Tresor  
Filo Rings

1. November 2025
Indian wildlife

Indian Wildlife – Eye to Eye
Canon 2,8/70-200 mm L IS II f:2,8
 
 
Willkommen!

Seit 16 Jahren ist Harrys Photo-Tagebuch online
24 Jahre war davor HarrysInFocus online. HarrysInFocus habe ich inzwischen still gelegt.
Über 930 Beiträge nur auf dieser Homepage.

Dank Dr. Tilo Seeger (www.drtseeger.de) konnte ich eine große Homepage aufbauen und mein vielfältiges Wissen zahllosen Fotografen vermitteln.
Ich bin seit mehr als 35 Jahren immer mit den neuesten Objektiven und Kameras unterwegs. Wenn ich es mir aussuchen kann, fotografiere ich am liebsten Tiere und alles was lebt und sich bewegt. Man vermutet bei mir gerne eine besondere Leidenschaft für Fotografie und Fotogeräte – das ist aber aus meiner Sicht nicht ganz richtig, denn meine wahre Leidenschaft brennt für meine Motive, für Tiere, für Natur, für Menschen – der Rest ist nur Technik.
Meine große Homepage “HarrysInFocus” wurde gerne mal zu bunt und zu verwirrend empfunden – sie ist aber eben auch so wie ich. Ein bunter Vogel, gerne mal chaotisch und zerstreut, oft knallig und manchmal zu viel auf einmal.
Ich bin nicht geradlinig und angepasst und farblos vielleicht auch nicht.
Ein Mensch hat viele Facetten, viele Gesichter, er kann vieles sein, je nach dem auf welche Seele er trifft… man muß es nur versuchen.
Ich versuche – ich mag grau nicht und bin immer auf der Suche nach Farben, nach Licht. Ich fotografiere spannende Tiere und Menschen – nicht nur einmal – immer wieder, mir fällt immer noch was ein. Mit einer Kamera kann ich zwar fast alles ablichten und doch verwende ich immer wieder andere Kameras und Objektive, und suche immer das Limit…
wie in meinem Lieblingsfilm „Blade Runner“ (1982) bin ich gerne auf Messers Schneide.
Ich bin “Berlin – Herz & Schnauze”, gewagt und schüchtern, modern und hektisch und zugleich altmodisch mit viel grün, Wasser und Ruhe.
2010 fiel die Entscheidung, es mal mit ruhigen Farben und streng geordnet zu versuchen.
Dafür haben mir hier Andreas Klotz (www.Tipp4.de), Katrin Scheid und Sebastian Tänzer (www.Taenzer.me) eine ganz neue Plattform errichtet. Es hat nicht lange gedauert und ich habe diese Seiten mit massenhaft Fotos und Text gefüllt.

Ich wünsche Ihnen trotzdem viel Vergnügen beim Stöbern, Entdecken und Lesen!

Per E-Mail (HarryPX@T-Online.de) bin ich jederzeit für Sie da und beantworte Fragen, Wünsche und Anregungen, biete Tests und
meinen Foto-Wissen auf USB-Stick. Rein ins Vergnügen…

Und bitte nichts mopsen und nichts ohne meine Zustimmung zitieren oder gar kopieren und ins Netz stellen!
Seien Sie lieber selbst kreativ!

Auf Anfrage – können Sie mich für eine Portrait-Session oder ihre Feierlichkeit buchen. Ich bin kein Freund von festen Preislisten, Preise ändern sich ständig.  Alles ist abhängig vom Aufwand, Nachbearbeitung und Zeit – deshalb einfach eine kleine Mail an mich und sie bekommen ein persönliches Angebot.

Dies ist KEINE Fan-Page – KEINE Werbung, KEINE Suchmaschinen-Links und Optimierung

Auch wenn hier auf meiner Seite Markennahmen wie Canon, Nikon, Novoflex, Olympus, Panasonic, Pentax, Leica, Zeiss & Apple häufiger als vielleicht sonst gewohnt auftauchen – bitte ich Sie herzlich – das nicht als Fan-Page miss zu verstehen. Diese Marken sind hier präsent, aufgrund langjähriger, oft positiver Erfahrungen. Canon und Sony werden wohl am häufigsten besprochen, weil Sony die innovativste Firma hat und Canon noch das größte System und die meisten Kunden hat, nicht weil ich es für die beste Herstellerfirma halte. Grundsätzlich sind mir Marken-Namen und Firmen egal und ich übe da keine Solidarität – denn das wäre zu kurzlebig. Es sind alles Hersteller die Produkte vertreiben und offensiv versuchen Geld zu verdienen. Nachdem ich nun seit 30 Jahren „InFocus“ schreibe und 15 Jahre lang meine Info-News „BlitzLicht“ heraus gegeben habe, werde ich mich ab jetzt auf diese Homepage konzentrieren – mit meinem gesammelten Fotowissen seit 30 Jahren und meinen regelmäßigen Tests aktueller Objektive und Kameras. Da ich unbedingt unabhängig bleiben will von einflussnehmenden Redaktionen (die zumeist über wenig Praxis-Wissen verfügen) den Herstellern, den Vertreibern und der Werbe-Industrie und ein Abo-Preis wie bisher vermutlich immer weniger Menschen interessiert – stelle ich hier mein gesamtes Wissen ab jetzt jedem zur Verfügung. Ich biete jedoch noch viel mehr, intensive Beratung per Mail – speziell an die persönlichen Vorlieben und Bedürfnisse angepasste Objektive und Kameras und Zubehör, die ich zum fairen Preis gebraucht und neu beschaffe.
Als Honorierung erhoffe ich mir wie meine nordamerikanischen Kollegen eine jährliche Spende um diesen hohen Aufwand vor mir und meiner Familie zu rechtfertigen.
Sie können einen beliebigen Betrag ab 35 € HIER spenden.

