Tresor  
Filo Rings

1. November 2025
Indian wildlife

Indian Wildlife – Eye to Eye
Canon 2,8/70-200 mm L IS II f:2,8
 
 
Willkommen!

Seit 16 Jahren ist Harrys Photo-Tagebuch online
24 Jahre war davor HarrysInFocus online. HarrysInFocus habe ich inzwischen still gelegt.
Über 930 Beiträge nur auf dieser Homepage.

Dank Dr. Tilo Seeger (www.drtseeger.de) konnte ich eine große Homepage aufbauen und mein vielfältiges Wissen zahllosen Fotografen vermitteln.
Ich bin seit mehr als 35 Jahren immer mit den neuesten Objektiven und Kameras unterwegs. Wenn ich es mir aussuchen kann, fotografiere ich am liebsten Tiere und alles was lebt und sich bewegt. Man vermutet bei mir gerne eine besondere Leidenschaft für Fotografie und Fotogeräte – das ist aber aus meiner Sicht nicht ganz richtig, denn meine wahre Leidenschaft brennt für meine Motive, für Tiere, für Natur, für Menschen – der Rest ist nur Technik.
Meine große Homepage “HarrysInFocus” wurde gerne mal zu bunt und zu verwirrend empfunden – sie ist aber eben auch so wie ich. Ein bunter Vogel, gerne mal chaotisch und zerstreut, oft knallig und manchmal zu viel auf einmal.
Ich bin nicht geradlinig und angepasst und farblos vielleicht auch nicht.
Ein Mensch hat viele Facetten, viele Gesichter, er kann vieles sein, je nach dem auf welche Seele er trifft… man muß es nur versuchen.
Ich versuche – ich mag grau nicht und bin immer auf der Suche nach Farben, nach Licht. Ich fotografiere spannende Tiere und Menschen – nicht nur einmal – immer wieder, mir fällt immer noch was ein. Mit einer Kamera kann ich zwar fast alles ablichten und doch verwende ich immer wieder andere Kameras und Objektive, und suche immer das Limit…
wie in meinem Lieblingsfilm „Blade Runner“ (1982) bin ich gerne auf Messers Schneide.
Ich bin “Berlin – Herz & Schnauze”, gewagt und schüchtern, modern und hektisch und zugleich altmodisch mit viel grün, Wasser und Ruhe.
2010 fiel die Entscheidung, es mal mit ruhigen Farben und streng geordnet zu versuchen.
Dafür haben mir hier Andreas Klotz (www.Tipp4.de), Katrin Scheid und Sebastian Tänzer (www.Taenzer.me) eine ganz neue Plattform errichtet. Es hat nicht lange gedauert und ich habe diese Seiten mit massenhaft Fotos und Text gefüllt.

Ich wünsche Ihnen trotzdem viel Vergnügen beim Stöbern, Entdecken und Lesen!

Per E-Mail (HarryPX@T-Online.de) bin ich jederzeit für Sie da und beantworte Fragen, Wünsche und Anregungen, biete Tests und
meinen Foto-Wissen auf USB-Stick. Rein ins Vergnügen…

Und bitte nichts mopsen und nichts ohne meine Zustimmung zitieren oder gar kopieren und ins Netz stellen!
Seien Sie lieber selbst kreativ!

Auf Anfrage – können Sie mich für eine Portrait-Session oder ihre Feierlichkeit buchen. Ich bin kein Freund von festen Preislisten, Preise ändern sich ständig.  Alles ist abhängig vom Aufwand, Nachbearbeitung und Zeit – deshalb einfach eine kleine Mail an mich und sie bekommen ein persönliches Angebot.

Dies ist KEINE Fan-Page – KEINE Werbung, KEINE Suchmaschinen-Links und Optimierung

Auch wenn hier auf meiner Seite Markennahmen wie Canon, Nikon, Novoflex, Olympus, Panasonic, Pentax, Leica, Zeiss & Apple häufiger als vielleicht sonst gewohnt auftauchen – bitte ich Sie herzlich – das nicht als Fan-Page miss zu verstehen. Diese Marken sind hier präsent, aufgrund langjähriger, oft positiver Erfahrungen. Canon und Sony werden wohl am häufigsten besprochen, weil Sony die innovativste Firma hat und Canon noch das größte System und die meisten Kunden hat, nicht weil ich es für die beste Herstellerfirma halte. Grundsätzlich sind mir Marken-Namen und Firmen egal und ich übe da keine Solidarität – denn das wäre zu kurzlebig. Es sind alles Hersteller die Produkte vertreiben und offensiv versuchen Geld zu verdienen. Nachdem ich nun seit 30 Jahren „InFocus“ schreibe und 15 Jahre lang meine Info-News „BlitzLicht“ heraus gegeben habe, werde ich mich ab jetzt auf diese Homepage konzentrieren – mit meinem gesammelten Fotowissen seit 30 Jahren und meinen regelmäßigen Tests aktueller Objektive und Kameras. Da ich unbedingt unabhängig bleiben will von einflussnehmenden Redaktionen (die zumeist über wenig Praxis-Wissen verfügen) den Herstellern, den Vertreibern und der Werbe-Industrie und ein Abo-Preis wie bisher vermutlich immer weniger Menschen interessiert – stelle ich hier mein gesamtes Wissen ab jetzt jedem zur Verfügung. Ich biete jedoch noch viel mehr, intensive Beratung per Mail – speziell an die persönlichen Vorlieben und Bedürfnisse angepasste Objektive und Kameras und Zubehör, die ich zum fairen Preis gebraucht und neu beschaffe.
Als Honorierung erhoffe ich mir wie meine nordamerikanischen Kollegen eine jährliche Spende um diesen hohen Aufwand vor mir und meiner Familie zu rechtfertigen.
Sie können einen beliebigen Betrag ab 35 € HIER spenden.

Die vergangenen 30 Jahre haben gezeigt, dass meine Leser durch meine Beratung und Tests viel Geld einsparen konnten, da ich immer als preisbewusster Berater und nie als “Anpreiser” von Marken fungiere. Oft genug rate ich auch vom Kauf ab. Auf meine gezielte Fachberatung per E-Mail können Sie immer zurückgreifen!)

E-Mail-Kontakt – einfach hier auf Beratung- oder Bestellen-BonBons klicken.

 

1. Dezember 2014
USB-Stick & DVD

Seit 25 Jahren unabhängige Praxistests – für:
Fotografie draußen, NaturFoto, NaturBlick, FotoMagazin, Phototechnik International, Photographie, FotoPraxis, Markt&Technik, PhotoScala, HarrysInFocus, u.v.a.
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28. August 2026
Neue Super-Tele in der Praxis

Wichtig für Sony-Fotografen
Sony hat wieder ein Super-Tele-Zoom, denn das 200-600 mm war ja allmählich langweilig geworden.
Canon ist inzwischen Konkurrent im Teleobjektiv-Portfolio und hat ein 200-800 mm Ausziehzoom!
Nikon hat bessere Preise und die richtigen Alternativen bei Festbrennweiten, 4.5/400 mm und 6.3/800 mm..

