Tresor  
Filo Rings

1. November 2025
Indian wildlife

Indian Wildlife – Eye to Eye
Canon 2,8/70-200 mm L IS II f:2,8
 
 
Willkommen!

Seit 16 Jahren ist Harrys Photo-Tagebuch online
24 Jahre war davor HarrysInFocus online. HarrysInFocus habe ich inzwischen still gelegt.
Über 930 Beiträge nur auf dieser Homepage.

Dank Dr. Tilo Seeger (www.drtseeger.de) konnte ich eine große Homepage aufbauen und mein vielfältiges Wissen zahllosen Fotografen vermitteln.
Ich bin seit mehr als 35 Jahren immer mit den neuesten Objektiven und Kameras unterwegs. Wenn ich es mir aussuchen kann, fotografiere ich am liebsten Tiere und alles was lebt und sich bewegt. Man vermutet bei mir gerne eine besondere Leidenschaft für Fotografie und Fotogeräte – das ist aber aus meiner Sicht nicht ganz richtig, denn meine wahre Leidenschaft brennt für meine Motive, für Tiere, für Natur, für Menschen – der Rest ist nur Technik.
Meine große Homepage “HarrysInFocus” wurde gerne mal zu bunt und zu verwirrend empfunden – sie ist aber eben auch so wie ich. Ein bunter Vogel, gerne mal chaotisch und zerstreut, oft knallig und manchmal zu viel auf einmal.
Ich bin nicht geradlinig und angepasst und farblos vielleicht auch nicht.
Ein Mensch hat viele Facetten, viele Gesichter, er kann vieles sein, je nach dem auf welche Seele er trifft… man muß es nur versuchen.
Ich versuche – ich mag grau nicht und bin immer auf der Suche nach Farben, nach Licht. Ich fotografiere spannende Tiere und Menschen – nicht nur einmal – immer wieder, mir fällt immer noch was ein. Mit einer Kamera kann ich zwar fast alles ablichten und doch verwende ich immer wieder andere Kameras und Objektive, und suche immer das Limit…
wie in meinem Lieblingsfilm „Blade Runner“ (1982) bin ich gerne auf Messers Schneide.
Ich bin “Berlin – Herz & Schnauze”, gewagt und schüchtern, modern und hektisch und zugleich altmodisch mit viel grün, Wasser und Ruhe.
2010 fiel die Entscheidung, es mal mit ruhigen Farben und streng geordnet zu versuchen.
Dafür haben mir hier Andreas Klotz (www.Tipp4.de), Katrin Scheid und Sebastian Tänzer (www.Taenzer.me) eine ganz neue Plattform errichtet. Es hat nicht lange gedauert und ich habe diese Seiten mit massenhaft Fotos und Text gefüllt.

Ich wünsche Ihnen trotzdem viel Vergnügen beim Stöbern, Entdecken und Lesen!

Per E-Mail (HarryPX@T-Online.de) bin ich jederzeit für Sie da und beantworte Fragen, Wünsche und Anregungen, biete Tests und
meinen Foto-Wissen auf USB-Stick. Rein ins Vergnügen…

Und bitte nichts mopsen und nichts ohne meine Zustimmung zitieren oder gar kopieren und ins Netz stellen!
Seien Sie lieber selbst kreativ!

Auf Anfrage – können Sie mich für eine Portrait-Session oder ihre Feierlichkeit buchen. Ich bin kein Freund von festen Preislisten, Preise ändern sich ständig.  Alles ist abhängig vom Aufwand, Nachbearbeitung und Zeit – deshalb einfach eine kleine Mail an mich und sie bekommen ein persönliches Angebot.

Dies ist KEINE Fan-Page – KEINE Werbung, KEINE Suchmaschinen-Links und Optimierung

Auch wenn hier auf meiner Seite Markennahmen wie Canon, Nikon, Novoflex, Olympus, Panasonic, Pentax, Leica, Zeiss & Apple häufiger als vielleicht sonst gewohnt auftauchen – bitte ich Sie herzlich – das nicht als Fan-Page miss zu verstehen. Diese Marken sind hier präsent, aufgrund langjähriger, oft positiver Erfahrungen. Canon und Sony werden wohl am häufigsten besprochen, weil Sony die innovativste Firma hat und Canon noch das größte System und die meisten Kunden hat, nicht weil ich es für die beste Herstellerfirma halte. Grundsätzlich sind mir Marken-Namen und Firmen egal und ich übe da keine Solidarität – denn das wäre zu kurzlebig. Es sind alles Hersteller die Produkte vertreiben und offensiv versuchen Geld zu verdienen. Nachdem ich nun seit 30 Jahren „InFocus“ schreibe und 15 Jahre lang meine Info-News „BlitzLicht“ heraus gegeben habe, werde ich mich ab jetzt auf diese Homepage konzentrieren – mit meinem gesammelten Fotowissen seit 30 Jahren und meinen regelmäßigen Tests aktueller Objektive und Kameras. Da ich unbedingt unabhängig bleiben will von einflussnehmenden Redaktionen (die zumeist über wenig Praxis-Wissen verfügen) den Herstellern, den Vertreibern und der Werbe-Industrie und ein Abo-Preis wie bisher vermutlich immer weniger Menschen interessiert – stelle ich hier mein gesamtes Wissen ab jetzt jedem zur Verfügung. Ich biete jedoch noch viel mehr, intensive Beratung per Mail – speziell an die persönlichen Vorlieben und Bedürfnisse angepasste Objektive und Kameras und Zubehör, die ich zum fairen Preis gebraucht und neu beschaffe.
Als Honorierung erhoffe ich mir wie meine nordamerikanischen Kollegen eine jährliche Spende um diesen hohen Aufwand vor mir und meiner Familie zu rechtfertigen.
Sie können einen beliebigen Betrag ab 35 € HIER spenden.

Die vergangenen 30 Jahre haben gezeigt, dass meine Leser durch meine Beratung und Tests viel Geld einsparen konnten, da ich immer als preisbewusster Berater und nie als “Anpreiser” von Marken fungiere. Oft genug rate ich auch vom Kauf ab. Auf meine gezielte Fachberatung per E-Mail können Sie immer zurückgreifen!)