Die vergangenen 30 Jahre haben gezeigt, dass meine Leser durch meine Beratung und Tests viel Geld einsparen konnten, da ich immer als preisbewusster Berater und nie als “Anpreiser” von Marken fungiere. Oft genug rate ich auch vom Kauf ab. Auf meine gezielte Fachberatung per E-Mail können Sie immer zurückgreifen!)

E-Mail-Kontakt – einfach hier auf Beratung- oder Bestellen-BonBons klicken.

 

1. Dezember 2014
USB-Stick & DVD

Seit 25 Jahren unabhängige Praxistests – für:
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22. September 2026
Reise in die Vergangenheit – 80er Jahre – Nikon gegen Pentax 1.4/85 mm

 

Neben dem lichtstarken 35 mm Objektiv zählt fraglos ein 85 mm Tele zu den bis heute begehrtesten Objektiven der bildgebenden Kunst.

Ich bin in einer Welt aufgewachsen in der die Tele-Perspektive sehr begehrt und sehr starke Bildwinkel noch kaum möglich oder nur mit eingeschränkter Qualität realisierbar waren.
Heute sind Weitwinkel besonders wichtig, alles soll scharf sein und die eigene Person mittendrin.
Anfang der 80er Jahre kamen die zwei besten Kameras des Weltmarktes fraglos von Nikon: F3 (1980) und Pentax: LX (1980).
(Ja es gab auch bald eine Leica R4 (1980) und M6 (1984) mit sehr guten Summiluxen, beide teuer und trotzdem veraltet
es gab die Contax RTS II (1982) mit dem Planar, mir zu anfällig
die Canon F1N (1981) mit dem 1.2/85 mm L, mir zu altmodisch und grob
die Minolta XD7 (1977) mit dem 1.7/85 mm Rokkor ist einiges lichtschwächer,
Olympus OM4 (1983) mit lichtschwächeren 2.0/85mm, und später einem der wichtigsten OM-Objektive, dem 2.0/90 mm Macro – um nur die wichtigsten zu nennen.
Die waren alle spannend, aber sein wir doch ehrlich, damals wollte jeder eine F3 und die Aussenseiter träumten von der LX.

So weit zu den Kameras.
Bahnbrechend war die Entwicklung des hochlichtstarken Nikkor 1.4/85 mm, so dachte ich bisher. Doch ich mußte bei der Recherche einiges lernen, auch Leica hatte schon sehr früh hochlichtstarkes 1.5/85 mm für M39 Schraubgewinde, Canon hatte 52 noch sein S 1.5/85 mm fremd eingekauft, doch schon 1976 mit dem 1.2/85 mm S.S.C. für FD-Bajonett noch vor Nikon seine Bestmarke gesetzt. Zeiss hat sich schon 1975 für Contax und Rollei stark gemacht und 1981 auch Canon mit seinem 1.2/85 mm Paroli geboten.

Und dann gab es noch 1.0/50 mm L von Canon und das Zeiss 0.7/50 mm Planar!
Leica ging am liebsten eigene Brennweitenwege, wie mit dem M 1.4/75 mm.
Dann gab es hochlichtstarke f:1.2 Objektive für das halbe- und Viertel-Format:
Leica MFT 1.2/42,5 mm, Olympus MFT 1.2/45 mm, Fuji XT 1.2/56 mm, bei offener Blende unterscheiden sie sich jedoch in der Bildwirkung von Kleinbildobjektiven, denn sie würden bei MFT ein 0,7/45 und bei Halbformat ein 1.0/56 mm erfordern.
Immerhin gibt es Voigtländer (Cosima Japan) mit MFT 0,95/42.5 mm und 1.5/75 mm für Kleinbild.

Das 85er ist bis heute meine große Objektiv-Leidenschaft, auf alles könnte ich verzichten, aber darauf nicht.
Ich lasse sie alle schwärmen vom 50er, 35er oder gar 28er, nichts kommt meiner favorisierten Bildsprache eines 85er nah genug.
Nur das Nikon AF-S 1.4/105 mm hat mich schwach werden lassen und hätte ich gerne heute wieder als Z-Version.
Bei Blende f:1.4 im Porträt-Telebereich ist ein schneller Verfolgungs-Autofokus praktisch unverzichtbar oder man arbeitet mit sehr großer Ruhe und verlässt sich auf sein Glück. Sicherlich wurden auch vor Sony Alpha schon scharfe Aufnahmen bei offener Blende belichtet. Auch mir ist das schon gelungen. Aber sobald ich und das Modell ungezwungen, frei beweglich sein wollten, war ohne stärkeres Abblenden kaum ein scharfes Bild zu erzielen.

