Tresor  
Filo Rings

1. November 2025
Indian wildlife

Indian Wildlife – Eye to Eye
Canon 2,8/70-200 mm L IS II f:2,8
 
 
Willkommen!

Seit 16 Jahren ist Harrys Photo-Tagebuch online
24 Jahre war davor HarrysInFocus online. HarrysInFocus habe ich inzwischen still gelegt.
Über 930 Beiträge nur auf dieser Homepage.

Dank Dr. Tilo Seeger (www.drtseeger.de) konnte ich eine große Homepage aufbauen und mein vielfältiges Wissen zahllosen Fotografen vermitteln.
Ich bin seit mehr als 35 Jahren immer mit den neuesten Objektiven und Kameras unterwegs. Wenn ich es mir aussuchen kann, fotografiere ich am liebsten Tiere und alles was lebt und sich bewegt. Man vermutet bei mir gerne eine besondere Leidenschaft für Fotografie und Fotogeräte – das ist aber aus meiner Sicht nicht ganz richtig, denn meine wahre Leidenschaft brennt für meine Motive, für Tiere, für Natur, für Menschen – der Rest ist nur Technik.
Meine große Homepage “HarrysInFocus” wurde gerne mal zu bunt und zu verwirrend empfunden – sie ist aber eben auch so wie ich. Ein bunter Vogel, gerne mal chaotisch und zerstreut, oft knallig und manchmal zu viel auf einmal.
Ich bin nicht geradlinig und angepasst und farblos vielleicht auch nicht.
Ein Mensch hat viele Facetten, viele Gesichter, er kann vieles sein, je nach dem auf welche Seele er trifft… man muß es nur versuchen.
Ich versuche – ich mag grau nicht und bin immer auf der Suche nach Farben, nach Licht. Ich fotografiere spannende Tiere und Menschen – nicht nur einmal – immer wieder, mir fällt immer noch was ein. Mit einer Kamera kann ich zwar fast alles ablichten und doch verwende ich immer wieder andere Kameras und Objektive, und suche immer das Limit…
wie in meinem Lieblingsfilm „Blade Runner“ (1982) bin ich gerne auf Messers Schneide.
Ich bin “Berlin – Herz & Schnauze”, gewagt und schüchtern, modern und hektisch und zugleich altmodisch mit viel grün, Wasser und Ruhe.
2010 fiel die Entscheidung, es mal mit ruhigen Farben und streng geordnet zu versuchen.
Dafür haben mir hier Andreas Klotz (www.Tipp4.de), Katrin Scheid und Sebastian Tänzer (www.Taenzer.me) eine ganz neue Plattform errichtet. Es hat nicht lange gedauert und ich habe diese Seiten mit massenhaft Fotos und Text gefüllt.

Ich wünsche Ihnen trotzdem viel Vergnügen beim Stöbern, Entdecken und Lesen!

Per E-Mail (HarryPX@T-Online.de) bin ich jederzeit für Sie da und beantworte Fragen, Wünsche und Anregungen, biete Tests und
meinen Foto-Wissen auf USB-Stick. Rein ins Vergnügen…

Und bitte nichts mopsen und nichts ohne meine Zustimmung zitieren oder gar kopieren und ins Netz stellen!
Seien Sie lieber selbst kreativ!

Auf Anfrage – können Sie mich für eine Portrait-Session oder ihre Feierlichkeit buchen. Ich bin kein Freund von festen Preislisten, Preise ändern sich ständig.  Alles ist abhängig vom Aufwand, Nachbearbeitung und Zeit – deshalb einfach eine kleine Mail an mich und sie bekommen ein persönliches Angebot.

Dies ist KEINE Fan-Page – KEINE Werbung, KEINE Suchmaschinen-Links und Optimierung