E-Mail-Kontakt – einfach hier auf Beratung- oder Bestellen-BonBons klicken.

 

1. Dezember 2014
USB-Stick & DVD

Seit 25 Jahren unabhängige Praxistests – für:
Fotografie draußen, NaturFoto, NaturBlick, FotoMagazin, Phototechnik International, Photographie, FotoPraxis, Markt&Technik, PhotoScala, HarrysInFocus, u.v.a.
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21. April 2026
Wald-Käuze 2024 – ROCHADE

Wir leben in der Versicherungs und Sicherheits-Blase – das sind alles nur Hirngespinste.
Wenn einer mit Macht und dicker Keule kommt, müssen wir uns bis auf’s Blut verteidigen.
In Wahrheit ist das Leben, unser aller Leben, in jeder Sekunde ein Überlebenskampf, ein Kampf um Stärke, einfaches Futter und Unversehrtheit!
Bei den Tieren ist das für geduldige Menschen auch jederzeit zu beobachten.
Weil ich den zappeligen Autofokus der Z9 leid war, habe ich sie auf manuelles Fokussieren eingestellt und zusätzlich die Farbe zurück genommen und nur das 6.3/800 mm verwendet. Allerdings lies das schwach Licht es nicht zu, wirklich kurze Zeiten zu wählen, meist mußte ich bei 1/500 oder maximal 1/1000 bleiben und RAW zusätzlich nutzen, um bei 20 BpS noch um 10.000 ISO zu bleiben.
Ich war früh um 5.30 Uhr bei den Wald-Käuzen und ihrem Nachwuchs, als sich folgendes entwickelte:

 

 

Ich habe mich an eins der schwierigsten Motive gewagt – Eulenvögel.
Nicht das sie meinen ich habe mich im Nordseestrand vergraben – ich habe ausgerechnet wieder ein neues Vogelprojekt begonnen, dem ich täglich bis zu 7 Stunden witme.
Nach Buntspecht, Grünspecht, Meise, Star, Bienenfresser, Rotkelchen, Haubentauchern, Eisvogel, Zaunkönig, Kleiber, Zwergtauchern, Austernfischer, Küstenseeschwalbe, Wasseramsel habe ich jetzt den Steinkauz im Visier.
Ausgerechnet ich, der mit Vögeln nie viel zu tun hatte und wie ein Pölking, Morris oder auch nur so gut wie die anderen Spitzen-Vogelfotografen, werde ich sicher nicht. Dafür weiß ich zu wenig, habe in der Jugend zu wenig über Vögel, Gesang, Reviere und Verhalten gelernt. Ich war immer Katzen- und jetzt auch Eichhörnchen-Mensch, das bleiben auch meine Lebens-Motive.
Aber ein Eulen-Vogel war immer ein Wunschprojekt.

Es ist vergleichsweise fotografisch gut zu aufzulösen, wenn wir bei wenig Licht fotografieren muss, immerhin stehen uns heute Teleobjektive mit f:1.2 und f:1.8 und dann noch f:2.8 und f:4.0 Lichtstärke und Empfindlichkeiten bis 6400 ISO plus Entrauschungssoftware zur Verfügung.
Und es ist auch nicht mehr so schwierig sehr lange Brennweiten für größere Distanzen zum Motiv zu verwenden, für gutes Licht gibt es 800 mm sogar schon unter 1000€. Nur jenseits 800 mm wird die Luft sehr dünn, dann helfen nur noch Konverter, Sensoren oder Spektive.
Jedoch die Kombination aus wenig Licht bei Entfernungen von 50-200m stellen eine weiterhin kaum überwindbare Hürde mit ständigen Kompromissen dar. Bewegungen sind fast gar nicht scharf einzufangen – außer mit Blitz oder Kunstlicht.

Extrem-Telefotografie
Wer noch denkt, 500-600 mm seien schon viel Brennweite und wer sich traut dann den Ausschnitt auf vergleichbar 900 mm zu nutzen, wähnt sich sicher am Ende der Telebrennweiten.
Doch trotz aller technischen Verbesserungen und hochauflösender Sensoren ist das Mitnichten das Ende der erhofften Reichweite.Auch 1200 mm, 1700 mm und sogar 2000 mm können bei kleinen Tieren mit hoher Fluchtdistanz durchaus wichtig werden – Ich sage nur Steinkauz!
Nur leider sind die Steigerungen der Vergrößerung und die sichtbaren Details keineswegs unbegrenzt steuerbar – zumindest nicht ohne Weltraum-Satelliten-Technik. Schon bei 600 mm kann kalte aufsteigende Luft, Fotos schnell unbrauchbar machen. Und auch die Unterschiede zwischen 1000 mm und 2000 mm sind vergleichsweise gering, viel geringer als die Zahlen vermuten lassen. Größtes Problem ist heute nicht mehr nur die ruhige Haltung der Kamera (da helfen IS, VR & IBIS sehr viel)sondern die vorhandene Lichtstärke, die noch kurze Belichtungszeiten und mittlere ISO-Push-Empfindlichkeiten zulässt. Ohne viel Licht gelingt meistens kein Telefoto. Nicht ganz umsonst werden die Objektive von Canon mit Anfangsöffnungen f:7.1, f:8 und f:11 so kritisch diskutiert und so oft als untauglich befunden. Das kommt aber zumeist von Fotomenschen, für die immer noch 800 ISO das Limit darstellt.
Trotzdem, für mein Projekt war die Canon R7 mit Canon 11/800 mm und erst recht mit 14x Konverter bei f:16 allenfalls an sehr klaren Tagen nach dem regen und sehr viel Licht brauchbar.
Denn bei der Kombination begegnen uns alle Hürden auf einmal. Die R7 rauscht wegen der 32 MP auf kleiner Fläche schon jenseits 1600 ISO stärker, f:11 lässt sehr wenig Licht durch und der RollingShutter der R7 kann durch Bewegungen des Objektivs oder Motivs schnell die Fotos verzerren.
Die anderen Eulenfreunde mussten mit 5.6/200-500 mm und 6.3/150-600 mm oft früher aufgeben, weil die Distanz von 60m bis 200m einfach zu groß war.
Ein 5.6/800 mm schien neben einem 4.0/600 mm plus TC die einzige Möglichkeit.

