Tresor  
Filo Rings

1. November 2025
Indian wildlife

Indian Wildlife – Eye to Eye
Canon 2,8/70-200 mm L IS II f:2,8
 
 
Willkommen!

Seit 16 Jahren ist Harrys Photo-Tagebuch online
24 Jahre war davor HarrysInFocus online. HarrysInFocus habe ich inzwischen still gelegt.
Über 930 Beiträge nur auf dieser Homepage.

Dank Dr. Tilo Seeger (www.drtseeger.de) konnte ich eine große Homepage aufbauen und mein vielfältiges Wissen zahllosen Fotografen vermitteln.
Ich bin seit mehr als 35 Jahren immer mit den neuesten Objektiven und Kameras unterwegs. Wenn ich es mir aussuchen kann, fotografiere ich am liebsten Tiere und alles was lebt und sich bewegt. Man vermutet bei mir gerne eine besondere Leidenschaft für Fotografie und Fotogeräte – das ist aber aus meiner Sicht nicht ganz richtig, denn meine wahre Leidenschaft brennt für meine Motive, für Tiere, für Natur, für Menschen – der Rest ist nur Technik.
Meine große Homepage “HarrysInFocus” wurde gerne mal zu bunt und zu verwirrend empfunden – sie ist aber eben auch so wie ich. Ein bunter Vogel, gerne mal chaotisch und zerstreut, oft knallig und manchmal zu viel auf einmal.
Ich bin nicht geradlinig und angepasst und farblos vielleicht auch nicht.
Ein Mensch hat viele Facetten, viele Gesichter, er kann vieles sein, je nach dem auf welche Seele er trifft… man muß es nur versuchen.
Ich versuche – ich mag grau nicht und bin immer auf der Suche nach Farben, nach Licht. Ich fotografiere spannende Tiere und Menschen – nicht nur einmal – immer wieder, mir fällt immer noch was ein. Mit einer Kamera kann ich zwar fast alles ablichten und doch verwende ich immer wieder andere Kameras und Objektive, und suche immer das Limit…
wie in meinem Lieblingsfilm „Blade Runner“ (1982) bin ich gerne auf Messers Schneide.
Ich bin “Berlin – Herz & Schnauze”, gewagt und schüchtern, modern und hektisch und zugleich altmodisch mit viel grün, Wasser und Ruhe.
2010 fiel die Entscheidung, es mal mit ruhigen Farben und streng geordnet zu versuchen.
Dafür haben mir hier Andreas Klotz (www.Tipp4.de), Katrin Scheid und Sebastian Tänzer (www.Taenzer.me) eine ganz neue Plattform errichtet. Es hat nicht lange gedauert und ich habe diese Seiten mit massenhaft Fotos und Text gefüllt.

Ich wünsche Ihnen trotzdem viel Vergnügen beim Stöbern, Entdecken und Lesen!

Per E-Mail (HarryPX@T-Online.de) bin ich jederzeit für Sie da und beantworte Fragen, Wünsche und Anregungen, biete Tests und
meinen Foto-Wissen auf USB-Stick. Rein ins Vergnügen…

Und bitte nichts mopsen und nichts ohne meine Zustimmung zitieren oder gar kopieren und ins Netz stellen!
Seien Sie lieber selbst kreativ!

Auf Anfrage – können Sie mich für eine Portrait-Session oder ihre Feierlichkeit buchen. Ich bin kein Freund von festen Preislisten, Preise ändern sich ständig.  Alles ist abhängig vom Aufwand, Nachbearbeitung und Zeit – deshalb einfach eine kleine Mail an mich und sie bekommen ein persönliches Angebot.

Dies ist KEINE Fan-Page – KEINE Werbung, KEINE Suchmaschinen-Links und Optimierung

Auch wenn hier auf meiner Seite Markennahmen wie Canon, Nikon, Novoflex, Olympus, Panasonic, Pentax, Leica, Zeiss & Apple häufiger als vielleicht sonst gewohnt auftauchen – bitte ich Sie herzlich – das nicht als Fan-Page miss zu verstehen. Diese Marken sind hier präsent, aufgrund langjähriger, oft positiver Erfahrungen. Canon und Sony werden wohl am häufigsten besprochen, weil Sony die innovativste Firma hat und Canon noch das größte System und die meisten Kunden hat, nicht weil ich es für die beste Herstellerfirma halte. Grundsätzlich sind mir Marken-Namen und Firmen egal und ich übe da keine Solidarität – denn das wäre zu kurzlebig. Es sind alles Hersteller die Produkte vertreiben und offensiv versuchen Geld zu verdienen. Nachdem ich nun seit 30 Jahren „InFocus“ schreibe und 15 Jahre lang meine Info-News „BlitzLicht“ heraus gegeben habe, werde ich mich ab jetzt auf diese Homepage konzentrieren – mit meinem gesammelten Fotowissen seit 30 Jahren und meinen regelmäßigen Tests aktueller Objektive und Kameras. Da ich unbedingt unabhängig bleiben will von einflussnehmenden Redaktionen (die zumeist über wenig Praxis-Wissen verfügen) den Herstellern, den Vertreibern und der Werbe-Industrie und ein Abo-Preis wie bisher vermutlich immer weniger Menschen interessiert – stelle ich hier mein gesamtes Wissen ab jetzt jedem zur Verfügung. Ich biete jedoch noch viel mehr, intensive Beratung per Mail – speziell an die persönlichen Vorlieben und Bedürfnisse angepasste Objektive und Kameras und Zubehör, die ich zum fairen Preis gebraucht und neu beschaffe.
Als Honorierung erhoffe ich mir wie meine nordamerikanischen Kollegen eine jährliche Spende um diesen hohen Aufwand vor mir und meiner Familie zu rechtfertigen.
Sie können einen beliebigen Betrag ab 35 € HIER spenden.

