Tresor  
Filo Rings

1. November 2025
Indian wildlife

Indian Wildlife – Eye to Eye
Canon 2,8/70-200 mm L IS II f:2,8
 
 
Willkommen!

Seit 16 Jahren ist Harrys Photo-Tagebuch online
24 Jahre war davor HarrysInFocus online. HarrysInFocus habe ich inzwischen still gelegt.
Über 930 Beiträge nur auf dieser Homepage.

Dank Dr. Tilo Seeger (www.drtseeger.de) konnte ich eine große Homepage aufbauen und mein vielfältiges Wissen zahllosen Fotografen vermitteln.
Ich bin seit mehr als 35 Jahren immer mit den neuesten Objektiven und Kameras unterwegs. Wenn ich es mir aussuchen kann, fotografiere ich am liebsten Tiere und alles was lebt und sich bewegt. Man vermutet bei mir gerne eine besondere Leidenschaft für Fotografie und Fotogeräte – das ist aber aus meiner Sicht nicht ganz richtig, denn meine wahre Leidenschaft brennt für meine Motive, für Tiere, für Natur, für Menschen – der Rest ist nur Technik.
Meine große Homepage “HarrysInFocus” wurde gerne mal zu bunt und zu verwirrend empfunden – sie ist aber eben auch so wie ich. Ein bunter Vogel, gerne mal chaotisch und zerstreut, oft knallig und manchmal zu viel auf einmal.
Ich bin nicht geradlinig und angepasst und farblos vielleicht auch nicht.
Ein Mensch hat viele Facetten, viele Gesichter, er kann vieles sein, je nach dem auf welche Seele er trifft… man muß es nur versuchen.
Ich versuche – ich mag grau nicht und bin immer auf der Suche nach Farben, nach Licht. Ich fotografiere spannende Tiere und Menschen – nicht nur einmal – immer wieder, mir fällt immer noch was ein. Mit einer Kamera kann ich zwar fast alles ablichten und doch verwende ich immer wieder andere Kameras und Objektive, und suche immer das Limit…
wie in meinem Lieblingsfilm „Blade Runner“ (1982) bin ich gerne auf Messers Schneide.
Ich bin “Berlin – Herz & Schnauze”, gewagt und schüchtern, modern und hektisch und zugleich altmodisch mit viel grün, Wasser und Ruhe.
2010 fiel die Entscheidung, es mal mit ruhigen Farben und streng geordnet zu versuchen.
Dafür haben mir hier Andreas Klotz (www.Tipp4.de), Katrin Scheid und Sebastian Tänzer (www.Taenzer.me) eine ganz neue Plattform errichtet. Es hat nicht lange gedauert und ich habe diese Seiten mit massenhaft Fotos und Text gefüllt.

Ich wünsche Ihnen trotzdem viel Vergnügen beim Stöbern, Entdecken und Lesen!

Per E-Mail (HarryPX@T-Online.de) bin ich jederzeit für Sie da und beantworte Fragen, Wünsche und Anregungen, biete Tests und
meinen Foto-Wissen auf USB-Stick. Rein ins Vergnügen…

Und bitte nichts mopsen und nichts ohne meine Zustimmung zitieren oder gar kopieren und ins Netz stellen!
Seien Sie lieber selbst kreativ!

Auf Anfrage – können Sie mich für eine Portrait-Session oder ihre Feierlichkeit buchen. Ich bin kein Freund von festen Preislisten, Preise ändern sich ständig.  Alles ist abhängig vom Aufwand, Nachbearbeitung und Zeit – deshalb einfach eine kleine Mail an mich und sie bekommen ein persönliches Angebot.

Dies ist KEINE Fan-Page – KEINE Werbung, KEINE Suchmaschinen-Links und Optimierung

Auch wenn hier auf meiner Seite Markennahmen wie Canon, Nikon, Novoflex, Olympus, Panasonic, Pentax, Leica, Zeiss & Apple häufiger als vielleicht sonst gewohnt auftauchen – bitte ich Sie herzlich – das nicht als Fan-Page miss zu verstehen. Diese Marken sind hier präsent, aufgrund langjähriger, oft positiver Erfahrungen. Canon und Sony werden wohl am häufigsten besprochen, weil Sony die innovativste Firma hat und Canon noch das größte System und die meisten Kunden hat, nicht weil ich es für die beste Herstellerfirma halte. Grundsätzlich sind mir Marken-Namen und Firmen egal und ich übe da keine Solidarität – denn das wäre zu kurzlebig. Es sind alles Hersteller die Produkte vertreiben und offensiv versuchen Geld zu verdienen. Nachdem ich nun seit 30 Jahren „InFocus“ schreibe und 15 Jahre lang meine Info-News „BlitzLicht“ heraus gegeben habe, werde ich mich ab jetzt auf diese Homepage konzentrieren – mit meinem gesammelten Fotowissen seit 30 Jahren und meinen regelmäßigen Tests aktueller Objektive und Kameras. Da ich unbedingt unabhängig bleiben will von einflussnehmenden Redaktionen (die zumeist über wenig Praxis-Wissen verfügen) den Herstellern, den Vertreibern und der Werbe-Industrie und ein Abo-Preis wie bisher vermutlich immer weniger Menschen interessiert – stelle ich hier mein gesamtes Wissen ab jetzt jedem zur Verfügung. Ich biete jedoch noch viel mehr, intensive Beratung per Mail – speziell an die persönlichen Vorlieben und Bedürfnisse angepasste Objektive und Kameras und Zubehör, die ich zum fairen Preis gebraucht und neu beschaffe.
Als Honorierung erhoffe ich mir wie meine nordamerikanischen Kollegen eine jährliche Spende um diesen hohen Aufwand vor mir und meiner Familie zu rechtfertigen.
Sie können einen beliebigen Betrag ab 35 € HIER spenden.

Die vergangenen 30 Jahre haben gezeigt, dass meine Leser durch meine Beratung und Tests viel Geld einsparen konnten, da ich immer als preisbewusster Berater und nie als “Anpreiser” von Marken fungiere. Oft genug rate ich auch vom Kauf ab. Auf meine gezielte Fachberatung per E-Mail können Sie immer zurückgreifen!)

E-Mail-Kontakt – einfach hier auf Beratung- oder Bestellen-BonBons klicken.

 

1. Dezember 2014
USB-Stick & DVD

Seit 25 Jahren unabhängige Praxistests – für:
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22. September 2026
Reise in die Vergangenheit – 80er Jahre – Nikon gegen Pentax 1.4/85 mm

 

Neben dem lichtstarken 35 mm Objektiv zählt fraglos ein 85 mm Tele zu den bis heute begehrtesten Objektiven der bildgebenden Kunst.

Ich bin in einer Welt aufgewachsen in der die Tele-Perspektive sehr begehrt und sehr starke Bildwinkel noch kaum möglich oder nur mit eingeschränkter Qualität realisierbar waren.
Heute sind Weitwinkel besonders wichtig, alles soll scharf sein und die eigene Person mittendrin.
Anfang der 80er Jahre kamen die zwei besten Kameras des Weltmarktes fraglos von Nikon: F3 (1980) und Pentax: LX (1980).
(Ja es gab auch bald eine Leica R4 (1980) und M6 (1984) mit sehr guten Summiluxen, beide teuer und trotzdem veraltet
es gab die Contax RTS II (1982) mit dem Planar, mir zu anfällig
die Canon F1N (1981) mit dem 1.2/85 mm L, mir zu altmodisch und grob
die Minolta XD7 (1977) mit dem 1.7/85 mm Rokkor ist einiges lichtschwächer,
Olympus OM4 (1983) mit lichtschwächeren 2.0/85mm, und später einem der wichtigsten OM-Objektive, dem 2.0/90 mm Macro – um nur die wichtigsten zu nennen.
Die waren alle spannend, aber sein wir doch ehrlich, damals wollte jeder eine F3 und die Aussenseiter träumten von der LX.