Ich hatte dann schnell die OM-1 zur Hand, denn bis zu 1600 mm bei f:4.5 sind konkurrenzlos. Aber nach ersten guten Fotos war ich trotzdem extrem limitiert durch fehlendes Licht, Abends nach 21.45 Uhr – da half dann auch irgendwann f:4.5 am kleinen MFT-Sensor nicht mehr und 800 mm sind noch deutlich zu wenig Brennweite um die scheuen und sehr kleinen Vögel nicht zu stören.
Weit entfernte Motive nah heran holen, klappt bestens, aber 16-20 cm kleine Vögel in mehr als 30-60 m Entfernung groß darzustellen und detailliert zu zeigen, ist etwas ganz anderes.
Deshalb wechselte ich notgedrungen auf Nikon Z9 mit 6.3/800 mm und 1.4x TC, Gleichzeitig eine gute Möglichkeit die Version 4.0 für die Z9 unter echten Wildlife-Bedingungen am Limit zu betreiben.
Eins wird sofort klar, ich weiß nicht, was die vielen anderen uns als Wildlife mit den tollen Nikon-Kameras verkaufen wollen, wo dann in Bildserien meist jedes Bild perfekt scharf auf dem Auge gespeichert wird – ich weiß nur, auch mit Version 4.0 habe ich weit mehr als 60% Ausschuss – wo der Fokus nicht sitzt. An schnelle Bildfolgen ist dabei gar nicht zu denken! Ganz oft wird ein Kauz gar nicht gefunden und erkannt, erst wenn ich auf Halbformat umschalte gelingt es etwas besser. Allerdings kein Vergleich zu OM-1 und erst recht nicht zu R7, R5 und 7RV, A1!
Wenn man an Menschen gewöhnte Vögel auf festgelegten Strecken abknipst, mag da mehr gehen – aber meine Steinkäuze geben einen Vogelschiss auf Internet, Nikon und Menschenvertrauen.
Mit allen 6.3/600 mm oder gar 7.1/500 mm Zoom-Objektiven braucht man da gar nicht anzutreten.
Somit bleiben für die Aufgabe aus meiner Sicht aktuell nur:
Sony A1 mit 4.0/600 mm +TC
Canon R5 mit 4.0/600 mm TC oder 5.6/800 mm – das 11/800 mm scheitert hier
Und das ist alles in der höchsten Preisschiene, da ist man mehr als 15-20.000 € los.
Deshalb kann hier nur die OM-1 mit 4.5/150-400 mm und die Nikon Z9 mit 6.3/800 mm in Frage kommen.
Die OM-1 zeigt Probleme bei 2x Digitalvergrößerung, wenn sich Motive schnell oder unregelmässig bewegen und wenn man jenseits 3200 ISO arbeitet – dann werden gute Fotos mehr zum Zufall. Und das Licht muß optimal sein.
Die Z9 zeigt immer wieder einmal seltsames AF-Verhalten, kann nicht folgen, bleibt nicht auf dem Motiv, findet die Augen nicht etc.
Wenn ich – wie sicher viele es tun – nur Vollformat nutze – dann versagt die Motiverkennung aus so grosser Distanz auf so kleine Motive häufig. Trotz der prägnanten Eulenaugen. Erst wenn ich in Halbformat wechsle und auch 1.4 x TC einsetze und das Motiv größer wird, ist der AF besser brauchbar – wenn auch weit entfernt von der “Werbe-Perfektion”.

Jeder Steinkauz kann seinen Kopf um bis zu 360° drehen – vor allem aber, er kann das schneller als eine Kamera es bisher festhalten kann – im kleinsten Bruchteil einer Sekunde wechselt der Blick von hinten nach vorne bei 180° Drehung des Kopfes.

Die Fotografie der 6 Steinkäuze unter schwierigsten Bedingungen… haben mein Wissen vertieft.
Ich weiß jetzt wieder, das alle optischen Objektivtests praktisch oft wertlos sind. Entscheidend ist nur das Licht.
Und heute auch der Sensor – mehr noch als das eigentliche Glas.
Das viel gescholtene Canon RF 11/800 mm kann ein ganz erbärmliches Objektiv sein, vor allem in hellem Sonnenlicht an der R7. Aber in anderer Lichtsituation eben auch ein sehr gutes, das den Vergleich mit 20 mal teureren Objektiven optisch kaum zu scheuen braucht.

Die OMDS OM-1 mit 4.5/150-400 mm überzeugt manchmal einfach nicht, schon gar nicht mit äußerster Brennweite und Bildausschnitt. Es hängt davon ab wie das Licht ist, der Bildstabilisator arbeitet und wie das Motiv oder ich selbst mich bewege/verwackle – dann kann es auch mal Mist abliefern. Aber meistens ist es fantastisch.

Die vielverbreitete Aussage, das Vollformatkameras immer bessere Qualität abliefert stimmt so einfach nicht. Es kann so sein, muß aber nicht – ich habe genug Beispiele mit OM-1, R7, Fuji X-H1 wo es nicht so ist und sehe fast jeden Tag Fotos mit der Nikon D500, die Vollformat sogar überlegen sind.