Die vergangenen 30 Jahre haben gezeigt, dass meine Leser durch meine Beratung und Tests viel Geld einsparen konnten, da ich immer als preisbewusster Berater und nie als “Anpreiser” von Marken fungiere. Oft genug rate ich auch vom Kauf ab. Auf meine gezielte Fachberatung per E-Mail können Sie immer zurückgreifen!)

E-Mail-Kontakt – einfach hier auf Beratung- oder Bestellen-BonBons klicken.

 

1. Dezember 2014
USB-Stick & DVD

Seit 25 Jahren unabhängige Praxistests – für:
Fotografie draußen, NaturFoto, NaturBlick, FotoMagazin, Phototechnik International, Photographie, FotoPraxis, Markt&Technik, PhotoScala, HarrysInFocus, u.v.a.
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24. Dezember 2025
Dezember 2025


Mainhattan im schönsten Dezemberlicht
für alle treuen Leser ein wundervolles Weihnachtsfest!

Wo fange ich an?
Ich war nicht völlig untätig die letzten Wochen, nur passt es mir gar nicht in den Kram, dass US-Konzerne meine Worte & Fotos rauben, nichts dafür zahlen und damit selbst Geld verdienen.
Kann es noch schlimmer werden?
Einen Schutz von unserem Staat darf man nicht erwarten, zumal der mit Datenschutz und Fotografier-Verboten von Menschen völlig über die Ziele hinaus geschossen ist.
Bei mir geht ein sehr schlimmes Jahr zu Ende, abgesehen von schönen Aufenthalten in Spanien und noch schöner in Portugal, bin ich jetzt schon 18 Monate ausser mir. Und es werden noch 1-2 Jahre folgen, bis ich mein Leben vielleicht wieder intensiver leben und genießen kann. Also ich brauche einen langen Atem.
TROTZDEM: Bitte holt mich da raus und schreibt mir gerne Emails mit fotorelevanten Fragen, dass lenkt mich ab und fordert meinen Kopf.

Ich hatte die letzten Jahre schon versucht mir eine Pentax Vollformat Ausrüstung zusammen zu kaufen.
Jetzt im Dezember hatte ich das Glück endlich in Deutschland an das extrem gesuchte FA* 2.8/80-200 mm SMC in Champagner zu kommen. Das FA* 2.8/28.70 mm und viele andere Schätze von Pentax, wie A* 1.4/85 mm; A* 1.2/50 mm hatte ich schon längst. Ich könnte jederzeit einen Film und die LX einlegen und ganz analog mit besten Objektiven zu fotografieren. Das könnte ich auch mit der Nikon FA und vielen Nikkoren, nur die Olympus OM-3Ti hatte ich letztes Jahr mit allen Objektiven aufgegeben.
Es folgte also ein Versuch zurück zu meinen fotografischen Wurzeln: Pentax.
Ich besorgte mir eine K-1 II und war gleich enttäuscht.
Kamera sauschwer, Bedienung sehr fremdartig; offener Spiegel und Staub im Sucher; alles laut und rappelig.
Vor allem der laute und raue AF – das bin ich nicht mehr gewöhnt und da will ich auch nie mehr hin. Speziell mit dem 2.8/70-200 mm ergibt sich ein sauschweres Kamerakonzept, das ich heute nicht mehr bereit bin lange zu tragen.
Also dann lieber gleich die Fuji GFX 100II mit Tele und die ist auch optisch meilenweit entfernt.
Also das Experiment ist gleich komplett gescheitert, Pentax nur manuell, oder wenn die es schaffen eine wirklich handliche, leichtere Vollformat ohne Spiegel anzubieten.
Ich habe alle neuen Teile gleich wieder verkauft.

Es gibt reichlich Fotointeressierte mit wenig Geld, die nur Bilder und Filme machen ohne Sucher kennen,
die bekommen für nur 850€ plus Objektiv ein ungeschlagenes Angebot: Die Panasonic S9 im Vollformat. Also nicht diese verkrüppelten Kameras mit kleinem Sensor von Fuji, Canon, Nikon, Sony!
Aber auch hier hat die Panasonic LUMIX einen schmerzenden Pferdefuss, die Objektive!
Klasse: Alle Objekive von Leica, Sigma, Lumix und einiger Chinesen passen alle : L-Mount
Nur bei den Objektiven sollte man genaue Überlegungen anstellen, was man vorhat und braucht.
Die L-Objektive von Leica kann man gleich vergessen, weil sie irrsinnig teuer sind ohne eine bessere Leistung zeigen zu können. Einzig das L 2.8/28-70 mm (2000€) kann für manchen interessant sein. Es ist aber, wie die meisten Zooms created und craftet by Sigma.
Sigma selbst fühlt sich inzwischen wohl auch wie Leica-Fernost. Vieles im Portfolio ist weder schlecht, noch deutlich überteuert. Aber trotzdem klobig, lang, schwer und oft verrückt lichtstark oder lichtschwach – mir fehlt da unbedingt die Mitte, was soll ich jemals mit einem 1.4/14 mm, 1.2/35 mm oder gar 1.4/135 mm anfangen?
Wir könnten zunächst einmal nur mit kleinen Festbrennweiten beginnen: 8.0/26 mm Panasonic; 2.0/40 mm TTArtisan, 1.8/85 mm Panasonic, 1.4/85 mm Sirui.
Oder darf es auch das kleinste, leichteste Zoom für Vollformat sein? Das Panasonic 6.3/18-40 mm wird sogar relativ günstig im Kit angeboten. Auch 5.6/20-60 mm; 4.0/24-70 mm klingen durchaus reizvoll; das 2.8/24-60 mm wiegt 500 gr. und das 4.0/24-105 mm lässt Abbildungsmaßstab 1:2 zu. Optisch zählen die letzten beiden Zoom-Objektive zum besten für die Kamera.

