Tresor  
Filo Rings

1. November 2025
Indian wildlife

Indian Wildlife – Eye to Eye
Canon 2,8/70-200 mm L IS II f:2,8
 
 
Willkommen!

Seit 16 Jahren ist Harrys Photo-Tagebuch online
24 Jahre war davor HarrysInFocus online. HarrysInFocus habe ich inzwischen still gelegt.
Über 930 Beiträge nur auf dieser Homepage.

Dank Dr. Tilo Seeger (www.drtseeger.de) konnte ich eine große Homepage aufbauen und mein vielfältiges Wissen zahllosen Fotografen vermitteln.
Ich bin seit mehr als 35 Jahren immer mit den neuesten Objektiven und Kameras unterwegs. Wenn ich es mir aussuchen kann, fotografiere ich am liebsten Tiere und alles was lebt und sich bewegt. Man vermutet bei mir gerne eine besondere Leidenschaft für Fotografie und Fotogeräte – das ist aber aus meiner Sicht nicht ganz richtig, denn meine wahre Leidenschaft brennt für meine Motive, für Tiere, für Natur, für Menschen – der Rest ist nur Technik.
Meine große Homepage “HarrysInFocus” wurde gerne mal zu bunt und zu verwirrend empfunden – sie ist aber eben auch so wie ich. Ein bunter Vogel, gerne mal chaotisch und zerstreut, oft knallig und manchmal zu viel auf einmal.
Ich bin nicht geradlinig und angepasst und farblos vielleicht auch nicht.
Ein Mensch hat viele Facetten, viele Gesichter, er kann vieles sein, je nach dem auf welche Seele er trifft… man muß es nur versuchen.
Ich versuche – ich mag grau nicht und bin immer auf der Suche nach Farben, nach Licht. Ich fotografiere spannende Tiere und Menschen – nicht nur einmal – immer wieder, mir fällt immer noch was ein. Mit einer Kamera kann ich zwar fast alles ablichten und doch verwende ich immer wieder andere Kameras und Objektive, und suche immer das Limit…
wie in meinem Lieblingsfilm „Blade Runner“ (1982) bin ich gerne auf Messers Schneide.
Ich bin “Berlin – Herz & Schnauze”, gewagt und schüchtern, modern und hektisch und zugleich altmodisch mit viel grün, Wasser und Ruhe.
2010 fiel die Entscheidung, es mal mit ruhigen Farben und streng geordnet zu versuchen.
Dafür haben mir hier Andreas Klotz (www.Tipp4.de), Katrin Scheid und Sebastian Tänzer (www.Taenzer.me) eine ganz neue Plattform errichtet. Es hat nicht lange gedauert und ich habe diese Seiten mit massenhaft Fotos und Text gefüllt.

Ich wünsche Ihnen trotzdem viel Vergnügen beim Stöbern, Entdecken und Lesen!

Per E-Mail (HarryPX@T-Online.de) bin ich jederzeit für Sie da und beantworte Fragen, Wünsche und Anregungen, biete Tests und
meinen Foto-Wissen auf USB-Stick. Rein ins Vergnügen…

Und bitte nichts mopsen und nichts ohne meine Zustimmung zitieren oder gar kopieren und ins Netz stellen!
Seien Sie lieber selbst kreativ!

Auf Anfrage – können Sie mich für eine Portrait-Session oder ihre Feierlichkeit buchen. Ich bin kein Freund von festen Preislisten, Preise ändern sich ständig.  Alles ist abhängig vom Aufwand, Nachbearbeitung und Zeit – deshalb einfach eine kleine Mail an mich und sie bekommen ein persönliches Angebot.

Dies ist KEINE Fan-Page – KEINE Werbung, KEINE Suchmaschinen-Links und Optimierung

Auch wenn hier auf meiner Seite Markennahmen wie Canon, Nikon, Novoflex, Olympus, Panasonic, Pentax, Leica, Zeiss & Apple häufiger als vielleicht sonst gewohnt auftauchen – bitte ich Sie herzlich – das nicht als Fan-Page miss zu verstehen. Diese Marken sind hier präsent, aufgrund langjähriger, oft positiver Erfahrungen. Canon und Sony werden wohl am häufigsten besprochen, weil Sony die innovativste Firma hat und Canon noch das größte System und die meisten Kunden hat, nicht weil ich es für die beste Herstellerfirma halte. Grundsätzlich sind mir Marken-Namen und Firmen egal und ich übe da keine Solidarität – denn das wäre zu kurzlebig. Es sind alles Hersteller die Produkte vertreiben und offensiv versuchen Geld zu verdienen. Nachdem ich nun seit 30 Jahren „InFocus“ schreibe und 15 Jahre lang meine Info-News „BlitzLicht“ heraus gegeben habe, werde ich mich ab jetzt auf diese Homepage konzentrieren – mit meinem gesammelten Fotowissen seit 30 Jahren und meinen regelmäßigen Tests aktueller Objektive und Kameras. Da ich unbedingt unabhängig bleiben will von einflussnehmenden Redaktionen (die zumeist über wenig Praxis-Wissen verfügen) den Herstellern, den Vertreibern und der Werbe-Industrie und ein Abo-Preis wie bisher vermutlich immer weniger Menschen interessiert – stelle ich hier mein gesamtes Wissen ab jetzt jedem zur Verfügung. Ich biete jedoch noch viel mehr, intensive Beratung per Mail – speziell an die persönlichen Vorlieben und Bedürfnisse angepasste Objektive und Kameras und Zubehör, die ich zum fairen Preis gebraucht und neu beschaffe.
Als Honorierung erhoffe ich mir wie meine nordamerikanischen Kollegen eine jährliche Spende um diesen hohen Aufwand vor mir und meiner Familie zu rechtfertigen.
Sie können einen beliebigen Betrag ab 35 € HIER spenden.

Die vergangenen 30 Jahre haben gezeigt, dass meine Leser durch meine Beratung und Tests viel Geld einsparen konnten, da ich immer als preisbewusster Berater und nie als “Anpreiser” von Marken fungiere. Oft genug rate ich auch vom Kauf ab. Auf meine gezielte Fachberatung per E-Mail können Sie immer zurückgreifen!)

E-Mail-Kontakt – einfach hier auf Beratung- oder Bestellen-BonBons klicken.

 

1. Dezember 2014
USB-Stick & DVD

Seit 25 Jahren unabhängige Praxistests – für:
Fotografie draußen, NaturFoto, NaturBlick, FotoMagazin, Phototechnik International, Photographie, FotoPraxis, Markt&Technik, PhotoScala, HarrysInFocus, u.v.a.
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28. August 2026
Neue Super-Tele in der Praxis

Wichtig für Sony-Fotografen
Sony hat wieder ein Super-Tele-Zoom, denn das 200-600 mm war ja allmählich langweilig geworden.
Canon ist inzwischen Konkurrent im Teleobjektiv-Portfolio und hat ein 200-800 mm Ausziehzoom!
Nikon hat bessere Preise und die richtigen Alternativen bei Festbrennweiten, 4.5/400 mm und 6.3/800 mm..

