Tresor  
Filo Rings

1. November 2025
Indian wildlife

Indian Wildlife – Eye to Eye
Canon 2,8/70-200 mm L IS II f:2,8
 
 
Willkommen!

Seit 16 Jahren ist Harrys Photo-Tagebuch online
24 Jahre war davor HarrysInFocus online. HarrysInFocus habe ich inzwischen still gelegt.
Über 930 Beiträge nur auf dieser Homepage.

Dank Dr. Tilo Seeger (www.drtseeger.de) konnte ich eine große Homepage aufbauen und mein vielfältiges Wissen zahllosen Fotografen vermitteln.
Ich bin seit mehr als 35 Jahren immer mit den neuesten Objektiven und Kameras unterwegs. Wenn ich es mir aussuchen kann, fotografiere ich am liebsten Tiere und alles was lebt und sich bewegt. Man vermutet bei mir gerne eine besondere Leidenschaft für Fotografie und Fotogeräte – das ist aber aus meiner Sicht nicht ganz richtig, denn meine wahre Leidenschaft brennt für meine Motive, für Tiere, für Natur, für Menschen – der Rest ist nur Technik.
Meine große Homepage “HarrysInFocus” wurde gerne mal zu bunt und zu verwirrend empfunden – sie ist aber eben auch so wie ich. Ein bunter Vogel, gerne mal chaotisch und zerstreut, oft knallig und manchmal zu viel auf einmal.
Ich bin nicht geradlinig und angepasst und farblos vielleicht auch nicht.
Ein Mensch hat viele Facetten, viele Gesichter, er kann vieles sein, je nach dem auf welche Seele er trifft… man muß es nur versuchen.
Ich versuche – ich mag grau nicht und bin immer auf der Suche nach Farben, nach Licht. Ich fotografiere spannende Tiere und Menschen – nicht nur einmal – immer wieder, mir fällt immer noch was ein. Mit einer Kamera kann ich zwar fast alles ablichten und doch verwende ich immer wieder andere Kameras und Objektive, und suche immer das Limit…
wie in meinem Lieblingsfilm „Blade Runner“ (1982) bin ich gerne auf Messers Schneide.
Ich bin “Berlin – Herz & Schnauze”, gewagt und schüchtern, modern und hektisch und zugleich altmodisch mit viel grün, Wasser und Ruhe.
2010 fiel die Entscheidung, es mal mit ruhigen Farben und streng geordnet zu versuchen.
Dafür haben mir hier Andreas Klotz (www.Tipp4.de), Katrin Scheid und Sebastian Tänzer (www.Taenzer.me) eine ganz neue Plattform errichtet. Es hat nicht lange gedauert und ich habe diese Seiten mit massenhaft Fotos und Text gefüllt.

Ich wünsche Ihnen trotzdem viel Vergnügen beim Stöbern, Entdecken und Lesen!

Per E-Mail (HarryPX@T-Online.de) bin ich jederzeit für Sie da und beantworte Fragen, Wünsche und Anregungen, biete Tests und
meinen Foto-Wissen auf USB-Stick. Rein ins Vergnügen…

Und bitte nichts mopsen und nichts ohne meine Zustimmung zitieren oder gar kopieren und ins Netz stellen!
Seien Sie lieber selbst kreativ!

Auf Anfrage – können Sie mich für eine Portrait-Session oder ihre Feierlichkeit buchen. Ich bin kein Freund von festen Preislisten, Preise ändern sich ständig.  Alles ist abhängig vom Aufwand, Nachbearbeitung und Zeit – deshalb einfach eine kleine Mail an mich und sie bekommen ein persönliches Angebot.

Dies ist KEINE Fan-Page – KEINE Werbung, KEINE Suchmaschinen-Links und Optimierung

Auch wenn hier auf meiner Seite Markennahmen wie Canon, Nikon, Novoflex, Olympus, Panasonic, Pentax, Leica, Zeiss & Apple häufiger als vielleicht sonst gewohnt auftauchen – bitte ich Sie herzlich – das nicht als Fan-Page miss zu verstehen. Diese Marken sind hier präsent, aufgrund langjähriger, oft positiver Erfahrungen. Canon und Sony werden wohl am häufigsten besprochen, weil Sony die innovativste Firma hat und Canon noch das größte System und die meisten Kunden hat, nicht weil ich es für die beste Herstellerfirma halte. Grundsätzlich sind mir Marken-Namen und Firmen egal und ich übe da keine Solidarität – denn das wäre zu kurzlebig. Es sind alles Hersteller die Produkte vertreiben und offensiv versuchen Geld zu verdienen. Nachdem ich nun seit 30 Jahren „InFocus“ schreibe und 15 Jahre lang meine Info-News „BlitzLicht“ heraus gegeben habe, werde ich mich ab jetzt auf diese Homepage konzentrieren – mit meinem gesammelten Fotowissen seit 30 Jahren und meinen regelmäßigen Tests aktueller Objektive und Kameras. Da ich unbedingt unabhängig bleiben will von einflussnehmenden Redaktionen (die zumeist über wenig Praxis-Wissen verfügen) den Herstellern, den Vertreibern und der Werbe-Industrie und ein Abo-Preis wie bisher vermutlich immer weniger Menschen interessiert – stelle ich hier mein gesamtes Wissen ab jetzt jedem zur Verfügung. Ich biete jedoch noch viel mehr, intensive Beratung per Mail – speziell an die persönlichen Vorlieben und Bedürfnisse angepasste Objektive und Kameras und Zubehör, die ich zum fairen Preis gebraucht und neu beschaffe.
Als Honorierung erhoffe ich mir wie meine nordamerikanischen Kollegen eine jährliche Spende um diesen hohen Aufwand vor mir und meiner Familie zu rechtfertigen.
Sie können einen beliebigen Betrag ab 35 € HIER spenden.

