Tresor  
Filo Rings

1. November 2025
Indian wildlife

Indian Wildlife – Eye to Eye
Canon 2,8/70-200 mm L IS II f:2,8
 
 
Willkommen!

Seit 16 Jahren ist Harrys Photo-Tagebuch online
24 Jahre war davor HarrysInFocus online. HarrysInFocus habe ich inzwischen still gelegt.
Über 930 Beiträge nur auf dieser Homepage.

Dank Dr. Tilo Seeger (www.drtseeger.de) konnte ich eine große Homepage aufbauen und mein vielfältiges Wissen zahllosen Fotografen vermitteln.
Ich bin seit mehr als 35 Jahren immer mit den neuesten Objektiven und Kameras unterwegs. Wenn ich es mir aussuchen kann, fotografiere ich am liebsten Tiere und alles was lebt und sich bewegt. Man vermutet bei mir gerne eine besondere Leidenschaft für Fotografie und Fotogeräte – das ist aber aus meiner Sicht nicht ganz richtig, denn meine wahre Leidenschaft brennt für meine Motive, für Tiere, für Natur, für Menschen – der Rest ist nur Technik.
Meine große Homepage “HarrysInFocus” wurde gerne mal zu bunt und zu verwirrend empfunden – sie ist aber eben auch so wie ich. Ein bunter Vogel, gerne mal chaotisch und zerstreut, oft knallig und manchmal zu viel auf einmal.
Ich bin nicht geradlinig und angepasst und farblos vielleicht auch nicht.
Ein Mensch hat viele Facetten, viele Gesichter, er kann vieles sein, je nach dem auf welche Seele er trifft… man muß es nur versuchen.
Ich versuche – ich mag grau nicht und bin immer auf der Suche nach Farben, nach Licht. Ich fotografiere spannende Tiere und Menschen – nicht nur einmal – immer wieder, mir fällt immer noch was ein. Mit einer Kamera kann ich zwar fast alles ablichten und doch verwende ich immer wieder andere Kameras und Objektive, und suche immer das Limit…
wie in meinem Lieblingsfilm „Blade Runner“ (1982) bin ich gerne auf Messers Schneide.
Ich bin “Berlin – Herz & Schnauze”, gewagt und schüchtern, modern und hektisch und zugleich altmodisch mit viel grün, Wasser und Ruhe.
2010 fiel die Entscheidung, es mal mit ruhigen Farben und streng geordnet zu versuchen.
Dafür haben mir hier Andreas Klotz (www.Tipp4.de), Katrin Scheid und Sebastian Tänzer (www.Taenzer.me) eine ganz neue Plattform errichtet. Es hat nicht lange gedauert und ich habe diese Seiten mit massenhaft Fotos und Text gefüllt.

Ich wünsche Ihnen trotzdem viel Vergnügen beim Stöbern, Entdecken und Lesen!

Per E-Mail (HarryPX@T-Online.de) bin ich jederzeit für Sie da und beantworte Fragen, Wünsche und Anregungen, biete Tests und
meinen Foto-Wissen auf USB-Stick. Rein ins Vergnügen…

Und bitte nichts mopsen und nichts ohne meine Zustimmung zitieren oder gar kopieren und ins Netz stellen!
Seien Sie lieber selbst kreativ!

Auf Anfrage – können Sie mich für eine Portrait-Session oder ihre Feierlichkeit buchen. Ich bin kein Freund von festen Preislisten, Preise ändern sich ständig.  Alles ist abhängig vom Aufwand, Nachbearbeitung und Zeit – deshalb einfach eine kleine Mail an mich und sie bekommen ein persönliches Angebot.

Dies ist KEINE Fan-Page – KEINE Werbung, KEINE Suchmaschinen-Links und Optimierung

Auch wenn hier auf meiner Seite Markennahmen wie Canon, Nikon, Novoflex, Olympus, Panasonic, Pentax, Leica, Zeiss & Apple häufiger als vielleicht sonst gewohnt auftauchen – bitte ich Sie herzlich – das nicht als Fan-Page miss zu verstehen. Diese Marken sind hier präsent, aufgrund langjähriger, oft positiver Erfahrungen. Canon und Sony werden wohl am häufigsten besprochen, weil Sony die innovativste Firma hat und Canon noch das größte System und die meisten Kunden hat, nicht weil ich es für die beste Herstellerfirma halte. Grundsätzlich sind mir Marken-Namen und Firmen egal und ich übe da keine Solidarität – denn das wäre zu kurzlebig. Es sind alles Hersteller die Produkte vertreiben und offensiv versuchen Geld zu verdienen. Nachdem ich nun seit 30 Jahren „InFocus“ schreibe und 15 Jahre lang meine Info-News „BlitzLicht“ heraus gegeben habe, werde ich mich ab jetzt auf diese Homepage konzentrieren – mit meinem gesammelten Fotowissen seit 30 Jahren und meinen regelmäßigen Tests aktueller Objektive und Kameras. Da ich unbedingt unabhängig bleiben will von einflussnehmenden Redaktionen (die zumeist über wenig Praxis-Wissen verfügen) den Herstellern, den Vertreibern und der Werbe-Industrie und ein Abo-Preis wie bisher vermutlich immer weniger Menschen interessiert – stelle ich hier mein gesamtes Wissen ab jetzt jedem zur Verfügung. Ich biete jedoch noch viel mehr, intensive Beratung per Mail – speziell an die persönlichen Vorlieben und Bedürfnisse angepasste Objektive und Kameras und Zubehör, die ich zum fairen Preis gebraucht und neu beschaffe.
Als Honorierung erhoffe ich mir wie meine nordamerikanischen Kollegen eine jährliche Spende um diesen hohen Aufwand vor mir und meiner Familie zu rechtfertigen.
Sie können einen beliebigen Betrag ab 35 € HIER spenden.

Die vergangenen 30 Jahre haben gezeigt, dass meine Leser durch meine Beratung und Tests viel Geld einsparen konnten, da ich immer als preisbewusster Berater und nie als “Anpreiser” von Marken fungiere. Oft genug rate ich auch vom Kauf ab. Auf meine gezielte Fachberatung per E-Mail können Sie immer zurückgreifen!)

E-Mail-Kontakt – einfach hier auf Beratung- oder Bestellen-BonBons klicken.

 

1. Dezember 2014
USB-Stick & DVD

Seit 25 Jahren unabhängige Praxistests – für:
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22. September 2026
Reise in die Vergangenheit – 80er Jahre – Nikon gegen Pentax 1.4/85 mm

 

Neben dem lichtstarken 35 mm Objektiv zählt fraglos ein 85 mm Tele zu den bis heute begehrtesten Objektiven der bildgebenden Kunst.