Meine Kritik am Canon RF 6.3-9.0/200-800 mm IS USM
Bei dem Verkaufspreis von 2500€ ist es keine L-Konstruktion, aber es wurde auch kein DO-Element verwendet. Es hat einen hochwirksamen Bildstabilisator und immerhin einen Nano-USM Antrieb.
Das klingt bei der Lichtstärke wenig verheißungsvoll, bietet aber dafür mehr Tele-Zoom.
Alle populären 150-600 mm und 180-600 mm Zooms mit f:6.3 sind genau doppelt so lichtstark – die Brennweite 800 mm zu erreichen kostet genau eine Blende Licht. Das ist viel!
Ich könnte jetzt gleich in den Ring werfen, OMDS mit seinem 4.5/150-400 mm kann das auch – 4x so lichtstark bei gleichem Gesamtgewicht von rund 2 Kilo. Allerdings bietet ja Canon auch die Option sein neues Telezoom an der R7 als 9/320-1280 mm bei 32 MP zu nutzen. Dabei darf nicht übersehen werden, dass mit der R7 bei spätestens 3200 ISO die Freude am rauscharmen Bild verblasst, während ich meine OM-1 oft bis 6400 ISO nutzen kann. Allerdings kostet es bei OM Systems auch 7500€ und bei Canon nur 2500€!
Zur Lichtstärke: Von 300-450 mm = F:7.1 – von 450-600 mm = F:8.0 und bei 700-800 mm dann F:9.0
Blendenöffnung:
Ich gebe zu bedenken, wenn sich ein Tier oder Vogel oder sonst ein Motiv im Schatten setzt, wie gestern das Rotkelchen um 9.45 Uhr an meinem Balkon, dann sind meine Belichtungsdaten 1/1000 sec bei f:7.1 und 12.800 ISO an einer R7! Ja es wäre schön das Motiv noch dichter und detaillierter zu zeigen, aber f:9 bei 800 mm führt selbst wenn ich die Zeit auf 1/500 sec senke nicht zu einem richtig guten Bild!
Ganz anders ist es, wenn bei gutem Sonnenschein die Vögel am Himmel kreisen oder Tiere in der Sonne sitzen, dann fotografiere ich auch gerne mal mit dem 11/800 mm.
Am Ende sind immer die kurzen Belichtungszeiten entscheidend für bessere Fotos und die sind praktisch nicht erreichbar mit einer Lichtstärke von f:6.3 und weniger. Da nützen mir auch Entrauschung und höchste Push-Empfindlichkeiten nicht wesentlich. Ich fotografiere Tiere selten unter 1/1000 Sekunde und oft brauche ich 1/3000 Sekunde (z.B. beim Abflug, oder bei Aktion). Deshalb nutze ich mein Olympus 4.5/150-400 mm so häufig erfolgreich und wenn ich näher heran kommen kann, auch immer das 2.8/40-150 mm oder eben ein 2.8/70-200 mm und 2.8/300 mm.
Canon RF 200-800 mm ist lang, gut 2 Kilo schwer, hat einen Auszug und ist nicht mehr so leicht und einfach zu händeln. Es ist immer schön auch ein Zoom dabei zu haben, aber wenn ich weiß, ich möchte den Eisvogel, Rotkelchen, Zaunkönige und andere scheue Motive ablichten, dann nehme ich gleich eine 800 mm Festbrennweite (6.3/800 mm) mit und brauche kein Zoom, das ich ohnehin nur bei 800 mm nutzen würde. Allerdings finde ich mit 400 mm meine Motive viel schneller und zoome dann erst auf 800 mm – wir kennen das vom Fernglas, da ist ein 8x auch immer am schnellsten am Motiv!
Konkurrent:
Das Sony 8.0/400-800 mm ist ganz offensichtlich als Konkurrent für  das RF Canon 9.0/200-800 mm, das Fujifilm 8.0/150-600 mm und eben das Olympus 4.5/150-400 mm gedacht. Und es reicht gar an einer A1 bis zum Ausschnitt bei 1200 mm, was Fuji (900 mm) und Olympus mFT (800 mm) nur mit TC leisten können. Wobei an der OM-1 eben auch 5.6/1000 mm Ausschnitt und sogar 2000 mm Ausschnitt bei sehr guter Qualität bei gutem Licht verfügbar sind!
OM-1 mit 4,5/150-400 mm + TC1,25 + TC14 = 8.0/375-1400 mm bei 20 MP!
R6II mit 9.0/200-800 mm + TC 14 = 12,6/280-1120 mm bei 24 MP
R6II mit 9.0/200-800 mm x 1.6 = 9/320-1280 mm bei 10 MP
R5, R5II mit 9.0/200-800 mm x 1.6 = 9/320-1280 mm bei 20 MP
mechanisch mit 9.0/200-800 mm x 1.6 = 9/320-1280 mm bei 32 MP
Ich sehe es häufiger, dass die R6II mit TC14 und späterem Ausschnitt am 9/200-800 mm verwendet wird.
Kann man machen, aber Lichtschwäche f: 12.6 hält mich fast immer davon ab!
Die R7 hat damit einfach Schwächen beim AF, beim Sucher und wegen des RS ist der elektronische Verschluss nur bei absolut ruhigen Motiven verwendbar.

Voll gezoomt erhalten wir ein sehr langes Objektiv! Und hier fehlt ja noch die 9 cm lange ET-101 Sonnenblende vom 11/800 mm, die diesmal endlich mitgeliefert wird! Somit wird das gesamte Super-Tele-Zoom gut 50 cm lang! (schwierig im Tarnzelt, im Auto  und auch erschreckend für Wild. Und man braucht unbedingt eine Tarnung!)

Das Sony 6.3-8.0/400-800 mm G OSS hat leider einige Schattenseiten:

SONY 6.3-8.0/400-800 mm G
Design, Aussehen und Handhabung sind dem bewährten Sony 200-600 mm zum verwechseln ähnlich. Nur das höhere Gewicht von rund 2.500g ist eine markante Änderung.
Doch letztlich sind das alles gute Amateur-Linsen, wo bleiben die GM PRO-Zooms?
Es sieht fast ein bisschen langweilig aus, dem 200-600 mm sehr ähnlich, nur länger, dicker und die Stativschelle ist zu meinem Ärger hier fest installiert. Hier sind auch wieder die deutlich zusammengezogene Nahgrenze und der Bessere Abbildungsmaßstab das besondere: 1.70m Minimalabstand bei 1:4.4!
Damit liegt es nicht nur weit besser im Rennen als das Canon RF 11/800 mm Fernobjektiv, sondern schlägt auch das geniale Nikon 6.3/800 mm und ist sogar dem Canon 200-800 mm Zoom im Vorteil. 

SCHATTEN:
– Lichtstärke f:8.0
– Gewicht 2780g
– nur bis 600 oder 700 mm richtig brillant
– Katzenaugen-Reflexe – starke Beugung an den Rändern

– nur Griff umständlich zu entfernen, Schelle nicht
– nur 3 gepresste UD-Linsen (100-500 mm = 1 SUD + 6x UD)
– f:7.1 nur bis 450 mm
– Abbildungsmaßstab variiert sehr je nach Brennweite
– keine Fluor-Beschichtung
– 10 cm dick und 31 cm lang
– keine Rastpunkte bei 90°

– keine Arca-Swiss-Schiene
– wird sehr lang: 31,4 cm für Reisen fast zu lang
– Entfernungsbereiche nicht zufriedenstellend
– mächtige, schwere Sonnenblende – nicht einbebaut und ausziehbar
– 95 mm Filtergewinde
– weiße Ausführung
– 3000€ teuer

LICHT
+ ideal für Vollformat
+ Innenzoom-Konstruktion
+ sehr schnelle und leichte Brennweitenveränderung
+ endlich ein Bereich von 400-800 mm (oder 600-1200 mm)
+ Immerhin Abbildungsmaßstab 1:4 aus 0,80 m ab Sensorebene

+ verträgt trotzdem beide Konverter (jeweils 1)
+ Sonnenblende schwarz und immerhin mitgeliefert
+ Ösen für Gurtbefestigung
+ 5,5 Stufen IS bei 800 mm
+ echter MF-Fokus-Ring zum sofortigen Eingreifen
+ Spritzwasserschutz

SPAßFAKTOR: von (******) = ****

Ihr lest, ich bin nicht komplett zufrieden oder sogar häufig eher unzufrieden mit dem Sony 400-800 mm. Konstruktion und vor allem Sonnenblende sind deutlich zu schwer geraten, um mir zu gefallen. Und auch sonst zeigt es viele kleine Mängel. Ich habe mir wie immer ein besseres Exemplar ausgesucht, optisch besser wird es also nicht. Ich vermute ich werde es nicht auf Dauer behalten, aus der Traum mit Sony Supertele-Aufnamen zu fertigen.
Wie ich schon öfter feststellte, hat Nikon als einziger bei 800 mm alles richtig gemacht; relativ leicht und noch handlich, beste Abbildungsleistung, schneller AF, schwarz und robust. Und wenn Motive weit entfernt sind, brauchen wir wahrlich kein Zoom.
Ich kaufe mir wohl lieber doch endlich das 2.8/300 mm, das ist dann wirklich ein G-Master.

