Tresor  
Filo Rings

1. November 2025
Indian wildlife

Indian Wildlife – Eye to Eye
Canon 2,8/70-200 mm L IS II f:2,8
 
 
Willkommen!

Seit 16 Jahren ist Harrys Photo-Tagebuch online
24 Jahre war davor HarrysInFocus online. HarrysInFocus habe ich inzwischen still gelegt.
Über 930 Beiträge nur auf dieser Homepage.

Dank Dr. Tilo Seeger (www.drtseeger.de) konnte ich eine große Homepage aufbauen und mein vielfältiges Wissen zahllosen Fotografen vermitteln.
Ich bin seit mehr als 35 Jahren immer mit den neuesten Objektiven und Kameras unterwegs. Wenn ich es mir aussuchen kann, fotografiere ich am liebsten Tiere und alles was lebt und sich bewegt. Man vermutet bei mir gerne eine besondere Leidenschaft für Fotografie und Fotogeräte – das ist aber aus meiner Sicht nicht ganz richtig, denn meine wahre Leidenschaft brennt für meine Motive, für Tiere, für Natur, für Menschen – der Rest ist nur Technik.
Meine große Homepage “HarrysInFocus” wurde gerne mal zu bunt und zu verwirrend empfunden – sie ist aber eben auch so wie ich. Ein bunter Vogel, gerne mal chaotisch und zerstreut, oft knallig und manchmal zu viel auf einmal.
Ich bin nicht geradlinig und angepasst und farblos vielleicht auch nicht.
Ein Mensch hat viele Facetten, viele Gesichter, er kann vieles sein, je nach dem auf welche Seele er trifft… man muß es nur versuchen.
Ich versuche – ich mag grau nicht und bin immer auf der Suche nach Farben, nach Licht. Ich fotografiere spannende Tiere und Menschen – nicht nur einmal – immer wieder, mir fällt immer noch was ein. Mit einer Kamera kann ich zwar fast alles ablichten und doch verwende ich immer wieder andere Kameras und Objektive, und suche immer das Limit…
wie in meinem Lieblingsfilm „Blade Runner“ (1982) bin ich gerne auf Messers Schneide.
Ich bin “Berlin – Herz & Schnauze”, gewagt und schüchtern, modern und hektisch und zugleich altmodisch mit viel grün, Wasser und Ruhe.
2010 fiel die Entscheidung, es mal mit ruhigen Farben und streng geordnet zu versuchen.
Dafür haben mir hier Andreas Klotz (www.Tipp4.de), Katrin Scheid und Sebastian Tänzer (www.Taenzer.me) eine ganz neue Plattform errichtet. Es hat nicht lange gedauert und ich habe diese Seiten mit massenhaft Fotos und Text gefüllt.

Ich wünsche Ihnen trotzdem viel Vergnügen beim Stöbern, Entdecken und Lesen!

Per E-Mail (HarryPX@T-Online.de) bin ich jederzeit für Sie da und beantworte Fragen, Wünsche und Anregungen, biete Tests und
meinen Foto-Wissen auf USB-Stick. Rein ins Vergnügen…

Und bitte nichts mopsen und nichts ohne meine Zustimmung zitieren oder gar kopieren und ins Netz stellen!
Seien Sie lieber selbst kreativ!

Auf Anfrage – können Sie mich für eine Portrait-Session oder ihre Feierlichkeit buchen. Ich bin kein Freund von festen Preislisten, Preise ändern sich ständig.  Alles ist abhängig vom Aufwand, Nachbearbeitung und Zeit – deshalb einfach eine kleine Mail an mich und sie bekommen ein persönliches Angebot.

Dies ist KEINE Fan-Page – KEINE Werbung, KEINE Suchmaschinen-Links und Optimierung

Auch wenn hier auf meiner Seite Markennahmen wie Canon, Nikon, Novoflex, Olympus, Panasonic, Pentax, Leica, Zeiss & Apple häufiger als vielleicht sonst gewohnt auftauchen – bitte ich Sie herzlich – das nicht als Fan-Page miss zu verstehen. Diese Marken sind hier präsent, aufgrund langjähriger, oft positiver Erfahrungen. Canon und Sony werden wohl am häufigsten besprochen, weil Sony die innovativste Firma hat und Canon noch das größte System und die meisten Kunden hat, nicht weil ich es für die beste Herstellerfirma halte. Grundsätzlich sind mir Marken-Namen und Firmen egal und ich übe da keine Solidarität – denn das wäre zu kurzlebig. Es sind alles Hersteller die Produkte vertreiben und offensiv versuchen Geld zu verdienen. Nachdem ich nun seit 30 Jahren „InFocus“ schreibe und 15 Jahre lang meine Info-News „BlitzLicht“ heraus gegeben habe, werde ich mich ab jetzt auf diese Homepage konzentrieren – mit meinem gesammelten Fotowissen seit 30 Jahren und meinen regelmäßigen Tests aktueller Objektive und Kameras. Da ich unbedingt unabhängig bleiben will von einflussnehmenden Redaktionen (die zumeist über wenig Praxis-Wissen verfügen) den Herstellern, den Vertreibern und der Werbe-Industrie und ein Abo-Preis wie bisher vermutlich immer weniger Menschen interessiert – stelle ich hier mein gesamtes Wissen ab jetzt jedem zur Verfügung. Ich biete jedoch noch viel mehr, intensive Beratung per Mail – speziell an die persönlichen Vorlieben und Bedürfnisse angepasste Objektive und Kameras und Zubehör, die ich zum fairen Preis gebraucht und neu beschaffe.
Als Honorierung erhoffe ich mir wie meine nordamerikanischen Kollegen eine jährliche Spende um diesen hohen Aufwand vor mir und meiner Familie zu rechtfertigen.
Sie können einen beliebigen Betrag ab 35 € HIER spenden.

