Tresor  
Filo Rings

1. November 2025
Indian wildlife

Indian Wildlife – Eye to Eye
Canon 2,8/70-200 mm L IS II f:2,8
 
 
Willkommen!

Seit 16 Jahren ist Harrys Photo-Tagebuch online
24 Jahre war davor HarrysInFocus online. HarrysInFocus habe ich inzwischen still gelegt.
Über 930 Beiträge nur auf dieser Homepage.

Dank Dr. Tilo Seeger (www.drtseeger.de) konnte ich eine große Homepage aufbauen und mein vielfältiges Wissen zahllosen Fotografen vermitteln.
Ich bin seit mehr als 35 Jahren immer mit den neuesten Objektiven und Kameras unterwegs. Wenn ich es mir aussuchen kann, fotografiere ich am liebsten Tiere und alles was lebt und sich bewegt. Man vermutet bei mir gerne eine besondere Leidenschaft für Fotografie und Fotogeräte – das ist aber aus meiner Sicht nicht ganz richtig, denn meine wahre Leidenschaft brennt für meine Motive, für Tiere, für Natur, für Menschen – der Rest ist nur Technik.
Meine große Homepage “HarrysInFocus” wurde gerne mal zu bunt und zu verwirrend empfunden – sie ist aber eben auch so wie ich. Ein bunter Vogel, gerne mal chaotisch und zerstreut, oft knallig und manchmal zu viel auf einmal.
Ich bin nicht geradlinig und angepasst und farblos vielleicht auch nicht.
Ein Mensch hat viele Facetten, viele Gesichter, er kann vieles sein, je nach dem auf welche Seele er trifft… man muß es nur versuchen.
Ich versuche – ich mag grau nicht und bin immer auf der Suche nach Farben, nach Licht. Ich fotografiere spannende Tiere und Menschen – nicht nur einmal – immer wieder, mir fällt immer noch was ein. Mit einer Kamera kann ich zwar fast alles ablichten und doch verwende ich immer wieder andere Kameras und Objektive, und suche immer das Limit…
wie in meinem Lieblingsfilm „Blade Runner“ (1982) bin ich gerne auf Messers Schneide.
Ich bin “Berlin – Herz & Schnauze”, gewagt und schüchtern, modern und hektisch und zugleich altmodisch mit viel grün, Wasser und Ruhe.
2010 fiel die Entscheidung, es mal mit ruhigen Farben und streng geordnet zu versuchen.
Dafür haben mir hier Andreas Klotz (www.Tipp4.de), Katrin Scheid und Sebastian Tänzer (www.Taenzer.me) eine ganz neue Plattform errichtet. Es hat nicht lange gedauert und ich habe diese Seiten mit massenhaft Fotos und Text gefüllt.

Ich wünsche Ihnen trotzdem viel Vergnügen beim Stöbern, Entdecken und Lesen!

Per E-Mail (HarryPX@T-Online.de) bin ich jederzeit für Sie da und beantworte Fragen, Wünsche und Anregungen, biete Tests und
meinen Foto-Wissen auf USB-Stick. Rein ins Vergnügen…

Und bitte nichts mopsen und nichts ohne meine Zustimmung zitieren oder gar kopieren und ins Netz stellen!
Seien Sie lieber selbst kreativ!

Auf Anfrage – können Sie mich für eine Portrait-Session oder ihre Feierlichkeit buchen. Ich bin kein Freund von festen Preislisten, Preise ändern sich ständig.  Alles ist abhängig vom Aufwand, Nachbearbeitung und Zeit – deshalb einfach eine kleine Mail an mich und sie bekommen ein persönliches Angebot.

Dies ist KEINE Fan-Page – KEINE Werbung, KEINE Suchmaschinen-Links und Optimierung

Auch wenn hier auf meiner Seite Markennahmen wie Canon, Nikon, Novoflex, Olympus, Panasonic, Pentax, Leica, Zeiss & Apple häufiger als vielleicht sonst gewohnt auftauchen – bitte ich Sie herzlich – das nicht als Fan-Page miss zu verstehen. Diese Marken sind hier präsent, aufgrund langjähriger, oft positiver Erfahrungen. Canon und Sony werden wohl am häufigsten besprochen, weil Sony die innovativste Firma hat und Canon noch das größte System und die meisten Kunden hat, nicht weil ich es für die beste Herstellerfirma halte. Grundsätzlich sind mir Marken-Namen und Firmen egal und ich übe da keine Solidarität – denn das wäre zu kurzlebig. Es sind alles Hersteller die Produkte vertreiben und offensiv versuchen Geld zu verdienen. Nachdem ich nun seit 30 Jahren „InFocus“ schreibe und 15 Jahre lang meine Info-News „BlitzLicht“ heraus gegeben habe, werde ich mich ab jetzt auf diese Homepage konzentrieren – mit meinem gesammelten Fotowissen seit 30 Jahren und meinen regelmäßigen Tests aktueller Objektive und Kameras. Da ich unbedingt unabhängig bleiben will von einflussnehmenden Redaktionen (die zumeist über wenig Praxis-Wissen verfügen) den Herstellern, den Vertreibern und der Werbe-Industrie und ein Abo-Preis wie bisher vermutlich immer weniger Menschen interessiert – stelle ich hier mein gesamtes Wissen ab jetzt jedem zur Verfügung. Ich biete jedoch noch viel mehr, intensive Beratung per Mail – speziell an die persönlichen Vorlieben und Bedürfnisse angepasste Objektive und Kameras und Zubehör, die ich zum fairen Preis gebraucht und neu beschaffe.
Als Honorierung erhoffe ich mir wie meine nordamerikanischen Kollegen eine jährliche Spende um diesen hohen Aufwand vor mir und meiner Familie zu rechtfertigen.
Sie können einen beliebigen Betrag ab 35 € HIER spenden.

