Tresor  
Filo Rings

1. November 2025
Indian wildlife

Indian Wildlife – Eye to Eye
Canon 2,8/70-200 mm L IS II f:2,8
 
 
Willkommen!

Seit 16 Jahren ist Harrys Photo-Tagebuch online
24 Jahre war davor HarrysInFocus online. HarrysInFocus habe ich inzwischen still gelegt.
Über 930 Beiträge nur auf dieser Homepage.

Dank Dr. Tilo Seeger (www.drtseeger.de) konnte ich eine große Homepage aufbauen und mein vielfältiges Wissen zahllosen Fotografen vermitteln.
Ich bin seit mehr als 35 Jahren immer mit den neuesten Objektiven und Kameras unterwegs. Wenn ich es mir aussuchen kann, fotografiere ich am liebsten Tiere und alles was lebt und sich bewegt. Man vermutet bei mir gerne eine besondere Leidenschaft für Fotografie und Fotogeräte – das ist aber aus meiner Sicht nicht ganz richtig, denn meine wahre Leidenschaft brennt für meine Motive, für Tiere, für Natur, für Menschen – der Rest ist nur Technik.
Meine große Homepage “HarrysInFocus” wurde gerne mal zu bunt und zu verwirrend empfunden – sie ist aber eben auch so wie ich. Ein bunter Vogel, gerne mal chaotisch und zerstreut, oft knallig und manchmal zu viel auf einmal.
Ich bin nicht geradlinig und angepasst und farblos vielleicht auch nicht.
Ein Mensch hat viele Facetten, viele Gesichter, er kann vieles sein, je nach dem auf welche Seele er trifft… man muß es nur versuchen.
Ich versuche – ich mag grau nicht und bin immer auf der Suche nach Farben, nach Licht. Ich fotografiere spannende Tiere und Menschen – nicht nur einmal – immer wieder, mir fällt immer noch was ein. Mit einer Kamera kann ich zwar fast alles ablichten und doch verwende ich immer wieder andere Kameras und Objektive, und suche immer das Limit…
wie in meinem Lieblingsfilm „Blade Runner“ (1982) bin ich gerne auf Messers Schneide.
Ich bin “Berlin – Herz & Schnauze”, gewagt und schüchtern, modern und hektisch und zugleich altmodisch mit viel grün, Wasser und Ruhe.
2010 fiel die Entscheidung, es mal mit ruhigen Farben und streng geordnet zu versuchen.
Dafür haben mir hier Andreas Klotz (www.Tipp4.de), Katrin Scheid und Sebastian Tänzer (www.Taenzer.me) eine ganz neue Plattform errichtet. Es hat nicht lange gedauert und ich habe diese Seiten mit massenhaft Fotos und Text gefüllt.

Ich wünsche Ihnen trotzdem viel Vergnügen beim Stöbern, Entdecken und Lesen!

Per E-Mail (HarryPX@T-Online.de) bin ich jederzeit für Sie da und beantworte Fragen, Wünsche und Anregungen, biete Tests und
meinen Foto-Wissen auf USB-Stick. Rein ins Vergnügen…

Und bitte nichts mopsen und nichts ohne meine Zustimmung zitieren oder gar kopieren und ins Netz stellen!
Seien Sie lieber selbst kreativ!

Auf Anfrage – können Sie mich für eine Portrait-Session oder ihre Feierlichkeit buchen. Ich bin kein Freund von festen Preislisten, Preise ändern sich ständig.  Alles ist abhängig vom Aufwand, Nachbearbeitung und Zeit – deshalb einfach eine kleine Mail an mich und sie bekommen ein persönliches Angebot.

