Tresor  
Filo Rings

1. November 2025
Indian wildlife

Indian Wildlife – Eye to Eye
Canon 2,8/70-200 mm L IS II f:2,8
 
 
Willkommen!

Seit 16 Jahren ist Harrys Photo-Tagebuch online
24 Jahre war davor HarrysInFocus online. HarrysInFocus habe ich inzwischen still gelegt.
Über 930 Beiträge nur auf dieser Homepage.

Dank Dr. Tilo Seeger (www.drtseeger.de) konnte ich eine große Homepage aufbauen und mein vielfältiges Wissen zahllosen Fotografen vermitteln.
Ich bin seit mehr als 35 Jahren immer mit den neuesten Objektiven und Kameras unterwegs. Wenn ich es mir aussuchen kann, fotografiere ich am liebsten Tiere und alles was lebt und sich bewegt. Man vermutet bei mir gerne eine besondere Leidenschaft für Fotografie und Fotogeräte – das ist aber aus meiner Sicht nicht ganz richtig, denn meine wahre Leidenschaft brennt für meine Motive, für Tiere, für Natur, für Menschen – der Rest ist nur Technik.
Meine große Homepage “HarrysInFocus” wurde gerne mal zu bunt und zu verwirrend empfunden – sie ist aber eben auch so wie ich. Ein bunter Vogel, gerne mal chaotisch und zerstreut, oft knallig und manchmal zu viel auf einmal.
Ich bin nicht geradlinig und angepasst und farblos vielleicht auch nicht.
Ein Mensch hat viele Facetten, viele Gesichter, er kann vieles sein, je nach dem auf welche Seele er trifft… man muß es nur versuchen.
Ich versuche – ich mag grau nicht und bin immer auf der Suche nach Farben, nach Licht. Ich fotografiere spannende Tiere und Menschen – nicht nur einmal – immer wieder, mir fällt immer noch was ein. Mit einer Kamera kann ich zwar fast alles ablichten und doch verwende ich immer wieder andere Kameras und Objektive, und suche immer das Limit…
wie in meinem Lieblingsfilm „Blade Runner“ (1982) bin ich gerne auf Messers Schneide.
Ich bin “Berlin – Herz & Schnauze”, gewagt und schüchtern, modern und hektisch und zugleich altmodisch mit viel grün, Wasser und Ruhe.
2010 fiel die Entscheidung, es mal mit ruhigen Farben und streng geordnet zu versuchen.
Dafür haben mir hier Andreas Klotz (www.Tipp4.de), Katrin Scheid und Sebastian Tänzer (www.Taenzer.me) eine ganz neue Plattform errichtet. Es hat nicht lange gedauert und ich habe diese Seiten mit massenhaft Fotos und Text gefüllt.

Ich wünsche Ihnen trotzdem viel Vergnügen beim Stöbern, Entdecken und Lesen!

Per E-Mail (HarryPX@T-Online.de) bin ich jederzeit für Sie da und beantworte Fragen, Wünsche und Anregungen, biete Tests und
meinen Foto-Wissen auf USB-Stick. Rein ins Vergnügen…

Und bitte nichts mopsen und nichts ohne meine Zustimmung zitieren oder gar kopieren und ins Netz stellen!
Seien Sie lieber selbst kreativ!

Auf Anfrage – können Sie mich für eine Portrait-Session oder ihre Feierlichkeit buchen. Ich bin kein Freund von festen Preislisten, Preise ändern sich ständig.  Alles ist abhängig vom Aufwand, Nachbearbeitung und Zeit – deshalb einfach eine kleine Mail an mich und sie bekommen ein persönliches Angebot.

Dies ist KEINE Fan-Page – KEINE Werbung, KEINE Suchmaschinen-Links und Optimierung

Auch wenn hier auf meiner Seite Markennahmen wie Canon, Nikon, Novoflex, Olympus, Panasonic, Pentax, Leica, Zeiss & Apple häufiger als vielleicht sonst gewohnt auftauchen – bitte ich Sie herzlich – das nicht als Fan-Page miss zu verstehen. Diese Marken sind hier präsent, aufgrund langjähriger, oft positiver Erfahrungen. Canon und Sony werden wohl am häufigsten besprochen, weil Sony die innovativste Firma hat und Canon noch das größte System und die meisten Kunden hat, nicht weil ich es für die beste Herstellerfirma halte. Grundsätzlich sind mir Marken-Namen und Firmen egal und ich übe da keine Solidarität – denn das wäre zu kurzlebig. Es sind alles Hersteller die Produkte vertreiben und offensiv versuchen Geld zu verdienen. Nachdem ich nun seit 30 Jahren „InFocus“ schreibe und 15 Jahre lang meine Info-News „BlitzLicht“ heraus gegeben habe, werde ich mich ab jetzt auf diese Homepage konzentrieren – mit meinem gesammelten Fotowissen seit 30 Jahren und meinen regelmäßigen Tests aktueller Objektive und Kameras. Da ich unbedingt unabhängig bleiben will von einflussnehmenden Redaktionen (die zumeist über wenig Praxis-Wissen verfügen) den Herstellern, den Vertreibern und der Werbe-Industrie und ein Abo-Preis wie bisher vermutlich immer weniger Menschen interessiert – stelle ich hier mein gesamtes Wissen ab jetzt jedem zur Verfügung. Ich biete jedoch noch viel mehr, intensive Beratung per Mail – speziell an die persönlichen Vorlieben und Bedürfnisse angepasste Objektive und Kameras und Zubehör, die ich zum fairen Preis gebraucht und neu beschaffe.
Als Honorierung erhoffe ich mir wie meine nordamerikanischen Kollegen eine jährliche Spende um diesen hohen Aufwand vor mir und meiner Familie zu rechtfertigen.
Sie können einen beliebigen Betrag ab 35 € HIER spenden.