So weit zu den Kameras.
Bahnbrechend war die Entwicklung des hochlichtstarken Nikkor 1.4/85 mm, so dachte ich bisher. Doch ich mußte bei der Recherche einiges lernen, auch Leica hatte schon sehr früh hochlichtstarkes 1.5/85 mm für M39 Schraubgewinde, Canon hatte 52 noch sein S 1.5/85 mm fremd eingekauft, doch schon 1976 mit dem 1.2/85 mm S.S.C. für FD-Bajonett noch vor Nikon seine Bestmarke gesetzt. Zeiss hat sich schon 1975 für Contax und Rollei stark gemacht und 1981 auch Canon mit seinem 1.2/85 mm Paroli geboten.

Und dann gab es noch 1.0/50 mm L von Canon und das Zeiss 0.7/50 mm Planar!
Leica ging am liebsten eigene Brennweitenwege, wie mit dem M 1.4/75 mm.
Dann gab es hochlichtstarke f:1.2 Objektive für das halbe- und Viertel-Format:
Leica MFT 1.2/42,5 mm, Olympus MFT 1.2/45 mm, Fuji XT 1.2/56 mm, bei offener Blende unterscheiden sie sich jedoch in der Bildwirkung von Kleinbildobjektiven, denn sie würden bei MFT ein 0,7/45 und bei Halbformat ein 1.0/56 mm erfordern.
Immerhin gibt es Voigtländer (Cosima Japan) mit MFT 0,95/42.5 mm und 1.5/75 mm für Kleinbild.

Das 85er ist bis heute meine große Objektiv-Leidenschaft, auf alles könnte ich verzichten, aber darauf nicht.
Ich lasse sie alle schwärmen vom 50er, 35er oder gar 28er, nichts kommt meiner favorisierten Bildsprache eines 85er nah genug.
Nur das Nikon AF-S 1.4/105 mm hat mich schwach werden lassen und hätte ich gerne heute wieder als Z-Version.
Bei Blende f:1.4 im Porträt-Telebereich ist ein schneller Verfolgungs-Autofokus praktisch unverzichtbar oder man arbeitet mit sehr großer Ruhe und verlässt sich auf sein Glück. Sicherlich wurden auch vor Sony Alpha schon scharfe Aufnahmen bei offener Blende belichtet. Auch mir ist das schon gelungen. Aber sobald ich und das Modell ungezwungen, frei beweglich sein wollten, war ohne stärkeres Abblenden kaum ein scharfes Bild zu erzielen.

Was gab es nicht alles:
Canon S 1.5/85 mm (1952)
Canon FD 1.2/85 mm (1976)
Canon NFD 1.2/85 mm (1980)
Canon 1.2/85 mm L (1989)
Canon 1.2/85 mm L II (2006)
Canon 1.4/85 mm L (2017)
Canon R 1.2/85 mm L (2019)
Canon R 1.2/85 mm L DS (2019)
Leica 1.5/85 mm Summarex M39  (1943)
Leica R 1.4/80 mm Summilux
Leica M 1.4/75 mm Summilux
Leica 1.5/90 mm Summilux (2019)
Nikkor M 1.5/85mm (Anfang der 60er)
Nikkor AI-S 1.4/85 mm (1981)
Nikkor AF-D 1.4/85 mm (1995)
Nikkor AF-S 1.4/85 mm (2010)
Es handelte sich immer um die gleiche Version, bei der nur die Außenhülle, die Vergütung und beim AF-S die 9 Blendenlamellen abgerundet wurden.
Nikkor AF-S 1.4/105 mm (2016)
Nikkor Z 1.2/85 mm (2023)
Minolta AF 1.4/85 mm
Pentax A* 1.4/85 mm (1984)
Pentax FA 1.4/85 mm (1992)
Pentax DFA* 1.4/85 mm (2020)
Sigma 1.4/85 mm EX (2010)
Sigma 1.4/85 mm ART (2016)
Sigma 1.4/85 mm ART DN (2020)
Sony A 1.4/85 mm GM (2016)
Sony A 1.4/85 mm GM II (2024)
Zeiss – Contax 1.4/85 mm Planar (1975)
Zeiss – Contax 1.2/85 mm Planar (1981)
Zeiss 1.4/85 mm Milvus
Zeiss 1.4/85 mm Otus
Vivitar 1.4/85 mm
Meike AF 1.4/85 mm
TTArtisan 1.25/90 mm M

Einige habe ich vermutlich vergessen, aber die wichtigsten sind hier aufgelistet.

Heute gibt es vor allem eine Besonderheit, Nikon verzichtet auch in neueren Konstruktionen auf aspherische Linsenelemente, wie beim 1.4/85 mm (alle Versionen), beim 1.4/105 mm und sogar beim Z 1.8/85 mm. Erst das Z 1.2/85 mm S verfügt erstmals 2 aspherische Linsen – weil es alle machen und an den Bildrändern heute oft mehr Schärfe verlangt wird. Damit ist es jetzt auch vorbei mit dem einzigartigem Nikon-Look. Denn um absolute Schärfe über das komplette Bild, wie auch über komplette vignettierungs-freiheit ist es ja bei Porträts noch nie gegangen – also ich lehne das ab. Schon das Zeiss OTUS war viel zu scharf an den Rändern.

Doch das zielsichere Scharfstellen auf die Pupille mit f:1.4 war weit schwerer als erträumt. Bis heute ist es schwer an einer Spiegelreflex ohne elektronische Bildvergrößerung und farbigen Konturen ein superscharfes Bild bei offener Blende mit einem dieser Objektive einzufangen. Das liegt nicht alleine an der Blende, sondern daran, dass die Schärfentiefe aus 1-2 m Abstand so gering ist, dass schon kleinste Bewegungen von Modell oder Fotograf die exakte Schärfe zunichte machen. Da hilft nur, Stativ einsetzen und Modellkopf gegen eine Wand lehnen. Oder eben heute zur Not die Augenverfolgung bei Schärfennachführung und 5-10 BpSekunde verwenden. Oder auch das Bild am Monitor oder im Sucher so stark vergrößern, dass endlich auffällt wann die Schärfe nicht sitzt – trotzdem muss man dann unbeweglich bleiben.

Nur mit wenigen dieser Objektive habe ich bis heute nicht fotografiert.
Früher war die Farbzeichnung sehr wichtig, vor allem Zeiss Objektive und auch Canon Objektive waren eher ausgesprochene “Kaltzeichner” und überzeugten mich weit weniger als die optischen Konstruktionen von Nikon, Pentax, Minolta und Leica. Besonders mit Canon, deren Kameras mich jetzt seit immerhin fast 40 Jahren begleiten, war ich aufgrund der Farbsäume immer sehr unglücklich. Heute lassen sie sich endlich herausrechnen, doch Canon hat mir mit seinen Asphären und f:1.2 nie beim fotografieren die benötigte Sicherheit gegeben. Wenn es auf jeden Millimeter ankommt brauche ich die beste Linsenkonstruktion, die machbar ist. Zeiss war mit OTUS, der erste der eine neue Qualität brachte, sogar Sigma hat sich mit der ART-Serie angestrengt

Wenn ich mir für 2025 ein einziges Objektiv auswählen müßte, wäre es zweifelsfrei das 640g leichte und wunderbar abbildende Sony A 1.4/85 mm GM II. Denn Sony verfügt auch über den besten Pupillen-Erkennungs-AF aller modernen Kameras. Alle Objektive mit Lichtstärke f:1.2, die nur ½ Blende mehr Licht bringen und erheblich schwerer und dicker sind, führen aus meiner Sicht in die falsche Richtung.
Tatsächlich fotografiere ich am liebsten mit einer Fujifilm GFX 100II und dem 2.0/110 mm Menschen. Das ist das bei weitem beste Objektiv, die Kamera hat den besten Sucher aller Kameras und bittet mit 100 MP Sensor, was kein anderer so überzeugend bieten kann.