Ich bin in einer Welt aufgewachsen in der die Tele-Perspektive sehr begehrt und sehr starke Bildwinkel noch kaum möglich oder nur mit eingeschränkter Qualität realisierbar waren.
Heute sind Weitwinkel besonders wichtig, alles soll scharf sein und die eigene Person mittendrin.
Anfang der 80er Jahre kamen die zwei besten Kameras des Weltmarktes fraglos von Nikon: F3 (1980) und Pentax: LX (1980).
(Ja es gab auch bald eine Leica R4 (1980) und M6 (1984) mit sehr guten Summiluxen, beide teuer und trotzdem veraltet
es gab die Contax RTS II (1982) mit dem Planar, mir zu anfällig
die Canon F1N (1981) mit dem 1.2/85 mm L, mir zu altmodisch und grob
die Minolta XD7 (1977) mit dem 1.7/85 mm Rokkor ist einiges lichtschwächer,
Olympus OM4 (1983) mit lichtschwächeren 2.0/85mm, und später einem der wichtigsten OM-Objektive, dem 2.0/90 mm Macro – um nur die wichtigsten zu nennen.
Die waren alle spannend, aber sein wir doch ehrlich, damals wollte jeder eine F3 und die Aussenseiter träumten von der LX.

So weit zu den Kameras.
Bahnbrechend war die Entwicklung des hochlichtstarken Nikkor 1.4/85 mm, so dachte ich bisher. Doch ich mußte bei der Recherche einiges lernen, auch Leica hatte schon sehr früh hochlichtstarkes 1.5/85 mm für M39 Schraubgewinde, Canon hatte 52 noch sein S 1.5/85 mm fremd eingekauft, doch schon 1976 mit dem 1.2/85 mm S.S.C. für FD-Bajonett noch vor Nikon seine Bestmarke gesetzt. Zeiss hat sich schon 1975 für Contax und Rollei stark gemacht und 1981 auch Canon mit seinem 1.2/85 mm Paroli geboten.

Und dann gab es noch 1.0/50 mm L von Canon und das Zeiss 0.7/50 mm Planar!
Leica ging am liebsten eigene Brennweitenwege, wie mit dem M 1.4/75 mm.
Dann gab es hochlichtstarke f:1.2 Objektive für das halbe- und Viertel-Format:
Leica MFT 1.2/42,5 mm, Olympus MFT 1.2/45 mm, Fuji XT 1.2/56 mm, bei offener Blende unterscheiden sie sich jedoch in der Bildwirkung von Kleinbildobjektiven, denn sie würden bei MFT ein 0,7/45 und bei Halbformat ein 1.0/56 mm erfordern.
Immerhin gibt es Voigtländer (Cosima Japan) mit MFT 0,95/42.5 mm und 1.5/75 mm für Kleinbild.

Das 85er ist bis heute meine große Objektiv-Leidenschaft, auf alles könnte ich verzichten, aber darauf nicht.
Ich lasse sie alle schwärmen vom 50er, 35er oder gar 28er, nichts kommt meiner favorisierten Bildsprache eines 85er nah genug.
Nur das Nikon AF-S 1.4/105 mm hat mich schwach werden lassen und hätte ich gerne heute wieder als Z-Version.
Bei Blende f:1.4 im Porträt-Telebereich ist ein schneller Verfolgungs-Autofokus praktisch unverzichtbar oder man arbeitet mit sehr großer Ruhe und verlässt sich auf sein Glück. Sicherlich wurden auch vor Sony Alpha schon scharfe Aufnahmen bei offener Blende belichtet. Auch mir ist das schon gelungen. Aber sobald ich und das Modell ungezwungen, frei beweglich sein wollten, war ohne stärkeres Abblenden kaum ein scharfes Bild zu erzielen.

Was gab es nicht alles:
Canon S 1.5/85 mm (1952)
Canon FD 1.2/85 mm (1976)
Canon NFD 1.2/85 mm (1980)
Canon 1.2/85 mm L (1989)
Canon 1.2/85 mm L II (2006)
Canon 1.4/85 mm L (2017)
Canon R 1.2/85 mm L (2019)
Canon R 1.2/85 mm L DS (2019)
Leica 1.5/85 mm Summarex M39  (1943)
Leica R 1.4/80 mm Summilux
Leica M 1.4/75 mm Summilux
Leica 1.5/90 mm Summilux (2019)
Nikkor M 1.5/85mm (Anfang der 60er)
Nikkor AI-S 1.4/85 mm (1981)
Nikkor AF-D 1.4/85 mm (1995)
Nikkor AF-S 1.4/85 mm (2010)
Es handelte sich immer um die gleiche Version, bei der nur die Außenhülle, die Vergütung und beim AF-S die 9 Blendenlamellen abgerundet wurden.
Nikkor AF-S 1.4/105 mm (2016)
Nikkor Z 1.2/85 mm (2023)
Minolta AF 1.4/85 mm
Pentax A* 1.4/85 mm (1984)
Pentax FA 1.4/85 mm (1992)
Pentax DFA* 1.4/85 mm (2020)
Sigma 1.4/85 mm EX (2010)
Sigma 1.4/85 mm ART (2016)
Sigma 1.4/85 mm ART DN (2020)
Sony A 1.4/85 mm GM (2016)
Sony A 1.4/85 mm GM II (2024)
Zeiss – Contax 1.4/85 mm Planar (1975)
Zeiss – Contax 1.2/85 mm Planar (1981)
Zeiss 1.4/85 mm Milvus
Zeiss 1.4/85 mm Otus
Vivitar 1.4/85 mm
Meike AF 1.4/85 mm
TTArtisan 1.25/90 mm M

Einige habe ich vermutlich vergessen, aber die wichtigsten sind hier aufgelistet.

Heute gibt es vor allem eine Besonderheit, Nikon verzichtet auch in neueren Konstruktionen auf aspherische Linsenelemente, wie beim 1.4/85 mm (alle Versionen), beim 1.4/105 mm und sogar beim Z 1.8/85 mm. Erst das Z 1.2/85 mm S verfügt erstmals 2 aspherische Linsen – weil es alle machen und an den Bildrändern heute oft mehr Schärfe verlangt wird. Damit ist es jetzt auch vorbei mit dem einzigartigem Nikon-Look. Denn um absolute Schärfe über das komplette Bild, wie auch über komplette vignettierungs-freiheit ist es ja bei Porträts noch nie gegangen – also ich lehne das ab. Schon das Zeiss OTUS war viel zu scharf an den Rändern.

Doch das zielsichere Scharfstellen auf die Pupille mit f:1.4 war weit schwerer als erträumt. Bis heute ist es schwer an einer Spiegelreflex ohne elektronische Bildvergrößerung und farbigen Konturen ein superscharfes Bild bei offener Blende mit einem dieser Objektive einzufangen. Das liegt nicht alleine an der Blende, sondern daran, dass die Schärfentiefe aus 1-2 m Abstand so gering ist, dass schon kleinste Bewegungen von Modell oder Fotograf die exakte Schärfe zunichte machen. Da hilft nur, Stativ einsetzen und Modellkopf gegen eine Wand lehnen. Oder eben heute zur Not die Augenverfolgung bei Schärfennachführung und 5-10 BpSekunde verwenden. Oder auch das Bild am Monitor oder im Sucher so stark vergrößern, dass endlich auffällt wann die Schärfe nicht sitzt – trotzdem muss man dann unbeweglich bleiben.