Die vergangenen 30 Jahre haben gezeigt, dass meine Leser durch meine Beratung und Tests viel Geld einsparen konnten, da ich immer als preisbewusster Berater und nie als “Anpreiser” von Marken fungiere. Oft genug rate ich auch vom Kauf ab. Auf meine gezielte Fachberatung per E-Mail können Sie immer zurückgreifen!)

E-Mail-Kontakt – einfach hier auf Beratung- oder Bestellen-BonBons klicken.

 

1. Dezember 2014
USB-Stick & DVD

Seit 25 Jahren unabhängige Praxistests – für:
Fotografie draußen, NaturFoto, NaturBlick, FotoMagazin, Phototechnik International, Photographie, FotoPraxis, Markt&Technik, PhotoScala, HarrysInFocus, u.v.a.
Hier finden Sie die
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aller Autofokus-OBJEKTIVE
im Internet – Weltweit! 383 Tests!
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und nicht erzwungen wirtschaftlich korrekt; alle Berichte ständig erweitert und ergänzt –
nur hier ungekürzt und klar!
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20. März 2026
Super-Weitwinkel-Fotografie & Landschafts-Fotografie

Keiner reitet heute mehr mit Esel und Dunkelkammer durch die Prairie.
Heute ist der Fotograf bewaffnet mit Fahrrad, Stativ, Filtern, Smartphone und vielen hilfreichen Apps.
Realistische Landschaftsbilder?
Das ist ja fast ein Paradoxon.
Also ich sehe selten ein Landschaftsbild, das nicht stilisiert und sehr künstlerisch oder künstlich ist. Und keiner reitet mehr mit dem Esel in die abgelegene Natur und entwickelt Negative selbst.
Einwurf eines lieben Kollegen:
Ja, in Deutschland ist es schwierig geworden, realistische Landschaftsbilder zu machen, es gibt einfach zu viele Türme und Windräder, die das Foto ruinieren.  In den Alpen sieht es einiges besser aus, da gibt es noch unversehrte Landschaften. Tatsächlich gehe ich nicht mit dem Esel, sondern zu Fuss, und lichte am liebsten Motive ab, die nicht mit dem Auto oder mit der Bergbahn zu erreichen sind. Aber zugegeben, für jemanden, der das nicht kennt, sehen die Bilder dann gerne mal künstlich und stilisiert aus, weil er es sich gar nicht vorstellen kann, dass es so etwas noch gibt. Die Herausforderung und die Motivation des Naturfotografen ist es zu zeigen; doch, es gibt sie noch, die unberührten, fantastischen Landschaften.

Ich meinte aber noch etwas anderes, nichts auf diesem Planeten ist heute noch von Menschen unberührt und unbeeinflusst.

Und dann ziehen Landschaftsfotografen mit Rucksack, Stativ, Smartphone und vielen Filtern und Apps los und schaffen allzuoft die immer gleichen Bildeindrücke anderer Landschaften:
Aus meiner Erfahrung wird es notwendig länger in der Landschaft gelebt zu haben oder zumindest sich häufig darin aufgehalten zu haben – denn Landschaften prägen die Menschen, die darin leben – womit ich jetzt natürlich nicht den schmalen Felsgrat meine.
Mir ist zwar auch klar, dass ein frischer Blick eines “Touristen” eine Landschaft ganz anders zeigen kann, aber er wird sie nie kennen oder spüren. Ich merke das immer wieder, wenn ich mehrere Wochen an einem Ort bin und die unterschiedlichsten Lichtstimmungen und am besten auch Jahreszeiten dort erleben kann, wie ich eine Tiefe, ein Verständnis, einen Zugang zu der Landschaft finde.
Und das bleibt dem normalen Reisenden verwehrt.
Deshalb langweilen mich die allermeisten Landschaftsbilder, vermutlich weil sie nicht gelebt wurden.
Ich baue Landschaften am liebsten immer in meine Tierfotos ein, für mich sind Landschaften ohne Tiere und Leben selten fotografierenswert.
Hier in der Heimat brauche ich meine 4.0/14-35 mm Canon RF und 4.0/8-25 mm OMS höchst selten – sie kommen meistens auf Reisen und in fremden Städten oder bei faszinierender Architektur bei meinem favorisiertem Architekt Santiago Calatrava zum Einsatz.
Für diese Bauwerke reise ich schon mal nach Barcelona, Liege, Bilbao, Lissabon, Dublin, Teneriffa, Berlin.
Aber allen voran inspiriert mich Antonio Gaudi bis heute am meisten.

GAUDI

Die Objektive:

Inzwischen bieten alle Hersteller Super-Weitwinkel-Zoom-Objektive auch für spiegelfreie Kamerasysteme!
Es werden für Vollformat gar Zooms ab 10 mm, 12 mm und 14 mm angeboten und endlich ist auch für das kleine Mittelformat ein Zoom ab 20 mm (vergleichbar 16 mm VF) im Sortiment.
Das erachte ich als besonders wichtig, denn hier profitieren Fotos sehr stark von hohen Auflösungen und neuesten Konstruktionen mit verkürztem Auflagemaß.
Ich würde heute allenfalls aus finanziellen Gründen noch ein DSLR-Super-Zoom in Erwägung ziehen.
Die optisch mögliche Qualität aller dieser neuen Objektive ist überlegen.
Notgedrungen habe ich mich entschlossen InFocus und Blitzlicht auf diese Art in kürzeren Artikeln und Übersichten weiter zu führen. Das gesamte Dokument kann ich nicht mehr komplett online anbieten, da der Aufwand die Programm-Fehler auszumerzen zu zeitraubend ist.
Warum ist besonders im Super- und Normal-Weitwinkelbereich die Bilddynamik besonders wichtig?
Sie sehen es hier in meinen 11 Jahre alten Fotos vom Antelope-Canyon in Arizona (Navajo Nation Reservation). Damals verwendete ich eine Panasonic GH3, schön kompakt da ich mich auf einer vierwöchigen Reise befand und einige Objektive nutzen und ausprobieren wollte.
Doch ich habe kaum RAW verwendet und eine Farbtiefe von nur 12 BIT ist heute bei den harten Kontrasten einfach auch unbefriedigend.
Ich hatte zusätzlich eine Canon EOS 5DIII mit Sigma 12-24 mm im Einsatz, damit gelang schon etwas bessere BQ.
Ich hoffe sehr, dass ich ähnliche Motive 2024 ablichten und mitbringen kann, diesmal mit Fuji GFX 100II mit 4.0/20-35 mm und im RAW-Modus mit 16 Bit!

