Tresor  
Filo Rings

1. November 2025
Indian wildlife

Indian Wildlife – Eye to Eye
Canon 2,8/70-200 mm L IS II f:2,8
 
 
Willkommen!

Seit 16 Jahren ist Harrys Photo-Tagebuch online
24 Jahre war davor HarrysInFocus online. HarrysInFocus habe ich inzwischen still gelegt.
Über 930 Beiträge nur auf dieser Homepage.

Dank Dr. Tilo Seeger (www.drtseeger.de) konnte ich eine große Homepage aufbauen und mein vielfältiges Wissen zahllosen Fotografen vermitteln.
Ich bin seit mehr als 35 Jahren immer mit den neuesten Objektiven und Kameras unterwegs. Wenn ich es mir aussuchen kann, fotografiere ich am liebsten Tiere und alles was lebt und sich bewegt. Man vermutet bei mir gerne eine besondere Leidenschaft für Fotografie und Fotogeräte – das ist aber aus meiner Sicht nicht ganz richtig, denn meine wahre Leidenschaft brennt für meine Motive, für Tiere, für Natur, für Menschen – der Rest ist nur Technik.
Meine große Homepage “HarrysInFocus” wurde gerne mal zu bunt und zu verwirrend empfunden – sie ist aber eben auch so wie ich. Ein bunter Vogel, gerne mal chaotisch und zerstreut, oft knallig und manchmal zu viel auf einmal.
Ich bin nicht geradlinig und angepasst und farblos vielleicht auch nicht.
Ein Mensch hat viele Facetten, viele Gesichter, er kann vieles sein, je nach dem auf welche Seele er trifft… man muß es nur versuchen.
Ich versuche – ich mag grau nicht und bin immer auf der Suche nach Farben, nach Licht. Ich fotografiere spannende Tiere und Menschen – nicht nur einmal – immer wieder, mir fällt immer noch was ein. Mit einer Kamera kann ich zwar fast alles ablichten und doch verwende ich immer wieder andere Kameras und Objektive, und suche immer das Limit…
wie in meinem Lieblingsfilm „Blade Runner“ (1982) bin ich gerne auf Messers Schneide.
Ich bin “Berlin – Herz & Schnauze”, gewagt und schüchtern, modern und hektisch und zugleich altmodisch mit viel grün, Wasser und Ruhe.
2010 fiel die Entscheidung, es mal mit ruhigen Farben und streng geordnet zu versuchen.
Dafür haben mir hier Andreas Klotz (www.Tipp4.de), Katrin Scheid und Sebastian Tänzer (www.Taenzer.me) eine ganz neue Plattform errichtet. Es hat nicht lange gedauert und ich habe diese Seiten mit massenhaft Fotos und Text gefüllt.

Ich wünsche Ihnen trotzdem viel Vergnügen beim Stöbern, Entdecken und Lesen!

Per E-Mail (HarryPX@T-Online.de) bin ich jederzeit für Sie da und beantworte Fragen, Wünsche und Anregungen, biete Tests und
meinen Foto-Wissen auf USB-Stick. Rein ins Vergnügen…

Und bitte nichts mopsen und nichts ohne meine Zustimmung zitieren oder gar kopieren und ins Netz stellen!
Seien Sie lieber selbst kreativ!

Auf Anfrage – können Sie mich für eine Portrait-Session oder ihre Feierlichkeit buchen. Ich bin kein Freund von festen Preislisten, Preise ändern sich ständig.  Alles ist abhängig vom Aufwand, Nachbearbeitung und Zeit – deshalb einfach eine kleine Mail an mich und sie bekommen ein persönliches Angebot.

Dies ist KEINE Fan-Page – KEINE Werbung, KEINE Suchmaschinen-Links und Optimierung

Auch wenn hier auf meiner Seite Markennahmen wie Canon, Nikon, Novoflex, Olympus, Panasonic, Pentax, Leica, Zeiss & Apple häufiger als vielleicht sonst gewohnt auftauchen – bitte ich Sie herzlich – das nicht als Fan-Page miss zu verstehen. Diese Marken sind hier präsent, aufgrund langjähriger, oft positiver Erfahrungen. Canon und Sony werden wohl am häufigsten besprochen, weil Sony die innovativste Firma hat und Canon noch das größte System und die meisten Kunden hat, nicht weil ich es für die beste Herstellerfirma halte. Grundsätzlich sind mir Marken-Namen und Firmen egal und ich übe da keine Solidarität – denn das wäre zu kurzlebig. Es sind alles Hersteller die Produkte vertreiben und offensiv versuchen Geld zu verdienen. Nachdem ich nun seit 30 Jahren „InFocus“ schreibe und 15 Jahre lang meine Info-News „BlitzLicht“ heraus gegeben habe, werde ich mich ab jetzt auf diese Homepage konzentrieren – mit meinem gesammelten Fotowissen seit 30 Jahren und meinen regelmäßigen Tests aktueller Objektive und Kameras. Da ich unbedingt unabhängig bleiben will von einflussnehmenden Redaktionen (die zumeist über wenig Praxis-Wissen verfügen) den Herstellern, den Vertreibern und der Werbe-Industrie und ein Abo-Preis wie bisher vermutlich immer weniger Menschen interessiert – stelle ich hier mein gesamtes Wissen ab jetzt jedem zur Verfügung. Ich biete jedoch noch viel mehr, intensive Beratung per Mail – speziell an die persönlichen Vorlieben und Bedürfnisse angepasste Objektive und Kameras und Zubehör, die ich zum fairen Preis gebraucht und neu beschaffe.
Als Honorierung erhoffe ich mir wie meine nordamerikanischen Kollegen eine jährliche Spende um diesen hohen Aufwand vor mir und meiner Familie zu rechtfertigen.
Sie können einen beliebigen Betrag ab 35 € HIER spenden.

Die vergangenen 30 Jahre haben gezeigt, dass meine Leser durch meine Beratung und Tests viel Geld einsparen konnten, da ich immer als preisbewusster Berater und nie als “Anpreiser” von Marken fungiere. Oft genug rate ich auch vom Kauf ab. Auf meine gezielte Fachberatung per E-Mail können Sie immer zurückgreifen!)

E-Mail-Kontakt – einfach hier auf Beratung- oder Bestellen-BonBons klicken.