Nur mit wenigen dieser Objektive habe ich bis heute nicht fotografiert.
Früher war die Farbzeichnung sehr wichtig, vor allem Zeiss Objektive und auch Canon Objektive waren eher ausgesprochene “Kaltzeichner” und überzeugten mich weit weniger als die optischen Konstruktionen von Nikon, Pentax, Minolta und Leica. Besonders mit Canon, deren Kameras mich jetzt seit immerhin fast 40 Jahren begleiten, war ich aufgrund der Farbsäume immer sehr unglücklich. Heute lassen sie sich endlich herausrechnen, doch Canon hat mir mit seinen Asphären und f:1.2 nie beim fotografieren die benötigte Sicherheit gegeben. Wenn es auf jeden Millimeter ankommt brauche ich die beste Linsenkonstruktion, die machbar ist. Zeiss war mit OTUS, der erste der eine neue Qualität brachte, sogar Sigma hat sich mit der ART-Serie angestrengt

Wenn ich mir für 2025 ein einziges Objektiv auswählen müßte, wäre es zweifelsfrei das 640g leichte und wunderbar abbildende Sony A 1.4/85 mm GM II. Denn Sony verfügt auch über den besten Pupillen-Erkennungs-AF aller modernen Kameras. Alle Objektive mit Lichtstärke f:1.2, die nur ½ Blende mehr Licht bringen und erheblich schwerer und dicker sind, führen aus meiner Sicht in die falsche Richtung.
Tatsächlich fotografiere ich am liebsten mit einer Fujifilm GFX 100II und dem 2.0/110 mm Menschen. Das ist das bei weitem beste Objektiv, die Kamera hat den besten Sucher aller Kameras und bittet mit 100 MP Sensor, was kein anderer so überzeugend bieten kann.

Was fällt im direkten Vergleich auf?
– Nikon baut deutlich dicker: 7,3cm und schwerer: 608g nackt
– Pentax bleibt schlank: 6,6cm und mit 545g nackt spürbar leichter
– Nikon verzichtet auf f: 22 und hat aber 9 Blendenlamellen
– Pentax kann auch f:22 und hat auch die 9 Lamellen
– beide verwenden eine gerundete 9 Lamellen-Blende, die vermutlich zugekauft wurde
– Nikon größter Glasdurchmesser: 8,0cm
– Pentax größter Glasdurchmesser: 7,32cm
– Nikons Hinterlinse ist etwas kleiner als die von Pentax
– Nikon nimmt sich 4 mm Platz für seinen Namen und die Bezeichnung NIKKOR 85mm 1:1.4 plus Seriennummer
– Pentax gravierte alles auf den Fokussierung: SMC PENTAX-A* 1:1.4 85 mm
– Nikon braucht 72 mm Filter und Pentax kommt mit 67mm Filtern aus
– Nikon verwendet eine schöne, kompakte Einschschraub-Sonnenblende
– Pentax verwendete leider eine gut 2 cm breitere, lange Metallblende, die die ganze Erscheinung hässlich machte
– Nikon Hartplastik Blendenring nur in ganzen Stufen
– Pentax Metallring in halben Stufen

Hier erklärt sich auch, das ich die Bezeichnung oft anders angebe als heute oft praktiziert wird. Mit Pentax aufgewachsen, kommt bei mir immer zuerst die Lichtstärke un danach erst die Brennweite, Nikon graviert es umgekehrt.
– beide fokussieren zum Glück anders als Canon in die gleiche Richtung – Drehung nach links für mehr Naheinstellung!
Deshalb haben mich Canon, Tamron, Sigma und Co meistens genervt!

Das Material:
Beide Objektive sind sehr, sehr wenig gebraucht und man sieht nur kleinste Gebrauchsspuren und etwas feinen Staub zwischen den Linsen. Beide wurden offensichtlich bewegt, denn auch nach gut 40 Jahren ist kein Verschleiß, kein Ruckeln, kein Stocken und erst recht keine Verharzung feststellbar!
Beide Lichtriesen verwenden viel Metall (eine Aluminium- oder Magnesiumlegierung vermute ich).
Der Rand des inneren Tubus bei Nikon wirkt dicker und solider, er fährt aber nur 1,0cm aus und die schnell Drehung legt nur rund 120° zurück.
Pentax hingegen fährt um 1,8cm aus und vollzieht eine rund 160° Drehung.
Daraus lässt sich schließen, das dieses Pentax Objektiv sich genauer und etwas feinfühliger fokussieren lässt.
Speziell den Pentax Takumaren mit Schraubbajonett sagen Experten einen besonders seidenweichen Lauf nach. Ich habe ein SMC Takuma 2.5/135 mm da und gefühlt fährt dieses 1.8/85 mm A* noch zeitiger, noch flüssiger zur Schärfelinie. Dagegen läuft das Nikkor mit leichter “Delle” im letzten Drittel der Naheinstellung und in den ersten beiden Drittel weniger weich und gar nicht seidig.
Zum manuellen Fokussieren ziehe ich das Pentax A* in jedem Fall dem Nikon und allen anderen Pendants dieser Lichtstärke und Brennweite vor.

Nikon nimmt sich weiterhin 4 mm Platz für seinen Namen und die Bezeichnung NIKKOR 85mm 1:1.4 plus Seriennummer, alles ist vorne im Objektiv zu sehen, auch von jedem Modell. Pentax hatte früher genauso innen graviert, doch seit den M-Objektiven ist das anders. Alles wird auf den Fokussierung: SMC PENTAX-A* 1:1.4 85 mm graviert. Vom Modell aus gesehen ist kein Schriftzug mehr zu sehen, nichts kann reflektieren.

Beide verwenden einen genarbten, dicken Gummi anstelle der früher üblichen aus metall gefrästen Fokussierhilfe. Bis heute kann ich die Metall-Fokussierringe nicht leiden, auch nicht am modernen Voigtlönder. Sie zerkratzen zu schnell und sehen schnell gebraucht aus. Auch wenn Viele das reine Metall mehr schätzen, ich brauche meinen Gummiring!
Ganz anders sieht es mit dem Blendenring selbst aus. Pentax verwendete ihn noch sehr lange, Sony hat ihn wieder eingeführt, obwohl er Ende der 80er von Minolta und Canon verdammt wurde. Nikon mußte spät nachziehen und das zählt zu den Dingen, die einen gegen Nikon aufbringen können. Der heutige, programmierbare und gefühllose (knickfreie) Ring am Objektiv, den uns Canon und Nikon schön reden wollen, hat alles vom Charme eines Blendenrings, einer Präzision verloren! Hier noch mal ein Hoch auf Sony und Panasonic/Leica – die wissen wie es geht!
Schon damals waren Blendenringe häufig aus Hartplastik, Canon, Minolta und auch an diesem 85er Nikkor ist er plante und relativ gefühllos. Er rastet nur in ganzen Stufen ein – peinlich!
Pentax lässt außer beim größten und kleinsten Wert alle Blenden halbstufig einrasten – nur so kann es sein. (⅓ Stufen finde ich schon wieder lästig, man kommt nicht so schnell manuell auf den gewollten, richtigen Wert!). Nikon liefert hier keine Präzision, die Blende ratscht einfach laut hörbar durch. Der Plendenring am Pentax Objektiv lässt sich sanft, präzise und deutlich leiser einstellen. Auch verfügt Pentax über einen satten Stift, der die Blende in A-Stellung bringt. Bei Nikon “gilt” f:16 als A-Stellung und bei späteren Modellen kam ein kleiner Plasteschieber hinzu.
Aber Nikkor hat den von vielen geliebten Chromring, so ist es auffällig und leicht als Nikkor zu identifizieren. Das Pentax bleibt unauffällig und verzichtet auf jeden Chrom, nur der kleine grüne Stern mußte sein.
Zu den verwenden Farben:
Bei Pentax ist auch das gravierte A am Blendenring grünend ft und m Skalen haben unterschiedliche Farben, Ft in hellblau und m in zartem sandgelb. Im gleichen Farbton ist eine Halbkugel 2cm rechts von der orangeroten, sehr gut sichtbaren Arretierung angebracht. Die sandgelbe Knubbel (früher weiß) rechts am Objektiv dient der Orientierung des Daumens beim Ansetzen des Objektives. Mit ihm kann man sich bei wenig Licht orientieren, beim Ansetzen muß er auf einer Höhe mit dem Entriegelungsknopf rechts an der Kamera sein! Pentax lässt hier gar keinen Zweifel wo und wie das Objektiv an der Kamera arretiert werden soll, absolute Liebe zu Detail.
Nikon hat nur einen kleinen weißen Punkt zum ansetzen, sehr spartanisch.