Was fällt im direkten Vergleich auf?
– Nikon baut deutlich dicker: 7,3cm und schwerer: 608g nackt
– Pentax bleibt schlank: 6,6cm und mit 545g nackt spürbar leichter
– Nikon verzichtet auf f: 22 und hat aber 9 Blendenlamellen
– Pentax kann auch f:22 und hat auch die 9 Lamellen
– beide verwenden eine gerundete 9 Lamellen-Blende, die vermutlich zugekauft wurde
– Nikon größter Glasdurchmesser: 8,0cm
– Pentax größter Glasdurchmesser: 7,32cm
– Nikons Hinterlinse ist etwas kleiner als die von Pentax
– Nikon nimmt sich 4 mm Platz für seinen Namen und die Bezeichnung NIKKOR 85mm 1:1.4 plus Seriennummer
– Pentax gravierte alles auf den Fokussierung: SMC PENTAX-A* 1:1.4 85 mm
– Nikon braucht 72 mm Filter und Pentax kommt mit 67mm Filtern aus
– Nikon verwendet eine schöne, kompakte Einschschraub-Sonnenblende
– Pentax verwendete leider eine gut 2 cm breitere, lange Metallblende, die die ganze Erscheinung hässlich machte
– Nikon Hartplastik Blendenring nur in ganzen Stufen
– Pentax Metallring in halben Stufen

Hier erklärt sich auch, das ich die Bezeichnung oft anders angebe als heute oft praktiziert wird. Mit Pentax aufgewachsen, kommt bei mir immer zuerst die Lichtstärke un danach erst die Brennweite, Nikon graviert es umgekehrt.
– beide fokussieren zum Glück anders als Canon in die gleiche Richtung – Drehung nach links für mehr Naheinstellung!
Deshalb haben mich Canon, Tamron, Sigma und Co meistens genervt!

Das Material:
Beide Objektive sind sehr, sehr wenig gebraucht und man sieht nur kleinste Gebrauchsspuren und etwas feinen Staub zwischen den Linsen. Beide wurden offensichtlich bewegt, denn auch nach gut 40 Jahren ist kein Verschleiß, kein Ruckeln, kein Stocken und erst recht keine Verharzung feststellbar!
Beide Lichtriesen verwenden viel Metall (eine Aluminium- oder Magnesiumlegierung vermute ich).
Der Rand des inneren Tubus bei Nikon wirkt dicker und solider, er fährt aber nur 1,0cm aus und die schnell Drehung legt nur rund 120° zurück.
Pentax hingegen fährt um 1,8cm aus und vollzieht eine rund 160° Drehung.
Daraus lässt sich schließen, das dieses Pentax Objektiv sich genauer und etwas feinfühliger fokussieren lässt.
Speziell den Pentax Takumaren mit Schraubbajonett sagen Experten einen besonders seidenweichen Lauf nach. Ich habe ein SMC Takuma 2.5/135 mm da und gefühlt fährt dieses 1.8/85 mm A* noch zeitiger, noch flüssiger zur Schärfelinie. Dagegen läuft das Nikkor mit leichter “Delle” im letzten Drittel der Naheinstellung und in den ersten beiden Drittel weniger weich und gar nicht seidig.
Zum manuellen Fokussieren ziehe ich das Pentax A* in jedem Fall dem Nikon und allen anderen Pendants dieser Lichtstärke und Brennweite vor.

Nikon nimmt sich weiterhin 4 mm Platz für seinen Namen und die Bezeichnung NIKKOR 85mm 1:1.4 plus Seriennummer, alles ist vorne im Objektiv zu sehen, auch von jedem Modell. Pentax hatte früher genauso innen graviert, doch seit den M-Objektiven ist das anders. Alles wird auf den Fokussierung: SMC PENTAX-A* 1:1.4 85 mm graviert. Vom Modell aus gesehen ist kein Schriftzug mehr zu sehen, nichts kann reflektieren.

Beide verwenden einen genarbten, dicken Gummi anstelle der früher üblichen aus metall gefrästen Fokussierhilfe. Bis heute kann ich die Metall-Fokussierringe nicht leiden, auch nicht am modernen Voigtlönder. Sie zerkratzen zu schnell und sehen schnell gebraucht aus. Auch wenn Viele das reine Metall mehr schätzen, ich brauche meinen Gummiring!
Ganz anders sieht es mit dem Blendenring selbst aus. Pentax verwendete ihn noch sehr lange, Sony hat ihn wieder eingeführt, obwohl er Ende der 80er von Minolta und Canon verdammt wurde. Nikon mußte spät nachziehen und das zählt zu den Dingen, die einen gegen Nikon aufbringen können. Der heutige, programmierbare und gefühllose (knickfreie) Ring am Objektiv, den uns Canon und Nikon schön reden wollen, hat alles vom Charme eines Blendenrings, einer Präzision verloren! Hier noch mal ein Hoch auf Sony und Panasonic/Leica – die wissen wie es geht!
Schon damals waren Blendenringe häufig aus Hartplastik, Canon, Minolta und auch an diesem 85er Nikkor ist er plante und relativ gefühllos. Er rastet nur in ganzen Stufen ein – peinlich!
Pentax lässt außer beim größten und kleinsten Wert alle Blenden halbstufig einrasten – nur so kann es sein. (⅓ Stufen finde ich schon wieder lästig, man kommt nicht so schnell manuell auf den gewollten, richtigen Wert!). Nikon liefert hier keine Präzision, die Blende ratscht einfach laut hörbar durch. Der Plendenring am Pentax Objektiv lässt sich sanft, präzise und deutlich leiser einstellen. Auch verfügt Pentax über einen satten Stift, der die Blende in A-Stellung bringt. Bei Nikon “gilt” f:16 als A-Stellung und bei späteren Modellen kam ein kleiner Plasteschieber hinzu.
Aber Nikkor hat den von vielen geliebten Chromring, so ist es auffällig und leicht als Nikkor zu identifizieren. Das Pentax bleibt unauffällig und verzichtet auf jeden Chrom, nur der kleine grüne Stern mußte sein.
Zu den verwenden Farben:
Bei Pentax ist auch das gravierte A am Blendenring grünend ft und m Skalen haben unterschiedliche Farben, Ft in hellblau und m in zartem sandgelb. Im gleichen Farbton ist eine Halbkugel 2cm rechts von der orangeroten, sehr gut sichtbaren Arretierung angebracht. Die sandgelbe Knubbel (früher weiß) rechts am Objektiv dient der Orientierung des Daumens beim Ansetzen des Objektives. Mit ihm kann man sich bei wenig Licht orientieren, beim Ansetzen muß er auf einer Höhe mit dem Entriegelungsknopf rechts an der Kamera sein! Pentax lässt hier gar keinen Zweifel wo und wie das Objektiv an der Kamera arretiert werden soll, absolute Liebe zu Detail.
Nikon hat nur einen kleinen weißen Punkt zum ansetzen, sehr spartanisch.