Auch wenn hier auf meiner Seite Markennahmen wie Canon, Nikon, Novoflex, Olympus, Panasonic, Pentax, Leica, Zeiss & Apple häufiger als vielleicht sonst gewohnt auftauchen – bitte ich Sie herzlich – das nicht als Fan-Page miss zu verstehen. Diese Marken sind hier präsent, aufgrund langjähriger, oft positiver Erfahrungen. Canon und Sony werden wohl am häufigsten besprochen, weil Sony die innovativste Firma hat und Canon noch das größte System und die meisten Kunden hat, nicht weil ich es für die beste Herstellerfirma halte. Grundsätzlich sind mir Marken-Namen und Firmen egal und ich übe da keine Solidarität – denn das wäre zu kurzlebig. Es sind alles Hersteller die Produkte vertreiben und offensiv versuchen Geld zu verdienen. Nachdem ich nun seit 30 Jahren „InFocus“ schreibe und 15 Jahre lang meine Info-News „BlitzLicht“ heraus gegeben habe, werde ich mich ab jetzt auf diese Homepage konzentrieren – mit meinem gesammelten Fotowissen seit 30 Jahren und meinen regelmäßigen Tests aktueller Objektive und Kameras. Da ich unbedingt unabhängig bleiben will von einflussnehmenden Redaktionen (die zumeist über wenig Praxis-Wissen verfügen) den Herstellern, den Vertreibern und der Werbe-Industrie und ein Abo-Preis wie bisher vermutlich immer weniger Menschen interessiert – stelle ich hier mein gesamtes Wissen ab jetzt jedem zur Verfügung. Ich biete jedoch noch viel mehr, intensive Beratung per Mail – speziell an die persönlichen Vorlieben und Bedürfnisse angepasste Objektive und Kameras und Zubehör, die ich zum fairen Preis gebraucht und neu beschaffe.
Als Honorierung erhoffe ich mir wie meine nordamerikanischen Kollegen eine jährliche Spende um diesen hohen Aufwand vor mir und meiner Familie zu rechtfertigen.
Sie können einen beliebigen Betrag ab 35 € HIER spenden.

Die vergangenen 30 Jahre haben gezeigt, dass meine Leser durch meine Beratung und Tests viel Geld einsparen konnten, da ich immer als preisbewusster Berater und nie als “Anpreiser” von Marken fungiere. Oft genug rate ich auch vom Kauf ab. Auf meine gezielte Fachberatung per E-Mail können Sie immer zurückgreifen!)

E-Mail-Kontakt – einfach hier auf Beratung- oder Bestellen-BonBons klicken.

 

1. Dezember 2014
USB-Stick & DVD

Seit 25 Jahren unabhängige Praxistests – für:
Fotografie draußen, NaturFoto, NaturBlick, FotoMagazin, Phototechnik International, Photographie, FotoPraxis, Markt&Technik, PhotoScala, HarrysInFocus, u.v.a.
Hier finden Sie die
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24. Dezember 2025
Dezember 2025


Mainhattan im schönsten Dezemberlicht
für alle treuen Leser ein wundervolles Weihnachtsfest!

Wo fange ich an?
Ich war nicht völlig untätig die letzten Wochen, nur passt es mir gar nicht in den Kram, dass US-Konzerne meine Worte & Fotos rauben, nichts dafür zahlen und damit selbst Geld verdienen.
Kann es noch schlimmer werden?
Einen Schutz von unserem Staat darf man nicht erwarten, zumal der mit Datenschutz und Fotografier-Verboten von Menschen völlig über die Ziele hinaus geschossen ist.
Bei mir geht ein sehr schlimmes Jahr zu Ende, abgesehen von schönen Aufenthalten in Spanien und noch schöner in Portugal, bin ich jetzt schon 18 Monate ausser mir. Und es werden noch 1-2 Jahre folgen, bis ich mein Leben vielleicht wieder intensiver leben und genießen kann. Also ich brauche einen langen Atem.
TROTZDEM: Bitte holt mich da raus und schreibt mir gerne Emails mit fotorelevanten Fragen, dass lenkt mich ab und fordert meinen Kopf.

Ich hatte die letzten Jahre schon versucht mir eine Pentax Vollformat Ausrüstung zusammen zu kaufen.
Jetzt im Dezember hatte ich das Glück endlich in Deutschland an das extrem gesuchte FA* 2.8/80-200 mm SMC in Champagner zu kommen. Das FA* 2.8/28.70 mm und viele andere Schätze von Pentax, wie A* 1.4/85 mm; A* 1.2/50 mm hatte ich schon längst. Ich könnte jederzeit einen Film und die LX einlegen und ganz analog mit besten Objektiven zu fotografieren. Das könnte ich auch mit der Nikon FA und vielen Nikkoren, nur die Olympus OM-3Ti hatte ich letztes Jahr mit allen Objektiven aufgegeben.
Es folgte also ein Versuch zurück zu meinen fotografischen Wurzeln: Pentax.
Ich besorgte mir eine K-1 II und war gleich enttäuscht.
Kamera sauschwer, Bedienung sehr fremdartig; offener Spiegel und Staub im Sucher; alles laut und rappelig.
Vor allem der laute und raue AF – das bin ich nicht mehr gewöhnt und da will ich auch nie mehr hin. Speziell mit dem 2.8/70-200 mm ergibt sich ein sauschweres Kamerakonzept, das ich heute nicht mehr bereit bin lange zu tragen.
Also dann lieber gleich die Fuji GFX 100II mit Tele und die ist auch optisch meilenweit entfernt.
Also das Experiment ist gleich komplett gescheitert, Pentax nur manuell, oder wenn die es schaffen eine wirklich handliche, leichtere Vollformat ohne Spiegel anzubieten.
Ich habe alle neuen Teile gleich wieder verkauft.