Die vergangenen 30 Jahre haben gezeigt, dass meine Leser durch meine Beratung und Tests viel Geld einsparen konnten, da ich immer als preisbewusster Berater und nie als “Anpreiser” von Marken fungiere. Oft genug rate ich auch vom Kauf ab. Auf meine gezielte Fachberatung per E-Mail können Sie immer zurückgreifen!)

E-Mail-Kontakt – einfach hier auf Beratung- oder Bestellen-BonBons klicken.

 

1. Dezember 2014
USB-Stick & DVD

Seit 25 Jahren unabhängige Praxistests – für:
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22. September 2026
Reise in die Vergangenheit – 80er Jahre – Nikon gegen Pentax 1.4/85 mm

 

Neben dem lichtstarken 35 mm Objektiv zählt fraglos ein 85 mm Tele zu den bis heute begehrtesten Objektiven der bildgebenden Kunst.

Ich bin in einer Welt aufgewachsen in der die Tele-Perspektive sehr begehrt und sehr starke Bildwinkel noch kaum möglich oder nur mit eingeschränkter Qualität realisierbar waren.
Heute sind Weitwinkel besonders wichtig, alles soll scharf sein und die eigene Person mittendrin.
Anfang der 80er Jahre kamen die zwei besten Kameras des Weltmarktes fraglos von Nikon: F3 (1980) und Pentax: LX (1980).
(Ja es gab auch bald eine Leica R4 (1980) und M6 (1984) mit sehr guten Summiluxen, beide teuer und trotzdem veraltet
es gab die Contax RTS II (1982) mit dem Planar, mir zu anfällig
die Canon F1N (1981) mit dem 1.2/85 mm L, mir zu altmodisch und grob
die Minolta XD7 (1977) mit dem 1.7/85 mm Rokkor ist einiges lichtschwächer,
Olympus OM4 (1983) mit lichtschwächeren 2.0/85mm, und später einem der wichtigsten OM-Objektive, dem 2.0/90 mm Macro – um nur die wichtigsten zu nennen.
Die waren alle spannend, aber sein wir doch ehrlich, damals wollte jeder eine F3 und die Aussenseiter träumten von der LX.

So weit zu den Kameras.
Bahnbrechend war die Entwicklung des hochlichtstarken Nikkor 1.4/85 mm, so dachte ich bisher. Doch ich mußte bei der Recherche einiges lernen, auch Leica hatte schon sehr früh hochlichtstarkes 1.5/85 mm für M39 Schraubgewinde, Canon hatte 52 noch sein S 1.5/85 mm fremd eingekauft, doch schon 1976 mit dem 1.2/85 mm S.S.C. für FD-Bajonett noch vor Nikon seine Bestmarke gesetzt. Zeiss hat sich schon 1975 für Contax und Rollei stark gemacht und 1981 auch Canon mit seinem 1.2/85 mm Paroli geboten.

Und dann gab es noch 1.0/50 mm L von Canon und das Zeiss 0.7/50 mm Planar!
Leica ging am liebsten eigene Brennweitenwege, wie mit dem M 1.4/75 mm.
Dann gab es hochlichtstarke f:1.2 Objektive für das halbe- und Viertel-Format:
Leica MFT 1.2/42,5 mm, Olympus MFT 1.2/45 mm, Fuji XT 1.2/56 mm, bei offener Blende unterscheiden sie sich jedoch in der Bildwirkung von Kleinbildobjektiven, denn sie würden bei MFT ein 0,7/45 und bei Halbformat ein 1.0/56 mm erfordern.
Immerhin gibt es Voigtländer (Cosima Japan) mit MFT 0,95/42.5 mm und 1.5/75 mm für Kleinbild.

