Tresor  
Filo Rings

1. November 2025
Indian wildlife

Indian Wildlife – Eye to Eye
Canon 2,8/70-200 mm L IS II f:2,8
 
 
Willkommen!

Seit 16 Jahren ist Harrys Photo-Tagebuch online
24 Jahre war davor HarrysInFocus online. HarrysInFocus habe ich inzwischen still gelegt.
Über 930 Beiträge nur auf dieser Homepage.

Dank Dr. Tilo Seeger (www.drtseeger.de) konnte ich eine große Homepage aufbauen und mein vielfältiges Wissen zahllosen Fotografen vermitteln.
Ich bin seit mehr als 35 Jahren immer mit den neuesten Objektiven und Kameras unterwegs. Wenn ich es mir aussuchen kann, fotografiere ich am liebsten Tiere und alles was lebt und sich bewegt. Man vermutet bei mir gerne eine besondere Leidenschaft für Fotografie und Fotogeräte – das ist aber aus meiner Sicht nicht ganz richtig, denn meine wahre Leidenschaft brennt für meine Motive, für Tiere, für Natur, für Menschen – der Rest ist nur Technik.
Meine große Homepage “HarrysInFocus” wurde gerne mal zu bunt und zu verwirrend empfunden – sie ist aber eben auch so wie ich. Ein bunter Vogel, gerne mal chaotisch und zerstreut, oft knallig und manchmal zu viel auf einmal.
Ich bin nicht geradlinig und angepasst und farblos vielleicht auch nicht.
Ein Mensch hat viele Facetten, viele Gesichter, er kann vieles sein, je nach dem auf welche Seele er trifft… man muß es nur versuchen.
Ich versuche – ich mag grau nicht und bin immer auf der Suche nach Farben, nach Licht. Ich fotografiere spannende Tiere und Menschen – nicht nur einmal – immer wieder, mir fällt immer noch was ein. Mit einer Kamera kann ich zwar fast alles ablichten und doch verwende ich immer wieder andere Kameras und Objektive, und suche immer das Limit…
wie in meinem Lieblingsfilm „Blade Runner“ (1982) bin ich gerne auf Messers Schneide.
Ich bin “Berlin – Herz & Schnauze”, gewagt und schüchtern, modern und hektisch und zugleich altmodisch mit viel grün, Wasser und Ruhe.
2010 fiel die Entscheidung, es mal mit ruhigen Farben und streng geordnet zu versuchen.
Dafür haben mir hier Andreas Klotz (www.Tipp4.de), Katrin Scheid und Sebastian Tänzer (www.Taenzer.me) eine ganz neue Plattform errichtet. Es hat nicht lange gedauert und ich habe diese Seiten mit massenhaft Fotos und Text gefüllt.

Ich wünsche Ihnen trotzdem viel Vergnügen beim Stöbern, Entdecken und Lesen!

Per E-Mail (HarryPX@T-Online.de) bin ich jederzeit für Sie da und beantworte Fragen, Wünsche und Anregungen, biete Tests und
meinen Foto-Wissen auf USB-Stick. Rein ins Vergnügen…

Und bitte nichts mopsen und nichts ohne meine Zustimmung zitieren oder gar kopieren und ins Netz stellen!
Seien Sie lieber selbst kreativ!

Auf Anfrage – können Sie mich für eine Portrait-Session oder ihre Feierlichkeit buchen. Ich bin kein Freund von festen Preislisten, Preise ändern sich ständig.  Alles ist abhängig vom Aufwand, Nachbearbeitung und Zeit – deshalb einfach eine kleine Mail an mich und sie bekommen ein persönliches Angebot.

Dies ist KEINE Fan-Page – KEINE Werbung, KEINE Suchmaschinen-Links und Optimierung

Auch wenn hier auf meiner Seite Markennahmen wie Canon, Nikon, Novoflex, Olympus, Panasonic, Pentax, Leica, Zeiss & Apple häufiger als vielleicht sonst gewohnt auftauchen – bitte ich Sie herzlich – das nicht als Fan-Page miss zu verstehen. Diese Marken sind hier präsent, aufgrund langjähriger, oft positiver Erfahrungen. Canon und Sony werden wohl am häufigsten besprochen, weil Sony die innovativste Firma hat und Canon noch das größte System und die meisten Kunden hat, nicht weil ich es für die beste Herstellerfirma halte. Grundsätzlich sind mir Marken-Namen und Firmen egal und ich übe da keine Solidarität – denn das wäre zu kurzlebig. Es sind alles Hersteller die Produkte vertreiben und offensiv versuchen Geld zu verdienen. Nachdem ich nun seit 30 Jahren „InFocus“ schreibe und 15 Jahre lang meine Info-News „BlitzLicht“ heraus gegeben habe, werde ich mich ab jetzt auf diese Homepage konzentrieren – mit meinem gesammelten Fotowissen seit 30 Jahren und meinen regelmäßigen Tests aktueller Objektive und Kameras. Da ich unbedingt unabhängig bleiben will von einflussnehmenden Redaktionen (die zumeist über wenig Praxis-Wissen verfügen) den Herstellern, den Vertreibern und der Werbe-Industrie und ein Abo-Preis wie bisher vermutlich immer weniger Menschen interessiert – stelle ich hier mein gesamtes Wissen ab jetzt jedem zur Verfügung. Ich biete jedoch noch viel mehr, intensive Beratung per Mail – speziell an die persönlichen Vorlieben und Bedürfnisse angepasste Objektive und Kameras und Zubehör, die ich zum fairen Preis gebraucht und neu beschaffe.
Als Honorierung erhoffe ich mir wie meine nordamerikanischen Kollegen eine jährliche Spende um diesen hohen Aufwand vor mir und meiner Familie zu rechtfertigen.
Sie können einen beliebigen Betrag ab 35 € HIER spenden.

Die vergangenen 30 Jahre haben gezeigt, dass meine Leser durch meine Beratung und Tests viel Geld einsparen konnten, da ich immer als preisbewusster Berater und nie als “Anpreiser” von Marken fungiere. Oft genug rate ich auch vom Kauf ab. Auf meine gezielte Fachberatung per E-Mail können Sie immer zurückgreifen!)

E-Mail-Kontakt – einfach hier auf Beratung- oder Bestellen-BonBons klicken.

 

1. Dezember 2014
USB-Stick & DVD

Seit 25 Jahren unabhängige Praxistests – für:
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22. September 2026
Reise in die Vergangenheit – 80er Jahre – Nikon gegen Pentax 1.4/85 mm

 

Neben dem lichtstarken 35 mm Objektiv zählt fraglos ein 85 mm Tele zu den bis heute begehrtesten Objektiven der bildgebenden Kunst.