Die LUMIX S9 ist eine der kleinsten und tatsächlich die preiswerteste Kamera im spiegelfreien Vollformat, von ehemals 1400€ wird sie jetzt schon für 900€ verkauft. Die Lumix S5II zieht dir rund 500€ mehr von der Bank. Sie wird ohne Sucher eben besonders für Hobbyfilmer und Aufstiegsfotofans (vom SP kommend) angeboten. Sie wiegt knapp über 400g und bleibt auch mit solidem Akku unter 500g. Sie ist heute die Kamera für “Creators” also a-soziale Medien getriebene, die mehr als ein SP suchen. Einen mechanischen Verschluss sucht man vergebens. Immerhin ist ein älterer 5-Stufen-Bildstabilisator und gleichzeitig Staubrüttler eingebaut.Sie ist technisch der S5II ähnlich, verzichtet aber auf den Sucher, sie kann mit eigenen Farbabstimmungen und schneller Bearbeitungssoftware in rund 1 Minute ein Bild bearbeiten und an das SP zum Veröffentlichen weiter leiten. 30 B/p/Sec mit AF klingen erst einmal toll.
Der AF ist endlich verbessert, aber für Tierfilmer taugt er trotzdem angesichts der Konkurrenz, kaum.
Die S9 ist wegen des fehlenden Griffes kaum eine Einhandkamera, dazu ist der bei Filmen und Stativfotomenschen ohnehin beliebte L-Bügel mit kleinem Griffstück notwendig. Dann wird aber die Kamera wieder rund 100g schwerer und kostet gut 40€ mehr.
Abgesehen von Größe, Gewicht und vor allem Preis, ist die Lumix S5II für mich weiterhin das beste L-Bajonett-Angebot.
Und wer jetzt die Sigma BF vorzieht, dem ist kaum zu helfen. Immerhin werden die Sigma-Objektive jetzt nach weihnachten wieder mitCashBack angeboten.
Die Nikon ZR ist am ehesten Konkurrenz, kostet aber 2350€. Und wer eine ausgewachsene, haptisch besonders gute Kamera sucht, kommt nicht an der Nikon Z5II vorbei. Für 1500€ bietet sie wirklich mehr und hat ein viel ausgewogeneres Objektivsystem.
Und so stirbt das Panasonic Lumix L-Bajonett schon wieder den Gnadentot, es ist technisch weder Nikon noch Sony gewachsen.
Und den zögerlichen AF braucht nun wirklich keiner, da hilft auch der kleinste Preis nichts.

Kameras des Jahres 2025:
Da haut mich wirklich nichts um. Die teuren Pro-Kameras von Sony und Nikon beherrschen den Markt und Canon hat Schwierigkeiten mit einer R5II zu folgen.
Bei der neuen “Einsteigerklasse” um 2000€ hat sich Canon wieder den Schneid abkaufen lassen und Sony 7V gefolgt von Nikon Z5II haben die besseren Konzepte und bieten mehr für’s Geld.
Das eine Hasselblad (DJI) X2DII besonders beliebt sein soll, wage ich sehr zu bezweifeln. Ich kenne niemanden der sie nutzt und habe nie jemanden mit der Kamera getroffen.
Um Fuji gab es das meiste Geschrei – ich war maßlos enttäuscht und kann von allen neueren Kameras nichts empfehlen.

Objektive 2025:
Warum Canon 1.2/45 mm und Nikon 1.2/35 mm so durch die Decke gehen und von jedem begehrt werden? Schickt mir die Antwort – ich weiß sie nicht. Ob man in den Reportage Brennweiten Objektive mit f:1.2 oder 1.4 nutzt ist letztlich kaum jemals zu sehen. Besser ist man geht näher ans Motiv, dann reicht auch ein f:2.0 Glas.
Auf ein Sigma 1.4/135 mm oder gar 2.0/200 mm hat bisher hoffentlich keiner gewartet, ich sehe den Nutzen für das Mehrgewicht und den Mehrpreis einfach nicht.
Dagegen war ein 2.8/100 mm GM Macro längst überfällig bei Sony.
ZOOM-Objektive:
Sony hat mit dem 2.0/50-150 mm jeden Vogel abgeschossen, jedes Lächeln eingefangen, jeden Hintergrund aufgelöst. Zweifelsfrei schon jetzt das Zoom des Jahrhunderts.
Das OMSystems 2.8/50-200 mm PRO-IS kam viel zu spät, ist sehr teuer, aber trotzdem hat sich das Warten gelohnt!
Kaum jemanden vom Hocker gerissen hat das Sigma 4.0/300-600 mm. Sehr schade, aber die schwere Bauart kann nicht überzeugen.