Die Optik:

 

 

Keine Sorge, ich werde jetzt nicht alle 80er Jahre Objektive vergleichen und jüngere aus den 90ern oder vor Sony GM schon gar nicht, ab da wurde alles nur schlechter. Auch bei Pentax folgte nach der A-Serie, von den Limited-Objektiven abgesehen, nur noch Plaste. Und auch bei Canon, Minolta, Nikon und Co wurde es eher gruselig. AIS und A waren die mechanische Krone der manuellen SLR-Objektive.
Es lohnt sich auch nur selten noch ältere Objektive zu suchen, oft sind die Linsenrechnungen identisch, aber die Vergütung erheblich schlechter. Also begann gut auszusehen mit Pentax Takuma Super Multi Coating, davon war weitgehend Lichtverlust bis sogar neben im Sumpf. Das kann mal schön aussehen, erreicht man aber auch durch anhauchen, wie schon Herr Hamilton wußte.

 

1. September 2014
CANON – L-Objektive jetzt preiswerter

100.000.000 CANON EF Objektive wurden seit 1987 verkauft – für Canon ein Meilenstein und Grund die Preise für viele L-Objektive zu senken.
Trotzdem geht es den klassischen Spiegelreflexherstellern mit noch aktuellen DSLR-Modellen nicht gut.

Pentax findet trotz spannender Kameras (K-3) kaum neue Kunden, die Objektivpalette ist eher unbedeutend,
Sony hatte große Ambitionen, kann sich aber nicht aus dem langen Schatten von Nikon und Canon befreien.
Nikon rutscht in die roten Zahlen, falsche Modellpolitik rächt sich jetzt,
Canon kann nur noch schrumpfen und klagt über Nachfragerückgang.

Hinzu kommt, dass die modernen Objektive für spiegelfreie Kameras leichter berechnet werden können, bei höherer Abbildungsleistung. Noch sind sie extrem überteuert um Entwicklungskosten einzufahren, aber das könnte sich rasch ändern. Ein Olympus 1,8/75 mm muss keine 1000€ kosten und auch ein 1,7/20 mm lässt sich günstiger verkaufen als 350€. Leica, Zeiss, Voigtländer und jetzt auch Kowa und zukünftig sogar Schneider-Kreuznach tummele sich auf dem Markt und zeigen wie sensationell scharf Objektive sein können. Da sehen fast schon Leica M-Objektive sehr alt aus. Nur gute Teleobjektive gibt es bisher noch nicht für spiegelfreie Kameras – da haben DSLR-Kameras noch ihre letzte Berechtigung!

Alle anderen haben sich auf spiegelfreie Kameras und ganz neue Objektive eingeschossen.
Der Marktanteil von Panasonic, Sony, Olympus, Fujifilm und Samsung wächst monatlich – noch langsam aber stetig.

Die Antworten der DSLR-Hersteller müssen jetzt zur Photokina-Messe kommen:
Pentax bringt eine verspielte K-S1, das wird wohl kaum neue Kunden bringen, Pentax-DSLR kämpft auf verlorenem Posten.

Sony hat die Alpha 77 modernisiert und wird dies auch mit der Alpha 99 tun – doch trotz moderner Konzepte, elektronischem Sucher und schnellen Reaktionszeiten, Sony bietet keinen Profiservice, die DSLR-Objektivpalette ist zu klein und völlig überteuert, Sony kämpft noch eine Weile und wird die Alpha Objektive per Adapter den spiegelfreien Kameras anbieten, doch zu retten ist hier DSLR nicht mehr.

Nikon hat endlich wieder spannende Kameras, D810 und D750 werden bei fallenden Preisen vielen Amateuren gefallen, doch die Objektive sind überzogen teuer und nicht selten auch noch 2 Jahre hinter der technischen Entwicklung des Marktführers. Nikon kommt nicht daran vorbei eine Nikon mit Sony Alpha 7 Technik und Sensor zu präsentieren und mit den Objektiven bei null anzufangen. Bei den jetzigen Objektive finde ich nicht viele, die sich sinnvoll adaptieren würden und dann gegen Canon bestehen könnten.

Canon ist mit den Objektiven einen Schritt weiter, baut Zug um Zug auf STM-Autofokus um und schafft damit die einzig echte Kompatibilität zu spiegelfreien Kameras. Die 70D zeigt mit ihrem Sensor das Hybrid-AF eine gute Lösung sein kann, nur ist der LiveView noch viel zu langsam, das wird in der 7DII hoffentlich viel besser. Trotzdem braucht es eine neue 6D mit dieser Technik, eine überarbeitete 5D3 mit beweglichem Monitor und besserem Sensor. Da sind Nikon und Sony mit den Auflösungen und teilweise mit weniger störendem Bildrauschen Canon überlegen.

CANON zaubert aber nach den ganzen Cash-Back-Aktionen, die zuletzt Nikon und Pentax fleissig kopiert hatten jetzt einen weiteren Trumpf aus dem Ärmel:

CANON-PREISSENKUNG auf fast ganzer Linie!
(offen bleibt, ob die Preissenkung jetzt im August 2014 auf Dauer ist und damit das Ende vom Objektiv-Cash-Back bedeutet)

Vor allem die Super-Tele-Objektive sind bis zu 1000€ im preis reduziert worden.

Es lohnt sich heute, wie nie, ein Canon-Supertele zu kaufen:
EF 2,8/300 mm L IS II (beste Qualität und Schnelligkeit am Markt)
EF 2,8/400 mm L IS II (konkurrenzlos günstig und schnell)
EF 4,0/500 mm L IS II (leichtestes, handlichstes und Bestes 500er am Markt)
EF 4,0/600 mm L IS II
EF 4,0/200-400 mm L IS x1,4

Vom Neu-Kauf eines 4,0/300 mm L IS; 4,0/400 mm DO IS; 5,6/800 mm L iS sowie 4,5-5,6/100-400 mm L IS würde ich derzeit abraten, weil jeweils Neurechnungen schon länge im Gespräch/Planung sind und in den nächsten 12 Monaten erscheinen sollten.

Die Preissenkungen sind bisher noch nicht offensichtlich in den großen Homepages, das wird in den nächsten Wochen passieren.

Auch bei mir können Sie diese Objektive natürlich gesenkten und zum fairen Preis bestellen.

NIKON und SONY bleibt wenig Luft für Preissenkungen, weil beide erheblich weniger Stückzahlen verkaufen als Canon, aber auch sie werden auf diese Aktion reagieren müssen, Preise wie 17.000€ für ein 5,6/800 mm VC FL und 12.400€ für ein 2,8/400 mm VC FL, die jetzt erstmals mit Canon’s Technik und Gewicht gleichziehen, sind nicht haltbar.