Ich bin in einer Welt aufgewachsen in der die Tele-Perspektive sehr begehrt und sehr starke Bildwinkel noch kaum möglich oder nur mit eingeschränkter Qualität realisierbar waren.
Heute sind Weitwinkel besonders wichtig, alles soll scharf sein und die eigene Person mittendrin.
Anfang der 80er Jahre kamen die zwei besten Kameras des Weltmarktes fraglos von Nikon: F3 (1980) und Pentax: LX (1980).
(Ja es gab auch bald eine Leica R4 (1980) und M6 (1984) mit sehr guten Summiluxen, beide teuer und trotzdem veraltet
es gab die Contax RTS II (1982) mit dem Planar, mir zu anfällig
die Canon F1N (1981) mit dem 1.2/85 mm L, mir zu altmodisch und grob
die Minolta XD7 (1977) mit dem 1.7/85 mm Rokkor ist einiges lichtschwächer,
Olympus OM4 (1983) mit lichtschwächeren 2.0/85mm, und später einem der wichtigsten OM-Objektive, dem 2.0/90 mm Macro – um nur die wichtigsten zu nennen.
Die waren alle spannend, aber sein wir doch ehrlich, damals wollte jeder eine F3 und die Aussenseiter träumten von der LX.

So weit zu den Kameras.
Bahnbrechend war die Entwicklung des hochlichtstarken Nikkor 1.4/85 mm, so dachte ich bisher. Doch ich mußte bei der Recherche einiges lernen, auch Leica hatte schon sehr früh hochlichtstarkes 1.5/85 mm für M39 Schraubgewinde, Canon hatte 52 noch sein S 1.5/85 mm fremd eingekauft, doch schon 1976 mit dem 1.2/85 mm S.S.C. für FD-Bajonett noch vor Nikon seine Bestmarke gesetzt. Zeiss hat sich schon 1975 für Contax und Rollei stark gemacht und 1981 auch Canon mit seinem 1.2/85 mm Paroli geboten.

Und dann gab es noch 1.0/50 mm L von Canon und das Zeiss 0.7/50 mm Planar!
Leica ging am liebsten eigene Brennweitenwege, wie mit dem M 1.4/75 mm.
Dann gab es hochlichtstarke f:1.2 Objektive für das halbe- und Viertel-Format:
Leica MFT 1.2/42,5 mm, Olympus MFT 1.2/45 mm, Fuji XT 1.2/56 mm, bei offener Blende unterscheiden sie sich jedoch in der Bildwirkung von Kleinbildobjektiven, denn sie würden bei MFT ein 0,7/45 und bei Halbformat ein 1.0/56 mm erfordern.
Immerhin gibt es Voigtländer (Cosima Japan) mit MFT 0,95/42.5 mm und 1.5/75 mm für Kleinbild.

Das 85er ist bis heute meine große Objektiv-Leidenschaft, auf alles könnte ich verzichten, aber darauf nicht.
Ich lasse sie alle schwärmen vom 50er, 35er oder gar 28er, nichts kommt meiner favorisierten Bildsprache eines 85er nah genug.
Nur das Nikon AF-S 1.4/105 mm hat mich schwach werden lassen und hätte ich gerne heute wieder als Z-Version.
Bei Blende f:1.4 im Porträt-Telebereich ist ein schneller Verfolgungs-Autofokus praktisch unverzichtbar oder man arbeitet mit sehr großer Ruhe und verlässt sich auf sein Glück. Sicherlich wurden auch vor Sony Alpha schon scharfe Aufnahmen bei offener Blende belichtet. Auch mir ist das schon gelungen. Aber sobald ich und das Modell ungezwungen, frei beweglich sein wollten, war ohne stärkeres Abblenden kaum ein scharfes Bild zu erzielen.

Was gab es nicht alles:
Canon S 1.5/85 mm (1952)
Canon FD 1.2/85 mm (1976)
Canon NFD 1.2/85 mm (1980)
Canon 1.2/85 mm L (1989)
Canon 1.2/85 mm L II (2006)
Canon 1.4/85 mm L (2017)
Canon R 1.2/85 mm L (2019)
Canon R 1.2/85 mm L DS (2019)
Leica 1.5/85 mm Summarex M39  (1943)
Leica R 1.4/80 mm Summilux
Leica M 1.4/75 mm Summilux
Leica 1.5/90 mm Summilux (2019)
Nikkor M 1.5/85mm (Anfang der 60er)
Nikkor AI-S 1.4/85 mm (1981)
Nikkor AF-D 1.4/85 mm (1995)
Nikkor AF-S 1.4/85 mm (2010)
Es handelte sich immer um die gleiche Version, bei der nur die Außenhülle, die Vergütung und beim AF-S die 9 Blendenlamellen abgerundet wurden.
Nikkor AF-S 1.4/105 mm (2016)
Nikkor Z 1.2/85 mm (2023)
Minolta AF 1.4/85 mm
Pentax A* 1.4/85 mm (1984)
Pentax FA 1.4/85 mm (1992)
Pentax DFA* 1.4/85 mm (2020)
Sigma 1.4/85 mm EX (2010)
Sigma 1.4/85 mm ART (2016)
Sigma 1.4/85 mm ART DN (2020)
Sony A 1.4/85 mm GM (2016)
Sony A 1.4/85 mm GM II (2024)
Zeiss – Contax 1.4/85 mm Planar (1975)
Zeiss – Contax 1.2/85 mm Planar (1981)
Zeiss 1.4/85 mm Milvus
Zeiss 1.4/85 mm Otus
Vivitar 1.4/85 mm
Meike AF 1.4/85 mm
TTArtisan 1.25/90 mm M

Einige habe ich vermutlich vergessen, aber die wichtigsten sind hier aufgelistet.

Heute gibt es vor allem eine Besonderheit, Nikon verzichtet auch in neueren Konstruktionen auf aspherische Linsenelemente, wie beim 1.4/85 mm (alle Versionen), beim 1.4/105 mm und sogar beim Z 1.8/85 mm. Erst das Z 1.2/85 mm S verfügt erstmals 2 aspherische Linsen – weil es alle machen und an den Bildrändern heute oft mehr Schärfe verlangt wird. Damit ist es jetzt auch vorbei mit dem einzigartigem Nikon-Look. Denn um absolute Schärfe über das komplette Bild, wie auch über komplette vignettierungs-freiheit ist es ja bei Porträts noch nie gegangen – also ich lehne das ab. Schon das Zeiss OTUS war viel zu scharf an den Rändern.

Doch das zielsichere Scharfstellen auf die Pupille mit f:1.4 war weit schwerer als erträumt. Bis heute ist es schwer an einer Spiegelreflex ohne elektronische Bildvergrößerung und farbigen Konturen ein superscharfes Bild bei offener Blende mit einem dieser Objektive einzufangen. Das liegt nicht alleine an der Blende, sondern daran, dass die Schärfentiefe aus 1-2 m Abstand so gering ist, dass schon kleinste Bewegungen von Modell oder Fotograf die exakte Schärfe zunichte machen. Da hilft nur, Stativ einsetzen und Modellkopf gegen eine Wand lehnen. Oder eben heute zur Not die Augenverfolgung bei Schärfennachführung und 5-10 BpSekunde verwenden. Oder auch das Bild am Monitor oder im Sucher so stark vergrößern, dass endlich auffällt wann die Schärfe nicht sitzt – trotzdem muss man dann unbeweglich bleiben.