Die Optik:

 

 

Keine Sorge, ich werde jetzt nicht alle 80er Jahre Objektive vergleichen und jüngere aus den 90ern oder vor Sony GM schon gar nicht, ab da wurde alles nur schlechter. Auch bei Pentax folgte nach der A-Serie, von den Limited-Objektiven abgesehen, nur noch Plaste. Und auch bei Canon, Minolta, Nikon und Co wurde es eher gruselig. AIS und A waren die mechanische Krone der manuellen SLR-Objektive.
Es lohnt sich auch nur selten noch ältere Objektive zu suchen, oft sind die Linsenrechnungen identisch, aber die Vergütung erheblich schlechter. Also begann gut auszusehen mit Pentax Takuma Super Multi Coating, davon war weitgehend Lichtverlust bis sogar neben im Sumpf. Das kann mal schön aussehen, erreicht man aber auch durch anhauchen, wie schon Herr Hamilton wußte.

 

13. November 2018
Canon für immer – oder brauch ich IBIS & Eye-AF?

Noch eine letzte Anmerkung:
hatte mal eine Canon EOS 3 mit augengesteuertem Autofokus: Weiß nicht, ob er bei jemandem richtig funktioniert hat??
Bei mir als Brillenträger war es eine einzige Katastrophe. Wen die neuen pupillengesteuerten Autofokussysteme ähnliche Probleme haben, winke ich dankend ab.

Hallo Herr … und liebe Leser!
Ich habe vermutet, dass Sie so denken und ja das ist mir ein Ansporn den Fotofans da noch mal etwas zu erklären:
Eye-AF ab 1992 in den EOS 5, EOS 3, EOS iX-E (Aps), EOS 50E und EOS 30 war ein Experiment von Canon – nannte sich AF-Augensteuerung – es misslang und wurde danach nie wieder angeboten. Denn der menschliche Blick im Sucher wurde erfasst und entsprechend ein AF-Feld ausgewählt und darauf fokussiert. Das irritierte aber sehr und lenkte vom Gesamtmotiv ab.

Das hat mit dem Augen-AF/Eye-AF und der Gesichtserkennung von heute, wie ihn jetzt Sony (und abgeschwächt, weniger präzise und weniger schnell auch bei Fuji, Olympus, Panasonic und neuerdings Nikon Z zu finden) anbietet, gar nichts zu tun. Sony Kameras der neuesten Generation suchen im Bildausschnitt SELBSTSTÄNDIG nach der Pupille von Menschen, erfassen diese und steuern auf Wunsch (Einstellung oder Tastendruck) den AF der Kamera und alle AF-Felder verfolgen das Motiv und behalten die Augen im Fokus.

Das gelingt nicht 100% – Perfektion ist eine Illusion – ist abhängig von Licht, Bewegung, Störfaktoren und Schnelligkeit von Kamera und Objektiv. Doch so ein System leistet jetzt schon eine viel höhere Trefferquote als wir Fotografen es bei Blenden größer als f:4.0 je konnten. Das lässt sich für nahe Portraits mit großer Blendenöffnung, die nicht selten nur noch 1-3 mm Schärfentiefe haben, sogar auf rechtes oder linkes Auge einstellen, funktioniert hervorragend präzise. Meistens sogar durch Brillengläser, Schaufenster, durch Hindernisse und bei weniger Licht. Auch bei Gruppenaufnahmen werden Gesichter, Augen im Vordergrund erkannt und die Scharfstellung darauf angepasst. Die Kamerasoftware folgt dem Auge automatisch, auch wenn der Mensch sich schnell bewegt, Kinder die spielen, bei Sportlern etc.
Die beste und schnellste Kamera, die das beherrscht ist die Sony Alpha 9, gefolgt von der Alpha 7RIII und 7III und auch Alpha 6500, RX100 VI, RX10IV beherrschen das.

Doch modernste Kameras tun noch viel mehr:
In den 80iger Jahren begann Nikon in der FA mit der Speicherung von Lichtsituationen und Motiven, die die Kamera heimlich über den Prozessor abrufen kann. Das wurde für die Belichtungsmessung ständig weiter entwickelt, um Gegenlichtsituationen und die gesamte Lichtverteilung besser in den Griff zu bekommen.
Was Sony heute anbietet, geht viel weiter, der Prozessor analysiert das gesamte Motiv durch das Objektiv, erkennt ob Menschen, Tiere, Fahrzeuge, Sachen, Landschaften, Gebäude im Ausschnitt sind und unter welchem Licht welcher Reflektion/Absorption (Farben) sie sich befinden.
Also theoretisch, weiß die eingeschaltete Kamera noch vor Ihnen relativ gut, was fotografiert werden soll und passt Kamera und Bildaufnahmesensor und AF daran an. Das tut übrigens jedes Smartphone schon seit Jahren.

Wer besorgt weiter denkt, wird erahnen das dies nicht nur vorteilhaft ist, sondern dahin führen wird, das der Prozessor nicht nur Menschen und ihre Augen erkennt – sondern am Gesicht und Bewegungsprofil auch auf Daten von FB, Google, IG und Co (auf alles „Smarte“) oder Staatsmächten zurückgreifen und „jeden“ Menschen an praktisch jedem Ort auf der Erde identifizieren könnte – das tun Smartphones teilweise schon heute. Sie sortieren im Nachgang die Fotos in Ordner mit Orten, Zeit (GPS) und mit verschiedenen Menschen und sogar zu Namen, die vorhanden sind!
Ich kann nur nachdrücklich davor warnen – darum BITTEN, dass wir den Geräten diese extremen Erkenntnisse verweigern oder sie zumindest nicht dabei unterstützen – denn die scheinbar bessere Ordnung und das schnellere wiederfinden von Fotos, hat einen furchtbar giftigen Beigeschmack! (Gleiches gilt für Alexa, Siri und Co und vernetzte elektronische Geräte!)

In Kameras sind wir davon noch weiter entfernt und wer sein (verdammtes) GPS auslässt und Kameras nicht mit Smartphones verbindet – muss da erst einmal nichts befürchten (erst wieder wenn der PC die Fotos in die Klauen bekommt und dann eine Software sie sortiert und durchleuchtet!!!

