Tresor  
Filo Rings

1. November 2025
Indian wildlife

Indian Wildlife – Eye to Eye
Canon 2,8/70-200 mm L IS II f:2,8
 
 
Willkommen!

Seit 16 Jahren ist Harrys Photo-Tagebuch online
24 Jahre war davor HarrysInFocus online. HarrysInFocus habe ich inzwischen still gelegt.
Über 930 Beiträge nur auf dieser Homepage.

Dank Dr. Tilo Seeger (www.drtseeger.de) konnte ich eine große Homepage aufbauen und mein vielfältiges Wissen zahllosen Fotografen vermitteln.
Ich bin seit mehr als 35 Jahren immer mit den neuesten Objektiven und Kameras unterwegs. Wenn ich es mir aussuchen kann, fotografiere ich am liebsten Tiere und alles was lebt und sich bewegt. Man vermutet bei mir gerne eine besondere Leidenschaft für Fotografie und Fotogeräte – das ist aber aus meiner Sicht nicht ganz richtig, denn meine wahre Leidenschaft brennt für meine Motive, für Tiere, für Natur, für Menschen – der Rest ist nur Technik.
Meine große Homepage “HarrysInFocus” wurde gerne mal zu bunt und zu verwirrend empfunden – sie ist aber eben auch so wie ich. Ein bunter Vogel, gerne mal chaotisch und zerstreut, oft knallig und manchmal zu viel auf einmal.
Ich bin nicht geradlinig und angepasst und farblos vielleicht auch nicht.
Ein Mensch hat viele Facetten, viele Gesichter, er kann vieles sein, je nach dem auf welche Seele er trifft… man muß es nur versuchen.
Ich versuche – ich mag grau nicht und bin immer auf der Suche nach Farben, nach Licht. Ich fotografiere spannende Tiere und Menschen – nicht nur einmal – immer wieder, mir fällt immer noch was ein. Mit einer Kamera kann ich zwar fast alles ablichten und doch verwende ich immer wieder andere Kameras und Objektive, und suche immer das Limit…
wie in meinem Lieblingsfilm „Blade Runner“ (1982) bin ich gerne auf Messers Schneide.
Ich bin “Berlin – Herz & Schnauze”, gewagt und schüchtern, modern und hektisch und zugleich altmodisch mit viel grün, Wasser und Ruhe.
2010 fiel die Entscheidung, es mal mit ruhigen Farben und streng geordnet zu versuchen.
Dafür haben mir hier Andreas Klotz (www.Tipp4.de), Katrin Scheid und Sebastian Tänzer (www.Taenzer.me) eine ganz neue Plattform errichtet. Es hat nicht lange gedauert und ich habe diese Seiten mit massenhaft Fotos und Text gefüllt.

Ich wünsche Ihnen trotzdem viel Vergnügen beim Stöbern, Entdecken und Lesen!

Per E-Mail (HarryPX@T-Online.de) bin ich jederzeit für Sie da und beantworte Fragen, Wünsche und Anregungen, biete Tests und
meinen Foto-Wissen auf USB-Stick. Rein ins Vergnügen…

Und bitte nichts mopsen und nichts ohne meine Zustimmung zitieren oder gar kopieren und ins Netz stellen!
Seien Sie lieber selbst kreativ!

Auf Anfrage – können Sie mich für eine Portrait-Session oder ihre Feierlichkeit buchen. Ich bin kein Freund von festen Preislisten, Preise ändern sich ständig.  Alles ist abhängig vom Aufwand, Nachbearbeitung und Zeit – deshalb einfach eine kleine Mail an mich und sie bekommen ein persönliches Angebot.

Dies ist KEINE Fan-Page – KEINE Werbung, KEINE Suchmaschinen-Links und Optimierung

Auch wenn hier auf meiner Seite Markennahmen wie Canon, Nikon, Novoflex, Olympus, Panasonic, Pentax, Leica, Zeiss & Apple häufiger als vielleicht sonst gewohnt auftauchen – bitte ich Sie herzlich – das nicht als Fan-Page miss zu verstehen. Diese Marken sind hier präsent, aufgrund langjähriger, oft positiver Erfahrungen. Canon und Sony werden wohl am häufigsten besprochen, weil Sony die innovativste Firma hat und Canon noch das größte System und die meisten Kunden hat, nicht weil ich es für die beste Herstellerfirma halte. Grundsätzlich sind mir Marken-Namen und Firmen egal und ich übe da keine Solidarität – denn das wäre zu kurzlebig. Es sind alles Hersteller die Produkte vertreiben und offensiv versuchen Geld zu verdienen. Nachdem ich nun seit 30 Jahren „InFocus“ schreibe und 15 Jahre lang meine Info-News „BlitzLicht“ heraus gegeben habe, werde ich mich ab jetzt auf diese Homepage konzentrieren – mit meinem gesammelten Fotowissen seit 30 Jahren und meinen regelmäßigen Tests aktueller Objektive und Kameras. Da ich unbedingt unabhängig bleiben will von einflussnehmenden Redaktionen (die zumeist über wenig Praxis-Wissen verfügen) den Herstellern, den Vertreibern und der Werbe-Industrie und ein Abo-Preis wie bisher vermutlich immer weniger Menschen interessiert – stelle ich hier mein gesamtes Wissen ab jetzt jedem zur Verfügung. Ich biete jedoch noch viel mehr, intensive Beratung per Mail – speziell an die persönlichen Vorlieben und Bedürfnisse angepasste Objektive und Kameras und Zubehör, die ich zum fairen Preis gebraucht und neu beschaffe.
Als Honorierung erhoffe ich mir wie meine nordamerikanischen Kollegen eine jährliche Spende um diesen hohen Aufwand vor mir und meiner Familie zu rechtfertigen.
Sie können einen beliebigen Betrag ab 35 € HIER spenden.

Die vergangenen 30 Jahre haben gezeigt, dass meine Leser durch meine Beratung und Tests viel Geld einsparen konnten, da ich immer als preisbewusster Berater und nie als “Anpreiser” von Marken fungiere. Oft genug rate ich auch vom Kauf ab. Auf meine gezielte Fachberatung per E-Mail können Sie immer zurückgreifen!)

E-Mail-Kontakt – einfach hier auf Beratung- oder Bestellen-BonBons klicken.

 

1. Dezember 2014
USB-Stick & DVD

Seit 25 Jahren unabhängige Praxistests – für:
Fotografie draußen, NaturFoto, NaturBlick, FotoMagazin, Phototechnik International, Photographie, FotoPraxis, Markt&Technik, PhotoScala, HarrysInFocus, u.v.a.
Hier finden Sie die
umfangreichste und ausführlichste Test-Sammlung
aller Autofokus-OBJEKTIVE
im Internet – Weltweit! 383 Tests!
Alle Berichte auf Deutsch und für jeden verständlich –
Alle bedeutenden Autofokus-Objektive in der Praxis getestet und beschrieben – unabhängig
und nicht erzwungen wirtschaftlich korrekt; alle Berichte ständig erweitert und ergänzt –
nur hier ungekürzt und klar!
& persönliche Beratung für jedes System und alle Objektive!

 

28. August 2026
Neue Super-Tele in der Praxis

Wichtig für Sony-Fotografen
Sony hat wieder ein Super-Tele-Zoom, denn das 200-600 mm war ja allmählich langweilig geworden.
Canon ist inzwischen Konkurrent im Teleobjektiv-Portfolio und hat ein 200-800 mm Ausziehzoom!
Nikon hat bessere Preise und die richtigen Alternativen bei Festbrennweiten, 4.5/400 mm und 6.3/800 mm..

Meine Kritik am Canon RF 6.3-9.0/200-800 mm IS USM
Bei dem Verkaufspreis von 2500€ ist es keine L-Konstruktion, aber es wurde auch kein DO-Element verwendet. Es hat einen hochwirksamen Bildstabilisator und immerhin einen Nano-USM Antrieb.
Das klingt bei der Lichtstärke wenig verheißungsvoll, bietet aber dafür mehr Tele-Zoom.
Alle populären 150-600 mm und 180-600 mm Zooms mit f:6.3 sind genau doppelt so lichtstark – die Brennweite 800 mm zu erreichen kostet genau eine Blende Licht. Das ist viel!
Ich könnte jetzt gleich in den Ring werfen, OMDS mit seinem 4.5/150-400 mm kann das auch – 4x so lichtstark bei gleichem Gesamtgewicht von rund 2 Kilo. Allerdings bietet ja Canon auch die Option sein neues Telezoom an der R7 als 9/320-1280 mm bei 32 MP zu nutzen. Dabei darf nicht übersehen werden, dass mit der R7 bei spätestens 3200 ISO die Freude am rauscharmen Bild verblasst, während ich meine OM-1 oft bis 6400 ISO nutzen kann. Allerdings kostet es bei OM Systems auch 7500€ und bei Canon nur 2500€!
Zur Lichtstärke: Von 300-450 mm = F:7.1 – von 450-600 mm = F:8.0 und bei 700-800 mm dann F:9.0
Blendenöffnung:
Ich gebe zu bedenken, wenn sich ein Tier oder Vogel oder sonst ein Motiv im Schatten setzt, wie gestern das Rotkelchen um 9.45 Uhr an meinem Balkon, dann sind meine Belichtungsdaten 1/1000 sec bei f:7.1 und 12.800 ISO an einer R7! Ja es wäre schön das Motiv noch dichter und detaillierter zu zeigen, aber f:9 bei 800 mm führt selbst wenn ich die Zeit auf 1/500 sec senke nicht zu einem richtig guten Bild!
Ganz anders ist es, wenn bei gutem Sonnenschein die Vögel am Himmel kreisen oder Tiere in der Sonne sitzen, dann fotografiere ich auch gerne mal mit dem 11/800 mm.
Am Ende sind immer die kurzen Belichtungszeiten entscheidend für bessere Fotos und die sind praktisch nicht erreichbar mit einer Lichtstärke von f:6.3 und weniger. Da nützen mir auch Entrauschung und höchste Push-Empfindlichkeiten nicht wesentlich. Ich fotografiere Tiere selten unter 1/1000 Sekunde und oft brauche ich 1/3000 Sekunde (z.B. beim Abflug, oder bei Aktion). Deshalb nutze ich mein Olympus 4.5/150-400 mm so häufig erfolgreich und wenn ich näher heran kommen kann, auch immer das 2.8/40-150 mm oder eben ein 2.8/70-200 mm und 2.8/300 mm.
Canon RF 200-800 mm ist lang, gut 2 Kilo schwer, hat einen Auszug und ist nicht mehr so leicht und einfach zu händeln. Es ist immer schön auch ein Zoom dabei zu haben, aber wenn ich weiß, ich möchte den Eisvogel, Rotkelchen, Zaunkönige und andere scheue Motive ablichten, dann nehme ich gleich eine 800 mm Festbrennweite (6.3/800 mm) mit und brauche kein Zoom, das ich ohnehin nur bei 800 mm nutzen würde. Allerdings finde ich mit 400 mm meine Motive viel schneller und zoome dann erst auf 800 mm – wir kennen das vom Fernglas, da ist ein 8x auch immer am schnellsten am Motiv!
Konkurrent:
Das Sony 8.0/400-800 mm ist ganz offensichtlich als Konkurrent für  das RF Canon 9.0/200-800 mm, das Fujifilm 8.0/150-600 mm und eben das Olympus 4.5/150-400 mm gedacht. Und es reicht gar an einer A1 bis zum Ausschnitt bei 1200 mm, was Fuji (900 mm) und Olympus mFT (800 mm) nur mit TC leisten können. Wobei an der OM-1 eben auch 5.6/1000 mm Ausschnitt und sogar 2000 mm Ausschnitt bei sehr guter Qualität bei gutem Licht verfügbar sind!
OM-1 mit 4,5/150-400 mm + TC1,25 + TC14 = 8.0/375-1400 mm bei 20 MP!
R6II mit 9.0/200-800 mm + TC 14 = 12,6/280-1120 mm bei 24 MP
R6II mit 9.0/200-800 mm x 1.6 = 9/320-1280 mm bei 10 MP
R5, R5II mit 9.0/200-800 mm x 1.6 = 9/320-1280 mm bei 20 MP
mechanisch mit 9.0/200-800 mm x 1.6 = 9/320-1280 mm bei 32 MP
Ich sehe es häufiger, dass die R6II mit TC14 und späterem Ausschnitt am 9/200-800 mm verwendet wird.
Kann man machen, aber Lichtschwäche f: 12.6 hält mich fast immer davon ab!
Die R7 hat damit einfach Schwächen beim AF, beim Sucher und wegen des RS ist der elektronische Verschluss nur bei absolut ruhigen Motiven verwendbar.

Voll gezoomt erhalten wir ein sehr langes Objektiv! Und hier fehlt ja noch die 9 cm lange ET-101 Sonnenblende vom 11/800 mm, die diesmal endlich mitgeliefert wird! Somit wird das gesamte Super-Tele-Zoom gut 50 cm lang! (schwierig im Tarnzelt, im Auto  und auch erschreckend für Wild. Und man braucht unbedingt eine Tarnung!)

Das Sony 6.3-8.0/400-800 mm G OSS hat leider einige Schattenseiten:

SONY 6.3-8.0/400-800 mm G
Design, Aussehen und Handhabung sind dem bewährten Sony 200-600 mm zum verwechseln ähnlich. Nur das höhere Gewicht von rund 2.500g ist eine markante Änderung.
Doch letztlich sind das alles gute Amateur-Linsen, wo bleiben die GM PRO-Zooms?
Es sieht fast ein bisschen langweilig aus, dem 200-600 mm sehr ähnlich, nur länger, dicker und die Stativschelle ist zu meinem Ärger hier fest installiert. Hier sind auch wieder die deutlich zusammengezogene Nahgrenze und der Bessere Abbildungsmaßstab das besondere: 1.70m Minimalabstand bei 1:4.4!
Damit liegt es nicht nur weit besser im Rennen als das Canon RF 11/800 mm Fernobjektiv, sondern schlägt auch das geniale Nikon 6.3/800 mm und ist sogar dem Canon 200-800 mm Zoom im Vorteil. 

SCHATTEN:
– Lichtstärke f:8.0
– Gewicht 2780g
– nur bis 600 oder 700 mm richtig brillant
– Katzenaugen-Reflexe – starke Beugung an den Rändern

– nur Griff umständlich zu entfernen, Schelle nicht
– nur 3 gepresste UD-Linsen (100-500 mm = 1 SUD + 6x UD)
– f:7.1 nur bis 450 mm
– Abbildungsmaßstab variiert sehr je nach Brennweite
– keine Fluor-Beschichtung
– 10 cm dick und 31 cm lang
– keine Rastpunkte bei 90°

– keine Arca-Swiss-Schiene
– wird sehr lang: 31,4 cm für Reisen fast zu lang
– Entfernungsbereiche nicht zufriedenstellend
– mächtige, schwere Sonnenblende – nicht einbebaut und ausziehbar
– 95 mm Filtergewinde
– weiße Ausführung
– 3000€ teuer

LICHT
+ ideal für Vollformat
+ Innenzoom-Konstruktion
+ sehr schnelle und leichte Brennweitenveränderung
+ endlich ein Bereich von 400-800 mm (oder 600-1200 mm)
+ Immerhin Abbildungsmaßstab 1:4 aus 0,80 m ab Sensorebene

+ verträgt trotzdem beide Konverter (jeweils 1)
+ Sonnenblende schwarz und immerhin mitgeliefert
+ Ösen für Gurtbefestigung
+ 5,5 Stufen IS bei 800 mm
+ echter MF-Fokus-Ring zum sofortigen Eingreifen
+ Spritzwasserschutz

SPAßFAKTOR: von (******) = ****

Ihr lest, ich bin nicht komplett zufrieden oder sogar häufig eher unzufrieden mit dem Sony 400-800 mm. Konstruktion und vor allem Sonnenblende sind deutlich zu schwer geraten, um mir zu gefallen. Und auch sonst zeigt es viele kleine Mängel. Ich habe mir wie immer ein besseres Exemplar ausgesucht, optisch besser wird es also nicht. Ich vermute ich werde es nicht auf Dauer behalten, aus der Traum mit Sony Supertele-Aufnamen zu fertigen.
Wie ich schon öfter feststellte, hat Nikon als einziger bei 800 mm alles richtig gemacht; relativ leicht und noch handlich, beste Abbildungsleistung, schneller AF, schwarz und robust. Und wenn Motive weit entfernt sind, brauchen wir wahrlich kein Zoom.
Ich kaufe mir wohl lieber doch endlich das 2.8/300 mm, das ist dann wirklich ein G-Master.

Das Canon 6.3-9.0/200-800 mm IS USM hat aber nicht weniger Schattenseiten:

SCHATTEN:
– Lichtstärke f:9.0
– Gewicht 2050g
– keine Innenfokus-Konstruktion
– keine L-Konstruktion
– Artefakte/Ringe der gepressten Asphären, besondern beim Abblenden
– Katzenaugen-Reflexe – starke Beugung an den Rändern
– kein echter MF-Fokus-Ring zum sofortigen Eingreifen! (programmierbar auf Einstellring ganz hinten!)
– Zoom-Weg relativ lang und etwas langsamer durch mehrmaliges Umgreifen

– Stativgondel nicht zu entfernen
– nur 3 gepresste UD-Linsen (100-500 mm = 1 SUD + 6x UD)
– f:7.1 nur bis 450 mm
– kein IS-Schalter mehr
– keine Fluor-Beschichtung
– 10 cm dick und 31 cm lang
– keine Rastpunkte bei 90°

– keine Arca-Swiss-Schiene
– wird sehr lang: 31,4 cm für Reisen fast zu lang
– Entfernungsbereiche nicht zufriedenstellend
– mächtige Sonnenblende ET-101 vom 11/800 mm
– 95 mm Filtergewinde
– 2500€ teuer

LICHT
+ fast ideal für Vollformat
+ endlich ein Bereich von 200-800 mm (oder 360-1280 mm)
+ Immerhin Abbildungsmaßstab 1:4 aus 0,80 m ab Sensorebene

+ verträgt trotzdem beide Konverter (jeweils 1)
+ Sonnenblende schwarz und immerhin mitgeliefert
+ Ösen für Gurtbefestigung
+ 5,5 Stufen IS bei 800 mm

+ Spritzwasserschutz

SPAßFAKTOR: von (******) = ***

 

 

Mein Olympus 150-400 mm habe ich seit gut einem Jahr immer bei mir, ich sehe da noch keine Gefahr. Erst wenn Canon bessere, schnellere Sensoren anbietet, könnte meine OM-1 ins rutschen kommen.
Eine R7 ist meiner OM-1 bei Sensor und Prozessor noch keineswegs ebenbürtig, allenfalls die R3/R5II. Trotz des kleinen MFT-Sensors sind mit der hohen Lichtstärke f:4.5 in der Praxis nie Nachteile zum Vollformat erkennbar und f:4.5 reicht mir oft noch nicht um schnelle Zeiten mit maximal 1600 ISO zu verbinden – das gelingt dann mit diesem Canon 200-800 mm erst recht schwierig. Denn entgegen allen Marktschreiern, müssen auch Canon-Kameras bisher bei 6400 ISO und spätestens 10.000 ISO eingefangen werden und außer bei der R3 kommt immer ein starker Rolling Shutter dazu. Einzige Ausnahme jetzt die R5II!
Der Preis 2500€ ist heiß und eindeutig eine Kampfansage an OMS, Fujifilm und Sony.
Ich lese überall das Feixen von Canon-Jüngern, die jetzt OMS eine lange Nase zeigen wollen, weil sie ja viel billiger an ihre Fotos kommen. Beim Rechnen sind die allerdings meist schwach. Um sich an die Leistung einer OM-1 mit 4.5/150-400 mm TC anzunähern, braucht es bei Canon mindestens die R5II oder R3 plus dieses Zoom – also 7500-8500€. Dafür bekommen Ihr eine ausgewachsene Kamera mit guten Features und ein Amateur-Super-Tele der Lichtstärke f:9! Ich finde daher weiterhin das Angebot von OMS fairer, Profi-Kamera, mit vielen Sonderfunktionen und Profi-Objektiv, dass seine Baulänge immer behält (31 cm) und von Hand gefertigt ist und noch einen Schärfe- und Brillanz-Gegner unter allen Tele-Zooms des Weltmarktes sucht!
Vergessen wird auch der 1.25x Konverter der eingebaut ist und ein 5.6/1000 mm ergibt. Also in der Praxis kann Canon da erst punkten wenn eine Stacked R7II erscheint, die viel leistungsfähiger ist oder die R5II Wünsche erfüllt.
Mal abwarten wie bald Sony und auch Nikon darauf reagieren! Oder Tamron könnte ja auch ein 200-800 mm bringen.
Mein Tipp für Canon Super-Tele-Fotografie:

Bei Canon das 7.1/100-500 mm mit der R5II kaufen und vielleicht auf eine schnelle R7II hoffen, als dieses 200-800 mm Tele-Zoom. Wer noch mehr braucht, kauft sich den sehr guten TC14 Konverter dazu, auch wenn das nervig ist, weil das 100-500 mm nicht mehr komplett zurückgezoomt werden kann und immer lang bleibt – das ergibt ein: 10/220-1120 mm mit schnellerem AF und besserem Gehäuse bei weniger Gewicht (1600g!).
Das 11/800 mm mit nur 1280g lohnt sich auch weiterhin bei gutem Licht! Leichter und schneller kann man mit keinem Super-Tele sein!

Das man keinen breiten Scharfstellring vorne am Objektiv hat, geht für die meisten gar nicht, ganz egal wie gut der AF-C inzwischen meistens funktioniert! Und dass man mit dem schmalen Ring ganz hinten fokussieren kann, den man kaum mit den Fingern erreicht, ist ein konstruktives Unding!
Auch das die nicht selten unerwünschte Stativgondel nicht entfernt werden kann – ist kaum zu verzeihen. Das Objektiv würde ohne vermutlich gut 250g leichter.
Die Schärfe ist da, doch der Microkontrast und die Detailzeichnung sinken ab 600 mm. Der Einsatz von Konvertern kann also nur Notbehelf bei sehr kontrastreichen Motiven bei bestem Licht sein!
Es ist nicht wirklich schnell beim Einstellen der Brennweite, denn es braucht fast 180° Drehung um von 200 auf 800 mm zu wechseln – das ist im Vergleich zu Nikon, Olympus, Sony sehr viel, die kommen meist mit 90° Drehung und weniger aus. Das macht uns erheblich schneller beim anpassen an das Motiv!
Also Kauftipp?
Ja für Vollformat, eher nein für Halbformat aber in beiden Fällen immer mit erheblichen Einschränkungen beim Komfort und Bedienung.
Ich nutzte trotzdem viel lieber mein Olympus 4.5/150-400 mm an der OM-1 und auch das Nikon Z 6.3/180-600 mm an der Z9!

Der Kampf zwischen Vollformat und dem spiegelfrei-Erfinder MFT geht jetzt in die nächste Runde, bei Allen SWW und WW Objektiven liegen die meisten Vorteile schon beim VF und jetzt schicken sich auch die Super-Tele an. Nur beim Macro sieht VF keinen Stich und auf Reisen ist jede VF-Kamera praktisch immer unterlegen.
1.8/8 mm – 4.0/8-25 mm – 4.0/12-100 mm – 2.8/12-40 mm – 2.8/40-150 mm oder noch kleiner oder lichtstärkere Festbrennweiten sprechen da eine klare Sprache Zugunsten MFT.

Canon hat als erster begonnen microFourThirds vom Vollformat-Tele-Bereich aus zu torpedieren. Nachdem das vorher Fuji vergeblich versucht hatte (mit 8.0/140-600 mm) hat Canon erst  11/800 mm, 11/600 mm und dann ein 9.0/200-800 mm speziell gegen die Daseinsberechtigung von MFT platziert.
Jetzt kommt Sony und bald sicher auch Tamron und vielleicht auch Sigma und Nikon mit Zoom-Objektiven die bis 800 mm am Vollformat erreichen.
Doch wir sollten vor unserer Trennung oder Missachtung von MFT beachten: Ein Zoom-Objektiv besteht aus weit mehr als aus Brennweite und Lichtstärke!
Wer die Gelegenheit hat, ein 4.5/150-400 mm auf den Naturfoto-Festivals in die Hand zu nehmen, sollte dies tun. Ja es ist mit rund 7500€ sehr kostspielig, fast der dreifache Preis des Canon 9/200-800 mm.
Aber es ist auch ein Ausnahmezoom und das Canon ist nicht einmal eine L-Konstruktion.
Vorteile Olympus:
+ eingebauter Konverter

Ich würde an Stelle von OMD eine günstiger Version ohne zuschaltbarem Konverter anbieten, die braucht nicht mehr als 4000€ zu kosten. Oder ich würde das Zoom bei gleicher Qualität in ein 4.5/150-400 x TC1.5 – also ein 5.0/225-900 mm – das dem Bildwinkel eines 450-1800 mm entspricht.
Aber der Vergleich zwischen Olympus 4.5/150-400 mm und Canon 9/200-800 mm ist total unfair – Canon kann da in keiner Disziplin, außßsser beim Preis mithalten. Vergleichbar ist das Canon nur mit dem Olympus 6.3/100-400 mm IS II und das ist 800g leichter und kostet 1100€ weniger. Und es ist erheblich kompakter.

 

Sony ist fast immer der erste, der mit leichteren Neu-Konstruktionen an den Markt tritt. Hier wär mal Canon der Herausforderer und bekommt dann auch jetzt den kompletten Arschtritt. Im Vergleich verliert das Canon 9/200-800 mm (außer bei Brennweitenbereich) praktisch in jedem Punkt. Bei Canon wird man immer auf 5 stelligen Kosten durch PRO-Zooms angewiesen sein.
Allenfalls das neue Sigma 4.0/300-600 mm könnte interessanter sein, aber es ist sehr schwer.
Nur, welche Sony Kamera kaufen? Für Normal-Fotografen ist alles vorhanden, aber wer es sehr schnell will wird einen sehr hohen Preis bezahlen müssen. Alternativ können nur die Sony-Objektive auf die besseren und preiswerteren Nikon-Kameras adaptiert werden.
Außer Sony A1, A1II, A9III ist keine schnelle Kamera verfügbar.

Es geht ja doch:
SIGMA stellt ein 4.0/300-600 mm OS Sports vor!

LICHT – Sigma 4.0/300-800 mm:



+ Innenzoom
+ 1.4x TC nur von Sigma für L-Anschluß
+ gut sitzende Sonnenblende
+ abschraubbarer Handgriff
+ mit 7.500€ noch moderater Preis
+ Arca-Swiss-Führung im Fuß eingebaut

+ AF-Stopp-Tasten
+ Gurtbefestigung
+ sehr gute Abdichtung

SCHATTEN:
– schwer und dick, wie gewohnt sehr unhandlich
– Bildstabilisierung bisher nur an A1II und A9III
– langsame, schwergängige Änderung des Brennweitenbereichs
– sehr kopflastig
– etwas kleiner Bereich, 300-800 mm oder 200-800 mm wären willkommener

SPAßFAKTOR: von (******). **

Doch bei aller Freude, haben sie es beim Gewicht auch etwas zu gut gemeint, knapp 4 Kilo ist tatsächlich heftig.
Aber es stimmt eben auch, ein solches Objektiv gab es bisher nie (es gab ein Pentax 5.6/250-600 mm und ein Sigma 5.6/300-800 mm, die jeweils schwerer waren) und auch die 4.0/200-400 mm xTC14 wogen knapp 4 Kilo und hatten den aufwendigen, internen Konverter um auf 560 mm zu kommen. Von denen möchte ich heute schon längst keins mehr haben. Ich besass das Canon und bin froh, das ich es für gutes Geld los wurde.
Bei 3 kg muß man schon ganz schön schleppen und es ist fast nur gut nutzbar, wenn man sein Auto motivnah parken kann, bei 4 kg ist es noch heftiger.
Trotzdem bei einem Preis um 7.000€ reizt es schon sehr. Das ist allerdings etwas heftig, 1000€ Aufschlag zur USofT (United States of Trump).
Bei 300 mm wird es abgesehen vom Sony 2.8/300 mm Spitzenklasse sein, aber schon die MTFs verraten, das es bei mehr Brennweite wie 500mm bis 600mm Auflösung verliert. Deshalb vermute ich, es wird sich kaum mit Nikon, Sony oder Canon 4.0/600 mm Festbrennweiten messen können und die sind rund 1 Kilo leichter.
Es wird für L-Bajonett angeboten, doch bisher gibt es keine schnelle Kamera mit Stacked-Sensor! Immerhin passen dann 2 Sigma Konverter.
Es wird auch für Sony angeboten, aber dann sind alle Konverter tabu – bzw passen weder Sigma noch Sony Konverter.

 

26. Dezember 2018
Weihnachtsgedanken

Baumschmuck – dieses Jahr mit Sony Alpha 7RIII und Sony 1.4/85 mm GM

Ich denke die Fotoindustrie rast in eine Sackgasse und ich hoffe das sie den Wendehammer noch erreichen, bevor die Strassenschluchten doch zu eng werden.
Oft schon habe ich gesagt, Vollformat ist gut und schön, hohe Auflösung ist klasse, wenn man sie nutzen kann – doch wenn das zu folgendem führt – wird die Sackgasse immer enger:
– Extrem teure Kameras und Objektive
– Ungewohnt große, dicke und schwere Objektive
– Verbesserungen, die man unter günstigen Bedingungen nicht mehr, oder nur im direkten Produktvergleich erahnen/sehen kann.

Deshalb ist Vollformat 2018 mehr denn je zuvor eine Sackgasse und der einzige Wendehammer kann ein kleineres Aufnahmeformat mit neuen Sensoren, neuen Dateiformaten sein und eine Trennung von überambitioniertem 4K-Video und quadratische Sensoren mit global Shutter sind aus meiner Sicht die einzige wirkliche Optimierung – die wir für das kommende Jahrzehnt brauchen.
Für mich müssen zwei Dinge unbedingt erreicht werden – 4K-Video muss aus Fotokameras verschwinden – wer Filmen will, soll eine Videokamera kaufen und der Hochformat-Quatsch muss endlich zugunsten quadratischer Sensoren aufgegeben werden.

Digitale Fotokamera Vergangenheit und Zukunft: Ich rechne der deutschen Foto-Industrie hoch an, dass sie erkennen, was die Japaner verschlafen haben, dass sie erstmals wirklich innovative Schritte gehen (wie die Zeiss ZX1, die in Kürze verkauft wird).
Vor Jahren hat ausgerechnet Leica ! damit begonnen einen sehr schnellen AF zu bieten, Kameras ohne Spiegel und mit neuartiger Apple-Smartphone-Bedienung und jetzt geht Zeiss mit.
Das man Fotos in der Kamera bearbeiten können sollte – scheint mir seit mehr als 10 Jahren wünschenswert und wichtig, Samsung war auf einem guten Weg, aber Canon, Nikon, Sony, Pentax, Olympus, Panasonic und Co träumen einfach weiter.
Doch letztlich ist für mich eine Leica SL ein furchtbarer Backstein – den ich niemals bedienen möchte und eine Leica TL ohne integrierten Sucher auch nicht spannend. Diese klinischen, minimalistischen Geräte sind nicht meine Wahl – wenn ich kreativ fotografieren will – erst Fujifilm hat die Bedienung dahin geführt, wie sie immer sein sollte (weitgehend), Panasonic und Olympus haben das auch gut erkannt und Canon und Nikon erlauben immerhin jetzt auch wieder die Einstellung der Blende/Zeit am Objektiv – aus meiner Sicht war es ein historischer Fehler den Blendenring abzuschaffen – „Danke“ an Minolta und Canon – das war schon ein Schritt zu weit. Doch jetzt wurden wir endgültig von der mechanischen Fokussierung entkoppelt. Nach Sony bieten jetzt auch Canon und Nikon in ihren neuen Objektiven nur noch eine elektronische Bedienung von Schärfe, Blende, Belichtungszeit oder Korrektur an. Die Kameras brauchen ab jetzt immer für alles Strom. Und die Akku-Reichweite der EOS R wie NIKON Z Kameras sind noch blamabel – Sony bekommt es inzwischen mit mehr als doppelt so viel Kapazität, besser hin.

Und jetzt Zeiss ZX1 mit viel Touch – egal wie gut die erreichbare BQ daraus sein könnte – für mich ist das keine KAMERA.
Eine Panasonic LXII macht im Kleinen vor wie kompakte Kameras sich harmonisch bedienen lassen und die G9 bei den Systemkameras – daran müssen sich für mich alle Neuerscheinungen messen.
Sonst schwätzen wir demnächst noch mit den Kameras und unsere Finger verkümmern zu Klumpen – Finger wollen etwas zu drehen und zu drücken – immer etwas zu entdecken haben – Touch-Monitore für alles, sind in meiner Wahrheit keine Innovation, sondern führen zur Verkrüppelung. Und Stimmbedienung halte ich noch weniger für sinnvoll – es führt nur zu noch mehr Irritation und Überwachung und Faulheit.Spiegelfrei & alte Objektive

Jetzt entdecken plötzlich noch viel mehr Fotografen, dass sie an eine Nikon Z oder Canon EOS R ja praktisch alle Objektive adaptieren können, die jemals für Kleinbild und sogar für andere Formate, hergestellt wurden (genauso wie bisher schon an allen Sony Alpha und Leica SL Kameras).
Das kann mal spannend sein für einen langweiligen Sonntag, nur den echten Sinn darin sehe ich nicht. Warum sollte ich einen modernen Sensor mit mindestens 24 Millionen Bildelementen mit einer alten Glaskonstruktion ausbremsen und belasten?
Allenfalls für besondere Stimmungsbilder ist das interessant.
Aber ich war nie ein Mensch für Altes, weder Oldtimer, alte Uhren, alte Möbel noch alte Kameras und Objektive haben es mit je sonderlich angetan. Ja man behält die erste Kamera mit der man mal besondere Fotos realisiert hat – Pentax LX und MESuper, aber mehr auch nicht. Wenn ich meinen aufwendigen Glaswechselsucher mit Bajonett von der LX an einer K1 einsetzen könnte, hätte das auf mich sicher mehr Reiz.
Canon versucht neue Käufer zu faszinieren.
Anders als Sony und Nikon kann Canon kaum mit den Kameras der letzten 6 Jahre besonders herausstechen, umso mehr versuchen sie es mit Objektiven.
Sony tat sich sehr schwer mit Alpha FE und E Objektiven, erst jetzt können 25 verschiedene FE Objektive angeboten werden. Nikon legt gleich einen Fehlstart mit den Z-Kameras hin, weil
nur 3 langweilige Objektive vorgestellt wurden.
Canon hingegen trumpft mit 4 neuen RF-Objektiven auf, davon sogar 2 sauteure. Das 2.0/28-70 mm L ohne IS hat keiner erwartet und keiner je vermisst. Doch trotzdem findet der dicke, 3500€ teure Brummer viel Beachtung. Und auch das 1.2/50 mm L ohne IS markiert auffallend das neue Canon RF-Revier.
4.0/24-105 mm L IS und 1.8/35 mm IS Macro sind für die Marke nur eine Fingerübung – überzeugen aber vom Start weg.

Wenn man sich die aktuell verliehenen „Preise“ von dp ansieht ergibt sich kein einheitliches Bild.
Jede Woche lese ich einen Haufen Falsch-Aussagen und unüberlegte, unreflektierte Meinungen – denen schlicht mehr praktisches Forowissen fehlt.
Bei Camera-Rentals wird die Canon EOS R auffallend positiv besprochen und ahnungslos geplappert, sie sei die erste und einzige Kamera, die bis Blende f:11 automatisch fokussieren kann.
Mitnichten! Es ist allenfalls die erste Canon-Kamera die das vermag.
Fuji, bleibt auch bei f: 8 flotter als jede Canon (5.6/100-400 mm + 1.4x) und Sony Alpha 9, Alpha 7III, Alpha 7RIII können längst mit 5.6/100-400 mm und 2x Extender fokussieren.
Und das erheblich schneller als Canon mit einem adaptierten 100-400 mm ohne Konverter an der EOS R!

Photoscala lobt die Fujifilm X-T3
Und vergisst so viel und weiß auch so wenig, über Fuji. Klar sind die Festbrennweiten bei Fuji besonders gut – zugleich aber auch technisch schon nicht mehr auf dem neuesten Stand (wie Sony, Oly, Pana, Leica).
Wer die X-T3 groß findet, hat bisher offensichtlich nur mit Sony E und Canon M Spielzeug hantiert. Sie ist keineswegs groß und der verkrüppelte Griff lässt sie wie einen Leica-Backstein wirken. Der Auslöser sitzt auf dem Kameragehäuse in einer Linie mit dem Sucher, wo er schon seit der Erfindung des Winders nicht mehr hin gehört. Kameras mit Griff-Wulst brauchen den Auslöser zur besseren Handhabung vorgelagert auf dem Griff!
Ein Batteriepack macht an der X-T Kamera nur sehr beschränkt Sinn, wenn man viel Akkukapazität braucht und überwiegend im Hochformat fotografiert. Sonst macht er die Kamera nur gewaltig groß und schwer und auffällig.
Genial gelöst sind die leichten, unauffälligen Metallgriffblenden mit der die Kameras geschützt und etwas handlicher werden – der Griff wird verbreitert.
Ein 1.2/56 mm braucht man heute nicht mehr heraus zu stellen, in dem Bereich haben alle Hersteller ein sehr gutes Objektiv (42,5mm – 45 mm / 85mm – 105 mm), allerdings nicht jeder unter 1000€.
Was der X-T3 fehlt ist keineswegs nur der Bildstabilisator, sondern auch ein leistungsfähigerer Akku, besserer Sensor für High-ISO, leiseren Verschluss, besserer Monitor, ein Status-Display auf der Kamera und eine bessere Bedienung. In so fern ist die X-H1 in allen Punkten die bessere Kamera.

Ein Sigma 2.8/12 mm Art ist in der Pipeline – das wäre dann eine weitere, schwere, fette und überflüssige Art-Linse für DSLR-Vollformat.
11 dieser Objektive gibt es dann von 12 mm bis 135 mm. Dann fehlen noch ein 2/200 mm, 2.8/300 mm, 2.8/400 mm …
Bzw. Sigma sollte endlich beginnen, diese ART-Objektive in leichterer, kürzerer Bauweise für spiegelfreie Kameras zu bringen.

Tamron werkelt an einem weiteren Reise-Zoom und wird wohl ein 24-300 mm für spiegelfreie Kameras vorbereiten.

Auch Canon ist in dem Bereich aktiv und hat ein 5.6/25-300 mm im Planungstadium – vermutlich für RF-Bajonett. Außerdem müssen ja 2.8/300 mm DO, 2.8/400 mm DO, 4.0/600 mm DO für RF fertig werden bis Sommer 2020. Für 2019 sollten 2.8/14-30 mm – 2.8/24-70 mm – 2.8/70-200 mm in RF Fassung vorgestellt werden.

Trotz allem Innovationsgeist – den Panasonic und Sony da aus der Flasche gelassen haben – wer soll das alles noch bezahlen können?
Die letzten Hobbyfotografen?

Es ist noch nicht „amtlich“, doch es zeichnet sich bereits ab, das Nikon Anfang 2019 seinen Fehler wieder holt, eine Nikon D6 wird bald erscheinen. Auch die F6 kam 2004 als „analoge“ Kamera für Filmmaterial viel zu spät. Denn spätestens 2001 war klar, dass die professionelle Zukunft der Fotobranche bei digitalen Sensoren lag und der Film unterlegen war (eine CANON Eos 1D erschien 2002). Sie verzichtete auch auf einen Wechselsucher und wird trotzdem bis heute produziert, und kann auch in Deutschland noch für 2100€ gekauft werden.
Nikon bringt jetzt eine D6 mit Spiegel, obwohl es seit 2016 eine superschnelle Sony Alpha 9 gibt.
Spannend wird, ob Canon sich da anhängt, aber schon die neuen EOS-Profi-Tele deuten an, dass Canon eine EOS XIII mit Spiegel in 2019 bringen wird.
Das schließt aber noch nicht aus, das 2020 professionelle Kameras ohne Spiegel von Canon und Nikon angeboten werden.
Für mich ist klar, das Sony mit einer Alpha 9II und neuen, leichten Super-Tele für Sport- und Tier-Motive triumphieren wird.
Nikon wird mit der D6 hoffnungslos den Anschluss verlieren, auch bei den Objektiven und auch für Canon. wird es sehr schwer und langwierig um zu Sony aufzuschließen.
Selbst einer Panasonic L1 räume ich nach erstem Augenschein sehr wenig Chancen ein sich neben Sony bei Berufsfotografen zu etablieren.
Vielleicht begeistern Sie mehr Filmer für sich.

Panasonic‘s neue Kameras mit Vollformatsensor treten mit 2 Objektiven an: 1.4/50 mm – 4.0/24-105 mm und 4.0/70-200 mm
Eine höhere Lichtstärke für die Zoom-Objektive wird leider erst später realisiert. Spannend dürften die Preise werden, ich rechne mit: 1000€ – 1400€ – 1700€
Ein teurer Spaß, so oder so.

Olympus E-M1X kommt schon im Januar, an dieser Kamera zeitlich der Denkfehler oder die Mutlosigkeit von Olympus.
Spätestens jetzt hätte man einem quadratischen Sensor den Vorzug geben müssen!
Und genau diesen Quatsch mit Hochformathaltung der Kamera ein für alle Mal beenden müssen!
Alle Bedienelemente doppelt und Kamera ⅓ größer – das ist doch ein Irrsinn den niemand braucht.
Heute sind Maskierungen möglich, dass auch der Ungeübte gleich aus einen Quadrat einen 2:3 – 3:4 – 16:9 Ausschnitt sehen kann.
Auch Hasselblad geht da sträflich mit seiner Vergangenheit um. Das Problem ist auch bei Sony zu sehen, die bisher keine quadratischen Sensoren produzieren – einer muss endlich mal anfangen und das hätte jetzt Olympus sein müssen – auch wenn dann Filmer noch so laut nach 16:9 schreien.

Adapter: Wichtig ist – es gibt vier verschiedene RT Adapter von Canon!
Einer mit Einstellring, einer für Polfilter und einer für Grauverlaufsfilter.
Eine Adaptierung von EOS-M Objektiven ist wegen des extrem kurzen Auflagemasses (18mm) nicht möglich! EF-S Objektive können mit verändertem Bildausschnitt an jeden Adapter angeschlossen werden. In Zukunft sind vielleicht Adapter mit IS oder anderen Sonderfunktionen denkbar…

Sony Bajonett
Sony Vollformatkameras könnten die gleichen Probleme und höherer Aufwand erwarten wie bisher Nikon beim F-Bajonett hatte, denn der Durchmesser ist für Halbformat berechnet und mit nur 46,1 mm sehr knapp für Vollformat. Nikon nutzt jetzt sogar das größte Bajonett mit 55mm Durchmesser. Die Diagonale von Vollformat beträgt exakt 43,2 mm (was auch die korrekte Normalbrennweite wäre).

 

Ich werfe weg

Alle alten Fotozeitschriften fliegen jetzt mal in den Papiermüll.
Alle Spiegelreflexen vor der NIKON D500 sind heute sowieso unbedeutend, die Technik der D500 hat alles andere in den Schatten gestellt und überholt.
Und die ganzen Objektivtests sind heute meistens nicht mehr übertragbar auf spiegelfreie Digitalkameras.
Also kann alles weg, das Wissen bleibt ja im Kopf und meine eigene Erfahrung ist ungleich mehr wert als die endlosen publizierten Tests aller anderen.

Es ist wie beim Murmeltiertag – wir wiederholen unsere Fehler so lange, bis es irgendwann vielleicht endlich besser klappt.
Bei jedem frischen Ansatz schleichen sich neue Fehler/Unzulänglichkeiten ein. Waren früher die Denker der japanischen Industrie in dieser Disziplin am schlimmsten, so werden Sie heute von den Denckern in China noch leichtfüßig überholt. Der Fotomarkt ist nicht nur satt, sondern auch übervoll und kaum beweglich. Das ist gut zu sehen am Gebrauchtmarkt für DSLR Objektive und Kameras.
Und wegen der Smartphones entstehen weit weniger neue Märkt oder einzelner Bedarf, als gedacht.
Die Menschen überall auf der Welt, die bisher keine Kamera mit Wechselobjektiven hatten, werden zur allergrößten Mehrheit auch nie eine wollen oder brauchen.
Es könnte ein fast überflüssiges Produkt werden, das nur wenige kreative Fans noch brauchen – so wie es zuletzt Aufahmegeräten, Hifi-Anlagen, Radios, erging.
Für viele Menschen hat sich der Wunsch nach einem Fotogerät einfach perfekt mit den Smartphones erfüllt.
Auch der Fotografenberuf wird immer weniger gebraucht – schon längst ist der Grafikmensch, Marketingfuzzis – der Softwarebearbeiter wichtiger als der Fotograf. Viele Fotokollegen habe ich beobachtet, die haben sich nur an Technik ergötzt (ich auf meine Art auch, an Objektiven) und haben sich das kreative Heft, das Konzept, aus der Hand nehmen lassen, habe ihre Ideen zugunsten eines sicheren Arbeitsplatzes, von sicheren Aufträgen für Kohle und weniger Kampf und Nerverei aufgegeben.
Deshalb wäre ich nie eine Nummer in der Produktfotografie geworden – da ist man nur fremdbestimmt. Ich wollte immer ich bleiben, entweder hat jemand für meine Ideen, meine Fotos und Texte bezahlt – oder es eben bleiben lassen. Ich war nie sehr biegsam – manchmal leider – dann wäre ich körperlich besser dran und würde mit Mammon leben.
So bin ich immer der Lebenskünstler geblieben.
Für mich gibt es aber nichts schlimmeres als nach den Wünschen/Vorstellungen und Knute anderer zu leben – dies ist mein Leben und ich halte die Kompromisse so klein wie es geht, allzeit bereit zu kämpfen – für mich und die nächsten, aber sicher nicht für Andere, Ideale und Macht.
Es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis die Chinesen eigene Kameras entwerfen und bauen, Hasselblad (DJI) ist nur der Anfang – für Japan wird es sehr schwer werden, vielleicht noch viel schwerer als für Germany – bei Autos und Kameras.

Die Sport- und Natur-Fotografie sind doch die letzten wichtigen Bastionen für Fotografen. Sicher kann man sich auch in Landschaften, im Studio, oder Live fotografisch austoben – aber da braucht man immer weniger zwingend eine Systemkamera, braucht man selten lange Telebrennweiten und geringste Schärfentiefe.
Wenn ich schreibe, geht es deshalb immer mehr um die Tele-Fotografie.
Ich habe schon den Reiz des Normal-Objektives nie empfunden – weiß kaum wie man damit ein tolles, beeindruckendes Porträt hin bekommen soll. Alle sprechen vom Look und meinen große Blenderöffnungen wie f:1.2 oder zumindest f:1.4 und Bokeh und übersehen dabei völlig, das die Proportionen gar nicht mit dem übereinstimmen, was unsere Augen sehen. Das kann nur aus Distanz oder mit Brennweiten ab 85 mm gelingen. Auch solche Brennweiten-Experimente wie 58 mm, 60 mm, 70 mm, 75 mm – lehne ich – außer für Makrofotografie – rundheraus ab – sie machen keinen Sinn. Was der Fotograf wirklich für den Look brauchen kann sind: 1.8/8 mm Fisheye (Olympus) – 1.4/24 mm (Sony) – 1.4/85 mm – 1.4/105 mm (Nikon) oder 1.8/135 mm (Sigma) und die mutigen 2.8/400 mm (Sony) – mehr Look geht nicht.
Die Tage werden immer kürzer und nie wieder lang – alles geht schneller und kreist um sich selbst, immer weniger ist noch von Belang.

DDR-Verhältnisse

Möchte ich auf gar keinen Fall irgendwo erleben – obwohl noch sehr viele Staaten eben so ähnlich funktionieren.

Aber wir haben das Gegenteil und das ist mindestens genauso übel.
Ich meine, der Staat hat sich die letzten 20 Jahre zu sehr zurückgezogen, kümmert sich viel zu wenig um seine Staatsbürger.
Mir war schon immer klar, der weitaus meiste Teil der Menschen ist „doof“ – bestenfalls auf einem Fachbebiet gut informiert und vielleicht mit gesundem Menschenverstand ausgestattet oder vielfältig belesen und aufmerksam.
Doch man kann nicht jeden zwingen FAZ, Süddeutsche, Zeit, oder zumindest Stern, Spiegel, Focus, Manager- und Wirtschaftsmagazine regelmässig zu lesen.
Wobei genau das gut und wichtig wäre. Information ist lebensentscheidend und bringt Bewusstsein und Qualität.
Noch wichtiger wäre, stets in Gedanken zu bleiben und sich Dinge und Zusammenhänge bewusst zu machen.
Der Staat nimmt diese Aufgabe schon viel zu lange nicht wahr!
Hier die Beispiele die mir einfallen:
INTERNET – Wie konnte je so ein entfesseltes Monster ohne Regeln und ohne Aufsicht los gelassen werden?
DSGVO – eine brauchbare Idee – aber nicht in der form.
DROHNEN – Ich bin aufgewachsen im Wissen, das Luftaufnahmen verboten sind, heute kann jeder alles überfliegen und fotografieren – selbst wenn ich das manchmal reizvoll und oft wichtig finde – es kann nicht so ungeregelt jedem erlaubt werden – das führt zu nichts Gutem.
GPS / Handortung – ist kleiner Seegen und viel Fluch.
SOZIALE NETZWERKE – wo Menschen ungefiltert, unerkannt Meinungen und Mist äußern, die weit mehr Schaden anrichten als Nutzen bringen.
PASSWÖRTER – sie sind selten echter Schutz und in der Schwemme nicht beherrschbar.
VERSICHERUNGEN – machen jedem die Taschen leer und bringen am Ende nur sehr wenigen eine Leistung.

Fleischkonsum
Wie konnte der Staat eine solche Massentierhaltung ohne echte Überwachung zulassen und solch gigantischen Fleischkonsum erlauben?
Wie konnte er Aldi und Co erlauben so die Märkte zu drangsalieren, Kunden zu verblöden und so viel Geld aus den Menschen und den Tieren und der Umwelt zu ziehen?
Wie konnte man Monopole wie Amazon, VW, BASF, die Schweizer Food- und Medizin-Giganten zulassen?

Plastik
Unvorstellbar, das eine Industrie munter produziert und den ganzen Planeten innerhalb weniger Jahre verseucht hat!

Elektroschrott
Wie können wir es zulassen das Hersteller wie Nokia, Siemens, Sony, Apple, Samsung, LG und jetzt die ganzen Chinesen uns im Zweijahresrythmus neue, extrem teure Gerät verkaufen und sie nach 4-5 Jahren nicht selten langsam und kaum noch nutzbar werden?
Das es dazu kein erzwungenes Rückgabe- & Recycling-Recht gibt? Das es lange keine Regulierung gab wer eins kauft und wofür benutzt?

Unterhaltung, Filme, Musik, Videos, Sport
Wie kann es sein das ekelhafte, verachtende Filme überhaupt erst gedreht werden, keinerlei künstlichem Anspruch genügen wollen und können. Und Mist einfach nur zum verblöden erdacht und produziert wird und einzelne damit Millionen scheffeln und lebenslange Rechte daran behalten und die Wenigsten etwas sinnvolles für die Welt tun und etwas zurück geben?
Wie kann es sein das mit Unterhaltungssport so viel verdient und so viel Geld abgezogen wird?
Das keiner von den Beteiiligten 99% wieder an alle Zuschauer zurückfließen lässt?

Zigaretten – Kaugummi – Kaffee
Mal drei Beispiele, die Viele von uns nutzen, die Produzenten müssen verpflichtet werden, Abfall und Gifte zu vermeiden – jede Produktion muss zunächst einmal ökologisch sein (kaum eine ist es!) und jetzt müssen alle gezwungen werden für die Kosten aufzukommen.
Zigaretten, Kaugummis und Co gehören nicht auf die Strasse und erst recht nicht in die Umwelt.
Wir sollten deren Konsumenten nicht länger erlauben diese einfach weg zu werfen.
Einwegformen und Geschirr und Kaffeepads wie Zigarettenfilter hätte es so nie geben dürfen.

Tierleben
Wie können wir nur alles fressen und vernichten was sich nicht bei 3 in Sicherheit geflüchtet hat und Tag-Tiere zu Nacht-Tieren verdammen?
Was eigentlich auch für Pflanzen gilt, ich finde es nicht sinnvoll alles zu essen.

Mitmenschen
Der Mensch ist getrieben von Gier, von Habsucht, von Geltungsdrang und Sucht und Langeweile.
Die paar letzten Gutmenschen machen die Masse nicht wett.
Wir sind Staatsbürger und wir brauchen einen Staat – Menschen die Gesetze schaffen und deren Einhaltung überwachen im verträglichen Rahmen.
Nahezu alles ist außer Rand und Band geraten, die letzten Jahrzehnte noch viel stärker als je zuvor – scheint mir.
Ich bin sicher schräg und gehe zu weit, aber ich denke wer mehr als einen bestimmten Betrag – den er zum Leben verdient – einnimmt – müsste 90% oder sogar 99% davon an die Weltgemeinschaft zurück geben.
So wie auch die Kirchenherrschaft vielfach des Teufels Werk war und ist, so ist heute die unkontrollierte Wirtschaftsleistung absolut teuflisch.
Keiner übernimmt die Kosten für Folgeschäden. Wir sind längst nicht mehr am Abgrund, wir stürzen längst schon in die Vernichtung.
Das alles und noch viel mehr ist nur mit unvorstellbarem Aufwand einzubremsen, mit Geburten- und mit Sterbe-Regulierung – denn das Kernproblem sind letztlich die grenzenlosen Menschenmassen – ich empfinde diesen Planeten und nahezu jedes Land gnadenlos überfölkert.
Wir alle haben viel falsch gemacht, vielleicht sogar mehr als die Generationen vor uns, mit unserem künstlichen Freiheitsdrang und völlig überfordert, überrollt von der lichtschnellen technischen Entwicklung.
Und ja, wir brauchen nicht die neuesten Kameras und Objektive um tolle Fotos zu machen, schon gar nicht im Jahreszyklus und da bin ich ja keineswegs frei von Schuld – ich habe Vergnügen an neuester Technik und nutze sie und behalte nur sehr wenig länger. Ich lasse die dann etwas ältere Technik aber auch nicht im Schrank stehen, sondern gebe sie schnell wieder ab. In Umbruchszeiten bin ich an vorderster Front und nutze die neuesten Möglichkeiten – dass ist sicher auch falsch. Ich sehe aber auch, das ich die letzten Jahrzehnte weit öfter von dem Kauf abgeraten, als zum Kauf aufgerufen habe.