Ich habe inzwischen auch kein wirkliches Verständnis mehr für Menschen, die Tele-Fotografie und bewegte Motive mit Einzelbildmodus oder auch nur mit 5 B/Sec betreiben. Sie verpassen so viele atemberaubende Momente…

 

Erst wenn wir Menschen drastisch reduziert sind, wird es wieder mehr Tiere geben – das ist meine Erkenntnis.
Wo sollen die Tiere denn hin? Wenn wir alles betonieren oder fällen oder vergiften? Sicher gibt es jetzt spannende Begegnungen direkt in den Städten oder um unsere Häuser – aber dort wo die gebaut sind haben vorher viele Tiere und Pflanzen gelebt und jetzt suchen sich die letzten anderen Lebewesen nur einen Platz wo sie noch bleiben können.
Darüber können wir nicht froh sein!
Die Tierarten und Exemplare werden jetzt so schnell weniger, dass sich an jedem scheinbar spektakulären Motiv gleich dutzende Fotografen mit langen Tüten einfinden.
Und zu den langen Tüten gleich noch eins, Tamron, Sigma und Canon haben dafür gesorgt das Brennweiten wie 500 mm, 600 mm und jetzt sogar 800 mm und 1200 mm für fast jeden erschwinglich sind, der sich eine neue spiegelfreie Systemkamera kauft. Leicht, handlich, schnell, verwicklungsarm, scharf und preiswert – ist nur um 1000€. Was dazu führt, das Menschen wie ich immer mehr in der Horde stehen müssen und jedes Lebewesen schnell “totfotografiert” ist.
Es ist auch fast egal, welche Kamera dahinter ist, heute wird alles stabilisiert, enttäuscht und geschärft und fertig ist das Supi-Bild.
Schön ist das alles nicht mehr!

 

 

22. Juni 2014
CANON – was kaufen & was besser nicht

CANON


so langsam stellt sich auch bei mir der Frust ein – Canon steht bei neuen Kameras auf der Bremse und wartet immer mal schön ab was Sony und Nikon so zusammen schrauben.
Beide Konkurrenten setzen inzwischen unverhohlen auf höchste Auflösungen, auch wenn die kaum eine Fotograf sinnvoll nutzen kann, aber 36 MP sind gut zum protzen und gut für die PC-Industrie.
Ich denke Canon sollte endlich mal den Deckel drauf machen und 48 MP bringen – auf Vollformat.
Wenn es sich bewahrheitet das Sony und Nikon auch ins Mittelformat mit dem 44×33 mm 50 MP CMOS-Sensor von Sony vordringen – sollte Canon etwas zum kontern haben.
Eine rein elektronische, spiegelfreie Mittelformat von Sony mit festem Objektiv halte ich für sehr wahrscheinlich.

Powershot / IXUS Kameras

sind fast immer der Zeit hinter her und zeigen nicht das Potential und die Technik von Panasonic (seit langem Marktführer und technischer Innovator bei den Kompaktkameras) und auch selten das Potential von Sony, Olympus oder Fuji – das sagt vermutlich alles. Canon ruht sich hier auf seinem Namen aus.
Es gibt keinen echten Grund sich hier eine Canon Kompaktkamera zu kaufen, außer man ist EOS und Powershot gewohnt. Leider ist die Powershot 1GX Mark II ein komisches Produkt, das automatisch verkannt wird – schwer, dick, unhandlich,  mittelprächtiger Sucher für horrendes Geld (350€). Die Accus zu klein, der Stromverbrauch oft zu hoch – Canon überzeugt bei keinem Exemplar dieser Kompakt-Kamera-Armada. Erst die BQ mit dem neuen Sensor in Viertelformat und dem schönen 2,8-3,9/24-120 mm lässt die Kamera dann in der Praxis anders aussehen und setzt sie für mich weit von einer Sony RX100 ab. Mit diesem Objektiv und Sensor kann man kreativ sein und braucht auch erstmals bei 1600 ISO keine Angst vor Bildrauschen zu haben.
Ich würde sonst noch die Canon D30 Strand/Action/Unterwasser-Kamera empfehlen, sie ist schnell, robust und preiswert. (bei mir derzeit auch als kurz verwendetes Testmodell erhältlich).
Die G1X II ist für Fans von guten Objektiven und hoher BQ im kleineren Kameraformat vielleicht spannend (auch sie habe ich derzeit als Testmodell abzugeben).

EOS-M System
Das viel zu teuer und sehr schlecht gestartete neue EOS-M System, spiegelfrei mit Wechselobjektiven und sehr hoher optischer Leistung in sehr angenehmen. Die Gehäuse und Objektive sind sehr präzise gefertigt und aus bestem Material. Sie ist jetzt bei unter 350€ angelangt, wo es schon zum Start hingehört hätte. Aber die neueste Ankündigung des vierten Objektives 4,5-6,3/55-200 mm IS STM zeigt mir deutlich, dass Canon seine Marken-Fans nicht ernst nimmt. Denn es zeigt, dass Canon weiter an alter Technik festklammern will (DSLR) und auch die Objektive bewusst unattraktiv hält, zu lichtschwach, zu leicht, zu wenig Brennweite.
Canon 4,0-5,6/11-22 mm IS STM – lichtschwach, 11 mm Start, immerhin IS – aber es müsste ein 4,5/10-22 mm IS STM sein!
Canon 3,5-5,6/18-55 mm IS STM – langweilig, 18 mm Start – es sollte ein 5,6/15-60 mm IS STM sein
Canon 4,5-6,3/55-200 mm IS STM – fast unbrauchbar, ein 4,0-5,6/55-250 mm IS STM wäre Pflicht gewesen
Canon 2,0/22 mm STM – langsamer AF, kein IS und ein 2,0/25 mm IS STM wäre der bessere Kompromiss.
Canon EOS-M System – solange kein eingebauter Sucher und keine spannenden Objektive da sind, besser nicht kaufen – das ist nur etwas für Liebhaber, ich habe es nur weil ich die Verarbeitung und den Look der roten Kamera mit den dunkelgrauen Metall-Objektiven sehr mag.
Canon hat wenigstens auf die richtige Sensor-Größe gesetzt und seinen 1,6x Faktor beibehalten – trotzdem müsste rasch eine moderne Kamera mit Vollformat-Sensor folgen – Canon kann hier Sony nicht alleine die >Zukunft überlassen.