Die Analyse des Motives führt viel schneller zu besseren Fotos (technisch) – nicht umsonst kann heute jeder Trottel, oder freundlicher ausgedrückt, jeder Foto-Laie auf Anhieb technisch weitgehend einwandfreie Fotos speichern. Und zukünftig kann er dann auch von Menschen bei f:1.2 perfekt scharfe Foto-Portraits mit AF auf der Pupille, bekommen. Wer mit diesen großen Öffnungen, größer als f:2.8 schon gearbeitet hat, weiß wie schwer es aus freier Hand zu realisieren ist. Oder warum Berufsfotografen im Studio Stative verwenden. Schon die Bewegung der Person um wenige Millimeter genügt und der AF – die Schärfe sitzen nicht mehr. Und auch der Fotograf und wie seine Kamera können ja gar nicht ohne Stativ bewegungslos bleiben. Deshalb sind präzise, scharfe Aufnahmen aus der Hand so schwer, bzw. oft eher ein Geduldsspiel oder Glückstreffer als präzise Kunst. Man kann Stative verwenden und auf f:8 abblenden oder maximal 50 mm Brennweite verwenden – damit haben sich Fotografen jetzt jahrzehntelang beholfen.

Heute wollen wir mehr und es geht ja auch mehr, für jeden, viel schneller, viel präziser und viel einfacher.

Selbst bei Menschen in Bewegung kann der Prozessor das oft erkennen und gezielt auf die Pupille scharf stellen – das gelingt selbst beim Sport. Also Sport-Fotografen, die jetzt noch Menschen beim Wettkampf mit Canon oder Nikon versuchen scharf zu fotografieren, leben entweder in Unkenntnis oder sind geizig. Denn, was Sony hier selbst beim 2.8/400 mm liefert, davon können Canon/Nikon Benutzer bisher nur träumen. Das gilt umso mehr für 2.8/70-200 mm und 1.4/85 mm. Und das lässt sich ja leicht auf Menschen auf der Bühne oder beim Fest, laufend, rennend, stehend, sitzend, zappelnd, schunkelnd, tanzend und in allen Bewegungsphasen übertragen – die Motiverkennung mit Eye-AF hält sie in viel mehr Situationen knackscharf fest, als der erfahrenste Fotograf das ohne Prozessor kann.

Das gelingt sogar inzwischen für einige Tiere mit deutlich erkennbaren Augen und wird ständig verbessert. Das und genau das hat mich zu Sony gelockt.

Es muss eigentlich heißen: Präziser Fokus auf die menschliche Pupille – Eye-AF ist dagegen sehr missverständlich.

Da ohne die präzise Schärfe am richtigen Ort im Foto – praktisch jedes Foto wertlos ist – und genau das in jedem Smartphone betrieben wird, wäre es töricht in einer teuren Systemkameras darauf zu verzichten. Allerdings müssen wir lernen bewusst damit und den späteren Bilddateien um zu gehen. Und das, in Verbindung mit viel besseren Objektiven (brillanter, schneller und höhere Detailschärfe) und IBIS bringt jeden Fotografen viel weiter. Und genau weil uns ausgerechnet der ehemalige Marktführer Canon so wichtige Technik wie Eye-AF und IBIS auch in den neuesten Kameras noch verweigert (im Gegensatz zu NIKON) – lässt mich so wütend gegen Canon werden. Entweder sie können es nicht, sie haben es definitiv verschlafen oder sie haben unangemessen böse Gründe uns weiter für blöd zu verkaufen. Canon serviert weiter in winzigen Häppchen, was Sony und Andere im vollen, tollen Kuchen zum happigen Preis anbieten. Und Canon ist zudem noch genauso teuer oder gar noch teurer – doppelte Verblödung. Nikon hat viel erkannt und umgesetzt und ist Canon um Jahre voraus – aber technisch tun sie sich trotzdem noch schwer gegen Sony, Fuji, mFT. Daran ist erkennbar wie schwer sich Canon tut und das sie praktisch nicht aufholen können.

Jetzt wird wieder klar gestellt, Canon hat den empfindlichsten und schnellsten AF mit den meisten AF-Feldern (über 5000) – was Canon dabei gerne unterm schwarzen Tuch verdeckt – das stimmt sogar – aber ausschließlich mit neuen R-Objektiven an der R Kamera und der Wert -6 bezieht sich ausschließlich auf Objektive der Lichtstärke f:1.2!!!
Schneller AF ist aber auch bei gutem Licht nicht mit adaptierten Objektiven, gleich welcher Art an der EOS R möglich – sondern nur mit 4 Objektiven, genau genommen ist sogar nur das 4/24-105 mm sauschnell.

Mir sind Marken egal und man wird immer von irgendeiner Firma übervorteilt – trotzdem, wenn das für mich so offensichtlich erkennbar wird und ich dumm ausbluten soll – dann hört mein Spaß dabei auf. Sei’s drum, wir werden Canon dazu zwingen in künftigen Kameras Eye-AF, IBIS und vieles mehr an zu bieten, was andere längst haben. Und ja die anderen müssen bessere Haptik, Menüs, Bedienung und voll bewegliche Monitore und geringste Störanfälligkeit, bessere Servicequalität noch lernen. Aber ehrlicherweise werden wir feststellen, Canon ist längst nicht mehr die Spitze der technischen Entwicklung bei Kameras und wird die vielleicht nie mehr erreichen und seit 2015 immer nur hinterherhinken und gegenargumentieren. So wie es Nikon lange Zeit erging – doch die haben erkannt was Fotografen brauchen und wollen zumindest mit Volldampf den Anschluss bekommen – die Z-Kameras haben das modernste Bajonett mit den wenigsten Beschränkungen, IBIS und Eye-AF und die viel besseren Sensoren und Bedienung als Canon.

Also weiter machen wie bisher, oder Nebenjob und neu denken… Das war jetzt nicht alles an Sie gerichtet, sondern wird so auf der Homepage stehen – sorry, ich war heute Morgen so schön im Schreibfluss. Doch denke ich, Eye-AF und Ibis (InBodyStabilisierung) wird sie fotografisch viel weiter bringen, als das neue Bedienung und Menüs Sie je aufhalten können.

Wenn Canon bleiben muss, dann einfach 1-2 Jahre warten und sich dann mit eingeschränkter, zweitklassischer Technik zum vollen Preis von Canon zufrieden geben. Oder schauen ob dann Nikon nicht viel weiter ist – wenn es Sony nicht sein darf – was ich ja verstehe – ich tue mich ja mit Sony genauso schwer.

Nur bei mir entscheiden immer die Objektive und da kann Sony jetzt schon viel mehr und besser als Canon und Nikon zusammen.

Also gerne weitere Fragen Wünsche einen schönen Saisonstart und trotzdem tolle Aufnahmen. Ich würde mir vermutlich diese Woche noch eine gebrauchte EOS 5DIV kaufen und nix Canon-Händler – der träumt ja auch nur von Canon und weiß gar nicht was abgeht – so nett sie auch sein mögen, sie müssen vom Verkauf leben. Jedes weitere Geld für Canon Neuware ist verschwendet – besser kurz gebraucht kaufen.