Meine Kritik am Canon RF 6.3-9.0/200-800 mm IS USM
Bei dem Verkaufspreis von 2500€ ist es keine L-Konstruktion, aber es wurde auch kein DO-Element verwendet. Es hat einen hochwirksamen Bildstabilisator und immerhin einen Nano-USM Antrieb.
Das klingt bei der Lichtstärke wenig verheißungsvoll, bietet aber dafür mehr Tele-Zoom.
Alle populären 150-600 mm und 180-600 mm Zooms mit f:6.3 sind genau doppelt so lichtstark – die Brennweite 800 mm zu erreichen kostet genau eine Blende Licht. Das ist viel!
Ich könnte jetzt gleich in den Ring werfen, OMDS mit seinem 4.5/150-400 mm kann das auch – 4x so lichtstark bei gleichem Gesamtgewicht von rund 2 Kilo. Allerdings bietet ja Canon auch die Option sein neues Telezoom an der R7 als 9/320-1280 mm bei 32 MP zu nutzen. Dabei darf nicht übersehen werden, dass mit der R7 bei spätestens 3200 ISO die Freude am rauscharmen Bild verblasst, während ich meine OM-1 oft bis 6400 ISO nutzen kann. Allerdings kostet es bei OM Systems auch 7500€ und bei Canon nur 2500€!
Zur Lichtstärke: Von 300-450 mm = F:7.1 – von 450-600 mm = F:8.0 und bei 700-800 mm dann F:9.0
Blendenöffnung:
Ich gebe zu bedenken, wenn sich ein Tier oder Vogel oder sonst ein Motiv im Schatten setzt, wie gestern das Rotkelchen um 9.45 Uhr an meinem Balkon, dann sind meine Belichtungsdaten 1/1000 sec bei f:7.1 und 12.800 ISO an einer R7! Ja es wäre schön das Motiv noch dichter und detaillierter zu zeigen, aber f:9 bei 800 mm führt selbst wenn ich die Zeit auf 1/500 sec senke nicht zu einem richtig guten Bild!
Ganz anders ist es, wenn bei gutem Sonnenschein die Vögel am Himmel kreisen oder Tiere in der Sonne sitzen, dann fotografiere ich auch gerne mal mit dem 11/800 mm.
Am Ende sind immer die kurzen Belichtungszeiten entscheidend für bessere Fotos und die sind praktisch nicht erreichbar mit einer Lichtstärke von f:6.3 und weniger. Da nützen mir auch Entrauschung und höchste Push-Empfindlichkeiten nicht wesentlich. Ich fotografiere Tiere selten unter 1/1000 Sekunde und oft brauche ich 1/3000 Sekunde (z.B. beim Abflug, oder bei Aktion). Deshalb nutze ich mein Olympus 4.5/150-400 mm so häufig erfolgreich und wenn ich näher heran kommen kann, auch immer das 2.8/40-150 mm oder eben ein 2.8/70-200 mm und 2.8/300 mm.
Canon RF 200-800 mm ist lang, gut 2 Kilo schwer, hat einen Auszug und ist nicht mehr so leicht und einfach zu händeln. Es ist immer schön auch ein Zoom dabei zu haben, aber wenn ich weiß, ich möchte den Eisvogel, Rotkelchen, Zaunkönige und andere scheue Motive ablichten, dann nehme ich gleich eine 800 mm Festbrennweite (6.3/800 mm) mit und brauche kein Zoom, das ich ohnehin nur bei 800 mm nutzen würde. Allerdings finde ich mit 400 mm meine Motive viel schneller und zoome dann erst auf 800 mm – wir kennen das vom Fernglas, da ist ein 8x auch immer am schnellsten am Motiv!
Konkurrent:
Das Sony 8.0/400-800 mm ist ganz offensichtlich als Konkurrent für  das RF Canon 9.0/200-800 mm, das Fujifilm 8.0/150-600 mm und eben das Olympus 4.5/150-400 mm gedacht. Und es reicht gar an einer A1 bis zum Ausschnitt bei 1200 mm, was Fuji (900 mm) und Olympus mFT (800 mm) nur mit TC leisten können. Wobei an der OM-1 eben auch 5.6/1000 mm Ausschnitt und sogar 2000 mm Ausschnitt bei sehr guter Qualität bei gutem Licht verfügbar sind!
OM-1 mit 4,5/150-400 mm + TC1,25 + TC14 = 8.0/375-1400 mm bei 20 MP!
R6II mit 9.0/200-800 mm + TC 14 = 12,6/280-1120 mm bei 24 MP
R6II mit 9.0/200-800 mm x 1.6 = 9/320-1280 mm bei 10 MP
R5, R5II mit 9.0/200-800 mm x 1.6 = 9/320-1280 mm bei 20 MP
mechanisch mit 9.0/200-800 mm x 1.6 = 9/320-1280 mm bei 32 MP
Ich sehe es häufiger, dass die R6II mit TC14 und späterem Ausschnitt am 9/200-800 mm verwendet wird.
Kann man machen, aber Lichtschwäche f: 12.6 hält mich fast immer davon ab!
Die R7 hat damit einfach Schwächen beim AF, beim Sucher und wegen des RS ist der elektronische Verschluss nur bei absolut ruhigen Motiven verwendbar.

Voll gezoomt erhalten wir ein sehr langes Objektiv! Und hier fehlt ja noch die 9 cm lange ET-101 Sonnenblende vom 11/800 mm, die diesmal endlich mitgeliefert wird! Somit wird das gesamte Super-Tele-Zoom gut 50 cm lang! (schwierig im Tarnzelt, im Auto  und auch erschreckend für Wild. Und man braucht unbedingt eine Tarnung!)

Das Sony 6.3-8.0/400-800 mm G OSS hat leider einige Schattenseiten:

SONY 6.3-8.0/400-800 mm G
Design, Aussehen und Handhabung sind dem bewährten Sony 200-600 mm zum verwechseln ähnlich. Nur das höhere Gewicht von rund 2.500g ist eine markante Änderung.
Doch letztlich sind das alles gute Amateur-Linsen, wo bleiben die GM PRO-Zooms?
Es sieht fast ein bisschen langweilig aus, dem 200-600 mm sehr ähnlich, nur länger, dicker und die Stativschelle ist zu meinem Ärger hier fest installiert. Hier sind auch wieder die deutlich zusammengezogene Nahgrenze und der Bessere Abbildungsmaßstab das besondere: 1.70m Minimalabstand bei 1:4.4!
Damit liegt es nicht nur weit besser im Rennen als das Canon RF 11/800 mm Fernobjektiv, sondern schlägt auch das geniale Nikon 6.3/800 mm und ist sogar dem Canon 200-800 mm Zoom im Vorteil. 