Das 85er ist bis heute meine große Objektiv-Leidenschaft, auf alles könnte ich verzichten, aber darauf nicht.
Ich lasse sie alle schwärmen vom 50er, 35er oder gar 28er, nichts kommt meiner favorisierten Bildsprache eines 85er nah genug.
Nur das Nikon AF-S 1.4/105 mm hat mich schwach werden lassen und hätte ich gerne heute wieder als Z-Version.
Bei Blende f:1.4 im Porträt-Telebereich ist ein schneller Verfolgungs-Autofokus praktisch unverzichtbar oder man arbeitet mit sehr großer Ruhe und verlässt sich auf sein Glück. Sicherlich wurden auch vor Sony Alpha schon scharfe Aufnahmen bei offener Blende belichtet. Auch mir ist das schon gelungen. Aber sobald ich und das Modell ungezwungen, frei beweglich sein wollten, war ohne stärkeres Abblenden kaum ein scharfes Bild zu erzielen.

Was gab es nicht alles:
Canon S 1.5/85 mm (1952)
Canon FD 1.2/85 mm (1976)
Canon NFD 1.2/85 mm (1980)
Canon 1.2/85 mm L (1989)
Canon 1.2/85 mm L II (2006)
Canon 1.4/85 mm L (2017)
Canon R 1.2/85 mm L (2019)
Canon R 1.2/85 mm L DS (2019)
Leica 1.5/85 mm Summarex M39  (1943)
Leica R 1.4/80 mm Summilux
Leica M 1.4/75 mm Summilux
Leica 1.5/90 mm Summilux (2019)
Nikkor M 1.5/85mm (Anfang der 60er)
Nikkor AI-S 1.4/85 mm (1981)
Nikkor AF-D 1.4/85 mm (1995)
Nikkor AF-S 1.4/85 mm (2010)
Es handelte sich immer um die gleiche Version, bei der nur die Außenhülle, die Vergütung und beim AF-S die 9 Blendenlamellen abgerundet wurden.
Nikkor AF-S 1.4/105 mm (2016)
Nikkor Z 1.2/85 mm (2023)
Minolta AF 1.4/85 mm
Pentax A* 1.4/85 mm (1984)
Pentax FA 1.4/85 mm (1992)
Pentax DFA* 1.4/85 mm (2020)
Sigma 1.4/85 mm EX (2010)
Sigma 1.4/85 mm ART (2016)
Sigma 1.4/85 mm ART DN (2020)
Sony A 1.4/85 mm GM (2016)
Sony A 1.4/85 mm GM II (2024)
Zeiss – Contax 1.4/85 mm Planar (1975)
Zeiss – Contax 1.2/85 mm Planar (1981)
Zeiss 1.4/85 mm Milvus
Zeiss 1.4/85 mm Otus
Vivitar 1.4/85 mm
Meike AF 1.4/85 mm
TTArtisan 1.25/90 mm M

Einige habe ich vermutlich vergessen, aber die wichtigsten sind hier aufgelistet.

Heute gibt es vor allem eine Besonderheit, Nikon verzichtet auch in neueren Konstruktionen auf aspherische Linsenelemente, wie beim 1.4/85 mm (alle Versionen), beim 1.4/105 mm und sogar beim Z 1.8/85 mm. Erst das Z 1.2/85 mm S verfügt erstmals 2 aspherische Linsen – weil es alle machen und an den Bildrändern heute oft mehr Schärfe verlangt wird. Damit ist es jetzt auch vorbei mit dem einzigartigem Nikon-Look. Denn um absolute Schärfe über das komplette Bild, wie auch über komplette vignettierungs-freiheit ist es ja bei Porträts noch nie gegangen – also ich lehne das ab. Schon das Zeiss OTUS war viel zu scharf an den Rändern.

Doch das zielsichere Scharfstellen auf die Pupille mit f:1.4 war weit schwerer als erträumt. Bis heute ist es schwer an einer Spiegelreflex ohne elektronische Bildvergrößerung und farbigen Konturen ein superscharfes Bild bei offener Blende mit einem dieser Objektive einzufangen. Das liegt nicht alleine an der Blende, sondern daran, dass die Schärfentiefe aus 1-2 m Abstand so gering ist, dass schon kleinste Bewegungen von Modell oder Fotograf die exakte Schärfe zunichte machen. Da hilft nur, Stativ einsetzen und Modellkopf gegen eine Wand lehnen. Oder eben heute zur Not die Augenverfolgung bei Schärfennachführung und 5-10 BpSekunde verwenden. Oder auch das Bild am Monitor oder im Sucher so stark vergrößern, dass endlich auffällt wann die Schärfe nicht sitzt – trotzdem muss man dann unbeweglich bleiben.