Vg Harry

 

Veröffentlicht in General, News-Blitzlicht

11. November 2018
Problematik in der Gesellschafts- und Event-Fotografie

Spannender Schriftwechsel zur Canon-Problematik und den speziellen Schwierigkeiten bei der Event-Fotografie:


Hallo,  nach langer “Sommerpause” beginnt langsam wieder die lange “Winterfotosaison”, spätestens am 11.11.!

Habe in letzter Zeit wieder Ihre Internetauftritte verfolgt, habe auch Ihre Abwendung von Canon zu anderen Firmen zur Kenntnis genommen. Habe für meine Carneval “Bühnenfotografie” immer noch die Canon 5D MKIII mit 16-35 4,0  24-105 4,0   70-200 IS II    300 4,0. + diverse Canon Blitzgeräte. Das heißt der Wechsel zu einer anderen Marke ist für mich aus ökonomischen Gründen nicht sehr sinnvoll. Der Wechsel von Leica R7 auf Canon mit Autofokus war ein Quantensprung. Der Wechsel von analog zu digital war bei den ständig wechselnden Bühnenlichtverhältnissen ebenfalls genial. Die Belichtung kann sofort vor Ort kontrolliert werden. Für mich sehe ich für eine spiegellose Kamera nicht diese Vorteile.

Was mir bei der 5D MKIII unter Jpeg -Anwendung nicht gefällt:
stärker sichtbares Rauschen bei ISO über 3200, und der Magenta Stich der Jpeg Bilder.

Hatte im Februar von Achatzi eine MKIV für eine Veranstaltung zum Testen bekommen.  Meine nicht repräsentativen Ergebnisse nach einer Sitzung (ich hatte versucht die Kamera ähnlich meiner MKIII zu programmieren ?):
Höhere Speicherkapazität bei EDV und Kamera erforderlich
Höherer Stromverbrauch
Belichtung etwa heller
ASA 4000 liefert ähnliches Rauschen wie MKIII bei ISO 3200
Farbabstimmung eher gelblich, MKIII eher magentafarben
Schärfe mit 24-105 bei MKIII besser als bei MKIV  (merkwürdig, Objektiv müßte vielleicht auf Kamera justiert werden?)

Wie sehen Sie das?

Sollten sich die von mir rein subjektiv beobachteten Dynamikvorteile und der Wegfall des Magenta Farbstiches bewahrheiten (Bei MKIII kämpfe ich ewig gegen zuviel rot, bei MKIV mußte ich in Photoshop rot zugeben), könnte ich für mich in der Canon EOS 5D MKIV eine Verbesserung sehen. Hatte auch das große Problem, bei der Fernsehsitzung mit den neuen LED Strahlern ständig monochrome (rot, blau) oder zu dunkle Bilder zu bekommen. Ganz wenige waren richtig belichtet und konnten verwendet werden. Profis hatten ähnliche Probleme, teilweise wurde verbotenerweise Blitzlicht eingesetzt.
Laut Aussagen eines LED-Herstellers sollte das Problem mit kürzeren Belichtungszeiten als 1/100 verringert oder behoben werden können. Dazu wäre natürlich der größere Dynamikumfang der MKIV ein großer Vorteil, da ich mit Telebrennweiten bei Blende 4 und ISO 3200 mitunter mit den Belichtungszeiten in längere Belichtungszeiten als 1/100 gekommen bin.

Jetzt alles in die Tonne zu treten und auf spiegellos umzusteigen, würde bei meinen Problemen doch gar nichts bringen, oder …?
Würden Sie in meinem Fall ein Update auf MK IV zum Lösen meiner Probleme befürworten oder hätten Sie einen anderen Lösungsansatz für mich?
Wie immer ganz lieben Dank im voraus für Ihre kompetente Hilfe

Ihr…

Schwierig.
Ich bin ja immer besonders bemüht markenunabhängig zu beraten – und meine eigenen Präferenzen außen vor zu lassen.

Mit der 5DIV nahm das Debakel bei Canon seinen An-Lauf und bekam eine starke Eigendynamik. Wenn ich eine Kamera nicht mag, dann diese – auch für 2700€ mag ich sie nicht mehr. Also, um die Objektive und Blitz weiternutzen zu können kann es vielleicht sogar das richtige sein, eine EOS R mit Adapter anzuschaffen. Richtig besser wird es wohl erst Mitte 2019 wenn weitere R Kameras kommen.
Es ist jetzt eine Zäsur, wie damals beim AF – und wenn Canon erst mitzieht und einen Eye-AF wie Sony anbietet – also einen AF der sich die Augen selbst sucht und sagenhaft schnell u präzise auf die Pupille scharf stellt – dann fotografiert kaum noch einer mit DSLR-Kameras. Und das bringt auch große Vorteile in der Gesellschaftsfotografie.
Da sie ja auch Kompakte gerne einsetzen, holen Sie sich mal eine Sony RX100VI – mit 24-200 mm Zoom – die hat auch Eye-AF und dann zeigt sich was Kameras heute für uns tun können. Sonst kann auch die günstige 6D II eine Alternative sein, neuer und besser als 5DIV für rund 1500€.
Wenn Sie die Preise mal studieren, sehen Sie auch, das CANON sein DSLR-System langsam ausverkauft. Selbst ein EOS 1DX-Nachfolger ist nicht mehr sicher. Die Kameras gehen heute alle den Leica-Weg – ohne Spiegel und Objektive dicht am Sensor. 

Das sind meine ersten Gedanken zu Ihrem Problem. Vg Harry P.

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Hat die EOS R einen grösseren Dynamikumfang als MKIII, kann ich sie wie die MKIV bis ISO 4000 oder mehr benutzen? Bis Mitte 2019 ist halt wieder eine komplette Campagne vergangen. Zu Adaptern habe ich ein zwiespältiges Verhältnis. Führt irgendwann doch zum großen Objektivwechsel…….
Weiß auch nicht wie sich die von Ihnen vorgeschlagene Sony Bridge Kamera bei iso 4000 verhält?
Zudem für meine Zwecke 300 besser 400 mm Brennweite bezogen auf vollformat benötigt werden.
Noch eine Idee zu dem LED Probleme mit den Bühnen Scheinwerfern??
Liebe Grüße, Herzlichen Dank Ihr

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Hallo

neuere, teurere Kameras haben Flicker Detection – die bemüht sich die beschriebenen Effekte zu vermindern. Hat aber auch die Einschränkungen, geht nicht im Live View, nicht bei Video und reduziert die Serienbildgeschwindigkeit deutlich und sollte nur mit festen Belichtungszeiten oberhalb 1/125 bei TV oder M verwendet werden.

Die 5DIV, 1DXII, 7DII haben das – die 6DII und EOS R nicht. Das ist ein Feature, das nur Kameras mit sehr schnellem Prozessor und schnellsten Auslesezeiten bieten – bei weitem am besten können das Sony Alpha 9 und Papa G9 und Nikon D500, D850. Bei Canon ist das bisher nur in der 1DXII besser entwickelt.
Grundsätzlich, je kürzer die Verschlußzeit, desto weniger stört die Beleuchtung – aber bei Gesellschaftsfotografie jenseits 1600 ISO wird man eben kaum auf sehr kurze Zeiten kommen, außer man verwendet Blitzlicht.