 

1. Dezember 2014
USB-Stick & DVD

Seit 25 Jahren unabhängige Praxistests – für:
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22. September 2026
Reise in die Vergangenheit – 80er Jahre – Nikon gegen Pentax 1.4/85 mm

 

Neben dem lichtstarken 35 mm Objektiv zählt fraglos ein 85 mm Tele zu den bis heute begehrtesten Objektiven der bildgebenden Kunst.

Ich bin in einer Welt aufgewachsen in der die Tele-Perspektive sehr begehrt und sehr starke Bildwinkel noch kaum möglich oder nur mit eingeschränkter Qualität realisierbar waren.
Heute sind Weitwinkel besonders wichtig, alles soll scharf sein und die eigene Person mittendrin.
Anfang der 80er Jahre kamen die zwei besten Kameras des Weltmarktes fraglos von Nikon: F3 (1980) und Pentax: LX (1980).
(Ja es gab auch bald eine Leica R4 (1980) und M6 (1984) mit sehr guten Summiluxen, beide teuer und trotzdem veraltet
es gab die Contax RTS II (1982) mit dem Planar, mir zu anfällig
die Canon F1N (1981) mit dem 1.2/85 mm L, mir zu altmodisch und grob
die Minolta XD7 (1977) mit dem 1.7/85 mm Rokkor ist einiges lichtschwächer,
Olympus OM4 (1983) mit lichtschwächeren 2.0/85mm, und später einem der wichtigsten OM-Objektive, dem 2.0/90 mm Macro – um nur die wichtigsten zu nennen.
Die waren alle spannend, aber sein wir doch ehrlich, damals wollte jeder eine F3 und die Aussenseiter träumten von der LX.

So weit zu den Kameras.
Bahnbrechend war die Entwicklung des hochlichtstarken Nikkor 1.4/85 mm, so dachte ich bisher. Doch ich mußte bei der Recherche einiges lernen, auch Leica hatte schon sehr früh hochlichtstarkes 1.5/85 mm für M39 Schraubgewinde, Canon hatte 52 noch sein S 1.5/85 mm fremd eingekauft, doch schon 1976 mit dem 1.2/85 mm S.S.C. für FD-Bajonett noch vor Nikon seine Bestmarke gesetzt. Zeiss hat sich schon 1975 für Contax und Rollei stark gemacht und 1981 auch Canon mit seinem 1.2/85 mm Paroli geboten.

Und dann gab es noch 1.0/50 mm L von Canon und das Zeiss 0.7/50 mm Planar!
Leica ging am liebsten eigene Brennweitenwege, wie mit dem M 1.4/75 mm.
Dann gab es hochlichtstarke f:1.2 Objektive für das halbe- und Viertel-Format:
Leica MFT 1.2/42,5 mm, Olympus MFT 1.2/45 mm, Fuji XT 1.2/56 mm, bei offener Blende unterscheiden sie sich jedoch in der Bildwirkung von Kleinbildobjektiven, denn sie würden bei MFT ein 0,7/45 und bei Halbformat ein 1.0/56 mm erfordern.
Immerhin gibt es Voigtländer (Cosima Japan) mit MFT 0,95/42.5 mm und 1.5/75 mm für Kleinbild.

Das 85er ist bis heute meine große Objektiv-Leidenschaft, auf alles könnte ich verzichten, aber darauf nicht.
Ich lasse sie alle schwärmen vom 50er, 35er oder gar 28er, nichts kommt meiner favorisierten Bildsprache eines 85er nah genug.
Nur das Nikon AF-S 1.4/105 mm hat mich schwach werden lassen und hätte ich gerne heute wieder als Z-Version.
Bei Blende f:1.4 im Porträt-Telebereich ist ein schneller Verfolgungs-Autofokus praktisch unverzichtbar oder man arbeitet mit sehr großer Ruhe und verlässt sich auf sein Glück. Sicherlich wurden auch vor Sony Alpha schon scharfe Aufnahmen bei offener Blende belichtet. Auch mir ist das schon gelungen. Aber sobald ich und das Modell ungezwungen, frei beweglich sein wollten, war ohne stärkeres Abblenden kaum ein scharfes Bild zu erzielen.

Was gab es nicht alles:
Canon S 1.5/85 mm (1952)
Canon FD 1.2/85 mm (1976)
Canon NFD 1.2/85 mm (1980)
Canon 1.2/85 mm L (1989)
Canon 1.2/85 mm L II (2006)
Canon 1.4/85 mm L (2017)
Canon R 1.2/85 mm L (2019)
Canon R 1.2/85 mm L DS (2019)
Leica 1.5/85 mm Summarex M39  (1943)
Leica R 1.4/80 mm Summilux
Leica M 1.4/75 mm Summilux
Leica 1.5/90 mm Summilux (2019)
Nikkor M 1.5/85mm (Anfang der 60er)
Nikkor AI-S 1.4/85 mm (1981)
Nikkor AF-D 1.4/85 mm (1995)
Nikkor AF-S 1.4/85 mm (2010)
Es handelte sich immer um die gleiche Version, bei der nur die Außenhülle, die Vergütung und beim AF-S die 9 Blendenlamellen abgerundet wurden.
Nikkor AF-S 1.4/105 mm (2016)
Nikkor Z 1.2/85 mm (2023)
Minolta AF 1.4/85 mm
Pentax A* 1.4/85 mm (1984)
Pentax FA 1.4/85 mm (1992)
Pentax DFA* 1.4/85 mm (2020)
Sigma 1.4/85 mm EX (2010)
Sigma 1.4/85 mm ART (2016)
Sigma 1.4/85 mm ART DN (2020)
Sony A 1.4/85 mm GM (2016)
Sony A 1.4/85 mm GM II (2024)
Zeiss – Contax 1.4/85 mm Planar (1975)
Zeiss – Contax 1.2/85 mm Planar (1981)
Zeiss 1.4/85 mm Milvus
Zeiss 1.4/85 mm Otus
Vivitar 1.4/85 mm
Meike AF 1.4/85 mm
TTArtisan 1.25/90 mm M

Einige habe ich vermutlich vergessen, aber die wichtigsten sind hier aufgelistet.