Nur mit wenigen dieser Objektive habe ich bis heute nicht fotografiert.
Früher war die Farbzeichnung sehr wichtig, vor allem Zeiss Objektive und auch Canon Objektive waren eher ausgesprochene “Kaltzeichner” und überzeugten mich weit weniger als die optischen Konstruktionen von Nikon, Pentax, Minolta und Leica. Besonders mit Canon, deren Kameras mich jetzt seit immerhin fast 40 Jahren begleiten, war ich aufgrund der Farbsäume immer sehr unglücklich. Heute lassen sie sich endlich herausrechnen, doch Canon hat mir mit seinen Asphären und f:1.2 nie beim fotografieren die benötigte Sicherheit gegeben. Wenn es auf jeden Millimeter ankommt brauche ich die beste Linsenkonstruktion, die machbar ist. Zeiss war mit OTUS, der erste der eine neue Qualität brachte, sogar Sigma hat sich mit der ART-Serie angestrengt

Wenn ich mir für 2025 ein einziges Objektiv auswählen müßte, wäre es zweifelsfrei das 640g leichte und wunderbar abbildende Sony A 1.4/85 mm GM II. Denn Sony verfügt auch über den besten Pupillen-Erkennungs-AF aller modernen Kameras. Alle Objektive mit Lichtstärke f:1.2, die nur ½ Blende mehr Licht bringen und erheblich schwerer und dicker sind, führen aus meiner Sicht in die falsche Richtung.
Tatsächlich fotografiere ich am liebsten mit einer Fujifilm GFX 100II und dem 2.0/110 mm Menschen. Das ist das bei weitem beste Objektiv, die Kamera hat den besten Sucher aller Kameras und bittet mit 100 MP Sensor, was kein anderer so überzeugend bieten kann.

Was fällt im direkten Vergleich auf?
– Nikon baut deutlich dicker: 7,3cm und schwerer: 608g nackt
– Pentax bleibt schlank: 6,6cm und mit 545g nackt spürbar leichter
– Nikon verzichtet auf f: 22 und hat aber 9 Blendenlamellen
– Pentax kann auch f:22 und hat auch die 9 Lamellen
– beide verwenden eine gerundete 9 Lamellen-Blende, die vermutlich zugekauft wurde
– Nikon größter Glasdurchmesser: 8,0cm
– Pentax größter Glasdurchmesser: 7,32cm
– Nikons Hinterlinse ist etwas kleiner als die von Pentax
– Nikon nimmt sich 4 mm Platz für seinen Namen und die Bezeichnung NIKKOR 85mm 1:1.4 plus Seriennummer
– Pentax gravierte alles auf den Fokussierung: SMC PENTAX-A* 1:1.4 85 mm
– Nikon braucht 72 mm Filter und Pentax kommt mit 67mm Filtern aus
– Nikon verwendet eine schöne, kompakte Einschschraub-Sonnenblende
– Pentax verwendete leider eine gut 2 cm breitere, lange Metallblende, die die ganze Erscheinung hässlich machte
– Nikon Hartplastik Blendenring nur in ganzen Stufen
– Pentax Metallring in halben Stufen

Hier erklärt sich auch, das ich die Bezeichnung oft anders angebe als heute oft praktiziert wird. Mit Pentax aufgewachsen, kommt bei mir immer zuerst die Lichtstärke un danach erst die Brennweite, Nikon graviert es umgekehrt.
– beide fokussieren zum Glück anders als Canon in die gleiche Richtung – Drehung nach links für mehr Naheinstellung!
Deshalb haben mich Canon, Tamron, Sigma und Co meistens genervt!

Das Material:
Beide Objektive sind sehr, sehr wenig gebraucht und man sieht nur kleinste Gebrauchsspuren und etwas feinen Staub zwischen den Linsen. Beide wurden offensichtlich bewegt, denn auch nach gut 40 Jahren ist kein Verschleiß, kein Ruckeln, kein Stocken und erst recht keine Verharzung feststellbar!
Beide Lichtriesen verwenden viel Metall (eine Aluminium- oder Magnesiumlegierung vermute ich).
Der Rand des inneren Tubus bei Nikon wirkt dicker und solider, er fährt aber nur 1,0cm aus und die schnell Drehung legt nur rund 120° zurück.
Pentax hingegen fährt um 1,8cm aus und vollzieht eine rund 160° Drehung.
Daraus lässt sich schließen, das dieses Pentax Objektiv sich genauer und etwas feinfühliger fokussieren lässt.
Speziell den Pentax Takumaren mit Schraubbajonett sagen Experten einen besonders seidenweichen Lauf nach. Ich habe ein SMC Takuma 2.5/135 mm da und gefühlt fährt dieses 1.8/85 mm A* noch zeitiger, noch flüssiger zur Schärfelinie. Dagegen läuft das Nikkor mit leichter “Delle” im letzten Drittel der Naheinstellung und in den ersten beiden Drittel weniger weich und gar nicht seidig.
Zum manuellen Fokussieren ziehe ich das Pentax A* in jedem Fall dem Nikon und allen anderen Pendants dieser Lichtstärke und Brennweite vor.