Die vergangenen 30 Jahre haben gezeigt, dass meine Leser durch meine Beratung und Tests viel Geld einsparen konnten, da ich immer als preisbewusster Berater und nie als “Anpreiser” von Marken fungiere. Oft genug rate ich auch vom Kauf ab. Auf meine gezielte Fachberatung per E-Mail können Sie immer zurückgreifen!)

E-Mail-Kontakt – einfach hier auf Beratung- oder Bestellen-BonBons klicken.

 

1. Dezember 2014
USB-Stick & DVD

Seit 25 Jahren unabhängige Praxistests – für:
Fotografie draußen, NaturFoto, NaturBlick, FotoMagazin, Phototechnik International, Photographie, FotoPraxis, Markt&Technik, PhotoScala, HarrysInFocus, u.v.a.
Hier finden Sie die
umfangreichste und ausführlichste Test-Sammlung
aller Autofokus-OBJEKTIVE
im Internet – Weltweit! 383 Tests!
Alle Berichte auf Deutsch und für jeden verständlich –
Alle bedeutenden Autofokus-Objektive in der Praxis getestet und beschrieben – unabhängig
und nicht erzwungen wirtschaftlich korrekt; alle Berichte ständig erweitert und ergänzt –
nur hier ungekürzt und klar!
& persönliche Beratung für jedes System und alle Objektive!

 

24. Dezember 2025
Dezember 2025


Mainhattan im schönsten Dezemberlicht
für alle treuen Leser ein wundervolles Weihnachtsfest!

Wo fange ich an?
Ich war nicht völlig untätig die letzten Wochen, nur passt es mir gar nicht in den Kram, dass US-Konzerne meine Worte & Fotos rauben, nichts dafür zahlen und damit selbst Geld verdienen.
Kann es noch schlimmer werden?
Einen Schutz von unserem Staat darf man nicht erwarten, zumal der mit Datenschutz und Fotografier-Verboten von Menschen völlig über die Ziele hinaus geschossen ist.
Bei mir geht ein sehr schlimmes Jahr zu Ende, abgesehen von schönen Aufenthalten in Spanien und noch schöner in Portugal, bin ich jetzt schon 18 Monate ausser mir. Und es werden noch 1-2 Jahre folgen, bis ich mein Leben vielleicht wieder intensiver leben und genießen kann. Also ich brauche einen langen Atem.
TROTZDEM: Bitte holt mich da raus und schreibt mir gerne Emails mit fotorelevanten Fragen, dass lenkt mich ab und fordert meinen Kopf.

Ich hatte die letzten Jahre schon versucht mir eine Pentax Vollformat Ausrüstung zusammen zu kaufen.
Jetzt im Dezember hatte ich das Glück endlich in Deutschland an das extrem gesuchte FA* 2.8/80-200 mm SMC in Champagner zu kommen. Das FA* 2.8/28.70 mm und viele andere Schätze von Pentax, wie A* 1.4/85 mm; A* 1.2/50 mm hatte ich schon längst. Ich könnte jederzeit einen Film und die LX einlegen und ganz analog mit besten Objektiven zu fotografieren. Das könnte ich auch mit der Nikon FA und vielen Nikkoren, nur die Olympus OM-3Ti hatte ich letztes Jahr mit allen Objektiven aufgegeben.
Es folgte also ein Versuch zurück zu meinen fotografischen Wurzeln: Pentax.
Ich besorgte mir eine K-1 II und war gleich enttäuscht.
Kamera sauschwer, Bedienung sehr fremdartig; offener Spiegel und Staub im Sucher; alles laut und rappelig.
Vor allem der laute und raue AF – das bin ich nicht mehr gewöhnt und da will ich auch nie mehr hin. Speziell mit dem 2.8/70-200 mm ergibt sich ein sauschweres Kamerakonzept, das ich heute nicht mehr bereit bin lange zu tragen.
Also dann lieber gleich die Fuji GFX 100II mit Tele und die ist auch optisch meilenweit entfernt.
Also das Experiment ist gleich komplett gescheitert, Pentax nur manuell, oder wenn die es schaffen eine wirklich handliche, leichtere Vollformat ohne Spiegel anzubieten.
Ich habe alle neuen Teile gleich wieder verkauft.