Höhere Dynamik – also KONTRASTUMFANG:

gibt es ja nur bei 100-200 ISO – schon ab 400 ISO wird der Gewinn reduziert und ab 1600 ISO ist davon praktisch nichts mehr zu sehen – das ist ja auch gedacht für Landschaftsfotos vom Stativ. Je größer der Sensor, desto besser die Dynamik – also Mittelformat!

Canon hat seit Jahren die schlechteste Dynamik und die Unterschiede – schon im Wolkenhimmel mit 400-800 ISO sieht man zwischen Canon und Nikon oder Sony sofort – das ist ein Grund für den raschen Aufstieg von Sony, die Sensoren sind eben viel besser, sei es in Dynamik, Bildrauschen, Farben und Auslesegeschwindigkeit – Nikon und Pentax profitieren auch davon. Aber bringt Ihnen bei höherer Empfindlichkeit sowieso kaum nennenswerte Unterschiede. Also wenn wir es so nehmen, sind wir doch wieder bei der alten 5DIV – leider. Von Canon ist bisher nichts besseres, schnelleres, leistungsfähigeres in Sicht – erst Sommer 2019.
Die Kompakten von Sony sind prima bis 1600 ISO, danach geht denen die Puste aus.
Klar, Adapter sehe ich auch kritisch und letztlich führt bei dieser Zäsur kein Weg am Neukauf der Objektive vorbei.
Mir hat das keinen Spaß gemacht, von Canon bei Nikon Hilfe gesucht und jetzt bei Sony gelandet – aber technisch liefert Sony 2 Generationen moderner, schneller, besser als Canon, auch wenn die Haptik befremdend ist und die Preise extrem aussehen – aber sieht man die neuen Preise für EOS R – wird erst klar, das Sony da woihl ein Schnäppchen ist… und immer noch erheblich besser.

Wer Ansprüche stellt, wird nicht bei Canon bleiben und bisher ist kein großer Sprung von Canon erkennbar – der müßte beim Sensor erfolgen und viele neue Objektive bringen. Ich hatte ja die gleiche Ausrüstung wie Sie und war damit ja bis nach Indien auch zufrieden, seit einiger Zeit würde ich keines dieser Objektive mehr nutzen wollen und Canon Kameras sind jetzt drittklassig – alle, auch die 1DXII – so leid mir das tut, Canon hat vor 8 Jahren aufgehört innovativ zu sein – warum haben wohl K. B. und viele andere ihren Handel mit Canon eingestellt/zurückgefahren und auf Fuji, Sony und andere gesetzt?
Weil, wie schon damals gesagt wurde, bei Canon nur alte Betonköpfe sitzen und da nichts mehr kommt und wenn, dann immer Jahre nach den anderen – nur bei einigen Objektivteams sitzen noch gute Leute, aber die Führung bleibt schwach und setzt auf alte Technik.

Sicher, wir können alle bei der 5DIV und 7DII stehen bleiben und zufrieden sein – aber der Gedanke, die Fotos sind ja gut genug – führt nirgendwo hin – das ist wie bei der DDR, inzwischen überholen alle anderen Fotografen federleicht und zaubern Fotos die für uns unvorstellbart sind. Ich muß mal nachfragen was Art Wolfe und andere jetzt verwenden, ob die nicht auch schon die Sony in der Tasche haben und die Canon nur zu Marketing-Zwecken und für spezielle Objektive heraus holen…

Es gibt im Menschenleben vermutlich immer nur einen Weg – neugierig nach vorne und rennen.

Mancher denkt bei Plaste-Verpackungen und Umweltverschmutzung – eine Rückbesinnung sei der richtige Weg, eben nicht mehr beim Discounter, kaufen, kaum noch Müll machen und fleissig sortieren, kein Diesel mehr, wenig Auto fahren, mehr Fahrrad, nicht mehr in Urlaub fliegen oder Schippern, keine Sonntagsausflüge mehr mit Auto, Wasser sparen, Klamotten jahrelang tragen –
ja das ist alles sinnvoll – aber die Weltbevölkerung explodiert weiter – der Hunger steigt, die Mobilität sowieso –  und Sand und saubere Luft und unverseuchte Böden sind sehr endlich,  deshalb kann es vermutlich nur vorrausschauende technische Lösungen geben – Forschung, Forschung, Forschung – Innovation – nach vorne rennen, schnell. Und im Kleinen trifft das auch auf unsere Leidenschaft, die Fotografie zu – modernste Geräte bringen Lösungen. Aber ich bewundere trotzdem die Menschen, die genügsam sein können, sagen mir reicht das oder besser noch, ich brauche das nicht mehr und spare alles ein.
Ob sie besser dran sind oder irgentwie mehr vom Leben an sich haben? Keine Ahnung.

Und bei Canon muß man mindestens seit 2012 – seit 6 Jahren – auf kleinsete Innovationsschritte hoffen und warten – endlos warten. Nichts ist komplett, nichts ist da wie es bei Nikon, bei Siny, bei Panasonic, bei Fuji, bei Olympus, ja selbst bei Leica längst ist. Als Leica 2014 mit der T und 2015 mit der SL kam – mußte jedem klar sein, das Canon jetzt mit Leica die Rollen vertauscht hatte – Leica konnte plötzlich Innovation und Canon verweigert sie.
Canon hat die Power das zu verändern, aber dazu müssen sie alles alte (jetzige) einstellen und komplett neu denken – aber auch die EOS R zeigt diesen Aufbruch leider ganz und gar nicht – die miese Tour mit IS, mit alten Sensoren und alten Objektivrechnungen geht genauso weiter. (mit IS deshalb, weil man praktisch gezwungen wird alle 6-8 Jahre neue Objektive zu kaufen und kein IBIS in der Kamera angeboten wird – nicht einmal in der R)

Mit teurem Canon System hilft nur – ruhig ausharren und mit dem wie es zur Verfügung steht zufrieden sein und bloß nicht zu Nikon oder gar Sony und Co schauen. Nur werden die Objektive und Kameras jeden Monat weniger wert udn die Canon neu Versionen sind oft gar nicht wirklich besser als die vorhandenen, siehe 4.0/24-105 mm, 2.8/70-200 mm etc.

Also es war schmerzhaft und teuer, aber ich weiß genau warum ich heute mit anderen Marken fotografiere. Und ich hoffe (glaube es aber nicht, weil alle anderen dann auch abfeuern was geht und wieder viel weiter sein werden) Canon macht 2019 einen großen Sprung, sonst sind sie in einigen Jahren ein kleiner Nischenhersteller wie Pentax.