Was gab es nicht alles:
Canon S 1.5/85 mm (1952)
Canon FD 1.2/85 mm (1976)
Canon NFD 1.2/85 mm (1980)
Canon 1.2/85 mm L (1989)
Canon 1.2/85 mm L II (2006)
Canon 1.4/85 mm L (2017)
Canon R 1.2/85 mm L (2019)
Canon R 1.2/85 mm L DS (2019)
Leica 1.5/85 mm Summarex M39  (1943)
Leica R 1.4/80 mm Summilux
Leica M 1.4/75 mm Summilux
Leica 1.5/90 mm Summilux (2019)
Nikkor M 1.5/85mm (Anfang der 60er)
Nikkor AI-S 1.4/85 mm (1981)
Nikkor AF-D 1.4/85 mm (1995)
Nikkor AF-S 1.4/85 mm (2010)
Es handelte sich immer um die gleiche Version, bei der nur die Außenhülle, die Vergütung und beim AF-S die 9 Blendenlamellen abgerundet wurden.
Nikkor AF-S 1.4/105 mm (2016)
Nikkor Z 1.2/85 mm (2023)
Minolta AF 1.4/85 mm
Pentax A* 1.4/85 mm (1984)
Pentax FA 1.4/85 mm (1992)
Pentax DFA* 1.4/85 mm (2020)
Sigma 1.4/85 mm EX (2010)
Sigma 1.4/85 mm ART (2016)
Sigma 1.4/85 mm ART DN (2020)
Sony A 1.4/85 mm GM (2016)
Sony A 1.4/85 mm GM II (2024)
Zeiss – Contax 1.4/85 mm Planar (1975)
Zeiss – Contax 1.2/85 mm Planar (1981)
Zeiss 1.4/85 mm Milvus
Zeiss 1.4/85 mm Otus
Vivitar 1.4/85 mm
Meike AF 1.4/85 mm
TTArtisan 1.25/90 mm M

Einige habe ich vermutlich vergessen, aber die wichtigsten sind hier aufgelistet.

Heute gibt es vor allem eine Besonderheit, Nikon verzichtet auch in neueren Konstruktionen auf aspherische Linsenelemente, wie beim 1.4/85 mm (alle Versionen), beim 1.4/105 mm und sogar beim Z 1.8/85 mm. Erst das Z 1.2/85 mm S verfügt erstmals 2 aspherische Linsen – weil es alle machen und an den Bildrändern heute oft mehr Schärfe verlangt wird. Damit ist es jetzt auch vorbei mit dem einzigartigem Nikon-Look. Denn um absolute Schärfe über das komplette Bild, wie auch über komplette vignettierungs-freiheit ist es ja bei Porträts noch nie gegangen – also ich lehne das ab. Schon das Zeiss OTUS war viel zu scharf an den Rändern.

Doch das zielsichere Scharfstellen auf die Pupille mit f:1.4 war weit schwerer als erträumt. Bis heute ist es schwer an einer Spiegelreflex ohne elektronische Bildvergrößerung und farbigen Konturen ein superscharfes Bild bei offener Blende mit einem dieser Objektive einzufangen. Das liegt nicht alleine an der Blende, sondern daran, dass die Schärfentiefe aus 1-2 m Abstand so gering ist, dass schon kleinste Bewegungen von Modell oder Fotograf die exakte Schärfe zunichte machen. Da hilft nur, Stativ einsetzen und Modellkopf gegen eine Wand lehnen. Oder eben heute zur Not die Augenverfolgung bei Schärfennachführung und 5-10 BpSekunde verwenden. Oder auch das Bild am Monitor oder im Sucher so stark vergrößern, dass endlich auffällt wann die Schärfe nicht sitzt – trotzdem muss man dann unbeweglich bleiben.

Nur mit wenigen dieser Objektive habe ich bis heute nicht fotografiert.
Früher war die Farbzeichnung sehr wichtig, vor allem Zeiss Objektive und auch Canon Objektive waren eher ausgesprochene “Kaltzeichner” und überzeugten mich weit weniger als die optischen Konstruktionen von Nikon, Pentax, Minolta und Leica. Besonders mit Canon, deren Kameras mich jetzt seit immerhin fast 40 Jahren begleiten, war ich aufgrund der Farbsäume immer sehr unglücklich. Heute lassen sie sich endlich herausrechnen, doch Canon hat mir mit seinen Asphären und f:1.2 nie beim fotografieren die benötigte Sicherheit gegeben. Wenn es auf jeden Millimeter ankommt brauche ich die beste Linsenkonstruktion, die machbar ist. Zeiss war mit OTUS, der erste der eine neue Qualität brachte, sogar Sigma hat sich mit der ART-Serie angestrengt

Wenn ich mir für 2025 ein einziges Objektiv auswählen müßte, wäre es zweifelsfrei das 640g leichte und wunderbar abbildende Sony A 1.4/85 mm GM II. Denn Sony verfügt auch über den besten Pupillen-Erkennungs-AF aller modernen Kameras. Alle Objektive mit Lichtstärke f:1.2, die nur ½ Blende mehr Licht bringen und erheblich schwerer und dicker sind, führen aus meiner Sicht in die falsche Richtung.
Tatsächlich fotografiere ich am liebsten mit einer Fujifilm GFX 100II und dem 2.0/110 mm Menschen. Das ist das bei weitem beste Objektiv, die Kamera hat den besten Sucher aller Kameras und bittet mit 100 MP Sensor, was kein anderer so überzeugend bieten kann.