Dies ist KEINE Fan-Page – KEINE Werbung, KEINE Suchmaschinen-Links und Optimierung

Auch wenn hier auf meiner Seite Markennahmen wie Canon, Nikon, Novoflex, Olympus, Panasonic, Pentax, Leica, Zeiss & Apple häufiger als vielleicht sonst gewohnt auftauchen – bitte ich Sie herzlich – das nicht als Fan-Page miss zu verstehen. Diese Marken sind hier präsent, aufgrund langjähriger, oft positiver Erfahrungen. Canon und Sony werden wohl am häufigsten besprochen, weil Sony die innovativste Firma hat und Canon noch das größte System und die meisten Kunden hat, nicht weil ich es für die beste Herstellerfirma halte. Grundsätzlich sind mir Marken-Namen und Firmen egal und ich übe da keine Solidarität – denn das wäre zu kurzlebig. Es sind alles Hersteller die Produkte vertreiben und offensiv versuchen Geld zu verdienen. Nachdem ich nun seit 30 Jahren „InFocus“ schreibe und 15 Jahre lang meine Info-News „BlitzLicht“ heraus gegeben habe, werde ich mich ab jetzt auf diese Homepage konzentrieren – mit meinem gesammelten Fotowissen seit 30 Jahren und meinen regelmäßigen Tests aktueller Objektive und Kameras. Da ich unbedingt unabhängig bleiben will von einflussnehmenden Redaktionen (die zumeist über wenig Praxis-Wissen verfügen) den Herstellern, den Vertreibern und der Werbe-Industrie und ein Abo-Preis wie bisher vermutlich immer weniger Menschen interessiert – stelle ich hier mein gesamtes Wissen ab jetzt jedem zur Verfügung. Ich biete jedoch noch viel mehr, intensive Beratung per Mail – speziell an die persönlichen Vorlieben und Bedürfnisse angepasste Objektive und Kameras und Zubehör, die ich zum fairen Preis gebraucht und neu beschaffe.
Als Honorierung erhoffe ich mir wie meine nordamerikanischen Kollegen eine jährliche Spende um diesen hohen Aufwand vor mir und meiner Familie zu rechtfertigen.
Sie können einen beliebigen Betrag ab 35 € HIER spenden.

Die vergangenen 30 Jahre haben gezeigt, dass meine Leser durch meine Beratung und Tests viel Geld einsparen konnten, da ich immer als preisbewusster Berater und nie als “Anpreiser” von Marken fungiere. Oft genug rate ich auch vom Kauf ab. Auf meine gezielte Fachberatung per E-Mail können Sie immer zurückgreifen!)

E-Mail-Kontakt – einfach hier auf Beratung- oder Bestellen-BonBons klicken.

 

1. Dezember 2014
USB-Stick & DVD

Seit 25 Jahren unabhängige Praxistests – für:
Fotografie draußen, NaturFoto, NaturBlick, FotoMagazin, Phototechnik International, Photographie, FotoPraxis, Markt&Technik, PhotoScala, HarrysInFocus, u.v.a.
Hier finden Sie die
umfangreichste und ausführlichste Test-Sammlung
aller Autofokus-OBJEKTIVE
im Internet – Weltweit! 383 Tests!
Alle Berichte auf Deutsch und für jeden verständlich –
Alle bedeutenden Autofokus-Objektive in der Praxis getestet und beschrieben – unabhängig
und nicht erzwungen wirtschaftlich korrekt; alle Berichte ständig erweitert und ergänzt –
nur hier ungekürzt und klar!
& persönliche Beratung für jedes System und alle Objektive!

 

25. Juli 2026
USA 2024 Foto-Tagebuch

Liebe Leser, liebe Foto-Freunde,
Ich bin zurück, wenn auch noch aus der Zeit gefallen und etwas klimaanlagenkrank (der Unterschied Miami mit 33° zu 11° in Frankfurt und diesem harten Osterwetter hier, war dann doch zu krass).
Fast 4 Wochen durch: Nevada, Arizona, Utah, Californien, Florida

Hier die Karte des ersten Teils der Reise:

Nach einer vierwöchigen Reise mit den besten Kameras liegt jetzt vermutlich die Erwartung an “Klasse-Landschaftsfotos” an mich sehr hoch.
Das muß ich leider hier gleich entzaubern. Die habe ich nicht machen können.
DAS HAT VIELERLEI GRÜNDE.
Der erste gleich unumwunden vorweg, ich bin kein begnadeter Landschafts-Fotograf, war ich nie und werde ich nie.
 beeindrucken Landschaften sehr, aber ich brenne nicht dafür sie im spannendsten Licht unter größtmöglichen Strapazen festzuhalten. Und das muß man heute und vermutlich auch früher, wie ja am Beispiel A. Adams bekannt ist.
Ich brenne für Lebewesen und hauptsächlich für Säugetiere und die in einer tollen Landschaft gut abzulichten ist mein persönlicher Antrieb. Denn ihnen gehört zunächst einmal die Landschaft, Menschen treten da ja nur als oft zerstörerische Ordnungsgewalt auf.
Hinzu kommt, dass dort im Colorado-Plateau fast immer das gleiche Wetter mit sehr ähnliche Wolkenformationen vorliegen. Nicht ohne Grund sehen fast alle Fotos vom Grand Canyon, Bryce Canyon, Zion, Arches, Monument Valley, Canonlands meistens sehr gleich aus. Wenn da nicht gerade Sturm und besonderes Wetter vorliegen ist es fast unmöglich frische Bilder dieser jährlich millionenfach fotografierten Landschaften zu bekommen.
Selbst die Vermillion Cliffs und verstecktere Slot Canyons sind inzwischen gut bekannt und werden von fiten jungen “Entdeckern” ständig abgelichtet.
Deshalb erwartet da bitte von mir keine “Wunder”, dazu reichen eine Mittelformat und ein geschultes Auge nicht – da braucht es viel Zeit an jedem Ort, besondere Ortskenntnis, Fitness und extreme Wander- und Hitze-Begeisterung. Ich war froh wenn ich überhaupt irgendwo den Sonnenaufgang- oder Untergang mit bekam und meine Tiere entdeckt habe.

 

Ich habe wieder versucht einiges anders zu machen. Ich kannte ja die Gegend von einigen früheren Besuchen, außer dem Death Valley und Santa Rosa war mir alles von früheren Reisen bekannt. So habe ich meine Tochter gerne Hotels und Versorgung anhand der groben Strecke suchen lassen. Denn es war mit großen Schwierigkeiten verbunden an den meisten Stellen preislich noch bezahlbare und freie Unterkünfte zu finden. Trotz dem März, der keineswegs eine Hauptreisezeit ist, die beginnt erst im Mai und oft sind im Juni erst wieder die Passstrassen frei. Aber wir hatten nicht mit “Spring Break” gerechnet, also 2 wilde Wochen für junge Leute, vergleichbar unseren Vor-Osterferien. Und wir hatten nicht wirklich im Bewusstsein wie sehr Corona dieses Land und seine Infrastruktur beschädigt hat. Doch dazu später mehr.

Es war ein wilder, sehr anspruchsvoller und teilweise wirklich schwieriger Tripp und er wurde im Verlauf am Pazifik nicht wirklich leichter.

Doch an dieser Stelle erst einmal ein fotografischer Einwurf, ich hatte folgendes dabei:
Und das bitte immer vor dem Hintergrund, das ich es nicht mag nur mit einem System unterwegs und davon abhängig zu sein, dass ich eben nicht über alle wichtigen Objektive in vier Systemen verfügen kann. Ich habe mir meinen Traum erfüllt und bin das erste Mal seit 25 Jahren wieder mit Mittelformat gereist.
 Fujifilm GFX 100SII mit 4.0/20-35 mm, 4.0/45-100 mm, 3.5/50 mm, 2.0/110 mm, 4.0/250 mm
 Canon EOS R5 mit 4.0/14-36 mm, 7.1/100-500 mm, 1.8/35 mm
 Olympus/OMDS OM-1 mit 4.0/8-25 mm, 2.8/12-40 mm, 2.8/40-150 mm, 4.5/150-400 mm, TC 1.4x
 Fujifilm X100VI