Heute gibt es vor allem eine Besonderheit, Nikon verzichtet auch in neueren Konstruktionen auf aspherische Linsenelemente, wie beim 1.4/85 mm (alle Versionen), beim 1.4/105 mm und sogar beim Z 1.8/85 mm. Erst das Z 1.2/85 mm S verfügt erstmals 2 aspherische Linsen – weil es alle machen und an den Bildrändern heute oft mehr Schärfe verlangt wird. Damit ist es jetzt auch vorbei mit dem einzigartigem Nikon-Look. Denn um absolute Schärfe über das komplette Bild, wie auch über komplette vignettierungs-freiheit ist es ja bei Porträts noch nie gegangen – also ich lehne das ab. Schon das Zeiss OTUS war viel zu scharf an den Rändern.

Doch das zielsichere Scharfstellen auf die Pupille mit f:1.4 war weit schwerer als erträumt. Bis heute ist es schwer an einer Spiegelreflex ohne elektronische Bildvergrößerung und farbigen Konturen ein superscharfes Bild bei offener Blende mit einem dieser Objektive einzufangen. Das liegt nicht alleine an der Blende, sondern daran, dass die Schärfentiefe aus 1-2 m Abstand so gering ist, dass schon kleinste Bewegungen von Modell oder Fotograf die exakte Schärfe zunichte machen. Da hilft nur, Stativ einsetzen und Modellkopf gegen eine Wand lehnen. Oder eben heute zur Not die Augenverfolgung bei Schärfennachführung und 5-10 BpSekunde verwenden. Oder auch das Bild am Monitor oder im Sucher so stark vergrößern, dass endlich auffällt wann die Schärfe nicht sitzt – trotzdem muss man dann unbeweglich bleiben.

Nur mit wenigen dieser Objektive habe ich bis heute nicht fotografiert.
Früher war die Farbzeichnung sehr wichtig, vor allem Zeiss Objektive und auch Canon Objektive waren eher ausgesprochene “Kaltzeichner” und überzeugten mich weit weniger als die optischen Konstruktionen von Nikon, Pentax, Minolta und Leica. Besonders mit Canon, deren Kameras mich jetzt seit immerhin fast 40 Jahren begleiten, war ich aufgrund der Farbsäume immer sehr unglücklich. Heute lassen sie sich endlich herausrechnen, doch Canon hat mir mit seinen Asphären und f:1.2 nie beim fotografieren die benötigte Sicherheit gegeben. Wenn es auf jeden Millimeter ankommt brauche ich die beste Linsenkonstruktion, die machbar ist. Zeiss war mit OTUS, der erste der eine neue Qualität brachte, sogar Sigma hat sich mit der ART-Serie angestrengt

Wenn ich mir für 2025 ein einziges Objektiv auswählen müßte, wäre es zweifelsfrei das 640g leichte und wunderbar abbildende Sony A 1.4/85 mm GM II. Denn Sony verfügt auch über den besten Pupillen-Erkennungs-AF aller modernen Kameras. Alle Objektive mit Lichtstärke f:1.2, die nur ½ Blende mehr Licht bringen und erheblich schwerer und dicker sind, führen aus meiner Sicht in die falsche Richtung.
Tatsächlich fotografiere ich am liebsten mit einer Fujifilm GFX 100II und dem 2.0/110 mm Menschen. Das ist das bei weitem beste Objektiv, die Kamera hat den besten Sucher aller Kameras und bittet mit 100 MP Sensor, was kein anderer so überzeugend bieten kann.

Was fällt im direkten Vergleich auf?
– Nikon baut deutlich dicker: 7,3cm und schwerer: 608g nackt
– Pentax bleibt schlank: 6,6cm und mit 545g nackt spürbar leichter
– Nikon verzichtet auf f: 22 und hat aber 9 Blendenlamellen
– Pentax kann auch f:22 und hat auch die 9 Lamellen
– beide verwenden eine gerundete 9 Lamellen-Blende, die vermutlich zugekauft wurde
– Nikon größter Glasdurchmesser: 8,0cm
– Pentax größter Glasdurchmesser: 7,32cm
– Nikons Hinterlinse ist etwas kleiner als die von Pentax
– Nikon nimmt sich 4 mm Platz für seinen Namen und die Bezeichnung NIKKOR 85mm 1:1.4 plus Seriennummer
– Pentax gravierte alles auf den Fokussierung: SMC PENTAX-A* 1:1.4 85 mm
– Nikon braucht 72 mm Filter und Pentax kommt mit 67mm Filtern aus
– Nikon verwendet eine schöne, kompakte Einschschraub-Sonnenblende
– Pentax verwendete leider eine gut 2 cm breitere, lange Metallblende, die die ganze Erscheinung hässlich machte
– Nikon Hartplastik Blendenring nur in ganzen Stufen
– Pentax Metallring in halben Stufen

Hier erklärt sich auch, das ich die Bezeichnung oft anders angebe als heute oft praktiziert wird. Mit Pentax aufgewachsen, kommt bei mir immer zuerst die Lichtstärke un danach erst die Brennweite, Nikon graviert es umgekehrt.
– beide fokussieren zum Glück anders als Canon in die gleiche Richtung – Drehung nach links für mehr Naheinstellung!
Deshalb haben mich Canon, Tamron, Sigma und Co meistens genervt!

Das Material:
Beide Objektive sind sehr, sehr wenig gebraucht und man sieht nur kleinste Gebrauchsspuren und etwas feinen Staub zwischen den Linsen. Beide wurden offensichtlich bewegt, denn auch nach gut 40 Jahren ist kein Verschleiß, kein Ruckeln, kein Stocken und erst recht keine Verharzung feststellbar!
Beide Lichtriesen verwenden viel Metall (eine Aluminium- oder Magnesiumlegierung vermute ich).
Der Rand des inneren Tubus bei Nikon wirkt dicker und solider, er fährt aber nur 1,0cm aus und die schnell Drehung legt nur rund 120° zurück.
Pentax hingegen fährt um 1,8cm aus und vollzieht eine rund 160° Drehung.
Daraus lässt sich schließen, das dieses Pentax Objektiv sich genauer und etwas feinfühliger fokussieren lässt.
Speziell den Pentax Takumaren mit Schraubbajonett sagen Experten einen besonders seidenweichen Lauf nach. Ich habe ein SMC Takuma 2.5/135 mm da und gefühlt fährt dieses 1.8/85 mm A* noch zeitiger, noch flüssiger zur Schärfelinie. Dagegen läuft das Nikkor mit leichter “Delle” im letzten Drittel der Naheinstellung und in den ersten beiden Drittel weniger weich und gar nicht seidig.
Zum manuellen Fokussieren ziehe ich das Pentax A* in jedem Fall dem Nikon und allen anderen Pendants dieser Lichtstärke und Brennweite vor.