Die vergangenen 30 Jahre haben gezeigt, dass meine Leser durch meine Beratung und Tests viel Geld einsparen konnten, da ich immer als preisbewusster Berater und nie als “Anpreiser” von Marken fungiere. Oft genug rate ich auch vom Kauf ab. Auf meine gezielte Fachberatung per E-Mail können Sie immer zurückgreifen!)

E-Mail-Kontakt – einfach hier auf Beratung- oder Bestellen-BonBons klicken.

 

1. Dezember 2014
USB-Stick & DVD

Seit 25 Jahren unabhängige Praxistests – für:
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22. September 2026
Reise in die Vergangenheit – 80er Jahre – Nikon gegen Pentax 1.4/85 mm

 

Neben dem lichtstarken 35 mm Objektiv zählt fraglos ein 85 mm Tele zu den bis heute begehrtesten Objektiven der bildgebenden Kunst.

Ich bin in einer Welt aufgewachsen in der die Tele-Perspektive sehr begehrt und sehr starke Bildwinkel noch kaum möglich oder nur mit eingeschränkter Qualität realisierbar waren.
Heute sind Weitwinkel besonders wichtig, alles soll scharf sein und die eigene Person mittendrin.
Anfang der 80er Jahre kamen die zwei besten Kameras des Weltmarktes fraglos von Nikon: F3 (1980) und Pentax: LX (1980).
(Ja es gab auch bald eine Leica R4 (1980) und M6 (1984) mit sehr guten Summiluxen, beide teuer und trotzdem veraltet
es gab die Contax RTS II (1982) mit dem Planar, mir zu anfällig
die Canon F1N (1981) mit dem 1.2/85 mm L, mir zu altmodisch und grob
die Minolta XD7 (1977) mit dem 1.7/85 mm Rokkor ist einiges lichtschwächer,
Olympus OM4 (1983) mit lichtschwächeren 2.0/85mm, und später einem der wichtigsten OM-Objektive, dem 2.0/90 mm Macro – um nur die wichtigsten zu nennen.
Die waren alle spannend, aber sein wir doch ehrlich, damals wollte jeder eine F3 und die Aussenseiter träumten von der LX.

So weit zu den Kameras.
Bahnbrechend war die Entwicklung des hochlichtstarken Nikkor 1.4/85 mm, so dachte ich bisher. Doch ich mußte bei der Recherche einiges lernen, auch Leica hatte schon sehr früh hochlichtstarkes 1.5/85 mm für M39 Schraubgewinde, Canon hatte 52 noch sein S 1.5/85 mm fremd eingekauft, doch schon 1976 mit dem 1.2/85 mm S.S.C. für FD-Bajonett noch vor Nikon seine Bestmarke gesetzt. Zeiss hat sich schon 1975 für Contax und Rollei stark gemacht und 1981 auch Canon mit seinem 1.2/85 mm Paroli geboten.

Und dann gab es noch 1.0/50 mm L von Canon und das Zeiss 0.7/50 mm Planar!
Leica ging am liebsten eigene Brennweitenwege, wie mit dem M 1.4/75 mm.
Dann gab es hochlichtstarke f:1.2 Objektive für das halbe- und Viertel-Format:
Leica MFT 1.2/42,5 mm, Olympus MFT 1.2/45 mm, Fuji XT 1.2/56 mm, bei offener Blende unterscheiden sie sich jedoch in der Bildwirkung von Kleinbildobjektiven, denn sie würden bei MFT ein 0,7/45 und bei Halbformat ein 1.0/56 mm erfordern.
Immerhin gibt es Voigtländer (Cosima Japan) mit MFT 0,95/42.5 mm und 1.5/75 mm für Kleinbild.