Das Canon 6.3-9.0/200-800 mm IS USM hat aber nicht weniger Schattenseiten:

SCHATTEN:
– Lichtstärke f:9.0
– Gewicht 2050g
– keine Innenfokus-Konstruktion
– keine L-Konstruktion
– Artefakte/Ringe der gepressten Asphären, besondern beim Abblenden
– Katzenaugen-Reflexe – starke Beugung an den Rändern
– kein echter MF-Fokus-Ring zum sofortigen Eingreifen! (programmierbar auf Einstellring ganz hinten!)
– Zoom-Weg relativ lang und etwas langsamer durch mehrmaliges Umgreifen

– Stativgondel nicht zu entfernen
– nur 3 gepresste UD-Linsen (100-500 mm = 1 SUD + 6x UD)
– f:7.1 nur bis 450 mm
– kein IS-Schalter mehr
– keine Fluor-Beschichtung
– 10 cm dick und 31 cm lang
– keine Rastpunkte bei 90°

– keine Arca-Swiss-Schiene
– wird sehr lang: 31,4 cm für Reisen fast zu lang
– Entfernungsbereiche nicht zufriedenstellend
– mächtige Sonnenblende ET-101 vom 11/800 mm
– 95 mm Filtergewinde
– 2500€ teuer

LICHT
+ fast ideal für Vollformat
+ endlich ein Bereich von 200-800 mm (oder 360-1280 mm)
+ Immerhin Abbildungsmaßstab 1:4 aus 0,80 m ab Sensorebene

+ verträgt trotzdem beide Konverter (jeweils 1)
+ Sonnenblende schwarz und immerhin mitgeliefert
+ Ösen für Gurtbefestigung
+ 5,5 Stufen IS bei 800 mm

+ Spritzwasserschutz

SPAßFAKTOR: von (******) = ***

 

 

Mein Olympus 150-400 mm habe ich seit gut einem Jahr immer bei mir, ich sehe da noch keine Gefahr. Erst wenn Canon bessere, schnellere Sensoren anbietet, könnte meine OM-1 ins rutschen kommen.
Eine R7 ist meiner OM-1 bei Sensor und Prozessor noch keineswegs ebenbürtig, allenfalls die R3/R5II. Trotz des kleinen MFT-Sensors sind mit der hohen Lichtstärke f:4.5 in der Praxis nie Nachteile zum Vollformat erkennbar und f:4.5 reicht mir oft noch nicht um schnelle Zeiten mit maximal 1600 ISO zu verbinden – das gelingt dann mit diesem Canon 200-800 mm erst recht schwierig. Denn entgegen allen Marktschreiern, müssen auch Canon-Kameras bisher bei 6400 ISO und spätestens 10.000 ISO eingefangen werden und außer bei der R3 kommt immer ein starker Rolling Shutter dazu. Einzige Ausnahme jetzt die R5II!
Der Preis 2500€ ist heiß und eindeutig eine Kampfansage an OMS, Fujifilm und Sony.
Ich lese überall das Feixen von Canon-Jüngern, die jetzt OMS eine lange Nase zeigen wollen, weil sie ja viel billiger an ihre Fotos kommen. Beim Rechnen sind die allerdings meist schwach. Um sich an die Leistung einer OM-1 mit 4.5/150-400 mm TC anzunähern, braucht es bei Canon mindestens die R5II oder R3 plus dieses Zoom – also 7500-8500€. Dafür bekommen Ihr eine ausgewachsene Kamera mit guten Features und ein Amateur-Super-Tele der Lichtstärke f:9! Ich finde daher weiterhin das Angebot von OMS fairer, Profi-Kamera, mit vielen Sonderfunktionen und Profi-Objektiv, dass seine Baulänge immer behält (31 cm) und von Hand gefertigt ist und noch einen Schärfe- und Brillanz-Gegner unter allen Tele-Zooms des Weltmarktes sucht!
Vergessen wird auch der 1.25x Konverter der eingebaut ist und ein 5.6/1000 mm ergibt. Also in der Praxis kann Canon da erst punkten wenn eine Stacked R7II erscheint, die viel leistungsfähiger ist oder die R5II Wünsche erfüllt.
Mal abwarten wie bald Sony und auch Nikon darauf reagieren! Oder Tamron könnte ja auch ein 200-800 mm bringen.
Mein Tipp für Canon Super-Tele-Fotografie:

Bei Canon das 7.1/100-500 mm mit der R5II kaufen und vielleicht auf eine schnelle R7II hoffen, als dieses 200-800 mm Tele-Zoom. Wer noch mehr braucht, kauft sich den sehr guten TC14 Konverter dazu, auch wenn das nervig ist, weil das 100-500 mm nicht mehr komplett zurückgezoomt werden kann und immer lang bleibt – das ergibt ein: 10/220-1120 mm mit schnellerem AF und besserem Gehäuse bei weniger Gewicht (1600g!).
Das 11/800 mm mit nur 1280g lohnt sich auch weiterhin bei gutem Licht! Leichter und schneller kann man mit keinem Super-Tele sein!

Das man keinen breiten Scharfstellring vorne am Objektiv hat, geht für die meisten gar nicht, ganz egal wie gut der AF-C inzwischen meistens funktioniert! Und dass man mit dem schmalen Ring ganz hinten fokussieren kann, den man kaum mit den Fingern erreicht, ist ein konstruktives Unding!
Auch das die nicht selten unerwünschte Stativgondel nicht entfernt werden kann – ist kaum zu verzeihen. Das Objektiv würde ohne vermutlich gut 250g leichter.
Die Schärfe ist da, doch der Microkontrast und die Detailzeichnung sinken ab 600 mm. Der Einsatz von Konvertern kann also nur Notbehelf bei sehr kontrastreichen Motiven bei bestem Licht sein!
Es ist nicht wirklich schnell beim Einstellen der Brennweite, denn es braucht fast 180° Drehung um von 200 auf 800 mm zu wechseln – das ist im Vergleich zu Nikon, Olympus, Sony sehr viel, die kommen meist mit 90° Drehung und weniger aus. Das macht uns erheblich schneller beim anpassen an das Motiv!
Also Kauftipp?
Ja für Vollformat, eher nein für Halbformat aber in beiden Fällen immer mit erheblichen Einschränkungen beim Komfort und Bedienung.
Ich nutzte trotzdem viel lieber mein Olympus 4.5/150-400 mm an der OM-1 und auch das Nikon Z 6.3/180-600 mm an der Z9!

Der Kampf zwischen Vollformat und dem spiegelfrei-Erfinder MFT geht jetzt in die nächste Runde, bei Allen SWW und WW Objektiven liegen die meisten Vorteile schon beim VF und jetzt schicken sich auch die Super-Tele an. Nur beim Macro sieht VF keinen Stich und auf Reisen ist jede VF-Kamera praktisch immer unterlegen.
1.8/8 mm – 4.0/8-25 mm – 4.0/12-100 mm – 2.8/12-40 mm – 2.8/40-150 mm oder noch kleiner oder lichtstärkere Festbrennweiten sprechen da eine klare Sprache Zugunsten MFT.

Canon hat als erster begonnen microFourThirds vom Vollformat-Tele-Bereich aus zu torpedieren. Nachdem das vorher Fuji vergeblich versucht hatte (mit 8.0/140-600 mm) hat Canon erst  11/800 mm, 11/600 mm und dann ein 9.0/200-800 mm speziell gegen die Daseinsberechtigung von MFT platziert.
Jetzt kommt Sony und bald sicher auch Tamron und vielleicht auch Sigma und Nikon mit Zoom-Objektiven die bis 800 mm am Vollformat erreichen.
Doch wir sollten vor unserer Trennung oder Missachtung von MFT beachten: Ein Zoom-Objektiv besteht aus weit mehr als aus Brennweite und Lichtstärke!
Wer die Gelegenheit hat, ein 4.5/150-400 mm auf den Naturfoto-Festivals in die Hand zu nehmen, sollte dies tun. Ja es ist mit rund 7500€ sehr kostspielig, fast der dreifache Preis des Canon 9/200-800 mm.
Aber es ist auch ein Ausnahmezoom und das Canon ist nicht einmal eine L-Konstruktion.
Vorteile Olympus:
+ eingebauter Konverter

Ich würde an Stelle von OMD eine günstiger Version ohne zuschaltbarem Konverter anbieten, die braucht nicht mehr als 4000€ zu kosten. Oder ich würde das Zoom bei gleicher Qualität in ein 4.5/150-400 x TC1.5 – also ein 5.0/225-900 mm – das dem Bildwinkel eines 450-1800 mm entspricht.
Aber der Vergleich zwischen Olympus 4.5/150-400 mm und Canon 9/200-800 mm ist total unfair – Canon kann da in keiner Disziplin, außßsser beim Preis mithalten. Vergleichbar ist das Canon nur mit dem Olympus 6.3/100-400 mm IS II und das ist 800g leichter und kostet 1100€ weniger. Und es ist erheblich kompakter.