Es gibt reichlich Fotointeressierte mit wenig Geld, die nur Bilder und Filme machen ohne Sucher kennen,
die bekommen für nur 850€ plus Objektiv ein ungeschlagenes Angebot: Die Panasonic S9 im Vollformat. Also nicht diese verkrüppelten Kameras mit kleinem Sensor von Fuji, Canon, Nikon, Sony!
Aber auch hier hat die Panasonic LUMIX einen schmerzenden Pferdefuss, die Objektive!
Klasse: Alle Objekive von Leica, Sigma, Lumix und einiger Chinesen passen alle : L-Mount
Nur bei den Objektiven sollte man genaue Überlegungen anstellen, was man vorhat und braucht.
Die L-Objektive von Leica kann man gleich vergessen, weil sie irrsinnig teuer sind ohne eine bessere Leistung zeigen zu können. Einzig das L 2.8/28-70 mm (2000€) kann für manchen interessant sein. Es ist aber, wie die meisten Zooms created und craftet by Sigma.
Sigma selbst fühlt sich inzwischen wohl auch wie Leica-Fernost. Vieles im Portfolio ist weder schlecht, noch deutlich überteuert. Aber trotzdem klobig, lang, schwer und oft verrückt lichtstark oder lichtschwach – mir fehlt da unbedingt die Mitte, was soll ich jemals mit einem 1.4/14 mm, 1.2/35 mm oder gar 1.4/135 mm anfangen?
Wir könnten zunächst einmal nur mit kleinen Festbrennweiten beginnen: 8.0/26 mm Panasonic; 2.0/40 mm TTArtisan, 1.8/85 mm Panasonic, 1.4/85 mm Sirui.
Oder darf es auch das kleinste, leichteste Zoom für Vollformat sein? Das Panasonic 6.3/18-40 mm wird sogar relativ günstig im Kit angeboten. Auch 5.6/20-60 mm; 4.0/24-70 mm klingen durchaus reizvoll; das 2.8/24-60 mm wiegt 500 gr. und das 4.0/24-105 mm lässt Abbildungsmaßstab 1:2 zu. Optisch zählen die letzten beiden Zoom-Objektive zum besten für die Kamera.

Die LUMIX S9 ist eine der kleinsten und tatsächlich die preiswerteste Kamera im spiegelfreien Vollformat, von ehemals 1400€ wird sie jetzt schon für 900€ verkauft. Die Lumix S5II zieht dir rund 500€ mehr von der Bank. Sie wird ohne Sucher eben besonders für Hobbyfilmer und Aufstiegsfotofans (vom SP kommend) angeboten. Sie wiegt knapp über 400g und bleibt auch mit solidem Akku unter 500g. Sie ist heute die Kamera für “Creators” also a-soziale Medien getriebene, die mehr als ein SP suchen. Einen mechanischen Verschluss sucht man vergebens. Immerhin ist ein älterer 5-Stufen-Bildstabilisator und gleichzeitig Staubrüttler eingebaut.Sie ist technisch der S5II ähnlich, verzichtet aber auf den Sucher, sie kann mit eigenen Farbabstimmungen und schneller Bearbeitungssoftware in rund 1 Minute ein Bild bearbeiten und an das SP zum Veröffentlichen weiter leiten. 30 B/p/Sec mit AF klingen erst einmal toll.
Der AF ist endlich verbessert, aber für Tierfilmer taugt er trotzdem angesichts der Konkurrenz, kaum.
Die S9 ist wegen des fehlenden Griffes kaum eine Einhandkamera, dazu ist der bei Filmen und Stativfotomenschen ohnehin beliebte L-Bügel mit kleinem Griffstück notwendig. Dann wird aber die Kamera wieder rund 100g schwerer und kostet gut 40€ mehr.
Abgesehen von Größe, Gewicht und vor allem Preis, ist die Lumix S5II für mich weiterhin das beste L-Bajonett-Angebot.
Und wer jetzt die Sigma BF vorzieht, dem ist kaum zu helfen. Immerhin werden die Sigma-Objektive jetzt nach weihnachten wieder mitCashBack angeboten.
Die Nikon ZR ist am ehesten Konkurrenz, kostet aber 2350€. Und wer eine ausgewachsene, haptisch besonders gute Kamera sucht, kommt nicht an der Nikon Z5II vorbei. Für 1500€ bietet sie wirklich mehr und hat ein viel ausgewogeneres Objektivsystem.
Und so stirbt das Panasonic Lumix L-Bajonett schon wieder den Gnadentot, es ist technisch weder Nikon noch Sony gewachsen.
Und den zögerlichen AF braucht nun wirklich keiner, da hilft auch der kleinste Preis nichts.

Kameras des Jahres 2025:
Da haut mich wirklich nichts um. Die teuren Pro-Kameras von Sony und Nikon beherrschen den Markt und Canon hat Schwierigkeiten mit einer R5II zu folgen.
Bei der neuen “Einsteigerklasse” um 2000€ hat sich Canon wieder den Schneid abkaufen lassen und Sony 7V gefolgt von Nikon Z5II haben die besseren Konzepte und bieten mehr für’s Geld.
Das eine Hasselblad (DJI) X2DII besonders beliebt sein soll, wage ich sehr zu bezweifeln. Ich kenne niemanden der sie nutzt und habe nie jemanden mit der Kamera getroffen.
Um Fuji gab es das meiste Geschrei – ich war maßlos enttäuscht und kann von allen neueren Kameras nichts empfehlen.