SCHATTEN:
– Lichtstärke f:8.0
– Gewicht 2780g
– nur bis 600 oder 700 mm richtig brillant
– Katzenaugen-Reflexe – starke Beugung an den Rändern

– nur Griff umständlich zu entfernen, Schelle nicht
– nur 3 gepresste UD-Linsen (100-500 mm = 1 SUD + 6x UD)
– f:7.1 nur bis 450 mm
– Abbildungsmaßstab variiert sehr je nach Brennweite
– keine Fluor-Beschichtung
– 10 cm dick und 31 cm lang
– keine Rastpunkte bei 90°

– keine Arca-Swiss-Schiene
– wird sehr lang: 31,4 cm für Reisen fast zu lang
– Entfernungsbereiche nicht zufriedenstellend
– mächtige, schwere Sonnenblende – nicht einbebaut und ausziehbar
– 95 mm Filtergewinde
– weiße Ausführung
– 3000€ teuer

LICHT
+ ideal für Vollformat
+ Innenzoom-Konstruktion
+ sehr schnelle und leichte Brennweitenveränderung
+ endlich ein Bereich von 400-800 mm (oder 600-1200 mm)
+ Immerhin Abbildungsmaßstab 1:4 aus 0,80 m ab Sensorebene

+ verträgt trotzdem beide Konverter (jeweils 1)
+ Sonnenblende schwarz und immerhin mitgeliefert
+ Ösen für Gurtbefestigung
+ 5,5 Stufen IS bei 800 mm
+ echter MF-Fokus-Ring zum sofortigen Eingreifen
+ Spritzwasserschutz

SPAßFAKTOR: von (******) = ****

Ihr lest, ich bin nicht komplett zufrieden oder sogar häufig eher unzufrieden mit dem Sony 400-800 mm. Konstruktion und vor allem Sonnenblende sind deutlich zu schwer geraten, um mir zu gefallen. Und auch sonst zeigt es viele kleine Mängel. Ich habe mir wie immer ein besseres Exemplar ausgesucht, optisch besser wird es also nicht. Ich vermute ich werde es nicht auf Dauer behalten, aus der Traum mit Sony Supertele-Aufnamen zu fertigen.
Wie ich schon öfter feststellte, hat Nikon als einziger bei 800 mm alles richtig gemacht; relativ leicht und noch handlich, beste Abbildungsleistung, schneller AF, schwarz und robust. Und wenn Motive weit entfernt sind, brauchen wir wahrlich kein Zoom.
Ich kaufe mir wohl lieber doch endlich das 2.8/300 mm, das ist dann wirklich ein G-Master.

Das Canon 6.3-9.0/200-800 mm IS USM hat aber nicht weniger Schattenseiten:

SCHATTEN:
– Lichtstärke f:9.0
– Gewicht 2050g
– keine Innenfokus-Konstruktion
– keine L-Konstruktion
– Artefakte/Ringe der gepressten Asphären, besondern beim Abblenden
– Katzenaugen-Reflexe – starke Beugung an den Rändern
– kein echter MF-Fokus-Ring zum sofortigen Eingreifen! (programmierbar auf Einstellring ganz hinten!)
– Zoom-Weg relativ lang und etwas langsamer durch mehrmaliges Umgreifen

– Stativgondel nicht zu entfernen
– nur 3 gepresste UD-Linsen (100-500 mm = 1 SUD + 6x UD)
– f:7.1 nur bis 450 mm
– kein IS-Schalter mehr
– keine Fluor-Beschichtung
– 10 cm dick und 31 cm lang
– keine Rastpunkte bei 90°

– keine Arca-Swiss-Schiene
– wird sehr lang: 31,4 cm für Reisen fast zu lang
– Entfernungsbereiche nicht zufriedenstellend
– mächtige Sonnenblende ET-101 vom 11/800 mm
– 95 mm Filtergewinde
– 2500€ teuer

LICHT
+ fast ideal für Vollformat
+ endlich ein Bereich von 200-800 mm (oder 360-1280 mm)
+ Immerhin Abbildungsmaßstab 1:4 aus 0,80 m ab Sensorebene

+ verträgt trotzdem beide Konverter (jeweils 1)
+ Sonnenblende schwarz und immerhin mitgeliefert
+ Ösen für Gurtbefestigung
+ 5,5 Stufen IS bei 800 mm

+ Spritzwasserschutz

SPAßFAKTOR: von (******) = ***

 

 

Mein Olympus 150-400 mm habe ich seit gut einem Jahr immer bei mir, ich sehe da noch keine Gefahr. Erst wenn Canon bessere, schnellere Sensoren anbietet, könnte meine OM-1 ins rutschen kommen.
Eine R7 ist meiner OM-1 bei Sensor und Prozessor noch keineswegs ebenbürtig, allenfalls die R3/R5II. Trotz des kleinen MFT-Sensors sind mit der hohen Lichtstärke f:4.5 in der Praxis nie Nachteile zum Vollformat erkennbar und f:4.5 reicht mir oft noch nicht um schnelle Zeiten mit maximal 1600 ISO zu verbinden – das gelingt dann mit diesem Canon 200-800 mm erst recht schwierig. Denn entgegen allen Marktschreiern, müssen auch Canon-Kameras bisher bei 6400 ISO und spätestens 10.000 ISO eingefangen werden und außer bei der R3 kommt immer ein starker Rolling Shutter dazu. Einzige Ausnahme jetzt die R5II!
Der Preis 2500€ ist heiß und eindeutig eine Kampfansage an OMS, Fujifilm und Sony.
Ich lese überall das Feixen von Canon-Jüngern, die jetzt OMS eine lange Nase zeigen wollen, weil sie ja viel billiger an ihre Fotos kommen. Beim Rechnen sind die allerdings meist schwach. Um sich an die Leistung einer OM-1 mit 4.5/150-400 mm TC anzunähern, braucht es bei Canon mindestens die R5II oder R3 plus dieses Zoom – also 7500-8500€. Dafür bekommen Ihr eine ausgewachsene Kamera mit guten Features und ein Amateur-Super-Tele der Lichtstärke f:9! Ich finde daher weiterhin das Angebot von OMS fairer, Profi-Kamera, mit vielen Sonderfunktionen und Profi-Objektiv, dass seine Baulänge immer behält (31 cm) und von Hand gefertigt ist und noch einen Schärfe- und Brillanz-Gegner unter allen Tele-Zooms des Weltmarktes sucht!
Vergessen wird auch der 1.25x Konverter der eingebaut ist und ein 5.6/1000 mm ergibt. Also in der Praxis kann Canon da erst punkten wenn eine Stacked R7II erscheint, die viel leistungsfähiger ist oder die R5II Wünsche erfüllt.
Mal abwarten wie bald Sony und auch Nikon darauf reagieren! Oder Tamron könnte ja auch ein 200-800 mm bringen.
Mein Tipp für Canon Super-Tele-Fotografie:

Bei Canon das 7.1/100-500 mm mit der R5II kaufen und vielleicht auf eine schnelle R7II hoffen, als dieses 200-800 mm Tele-Zoom. Wer noch mehr braucht, kauft sich den sehr guten TC14 Konverter dazu, auch wenn das nervig ist, weil das 100-500 mm nicht mehr komplett zurückgezoomt werden kann und immer lang bleibt – das ergibt ein: 10/220-1120 mm mit schnellerem AF und besserem Gehäuse bei weniger Gewicht (1600g!).
Das 11/800 mm mit nur 1280g lohnt sich auch weiterhin bei gutem Licht! Leichter und schneller kann man mit keinem Super-Tele sein!