 

Veröffentlicht in General, News-Blitzlicht

10. November 2018
24 mm Objektive – More, more, more

Ein lichtstarkes 24 mm Objektiv ist ein teurer Luxus und viele Zoom-Objektive beginnen heute schon bei 24 mm oder schließen die Brennweite im Superweitwinkel-Zoom mit ein. Doch dann ist bisher allenfalls Lichtstärke f:2.8 erreichbar und das nur bei bestenfalls mittelmäßiger Performance.
Ein vier Mal lichtstärkeres Objektiv mit sichtbar besseren Leistungen lohnt sich aus meiner Sicht in jedem Fall trotzdem. Für mich sind 24 mm und 85 mm auch weiterhin – vor allen 35 mm-50 mm Konstruktionen – die wichtigesten fotografischen Gestaltungsmittel.
Denn wo 50 mm langweilig sind und Brennweiten von 28-60 mm heute von jedem Smartphone kassiert und komplett banalisiert werden, sind 24 mm und 85 mm noch Herausforderungen und erlauben eine persönliche Gestaltung, die sich abhebt. Ganz besonders gelingt das im Nahbereich und mit ganz geöffneter Blende.
Zeiss beharrt eigensinnig auf 25 mm Brennweite und verschafft sich damit einen Nachteil, Loxia, Batis und Milvus sind verfügbar, wie immer extrem scharf und dafür weniger brillant – nicht meine Welt. Pentax bietet gar nichts an und Tamron traut sich auch nicht. Die Canon & Nikon DSLR Konstrktionen mit f:1.4 sind veraltet, schwer und nicht mehr immer gut genug für moderne Sensoren.
Nikon hat ein gutes 1.8/24 mm deutlich preiswerter und leichter und eine solche Konstruktion wird 2019 auch für das Z-Bajonett erscheinen. Ich hoffe der gute Abbildungsmaßstab bleibt erhalten.
Heute würde ich bei Nikon aber das 1.8/20 mm vorziehen. Sigma hat 2015 sein 1.4/24 mm ART vorgelegt, groß, schwer und nicht wirklich günstig. Es ist optisch ohne großen Tadel, doch der AF kann ziemlich nerven.
Für Sony A-Bajonett hat Zeiss vor wenigen Jahren ein neues 2.0/24 mm gerechnet, sehr leicht und mit sensationellem Abbildungsmaßstab, ein tolles Objektiv, nur leider für das falsche Bajonett.
Optisch sollte das Leica FLE auch nach 10 Jahren noch die Krohne der Schöpfung sein, doch Sony kommt mit dem neuen und viel preiswerteren 1.4/24 mm so deutlich heran, das sich das M-Objektiv kaum noch lohnt. Leica und Zeiss zeigen beim 24 mm ihr mechanisches Können, aber auch für die kleinen Sensoren gibt es Champions.
Olympus hat beim 2.0/12 mm leider nicht alles heraus geholt und verblasst doch sehr gegen die Konstruktionen von Leica-Panasonic 1.2/12 mm und 1.7/15 mm. Fujifilm liefert optisch und mechanisch beim 1.4/16 mm wie erwartet Spitzenklasse, nur der AF bleibt zweitklassig. Alles in Allem können alle kleineren Formate und selbst Mittelformat hier nicht die Bilder zaubern, wie es ein Sony 1.4/24 mm GM kann. Wenn man sich Vollformat anschafft, dann bitte auch mit solchen Objektiven. Ich bin bereit deswegen auf ein 2.8/24-70 mm und sogar ein 4.0/24-105 mm zu verzichten – beide Zooms kann ich auch bei kleineren Formaten, wie mFT, einwandfrei nutzen.

Andere haben auf die Schnelle auch schon Berichte verfasst und brauchbare Vergleichsbilder geliefert. Die Sprache von MK ist einfach grässlich – das mag man von meiner auch behaupten, aber Worterfindungen wie Landschafter und anderes aus dem Gruselkabinett sind einfach für mich völlig daneben – so wie ich Bigma, Shooten und andere Verballhornungen nicht akzeptiere und schon gar nicht gut heißen kann. Flüssig und locker schreiben ist eine Sache – falsche oder dumme Begriffe zu verwenden – eine ganz andere.
Einige stört vielleicht auch, das ich immer von Halbformat (anstatt APS-C – ich nenne es lieber und treffender Halbformat – denn APS-C war nie wirklich erfolgreich und nur ein schlechter Witz in der Kameraentwicklung) oder von spiegelfrei (anstatt mirrorless – denn spiegellos oder spiegelohne klingt für mich einfach besch.) spreche – nur wenn der Leser sich ein paar Gedanken macht, hoffe ich das meine Wortwahl präziser und keineswegs dumm klingt.
Und wenn er jetzt von Schärfe auf der einen Seite oder Bokeh auf der anderen fabuliert und das kein Objektiv spitzenmäßig in beiden Disziplinen sein kann – dann meint er Schärfe und Brillanz! Und es war schon immer das Ziel aller Hersteller einen guten Kompromiss zu finden und Zeiss hat den Regler immer mehr Richtung Schärfe und Leica Richtung Brillanz geregelt. Ist schon doll wie heute mit Begriffen jongliert und alles verklärt wird, was eigentlich immer sonnenklar war.

Immerhin sind die Feststellungen zum Sony 1.4/24 mm GM richtig.
Es ist viel schärfer, heller, kontrastreicher, brillanter und schöner zeichnend mit weniger CA und schöneren Blendensternen als jedes andere 24 mm zuvor!
Die höchste & homogenste Leistung zeigt das 1.4/24 mm GM 2 volle Stufen abgeblendet bei f:2.8 und hält diese Leistung bis f:8.0 um dann wieder geringe Verluste zu zeigen.

Weder Nikon 1.4/24 mm, 1.8/24 mm, noch Canon 1.4/24 mm, 2.0/24 mm oder auch Sigma 1.4/24 mm ART können da mit halten.
Sony kann es leichter, kompakter, schlanker und ausnahmsweise auch zum akzeptablen Preis. Und damit stempelt Sony am 42 MP Sensor jedes bisher existente Canon und Nikon Objektiv zum matschigen Altglas – das gilt auch und erst recht für alle Zooms die 24 mm enthalten!
Auch der Autofokus ist bei Sony in jeder Situation überlegen, vor allem dem Sigma 1.4/24 mm Art, aber auch den Canon und Nikon Objektiven.

Deshalb, wenn es Gründe für den Kauf einer Sony Kamera gibt – dann sind das immer stärker die Objektive:
1.4/24 mm – 1.8/55 mm – 1.8/85 mm – 2.8/400 mm – 4.0/12-24 mm – 4.0/28-135 mm PZ – 5.6/100-400 mm sind Ausnahmeobjektive – die keiner in der Qualität heute für Vollformat bieten kann! Weder Sigma, noch Zeiss oder Leica!

Und genau hier relativiert sich dann auch der geforderte, hohe Preis von 1600€ – wenn ich Spitzenleistung haben will – dann muß ich auch mehr Scheine abzählen und länger dafür arbeiten. Hier ist GMaster eine passende Bezeichnung. Es wird spannend wie R+Z+L Bajonett-Objektive hier in einigen Jahren antworten – aber jetzt ist Sony auf dem Olymp.

 

Sony FE 1.4/24 mm GM

LICHT:
+ klein, schlank, handlich, abgedichtet
+ programmierbare Taste
+ präziser Blendenring mit und ohne Klick
+ Gute, stabile Sonnenblende
+ schönes Bokeh
+ toll auch im Gegenlicht
+ wenig Vignettierung
+ leichtestes Objektiv seiner lichtstarken Klasse
+ mit 67 mm kleiner Filterdurchmesser
+ schöne Blendensterne, weit abgeblendet
+ besonders aufwendige 11 Lamellen Blende

Schatten:
– gesalzener Preis
– nicht vollständig frei von CA
– Blendenring in veralteten 1/3 Stufen
– Abbildungsmaßstab 1:5.9 ist gut, aber nicht umwerfend