EOS-System
wenn die Objektive nicht wären, wäre Canon längst nicht mehr so begehrt. Überall fehlt es an Innovation. Gerade einmal die EOS 70D ist leidlich innovativ und kann sich auch ein bisschen gegen spiegelfreie Systeme behaupten – wenn sie auch im LiveView zu langsam ist.
Die Einsteigermodelle EOS 1200D und EOS 100D und EOS 700D verkaufen sich überall auf der Welt immer noch wie geschnitten Brot, der Markenname lockt, Schrittchen für Schrittchen werden sie jedes Jahr ein bissen verändert – erneuert will ich kaum sagen.
Die EOS 70D hat ein zumindest spannendes technisches Potential, bis 1600 iSO und vielleicht noch bei 3200 ISO lässt sie sich auch für hohe Ansprüche und bei wenig Licht gut nutzen. Der Lifeview ist endlich mit dem voll beweglichen Monitor sogar mit Touch-Screen realisiert – aber künstlich verlangsamt – nach jedem Bild herrscht eine Pause.
Die EOS 7D war bei ihrem Erscheinen spannend, doch schon seit 2 Jahren ist sie es nicht mehr, sie zeigt deutliches Farbrauschen ab 1600 ISO, der bewegliche Monitor fehlt und sie ist in allem veraltet. Heute besser nicht mehr kaufen, auch nicht gebraucht, da man in der 70D mehr Leistung und bessere Bildqualität für weniger Geld bekommt.
Die EOS 6D ist irgendwie nicht Fisch, nicht Fleisch, einerseits leichter, aber trotzdem noch 700g schwer, andererseits billiger aber kaum wirklich preiswert. Die Kamera ist in vielen technischen Dingen abgespeckt, AF, Geschwindigkeit, Serienbilder, Blitz, 96% Sucher, starrer Monitor etc. Und dafür sind dann auch 1400€ noch zu viel Geld. Eine kurz Gebrauchte für 1100€ kann man sich zulegen – aber mehr ist sie kaum wert. Und auch nur dann wenn man nicht den schnellsten, flexibelsten AF benötigt und eher Landschaften fotografiert. Ich finde sie trotz Gewichtsersparnis von knapp 200g, kaum ideal auf Reisen – da ist die 70D die spannendere Kamera.
Die EOS 5D3 ist in die Jahre gekommen, obwohl es sie erst 2 Jahre gibt. Nur 17 mögliche RAW-Dateien in Folge nerven, ganz zu schweigen vom fehlenden Blitz, dem fehlendem voll beweglichen Monitor mit schnellem Lifeview. Die blaßen JPEGs nerven, die Farbverschiebungen und die Helligkeitsunterschiede bei Serienbildern können ärgern und 22 MP reißen heute keinen mehr vom Hocker. Der AF ist sehr vielfältig und meist auch schnell – aber kompliziert zu bedienen. Das Bildrauschen wird auch bei Tageslichtfotos bereits ab 6400 ISO sichtbar. Hier erwarte ich heute für 3000€ mehr Kamera und auch mehr Pixel und weniger Bildrauschen und 50 Bilder RAW-Speicher – hier müssen einfach zu dem Preis 40-50 MP möglich sein, ein voll beweglicher Monitor und Blitz müssen an Bord sein. Abgesehen vom Blitz zeigt hier eine Sony Alpha 99 was möglich ist und auch die frische Nikon D810 wird viele Kunden neugierig machen.
Wenn Canon hier nicht zur Photokina 2014 kräftig nachlegt, muss ich mir überlegen, ob ich nicht auch mit Sony- oder Nikon-Objektiven leben kann. Aber nach meinen Quellen kommt vor Ende 2015 hier nichts Neues.
Die wichtigsten Vollformat-Objektive: 4,0/16-35 mm – 4,0/24-105 mm – 1,4/85 mm – 2,8/70-200 mm – 2,8/300 mm plus 2x Konverter sind auch bei Sony und Nikon inzwischen in professioneller und schneller Abstimmung erhältlich – wenn auch teurer.
Die EOS 1DX war mir von Anfang an zu teuer, 18 MP für 6000€ in einer Kamera mit technischer Höchstleistung aber schmaler Innovation – ist eine Kombination die mich wenig lockt. Größere, inkompatible Accus, nur CF-Karten-Schlitze, kein Blitz, fester Monitor, kein erheblich schnellerer AF und dafür 3000€ Aufpreis sind heftig.
Die Eos 1DX will die Profi-Kamera für alle Motive sein mit Schwerpunkt Sport-, Tier- & Reportage-Fotogrfaie. Tiere in schneller Bewegung kann sie dank großem RAW-Speicher und schnellerer Bildserie noch sicherer festhalten, nur die geringere Auflösung von 18 MP irritieren da noch und der wichtige, bewegliche Monitor mit LifeView fehlt schmerzlich.
Sicher, den Monitor kann man fast ersetzen durch einen großen Videobildschirm, einen EX90 Miniblitz draufsetzen und Gewicht, dieser langlebige Accu und die robusteren CF-Karten haben natürlich auch Vorteile.
Trotzdem würde ich mir einmal eine komplette, innovative Kamera von Canon wünschen, vor allem zu dem Preis.
Die Auflösung von 18 MP zeigt theoretisch 50% weniger Bildinformation als eine Nikon D810 mit 36 MP – aber wer einmal mit der Nikon D800/D810 fotografiert hat, kennt den Preis: Stativ, langsames Arbeiten, trotz VR deutlich mehr verzitterte-unscharfe Aufnahmen, ISO 1600 Empfindlichkeit die kaum noch überzeugt…
Deshalb zeigen Canon EOS 1DX und Nikon D4s unterm Strich trotzdem was derzeit an Bildqualität bei anspruchsvollen Motiven machbar ist und das extrem schnell.
Andererseits sind diese Kameras für mich, gemessen an einer Panasonic GH3/GH4 & Soli Alpha 99 schon seit Erscheinen etwas veraltet.

Und das ist genau der Eindruck den ich heute von den meisten Canon/Nikon-Kameras habe und das kann sich Canon eigentlich nicht mehr leisten. Auch nicht das Sony und Nikon sichtbar mehr Auflösung bei fast vergleichbarem Bildrauschen bis 1600 ISO haben. Canon müsste hier viel tun, traut sich aber nicht einmal an einen hoch auflösenden Sensor für die Landschafts- und Studio-Fotografen. Canon wird weiter Kunden verlieren und junge Fotografen werden sich mit Sony und Panasonic anfreunden.