Das man keinen breiten Scharfstellring vorne am Objektiv hat, geht für die meisten gar nicht, ganz egal wie gut der AF-C inzwischen meistens funktioniert! Und dass man mit dem schmalen Ring ganz hinten fokussieren kann, den man kaum mit den Fingern erreicht, ist ein konstruktives Unding!
Auch das die nicht selten unerwünschte Stativgondel nicht entfernt werden kann – ist kaum zu verzeihen. Das Objektiv würde ohne vermutlich gut 250g leichter.
Die Schärfe ist da, doch der Microkontrast und die Detailzeichnung sinken ab 600 mm. Der Einsatz von Konvertern kann also nur Notbehelf bei sehr kontrastreichen Motiven bei bestem Licht sein!
Es ist nicht wirklich schnell beim Einstellen der Brennweite, denn es braucht fast 180° Drehung um von 200 auf 800 mm zu wechseln – das ist im Vergleich zu Nikon, Olympus, Sony sehr viel, die kommen meist mit 90° Drehung und weniger aus. Das macht uns erheblich schneller beim anpassen an das Motiv!
Also Kauftipp?
Ja für Vollformat, eher nein für Halbformat aber in beiden Fällen immer mit erheblichen Einschränkungen beim Komfort und Bedienung.
Ich nutzte trotzdem viel lieber mein Olympus 4.5/150-400 mm an der OM-1 und auch das Nikon Z 6.3/180-600 mm an der Z9!

Der Kampf zwischen Vollformat und dem spiegelfrei-Erfinder MFT geht jetzt in die nächste Runde, bei Allen SWW und WW Objektiven liegen die meisten Vorteile schon beim VF und jetzt schicken sich auch die Super-Tele an. Nur beim Macro sieht VF keinen Stich und auf Reisen ist jede VF-Kamera praktisch immer unterlegen.
1.8/8 mm – 4.0/8-25 mm – 4.0/12-100 mm – 2.8/12-40 mm – 2.8/40-150 mm oder noch kleiner oder lichtstärkere Festbrennweiten sprechen da eine klare Sprache Zugunsten MFT.

Canon hat als erster begonnen microFourThirds vom Vollformat-Tele-Bereich aus zu torpedieren. Nachdem das vorher Fuji vergeblich versucht hatte (mit 8.0/140-600 mm) hat Canon erst  11/800 mm, 11/600 mm und dann ein 9.0/200-800 mm speziell gegen die Daseinsberechtigung von MFT platziert.
Jetzt kommt Sony und bald sicher auch Tamron und vielleicht auch Sigma und Nikon mit Zoom-Objektiven die bis 800 mm am Vollformat erreichen.
Doch wir sollten vor unserer Trennung oder Missachtung von MFT beachten: Ein Zoom-Objektiv besteht aus weit mehr als aus Brennweite und Lichtstärke!
Wer die Gelegenheit hat, ein 4.5/150-400 mm auf den Naturfoto-Festivals in die Hand zu nehmen, sollte dies tun. Ja es ist mit rund 7500€ sehr kostspielig, fast der dreifache Preis des Canon 9/200-800 mm.
Aber es ist auch ein Ausnahmezoom und das Canon ist nicht einmal eine L-Konstruktion.
Vorteile Olympus:
+ eingebauter Konverter

Ich würde an Stelle von OMD eine günstiger Version ohne zuschaltbarem Konverter anbieten, die braucht nicht mehr als 4000€ zu kosten. Oder ich würde das Zoom bei gleicher Qualität in ein 4.5/150-400 x TC1.5 – also ein 5.0/225-900 mm – das dem Bildwinkel eines 450-1800 mm entspricht.
Aber der Vergleich zwischen Olympus 4.5/150-400 mm und Canon 9/200-800 mm ist total unfair – Canon kann da in keiner Disziplin, außßsser beim Preis mithalten. Vergleichbar ist das Canon nur mit dem Olympus 6.3/100-400 mm IS II und das ist 800g leichter und kostet 1100€ weniger. Und es ist erheblich kompakter.

 

Sony ist fast immer der erste, der mit leichteren Neu-Konstruktionen an den Markt tritt. Hier wär mal Canon der Herausforderer und bekommt dann auch jetzt den kompletten Arschtritt. Im Vergleich verliert das Canon 9/200-800 mm (außer bei Brennweitenbereich) praktisch in jedem Punkt. Bei Canon wird man immer auf 5 stelligen Kosten durch PRO-Zooms angewiesen sein.
Allenfalls das neue Sigma 4.0/300-600 mm könnte interessanter sein, aber es ist sehr schwer.
Nur, welche Sony Kamera kaufen? Für Normal-Fotografen ist alles vorhanden, aber wer es sehr schnell will wird einen sehr hohen Preis bezahlen müssen. Alternativ können nur die Sony-Objektive auf die besseren und preiswerteren Nikon-Kameras adaptiert werden.
Außer Sony A1, A1II, A9III ist keine schnelle Kamera verfügbar.

Es geht ja doch:
SIGMA stellt ein 4.0/300-600 mm OS Sports vor!

LICHT – Sigma 4.0/300-800 mm:



+ Innenzoom
+ 1.4x TC nur von Sigma für L-Anschluß
+ gut sitzende Sonnenblende
+ abschraubbarer Handgriff
+ mit 7.500€ noch moderater Preis
+ Arca-Swiss-Führung im Fuß eingebaut

+ AF-Stopp-Tasten
+ Gurtbefestigung
+ sehr gute Abdichtung

SCHATTEN:
– schwer und dick, wie gewohnt sehr unhandlich
– Bildstabilisierung bisher nur an A1II und A9III
– langsame, schwergängige Änderung des Brennweitenbereichs
– sehr kopflastig
– etwas kleiner Bereich, 300-800 mm oder 200-800 mm wären willkommener

SPAßFAKTOR: von (******). **

Doch bei aller Freude, haben sie es beim Gewicht auch etwas zu gut gemeint, knapp 4 Kilo ist tatsächlich heftig.
Aber es stimmt eben auch, ein solches Objektiv gab es bisher nie (es gab ein Pentax 5.6/250-600 mm und ein Sigma 5.6/300-800 mm, die jeweils schwerer waren) und auch die 4.0/200-400 mm xTC14 wogen knapp 4 Kilo und hatten den aufwendigen, internen Konverter um auf 560 mm zu kommen. Von denen möchte ich heute schon längst keins mehr haben. Ich besass das Canon und bin froh, das ich es für gutes Geld los wurde.
Bei 3 kg muß man schon ganz schön schleppen und es ist fast nur gut nutzbar, wenn man sein Auto motivnah parken kann, bei 4 kg ist es noch heftiger.
Trotzdem bei einem Preis um 7.000€ reizt es schon sehr. Das ist allerdings etwas heftig, 1000€ Aufschlag zur USofT (United States of Trump).
Bei 300 mm wird es abgesehen vom Sony 2.8/300 mm Spitzenklasse sein, aber schon die MTFs verraten, das es bei mehr Brennweite wie 500mm bis 600mm Auflösung verliert. Deshalb vermute ich, es wird sich kaum mit Nikon, Sony oder Canon 4.0/600 mm Festbrennweiten messen können und die sind rund 1 Kilo leichter.
Es wird für L-Bajonett angeboten, doch bisher gibt es keine schnelle Kamera mit Stacked-Sensor! Immerhin passen dann 2 Sigma Konverter.
Es wird auch für Sony angeboten, aber dann sind alle Konverter tabu – bzw passen weder Sigma noch Sony Konverter.