Ich will hiermit den besten Überblick bieten und eine gute Entscheidungshilfe und ich freue mich auch über Kommentare und Spenden.

HarryPX@T-Online.de

Große Blendenöffnungen können zaubern, wie hier beim Nikkor 1.8/20 mm!

Wenn es eng wird, braucht man jeden Millimeter Brennweite!

Es ist kein Fehler, wenn ein Zoom-Objektiv seine Baulänge behält. Der Tubus mit dem Filtergewinde dreht sich heute kaum noch bei einem Exemplar, fast alle modernen Zoom-Objektive sind gerade geführt. Auch die Innenfokussierung – das ein Objektiv seine Baulänge nicht verändert, wenn fokussiert wird, ist inzwischen bei vielen Konstruktionen umgesetzt. Allerdings bieten einige Hersteller heute etwas kompaktere Objektive mit einem versenkten Frontlinsen-Baugruppe an, Beispiel: 4.0/14-30 mm Nikon Z. Mich nervt so etwas in der Praxis.
Doch es gibt noch ein drittes Konstruktionsmerkmal, das vor allem Filmer und Tele-Fotografen oft Nerven kostet, wenn das Zoom beim Einstellen der Brennweite seine Baulänge und seinen Schwerpunkt verändert. Bei vielen Zooms mit deutlichem Auszug führt das auch fast unweigerlich dazu, dass Staub ins optische System gelangt. Auch bei Regen ist das ein Problem, hat das Objektiv eine effektive Dichtungslippe und vertraut man dieser auch nach Jahren noch?

Trotzdem sind geringes Gewicht und kurze Konstruktionslänge bei Neuentwicklungen häufig im Pflichtenheft priorisiert.
Wir haben uns kaum daran gewöhnt, dass alle 2.8/70-200 mm Baulänge und Balance auch bei der Brennweitenauswahl behalten, da schießen schon Tamron und Canon wieder dazwischen und zoomen aus und verhindern den Einsatz von Konvertern.
Nikon scheint ganz auf Video-Filmer zu setzen und entwirft einige Zooms ohne  oder nur mit minimalem Auszug beim Drehen des Brennweitenrings.
4.0/14-30 mm und 2.8/14-28 mm arbeiten so.
Frühe Vertreter waren das 2.8/11-16 mm Tokina für Halbformat.
Sigma bietet das in neuen Konstruktionen wie 2.8/14-24 mm und 2.8/16-28 mm.

Tamron 2.8/17-28 mm zoomt ebenfalls nicht aus dem Gehäuse aus und ist daher sehr gut abgesichert.
Sony und Nikon haben auch bei den Super-Tele-Zooms die lange Bauweise 6.3/200-600 mm gewagt, nachdem Olympus mit seinem 4.5/150-400 mm vorgeprescht war.

Sony 2.8/16-35 mm GM II
Kein IS, aber dafür leicht, kompakt und mit 2700€ Listenpreis auch sehr kostspielig. Das müsste Canon, Nikon, Leica, Panasonic, Sigma und Tamron die Schamröte ins Gesicht treiben. Besonders Noch-Verkaufsweltmeister Canon kann doch mit allen seinen 2.8 Pro-Zooms derzeit nur aufgeben. Also ich habe das sauteure 4.0/14-35 mm und bei Sony bekomme ich jetzt doppelte Lichtstärke… ( mal abgesehen von 2mm) und die besseren Sensoren, Akkus etcpp. Wen jucken 1000€ – bei doppelter Lichtstärke bei gleichen Gewicht, fast gleichem Abbildungsmassstab und besserer Fertigungsqualität mit echtem Blendenring etc.? Die Preise sind so hoch – seit ein Idiot für die USA CashBack erfunden hat um den Dümmsten vorzugaukeln, es wäre ein Schnäppchen…
Bald kostet es weniger als 2000€. Wer Listenpreise zahlt, dem kann man sowieso nicht helfen. Zu teuer sind Alle!

Urlaubs-Zoom. Es darf kein Tabu geben, auch Tamron, Sigma und andere stehen mit zur Auswahl:

Ich nutze so starke Weitwinkel eher selten. Das lag lange auch an der Bauform mit extrem gekrümmter Frontlinse, die jede Fluse scharf ins Bild bringt und daran, dass sie bisher allenfalls am untersten Ende gut waren und im Nahbereich gar nicht – um auch die Tiefe beeindruckend fest zu halten.
 inzwischen sind feste Brennweiten höchster Qualität unter 20 mm die Ausnahme und alle entwickeln auch in diesem Bereich fast nur noch Zoom-Objektive.
Den zweiten Punkt hat besonders Olympus relativiert, mit sehr ambitionierten FT und MFT Konstruktionen.
Heute hat man die Qual der Wahl, wobei ich mich wohl für das Leica 8-18 mm oder Oly 8-25 mm entscheiden würde.
Fuji beeindruckt im kleinen Mittelformat und sonst allenfalls ein bisschen mit dem neuen 8 mm.
Für L-Anschluss gibt es nichts, was mich reizen würde.
Nikon hat ein 14-30 mm, das oft preiswert zu bekommen ist, es ist fast plan an der Frontlinse, leicht und lässt sich versenken, aber der Abbildungsmassstab ist nicht besonders. Das Nikon Z 2.8/14-28 mm finde ich schwer, lang, schwach in der Nähe und es reizt mich gar nicht.
Canon hat auch so einen altmodischen Klotz, 2.8/15-35 mm, das mir nicht so gelungen vorkommt und optisch keine Auszeichnung verdient hat. Dafür gibt es mit dem teuren 4/14-35 mm nur Staunen, bis in den Nahbereich. Das habe ich und nach der Beschäftigung mit der R7, an der es keinen Sinn macht, nutzte ich es kurzfristig an der schönen, kleinen R8. Aber da ist mir der Sucher zu schlecht, er zeigt kaum Details, ideal bleibt hier weiter die R5, die ich extra wegen dem Zoom jetzt auch wieder auf die Reise mitnehmen muss.
Sony hat zwei 2.8/12-24 mm & 4.0 Klötze, die ich beide nicht mag.
Also was bleibt?
MFT mit 4/8-25 mm sagt die Vernunft und Sony 2.8/16-35 mm GMII führen sehr in Versuchung für die Stein- u Stadt-Canyons.
Oder zur Not ein preiswertes Tamron 2.8/17-28 mm (mit Pseudo-Innenzoom – es fährt zumindest nicht aus dem Gehäuse heraus)
Als Kamera ist die 7RIII klein und scharf genug mit den meisten Reserven. Aber auch hier ist der Sucher nicht optimal.
Leider ist das 4/20-70 mm keine Option, der Unterschied zwischen 16 und 20 mm ist dann mit dem Rücken an der Wand doch wieder sehr groß.
Im günstigsten Fall muss ich gut 2000€ für das neue Sony bezahlen.
Es gibt keinen Trend weg vom internen Zoom – außer vielleicht bei Canon.
Kann ja sein, dass ich auf dem Schlauch stehe – aber nenne mir doch bitte mal einer ein Superwide-Zoom das nicht beim Zoomen ausfährt (manche tun es nur innerhalb der Sonnenblende)!
Woher kommt diese seltsame Forderung?
Es gibt, fernab von sehr kostspieligen Kino-Objektiven, außer dem kürzlich erschienenen Sony 4.0/16-35 mm PZ kein anderes Objektiv – das die Forderung erfüllt. Oder vergesse ich irgendein Tamron/Sigma/Samyang?
Das 4/16-35 mm ist mit PowerZoom ausgestattet ein spezielles Video-Objektiv. Sigma 2.8/16-28 und Sigma 2.8/14-24 mm könnten beide Innenzooms sein.

Andere Kameras braucht die Welt:
Heute stückeln viele Landschafts-Fans (Stitchen) ein Panorama-Bild zusammen oder versuchen höchste Auflösungen durch viele ineinander verrechnete Fotos zu erreichen. Teilweise wird dann sogar mit Vollformat-Sensoren die 100 MP Auflösung von Mittelformat überboten. Allerdings gestattet Fuji inzwischen auch 250 MP durch diese Technik.
Ein Gedanke ist aber bei diesen Techniken sehr wichtig, man braucht dazu das optimale Objektiv. Und ein 2.8/14-24 mm, 2.8/15-35 mm, 2.8/12-24 mm wird den höchsten Anspruch selten erfüllen.
Wir müssen weiter fordern, das künftige Kameras mehr über Firmware angepasst und verbessert werden können und wenige wie auch seltener neue Modelle erscheinen.
Das eine R5II 2024 vorgestellt wird, ist praktisch alternativlos – weil die R5 einen modernen Stacked-Sensor, Prozessor, bessere Bedienung, Blitzanbindung, kein RS mehr und mehr Ausdauer (weniger Verbrauch, neuer Akku) zwingend haben sollte.
Das gelingt nur im neuen Gehäuse.
Aber das sollte so gut ausgestattet sein und so viel Prozessor-Reserve haben, dass eben 5-6 Jahre Updates laufen können!

Bisher ist bei Firmware nur Nikon bei der Z9, Z8 ein positives Beispiel gelungen und Sony ein bisschen, aber bei den weniger wichtigen Kameras.

Hier meine Objektiv-Tipps mit größten Bildwinkeln:

 

21. Juli 2025
AI 2025 – Verarsche & Zahlenspielchen überall

Ich muss es so hart sagen: Verarsche überall:

Die problematische Seite an uns Menschen ist – wir alle glauben immer das was wir glauben wollen und verteidigen es gegen jedes bessere Wissen.
Ich kann mich selbstverständlich nicht komplett davon ausnehmen.
Nur viel lesen und nachdenken und ausprobieren, kann einen etwas vor den eigenen Fallen retten…
Trauen Sie keinem Influenza, keinem der mit dicken Autos zum Testen fährt, sich von exotischen Orten mit einer Meinung zu neuem Equipment meldet, keinem, wenn gleichzeitig 30-100 verschiedene FotoMännchen mit neuen Videos und Berichten auftauchen.
Das ist alles IMMER von der Industrie gesponsert, gekauft und verändert. Die Leute werden an schöne Plätze geflogen, versorgt, mit Kameras und Objektiven eingedeckt und sollen sich dann kritisch äußern 🙂 – manchmal werden die Ausrüstungen nicht einmal mehr zurückverlangt.
So geht das heute. Ich bin nicht neidisch, denn damit wird die Person, die Stimme, die Meinung, das Video komplett gekauft.
Ich hatte auch meine Phasen, wo die Industrie mir alles angeboten hat, aber sie mußten eben auch meine Empfehlungen oder Kritik verkraften. Man konnte mich wohlwollend einstimmen, aber nie kaufen – was nicht taugt, taugt eben nichts.
Also bitte, an alle der Rat: Bei Neuheiten cool bleiben und erst einmal 6 Monate abwarten – ob es dann immer noch ein Produkt mit echten Verbesserungen ist, das man vielleicht kaufen sollte.
Die Zeiten, wo von Canon und Nikon echte Innovationen kamen, sind längst vorbei.
Und selbst Sony wärmt bei Kameras oft nur die alten Sensoren auf und feilt etwas an den Kameras – am Ende sehen sie doch sehr ähnlich aus und es ist gar nicht so viel neu daran.
Canon verspricht die perfekte Ergonomie – da lachen ja die Hühner, Nikon und Panasonic und Leica den perfekten Autofokus – wenn es nicht so traurig wäre, man müßte ihnen echt helfen.
Echtes Understatement gibt es kaum noch, Sigma und Tamron sind heute auch großspurig, mir fallen fast nur OMSystems und Pentax ein, die sich etwas zurückhalten.

RAW ist immer noch und stärker als je zuvor ein Selbstbetrug und Wettbewerbsverzerrung der Hersteller.
RAW-Dateien zu entwickeln, zu sichern und zu erhalten braucht viel mehr Zeit , Ressourcen und Geld, als wir alle zugeben wollen und die Zukunft ist höchst unsicher, viel unsicherer als bei JPEG. Es ist kein Format für alle Fälle!
Auf mich wirken Menschen die laut RAW als einzigen, gangbaren Weg zur Qualität proklamieren, oft wie unerfahrene Idioten – denn es stimmt einfach nicht. Was für kontrastreiche Motive und Landschaften gelten mag, lässt sich nicht auf alle anderen Motive übertragen. Diese Leute suchen einfache, sichere Lösungen – beides existiert jedoch nicht!
JPEG’s schaffen sowieso 11 Blenden Dynamikumfang und wenn man es richtig macht und herauskitzelt sogar 14 Blenden.
Der begrenzende Faktor bei allen Diskussionen um RAW sind auch heute noch die Wiedergabe auf Monitoren und die Fähigkeit zur Ausbelichtung auf Papier. Deshalb ist auch weiterhin jeder Qualitätsvorteil von RAW reine Theorie und nicht praxisrelevant!
Wer Dynamik will und braucht und Bilder ohne lange Bearbeitung, der verwendet längst ein IPhone oder anderes hochwertiges Smartphone. Von 13 mm bis 100 mm ist es oft gut brauchbar und bringt scharfe Fotos. Schwierig wird es ausgerechnet für Porträts (& Selfies) und alle Tele-Aufnahmen. Besonders gut tauglich sind die Geräte im Nahbereich und bei umberechnet 24-50 mm Brennweite.

Adobe ist eine der unangenehmsten und geldgeilsten Firmen überhaupt.
Jeder sollte sich sehr gut überlegen, ob er da ein Abo abschließt und sich in Klauts locken lassen will. Ich bin da bisher nicht drin und versuche alles um da nicht zu landen – denn ab dann wird man ausgequetscht und geschreddert. An jedem Apple-Rechner läuft Lightroom schneller und sicherer als an jedem Windows-Rechner – das sollte man wissen.

Der technische Aspekt der Fotografie oder der Filmerei wirkt durch so viele Zahlenfallen, da ist es auch für mich nicht immer einfach den Überblick zu behalten.
Hier alle wichtigen Zahlen von Fotogeräten für den besseren Durchblick:

DIE AUFLÖSUNG DES SENSORS:
Alles begann so richtig mit 1 Million, dann bald 4 Millionen und bei 6 Millionen sollte dann Schluss sein mit lichtempfindlichen Bildelementen auf einem Sensor.
Inzwischen sind 20 Jahre vergangen und OMSystems (Olympus), Sony, Fuji, Nikon, Canon, Apple und andere Wegbereiter haben einfach weiter die Pixel erhöht bis heute 150 Millionen Pixel.
Den meisten Fotofreunden reichen heute 20-24 Millionen Pixel für eine kaum zu beschreibende Bildqualität und Vergrößerungsmöglichkeiten bis 200% am Monitor und 90×120 cm große Poster. Für kleine Darstellungen im Internet sind immer noch 2-6 MP satt ausreichend.
Trotzdem, mehr Auflösung bringt bei entsprechenden Objektiven und Licht immer noch mehr sichtbare Details im Bild!
Und wenn man nicht mit schweren und langen Teebrennweiten fotografieren/filmen will, ist eine Auflösung von 20 MP auf kleinen Sensoren (1″ Zoll und MFT) erstrebenswert.
Ganz wichtig, um bei entsprechend größeren Aufnahmeformaten oder gar Ausschnittsvergrößerungen diese hohe Auflösungen zu erhalten, wird im Quadrat multipliziert.
20 MP MFT entsprechen 40 MP im Halbformat entsprechen 80 MP im Vollformat und 105 MP im kleinen Mittelformat.
(ich lasse dabei jetzt der Einfachheit halber die verschiedenen Bildseitenverhältnisse 4:3 – 2:3 – 16:9 außer acht!)
Inzwischen ist Panasonic mit seinem MFT-Sensor noch einen Schritt weiter gegangen und bietet 25 MP was im Vollformat schon 100 MP bedeuten würde.
Diese Auflösungszahlen sind trotzdem auch eine Illusion, weil abgesehen von neuartigen monochromen Sensoren, die echte Detail- und Kontrastauflösung fällt um Faktor 3-4 geringer aus. Alle Pixel immer noch der Bayer-Anordnung beugen müssen, am Ende bleiben pro Farbe nur 5 bis 6,6 Millionen Pixel übrig – aber das nur am Rande.
Trotzdem muß ich die Fuji GFX100 als besten Fotosensor anerkennen, der erheblich schönere und technisch bessere Fotos als Kleinbild/Vollformat zulässt.