Nikon nimmt sich weiterhin 4 mm Platz für seinen Namen und die Bezeichnung NIKKOR 85mm 1:1.4 plus Seriennummer, alles ist vorne im Objektiv zu sehen, auch von jedem Modell. Pentax hatte früher genauso innen graviert, doch seit den M-Objektiven ist das anders. Alles wird auf den Fokussierung: SMC PENTAX-A* 1:1.4 85 mm graviert. Vom Modell aus gesehen ist kein Schriftzug mehr zu sehen, nichts kann reflektieren.

Beide verwenden einen genarbten, dicken Gummi anstelle der früher üblichen aus metall gefrästen Fokussierhilfe. Bis heute kann ich die Metall-Fokussierringe nicht leiden, auch nicht am modernen Voigtlönder. Sie zerkratzen zu schnell und sehen schnell gebraucht aus. Auch wenn Viele das reine Metall mehr schätzen, ich brauche meinen Gummiring!
Ganz anders sieht es mit dem Blendenring selbst aus. Pentax verwendete ihn noch sehr lange, Sony hat ihn wieder eingeführt, obwohl er Ende der 80er von Minolta und Canon verdammt wurde. Nikon mußte spät nachziehen und das zählt zu den Dingen, die einen gegen Nikon aufbringen können. Der heutige, programmierbare und gefühllose (knickfreie) Ring am Objektiv, den uns Canon und Nikon schön reden wollen, hat alles vom Charme eines Blendenrings, einer Präzision verloren! Hier noch mal ein Hoch auf Sony und Panasonic/Leica – die wissen wie es geht!
Schon damals waren Blendenringe häufig aus Hartplastik, Canon, Minolta und auch an diesem 85er Nikkor ist er plante und relativ gefühllos. Er rastet nur in ganzen Stufen ein – peinlich!
Pentax lässt außer beim größten und kleinsten Wert alle Blenden halbstufig einrasten – nur so kann es sein. (⅓ Stufen finde ich schon wieder lästig, man kommt nicht so schnell manuell auf den gewollten, richtigen Wert!). Nikon liefert hier keine Präzision, die Blende ratscht einfach laut hörbar durch. Der Plendenring am Pentax Objektiv lässt sich sanft, präzise und deutlich leiser einstellen. Auch verfügt Pentax über einen satten Stift, der die Blende in A-Stellung bringt. Bei Nikon “gilt” f:16 als A-Stellung und bei späteren Modellen kam ein kleiner Plasteschieber hinzu.
Aber Nikkor hat den von vielen geliebten Chromring, so ist es auffällig und leicht als Nikkor zu identifizieren. Das Pentax bleibt unauffällig und verzichtet auf jeden Chrom, nur der kleine grüne Stern mußte sein.
Zu den verwenden Farben:
Bei Pentax ist auch das gravierte A am Blendenring grünend ft und m Skalen haben unterschiedliche Farben, Ft in hellblau und m in zartem sandgelb. Im gleichen Farbton ist eine Halbkugel 2cm rechts von der orangeroten, sehr gut sichtbaren Arretierung angebracht. Die sandgelbe Knubbel (früher weiß) rechts am Objektiv dient der Orientierung des Daumens beim Ansetzen des Objektives. Mit ihm kann man sich bei wenig Licht orientieren, beim Ansetzen muß er auf einer Höhe mit dem Entriegelungsknopf rechts an der Kamera sein! Pentax lässt hier gar keinen Zweifel wo und wie das Objektiv an der Kamera arretiert werden soll, absolute Liebe zu Detail.
Nikon hat nur einen kleinen weißen Punkt zum ansetzen, sehr spartanisch.

Die Optik:

 

 

Keine Sorge, ich werde jetzt nicht alle 80er Jahre Objektive vergleichen und jüngere aus den 90ern oder vor Sony GM schon gar nicht, ab da wurde alles nur schlechter. Auch bei Pentax folgte nach der A-Serie, von den Limited-Objektiven abgesehen, nur noch Plaste. Und auch bei Canon, Minolta, Nikon und Co wurde es eher gruselig. AIS und A waren die mechanische Krone der manuellen SLR-Objektive.
Es lohnt sich auch nur selten noch ältere Objektive zu suchen, oft sind die Linsenrechnungen identisch, aber die Vergütung erheblich schlechter. Also begann gut auszusehen mit Pentax Takuma Super Multi Coating, davon war weitgehend Lichtverlust bis sogar neben im Sumpf. Das kann mal schön aussehen, erreicht man aber auch durch anhauchen, wie schon Herr Hamilton wußte.

 

11. November 2023
Sony Revolutionen für 2024

Aus dem Krankenhaus erst einmal keine Produktbilder, aber ich habe die Präsentation und das Geschwätz und die Ängste der Canon-Fans aufmerksam verfolgt.


Sony Neuheiten 2024:

Jetzt sind die wichtigen Neuheiten endlich aus der Pistole raus. Man sollte erst etwas abwarten bis sich der Rauch der vielen Jubelperser und Angstbeisser verzogen hat.

Sony kann die Foto- und Videowelt begeistern. Viel deutlicher als es heute Canon und Nikon können.

Mit echten Revolutionen- auch wenn die meisten von uns die jetzt noch nicht brauchen, geschweige denn bezahlen können.

Zum wichtigsten: Das erste 2.8/300 mm GM

für spiegelfreie Kameras ist erschienen, sein Gewicht ist eine Sensation, die selbst mich umhaut. Mit 1470g ist es nicht 500g leichter als Canon bisher, sondern sogar 1 Kilo. Von Nikon ganz zu schweigen. Und die beiden Oldies setzen auch heute auf sehr schwere, unhandliche Zoom-Konstruktionen.

Das lange erwartete kostet 6700€ in Germany!
2m Naheinstellgrenze klingt erst einmal nicht so gut, wichtiger ist wie immer der erreichbare Abbildungsmassstab!!! Die Angabe der Entfernung ist wie immer da eben fast irrelevant! Aber der steht noch nicht final fest, das es erst im Februar erscheint.