Canon kauft man wegen der Objektive!
Die Objektive, die man wirklich zwingend benötigt, sind von Canon immer noch einen sichtbaren Hauch schärfer, fokussieren etwas schneller und vertragen sich weit besser mit den Konvertern.
Canon punktet vor allem im Teilbereich ab 85 mm mit einer praktisch lückenlosen und überlegenen Objektivauswahl.
Canon hat Innovationen, die andere nicht haben: 4,0/8-15 mm Fisheyezoom; 4,0/17 mm TS-E; 1,2/50 mm; 1,2/85 mm; 4,0/400 mm DO; 4,0/200-400 mm & 1,4 x Ext – es wird weniger, Nikon hat stark aufgeholt und endlich ein 5,6/800 mm  (zum bekloppten Preis) und überarbeitet auch seine lichtstarken Superteles und auch Sony schläft nicht.

TROTZDEM – DSLR-Technik ist am Limit und kann nur noch etwas überleben mit schnellem, LifeView vom flexiblen Monitor und durch innovative Vollformat-Sensoren und dank der Teleobjektive ab 85 mm, die es in allen Variationen und höchsten Lichtstärken gibt. Auch für Landschafts-, Studio, und Porträt-Auftrags-Fotografie ist der Vollformat-Sensor unentbehrlich, vor allem wenn man kein Mittelformat kaufen will – was aber sicher sinnvoller wäre und zu noch besseren Fotos führt – siehe Pentax 645Z.

Mit dem Kauf einer neuen Kamera würde ich bei fast allen Modellen jetzt das zweite Halbjahr/Photokina abwarten. Die EOS 70D kann man ohne Überlegung kaufen und wer eine EOS 1DX braucht, wird auch dieses Jahr keinen Nachfolger sehen. Doch die 5D3 wird wohl nicht vor ende 2015 abgelöst sein, ein 7D Nachfolger wird im Herbst kommen und zahlreiche Objektiv-Neuheiten sind in der Produktion. Die 6D wird sicher irgendwann etwas überarbeitet, nach Nikons Vorbild…

 

AUFRÜSTUNG – Canon EOS Digital

nach der unerfreulichen Begegnung mit der ersten Canon D30 – das war ein Alptraum für Schnecken konnte ich mich 2001 von der Canon EOS 1V – meiner liebsten analogen Autofokus-Kamera nur auf eine Canon EOS 1D retten.

Denn alle anderen Canon D-SLR Kameras der ersten Jahren waren grausam langsam.
Erst die Canon EOS 20D bot einen Lichtblick und bewährte sich. Doch die EOS 1D verlor schnell an Wert und die Angst um den hochgezüchtet Verschluss (1/16.000 Sekunde – 4 MP CCD – 1,3x Faktor – 1585g schwer) fotografierte immer mit, bis die Lamellen dann wirklich rissen und Canon kostenlos austauschte.
Die Powershot-Kompaktkameras G2,G3 und G5 mussten aushelfen und waren noch bezahlbar, wobei die G5 die gelungenste Kompaktkamera von Canon war.
D60 und 10D waren auch eher unerfreulich, die Canon EOS 1Ds (11 MP CMOS KB-Vollformat) wäre dann die Erlösung gewesen, aber sie war zu kostspielig und der Verlust mit der 1D zu hoch – die Kameras auch insgesamt zu schwer zum Reisen.
Auch die Mark II Geräte waren zu schwer und zu teuer und brachten zu wenig Innovation. Die Canon EOS 5D wird heute noch gefeiert und ich fand sie für meine Fotografie völlig ungeeignet, weil viel zu langsam.
Es wurde Zeit zu Nikon zu wechseln, wo mit D200; D300; D2, D3 die weit besseren und schnelleren Kameras gebaut wurden. Erst die Canon EOS 1D MK III in 2007 versöhnte mich dann wieder (10 MP CMOS – 1,3x Faktor – 1330g), auch EOS 30D und 50D waren durchaus brauchbar. Die 7D war aber dann endlich mal schneller und lies die 5D2 im Staub zurück. Zur richtigen Hochform lief Canon erst 2012 auf: Canon EOS 5D3; Canon EOS 1DX und Canon EOS 7D sind allesamt gelungen, wenn auch wenig innovativ. Canon hatte endlich ein sehr gutes 2,8/24-70 mm L II – wenn auch dummerweise wieder ohne IS!
Daraus abgeleitet ist auch 2014 nicht mit besonderen Canon-Kameras zu rechnen – erst 2015 wird wieder ein starkes Innovationsjahr, wenn Canon die Weichen für Profi-Fotografie versucht neu zu stellen.

Erfahrungen EOS 5D3
Zum satten Preis von 3000€ gleich im April 2012 hatte ich sie erstanden. Obwohl ihr einiges fehlte, was mir wichtig war (u.a.: Blitz, beweglicher Monitor, schnelle Bildvorschau, schneller RAW-Speicher) konnte sie durch den anspruchsvollen, schnellen Autofokus überzeugen. Die Schwachstellen sind nach 2 Jahren für mich das empfindliche Gehäuse. Es bekommt zu schnell Kratzer und abgeriebene Eloxierung und sieht rasch gebraucht aus. Da kann man das Gehäuse noch so sehr hüten.
Der Weißabgleich ist bei Bildserien wenig zuverlässig, Sie sollten unbedingt mit fester Einstellung arbeiten. Auch die Belichtungsgenauigkeit hat Aussetzer, immer wieder kann die 5D3 völlig überbelichtete Einzelbilder in Serien produzieren, der AF ist gut, aber bei weitem nicht perfekt, die ersten Fotos einer Serie sind häufig nicht perfekt scharf. Die 5D3 kann Serien bis 6 Bilder pro Sekunde, jedoch nur 3 Sekunden lang mit RAW Dateien.
Alles in allem wurde es für mich Zeit mich nach Alternativen umzusehen.
Sony Vollformat-Sensoren mit 24 MP und 36 MP führen zu frühem und ausgeprägtem Bildrauschen – das ist meinen Fotos kaum zuträglich – daher scheidet auch Nikon, trotz spannender Kameras aus.
Zurück auf 12 MP möchte ich jedoch auch nicht, das wäre ja beinahe eine Reduktion um 50% Auflösung. Nein eine Auflösung um 20MP scheint mir seit 2012 der richtige Kompromiss.