Sehr deutlich sind die Preissenkungen auch bei folgenden L-Objektiven:

EF 4,0/8-15 mm L -150$

EF 2,8/24-70 mm L II  -200$

EF 4,0/24-70 mm L IS -500$

EF 2,8/70-200 mm L IS II – 200$

EF 4,0/17 mm L TSE -250$

EF 3,5/24 mm L TSE -200$

 

 

15. August 2014
Die Foto-Maschine – Panasonic setzt einen drauf – FZ1000 – Fotografieren macht wieder Spaß!

 

Wer es gerne bunt und kurz mag: Hier LINK zu meinem aktuellen Praxistest als PDF in der aktuellen FOTOLIVE:

Harrys-Praxistest Panasonic FZ1000-FOTOLIVE_47

Panasonic FZ1000
Die neue Bridge-Superzoom-Kamera mit großen 20 MP Sensor und der bisher besten Bedienung.
Eben bei mir gelandet und ab jetzt bei mir bestellbar.
Kennen Sie das, wenn Sie eine Kamera in die Hand nehmen, alles ist schnell, alles ist gleich logisch, alle Fotos werden gleich scharf und es stehen so viele neue Möglichkeiten zur Verfügung und Sie wollen sie nicht mehr ausschalten?
Der 5-Achsen Bildstabilisator leistet wirklich Wunder, es ist unglaublich in welchen Situationen noch unverwackelte Fotos entstehen.

Nein, dann nehmen Sie die neue Panasonic FZ1000 besser nicht in die Hand.
Ich habe sie jetzt den dritten Tag – und sehe Motive, die es vorher gar nicht gab, oder die mir zu mühsam waren mit DSLR- langem Tele, Stativ aufzunehmen…
Stellen Sie sich vor, sie können bei halbwegs gutem Licht Blitzschnell auf alles scharfstellen und das bei einem Bildausschnitt der 1600 mm Brennweite entspricht – und Ihre Fotos werden alle scharf, auch von Autos, Läufern, Radfahrern, Hunden etc.

Kompaktkamera? Ja! Der Sensor ist plötzlich 4x so groß und trotzdem fast doppelt so hoch auflösend und dazu ein perfekt abgestimmtes 25-400 mm Objektiv und alles lautlos, sauschnell und unauffällig aus der Hand!

Es ist der Wahnsinn, was plötzlich möglich ist. Ein Dank an Sony für den sehr guten 1″ Sensor mit 20 MP und ein besonderer Dank an Panasonic für diese innovative Kamera!
Sicher enttäuscht vielleicht ein wenig, das schon bei 100 mm praktisch nur noch f:4,0 zur Verfügung steht, vor allem weil die Bezeichnung f:2,8-4,0/25-400 mm suggeriert das mal zumindest bis 200 mm f:2,8 zur Verfügung steht. Aber das ist bei Zooms mit variabler Lichtstärke leider nie der Fall, die hohe Lichtstärke steht immer nur bei geringster Brennweite.
Spannend ist auch, dass die Bildergebnisse sogar bei 800mm Digital-Brennweite und sogar noch bei 1600mm Bildausschnitt in der Kamera noch sehr ansehnlich sind. Dann ist nur zu beachten, dass die Belichtungszeit entsprechend kurz ist (besser kürzer als 1/500 Sek) oder ein Stativ oder eine Kameraauflage verwendet wird.
Schon nach den ersten Tagen steht für mich fest, diese Kamera ist konkurrenzlos, so etwas hat es bisher noch nie gegeben und es ist ein großer Sprung!
Ideal als Reise und Schnapp-Schuss-Kamera – ich möchte keine Kamera mehr mit kleinerem Sensor als 1″ haben und auch die Handykameras sollten größere Sensoren bekommen.
Schon jetzt eine der besten Kameras 2014! Die FZ1000 macht SÜCHTIG – wie seit sehr vielen Jahren keine Kamera mehr!

LICHT:

+ 2,8-4,0/25-400 mm Leica OIS Objektiv

+ 1″ Zoll Sensor mit 20 MP

+ Sucher mit 2,3 MP in Echtzeit

+ 5 Achsen Bildstabilisator!!!

+ 5 Zoomgeschwindigkeiten

+ präziser Zoomring für Zoom oder Schärfe

+ extrem schneller AF mit 49 Feldern & frei beweglich

+ bis 12 Bilder pro Sekunde bei voller Auflösung

+ voll beweglicher Monitor mit hoher Auflösung

+ 80-25.600 ISO – realistisch bis maximal 3200 gut brauchbar

+ sehr gute Details und geringes Rauschen bis 800 ISO

+ auch bei 1600 mm Bildausschnitt noch brauchbare Fotos

+ 830g Gewicht

+ Farben & Abstimmungen sehr gut einstellbar

+ natürliche Farbgebung, noch wenig Korrektur sind die JPEGs einwandfrei und brauchen praktisch selten Bearbeitung

+ HDR, Filter, Panorama, Zeitraffer, Zeitlupe – alles an Bord

+ Tasten programmierbar für schnellen Funktionsabruf

+ sehr gute Akku-Kapazität – 2400 Aufnahmen am sonnigen Tag sind kein Problem

+ 4K Video (mit eingeschränkten Funktionen)

+ Bedienung ähnlich der GH4

+ das Rad mit 2 Ebenen ist wieder da (Blende oder +/- Korrektur)

+ bis zu 50 Serienbilder in JPEG & 16 in RAW

+ WLAN Steuerung vom Handy und leichtes Versenden der Fotos auf Handy

+ rund 950€

SCHATTEN:

– kein ND-Filter

– ab 100 mm Brennweite nur noch F:3,9 Lichtstärke

– mit 950€ als Komplettpaket zwar preiswert, aber hoher Betrag

– kein Touch-Screen

– langes Menü

– HDR nur im Bereich 26-400 mm

– im RAW-Modus keine digitalen Funktionen, Brennweite begrenzt auf 400 mm

– Stativanschluß nicht Zentral, sondern versetzt unter der Kamera – schlecht für Panorama

– leichte Auflösungsverluste jenseits 300 mm

– keine perfekte Video-Kamera – auch nur ab 37 mm Brennweite im WW

– Filmen in 24P nicht möglich

Jedes Gerät hat seine LIMITS – wo ist die FZ1000 am Limit?
Eine so schnelle Kamera mit so rasanten Verarbeitungszeiten, ist bei Serien im RAW bei 12 Bilder am Limit. Die Rasanten Reaktionen nützen natürlich wenig, wenn nicht gleichzeitig auch kurze Belichtungszeiten, besser kürzer als 1/125 Sekunde, zur Verfügung stehen. Wie erreicht man die? Mit offener Blende – das ist kein Problem, doch meistens wird man mit f:4,0 arbeiten müssen, weil f:2,8 nur bei 25 mm zur Verfügung steht. Oder mit hohen ISO-Empfindlichkeiten, doch mehr als 1600 ISO sollte man hier nicht ausreizen. Auch die extremen digitalen Bildausschnitte ab 800 mm bis 1600 mm sind nur sinnvoll, wenn ISO 400 nicht überschritten wird. Denn High-ISO und elektronische Aufbereitung gleichzeitig vertragen sich natürlich nicht.
Der Traum wäre, eine solche Kamera mit durchgehen f:2,8 anzubieten, wie bei der FZ200, doch dann geht das nicht mehr mit dem großen Sensor und der war zur Qualitätssteigerung unbedingt notwendig.
Deshalb – mehr als die FZ1000 ist derzeit nicht denkbar.