Am Ende habe ich die X100VI kaum benutzen können und auch für Fuji 3.5/50 mm, 2.0/110 mm blieb keine Zeit sie einzusetzen – Motive hätte es schon gegeben.
Wenig verwendet wurde die Canon mit dem 14-35 mm und das 1.8/35 mm hatte ich für schöne Sonnensterne geplant, dazu kam ich gar nicht.
Beim MFT System hätte ich 8-25 mm und 12-40 mm zu Hause lassen können.
Man weiss das vorher nicht. Ich bin diesmal nicht in einen Slot Canon gekommen, was ich sofort sehr bereut habe, aber Wetter und Zeitaufwand machten das sehr schwierig.
Außer bei plötzlichen Tierbegegnungen habe ich kaum Muse gehabt, weil einfach aufgrund von Zimmersuche, Preisvergleichen, langen Fahrstrecken, kaum gutes Essen vor Ort (alles schloß zum Sonnenuntergang) war meine Fotografie diesmal noch mehr vom Zufall abhängig.
Ich hätte sehen wollen mit wie wenig Strecke und Fotos, Menschen die alles wie besessen vorher planen, zurück gekommen wären…
Ich habe einfach intuitiv alles, was ging, aufgezogen und versucht immer schöne Fotos in die Kiste zu bekommen.
Alles andere hätte mich wirklich gestresst, oder ich hätte den 4-6 fachen Zeitaufwand vor Ort gebraucht.
Und letztlich habe ich sehr viel Glück gehabt, viel versäumt und vielleicht noch mehr entdeckt.

 

1. November 2018
Objektiv-Spaß mit Sachverständigen

Ich habe mir einmal den Spaß gemacht, mir nebenbei, während ich gleichzeitig Fotos bearbeiten mußte, die Teile der Objektiv-Serie von K&G in YouTube anzuhören…

Spaß deshalb – weil es mich umhaut wie naiv und mit wie wenig Wissen die Menschen heute fotografieren. Da mag es durch ausprobieren möglich sein ganz brauchbare Studiofotos zu verkaufen, aber von Kameras, Sensoren oder gar von Objektiven und deren sinnvoller Verwendung oder gar von Tests ist kaum Wissen vorhanden.
Da wird Anders Uschold interviewt, der sich prächtig schlägt um den verbalen Entgleisungen etwas Paroli zu bieten… ich kenne Herrn Uschold und mag ihn auch, er blickt durch. Nur sein Wissen einfach und verständlich wieder zu geben, ist eine schwere Aufgabe und bei den teils saudummen Fragen wirklich eine Herausforderung…
Leider muß ich dieses Unwissen oder gar blödsinnige Vermutungen bei den allermeisten jungen Fotofans zwischen 15. und 40. Lebensjahr feststellen. Sie können alle Wissen im Netz zusammen klauen, aber Praxis haben sie keine und Erfahrungen mit verschiedenen Kamerasystemen und Objektiven erst recht wenig.
Einiges ist einfach nicht auszurotten. Alle wollen Geld sparen und allerbeste Leistung – also etwas, was sich gegenseitig ausschließt – da gibt es auch praktisch keine Ausnahmen.

Bei mir verhält es sich so, ich habe mir mit 14 Lebensjahren Papas Pentax ME Super mit 1.4/50 mm Objektiv geschnappt und angefangen ernsthaft mich mit Motiven, Licht, Kamera und Objektiv auseinander zu setzen. Danach wurde ich zum Fotolaboranten ausgebildet und habe anschließend als Fotograf und als Kameramann gearbeitet, um schlußendlich Phototechnik zu studieren – ich bin staatlich geprüfter Phototechniker und war oft genug als Praxisrester in vielen Zeitschriften und auch als Objektiv-Sachverständiger im Einsatz – seit 30 Jahren. Ich konnte mit allen anspruchsvollen Kameras vom Minox-Kleinstformat bis hin zum 18×24 cm Großformat arbeiten. Ich hatte praktisch alle existierenden Autofokus-Objektive zum Testen und sehr viele manuelle Objektive.
Mein Spezialgebiet sind lichtstarke Festbrennweiten und alle Tele-Konstruktionen.