Ich würde es normalerweise sofort kaufen, aber ich habe ein 4.5/400 mm – das leichter ist, als wenn ich das 2.8/300 mm mit TC einsetze.
daher kommt es für mich etwas zu spät! Aber es schlägt für mich ein schweres, unhandliches 2.8/100-300 mm mit Leichtigkeit!
Das 2.8 Zoom ist auch heute am besten im 70-200 mm aufgehoben.
Ein Zoom ist oft sinnvoll, aber nicht bei dem Gewicht des 2.8/100-300 mm!
Spätestens jenseits 2 Kilo hört ohne Stativ jeder Spaß mit Objektiven schlagartig auf. Ich hatte das erste Sigma, habe mit dem Nikkor und zuletzt mit dem Canon fotografiert. Alle untauglich.
Der Unterschied zwischen 200 mm u 300 mm ist nicht mehr so entscheidend, dass ich dafür 1 Kilo mehr mit herum schleppe, plus Einbein und Kopf.
Mancher findet 300 mm heute nicht mehr wichtig, vor allem angesichts der Zooms. Aber Pro’s sehen das ganz anders. Man bedenke, bisher wurden fast alle Modeaufnahmen, viele Portraits dürrer Mädchen, in USA, Canada, Indien, Afrika, R u China und sehr viele Tieraufnahmen damit realisiert. (Immer wenn Tiere nicht so bejagd, totgesportet und gescheucht werden, wie bei uns).
Es war immer das wichtigste Säugetier-Objektiv in den meisten Teilen der Welt.
Und im Sport ist es schwer weg zu denken!
Mir ist nur 4.5/400 mm lieber, weil noch leichter und in Europa besser einsetzbar. Und dazu 1.8/135 mm oder 70-200 mm

Fixe Brennweiten gibt es ja praktisch nicht mehr – auf Knopfdruck ist es ein 2.8/450 mm oder etwas gedehnt mit TC wird es zum 4/420 oder 5.6/600 mm.
Wer braucht da ein Zoom?
Nur wer im Hallensport oder Konzert einen festen Platz zugewiesen bekommt, wo er sich nicht rühren darf.
Wir können bis zu  1,70m dicht heran an jede Schöne und zaubern.

SONY 2.8/300mm GM

1470g, 26,5 cm lang
2,0m Naheinstellgrenze. 1:6.7
40,5 mm Filterschublade
Super leicht, aber mit TC14 dann doch 1700g schwer

NIKON  Z4.5/400 mm

1250g, 23,5 cm kurz
2,5m Naheinstellgrenze, 1:6.7
Der leichte Weltmeister. Arbeitet mit beiden Konvertern.

Die Arca-Swiss-Führung wurde wie immer eingespart, auch einen Blendenring hat es nicht und die Sonnenblende ist kurz.
Aber es muss mehr von Sony kommen: Sony 6.3/800, 4.5/100-400 mm & 4.5/500 mm.



Sony Alpha A9III die Fotorecolution?

Technisch spannend – aber bei der Haptik immer noch nicht verstanden was viele Pro’s wollen und brauchen.

Es wird geworben mit bis zu 120 BpS bei voller Auflösung, doch die währen nur 1,5 Sekunden…. Da ist dann wieder ein Limit, dass wehtut, genauso wie nur 25 MP und damit der Zwang zu längsten Brennweiten.
Mehr Nachteile werden sich erst rauskristallisieren… ein ISO-Bereich von 125-50.000 lässt erahnen das sie nicht ganz an A9II und A1 heran reicht, stärker rauscht und die Dynamik nicht voll ausschöpft.

Aber dafür dann kein Verschluss mehr und die volle Belichtung des gesamten Sensors im Bruchteil einer Sekunde. Erstmals Blitzmöglichkeiten wie nie zuvor, keine flackernden Kunstlichtquellen mehr und ganz neue Möglichkeiten.

Ich wüsste nicht wie sich Canon und Nikon in den kommenden Jahren dagegen behaupten wollen.
Die R1 KÖNNTE tot sein bevor sie erscheint.
Seit 10 Jahren ist Sony technisch Leader of the pack und nicht Canon.
Trotzdem werden mehr Teles gebraucht wie 4.5/400 – 4.5/500 – 6.3/800 und 4/100-400 mm TC!

Mit Griff ist sie leider weiter deutlich größer und schwerer als das Kilo der R3. Ich bin trotzdem froh die R3 nicht gekauft zu haben, wenn ich deren Objektive sehe und wo es hinführt. Und der augengesteuerte AF funktioniert bei mir nicht einwandfrei. Canon wird weiter viel, viel Geld verdienen, aber technisch und bei den Objektiven sehe ich da eher eine Sackgasse für Fotografen.

Technisch und bei Objektiven ist Sony seit 10 Jahren der Innovationsführer!
Womit sollte man das bestreiten?
Ich rede nicht von Kameraverkäufen, die sind für uns völlig uninteressant!
Und ich sehe und beschreibe Sony hier auch durchweg kritisch!
Wieso wird eine R1 trotzdem sehnsüchtig erwartet? Weil sie viele alte Fans aus drei Jahrzehnten haben, die sich nicht auf ein neues System einlassen wollen/können!
Vor 10 Jahren war Canon 2 Jahrzehnte führend u oft alternativlos – das ist lange her!
Gerade im Sporttelebereich ist Canon sehr spät, extrem überteuert und steht weit hinter Nikon!
Agenturen könnten ihren Mitgliedern sauteuere und schwere Objektive wie ein 100-300 in die Hand drücken. Aber 2024 nehmen sie viel lieber 2.8/70-200 u 2.8/300 von Sony.

Perfekte Kameras gab es nie u wird es nie geben!
Hier fehlen schon mal mindestens 20 MP oder endlich andere Technik als Bayer-Anordnung!
Auch die Gurtaufhängung ist Steinzeit. Immerhin haben sie jetzt mal den Monitor auf 3.2“ und 2 MP und sinnvoll beweglich gelagert u hoffentlich auch den Sucher grieselfrei!
Die 25MP zwingen häufiger zu 800 mm plus Konverter und sind dann immer noch OM-1 unterlegen für Ausschnitte.
Bisher waren alle Sonys zu eng gebaut, wer mal 1.4/85 mm, 1.8/135 mm etc nutzt, weiss das sofort, da hilft auch kein Zusatzgriff. Es hat sich da was getan, denn es ist ja endlich Platz für eine Zusatztaste für Mittelfinger!
Trotzdem hätte sie die Bauart der R3 kopieren müssen u 1Kg gegen 750g bringt keinen ins Krankenhaus!
Und das Arm verrenken im Hochformat bliebe auch aus!