Das 85er ist bis heute meine große Objektiv-Leidenschaft, auf alles könnte ich verzichten, aber darauf nicht.
Ich lasse sie alle schwärmen vom 50er, 35er oder gar 28er, nichts kommt meiner favorisierten Bildsprache eines 85er nah genug.
Nur das Nikon AF-S 1.4/105 mm hat mich schwach werden lassen und hätte ich gerne heute wieder als Z-Version.
Bei Blende f:1.4 im Porträt-Telebereich ist ein schneller Verfolgungs-Autofokus praktisch unverzichtbar oder man arbeitet mit sehr großer Ruhe und verlässt sich auf sein Glück. Sicherlich wurden auch vor Sony Alpha schon scharfe Aufnahmen bei offener Blende belichtet. Auch mir ist das schon gelungen. Aber sobald ich und das Modell ungezwungen, frei beweglich sein wollten, war ohne stärkeres Abblenden kaum ein scharfes Bild zu erzielen.

Was gab es nicht alles:
Canon S 1.5/85 mm (1952)
Canon FD 1.2/85 mm (1976)
Canon NFD 1.2/85 mm (1980)
Canon 1.2/85 mm L (1989)
Canon 1.2/85 mm L II (2006)
Canon 1.4/85 mm L (2017)
Canon R 1.2/85 mm L (2019)
Canon R 1.2/85 mm L DS (2019)
Leica 1.5/85 mm Summarex M39  (1943)
Leica R 1.4/80 mm Summilux
Leica M 1.4/75 mm Summilux
Leica 1.5/90 mm Summilux (2019)
Nikkor M 1.5/85mm (Anfang der 60er)
Nikkor AI-S 1.4/85 mm (1981)
Nikkor AF-D 1.4/85 mm (1995)
Nikkor AF-S 1.4/85 mm (2010)
Es handelte sich immer um die gleiche Version, bei der nur die Außenhülle, die Vergütung und beim AF-S die 9 Blendenlamellen abgerundet wurden.
Nikkor AF-S 1.4/105 mm (2016)
Nikkor Z 1.2/85 mm (2023)
Minolta AF 1.4/85 mm
Pentax A* 1.4/85 mm (1984)
Pentax FA 1.4/85 mm (1992)
Pentax DFA* 1.4/85 mm (2020)
Sigma 1.4/85 mm EX (2010)
Sigma 1.4/85 mm ART (2016)
Sigma 1.4/85 mm ART DN (2020)
Sony A 1.4/85 mm GM (2016)
Sony A 1.4/85 mm GM II (2024)
Zeiss – Contax 1.4/85 mm Planar (1975)
Zeiss – Contax 1.2/85 mm Planar (1981)
Zeiss 1.4/85 mm Milvus
Zeiss 1.4/85 mm Otus
Vivitar 1.4/85 mm
Meike AF 1.4/85 mm
TTArtisan 1.25/90 mm M

Einige habe ich vermutlich vergessen, aber die wichtigsten sind hier aufgelistet.

Heute gibt es vor allem eine Besonderheit, Nikon verzichtet auch in neueren Konstruktionen auf aspherische Linsenelemente, wie beim 1.4/85 mm (alle Versionen), beim 1.4/105 mm und sogar beim Z 1.8/85 mm. Erst das Z 1.2/85 mm S verfügt erstmals 2 aspherische Linsen – weil es alle machen und an den Bildrändern heute oft mehr Schärfe verlangt wird. Damit ist es jetzt auch vorbei mit dem einzigartigem Nikon-Look. Denn um absolute Schärfe über das komplette Bild, wie auch über komplette vignettierungs-freiheit ist es ja bei Porträts noch nie gegangen – also ich lehne das ab. Schon das Zeiss OTUS war viel zu scharf an den Rändern.

Doch das zielsichere Scharfstellen auf die Pupille mit f:1.4 war weit schwerer als erträumt. Bis heute ist es schwer an einer Spiegelreflex ohne elektronische Bildvergrößerung und farbigen Konturen ein superscharfes Bild bei offener Blende mit einem dieser Objektive einzufangen. Das liegt nicht alleine an der Blende, sondern daran, dass die Schärfentiefe aus 1-2 m Abstand so gering ist, dass schon kleinste Bewegungen von Modell oder Fotograf die exakte Schärfe zunichte machen. Da hilft nur, Stativ einsetzen und Modellkopf gegen eine Wand lehnen. Oder eben heute zur Not die Augenverfolgung bei Schärfennachführung und 5-10 BpSekunde verwenden. Oder auch das Bild am Monitor oder im Sucher so stark vergrößern, dass endlich auffällt wann die Schärfe nicht sitzt – trotzdem muss man dann unbeweglich bleiben.