DIE AUFLÖSUNG DES SUCHERS & MONITORS:
Es ist gut zu wissen, dass auch diese Auflösung für 3-4 Farbpixel angegeben wird und die echte Detail- und Kontrastauflösung daher um Faktor 3-4 geringer ausfällt.
Und je mehr Pixel, desto stärker die Erwärmung und desto höher der Stromverbrauch.
Aus den letzten Gründen blieben die Auflösungen bei der Bildanzeige in der Kamera lange nur bei einer Million, später 2 Millionen Pixeln.
Heute bieten Sony-Sucher bis zu 9 MP und Monitore bis zu 2,4 MP. Aber auch Sucher mit nur 3-5 MP sind keineswegs gravierend schlechter, wie die Beispiele von Nikon und Canon zeigen.

DIE BILDSTABILISIERUNG IN DER KAMERA:
Dank Olympus und Pentax verfügen heute die allermeisten Kameras über einen interne Bildstabilisierung – IBIS genannt. OMDS ist darin bis heute Führend in der Effektivität und Canon rückt inzwischen auf; Nikon, Sony, Fuji sind da noch etwas schwächer. Bis zu 8 Licht-Stufen verspricht OMSystems.

 

Der kommende Zwang zur Authentizität – und zur Offenlegung aller eigenen Daten

  • Dennoch wird der Trend dorthin gehen, dass bald in allen digitalen Kameras derartige Zwangs-Technik für einen sündhaften Aufpreis eingebaut werden. Von dort ist es danach nur ein kleiner Schritt bis zur totalen Überwachung der Fotografen und Videografen. Denn GPS-Daten mit gesicherter Aufnahmezeit lassen sich dann immer und von jedem in allen Ihren Fotos und Filmen sehen. Leugnen ist zwecklos.
  • Und auch jede Änderung in der Software kann dann laut Adobe jeder nachvollziehen. Da wird Ihr gesamtes angelerntes Wissen frei publiziert. Kurzum: Jeder kann sich auf den Zentimeter exakt an die Stelle stellen, wo Sie standen, und mit exakt Ihren Kameraeinstellungen das seltene Tier etc. aufnehmen und danach mit allen Ihren in teuren Kursen erlernten Software-Tricks genauso bearbeiten.
  • Allerdings kommt es noch schlimmer, denn jeder kann so anhand Ihrer Fotos die eingebrannten Gesamtdaten Ihre technischen Ausrüstung ablesen, sich den Wert zusammenrechnen und daraufhin entscheiden, ob sich ein Einbruch oder bewaffneter Überfall auf Sie lohnt. Dafür wird es sicherlich bald KI-Tools für die organisierte Bandenkriminalität geben, welche automatisch das ganze Internet scannt, um dann den Verbrechern Ihren Namen und Adresse sowie den aufaddierten Wert Ihrer Ausrüstung zu liefern. So etwas können Suchmaschinen schon lange. – Exakt deshalb löschen oder ändern viele Fotografen seit Jahren ihre EXIF-Daten an Fotos, oder ersetzen sie (wie ich) durch standardisierte mit nur bestimmten Inhalten.
  • Lassen Sie sich nicht von den angeblich freiwilligen und vom Autor abänderbaren Kriterien der c2pa täuschen. Hart in einem Chip in der Kamera eingebaut, ist nichts mehr freiwillig oder vom Laien veränderbar. Das widerspräche auch der angeblichen Schutz-Logik. (Die Version 1.2 wurde binnen weniger Monate merhfach ersetzt durch inzwischen die Version 2.0. So wenig Verlass ist auf diese angeblichen Standards.)
  • Im Übrigen war es bisher in meiner Erinnerung jedes Mal so, dass, wenn das Wort ‘Schutz’ für den Kunden oder Schutz der Kunden verwendet wurde, dann wurde jene Technik bald gegen alle Kunden und Nutzer missbraucht. Denn jede Änderung am Bild respektive den Metadaten führt zum Verlust des Gütesiegels. So sind z.B. Ihre Personendaten zwingend erforderlich. Für die Ausgabe von erforderlichen Zertifikaten müssen Sie sich übrigens bei sogenannten CAs (certification authority) anmelden, die das definitiv nicht kostenlos anbieten werden. Ferner müssen Sie einen großen Aufwand zur Zertifizierung treiben, welche die meisten Amateure wohl kaum technisch, zeitlich oder finanziell leisten können.
  • Ein weiteres daraus resultierendes Problem wird alle Besitzer alter Kameras betreffen – alt im Sinne von, dass sie diese Zertifizierungstechnik nicht besitzen. Man wird alle Ihre Fotos dann pauschal für Fälschungen halten und eine Zeit danach schlichtweg online (mit den von den Grünen in Europa für den Urheber-/Verleger-Schutz bereits eingeführten Upload-Filtern) verbieten. Das wird folglich nochmals Millionen Fotografen und Videografen dem Hobby entfremden.

Bärendienst und Eigentor?

  • Wer somit weiterhin in der Fotografie oder Videografie mitspielen will, wird sich eine neue Kamera nach CAI kaufen müssen – unabhängig vom zuerst vorgegebenen dokumentarischen Fotostil. Er wird für viel Geld und Zeit sich bei CAs kostenpflichtig registrieren und überwachen lassen müssen.
  • Da jedoch CAI in seiner derzeitigen Form nachgewiesener Maßen nicht sicher ist, wird – wie bei Adobe üblich – bald eine CAI 2.0 und dann 3.0 usw. eingeführt werden. Für jeden neuen Standard wird entweder eine neue Kamera mit Hardware-Chip oder eine kostenpflichtige Firmware-Update-Version gekauft werden müssen.
  • Da kommen auf Fotografen und Videografen sehr hohe Kosten zu.
  • Da viele sich das finanziell nicht leisten können, werden sie sogar aktiv ausgeschlossen – sozial diskriminiert.
  • Aber es kommt sogar noch schlimmer. Viele wollen das nicht (mehr). Zu jenen gehöre auch ich. Denn das ist hirnloser Firlefanz, welcher die Fotografie und Videografie weder inhaltlich noch sonst weiterbringt, sondern nur der extremen Kommerzialisierung dient. Die ständig schrumpfende Restmasse an Kunden soll maximal gemolken werden.
  • Faktisch wird das die freie Fotografie und – vor allem als Hobby – endgültig zerstören.
  • Das wird der letzte Tropfen sein, der das (Gedulds-) Fass vieler treuer Kunden endgültig zum Überlaufen bringt. CAI in seiner heutigen Form wird definitiv GenKI nicht verhindern. Ganz im Gegenteil werden noch mehr (nicht nur arme) Fotografen und Videografen dazu übergehen. Denn, wenn auch echte Bilder willkürlich von nicht gewählten und folglich nicht demokratisch kontrollierbaren, sondern rein kommerziell und willkürlich agierenden Firmen als gefälscht gebrandmarkt werden, dann kann man sie auch gleich als solche bequem im Warmen sitzend, schnell und billig mit Generativer Künstlicher Intelligenz erzeugen.
  • Wenn jedoch die sowieso stetige Abwanderung zu GenKI durch die Authentizität á la CAI beschleunigt wird, dann rutscht die Restkundschaft ganz schnell unter die kritische Masse ab, welche die Kamerahersteller zur Aufrechterhaltung der eigenen Produktion benötigen. Das retten dann auch ständige Preiserhöhungen nicht mehr. Denn die durch Abrutschen unter bestimmte Größenklassen explodierenden Preise der Kameras wollen zum Schluss auch keine Berufsfotografen mehr bezahlen, weil sie für derart teure Fotos und Videos niemals Abnehmer bei Kunden finden.

 

 

Veröffentlicht in General, News-Blitzlicht

10. Juni 2025
Aktuell: JUNI 2025 Sony und Co


Mann könnt sich besaufen – wenn es nicht so selbstmörderisch wäre…

Ich weiß ja nicht wie es euch geht, mir macht fast nichts mehr Spaß bezüglich Fotobereich. Lesen, schauen – geschweige denn zu kaufen.

Wenn ich lese, dass in Zukunft fast alle Menschen-Modells aus der Ki kommen (Autos, Technik, alle Sachen tun dies ja bereits längst) und heute sind es ja schon viele, platzt mir der Kragen. Was soll das?

Suchmaschinen sind tot, es existiert nur wer bekannt ist und wen konkrete Ki-Suchanfragen erwischen. Ich verstehe das ganze schon lange nicht mehr. Wollte noch nie meinen Namen im Netz lesen. Was ist wichtiger, ich oder die Information? Eine Wahrheit, die es nicht gibt oder nur zeitweise existiert? Es ist alles total durchgeknallt. Wenn keiner mehr etwas echtes, wahrhaftiges, zeitweise begrenzt Wahres schreibt und auf der anderen Seite keiner mehr dafür zahlt – was bleibt dann noch. Wer nicht genannt wird, existiert nicht mehr – bedeutet jetzt das Internet ist tot, ohne jegliche Substanz. Existiert überhaupt jemand? Und ist das wichtig? Überhöhen wir uns nicht alle selbst? Wozu ist Leben da? 

Dann werden schon bald alle Schauspieler, Sänger, Moderatoren durch Ki ersetzt… und da, wo ich mir das wünsche – an der Beratung, da stehen weiter zu viele schlecht informierte, dumme, lustlose Leute, die einem eigene Meinungen aufdrängen wollen! Ätzend!

Es passiert alles wahnsinnig schnell. Ich frage mich unwillkürlich, warum ich noch schreiben soll. Es gab auch einfach im Letzten halben Jahr kaum etwas aufregendes zu berichten. Ja viele neue Kameras und noch mehr unsinnige Objektive, nur muss ich die auch noch anpreisen?

Canon, Sigma und Tamron gehen schnell den Bach runter – nicht nur in Zahlen sondern auch deutlich in der Käuferbegehrlichkeit, im Interesse. Canon ist doch für alle, die es schon mal hatten, stinklangweilig. Nikon federt dass geschickt ab, Leica der Sammler-Klimbim, OMSystems versucht sich weiter in der Natur, Tier, Reise und Macro Fotoscene, Sony bleibt der InnovationsWeltmeister – nur Panasonic hat bei uns etwas aufgeholt. So die Einschätzung vieler ehrlicher Fotohändler, die ich teilen kann.

Eine CANON R7II kommt erst 2026 und wir fragen uns alle, wie sie, bei was, stark beschnitten seit wird.
Die R6III hält die Marke weiterhin zurück und wartet auf Sony, holt vielleicht den alten 30 MP Sensor aus der Mottenkiste und wird sich bei den Daten sehr an der 7V ausrichten. Schlicht weil Canon keine eigenen Ideen hat.
Selbst das vor vielen Jahren angekündigte 2.0/70-140 mm ist bis heute nicht erschienen und wird kaum noch das Neue von Sony schlagen.
Traurig wenn der Platzhirsch platzt, durch falsche Strategieentscheidungen, sich bald wie ein offener Heliumballon ins All schießt.

NIKON hat sich mit Kameras längst gut positioniert, eine Z9II wird zum Jahresendgeschäft 2025 erwartet nur die kleine Z500 will einfach nicht aus dem Geburtskanal.

SONY hat neben der 7V, die irgendwann kommt und der 7RVII die vielleicht 2026 mit neuem hochauflösenden und empfindlicherem Sensor auftaucht.

Bei den Objektiven geht es Schlag auf Schlag weiter:

NIKON will noch 5-6 fertig stellen, u.a. Ein 2.8/100-300 mm – leichter und preiswerter als Canon. Da Nikon der erste mit KonverterFestbrennSuperteles war, werden jetzt Canon und vielleicht auch Sony noch zu nächsten Sportereignissen nachziehen. Was sonst von Nikon kommt: 1.4/85 mm, Macro…

Von CANON sind 2.8/400 mm TC und 4.0/600 mm TC als noch teurere Varianten der Superteles in Konstruktion. Vom leichteren 2.0/28-70 mm wird nur gemunkelt.
Auf Sigma und Tamron kann Canon nicht zählen.

TAMRON
Scheint total zu schwächeln oder gar in Finanznot zu sein, denn zum 75. jährigen Firmenbestehen kam bisher nichts. Kein Macro, kein Supertelezoom und erst recht kein lichtstarkes Telezoom. Total seltsam.

SIGMA ist weiter im japanischen Irrgarten und findet keinen Ausgang. Jetzt soll ein 6.3/800 mm erscheinen.

FUJIFILM, was ist eigentlich mit denen los? Nach vielen Kameras, bei denen für mich außer der GFX100II keine weder den Bericht noch das Geld wert war, sollte 2026 eine viel schnellere GFX100III erscheinen.
Eine XT6 sollte auch in der Mache sein. Bei den Objektiven könnten mehr hochlichtstarke erscheinen, aber keiner weiß etwas.

Erst seit heute halte ich meine Sony A1II in der Hand und kann 400-800 mm und 50-150 mm am Limit verwenden.
Wenn die Kamera genauso lange wertbeständig ist, wie die A1 – dann ist sie ein Schnapper, denn die wird heute noch über 5000€ verkauft und ist konkurrenzlos am Fotomarkt.
Weder R1, noch R5II oder Z9, Z8 noch irgendeine andere Kamera kann ihr die Stirn bieten und ein anderes Objektiv-System schon zweimal nicht.
Diese Fotos entstanden alle noch mit 7RIII.

Sony 50-150 mm

Viele Jahre her, das Canon das Gerücht unwidersprochen lässt, sie konstruieren ein 2.0/70-140 mm. Jahrzehnte her, dass Tamron immerhin 2.8/35-105 mm und 2.8/28-105 mm im Sortiment hatte und noch gar nicht so lange her, dass ausgerechnet Olympus sowohl 2.0/14-35 mm als auch 2.0/35-100 mm im Portfolio hatte. Jedoch leider nur im Viertelformat und für Kameras mit winzigen Suchern, die keine Freude an der Fotografie vermitteln konnten.

Bitte gar nicht erst an ein 2.8/50-150 mm denken! Ratsch, die Blende ganz auf und schon ist jedes andere Objektiv vergessen, Jedes!
Das leichte High-End-Zoom ist so rasant und eindeutig an der Pupille oder am Gesicht – selbst mit 8 Jahre alten 7RIII Kameras, deren Sensor jeden heute noch verblüfft.
Vergleicht bitte gar nicht erst mit dem schnellen, kompakten Allrounder 2.8/70-200 mm und auch 2.0/28-70 mm  oder 2.8/24-105 mm können sich hier nicht messen.
Doppelte Lichtstärke – das ist die helle Freude!

Die Eulensaison habe ich auch verpasst – also 09-2024 bis jetzt waren für mich eine Katastrophe.


 

Veröffentlicht in General, News-Blitzlicht

19. Mai 2025
es bleibt schwierig…

Warum lest ihr nicht von mir?
Weil es mich privat und gesundheitlich weiter ihm Würgegriff hat und das mein Hirn blockiert.

UND weil ich zwar noch halbwegs zeitig Objektive bekommen kann, aber die unbedingt notwendige Kamera Sony A1II nicht.
Woche um Woche werde ich vertröstet, obwohl ich PRO bin.
Die A1 ist längst verkauft, ich kann Kameras kaum 5 Jahre nutzen, dafür mache ich mit einigen Modellen einfach zu viele Fotos.
Die Canon R5II haut mich nicht wirklich um, die Bedienung ist immer noch nicht passend zu meine Arbeitsweise. Und R1 und R3 bringen mich nicht da hin, wo ich hin will. Man merkt aber deutlich, das die Influenza jetzt die Kameras hochkitzeln. Ich bin eher geneigt alles von Canon wieder zu verkaufen.
Von den Neuheiten Schockwellen, die Sony regelmässig sendet erholt sich Canon nie mehr.
Noch sind da viele “Alte” dran – die jede andere Bedienung, jedes andere Bajonett stört – aber die Jüngeren haben längst Sony.
Panasonic und Leica fasse ich nicht an, egal was sie da ausprobieren.
Nikon wird erst kommendes Jahr wieder Innovationen zeigen, hoffentlich eine deutlich leichtere Z9 II.
Trotzdem stagniert das Ganze, wichtige Geräte sind kaum lieferbar.
Und wichtige Schritte wie die Bildbearbeitung in der Kamera und der schnelle Versand aus der Kamera fehlen.

Also das ganze Frühjahr war auch unergiebig für mich, mir fehlen einfach auch Motive und die Lust darauf.
Mein bestes Motiv 2025 war bisher:

 

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