Es gibt reichlich Fotointeressierte mit wenig Geld, die nur Bilder und Filme machen ohne Sucher kennen,
die bekommen für nur 850€ plus Objektiv ein ungeschlagenes Angebot: Die Panasonic S9 im Vollformat. Also nicht diese verkrüppelten Kameras mit kleinem Sensor von Fuji, Canon, Nikon, Sony!
Aber auch hier hat die Panasonic LUMIX einen schmerzenden Pferdefuss, die Objektive!
Klasse: Alle Objekive von Leica, Sigma, Lumix und einiger Chinesen passen alle : L-Mount
Nur bei den Objektiven sollte man genaue Überlegungen anstellen, was man vorhat und braucht.
Die L-Objektive von Leica kann man gleich vergessen, weil sie irrsinnig teuer sind ohne eine bessere Leistung zeigen zu können. Einzig das L 2.8/28-70 mm (2000€) kann für manchen interessant sein. Es ist aber, wie die meisten Zooms created und craftet by Sigma.
Sigma selbst fühlt sich inzwischen wohl auch wie Leica-Fernost. Vieles im Portfolio ist weder schlecht, noch deutlich überteuert. Aber trotzdem klobig, lang, schwer und oft verrückt lichtstark oder lichtschwach – mir fehlt da unbedingt die Mitte, was soll ich jemals mit einem 1.4/14 mm, 1.2/35 mm oder gar 1.4/135 mm anfangen?
Wir könnten zunächst einmal nur mit kleinen Festbrennweiten beginnen: 8.0/26 mm Panasonic; 2.0/40 mm TTArtisan, 1.8/85 mm Panasonic, 1.4/85 mm Sirui.
Oder darf es auch das kleinste, leichteste Zoom für Vollformat sein? Das Panasonic 6.3/18-40 mm wird sogar relativ günstig im Kit angeboten. Auch 5.6/20-60 mm; 4.0/24-70 mm klingen durchaus reizvoll; das 2.8/24-60 mm wiegt 500 gr. und das 4.0/24-105 mm lässt Abbildungsmaßstab 1:2 zu. Optisch zählen die letzten beiden Zoom-Objektive zum besten für die Kamera.

Die LUMIX S9 ist eine der kleinsten und tatsächlich die preiswerteste Kamera im spiegelfreien Vollformat, von ehemals 1400€ wird sie jetzt schon für 900€ verkauft. Die Lumix S5II zieht dir rund 500€ mehr von der Bank. Sie wird ohne Sucher eben besonders für Hobbyfilmer und Aufstiegsfotofans (vom SP kommend) angeboten. Sie wiegt knapp über 400g und bleibt auch mit solidem Akku unter 500g. Sie ist heute die Kamera für “Creators” also a-soziale Medien getriebene, die mehr als ein SP suchen. Einen mechanischen Verschluss sucht man vergebens. Immerhin ist ein älterer 5-Stufen-Bildstabilisator und gleichzeitig Staubrüttler eingebaut.Sie ist technisch der S5II ähnlich, verzichtet aber auf den Sucher, sie kann mit eigenen Farbabstimmungen und schneller Bearbeitungssoftware in rund 1 Minute ein Bild bearbeiten und an das SP zum Veröffentlichen weiter leiten. 30 B/p/Sec mit AF klingen erst einmal toll.
Der AF ist endlich verbessert, aber für Tierfilmer taugt er trotzdem angesichts der Konkurrenz, kaum.
Die S9 ist wegen des fehlenden Griffes kaum eine Einhandkamera, dazu ist der bei Filmen und Stativfotomenschen ohnehin beliebte L-Bügel mit kleinem Griffstück notwendig. Dann wird aber die Kamera wieder rund 100g schwerer und kostet gut 40€ mehr.
Abgesehen von Größe, Gewicht und vor allem Preis, ist die Lumix S5II für mich weiterhin das beste L-Bajonett-Angebot.
Und wer jetzt die Sigma BF vorzieht, dem ist kaum zu helfen. Immerhin werden die Sigma-Objektive jetzt nach weihnachten wieder mitCashBack angeboten.
Die Nikon ZR ist am ehesten Konkurrenz, kostet aber 2350€. Und wer eine ausgewachsene, haptisch besonders gute Kamera sucht, kommt nicht an der Nikon Z5II vorbei. Für 1500€ bietet sie wirklich mehr und hat ein viel ausgewogeneres Objektivsystem.
Und so stirbt das Panasonic Lumix L-Bajonett schon wieder den Gnadentot, es ist technisch weder Nikon noch Sony gewachsen.
Und den zögerlichen AF braucht nun wirklich keiner, da hilft auch der kleinste Preis nichts.