 

1. August 2022
Die spiegelfreie Kamera – die am schnellsten liefert

Bedienung und Verstehen.
Mit einem Überschuss an Mut und Neugier mache ich hier einmal eine ganz andere Auflistung, aus der Fotopraxis mit spiegelfreien Systemkameras aller Sensorgrößen.

Welches ist die Kamera, die sich aus meiner langen Erfahrung am schnellsten zu herausragend scharfen und schönen Fotos nutzen lässt?
Also auspacken, ein wenig nachlesen, einstellen und mit geeignetem (Original-) Objektiv losziehen.

10. Nikon Z7II – Z6II – Z9
9. Leica SL2
8. Panasonic S1 – S1R
7. Sony 7RIV
6. Sony 7IV
5. OMDS OM-1

4. Fujifilm X-T4
3. Sony A9II
2. Sony A1

1. Canon EOS R7 – R5 oder wer auf Potential verzichten mag R6 / R3

Dieser Sieg ist für mich so eindeutig und unzweifelhaft – die R5 hat auch die Firmware-Updates so sehr gewonnen, dass selbst ein Laie schwierigste Motive schneller beherrschen kann.
Es ist nicht meine Lieblingskamera, das hängt immer von den Motiven und den Objektiven ab.
Und man sollte sich 4.0/14-35 mm L IS – 1.8/35 mm IS Macro – 6.3/24-240 mm IS – 2.8/70-200 mm L IS – 8.0/100-400 mm IS Macro oder auch 7.1/100-500 mm L IS, 11/800 mm IS dazu gönnen.

Nikon denkt komplizierter und muß noch viel lernen, womit andere schon 5 – 12 Jahre mehr Erfahrung haben.
Und es nützt auch nicht wirklich, wenn Sie, wie ich, jahrelang mit Nikon D300, D500, D850 fotografiert haben, um Nikon vom hinteren Platz weg zu holen. Keine Firma hat eine so schlechte Bedienungsanleitung und ist so wenig selbsterklärend im Menü!
Die komplette Anleitung gibt es auch nur in Englisch – was ich persönlich hasse wie die Pest – ich will keine technischen Zusammenhänge in fremden Sprachen lesen und verstehen müssen! Wer nicht in der Lage ist, mir sein Produkt in Deutsch zu erklären – fällt gnadenlos durch.
Und die Nikon und Canon-Fotografen, die bisher dachten, das Sony Menü sei zu kompliziert – die sind vielleicht schlicht zu starr im Kopf und zu ablehnend – denn Sony erklärt heute sogar sehr gut, was wozu da ist und die PDF-Anleitung mit knapp 1000 Seiten lässt kaum jemals eine Frage unbeantwortet.

 

Veröffentlicht in General, News-Blitzlicht

22. Juli 2022
Juli – Besser wird’s nicht mehr

Durch die Entwertung unserer Euro-Währung gegenüber dem lästigen Dollar, sind weitere Preissprünge bei allen Elektroartikeln, Fotogeräten und eine weitere Verknappung zu erwarten. Auch Smartphones, mit ihrer kurzen Haltbarkeit, gibt es bald nicht mehr für 1400€, sondern erheblich teurer. Qualitäts-Markt-Führer Apple war klug genug auf eigene Chips zu setzen und deren Produktion auch wieder schrittweise in die USA zu holen. Und wer glaubt mit einem Chinaphone zu sparen, der soll das tun und den höheren “Preis” dann später nachzahlen.
Und so ähnlich, wenn auch etwas ungefährlicher sehe ich es auch mit den Chinalinsen, in Massen überschwemmen sie den Fotomarkt. Ich gehe kaum noch darauf ein, aus gutem Grund.
Ich kann vom Kauf generell nur abraten. Wenn ich schon mit einem Foto-System fotografieren und Filmen will, dann doch auch konsequent mit japanischem oder deutschem Glas.

Mit jedem Kauf von der China-Ware reduzieren wir die Auswahl und Innovation der japanischen Foto-Industrie, das sollte jedem klar sein. Nicht dass ich ein ausgesprochener Japan-Fan wäre, aber schaue ich mir an was uns Leica mit japanischer Technik zum durchgeknallten Preis verkauft, also dann sind mir die letzten japanischen Hersteller lieber.
Die Auswahl an Bajonetten schrumpft, der Höhepunkt von 2018 ist überschritten, ab jetzt geht es nur noch Bergab.
Auch wenn einige Systeme scheinbar noch produziert werden, doch Canon EF, EF-S, EF-m, Nikon F, Pentax K, Pentax 645, Leica TL spielen am Markt keine Rolle mehr.
Besonders das Beispiel Pentax ist hier sehr bitter, nach furiosen Z645,  K3 und K1 Kameras kann man nicht mehr mit der Technik schritt halten, will nicht spiegelfrei anbieten und wird deshalb sang und klanglos verschwinden. Bei Canon und Nikon wird es wenigstens einen Nachall auf die jahrzehntelang erfolgreichen Bajonette geben.
Geblieben sind uns realistisch nur 7 Bajonette:
Sony Alpha E
Canon RF
Nikon Z
Leica-Panasonic-Sigma L
Panasonic-OMS MFT
Fujifilm FX
Fujifilm GFX
Vier mal Vollformat, und je einmal Mittelformat, Halbformat, MicroFourThirds.
(Von DJI-Hasselblad soll zwar wieder eine MF Kamera kommen, aber große Bedeutung sehe ich darin nicht. Auch Sony soll angeblich ein Mittelformat-Kamera-System planen und Leica S ist auch noch da)