Was fällt im direkten Vergleich auf?
– Nikon baut deutlich dicker: 7,3cm und schwerer: 608g nackt
– Pentax bleibt schlank: 6,6cm und mit 545g nackt spürbar leichter
– Nikon verzichtet auf f: 22 und hat aber 9 Blendenlamellen
– Pentax kann auch f:22 und hat auch die 9 Lamellen
– beide verwenden eine gerundete 9 Lamellen-Blende, die vermutlich zugekauft wurde
– Nikon größter Glasdurchmesser: 8,0cm
– Pentax größter Glasdurchmesser: 7,32cm
– Nikons Hinterlinse ist etwas kleiner als die von Pentax
– Nikon nimmt sich 4 mm Platz für seinen Namen und die Bezeichnung NIKKOR 85mm 1:1.4 plus Seriennummer
– Pentax gravierte alles auf den Fokussierung: SMC PENTAX-A* 1:1.4 85 mm
– Nikon braucht 72 mm Filter und Pentax kommt mit 67mm Filtern aus
– Nikon verwendet eine schöne, kompakte Einschschraub-Sonnenblende
– Pentax verwendete leider eine gut 2 cm breitere, lange Metallblende, die die ganze Erscheinung hässlich machte
– Nikon Hartplastik Blendenring nur in ganzen Stufen
– Pentax Metallring in halben Stufen

Hier erklärt sich auch, das ich die Bezeichnung oft anders angebe als heute oft praktiziert wird. Mit Pentax aufgewachsen, kommt bei mir immer zuerst die Lichtstärke un danach erst die Brennweite, Nikon graviert es umgekehrt.
– beide fokussieren zum Glück anders als Canon in die gleiche Richtung – Drehung nach links für mehr Naheinstellung!
Deshalb haben mich Canon, Tamron, Sigma und Co meistens genervt!

Das Material:
Beide Objektive sind sehr, sehr wenig gebraucht und man sieht nur kleinste Gebrauchsspuren und etwas feinen Staub zwischen den Linsen. Beide wurden offensichtlich bewegt, denn auch nach gut 40 Jahren ist kein Verschleiß, kein Ruckeln, kein Stocken und erst recht keine Verharzung feststellbar!
Beide Lichtriesen verwenden viel Metall (eine Aluminium- oder Magnesiumlegierung vermute ich).
Der Rand des inneren Tubus bei Nikon wirkt dicker und solider, er fährt aber nur 1,0cm aus und die schnell Drehung legt nur rund 120° zurück.
Pentax hingegen fährt um 1,8cm aus und vollzieht eine rund 160° Drehung.
Daraus lässt sich schließen, das dieses Pentax Objektiv sich genauer und etwas feinfühliger fokussieren lässt.
Speziell den Pentax Takumaren mit Schraubbajonett sagen Experten einen besonders seidenweichen Lauf nach. Ich habe ein SMC Takuma 2.5/135 mm da und gefühlt fährt dieses 1.8/85 mm A* noch zeitiger, noch flüssiger zur Schärfelinie. Dagegen läuft das Nikkor mit leichter “Delle” im letzten Drittel der Naheinstellung und in den ersten beiden Drittel weniger weich und gar nicht seidig.
Zum manuellen Fokussieren ziehe ich das Pentax A* in jedem Fall dem Nikon und allen anderen Pendants dieser Lichtstärke und Brennweite vor.

Nikon nimmt sich weiterhin 4 mm Platz für seinen Namen und die Bezeichnung NIKKOR 85mm 1:1.4 plus Seriennummer, alles ist vorne im Objektiv zu sehen, auch von jedem Modell. Pentax hatte früher genauso innen graviert, doch seit den M-Objektiven ist das anders. Alles wird auf den Fokussierung: SMC PENTAX-A* 1:1.4 85 mm graviert. Vom Modell aus gesehen ist kein Schriftzug mehr zu sehen, nichts kann reflektieren.