 

Sony ist fast immer der erste, der mit leichteren Neu-Konstruktionen an den Markt tritt. Hier wär mal Canon der Herausforderer und bekommt dann auch jetzt den kompletten Arschtritt. Im Vergleich verliert das Canon 9/200-800 mm (außer bei Brennweitenbereich) praktisch in jedem Punkt. Bei Canon wird man immer auf 5 stelligen Kosten durch PRO-Zooms angewiesen sein.
Allenfalls das neue Sigma 4.0/300-600 mm könnte interessanter sein, aber es ist sehr schwer.
Nur, welche Sony Kamera kaufen? Für Normal-Fotografen ist alles vorhanden, aber wer es sehr schnell will wird einen sehr hohen Preis bezahlen müssen. Alternativ können nur die Sony-Objektive auf die besseren und preiswerteren Nikon-Kameras adaptiert werden.
Außer Sony A1, A1II, A9III ist keine schnelle Kamera verfügbar.

Es geht ja doch:
SIGMA stellt ein 4.0/300-600 mm OS Sports vor!

LICHT – Sigma 4.0/300-800 mm:



+ Innenzoom
+ 1.4x TC nur von Sigma für L-Anschluß
+ gut sitzende Sonnenblende
+ abschraubbarer Handgriff
+ mit 7.500€ noch moderater Preis
+ Arca-Swiss-Führung im Fuß eingebaut

+ AF-Stopp-Tasten
+ Gurtbefestigung
+ sehr gute Abdichtung

SCHATTEN:
– schwer und dick, wie gewohnt sehr unhandlich
– Bildstabilisierung bisher nur an A1II und A9III
– langsame, schwergängige Änderung des Brennweitenbereichs
– sehr kopflastig
– etwas kleiner Bereich, 300-800 mm oder 200-800 mm wären willkommener

SPAßFAKTOR: von (******). **

Doch bei aller Freude, haben sie es beim Gewicht auch etwas zu gut gemeint, knapp 4 Kilo ist tatsächlich heftig.
Aber es stimmt eben auch, ein solches Objektiv gab es bisher nie (es gab ein Pentax 5.6/250-600 mm und ein Sigma 5.6/300-800 mm, die jeweils schwerer waren) und auch die 4.0/200-400 mm xTC14 wogen knapp 4 Kilo und hatten den aufwendigen, internen Konverter um auf 560 mm zu kommen. Von denen möchte ich heute schon längst keins mehr haben. Ich besass das Canon und bin froh, das ich es für gutes Geld los wurde.
Bei 3 kg muß man schon ganz schön schleppen und es ist fast nur gut nutzbar, wenn man sein Auto motivnah parken kann, bei 4 kg ist es noch heftiger.
Trotzdem bei einem Preis um 7.000€ reizt es schon sehr. Das ist allerdings etwas heftig, 1000€ Aufschlag zur USofT (United States of Trump).
Bei 300 mm wird es abgesehen vom Sony 2.8/300 mm Spitzenklasse sein, aber schon die MTFs verraten, das es bei mehr Brennweite wie 500mm bis 600mm Auflösung verliert. Deshalb vermute ich, es wird sich kaum mit Nikon, Sony oder Canon 4.0/600 mm Festbrennweiten messen können und die sind rund 1 Kilo leichter.
Es wird für L-Bajonett angeboten, doch bisher gibt es keine schnelle Kamera mit Stacked-Sensor! Immerhin passen dann 2 Sigma Konverter.
Es wird auch für Sony angeboten, aber dann sind alle Konverter tabu – bzw passen weder Sigma noch Sony Konverter.

 

11. Dezember 2023
Hilfreiche Foto-Neukäufe ?

Es erschien 2023 nur eine einzige Kamera, die mich nachhaltig beeindruckt hat und die kommt weder von Sony, noch von Nikon, Canon, Panasonic, Leica, OMDS – es ist die Fujifilm GFX 100II


Ich frage mich häufiger, ob unser Leben nicht aus täglich wiederkehrenden, zahlreichen Einbildungen und Sinnestäuschungen besteht. Wenn ich Kollegen und ihre Statements zur Fotografie und Fototechnik höre, bin ich mir oft ziemlich sicher, dass sie sich nur etwas ein- und schön-reden.
Wir werden heute alle paar Wochen mit scheinbaren Sonderpreisen bombardiert, es wird immer schwerer noch klar abzugrenzen, ob beworbene Artikel wirklich nützlich sind, einen fotografisch/filmisch weiter bringen oder ob es nur ein “HabenWollen” auslöst und am Ende ein Lustkauf wird, der dann nur im Schrank steht und nicht ausgeführt wird.

Ich habe die letzten Jahre nicht mehr so viel neu gekauft, vermutlich aber einiges mehr, als die meisten Leser und andere Fotointeressierte.
Die besten Käufe waren: OM-1, 150-400 mm, Z9, 400 mm, 800 mm, Sony 1.4/24 mm, 1.4/35 mm, Canon 100-500 mm, weil ich die jede Woche nutze und auch Aufträge damit realisieren kann.
Es glaubt mir ja keiner mehr, auch ich wünschte es gäbe ein Fotosystem für alle Motive und alle Licht- & Schatten-Situationen.
So sehr die Systeme auch wachsen und sich weiterentwickeln, es gibt keines. Und auch Fremdobjektive von Tamron, Sigma und Co sind heute keine Unterstützung mehr.
Auf einen Nenner gebracht:
Canon hat keine bezahlbaren Super-Teleobjektive, immer noch bei Sensoren den Anschluß verpasst, jede Kamera ist irgendwo stark beschnitten.
Nikon ist nicht überzeugend im Weitwinkelbereich, hat das Halbformat sträflich vernachlässigt und baut weiter große und schwere Kameras.
Sony strauchelt bei den Updates, hat heute keinen brauchbaren, bezahlbaren Kamerakompromiss und ist im Super-Telebereich schwach aufgestellt.
Fuji überzeugt nicht mehr im Halbformat und auch weniger bei den Objektiven und im Mittelformat fehlt es an Geschwindigkeit und Konsequenz bei den Objektiven.
Leica M ist ein zu kleines Nischen- und Sammlersystem und selbst Leica SL und S bleiben technisch weit unter den Erwartungen.
Panasonic hat größte Mühe aus seine AF-Sackgasse zu wenden, weder MFT noch die S-Kameras überzeugen, die Objektive kranken an Gehäusen und Elektronik.
OM Digital agiert viel zu langsam und mutlos mit Neuheiten. Eine OM-1 reicht nicht jedem. Die Bedienung ist zu wenig an der Praxis orientiert.
Alle außer Canon und teilweise Leica und Panasonic sind abhängig von Sony’s Sensoren und Prozessoren.
Der Kompromiss den ich derzeit fahre: Ich könnte auf beinahe alles von Canon verzichten, auf Sony Kameras und auf Leica und Panasonic sowieso. Nikon kann nicht komplett zufrieden stellen, ist aber heute bei Kameras und Bajonett der beste Kompromiss. Hat die konsequentesten Updates und Tele-Objektive und leistet sich kaum deutliche Schwächen.