ALLES in Allem war 2025 aus meiner Sicht ein sehr langweiliges Jahr für Fotogeräte. Und wenn man nicht berührende Fotomotive hatte, noch schlimmer.
Für 2026 können wir dann wieder einiges mehr erwarten, kaum von Leica, Panasonic, Sigma und auch Canon könnte weiter Schwächen, wenn keine ambitionierte R7II erscheint.
Nikon wird eine Z7III zum guten Preis bringen und eine Z9II als High-End Bolide und auch sie brauchen eine sehr schnell, gut ausgestattete Z50 im kleineren Format.
OMSystems könnte eine neue Pen bringen.
Fujifilm wird hoffentlich über X-T6, X-H3, GFX100III nachdenken.

Der nächtliche Fuchs, der lautlos das Katzenfutter stiehlt,
ist keine tolle Aufnahme. Trotzdem war ich sehr froh das IP17Pro in der Hand zu haben und den Augenblick mit dem schneebedeckten Fuchs dokumentieren zu können! Einfach ein toller Moment 2025!

 

 

10. September 2019
Tamron und alle – Umweltbewußt?

Sony Alpha 9 & 2.8/400 mm & 2x Konverter

Apple IPhone 11

Das hatte ich befürchtet- das Weitwinkel und Ultraweitwinkel-Objektiv stirbt als nächstes.
Das IPhone 11 bietet:
2.4/13 mm Ultraweitwinkel,
1.8/26 mm “Standard”-Brennweite und
2.0/52 mm “Tele”-Brennnweite.
Das Szenario hält mich davon ab mit ein 1000-2000€ teures Ultraweitwinkel-Zoom zu kaufen und macht alle 2.8/24-70 mm – 2.8/28-75 mm – 4.0/24-105 mm unattraktiv zu Preisen um 1000€ und das 2.0/28-70 mm sowieso

Wenn das jetzt die Smartphones können, dazu ein hochempfindlicher Nachtmodus und damit sind dann auch Sternenhimmel-Bilder leicht möglich – dann setzt sich das in der Masse durch.
Anderer Hersteller haben ja auch echte 5x und sogar 10x Zooms eingebaut.

Das macht dann fast jede kreative Fotografie mit Wechselsystem-Kamera zweitrangig, wenn nicht bald obsolet. 

Mich erstaunt nur, das sich noch keiner an ein Makro-Objektiv im Smartphone getraut hat – das kommt auch, dann stirbt der nächste hochkreative Systemkamera-Grund.

Bisher bin ich noch ganz zufrieden mit Supertele, denn ein 2.8/300 mm oder 2.8/400 mm und schnelle Bewegungen stehen zum Glück noch nicht in den Machbarkeitsstudien der Smartphone-Entwickler.
Verstehen Sie mich nicht falsch, es kann natürlich von uns allen weiterhin mit tollen Systemkameras kreativ fotografiert werden – aber wir haben es bei Porträts und Urlaubsbildern ja erlebt – das Smartphone und seine Nutzer banalisieren alles. Plötzlich kann jeder die Fotos machen wie ein Foto-Liebhaber, ganz einfach, fast kostenfrei und superhandlich – mit einem Gerät, das sowieso fast jeder immer dabei hat.
Ich beobachte immer wieder tolle Frauen, die sich in Anwesenheit von Freund/Freundin selbst knipsen. Was sollen die noch mit einem leidenschaftlichen Fotografen? Die geben das Handy nicht mal mehr der Begleitung um sich ablichten zu lassen.

Nach dem Internet war das Smartphone der Anfang vom Ende von individueller Kreativität und wir werden die Aufgabe von Pentax, ja sogar von Canon, Nikon, Olympus, Panasonic erleben.
Wohin sollen sie auch ausweichen?
Von Smartphones haben alle außer Sony keine Ahnung und die sind auch abhängig von US-Technologie.
Unken ist doof, aber ich sehe nicht wie Pentax, Olympus, Fujifilm, Tamron, Sigma, Canon und Nikon in Zukunft satte Gewinne machen wollen.
Wenn man beobachtet und reflektiert wie sehr Pentax, Canon und Nikon bremsen und neue Techniken verleugnen (Pentax sagte kürzlich das Kameras ohne Spiegel nur eine kurzzeitige Modewelle seien…) und wichtige Umwelt-Klimaschutz-Möglichkeiten ignorieren – dann kann das nur ganz übel enden.

Also Deutschland mit seinem Auto-Wahnsinn steht keineswegs alleine wehrlos an der Front, die japanische Kamera-Industrie genauso.