 

Foto-Revolutionen:
Wirklich bedeutend waren doch fotografisch nur:(beste Lösung, nicht erste)

SLR Sucher (Pentax)
Nikon F-Bajonett
Autofokus ((Canon)
Bildstabilisator in Kam+Obj (Olympus)
MFT + LiveView u Staubentf (Olympus)
Spiegelfrei u 1 Bajonett (Sony)
Staked-Sensor (Sony)
GM Objektive (Sony)
GS-Ganzbelichtung (Sony)

Letztere wird von vielen noch nicht als echte Revolution erkannt. Dazu ist er zu neu. Es wird in 5-10 Jahren keine Kameras mehr ohne GS geben, wenn man die Technik preiswert realisieren kann.

Zuerst werden Sport-Olympia-Filmer u Fotografen bedient. Und dann langsam zum Sonmer hin alle anderen. Ich denke nicht, dass sie diesen besonderen Sensor so schnell in großen Serien liefern können, für Fans wird es eher Spätsommer 24 werden und nur wenn sie vorbestellt haben und im SPS sind.

Viele Zahlen verwirren:

Es sind nur Zahlen. Ich nutze heute längst ab und zu 50-60 BpS für Vögel u Eichhörnchen.

Für kurze Zeiten jenseits 1/8000 Sec muß man ja erst einmal genug Licht haben!

Wichtiger wären mir auf jeden Fall auch 12 ISO gewesen um blöde Filter zu vermeiden, aber die OM-1 kann das ja zum Glück elektronisch ohne die BQ des Objektivs zu zerstören.

Zum GS, auch bei Belichtungsautomatik, Autofokus, Digital und Spiegelfrei habe ich Mehrheiten schreien hören: „was soll das und brauch ich nicht“. Kurze Zeit später haben es alle genutzt.

So wird es auch, wenn GS in 2000€ Kameras kommt, bis dahin hat es für jeden nur Vorteile und keinen Nachteil mehr. Endlich keinen Verschluss mehr!!!

Es gibt immer mehr Bestrebungen, den Fotomodus abzuschaffen. Sony zeigt bei den 120 aufgenommenen Bildern ein Video in der Rückschau, aus der schneller genau das spannendste Bild ausgewählt werden kann. So etwas gab es auch schon bei Canon und Panasonic.

Wer fotografieren will, wird das auch in Zukunft wie gewohnt tun.
Zwischen Foto und Video bestehen schon technisch gewaltige Unterschiede.
Und letztlich sind nur wenige Motive und erzählte Stücke oder Sport den Aufwand für Video, samt Schnitt u Ton wert.
Und da tut man sich oft mit dem Smartphone – wenn man es schafft es horizontal waagerecht auszurichten – viel leichter!

Also was da in Sport, Krieg und Berichterstattung gemacht wird und vielleicht bei einigen Tierfilmen, soll nicht Problem von uns Fotografen werden!
Ein Foto ist bis heute fast immer viel schärfer, detaillierter und aussagekräftiger als jedes Video (Auch in endlos Dauerschleife) es zeigen kann.

Ein Foto kann jeder an die Wand hängen und jederzeit bestaunen, ein Video rauscht vorbei. Es ist besser für Bewegungen und Handlungen zu zeigen, aber eben zu allermeist nicht in der Qualität von Serienfotos!
Aber mag sein das die Technik sich da noch ändert.
Das war doch immer so, dass die erste Vorstellung neuer Technik nicht besonders ausgereift war. Erinnert euch an den ersten AF von Minolta, Pentax, Nikon – grausam.
Die ersten Staubbilder vom digitalen Sensor, bis Olympus es gefixt hat.
Es wird 2-3 Generationen brauchen und erheblich preiswerter werden müssen, bis es sich durchsetzt.

Selbst ich werde die 9III nicht bestellen – schon gar nicht, so lange da kein sinnvoller Speicherschacht mit 2x CFE B oder erheblich schnellerem anderen Speicher verbaut ist! Fuji macht es in der GFX richtig, 2x CFE B oder SSD Platte.

Die 7000€ teure Kamera ist gebaut für Reportage, Presse und Eventfotografie (einschließlich Sport). Dem Tier- und Naturfotograf wird sie so kaum Vorteile bringen!

LICHT:

+ endlich Global Shutter
+ endlich noch mal 7 mm breiter als A1 und Platz zwischen Objektiv u Fingern
+ 617g (120g leichter als A1) durch fehlenden mechanischen Verschluss
+ bester AF – nochmals erheblich optimiert
+ 1 sec Pre-Shooting
+ Taste für 120BpS bei voller Auflösung
+ Monitor 3.2“ 2MP endlich voll beweglich
+ verbesserter Sucher 9MP
+ volle Blitzsynchronisation
+ kein mechanischer Verschluss mehr
+ endlich etwas besserer Bildstabi bis 8 Stufen
+ bestes Akku-System, 15% noch mal verbessert
Staubschutz?

Schatten:

– CFE A Karte halb so schnell wie CFE B
– 7000€ hoher Preis ohne Griff
– Nur maximal 50.000 ISO Pushempfindlichkeit (A1 = 100.000)
– Weiter kleines, kantiges Gehäuse
– Wieder kein OLED Monitor
– Keine SP Bearbeitung u KI integriert
– Neuer größerer Griff erforderlich
– Stärkeres Bildrauschen, schwächere Dynamik?

Der Preis ist sicher steil und 5000€ hätten auch realisiert werden können. Aber Sony kalkuliert offensichtlich einen kleinen Absatzmarkt ein, da die Kamera sehr speziell ist. Und es kann sein das er in 2 Jahren nicht sinkt und es kein CB gibt, weil die Kamera wie die A1 konkurrenzlos ist.

Also wer sie möchte, lieber gleich bei mir bestellen, sonst besser ganz verzichten.

Auch das 300 mm werde ich ab Frühjahr haben.

 

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11. November 2023
Sensoren und Leica Rekorde

Jeder Hersteller rührt in seinem eigenen Süppchen:
Vergleichbar bei den Sensoren und Kamera-Ausstattungen sind nur:

A9 – R3 – R1 =  24 MP Stacked VF
A1 – Z9 = 46 MP Stacked VF
Z8 – R5II = 46 MP Stacked VF
R5 – 45 MP VF
A7RV  = 61 MP VF
A7IV – R6II – Z6II 24-30 MP VF
Z6III = 24 MP Teilstacked VF
A7S = 12 MP VF
OM-1 = 20 MP Stacked VF
GH7 = 25 MP VF
X-H2s = 26 MP Stacked HF
R8 = 24 MP VF
R7 = 32 MP HF
das sind viel zu viele Baureihen und Extratouren!
Alle weichen sich gegenseitig aus. Ohne Stacked-Sensor keine schnelle und auch keine wirklich aktuelle PRO-Kamera.

