Tresor  
Filo Rings

1. August 2021
Indian wildlife

Indian Wildlife – Eye to Eye
Canon 2,8/70-200 mm L IS II f:2,8
 
 
Willkommen!

10 Jahre Harrys Photo-Tagebuch,  23 Jahre HarrysInFocus online. HarrysInFocus habe ich jüngst still gelegt.
Dank Dr. Tilo Seeger (www.drtseeger.de) konnte ich eine große Homepage aufbauen und mein vielfältiges Wissen zahllosen Fotografen vermitteln.
Ich bin seit mehr als 32 Jahren immer mit den neuesten Objektiven und Kameras unterwegs. Wenn ich es mir aussuchen kann, fotografiere ich am liebsten Tiere, alles was lebt und sich bewegt. Man unterstellt mir gerne eine besondere Leidenschaft für Fotografie und Fotogeräte – das ist aber aus meiner Sicht nicht ganz richtig, denn meine wahre Leidenschaft brennt für meine Motive, für Tiere, für Natur, für Menschen – der Rest ist nur Technik.
Meine große Homepage “HarrysInFocus” wurde gerne mal zu bunt und zu verwirrend empfunden – sie ist aber eben auch so wie ich. Ein bunter Vogel, gerne mal chaotisch und zerstreut, oft knallig und manchmal zu viel auf einmal.
Ich bin nicht geradlinig und angepasst und farblos vielleicht auch nicht.
Ein Mensch hat viele Facetten, viele Gesichter, er kann vieles sein, je nach dem auf welche Seele er trifft… man muß es nur versuchen.
Ich versuche – ich mag grau nicht und bin immer auf der Suche nach Farben, nach Licht. Ich fotografiere spannende Tiere und Menschen – nicht nur einmal – immer wieder, mir fällt immer noch was ein. Mit einer Kamera kann ich zwar fast alles ablichten und doch verwende ich immer wieder andere Kameras und Objektive, und suche immer das Limit…
wie in meinem Lieblingsfilm „Blade Runner“ (1982) bin ich gerne auf Messers Schneide.
Ich bin “Berlin – Herz & Schnauze”, gewagt und schüchtern, modern und hektisch und zugleich altmodisch mit viel grün, Wasser und Ruhe.
2010 fiel die Entscheidung, es mal mit ruhigen Farben und streng geordnet zu versuchen.
Dafür haben mir hier Andreas Klotz (www.Tipp4.de), Katrin Scheid und Sebastian Tänzer (www.Taenzer.me) eine ganz neue Plattform errichtet. Es hat nicht lange gedauert und ich habe diese Seiten mit massenhaft Fotos und Text gefüllt.

Ich wünsche Ihnen trotzdem viel Vergnügen beim Stöbern, Entdecken und Lesen!

Per E-Mail (HarryPX@T-Online.de) bin ich jederzeit für Sie da und beantworte Fragen, Wünsche und Anregungen, biete Tests und
meinen Foto-Wissen auf USB-Stick. Rein ins Vergnügen…

Und bitte nichts mopsen und nichts ohne meine Zustimmung zitieren oder gar kopieren und ins Netz stellen!
Seien Sie lieber selbst kreativ!

Auf Anfrage – können Sie mich für eine Portrait-Session oder ihre Feierlichkeit buchen. Ich bin kein Freund von festen Preislisten, Preise ändern sich ständig.  Eine Portrait-Session bei mir gibt es ab 150€ (plus Anfahrt, falls erforderlich). Alles ist abhängig vom Aufwand, Nachbearbeitung und Zeit – deshalb einfach eine kleine Mail an mich und sie bekommen ein persönliches Angebot.

Dies ist KEINE Fan-Page – KEINE Werbung, KEINE Suchmaschinen-Links und Optimierung