Nur mit wenigen dieser Objektive habe ich bis heute nicht fotografiert.
Früher war die Farbzeichnung sehr wichtig, vor allem Zeiss Objektive und auch Canon Objektive waren eher ausgesprochene “Kaltzeichner” und überzeugten mich weit weniger als die optischen Konstruktionen von Nikon, Pentax, Minolta und Leica. Besonders mit Canon, deren Kameras mich jetzt seit immerhin fast 40 Jahren begleiten, war ich aufgrund der Farbsäume immer sehr unglücklich. Heute lassen sie sich endlich herausrechnen, doch Canon hat mir mit seinen Asphären und f:1.2 nie beim fotografieren die benötigte Sicherheit gegeben. Wenn es auf jeden Millimeter ankommt brauche ich die beste Linsenkonstruktion, die machbar ist. Zeiss war mit OTUS, der erste der eine neue Qualität brachte, sogar Sigma hat sich mit der ART-Serie angestrengt

Wenn ich mir für 2025 ein einziges Objektiv auswählen müßte, wäre es zweifelsfrei das 640g leichte und wunderbar abbildende Sony A 1.4/85 mm GM II. Denn Sony verfügt auch über den besten Pupillen-Erkennungs-AF aller modernen Kameras. Alle Objektive mit Lichtstärke f:1.2, die nur ½ Blende mehr Licht bringen und erheblich schwerer und dicker sind, führen aus meiner Sicht in die falsche Richtung.
Tatsächlich fotografiere ich am liebsten mit einer Fujifilm GFX 100II und dem 2.0/110 mm Menschen. Das ist das bei weitem beste Objektiv, die Kamera hat den besten Sucher aller Kameras und bittet mit 100 MP Sensor, was kein anderer so überzeugend bieten kann.

Was fällt im direkten Vergleich auf?
– Nikon baut deutlich dicker: 7,3cm und schwerer: 608g nackt
– Pentax bleibt schlank: 6,6cm und mit 545g nackt spürbar leichter
– Nikon verzichtet auf f: 22 und hat aber 9 Blendenlamellen
– Pentax kann auch f:22 und hat auch die 9 Lamellen
– beide verwenden eine gerundete 9 Lamellen-Blende, die vermutlich zugekauft wurde
– Nikon größter Glasdurchmesser: 8,0cm
– Pentax größter Glasdurchmesser: 7,32cm
– Nikons Hinterlinse ist etwas kleiner als die von Pentax
– Nikon nimmt sich 4 mm Platz für seinen Namen und die Bezeichnung NIKKOR 85mm 1:1.4 plus Seriennummer
– Pentax gravierte alles auf den Fokussierung: SMC PENTAX-A* 1:1.4 85 mm
– Nikon braucht 72 mm Filter und Pentax kommt mit 67mm Filtern aus
– Nikon verwendet eine schöne, kompakte Einschschraub-Sonnenblende
– Pentax verwendete leider eine gut 2 cm breitere, lange Metallblende, die die ganze Erscheinung hässlich machte
– Nikon Hartplastik Blendenring nur in ganzen Stufen
– Pentax Metallring in halben Stufen

Hier erklärt sich auch, das ich die Bezeichnung oft anders angebe als heute oft praktiziert wird. Mit Pentax aufgewachsen, kommt bei mir immer zuerst die Lichtstärke un danach erst die Brennweite, Nikon graviert es umgekehrt.
– beide fokussieren zum Glück anders als Canon in die gleiche Richtung – Drehung nach links für mehr Naheinstellung!
Deshalb haben mich Canon, Tamron, Sigma und Co meistens genervt!

Das Material:
Beide Objektive sind sehr, sehr wenig gebraucht und man sieht nur kleinste Gebrauchsspuren und etwas feinen Staub zwischen den Linsen. Beide wurden offensichtlich bewegt, denn auch nach gut 40 Jahren ist kein Verschleiß, kein Ruckeln, kein Stocken und erst recht keine Verharzung feststellbar!
Beide Lichtriesen verwenden viel Metall (eine Aluminium- oder Magnesiumlegierung vermute ich).
Der Rand des inneren Tubus bei Nikon wirkt dicker und solider, er fährt aber nur 1,0cm aus und die schnell Drehung legt nur rund 120° zurück.
Pentax hingegen fährt um 1,8cm aus und vollzieht eine rund 160° Drehung.
Daraus lässt sich schließen, das dieses Pentax Objektiv sich genauer und etwas feinfühliger fokussieren lässt.
Speziell den Pentax Takumaren mit Schraubbajonett sagen Experten einen besonders seidenweichen Lauf nach. Ich habe ein SMC Takuma 2.5/135 mm da und gefühlt fährt dieses 1.8/85 mm A* noch zeitiger, noch flüssiger zur Schärfelinie. Dagegen läuft das Nikkor mit leichter “Delle” im letzten Drittel der Naheinstellung und in den ersten beiden Drittel weniger weich und gar nicht seidig.
Zum manuellen Fokussieren ziehe ich das Pentax A* in jedem Fall dem Nikon und allen anderen Pendants dieser Lichtstärke und Brennweite vor.

Nikon nimmt sich weiterhin 4 mm Platz für seinen Namen und die Bezeichnung NIKKOR 85mm 1:1.4 plus Seriennummer, alles ist vorne im Objektiv zu sehen, auch von jedem Modell. Pentax hatte früher genauso innen graviert, doch seit den M-Objektiven ist das anders. Alles wird auf den Fokussierung: SMC PENTAX-A* 1:1.4 85 mm graviert. Vom Modell aus gesehen ist kein Schriftzug mehr zu sehen, nichts kann reflektieren.