Nikon nimmt sich weiterhin 4 mm Platz für seinen Namen und die Bezeichnung NIKKOR 85mm 1:1.4 plus Seriennummer, alles ist vorne im Objektiv zu sehen, auch von jedem Modell. Pentax hatte früher genauso innen graviert, doch seit den M-Objektiven ist das anders. Alles wird auf den Fokussierung: SMC PENTAX-A* 1:1.4 85 mm graviert. Vom Modell aus gesehen ist kein Schriftzug mehr zu sehen, nichts kann reflektieren.

Beide verwenden einen genarbten, dicken Gummi anstelle der früher üblichen aus metall gefrästen Fokussierhilfe. Bis heute kann ich die Metall-Fokussierringe nicht leiden, auch nicht am modernen Voigtlönder. Sie zerkratzen zu schnell und sehen schnell gebraucht aus. Auch wenn Viele das reine Metall mehr schätzen, ich brauche meinen Gummiring!
Ganz anders sieht es mit dem Blendenring selbst aus. Pentax verwendete ihn noch sehr lange, Sony hat ihn wieder eingeführt, obwohl er Ende der 80er von Minolta und Canon verdammt wurde. Nikon mußte spät nachziehen und das zählt zu den Dingen, die einen gegen Nikon aufbringen können. Der heutige, programmierbare und gefühllose (knickfreie) Ring am Objektiv, den uns Canon und Nikon schön reden wollen, hat alles vom Charme eines Blendenrings, einer Präzision verloren! Hier noch mal ein Hoch auf Sony und Panasonic/Leica – die wissen wie es geht!
Schon damals waren Blendenringe häufig aus Hartplastik, Canon, Minolta und auch an diesem 85er Nikkor ist er plante und relativ gefühllos. Er rastet nur in ganzen Stufen ein – peinlich!
Pentax lässt außer beim größten und kleinsten Wert alle Blenden halbstufig einrasten – nur so kann es sein. (⅓ Stufen finde ich schon wieder lästig, man kommt nicht so schnell manuell auf den gewollten, richtigen Wert!). Nikon liefert hier keine Präzision, die Blende ratscht einfach laut hörbar durch. Der Plendenring am Pentax Objektiv lässt sich sanft, präzise und deutlich leiser einstellen. Auch verfügt Pentax über einen satten Stift, der die Blende in A-Stellung bringt. Bei Nikon “gilt” f:16 als A-Stellung und bei späteren Modellen kam ein kleiner Plasteschieber hinzu.
Aber Nikkor hat den von vielen geliebten Chromring, so ist es auffällig und leicht als Nikkor zu identifizieren. Das Pentax bleibt unauffällig und verzichtet auf jeden Chrom, nur der kleine grüne Stern mußte sein.
Zu den verwenden Farben:
Bei Pentax ist auch das gravierte A am Blendenring grünend ft und m Skalen haben unterschiedliche Farben, Ft in hellblau und m in zartem sandgelb. Im gleichen Farbton ist eine Halbkugel 2cm rechts von der orangeroten, sehr gut sichtbaren Arretierung angebracht. Die sandgelbe Knubbel (früher weiß) rechts am Objektiv dient der Orientierung des Daumens beim Ansetzen des Objektives. Mit ihm kann man sich bei wenig Licht orientieren, beim Ansetzen muß er auf einer Höhe mit dem Entriegelungsknopf rechts an der Kamera sein! Pentax lässt hier gar keinen Zweifel wo und wie das Objektiv an der Kamera arretiert werden soll, absolute Liebe zu Detail.
Nikon hat nur einen kleinen weißen Punkt zum ansetzen, sehr spartanisch.

Die Optik:

 

 

Keine Sorge, ich werde jetzt nicht alle 80er Jahre Objektive vergleichen und jüngere aus den 90ern oder vor Sony GM schon gar nicht, ab da wurde alles nur schlechter. Auch bei Pentax folgte nach der A-Serie, von den Limited-Objektiven abgesehen, nur noch Plaste. Und auch bei Canon, Minolta, Nikon und Co wurde es eher gruselig. AIS und A waren die mechanische Krone der manuellen SLR-Objektive.
Es lohnt sich auch nur selten noch ältere Objektive zu suchen, oft sind die Linsenrechnungen identisch, aber die Vergütung erheblich schlechter. Also begann gut auszusehen mit Pentax Takuma Super Multi Coating, davon war weitgehend Lichtverlust bis sogar neben im Sumpf. Das kann mal schön aussehen, erreicht man aber auch durch anhauchen, wie schon Herr Hamilton wußte.

 

16. Mai 2021
Leicht und nicht so leicht

Ehrlich zugegeben fällt es mir ja nicht so leicht, mir einzugestehen, dass ich trotz A1, sehr gutem 100-400 mm GM und 200-600 mm G viel seltener damit unterwegs bin, als mit R5 und 100-500 mm.
Ja ich ärgere mich jeden Tag, besonders bei jedem plötzlichen Motiv, wenn ich die R5 nur einschalten muss und dass schon auf kurzen Wanderungen der Akku nicht viel hergibt. Ohne Ersatzakku oder Zweitausrüstung unterwegs zu sein, ist für mich mit Canon kaum denkbar, deshalb auch meine Manie mit dem ständigen An- und Aus-Schalten.
Noch schlimmer war es nur mit Fujifilm X-T3 und auch X-T4 und besonders auch Olympus E-M1III.
Was brauche ich, wenn ich unterwegs bin und kein spezielles Motiv in der Nase habe, aber gerüstet sein will und trotzdem wenig Ballast haben will?
Gehäuse jenseits 40 MP oder kleinerer Sensor mit 20 MP und extralanger Brennweite.