Canon R5 oder welche Canon RF-Kamera?
Wieder kaufen? Inzwischen gibt es gebrauchte um 2800€. Aber der Akku und die Bedienung werden mich weiter nerven und ich brauche sie ja hauptsächlich für Weitwinkelfotografie, da ich ein 4.0/14-35 mm habe und mich die Pendants von Nikon, Sony, Tamron, Sigma überhaupt nicht reizen, sie sind allesamt schwächer, erschließen nicht den Nahbereich oder sind wie das 2.8/12-24 mm GM schon zu speziell.
Mit meiner R7 komme ich da nicht weiter, die ist nur gut mit 100-500 mm, 100-400 mm und 100 mm Macro.
Also für den Einsatzzweck dann knapp 3000€ ausgeben? Besser nicht.
Von den 1.2/50 mm, 1.2/85 mm und 1.8/135 mm werde ich von Canon sowieso nichts kaufen. Dagegen habe ich 2.8/70-200 mm, 2.8/24-70 mm, 4.0/24-105 mm schon gehabt und bald wieder verkauft, sie sind auch alle etwas langweilig. Das 2.8/100-300 mm ist zu schwer und wenig handlich und bringt mich nicht wirklich nahe heran, dann nehme ich bei wenig Licht weit lieber mein Olympus 2.8/40-150 mm!.
Also kurz und gut, nachdem ich einige Tests mit der R6, R6II, R und R8 gemacht habe – scheiden R6 und R gleich aus und die R6II ist zu teuer. Der günstige Kompromiss ist die R8. Trotz dem kleinen Akku, der nicht zur R7 passt und dem fehlenden internen IS und Joystick, dem schwächeren Sucher scheinen mit rund 1500€ dort am ehesten angemessen. Sie hat auch keine echte Konkurrenz bei Sony und auch eine Z5 ist ihr unterlegen. Sehr anspruchsvolle Fotografenaugen wird am ehesten der niedrig auflösende Sucher stören, aber Bildergebnis und die Kompaktheit der Kamera sprechen eine klare Sprache. Das alle eine R6II bevorzugen würden, kann ich nicht bestätigen, das wäre eine unnötige Geldausgabe.
Jetzt ist Canon wieder das einzige System, von dem ich 2 Gehäuse habe. Zusammen kosten sie auch 3100€ und trotzdem kam eine gebrauchte R5 oder R3 nicht in Frage. Wenn die R5II endlich erscheint und unter 4000€ mal zu haben sein wird, ändert sich das vermutlich, dann brauche ich wohl R7 und R8 nicht mehr.
Allerdings ist die R8 so kompakt (und trotzdem griffig) und leicht (480g) dass ich sie auch auf Fernreisen problemfrei noch mit nehmen kann.
Bei Canon gilt downsizing. Die kommenden R5II und R1 werden keinen Global Shutter haben! Bei der R5II sehe ich weiter das Risiko, das sie 60+ MP haben wird und für die Tierfotografie dann schlechter nutzbar wird als die jetzige R5 oder R7. Über die R1 weiß ich nichts wichtiges und sie interessiert mich auch nicht.
Objektive: Canon hat sich wieder spannende Objektivkonstruktionen patentieren lassen, ob die jemals ähnlich gefertigt werden?
RF 1.8/80-150 mm DS – RF 2.5/70-135 mm – RF 2-2.8/70-200mm DS und ein Nachfolger für das fette Monster: RF 1.6-2.0/28-70 mm DS
Defocus Smoothing begrüße ich sehr – das nutze ich gerne am 100 mm Macro und ist für mich der schönste Kompromiss. Jedenfalls 100x besser als sich alte Linsenkonstruktionen zu kaufen.
Ein RF 2.0/70-140 mm wird ja schon lange verschoben und wenn ein 1.8/80-150 mm DS kommt, wird das sicher noch schwerer und teurer, trotzdem sehr spannend.
Ein RF 2.0-2.8/70-200 mm wäre die gleiche Augenwischerei bei bei Tamron, aber es scheint tatsächlich ein zusätzliches, lichtstarkes 70-200 mm zu erscheinen.

Canon 9/200-800 mm wird jetzt fleissig für 2500€ bestellt und die erste Charge ist bereits ausgeliefert. Es ist scharf, sehr gut stabilisiert. Ich finde es nur zu schwer und zu Teuerung die f:9 ist ein Kompromiss, der sich auch mit dem 7.1/100-500 mm und TC14 leichter erreichen lässt (10/420-700 mm). Und mit dem federleichten 11/800 mm bin ich weiter viel schneller am Motiv, bei meistens vergleichbarer Abbildungsleistung. Canon geht einen eigenen Weg mit 400 mm, 500 mm und 800 mm Zoom-Endbrennweiten und weniger Lichtstärke. Doch bis keine schnellen Kameras mit besserer Technik verfügbar sind, bleibt das alles halbherzig. Das 200-800 mm macht für mich allenfalls an der Canon R3 Sinn, wenn ich dann keine Bildausschnitte mehr bräuchte. An der R7 macht es gar keinen Sinn, weil die zu früh rauscht und dann die Lichtstärke fehlt. Bei der R8 fehlt es an der Sucherauflösung, bei der R5 an Akku-Power und die R6II ist auch nur ein Kompromiss.
Das kommende RF 2.8/24-105 mm reizt mich gar nicht, das wird zumeist den Filmern Vorteile bringen. Mir wird es zu groß, zu schwer, zu teuer.

Tamron 2.0-2.8/35-150 mm jetzt kaufen?
Ist genau genommen ein 2.0/35 mm plus 2.8/50-150 mm – daran ist schon etwas erkennbar: Wer ein 2.8/70-200 mm (oder 70-180mm) hat, kann bis auf die Reportagebrennweite, alles damit abdecken. Das Tamron ist weder schlank noch leicht, rund 1200g wiegt heute auch fast jedes 70-200 mm und das ist auch kaum länger und weniger dick.
Trotzdem, immer wenn ich es in die Hand nehme, will ich das 35-150 mm unbedingt haben.
Doch auch 1700€ sind heftig und öfter war es mal für 1600€ erhältlich und derzeit gar für rund 1550€ – also was hält mich zurück?
Der Gedanke, dass dieses schwere Zoom meistens zuhause im Schrank bleibt!
Denn mit Sony 2.8/70-200 mm GMII und 1.4/35 mm GM kann es sich gar nicht optisch messen und da brauche ich mir auch nichts über Bokeh vorlügen zu lassen – es schlägt keine 1.4er Festbrennweite und das Telezoom sowieso nicht, denn mehr Brennweite bedeutet immer: Schönere Hintergründe.
Und der erreichbare Abbildungsmaßstab wäre mit Tamron deutlich schlechter.
Wenn ich noch jede Woche Menschen porträtieren würde und Events ablichten müsste, hätte ich es zusätzlich, aber für meine Zwecke ist es schnell überflüssig. Und dafür wären selbst 1300€ zu viel Geld zum herum liegen lassen.
Alle versprechen Wunderdinge, am Ende zählt aber nur ob und wieviel der einzelne es benutzen wird.
Ein 2.8/35-135 mm mit 800g Gewicht oder eben ein 2.0/70-140 mm wären die weit spannendere Wahl.

Ähnliches gilt für mich auch für praktisch alle aktuellen Sigma-Objektiv!
Endlich hat Sigma auch ein 1200g leichtes 2.8/70-200 mm – aber Jahre zu spät und mehr für die verirrten Leica/Panasonic-Vollformatanwender gedacht.
Bei Sony sehe ich keinen Vorteil, zumal es ja noch die GM1 Version preiswert gibt, diese mit den Sony Konvertern arbeitet und keineswegs optisch schwächer ist.
Sigma ist für mich neben Leica die Firma geworden, von der ich seit 10 Jahren entweder gar nicht oder nur für kurze Anwendung Objektive kaufen. Die Preisunterschiede sind auch einfach nicht mehr so gering und beim Wiederverkauf Frist der deutlich geringere Restwert den Vorteil wieder auf. Sigma braucht einmal einen echten Befreiungsschlag und nicht Objektive, die es von anderen längst besser gibt oder Spezialisten-Objektive wie der Trümmer 1.4/14 mm. Sigma braucht Tele-Macros bis 1:1, Sigma braucht ein 2.8/35-105 mm, ein 4.5/50-300 mm, ein 4.0/100-400 mm, ein neues 6.3/200-800 mm!