Beide verwenden einen genarbten, dicken Gummi anstelle der früher üblichen aus metall gefrästen Fokussierhilfe. Bis heute kann ich die Metall-Fokussierringe nicht leiden, auch nicht am modernen Voigtlönder. Sie zerkratzen zu schnell und sehen schnell gebraucht aus. Auch wenn Viele das reine Metall mehr schätzen, ich brauche meinen Gummiring!
Ganz anders sieht es mit dem Blendenring selbst aus. Pentax verwendete ihn noch sehr lange, Sony hat ihn wieder eingeführt, obwohl er Ende der 80er von Minolta und Canon verdammt wurde. Nikon mußte spät nachziehen und das zählt zu den Dingen, die einen gegen Nikon aufbringen können. Der heutige, programmierbare und gefühllose (knickfreie) Ring am Objektiv, den uns Canon und Nikon schön reden wollen, hat alles vom Charme eines Blendenrings, einer Präzision verloren! Hier noch mal ein Hoch auf Sony und Panasonic/Leica – die wissen wie es geht!
Schon damals waren Blendenringe häufig aus Hartplastik, Canon, Minolta und auch an diesem 85er Nikkor ist er plante und relativ gefühllos. Er rastet nur in ganzen Stufen ein – peinlich!
Pentax lässt außer beim größten und kleinsten Wert alle Blenden halbstufig einrasten – nur so kann es sein. (⅓ Stufen finde ich schon wieder lästig, man kommt nicht so schnell manuell auf den gewollten, richtigen Wert!). Nikon liefert hier keine Präzision, die Blende ratscht einfach laut hörbar durch. Der Plendenring am Pentax Objektiv lässt sich sanft, präzise und deutlich leiser einstellen. Auch verfügt Pentax über einen satten Stift, der die Blende in A-Stellung bringt. Bei Nikon “gilt” f:16 als A-Stellung und bei späteren Modellen kam ein kleiner Plasteschieber hinzu.
Aber Nikkor hat den von vielen geliebten Chromring, so ist es auffällig und leicht als Nikkor zu identifizieren. Das Pentax bleibt unauffällig und verzichtet auf jeden Chrom, nur der kleine grüne Stern mußte sein.
Zu den verwenden Farben:
Bei Pentax ist auch das gravierte A am Blendenring grünend ft und m Skalen haben unterschiedliche Farben, Ft in hellblau und m in zartem sandgelb. Im gleichen Farbton ist eine Halbkugel 2cm rechts von der orangeroten, sehr gut sichtbaren Arretierung angebracht. Die sandgelbe Knubbel (früher weiß) rechts am Objektiv dient der Orientierung des Daumens beim Ansetzen des Objektives. Mit ihm kann man sich bei wenig Licht orientieren, beim Ansetzen muß er auf einer Höhe mit dem Entriegelungsknopf rechts an der Kamera sein! Pentax lässt hier gar keinen Zweifel wo und wie das Objektiv an der Kamera arretiert werden soll, absolute Liebe zu Detail.
Nikon hat nur einen kleinen weißen Punkt zum ansetzen, sehr spartanisch.

Die Optik:

 

 

Keine Sorge, ich werde jetzt nicht alle 80er Jahre Objektive vergleichen und jüngere aus den 90ern oder vor Sony GM schon gar nicht, ab da wurde alles nur schlechter. Auch bei Pentax folgte nach der A-Serie, von den Limited-Objektiven abgesehen, nur noch Plaste. Und auch bei Canon, Minolta, Nikon und Co wurde es eher gruselig. AIS und A waren die mechanische Krone der manuellen SLR-Objektive.
Es lohnt sich auch nur selten noch ältere Objektive zu suchen, oft sind die Linsenrechnungen identisch, aber die Vergütung erheblich schlechter. Also begann gut auszusehen mit Pentax Takuma Super Multi Coating, davon war weitgehend Lichtverlust bis sogar neben im Sumpf. Das kann mal schön aussehen, erreicht man aber auch durch anhauchen, wie schon Herr Hamilton wußte.

 

1. Januar 2013
2012 – Erfahrungen und Tests zusammen gefasst

Meine Mosel – Panasonic G5 mit Panasonic 4,0/7-14 mm

Erfahrungen 2012

Für Marken-Fanboys – Canon bleibt die größte Camera-Marke der Welt (19%), Bei der Gesamtmenge – also allen produzierten Kameras aller Arten dicht gefolgt von Nikon (18%) – Sony liegt nur noch wenige Prozentpunkte dahinter – 15% und dann kommt schon Samsung mit 14% – die sich offensichtlich in Asien sehr gut verkaufen – Fuji ist mit 10% viel bedeutender als vermutet – Panasonic mit 7% und Olympus mit 6% viel schwächer als erwartet und Casio (3%) und Pentax -Ricoh mit 1% haben nur kleine Marktanteile. Und wenn man den Markt schon lange aufmerksam beobachtet scheint fast klar, das Sony Nikon bald überholt und Fuji nicht zu unterschätzen ist – nur Samsung gehört da für mich bisher nicht hinein, mir ist von denen noch keine Kamera positiv aufgefallen.
Betrachtet man DSLR-Kameras alleine, sieht die Verteilung jedoch ganz anders aus:  Canon 44,5 %, Nikon 29,8 %, Sony 11,9 % (Quelle IDC). Canon hat hier Nikon wieder weit hinter sich gelassen und wieder eine marktbeherrschende Stellung. Doch das wird sich schnell ändern, wenn Canon weiter solche unausgereiften Früchtchen wie die EOS M präsentiert und nicht einmal deutliche Innovationen zeigt. Sony könnte rasch auf Nikon aufschließen und macht schon jetzt mit der größten Sensor-produktion der Welt mächtig Druck. Letztlich wird es da zwar immer an den Objektiven scheitern – aber so hoch sind die Ansprüche der meisten Nutzer gar nicht, daß sie die Qualitätsunterschiede deutlich merken.
Aus meinen Test kann ich im Substrat herausfiltern, daß die besten digitalen Objektive für Olympus FT gefertigt werden, gefolgt von Canon Eos EF, Nikon, Zeiss-Sony.
Für mich ist die Entscheidung DSLR-System ganz klar gegen Nikon, gegen Sony, gegen Pentax ausgefallen, weil mir die Objektive wichtiger sind als die Kameras.  Da sind Sony und Pentax weit abgeschlagen und auch Nikon kann weder die von mir benötigte Qualität-Schnelligkeit-Haltbarkeit-Leichtigkeit in Kombination bieten, noch ist Nikon in den letzten Jahren so gut verkauft worden, daß ein attraktiver Gebrauchtmarkt mit AF-Objektiven vorhanden wäre. Im für mich wichtigsten Vergleich: 2,8/70-200 mm – 4,0/300 mm – 2,8/300 mm – 2,8/400 mm und 4,0/500 mm verlieren einfach alle anderen Hersteller deutlich gegen Canon Eos. Das ist eigentlich bedauerlich – aber unübersehbar.
Olympus FT behalte ich weiterhin unter Beobachtung und halte die E-5 für ein sehr gutes Produkt – nur muß es entsprechend weiter gehen.
Und im Superweitwinkel bis hin zum leichten Telebereich verlieren für mich alle Hersteller gegen das was microFourThirds und Fuji und bald vielleicht auch Sony zu bieten haben – da sind die Vorteile einer DSLR einfach schon zu gering geworden, besonders unterwegs.