Kameras des Jahres 2025:
Da haut mich wirklich nichts um. Die teuren Pro-Kameras von Sony und Nikon beherrschen den Markt und Canon hat Schwierigkeiten mit einer R5II zu folgen.
Bei der neuen “Einsteigerklasse” um 2000€ hat sich Canon wieder den Schneid abkaufen lassen und Sony 7V gefolgt von Nikon Z5II haben die besseren Konzepte und bieten mehr für’s Geld.
Das eine Hasselblad (DJI) X2DII besonders beliebt sein soll, wage ich sehr zu bezweifeln. Ich kenne niemanden der sie nutzt und habe nie jemanden mit der Kamera getroffen.
Um Fuji gab es das meiste Geschrei – ich war maßlos enttäuscht und kann von allen neueren Kameras nichts empfehlen.

Objektive 2025:
Warum Canon 1.2/45 mm und Nikon 1.2/35 mm so durch die Decke gehen und von jedem begehrt werden? Schickt mir die Antwort – ich weiß sie nicht. Ob man in den Reportage Brennweiten Objektive mit f:1.2 oder 1.4 nutzt ist letztlich kaum jemals zu sehen. Besser ist man geht näher ans Motiv, dann reicht auch ein f:2.0 Glas.
Auf ein Sigma 1.4/135 mm oder gar 2.0/200 mm hat bisher hoffentlich keiner gewartet, ich sehe den Nutzen für das Mehrgewicht und den Mehrpreis einfach nicht.
Dagegen war ein 2.8/100 mm GM Macro längst überfällig bei Sony.
ZOOM-Objektive:
Sony hat mit dem 2.0/50-150 mm jeden Vogel abgeschossen, jedes Lächeln eingefangen, jeden Hintergrund aufgelöst. Zweifelsfrei schon jetzt das Zoom des Jahrhunderts.
Das OMSystems 2.8/50-200 mm PRO-IS kam viel zu spät, ist sehr teuer, aber trotzdem hat sich das Warten gelohnt!
Kaum jemanden vom Hocker gerissen hat das Sigma 4.0/300-600 mm. Sehr schade, aber die schwere Bauart kann nicht überzeugen.

ALLES in Allem war 2025 aus meiner Sicht ein sehr langweiliges Jahr für Fotogeräte. Und wenn man nicht berührende Fotomotive hatte, noch schlimmer.
Für 2026 können wir dann wieder einiges mehr erwarten, kaum von Leica, Panasonic, Sigma und auch Canon könnte weiter Schwächen, wenn keine ambitionierte R7II erscheint.
Nikon wird eine Z7III zum guten Preis bringen und eine Z9II als High-End Bolide und auch sie brauchen eine sehr schnell, gut ausgestattete Z50 im kleineren Format.
OMSystems könnte eine neue Pen bringen.
Fujifilm wird hoffentlich über X-T6, X-H3, GFX100III nachdenken.

Der nächtliche Fuchs, der lautlos das Katzenfutter stiehlt,
ist keine tolle Aufnahme. Trotzdem war ich sehr froh das IP17Pro in der Hand zu haben und den Augenblick mit dem schneebedeckten Fuchs dokumentieren zu können! Einfach ein toller Moment 2025!