Auch wenn hier auf meiner Seite Markennahmen wie Canon, Nikon, Novoflex, Olympus, Panasonic, Pentax, Leica, Zeiss & Apple häufiger als vielleicht sonst gewohnt auftauchen – bitte ich Sie herzlich – das nicht als Fan-Page miss zu verstehen. Diese Marken sind hier präsent, aufgrund langjähriger, oft positiver Erfahrungen. Canon wird wohl am häufigsten besprochen, weil Canon das bei weitem größte System und die meisten Kunden hat, nicht weil ich es für die beste, innovativste Herstellerfirma halte. Grundsätzlich sind mir Marken-Namen und Firmen egal und ich übe da keine Solidarität – denn das wäre zu kurzlebig. Es sind alles Hersteller die Produkte vertreiben und offensiv versuchen Geld zu verdienen. Nachdem ich nun seit 25 Jahren „InFocus“ schreibe und 12 Jahre lang meine Info-News „BlitzLicht“ heraus gegeben habe, werde ich mich ab jetzt auf diese Homepage konzentrieren – mit meinem gesammelten Fotowissen seit 28 Jahren und meinen regelmäßigen Tests aktueller Objektive und Kameras. Da ich unbedingt unabhängig bleiben will von einflussnehmenden Redaktionen (die zumeist über wenig Praxis-Wissen verfügen) den Herstellern, den Vertreibern und der Werbe-Industrie und ein Abo-Preis wie bisher vermutlich immer weniger Menschen interessiert – stelle ich hier mein gesamtes Wissen ab jetzt jedem zur Verfügung. Ich biete jedoch noch viel mehr, intensive Beratung per Mail – speziell an die persönlichen Vorlieben und Bedürfnisse angepasste Objektive und Kameras und Zubehör, die ich zum fairen Preis gebraucht und neu beschaffe.
Als Honorierung erhoffe ich mir wie meine nordamerikanischen Kollegen eine jährliche Spende um diesen hohen Aufwand vor mir und meiner Familie zu rechtfertigen.
Sie können einen beliebigen Betrag ab 35 € HIER spenden.

Dafür gibt es dann meine Foto-Listen (220 Seiten) mit Kurz-Beurteilungen über alle Objektive und Kameras, ausführliche Praxis-Tests zu den aktuellsten Objektiven und die letzten Blitz-Licht Ausgaben per Mail.

Die vergangenen 20 Jahre haben gezeigt, dass meine Leser durch meine Beratung und Tests viel Geld einsparen konnten, da ich immer als preisbewusster Berater und nie als “Anpreiser” von Marken fungiere. Oft genug rate ich auch vom Kauf ab. Einzelne Praxistests zu Objektiven oder Kameras (derzeit 380 verschiedene! Siehe HarrysInFocus.de) Können Sie auch weiterhin bei mir für 5 € bestellen (natürlich inklusive meiner gezielten Fachberatung per E-Mail!)

E-Mail-Kontakt – einfach hier auf Beratung- oder Bestellen-BonBons klicken.

Einzelne Tests oder Testreihen für nur eine Marke können Sie bei mir bestellen.

InFocus Shop

 

1. Dezember 2014
USB-Stick & DVD

Seit 25 Jahren unabhängige Praxistests – für:
Fotografie draußen, NaturFoto, NaturBlick, FotoMagazin, Phototechnik International, Photographie, FotoPraxis, Markt&Technik, PhotoScala, HarrysInFocus, u.v.a.
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14. Mai 2022
1200 mm – wozu bloß?

Heute hatte ich mit unserem Waldbewohner, dem Meistersinger Zaunkönig eine kleine Diskussion, was ich bloß mit so einem langen schwarzen Ding will:
Nikon Z 6.3/800 mm S PF x1.5 DX Faktor = 1200 mm:

 

2. Februar 2012
Kamera – INNOVATION

Tagebuch-Gedanken: 2012-Februar-01

Kürzlich stimmten in einem populären Online Portal knapp 2000 Fotofans über die innovativste Systemkamera-Marke ab und dabei standen die Namen: NIKON und Sony an erster Stelle.
Sony kann ich ja noch nach voll ziehen, die wahren Anfangs auch Wegbereiter und sind es seit den Nex-Kameras wieder – was Nikon unter den Top-5 zu suchen hat, verstehe ich gar nicht, das muß purer Fan-Traum sein.

Wer hat den schnellen, lautlosen AF realisiert? CANON

Wer die Bildstabilisierung in Objektiven für jeden nutzbar gemacht? CANON

Wer hat den augengesteuerten Autofokus erfunden? CANON

Wer die DO-Technik erfunden? CANON

Wer die Objektive sensationell leicht und trotzdem haltbar gemacht? CANON

Wer hat zuerst umfangreiche Dichtungen bis ins Bajonett eingesetzt? CANON

Wer hat als erster Vollformat angeboten? CANON

Wer hat die CMOS-Sensoren erschaffen? CANON

Wo war da Nikon? Da hat man oft gehört – nein so etwas brauchen die Fotografen nicht…

Und der Beitrag von OLYMPUS?

Wer hat die erste wirklich kompakte, hochwertige Systemkamera realisiert? OLYMPUS E-!