Das Pixelrennen ist wieder voll entfacht und scheinbar das einzige was den Japanern einfällt – für mich als Tele-Fan ist das positiv, solange ich die besten Objektive verwende, wir alle anderen, außer dem Landschaftsfotograf meist eher Ballast.
Canon eröffnet mit 51 MP
Sony kontert nur mit 42 MP und viel besserem Dynamik- & Rauschverhalten
Sony setzt mit der 9 einen neuen Standard – 24 MP bei maximal 20B/sek.
Nikon setzt 48 MP.
Sony setzt noch eins drauf: 61 MP.
Canon kontert mit 32 MP im Halbformat und überholt die 28 MP die Samsung mit der NX1 gesetzt hatte.
Canon wird mit 83 MP weiter angreifen im Vollformat.
Ab jetzt sehen 20-24 MP Kameras wieder schwächer aus.

Die beste Kamera?

Gibt es auch 2019 nicht!
Wer sich nach dem technisch möglichen richtet wie ich, könnte zu dem Schluß kommen – es ist ganz klar eine Alpha 9, denn eine Nikon Z7 ist doch noch zu langsam, Panasonic sowieso und Canon – wer ist Canon?
Doch die Schnelligkeit der 9 ist wahnsinnig und meist hilfreich, wobei auch 10 Bilder in einer Sekunde ausreichen – aber was keinesfalls mehr ausreicht, sind 24 Megapixel- denn schon 42 MP und 47 MP sind viel besser und 61 MP noch besser – erlauben noch mehr Gestaltung und Freiheit.
Eine 7R ist unverzichtbar, erst wenn es sehr schnell wird, braucht man eine 9.
Canon, Nikon D1XII, D5, D6 braucht man gar nicht, Leica, Fujifilm, Panasonic VF, Sigma schon sowieso nicht mehr.
Ich kann mir nicht mehr vorstellen den ganzen Tag mit Spiegelreflex los zu ziehen – sie gar alleine mit in Urlaub zu nehmen – undenkbar.
Aber Anschauungen und Bedürfnisse sind grenzenlos. Meine D850 und 5DSR stehen sich platt, andere würden sie sich unbedingt wünschen.
Also zur DSLR zurück – kenne ich bisher niemanden – der das ernsthaft erwägt.

Verkäufe im Handel

ich bin mit fast allen Fotohändlern einig, es gibt viel zu viele Kameramodelle. Mehr als 3, maximal 4 dürften von keinem Anbieter gleichzeitig im Verkauf sein.
Canon EOS R verkauft sich inzwischen durch massive Preisnachlässe besser, Nikon Z ebenso. Canon wird jetzt die Modelle 77D und 80D massiv abverkaufen, es sollen nur 4 DSLR Kameras übrig bleiben, 800D, 90D, 5D, 1DX.
Olympus schwächelt total und will fortan kein CashBack mehr anbieten – allenfalls noch einen Bonus in Form von Objektiven und Zubehör. Fujifilm hat sich durch seine CB-Aktionen seine Preise komplett zerschossen, ohne CB kauft kein Kunde mehr etwas.Sigma wird nur noch sehr gebremst verkauft, Tamron dafür wieder stärker.
Amis und Engländer kaufen vor allem von Canon und Sigma fast alle Europa-Lieferungen auf und wollen den Bedarf von einem kompletten Jahr ansammeln um gegen Sonderzölle zumindest ein Jahr lang gewappnet zu sein.
Verrückt!
Sony verkauft sich als einzige Marke sehr gut und bekommt ebenfalls nicht genug Ware der neuen Objektive und Kameras nach Europa.Das Problem der Alpha 6000 Baureihen ist trotzdem, dass mehr als 90% der Käufer n ur die Kamera und das 16-50 mm kaufen und allenfalls noch ein 55-210 mm Tele dazu.
Die Käufer von Wechselobjektiven werden immer weniger.

Canon-Werbung, Foto-Hefte 

Größe allein ist eine wertlose Zahl – in der jüngsten Werbekampagne wirbt Canon wieder mit dem größten Objektiv-Porfolio auf dem Markt. Damit, dass sie auch das älteste und viele noch ältere Doubletten darin listen, lieber nicht. Die Überprüfung der Fakten zeigt, Canon hat genau 70 DSLR Objektive und 2 Konverter
Nikon kann ebenfalls 70 DSLR Objektive liefern, plus 3 Konverter.
Außerdem stehen bald 6 DSLM R und 10 M Objektive zur Auswahl.
Nikon liefert nur noch 6 Z Objektive und hat die Produktion seiner 11 Objektive für Nikon 1 eingestellt.
Also abgesehen von Nikon’s teurem total-Ausfall beim kleinen Sensor haben Canon und Nikon gleiche grosse Portfolios, NIKON liefert sogar noch einige manuelle Objektive und hat mit einem Bajonett weit länger durchgehalten als Canon – die in der Zeit 5 Bajonette verschlissen haben.
Sony muss sich da noch bescheidener geben, da werden 29 VF und 18 HF Objektive plus 32 Objektive für SLT-Bajonett gefertigt = 77 Objektive!
MFT schafft nur 59 Objektive und Fujifilm HF gar nur 28 Objektive!

Also wer hat den größten?
Sony hat den neuesten!