 

 

16. November 2017
Super-Zoom-Sprung

Ich bin ja bisher wenig angetan von der Produktpolitik, dem Handling und den Preisen aus dem Hause Sony. Die Einsteiger, die in den letzten 5 Jahren ihr Geld auf Sony-Kameras gesetzt und gewettet haben, können mir fast leid tun, denn immer erschienen nach 12-18 Monate deutlich verbesserte Kameras.
Jetzt argumentiert so mancher, das eine gute Kamera ja nicht dadurch schlechter wird, das eine neue, vermeintlich technisch ausgereiftere Kamera vorgestellt wird. Das stimmt so aber für mich nicht. Die Technik macht heute solche Sprünge und wenn eine Kamera nicht von vornherein durch gutes Handling, einwandfreie Bedienung und Funktion zum fairen Preis auftreten kann – dann machen schon kleine Verbesserungen viel aus.
Ich möchte keine Nex, keine Alpha 6000 und schon gar keine Alpha 7, 7II, 7R, 7RII, 7S heute nutzen müssen – für mich sind die alle unzufriedenstellend.
Nicht der Sensor und die erreichbare BQ – wohlgemerkt.
Aber jeder Sensor braucht ein Gehäuse und ein System – alleine ist er nicht viel wert.
Trotzdem, wer mit diesen Geräten froh ist und für ihn tolle Bilder realisieren kann – wunderbar.

Ich beobachte, dass Sony jetzt endlich auch bei den Gehäusen an Reife gewinnt – an Reife, die andere schon längst haben. Die Alpha 7RIII wäre die erste Kamera, die für mich spannend sein könnte – wenn ich dafür so viel Geld ausgeben möchte und man mir alle anderen Kameras weg nimmt – sonst eher nicht. Auch die Alpha 9 ist beileibe keine schlechte Kamera und führt technisch in eine schnellere Zukunft, spannend für Sport-Fotografen.
Ich finde den Preis jedoch trotz aller Technik absurd und ohne entsprechender Tele-Objektive ist die Kamera relativ nutzlos, für mich.
Anerkennen möchte ich hier auch, dass Sony endlich einmal eine sehr schnelle, gut ausgereifte Super-Zoom-/Bridge-Kamera vorgestellt hat, die RX10IV.
Mit 2.8-4.0/24-600 mm kann sich dank schnellem Phasen-AF wirklich auftrumpfen und zum ersten Mal dem langen Marktführer in dem Bereich das Leben etwas schwer machen – Panasonic.
Aber zwei entscheidende Gründe sprechen auch gegen die RX10 – selbst wenn man die überscharfen und im Hintergrund härteren Zeiss-Objektive mag: Ein Preis von 2000€ und das Gewicht von 1100g. Sie ist auch 13x9x15 cm groß.
Dazu kommt noch der schwere Nachteil, dass man bei Bildserien mit AF-C nicht Zoomen kann, auch der ND-Filter geht schmerzlich und ein schneller Wechsel der Brennweite ist nicht möglich.
Beim AF muss die Panasonic FZ2000 erstmals kapitulieren, dafür kostet sie die Hälfte, ist kompakter und bietet eingebauten ND-Filter und schnelles Zoomen. Und es gibt weiterhin die für mich beste Zoom-Kamera, die FZ1000.
Doch für 2000€ würde ich keine so große und nicht gerade leichte Kamera haben wollen, deren Sensor nur ein Achtel der Fläche vom Vollformat hat. Für 1600€ bekomme ich eine Canon EOS 80D oder Nikon D7500 mit Sigma 150-600 mm…
Sicher dabei habe ich fast das dreifache Gewicht zu schleppen und bin auch nicht schneller beim AF – aber da stimmen Preis und Leistung für das Halbformat.
Sobald das Licht nachlässt, viele Wolken vor der Sonne träumen oder schnelle Zeiten notwendig sind – ist die Sony immer erheblich im Nachteil. Sony müsste schon mindestens f:2.8 bei längster Brennweite anbieten… und beim Preis mindestens ein Drittel abziehen.
Aber für junge Leute, die Filmen wollen, kann das ein spannendes, teures Technik-Gimmick sein.
Sony spricht hauptsächlich junge Fotobegeisterte an. Das fällt vielen anderen Firmen eher schwer.

 

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15. November 2017
Feststellung

Ein Fotograf unterscheidet sich gerade dadurch vom Knipser – das er immer eine Kamera dabei hat.
Womit ich unter Kamera ein Gerät mit Sucher und Wechselobjektiven verstehe.

das einmal dazu, dass immer wieder von Handy-Fotografie gesprochen hat, weil man das Ding ja anscheinend immer dabei hat.

Wenn ich über weniger begrenzte Mittel verfügen würde, käme ich sicher in Versuchung ein Auto bei Aston Martin zu bestellen.
So reicht es bestenfalls für einen Mazda – aber trotzdem den aus meiner Sicht schönsten Wagen unserer Zeit, unter 100.000€ – MZ5 RF.