Die PANASONIC FZ1000 ist Nichts für:
– Fotomenschen die sich selbst über RAW definieren, obwohl sich natürlich problemlos und schnell RAW-Dateien abspeichern lassen.
– sie ist nichts für ausgesprochene Porträt-Fotografen – da würde ich kompakt auf jeden Fall das Leica 1,2/42,5 an einer GH4 und Canon Eos 1Dx mit 1,2/85 mm L II als heutige Bestmarke setzen!
– Für Nachtschwärmer ist sie weniger geeignet, weil natürlich 20 MP auf 12 auch ab 1600 ISO nicht ohne Bildrauschen und Detailverluste geht
– Für Zoofotografie und Gitter – weil die nicht wirklich ausgeblendet werden können und der Frontdurchmesser oft zu groß ist um hindurch zu kommen
– für modische Menschen, die eine Kamera in eine Hosen- oder Hemd-Tasche quetschen wollen – die nehmen besser ihr Handy
– nichts für Menschen die denken 830g sei viel Gewicht für eine Kamera mit diesen Möglichkeiten
– für Menschen die nicht erkennen, dass ein ausgeprägter Handgriff rechts und eine gute Unterstützung unterm Objektiv, ein exzellenter Sucher und ein beweglicher Monitor immer zu besseren Fotos führen – ist die Kamera kaum interessant

Die Panasonic FZ1000 ist die beste Kamera für:
– Reisefotografen die spontan und unbeschwert sein wollen
– die perfekte Ergänzung für Reisen und Safari, damit man auch mal spontan viel Brennweite hat
– Städtereisen
– Partys und Reste
– Familienfotos jeder Art
– Sehr gut brauchbar für Nahaufnahmen von Blumen, Vögeln, Fröschen, Insekten etc
– am besten Nutzbar für Hobby-Sportfotografie, für Hunde, Pferde und andere bewegte Motive
– Pressefotografie

Presse:
Ich habe ja zu Zeiten einer Nikon F3, Pentax LX die Pressefotografie gelernt und heute laufen die Kollegen mit der Eos 1Dx oder 70D rum und schleppen sich an den 2,8/16-35 mm – 2,8/24-70 mm – 2,8/70-200 mm kaputt und wechseln da panisch herum um kein Motiv zu verpassen und dann sind sie total abhängig von guten Licht und im Telebereich sowieso beschränkt und langsamer – ganz ehrlich, wenn ich jetzt noch mit Pressearbeit mein Geld verdienen wollte, hätte ich an der einen Schulter die GH4 mit 4,0/7-14 mm und an der anderen die FZ1000 und wäre schneller und flexibler als alle anderen Kollegen – bei einer BQ die weit mehr bietet als ich brauche.

Klar kann ich  mit RAW-Schiebereglern noch etwas mehr ab und zu heraus holen und sicher, eine Panasonic LX7 oder Sony RX100 hat ihren Reiz in der Hosentasche – aber nur so lange man keine Macro-, und keine Tele-Motive mag.
Ich weiß nicht wie Sie was fotografieren, aber ohne Telemacro und Superbere gehe ich nie aus dem Haus – beides brauche ich immer!
Und dann sind die ganzen kleinen Knipskisten total überfordert. Alles andere mache ich mit dem Smarty (Mobiltelefon), as jetzt ab Herbst noch einmal besser wird.
Sicher ist auch, auf einer Tigersafari kann eine FZ1000 allenfalls ergänzen, aber sicher keine Hochleistungs-Vollformat ersetzen: Genauso ist mir klar, das eine solche Super-Zoom-Kamera nie akzeptabel sein wird für den Landschafts- und Architektur-Fotofreund und der Nachtschwärmer wird sich eine Olympus OM-D mit 1,8/17 mm oder 1,8/25 mm leisten oder eben eine Eos 6D mit 1,4/50 mm oder wegen mir auch eine Nikon D610 mit 50iger.
Es hat alles seine Berechtigung!
Aber die FZ1000 ist für mich der beste Kompromiss seit vielen, vielen Jahren!

PARTY:
Bei der Party-Schnapp-Schuss-Fotogrfaie sind Telebrennweite und Schnelligkeit extrem wichtig – beides ist verfügbar. Was immer wieder kritisch ist sind die Belichtungszeiten. Eine FZ200 war hier besonders gut, weil die durchgehende f:2,8 oft kurze Zeiten bis 1/250 Sekunde erlaubt. An der FZ1000 kommt man bei 400 ISO oft auf nur 1/60 Sekunde – das führt zu Bewegungsunschärfe der Gesichter. Deshalb ist es häufiger notwendig 1/125 Sek oder 1/250 Sek vorzugeben und mit 800 und 1600 ISO zu arbeiten – da beginnt das Bildrauschen etwas sichtbar zu werden, aber die Gesichter sind scharf. Ich habe gestern bei einer Gartenparty 1800 Fotos verteilt über 6 Stunden belichtet – wohlgemerkt keine Serienbilder – ich habe häufiger die Fotos angeschaut und meistens den großen Monitor verwendet, viel gezoomt und immer wieder fokussiert – Ergebnis: der Akku ist heute noch mehr als halb voll. Das sollte reichen 🙂
So nach 4 Tagen und 2450 Aufnahmen und unzähligem An- und Ausschalten und Menü-Einstellen war heute zum ersten Mal der Accu leer. Leider nur die übliche 3 Balken Anzeige, wenn ein Balken fehlt, ist das noch nicht schlimm, dann macht sie noch gut 600 Aufnahmen, aber wenn der zweite Balken fehlt, geht es ganz schnell zur Neige.

An dieser Ausstattung beißen sich die nächsten 1-2 Jahre wieder alle anderen Hersteller die Zähne aus.

Panasonic ist seit der FZ3 im Jahre 2004 führend bei Bridgekameras mit Superzoom. Seit 10 Jahren ziehen alle anderen Hersteller wie Canon, Nikon, Fujifilm, Olympus, Pentax und Sony immer nur nach und erreichen doch selten die Bildqualität und technische Performance der Panasonic Kameras mit Leica Objektiv.

Bisher war die FZ200 führend in dieser Klasse, erst Sony und jüngst Olympus haben am Thron gekratzt, Sony mit einer beachtlich teuren RX10 für über 1000€ und Olympus hat mit der Stylus 1 auch ganz neue Wege beschritten. Die Bridge-Kameras der neuesten Generation sind nicht mehr für 500€ zu haben – die Preise haben sich fast verdoppelt, aber die Sensorgröße hat sich vervierfacht und der Aufwand für Sucher, Monitor, Autofokus, Geschwindigkeit und das ganze Objektiv sind auch enorm gestiegen.

Weniger Lichtstärke und weniger Brennweite = bessere Bildqualität am größeren Sensor – so sieht wohl die Rechnung gegen die bisher spannende Panasonic FZ200 aus, die ein Leica 2,8/25-600 mm aufweisen konnte.
F:2,8 ist immer nützlich und 600 mm sind für Tier- und Sport-Motive immer wichtig. Die hohe Lichtstärke war durch den 4x größeren 1″ Zoll Sensor kaum zu halten und um halbwegs kompakt und noch nicht zu schwer zu werden (830g) war es logisch, dass die Brennweite von 600 mm nicht realisierbar ist.Doch das lässt sich dank des sehr guten Sensors verkraften, denn die digitale Aufbereitung bis 800 mm Bildausschnitt ist noch sehr gut.
F:2,8 steht bei der FZ1000 immerhin noch im WW-Bereich zur Verfügung und f:4,0 bei 400 mm Tele ist immer noch sehr praxisnah und gestattet einwandfreies Freistellen und häufig unverwackelte Teleaufnahmen. Damit ist die FZ1000 nach Daten derzeit wieder klarer Favorit und weist alle Digicams mit kleineren Sensoren von Canon, Nikon, Fuji, Olympus und Co klar in ihre Schranken und dominiert in Schärfe und Auflösung mit 20 MP. Auch eine kleinere Olympus Stylus 1 mit 2,8/28-300 mm und halb so großem Sensor kann da nicht mithalten. Die Sony RX10 hat immerhin ein 2,8/24-200 mm bei vergleichbarem Sensor, doch 300 und gar 400 mm erreicht sie eben nicht. Sie ist mehr eine Reporterkamera mit 24-200 mm.