Objektive 2025:
Warum Canon 1.2/45 mm und Nikon 1.2/35 mm so durch die Decke gehen und von jedem begehrt werden? Schickt mir die Antwort – ich weiß sie nicht. Ob man in den Reportage Brennweiten Objektive mit f:1.2 oder 1.4 nutzt ist letztlich kaum jemals zu sehen. Besser ist man geht näher ans Motiv, dann reicht auch ein f:2.0 Glas.
Auf ein Sigma 1.4/135 mm oder gar 2.0/200 mm hat bisher hoffentlich keiner gewartet, ich sehe den Nutzen für das Mehrgewicht und den Mehrpreis einfach nicht.
Dagegen war ein 2.8/100 mm GM Macro längst überfällig bei Sony.
ZOOM-Objektive:
Sony hat mit dem 2.0/50-150 mm jeden Vogel abgeschossen, jedes Lächeln eingefangen, jeden Hintergrund aufgelöst. Zweifelsfrei schon jetzt das Zoom des Jahrhunderts.
Das OMSystems 2.8/50-200 mm PRO-IS kam viel zu spät, ist sehr teuer, aber trotzdem hat sich das Warten gelohnt!
Kaum jemanden vom Hocker gerissen hat das Sigma 4.0/300-600 mm. Sehr schade, aber die schwere Bauart kann nicht überzeugen.

ALLES in Allem war 2025 aus meiner Sicht ein sehr langweiliges Jahr für Fotogeräte. Und wenn man nicht berührende Fotomotive hatte, noch schlimmer.
Für 2026 können wir dann wieder einiges mehr erwarten, kaum von Leica, Panasonic, Sigma und auch Canon könnte weiter Schwächen, wenn keine ambitionierte R7II erscheint.
Nikon wird eine Z7III zum guten Preis bringen und eine Z9II als High-End Bolide und auch sie brauchen eine sehr schnell, gut ausgestattete Z50 im kleineren Format.
OMSystems könnte eine neue Pen bringen.
Fujifilm wird hoffentlich über X-T6, X-H3, GFX100III nachdenken.

Der nächtliche Fuchs, der lautlos das Katzenfutter stiehlt,
ist keine tolle Aufnahme. Trotzdem war ich sehr froh das IP17Pro in der Hand zu haben und den Augenblick mit dem schneebedeckten Fuchs dokumentieren zu können! Einfach ein toller Moment 2025!

 

 

22. April 2017
Fujifilm X-T2

Bevor ich stärker in Verdacht gerate, positiv voreingenommen von Fujifilm-Geräten zu sein – hier meine gesammelte Kritik an den neuesten Produkten:

Fujifilm X-T2:
– Autofokus-Geschwindigkeit und Sicherheit bei wenig Licht deutlich geringer
– AF-Einstellung und Nutzung erfordert viele Erfahrungen
– AF-Motiv-Verfolgung ist gut, aber jeder Pro-DSLR und Panasonic unterlegen
– wenig griffig, viel zu kleiner Handgriff, Hand verkrampft bei längerer Nutzung
– Kamera bei Kälte und mit Handschuhen praktisch unbedienbar
– Bedienelemente teilweise nur mit den Fingernägeln zu bedienen
– AF-Modus-Wahl-Schalter deplatziert und viel zu klein
– Hauptschalter etwas zu leichtgängig
– noch zu lange Einschalt-Verzögerung
– kein ausgeformter Griff – für Tele-Fotografie selbst mit Akkugriff kaum zu gebrauchen
– +/- Rad nur in ⅓ Stufen nutzbar – ½ Stufen wären sinnvoller
– Speicherkarten-Klappe fummelig
– nur SD-Speichenkartenschächte – XQD = professioneller
– nur relativ gering auflösender Sucher und Monitor
– kein Touch-Screen
– Horizontal-Fotografie über Live-View ist eher ein Krampf mit dem Monitor
– Silikon-Augenmuschel zieht Staub an
– zu kleine Akkus, zu hoher Verbrauch
– kein eingebauter Steuerungsblitz
– Gutaufhängung ist ein Krampf und falsch platziert
– auch mit Booster nur 61 in JPEG und nur 21 Serienbilder in RAW+JPEG möglich
– mit Booster-Griff und 3 Akkus = 890g schwer und 2150€ teuer

Für mich ist die X-T2 noch keine wirklich gute Kamera für Sport- oder Tiermotive!
Abgesehen vom sehr guten Sensor ist sie trotzdem Kameras wie einer Nikon D500, Canon EOS 7DII, Olympus E-M1II, Panasonic GH5 in den einigen Teilen deutlich unterlegen.