Zur Vorab-Einschätzung: Ich fotografiere seit mehr als 30 Jahren mit allem was Fotos macht, bin spezialisiert auf Objektive und auf höchste Lichtstärken und extreme Brennweiten, die Motive sind bevorzugt in Bewegung.
Anders Uschold kenne ich persönlich, von Messen und vom Meinungsaustausch per Telefon. K&G kenne ich von Facebook und ihrer Homepage, sie haben einen starken Hang zu Canon und Tamron. Ich finde das bedenklich und habe das immer vermieden, selbst als ich für Minolta, für Pentax, für Sigma und andere Firmen gearbeitet habe, auf Messen tätig war – wußte ich immer, welches für welchen Zweck die besten Objektive und Kameras waren und hab das auch jedem gesagt, der es wissen wollte. Ich habe bis heute kein Verständnis für Menschen die sich an Firmen verkaufen, sich ihre Meinungen anpassen oder gar bügeln lassen. Ich hätte das auch tun können, dann hätte ich heute einen Aston Martin in der Tiefgarage meiner Villa mit Pool, einen Privatzoo und hätte alle Fotoausrüstungen, die ich je hatte nie verkaufen müssen.
M. K. offenbart sich mir in diesen Videos als Fotografen-Baby, relativ naiv und mit wenig echtem Wissen versorgt. Klar, er fotografiert erst seit 8 Jahren, das ist noch Säuglingsstatium, denn erst nach 15 Jahren beginnt man richtig dauerhaft tolle Fotos zu schaffen.
Aber auch seine Sprache und seine Reaktionen sind bestenfalls amüsant, ich kann mich nur wundern über den Mut die Klappe so groß aufzureißen mit so wenig Wissen. Vielleicht haben manche mich vor 20 Jahren ähnlich empfunden – ich hoffe nicht, möglich dass ich auch den Vorteil hatte, gleich mit Weltspitzenfotografen wie Moshee Jacoby, Art Wolfe, Fritz Pölking, Jim Brandenburg und vielen anderen Berührungen und Austausch hatte. Es hat einige Zeit gedauert, aber dann haben Menschen wie Fritz Pölking ihre Objektive bei mir angefordert, ich habe sie getestet und handverlesen. Anders ist ein Experte mit hohem Spezialwissen und ein sehr netter Kollege, der hier dem Affen ein bisschen Zucker gibt.

Aber auch er ist nicht in der Naturfotografie – einem der absolut extremsten und fordernsten Foto-Aufgabengebiete, zuhause und er hat sich auch nicht der Bewegungsfotografie verschrieben, fotografiert nicht häufig mit längsten oder kürzesten Brennweiten am Licht-Limit mit offener Blende. Aber er macht einwandfreie, saubere Labortests, auf die ich mich meistens als ersten Anhalt gut stützen kann.

Hier einiges was mir aufgefallen ist:

Es stimmt, dass man heute die Sensoren völlig überreizt und deshalb die Objektive extrem gefordert werden. Alle Fehler sind heute leicht zu erkennen und können extrem vergrößert werden mit 2-3 Klicks am hochauflösenden PC-Monitor.
Deshalb um ein geeignetes Objektiv zu finden, sollte man es an der verfügbaren Kamera ausprobieren. Nicht wenige Objektive werden von Auflösungen von 24 MP und mehr sehr überfordert. Das fällt dem Anwender jedoch oft nur im Vergleich richtig deutlich auf.
Deshalb halte ich es für sehr wichtig, mit einer neuen, hochauflösenden Kamera stets auch neue Objektive – modernste Konstruktionen – dazu zu kaufen.