Trotzdem – aus meiner Praxis verlieren alle diese Kameras gegen eine Eos 70D mit 5,6/55-250 mm – der APS-C Sensor ist noch einmal fast doppelt so groß und aus dem 55-250 mm wird ein 90-400 mm Bildausschnitt – kritisch am Monitor betrachtet hat die Canon DSLR die beste BQ. Allerdings ist die Panasonic FZ1000 kompakter, leichter und mit rund 950€ auch deutlich preiswerter.

Wer auf Auflösung schielt und mit DSLR vergleicht, kann mit den ganzen Digicam-Superzoom-Kameras bisher wenig anfangen, auch nicht wenn sie Zooms bis 1200 mm und sogar 1600 mm haben. Selbst wenn einmal ein scharfes, unverwackeltes, kontrastreiches Foto entsteht – ist es doch deutlich einer Bilddatei aus einer DSLR mit nur 300 mm Brennweite auf 1200 bis 1600 mm Bildausschnitt heraus vergrößert unterlegen. 1″ Zoll Sensoren sind ein guter Weg und neben den noch einmal doppelt so großen mFT-Sensoren der bisher beste Kompromiss.

Die LIMITs bleiben, wo sie immer waren: bei mehr als 300 mm Tele lassen die allermeisten Kameras dramatisch nach und da schlägt sich die FZ1000 noch recht gut. Allerdings ist schon eine GH4 mit 5,6/100-300 mm bei 150 mm klar bessere Fotoqualität und der doppelt so große mFT-Sensor liefert auch bei ISO 3200 noch deutlich feinere Bilder. Eine Canon Eos 70D oder Nikon D7100 oder Sony Alpa 77 II oder Pentax K-3 sind mit 300 mm Brennweite auch nicht besser wie eine GH4 oder Olympus E-M1 – rauschen aber weniger und sind kontrastreicher und detailverliebter als die FZ1000.
Tele-Fotografie für 400 mm Bildausschnitt und mehr schreit einfach bisher noch nach Vollformat – vor allem wenn die Motive sich bewegen oder 1600 ISO und mehr nötig sind. Bridgekameras sind aber super um etwas schnell und unkompliziert aus der Ferne nah heran zu holen. Während die letzten Kameras wie Sony HX400, Canon SX510 HS; Nikon P600, Fujifilm S1 und Olympus SP100 durch ihre winzigen 2/3 Sensoren weit hinter meinen Erwartungen zurück bleiben, ist die Panasonic FZ1000 die erste Kamera mit eingebautem Zoom die zumindest gute Fotos liefert und richtig spaß macht.

Panasonic FZ1000 für Filmer?
Die Abstriche muß der Videofilme machen. Auf den ersten Blick sieht 4K super aus, viel schärfer als Full HD.
Doch der Zoom ist nicht so gleichmäßig nicht immer leise genug, der Bildstabi nicht so wirklich effektiv zum Filmen und vieles mehr stört zum perfekten Filmgenuß. Da ist eine GH4 für 1500€ eine ganz andere Kamera.
Die FZ1000 ist eher dafür gedacht mal kurz eine Bewegung fest zu halten und in toller BQ wiedergeben zu können.

Jetzt hier bei mir Bestellen: Panasonic FZ1000 = 950€

E-Mail-Kontakt – einfach hier auf Beratung- oder Bestellen-BonBons klicken.

 

 

FOTOS die in der letzten Woche alle mit der Panasonic FZ1000 entstanden sind:

 

 


 


 