Nur mit wenigen dieser Objektive habe ich bis heute nicht fotografiert.
Früher war die Farbzeichnung sehr wichtig, vor allem Zeiss Objektive und auch Canon Objektive waren eher ausgesprochene “Kaltzeichner” und überzeugten mich weit weniger als die optischen Konstruktionen von Nikon, Pentax, Minolta und Leica. Besonders mit Canon, deren Kameras mich jetzt seit immerhin fast 40 Jahren begleiten, war ich aufgrund der Farbsäume immer sehr unglücklich. Heute lassen sie sich endlich herausrechnen, doch Canon hat mir mit seinen Asphären und f:1.2 nie beim fotografieren die benötigte Sicherheit gegeben. Wenn es auf jeden Millimeter ankommt brauche ich die beste Linsenkonstruktion, die machbar ist. Zeiss war mit OTUS, der erste der eine neue Qualität brachte, sogar Sigma hat sich mit der ART-Serie angestrengt

Wenn ich mir für 2025 ein einziges Objektiv auswählen müßte, wäre es zweifelsfrei das 640g leichte und wunderbar abbildende Sony A 1.4/85 mm GM II. Denn Sony verfügt auch über den besten Pupillen-Erkennungs-AF aller modernen Kameras. Alle Objektive mit Lichtstärke f:1.2, die nur ½ Blende mehr Licht bringen und erheblich schwerer und dicker sind, führen aus meiner Sicht in die falsche Richtung.
Tatsächlich fotografiere ich am liebsten mit einer Fujifilm GFX 100II und dem 2.0/110 mm Menschen. Das ist das bei weitem beste Objektiv, die Kamera hat den besten Sucher aller Kameras und bittet mit 100 MP Sensor, was kein anderer so überzeugend bieten kann.

Was fällt im direkten Vergleich auf?
– Nikon baut deutlich dicker: 7,3cm und schwerer: 608g nackt
– Pentax bleibt schlank: 6,6cm und mit 545g nackt spürbar leichter
– Nikon verzichtet auf f: 22 und hat aber 9 Blendenlamellen
– Pentax kann auch f:22 und hat auch die 9 Lamellen
– beide verwenden eine gerundete 9 Lamellen-Blende, die vermutlich zugekauft wurde
– Nikon größter Glasdurchmesser: 8,0cm
– Pentax größter Glasdurchmesser: 7,32cm
– Nikons Hinterlinse ist etwas kleiner als die von Pentax
– Nikon nimmt sich 4 mm Platz für seinen Namen und die Bezeichnung NIKKOR 85mm 1:1.4 plus Seriennummer
– Pentax gravierte alles auf den Fokussierung: SMC PENTAX-A* 1:1.4 85 mm
– Nikon braucht 72 mm Filter und Pentax kommt mit 67mm Filtern aus
– Nikon verwendet eine schöne, kompakte Einschschraub-Sonnenblende
– Pentax verwendete leider eine gut 2 cm breitere, lange Metallblende, die die ganze Erscheinung hässlich machte
– Nikon Hartplastik Blendenring nur in ganzen Stufen
– Pentax Metallring in halben Stufen

Hier erklärt sich auch, das ich die Bezeichnung oft anders angebe als heute oft praktiziert wird. Mit Pentax aufgewachsen, kommt bei mir immer zuerst die Lichtstärke un danach erst die Brennweite, Nikon graviert es umgekehrt.
– beide fokussieren zum Glück anders als Canon in die gleiche Richtung – Drehung nach links für mehr Naheinstellung!
Deshalb haben mich Canon, Tamron, Sigma und Co meistens genervt!

Das Material:
Beide Objektive sind sehr, sehr wenig gebraucht und man sieht nur kleinste Gebrauchsspuren und etwas feinen Staub zwischen den Linsen. Beide wurden offensichtlich bewegt, denn auch nach gut 40 Jahren ist kein Verschleiß, kein Ruckeln, kein Stocken und erst recht keine Verharzung feststellbar!
Beide Lichtriesen verwenden viel Metall (eine Aluminium- oder Magnesiumlegierung vermute ich).
Der Rand des inneren Tubus bei Nikon wirkt dicker und solider, er fährt aber nur 1,0cm aus und die schnell Drehung legt nur rund 120° zurück.
Pentax hingegen fährt um 1,8cm aus und vollzieht eine rund 160° Drehung.
Daraus lässt sich schließen, das dieses Pentax Objektiv sich genauer und etwas feinfühliger fokussieren lässt.
Speziell den Pentax Takumaren mit Schraubbajonett sagen Experten einen besonders seidenweichen Lauf nach. Ich habe ein SMC Takuma 2.5/135 mm da und gefühlt fährt dieses 1.8/85 mm A* noch zeitiger, noch flüssiger zur Schärfelinie. Dagegen läuft das Nikkor mit leichter “Delle” im letzten Drittel der Naheinstellung und in den ersten beiden Drittel weniger weich und gar nicht seidig.
Zum manuellen Fokussieren ziehe ich das Pentax A* in jedem Fall dem Nikon und allen anderen Pendants dieser Lichtstärke und Brennweite vor.