NIKON. Was von den Neukäufen habe ich bisher kaum verwendet?
Nikon 2.0/40 mm – obwohl es so herrlich klein ist, aber das frisst bei mir kein Brot.
Nikon 4.0/24-120 mm – obwohl es erstmals sehr gut und besser als alle Mitbewerber ist, habe ich wenig Verwendung.
Die Festbrennweiten unter 135 mm gefallen mir nach wie vor nicht und sind zu teuer.
Alle sind begeistert von der ZF und Z8, mich lassen beide Kameras nach einigen Versuchen ohne jede Begeisterung zurück. Die ZF liegt wie ein Ziegel in der Hand, das rettet auch der kleine Griffwulst nicht und die Z8 ist inkonsequent.
Nikon 2024 wird sich anscheinend gegen eine Alpha A9III und R3 positionieren und für die Sommerspiele noch eine Pro-Kamera liefern wollen. Für die meisten ist da nur eine Z9h logisch, aber mir ist nicht klar, welchen Sensor sie bekommen soll, Sony hat nicht über dem A1 Sensor mit 50 MP (weitgehend identisch mit Nikon Z8/Z9) fertig und der Global Shutter mit 24 MP wird vermutlich noch nicht an andere Fabrikanten verkauft. Viel wichtiger wäre aber eine High-Speed Halbformat-Kamera! Ob und wann Z50, Z5, Z6, Z7 Nachfolger erhalten ist ungewiss.
Objektive: Z 1.2/35 mm, Z 3.5-6.3/28-400 mm scheinen ziemlich sicher bald zu erscheinen.
Im Nikon Z 6.3/600 mm sehe ich keinen Sinn, ich erreiche das mit dem 4.5/400 mm & TC14. Hier wäre ein leichtes Z 4.8/600 mm die richtige Entscheidung gewesen.
Nikon Z 1.8/135 mm Plena
Die kritischsten Stimmen beschwören, es sei das optisch schönste Porträt-Tele und selbst Rechnungen wie 1.2/85 mm und 1.8/135 mm Canon, 1.4/85 mm und 1.8/135 mm Sony, Nikon 1.4/105 mm, 1.2/85 mm sichtbar nicht ebenbürtig. Mag sein, dazu muß ich es optisch genau testen.
Nikon Z 6.3/180-600 mm ist inzwischen bei mir im Einsatz. Einige, sehr kritische Fotografen haben es bereits wieder zurück gegeben. Ich habe nicht erwartet, das es optisch besser und einfacher wird als mit den bekannten A 6.3/200-600 mm Sony oder RF 7.1/100-500 mm Canon. Es ist keine S-Klasse (wie 5.6/100-400 mm) und verfügt aber über 6 ED-Gläser. Es ist optisch sehr gut, aber vor allem seine schnelle Brennweitenwahl ist einfach ein Vergnügen. Es hat mit 1:4 den besseren Abbildungsmaßstab und rund 100g weniger Gewicht und bisher weniger Schärfe-Ausreisser und Serienspreizung als Sony.
Nikon für Sammler:


Sony Alpha

Es ist für mich weiter keine gut zufriedenstellende Kamera in Aussicht! Nur 10 BpS nur mechanisch oder mit RS sind nicht tragbar. Und die A1 ohne Updates eine große, teure Enttäuschung.
Die A9III ist mit GS für mich keine Alternative, die meine Arbeit beflügelt.Ich bin eher geneigt mir eine A6700 neben der A7RIII zuzulegen, denn ihr Sucher wurde deutlich verbessert, auch wenn er für mich weiter falsch positioniert ist. Ich habe keine Ahnung welche Kameras Sony für 2024 in der Pipeline hat, erwartet wird eine neue 7S und für 2025 dann eine frische A1. Also für mich trübe Aussichten.
Objektive:
Das 2.8/300 mm ist so leicht und kompakt, es könnte viele Freunde finden. Ich bin heute froh kein schweres 2.8/400 mm mehr zu haben. Vor allem das sehr gelungene 2.8/16-35 mm GM II und sogar das 4.0/20-70 mm G wie auch 4.0/70-200 mm GII Macro hätte ich sehr gerne. Sie gehören für mich zu den spannendsten und wichtigsten Zooms 2023.

OMSystems
Wird immer stärker unterschätzt. Anfang 2024 wird eine OM10 erscheinen und bis Jahresende könnte eine OM-1X erscheinen. Ich vermute sie wird den ersten MFT-Sensor mit Global Shutter bekommen. Die Auflösung wird nicht erhöht und im Bereich der Tier-Fotografie würde mir das noch keine wesentlichen Vorteile bringen. Aber für Blitz-, Porträt-, Landschaft-Fotografie wäre das ein Gewinn. Eine neue Pen-F spukt weiter in den Hirnen der MFT-Fans, aber das wird dann keine High-End-Kamera, sondern ein Design-Modell wie Nikon’s ZF, Zfc. Ich hoffe sehr das auch in den kommenden Monaten die 2 neuen Tele-Zooms präsentiert werden, aber wenn keins von ihnen f:2.8 bei 200 mm Brennweite erreicht, werde ich enttäuscht sein. Weiterhin besteht die Forderung nach 2.0/12-35 mm und 2.0/35-100 mm Konstruktionen und auch ein 4.0/500 mm wäre mutig und wichtig. 2023 war kein gutes Jahr für MFT und das jetzt auch schon eine OM-1 mit starkem Rabatt verkauft wird, ist kein gutes Zeichen, denn ich rechne nicht so schnell mit einem verbesserten Nachfolger. Wichtig wäre ein weiteres Firmware-Update zur Motiverkennung.

Objektiv-Tipps:
Bei den Objektiven bin ich grundsätzlich davon abgekommen Weitwinkel und Superweitwinkel-Konstruktionen für kleinere Sensoren als Vollformat zu kaufen oder auch nur zu testen. Es macht einfach wenig Sinn, denn Landschaften wie Städte auch leben von Details und Sensorpower und da ist eine Fuji GFX mit 100 MP einfach die Königsklasse und in einigem Abstand folgen Sony 7RV, 7RIII, Nikon Z9, Z8 und Canon R5. Alle anderen Kameras und Systeme sind einfach mit sichtbaren Verlusten behaftet. Auch das ansetzen von Halbformat-Objektiven wie Canon RFs und Sony F an Vollformat macht keinen Sinn mehr. Dann kann man gleich sein Smartphone nutzen.
Nah- und Macro-Aufnahmen mache ich ausschließlich mit kleineren Sensoren wie MFT und auch dem Smartphone. Die geringe Schärfentiefe von Voll- und Mittel-Format macht hier selten Sinn.
Starke Ausschnitte aus Vollformatsensoren sind oft noch kritischer als gleich MFT mit sehr gutem Tele-Zoom zu verwenden. Daran beißen auch neueste Zoom-Konstruktionen wie 6.3/180-600 mm; 9/200-800 mm keinen Faden ab! Denn ein f:4.5 bei 800 mm Bildausschnitt und ohne RS ist immer im Vorteil. Einzige Ausnahme, Filmer weidenandere Kompromisse suchen.

Die gute Nachricht: HEIF setzt sich anstelle des alten Jpegs durch. Apple, Canon, Sony und FujiFilm nutzen in den neuesten Kameras zusätzlich das 10 BIT HEIF Kompression-System.Also hier liegt die Zukunft, RAW wird praktisch nicht mehr gebraucht.

 

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13. November 2023
Kameras, Objektive und Ferngläser an einem Gurt


PeakDesign

Die US-Marke aus  San Franzisco. 2010 fühlte ein Peter Dearing nach einem Fototrip um die Welt, dass es keine gute, kompakte Lösung gab, um Gurte an Kameras anzubringen und schnell zu entfernen oder zu wechseln. Ist dann durch Kickstarter Kampagnen schnell durch die Decke gegangen und auch bei uns sehr schnell bekannt geworden durch ihre einfachen aber effektiven Kamera-Anker. Roter Rand um schwarzes Rund sind sie mit verstärkten Seil um jede zweite Kamera zu sehen.

Ich hatte sie auch, aber die Phase hat bei mir nur 4-6 Monate gedauert, dann fand ich geeigneteres.

Ich bin sehr speziell wenn es um Kameras und Gurte geht. Ich kenne reichlich Fotografen, denen das alles egal ist und die einfach den mitgelieferten Primitiv-Gurt mit Marken-und Kamera-Namen anbringen. Und die anderen, denen Gurte immer lästig sind.

Ich habe meist mehrere Kameras, ich brauche Gurte. Ich will unauffällig bleiben, Kameras vor der Brust sind für mich untragbar. Schon von 35 Jahren, mit meiner ersten Pentax LX habe ich mir angewöhnt, alle Kameras an der linken Seite zu tragen, Griff frei nach unten.

Das hat für mich den Vorteil sie schnell greifen und ohne Gurt-Wurst in der rechten Hand auslösen zu können.

Für mich die falsche Befestigung: Weder rechts noch unter der Kamera finde ich den Gurt hilfreich:

Nach Pentax war keiner mehr so genial zwei Verbindungspunkte links an der Kameraseite anzubringen(Boden und Deckel). Heute muss ich deshalb Beute Gurtenden an der linken Oberkante befestigen. Dabei wird dann eins entscheidend für mich, der Gurt sollte sich nicht verdrehen.

Und dass passiert leider praktisch immer, vor allem mit 2 PeakDesign Ankern, die sich leicht um sich selbst winden.

Also suchte ich bald nach einer anderen Lösung und wurde diesmal auch überraschend schnell fündig.