Aus den Vollformatkameras hole ich gute Ausschnitte heraus und habe den besseren Sucher, den viel besseren Autofokus und die erheblich größere Trefferquote bei bewegten Motiven als mit allen Kameras von Fujifilm, Olympus und Panasonic. Da hilft dann auch ein 1350g leichtes 6.3/100-400 mm an Olympus, ein 1000g leichtes Panasonic 6.3/100-400 mm oder ein 5.6/100-400 mm an Fuji mit 1460g nicht wirklich, sie sind und bleiben bisher in den entscheidenden Situationen den deutlich teureren Vollformat-Kameras und auch der preiswerten Sony RX10 wesentlich unterlegen.
Das habe ich jahrelang durchexerziert – das Ende vom Lied ist, ich bekomme mit VF einfach mehr scharfe Fotos, die meistens technisch besser aussehen und mit großen Suchern mehr Freude machen beim Auslösen.
Doch auch beim Vollformat gibt es Unterschiede.
Nikon Z und Panasonic-L-Bajonett scheiden noch aus, weil es keine langen Telezooms ohne Adapter gibt.
Es bleiben in der Saison 2021, für hohe Ansprüche für mich nur Sony und Canon, übrig!
Warum bevorzuge ich nun die ungeliebte R5 häufig?
Weil 800 mm Bildausschnitt (100-500 mm) besser sind als 600 mm Bildausschnitt (100-400 mm GM) und beide erheblich leichter sind als ein 6.3/200-600 mm G.
Und deshalb wird mich auch das kommende Tamron 6.7/150-500 mm für Sony da nicht umstimmen, denn knapp 1800g sind gut 400g mehr als bei Canon.
Die beste Lösung für Sony scheint mir das sehr leichte und konstruktiv gelungene Sigma 6.3/100-400 mm DG DN mit nur 1140g und als Schiebezoom entwickelt, doch auch an der A1 bleibe ich damit bei 600 mm Bildausschnitt hängen, zumal es bisher keinen passenden Konverter dafür gibt. Canon bietet aber 800 mm und sogar Konverter, bei sehr gutem Licht.
Die Lösung letztes Jahr war die Sony 7RIV mit 61 MP – aber Rolling Shutter und etwas mehr Bildrauschen können bei schnellen Bewegungen eben auch tückisch sein.
Von Sony sehe ich sobald kein Tele-Zoom mehr bei den Neuheiten, ausser vielleicht einmal ein 4.5/100-400 mm oder 5.6/200-560 mm mit Konverter im fünfstelligen Preisniveau.
Ein Leben ohne Kompromisse ist kaum denkbar… ein Leben ohne Klettern kaum erstrebenswert…

 