Nikon nimmt sich weiterhin 4 mm Platz für seinen Namen und die Bezeichnung NIKKOR 85mm 1:1.4 plus Seriennummer, alles ist vorne im Objektiv zu sehen, auch von jedem Modell. Pentax hatte früher genauso innen graviert, doch seit den M-Objektiven ist das anders. Alles wird auf den Fokussierung: SMC PENTAX-A* 1:1.4 85 mm graviert. Vom Modell aus gesehen ist kein Schriftzug mehr zu sehen, nichts kann reflektieren.

Beide verwenden einen genarbten, dicken Gummi anstelle der früher üblichen aus metall gefrästen Fokussierhilfe. Bis heute kann ich die Metall-Fokussierringe nicht leiden, auch nicht am modernen Voigtlönder. Sie zerkratzen zu schnell und sehen schnell gebraucht aus. Auch wenn Viele das reine Metall mehr schätzen, ich brauche meinen Gummiring!
Ganz anders sieht es mit dem Blendenring selbst aus. Pentax verwendete ihn noch sehr lange, Sony hat ihn wieder eingeführt, obwohl er Ende der 80er von Minolta und Canon verdammt wurde. Nikon mußte spät nachziehen und das zählt zu den Dingen, die einen gegen Nikon aufbringen können. Der heutige, programmierbare und gefühllose (knickfreie) Ring am Objektiv, den uns Canon und Nikon schön reden wollen, hat alles vom Charme eines Blendenrings, einer Präzision verloren! Hier noch mal ein Hoch auf Sony und Panasonic/Leica – die wissen wie es geht!
Schon damals waren Blendenringe häufig aus Hartplastik, Canon, Minolta und auch an diesem 85er Nikkor ist er plante und relativ gefühllos. Er rastet nur in ganzen Stufen ein – peinlich!
Pentax lässt außer beim größten und kleinsten Wert alle Blenden halbstufig einrasten – nur so kann es sein. (⅓ Stufen finde ich schon wieder lästig, man kommt nicht so schnell manuell auf den gewollten, richtigen Wert!). Nikon liefert hier keine Präzision, die Blende ratscht einfach laut hörbar durch. Der Plendenring am Pentax Objektiv lässt sich sanft, präzise und deutlich leiser einstellen. Auch verfügt Pentax über einen satten Stift, der die Blende in A-Stellung bringt. Bei Nikon “gilt” f:16 als A-Stellung und bei späteren Modellen kam ein kleiner Plasteschieber hinzu.
Aber Nikkor hat den von vielen geliebten Chromring, so ist es auffällig und leicht als Nikkor zu identifizieren. Das Pentax bleibt unauffällig und verzichtet auf jeden Chrom, nur der kleine grüne Stern mußte sein.
Zu den verwenden Farben:
Bei Pentax ist auch das gravierte A am Blendenring grünend ft und m Skalen haben unterschiedliche Farben, Ft in hellblau und m in zartem sandgelb. Im gleichen Farbton ist eine Halbkugel 2cm rechts von der orangeroten, sehr gut sichtbaren Arretierung angebracht. Die sandgelbe Knubbel (früher weiß) rechts am Objektiv dient der Orientierung des Daumens beim Ansetzen des Objektives. Mit ihm kann man sich bei wenig Licht orientieren, beim Ansetzen muß er auf einer Höhe mit dem Entriegelungsknopf rechts an der Kamera sein! Pentax lässt hier gar keinen Zweifel wo und wie das Objektiv an der Kamera arretiert werden soll, absolute Liebe zu Detail.
Nikon hat nur einen kleinen weißen Punkt zum ansetzen, sehr spartanisch.

Die Optik:

 

 

Keine Sorge, ich werde jetzt nicht alle 80er Jahre Objektive vergleichen und jüngere aus den 90ern oder vor Sony GM schon gar nicht, ab da wurde alles nur schlechter. Auch bei Pentax folgte nach der A-Serie, von den Limited-Objektiven abgesehen, nur noch Plaste. Und auch bei Canon, Minolta, Nikon und Co wurde es eher gruselig. AIS und A waren die mechanische Krone der manuellen SLR-Objektive.
Es lohnt sich auch nur selten noch ältere Objektive zu suchen, oft sind die Linsenrechnungen identisch, aber die Vergütung erheblich schlechter. Also begann gut auszusehen mit Pentax Takuma Super Multi Coating, davon war weitgehend Lichtverlust bis sogar neben im Sumpf. Das kann mal schön aussehen, erreicht man aber auch durch anhauchen, wie schon Herr Hamilton wußte.