PGYTECH heisst der chinesische Anbieter, dem offensichtlich sofort der Fehler der PeakDesign Erfindung aufgefallen war. Und der sich mit ähnlichen Produkten im Foto-Zubehör positionieren möchte. Taschen und Gurte, wie auch Stativ und Plattensysteme versprachen schon immer sehr hohe Gewinne!

Jeder braucht die Produkte und so fängt man oft Kunden für viele Jahre oder Jahrzehnte- früher zumindest.

PeakDesign ist heute für mich kein Thema mehr, die Preise sind dreist wie meistens bei Amerikanern und die Produkte oft nicht ausgereift. Weder das Stativ, noch die Fingerschlaufe und Ähnliches kann ich wirklich empfehlen. Alles ist ein bisschen mit heißer Nadel gestrickt.

PGYTECH hat es da einfacher, sie brauchen nur die Fehler der anderen zu beseitigen und die Produkte zu optimieren.

Es gehört nicht so viel dazu sich vorzustellen, dass eine Kugel einen Teller immer überlegen sein wird, solange sie sich sicher befestigen lässt. PGYTECH hat das mit etwas dickeren Gurtbefestigungen, in denen die Kugel des Ankers sicher eingeklinkt und durch Metall gehalten wird, bravourös gelöst.

Die Kugel kann sich im Anker drehen und dadurch verdreht sich der Gurt nicht wie bei den Mitbewerbern.

Die Kugel gibt es in rot und schwarz, genau genommen braucht man jetzt nur noch einen stabilen, bequemen Gurt. Bei mir sind das trotzdem 4 verschiedene von Eddycam. Bisher gibt es schlicht nichts besseres als dieses hochwertige Elchleder. Die Gurte gibt es in verschiedenen Längen, Breiten und Farben, was auch ja nach Kamera und Objektiv Sinn macht. Ich trage keine Objektive, die schwerer als 1 Kilo sind an dem Kameragurt, sondern klicke den Gurt schnell um an Ösen am Objektiv.

Wenn ich Objektive mit 2 und mehr Kilo Gewicht verwende, nutze ich einen breiten, langen Ledergurt, der gut federt und das Gewicht bestens verteilt. An der MFT nutze ich einen anderen, leichteren Gurt als an der Canon oder Sony oder am Fernglas.

Allerdings könnte man aus Kostengründen auch nur einen Gurt verwenden.

Ich habe dann noch das Kunststück geschafft beide Gurtenden in einen Befestigungshafen zu bekommen, was bei PD nicht klappt. So brauche ich nur eine Ankerkugel pro Kamera u Fernglas und der Gurt ist mit seltener Verdrehung am besten zu tragen.

Also ich bin jetzt seit einem halben Jahr sehr zufrieden. Von PeakDesign brauche ich jetzt nichts mehr.

Jetzt haben wir alle Vorteile in einem Tragesystem vereint.

Meine Lösung:

 

 

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11. November 2023
Sony Revolutionen für 2024

Aus dem Krankenhaus erst einmal keine Produktbilder, aber ich habe die Präsentation und das Geschwätz und die Ängste der Canon-Fans aufmerksam verfolgt.


Sony Neuheiten 2024:

Jetzt sind die wichtigen Neuheiten endlich aus der Pistole raus. Man sollte erst etwas abwarten bis sich der Rauch der vielen Jubelperser und Angstbeisser verzogen hat.

Sony kann die Foto- und Videowelt begeistern. Viel deutlicher als es heute Canon und Nikon können.

Mit echten Revolutionen- auch wenn die meisten von uns die jetzt noch nicht brauchen, geschweige denn bezahlen können.

Zum wichtigsten: Das erste 2.8/300 mm GM

für spiegelfreie Kameras ist erschienen, sein Gewicht ist eine Sensation, die selbst mich umhaut. Mit 1470g ist es nicht 500g leichter als Canon bisher, sondern sogar 1 Kilo. Von Nikon ganz zu schweigen. Und die beiden Oldies setzen auch heute auf sehr schwere, unhandliche Zoom-Konstruktionen.

Das lange erwartete kostet 6700€ in Germany!
2m Naheinstellgrenze klingt erst einmal nicht so gut, wichtiger ist wie immer der erreichbare Abbildungsmassstab!!! Die Angabe der Entfernung ist wie immer da eben fast irrelevant! Aber der steht noch nicht final fest, das es erst im Februar erscheint.

Ich würde es normalerweise sofort kaufen, aber ich habe ein 4.5/400 mm – das leichter ist, als wenn ich das 2.8/300 mm mit TC einsetze.
daher kommt es für mich etwas zu spät! Aber es schlägt für mich ein schweres, unhandliches 2.8/100-300 mm mit Leichtigkeit!
Das 2.8 Zoom ist auch heute am besten im 70-200 mm aufgehoben.
Ein Zoom ist oft sinnvoll, aber nicht bei dem Gewicht des 2.8/100-300 mm!
Spätestens jenseits 2 Kilo hört ohne Stativ jeder Spaß mit Objektiven schlagartig auf. Ich hatte das erste Sigma, habe mit dem Nikkor und zuletzt mit dem Canon fotografiert. Alle untauglich.
Der Unterschied zwischen 200 mm u 300 mm ist nicht mehr so entscheidend, dass ich dafür 1 Kilo mehr mit herum schleppe, plus Einbein und Kopf.
Mancher findet 300 mm heute nicht mehr wichtig, vor allem angesichts der Zooms. Aber Pro’s sehen das ganz anders. Man bedenke, bisher wurden fast alle Modeaufnahmen, viele Portraits dürrer Mädchen, in USA, Canada, Indien, Afrika, R u China und sehr viele Tieraufnahmen damit realisiert. (Immer wenn Tiere nicht so bejagd, totgesportet und gescheucht werden, wie bei uns).
Es war immer das wichtigste Säugetier-Objektiv in den meisten Teilen der Welt.
Und im Sport ist es schwer weg zu denken!
Mir ist nur 4.5/400 mm lieber, weil noch leichter und in Europa besser einsetzbar. Und dazu 1.8/135 mm oder 70-200 mm

Fixe Brennweiten gibt es ja praktisch nicht mehr – auf Knopfdruck ist es ein 2.8/450 mm oder etwas gedehnt mit TC wird es zum 4/420 oder 5.6/600 mm.
Wer braucht da ein Zoom?
Nur wer im Hallensport oder Konzert einen festen Platz zugewiesen bekommt, wo er sich nicht rühren darf.
Wir können bis zu  1,70m dicht heran an jede Schöne und zaubern.

SONY 2.8/300mm GM

1470g, 26,5 cm lang
2,0m Naheinstellgrenze. 1:6.7
40,5 mm Filterschublade
Super leicht, aber mit TC14 dann doch 1700g schwer

NIKON  Z4.5/400 mm

1250g, 23,5 cm kurz
2,5m Naheinstellgrenze, 1:6.7
Der leichte Weltmeister. Arbeitet mit beiden Konvertern.

Die Arca-Swiss-Führung wurde wie immer eingespart, auch einen Blendenring hat es nicht und die Sonnenblende ist kurz.
Aber es muss mehr von Sony kommen: Sony 6.3/800, 4.5/100-400 mm & 4.5/500 mm.



Sony Alpha A9III die Fotorecolution?

Technisch spannend – aber bei der Haptik immer noch nicht verstanden was viele Pro’s wollen und brauchen.

Es wird geworben mit bis zu 120 BpS bei voller Auflösung, doch die währen nur 1,5 Sekunden…. Da ist dann wieder ein Limit, dass wehtut, genauso wie nur 25 MP und damit der Zwang zu längsten Brennweiten.
Mehr Nachteile werden sich erst rauskristallisieren… ein ISO-Bereich von 125-50.000 lässt erahnen das sie nicht ganz an A9II und A1 heran reicht, stärker rauscht und die Dynamik nicht voll ausschöpft.

Aber dafür dann kein Verschluss mehr und die volle Belichtung des gesamten Sensors im Bruchteil einer Sekunde. Erstmals Blitzmöglichkeiten wie nie zuvor, keine flackernden Kunstlichtquellen mehr und ganz neue Möglichkeiten.

Ich wüsste nicht wie sich Canon und Nikon in den kommenden Jahren dagegen behaupten wollen.
Die R1 KÖNNTE tot sein bevor sie erscheint.
Seit 10 Jahren ist Sony technisch Leader of the pack und nicht Canon.
Trotzdem werden mehr Teles gebraucht wie 4.5/400 – 4.5/500 – 6.3/800 und 4/100-400 mm TC!