Ich habe zur Zeit Sony Alpha 1, Canon R5, Nikon Z9 und OMS OM-1 zum testen aller Objektive zur Verfügung (und zum Verleihen an die Leser).
Vier Pro-Kameras, das hatte ich auch noch nie. Aber die Einschränkungen zu den nächsten Kameras sind einfach zu groß, als das sich für mich A7IV, A7RIV, R6, Z7II lohnen könnten.
Die OM-1 werde ich jetzt bald im Familienkreis abgeben, da OMS nicht in der Lage ist, mir dauerhaft ein 4.5/150-400 mm Tele zu beschaffen. Damit bleibt die Kamera aber immer im Zugriff.
Mein Hauptsystem bleibt Sony, auch wenn ich es die letzten Monate kaum verwendet habe – das lag aber am intensiven Test vieler Nikon-Objektive. Dass jetzt Nikon bei mir Sony ablöst sehe ich noch nicht. Nikon ist sehr schlecht gestartet und nur die Tele-Objektive reißen es jetzt nicht heraus. Im WW-, Normal, Macro, und kleinem Tele-Bereich sehe ich Nikon weiter für mich nachteilig. Aber ich teste mich durch, an der Z9 sieht einiges anders aus, dazu bald mehr.
FIRMWARE
Inzwischen konnte ich schon wieder einige Zeit mit der neuen Z9-Firmware arbeiten, doch leider ändert das nichts wirklich an der Erkennung, kleiner, kontrastarmer Motive und weit entfernter Motive und wenn schnelle Motive verfolgt werden sollen, der AF sitzt nicht so häufig richtig auf den Augen – und anerkante Kollegen wie T&C Northrop und andere, kommen zu dem gleichen Schluß,
Wir haben die relativ wenigen 493 AF-Messfelder (im Vergleich zu über 1000 bei Canon und OM-1 und 759 bei Sony), sowie die Motoren in den neuen Teles im Verdacht, die offensichtlich mehr für gleichmäßiges Fokussieren im Video-Modus als für High-Speed-Fotografie ausgelegt sind.
Ich stehe da im regen Austausch und vertrete keine Einzelmeinung. Und es liegt mir absolut fern, da irgendeinen Hersteller zu bevorzugen, mir sind die Namen und Hersteller gleichgültig, ich will nur bessere Chancen auf der Motivpirsch. Und ich hätte ja nicht Z9 und Z800 gekauft, wenn ich nicht hoffte, das Nikon sich da noch verbessert. Eine weitere Verbesserung ist bei der Erkennung von Menschen und der Schnelligkeit bei der Augenerkennung realisiert worden.
Und umso erstaunlicher, habe ich die Tage bei einem Schwarm mit Staren wieder festgestellt, wie schnell und gleichbleibend das Canon 11/800 mm, trotz der Lichtschwäche, da dran bleibt und sich kaum beeirren lässt. Es sind 4 komplett unterschiedliche AF-Philosophien und Canon hat da mit seinem Double-CMOS offensichtlich einen Vorteil.
Inzwischen habe ich auch das Z 4.5/400 mm S zur Verfügung und schon einiges an Fotos damit realisiert, auch dazu werde ich einen eigenen Bericht liefern.
Bei Canon steht jetzt auch eine Verbesserung der Firmware an – die werden versuchen ihren Vorsprung zu halten.
Olympus hat deutlich durch die neue Firmware gewonnen und ist kaum schwächer als Canon und Sony.
Nur Sony ist extrem ruhig, entweder abasten sie wirklich an etwas Großem (Mittelformat) oder sie warten einfach mal was Nikon und Canon so auf der Pfanne haben um dann mit weiteren Neurechnungen und Konstruktionen wieder alle Aufmerksamkeit auf sich zu beziehen.
Gerade hat Canon neue Firmware für R3, R5, R6 zur Verfügung gestellt. Diese hilft hauptsächlich der R3 um noch schneller und noch effizienter zu werden, bei der R5 bringt sie nicht viel neues.
Es bleibt dabei, dass Canon leider nicht Faktor 2.0x erlaubt und auch sonst vieles ausbremst.

Es sind wieder zahllose Gerüchte im Umlauf über neue Objektive von Canon, Sony und Co – Patente werden geschützt – aber das heißt noch gar nichts, da können wir keinen Penny drauf verwetten.
Ich bin weiter sicher, dass irgendwann ein 2.0/70-140 mm L kommt und ob ein 1.8/135 mm L oder gar ein 1.4/135 mm kommt werden wir sehen.


Die Fotos entstanden auf Sylt – ich war das erste Mal da und habe mal in die meisten Ecken hinein geschaut – mein Gesamtfazit: Leider geil!
Neben Helgoland ist die Insel ein echtes Licht Deutschlands, muß man erlebt haben.
Auch Amrum fand ich grossartig, außer dass die da automatische Bürgersteige haben, die Mittags und früh Abends hochklappen – die Insel ist mehr etwas für die unbedingte Erholung,
verwunderlich, dass es da Internet gibt 🙂
Fotos mit iPhone 13 Pro.

Alles andere und wie wir verkohlt, verstrahlt, verwindet und ausgequetscht werden…
Alle wundern sich, warum auch der Strompreis um 91% seit Februar gestiegen ist, das ist so einfach wie unglaublich, weil wir einen kleinen Teil des Stroms durch die Verstromung von Gas herstellen und der Gesamtpreis  an der teuersten Herstellung des Stromes bemessen wird!
Mein schlimmstes Thema, Atom-Kraft, ein Lebenstrauma. Unglaublich? Schaut mal “Plusminus” vom 20.07. in der ARD-Mediathek.
Jetzt schaufeln sich Stromkonzerne Milliarden-Gewinne in die Kasse – Kriegsgeld – sie werden vermutlich jeden Tag den Aggressor P. preisen. Und unsere Regierung kann und will offensichtlich nicht sofort dagegen handeln.
Die absolut schlimmste Variante uns mit Energie zu versorgen, diese wie sogar heute noch zu einem großen Anteil in die Nachbarländer zu verkaufen
Nichts haben wir so teuer, mehrfach bezahlt wie die A-Kraft und es hört nicht auf, schon wieder diskutieren Geldgeier und die größten Dammschwätzer darüber die A-Kraft weiter zu nutzen – weil andere es ja auch tun und wir sie jetzt brauchen. Man möchte diese Menschen auf dem A-verseuchten Planeten zurück lassen, wenn es doch nur einen zweiten gäbe.
Wir werden hier verarscht, es ist weit schlimmer als die Tiere gehalten werden und nur minimal besser als in Diktaturen, wir leben in der Diktatur des Geldes – Demokratie ist nur ein offenes Mäntelchen, aber keinesfalls real existent.

Also Gaspreise 140% teurer, Strom 91% gestiegen, Ölpreis explodiert, erheblich gestiegene Zinsen, Wertverlust der Währung, weiter gestörte Lieferketten, ach ja die Pandemie gibt es auch noch und wir sind die Dümmsten in diesem Spiel.Und das alles ist noch nichts gegen die Aufheizung des Planeten und über 1000 Hitzetote in Portugal nur diesen Sommer.
Das jeder schützt, was er hat, liegt ja leider in unserer Natur und daher haben selbst die schlimmsten Parteien wie FDP, AFD und Co eine Berechtigung bei einigen Einwohnern des Landes.
Aber wir müssen jetzt schnell und schmerzlich lernen zu teilen, zu verzichten und trotzdem gut zu leben – bzw. sogar besser.
Es darf nicht sein, das einige – nicht wenige Porsche fahren, andere sogar eigene Flugzeuge und Inseln besitzen und der Rest ausblutet und vertrocknet.
Keiner weiß wie und es ist alles miteinander verwoben und viel komplexer als alle Worte – aber es muß eine Systemveränderung her.