Die Systemkamera-Welt (Spiegelfrei) – die jetzt die DSLR-Welt in einigen Bereichen schnell verdrängen und überrunden wird, sieht noch ganz anders aus. Hier gibt es viel Bewegung, lieferten Olympus und Panasonic bisher mit weitem Abstand die meistverkauften Kameras – so hat sich inzwischen Sony mit neuen Produkten dazwischen gedrängt – Panasonic verliert mit den Kameras etwas an Boden und konzentriert sich auf professionelle Objektive. Ich hatte keine besonderen Erwartungen an die GH3 – weil ich die GH2 schon sehr gelungen finde – aber sie toppt die Olympus OM-D doch in vielen wichtigen Bereichen. Nikon spielt noch keine große Rolle, mit der 1 sollen neue Kunden erschlossen und neue Technik ausprobiert werden. Die Preise für die ersten Modelle sind inzwischen um fast 60% eingebrochen, für Kompaktkamera-Interessierte ist sie damit fast erschwinglich. Die BQ ist im Vergleich zu größeren Sensoren wie mFT und APS-C vor allem ab 400 ISO einfach noch zu schlecht und der Sensor klein und die Kameras unausgereift, Geschwindigkeit und AF reichen da kaum aus. Fuji drängt mit guten Objektiven und dem sehr guten Sensor in den Markt, Samsung sucht noch einen Kurs und verkauft sich außerhalb Asiens nicht wirklich gut, Pentax-Ricoh ist auch hier leider noch unbedeutende Nischenware. Canon sollte mit seiner Technikpower bald auf Sony aufschließen, braucht aber viel bessere Produkte.

Meine liebsten und besten Systemkameras: (Stand 2013-01) Mal alle mit Standard-Objektiv betrachtet – sonst wird es unfair gegen Canon, Nikon, Sony, Fuji, Pentax

1. Panasonic GH3 – 2,8/12-35 mm
2. Panasonic G5 – 5,6/14-42 mm PZ
3. Fuji X-E1 mit 4,0/18-55 mm
4. Olympus OM-D E-M5 – 6,3/12-50 mm
5. Sony Nex 6 – 5,6/12-50 mm PZ
6. Panasonic GX1 – 5,6/14-42 mm PZ + Sucher
7. Olympus E-PL5 mit 5,6/14-42 mm
8. Nikon V2 mit 5,6/10-30 mm
9. Sony Nex 7 – 5,6/18-55 mm
10. Canon Eos M – 5,6/18-55 mm

Vollformat-Kamera kaufen?

Die großen Foto-Elektro-Läden und der Internethandel haben längst erkannt, Canon, Nikon, Sony träumen von Preisen, die am Markt für Vollformat nicht erreichbar sind.
Die Nikon D800 sehe ich öfter schon für 2200€, die Nikon D600 geht auf Kampflinie für 1600€  – auch Canon wird als dominierender Marktführer von seinen Fantasiepreisen abrücken, eine Eos 6D für 2000€ ist eine Illusion (1500 € kommen mir als Maximalpreis plausibel vor); die Eos 5D3 wird jetzt für 2850€ angeboten, aber sie ist auch eine ganz andere Kamera und nicht einmal die D800 kann sich wirklich mit ihr messen, aber auch sie sollte sich Richtung 2500€ bewegen. Sony Alpha 99 wird trotz der Innovativen Technik und dem erstmals brauchbaren Sensor kaum jemand für stolze 2800€ kaufen – schon gar nicht ohne Profi-Objektive und Profi-Service.
Nicht zu vergessen – wenn Sie erstmals eine Vollformat-Kamera mit mehr als 20 MP Auflösung anschaffen, werden Sie Ihren Objektiv-Park & Ihre Software großen Teils erneuern müssen und das kostet weit mehr als die Kameras. Nur eine Vollformatkamera kaufen reicht bei weitem nicht aus um technisch bessere Bildqualität zu erreichen.

Den neueren Halbformatkameras wie Pentax K5II; Nikon D7000; Canon Eos 7D, Olympus E-5 bleiben nur Preise bis 1000€ – mehr werden die Kunden dafür nicht mehr zahlen wollen.

Meine liebsten Vollformat- & Halbformat-Kameras:

1.  Canon Eos 5D3 – 4,0/24-105 mm L IS
2.
Canon Eos 1DX – 4,0/24-105 mm L IS
3.
Nikon D800 – 4,0/24-120 mm VR
4. Nikon D700 – 4,0/24-120 mm VR
5. Nikon D600 – 4,0/24-120 mm VR

6. Nikon D4 – 4,0/24-120 mm VR
7. Sony Alpha 99 – 2,8/28-75 mm

1. Nikon D7000 – 2,8/17-55 mm
2.
Olympus E-5 – 2,8-4,0/12-60 mm
3. Canon Eos 7D – 5,6/15-85 mm IS
4.  Sony Alpha 77 – 2,8/16-50 mm

Kompakte System-Welten:

Die Eos M ist ein Flopp, der AF indiskutabel und ohne Sucher sowieso keine ernsthafte Kamera und ich verliere darüber keine weiteren Worte. Canon Powershot – Canon IXUS
die Accus sind so unterdimensioniert und die Kameras so stromhungrig – da fotografiere ich lieber mit dem IPhone – ehrlich!

Nikon 1 senkt massiv die Preise für die Kameras, kein Wunder, haben sie doch im DSLR-Kamera-Bereich wieder mehr als 10% auf Canon verloren. Und Nikon versucht es bei der 1 auch wieder mit Accu-Chaos – drei Kameras: V1; V2; J2 = 3 verschiedene Accus – dass nenne ich klassische Nikon-Systemtreue – so kennen die eingeweihten die Marke Nikon.
Nikon Coolpix – immer noch im Telebereich alle zu lichtschwach – machen keinen Spaß,

Meine positiven Olympus Erfahrungen haben einen gewaltigen Dämpfer bekommen – FT-System – es sieht jetzt doch so aus, als stirbt das E-System den frühen, unverdienten Gnadentod – es wird eine Lösung für die FT-Objektive geben, aber die Zukunft heißt hier vermutlich nur noch mFT.
OM-D verpatze Urlaubsfotos und immer wieder Staubprobleme in den Objektiven, ein problematischer Bildstabilisator, der öfter nicht hält, was er verspricht und eine unzureichende Bedienqualität und Funktion bei der OM-D haben mich unvorbereitet getroffen. Ich habe aber ganz schnell auf Panasonic umgebaut – eine Kamera über 1000€ die nicht hält, was sie verspricht, ist bei mir ganz schnell weg. Aber ich bin nicht der alleinige Maßstab – sehr viele sind sehr zufrieden und Olympus konnte mit der OM-D erstmals zahlreiche Neukäufer gewinnen und begeistern. Die Schärfe und Dynamik sind Top, keine Frage und die Festbrennweiten sind es auch. Wenn man ab und zu damit fotografiert ist sie vielleicht super, aber täglich 200-500 Auslösungen und meine Liebe war nach 2 Monaten erloschen.
PEN – die Pen kann die gleiche BQ wie die OM-D nur kompakter und inzwischen auch griffig – aber insgesamt finde ich die Preise für die Pen’s zu hoch und Kameras ohne Sucher machen nicht wirklich spaß. Mal sehen wann eine Pen P-5 kommt.