Mit Griff ist sie leider weiter deutlich größer und schwerer als das Kilo der R3. Ich bin trotzdem froh die R3 nicht gekauft zu haben, wenn ich deren Objektive sehe und wo es hinführt. Und der augengesteuerte AF funktioniert bei mir nicht einwandfrei. Canon wird weiter viel, viel Geld verdienen, aber technisch und bei den Objektiven sehe ich da eher eine Sackgasse für Fotografen.

Technisch und bei Objektiven ist Sony seit 10 Jahren der Innovationsführer!
Womit sollte man das bestreiten?
Ich rede nicht von Kameraverkäufen, die sind für uns völlig uninteressant!
Und ich sehe und beschreibe Sony hier auch durchweg kritisch!
Wieso wird eine R1 trotzdem sehnsüchtig erwartet? Weil sie viele alte Fans aus drei Jahrzehnten haben, die sich nicht auf ein neues System einlassen wollen/können!
Vor 10 Jahren war Canon 2 Jahrzehnte führend u oft alternativlos – das ist lange her!
Gerade im Sporttelebereich ist Canon sehr spät, extrem überteuert und steht weit hinter Nikon!
Agenturen könnten ihren Mitgliedern sauteuere und schwere Objektive wie ein 100-300 in die Hand drücken. Aber 2024 nehmen sie viel lieber 2.8/70-200 u 2.8/300 von Sony.

Perfekte Kameras gab es nie u wird es nie geben!
Hier fehlen schon mal mindestens 20 MP oder endlich andere Technik als Bayer-Anordnung!
Auch die Gurtaufhängung ist Steinzeit. Immerhin haben sie jetzt mal den Monitor auf 3.2“ und 2 MP und sinnvoll beweglich gelagert u hoffentlich auch den Sucher grieselfrei!
Die 25MP zwingen häufiger zu 800 mm plus Konverter und sind dann immer noch OM-1 unterlegen für Ausschnitte.
Bisher waren alle Sonys zu eng gebaut, wer mal 1.4/85 mm, 1.8/135 mm etc nutzt, weiss das sofort, da hilft auch kein Zusatzgriff. Es hat sich da was getan, denn es ist ja endlich Platz für eine Zusatztaste für Mittelfinger!
Trotzdem hätte sie die Bauart der R3 kopieren müssen u 1Kg gegen 750g bringt keinen ins Krankenhaus!
Und das Arm verrenken im Hochformat bliebe auch aus!

 

Foto-Revolutionen:
Wirklich bedeutend waren doch fotografisch nur:(beste Lösung, nicht erste)

SLR Sucher (Pentax)
Nikon F-Bajonett
Autofokus ((Canon)
Bildstabilisator in Kam+Obj (Olympus)
MFT + LiveView u Staubentf (Olympus)
Spiegelfrei u 1 Bajonett (Sony)
Staked-Sensor (Sony)
GM Objektive (Sony)
GS-Ganzbelichtung (Sony)

Letztere wird von vielen noch nicht als echte Revolution erkannt. Dazu ist er zu neu. Es wird in 5-10 Jahren keine Kameras mehr ohne GS geben, wenn man die Technik preiswert realisieren kann.

Zuerst werden Sport-Olympia-Filmer u Fotografen bedient. Und dann langsam zum Sonmer hin alle anderen. Ich denke nicht, dass sie diesen besonderen Sensor so schnell in großen Serien liefern können, für Fans wird es eher Spätsommer 24 werden und nur wenn sie vorbestellt haben und im SPS sind.

Viele Zahlen verwirren:

Es sind nur Zahlen. Ich nutze heute längst ab und zu 50-60 BpS für Vögel u Eichhörnchen.

Für kurze Zeiten jenseits 1/8000 Sec muß man ja erst einmal genug Licht haben!

Wichtiger wären mir auf jeden Fall auch 12 ISO gewesen um blöde Filter zu vermeiden, aber die OM-1 kann das ja zum Glück elektronisch ohne die BQ des Objektivs zu zerstören.

Zum GS, auch bei Belichtungsautomatik, Autofokus, Digital und Spiegelfrei habe ich Mehrheiten schreien hören: „was soll das und brauch ich nicht“. Kurze Zeit später haben es alle genutzt.

So wird es auch, wenn GS in 2000€ Kameras kommt, bis dahin hat es für jeden nur Vorteile und keinen Nachteil mehr. Endlich keinen Verschluss mehr!!!

Es gibt immer mehr Bestrebungen, den Fotomodus abzuschaffen. Sony zeigt bei den 120 aufgenommenen Bildern ein Video in der Rückschau, aus der schneller genau das spannendste Bild ausgewählt werden kann. So etwas gab es auch schon bei Canon und Panasonic.

Wer fotografieren will, wird das auch in Zukunft wie gewohnt tun.
Zwischen Foto und Video bestehen schon technisch gewaltige Unterschiede.
Und letztlich sind nur wenige Motive und erzählte Stücke oder Sport den Aufwand für Video, samt Schnitt u Ton wert.
Und da tut man sich oft mit dem Smartphone – wenn man es schafft es horizontal waagerecht auszurichten – viel leichter!

Also was da in Sport, Krieg und Berichterstattung gemacht wird und vielleicht bei einigen Tierfilmen, soll nicht Problem von uns Fotografen werden!
Ein Foto ist bis heute fast immer viel schärfer, detaillierter und aussagekräftiger als jedes Video (Auch in endlos Dauerschleife) es zeigen kann.

Ein Foto kann jeder an die Wand hängen und jederzeit bestaunen, ein Video rauscht vorbei. Es ist besser für Bewegungen und Handlungen zu zeigen, aber eben zu allermeist nicht in der Qualität von Serienfotos!
Aber mag sein das die Technik sich da noch ändert.
Das war doch immer so, dass die erste Vorstellung neuer Technik nicht besonders ausgereift war. Erinnert euch an den ersten AF von Minolta, Pentax, Nikon – grausam.
Die ersten Staubbilder vom digitalen Sensor, bis Olympus es gefixt hat.
Es wird 2-3 Generationen brauchen und erheblich preiswerter werden müssen, bis es sich durchsetzt.

Selbst ich werde die 9III nicht bestellen – schon gar nicht, so lange da kein sinnvoller Speicherschacht mit 2x CFE B oder erheblich schnellerem anderen Speicher verbaut ist! Fuji macht es in der GFX richtig, 2x CFE B oder SSD Platte.

Die 7000€ teure Kamera ist gebaut für Reportage, Presse und Eventfotografie (einschließlich Sport). Dem Tier- und Naturfotograf wird sie so kaum Vorteile bringen!

LICHT:

+ endlich Global Shutter
+ endlich noch mal 7 mm breiter als A1 und Platz zwischen Objektiv u Fingern
+ 617g (120g leichter als A1) durch fehlenden mechanischen Verschluss
+ bester AF – nochmals erheblich optimiert
+ 1 sec Pre-Shooting
+ Taste für 120BpS bei voller Auflösung
+ Monitor 3.2“ 2MP endlich voll beweglich
+ verbesserter Sucher 9MP
+ volle Blitzsynchronisation
+ kein mechanischer Verschluss mehr
+ endlich etwas besserer Bildstabi bis 8 Stufen
+ bestes Akku-System, 15% noch mal verbessert
Staubschutz?

Schatten:

– CFE A Karte halb so schnell wie CFE B
– 7000€ hoher Preis ohne Griff
– Nur maximal 50.000 ISO Pushempfindlichkeit (A1 = 100.000)
– Weiter kleines, kantiges Gehäuse
– Wieder kein OLED Monitor
– Keine SP Bearbeitung u KI integriert
– Neuer größerer Griff erforderlich
– Stärkeres Bildrauschen, schwächere Dynamik?

Der Preis ist sicher steil und 5000€ hätten auch realisiert werden können. Aber Sony kalkuliert offensichtlich einen kleinen Absatzmarkt ein, da die Kamera sehr speziell ist. Und es kann sein das er in 2 Jahren nicht sinkt und es kein CB gibt, weil die Kamera wie die A1 konkurrenzlos ist.

Also wer sie möchte, lieber gleich bei mir bestellen, sonst besser ganz verzichten.

Auch das 300 mm werde ich ab Frühjahr haben.

 

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