Trotzdem ist es die derzeit beste Kamera für Studio-, für Porträt-Fotografie und eine sehr gute Kamera auf Reisen, die viel mehr Potential bietet als Kameras mit kleinem mFT-Sensor und die Sony-Kameras mit den schwachen Sony-Objektiven.
Ich werde sie natürlich behalten. Und jeden Tag entstehen damit einige meiner besten Tierfotos überhaupt – weil sie lautlos ist, wenig rauscht, mich nah heran lässt…

Aber von “Perfekt” ist sie Lichtjahre entfernt.
Wenn ich sehe wie Panasonic jetzt mit dem doppelt so hoch auflösenden Sucher, der besseren Monitorbeweglichkeit, Touch-Screen-AF, in einem größeren, schweren Gehäuse mit genialer Bedienung zum letztlich günstigeren Preis (Booster & 3 Akkus sind hier unnötig) kontert – dann muß Fuji schnell an einer X-T3 arbeiten oder noch besser eine X-P1 bringen, größer, schwerer, satt in der Hand für Profis die alle Unzulänglichkeiten beseitigt und dann endlich kältetauglich und in jeder Situation besser bedienbar ist.

Mein Tipp: Ohne Booster ist die Kamera schon zu klein, für Tele-Objektive zu leicht, zu wenig griffig für lange Einsätze. Der Booster ist auch weit entfernt von “perfekt” und er ist schweineteuer, aber er wird für viele Motive unverzichtbar sein.

Fujifilm bietet derzeit 20 verschiedene Objektive und 2 Konverter an.

Bei vielen stört mich ein langsamer Autofokus, ein zu leichtgängiges Blendenrad, Sonnenblenden die viel zu fummelig sind und mitunter auch Leistungsverluste.
Die Highlights im Fuji-Programm sind:
3.5-5.6/16-50 mm OIS II
2.8-4.0/18-55 mm OIS
3.5-4.8/55-200 mm OIS
2.8/14 mm (sehr langsam)
1.4/16 mm
1.4/23 mm
1.4/35 mm (langsam, Blendenring)
1.2/56 mm
2.4/60 mm Macro (extrem langsam)
2.0/90 mm

Die 2.0/23 mm und 2.0/35 mm sind beide schwächer als die mit Lichtstärke 1.4 und machen daher für mich keinen Sinn, sie müßten bei gleicher blende schärfer/hochauflösender/fehlerfreier sein.
Das 4.0/10-24 mm OIS hat leider seine größte Schwäche bei 10-14 mm und die Sonnenblende ist ein großer Mist.
Ein 2.8/16-55 mm ohne OIS und mit den mittelmäßigen Leistungen brauche ich nicht.
Das 3.5-5.6/18-135 mm OIS hat mich weder von der Bauart (große/Gewicht) noch durch sehr gute Leistungen überzeugt.
Das 2.8/50-140 mm OIS hat hohes Gewicht, hohen Preis und müßte eigentlich bis 200 mm reichen!
Das 50-230 mm ist im langen Telebereich nicht mehr wirklich gut.
Das Fujifilm 100-400 mm ist schwer und nicht wirklich spitze bei 400 mm und dem Canon 100-400 mm L IS II etwas unterlegen.

Fujifilm 4.5-5.6/100-400 mm OIS:
– kein Sichtfenster und keine Information über die eingestellte Entfernung zum Motiv
– manuelle Fokussierung sehr gefühllos, macht keine Freude
– manuelle Fokussierung funktioniert im AF-Modus häufiger nicht (trotz Aktivierung im Menü!)
– Stativschelle rastet nicht in 90° Schritten
– Lock-Schalter arbeitet nur in Start-Brennweite
– viel Polycarbonat
– Naheinstellung erst ab 1.75m, maximaler Maßstab 1:5.3
– mindestens 1500g schwer mit Sonnenblende, ohne Stativadapter

 

Veröffentlicht in General, Kameras im Test, News-Blitzlicht

22. April 2017
verpasste Chancen & größte Anbieter

Die Schwierigkeit für alle traditionellen Kamerahersteller besteht darin:
1. denken fast alle, mit einem Smartphone könne man fotografieren und filmen
(was, wenn man sich die Fotos u Filme ansieht nur sehr, sehr eingeschränkt wahr ist)

2. mit Fotokameras ist es leider immer noch kaum schnell und problemlos möglich seine Fotos schnell zu bearbeiten zu teilen, zu mailen – weil dazu ein Smartphone notwendig ist
Wer fotografiert tut das für sich und um die Fotos anderen zu zeigen.
Den reinen Vorgang des Fotografierens wollen nur wenige Menschen zum Hobby haben.
Die allermeisten wollen tolle Fotos und schnell etwas zeigen, festhalten und Aufmerksamkeit auf sich ziehen.

Jetzt wollen Statistiker schon Fotografen mit den meisten Follower zum besten Fotografen küren – wie blödsinnig kann es noch werden?