Panasonic ist anscheinend bei vielen nicht so attraktiv, ich verstehe aber rein technisch gar nicht warum. Vermutlich ist heute ein Image und LifeStyle viel wichtiger als die Technik dahinter und genau da tut sich Panasonic schwer gegen Sony, Nikon, Canon und sogar gegen Olympus. Aber die Technik und die Bildausbeute die ich mit Panasonic gerade aktuell mit der G5, GX1 oder GH3 erreiche – ist mit keiner der anderen Kameras ohne Klimmzüge erreichbar – selbst Vollformat-Bildergebnisse holt die GH3 mühelos bis 1600 ISO ein und zeigt sogar mehr Dynamikumfang und einen schnellen Single-AF (nicht Serien-AF!). Und das zum Preis von 1200€. Und auch die G5 ist eine absolut klasse Kamera für relativ kleines Geld – so dass ich sie sogar der OM-D und der Nex 6 vorziehe.

Leica M-Summilux – ich habe einige der Leica-M Objektive höchster Lichtstärke für mich ausprobiert an Olympus Pen, Panasonic G und Sony Nex-Kameras. Ich habe alle wieder verkauft. Mechanisch toll, aber trotzdem auch sehr empfindlich. Nur wer sich auskennt blickt durch die vielen verschiedenen Versionen durch. Die ganz neuen sind immer die besten und meistens nur nach monatelanger Wartezeit zu bekommen. Die Vorgänger sind meist weniger gesucht und selbst wenn man günstig gebraucht kauft, ist es schwierig das Geld wieder zu bekommen. Trotz Scharfstellhilfen, das manuelle Scharfstellen damit macht mir keine Freude. Auch Leica kocht nur mit Wasser und muß ständig Verbesserungen machen und nimmt sehr viel Geld dafür, wenn ein etwas älteres Objektiv an neueste Kameras angepasst werden soll.
Wenn manuell, dann nehme ich gerne die Nex-Kameras und alte Olympus OM, Nikkor F oder Pentax K-Objektive.

Sony Nex-System wird langsam interessant. Es gibt noch kein gutes Tele, aber das neue 4,0/10-18 mm Superwide ist klasse und mit Tamron 18-200 mm und 1,8/24 mm Zeiss gelingt problemlos beste BQ. Die Nex 7 brauche ich nicht, die Nex 6 hat jetzt auch den wichtigen Sucher, leider fehlt ihr der Touch-Screen und der komplett klappbare Monitor der Nex 5R – trotzdem auch wenn der Trend weiterhin Richtung Monitor-Nutzung geht, eine 5R ohne Sucher ist für mich auf Reisen unbrauchbar.
Alle Sony-Sucher haben zwar eine schöne, feine Auflösung, aber sobald wenig Licht vorhanden ist, rauschen und verzerren sie wie verrückt – das können alle anderen Hersteller erheblich besser. Auch die Farbgenauigkeit ist nicht wirklich gut. Mein 12-50 mm PZ war gleich defekt, es ist sehr anfällig und sehr billig konstruiert – dann besser das größere 18-55 mm kaufen, daß auch optisch besser ist.

Leica R – ich habe die legendären R-Macros ausprobiert 2,8/60 mm und 2,8/100 mm – beide sind bis heute sicherlich die Könige in der Macro-Klasse und unerreicht. Doch das Handling der alten R-Konstruktionen ist eher erschreckend, extrem schwergängiger und steiler Schneckengang – also Fotos unterwegs ohne Stativ waren damit für mich kaum angenehm machbar. Vom Stativ ganz ruhig – wunderbar wie scharf und schön Fotos damit aussehen können. Doch letztlich habe ich mich für manuelle Micro-Nikkore entschieden, die optisch auch zum Besten gehören, leichter und angenehmer sind und sich schnell und präzise fokussieren lassen.
Am Leica-Virus gesundet man sehr schnell wenn man sich danach die Ebbe im Geldbeutel ansieht.

Fuji – das X-System braucht noch eine Weile zum ausreifen – leider! Während ich die X-Pro1 noch technisch sehr unreif fand (nicht den Bildsensor) ist die E-X1 ein gutes Stück reifer. Aber auch hier ist der Autofokus noch nicht in der Neuzeit angekommen und fällt deutlich hinter mFT und sogar hinter Sony und Nikon zurück, aber immerhin schneller als Canon EOS M. Das ist aber zu verschmerzen, zumal bisher keine längeren Telebrennweiten angeboten werden und sie ja weniger als Action-Kamera – denn als hochwertiges Lifestyle Produkt vorgestellt wird. Nur, daß es Fuji von der Photokina bis zur Auslieferung nicht mehr gelungen ist, den optisch bisher besten elektronischen Sucher auch zu beschleunigen ist sehr schade. Denn er zeigt schon bei geringen Bewegungen Unruhe und Mitzieheffekte – das Bild wird einfach noch viel zu langsam aufgebaut, erst beim Auslösen steht es still. Das macht keinen Spaß. Auch das 18-55 mm scheint mir eher eine Notlösung, denn für Unterwegs sollte ein 4,0/16-60 mm möglich sein. Ich hätte hier gerne eingekauft, aber ich denke es dauert noch 1-2 Jahre und so viel schlechter ist die BQ der mFT und Sony-Sensoren nicht und einige Objektive von mFT können durchaus gut mit Fuji mithalten.

Sigma könnte wieder interessanter werden, das 1,4/35 mm für 900€ ist jedenfalls optisch das Beste in dem Bereich und hat wieder eine bessere Mechanik. Wenn in dieser Art mehr kommt, dürfen wir uns alle freuen, denn von Sigma kann ja fast jeder Foto-Amateur profitieren.

Samsung – ist bisher einfach nicht meine Marke, nicht bei Fernsehern, nicht bei Handys, nicht mehr bei Monitoren und noch weniger bei allen Arten von Kameras – da überzeugt mich wirklich gar nichts. Und warum sich jemand auf Google und Android und Samsung einlässt bleibt mir ein Rätsel. Letztlich ist zwar keine Firma den Kunden wohlgesonnen, weil alle nur das eine wollen, schnell viel Geld verdienen und trotzdem gibt es für mich in der Wahrnehmungen und den Service-Erfahrungen große Unterschiede.

Sun-Sniper-Pro Umhängegurt für den Stativanschluss
Zunächst fand ich das gut und brauchbar, dann hat sich, trotz richtiger Anwendung und genauer Beobachtung meine Kamera mit 400 mm Tele losgedreht und fiel zu Boden – damit ist das Produkt für mich erledigt und ich habe es gleich aus meinem Shop geworfen. Wenn Sie so einen Gurt haben, beobachten Sie Ihre Kamera genau. Ich finde ihn außerdem viel zu teuer.