Sensor Auslesezeiten in Millisekunden:

Canon R = 80 ms
Olympus E-M1 ca. 77ms
Sony 7RIII ca. 70ms
Sony A 7 II, a 7R IV = 63
Sony A7R V  = 51
Panasonic/Leica S1, S5 II 50, S5 IIx = 50,
Canon R10 = 40
Fujifilm X-T5, X-H2  = 31,   HF: 40 mp
Canon R7 = 31 ms
Sony A 7 IV = 27 ms
Leica SL  22ms
Canon R6 = 20,
Fujifilm X-T4 = 19 ms,   HF: 24 mp
Sony A6700 = 16ms
Canon R5 = 15  (FSI – Sensor )
Canon R6 II = 14 ms
Fujifilm X-T3 ca. 14ms
Arri Alexa Mini ca. 3ms

Stacked Sensor
Zum Vergleich – die “langsamen Kameras wie Sony A7RV bei 51 ms; Canon R7 und Fuji X-T5, X-H2 bei 31 ms; Sony 6700 bei 16 ms, Canon R5 bei 15 ms, Canon R6II bei 14 ms zerstören mit dem elektronischen Verschluss allesamt viele schnelle Motive und wir sind praktisch gezwungen mechanisch auszulösen!
Mechanischer Verschluss = 3ms

Fujifilm X-H2s = 10ms
OMD OM-1 = 8 ms (ab hier ist es praktisch häufig problemfrei!
Canon R5II = 6.3 ms
Sony A9 II = 6 ms
Canon R3 = 5.5 ms
Sony A1  = 4.2 ms
Nikon Z8, Z9 = 4 ms
Sony A9III = 0 ms


Leica mit Rekord-Umsatz

Meine eigene Einbildungskraft reicht bei allen Leica Produkten nicht aus – ich habe noch nie mit Leica M6, M7, R7, Q2, Q3, SL1 auch nur eine Aufnahme fertigen können die in irgendeiner Form besser als die fast jeder anderen Kamera war. Leica Kameras sind bestenfalls teurer Luxusschmuck um sich selbst und anderen die eigene herausragende Stellung klar zu machen.
Das mag ganz früher einmal bei Kriegsberichterstattern mit einer M Leica anders gewesen sein.
Besonders Heute ist von Werterhaltung keine Spur mehr, die Kameras sind nach 2 Jahren hoffnungslos veraltet. Und wenn sie nicht in besonderer Form, wie Titan oder Belederung oder Nummerierung im Panzerschrank zum Sammeln lagen, wird man damit immer fast Verlust machen. Ausnahme, man hat frühere, mechanische Kameras jahrzehntelang gepflegt und aufgehoben (wie M3, M6), die haben ihren Wert teils deutlich steigern können. Allerdings Gold das auch für jede andere mechanische Kamera außer Zeit, auf anderen Preisniveau. Eine Contax S1, Nikon F2, Canon F1, Olympus Om-3, Hasselblad und Ähnliche bringen auch heute die doppelte bis dreifache Wertsteigerung.
Und wer jetzt auf die famosen Leica Summilux und Summicron Objektive abzielt, die in ihrer Zeit durchaus mal bessere optische Leistung zeigen konnten, die können spätestens seit der Sony A9, A7 an jede moderne Kamera adaptiert und genauso genutzt werden. Nur sind Sensortechnik, Prozessor, Bildstabilisierung etc. Jeder Leica Kamera weit überlegen.
Leica ist Luxus und kein Arbeitsgerät mehr. Ähnlich wie mechanische Luxusuhren von Patek, Rolex, Omega, AP, Breitling, Oris und wie sie alle heißen. Alle können nur bestenfalls die Zeit präzise anzeigen – das kann eine Swatch ebenso, sogar mechanisch für rund 200€ wenn Man das will. Der Unterschied ist wie bei Kameras lediglich das eigene Gefühl- die eigene Einbildung dabei und bessere, ausgesuchte Materialien und noch präzisere Handfertigung.
Doch im Ergebnis, im Nutzen bleibt immer nur die präzise Uhrzeit oder das gelungene Foto.

Das sollte sich jeder immer durch den Kopf gehen lassen.

Mir gefallen Rolex nicht und Patek ist nicht meine Preisliga und meine Omega ist der beste und gefälligste Zeitmesser, den ich je besaß. So geht es mir auch mit Nikon und Sony und manchmal auch Canon und OMDS Kameras.
Und wer sich einbildet, ein Summilux zeichnet schöner, besser, schärfer, brillanter, fehlerfreier als ein ED, L oder vor allem ein Sony GM Objektiv, der hat es noch nie probiert.


 

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5. November 2023
Eisvögel – Nikon kann es jetzt endlich auch besser