 

AMAZON Rückgabe:

Ab heute neu gilt für jeden Anbieter auf Amazon, er muß 4 wöchiges Rückgaberecht anbieten und alle Artikel dürfen grundlos und einfach retourniert werden!
Das klingt erst einmal toll, 4 Wochen etwas ausprobieren, lesen, anschauen, benutzen und dann zurücksenden, wenn man nicht vollständig zufrieden ist.
Machen ja auch schon viele mit Amazon-Artikeln – doch jetzt wird das ausgeweitet auf alle Händler und alle Privatpersonen, die auf der Amazon-Plattform anbieten.
Wir müssen ja mal 1 zu 1 feststellen was sich dahinter verbirgt – das Ziel ist, alle anderen Händler und Privatpersonen zu vernichten und aus dem Business zu drängen.
Denn solche Rückgabe-Richtlinien kann ja kein Händler und erst recht kein Privatmensch leisten.
Was dann der Händler und der Privatmann nicht kann und was bei Amazon gängige Praxis ist, wenn sie zu oft Dinge zurück senden, wird ihr Käufer-Account von Amazon gelöscht und damit Vine, Musik und Filmstreaming. Somit sind alle Amazon-Kunden in der Hand des Konzerns – den Rest von Handel, wie wir ihn jetzt noch haben, wird es in wenigen Jahren so nicht mehr geben.
Mit einer so großen, allumfassenden Plattform, die mehrmals täglich ihre Preise anpasst, nach unten und nach oben und die jedem ein individuellen Kaufpreis zuspielen kann – kann kein Händler, nicht einmal Metro mit Saturn und Media oder Otto oder Aldi, Lidl und Co konkurrieren. Sie bekommen irgendwann die schlechteren Einkaufskonditionen und dann war es das.
Besier-Oehling ist kaputt, AC-Foto und Co müssen heute teurer verkaufen um überleben zu können.

Es wird nichts nützen, weil zu Viele das Verhalten von Amazon nicht durchblicken, aber heute hat der Totengräber des Handels sein Vorgehen noch einmal drastisch beschleunigt.

 

Veröffentlicht in General, News-Blitzlicht

20. April 2017
schnelle und professionelle Kameras und ihre Objektive – Sony im Vergleich


Sony Alpha 9 mischt jetzt die etablierten Profi-Boliden Canon EOS 1DXII und Nikon D5 auf.
So schnell wird Sony damit vermutlich nicht erfolgreich sein, es bestehen Verträge mit Agenturen und die Auswahl an 21 Vollformat-Objektiven, die für die neuesten spiegelfreien Kameras gerechnet sind, ist gegen die Profi-Auswahl von mehr als 65 Objektiven von Canon oder nikon plus noch einmal gut 70 Vollformat-Objektive anderer Hersteller, noch recht bescheiden.
Die Alpha 7 Kameras konnte ich bisher kaum ernst nehmen – denn ihnen fehlt schon die Bedienung, die Balance, die Akkupower und der Griff um sie zur Tele-Fotografie zu qualifizieren.

Vollformat:

Nikon D5
Canon EOS 1DXII
Sony Alpha 99II
Pentax K1
Canon EOS 5DIV
Nikon D810
Leica SL

Halbformat und mFT:

Nikon D500
Panasonic GH5
Fujifilm X-T2
Olympus E-M1II
Canon EOS 7DII
Sony Alpha 6500

Eine professionelle Kamera taugte für mich nie zum Angeben.
Eine solche Kamera muß für mich, abgesehen von ihren besonders schnellen und verlässlichen Leistungen, leise und unauffällig und leicht genug bleiben.
Daran scheitern Canon und Nikon seit Jahren.
Schon als ich in den Beruf einstieg, war mir eine Nikon F2 viel zu gewaltig und laut, die F3 war etwas dezenter, aber mit High-Eyepoint und Griff immer noch ein Monster und die F4 war dann sehr auffällig. Immerhin lies sich bei den alten Nikon-F-Kameras noch der monströse Batteriegriff entkoppeln, doch der Lärmpegel für weniger als 10 Bilder pro Sekunde blieb abschreckend.
Auch Canon konnte mit seiner EOS 1 nur einen etwas besseren Autofokus bieten, sehr ausgereift war dann die EOS 1V, das war auch vermutlich die letzte teure High-End-Profikamera, die ich sehr geschätzt habe. Meine EOS 1D hatte Verschlußprobleme und die Nikon D1 reizte mich gar nicht, die Nikon D2x hatte ich dann und die EOS 1DIII und zuletzt die Canon EOS 1DX.
Damit zog ich für mich einen Schlussstrich unter diese Kameras.
Es sind einfach zu schwere Dinosaurier, die keine so wesentlich verbesserten Motivchancen oder gar bessere Bildergebnisse bringen.
Bei den reinen Sportkollegen ist das anders, sie sind immer noch von der Canon EOS 1DXII und der Nikon D5 abhängig.
Doch alle anderen Berufsfotografen brauchen entweder diese extremen Leistungsdaten eigentlich gar nicht oder die Kameras haben zu deutliche Nachteile.
Die Canon EOS 1DX hatte ich 1 Jahr und dann stand für mich fest, die Kamera ist viel zu laut, zu groß, zu schwer, der Griff untrennbar und trotzdem letztlich keineswegs unempfindlich – 6000€ sind für so ein Arbeitsgerät zu viel. Inzwischen sind wir sogar bei 6000-7000€ – ohne das ein Leica-Fantasie-Preis darauf steht.
Und heute gibt es schnelle Alternativen, ich lasse mir nicht mehr einreden, das eine D5 oder D1XII zu besseren Bilddateien führt oder mich beflügelt ein noch besserer Fotograf zu sein.
Meine Lieblingsmotive, Tiere und Menschen fühlen sich meistens gestört von den lauten Verschlüssen.
Die zweite Riege der Profi-Kameras wie Nikon D500, Canon EOS 5DIV und Pentax K1 sind deutlich leiser und längst nicht so auffällig.
Doch selbst deren Verschlüsse führen häufig zu Störungen des Motives.
Panasonic hat als erster da angesetzt und elektronische Verschlüsse realisiert, die völlig geräuschlos selbst schnelle Fotoserien realisieren.
Inzwischen können Fujifilm, Olympus, Panasonic, Leica und Sony lautlose elektronische Verschlüsse bieten und die neuesten Kameras zeigen dann auch bei schnellen Bildserien keine Nachteile mehr.