Das neue Fototest-Heft ist wie schon so oft voll mit Sigma Werbung, die 8 Seiten Tiefotografie des Sigma-Referenz-Fotografen und Experten für Sigma muss man auch dazu rechnen.
Das Sony 200-600 mm hat im Heft einen eher schwachen Antritt gegen Canon und Nikon und die 400 mm, 600 mm und 100-400 mm Sony Objektive wurden vorsichtshalber erst gar nicht getestet – so das es gar nicht erst zu Verirrungen kommt und Canon ganz klar Sieger bei allen Tier-Fotografen bleibt (lächerlich!). Denn NIKON ist da auch nur der schwächere Zweite und Fujifilm kann jetzt plötzlich punkten.
Spannend wie man Testsieger kürt, indem man einfach andere weglässt, erst gar nicht antreten lässt.
So ist das ja auch in jedem Sport, man wird nie wissen wer der Beste ist, weil ja niemals alle unter gleichen Bedingungen antreten könnten!

Auch im Fotomagazin wurden jüngst ein paar Super-Tele-Objektive getestet – vielleicht hätten die mal jemanden fragen können, der sich damit auskennt…
“Günstig in dei Ferne” – nur wirklich günstig ist gar nicht dabei (Sigma 6.3/150-600 mm C) anstatt dessen wird wieder einmal das schwere, niemals bessere 150-600 mm Sports gepusht – vermutlich sind die Lager voll damit. Am Ende ist das Nikon 5.6/200-500 mm trotz langsamen AF, schwacher Balance und hohem Gewicht -SUPER- und büßt auch an einer D500 nur wenig ein, was so nicht stimmt. Die Mechanik bekommt 92 Punkte – also beinahe perfekt – davon habe ich in der Praxis gar nichts gemerkt. Sigma 150-600 mm schneidet sichtbar schwächer ab bei 500 und bei 600 mm – das entspricht den Tatsachen, weil Sigma an Nikon und Canon Detailschärfe durch häufig unpräzisen AF einbüßt. Manuell auf Testentfernung ist das Sigma mindestens genauso gut auflösend.Tamron 6.3/150-600 mm G2 dagegen hat Offenblendschwächen und hat auch AF-Differenzen.
Als Testsieger können nur die beiden Sony-Zooms gesehen werden, sowohl 100-400 mm GM als auch 200-600 mm G sind optisch, im Autofokus und mechanisch allen anderen Konstruktionen überlegen.

Tamron hat mit dem 1.4/35 mm einer internen Info zur Folge sein letztes DSLR-Objektiv vorgestellt.
Künftig will Tamron nur noch Objektive für spiegelfreie Kameras produzieren.
Für Pentax K und Sony A STM-(ehemals Minolta) werden schon seit längerem keine Objektive mehr produziert.
Aus Tamron Sicht ist das 1.4/35 mm der Höhepunkt ihrer DSLR-Fertigung. Ab kommenden Jahr werden auch Canon EOS-RF Objektive angeboten. Der Schwerpunkt liegt aber bei Sony Alpha E. Nikon Z sollte später folgen.

Auch Sigma produziert keine Objektive mehr für Pentax-K und keine mehr für Sony A – Sigma wird vorerst nicht aufhören auch DSLR-Objektive anzubieten, aber der Schwerpunkt verlagert sich zu spiegelfreien Objektiven für Sony E, Leica L und Nikon Z.

Um Pentax ist es schlecht bestellt, auch im 100. Jubiläumsjahr ist kein Aufbruch zu spüren.

Und auch Olympus tut sich mit seinem 100. Jahr sehr schwer, die Nachfrage und die Verkaufszahlen sind stark zurück gegangen, die E-M5III wurde auf Spätherbst verschoben.

Huawei brauchen die japanischen Fotokonzerne wohl so bald nicht mehr zu fürchten, denn ohne den größten US-App-Store ist die Marke bald bedeutungslos.
Was sie aber fürchten sollten, sind die aufmerksamen Umwelt-Retter, die immer bewußter kaufen.
Denn Firmen wie Canon, Nikon und Fuji versprechen zwar CO2 Anstrengungen, doch in Wahrheit sieht es ganz anders aus:
1. Olympus steht am besten da, viele moderne Fabriken
2. Panasonic ähnlich gut
3. Sigma achtet sehr auf umweltverträgliche Produktion
4. Sony landet im Mittelfeld
5. Fuji tut viel, verballert aber weiter munter Instax-Sofortbild und Kameras
6. Nikon tut kaum etwas Gutes für die Produktion und

7. Canon steht am allerschlechtesten dar.

Bei der Kaufentscheidung wird das zukünftig eine gewichtige Rolle spielen.
Bevor wir bald noch länger an Motiven schlage stehen oder gar keine Naturmotive mehr lebendig sind – sollten vor allem wir Tier- & Natur-Fotografen mitdenken und Änderungen im Verhalten aller Menschen herbei führen.

Rechte:
Für mich bemüht das Zusammenleben in Deutschland und Europa und der gesamten Welt ja weniger auf demokratisch legitimierten Rechten und Verpflichtungen als vielmehr immer noch stärker auf dem Rechtsempfinden der Multimillionäre. Demokratie stelle ich mir anders vor.
Foto-Recht – weil ich selbst häufiger betroffen bin –
Sie dürfen jeden Hund, Katze, Pferd, Kaninchen und auch andere Haustiere jederzeit fotografieren und auch veröffentlichen – solange sie auf öffentlichem Boden stehen oder vom Besitzer des Privatgeländes die Erlaubnis dazu haben.
Ich gehe auch noch einen Schritt weiter in meinen Gedanken, Tiere und Pflanzen können niemandem gehören, auch dann nicht wenn er sie gekauft hat, sie füttert/pflegt und auf seinem Besitz in “Gefangenschaft” hält. Auch viele Zoos und Tierparks gehen mir da mit ihren Besitzansprüchen zu weit.