Beide verwenden einen genarbten, dicken Gummi anstelle der früher üblichen aus metall gefrästen Fokussierhilfe. Bis heute kann ich die Metall-Fokussierringe nicht leiden, auch nicht am modernen Voigtlönder. Sie zerkratzen zu schnell und sehen schnell gebraucht aus. Auch wenn Viele das reine Metall mehr schätzen, ich brauche meinen Gummiring!
Ganz anders sieht es mit dem Blendenring selbst aus. Pentax verwendete ihn noch sehr lange, Sony hat ihn wieder eingeführt, obwohl er Ende der 80er von Minolta und Canon verdammt wurde. Nikon mußte spät nachziehen und das zählt zu den Dingen, die einen gegen Nikon aufbringen können. Der heutige, programmierbare und gefühllose (knickfreie) Ring am Objektiv, den uns Canon und Nikon schön reden wollen, hat alles vom Charme eines Blendenrings, einer Präzision verloren! Hier noch mal ein Hoch auf Sony und Panasonic/Leica – die wissen wie es geht!
Schon damals waren Blendenringe häufig aus Hartplastik, Canon, Minolta und auch an diesem 85er Nikkor ist er plante und relativ gefühllos. Er rastet nur in ganzen Stufen ein – peinlich!
Pentax lässt außer beim größten und kleinsten Wert alle Blenden halbstufig einrasten – nur so kann es sein. (⅓ Stufen finde ich schon wieder lästig, man kommt nicht so schnell manuell auf den gewollten, richtigen Wert!). Nikon liefert hier keine Präzision, die Blende ratscht einfach laut hörbar durch. Der Plendenring am Pentax Objektiv lässt sich sanft, präzise und deutlich leiser einstellen. Auch verfügt Pentax über einen satten Stift, der die Blende in A-Stellung bringt. Bei Nikon “gilt” f:16 als A-Stellung und bei späteren Modellen kam ein kleiner Plasteschieber hinzu.
Aber Nikkor hat den von vielen geliebten Chromring, so ist es auffällig und leicht als Nikkor zu identifizieren. Das Pentax bleibt unauffällig und verzichtet auf jeden Chrom, nur der kleine grüne Stern mußte sein.
Zu den verwenden Farben:
Bei Pentax ist auch das gravierte A am Blendenring grünend ft und m Skalen haben unterschiedliche Farben, Ft in hellblau und m in zartem sandgelb. Im gleichen Farbton ist eine Halbkugel 2cm rechts von der orangeroten, sehr gut sichtbaren Arretierung angebracht. Die sandgelbe Knubbel (früher weiß) rechts am Objektiv dient der Orientierung des Daumens beim Ansetzen des Objektives. Mit ihm kann man sich bei wenig Licht orientieren, beim Ansetzen muß er auf einer Höhe mit dem Entriegelungsknopf rechts an der Kamera sein! Pentax lässt hier gar keinen Zweifel wo und wie das Objektiv an der Kamera arretiert werden soll, absolute Liebe zu Detail.
Nikon hat nur einen kleinen weißen Punkt zum ansetzen, sehr spartanisch.

Die Optik:

 

 

Keine Sorge, ich werde jetzt nicht alle 80er Jahre Objektive vergleichen und jüngere aus den 90ern oder vor Sony GM schon gar nicht, ab da wurde alles nur schlechter. Auch bei Pentax folgte nach der A-Serie, von den Limited-Objektiven abgesehen, nur noch Plaste. Und auch bei Canon, Minolta, Nikon und Co wurde es eher gruselig. AIS und A waren die mechanische Krone der manuellen SLR-Objektive.
Es lohnt sich auch nur selten noch ältere Objektive zu suchen, oft sind die Linsenrechnungen identisch, aber die Vergütung erheblich schlechter. Also begann gut auszusehen mit Pentax Takuma Super Multi Coating, davon war weitgehend Lichtverlust bis sogar neben im Sumpf. Das kann mal schön aussehen, erreicht man aber auch durch anhauchen, wie schon Herr Hamilton wußte.

 

8. Mai 2013
Objektive aus 15 Jahren – Überraschungen und Enttäuschungen

An Kameras kann man sich gewöhnen und man muß sich auf sie einlassen und sie beherrschen lernen. Hier kommt man an größeren Kompromissen nie vorbei.

Für Objektive gelten andere Bedingungen, wenn ein Objektibv nicht hoch genug auflöst, nicht perfekt genug zeichnet oder die Mechanik schwach ist – bringt es gar nichts – sich daran gewöhnen zu wollen – dann ist man einfach immer unzufrieden.

Es gibt Objektive, die erwarte ich freudig und die sind dann auch noch richtig gut, bilden noch schärfer und schöner ab als erwartet und beweisen sich über Jahre durch eine solide Mechanik. Hier meine Liste der positiven Objektive die mich nachhaltig oder sogar schon Jahre lang begeistert haben. Die Preise lasse ich mal außen vor, es sind Objektive gelistet von 100 € bis 12.000 €.