Um das ganz klar heraus zu stellen, die Alpha 7 Kameras, repräsentieren trotz ihrer unrealistischen Preise nur die Basisklasse der Kameratechnik.
Ich denke nicht, dass es Alpha 9s und Alpha 9r Kameras geben wird, wobei eine Variante für Filmer nicht ausgeschlossen werden kann. Schon Minolta war immer so strukturiert, die 3er und 5er Kameras für Einsteiger, die 7er Kameras für die normalen Fotofans und nur die 9er für besonders anspruchsvolle Hobby- und einige wenige Berufs-Fotografen.
Die Alpha 6000 Kameras sollen preisbewußte Jungfotografen an das System binden, eine 600er Reihe dazwischen ist nicht auszuschließen.

SONY Objektive
Da ich in den kommenden Jahren die Sony Alpha 9 immer an ihren Objektiven messen werde, schauen wir uns an, was aktuell zur Verfügung steht und was nicht.
Adapterlösungen mag kaum ein Berufsfotograf wirklich. Es ist schon grausam mit Konvertern zu jonglieren, aber mit empfindlichen Adaptern und dann Artfremden Objektiven und Einbußen an der Kamera zu arbeiten empfinde ich allenfalls als Notlösung.
Was liefert Sony für Vollformat E-Mount – genannt FE: 21 Objektive
Die wichtigsten sind fett hervorgehoben und in rot sind die Objektive, die es von den 2 großen anderen Anbietern gibt und Sony fehlen, um komplett anzutreten.

FE 4.0/8-15 mm Fish-Eye
FE 4.0/11-24 mm

FE 2.8/16-35 mm
FE 4.0/16-35 mm Zeiss
FE 2.8/24-70 mm Zeiss
FE 4.0/24-70 mm Zeiss
FE 3.5-6.3/24-240 mm
FE 2.8-4.0/24-85 mm

FE 4.0/24-120 mm
FE 3.5-5.6/28-70 mm
FE 4.0/28-135 mm
FE 2.8/70-200 mm
FE 4.0/70-200 mm
FE 4.5-5.6/70-300 mm
FE 4.5-5.6/100-400 mm
FE 5.6/100-600 mm
FE 4.0/100-400 mm

FE 2.8/14 mm
FE 2.8/16 mm Fish-Eye
FE 4.0/19 mm PC

FE 1.8/20 mm
FE 2.8/20 mm

FE 1.4/24 mm
FE 3.5/24 mm PC

FE 2.0/28 mm
FE 1.4/35 mm Zeiss
FE 2.8/35 mm Zeiss
FE 1.4/50 mm Zeiss
FE 1.8/50 mm
FE 2.8/50 mm Macro
FE 1.8/55 mm Zeiss
FE 2.8/65 mm LUPE
FE 1.4/85 mm
FE 1.8/85 mm
FE 2.8/90 mm Macro
FE 2.8/100 mm STF
FE 1.8/135 mm
FE 2.8/180 mm Macro
FE 2.0/200 mm
FE 2.8/300 mm
FE 4.0/300 mm
FE 2.8/400 mm
FE 4.0/400 mm
FE 4.5/500 mm
FE 4.0/600 mm
FE 5.6/800 mm

Sicherlich braucht kein Fotograf alle diese Objektive! Aber bestimmte Objektive und Lichtstärken werden immer gebraucht, die meisten wichtigen liefert Sony inzwischen.
Mir fehlen da noch entschieden zu viele Tele-Brennweiten, alles was ich jetzt von Sony kaufen würde, wären:
FE 1.8/55 mm Zeiss, FE 2.8/24-70 mm, FE 4.0/70-200 mm und FE 4.5-5.6/100-400 mm (wenn es optisch etwas taugt!).

Wirklich leichter und kompakter sind die Objektive keineswegs – viele sogar eher dicker und schwerer.
Auch an der Alpha 9 wird die Ausrüstung nicht erheblich leichter. 670g wiegt das Gehäuse, das ist weniger als die Hälfte der beiden Profi-DSLR-Monster, aber dafür tragen die Sony-Objektive nicht selten fett auf und sind sehr teuer.