Veröffentlicht in General, News-Blitzlicht

15. Mai 2021
Mai-Neuheiten

Ich war für 2 Stunden im Schwarzwald – spannend was man da alles sieht…

Die Pandemie gräbt alles um, das zweite Jahr in Folge geschieht ja fast nichts wie erwartet, erscheinen ja zumeist auch nicht die Produkte, die erwartet werden, die logisch wären.
Letztes Jahr wäre Olympia-Jahr gewesen, hat nicht statt gefunden und Canon, Nikon, Sony haben alles gestoppt und verschoben und dieses Jahr geht das in die zweite Runde, denn dieses größte Sportfest der Welt steht immer noch auf der Kippe und die maßgeblich japanischen Firmen zögern und zaudern. Nur Sony hat sich aufgestellt.
Canon hat immerhin seine 2 Super-Teles an das R-System „adaptiert“ und stellt eine R3 in Aussicht, aber noch keine R1 – sehr seltsam.
Nikon bastelt fieberhaft an einer Z9 und vergisst hoffentlich nicht die Z500, die wirl viel lieber hätten. Die Preise laufen Amok…
Sony hat als einziger wie erwartet geliefert, ein A1 mit 7300€ Preisticket. Nur ausgesuchte Spezialisten können von den Vorteilen dieser Kamera wirklich profitieren und so wird es auch mit R3, R1, Z9 kommen.
Jetzt will Sony wie erwartet eine schnellere Halbformat-Kamera A6900 dazu platzieren, leider wird diese wieder auf kleine Baugröße optimiert. Sie wird weder paralaxenfrei (also Sucher in der Mitte, direckt über dem Objektiv) noch wirklich „professionell“, ausfallen.
Canon hat seine R7 Halbformat verschoben und es sieht nicht mehr danach aus, als erleben wir sie in 2021. Und Nikon scheint eher das preiswertere Einstiegssegment im Blick zu haben und eine Z30 oder ähnliches, zum Sommer vorzustellen.
Also bleibt im wichtigen Halbformat nur Fuji, wenn man sich mit den Sony-Konstruktionen nicht anfreunden mag. Und die X-T4 überzeugt eben nicht komplett, auch nicht für 1300€. Ihr Prozessor ist zu langsam, der Akku zwar verbessert, aber längst nicht auf Niveau von Sony, Was sie entscheiden besser kann, ist der Sucher. Aber mir reicht das nicht. Die Objektive werden jetzt Zug um Zug endlich erneuert und ein 150-600 mm wird kommen – und wohl dann Anfang 22 mit der X-H2 zur Verfügung stehen. Erst dann lohnen sich wieder Überlegungen hinsichtlich Fujifilm.
Die spannende Frage bleibt, was macht Nikon?
Jetzt hat der kleine Profi-Hersteller doch noch deutlich Preisreduktionen (Cashback) auch für Z6II und Z7II eingeführt. Jeweils 200€ und mit 4/24-70 mm 400€ CB. Nur da die Preise bei Nikon ohnehin völig verkohlt sind, wird es auch jetzt schwer das Feuer für das Z-System neu zu entfachen. Wer sich eine Z6/Z7 vor 2 Jahren gekauft hat, wird sich rußschwarz über Nikons Z5, Z6II und Z7II ärgern, von den absurden Objektivpreisen ganz zu schweigen.
Also preislich waren Sony und sogar Canon da erheblich fairer.
Nur Panasonic und Leica schlagen noch deftiger zu, als Nikon, aber deren Anteil und Marktbedeutung ist ohnehin so gering, das sie nicht wirklich ins Gewicht fallen. Das einzige was am L-Bajonett spannend werden kann, ist das Engagement von Sigma, die noch langsam aber stetig für sehr gute Objektivauswahl zu bezahlbaren Preisen sorgen.

Bei der spontanen Umfrage (Photo- Grafix) wurde das wichtigste vergessen, eine Altersangabe – auch wenn die nicht immer wahrheitsgemäß beantwortet wird – hätte die gezeigt wie es sich wirklich am deutschen Fotomarkt entwickelt – alle jüngeren Fotofans bevorzugen eindeutig Sony, die Markt-Dominanz von Canon ist gebrochen, ältere Fotofans bevorzugen MFT und L-Bajonett, Mittelformat und Canon EOS M spielen praktisch keine Rolle. MFT wird hier besonders verzerrt wieder gegeben, denn sie liegen beim Käuferwillen sicher nicht vor Canon und Nikon und kaum vor Fuji, aber auch nicht so weit davon entfernt – Sony ist am stärksten, aber der Vorsprung ist nicht so groß, da Sony bei preiswerteren Kameras um 2000€ bisher schwächelt.

26 Objektive wurden 2021 bereits vorgestellt, aber nur 4 neue Tele-Konstruktionen und auch dafür nur eine (Tamron 150-500 mm) die sich vielleicht zu testen lohnt.
Für die ganzen 14er, 20er, 24er, 35er, 50er und die Zooms lohnt ishc ein aufwendiger Test kaum – denn sie sind natürlich deutlich besser als alles was wir von DSLR-Objektiven kennen.
Warum? Ganz einfach, weil spiegelfreie Systemekameras ganz andere Konstruktionen erfordern und davon deutlich profitieren, so wie es immer bei Leica M war. Leica M Objektive sind eben heute auch nicht mehr optisch besser als neue Objektive für spiegelfreie Kameras von Sony, Nikon oder Canon.
Und die Unterschiede zwischen den drei Herstellern beziehen sich massgeblich auf die mechanische Konstruktion und den Autofokus und da sehe ich regelmäßig Sony mit mehr Liebe zu Technik und Detail. Kaufen werde ich mir jedoch von diesen extrem teuren Festbrennweiten vorerst keine, meine Anwendung für ein 1.8/14 mm oder auch 1.2/50 mm sind zu sporadisch und begrenzt.
Leica stellte ein weiteres 2.8/24-70 mm für L vor, das aber offensichtlich von Sigma entworfen und gefertigt wird, also für Menschen mit zu viel Geld und Geltungsdrang.

ASTRO – Wenn Sie bisher Astro- und Landschafts-Aufnahmen betrieben, verwendeten die entschlossensten Fotografen eine Sony Alpha 7s (12 MP) mit dem Sigma 1.8/14 mm – das ändert sich jetzt, denn eine 7SIII mit dem neuen Sony 1.8/14 mm GM ist heute das beste, das man für Geld kaufen kann.