OBJEKTIV – Überraschungen:

CANON
Canon 2,8/15 mm Fisheye
Canon 4,0/17 mm L TS-E
Canon 1,2/50 mm L USM
Canon 2,8/65 mm LUPE
Canon 1,2/85 mm L II USM
Canon 2,8/100 mm L IS Macro USM
Canon 2,0/135 mm L
Canon 2,0/200 mm L IS
Canon 2,8/300 mm L IS II
Canon 4,0/300 mm L IS
Canon 2,8/400 mm L IS II
Canon 2,8/24-70 mm L II
Canon 3,5-5,6/28-300 mm L IS
Canon 2,8/70-200 mm L IS II
Canon 4,0-5,6/70-300 mm L IS USM
HALBformat:
Canon 3,5-5,6/18-55 mm STM EF-s
Canon 3,5-5,6/15-85 mm USM EF-s
Canon 2,8/60 mm Macro USM EF-s

LEICA
Leica Summilux 1,4/21 mm
Leica Summilux 1,4/24 mm
Leica Summicron 2,0/35 mm

VIERTELformat:
Leica Summilux DG 1,4/25 mm FT

Leica Macro-Elmarit 2,8/45 mm mFT
Leica Vario-Elmarit DG FT 3,5-5,6/14-150 mm OIS

NIKON
Nikon 2,8/16 mm Fisheye
Nikon 1,8/50 mm
Nikon 2,8/60 mm Micro
Nikon 2,0/105 mm DC
Nikon 2,8/105 mm Micro VR
Nikon 4,0/200 mm Micro
Nikon 2,0/200 mm VR
Nikon 4,0/500 mm VR
Nikon 4,0/24-120 mm VR
Nikon 4,0/70-200 mm VR
Nikon 4,5-5,6/80-400 mm VR II
HALBformat:
Nikon 1,8/35 mm
Nikon 3,5-5,6/18-200 mm VR II

PENTAX
Pentax 4,0/15 mm
Pentax 2,8/14 mm
Pentax 1,8/31 mm
Pentax 1,9/43 mm
Pentax 1,8/77 mm
Pentax 4,0/300 mm

OLYMPUS
Olympus E 3,5/8mm Fisheye
Olympus E 2,0/50 mm
Olympus E 2,0/150 mm
Olympus E 2,8/300 mm
Olympus E 4,0/7-14 mm
Olympus E 2,0/35-100 mm
Olympus M 1,8/17 mm
Olympus M 1,8/75 mm

PANASONIC
Panasonic 3,5/8 mm
Panasonic 4,0/7-14 mm
Panasonic 2,8/12-35 mm

FUJIFILM
Fujifilm 2,8/14 mm
Fujifilm 1,4/35 mm
Fujifilm 2,8-4,0/18-55 mm

Voigtländer 0,95/25 mm

SIGMA
Sigma 1,4/35 mm ART
Sigma 1,4/50 mm
Sigma 2,8/70 mm Macro
Sigma 2,8/150 mm Macro
Sigma 4,5/500 mm
Sigma 4,5-6,3/50-500 mm OS
HALBformat:
Sigma 2,8-4/17-70 mm OS C

TAMRON
Tamron 2,8/24-70 mm VC
Tamron NEX 3,5-5,6/18-200 mm VC

Samyang 3,5/7,5 mm Fisheye

ZEISS
Zeiss Sony  Nex 1,8/24 mm
Zeiss Distagon 3,5/18 mm

Natürlich gibt es auch die Objektive, von denen ich entweder zu viel erwartet habe, oder die in der Praxis einfach enttäuschen. Billige Gehäuse die Staub anziehen, wackeln, rappeln, schnell kaputt gehen. Optische Leistungen die einfach bei geöffneter Blende nicht überzeugen oder nach einem halben Jahr stark nachlassen. Leider keine Seltenheit – aber zum Glück sind es auch nicht mehr als die positiven Überraschungen. Praktisch jeder Hersteller ist vertreten, sogar Leica und Zeiss überzeugen keinesfalls immer.

Davon ausgenommen, liste ich hier preiswerte Standard- & Tele-Zooms nicht mit auf – die enttäuschen mich in den meisten Fällen – die Liste würde dann unübersichtlich. Auch Objektive wie Sigma 2,8/19 mm & 2,8/30 mm & Canon 2,8/24 mm L USM & Nikon 1,4/85 mm, von denen ich nichts erwarte, außer eine gute Kernschärfe und die genau das dann bieten – liste ich hier nicht mit auf.

OBJEKTIV-Enttäuschungen:

CANON
Canon 2,8/20 mm
Canon 1,8/28 mm USM
Canon 2,8/28 mm L USM
Canon 2,8/17-35 mm
Canon 2,8/16-35 mm
Canon 2,8/24-70 mm L USM
Canon 4,0/24-70 mm Macro
Canon 3,5-5,6/28-135 mm USM
Canon 4,5-5,6/70-300 mm DO USM
HALBformat:
Canon 4,0-5,6/17-85 mm USM EF-s
Canon 2,8/17-55 mm USM EF-s
Canon 3,5-5,6/18-200 mm  IS EF-sSigma 4,5-5,6/10-20 mm

Leica Summilux 1,4/35 mm Asph.
Leica Summarit 2,5/35 mm
Leica Summarit 2,5/90 mm

Fujinon X 2,0/18 mm

Nikon 2,8/300 mm VR II
Nikon 3,5-5,6/24-120 mm VR
Nikon 3,5-5,6/28-300 mm VR II
Nikon 4,5-5,6/80-400 mm VR
Nikon 4,0/200-400 mm VR
HALBformat
Nikon 3,5-5,6/18-105 mm VR
Nikon 3,5-5,6/18-135 mm
Nikon 3,5-5,6/18-300 mm VR