1.Beitrag:  Sachverständiger
K&G Objektive mit Anders Uschold

Die deutsche, sorgfältige, präzise Mentalität – das sagt Anders ganz richtig – wir neigen zum analytischen Perfektionismus, wenn für uns ein Objektiv oder alles andere Technische gut genug ist, dann ist es für die gesamte Weltbevölkerung gut. Aus Deutschland kamen und kommen nicht umsonst viele der besten Produkte, die Menschen bisher erdacht und fabriziert haben. Mir ging es auch oft so, das große Firmen und bekannte Fotografen meine Expertise eingeholt haben, meine Meinung wissen wollen, auch wenn es darum geht, was sie entwickeln könnten. Er sagt sehr richtig, dass es nur einen sehr kleinen Kreis weltweit gibt, die seit langer Zeit mit viel Erfahrung Objektive testen. Sei es im Labor, wie er oder in der Praxis am Motiv wie ich das seit Anfang an mache.
Ich kenne sonst niemanden der mit so vielen, praktisch allen verfügbaren Autofokus-Objektiven an allen Kameras fotografiert hat – dafür habe ich meine Schwächen bei Software, bei der hintersten Einstellung in einem Kameramenü, bei moderner Berichterstattung über die digitale Medienflut, ich mag nicht in ellenlangen Videos schwafeln und keine Motive fotografieren müssen, die mir nicht liegen.

Die allermeisten Fotofreunde kennen nur ein System, allenfalls zwei Systeme und die vielleicht sogar etwas detailreicher als ich, nur hatte ich immer alle Systeme zur Verfügung. Wer hat gearbeitet mit Linhof, Sinar, Plaubel, Horseman Großformat, mit Nikon, Schneider-Kreuznach, Rodenstock Objektiven, mit Pentax, Hasselblad, Mamiya, Zenza-Bronica, Yashica, Rollei Mittelformat, wer hatte sonst noch so viele Kameras von Pentax, Nikon, Olympus, Leica, Canon, Minolta, Contax, Yashica, Panasonic, Sony, Fujifilm, Sigma, Samsung und den ganzen Objektiven…
Ich vermute, mir macht keiner etwas vor im Telebereich, beim Autofokus bei allen Systemen – auch die Hersteller nur kurzfristig, wenn etwas neu ist.
Konvex (ist wie ein Klecks) und Konkav sollten schon jedem Fotografen ein Begriff sein.
Ja die 35iger und 50iger Objektive wurden durch Zeiss OTUS und Sigma ART und Zeiss Sony revolutioniert – sie sind lang, dicker und deutlich schwerer geworden und kosten das 5 fache und mehr.
Das beste 35 iger ist das CANON 1.4/35 mm L II gefolgt vom Zeiss Sony 1.4/35 mm und  dann Sigma 1.4/35 mm Art. Auch das Tamron 1.8/35 mm VF schneidet durch seinen Abbildungsmassstab sehr gut ab.
Bei den 50 gern sieht es so aus: Zeiss Otus 1.4/55 mm – Tamron 1.8/45 mm VC – Sigma 1.4/50 mm.
Bei den 85igern hat auch zuerst Zeiss mit einem 1.4/85 mm Otus angegriffen und dann folgte Sigma mit dem extrem großen 1.4/85 mm Art, Sony 1.4/85 mm und Tamron mit dem leichten 1.8/85 mm VC mit Bildstabi und jüngst das Canon 1.4/85 mm L.
Mit einem Schlag sind bewährte und beliebte Konstruktionen weit abgeschlagen, auch Canon 1.2/85 mm LII, Canon 1.8/85 mm, Nikon 1.4/85 mm, 1.8/85 mm und alle älteren Konstruktionen sehen an einer 36 MP oder gar 46 MP, 51 MP Vollformat-Kamera – genauso wie an einer 24 MP Halbformat-Kamera, einfach schon schwach aus.

Canon und Nikon verlieren hier sehr deutlich und haben noch nichts wirklich neues, die Grundkonstruktionen wurden vor mehr als 50 Jahren erdacht.

Entscheidend ist letztlich welches Objektiv man dabei hat und wie man es einsetzen kann. Eine Kamera mit einem 35iger ist toll, aber langweilt mich letztlich schnell. Auf der letzten Reise konnte ich viele tolle Reportage-Motive mit der Olympus E-M1II und dem 4.0/12-100 mm einfangen und habe kaum etwas verpasst.

Beeindruckende PHOTOGRAPHIE erzielt man nicht mit Canon, Tamron oder Nikon und Co – sondern mit tollem, außergewöhnlichem Licht, mit besonderer Hingabe zum Motiv und mit grenzenloser Geduld!