 

10. Dezember 2020
Nie wieder DSLR – Erfahrungsbericht Canon R5 & 11/800 mm

all Copyrights by: Alfred Schulte – fotografiert mit Canon DSLR – das ist seine Zielsetzung, dass mit DSLM R5, bei einer höheren Trefferquote, zu erreichen

Harry,
Wie du ja weißt habe ich, geleitet durch deine Tests, Berichte und Ratschläge, mich dazu durchgerungen, den Pfad der DSLR Fotografie zugunsten einer spiegellosen Kamera zu verlassen. Und da du mir ja auch zu einer EOS 5R und einem RF 800/11 Objektiv verholfen hast, möchte ich dir heute gerne ein paar erste Eindrücke zukommen lassen.

Erste Bewertung: Für mich gibt es keinen Weg zurück, die Ergebnisse sind einfach zu gut.

Was ist besonders positiv?

+ Der neue Sensor, der es ohne Einschränkungen erlaubt bis zu einer ISO 12800 zu gehen. Auch darüber hinaus ist die Qualität (Rauschen) immer noch sehr gut.

+ Der Autofokus ist einfach klasse, hier ragt für mich die Funktion des Augen-Trackings heraus. Ich habe bisher mit der EOS 5D IV in Verbindung mit dem EF 100-400 L II plus 1.4 Converter III fotografiert, das ist also für mich die Referenz. Meine Fokusbedienung der R5 lehnt sich an das an, was ich mit der 5D schon praktiziert habe, also „Rear-Button Fokus“ mit dem Einzelpunkt AF auf der AF-On Taste und dem Eye-Tracking auf der *-Taste. Ich starte den Vorgang mit der AF-On Taste und wenn der Vogel (meine Hauptobjekte) halbwegs fokussiert ist, nehme ich den Daumen rüber auf die *-Taste und in aller Regel sitzt dann der Fokus auf dem Auge wie angeklebt. Für schwierige Fälle habe ich die Abblendtaste mit der Funktion „Spot-Fokus“ belegt, da komme ich mit meinem Ringfinger gut hin, falls das in Einzelfällen mal erforderlich sein sollte. Ich füge einige Fotos bei, wo man schon gut sehen kann, warum ich in solchen Situationen in der Vergangenheit Probleme mit dem Fokussieren hatte (kleine Vögel im Geäst). Ich weiß das du geschrieben hast, du bleibst bei Sony wegen des besseren AF, das kann ich nicht beurteilen, da ich nie mit Sony fotografiert habe, ich habe nur heute gedacht, dann muss der Harry ja nichts anderes mehr tun als draufhalten und abdrücken, wenn der AF der Sony noch so viel besser ist als der AF der R5 😊.

+ Überzeugt hat mich die Kombination mit dem RF 800/11, denn ich habe mir nie träumen lassen, dass ich mal ein 800mm Objektive so selbstverständlich frei Hand würde einsetzten können! Es ist wohl die Kombination aus geringem Gewicht, Stabilisator (Objektiv und Kamera), die Empfindlichkeit des Sensors und natürlich des Augen-Tracking AF.  Über den Preis des Objektivs im Vergleich zu den 10.000€ Gläsern müssen wir dabei gar nicht reden. Außerdem bin ich unglaublich schnell auf meinem Objekt, ich kann mir das nur mit dem geringen Gewicht erklären. Zu Beginn habe ich mit viel zu kurzen Belichtungszeiten fotografiert, aus schierem Respekt vor dem 800mm Objektive und bin dann damit zu hoch in die ISO Werte gerutscht, aber inzwischen fotografiere ich mit Zeiten, die sind länger als mit dem EF 100 – 400 II L.

+ Die meisten der Fotos, die ich beifüge, sind bei „sehr bescheidenem Wetter“ alle frei aus der Hand entstanden. Hier im Norden war die Sonne fast drei Wochen lang nicht zu sehen. Heute war es das erste Mal, dass man durch eine Hochnebeldecke erahnen konnte, wo die Sonne stand. Mein Bedenken, dass das Ganze nur bei Sonnenschein funktionieren würde, sind komplett verschwunden.

+ Der elektronische Sucher ist ebenfalls ohne Tadel. Seit der Verfügbarkeit des Firmware-Updates 1.20 kann man die Helligkeit des Suchers ja auch auf „Auto“ stellen, das hat mich echt begeistert! Das kennt man vom Spiegelsucher so nicht.

+ Da ich kaum filme, habe ich bisher auch noch keine Berührung mit dem Überhitzungsproblem gehabt

 

Was ist nicht so gut?

– „Birds in Flight“ bekomme ich mit dem 800’er (noch?) nicht so gut hin wie mit dem 100-400.  Ich habe mich gefragt, ob das mit dem 600’er wohl besser gehen würde. Hier will ich erstmal weiter üben, bevor ich dann mal mit dem 100 – 400’er probiere.

– Der Akku ist schneller leer, daran werde ich mich gewöhnen müssen.