Bildstabilisierung in der Kamera (IBIS):
Viele, die mit Olympus, Panasonic, Pentax und Sony-Kameras fotografieren scheint klar – IBIS – ist die perfekte Lösung.
Was dabei gerne übersehen wird, Macro und Teleobjektive profitieren nur dann wirklich, wenn zusätzlich in den Objektiven ein Bildstabilisator arbeitet.
IBIS ist super beim adaptieren alter Objektive und brauchbar im Weitwinkel und Normal-Brennweitenbereich.
Aber er fordert auch weitere Kompromisse, weshalb zum Beispiel Fujifilm, Canon und Nikon bisher konsequent darauf verzichten.
Fujifilm- und Sigma-Manager sagten es ganz deutlich, der IBIS braucht ein größeres Bajonett, er verursacht mehr Hitze, sein Bewegungsradius ist vor allem im zu kleinen Sony-FE-Bajonett sehr eingeschränkt. Auch Nikon und Pentax haben zu kleine Bajonette und müssen aufwendige digitale Korrekturen an den Bildrändern vornehmen – das kostet natürlich BQ!
Ein größeres Bajonett braucht dann aber größere, schwere Objektive. Und das kleinere Bajonett beschneidet die Möglichkeiten für lichtstärkste Objektive. Nicht ganz umsonst hat kein Hersteller, außer Canon, Vollformat-Objektive der Lichtstärke f:1.2 – deren Bajonett-Größe war klug gewählt und gibt das her.
Auch der normale IS in Objektiven hat Nachteile:
Die mögliche BQ kann durch zusätzliche Linsenelemente (Flüssigkeiten) benachteiligt sein, immer höhere Auflösungen fordern immer stärkere IS-Versionen und damit alle paar Jahre neue Objektive. Und für Porträt-Objektive wird bisher außer von Tamron kein Bildstabilisator angeboten.
Deshalb wäre jetzt eine Sony Alpha 9000 spannend – mit schnellster Technik zum Preis unter 2500€ – und die wird irgendwann kommen.

Das Bajonett
sein Durchmesser ist nicht nur besonders wichtig für die Bauart der Objektive und den IBIS, sondern es ermöglicht eben auch den Einsatz lichtstärkster Konstruktionen, Tilt&Shift-Objektive und Ultraweitwinkel-Objektive.
Bajonettdurchmesser der führenden Systeme:
Canon: 54mm
Nikon: 44mm
Minolta – Sony A: 49,7mm
Sony Alpha: 46.1mm
Pentax: 44mm
Fujifilm: 44mm
microFourThirds: 41mm
Canon EFS – EFM: 47mm

Canon lässt am meisten Spielraum – Nikon, Pentax und Sony begrenzen sich am stärksten.

Ob ich bei den Preisen und dem fehlenden Service je ein Sony-Fan werde?
Sehr zweifelhaft – aber ich wollte auch nicht wieder bei Nikon landen und bin es doch.
Alles ist offen, solange mir ein System, eine Kamera die besseren Möglichkeiten verschafft und meine fotografischen Leistungen beflügeln kann.
Sicher der Preis von 5300€ ist als Kampfpreis gegen die 6000€ und 7000€ von Canon, Nikon und Leica gesetzt – aber immer noch um das doppelte zu hoch – in so fern, dass man in solchen Preislagen fast gezwungen ist erhebliche Einnahmen mit Fotos zu erzielen – ganz abgesehen von den Objektivpreisen und vom nötigen Computer.
Hier werden für einen Umstieg auf Sony sehr schnell 20.000€ fällig. Zur Kamera kommen für mich mindestens 7000€ für 4 Objektive dazu.

Wer eine so schnelle Kamera braucht – wird bald auch von Fujifilm bedient und der Unterschied zwischen APS-C und Vollformat ist für Tier-Fotografie meist ein Vorteil für das kleinere Format.
Spannend wird jetzt nicht nur die baldige Antwort von Fujifilm, sondern auch wie Canon und Nikon weiter machen wollen.
Ich habe es schon öfter geschrieben, denen bleibt nur eine spiegelfreie Kamera mit großem Auflagemaß – also die gleiche Tiefe wie die bisherigen Kameras. Ein Neuanfang mit ganz neuen Objektiven scheint mir für Vollformat undenkbar. Dafür ist Sony jetzt auch schon mit 21 Objektiven zu weit gekommen.
Spannend ist auch, das Sigma und Tamron große Erfolge feiern und sich fast ganz auf Canon und Nikon Vollformat eingeschossen haben.
Die beiden Firmen setzen bisher kaum wirklich auf Sony.

Trotzdem, ab jetzt wird Sony spannender – aber nicht wegen der Alpha 9 – sondern wegen dem passenden FE 4-5-5.6/100-400 mm mit dem sensationellen Abbildungsmaßstab.
Nur der Preis von 2500€ ist sehr unrealistisch. Und ob optisch an das Canon 100-400 mm oder das Fujifilm 100-400 mm anknüpfen können?

 

Veröffentlicht in General, News-Blitzlicht