Auch ich bin manchmal faul und nutze ein Smartphone – wie ein Notizbuch mit Auge –
Beispiele von heute im Autohaus:






DAS feuerrote Spielmobil – MX-5 RF

 

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15. November 2017
Ergänzende Objektive


Sigma war bisher der Hoffnungsträger aller Fotografen, die ihr Geld nicht lose in der Hosentasche tragen. Das hat sich mit Einführung der ART-Serie gewandelt. Inzwischen bedient Sigma viele Foto-Anwendungen, ganz gleich ob Profi oder Luxus-Amateur. Sigma hat Objektive wie ein 2.8/200-500 mm, 5.6/800 mm – und war immer sehr innovativ mit neuen Brennweiten und Lichtstärken. 

TAMRON lässt sich neuerdings häufiger etwas mehr Zeit, schaut sich an was Sigma konstruiert, analysiert die Schwächen und legt dann mit einer besseren Konstruktion nach. So kann nicht nur das 2.8/24-70 mm VC G2, 6.3/150-600 mm VC G2 sondern bald wohl auch ein 6.3/100-400 mm VC besonders überzeugen und optisch, wie mechanisch besser durchdacht sein, wie die Schnellschüsse von Sigma.

Beim 100-400 mm Sigma hat Sigma sowohl den schnellen AF Motor, als auch den Platz für einen Stativschelle „vergessen“ – beides wird jetzt vor Jahresende das Tamron bieten.

Nur beim 2.8/70-200 mm ist Sigma einmal sehr langsam und präsentiert vermutlich erst zum Jahresende seine längst überfällige Neu-Konstruktion.
Tamron macht mit den neuesten SP-Konstruktionen seit 2 Jahren scheinbar alles richtig.

Auch das 1.4/35 mm, das 1.8/85 mm VC – 2.8/90mm VC Macro – 2.8/15-30 mm würde ich vergleichbaren Sigma-Konstruktionen vorziehen.
Doch Vorsicht, immer wieder geistert das Gespenst durch alle Foren – der AF arbeitet zu selten präzise. Von den Händlern weiß ich, dass sie die teuren Objektive von Tamron (>500€) gar nicht gerne anbieten, da sie viel zu häufig retourniert werden. Nach eigener Überprüfung oder dem Versand zu Tamron nach Köln wird dann sehr häufig festgestellt, das die Objektive einwandfrei arbeiten und es eigentlich keinen Grund zur Beanstandung gibt. Das können Handeln und Tamron kaum lange durchstehen.
Je lichtstärker die Objektive werden und besonders für Vollformat – sind diese Probleme sowohl bei Tamron als auch bei Sigma nicht kleinzureden und immer wieder präsent.

Ich finde es dumm und verlogen, wenn sie bekannte Fotografen da lauthals positionieren und sagen Sigma ART oder Tamron SP seinen das Beste der Schöpfung.
Das stimmt so nicht. Sie bereichern den Markt und sind wichtig für Objektive die man nicht permanent einsetzt oder um die Preise nicht komplett abheben zu lassen. Obwohl beide Serien inzwischen nicht mehr wirklich günstig angeboten werden.
Bei Objektiven für den permanenten Gebrauch wie 2.8/24-70 mm – 2.8/70-200 mm – 4.0/24-105 mm und anderen – scheue ich beide Hersteller wie der Teufel das Weihwasser – man kann sich fast nur verbrennen.