Olympus E 2,8/25 mm
Olympus E 3,5-6,3/18-180 mm
Olympus M 2,8/17 mm
Olympus M 3,5-5,6/14-42 mm
Olympus M 4,0-5,6/14-150 mm
Olympus M 4,0-5,6/40-150 mm
Olympus M 4,8-6,7/75-300 mm

Panasonic G 2,5/14 mm
Panasonic G 4,5-5,6/45-200 mm OIS

Pentax 1,4/55 mm
Pentax 2,8/100 mm Macro WR
Pentax 4,0/12-24 mm
Pentax 2,8/16-50 mm
Pentax 4,0/16-45 mm
Pentax 4,0/60-250 mm
Pentax Q 2,8-4,5/5-15 mm

SONY
Sony NEX 2,8/16 mm
Sony NEX 3,5/30 mm Macro
Sony NEX 3,5-5,6/16-50 mm PZ
Sony NEX 4,5-6,3/55-210 mm
Sony Alpha – fast alle enttäuschend.

SIGMA
Sigma 1,8/20 mm
Sigma 1,8/28 mm
Sigma 5,6/800 mm
Sigma 2,8/70-200 mm OS
Sigma 2,8/120-300 mm
Sigma 4,0-5,6/70-300 mm OS
Sigma 5,0-6,3/150-500 mm OS
HALBformat
Sigma 1,4/30 mm DC
Sigma 2,8/18-50 mm OS
Sigma 2,8-4,5/18-50 mm OS
Sigma 3,8-5,6/18-125 mm OS
Sigma 3,5-6,3/18-200 mm OS
Sigma 3,5-6,3/18-250 mm OS
Sigma 2,8/50-150 mm

TAMRON
Tamron 2,0/60 mm
Tamron 2,8/28-75 mm
Tamron 2,8/70-200 mm
Tamron 4,5-5,6/70-300 mm USD VC
Tamron 5,0-6,3/200-500 mm

TOKINA
Tokina 2,8/100 mm Macro
Tokina 6,3/300 mm Spiegel

ZEISS
Zeiss Distagon 2,8/25 mm
Zeiss Planar 1,4/50 mm
Zeiss Planar 1,4/85 mm

 

 

Veröffentlicht in News-Blitzlicht, Objektive im Test

29. April 2013
Canon Eos 700D & Eos 100D… viel Neues?

was dem größten und meistgekauften Fotohersteller des Planeten Erde – als Antwort auf die erfolgreichen und innovativen spiegelfreien (Mirrorless) – Kameras einfällt…

Canon führt eine noch kleinere EOS-Spiegelreflexkamera für Einsteiger – die Eos 100D (ST1 in Übersee) und eine weitere neue Eos 700D ein.
Mit optimiertem 18 MP Sensor, der eine gute Stufe weniger Bildrauschen bringt (als bei der Eos 60D und 650 D) und zwei Stufen besser als bei der 7D und einen Bereich von ISO 100 bis ISO 12.800 (gepusht auch ISO 25.600 ISO) nutzbar macht. Und das obwohl Canon erst letzten Herbst die EOS M mit neuer Technik ohne Spiegel und Prisma eingeführt hatte.

Die Eos 700D wurde etwas aufgewertet, nachdem die Eos 650D und 600D eher Rückschritte waren. Sie hat ein anderes Finish bekommen, ist angenehmer gummiert und hat eine etwas veränderte Bedienung.
Leider ist sie immer noch aufgeraut, was mir missfällt.
Nach der ersten Enttäuschung der Presseankündigung, konnte ich inzwischen etwas mit der Kamera arbeiten. Ich möchte jetzt keine 650D, 600D, 60D oder 7D mehr haben – die 7D vielleicht wegen dem Geschwindigkeitsvorteil und der besseren Griffigkeit – aber technisch ist die 700D jetzt schon deutlich überlegen.
Sie schafft 5 Bilder pro Sekunde hat jetzt endlich 9 AF-Kreutz-Sensoren, einen beweglichen Monitor mit Touch-Screen-Bedienung in der Größe 3″.
Wer jetzt denkt, die 700D ist nur ein kleines Update – der liegt nicht ganz richtig, denn in einem Punkt – dem für mich entscheidenden ist Canon jetzt endlich zu mFT aufgeschlossen – der Live-View AF mit Auslösung über den Monitor ist jetzt sauschnell. Selbst mit dem billigen 5,6/18-55 mm IS STM oder dem beliebten 18-135 mm IS STM stellt die Kamera blitzartig scharf, gefühlt sogar schneller als mit USM-Technik im Sucher.
Der Knoten scheint geplatzt – Canon beherrscht jetzt auch Kontrast-Autofokus – zumindest mit STM-Objektiven.
Ich denke wir werden bald neue EOS M-Kameras mit Sucher und sehr schnellem AF erleben, eine tolle EOS 70D und EOS 7D mit sehr schnellem und brauchbarem Liv-AF über den Monitor!
Das wurde aber auch Zeit.
Canon setzt jetzt verstärkt auf die Stepping-Motor (STM) Antriebstechnik im Objektiv, sie ist besser für Videos und Live-View geeignet als die USM-Technik. Beide Kameras werden erstmals mit 3,5-5,6/18-55 mm IS STM oder die 700D auch alternativ mit dem 3,5-5,6/18-135 mm IS STM ausgeliefert.
Nach mehr als 5 Jahren erkennt nun auch Canon – dass programmierte Filter in der Kamera durchaus Spaß machen und von vielen Fotofans erwünscht sind (Danke an Olympus für die kreative Idee!).