– Eine CF-Express Karte mit 512 GB kostet immer noch deutlich über 400 €, das ist mir zu teuer, also benutze ich zurzeit nur eine SD-Karte.

– So schön es ist, keine störenden Auslösegeräusche zu hören (beim elektronischen Verschluss), ich muss mich daran tatsächlich erst gewöhnen. Der Auslösepunkt ist nicht wirklich gut spürbar.

– Na ja, schon teuer das Teil.

 

Zu den Fotos: Dies sind durchnummeriert, sodass ich mich hier auf die Bildnummern beziehen kann.

Foto 01 (1/750 Sek., ISO 12800):

Bei diesem Beispiel kann man gut sehen, dass nachdem man den AF auf dem Auge des Vogels hat, bleibt er dort, selbst wenn das Tier einem den Schwanz zudreht. Wirklich hilfreich. Ich hatte hier alles fest, inkl. ISO, deshalb ist das Foto etwas unterbelichtet.

Foto 02 (1/750 Sek., ISO 12800):

Sowohl dieses Foto als auch das davor sind JPGs direkt aus der Kamera. Für mich als bisherigem „Raw Junkie“ wie du ja schreibst, ist es eine offene Frage, ob ich wirklich umsteige (später dazu mehr).

Foto 03/04 (1/125 Sek., ISO 1000):

Diese beiden Beispiele zeigen sehr gut, welche Fähigkeiten der AF bietet. Bei der 5D hätte ich garantiert im Geäst geendet. Spot on auf dem Auge!

Foto 05 (1/125 Sek., ISO 5000):

Dunkler Himmel, und eine 125tel Sekunde aus der freien Hand. Und JPG aus der Kamera, ich hab da an der Qualität nichts zu meckern.

Foto 06 (1/125 Sek., ISO 250):

Dunkler Himmel, und eine 125tel Sekunde aus der freien Hand! Unglaublich, dass man da fokussieren kann. Ich benutze meistens FV, die Blende ist ja fest und stelle auch eine feste Belichtungszeit ein, also quasi „Manuell“.  Der ISO Wert floated dann. Dieser stellte sich dann wegen des hellen Himmels so niedrig ein. Hier kann man kürzer mit der Belichtungszeit werden, es ist ja noch viel Spielraum nach oben beim ISO Wert.

Foto 07 (1/125 Sek., ISO 5000):

Gleiches Licht, der ISO Wert geht rauf wegen des dunklen Hintergrundes. Aber der Fokus ist wieder auf den Augen und das Rauschen, an dem ich nichts getan habe, ist absolut beherrschbar.

Foto 08 (1/1000 Sek., ISO 1600):

JPG aus der Kamera, leichter Crop mit Helligkeitsanpassungen, sonst nichts. Bring einen Raw Anhänger schon zum Grübeln …

Foto 09 (1/1000 Sek., ISO 5000):

JPG aus der Kamera, ohne jede Anpassung.

Foto 10 (1/1000 Sek., ISO 3200):

JPG aus der Kamera, ohne jede Anpassung. Obwohl der Vogel mich direkt anschaut, ist der Fokus auf den Augen. Bei der 5D wäre er auf der Schnabelspitze, zu weit nach vorne …

Foto 11 (1/350 Sek., ISO 3200):

C-Raw mit Lightroom geschärft, da Raw ohne Schärfung aus der Kamera kommt. Aber schau dir den Fokuspunkt an: auf dem Auge! So dicht, wie das Auge am Blattwerk ist, hätte ich die 5D nie dazu bekommen, sich von den Blättern wegzubewegen.

Foto 12 bis 14 (1/500 Sek., ISO 8000):

Das erste Foto ist C-Raw und mit Lightroom Mitteln bearbeitet (Schärfe und Rauschen). Beim zweiten habe ich die C-Raw Datei mit Topaz DeNoise Ai entrauscht, das mache ich nur bei wirklich wichtigen Fotos, wie bei seltenen Vögeln oder besonderen Vorkommissen. Diese Entwicklung liefert meiner Ansicht nach in diesem Fall die beste Qualität, aber das Processing dauert lange! Das dritte Foto ist ein JPG direkt aus der Kamera. Ich überlege zurzeit, die Rauschreduktion für JPGs in der Kamera etwas zurück zu nehmen und im Zweifelsfall mit Lightroom nachzuarbeiten, so denn erforderlich.