Veröffentlicht in General, News-Blitzlicht

30. Juli 2014
Canon G1X II oder welche Kompakt-Kamera kaufen?

Widerspruch!
Die Meisterschaft steckt im Widerspruch – den Widerspruch und das Betrachten von mehreren Seiten finde ich sehr wichtig. Immer wieder verwickle ich mich in Widersprüche, kritisiere oder lobe eine Kamera, die ich dann in persönlichen Mails plötzlich ganz anders beurteile. Das ist für mich normal – weil ich dann die bestmögliche Kamera ganz individuell empfehle und betrachte womit welche Motive, bei welchem Licht bisher fotografiert wurden.
Wenn Sie also widersprüchliche Aussagen bei mir finden, ist das ganz normal – schreiben Sie mir eine Mail und ich bemühe mich für sie die richtige – bestmögliche Fotoausrüstung zu finden.
Beispiel: Canon G1X Mark II – die ich bei Vorstellung sehr kritisiert als zu dick, zu schwer, zu veraltet beschrieben habe. Das eine ist eine Meldung zur Erstvorstellung einer Kamera – wie ich sie immer mache und meine Erwartungen/Erfahrungen mit dem vorgestellten Produkt abgleiche – das kann nach 6 Wochen Praxistest ganz anders ausfallen.
Für Einsteiger ist die Kamera ganz sicher nicht geeignet, Menschen die sonst mit Handys fotografieren oder normale kleine Digicams verwenden, werden eine Sony RX100 als großen Aufstieg erleben und die Canon G1X wäre für die Profiklasse – eine Frage des Betrachtungswinkels und der Erfahrung.
Ich kann aber schlecht jemandem eine kleine Knipskiste (Sony, Fuji und wie sie alle heißen) empfehlen, wenn der sonst Eos 5D3 und Leica kennt – das passt nicht.
Wenn man von einer Canon G10 oder Canon Eos 600D kommt, wird man von der 1GXII  sehr angenehm überrascht sein – das ist meine Basis. Und das mache ich individuell nach Bedürfnis und Erfahrung des Einzelnen.
Für mich ist die G1X II Kamera zwar toll, aber nicht ideal, ich bekomme ständig neue Geräte und weiß, Canon hätte die Kamera noch griffiger machen können (obwohl sie einen ausgeprägteren Griff anbieten – zum Wechseln – gute Idee!), die Kamera könnte dünner sein – aber dann wäre der Monitor unbeweglich und gerade das bewegliche macht sie unempfindlicher gegen Sonneneinstrahlung und macht sie zumindest im Querformat sehr flexibel und ermöglich neue Sichtweisen – der Sucher ist zu teuer und nicht die aktuelle Technik – das ist typisch Canon, da sie den Sucher nicht selbst entwickeln und bei Epson zukaufen, kaufen sie (wie Leica das auch macht!) die Technik des letzten Jahres und verkaufen sie zum Schweinepreis – das prangere ich an – dann spricht sich das rum und der Sucher fällt bald auf realistische 150-200€ – wenn ich jubele, endlich ein Sucher, alles toll, dann bleibt der Preis vielleicht zu lange bei 300€ –
viel zu kleiner Accu und zu hoher Stromverbrauch, das trifft auf praktisch alle diese Kameras zu – das prangere ich immer an – das ist wie bei den Druckern, mit den Accus wird wie sonst mit Tintenpatronen gutes Geld verdient,
denn 250-400 Aufnahmen oder 2-3 Betriebsstunden sind einfach nicht sehr viel – das trifft aber auf Sony RX und Panasonic und Co genauso zu!
Lässt sich aber für 20-30€ mit Ersatzaccu leicht beseitigen.
Ja die Kamera ist zum Einstandspreis sehr teuer – aber das kennen wir ja schon, allerdings hält Canon die Preise bei Kompakten sehr lange hoch – der Marktführer kann sich das leisten.
Es ist eben ein teures „Nonplusultra“!
Schauen wir doch mal was es zur Zeit gibt:
Die allermeisten Digicams haben kleine 1 2/3 Sensoren – die können alle mit lichtschwachen Zooms bei weniger Licht kaum überzeugen oder man blitzt seine Motive tot.
Einige haben 1 1/7 Sensor, wie die sehr gelungene Panasonic LX7, Panasonic LF1, Canon S120, Olympus XZ-2, Olympus  Stylus 1, Samsung EX2F, Nikon P340,  Nikon P7800 – davon ist die LX7 die konsequenteste Umsetzung, vor allem mit Sucher.
Aber mir wäre sie mit Klappy (Klappmonitor) noch lieber.
Viel gelobt werden dann die FujifilmX20 (2,0-2,8/28-112 mm auf 1 2/3 Sensor und X100s, 2,0/35 mm auf APS-C – da muss man aber die Bedienung und den alten Touch wirklich lieben – in der Praxis fallen die bei mir durch, trotz sehr schöner BQ. Und mit einer Festbrennweite möchte ich bei der Digicam auch nicht herum laufen müssen.
Olympus XZ2 und Stylus 1 sind noch gut gelungen und die Sony RX100 verkauft sich wie geschnitten Brot nur mich hat man nicht bestochen und deshalb meckere ich jetzt 🙂 –
20 MP auf kleinem Sensor mit Objektiv in Sony Qualität – da liegen einfach Welten zwischen Canon und der Sony – zugunsten Canon.
Da können die Kollegen eifrig die ausgesuchten, vermessenen Exemplare toll testen und empfehlen – das tue ich mir nicht an, wenn dann 4/5 aller Leser sich über das schlechte Objektiv beschweren.
Wie gesagt, wenn Sie jetzt Digiknipsen gewohnt sind und ab und zu ein Bildchen machen, sage ich, “Kaufen Sie sich eine Sony”, die BQ wird relativ besser sein, als das was Sie kennen und in 6 Monaten kommt ohnehin eine Neue.
Mit den Kameras von Panasonic/Olympus sind viele, die sonst mit Canon/Nikon fotografieren oft nicht im Reinen und tun sich generell sehr schwer mit Panasonic/Olympus. Dahinter steckt ja auch eine komplett andere Bedienlogik und ein anderes Bildverständnis – daher weiß ich, jemanden vom gewohnten Nikon oder gar Canon weg zu bekommen – ist ganz schwer und oft auch vergeblich –
Käufer von Sony, Fuji, Samsung, Olympus und Co sind Springer, die kaufen heute das und morgen das und Canon-, Nikon-, Panasonic- Fotofreunde lassen sich auf eine „Philosophie“ ein – die verbiegen sich nicht nur weil ein anderer neue Technik bringt.
Meine Canon Presse-Kollegen haben alle eine G1X oder S100 in der Tasche und die Nikon Leute eine P irgendwas wenn sie nicht schwer beladen sein wollen – auch die tun sich aber sehr schwer mit der Canon G1X II – Canon wiederholt seinen dämlichen Fehler immer wieder – das Kind hätte einen ganz neuen Namen gebraucht – oder zumindest G1xF (FAST) um den Leuten klar zu machen, dass es sich um eine komplett neue – richtig schnelle Kamera handelt – so geht die Kiste baden, verschwindet sang und klanglos und in 1-2 Jahren wird sie entdeckt und als Sensation gefeiert – dann ist es zu spät.
Die Canon Powershot G1X Mark II hat einen ganz neuen Sensor – etwas größer als mFT – im Multiformat – zumindest 2:3 und 4:3 sind beide verlustfrei machbar. Schade das Canon hier auch nicht konsequent war und den Sensor immer noch nicht quadratisch gemacht hat.
Wenn ich finanziell besser gepolstert wäre, hätte ich selbst eine G1X II – weil mich die BQ überzeugt und das Objektiv bietet was ich verlange und wirklich gut ist, es gibt sogar Sonnenblende und dickeren Griff als Extra. Nur bei mir kommt ständig was Neues, gerade meine LX7 verkauft und sehen ob die LX8 mithalten kann – aber es sieht nicht so aus.
Man sollte sich mit dem Preis, Gewicht und der Größe keine Monster-Stolpersteine in den Weg zu schönen, spontanen Fotos aus dem Urlaub mit guter BQ legen –
Leistung hat immer ein Gewicht und eine Größe – und derzeit liegt die beste Balance bei Viertelformat/mFT/Canon Sensor und lichtstarken 24-120 mm Objektiv.
Wer mit 24-70 mm auskommt und blitzt oder kaum Abends fotografiert – kauft die Sony oder Olympus oder Panasonic.
Jedes Ding hat Licht und Schatten – es hängt immer daran welche Mauern sich der einzelne im Kopf aufbaut und ob er bereit ist sie einzureißen – ich hatte ein Vorurteil gegen die 1GX II – eine Mauer – und habe jetzt kein Problem damit das zu korrigieren.
Letztlich können Kameras mit fest eingebautem Objektiv immer viel genauer auf den Sensor abgestimmt werden und mit größerem Sensor wie in der G1X wird dann eben auch das Potential vor einer G1X Panasonic sichtbar und dank des Objektives auch vor einer Einsteiger-EOS mit 18-55 mm oder 18-135 mm – deshalb ist die G1x eine wichtige Kamera – das Konzept hat mehr Zukunft als alle Wechselbajonett-Kameras unter 1500€ zusammen.
Nur sie ist eben nicht wirklich eine KOMPAKTkamera und das ist es was uns alle irritiert – wir werden uns dran gewöhnen müssen, alle Kameras darunter sind bald vom Handy verschluckt.
Aggressive Bildaufbereitung ist ja nun überhaupt kein Kriterium für eine Kamera – das ist so eine dumme, erfundene Schreibe um etwas von einander abzugrenzen und den Anzeigenverkauf richtig zu unterstützen…
Fakt ist – alle Hersteller schummeln um bei JPEGs gut auszusehen. Canon bietet in der Camera RAW – wer also seine Bilder zuhause am Mac selber „backen“ will, der benutzt RAW und wer fertige Bilder will benutzt JPEG und passt das bisschen dem eigenen Geschmack im PS an.
Und mit Sucher – einfach mal die Olympus Stylus 1 ansehen….  die ist auch leichter.
Die G1X II werde ich nicht mehr lange haben, werde sie jetzt intensiv anbieten – ich räume gerade die Lager, es muss alles weg, weil bei mir nach Indien leider nur noch 2 Kameras in Frage kommen – Pentax 645Z und Eos 1DX – meine 5D3 bin ich los und möchte ich nicht mehr wieder haben, das bessere ist immer des guten Feind und eine 1DX ist nach dem letzten Update so viel schneller und in der BQ ab 800 ISO so deutlich besser, das ich mich ärgere mit der 5D3 so lange fotografiert zu haben – aber das ist Gejammer auf höchstem Level 🙂
Und der Preis der 1DX ist leider extrem hoch und das Geld lässt sich nimmer in Fotos verdienen – aber bessere Fotos zu haben ist eben auch unbezahlbar.
Ansonsten bleibt aber meine geliebte GH4 mein ständiger Begleiter – das ist die vernünftigste Kamera am Weltmarkt wenn man Wechselobjektive will.
 

Veröffentlicht in General, Kameras im Test, News-Blitzlicht