Canon wird jetzt schnell aus den Fehlern mit der EOS M lernen und eine EOS MF (Finder) mit Sucher bringen und den Autofokus schnell auf das Niveau des Jahres 2013 zu heben.

Warum eine EOS 100D sein muss verstehe ich trotzdem nicht, nach Pentax hat jetzt Canon die kleinste DSLR-Kamera, da werden Ressourcen und Personal verschwendet um eine kleine EOS-DSLR herzustellen und jetzt mit Trommelwirbel zu vermarkten. Was soll die Welt damit? Junge und alte Menschen fotografieren längst mit Smart-Phones und neugierige Experten haben sich mit der spiegelfreien Technik angefreundet. Wer soll heute noch eine kleine DSLR kaufen? Wo sollen ihre Vorteile sein?
Ein Sucherprisma mit echt ellem und fantastischen Sucherbild gibt es erst ab Kameras über 800 € – die Spiegelsucher der preiswerten Kameras waren noch nie sonderlich überzeugend.

Mit der neuen STM-AF-Technik wird Canon jetzt wieder Sony und Olympus und Samsung das Leben schwer machen.

Wann es eine 7D II geben wird, steht in den Sternen, eine 70D soll kurz vorm Sommer kommen (frühestens Juni/Juli) – dann brauche ich sie nicht mehr – dann reise ich definitiv nur mit Panasonic GH3 und Eos 700D.

Der Preis:

Canon Eos 700D = 750€ – 50 € CashBack
Canon Eos 700D mit 5,6/18-55 mm IS STM = 850€ – 50 € CashBack
Canon Eos 100D Gehäuse = 650€
Canon EOS 100D mit 5,6/18-55 mm IS STM = 800€

Objektive:

Sehr schade, dass Canon nicht endlich auch für die neueren EOS-Objektive das gelungene Metallfinish der EOS M Objektive verwendet. Das neue 18-55 mm ist länger in der neuen STM-Ausrührung und ganz aus Polycarbonat, einschließlich Bajonett.
Sonst wird viel geschwätzt, aber es kommt nichts konkret Neues – vielleicht wird ja endlich einmal das legendäre EF 4,0/200-400 mm L IS 1,4x lieferbar und bekommt sogar einen Preis?
Ein verbessertes 5,6/100-400 mm wird Canon vermutlich nicht im gleichen Jahr vorstellen und wenn wird man sich an Nikon orientieren und weit über 2000€ haben wollen.
Neue 1,4/35 mm; 1,4/50 mm; 1,8/85 mm; 2,0/135 mm wären schöne Nischenobjektive, aber auch die werden alle sehr, sehr teuer.
Ein 2,8/14-24 mm oder gar 2,8/12-20 mm brauche ich nicht wirklich, wenn dann allenfalls ein richtig gutes 4,0/15-30 mm.
Die TS-E Objektive stehen wohl auch vor der Überarbeitung – erstaunlich, dass sich damit noch Geld verdienen lässt, wo doch heute so viel mit Software möglich ist.

Was jetzt fehlt sind kreative Objektive – auch für Halbformat:

EF-s 2,8/15-55 mm STM IS
EF-s 4,0/9-20 mm STM
EF-s 1,4/17 mm STM
EF-s 1,8/27 mm STM
EF-S 1,4/60 mm STM IS
EF-S 2,8/31-85 mm STM IS

Also Canon, überrascht mich mal!

 

 

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24. April 2013
Neues Reisezoom – Panasonic 3,5-5,6/14-140 mm mFT

Kein Motorzoom? erstaunlich! Für die Amateur-Filmer wäre das doch spannend. Und auch für Fotografen kann Motorzoom spaß machen.Panasonic will offensichtlich Tamron und Olympus nicht die günstigeren und leichteren Superzooms alleine überlassen und kontert hier wirksam. Die MTF sieht nicht berauschend aus, aber wenn der Preis um 400€ liegt ist es trotzdem eine Überlegung wert. Das beste Superzoom aller bisherigen bleibt für mich das Leica FT 3,5-5,6/14-150 mm – groß, schwer, Metall und scharf und mit Adapter auch an einer GH3 immer noch ein Referenz-Zoom-Objektiv.Weder die teuren Canon Zooms (28-300 mm L IS) noch Nikon (18-200 mm; 28-300 mm) noch Olympus, Sigma, oder Tamron kommen an seine Schärfe heran.Es ist leider für den Amateur-Markt zu teuer und alle anderen nutzen zu wenig FT.Mal sehen wie sich diese Leichtbauweise von Panasonic in der Praxis schlägt…so schlimm und so schlecht und so undicht wie das Olympus 14-150 mm mFT wird es hoffentlich nicht sein.

Im Vergleich: