3.2“ 2MP endlich voll beweglich
+ verbesserter Sucher 9MP
+ volle Blitzsynchronisation
+ kein mechanischer Verschluss mehr
+ endlich etwas besserer Bildstabi bis 8 Stufen
+ bestes Akku-System, 15% noch mal verbessert
Staubschutz?

Schatten:

– CFE A Karte halb so schnell wie CFE B
– 7000€ hoher Preis ohne Griff
– Nur maximal 50.000 ISO Pushempfindlichkeit (A1 = 100.000)
– Weiter kleines, kantiges Gehäuse
– Wieder kein OLED Monitor
– Keine SP Bearbeitung u KI integriert
– Neuer größerer Griff erforderlich
– Stärkeres Bildrauschen, schwächere Dynamik?

Der Preis ist sicher steil und 5000€ hätten auch realisiert werden können. Aber Sony kalkuliert offensichtlich einen kleinen Absatzmarkt ein, da die Kamera sehr speziell ist. Und es kann sein das er in 2 Jahren nicht sinkt und es kein CB gibt, weil die Kamera wie die A1 konkurrenzlos ist.

Also wer sie möchte, lieber gleich bei mir bestellen, sonst besser ganz verzichten.

Auch das 300 mm werde ich ab Frühjahr haben.

 

Veröffentlicht in General, News-Blitzlicht

11. November 2023
Sensoren und Leica Rekorde

Jeder Hersteller rührt in seinem eigenen Süppchen:
Vergleichbar bei den Sensoren und Kamera-Ausstattungen sind nur:

A9 – R3 – R1 =  24 MP Stacked VF
A1 – Z9 = 46 MP Stacked VF
Z8 – R5II = 46 MP Stacked VF
R5 – 45 MP VF
A7RV  = 61 MP VF
A7IV – R6II – Z6II 24-30 MP VF
Z6III = 24 MP Teilstacked VF
A7S = 12 MP VF
OM-1 = 20 MP Stacked VF
GH7 = 25 MP VF
X-H2s = 26 MP Stacked HF
R8 = 24 MP VF
R7 = 32 MP HF
das sind viel zu viele Baureihen und Extratouren!
Alle weichen sich gegenseitig aus. Ohne Stacked-Sensor keine schnelle und auch keine wirklich aktuelle PRO-Kamera.

Sensor Auslesezeiten in Millisekunden:

Canon R = 80 ms
Olympus E-M1 ca. 77ms
Sony 7RIII ca. 70ms
Sony A 7 II, a 7R IV = 63
Sony A7R V  = 51
Panasonic/Leica S1, S5 II 50, S5 IIx = 50,
Canon R10 = 40
Fujifilm X-T5, X-H2  = 31,   HF: 40 mp
Canon R7 = 31 ms
Sony A 7 IV = 27 ms
Leica SL  22ms
Canon R6 = 20,
Fujifilm X-T4 = 19 ms,   HF: 24 mp
Sony A6700 = 16ms
Canon R5 = 15  (FSI – Sensor )
Canon R6 II = 14 ms
Fujifilm X-T3 ca. 14ms
Arri Alexa Mini ca. 3ms

Stacked Sensor
Zum Vergleich – die “langsamen Kameras wie Sony A7RV bei 51 ms; Canon R7 und Fuji X-T5, X-H2 bei 31 ms; Sony 6700 bei 16 ms, Canon R5 bei 15 ms, Canon R6II bei 14 ms zerstören mit dem elektronischen Verschluss allesamt viele schnelle Motive und wir sind praktisch gezwungen mechanisch auszulösen!
Mechanischer Verschluss = 3ms

Fujifilm X-H2s = 10ms
OMD OM-1 = 8 ms (ab hier ist es praktisch häufig problemfrei!
Canon R5II = 6.3 ms
Sony A9 II = 6 ms
Canon R3 = 5.5 ms
Sony A1  = 4.2 ms
Nikon Z8, Z9 = 4 ms
Sony A9III = 0 ms


Leica mit Rekord-Umsatz

Meine eigene Einbildungskraft reicht bei allen Leica Produkten nicht aus – ich habe noch nie mit Leica M6, M7, R7, Q2, Q3, SL1 auch nur eine Aufnahme fertigen können die in irgendeiner Form besser als die fast jeder anderen Kamera war. Leica Kameras sind bestenfalls teurer Luxusschmuck um sich selbst und anderen die eigene herausragende Stellung klar zu machen.
Das mag ganz früher einmal bei Kriegsberichterstattern mit einer M Leica anders gewesen sein.
Besonders Heute ist von Werterhaltung keine Spur mehr, die Kameras sind nach 2 Jahren hoffnungslos veraltet. Und wenn sie nicht in besonderer Form, wie Titan oder Belederung oder Nummerierung im Panzerschrank zum Sammeln lagen, wird man damit immer fast Verlust machen. Ausnahme, man hat frühere, mechanische Kameras jahrzehntelang gepflegt und aufgehoben (wie M3, M6), die haben ihren Wert teils deutlich steigern können. Allerdings Gold das auch für jede andere mechanische Kamera außer Zeit, auf anderen Preisniveau. Eine Contax S1, Nikon F2, Canon F1, Olympus Om-3, Hasselblad und Ähnliche bringen auch heute die doppelte bis dreifache Wertsteigerung.
Und wer jetzt auf die famosen Leica Summilux und Summicron Objektive abzielt, die in ihrer Zeit durchaus mal bessere optische Leistung zeigen konnten, die können spätestens seit der Sony A9, A7 an jede moderne Kamera adaptiert und genauso genutzt werden. Nur sind Sensortechnik, Prozessor, Bildstabilisierung etc. Jeder Leica Kamera weit überlegen.
Leica ist Luxus und kein Arbeitsgerät mehr. Ähnlich wie mechanische Luxusuhren von Patek, Rolex, Omega, AP, Breitling, Oris und wie sie alle heißen. Alle können nur bestenfalls die Zeit präzise anzeigen – das kann eine Swatch ebenso, sogar mechanisch für rund 200€ wenn Man das will. Der Unterschied ist wie bei Kameras lediglich das eigene Gefühl- die eigene Einbildung dabei und bessere, ausgesuchte Materialien und noch präzisere Handfertigung.
Doch im Ergebnis, im Nutzen bleibt immer nur die präzise Uhrzeit oder das gelungene Foto.

Das sollte sich jeder immer durch den Kopf gehen lassen.

Mir gefallen Rolex nicht und Patek ist nicht meine Preisliga und meine Omega ist der beste und gefälligste Zeitmesser, den ich je besaß. So geht es mir auch mit Nikon und Sony und manchmal auch Canon und OMDS Kameras.
Und wer sich einbildet, ein Summilux zeichnet schöner, besser, schärfer, brillanter, fehlerfreier als ein ED, L oder vor allem ein Sony GM Objektiv, der hat es noch nie probiert.


 

Veröffentlicht in General, News-Blitzlicht