Meine Taktik ist immer – nicht die Kamera entscheidet, schon gar nicht die Marke und auch nicht deren Bedienung – sondern nach Licht und Motiv: immer das Objektiv!
An einer Nikon kam ich nicht vorbei, weil kein anderer heutzutage diese Tele-Objektive aus neuester Entwicklung bietet.
Zwei volle Jahre sind vergangen, unzählige Male habe ich über den unzuverlässigen, bisweilen peinlichen, Verfolgung-Autofokus der Nikon Z9 geschimpft.
Zwei Jahre hat Sony Nikon Zeit gegeben, den Anschluß zu finden. Nur Canon hat es dank Double-CMOS Sensoren und über 1000 AF-Feldern schon nach einigen Updates mit der R5 in 2021 geschafft Sony’s Leistung zu erreichen und zeitweise sogar zu überbieten.
Jetzt hat das neueste Update endlich wenigstens der Z9 die Möglichkeit gegeben, auch weitentfernte Vogelaugen häufig sicher zu erkennen bei Bewegung auch in der Schärfe zu halten und selbst sehr schnellen Vögeln erfolgreich zu folgen (solange der Fotograf selbst folgen konnte). Auch wenn das Auge seitlich kaum zu sehen ist. Nur der Kormoran im vollen Flug tief über der Mosel bringt nur wenige scharfe Fotos – aber der ist auch wirklich schnell.
Aber bisher nur die Z9.
Die Z8 und allen anderen Kameras können es noch nicht – die Z8 wird vermutlich 2024 ein Update gekommen, alle anderen Kameras mangels Prozessor-Leistung eher nicht!
Damit wird dann meine Geduld doch noch belohnt.
Ich habe jetzt mit der Z9 eine der schnellsten Kameras der Welt mit dem besten Sucher aller Kameras unterhalb der MF GFX100II und einer hohen Auflösung. Und dazu das bei weitem beste Tele-Objektiv-Portfolio aller Hersteller. Wenn nur das Bildrauschen nicht so deutlich und nicht so grob wäre…und endlich deine Z500 erschiene…
Es wird aber nicht lange dauern, bis Sony mit einer A9III und Canon mit einer R5II wieder voraus eilen. Nur haben die nicht die noch bezahlbaren Objektive, die man zwingend braucht.
Als Einsystem-Nutzer braucht man endlose Geduld… ich hätte ja mit D500 und D850 auch ruhig 5 Jahre lang alle Sony’s, Canon’s, OMDS ziehen lassen können und wäre jetzt dann umgestiegen.
Nicht mein Ding – dafür ist mein Leben einfach zu kurz.
Müssen Sony Nutzer jetzt wechseln?
Ja, wenn sie mehr erwarten. Ja wenn jetzt nicht endlich mit der 9III ein größeres und trotzdem leichtes Kamerakonzept kommt und endlich bessere Sucher und Monitor und 8 EV Bildstabi!
Und wenn Sony nicht endlich auch 4.5/400 mm GM und 6.3/800 mm GM plus 4.5/100-400 mm TC GM bringt.
Außerdem sind die Videofunktionen in der Z9 anerkannt führend, der Klapp-Monitor wird bis auf die fehlende OLED Ausführung endlich allen Anwendungen gerecht.

Mit große Entfernung meine ich 1680 mm Bildausschnitt plus zusätzlicher Ausschnitt am Mac von gut 40% – 800 mm + 1.4x x1.5 HF!
Die Mehrheit der Fotos einer Bildserie wird scharf – aber keinesfalls jedes Bild.
Es bleibt so, je weiter ein Motiv entfernt ist, je schattiger ist, desto seltener wird es korrekt auf das Auge fokussiert.
Bildserien mit Gänsen, Kormoranen, Enten, Möwen die in der Mitte der Mosel vorbei ziehen sehen nur auf den ersten Blick weitgehend richtig fokussiert aus, am großen Monitor ist immer noch 80-90% unscharf. Es ist also in jedem Fall zu viel erwartet, das Automatik, KI, Motiverkennung jetzt jedem zu scharfen Fotos verhelfen.
Wichtig ist, das das Tier einmal richtig mit dem 3D Autofokus und Auswahl Vogel erfasst wird und die Augenerkennung anspringt, danach klappt dann auch meist die langsam Serie (bis 10BpS).
Aber manuelle Fokussierung hilft da eben auch nicht.
Doch selbst direkte Anflüge auf die Kamera klappen inzwischen bei 4.5/400 mm – so lange der Vogel kein TopSpeed fliegt wird fast jedes Foto scharf.
Hier scheitert jeder, der dank hoher und höchster Auflösung auf lange Tele-Brennweiten verzichten will. Es gelingt eben nicht mit 300 mm auf ein 800 mm zu verzichten! Und es gelingt auch nicht, große Blendenwerte und gutes Licht zu ignorieren. Nichts ist bei eindrucksvollen Fotos so wichtig, wie die Nähe zum Motiv bei bestem Licht!
Die Möwen mit 4.5/400 mm aus 10-20m Abstand sind zu 70-80% scharf auf dem Auge, wenn ich ihnen folgen kann. Selbst der Flügel vor dem Auge irritiert die Z9 jetzt nur noch sehr selten.

Bitte einmal ins erste Bild klicken und dann immer rechts für weiter, vor dem hellen Hintergrund wirken die Fotos nicht!

Dann habe ich das 6.3/800 mm mit TC14 am Limit getestet:
Zu früh gefreut, wenn ich Serien mit 15 – 20 – oder gar 30 BpS (PreCapture) mache – dann sind nur wenige Aufnahmen perfekt scharf. Immer wieder lässt sich das AF-System von einem Ästchen drüber oder daneben irritieren – im Sucher sieht alles scharf aus, aber die Fotodateien sind es nicht! Verflixt Nikon!!! Wann klappt das endlich mal in Serie, das kann doch nicht sein! Das Auge wird einwandfrei erkannt, selbst vom kleinen Eisvogel in 50m Distanz mit 1200 mm Brennweite und dann so etwas!
Hier ein paar Beweisbilder aus der letzten Woche:


Zu schnell für F:9 ohne Sonne…

EISVOGEL:
Es reicht keinesfalls sich eine Nikon Z9 plus 6.3/800 mm plus TC14 zu kaufen. Entscheidend ist, was man nicht kaufen kann (wie immer im Leben)!
1-2 Jahre Erfahrung und Übung mit Kamera und Objektiv, Konzentration ohne Ablenkung und das Wissen um die Motive, Licht, Licht, Licht, die kürzestmögliche Zeit, ein Einbeinstativ, die innere Ruhe (wer nervös wird, dem hilft auch kein Bildstabilisator) und ich mache noch etwas anders, ich tarne mich nicht wirklich, ich will vom Motiv erkannt und eine Weile akzeptiert werden.
Extreme Brennweiten können helfen, aber ohne gutes Weitsicht-Fernglas findet man die Motive nicht schnell genug. Und dann dran bleiben, aber nicht zu dicht, dem Motiv immer Luft lassen, es könnte im Bruchteil einer Sekunde die Flucht oder Jagd antreten. Ich kontrolliere die Natur nicht, ich muß mich anpassen und versuchen aus jeder Situation das beste zu machen. Das geht oft schief aber manchmal klappt es.
Die BESTE FOTOAUSRÜSTUNG der Welt besteht aus: Kenntnis, Ausdauer & Licht!
Die Technik: Nikon Z9 im Halbformat-Modus & 6.3/800 mm + TC14 =1700 mm Bildausschnitt / 1/2500 Sek/F:9/5600 ISO/-0.7/JPEG

 

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