Wer hat die Staubentfernung erfunden? OLYMPUS

Wer hat die Bildvorschau in die Kameras integriert? OLYMPUS

Wer hat die beweglichen Monitore zuerst in Systemkameras eingesetzt? OLYMPUS

Wer hat die weltbesten AF-Objektive, sowohl Zooms, wie Festbrennweiten bis heute geschaffen? OLYMPUS

Wer hat an der Bildstabilisierung in der Kamera festgehalten und perfektioniert sie stetig weiter? OLYMPUS (und Sony und Pentax)

Nikon? Was kam den die letzten 20 Jahre Innovatives von denen?
Ich möchte Kameras wie die D200, D2; D3s ja keinesfalls schmälern, die Haptik, Bedienung und Haltbarkeit sind weitgehend vorbildlich – aber bei vielen für mich entscheidenden technischen Erfindungen war Nikon steht’s Nachzügler – mit Ausnahme vom genialen LOCK-ON Autofokus. Und PANASONIC mag treibende Kraft für microFourThirds gewesen sein und hat als erster Systemkameras mit Sucher, Bildstabi und vollbeweglichem Monitor entwickelt – doch die Innovationskraft von Canon und Olympus ist auch hier nicht zu finden.

 

Veröffentlicht in General, Kameras im Test

2. Februar 2012
Pentax K-01 – Neue Linie

 

Wenn die Werbung von Design und Style redet, dann steckt dahinter oft eine tiefe Verunsicherung, ein technischer Stillstand und Ideenlosigkeit… was Ricoh hier unter dem Namen Pentax anbietet, will mir als Pentax-Fotograf der ersten Stunde wenig munden.

Schon diese Farbkombinationen, schwarz und silber und ein noch nicht definierbares Gelb und dann bunte Bedienknöpfe –  könnte scheußlich wirken.
Das puristische Design ist ohnehin nicht so meins, wenn dann wie Braun HiFi (D. Rams von Braun war hier offensichtlich Inspiration) oder Apple, aber nicht wie Nikon und diese K-01.
Also die Pentax Q konnte einen ja optisch durchaus anregen und versöhnen und in der Hand ist sie dann wirlich schön und schmeichelnd, wenn nur die sehr schwache Bildqualität nicht wäre.

über Design soll man nicht streiten… es ist gewagt, minimiert und polarisierend.
Die Kamera lässt Wichtiges einfach weg und reduziert auf Sensor, Bajonett und Monitor.
So klein wie sie von der Werbeabteilung, mit viel grauschwarzem Hintergrund dargestellt wird, ist sie nicht – denn sie ist nur unwesentlich kleiner als die gelungene Pentax K-5 und vor allem nicht schlanker.

Die Kamera mit eingebautem K-Adapter zu bauen ist ja mal eine gewagte Idee – verschließt aber den Weg zu neuen Objektivkonstruktionen – mal abgesehen von dem Diskus mit der außerirdischen brennweite – der jetzt dazu angeboten wird… Pentax ist ja bekannt für ungewöhnliche Brennweiten – aber 40 mm – was soll ich damit ablichten???

Ich hätte mich über eine Renaissance des 1,9/43 mm gefreut und auch das 1,8/31 mm wartet auf ein kompakteres Comeback mit neuem Autofokus. Wie immer bei Pentax, werden diese alten Objektive, die nur sehr schwierig im Ausland neu zu bekommen sind immer noch als aktuelle Objektive dargestellt.

Ich bin Pentax-Nutzer seit der ME Super – Super A – Pentax 67 – Pentax 645 – Pentax LX – Pentax SF – Pentax SFn – Pentax Z1 – Pentax Z1p – Pentax MZ5 – Pentax K10 – Pentax K20 – Pentax 645D – Pentax K5 –  doch seit Einführung des AFs hat Pentax den Anschluß zum schnellen, präzisen und problemlosen AF verloren und anscheinend auch hier in der K-01 nicht wieder gefunden. Der Name K-01 ist ideenlos und klingt wenig verheißend und deutet kaum in die Zukunft einer sinnvollen Reihe.
Der neue Kontrast-Autofokus verfügt immerhin über 81 AF-Felder auf dem Sensor – soweit prima – aber ohne lautlosen, hochpräzisen Ultraschall AF – dann doch eben weit weg vom Stand der Technik – die Bestmarke im spiegelfreien Segment setzt Olympus und dann kommt lange gar nichts und schon präsentiert Olympus die noch viel schnellere EM-5 – Autofokus ist mir im Telebereich und mit großen Blendenöffnungen einfach sehr wichtig und hier patzt Pentax.

Und eine neue System-Kamera ganz ohne Sucher – ist eben nur ein Sammler-Objekt und kaum eine ernstzunehmende Kamera, da nützt der beste Sensor nicht viel.
Pentax folgt hier leider Olympus und Sony – die es auch zuerst ohne Sucher versucht haben – dumm.
Das die allermeisten ambitionierten Fotografen Kameras ohne Sucher kaum akzeptieren, hätte Pentax-Ricoh klar sein müssen!