Der Unterschied zwischen 18, 20 und 22 MP ist dabei nicht wirklich entscheidend.
Was braucht man zur Canon EOS 1DX?

– kleiner Aufsteckblitz wie das Speedlite EX90 (100€)
– die schnellsten CompactFlash-Karten von SanDisk, Transcend oder Lear
– zweiter Accu – ein Patona für 35€ reicht aber auch
– stabiler Leder-Gurt von Eddycam

 

Die richtigen Objektive:

Canon hat endlich seine deutliche Schwachstelle überwunden. Bisher war es nicht selten notwendig für hohe BQ ein manuelles Zeiss-Objektiv oder gar ein Nikkor-Zoom an den hochauflösenden Canon-EOS-Vollformatkameras zu verwenden. Das ist vorbei.
Das neue Zoom: EF 4,0/16-35 mm L IS bringt Leistung satt und stellt sogar aktuelle Zooms von Nikon und Zeiss/Sony erstmals in den Schatten. Nur wer im Pressebereich auf Action setzt oder oft bei wenig Licht fotografiert, ist mit dem deutlich weniger hochauflösenden 2,8/16-35 mm L II besser beraten.
Bisherige Zooms von Canon wie 3,5-5,6/20-35 mm; 4,0/17-40 mm sind ebenfalls deutlich schwächer.
Selbst das EFs 4,0-5,6/11-22 mm IS für das Halbformat liefert hervorragend scharfe Bildergebnisse, wenn auch bei relativ wenig Lichtstärke. Dafür ist sein Preis mit 280€ einmalig unter allen SuperWeitwinkel-Zooms!

Das Canon EF 2,8/24-70 mm L II ist ebenfalls ausgezeichnet scharf, dennoch hier fehlt der Bildstabi in einigen Fotosituationen sehr – daher bevorzuge ich klar das halb so teuere Tamron 2,8/24-70 mm VC mit Bildstabi und etwas weniger schnell ansprechendem AF. Optisch sind beide auf vergleichbar hohem Niveau und das Schielen zu Nikon oder gar Sony lohnt hier auch nicht.

Das dritte sehr wichtige Zoom EF 2,8/70-200 mm L IS II mit beiden Konvertern hat ebenfalls praktische keine gleichwertige Konkurrenz.
Auch bei 300 mm; 400 mm; 500 mm; 600 mm; 800 mm und dem 4,0/200-400 mm x 1,4x ist Canon Innovationsführer und marktbeherrschend.
Die preiswerteren und lichtstarken Festbrennweiten werden sicher jetzt Zug um Zug verbessert.

 

 

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5. Juni 2014
Eine Frage von Format – Pentax 645Z

Eines der ältesten und legendärsten Fotosysteme PENTAX hat bisher keine Vollformatkamera, weil man dann noch eine komplette Objektivserie auflegen müsste und weil sie besseres haben – die PENTAX 645 Mittelformat-DSLR-System-Kamera.
Jetzt legt Pentax nach 4 Jahren noch eine stärker verbesserte 5te Version  der Kamera mit dem großen Sensor nach.

Jede Woche fragen zahlreiche Menschen nach der besten Kamera – der besten Bildqualität –

die gewünschte Antwort ist meistens eine Canon, Nikon, Sony, Leica Kleinbild-Kamera.
Ja KLEINbild ist mit gigantischen Auflösungen ins frühere Mittelformat vorgeprescht
und doch bleibt es KLEINbild.
Wenn die beste Bildqualität und die beste Kamera gefragt sind, kenne ich noch eine ganz andere Antwort:

PENTAX 645Z

Ich habe die letzten 25 Jahre schon mit den Pentax 645 Kameras verbracht und das Fotografieren hat damit immer wieder besondere Freude gemacht.

50 MP; 200.000 ISO einstellbar; sehr hohe Dynamik; LiveView, extrem guter, großer Sucher, gegen Feuchtigkeit abgedichtet, schnell, sehr guter AF (wenn auch nur Zentral) & liegt perfect in der Hand

allerdings lässt sich Ihre Bildqualität öfter nur vom Stativ mit RAW-Dateien ausschöpfen.

Leider hat es Pentax noch nicht geschafft eine kamerainterne Bildstabilisierung zu realisieren und die großen Sucher &  Spiegel haben sie auch beibehalten.
Mit rund 9.000 € ist sie mit 2,8/55 mm eine sehr preiswerte Alternative zu Vollformat.

Da ich den Pentax-Service kenne und schätze, schon sehr viel mit beinahe allen Pentax 645-Objektiven gearbeitet haben, sehe ich gar keinen Grund für eine Hasselblad, PhaseOne, Mamyia oder gar Leica.

Also wenn Sie nach Bildqualität suchen… könnte Ihre Suche hier zu ende sein.
Pentax bietet dafür professionellen Service und ist auch bei mir erhältlich.

Hohe Arbeitsgeschwindigkeit für professionelle Ansprüche.
Tempo in der Fotografie wird vielfach definiert: Einschaltverzögerung, Fokusgeschwindigkeit, Bildfrequenz, die Zeit, bis das Bild auf dem Monitor dargestellt wird und letztlich auf dem Rechner angekommen ist, sind für viele Anwendungen wichtige Parameter. Schon beim Einschalten und dem Blick auf das 3,2 Zoll grosse Klappdisplay wird klar: Unterschiede zu den professionellen Kleinbildkameras gibt es kaum.
Die Anforderungen an die Scharfstellung werden in besonderer Weise erfüllt. So wird trotz hochwertiger Bauweise und langen Schneckengängen der Systemobjektive sehr schnell die perfekte Schärfe eingestellt.
Mit 3 Bildern in der Sekunde und bis zu 30 Bildern (JPEG) in Folge zeigt die Pentax 645Z, dass sie auch diese Disziplin beherrscht. Schon bei der Konstruktion wurde auf Optimierung der Geschwindigkeit geachtet. So werden unterschiedliche Motoren für Auslösung, Spiegelmechanik und Blendensteuerung verwendet. Durch den PRIME III Bildprozessor wird eine schnelle Bildverarbeitung gesichert, die auch hohe Ansprüche der professionellen Fotografie erfüllt. Im Unterschied zur Pentax 645D ist die Prozessgeschwindigkeit 5-mal schneller. Für die schnelle Bildübertragung steht ein USB3.0 Anschluss zur Verfügung. SD-Karten werden nach dem UHS-1 Standard beschrieben.