 

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6. September 2019
Leserbrief zu Nikon Z

Leserbrief:

Sehr geehrter …

länger nicht mehr im unmittelbaren Kontakt gewesen.
Das lag nicht an ihren Artikeln, beileibe nicht!
Das Nachfolgende musste ich nun nach den “Neuheiten”-Ankündigungen doch mal los werden.

Nikon reiht sich in die Unvernunft der Mitbewerber ein, die jetzt auch 1,2-er Objektive (statt 1,4-er) im Programm haben. Welcher ernstzunehmende Porträtfotograf riskiert eine Porträtaufnahme bei Blende 1.2, bei der die Wimpern schon unscharf sind, wenn die beiden Pupillen es überhaupt sind? Dazu müsste man, wie vor hundert Jahren u.m., die Köpfe fixieren, wodurch die Abgebildeten besonders locker:-\ wirken.

Über das Mehrgewicht und die Mehrpreise muss man gar nicht erst nachdenken, geschweige über die Unhandlichkeit in Verbindung mit der angeblich leichteren Bauweise der Spiegellosen. Da werden diese Vorteile schon vom Ansatz konterkariert. Zudem, wenn die Kameras immer höhere ISO-Werte nutzen können, wozu braucht es dann diese Lichtstärken? Nur 1 ironisch gemeintes Argument fällt mir ein, wenn die VFs bald die 100 Mpix erreichen und die noch nutzbaren Blenden gegen 2.0 tendieren, nämlich, wenigstens den Arbeitsblendenbereich nach unten, sprich: weiter öffnende Bereiche, auszuweiten, bevor die Beugungsunschärfe eintritt. Dann können sich die Early Adaptors über den teuren Unsinn freuen, den sie sich damit erkauften.

Die Dinos starben auch wegen der Unangemessenheit an die gebotenen Lebensbedingungen aus. Die Fotoindustrie lebte lange gut vom Massengeschäft. Wer sich soweit vom Bedarf weg entwickelt, darf sich nicht über die abnehmenden Umsätze wundern.

Wer braucht denn überhaupt noch diese aufgemotzte Technik bei einer Ausbelichtung – wenn überhaupt – von selten mehr als DIN A4, geschweige denn übergroße Dateien für das Internetteilen der Knipsbilder? Selbst die flankierenden Datenmassen erschweren nur die Postproduktion.

Erfahrene Fotografen, von denen die Firmen mehr Markentreue erfuhren, lassen sich von diesen durchsichtigen Animationen eher abschrecken als animieren.

An einem Gruß aus dem sonnigen Brandenburg sollte es nicht fehlen.
Weiterhin genügen “Stoff” für ihre unterhaltsamen und profunden Artikel wünscht…
————————————————————————-
dem wollte ich gerne Antworten:

Hallo Herr …

Dazu ein paar Gedanken:
Nikon hat jetzt 25 Jahre unter der Fuchtel von Canon verbracht, daraus müssen sie sich befreien und dazu gehören auch f:1.2 Festbrennweiten.
Filmer fordern und bezahlen sie und genug Fotografen ebenso. Ich habe 20 Jahre mit den 1.2/85 mm Objektiven von Canon gearbeitet und sehr viel ganz offen und habe damit Fotos machen können, die mit NIKON so nicht möglich waren.
Es klingt nach nicht viel, aber die Abstimmung des Objektives ist wichtig und das 1.2/85 mm war konkurrenzlos im Look.
Wenn man sich traut 1.2 auch zu verwenden.
Ja das war schwierig, weil Fotograf und Model sich immer bewegen.
Das ist jetzt Geschichte – Kameras erkennen Augen, Pupille und die Schärfe sitzt oft und dann perfekt!
Ja bei viel Licht braucht man ISO 25 oder Graufilter – und Aufhellblitz ist auch nicht so einfach – geht aber.
Mist waren immer die starken CA bei Canon – das Problem ist heute auch gelöst.
Ob man das braucht, muss jeder selbst entscheiden, wenn ich nicht oft ganz aufblende, leistet ein 1.8/85 mm perfekte Fotos!
Was die 60-120 MP für die kommenden Kameras angeht – so wird das seit Jahren überschätzt!
Ja es gibt Beugung und Unschärfen – aber das wird heute auch ausgeglichen und ist selbst bei einer 61 MP Kamera bei f:11 kein ernsthaftes Problem – nur ein theoretisches und es kann bei Macros an Bedeutung gewinnen.
Man sagt auch, bei diesen Auflösungen muss man zwingend mit Stativ arbeiten – hat sich auch mit dem neuen IBIS als falsch erwiesen – aber sorgfältiger sollte man arbeiten.
Es ist genau wie mit RAW, es wird immer behauptet, das es nicht ohne geht – die Wahrheit ist:
wie bei allem auf der Welt:
ES KOMMT DARAUF AN!
Ja für 20×30 sind die Auflösungen viel zu hoch und ja die Preise sind verrückt!
Aber auch eine Folge der immer kleineren Auflagen.
Wir sind leider die Dinos…