Außerdem läuft die Kamera dem uralten Konzept von PENTAX entgegen – Pentax war immer so klein wie möglich! Das hat die Q mit bravour bewiesen (wenn auch mit zu schwachem Sensor) – aber die K-01 ist eine Ricoh und keine Pentax mehr – fehlt nur noch der schwache Service – dann ist sie komplett im Ricohland angekommen.
Netter Gimmick – aber für mich keine ernstzunehmende Fotokamera – auch wenn damit beim richtigen “Liebhaber” sicher ganz tolle Fotos möglich sind..
Mal sehen wie dann der erste Fühl-Eindruck ist.

Zwischen dem warmen orange-gelben Farbton und dem Zitronen-Gelb ist ein himmelweiter Unterschied – Zitronen-Gelb wäre für mich geschmacklich nicht an einer Kamera benutzbar, mit dem anderen Farbton könnte ich mich sicherlich anfreunden, meine Tochter fand den orange-gelben Auftritt cool, mal etwas anderes als die üblichen Kameras…

 

Ich vergleiche jetzt nicht mehr so sehr mit Spiegelreflex-Kameras – sondern mit Spiegelfreien System-Kameras,
und da setzen Olympus P3 und Sony Nex 5N derzeit die Bestmarken.

Lange SCHATTEN:

– kein Sucher vorgesehen!

– kein empfindlicher AF nur 1-18 EV

– teilweise „falsche“ ungünstige Brennweiten

– extrem puristische Bedienung

– kaum ein Handgriff verfügbar

– kein beweglicher Monitor

– kein Touch-Screen

– zwei bisher unbefriedigende AF-Antriebe

– kratzempfindliches Gehäuse?

– keine austauschbaren Griffe

– kein Vollformat

– keine 50 ISO einstellbar

– nur 1/180 Blitzsynchronzeit – 1/4000 Belichtungszeit

– Batterielebensdauer nur ca. 300 Fotos

– 480g schwer und 6 cm dick

 

 

Licht:

+ extrem gute Empfindlichkeit

+ sehr bewährter 16 MP-Sensor im Halbformat

+ leise und ohne große Erschütterungen

+ Bildstabilisierung eingebaut

+ 5 Bilder pro Sekunde – aber nur 5-10 Bilder möglich

+ kein Adapter für die bisherigen K-Objektive notwenig

+ moderne Gurtaufhängung

+ Kampf-Preis 780 € mit 2,8/40 mm

 

 

Diese Pentax Objektiv-Roadmap für 2013 ist für mich eine schlimmer Erinnerung – besonders der unterteste Eintrag, schon vor 4  Jahren versprochen und nie erschienen – ein Pentax 1,4x AF Konverter… Pentax hat es 27 Jahre lang nicht geschafft einen AF-Konverter zu bauen – das ist mehr als peinlich! Mal sehen ob die K-=1 ein Erfolg wird und ob Pentax diese Objektive wirklich realisieren darf…

 

Veröffentlicht in General, Kameras im Test

26. Januar 2012
Sony Zeiss Sonnar T* 1,8/24 mm NEX

Da ist es ja endlich – der zeitbeste Grund eine Sony Nex Kamera zu kaufen – das Sony Zeiss Sonnar T* 1,8/24 mm

Es bietet den oft begehrten Bildausschnitt eines 1,8/36 mm Reportage-Objektivs, dass man im letzten Jahrhundert sehr gerne und erfolgreich einsetzte.

Die Verpackung ist monströs, 20 cm lang 11 cm breit und hoch, zunächst glaube ich an eine Verwechslung, besonders weil ich die handlich-kleinen microFourThirds Objektive gewohnt bin. Deren Kartons sind selbst bei mehr Brennweite halb so groß.
Nach vorsichtigem Lösen des weißen Sony Siegels st0ße ich auf dicke Wellpappe und fein abgeteilt, auf vier klein gefaltete Bedienungsanleitungen, eine auch auf Deutsch. Und – das ist eine Besonderheit bei Zeiss-Objektiven – ein Zettel mit der Seriennummer, dem Linsenquerschnitt und einer echten japanischen Unterschrift eines japanischen Inspektors – der dieses einzelne Objektiv zuletzt in seinen prüfenden Händen hatte. Unter der Wellpappe kommt ein schwarzer Kunstlederbeutel mit einem orangenem Rand zum Vorschein, der auch mit 15 cm Länge und 9 cm Durchmesser, riesig wirkt.