BlackRapid ist auch nicht viel preiswerter, aber durchdachter, ich nutze ihn für leichtere Kameras und achte auch hier besonders darauf, daß die Kamera feste auf der Schraube sitzt, immerhin hat hiermit noch nichts den Abflug gemacht. Also wenn einen solchen Gurt, dann einen von BlackRapid.

LED-Videoleuchten habe ich verschiedene ausprobiert – die Produkte sind noch total überteuert und die erreichbare Lichtausbeute ist für viele fotografische Einsatzzwecke zu gering um einen Systemblitz zu ersetzen. Außerdem sind sie schwer und unhandlich. Im Studio, als Aufheller oder Farbgeber (mit Filtern) sind sie aber schon jetzt eine spannende Sache. Litepanel Micro Pro ist für unter 300€ derzeit wahrscheinlich die lohnenswerteste Variante. Nur bis sie die Blitzlichter ablösen wird es noch dauern. Für Videofilmen sind sie allerdings jetzt schon ziemlich unentbehrlich.

 

Immer wieder gut – Wallace & Gromit – für mich der Beste Film 2012: Dark night rises –
Teelichter gibt es jetzt preiswert auch als LED – die Lumix GX1 wird unterschätzt und
das IPAD Mini braucht eine schöne Hülle

Unterm Weihnachtsbaum landete bei mir das Apple IPAD Mini – endlich leicht und endlich eine Größe – die sich angenehmer handeln lässt und auch im Bett oder auf dem stillen Örtchen noch spaß macht und wer sich mal den Stern als EMagazine gönnt, der erlebt wie veraltet Zeitschriften und Zeitungen sind und daß man sie eigentlich sofort nicht mehr braucht – das Magazin ist so gelungen und macht spaß mit seinen Fotos, Videos, Links, Comics – einfach klasse.Für die Zukunft wünsche ich allen Verlagen und Redaktionen, daß sie sich hier inspirieren lassen – ich habe nicht umsonst schon sehr früh Blitzlicht als Datei heraus gegeben, nur so lassen sich Inhalte schnell anpassen. Den Stern gibt es für den Computer auch als pdf-Datei – aber der ist dagegen echt langweilig. Nur leider wird in Zukunft auch die Werbung immer öfter dazwischen Funken und die Seiten lassen sich dann nicht mehr rausreißen 🙁

Das Vollformat-Jahr geht zu Ende und wir schlittern in das Jahr der APS-C Halbformat-Kameras – Sony und Pentax haben ihre Arbeit schon gemacht, Canon und Nikon müssen hier Neues zeigen und Olympus muß zeigen was aus FourThirds wird.

Vor allem bei den Objektiven sind innovative Zooms mit mittlerer Lichtstärke gefragt:

4,0/50-300 mm muss kommen

2,8/35-150 mm

4,0/15-30 mm

4,0/300 mm

4,5/400 mm

5,6/600 mm

 

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1. Januar 2013
Weihnachts – Lesebuch/Reader = Pad

Pad Erfahrungen:

Ich habe die etwas preiswerteren von Medion, die Plastik-Brettchen von Samsung und Asus und die Originale von Apple in den letzten 3 Jahren vielfältig ausprobiert.

Keines hat mich wirklich zufriedengestellt – doch jetzt wird es besser.

Wer unbedingt mit Google und Android kämpfen will und mit seinem Geld lieber Asien als die USA unterstützt, soll sich Samsung kaufen. Meine Welt ist es bisher nicht. Und es passt natürlich auch nicht in meine professionelle Arbeitskette aus IMac und IPhone.

Buch-Reader

Sind eigentlich oft Blödsinn. Klar sie sind billiger, sie sind leichter und handlich und die Schrift ist aber nur dann gut zu erkennen wenn viel Umgebungslicht da ist. Das Blättern ist sehr langsam, die Speicher sind sehr klein, farbige Darstellungen sind nicht möglich – also wer nur Bücher liest, da kann das eine kurze Zwischenlösung sein – aber auf Dauer kann nur ein echtes Farb-Pad überzeugen und die gibt es ja inzwischen auch in handlicher 7“ und 8“ Größe. Wenn Reader – dann aus meiner Sicht nur den von Sony, alle anderen sind noch viel schlechter oder mit Knebelverträgen und Werbung verbunden (Kindle und Co.).

Größe

Ich finde die 10“ Geräte zwar wunderbar zum Fotos zeigen, besonders mit Retina-Display – aber sonst sind sie sehr unpraktisch. Immer zu groß zum transportieren, immer zu schwer zum längeren Lesen (600-700g ohne Schutz-Hülle), stromhungriger und einfach zu unförmig und wenig griffig zum entspannten halten.

Durch das Gewicht, neigen sie auch schneller zu Stürzen und dann zu Schäden. Mir wäre ein Pad zum zusammenklappen in Form eines dünnen Taschenbuchs am liebsten – doch der Aufwand 2 Bildschirme permanent zu synchronisieren, ist noch zu hoch, bisher hat sich nur Sony an diese Technik gewagt und ist auch gescheitert.

Apple hat auch hier wieder als einziger richtig erkannt (entgegen der Prognose von Steve Joobs – auch Genies irren!) wie groß und wie schwer ein Pad sein sollte – so daß es noch von einer Hand im Hochformat mit Mittelfinger und Daumen gehalten werden kann – also knapp 8“. Und das Gewicht sollte 300g keinesfalls überschreiten – was aber noch kaum möglich ist, da die Schutz-Umschläge meist schon 200g und mehr wiegen.

Zahlen de Facto:

Apple IPad Retina (2013)  24 x 18,6 x 0,94 cm groß & wiegt 660g — Monitor = 20 x 15 cm (2048 x 1536 Pixel) – 64GB = 660€
Apple IPad AIR (2014)       24 x 16,9 x 0,75 cm groß & wiegt 480g — Monitor =  20 x 15 xm (2048 x 1536 Pixel) – 64GB = 660€
Samsung Note 10″ (2014)  24 x 16,9 x 0,75 cm groß & wiegt 550g — Monitor =  21,5 x 13,5 cm (2048 x 1536 Pixel) – 16GB – 3GB RAM= 660€ /64GB SDmini-Karte = 50€
MacBook Air 13″ (2014)     32,5 x 22,7 x 1,7 cm groß & wiegt 1350g – Monitor = 28,6 x 17,8 cm (1440 x 900 Pixel) – 256GB – 4GB RAM = 1300€

IPad Mini (2012):                 20,0 x 13,5 x 0,72 cm groß & wiegt 312g/320g – Monitor= 16×12 cm
IPad Mini Retina (2014):   20,0 x 13,5 x 0,75 cm groß & wiegt 330g/340g – Monitor= 16×12 cm

Das heißt, ein IPad Mini mit 8“ zeigt bei halbiertem Gewicht nur 1/3 kleine Bilder und seine Darstellung ist mehr als 4x so groß wie die des IPhone 5.

Das IPad 10“ verschenkt viel Bildfläche durch den breiten Rand von gut 2 cm, das IPad Mini kommt mit deutlich weniger Geräterand aus.