 

 

Veröffentlicht in General, News-Blitzlicht

30. Oktober 2018
Canon, wer soll dich noch verstehen?

  • Canon hält zu schwache Objektive im Programm, wie: 20 mm, 50 mm, 85 mm, und viele Zooms
  • Canon macht die EOS 1D noch schwerer und lauter
  • Canon konzentriert sich auf Professional Video und bleibt dabei relativ erfolglos
  • Canon stellt mit der EOS 5DSR nur einen Versuch vor
  • Canon bringt ein drittes Bajonett EOS M ohne ein spannendes Objektiv
  • Canon bringt eine völlig überzogen teure 5DIV ohne beweglichen Monitor
  • Canon bringt eine schwache EOS 6DII
  • Canon bringt keine verbesserte EOS 7DIII
  • Canon stellt eine teure, kastrierte EOS R – die sich nur an Amateure richtet – mit nur 4 Objektiven und 3 Adaptern, vor
  • Canon stellt 2.8/400 mm und 4.0/600 mm in Leichtbauweise mit altem EOS-Bajonett vor
  • Canon hat vorgesehen, dass Canon EOS M und EOS RF-Bajonett getrennt bleiben und EOS R nicht für Kameras mit Halbformat-Sensoren geeignet ist
  • Canon wird 2019 wieder langweilige 2.8/16-35 mm – 2.8/24-70 mm – 2.8/70-200 mm RF Objektive vorstellen – angeblich keine neuen EF Objektive – Obwohl 2.8/300 mm und 4.0/500 mm noch in Leichtbauweise fehlen
  • Neue RF 1.2/24 mm und RF 1.2/85 mm sowie neue DO Supertele wie 4.0/600 mm DO sollen 2020 erscheinen

 

Die EOS R ist letztlich technisch noch unter einer Sony Alpha 7III angesiedelt und wir dürfen davon ausgehen, das eine professionelle Kamera dann jenseits 4000€ kostet wird und eine High-Speed-Kamera in der Klasse 1DX dann noch einmal in Richtung doppelter Preis geht (7000-8000€). Aus meiner Sicht wird damit Canon Vollformat unerschwinglich.

Canon wird vorerst EOS EF, EOS EFs, EOS EFm, EOS RF Kameras und Objektive getrennt vorstellen. Nur EOS EF Objektive können mit Adapter an die EOS EFm und EOS RF Kameras angesetzt werden.
Aus meiner Sicht haben Kameras mit EOS EFs, EOS EFm und letztlich auch EOS EF keine Zukunft mehr.

Wer versteht das alles? Für mich sind das alles schwache, wenn nicht gar falsche Entscheidungen, die nicht zur Zufriedenheit der Kunden führen können.
Das es anders geht, zeigen viele andere Anbieter, die eine solche Fehlerserie nicht verantworten.

 

Veröffentlicht in General, News-Blitzlicht

27. Oktober 2018
Zeiten-Wechsel

Vor 15 Jahren fragte man mich, ob ich noch Kameras für Filme hatte, eine ja, die Pentax LX meine erste Liebe und die habe ich heute noch.
Jetzt beginnen die Fragen, ob ich noch DSLR-Kameras habe… auch hier gilt, die erste Liebe behält man für immer, die Olympus E1 steht hier im Regal und da bleibt sie auch, und die letzte Liebe habe ich auch noch, die Nikon D500.
Alle anderen habe ich abgegeben, bei der D850 war es nicht so leicht, Canon habe ich schnell abgewickelt.
Das war es, ich denke auch nicht, das mich eine technischer Neuerung so sehr packt, das ich noch mal zwingend eine DSLR brauche. Vielleicht bringen mich aber bestimmte Objektive dazu… mal sehen.
Aber von Panasonic, Olympus, Fujifilm habe ich jeweils die besten spiegelfreien Kameras.
Im nächsten Schritt muß ich ausprobieren, ob mit spiegelfreie Vollformatkameras zur Überbrückung einen Vorteil bringen können, bei wenig Licht und schnellsten Zeiten.

 

 

Veröffentlicht in General, News-Blitzlicht