Das Sonnar-Objektiv ist dann zum Glück doch nur noch 6,5 cm lang und mit aufgesetzter Sonnenblende 7,5 cm dick. Mit  Deckeln und Sonnenblende belastet es meine Tischwaage mit 270g Gewicht.

Die Sonnenblende macht einen Hochwertigen Eindruck, scheint auf den ersten Blick sogar aus Metall. Erst bei genauerem Hinsehen entdecke ich das ein 2 cm breiter, hauchdünner Aluminium-Ring in die Polycarbonat-Sonnenblende eingelassen ist. Clever! Genauso sind ja auch schon die Objektive verarbeitet, Metallfeeling kaschiert das Innenleben aus hochwertiger Plaste. Also wenn schon Plaste, dann so. Panasonic kann das mit seinem 2,5 cm kurzen 1,7/20 mm Pancake, dass nur 100 g wiegt allerdings sehr leicht toppen. Und selbst das Leica Summilux 1,4/25 mm mFT ist merklich kürzer und leichter. Richtig geil ist die Naheinstellgrenze der Zeiss-Festbrennweite, 7 cm ab der Frontlinse des Objektives – da weiß ich sofort was mich bei Leica-M-Objektiven immer ärgert… 70 cm sind heute eine Zumutung. Abbildungsmaßstäbe von 1:7,7 (Panasonic) und schlimmer machen mir nicht wirklich Freude – doch das schwarze Sonnar bietet 1:4 – das ist eine ganz andere Welt bei dieser Brennweite.

Der Autofokus ist mir immer bisher besonders wichtig und auch das schöne Zeiss Objektiv ist wieder relativ langsam, sowohl an der Nex 5n als auch an der Nex 7. Das ist jetzt ein gefühlter Eindruck, die Panasonic G3 ist mit 1,7/20 mm noch langsamer, aber die Olympus E-P3 fokussiert mit allen Festbrennweiten erheblich schneller und sicherer, auch bei wenig Licht. Hier muß Sony noch mächtig nachlegen und die kommende Olympus Kamerageneration wird noch schnelleren AF bieten…

Beim ersten Einsatz fühlt sich die Kombination Nex 5n mit Zeiss schon recht kopflastig an, die 270 g ziehen mächtig nach unten, weil die Nex ja nur 280 g alleine wiegt.

Erster Praxis-Eindruck, schön gemacht von Zeiss, zwar noch langsamer AF – aber das wird mit neueren Kameras besser, sagenhafte Nahgrenze – schön schwarz und Metall – behalte ich. Der Preis von 1000€ ist natürlich nicht von schlechten Eltern, nur Leica nimmt für vergleichbare optische Leistung und erstklassige Mechanik den 3,5 fachen Preis für Handmade in Germany. Wenn sich die Bildqualität dem Leica Summicron ebenbürtig zeigt, ist es die 1000 € auf jeden Fall wert und meine kanadischen und japanischen Kollegen bestätigen genau das. Hier wird offensichtlich was Olympus für die Pen Reihe noch zwingend fehlt : ein Zuiko 1,8/17 mm oder noch besser 1,4/17 mm. (Aber bitte in der Bauweise des 2,0/12 mm aus Metall und in schwarz bitte!)

Ich war nie ein großer Zeiss-Fan, fand die Gläser nie so überragend, zumindest kaum für Contax- und Sony Alpha-Anschluß – aber wenn mehr Zeiss in dieser Qualität für Sony Nex entsteht, könnte ich in Versuchung kommen meine Meinung zu ändern. Geiles Teil!

Warum ist das Sonnar T* 1,8/24 mm nur der zweitbeste Grund eine Nex zu kaufen? Ganz einfach, ich denke, der beste Grund ist ein Leica Summilux 35 mm; oder 50 mm oder ein anderes Objektiv vom besten Objektiv-Hersteller.

Für alle, die jetzt auf den Geschmack gekommen sind, hier können Sie es bei mir direkt bestellen:

Aber ich würde es sehr begrüßen, wenn Sony uns noch mehr Zeiss-Gründe in der Qualität liefert um eine Nex zu kaufen:

Tessar 3,5/12 mm

Tessar 2,8/14 mm

Planar 1,4/33 mm

Planar 1,4/60 mm

Macro-Planar 2,8/70 mm

 

Erste Test-Aufnahmen mit meinem Kater “Poule” – Sony Nex 5n mit f:1,8 bei 1000 ISO und aus teilweise nächster Nähe – einfach Klasse!

 


 

Veröffentlicht in General, Objektive im Test