Trotzdem sind Sigma & Tamron sind beide wieder besser aufgestellt – beide bieten 5 Jahre Garantie, wo uns die Kamerahersteller oft mit lächerlichem 1 Jahr oder 2 Jahren abspeisen und wohl kein Vertrauen in die eigene Technik haben. Es ist heute ja anders als noch vor 15 Jahren, Objektive bestehen nicht mehr nur aus solider Mechanik und viel Glas. Heute befinden sich Bildstabilisatoren, Sensoren, Prozessoren und sehr viel Elektronik in jedem Objektiv und heute müssen Autofokus-Objektive noch viel präziser fokussieren als jemals zuvor. Denn mit steigender Auflösung wird immer mehr von Objektiven, immer weniger Einstelltoleranz erwartet.
Früher kaufte man Sigma, weil es entschieden günstiger war, sogar die meisten Objektive von Pressefotografen waren von Sigma, Tamron, Tokina. Heute sieht man schon viele Fotografen mit Canon- und Nikon- Objektiven und Sigma ART wird offensichtlich gerne gekauft. Ich bin da etwas verbrannt, ich kaufe Sigma nur wenn die Konstruktion mir eindeutige Vorteile bringt und selbst Tamron nur, wenn ich das Objektiv nicht permanent kaufe. Die Zeiten, als ich mit mehreren Objektiven von S&T unterwegs war sind längst vorbei. Ich bewundere die Fotografen, die da mit Adaptern und vielen fremden Objektiven herum laufen – oder viel mehr ich wundere mich. Nicht das ich keine Adapter hätte, um mal ein altes Objektiv manuell am neuesten Sensor zu nutzen… aber mit teuren Metabones Adaptern Canon Objektive an Sony nutzen oder ähnliches – das widerstrebt mir und finde ich abwegig. Wer ist da Ansprechpartner bei Problemen?
Ich betrachte Systeme heute mehr denn je als in sich geschlossene Zirkel, damit alle Elektronik perfekt abgestimmt ist, vorhandene Bildfehler korrekt ausgemerzt werden und möglichst keine Probleme auftauchen. Nur bei unschlagbaren Vorteilen – und damit meine ich meistens nicht den Preis – schraube ich ein fremdes Objektiv ins Bajonett.
Preislich gibt es natürlich Grenzen, warum sollte ich für 10.000€ ein 4.0/500 mm Nikon kaufen, das ich ohnehin nicht jede Woche brauche, nicht einmal jeden Monat, wenn Sigma ein vergleichbar gutes 4.0/500 mm Sport für 6000€ anbietet?
Die Alternative wäre ein Nikon-Objektiv aus der älteren Generation, aber auch wieder nicht, denn das ist deutlich schwerer und das Sigma ist gerade erst berechnet worden und aktueller Stand der Technik.
Wenn sie mit 24 MP oder jetzt mit 46 MP arbeiten, dann liefern die Objektive aus der Generation vorher, die vor 10 Jahren berechnet wurden, meistens keine optimalen Bilddateien mehr. Im Telebereich ist das noch nicht so entscheidend, aber im Brennweitenbereich von 16-200 mm sehe ich sofort wenn eine Konstruktion von gestern ist.
Aber im Telebereich sind die Konstruktionen immer leichter und handlicher geworden.

Lassen Sie sich bitte nicht von Bezeichnungen wie ART, SP, L, ED etc. blenden!
Auch in der ART-Serie sind keinesfalls alle Objektive konkurrenzlos gut.

Eine Schwäche wird bei Sigma, Tamron und Tokina offensichtlich: Es gibt kaum neu berechnete Objektive für das Halbformat! In den letzten 5 Jahren haben sich die meisten Neukonstruktionen nur am Vollformat orientiert. Aber speziell von 8mm bis 85 mm besteht erhöhter Bedarf für die kleineren, aber leistungsfähigen Sensoren der Nikon D500, D5500 Canon Eos 80D, 7DII.
Letztlich sind die drei Fremdhersteller von Objektiven das Faustpfand gegen Sony, gegen Pentax und auch Fujifilm und MFT werden kaum unterstützt.
Wenn es günstigere und bessere Alternativen für Sonys Objektive gäbe – müßten Canon und Nikon Markteinbrüche fürchten. Das Szenario könnte kommenden Herbst beginnen, falls die beiden ihr Auflagemaß und Bajonett verändern. Sie sollten es wirklich unverändert lassen, auch für spiegelfreie Kameras – sonst wird Sony mächtig gewinnen – denn die haben dann 4 Jahre Vorsprung – fast uneinholbar.

Deshalb hier wieder meine Tipps, was lohnt sich aktuell von Fremdherstellern:

TAMRON:
2.8/15-30 mm SP VC ab 900€
spannend für: Canon, Nikon & Sony, dicke und schwere Alternative, preisgünstig
2.8/24-70 mm SP G2 VC ab 1300€

spannend für: Canon & Nikon weil bildstabilisiert, optisch sehr gut, schnell und preisgünstig
2.8/70-200 mm SP G2 VC ab 1400€

spannend für: Canon & Nikon weil optisch sehr gut, schnell und preisgünstig
5.0-6.3/150-600 mm SP G2 VC ab 1300€
spannend für: Canon & Sony da außer Sigma einzigartig
Vollformat:

1.8/35 mm SP ab 600€
spannend für: Canon, Nikon & Sony, einzigartig, toller Nahbereich
1.8/45 mm SP ab 600€
spannend für: Canon, Nikon & Sony, ungewöhnlich und spannender als 50 mm
1.8/85 mm SP VC ab 700€
spannend für: Canon, Nikon & Sony, bildstabilisiert und scharf
2.8/90 mm SP Macro VC ab 600€
spannend für: Canon, Nikon & Sony, etwas kostspielig, aber sehr gut
3.5/180 mm SP Macro ab 800€
spannend für: Canon, Nikon & Sony, Alternativlos, vor allem zu dem Preis
Halbformat:
3.5-5.6/10-24 mm II VC ab 600€
spannend für: Canon & Nikon
Alle anderen Tamron Objektive sollten Sie allenfalls in akuter Geldnot, wegen zu vieler Hobbies oder als Einsteiger kaufen, Konstruktionen wie 16-300 mm – 28-300 mm – 18-400 mm sind leider immer ein fauler Kompromiss – da sollten sie besser nicht den gesamten Tele-Bereich ausnutzen und damit stellt sich die Frage, warum soll ich sie mir dann kaufen…

SIGMA:

4.0/12-24 mm A ab 1500€
spannend für: Canon & Nikon, da zu dem Preis alternativlos
2.8/24-70 mm A ab 1350€

spannend für: Canon & Nikon, aber Tamron schneidet besser ab
2.8/120-300 mm S ab 3000€
spannend für: Canon & Nikon, alternativlos, aber schwer & kopflastig
5.0-6.3/100-400 mm C ab 780€
spannend für: Canon, Nikon & Sony, schön leicht, aber Achtung, lahmer AF
5.0-6.3/150-600 mm C ab 900€
spannend für: Canon & Nikon, vor allem auch preislich sehr gut

3.5/8 mm Fisheye ab 900€
spannend für: Canon & Nikon, fast alternativlos
2.8/15 mm Fisheye ab 650€
spannend für: Canon & Nikon, günstig
1.8/14 mm A ab 1600€
spannend für: Canon & Nikon da ohne Alternative
1.4/20 mm A ab 900€
spannend für: Canon & Nikon, einzigartig, aber dick und schwer
1.4/24 mm A ab 800€
spannend für: Canon & Nikon, günstig
1.4/35 mm A ab 750€
spannend für: Canon, Nikon, Pentax & Sony, günstige Alternative
1.4/50 mm A ab 750€
spannend für: Canon, Nikon & Sony, moderne Alternative
1.4/85 mm A ab 1100€
spannend für: Canon & Nikon, zu lang und dick
1.8/135 mm A ab 1300€
spannend für: Canon & Nikon, alternativlos – ein High-Light bei Sigma
2.8/150 mm EX Macro ab 950€
spannend für: Canon & Nikon, alte Rechnung aber immer noch gut
2.8/180 mm EX Macro ab 1500€
spannend für: Canon, Nikon & Sony, extrem
4.0/500 mm S ab 5700€
spannend für: Canon & Nikon, auf Augenhöhe aber günstiger
HF:
4.5-5.6/8-16 mm ab 700€

spannend für: Canon, Nikon, Pentax & Sony, alternativlos
Alle anderen Sigma-Objektive haben mich weniger überzeugt. Selbst so gewagte Konstruktionen wie: 2.0/24-35 mm A – 1.8/18-35 mm A und 1.8/50-100 mm A finde ich zu dick, zu schwer, zu verwegen um wirklich eine Alternative zu Festbrennweiten zu sein.

Alles andere sollten Sie allenfalls in akuter Geldnot kaufen, wegen zu vieler Hobbies oder als Einsteiger kaufen. Konstruktionen wie 16-300 mm – 28-300 mm – 18-400 mm sind leider immer ein fauler Kompromiss – da sollten sie besser nicht den gesamten Tele-Bereich ausnutzen und damit stellt sich die Frage, warum soll ich sie mir dann kaufen…

TOKINA:

ist nur wenig präsent, trotz guter Ultra-Weitwinkel-Zooms und einiger Neurechnungen finden die Objektive wenig Verbreitung und gelten allenfalls als preiswerte Alternative. Die glorreichen Zeiten von ATX sind lange vorrüber.

2.8/16-28 mm PRO ab 700€
spannend für: Canon, Nikon, dicke und schwere Alternative, preisgünstig
2.8/24-70 mm PRO ab 900€

spannend für: Canon & Nikon weil preisgünstig
HF:
2.8/11-20 mm ab 650€

spannend für: Canon, Nikon


 

 

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