Schutz

Alle IPads außer dem Samsung Note sind sehr empfindlich, daher ist es nicht empfehlenswert die Rückseite ohne Schutz zu verwenden und die Frontseite ohne Abdeckung zu transportieren.

Die Faltbaren, magnetischen Abdeckungen sind bestenfalls witzig – aber sonst extrem teuer und schützen nicht die Rückseite. Da gibt es weit bessere und preiswertere Lösungen zum Aufklappen mit Rückschale.

Speicher – besser deutlich mehr als 16 GB!

Für jedes Pad gilt – wenn Sie Fotos, Musik, Bücher, Zeitschriften, Dateien, Apps darauf laden wollen – entweder freunden Sie sich mit einer Cloud an und lagern die Dateien aus oder nutzen zuhause ihren Hauptrechner als Daten-Parkplatz – (wichtige App: PhotoSync – klappt schnell und problemlos zum übertragen aller Fotos!) oder besser sie kaufen gleich Versionen mit mindestens 64 GB Speicher. Sonst ärgern Sie sich rasch, weil schon die Apps (Zeitschriften, Bücher, Musik) und die immer neuen Betriebssysteme von 16 GB schnell nur noch 6 GB übrig lassen.
Bei Auslieferung sind von 16GB meist nur noch 10-11 GB frei, 5-6 GB benötigt das Betriebssystem.

3G Internet Verbindung mit Sim-Karte

waren in vielen Fällen Unsinn, da ja die meisten ein Handy mit Bluetooth besitzen und darüber eine Datenverbindung leicht und schnell aufbauen können – die 130€ Aufpreis konnten Sie sich sparen und dafür lieber mehr Speicher kaufen. Es sei denn Sie möchten das IPAD unterwegs mit GPS nutzen – denn wenn der Sim-Kartenschacht fehlt – fehlt auch der GPS-Chip im IPAD. Mittlerweile steuern wir aber auf das LTE-Zeitalter zu – dann ist ein deutlich schnelleres LTE-Netz verfügbar und die Geräte sollten LTE-Fähig sein.

Bedenken sie:

Sie können alle Bluetooth-Tastaturen bequem mit dem Pad nutzen, Apple Nutzer haben meist bereits eine.

Siri Spracherkennung kann eine große Hilfe sein und wird immer besser, in Zukunft wird man auch lange Texte einfach und schnell diktieren können und muß nicht mehr selbst schreiben.

Sie können ein IPad auch auf den Schreibtisch stellen und als Bildhalter mit Diashow-Funktion verwenden.

Weiß ist in und zeigt Fingerabdrücke nicht so deutlich – aber auf einem schwarzen Pad wirken Fotos viel brillanter und schärfer.

Kamera: sehr praktisch für Facetime – telefonieren und den anderen dabei sehen können, aber wenig praktisch für Fotos, schon gar nicht unterwegs.

Ergebnis:

Trotz etwas weniger Fenster-Platz für schöne Fotos (1/3 weniger im 4:3 Format) ist für mich das IPad Mini der beste Kompromiss und auch noch gut um bei Kunden Fotos zu zeigen oder meine Fotos auf dem Schreibtisch zu genießen. Der Spaß kostet allerdings mit 32 GB Speicher auch 430€.

Noch kleinere Pads mit nur 7“ Diagonale finde ich uninteressant und so lange es keine schnelle Technik gibt um es faltbar zu gestalten ist das Mini mit knapp 8 Zoll Diagonale und geringem Rand die bisher gelungenste Umsetzung der Pad-Idee.

 

 

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22. Dezember 2012
Canon – EOS – Cut – 2012/2013

Im Canon EOS-System hat ein Schnitt stattgefunden.

Mancher hat es noch nicht registriert, andere wollen es noch nicht wahr haben.
Seit der EOS 5D3 ist bei Canon alles anders.

Präziser AF – beste AF-Nachführung aller Kameras – neue JPEG-Wiedergabe – eigene Objektiv-Profile und vieles mehr.

Wem es nur um scharfe Fotos geht, die er in RAW entwickelt und wer ausschließlich unbewegte Motive ablichtet , kann auch mit den älteren EOS-Kameras noch froh werden.
Doch schon jetzt zeigt sich, die EOS 5D und 5D Mark II, die 7D werden haufenweise gebraucht verkauft. Und die EOS 60D und Eos 1D Mark III und Eos 1D Mark IV und die ganzen EOS 1Ds Modelle werden teilweise verzweifelt angeboten und alle, die sich auskennen und eine 5D3, 1DX oder 6D ausprobiert haben – wollen keine dieser älteren Kameras mehr haben – zu Recht.

Und das wird sich noch verstärken, wenn jetzt eine neue Halbformat-APS-C-Kamera erscheint, mit vergleichbarem Qualitätssprung.

Einen ernsthaften Grund zum Wechsel auf Nikon oder gar Sony gibt es nicht – die EOS-Objektive sind weiterhin in vielen Bereichen überlegen und es gibt ein viel größeres Gebrauchtsortiment.
Eine spiegelfreie Systemkamera kann eine tolle Ergänzung für Reisen sein – aber ein vollständiger Ersatz ist sie nicht immer.
Die Canon EOS-M ist leider noch 2 Generationen von einem ausgereiften Modell entfernt – sie lohnt sich nicht.
Die 7D ist gut, aber sie verdient eine Ablösung mit viel besserem Sensor und beweglichem Monitor – im Januar sollten wir dazu schon mehr erfahren.

Sowohl Canon EOS 5D3 als auch EOS 6D sind den bisherigen EOS 5D Kameras weit überlegen und disqualifizieren sogar die Eos 1D MKIV weitgehend.
Die 1DX ist eine Klasse für sich, aber sehr teuer und eher für den High-Speed Presse- & Sport-Bereich gemacht, ich brauche sie nicht.

Für 2013 wünsche ich mir von CANON:

Das 4,0/200-400 mm L IS zum glaubwürdigen Preis.

Neue Objektive:

den Anfang werden im Frühling zwei lange erwartete Objektive machen:

1,4/35 mm L II
2,8/14-24 mm L

Beide finde ich für meine Fotografie weniger wichtig – das 14-24 mm wäre nur als f:4,0 in kompakter Bauweise spannend.
Und beide werden zu teuer, damit lässt sich beruflich nicht schnell Geld verdienen und als Hobby sind sie kostspielig.

– 1,4/50 mm IS

– 1,8/85 mm IS

– 2,0/100 mm IS

– 2,0/135 mm L IS

– 4,0/300 mm L IS II (schneller, neuer IS)

– 4,0/400 mm L IS II (leicht und preiswerter)

– 5,6/600 mm L IS II

– 5,6/800 mm L IS II (leichter)

– 4,0/24-120 mm L IS

– 4,0/14-30 mm L IS

– 2,8/150 mm Macro L IS

 

 

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