16 erstklassige Objektive von 19 – 300 mm (KB-Brennweite)sind verfügbar, Zooms und Festbrennweiten.

4,0/25 mm
3,5/35 mm
2,8/45 mm
2,8/55 mm
2,8/75 mm
2,8/90 mm Macro mit Bildstabi
2,8/120 mm Macro
2,8/150 mm
4,0/300 mm
5,6/300 mm
5,6/400 mm
4,5/28-45 mm SW in Planung
4,5/33-55 mm
4,5/45-85 mm
5,6/55-110 mm
4,5/80-160 mm
5,6/150-300 mm

 

Im Zeitalter des schnellen Wechsels ist Pentax “nur” noch ein Nischenanbieter, eine fast schon exotische Alternative. Obwohl eine K3 und auch die K30 und andere Einsteigermodelle durchaus gelungen sind und durch markantes Äußeres wohltuend auffallen – bei der Technik können Sie oft nicht Schritt halten. Autofokus, Geschwindigkeit, Filmeigenschaften, Live-View und Blitztechnik können bisher nicht wirklich mit Sony oder gar mit Canon und Nikon Schritt halten. Vom System ganz zu schweigen. Pentax listet aktuell 25 verschiedene Objektive auf – Canon und Nikon jeweils über 60; Sony 30 und mFT 65 Objektive. Pentax hat sich auf Halbformat (APS-C) eingeschossen.
Mir fallen allenfalls 13 Objektive ein, die vielleicht Vollformat geeignet sind. Pentax hat nach 25 Jahren erstmals einen 1,4x AF-Konverter im Sortiment, keine Tilt-Shift, kein Tele-Macro und wenige hochlichtstarke Zooms. Wenn Vollformat kommt, müssen zumindest 2,8/16-35 mm – 2,8/24-70 mm – 2,8/70-200 mm – 4,0/16-35 mm – 4,0/24-90 mm – 4,0/70-200 mm – 1,4/50 mm – 1,4/85 mm zur Verfügung stehen. Ich habe Zweifel, das Pentax da in vertretbar kurzer Zeit mithalten kann.

Zuletzt hat das Olympus gestemmt – mit sehr guten Objektiven und langsamen AF – doch die potentiellen Kunden haben den zu kleinen FT-Sensor nicht akzeptiert.
Was wollen die Pentax-Fans also mit einer Vollformat-Kamera ohne entsprechende Objektive?
Letztlich würde die Kamera und 2-3 neue Objektive Kosten von leicht rund 10.000€ verursachen.
Und wie gut die Kamera mit einem Sony-Sensor auch sein könnte – Pentax hat längst schon eine viel bessere Kamera – für alle die höchste Qualität wünschen…

 

 

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27. Mai 2014
TigerTiger

es gibt noch Tiger in Indien:

Erste fototechnische Erkenntnisse unserer großen Indien-Safari –

Wir hatten im Einsatz: Canon EOS FF, Canon EOS EF-S; Canon G1X II; Nikon FX; Nikon DX; Olympus mFT; Olympus FT; Panasonic mFT und diverse Smartys von Apple

Es gibt keine beste Kamera, klar ist aber gleich, alle Digicams mit kleineren Sensoren als Viertelformat und Kameras ohne Sucher machen kaum Freude, auch die Telefon-Smartys lassen sich allenfalls in Räumen und Abends brauchbar nutzen.
Tele-Motive: Aus einer Distanz von 20m und mehr lässt sich vom unbeweglichen Jeep am besten mit Vollformat und langen Teles arbeiten, das 2,8/300 mm war hier wieder am flexibelsten einsetzbar und ein 4,0/50-300 mm haben wir alle am schmerzlichsten vermisst – auch das 2,8/70-200 mm half nicht immer, auch nicht mit 1,4x Extender. Das 2,8/400 mm oder gar 500 mm waren oft zu lang, zumindest für Tiere in Bewegung. Für Vögel und scheue Tiere war ein 5,6/800 mm absolut wünschenswert.
RAW: Ich habe gezwungenermaßen auch vieles in RAW fotografiert. Dabei zeigte sich, dass hier vor allem Canon und Nikon DX & Amateurkameras im Nachteil waren. Denn nur die teuersten Profigehäuse, Eos 1Dx und Nikon D3/D4 waren in der Lage schnellere Bildserien auch in RAW zu meistern. Ganz anders aber die mFT-Kameras – sie sind bis 200 mm Brennweite so schnell und so überlegen bei RAW – dass jeder Canon/Nikon-Profi staunt. Allerdings ist ein 5,6/100-300 mm am kleinen Sensor nicht voll zufriedenstellend und allenfalls 2,8/300 mm und 2,0/150 mm und 2,8-3,5/50-200 mm FT Objektive konnten hier überzeugen.
Für mFT fehlen dringend schnelle Superteles wie 2,0/150 mm; 2,8/50-200 mm; 2,8/300 mm; 4,5/400 mm und Konverter.
Fast alle Landschaftsmotive habe ich mit Panasonic GH4  abgelichtet, die Kamera ist ein Traum, leichter, perfekt handlich, für mich optimale Bedienung, deutlich verbesserter Sucher, sehr schnell und mit technischen Möglichkeiten, die sonst keine Kamera bietet. Sie stellt auch die Olympus E-M1 in vielem in den Schatten, auch wenn der 5-Achsen Stabi für jedes Objektiv sie als Zweitkamera sehr wichtig macht.
Näheres bald mit Fotos.

Mit besten Wünschen vom Indien-Foto-Workshop.

 

 

 

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Life in INDIA: Hickok Dancing

One for the “Birdys” – Indian Roller:

 

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