Ich denke, wir sollten uns alle jeden Tag wieder klar machen:
Reichtum entsteht nur dadurch, dass wir anderen etwas wegnehmen oder Erben (dann haben die Vorfahren das mit erledigt) und vielleicht noch ein bisschen durch hohe Nachfrage für ein Produkt oder eine Leistung. Wir alle tun das, meist unbewußt, aber oft auch ganz bewußt.  Ich bin da auch nicht besser als fast alle Menschen hier im Land. Auch ganze Staaten tun es durch Steuern, die viel zu hoch oder doppelt und dreifach erhoben werden.
Gestern kam ein Bericht, dass die ganzen Beamtenruhestands-Rücklagen durch Aktien-Portfolios mit ExxonMobile, Nestle und hundert anderen “Dreckfirmen”, die den Planeten jeden Tag verarmen und brennen lassen und die Menschen ausbeuten und wegen denen es hier erst zu den heißen Sommern, Katastrophen und Krankheiten gekommen ist. Kapitalismus ist keinesfalls besser als Diktatoren die Länder und Menschen , von Natur und Tieren ganz zu schweigen, ausbeuten. Wer Aktien und Geldanlagen nicht extrem sorgfältig aussucht und überwacht – macht sich erheblich schuldig am Zustand der Welt.
Ich “teste” auch ganz andere Dinge, so habe ich mir jüngst aus persönlichem Bedarf wieder Rasierer genauer angeschaut. Die Platzhirsche Braun und Philips finde ich für mein Gesicht letztlich oft weniger geeignet, die Geräte sind laut und sehr überteuert. Die meisten Friseure bei denen ich war, verwenden Panasonic, so kam ich schon vor gut 15-20 Jahren zu der Marke. Sie sind haltbarer und effizienter, wer täglich lange rasiert, weiß das dies entscheidend ist. Meinen LS -EV67 habe ich vor gut 6 Jahren gekauft und jetzt wurden mir die Scherblätter zu teuer, rund 50€ beim Preis von rund 150€ für den gesamten Rasierer sind happig. Japaner verfolgen ja oft die Praxis, preiswertes Grundgerät, aber teure Ersatzteile!
Trotzdem, bevor ich jetzt das Scherblatt wieder erneuere, habe ich mir das gesamte Gerät noch einmal gekauft. Er hat exakt das gleiche Aussehen und die Bezeichnung und wie mein bisheriger, die Neuheitenzyklen sind hier nicht häufig, Motoren und Scherblätter ausgereift. Doch so stimmt das nicht.
Was mich immer ärgerte, vor allem beim Campen, war meist der halbe Campingplatz wach, wenn ich den Rasierer anwarf und im kleinen Bad dröhnt er gewaltig in den Ohren. Ganz anders der Neukauf, er ist hörbar leiser und angenehmer, das Rasurergebnis gelingt noch besser und schneller.
Ja es ist aus Umweltschutzgründen nicht gut, wenn man ganze Geräte öfter tauscht, allerdings wenn die neue Technik einen solchen Sprung macht…
Und so ist das bei vielen Dingen unserer täglichen Benutzung, sie sind entweder nicht zu Ende gedacht (was ist das schon?) oder es gibt neue Erkenntnisse und am Ende steht das bessere Ergebnis.
Wirklich sparen sollten wir vielleicht wirklich besser bei der täglichen Dusche und bei den Raumtemperaturen um den Planeten und sich selbst weniger zu belasten. Und Klima-Anlagen sind eben des Teufels Rattenschwanz in dieser Problematik. Einerseits dienen sie der Arbeitsfähigkeit und Sicherheit – andererseits vernichten sie das Klima auf diesem Planeten für immer.
Menschen leben in großer Menge da, wo sie besser nicht siedeln (Beispiel: Washington D.C., Ahrtal und 1000 andere Plätze).

Nach meinen Gedanken können sich Menschen ruhig die Köpfe einschlagen – aber die Colatteral-Schäden: Tiere, Pflanzen, Umwelt – bin ich nicht bereit zu akzeptieren!
Ich sage inzwischen auch Veganern, Vegetarierin etc mit Nachdruck: Auch Pflanzen sind Lebewesen mit Gefühlen und Sozialwesen!
Wir alle wissen viel zu wenig – zu wenig über Zusammenhänge, vergessen und beachten zu viel.
BESSER WIRD ES NIE MEHR!

 

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14. Juli 2022
Lichtmalerei mit Canon 2.8/100 mm L Macro SA

Wasserbubbel aus einem Brunnen.

Ich habe mir jetzt doch das RF-Macro von Canon mit SA gekauft.
Denn heute ist mehr begehrt denn ja, die persönliche, einzigartige Kunst-Fotografie, die nicht von digitalen Programmen und Smartphones realisiert werden kann!
Es gibt die Lichtmalerei jenseits der superscharfen Fotografie und die habe ich immer besonders geliebt.
Das beste Beispiel dafür war seit 83 Jahren das Leica M-Thambar und jetzt will ich wissen, was mit dem Canon 2.8/100 mm L Macro SA geht.
Derzeit versuche ich es noch spielerisch auszuloten.
Endlich sind Lichtbubble wie sonst nur mit dem sehr alten einem Leica Thambar 2.2/90 mm oder anderen sehr alten Objektiven möglich.
Ich habe das ganze ausgereizt, Canon R5 mit 1.6x Faktor und offene Blende im starken Gegenlicht das herabperlende Wasser eines Brunnens abgelichtet und dabei SA ganz eins plus gedreht und manuell fokussiert.
Extrem scharfe Fotos kann das Macro-Objektiv bis 1,4:1 sowieso – doch mich interessieren seine anderen Eigenschaften.
Was wirklich wieder zum verzweifeln ist, es sind keine Konverter dafür erhältlich. Ein Ausschnitt mit 160 mm und dann nur 17 MP befriedigt nicht komplett – da bringt die R7 hoffentlich eine weitere Verbesserung. Trotzdem wäre mehr Brennweite hilfreich und ein 1.8/135 mm SA bis etwa 1:2 wäre noch ein Traum.
Solche besonderen Objektive sind das Salz in der Suppe, ohne wird schnell alles fade.

Bevor ich jetzt abschweife, zwei Bilder die verdeutlichen wie stark der Unterschied mit diesem einmaligen Macro-Objektiv ist:

Bild I = Normal
Bild II = maximale Einstellung Plus
Bild III = maximale Einstellung Minus
Zum Glück blieb meine Modell-Mama ruhig sitzen und genoß ihre Nuss – weil oft genug beschwert sie sich laut genug über meine Anwesenheit, sie ist meine Anwesenheit und Kameras noch nicht gewohnt: TschakTschakTschak…

Nikon und Sony lassen derzeit solche Objektive vermissen.
Obwohl alles einmal mit Nikkor 2.0/135 mm DC und 2.0/105 mm DC sowie mit Minolta 2.o/100 mm STF angefangen hatte – nach dem Leica Thambar-M (Thambar bedeutet: Von Schönheit geblendet) aus den 30er Jahren (1935 – es wurden nur rund 3000 Stück gefertigt), natürlich. Verschleiern, blenden und verwischen konnte schon das Thambar und jetzt auch das Canon 2.8/100 mm L Macro.