Sonnige Grüße aus Erfurt – ich bin wirklich sprachlos, wie abwechslungsreich und schön die Stadt ist – bin zum ersten Mal dort.
Lg Harry
 

Veröffentlicht in General, News-Blitzlicht

4. September 2019
Nikon D6 kommt zur Party

Nikon Z Objektive – diese NEUHEITEN sollen in den kommenden Jahren Realität werden:

Nikon Z-Objektive 2020:

  • NIKKOR Z 1.8/13mm S
  • NIKKOR Z 4.0/24-120mm S
  • NIKKOR Z 2.8-3.5/28-70mm S
  • NIKKOR Z 1.2/85mm S

Nikon Z-Objektive 2021:

  • NIKKOR Z 2.8-5.6/28-280mm S
  • NIKKOR Z 4.0/100-300mm S
  • NIKKOR Z 1,8/28mm S
  • NIKKOR Z 1.2/35mm S
  • NIKKOR Z 1.8/65mm S (Macro?)
  • NIKKOR Z 1,8/105mm S

Demnach zieht Nikon jetzt an Sony und Panasonic  vorbei und bietet wie bisher nur Canon und 1 Sigma 35 mm – künftig Festbrennweiten der Lichtstärke f:1.2.

Ich habe mir auch ein 1.8/135 mm gewünscht – aber nur mit Konverternutzung! (Das hat Sony vermasselt!)

und endlich kommt mein lange gefordertes 4.0/100-300 mm – leider beginnt es nicht bei 50 mm – aber wenn es leicht genug und bezahlbar ist… endlich!

aber ich lese noch kein Macro und noch kein 2.8/300 mm oder 4.0/500 mm… das ist sicher Absicht, das die langen Super-Tele noch bei DSLR bleiben sollen!

wie erwartet zeigt NIKON eine kommende D6.

Sie wird einer D5 sehr ähnlich sehen, was sie kann und wie schnell sie es mit welchem Sensor kann, will Nikon noch nicht verraten. Schade, aber auch nicht wirklich so wichtig, da die Spiegelreflextechnik die Schnelligkeit bremsen wird. Deutlich leiser soll sie aber werden, einen neuen Sensor bekommen und sonst wieder den höchsten Qualitätsstandards entsprechen.

Nach Sony, die in Kürze eine Alpha 9II vorstellen, kommt also vermutlich im Frühjahr 2020 die D6 zu einigen, wenigen Händlern. Canon ist spät auf der Party, wird aber vermutlich in den kommenden Wochen Position beziehen. Und es ist denkbar das eine Eos 1DxII mit vergleichbaren Daten zur D6 kommt und zusätzlich eine RS mit höchster Auflösung im neuen Bajonett.

Das sind alles neue Kameras weit jenseits 4000€ – ich rechne bei der D6 sogar mit gut 7000€. Trotzdem ist wenig wahrscheinlich, dass die mögliche Auflösung deutlich über 30MP liegen wird. Sony steht bei 24 MP.

Spannender ist der Entschluss von Nikon ab Ende 2019 ein AF-S 2.8/120-300 mm FL ED SR VR anzubieten. Was dabei SR bedeuten wird ist noch nicht erklärt worden, so weit handelt es sich aber um die vertraute Nikon-FX Bauweise.

Sigma hat ein solches Objektiv bereits seit vielen Jahren in der zweiten Generation- aber es ist sehr schwer (mit rund 3,5 Kilo mehr als doppelt so schwer wie 70-200 mm) sehr kopflastig, AF und OS machen wenig Freude an DSLR und es ist allenfalls vom Stativ einsetzbar. Dazu kommt, das praktisch alle Fotografen bisher mit einem 1500g leichten 2.8/70-200 mm und einem 2.5 Kg leichten 2.8/300 mm und 2x Konverter besser bedient sind. Beides ist problemlos freihändig nutzbar.

Offensichtlich bietet NIKON das neue Zoom für FX bzw. F-Bajonett an. Spannend wird da nur, wie schwer und teuer wird es. Ich rechne mit mindestens 2800g bei bis zu 8000€.

In meiner FotoPraxis ist der Unterschied zwischen 200 mm und 300 mm digital an modernen Sensoren, zu gering um wirklich relevant zu sein. Deshalb rentieren sich solche  Ausgaben nicht und kaum jemand wird 70-200 mm plus 120-300 mm gleichzeitig mitnehmen. Es ist heute weit besser mit etwas reduzierter Brennweite das Motiv mittig einzufangen und dann einen genauen Ausschnitt in der BB fest zu legen. Mit hochauflösenden Kameras bereitet das auch keine Sorgen mehr!

Auch die Fixierung auf die ungünstige Einstiegsbrennweite 120 mm finde ich doof. So ein Telezoom muss für mich bei 50 mm beginnen. Und ein 4.0/50-300 mm halte ich weiterhin für die bessere, leichtere, komfortablere Lösung. Sigma, ihr seit wieder dran, zeigt uns das es geht, 2000g leicht und sauschnell für spiegelfreie Kameras!

ich denke ich werde beide NIKON Produkte nicht brauchen und beides wird den Markt nur  begeistern wenn es wieder Erwarten Leichtgewichte zu günstigen Preisen werden.
Immerhin zolle ich Nikon’s Mut Respekt, vor allem damit vor Canon auf den Markt zu kommen.

 

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