Harry: “Ich habe die Entrauschung sogar erhöht!” Der Punkt um den immer alle kreisen: Jeder denkt er kann es besser als Canon selbst und Canon lässt jeden gewähren. Ja es gibt Einzelfälle, da bringt gezieltes entrauschen, auch mit speziellen Filtern wie DeNoise etc. eine Verbesserung – allerdings immer auf Kosten der Grundschärfe und Auflösung! Und die Verbesserung gilt eben NICHT generell!
Als Canon-Freund – würde ich einfach auf Canon hören und denen vertrauen und kein Geld und Zeit in anderes investieren.
Ich komme aber jetzt von zuletzt Nikon, Olympus über Sony etwas zurück zu Canon und muß feststellen, die FARBEN und weißabgleich von Canon – wofür sie sehr gelobt werden – gefallen mir überhaupt gar nicht – ich murkse da immer noch mit den Einstellungen herum – wenn ich zeitgleich mit Sony fotografiere – kann man die Farben von Canon komplett hassen lernen.

So, Harry das soll als erster Eindruck reichen, Kommentare jederzeit willkommen.

Alfred Schulte

Meine Gedanken zu deinen Worten:

Hallo Alfred
ich habe natürlich deine Mail gleich gelesen und mich mit gefreut. Zufriedenheit sollte man hoch schätzen!
Leider hat es mich gesundheitlich etwas zerrissen (keine Viren!) und ich renne von Doc zu Doc und komme wohl im Januar um einige Eingriffe nicht herum, es gibt sicher Schlimmeres, aber es ist eben auch ernst genug (Leber/Milz) um sich eingehend damit auseinander zu setzen.

Und sonst mache ich jetzt meinen Kalender fertig und wenn es das letzte ist, was ich tue also bleib gesund – alles andere ist nicht viel wert.
Zu deinem Smily: “…dann muss der Harry ja nichts anderes mehr tun als draufhalten und abdrücken, wenn der AF der Sony noch so viel besser ist als der AF der R5 😊.”
Ja so ist es tatsächlich – und auch wieder nicht – denn es gibt doch genug Situationen, wo bei langen Brennweiten ein Eingreifen notwendig ist, besonders bei Eichhörnchen – jeder Grashalm, jeder Ast, jedes Blatt kann stören, da die Tiere mit dem Kopf kurz verschwinden und das geniale Lock-On von Nikon noch nicht in den spiegelfreien Kameras einzug gefunden hat! (auch nicht bei Nikon selbst)
Und ja – deine Methode und vorher einen Case auswählen – jedesmal neu – muß man bei Canon machen oder Vollautomatik und 80% sofort löschen.
Ist mir viel zu aufwendig für dauernd und kann Sony viel, viel, viel besser – da wird nichts gedrückt und das AF-Feld kann viel kleiner ausgewählt werden –
das ist das Hauptproblem der R5/R6 – für unsere Arbeit sind die AF-Felder noch viel zu groß – das werden alle zweifler demnächst an der R1 sehen oder schon seit 3 Jahren bei Sony.
Sprich, es gibt so viel zu tun, wenn ein Motiv verfolgt wird und man muß so schnell und vorausschauend sein – also da bleibt das Hirn voll präsent und nur draufhalten ist so nicht.
Gut ist aber das die Kamera mit 800 mm so leicht ist, das man schneller mit Motiven agieren und ihnen folgen kann als mit jeder anderen Kombination.
Ich werde nie “mehr” ein Canon Fan – selbst heute bin ich noch fortlaufend mit den Anfragen zur Justierung der Objektive an mehreren Canon-Kameras für den Autofokus konfrontiert – es war ein Alptraum, den es so bei Nikon, Olympus, Pentax nie gab. Und ja er ist mit spiegelfreien Kameras endlich auch bei Canon zu Ende – trotzdem – die Narben und die Verluste an scharfen Fotos, bleiben.
Zum 800 mm und dem Verfolgen von Motiven: Sag ich ja!!! Ja genauso habe ich es auch erlebt und beschrieben!
 

Veröffentlicht in General, News-Blitzlicht

6. Dezember 2020
Nikolausi


 

Veröffentlicht in General, News-Blitzlicht

3. Dezember 2020
Canon R 4.0-6.3/24-240 mm IS STM

“Strudeltaucher” –
Canon EOS R6 & R 6.3/24-240 mm IS STM bei 210 mm – ¼ Sekunde – f:32 – freihand

Das Canon 10-Zoom    kann man als trojanisches Pferd zum Canon R-Bajonett sehen.
Denn anders als die langweiligen 4.0/24-105 mm L IS – 2.8/24-70 mm L IS – 2.0/28-70 mm L wird hier für rund 900€ wirklich etwas geboten.
Ich konnte inzwischen vergleichen und das Canon R Objektiv lässt die Mitbewerber im Vollformat wie Nikon (28-200 mm) Tamron (28-200 mm) und Sony (24-240 mm) deutlich hinter sich. Es ist für Canon sehr gut und hochwertig verarbeitet und der Preis fällt langsam unter 800€. 

Einzig das beinahe halb so schwere R 4.5-7.1/24-105 mm IS STM für den halben Preis von rund 450€ kann dagegen eine Alternative für preisbewußte Fotografen sein, optisch und mechanisch ist es aber keine Alternative.