Heute kann man endlich die Wirkung solcher Objektive im Sucher sehen und annähernd beurteilen. In der Canon R5 sahen die Ergebnisse im Moment der Aufnahme noch mal deutlich spektakulärer aus und in der fertigen Bilddatei sind sie leider etwas gedämpft. Woran das genau liegt kann ich noch nicht sagen. Aber mit einer Spiegelreflex war die Bildwirkung gar nicht abschätzbar. Ich konnte dang meinem Freund FGM ausgiebig mit dem Leica M-Thambar und Zentralfilter von 1935 mm fotografieren. Das war leider keine pure Freude, weil der Sucher eben nicht zeigt, wie die Motive dann wirken und auch in der Rückschau die Wirkung nicht komplett zu erahnen ist.
Ein original M-Thambar gibt es seit 2020 wieder für verrückte 5950€. Sein stufenlos einstellbarer Blendenbereich reicht von 1:2,2 bis 1:25 bei 90 mm Brennweite. Die Weichzeichnung ist bei größter Blendenöffnung am intensivsten und läßt dann kontinuierlich nach, bis das Objektiv bei Blendenstufe 1:9 beginnt, knackscharf abzubilden. Ein serienmäßig mitgelieferter Zentralfilter bringt einen nochmals minimal weicheren Effekt und ist im Blendenbereich von 1:2,3 bis ca. 1:7,5 verwendbar.
Der spezielle Weichzeichnereffekt nimmt zum Bildrand hin zu. Das Thambar hat eine einzigartige Bildwirkung die abgeblendet zusätzlich von einer sehr aufwendigen Blendenkonstruktion mit 20 Blendenlamellen unterstützt. Diese beschert ein besonderes Bokeh mit teilweise kreisrunden Abbildungen bis tief in den Fotohintergrund.
Genau so kann das Canon 100 mm L Macro nicht brillieren, es hat nur 9 Lamellen und abgeblendet sehen die Kreise nicht mehr so gut aus.
Trotzdem stößt Canon hier endlich wieder in den Bereich der künstlerischen Linsen vor.

Die weiche Welle und wie sich die Porträt-Fotografie entwickelte.

Die beliebteste Brennweite ist bis heute das 85 mm, das wurde bis an die Grenzen getrieben und es gab früh 1.7/85 mm und Canon hat seit 1989 ein 1.2/85 mm
Für mich beginnt alles mit dem Leica 2.2/90 mm Thambar – damit hat Leica den blinden Fleck mit der Zentralblende im Bildzentrum erfunden.
(FGM: Der Vorsatz zum Thambar wird gemeinhin als Zentralblende bezeichnet, weil er die zentralen Strahlen ausblenden soll. Nach meinem bescheidenen Kenntnisstand hat kein anderer Hersteller dieses System für die Weichzeichnung benutzt. Verbreitet war die Siebblende (Imagon), die Duto-Scheibe mit den konzentrischen Ringen und das Zeiss-Softar mit einer Oberfläche nach Art von “Rauhputz”. Und da gab es noch das Variosoft von Minolta, bei dem die Position der Linsen zueinander verändert wurde. Eine Zentralblende als Zubehör gab es m. W. nie zu kaufen, die muss man sich wohl selbst basteln. Oder man hat eben das Ding vom Thambar. Einzeln ist die absolut nicht zu bekommen, es gibt genug unvollständige Thambare, deren Besitzer praktisch keine Aussicht haben, ihr Objektiv zu komplettieren. Von manchen Leitz-Sachen gibt es zwar Replikas, aber da Leitz sehr aufwendig gearbeitet hat, sind diese Replikas in der Regel unverschämt teuer und manche Sachen kann man mit vertretbarem Aufwand gar nicht nachbauen. Denn wenn schon Nachbau, dann muss es aussehen wie das Original.  Was ich irgendwo noch haben müsste, ist eine aufsteckbare Siebblende, wenn ich mich recht erinnere, sogar verstellbar wie beim Imagon.  
Ein Objektiv habe ich noch, dass einen Test lohnen würde. Das Astro Portrait 2.3/150 aus der Vorkriegszeit  ist zwar kein expliziter Weichzeichner, aber als Portraitobjektiv mit mäßigem Kontrast konzipiert worden. Zusammen mit der großen Öffnung und mit der geringen Schärfentiefe gab das schon die Bilder, die in der Vorkriegszeit als “künstlerisch” begehrt waren. Und dann noch unvergütet. Da Astro die Wechselstelle seit den dreissiger Jahren nie geändert hat, habe ich auch einen Adapter für Leicaflex, mit dem R-Adapter geht es also sogar an die EOS. Und an mFT kriegt man ohnehin Alles dran. Und wenn wir schon bei Weichzeichnern sind: Das Leitz Summarex 1.5/85 und das Hektor 2.5/125 sind bekannt dafür, bei voller Öffnung sehr weich zu zeichnen, bei Abblendung werden sie dann richtig scharf.  Das 125-er wurde sehr gerne für Portrait benutzt. Die sind bei mir beide vorhanden.)

Das umgekehrte Prinzip: Apodsitation ist die absichtliche Vignettierung der Randbereiche – die Bildmitte bleibt unverändert und scharf. So etwas gab es schon früh als Filter in der Großformatfotografie um unerwünschte Vignettierungen bei Superweitwinkel-Konstruktionen zu korrigieren.


»Das Thambar Objektiv ermöglicht Aufnahmen mit einer romantischen Bildästhetik , die in dieser Form mit anderen Objektiven nicht realisierbar und
die auch heute in digitaler Nachbearbeitung nicht reproduzierbar ist.«
Viele Hollywood-Star-Fotos sind in den 30ern mit dem Leica Thambar entstanden.

 

 

Bemerkenswerte Weichzeichner und Bokeh-Zauberer:
– Voigtländer Petzval (1840) f:1:3.6 erlaubte erstmals scharfe Porträts mit Belichtungszeiten unter 1 Sekunde
– Leica Thambar 2.2/9 cm (1935) 2984 Exemplare mit Zentralblende
– Rodenstock Imagon
– Dreamagon 4.0/90 mm
– Lomography Zenith Petzval 2.2/85 mm (2013 – Wirbel Bokeh)
– Lomography Zenith Petzval 1.9/58 mm (2016 – Wirbel Bokeh)
– Meyer-Görlitz 2.8/100 mm Trioplan (2015 – 15 Blendenlamellen, 3 Gläser = Seifenblasen-Bokeh)
– Leica Thambar 2.2/90 mm (2017)

 

 

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