So bitter es ist – der Mensch – die Menschheit braucht zwingend Kontrollen und Gesetze.
Man sieht es überdeutlich am Kirchenmissbrauch und erlebt es jeden Tag.
Der Mensch ist eine gemeine, entfesselte Bestie geworden – schlimmer denn je – weil es mehr davon gibt und jedem mehr Möglichkeiten zur Verfügung stehen.
Wer, will das, wie, jemals wieder eindämmen?
Der Grundgedanke ist richtig, das der Einzelne nicht über so hohe Geldmittel und Macht verfügen darf und das Allermeiste mit allen Lebewesen teilen muss. Wir haben nur eine Aufgabe hier in diesem Leben, Tiere, Natur und Menschen – den ganzen Planeten zu bewahren und zu beschützen und tun das genaue Gegenteil.
Keiner mag Finanzbehörden, vielleicht sollte man sie umbenennen in Schutzzentren – die zu viel Geld endlich einsammeln und umverteilen.

Und ich bin nicht besser und muss mir vieles selbst vorwerfen.
Ich sehe keinen anderen Weg, als uns selbst und alle um uns herum zu „achten“, aufmerksam zu machen und zu „zügeln“ – auch wenn das gewaltiges Aggresionspotential freilegt.
Den Kopf aus dem Sand und verändern was jedem einzelnen möglich ist.
Und einmal im Jahr Kerzen runter brennen – sollte reichen.

 

 

Veröffentlicht in General, News-Blitzlicht

24. Dezember 2018
Mit etwas Phantasie…

Ich habe diesen Dezember wenig erbauliches fotografiert, nur langweilige Aufträge und die Städte waren mir zu voll und das Internet auch.

Deshalb mit diesem Foto aus den USA ein ganz herzliches: Fröhliche Weihnachten und schöne Tage im Kreise der Liebsten!

 

Veröffentlicht in General, News-Blitzlicht

23. Dezember 2018
Experten…

Au weia, fällt mir nur ein, wenn ich manche Videos zum Thema Objektive und Kameratechnik ansehe…
da kommt sogar der Experte ins schwimmen… dabei ist es ganz einfach.

Wo einige barfuß in Latschen mit gelber PlasteUhr vom „Look“ reden und meinen man muss alles mit offener Blende ablichten, sind andere zu wissenschaftlich und verneinen sofort die unqualifizierten Aussagen.
Spannend wäre ja einmal zu wissen, welche Gelder da fließen – denn auf mich wirkt das nicht wie die intensive Männerfreundschaft.
Es ist aber schon nicht präzise vom 50 mm „NORMAL“-Objektiv zu sprechen. Die Bilddiagonale bei KB-Vollformat ist 41,5 mm und keineswegs 50 mm – das ist bereits eine sehr leichte Telewirkung. Also „der Schwabe“ schwafelt zu gern, ich denke er weiß wie er seine Fotokunden bedient, aber erklären was er da tut, kann er aus meiner Sicht nicht wirklich, ihm fehlen extrem viele Zusammenhänge und Erfahrung – immer ist er bei Sigma, bei Tamron, bei Exoten… solche Dinge wie Filmen eines Interviews in einer großen Halle – mit viel Hall sagen mir schon viel…

Nein, ein 1.8/50-100 mm schlägt nicht wirklich ein 2.8/70-200 mm denn ein 1.8/50-100 mm endet bei 150 mm Bildausschnitt und das andere Zoom bei 200 mm.
Was ist ein Tessar – Speed-Demons? – was „der Schwabe“ alles nicht kennt ist immer wieder der Wahnsinn.

Garnrolle – dann ist Kantenrauschen sehr gut sichtbar – die Übergänge sind dann oft kritisch

„Der Experte“ fotografiert immer in JPEG! Noch Fragen?
Meine Meinung dazu – er ist Profi und will nicht sein Leben am PC-Monitor verbringen, wie die RAW-Junkees

Kleine RAW-Geschichte:
2000 erschien erstmals die Canon EOS D30 mit dem RAW-Format. Bis dahin wurden nur Tiff und JPEG verwendet.
2002 kam dann erst die Nikon D100 – das war die erste Nikon mit RAW-Format
2003 ging RAW erst richtig in Verbreitung
RAW wurde gemacht für Sachverständige und als gerichtsverwendbarer Beweis, weil nicht manipulierbar. Es gibt keine tatsächlichen ROH-Dateien aus einer Kamera – die gibt kein Hersteller preis – denn da zeigt sich das ganze Können und warum vor allem NIKON und auch Pentax besser sind, als alle anderen.

Spannend ist, dass Canon 1987 sein sehr modernes, fortschrittliches und vielleicht sogar bestes FD-Bajonett aufgeben mußte, um ein größeres EF-Bajonett mit Elektronik einzuführen. Minolta hatte das zuvor auch getan und Nikon und Pentax und Olympus, Leica und Co sind alle bei ihrem kleinen Bajonett geblieben und hatten dann in den 90iger Jahren deutlich das Nachsehen und wurden von Canon mehrfach überrundet.

Jetzt erleben wir durch die spiegelfreie Technologie den nächsten Umschwung – die nächsten Bajonett-Änderungen.
Erst fiel das nicht so auf, weil natürlich Panasonic, Olympus, Fujifilm und Leica mit neuen Bajonetten kommen mußten und auch Sony kreierte ein neues E-Bajonett für APS-C-Halbformat.

Und dann machte Sony möglicherweise einen schwerwiegenden Fehler, sie wollten angreifen und hatten es nicht zu Ende gedacht (in so fern das überhaupt möglich ist – also ich meine auf die nächsten 5-10 Jahre bedacht), dass ihr Bajonett für KB-Vollformat – womit sie eigentlich punkten wollten, sehr klein sein würde.
Auch das fiel am Anfang kaum jemandem auf, ich habe das von Anfang an kritisiert, dass das nicht gut gehen kann und die ersten Objektive boten auch keine tolle Leistung.
Und seit 2018 – Nikon kommt mit dem allergrößten Bajonett-Durchmesser – Canon vergrößert schon wieder und Panasonic schließt sich Leica an… ist klar – und Canon greift auch indirekt Sony damit an –
dass die Größe des Bajonettes durchaus ein wichtiger Vorteil für die besten Objektive sein kann.
Vor allem NIKON und Canon und vielleicht auch das L-Bajonett könnten mit ihren größeren Durchmessern über Sony triumphieren.

Dagegen sprechen aber:
Der lange, große Vorsprung von Sony
die extrem guten, handlichen neueren Objektive von Sony und
das Sony die Software-Tricks und Sensorfertigung beherrscht wie kein anderer.

Also Canons jüngste Argumente gegen das zu kleine Sony E-Bajonett sind durchaus technisch richtig – aber Canon muß ja erst einmal in Zukunft den technischen Standard von Sony erreichen – vom Überholen einmal ganz abgesehen.

 

Veröffentlicht in General, News-Blitzlicht