Man lernt viel, wenn man mit dem neuesten, teuersten Foto-Equipement unterwegs ist.
Im Tele-Bereich beispielsweise:
Es ist kaum noch entscheidend, ob 500 oder 600 mm am Auge liegen, 800 oder 900 mm. Die Blende ist praktisch uninteressant, sie ist offen oder eine halbe bis 1 Stufe geschlossen, mehr schließen bringt ohnehin nichts. Der Unterschied zwischen 1/1000 und 1/1500 kann schon sehr groß sein bei der Bildschärfe und 1/2000 Sekunde Belichtungszeit ist es auf jeden Fall.

Die maximale Öffnung eines Tele-Objektives ab 400 mm Brennweite ist schnell nicht mehr wichtig. F:5.6 – 6.3 – 6.7 – 7.1 – allenfalls das Nutzen von F:2.8 macht da noch einen wesentlichen Unterschied.
Was immer zählt für die Freihand-Tele-Fotografie, ist die Balance zwischen Schnelligkeit und Gewicht. Mit einem 7.1/500 mm bei 1400g ist man immer jedem 6.3/600 mm bei 2.100g überlegen – man folgt dem Motiv schneller und effektiver.
Mit Brennweiten ab 800 mm ist das Verfolgen eines Motives fast unmöglich, da hilft auch ein Stativ kaum.

Noch peinlicher und absurder ist der MicroFourthirds-Ausbau von Panasonic und dem Olympus-Nachfolger. Das Panasonic jetzt eine GH5II bringt, mit gleichem Sensor, Sucher, AF, Prozessor lässt mich fast wortlos zurück. Zumal sie mit dem L-Vollformat-System weltweit keinen Erfolg verbuchen.
OM Digital Solutions will im Mai noch eine Kamera und 1-2 Objektive zeigen.

OMDigital (exOLYMPUS) O-Ton:
– OMD Digital employs 200 people in Europe (before the move to OM Digital they were 400)
– It’s likely we will develop less entry level models
– Smartphones will never be able to track animals at a distance. That’s a niche were MFT will always have it’s advantage also over Full Frame (lighter gear to carry).
– There will be a new Tough camera model
– We can use the “Olympus” name for many years (many more years than actually initially expected).

Die treiben die Bullenkacke immer weiter und treten sie platt – so ein Schwachsinn!
Wir haben heute 50-81 MP am Vollformat, dagegen sieht jedes OMD Viertelformat sehr alt aus. Und ist derzeit deulich schwerer – auch die Objektive als VF. Diese Firma ignoriert permanent die Möglichkeit mit Ausschnitten zu fotografieren und das VF ja 4x mehr Licht einsammelt.

Also uns bleibt nur, mit dem weiter zu fotografieren, was wir haben oder einen Batzen Geld vor den Banken und Inflation in Sicherheit zu bringen und Sony oder Canon R zu kaufen und damit Freude zu haben.
Ich sehe nicht, wie wir an einer saftigen Mehrwertsteuer-Erhöhnung, Inflation und höhren Zinsen ab 2022 vorbei kommen sollen. Und Bitcoins sind etwas für Leute, die sich gerne selbst betrügen und auch Aktien wie Häuser scheinen mir wieder sehr überhitzt. Es bleibt weiter dabei, die Millionäre werden auf unser aller Kosten Milliardäre und lassen die Welt verbrennen. Geld und Werte zu sammeln ist sinnlos, wir brauchen schöne Tage und Erlebnisse.

 

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29. April 2021
Star – Die besten Kameras und Objektive – FotoTipp

Schon jetzt, eines meiner absoluten Lieblings-Vogelbilder…

Wir reden immer nur über das Beste, die besten Kameras, die besten Sensoren, die beste Bildbearbeitung, die besten Objektive, die besten Tester – doch das alles ist für die Fotografie besonders wertlos.
Ich kann auch mit der Pentax LX, oder sogar K1000 und noch älteren Kameras auf Film, oder Smartphones oder allem was fotografieren kann, ein weltbestes Bild speichern – wenn eins passt:
DAS LICHT!

Studiofotografen kennen und wissen es -Naturfotografen lernen es nur schwer, nur wenn geeignetes Licht vorhanden ist, bekomme ich ein klasse Foto, da nützt keine Sony A1 mit 2.8/400 mm (wie in diesem Fall) und schon gar keine Nikon, Canon, Leica oder was auch immer!

Ich stand heute stundenlang im eisigen Wind – Alles ganz nett und scharf, dank 30 BpS und 2.8/400 mm bei 1/4000 Sec. Aber das Licht fehlt.
Erst die folgenden Fotos haben die notwendige Strahl-Kraft, selbe Situation, selbe Uhrzeit nur mit untergehender Sonne.

 


Ein tolles Bild, ist mir aber einfach zu grün. Ja der Kirschbaum ist dunkelbraun und grün und der Star hat zusätzlich einen grünen Flügel-Schimmer,
hier hätte ich Aufhellblitzen müssen – also rette ich mich in Schwarz-Weiß:


 

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